Nr. 78. Freitag, 1. April 1910. 129. Jahrgang. MbacherMMum ^X. KUbV',' '"""!'"'?' ^'' Postverseiidüüss: ssaüzjährig 30 K, I,a!l'jnl,rin l5 K, I,n Noittnr: na„ziäl,rin ' ?5,^ ^ X, ssül die ^ustcllliüg i»s Haus naozjährig 2 lv. - Jusrrlionsgrbüllv: ssiir llcinc Inserate t»s z» 4 feilen 5« l,, grühere per Zeile l2 b; bei öfteren Wiederholungen per Zeile « l». Die «^aibacher Zeitung» erscheint tässlich, mit Anönalnnr der Iunn-und sseiertnss>>. Hie At>n!!ni!lr.,tio» befindet sich Milloinstrasie i!lr, 20; die Nrdallüon Milloöi^sl,atzc «r.'^u. Eprechstundc» der «»edalliun uou « bis iu Uhr vormittags. Unfrankierte Briefe werben nicht angenommen, Manuskripte nicht zurückgestellt. Telephon-Nr. der Redaktion 52. Amtlicher Geil. All ^"'" l- und k. Apostolische Majestät haben mit ^"yvchstn- Enlschlicßnng vom 26. März d. I. dem unk ^ ^^ Innern Guido Freiherril von H aerdtl Graf Minister sür Kultus nild Unterricht Karl N-rn > ^türgkh taxfrei den Orden der Eisernen l' erster Klasse allergnädigst zu verleihen geruht. brückt ^ März I^IU wurde in der l. l. Hof. und Staats-dez H,'/as. XXIII. StiicI und den ij<». März das XXIV. Stuck vrls^^sgrsetMllttes in deutscher Ausgabe ausgegeben und t>N>ci3^.^ März 1910 wurde in der l. t.Hof- und Staats, aeietzd, l. ^^ Stück der ruthemschcn Nui«gabc des Reichs-llove,, s°5^ dcs Iahra.nissrs lM)9 sowie das XV. Stück der Aschen'«" ""b dus XVI, Stück der ruthemschen und slooe» °U«ll^°5'^^be des Ncichsaeschblattes des Jahrganges 19lU Sueben und versendet. l8i„ ,"^> t>l',i, Amtsblatte zur «Wimer Zeitung» vom W, März ^zeun.. « ^^' wurde die Weiterverbreitung folgender Preß« ^">>c dndotrn: w^?zmond Heft «Der S<5ercr. l920. ^' ^' 'Grubl,,n. von Mitte März 1910. 1310 -I'itorinui-nu ulnlkow^i vvi^tu^ll" ftro Februar »^ ' ^ «K»uH^^8lli^ 1<'arnloi» vom 111. Jänner 19ll1. Nichtamtlicher Heil. Österreich-Ungarn nnd Rußland. ^l'tt ^ Petersburg geht der „Pol. Korr." folgende an j, ""N zu- Ein Teil der russischen Presse glaubt zi^." Zwischen Rußland und Östcrreich»Ungarn er-^r ^ ^"^digung abfällige Kritit übeil zu sollen, in litil ^^ Teilung der österreichisch-ungarischen Po» ^ird M^ ^"' russische Minister dcs Änßern verschont iedrZ ^ ' '^^ hiebei von der Voraussetzung aus, oaß Iii„. ^ bcidci Kabinette bei den geführten Unterhand» ^e^ ^'^ verfolgt habe, einen Vorteil über dir i)>e'^?^'i zu erringen. Manche Tadler heben auch gir^^lchiedenheit der Verlautbarungen der beiden Re» '°ulch'?" "b"' das Ergebnis ihres Meinungsaus» bor 3.""d den frostigen Ton dieser Mitteilungen her-^^^csen nörgelnden Urteilen gegeniiber wird an berufenen Stellen erklärt, daß es sich durchaus nicht um eine Kräftemessung der die auswärtige Politik der beiden Reiche leitenden Staatsmänner gehandelt habe, somit unstatthaft sei, von Sicg nnd Niederlage zu sprechen. Man habe sich, was des öfteren tlar genug ausgesprochen wurde, in Petersburg und Wien bei der Ein« leituug des Meiuungsauslausches den einfachen Zweck gesetzt, die Mißverständnisse, die sich zwischen den bei» den Mächten ergeben hallen, hinwegzuräumen und deren Beziehungen wieder in das Geleise uormalen diploma» tischen Verkehrs zu bringen. Dieses Ziel ist zur beider» sl.itigen Zufriedenheit vollständig erreicht nnd die Standpunkte der beiden Negierungen wurden in den gepslo-genen Aussprachen hinreichend geklärt. Die Qnelle der bisherigeil Störung ist nunmehr beseitigt und der erzielte diplomatische Ersolg ist auf beide Kabinette gleich» mäßig verteilt. Der diplomatische Verkehr ist zwischen den beiden Regierungen mit nüchterner Geschästlichkeit wieder aufgenommen und man darf wohl hoffen, daß cs beiden Ländern mit der Zeit gegönnt sein wiro, sich günstiger Wirlungen des herbeigeführten Zustandes zu erfreuen. Die Konstantinopler Truppenrevue. Aus Konstantinoftcl wird berichtet, daß die im Veisein des bulgarischen Königspaars, des Snltans Mehmed und des Thronfolgers Iussuf Izzcddin Esfendi auf dem Freiheitshügel, in der gebirgigen Gegend von Schischli, abgehaltene Truppenrevue ein in seder Hinsicht sehr interessantes Schauspiel geboten hat. Die Gesamtzahl der zur Revue herangezogenni Truppeil betrug un-gesähr 32.000 Mann:' 29 Bataillone Infanterie, 14 Kompanien Kavallerie, 12 Feldbatterien, zwei Gcbirgs» bat'terien und eine Milraillensenkompanie. Die Zöglinge dcr Mililärschulen waren gleichfalls an der Revue beteiligt. Das Aussehen und die ganze Haltung der Gruppen rief einen ausgezeichneten Eindruck hervor und zeigten die Fortschritte, welche die moderne Neugestal» lung des Heeres seit dem Beginne des nemn Regimes gemacht hat. Die Revue wird vou den Türken als ein denkwürdiges Ereignis bezeichnet, da seil dem Be» stände des Reiches noch nie in Konstantinopel eine dcrartige Truppenschan stattgefunden hat. Von aus» ländischer fachmännischer Seite wird anerkannt, daß diese hohe Befriedigung der Türken durchaus bercch-tigt sei nnd daß alle Zuschauer von dieser Hecresparade einen imponierenden Eindruck empfangen mußten. Die Anzahl der Personen, die dem Schauspiel beiwohnten, wird auf 30.000 geschäht. Für die Souveräne, die Minister, die diplomatischen Missionen, die Ober» Häupter der Religionsgemcinoen, die Deputierten und Senatoren, die Beamten, die distinguierten Fremden, die znr Zeit in Kunstantinopel weilenden ungarischen Touristen, die einheimischen und die ausländischen Vertreter der Presse waren Zelte errichtet. Die Trup» pen wurden bei ihrem Vorbeimarsch von der Menge akklamiert; auch die ausländischen Zuschauer begrüßten die Soldaten mit Beifall, speziell die ungarischen Tonristen, die eine besondere Gruppe bildeten, mit fort' währenden Eljen-Rufen. Politische Uebersicht. Laibach, 3l. März. Das „Fremdenblatt" hebt die gegenwärtig in der Politik der Großmächte herrschende friedliche Einmütig, leit hervor. Die politische Legendcnbildnng, die sich an Raeconigi knüpfte, ist zerstört, der Dreibund steht fest 5a, der Grundsatz des Status quo am Balkan ist Gemeingut aller und die kleinen Valtanslaaten selbst schlie-ßen sich diesem Grundsatz an. Ein Valtanbuud erweist sich nur möglich, wenn slavischerseits auf Aspirationeil auf Mazedonien verzichtet wird. Untev diefer Vor-ausselnmg würden auch wir, getreu unserem Prinzip des Status quo auf dem Balkan, den Ballanbund als eine Garantie dieses Prinzips und eine weitere Bürg» schasl des europäischen Friedens mit voller Zustimmung begrüßen. Die Stimmung zwischen Deutschland und England ist „u-rklich freundlicher geworden. Und noch i!M viele Grade wärmer ist das Verhältnis des Deut» schen Reiches zu Frankreich, das als volle Tetente be-zeichnet werden kann — eine Detente, die i» der Hal> tling der deutschen Neichsrcgierung gegeniiber der sran» zösischen Marotkopolitil erst kürzlich wieder, gelegent. lich der Mannesmann°Asfäre, zutage trat. So bietet die Situation Westeuropas ein erfreuliches Bild fortschrei, tender Klärung, ebenso »vie die Verhältnisse auf dem Balkan. Feuilleton. Parlamentarische Kopfbedeckungen. Ech^,""" tragen die Männer die Schleife oder ^"d >, Hutbandes stets auf der linken Seite, wäh. ^lltun" Frauen solchen Schmuck in allen Himmels» ri„ H ^'" anbringen? Antwort anf diese Frage gab in de/^ "b"' "Menschen nnd Kleider", der kürzlich lsl. Ccl, ^""" Society zn London gehalten wordeil losr „/id ^'" "'^ Knallen sind zurüclgebildele, nutz. 'liicht^, . I"""' ""ch bemerkbare Organe, welche die ^l, als V ^" ^" Harren tracht aus Zeiten bewahrt lecl^ sis," ^""" "och, st^lz und romantisch wie Ehan-^len !> - !"'l wallenden Federn brüstele; die Federn der gr,^ "' I'"len Seite des Hutes befestigt, damit baun, dV.? ^'^" kein Unheil anrichte. Der Stamm» ^"s'cht d'!^""^ s^bst sührl in graue Vorzeit. Nach ^cr'lschcn^ ^"^NMnden war das erste Gewand der wvftf ^ . 'U"l)rsch,'iniiVh ein Umschlagetnch, das um den 'ti antik.,, ^"'" befestigt wurde. Die Kopfbinde, die würdig ^ ^'stw oft erwähnt wird, soll der ehr» ""ch dl>r ^, "'.''uvatcr des heutigen Hutbandes sein, wie ^tl, die ''glichen Mitra und der lustigen Schwänz-^lendiäin " Matrosenmütze" flattern und in sünf-Ein/V^" "Optischen Bildern ihr Ebenbild finden, brr M5 Worischc Erklärung für die Bedeutung, die bringn P " '" ^'""" besonderen Falle, näinlich im "^aily ^. ^^^anlcnt einninimt, war dicscrtage im iroincle" ^ ^>^„ Sie enttäuschte die Er- Warlungen bitler. Welche hübsche symbolische Tentungen läßt nicht die Sitte zn, daß die Abgeordneten behütet auf ihren Bänken sitzen? — Man denkt an die alter» tümliche, im jüdischen Ritus erhaltene Auffassung, daß das bedeckte Haupt Ehrfurcht ausdrücke, oder auch an trotzige Helme, die zur Ausstaffierung des wehrhaften Manncs gehören, und an höfische Etilette, die das Auf» behalten des Hutes als Zeichen hoher Würden gestattet. Der Gewährsmann des „Daily Chronicle" nnn neigt dazu, die Sitte aus den« trivialen Umstände herzuleiten, daß die Gemeinen nicht mit einem Hulsländer bedacht waren, während die Lords des Oberhauses, wo der Hut nicht aufbehalten wird, über höchst noble Hutpflücke ver» fügten. Wie der Hut im Unterhaus aber auch zu erklären sein mag, jedenfalls hat fich nm ihn ein ziemlich verwickeltes Zeremoniell ausgebildet. Wenn der Abgeordnete zu seinem Sitz schreitet, trägt er den Hut in der Hand; er muß ihn abnehmen, sowie er sich von seinem Platze erhebt. Rcden werden unbedeckten Hauptes gehalten, doch ist diese Regel nicht ohne Ausnahme. Wer vor der Abstimmung zur Ge» schäftsordnuug sprecheil will, muß sitzen bleiben und den Hnt ausbehalten. Anfängern wird diese Regel zuweilen zum Verhängnis; so spielte sich vor einigen Jahren fol. gende Tragikomödie ab. Ein Neuling sprang vom Sitz, nahm den Hut ab nnd wollte zur Geschäftsordnung reden, als warnende Stimmen ihm „Order, order!" enl. gcgenriefen. „Zur Geschäftsordnung beabsichtigte ich a/radc zu sprechen", bemerkte der Neuling schüchtern. „Order, order!" grollte