WÜelwnUiet» «Isk»«»!. SO»»Mt«id»i»G (I«l. IntOrurd. 2«70) »««»» V«sW«lw«s «. vueköniek«?«» (7«I. I«wn>rd. »k. Z0Z<): I^«rido,. »tusiiisvH »I L. «0«llp«w nickt »«f. ZS Von»,O?»«»S, 0« 1?. 1?^S ??? ^ > -^O!- A» ^ Marlbom iinwm 'NHO?Hs>kI» W. ^itchMtzGMW^-^NNA^M« IN ^Osib0f: i^Ui^ItöVS u!. 4 sV«l^ö!tul1Zl. g«»ug5pf«i»e: ^dkiolaa. mon-tl. 2Z 0in. ?u»t?IIei, lDii. c^urc!, s^c^t msk'?ti. » Vi«, füe lj,, üdfl^ ^u»l»n6 monstl. Z? vm. cin?s!siummsf 1 bi» Z l)in. Die ersten Gefetze Verlauf der heuti«en Skupschtiiiasitzunff — Die DriNi,lichkeit der Borlage über den Wirtschaftsrat zuriickqeiiommen Kabinettskrise in Tokio 7 o k i l Anftakt in Genf f. (Z. Tic .'^^erren T u r d i e u, >?ir John ? i IN o n und B r ii ll i n habcn div Zt.llunfinalune ihrer ^)i>.'lil^'rnnlieu zum Prol» Km der inlu>uitl!.ilnii.'n Alu-ü>tnnq in ihre»! pViZlimittNllitisclzen ^>i<'dv'li sirierl. Wir kLiuien dl'n dc'v Red.', die der italinlijche '.'lil!)nnuintsl!:^c^lcrnnli in l'^^enf halten wird, noch d5ch fünnen auf birund der im Vor-s'^ire erst)Iiitcn Enunziationen M u i s o l n i s und der faschistisch.'u Pr^'sse die Grund !ini?n der Tl?.^se ^^talien-? teine niertlicho Ab-i ttd.'runq crfaliren hnbcn. E? ist fiir i-.'den ^^/nner der anci-enblictlichen ?m'ltpoiitiscti<'n völlic, klar, das; die ^Zeltfcr Mriistunqv-I^nuer^nz ^;um q.zienmiirtigen 'Zeitpunkt fiir Ne Reli'.erunt^en eine d.'r unanstenel)msten ^^e ' j.'runqen dnriii^llt und dasi niv'mand wirt-^ l) ernstlich d.irnn dentt, d^'n Ärie»^ nl»? Mit-i.l zur ''inNrnsinnii z'.vischenslaatlicher ^ton-sliile lnl') d.'.ii dc.o.'r de>^ wM^innten Pöl-leri.chte-.' für ewi^ie ^^eiten M streichen. Die sNos'.e ('!).'ns'er i^ionieven^',. dereil >I!hnmacht leine nnd^lv Tatsache beis.'r .v» illuslrien'i, ncriunq alo die Person '^lrthnr e n d e r-s o n >. der lrolj der ?!i<'der!aiie seiner Partei iul enl^tischen '^!!>al)jlattipfe und trost d^.' 'Lierliiste) de>> <'it^"ttUl ^'liandat? unumstritten die Präiidi^'.ieslrad.' !?er^ibblitten darf, ist, nne der Anstalt zeis^t, doch nur deshalb b.'schiclt uwrdcn, um wieder <'lnmal die ^träste de? l^NeichgewichtiZ in Europa und der Welt sonne dc'n uarialileu macht- und prciti>ie-^'oliliielicr ^tonlbinationen an ilzr selbst zu ^iii^sien. 3chon der erste sak der l^ros;eu Abrü-stiiiu^v-ZilU'onie, deren Partitur von den ^hcoretitcru der vorbereitenden Konunisuon dev i^^ölterliundec. ohne )liüctsicht auf die )lku-sut de-z i^roszen ttenser ^tonzertsaaleo instru-iii^nli.rt ivurde, brachte Tiisonanzen in den Aussassuntien i'!l>er die -'»utttnslvmusik der Ab riiitnnii. >>err Tardieu l)at die s r a u- ö s i s ch e !)orderuu>.^ auf die Formel „Zuerst ^ i cl, e r h e i t, dann A l» r n st u il s'^el'rachl. Uelier die (^indeutiliteit der fran.^i^^^ fischen Forderunl^ ist nach alldem, mac. Herr ^udieu ,zu sat^.'n I)atte, wohl tanin ine^hr zu d'.vlulieren. ist ein lompletler Vorschla-i, d.'r erste nach d.n, ^touveuliens^'nllvurf, der liu' den !