es lauter; aus dem Tnmult sing der Neuling den Ratschlag anf, den Hut aufzusehen. Er bedeckte sich, blieb aber stehen. „Order, order!" — der widrige Wind schwoll allmählich zum Sturme an. „Sitzen, sitzen!" schrien wohlmeinende Nachbarn. Ge» horsam sank der Neuling aus seinen Platz nnd nahm dabei, vielleicht weil seine Haare sich sträubten, den Hut wieder ab. Der Sturm verwandelte sich nunmehr in einen Orkan, aus dessen wildem Geheul der Neuling die Worte vernahm: „Sie müssen beides tun!" — „Wie kann ich zugleich sitzen bleiben und aufstehen!" rief der Unglückliche verzweifelt. Da sprangen einige mitleidige Parteifreunde hinzu, stülpten ihm den Hut ans den Kops und hielten ihn auf der Bank fest: „So, jetzt reden Sie!" Aber alles, was der Neuling hervorbringen konnte, waren die matten Worte: „Ich hab' rein ver. gessen, was ich sagen wollte!" Wenn ein Redner ein Mitglied des Hauses an-erkennend erwähnt, so quittiert der Belobte durch lcich» tes Lüpfen dcs Hutes; in derselben Weise dankt ein Parlamentarier, wenn ein Minister die von ihm ge» stellte Frage beantwortet. Aber der Hut dient nicht nur zu bloßcm Formelkram, sundern auch zu praktischen Zwecken, z. B. sichert er seinem Eigentümer an Tagen ungewöhnlich großen Andrangs einen Sitz. Das Haus hat nicht Sitzplätze genug für sämtliche Abgeordnete; das Mitglied, das während des Eröffnungsgebets anwesend ist, kann einen Platz durch seine Visitenkarte belegen, vor Eröffnung der Sitzung wird aber der Hut als würdiger Platzhalter angesehen. Bittere Erörterungen licf einmal ein listiger Abgeordneter hervor, der wie ein Tröoler mit einer schwanken Säule aufaetürmter Hüte angezogen kam und für eine Anzahl Freunde Laibacher Zeitung Nr. 78. _____________________________642______________________________________________I.April 1910.^ Aus Marburg, 30. März, wird gemeldet: Iu der gestern abends hier abgehaltenen Generalversammlung des „Sluvenischen Vulksvereines für Steiermart" hielt Abg. Dr. «uster^u- eine Rede, in welcher er u. a. aus-führte: Es isi nicht auzuuehmeil, daß irgend ein Czeche in das derzeitige Kabinett eintreten nuirde, weil dic Slavische Union einstimmig beschlossen hat, jedes Flickwerk abzulehnen. Die Slavische Union hat feierlich erklärt, oaß sie jedes Mitglied der Slavischen Union als einen Schädiger an den slavischen Interessen ansehen müßte, der einer Vernsnng in das Kabinett Folge leisten würde. Im weiteren Verlanfc der Rede warnte Dr. Küsters vor den nationalen Phrasen, wie sie in letzter Zeit von verschiedenen Seilen lanl wurden. Durch solche Phraseu erreichen wir nichts anderes, als daß wir unseren Kon-nationalen in den deutschen Städten schaden nnd sie allen möglichen Drangsalierungen aussehen. Phrasen, wie von der Eroberung von Graz nsw., müssen wir von uns weiseu. Alls Athen, :;<». März, wird gemeldet: Die in der heuligen Kammersitznng verlesene töniqliche Botschaft hat folgenden Wurllant: Meine Herren Deputierten! Sie sind berufen worden, nm gemäß dem Geiste der Verfassung an einem Reformwerke mitzuarbeiten, das bestimmt ist, den Bestimmuugen der Verfassung eine größere Wirksamkeit zu gebe», sowohl im Innern, als nach außen. Die schwere politische Krise steuerte einer Sackgasse zu, denn eine regellose Aktion deutete darauf hin, daß die überreizte öffentliche Meinung eine Ande-rung der politischen Methoden erzwingen wollte, nm eine Ordnung der Dinge im Lande herbeizuführen nnd ein Regime zu befestigen, mit dem die nationalen Ae» strebnngcn unlösbar verknüpft werden. Aus dieser Lage schien nur ein Ausweg herauszuführen: er wurde mir anläßlich der Demission meiner Minister und sodaun von allen maßgebenden politischen Persönlichkeiten des Landes, die sich um meinen Thron geschart hatten, an» gegeben. Meine Herren Deputierten! Es freut mich, feststellen zu können, daß sich die Mitglieder des Par-lamcntes sasl einmütig dieser Anschannng anschlösse», wie dies ans dem Veschlnsse vom 18. Februar hervor-gehl, mit welchem die Kammer den ihr unterbreiteten Antrag auf Revision der nicht fundamentalen Bestimmungen der Versassung annahm. Ich verspreche, daß dieser Beschluß durchgeführt werden wird nnd daß ein auf Vorschlag meiner verantwortlichen Ratgeber erlassenes königliches Dekret die im Artikel 107 der Ver« fassung erwähnte revisionistische Kammer einbernsen wird, welche die zn revidierenden Vestimmnngen be» schließen soll. Infolge der Plünderungen, welche in Verbindnng mit den gemeldeten Zusammenstößen zwischen Hindus und Mohammedanern in Peschawur stattfanden, sind die zur Wiederherstellung der Ordnnng verwendeten indi-schcn Soldaten dnrch englische ersetzt worden. Tag und Nacht werden die Sicherheitsmaßregeln dnrchgefnhrt. Die neuesten Meldungen besagen, daß die Plünderungen weit schlimmer sind, als bisher berichtet worden ist. Es wurde eine Amnestie für jene Plünderer erlassen, welche die geraubten Güter wieder ausliefern. Täglich werden nun ganze Wagenladungen gestohlenen Eigen» tums ausgeliefert. Mehrere hundert Personen sind ver-haftet worden. Tagesneuigteiten. Kaiser Wilhelm beim Ttatspiel.j Die Gewohnheilen und Lieblingsbeschäftigungen des deutschen Kaisers bilden einen ergiebigen Boden für den Miszellen-teil 0er Londoner Zeilnilgen. Jüngst brachten die „Daily News" einen Artikel über den Kaiser beim Slalspiel alls der Feder einer Persönlichkeit, die an einer Segel» fahrt des Monarchen als Gast teilgenommen hat. Der Monarch, heißt es da, hnldigt dem denlschen National» spiel nnr, wenn er in heiterer Stimmung und nicht mit Arbeit überbürdet ist. Er liebt den Skat fehr nnd weiß auch in Berlin selbst keine angenehmere Erholnng, als einige seiner allen Generale ins Schloß zu einer Äbend-unterhallung zu bestellen, wobei Hering und Pell» kartoffeln, für die er bekanntlich eine Vorliebe hegt, stets im Menu vertreten sind. Dann geht es ins Rauchzimmer, wo Pilseuer Bier zurechtgestellt ist — man bedient sich hier selbst —; der Kaiser zündet sich eine seiner berühmten Zigarren an nnd nimmt Platz, wor» auf das Spiel beginnt, gewöhnlich zn dem mäßigen Satz von einem Pfennig. Der Kaiser ist aufmerksam beim Skat und ein ziemlich eifriger Spieler, doch niemals heftig oder ärgerlich slvas mail bei Skatspielern häufig findet), wenn ihm das Glück nicht lächelt; wohl aber sieht er sehr daraus, daß die Mitspieler leine Fehler machen. Mitternacht ist gewöhnlich Icinge vorbei, wenn der Kaiser das Zeichen zum Aufhören gibt; nichtsdestoweniger ist d<>r Monarch am folgenden Morgen wieder um halb 7 Uhr bei der Arbeit. — sDas Inkognito der Könige.j An der fran» zösischen Riviera ist vor einigen Tagen ein Fremder an» gelommen, der sich „Gras von Tulgard" nennt, aber trotz dieses verhältnismäßig bescheidenen Titels von den Spitzen der Behörden ehrfurchtsvoll am Bahnhos empfangen wnrde. Der „Gras v. Tnlgard" ist nämlich niemand anders, als Gustav V., König vou Schweden, oem die Arzte einen längereil Erholungsurlaub im Süden angeraten haben. König Gustav V. ist seinem verstorbenen Vater, dem König Oskar II., in vielen Stücken unähnlich. Er bekennt sich zu anderen An» schanuugen auf den meisten Gebieten des Lebens, und es ist bezeicl/neud für ihn, daß er auch uicht das Iu-koguito wähll, nilter dem sein Vater zu reisen pflegte. König Oskar II. nannte sich „Graf v. Haga". — Wenn regierende Monarchen sich uuter einem Inkognito-nennen ill die Fremdenlisten eintragen, so geschieht das im allgemeinen als Ausdruck des Wunsches,' die Elitelle eine Weile lang abzustreifen. Wirtlich nnbelaunl zn bleiben, gelingt ihnen nur selten. Anch König Ednard VI I. von England fleht ja jetzt auf der Fremden-liste von Biarritz als „Herzog von Laneaster", aber selbst der letzte Küchenjnnge im Hotel des Palais, das er bewohnt, weiß, wer der Herzog von Laneaster in Wirklichkeit ist. Und dieses Inkognito ist schon deshalb sehr durchsichtig, weil das Herzogtum Laneaster eine britische Krondomäne ist nnd die Einlünsle des Herzogtums dem Träger der britischen Krone zufließen. Fast alle europäischen Converäne haben einen Inloguitu-uamen, dessen sie sich gelegentlich bedieneil. König Ferdinand von Bulgarien pflegt z. V. sich „Graf vuu Morany", nach einer schönen Besitzung, die er in Ungarn hat, zn nennen. Nur Kaiser Wilhelm II. ist seit seiuer Thronbesteigung niemals inkognito gereist. AIs Prinz dagegen hat er, namentlich während seiner Slndienzeil, einige Inlogiiiwfahrten unternommen, und eine dieser Fahrten, von der der Kaiser gern erzählt, führte ihn nach Paris, wo er in aller Ruhe die wichtigsieu Sehenswürdigkeiten betrachten nnd die Große Oper besuchen konnte. — sZigeunerhochzcit.j Vor einigen Tagen erschoß vor den Toren von Florenz eine große Zigenn^' karawane, die vorher dnrch ganz Frankreich nnd Ober« italien gezogen war. In deni lieblichen Florenz scienc" die brannen Nomaden ein großes Hochzeitsfeft, ulicl welches das „Nnuvo Giornale" interessante Einzelhem" mitteilt. Eine Inngfrau von 18 Jahren, Raida mu Namen, hat dem Zigeuuer Michel Nazar, eiuem May' rigen Jüngling, die Hand zum ewigen Bunde gereicht-A in Vorabend'der Hochzeitsfeier herrschte im Zigeuner' lager lanter Inbel nnd Trubel mit Gesang. Musik uno Tanz. Tonneil mit Bier, dickbäuchige Flaschen mit We» und silberne Terrinen voll dampfenden Punsches wlN' den i» die Zelte getrageu, wo die Zigeuner im Krci! lagerteil und so lange tranken, bis sie schwer belrnN' keil alif die am Boden liegenden Matratzen sanken..^n Orchester, das man sieh ans florentinischen Musiken znsammengeslellt halte, sorgte für die nötige Erheiz rung und'verschönte das Fest, das am Murgen daraus von neuem begann. Die Vrant, ein schlankes, dunkel' farbiges Mädchen, trug eiu Kleid von roter Seide »u gelben Blumen nnd hatte auf dein Kopfe einen Pwcl)' tigeu Roseukrauz. Die Hochzeilszeremonie war höchi einfach- der Zigeuuerhanptmann, ein alter Herr nu eine», ins Graue spielenden, aber nicht besonders gu gepflegten Vollbarte, gab dem Brautpaar ein Sliiclchel Brot »lit Salz zn essen und sprach dazu ein paar uN' verständliche Worte, die znr Folge hatten, daß das juV Paar sich für legitim verheiratet halten darf. Nach dc Trannngszeremonie gab es ein großes Essen: zwei g/ bratene Schweine, Lendenbraten vom Kalb, 6'A?/ braten, Wein, Vier, Punsch, Süßigkeiten und O^ Alle steckten die Hände in die Schüsseln uud in die Tell^ und aßen gierig »vie die Wölfe. Wie fie tränten, da^ läßt sich nicht einmal vergleichsweise andeuten. ^' Fest dauerte bis spät iu die Nacht hinein. InM'"^ ließen die alten Männer nnd die alten Weiber oc-Stammes über das Brautzeit den Schleier fallen, u> Raida streute die Rosenblätter, die ihre schwarze», a)a>' zeuden Haare geschmückt halten, auf den Boden. F^"/^ Männer und Kinder trngen während des Festes «Y ^ malerischen Trachten mit goldenen Schaumünzen, K" und wertvollen Amuletten. . — lDrahtlose Vrautwerliun.q.j Daß sich die H' lose Telegraphie nicht nur iu Seenut befindlichen S^ ' fen, sondern anch in Liebesnölen schmacht^.« Menschenkindern als Netler in der Nut bewährt, bcwc>! die nachstehende Verlubnngsgeschichte, die sich 1""^ zwischen einem ill Honolnln wohnenden jungen M und seiner ans hoher See weilenden Angebeteten " spielte. Diese, ein Fräulein Lnise Gaylord'aus Ch""^ hatte mit einer dortigen Familie eine Reise uw Welt nnternommen, auf der sie in Honolulu "NN^ > men war. Die Reisegesellschaft hatte hier einen oi tägigen Ansenthalt genommen, ehe sie ihre Neise " Japan fortsetzte. In den drei Tagen hatte ei» l^H,. Herr F. Dillingham Gelegenheit'gefnnden, M'ß ^. lord kennen zu lernen nnd sich sterblich in sie ^<>^ lieben, ohne daß er den Mut gefnnden, der ^'^Mit seines Herzens seine Liebe zn gestehen. Dicsen -" ^ fand er erst, als das Schiff, das die jnnge Dame.^ ihren Freunden »ach Japan entführte, bereits me weit von Honolulu entfernt war. Aber Herr "^ Mc ham wußte, nachdem er sich einmal zn einem ^'"^^'^„c durchgerungen, als moderner Mensch aus der ^,.^c" Tugend zu machen. Er richtete dnrch den dray' ^ Fnnlenapparat an die ans hoher See schwimmen».^ <,., wählte die Frage: „Wollen Sie meine Frau ""^',,. und hatte die Freude, uach kurzer Wartezeit aN' ^in selben Wege das Jawort zu erhalte», das ^ ^r-Gaylord nach lnrzer Nberlegnng den Lüften "' traut hatte. ' Plätze belegt hatte. Sehr brauchbar erweist sich der Hut auch als Behälter für Tagesordnnngen, amtliche Papiere und Redekonzepte; sein wichtigster, den Geist sowohl als den Körper der Parlamentarier wohllälig aufstachelnder nnd erfrischender Beruf ist der eines uufreiwilligen Witzboldes. Wie die meisten Parlamente stellt anch das eng» lische rührend bescheidene Ansprüche an Witz und Hn-mor; man kann sich deshalb leicht ausmalen, welche Lach» salveu das Haus dnrchbransen, wenn ein Redner sich befriedigt niederläßt und im selben Angenblick ein lnr» zes, dumpf scharfes Krachen verrät, daß er seinen Zylin» derhnt nmgebracht hat. „Ich bemerkte soeben", sagte ein-mal ein irischer Parlamentarier, „daß das hochachtbare Mitglied sich ans seinen Hut gesetzt hat. Das gibt ihm zu Bedancrn Anlaß, ich aber bedauere nur, daß sein einfältiger, aller Kops nicht drinnen war." Stürmische Heiterkeit ist auch zu verzeichnen, wenn ein Abgeordneter, nm zur Geschäftsordnung zu sprechen, im Drang des Augenblicks sich an fremdem Eigentum vergreift und, wie ein Gladstone, auf einen dicken Denkcrfchädel ein kleines Hütchen zu zwängen fncht. Schnöderweise hat der Zylinder, den nenlich noch ein Richter vom Richlersluhle aus als die angemessenste und respektabelste Kopfbedeckung bezeichnete, im Parla» ment feine Alleinherrschaft verloren. Nur er vermag den richtigen, herzerquickenden Todeskrach von sich zu gcben; mit weher Erinnerung an dahingeschwundene Freuden sieht das Haus zu, wenn ein Redner sich auf seinen weichen Filzhut setzt. Das Herz. Nomcm von U. HottnerGrese. (6. Fortsetzung.) (Nachdruck «erböte»,) „Die Konseqnenzen überlasse ich dir selbst zu ziehen," sagte sie ruhig. — „Aufrichtig gestauden, es wäre ein Glück für dich — uein, für Euch beide — wenn Ihr endlich klar sehen würdet. Vielleicht hilft dieses Kuvert und dieses Herz Euch auf den rechten Weg. Und merke dir eius, Werner: Es tut manches weh im Augenblick und ist doch heilsam. — Ich gehe, denn da kommt eben Nasmcr mit dem jungen Doktor die Straße herans. Und Rasmer mit seinem über» spannten Idealismus fällt mir stets auf die Nerven." Sie war draußen, ehe eines der beiden Zurückbleibenden auch nur ein Wort der Erwiderung fand. Ihr gleichmäßiger Tritt verklang auf der ins obere Stockwerk führenden Holzstiege. Werner und Jula atmeten anf. Jettchen Helmus mit ihrer sachlichen Nüchternheit nnd ihren scharfen Augen war ihnen so oft schon nnbeqnem gewesen. Aber das, was die alte Fran mit dem längst erkalteten Herzen da hente angedeutet hatte — das war ja doch gar nicht denkbar, nicht möglich! Ihre Christa, dieses Kind, das sollte hinter ihrem Rücken, ohne Wissen ihres Bräutigams, Briefe emp» fangen haben, welche sie heimlich behob und las und dann wahrscheinlich vernichtete, denn man hatte nie eine Spur davuu gesehen? Unwillkürlich gingen die Augen der beiden zu dem Bilde des jungen Mädchens hinüber, das in so under» änderlicher ewiger Schönheit anf sie niedersah. ^ dieser rote Mund lächelte, schweigend lind a/l>'!"'"' wie immer und als die Sonnenstrahlen jetzt l)""" 6 ^ über das reizende Gesichtchen, da flammte in den ^ nen Augen ein Licht ans, ein Glanz, den Werner ^ tens wohl dann und wann einmal hatte dcn'!''^^hl» blitzen sehen. Aber heute erinnerte er sich deutlich - ^^. hatte dieser Glanz nie gegolten. Er hatte einige iu Christas Augen geleuchtet, da sah sie weg von ^ hiu über die weite, endlose Ebene, hinem "l begrenzte. Woran hatte sie damals gedacht' ^^ Ein sckM'rcr Seufzer rang sich "'^, s^nen' des Mannes. Aber als er, eine Minute sp"t"' ' ^s< Onkel, dem pensionierten Gerichtsrat Dr. ^m -^ mer lind dem juugen Mediziner gegenübertrat, ^s er wieder ganz gefaßt und brachte auch die I" ^^. Sache, um welche es sich hier Handelle, n»t lian , .,^. pen Worten vor. Dr. Rasmcr sclMU'lle "" ^.. das anderemal seinen Kops mit dem^macht'^.^ ^ weißen Haarschops. Seine gewaltige Figur z ^-^ ^. in einen der Lehnstühle. Dann warf er mu ^ ^ übten Handbewegnng den Goldtneiser mil on ^^s sah anfmerksam zu, wie Dr. Holm, auf 7""'',,, geiw" Ansuchen hin, begann, das wächserne Heiz ^Vor' z„ prüfen. Der jnnge Arzt, welcher stch ,cy ^tt" abend fo fehr für das Schicksal jener ^ ' ^ll interessiert hatte, war durch de" "gena t g n ^f beinahe anfgeregt. Seine klugen ^7"' p")^ ä^.g nach /edem Aderansatz, jedem Mnslelstrang. <-betastete er das wächserne Gebilde. Endlich hub er den Kopf. ^ Laibacher Zeitung Nr. 73. 643 1. April 1910. ^n 1 ^^" Gebote für anssehende Komponisten.) Leo 6NU der Komponist der „Tollarprinzessin", der „Ge- Mi-dcncn Frau" und des fidelen Bauern", hat nach. ?"m ^'N'lleninusiker - Negeln znsammengcstellt: '- ^enn du lange Haare hast, dann lasse sk' dir ^'^'n. 2.) Mache nur Noten, die Kurswert haben. ?' ^u Verlegern verkehre n«r ans Vorschußiveile. ^ studiere die alte» Meister, lasse dich alier nicht rw,,s,)en. 5.) Instrnnnntiere manchmal auch selbst. 6.j ^^!!l de,n ^onknrrent durchgesallen ist, dann bedaure >l lai!t und überall. 7.) Merle dir- durchsallen kann ur das Libretto. 8.) Trachte, daß bei deiner Premiöre "n lntuner Feind zugeben ist. 9.) Schließe leine Ver» ^M', aber halle sie ein.'l0.j Gerecht ist nur jene Kritik, r , ^ lDas Streichhol.', in der Statistik.) Nach der lw, ,"1chienenen Statistik der französischen Streich-^ Zreczie sind inc vergailgeliell Jahre in Frankreich ins» MMt 44.118,995.151 Streichhölzer verlanft worden, knie ^^altige Snmme diese Zahl darstellt, kann man »leicht ans der Berechnnng eines Pariser Blattes "nr>sen. das kalkuliert hat, daß bei achtstündiger Tages-tana "'" "^'"'"' ""' ^^ Männern ein Jahr lang El? ^^''^ ^" ^^'^ ^"^^' ^'^'^ ^'^^ Streichhölzer hj. um Stück abgezählt werden sollten. Wenn man ^inl Äcilliarden Streichhölzer in einer geraden ^ ^?ueinander legen würde, so würde diese Linie reich. ^ ?"" ^'""d zwei Millionen Kilometern er° oder !'' "^ '^ ^^'^ ^"^ Füufzigfache des Erdumfanges Nuiik ^.^u' eine dreifache Neise von der Erde zum Ma>l '^'" zwölfjähriger Streichholzverbrauch in eiiin ^'^ würde ausreichen, um bei der gleichen An-b^s,! ^'hmig der Streichhölzer die Schweiflänge des jetzt ' ^' Halleyschen Kometen zn erreichen, der sich Lii» '"^ hinein Schlveife von 25 Millionen Kilometern ^'l" der Erde nähert. Hy ^" lHumor des Auslandes.) Der Gatte einer bela/' ^ ^egen ihrer verschwenderischen Kleiderpracht gr^",War, hatte einen schrecklicheil Tranm. Es be-dsj,. ^„'I)m ein seltsamer Zug von Tieren — verschie-hatt/ ^ ^'" V'ber nnd einige Robben — nnd alle Nih«". "" Acll. Er erstaunte schr, uild dann sprach der da«,^'. "Uns wurde das Fell über die Ohren gezogen, ^','l oen,o Fran Pelze bekäme." Der Mann lächelte. '^ rs ebenso ergangen", versetzte er. rinr '^^ für "Nr Art Mensch ist er?" — „Was für isi .. ^^ O, Sie kennen seine Art zur Genüge. Er niM '^ä' dritter Klasse zu fahren, schämt sich aber äli ll >""l einer Fahrkarte driller in die erste Klasse liem^^' Vrown (in einem Pariser Hotel)! „Ooo, da Vls^'^' fliege ill der Snppe." Mr. Brown: „Still, Unwi s ' "^' »lchl s" laut. Es hat keilleu Sinn, nnsere fla,,Moit zur Schan zu stellen. Die Speisekarle ist slas Künstler. Aber'Sie sagen, Herr Mertens, daß dies die ^^ cines ganz jungen Mädchens sein soll? Auch frch^"lchrisl schämt das zu bestätigen. Nnd dennoch d°t ^, ^ ^.^^' Vchauptnng an. Das Herz, welches hier ^llra^f ^^^' ^'"^ krank, und zwar litt es an einer ^llcm! ^ ^^ Nerven, deren Anzeichen hier ganz ichtli "'^"gegeben sind, von der durchschnittlich Men-k'N su"^^ ^^"'.^^ Jahren nicht ergriffen werden. Daß wäre s!'".^ ^lädchen an dieser Krankheit gestorben ' l>t überhalipt nicht anznnehmen." ^er ?/' .^^'"^ iltasmer wiegte lunhoenklich den Kopf. ihln ri,"s? , ^I^' s"h »vieder' in ihm. Sein Verns loar Arista ^''^ ^^^ ^" r^^"l Interessen gewesen. Und lind" , . ^l' — das war scin Liebling, sein „Sonin'n. Älälsr'i il" " '""""' >"sl^'. Kein Wunder, daß dieses er das s" ^llsländig gefangen nahm. Nnn hielt auch "^rz in der Hand. ^"ldrcün,. '^'"'"' ^ w't," sagte er, „daß Euch diese ^asl>. ^ '"cht ruhen läßt. Und so weit es in meinen ^brn w' ' '"'^ ^ Ench natürlich helfen. Also: dc. 3und b.^. ^' erste ^rage: GesetU den ^all, dieser ganze ^"rde ,, s^ s"l) Nürklich alif unsere Ehrista - wer Elchen, ? ^^"'" ^de ihr Herz nachbilden nnd Zu höchst üb s ^ Die Idee ist an nnd für sich eine ^anrn . ^lnuue; sie ist nur einem Menschen znzu-Ichen aus k' "^ wahnsiiung ist. Das HcLz eines Men° '"Mch ^-'" ^^p"' zu entfernen, ist nur einem Arzte ^"stlrlis^ ,^usfl!hrul^ aber weist auf ein großes l^'" dünnen hin. Also kämen wir da auf zwei sonst eine der besten ist, enthält einige Punkte, die im Interesse der Denkmalpflege und des Heimatschuhcs geändert werden könnten. So könnten hölzerne Häuser, die aus imprägniertem Maleriale bestehen, unter ge» wissen Kantelen, anch wenn sie nicht Villen sind, zu» lässig sein. Übrigens gibt es im Norden ganze Städte ans Holz, und trotzdem sind dort große Vrände nicht häufiger als etwa in Amerika, wo wieder ganze Stadt teile nur aus Eisen nnd Velon bestehen. Auch die Niegel-Wände sind nicht so nngemein gefährlich, wie co laut Bauordnung den Anschein hat. Nicht llar ist es, warum Dachrinnen nicht in die Gassen vorragen dürfen. lAbsatz 9, 8 49.) Die Stilisierung ist sehr unglücklich. Denn wenn das heißen soll, daß die Ninnen von dem Dachsanme längs der Wand bis zur Erde und in den > Kanal geführt werden sollen, so ist die Anordnnng ganz! begreiflich und gut. Wenn damit aber ein Vorragen der Ninnen in den Lnftramn der Gaffe überhaupt unter» fagl werden soll, so ist die Sache nicht ganz verständlich. Wird ja dadurch eine Neihe von in jeder Beziehung harmlosen Möglichkeiten, die die Straße anmntig be> leben, aus dem Stadtbildc eliminiert. Einer gründ» lichen Nevision bedürfte der tz 50, der in seiner Wir» kung dahin zielt, eine freie Gliederung der Fassade zu unterbinden, denn Balköne, Erker, Galerien nnd Wetter», dächer dürfen nnr in Gaffen von mindestens zchn Meter, Breite angelegt werden. Zehn Meter sind aber schon ganz hübfch viel, nnd ich glaube nicht, daß viele Straßen unserer Landstädte diese Breite haben. i> 5t ist derzeit ganz überflüssig und anßerdcin von einer Dehnbarkeit, die mit den präzisen Bestimmungen des H 5l) in scharfem Widersprüche steht. Welches sind die Anfordernngen, die' der gnte Geschmack an eine Fassade stellt? Die Antwort! daranf wird man wohl schnldig bleiben müssen. Den Anfordernngen des modernen Städtebanes läuft 5 6l, der geradlinige, mindestens zwölf Meter, breite Straßen verlangt, direkt entgegen. Gerade Linien schcn bloß ans dem Ieichenbretle gut aus; auf Straßen angewendet, sind sie direkt schrecklich. Beispiele und Gegenbeispiele sind anch schon in Laibach zn sehen —! von Wien gar nicht zu redcu, wo man erleichtert auf» cmnet, wenn man aus diesen langweiligen Gegenden herauskommt. Bemerkt sei, daß die Hauptadern des Wiener Verkehres, wie Ning, Kärnlnerstraße, Noten» lnrmstraße, Mariahilser, Wiedner, ^avorilenstraße nicht gerade, sondern in Biegungen verlaufen, die dem Verkehre durchaus nicht hinderlich sind nnd die schönsten Perspektiven geben. Anch die enormen Straßenbreiten werden gar nicht mehr besonders geliebt. Man wünscht vielmehr ein gewisses Verhältnis von Hanshöhe und Straßenbreile, was ja ganz richtig ist. Stehen nnr stockhohe Häuser in einer Straße, so sind neun Meter scholl reichlich viel, 13 bis 17 Meter aber, wie tz 64 wünscht — die reine Wüstenei, bezw. es sieht aus, als wäre die Straße die Hauptsache, die Häuser aber nur ein zufällig geduldeter Annex. Stehen aber vierstöckige Häuser, so ergeben neun Meter eine Art Schlucht, nnd auch dreizehn Meter sind noch nicht zuviel. Die Bestimmung, daß die Straßen sich in rechtem Winkel kreuzen, ist ebenfalls veraltet. An derlei Stellen entstehen leicht Stauungen, Stocknngen des Verkehres, und es kommt auch ohue solche leicht zu Unglücksfällen. Heute trachtet man die Straßen in einem spitzen Winkel aneinander zn bringen, was nicht nnr praktischer ist, sondern auch ästhetisch wirksame Bilder gestattet. Siehe Beteiligte: einen Arzt und einen Künstler. Doch ist keineswegs erwiesen, daß einer dieser beiden ein per-sönliches Interesse an diesem Herzen gehabt hat; sie sönnen beide sehr wohl im Auftrage eines dritten ge° arbeitet haben . . ." „Aber wer läßt das Herz eines Menschen nachbilden? Wer schlicht dieses Herz in eine Kapsel? Ans welchem Grnnde nnd zu welchem Zwecke?" stieß Werner Mertens aufgeregt hervor. Der alte Herr sah ihn mitleidig an. „Derartiges tut wohl nur einer, der — der den toten Menschen geliebt hat mit einer Liebe, welche anch über den Tod hinaus - " Der Gerichtsrat brach jäh ab. Er sah das Zncken, welches über Werners scharfe Züge hinlief. Er sah den Schmerz, der seine Zeichen ties ill das feine Männer-nntlitz grub. Der alte Mann hatte gemeint, die Wunde sei schon vernarbt; »nn, sah er, daß sie noch blutete bei der leise» sten Aerührnng. Sein Blick ging prüsend von Werner zn Iula. Das Mädchen staud dicht neben Mertcns. Sie hatte — ohne auf ihre beiden Gäste zu achten — seine Hand ersaßt und drückte sie fest. Uud der tief erschütterte, blasse Mann zog diese schlanken Dinger mit ei nein Aufleuchten seiner Augeu au die Lippen wie in einem heißen Dankesgefühl. Dr. Ernst Nasmcr wiegte bedach» tig feinen Kopf. Wie sie zueinander paßten, diese beiden Menschen! Aber immer stand zwischen ihnen das lächelnde, reizende Kind, dessen Leben so leicht erschienen war nnd dessen Geschick so im Dnnteln verlief. ^Fortsetzung folgt.) in Wien die Kreuzung Kärntnerstraße°Ning, bezw. die Abzweigung Wiedner Haupt- und Favoritenstraßc. Auch im tz 64 wird den geraden Fluchtlinien das Wort qe» redet. Der größte Mangel der Bauordnung scheint mir aber darinnen zu liegen, daß die Baubehörde die G» ^ meinde, bezw. der Gemeindevorsteher ist. Man tann für ! die Autonomie der Gemeinden schwärmen, ihre Erwei» 5 ternng verlange,!, nnd mnß doch diese Verfügung für ungemcin unglücklich hallen. Eine uugeheure Verautwurtnng rnhl da auf den Schultern von ehrenhaften, tüchtigen Männern, die sich dieser Verantwortuug nicht entziehen können, selbst wenn sie wollen, nnd die oftmal nicht die geringste Vorbildung l besitzen, nm diese Verantwortung auch lrageu zu können. Der Gemeindevorsteher ist znnieist lein Techniker. Das Ganze, was er tun kann, ist, daranf zu sehen, daß die formellen Bestimmungen des Gesetzes genau befolgt werden. Eine Berechnung, von deren Nichtigkeit das Leben von Menschen abhängt, nachzuprüfen, ist er nicht in der Lage. Er weiß ost nicht einmal, daß da bei einem Plane ein besonderer technischer Witz, eine kühne Kon» struktion in Aussicht genommen ist. Ist er wirklich gewissenhaft, was Gottlob fast immer der Fall ist, su muß er zuerst mit den Plänen für einen Bau, der etwas aus der Schablone fällt, zn einem Techniker gehen und sie ans eigene Kosten begutachten lassen. Und mnß sich so auf Treue nnd Glauben irgend einem Sachverständigen ausliefern. Ferner ist es denkbar, daß perfön° liche Motive mitspielen, nnd da find dem Gemeinde» Vorsteher eine Neihe Machtmittel in die Hand gegeben, mit denen er Gegner schikanieren, Anhänger belohneil kann. Ich füge ausdrücklich hinzu, daß das denkbar ist; konkrete Fälle sind mir nicht bekannt. Und wenn man von dem allen absieht — wie kann im allgemeinen ein Mann, der seinem Berufe nach meist ein Gewerbe» treibender ist, die oft sehr komplizierten Geschäfte der Gemeinde zn leiten hat, dazu bestimmt werden, über den guten Geschmack bci Vanten zn entscheiden! Wenn er diesen Teil seines Amtes gewissenhaft ausfaßt, so müßte er zunächst sich genau über den modernen Städte» bau, über Denkmalschntz, Hcimatpflege, die Bestrebun» gen der modernen Architektur informieren. Das ist znviel — und es dürfte sich empfehlen diese Vestim» mungen der Vanordnnng in einer Weise zu ändern, die dem Gemeindevorsteher irgendeinen sachverständigen Beirat an die Seite setzt. Es wäre das ein Schritt mehr, nm die heimische Banweise zn erhalten nnd die Schäden gutzumachen, die die letzten Dezennien den alten Stadt» und Ortsbildern zngesügl haben; dieser Schritt könnte gescheheil, ohne der wirklicheil Autonomie der Gemeinden nahezutrcten. Außerdem aber fehlen in all den Para° graphen Vestimmnngeu zum Schutze der heimischen Bau» weise, über deren Wert ich ein andermal referieren werde. — ftludienz.) Seine Majestät der Kaiser hat gestern den Obersten Martin N a d i 5- e v i 5 in Audienz empfangen. — iCrnenlluuq im Postdienste.j Der Abiturient Johann Zupane'c wnrde zum Postamtspraltitank'N ernannt. — Mrainischer Iagdschutzveiein.) Die ordentliche Generalversammlung dieses Vereines sand vorgestern abends im Hotel „Elesanl" bei reger Veteilignng seitens der Mitglieder statt. Nach erfulgter Vegrüßnng'der Er» schiencnen erstattete der Obmann, Herr Nudols Graf Margheri, namens des Ausschnsses den Tätigkeils» b( richt sür die beiden Vereinsjahre 1908 und 1909, dem folgendes zn entnehmen ist: Auf das Hnldigungstele» gramm vom 18. Inni 1908 an Seine Majestät unseren Allerhöchste» Iagdherrn wurde dein Vereine dnrch die k. k. Landesregierung der Allerhöchste Dank übermittelt. Die Vereinsläligkei l war in beiden Jahren ei lie rege. Die Zahl der Vereinsmiiglieder betrug im Jahre 1908 27 Gründer nnd 237 ordentliche Mitglieder nnd im Jahre 1909 27 Gründer und 204 ordentliche Mitglieder. Leider hat der Verein in den beiden Jahren den Ver» lust langjähriger, um die Hebnng der heimatlichen Jagd sehr verdienter Mitglieder zu beklagen. Es sind dies die Herren Joses Dekleva, Dr. Milan Hribar, Graf Lanthieri Strassoldo a P a r a t i c v, Eriisl Perdan , Johann Podboj und Panl Wil ° fan. und für einen Fasanhahn nnd Laibacher Zeitung Nr. 73. 644______________________________________________1. April 1910. ^ drei Fasanhennen 5 ^ des Wildpreises vergütet wer- > den. Der hierländischen k. k. Geildarnierie wnrden zu Schulzwecken ein Schaukasten sür Jagdgegellstäilde solvie zwei größere Jagdwerte übergebcil. Über Ersuchen des hiesigen Geildarlneriekoulmandos Nr. 12 werden die Vereinsmilglieder gebeten, die Iagdlehrmiltelsainnilung dieser Schule durch Überlassung von Wildererfaugzeng aller Art sowie durch Zuwenonng von l)eilnische>n Nutz-und Raubwild ilu Interesse des Iagdsicherheilsdieustes vervollständigen zu helfen. Der Kraiilischen Sportasse wurde sür die Förderung der Vereinsnteressen und erwiesene Opfenvilligleit sowie sür die seil dem Jahre 1892 zufließende jährliche Subvention von 200 l< der herzlichste Weidmannsdank angesprochen; leider ent» fällt vom Jahre 1909 weiter diese Unterstützung infolge des von diesem Iuslilnte gefaßten Beschlnsfes, von allen außerordentlichen Vereinsnnterstützung^n abzusehen. Hierauf wurde der neue Jagdgesetzentwurs nnd die darüber im krainischen Randlage geführte Debatte vom Obmanne eingeheud besprochen. Die Generalversammlung beschloß die Ausarbeitung eines Protestes, womit Herr Graf Varbo betranl w'nrde. Dein Rechenschafts-berichte ist u. a. zu eutnehmen, daß der Vermögensstand am 31. Dezember 1908 9050 X 66 !>, Ende 1909 8941 X 94 1i .betrug. Herr Oberlaildesgerichtsrat Schneditz berichtete naulens des Revisionsausschufses, das; die Geldgebarung in Ordnung befunden worden sei, woraus dem VereinSausschnsse das Absolulorium erteilt wurde. Vei der Wahl von acht Ausschußmitgliedern wurden die Herren Adolf Galle, Johann Ko-v a 5 , Rudolf Gras M a r gheri, Josef Schauta , Dr. Hubert Souvan, Dr. Ivan Taväar, Paul v. Zhub e r wieder- und Herr Oberst v. H olle g ha neugewählt; ebenso werden die bisherigen Revisoren, die Herren Adols Perles, Joses P I e i »v e i ß und Guido Schneditz, durch Zuruf wiedergewählt. Die Anträge des Ausschusses, dem „Neichs-Iagdverbaude" und dem Kartellverbande des uiederösterreichischen Jagd-schuhvercines in Wien beizutreten, wurden einstimmig angenommen. Für Zwecke der Ersten internationalen Iagdausstellung 1910 in Wien wurden einhellig 500 !< bewilligt. Nachdem über Antrag des Herrn Oberlandes-gerichlsrates S ch » edi tz iwch dem Ausschüsse für dessen unermüdliche Tätigkeit und umsichtige VereinSleilnng der wäroiste Weidlnanilsdanl ausgesprochen worden war, fand die Versammlnng ihren Abschluß. — lDie Genossenschaft der Gastwirte, Kasfecsiedcr usw. in Laibachj hielt gestern nachmittags im großen Saale dcs „Meslni Tom" ihre ordentliche Hanplver° sciuimlnng in Anwesenheit des Vertreters der Gewerbe-behörde, Herril Magislralsrates ^esel, ab. Der Obmann der Genossenschaft, Herr T v st i, begrüßte die erschienenen Mitglieder und verwies aus die erfreuliche Entwicklung, der Genossenschaft, die nicht nur die erste Gastwirtegenossenschaft im Lande darstelle, sondern anch solchen in den sonstigen Grönländer» vielfach als Vor-bild diene, wie dies aus den zahlreicheil Anfragen über die Geschäftsführung usw. ersichtlich sei. Herr Tosti gedachte mit besonderer Vefriediguug des Umstandcs, daß gerade über Initiative der Laibacher Gastwirtegenossen-schast künftighin an Gattinnen von Staatsangestellten, die über ein Einkommen von 2400 X verfügen, keine Gasthauskonzessionen mehr erteilt werden sollen. — Nach Verlesung des Protokolles der letzten Hauptver» sammlung berichtete Herr Pint a r über die Tätigkeit der Genossenschaft im verslosseueu Geschäftsjahre. Wir entnehmen diesem Verichte folgendes: Die erste Aufgabe der Genossenschaft bestand in der Realisierung der vor. jährigen Beschlüsse, also vor allein in der Einführung der Arbeitsordnung, wie sie von der Gehilseuversamm-lung verlangt worden war. Die Genossenschaft wirlle am ersten vom Landesverbände für Fremde»verlehr ver° anstalteten Koch- nnd Servierknrse sowie bei der Aktion, betreffend den Ankans einer eigenen flovenischen Vierbrauerei, mit und veranstaltete auch selbst einen Gastwirte« und Kochkurs, worin deren erfolgreichste Aktion zu erblicken ist. Die Kosten sür diesen KurS im Vetrage voll 5104 !< 45 !i wurden durch Subventionen des Mi» nislerinms sür öffentliche Arbeiten (1851» lv), des krainischen Landesausschusses !800 X), der Handels, und (^ewerbelammer (600 X) nnd der Etadlgemeinde Lai» bach (500 K), weiters durch die Geldleistungen der Frequentantinncn (12l)0 X) gedeckt. Allen Spendern wie auch Herru Restaurateur Kenda, der sich um die Zuweuduug der Subventionen besonders verdient machte, gebührt der beste Dank. Die Veranstaltung des Kurses ist auch deshalb von Bedeutung, »veil dadurch die Vorbedingung und der Maßstab sür die Gastwirte-fachschule gegebeu wurden, die in absehbarer Zeit in Laibach zli erhoffen fleht. Der Ausschuß trat zu 20 Sitzungen zusammen, worin die Genossenschastsmitglied-schasl gegen Konkurrenz gewahrt lind die Vermehrung von Konzessionen nach Möglichkeit hinlangehalten wurde. Die voll der Geuosstuschafl beim Reichsverband in Wien in der Richtung eingeleiteten Schritte, daß an Familien-Mitglieder solcher Staatsangeslelllen, die ein Einkommen von 2400 K auswärts beziehen, leine Gasthauslonzes-sionen zu erteilen wären, hatten Erfolg, denn nnlängsl sind vom Handelsminisierilim diesbezügliche Weisungen an die unterstehenden Landesbehörde» erslossen. Die Vermittlungsstelle waltete in 500 Fällen ihres Amtes. Die Mitglicderzahl betrug zu Vegiun des Jahres 239, am Schlnsse des Jahres 245; sechs Mitglieder sind gestorben. (Die Versammlung ehrte das Andenken der Verstorbenen dnrchs Erheben von den Sitzen.) Lehrlinge gab es zu Beginn des Jahres 21, am Schlüsse des Jahres 20. Da die Genossenschaft auch bei Grün» dung von sonstigen Gaslwirtegenosseuschasten entsprechend mitwirkte, so ist ihre Tätigkeit als eifrig zn bezeichnen. Weiters berichtete Herr Pintar über den Rechnnngsabschlnß, demzufolge die Einnahmen 3717 X 44 K, die Ansgaben 2438 X betrugen, so daß sich ein Kassarest von 1279 Iv 44 b ergibt. Die Aktiva betragen 3284 X 77 !,, die Passiva 1119 l< 91 k, also beziffert sich das Reiuvermögen der Genossenschaft mit 2164 I< 86 II. Über den Kassabericht entspann sich eine längere, stellenweise erregte Debatte, die vorzngsweise darin gipfelte, daß der Obmann, zugleich Kassier, den Betrag von rund 340 K der ErwerbSgenossenschafl der Sodawassererzenger vorgestreckt hatte. Auch erhobeil verschiedene Redner dagegen Einspruch, daß die Barbestände nicht immer fruchtbringend angelegt worden seien, wodurch die Genossenschaft eine Einbuße von etwa 60 X au Zinsen erlitteil habe. Herr Magislralsrat äesek erklärte in Veanlworluug einer an ihn gerichteten Anfrage, daß die Entnahme des gedachten Betrages zwecks Darlehens an die Erwerbsgenossenschasl der Sodawttsser-erzcnger gewiß eine fehlerhafte Manipulation invol-viere, da ja die beiden Kassen n»r insoweit miteinander in Verbindung ständen, als zahlreiche Mitglieder der Gaslwirtegenosfenschafl auch Mitglieder der Genosse,-scha,t der Sodawassererzeuger seien. Der größte Fehler aber liege darin, daß der Obmann gleichzeitig als Kas» sier snugierle; es werde notwendig sein, einen besonderen Kassier zu wählen. Im übrigen sei die Genossenschaft durch die obeu erwähnte Mauipulatiou nicht geschädigt worden nnd so könne denn die Debatte über diese» Pnnkl der Tagesordnung als geschlossen angeschen werden. - - Sohin wurde'der Rechnuugsabschluß mit Stimmenmehrheit genehmigt. Die Vereinsstatuten ersnhren insoweit eine Änderung, als die Beitritls-gebühr für alle Mitglieder, gleichviel ob fie eiue neue Konzession erwerben oder sich schon im Besitze einer Konzession befinde», mit 50 X festgesetzt wurde. Zn lebhaften Anseinanoersetznngen führte der nächste Punkt der Tagesordnung: Wahl des Obmannes. Diese Wahl war notwendig geworden, weil Herr Tosti in einer Alls-schnßsitzung seine Stelle niedergelegt hatte. Während nun Herr M a ,'e k auf die langjährigen Verdienste des Herrn Tosti hinwies lind dessen Wiederwahl in Antrag brachte, trat Herr Dachs sür die Besetznng dcr Obmannsstelle mit einer jüngeren, agileren Kraft ei» nnd empsahl die Wahl des Herru Kenda. Nach län-gcrer Debatte wurde bei der ixn- ilc^iinniUioin'm vorgenommenen Wahl neuerlich Herr To st i mit 28 Slim-men znm Obmann für die restliche Fuuktiousdauer gewählt, wohingegen Herr Keuda mit 19 Stimmen in der Minderheit blieb. Nachdem zum Obmannstellvertre-ter Herr Easelier Ivan Stritar gewählt worden war, gab Herr Keil da die Erklärmig ab, angesichts der Wahl dcs Herrn Tosti, worin er ei» Mißtrauensvotum für sich und die übrigen Ausschußmitglieder erblicke, sein Ausschußmandat niederznlegen; dieser Erklärung schlössen sich auch die übrigeu anwesenden Ausschußmitglieder an,-worauf sie samt ihren Gesinnungsgenossen den Saal verließen. Die restlicheil Punkte der Tagesordnung wurden sohin in glatter Weise erledigt. Die Versammlung wählte zum Kassier Herrn Josef Pollat, zum Äusschußmitgliede Herrn Franz Kav-5"-, zu Stellvertretern die Herren Jakob Filip, und Anton Bun^ar, zum Mitgliede des Überwachungsausschusses der Gehilfenfasse Herrn Franz Kav^i«"', weiters zu Delegierten für die Hauptversammlung des Verbandes die Herren Tosti, Slri-lar, Kav5i5, L a m p e r t, Pollak, Ken da, Kröi^nik, Plan far, Petsche, Filip, B o n <" a r uud 5; k n l j. Nachdem Herru Tosti für feine Tätigkeit im verflofseneu Geschäftsjahre eine Remuneration von 400 l< zuerkannt worden war, gelangte beim Allfälligen u. a. eiu Antrag des Herrn Mai-el, be° treffend die Anflafsnng der Vermittlungsstelle, zur Ver° l.andlnng, wnrde jedoch abgelehnt, weil Herr Magi-snatsrat ^esek erklärte, daß die Auslassung der Vermittlungsstelle im Sinne der Novelle znr Gewerbeordnung nnstatlhasl sei. ^ Vom Genossenschaftsinslrnklor Herrn Dr. Alodig war an die Versammlung ei» Ve-grüßllllgslelegrainiil eingelangt. "" -Professor: „Der Gemeinde-, Landes- lind Staatssozla-lismus"; Frauz Koinatar, k. k. Professor: „Die Gc-schichte der südslavischeil Frage"; am 7. d. M. lrasp Prof. Adolf Robida iiber den Dichter Anton Med»M vor. — Im (ülalilieavereiil sandeil folgende Vorlrassc statt: Adolf Ribnilar, slädt. Marklkom'missär in La'-bach: „Die Milch als nnser wichtigstes Nahrnngsmlttcl , Dr. Franz Ile^i^, k. k. Professor in Laibach: „Ober-lraiil znr Zeit Dr. Franz Pre^erens nnd Dr. Hu-dcvit Gajs"; Milan Pajl. k. k. Professor in LmbacY. „Die slovenische» Bauernaufstände mit besonderer Nu"° sichl aus Obcrkrain"; Dr. Paul Gro^elj, Lyzealprof^ iu Laibach: „Das Seelenbild des Dichters Simon G"'-gori-i'"." —^- — sDil Ortsgruppe Laibach und Umssebnng l>cs östcrreichifchen Älaschiuistenliuudeöj hält Sonntag, d" 3. d. M., llachmittags lim 3 Uhr in der Restaurant' „I'i-i novon «vcttu", Maria Theresien-Slraß^ u)l Monatsversammlnng ab, wozu die Mitglieder vollzal)»^ erscheinen wollen. — Den Herrell Industriellen w^ bekanntgegeben, daß die Stellenvermitllnng sür Ma' nisten Herr Alois Kolar, Maschinist bei der Flnnn ^lleinmayr H Fed. Namberg in der Dalmalingassc über' »ommen hat. Im Bedarfsfalle wollen sie sich an ly we»de». — lHymcu.j Au, 30. März fand in Laibach ^ Vernlähliing von Herrn Oskar Dell, k. l. Richters » Gonobitz, mit Fräulein Melitta I c unit e r statt. — lZur lkröffnunq dcr Iaqdausstciluna..) ^^^ nin 2. Mai stattfindende feierliche Eröfsnnng der ^>" inlerualionalen Iagda»sstellu»g iverden Eintrittskaru zum Preise von !<»' l< für eine Person nnd zum P/c von 20 l< sür Familien (drei Personen), jedoch >""/"' Na inen lautend, zur Ausgabe gelangen. Vorm"l"> gen werden bis l5. April beim'Ge!leralkommlssar'°^ der Jagdalisslelluug, III., Lothringers!raße l6, " gegeiigeiiomme». Für die Tauer der Ausstellung ^^. gleichzeitig Permanenzkarten zum Preise vou 30 n p Person alisgcgeben. Diese Karten berechtigen z'>m ^ tritt in das Ansstellnngsterritorium, lanten auf M"« uud sind unter Beibringung der auf der Rückst' ,. der Namensferligung versehenen P h o l o g r " p.^, beim Generalkoinmissariate (Koiiinierzieller Dicns'1^ hälllich. Soserne diese Karten bis znm 20. April ss^ ivnrden, berechligen sie auch zum Besuche der "lU"! lung während der Eröffnungsfeier. Permanl'»,^a zn 30 X, die nach den, 20. 'April ausgestellt w"^ haben für die Eröffnuugsfeier keine Gültigkl'u- , Verschleiß der e inzel 'nen E i ,l t r i l t s ka ^ ^.„ sür die Jagdausstellung wurde u. a. den ^"^^^oß' Wiens und Umgebung dlirch Vermittlung der ^ Verleger nbertrageil, ^.,.» — lVun der Erdbebenwarte.» Gestern abends ^, zeichnuug eines Fernbebeus. Beginil der "stl'" ^ ,j, läufer um 7 Uhr 48 Min. 14 Sek. abends. ^"^ ^„. mnm von 4 Millimetern wurde um 8 Uhr ^ ^. 50 Sek. erreicht. Ende der Aufzcichuuug gog"' U' ^. Herddislauz 8000 K>lomeler. <,^cl> — lSchadcufeuer.j Aiu 24. März »achm'lw^ . ^, aus dem Dachboden der Besitzerin Maria ^U"' ^ Unler.Schwerenbach, Gemeinde St. Michael - ^"^^^ ein Fener alls, welches das Wohnhans, dann ^""^^s und eine Harfe einäscherte. Die Ursache des "^.^gt konnte nicht festgestellt iverden. Der Schaoen " ;.. 4800 X; die Versicherungssumme 1300 X. ^m ,tel'' gischen Eingreifen der Beivohner anS Ober» "Uv ^. Schivereubach soivie aus Tschermoschnitz ist ^^ ^ittU', danken, daß sich das Feuer nichl weiter "" K^i znmal zur kritischen Zeit starke Bora heM") ^i.'' der Löschakliol, tat sich der Inrist Herr -'l»-"- '^ bcsonders hervor. „ ,:^ gc< - - ^^^ meldel: Seil hente früh ist eine an Hl'ft'^nN !^ ^t Zeit nicht mehr verzeichnete stürmische Vora '" .,^ ist nnd Umgebung hereingebrochen. Die ^'Mpl ^„ plötzlich gefallen nnd zeiliveise fällt trockener ^ ^ ^.^, der Frühe betrug die Geschwindigkeit der ^ ^M 80 Kilometer i>l der Stunde und swq ^^' <5aqc'? auf 96 Kilometer. Der stärkste im Lausl' ^ - ,^ ^>> beobachtete Windstoß hatte eine <^'!?"'"m > ^. l,e-124 Kilometer in der Stunde. Das Me" ^,,,»)fer »vcgl ulid eine Reihe der im Hafen ""'"""" f„rt-befand sich iu großer Gefahr, durch d"' ^ , ,d ^'l. gerisseii zu werdeu, so daß il)re Vc'rlcn'ung ^.< dc^ stärkt »verdei. lnnßte. Vei S. M. S- -^ V,.^. ^.ic-a»> Molo Sanita verankert ist, rissen "^ ^^cn-Mit Hilfe des Reltnngsdampfers '.-lu^ ,,^, Arln'N lapilanates wnrde das Schiff ""^ '"" . "'^ »vieder vertäut. Der Lloyddampfer ..Ba"m ^iif,l'l'-gleichfalls von seine». Vera.llerm'gsp "b' ' >, ^ ,,ch Da das Schiff unter Dampf gch"'"" '^/,^ vera.'lc" -vo», Molo e»tfer»en und ficy au, dcr^.U'" . ,„„^, Auch andere Ta.npfer und ""''"^^"^^„^.roe.^ von den Piloten vertaut werdeu. ^ ^ >">i!^'^ ist fast gänzlich „Amphitrile", »velche ,lach,n>ttag. ' ^ Fahrt a aus Deutschland hätte ausladen sol^'^^j, PM' schieben. Im nenen Franz ^osef-vai"' Laibncher Zeitung Nr. 7-j. 645 1. April 1910. ' ^^'ldlrisch^n Zentral? und vun ciuiqou Schuft, pm die Dachcr ab. Dir ^uc'rwchr leistete .Hilfe. Soweit msyer verlautet, wurden mehrere PerMen oou der ""ra zu B^^,„ qeluurseil und verletzt. Aus MuMa >anc,te die Nachricht eiu, daß die Bura in der Nähe "k>" Statmn heute nachmittags einen Zug, der vou "' ms 150 Personen besetzt war, in einen Graben Muursen habe. Auch die Äiaschine »vurde zum Teil ans °"n Geleise gehoben. Es sind vier Personen gelötet nnd "")lzchu leicht oder sch,oer verlelU »vorden. — Nach wci° ^cu kontrollierten Nachrichten über den Eisenbahn-"">a beträgt die ^ahl der Toteu drei. An Schwer» >no leichtverletzten wurden 18 gezählt. Vou den übrigen ^aiiaglereu waren noch einige, jedoch ganz unbedeutend ""letzt. Über die Ursache des Uugliickssalles wird sol-^nocs berichtet: Etwa 200 Meter von der Station ""Ma an einer Stelle, wo sonst die Vora nicht beson-T /«"" ^' ^"'U'l der Zug iu eiue Art WirbeKoiud. n Nepäckswagen »vurde gehoben nnd zog die anderen ^ ^P'u mit sich, s» das; sie umgelmnfen wurden. Tic ^»wtwe entgleiste dabei. Dem Vahuftersonal ist nichts ^ "Ichen. — Ta lvegen der Bora heule au der Näu-^ V der Strecke nicht gearbeitet »verden lauu, bleibt ^ "^rtehr zwischen Trieft und Eapodislria heute unter^ tui^^ Gewitter und Schneesturm.j Aus ;iiudolss>vert finlt ""^,^"'chlel! Am 29. März nachmittags ver-iil,!'^' ^ ^^' Himmel und gleich darauf eutlud sich rwn /"^"'^' S^dt eiu heftiges Gewitter. Des Nachls ^nete es. Tags darauf stellte sich bei empfindlicher Nn< l'" slarler Schneeslnrm ein, der noch anhält. Das ha'?' d c^'ilhl einer Winlerlandschaft. Im Gebirge H.ble Schneedecke eine beträchtliche Höhe erreicht. Die h "garten nnd frühzeitigen Obftllilturen sind durch ^lterslurz empsiildlich gefährdet. II. ^ins ^ ^'rmen,j die veraltete Vuchforderungen behufs ^, ^l!,g:i!lg »oeiter begebeu, sollen bei der Ausioahl oo.i ^ Ilallrn, ittit denen sie iu dieser Hinsicht iu Verbiuduxg lica^- ^^^cu, vorsichtig seiu. Über eiue solche Anstalt eii,>^ ^^^ Kanzlei des slovenischen laufmänilischen ^er^ sf:,^ "Mrrlur" eine sehr charatteristische Znschrist znr "l'cht auf. ' , ^ ^ , ' ' ' ^ ^, verhaftete „.^astelspri^er".j Seil denl Herbste Aliäi ^'^'deu in der Stadt ans verschiedenen versperrten lä,?"^ Hütt', Zigarren, ^isiteutarteulascheu, Geld-Pcil) '' Z'garetlcudosen, Vasen, ^lieiselaschen, Nries-ün ^ u.ud Ansichlslartenlaschen gestohlen, ohne das; es c>cn ^''^'^ g^luugeil loäre, der Täter habhast zn >ver° d^'^^sertage hielt nun ein Sicherheitswachmann auf lM^'M'r Straße z>vei junge Burschen wegen Vedenl-^icss' ^'^ llud verhaftete sie. Der größere warf zwei i»^ Kläger, die er unter feiner Pelerine trug, von sich 'Uürd ,'" ^'" H"^ '-'^'^ ^igawirlschen Gasthauses. Er lüch,, ^'"geholt uud abgeführt. Bei der ^eibesdurch-N'n 3^ ^^'^ beiden Verdächligeu fand man beim lleine-^'r ^^^1^'u uoch ein Messinglager nnd einen Hammer >„,^ ^>n>r wurdeil bei diesem Burschen in dessen Woh-.^„^^^lussenuerfzenge sowie verschiedenartige Schlüssel t>l'»i ^^'U'n von Auslagen und Türen vorgefunden. Iu ^lsi/^ - ' ^" l^'^f^'l^'u Burschen fand man gestohlene ^^tslarten und eiu Geldläschcheu. Vou deil beiden ^seiii !' '^ ^^ ^''^ ^ Icchre alt und Sohn eilus la>,.. "huarbeilers aus Unterlrain- er vagiert schon I5<> Zeit in der Stadt herum. Der zweite ist erst ^'aü, "^ uud siaud in einer hiesigen Eiseu° uud "l,s^ '"'l'abril iu der ^ehre. Die bei beideu Strolchen '^nd/t ""' Werkzeuge Ivaren aus der ^abril eui-^flet' ^,^">. Da die Polizei vermutet, daß die Ver-Nch^/!! die langgesuchten „,^lastelspritzer" sind, über» " lw gestern »acl,mitlags dem Landesgerichle. ^l <». '^'klsuchtol Einbruch in einen Weintellcr.j In lciler ^ ""! den 31. März wnrde in den Wein-,l, ss.:," ^astU'irtiu Maria Triler am Allen Wege !chlus, "^ versucht, indem der Täter das Vorhäng-^»cl <","''"urgle". Die Polizei leitete mit allem Nach- «.^/'.Ausforschung des Täters ein. ^rnau, .^'llall.j Gestern nachmittagö fiel an der ^Mcks-^ "de die Stadtarme Ursula Toui^- so rri'ilt S ^ ^"^ ^' "'^' ^"'^'illung des rechten Beines hius lil/^^'^de mit dem Rettungswagen ins Kraulen» "uersichrl. »ud Bazillen.j Professor Dr. 5t. ">st'sli.i,"'f"!!"'ll>chl soeben eille Arbeit über die Des-l'^hn,^, ^"N des Bügelns, der wir folgendes ent° '^l'dak'> ^ '^'^'l' "Ul's Thermometers wurde ermit-^'i ^, ^' "ngelteuipcratur 150 bis 250 Grad beträgt, l^erlul ü. ' !1"^'"' die mit unreinem ^lußwasser, mit >er Ba,ill '' ^p"l»Ul und mit reinen Knllureu diver-^'"'p^'ra .'" ^'twnkt wurden, hat sich bei einer Bügel-^'Madi ^'"" "'^' ^^"d M^gt, das; sich sämtliche '» dies^ ^'"^""' volttommen steril enuiesen. Sämtliche ^b bei ,'7"'.!"lil angestellten Versuche haben ergeben, Mtehnij,,. ^"'liger Ausführung des Bügeins 'unter ^'si>lf.>f,! A"!'"' T^nperalnr vou 250 Grad eine gute ^U.ons.u.rlung erzielt werdeu laun. ^'"'stv.'^ul'ferien.j Das städtische Arbeits» uud ^aliläte 1 "^""'f bleibt morgeu anläßlich der ""'uigli!^ für den Parteienverfehr geschlossen. ^"slock?1>?"^''-l Auf der Südbahustalion! z»vc>> Sva-"n Paar ^ ''."'^'">^'m, ein Bild, ein Danienhul, '''Ne ^lasss, ' '^"^'' ">u' ^ieiseunitze, ein Überzieher, ''n Hc^',^ ">n> Tabalspseife, ein Palet Mnfter und ^ ^ und ?!l's ''' ^"' ^^"^^' "n Geldläfchchen mit '") b7de!?"^^"'^-> Das Maximum im Norden hat '"-nd verstärlt uud die Höhe vou 780 Milli- meteru erreicht. Über Ilalieu dagegen hat sich cine sehr tiefe Depression gebildet, so daß über Mitteleuropa erhebliche Druclgradieuten vou Nordeu nach Süden herrschen. Daraus lassen sich die stürmischen, in Ktüstengegenden orkanartig auftretenden Nordostwinde erklären. Die Niederschlage sind mäßiger gewordeu und haben in nördlich gelegenen Gebieten bereits ganz auf» gehört. geudeu iu ihr Gebiet eiubezugen werdeu. Der leichte Schn-eefall hörte hente früh noch nicht auf; doch scheint die Wolkendecke bereits in Auflösung begriffen zu fein. Die heulige Morgenlemperalur belrng bei rapid steigendem Lnftdrncke 1,0 Grad Eelsius. Die Beobachlump-stationen meldeten gestern früh folgende Morgenlempe-ratureu: Laibach 0,4, Klagenfurt —0,6 lSchueefallj, Görz 5,4, Trieft 4,6 sBora), Pola 6,3 lBora), Abbazm 6,2, Agram l,6, Sarajevo 0,6 (Schneefall), Graz —1,4 lSchne'efall), Wien —2,0, Prag —1,6, Berlin —0,2, Paris —0,8, Nizza 3,6, Neapel 10,6, Palermo 14,2; die Höheuslationen meldeten außerordentlich tiefe TeM' Pcraturen: Obir —!1,9, Sonnblick —24,0, Sänlis — 19,8, Semmering — 7,0 süberall Schneestürme). Voraussichtliches Weller iu der uächsten Zeit für Laibach: Aufhören der Niederschläge, Ausheiteruug, Temperaturen uahe bei Null, Theater, kunjt nnd Literatur. — lklammelmusitabend.j Auf deu heute abends um 8 Uhr im kleinen Saale des „Narodui Dom" slatlfin» deuden Kaulmermusikabeud sei uochmals aufmerksam ge» macht. Eintriltsgebühr 2 X. Telcgramnte des k. k. Telegraphen-Korrespondenz-Vureaus. Dic Vraudkatnstrophc in Ökörito. Budapest, 31. März. Ein ausführlicher Bericht des Vizegespaus des Szatmarer Komilales au den Minister des Innern über die Vranotalastrophe sagt, es sei amtlich festgestellt wordeu, daß 229 Einwohner der Gemeinde uud 46 Ortsfremde teils im Gedränge, teils durch das ^euer ihr Lebeu eingebüßt habe»,. Schwere Brandwunden erlitten 60 Personen. Von diesen sind 23 ihren Verletzungen erlegen. Derzeit stehen uoch 20 in Pflege; aber anch diese scheinen unrettbar verloren zn sein.' Szatmar°Ncmety, 31. März. Von deu bei der Vrandkataslrophe in Ökörito schwerverletzten Persoueu sind bis heute vormittags weitere elf Persoueu ihren Nrandwnnden erlegen. Sie werden noch heule bestattet werden. Eiu Landwirt namens Joses Olah, dessen ^raii, Sohn und zwei Töchter bei der Katastrophe nms Leben gekommen sind, isl wahnsinnig geworden. Unfall oder Selbstmord? Prag, 3l. März. Heule früh wurde der hiesige Advokat Dr. Emil ^aula in seiner Wohnung mit schweren Brandwunden bedeckt bewußtlos im Belle liegeud ausgefuudeu. Dr. ^auta ist nachmittags, ohne das Be» wnßlseiu wieder erlangt zu haben, seinen Verletzungen erlegen. Aisher konnte »och nicht festgestellt werdeu, ob eiu Unfall oder ein Selbstmord vorliegt. Ziehung. Wien, 31. März. Türkenlose. Der Hanpltrefser mit 400.000 Franken fiel aus Nr. 914.832; der zweite Treffer mit 30.000 Franken auf Nr. 1,480.093; 10.000 Franken gewannen Nr. 670.876 uud Nr. 1,083.036. Bluttat. Miemnih, 31. März. Der Arbeiter Mai. Mauu in Miltweida schnitt heute mittags, wie die „Allgemeine Zeituug" meldet, seiueu beideu Kiuderu, die im Aller von zwei, bezw. vier Jahren stehen, den Kopf ab und brachte dann durch Messerstiche die 14jährige Tochter seiner abwesenden Wirtin um. Die Wirtin felbst wurde, als sie nach Haufe zurückkehrte, ebenfalls von Mann überfallen und ermorde!. Der Mörder legte hieraus auf dem Boden des Hauses Feuer an uud erhängte sich. Herbeieilende Hausbewohner schnitten ihn ab uud rieseu ihu ius Leben zurück. Die Ursache der Tat ift uubelamN. Auf einem Tisch fand mau mit Kreide geschrieben: „Ich habe das Lebeu satt." Gasexplosion. Nreslau, 31. März. Bei eiuer Gasexplosion iu der Einbaumstraße wurdeu drei Personen getötet und neuu schwer verletzt. Die Explosion war dadurch herbeigeführt worden, daß in einer leerstehenden Wohnung im Parterre aus Gasröhreu, vou deueu die Messiugverschlüsse gestuhleu wordeu wareu, Gas ausströmte/das beim Vetreteu der Wohnung mit eiuer Laterne explodierte. Verantwortlicher Medalteur: Anton F u n t e l. Angekommene Fremde. Hotel Elefant. Am 81. März. Baron Born. Gutsliesiver. St. Anna Mosscm. mit Frau, Rusrnlicrq, Inssemeure; Mi'lilrr, Pcntek, lNl'ßlci'. Vnirk, «sltc.; tt'iwrr. Fiöschl. <«l'irmc>cr, Clars. Zchwarz, Miwz, N>dr., Wim. ^ Wandle, Rsdr., Trieft, — Liwrnstein, >lfm, Zalars>ersz!'ss, - Sciliiisl, .l> 2 in. Mittl. Lnstdruck 7^6 0 mm. 3 B zD ß^ Wind de/Vmels Z-Z ^ l H __!. «_^_>__ «7 2"U"N. ^7366 li U"^ZD. z. stark bewöM ^ UN. Ab. i7lj8'9 0 3 NO. mäßig Schnee ____ 1.> 7 U. F. s74i'-1i 0 8 SO. schwach bewölkt' j 0'6 Das Tagcsmittel der gestrigen Temperatur beträgt 0'9°, Normale 6 6°. Seismische Berichte nnd Vcoliachtnua.cn der Uailiacher (krdlirlicnwartc (Ort: (Yel'äude der t, t Staats Oberrcalschnle.) 5!aa,e: Nöldl. Blcitt' -li;"U3'; Östl, z.'äuqe von Greenwich 14"31'- ____^e n i n l^^___ Z « d.stm.z ^Z ZI HZ- ^K° 2« 8 ^-> <«»»-> „r'" /L ^V"^>3: N Z ...___^_HZ^^ ^I_. Z" Z Km l> m » ll m » ll m 8 II m » l, m ^ Aaibach- 3! 8000 19 46 14 19 57 24 20 12 50 20 25 50 21 30 I? (4) 30. 15000 1815 06----------------------193134------>V K c» r ct z e i> o : 31. 200 001730!----------------------001810 00 151 V H' 0 l'^ : 30 18 15 1? 18 25 44 18 38 08 19 33 08 20 01 >V (04) Vebenberichte: Am 27. März a.eaen 13 Uhr" 30 Minuten starler Stoß verzeichnet in Catania. — Am 28, März gegen 7 Uhr 55 Minuten Aiifz^ichnmia, in Tarcnt, Ischia n»d Rocca di Papa; gegen U Uhr Stoß 111. Grades in Mcsj,na. Bodenuurnhc: Mäßig starl, zunehmend***. * Es lo'driill'!: k -^ dil'ifnclü's Hi>, i,',nu!,i!^l',!d>'l »w» l!!>l>s»r-Ehlel, "* Die Zrina!>e» b^irlir» sich cms inittrlsürupiiische Zeit »iid werde» uui! Mittcnlllch! bis Miürriiachl » Ul)r l>iö L> Ul)r gezählt. **^ Tie !U u d r » n ,! l » I> >' ,ui»d >» sulneüdr» H>c>rlcl>radr» llc>!l!s>zle>!: >i>,ejch>ng!' bis z» I Wiüiiül'ler »!el,r lchwach», uu» ! di« ü Millinisler >!ch>l)ach., uu„ 2 Iiis 4 Millimeier» .»ms,,« s!n»l», »»„ l lii<< 7 Millimeler» slail», uu« 7 bii< 10 Millimlll!» »slchr slarl» „iid iwcr i>i! s!lnl», '.>,!l!,>,»r!„!'Bl>d!','»>,>-„l)<'. ln'd^,,»»! sslcichMia n»!>r,!e»de Was cine Mutter schreibt! M . . ,, den 25, Oktober 1809. Herrn C. H. Knorr, Wels, Nalirnnsssixittelfabrik, Sende 10 Gutschnne ein vou ^hrem Hafermeli« und glrichzritig ein Bild von Zwei meiner .Kinder zum Zeichen, wie gut ihnen dieses Hafermehl liclommen ist; sie find beide aufgewachsen, ohne einmu! trnnt zu sein. Wie viele Frauen höre ich klagen, daß dir Haf i flocken, Matkaroiii, überhaupt Ihre Präparate ausgezeichm-t siud. (10!>?H) Hochochtnna^voll Frau M. K ..., Ingenienrsgattin. Hinweis. llnscrcr hantigen Numniei- (Stadtaustage) liea,t ein Pro« spelt über die b'w'bten und b!-währt,,i Aolts und F angezeigt!'" Bücher sind durch die Buchhandlung Ja. v. Kleillmayr H Fed. Van»« berg in Laibach zu den kulantesten Bedingungen zu beziehen. Laibacher Zeitung Nr. 73. 646 I. April 1910. Kurse an der Wiener Börse (nach dem offiziellen Kursblatte) vom 3l. Mär; 1910. Die notierten Nurfe verstehen sich in ttroüeüwciliruna. Die Notierung sämUicher Nltien und der ,,^ter!en Lose" versiebt stch per Stück. weid War, Allgemeine Staats-schuld. Einheitliche «exte: 4°/» lllnver. steuerfrei, Krone» (Mai-Nou.) per Ku, »g,s, t860er Slaatslofe 50« fl. 4°/„ !7i üd ?^ 25 1860er „ i«t<8 3b!i!»(> »5 VtaatSschuld d. i. Neichs-»ate vertretenen Königreich« und Länder. Öfterr. Goldrente steuerfr., Gold per Kasse .... 4°/^ 1,? L5 >t? 85 Österi. Rente in «ronenw. stfr., per »asie.....4"/„ »< ?' »4 !>5 betlo per Ultimo . . . 4"/« 94 7k 94 95 0st, Inuestitlons-Nente, stfr., Kr. per Kasse . . '8'/»"/^ 8b lb 80 3b Glsenl>ahN'Sllll>t»schult>. »tischllibungen. «llsaveth-Val,!, i. G., stenerfr., zu l!».«"0ss.....4"/<, — - -'- sfianz Iofepv-Vahn In Silber (div. St,) , , . . 5>/<«,„ N8 4i!iS-4s Valiz. Kar! Ludwig-Äahn (div, Slixte) Kronen , , , 4"/, «4 7« «b 70 lttudolf-Äal>u in Nronenwäyr. steuerfr. (div. St,) . . 4"/„ «4 ?i^ »ü?l Vorarllier<,er Balin, stfr., 40« und !i«0U «runen . . 4°/„ 8L 1« LÜ IN In ztlmllschultwellchltllmnotu «bgessemPtlte Vlslnbahn.Oklien Hlifabely-Ä. W»sl. NM, 5'/.°/« Von 4W Kr.....45l! - 454 - detto ^inz-Vudwei« 200 sl, ». W, S, 5>/<"/„ . . , . 424 — 426 detto Salzbura-Tirul 200 fl ö. W. N. ü"/„ . . , 422 - 426 — eremslal.Bahn 2l>0 n. 2000 Nr. 4«/,........l»l- t>,2 Geld War«' Vo« Ztaat» zur Fahlnng übll> nll««tnt Eisenbahn > Vli«lllät, ^ül,ni, Wrstdal,», Lln, t»8b, 40», Ä000 >l. 10.000 Nr. 4«^ 9b'N> «!i t" Olijabelh-Vllli» «0« n. 3000 M. i ab !»"/„......l17'9> «18 9«! Klisllbeth-Ällhn 400 ll. 2N00 M 4"/„........'t6 4s,!17 4' ^erdinanbs-Nordliahn Em. 188«! «L 9? «5 detto Em. IU04 9>, 7l, «7 7^ ^ranz Ioseph-Bahn Ein 18«i (div. St.) Gilb. 4°/„ . . . 9« 4b 9? 45 Halizischl, Narl Ludwin - Nahn (div. Et.) Nilb. 4"/^. . . Zh »«^-Una.-aaliz, Äalin !i0» fl, 2. 5"/,, «« - 0,'tto 400 U. 5000 Kl, ?'///<> «? l>0 «« l> 13 ?b ^"/n linear. Rente in Kronen- währ. sifr. per Kasse . . »u 9« ^» I> ^/„ deltll per Ultimo 8« ?o i-3 1<> ''/,"/„ detto per Kasse »«50 »ii l>ü Ungar, '^jrämien.Anl. il 100 jl. 2?« l>0 Andere öffentliche Nnlchen. t!oöu. Landetl-Änl. (diu.) 4«/,, 92'40 u» 4« t»os!>,-I>ereeL ^ifenb. -Landes- Anlehcu ^0lv,) 4>/,°/„ . . -5l^<> ^6 4l> drtto 1li0« 4"/^ >!5 7" «« 7l> ^lülel»,'» der Stadt Wie» . . icO'?^ !0> ?b detto (S, oder G.) I8',4 ,i>t 30 -5 dettu (Elcltr.) u. I. 1900 9l> 3> <<« ü^. detto (Inu.-A.) v.J.1802 97 l5 «8 «> ^örfebau-Anlehe» uerlosb. 4"/„ 95 85 Xö 2» «nisifche Etaatsanl. v. I. 190« f. ,00 Kr. p. K. . . 5°/« -' --deltu per Ultimo . . 5«/„ —>- —- - iinlg. Staats-Hypothekar Änl. 189« , , , . ^>°/„ >21'?s 1L2'/0 Veld Ware Vulg. Staat« . Goldanleihe 19«? s. 10« Kr. , . 4>/,°/n 92 7: 82 7b Pfandbriefe usw. bodc!ilr.,lll!a.üst. i.50I.l,I.4"/n 94'b5 95-55 ^ölnn. Hliputhelenb. Verl. 4°/^ 87 15 <<« <>k ^e»lial-Äod. Kred.-Äl.. österr.. 45 I, uerl.....4'/i",n 95^0 «S'40 dettu U5> I. verl. . . . 4"/„ 9L'7i, 9?>?b ared. I»sl.,österr., s.3jerl,-Unt, 11. üsfeiXl. Ärli. Kllt. ^,. 4"/„ 94 «>> ?b'sl> ^andesd, d. Nü», Galizien und Ludum. 57>/, I. rüclz. 4«/„ 94- 85» Mähr. Hl,pu!lielenb. ver!, <"/s, 9« 5" 90 7' ^.-üsterr, Landes Hup.-Anst. 4",« 9U l>o Z?'^ detto inll. !>"/<, Pr. Verl. 3>/2"/° 9i< 1 > 9l-- deltu K.SckuIdjch, veil, 3'/l°/° -'— —> . deitu uerl......4"/° 86'— 9?'- Osterr. ungar. Van! 50 Jahre vcrl. 4"/„ ü. W..... 88'?I 9?'7U delto 4^, Kr..... ^'- -^ 2parl., Orsle üst., 60I,verl.4"'„ hg'bc 100 50 Eisenbahn-Prillritäts-Obligationen. Oslcrr. Nurdweslli. 200 s!. S. . ,04-60 l«5L0 iilaatödllhn 500 ssr..... 2Ü6 - 388-- Siidlillh» il 3"/u Jänner-Juli :>00 sfr. (per Et.) . , . 2?2'N5 274 «5 Südbah» il 5°/„ i!00 fl. N. 0. G, t22'6u 123 6l! Diuerse Lose. z>«iztn»licht fose. 3°/,, Bodenl'-edit-Lose Em. 1880 297 ?f> 3l>2 ?f> detto Em. 1889 278 ?f, 2-4 /b .","/<, Du!,ciii-Reaul,-Luje 100 jl, 284 - ^. 107 ?5 113 ?f> Nnutizwillchl fose. ^iidap.-Baftüla (Dumblln)l. Ii, ^8 f><> 3!^b<> ^rediüull' 100 fl, ... s,8ü 25 f>4<» üt, ^lary-Lujl' 40 fl. KM. . . . 236—248 Zfrner Lofe 4» sl...... ------ -- !>alffy-Lo!e 40fl. KM. , , . 250- .70- «ote» nre»^, üst. Ges. v. 10 fl. 85>?5 es ^b «oten Kreuz, n»g. Ges, v. 5 fl, 4>'Ll> 4b «5 Üildolf-Lvle to il...... «- ^ ' Zalm Lofr 40 fl. KM , . . 2ßi- 2i'3 tiirl. E,B.-Anl, Präu>.-l)blig. 400 Zr. per Nc>sse . . . L4N-75 ?4«'7b detu> per Medio , . . 24l»i?t, ?4i>-25 <«eld Ware Wiener Ku »ü'.-Lose v. I, 1874 545 25 5üb 2b Gew, Lch. d. "/<, Präm.-Schuld d. Äodei: .-Anst. Em, 1889 ioo-35 1N4 35 Aktien. Nr»n»Pl!lt>jllnt«lne!imnng»n. Aussill-Trpliyer «Kilenl,. 500 ,KM 2422 L4»2 detln «lit, l! 200 fl. per Ult. 95b - 8N0 Lmia,i - TamvÜchl'ssahrlö.Ge!., 1., l. l. priu., 500 sl. KW '12?-- 1. 1000 sl, KM. b43N' f>4?o' -Naschan Vdeiberqer Eisenbahn 200 fl. L....... 359 - 5«i- Uemb..Czern,-Iassy-Ei!enbahu Gesellschaft. 20« il. S, . , 5«3 — 566' lulid, öst.. Trieft, 500 sl,, KM, b?«— L?» - Österr, «°rdwes»l'llhü 200 il. S. — - —- d»'t!u lül. ll) 200 !l, S. P. Ult, — — —- i>run Durel Eisenb, lon fi.abssst 28« «29 l>n ölaaiilriienli, 200 fl,S, pe> Ult. ?s,0 50 ?s>, 5>i sildbahl! ^nn fl, Silber pev Ult, <22 - 123' Züdnorodelttsche Nerbindungsb, 200s, NM...... -.-. transport-Gef., inlern,, A,-O, 20« »r........ 10» 110 — Unaar. Äesibahn (Naab-Graz) lj"N fl, S....... 40650 40«'5,1 Wr. Lulalb,-«it197'- 2n3 ^c»tr, Bud.-Kredbt. »sl , 200 fl. b»I- 59«' ^redilanstal! für Handel und Gewerbe, 320 Kr., per Kasse —- - detlu per Ultimo 6N5 25 U«6 25 'lredilbaul, ung. allg., 200 fi, ^2^- 8^9 — Lepusitenbnnt, alla,, 200 fl. , 483 -- 4Nft Hülumpie - Orfellschaft, nieder- österr., 400 Nr..... «77— «78 ^o Hire- u. Kafienvercin, Wiener, 200 fl. ...... 461- 4t>6> Hnputheleubanl, öst. 200 Kr. 5«/„ 345— 3-l8-^anderbunl, österr., 200 fl., per Kasse....... --. - del to per Ultimo 503 50 54'— «,,«- — ?stcn,.u»ssar. Äanl 1400 ^r 17^1 ^ t?9<-— Unionbanl 20«, ll...... l>a0'4» ^^'^ Un!onba»l, böhmische ,0«f>. , 25» !>.' ^«'" kerlehrsbanl, allg. 14« fl., , 354- »bb zndnftrll'Dntltuehmnngt!,. Vangefellsch.. aN«. öst., 100 fl. 2ü2 - «»6 b» Briixer nuhlenberab.-Ges, 1»0fl. ?78 ' ?ss ^ (zifenbahnverlehrs.'.'lnstalt, üst,, l00fl........ 444-^ "? " Oisenbahnw.-Leilig., erst«, 100fl. Ivb — l 7'-^ ,E>be>»»h!". Vapierf. »>, N-G, 100 fl........ 184 - ^»«'^ Eleltr,-Oel,, allss, österr, 200 fl. 422— 4'.'4"^ Eleltr.-Gelellfch,. intern. 200 fl. -' »"«^ Hlelir.-Geselllch., Wr. in Liqn. «49 k>« »»>-" Hirtenberger Patt.-, Zündl,. n, Met.-ssabril 4,w nr. . ,132 «!'»" Liesi»aer Ärauerei 100 sl, , . 2>x— ^^" Moiitan-Ol'!., üst, alpine 100 fl. 738 >« '" " ..Puldi-Hütte", Tiei,elguWa!,l- ^ ss.-A.-lA. 200 fl..... >>«0 ' i^^ OraaerltiseN'Indnstrie-Eesellfch. 200 fl........ ««<>«' «'' " >iiula- Mnranu - Salsso-Tarjaner Eisenw. lNNfl..... «« — 66? Lalao Tarj. Steinlohlen 100fl. «« — «"^ ,,Schlünlmiil,I", Pap,erf,,200fl. 3,'"'-^ "» ^ ,,Schudnica", A.-G. s. Petrol.- ^ Industrie, 50» Nr. , . . 52» - ',«, ,EteUreri!i!>HI' ,Papierf.u.N,O. 44«»" "'^, Trifailer Nohlenw-O, 70 fl. . -iül!' - ^» tiirl. Tabalrnn'e -Ges, 20« ssr. vrr Kasse..... ' 77^. detto per Ultimo . , , 38? ". Waffenf.-Gef,, üsterr., ,00 fl, , 7",^ '"" ,0 Wr, Äangeiellichaft, 100 fl. . , ?», - ^'^. Wienerberae ^iesself.Alt.-Mi. 805-- ^" Devisen. Kurz, Zichien »no Kcheck,. Amsterdam....... !98»? lS»'^ Deutsche Äanlplähe . . . . ll?'"« ''i°7 Italienische Vanlplätzc . . , «4 ??' «''„ London........ 240«? "°'^. Paris......... ^"'«» St. Petersburg,...... 254- -",., Zürich nnd Bale!..... 9b 35» " « Valuten. Dulaten . ..... H'»» "'^ 20-Franlen-Stilcle..... 1»"' ',.A< 2».Mllri-2t!icte...... 2»'4? ^'^ Leutsäie Reichöbantiioie» . . lt? bÄ '>' ^ Italienische Äanlnoten ... «^«" ^,^4 ,!lubel.Noten....... 2'54 Ein- und Verkauf jvon Renten, Pfandbriefen, Prioritäten, Aktien, Losen etc., Devisen und Valuten. Los-Versicherung. Jf* C Mayer " Bank- und Wechslergeschäft Lnibnch, StHtnr.»-5iss*'. ¦¦¦¦¦IBHHHHBn^HHniV^-l ¦mi Privat-Depots (Safe-Deposits) ' I - unier eigenem VerschluO der Partei- I Verzinsung von Sireinlagen Im Konfo-Korrent und auf Glro-MntS'^J Amtsblatt zur Laibacher Zeitung Nr. 73. Freitag den I.April 1910. (1174) 2-2 Präs 701/10 4/8 Amtsdiencrstcllc beim t. t. Bezirksgerichte in Obei laibach oder bei einem anderen Gerichte. Gesuche sind bis 29. April 1910 beim l, l. Landesgcrichts°Präsidnim in Laibach einznbringen. K. l. Landesaerichts-Präsibium Laibach, am ^5. März 1910. (1217) c: 11^63/10 Editt. Wider Armin Neufeld, Beamten in Galatz in Rumänien, dessen Aufenthalt unbetannt ist, wnrde bei dem t. k. Vc-zirtsgerichte in Laibach vom V^Lmna poäixirilu äi-liztvn in Üailiach, vertreten dnrch Dr. V. Schweitzer, wegen tM> K s. A., eine Klage angebracht. Anf Grnnd der Klage wnrde nenerdings die Tagsatzung znr Streiwcrhandlung auf den 19. April 1910, nachmittags 3V«_ Uhr, bei diefcm Gerichte, Zimmer 9ir. :!8, anberaumt. Da die Bestätigung über die erfolgte Zustellung der Klage an den Beklagten Armin Neufeld binnen angemessener Zeit nicht eingelangt ist, wird letztcrem Herr Dr. Fr. 'TomiuZek, Aduotat in Laibach, zum Kurator bestellt. Dicfer Kurator wird den Beklagten Armin Neufeld in der bezeichneten Nechtsfache anf seine Gefahr nnd Kosten fo lange vertreten, bis diefcr entweder sich bei Gericht meldet oder einen Bevollmächtigten namhaft macht. K. k. Bezirksgericht Laibach, Abt. III., am 24. März 1910. (1220) Ll/10' P 8/10 Oklic. C. kr. okrajno sodišÈe v Cirknici je na podstavi odobrila c. kr. dežel-nega sodišèa v Ljubljani, podeljenega z odloèbo od 23. marca 11) 1U, opr. št. Nc III 49/10/1, delo Žnidaršiè Janeza, posestnika iz Dolenje vasi ät. 28, zaradi sodno dognano zaprav-ljivosti pod skrbstvo in mu postavilo gospoda Ivana Petroveiö, posestnika iz Dolenje vasi st. 80, za skrbnika. C. kr. okrajno sodišèe v Cirknici, odd. I., due 28. marca 1910. (1219) 121/10 Oklie. Odsotnerau Rudolf Jožefu iz Ru-dolfovega je vroèiti sklep z dne 11. marca 1910, opr. št. 121/10, s katerim se dovoljuje pri zeinljišèu vl. št. 25 kat. obÖ. Šilce vknjižba izbrisa zastavne pravice glode delnega zneska 300 gl. s pripadki njegove terjatve v znesku 320 gld. V obrambo njegovih pravic po-stavljeni skrbnik gospod Pavel Štritof, posestnik v Ilavnah St. 3, zastopal ga bo v oznamenjeni pravni stvari, dokler se no oglnsi pri sodniji ali ne ime-nuje pooblašeenca. C. kr. okrajna sodnija v Cirknici, odd. 1, dne 24. marca 1910. (1204) 3—2 A 36/10 Oklic, s katerim se skliciijojo Kapuscinski upniki. K c. kr. okrajnemu sodišèu v Mo-kronogu, oddelek I., naj vsi tisti, katerim gre kot upnikom kaka ter-jatev do zapušèine dne 28. januarja 1910 umrle Ane Tršinar iz Vinice, zapustivše oporoko z dne 26. decem-bra 1909 pridejo zaradi napovedi in dokaza svojih zahtev due 2 7. aprila 19 10, ob 10. uri, ali pa naj do tega Èasa vlože pismeno svojo prošnjo, ker ne bi sicer imeli upniki do te zapušèine, èe bi vsled plaèila napovedauih ter- jatev pošla, nikake nadaljne P'stTI ftJ razen v kolikor jim pristoja k«ik* stavna pravica. c C. kr. okrajno sodišèo Mokro»^ odd. I., dne 27. marca 191O^___^ (971) 3-2 Nc II 9/10 Oklic. C. kr. okrajno sodišèe v .Ka"]^ naznanja, da se je na prošnjo M-' ^ Grkmana, posestnika iz GHnc st- ^ dovolila s sklepom z dne 12- ™ 1910, opr. št.Nc II 9/10/1 »«»^b& cija pri zemljišèu vl št. 90 ka -^.^ Zalog, zastavnopravno zav^r°-0 in terjatev Janeza, Katarine, Mari] Marije Macber iz dveh zapusö»'» ^ razprav z dne 2. novembra looh vsakega po 290 gl. 393/r. kr- Jce Vsi tisti, ki imajo kakšne VTB*^ do teh terjatev, se vsled tega P • ljajo, da se zglasijo najkasneje u 1. aprila 1911» pri podpisanem sodišèu, ker e sicer po preteku tega roka vsieci prošnje dovolila amortizacija vki j q za te terjatve vknjižene zas» pravice in nje izbris. i C. kr. okrajno sodiSöo Kaninik, oa delek II., dno 12. inarca lJiu- ^ Anzeigeblatt. 10 Kronen tllici! Vertreter werden überall aufgenommen Senden Sie Iliro Adresse an die Firma Jak. König, Wien, VII/3, Postamt 63. 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