>lanseren,',tisch gelcj^t wurde, ^'^n iei-tll.r strentzen ^tonventionalität drachie 5ir ^ehn 5 i m o n den Willeil der e >» «1 l i-f ch e n Reqierultsi und der Mehiheit des englischen Volte-j zum Ausdrnct: der franzö-fücl e Vorschlag wurde von ihm sanft beiseite qcschoben, erschmeichelte der sorglälti.ien 'Ar-l'.it, die die ^r.in.^osen an dieseo Traktat verschwendeten, dab.'i aber betonend, das'» mail den fran.'Mschen Vorschlati mit grös^ter synl pl^thie e^ner i^enauen Prüfung nitterzieheu werde. Tie englifckie These erklärt sich also fi'lr die Annahli^e deiZ Generalscheinas und der Ma^iulalbestinlnnlnqen des !>tonoentiono cntwurses sowie für die Errichtung einer ständigen Abrüstungskomnlission. Iin übri-i^en kann lnan sagen, dasj di^les englische Ab-. n'lstiincicplaidotier insoferne aufrichtig lienaunt werden mus^, als es die tatsächlichen '.Vt a rli l v e r h ä l t n i s, r lU (! u r o p a und der ^Z^V^elt k a l t u l a t i t> b e r i'l rt--» i ch t l g t. '^^ri'lninc; sprach, wie er als verantwortlicher Leiter der Atts;enpolitik des T e u t-s ch e n e i ch e s zn sprechen hatte. 5ei-ne ^orm^'l, verglichen init jener Tardien'^i. bildet eine Variante: Necht auf gleiche 5 i ch e r l) e i t fnr alle Staate n, ferner: alllzenieim', tmchhaltige, glcichztitige, I« der heMigen SiSung des Stupschti-napt?nums wurden die beiden ersten Porlogen der Regierung «bgesertigt. Die Sitzung begann um 9 Uh? A-,ch Erledigung der Protolollformalitiite« und Perlesung einiger Petitlomn ging das Haus zur Tagesordnltnfi über: Wahl eines Mit-qliedec des Berijikktionsausschusses. Diesel de entfiel einstimmig aus den ^lbgeordne^ teu Lr. Tvetislav M i h a i l o v i c. Hierauf nalim die Sk»tpjl»itina den Bericht des ?lbqcerdneten Mustafa M u l a-l i ö vcm Veratun-?snuHjchuk iiber die läge des vkkej^es über die lojtenlofe ?lbqa-l»e von Brennl)olz aus staatlichen Aorstrn an die äruUitlie Laltdbevülkerung entge-qen. Tie Vorlage wurde» nnchdem auch ^orftminister Tr. 8 i b e n i t dem Hause e o g r a d. 10. ^eber. die Annahme des (^jesel^e,» zwecks Hilisdei-»rag an die notleidende Brnölkerung anempfahlen hatte, mit 21«» stimmen anqr-uammen. Vbenfa wurde der mit dem erstgenannten Gejcj» zufammenhängcnde Entwnrf des «esejles iiber die Erla^sung von Ztrn-sen bei Wald- und Waldweidrnschäden ani^enommen. Das Haus ging sodann .»ur Berlage iiber die Errichtung des ^irt. schastsrates iiber. Handelsminifter Doktor k r amer hatte im letzten ?lugenbUck seiuen Antrag auf dringliche Behandlung der Berlage ,iurü6gezogen, da er ^ine ein-gelMjiere Behandlung und Distujfion aus breiterer Basis wiinscht, damit ein branch-lmres Instrument der wirtfchnstlichen Gesetzgebung geschaffen werde. An l»iesige politi-chsn ^ireilen hält man 'r lii'.'lanl; getarnte (^egensah zivischen '-^er Militärpartei llnd den „'Zivilisten" sich i.n» iner inebr lind inehr lUl'^ziiinirkell. Tic l've« neralitäl und di<' '.'ldiniralitär koiiiüien ! lich niit neuen Forderungen, denen sich anct» d'.e japanische -laatskasse nicht re>tjo>'' ^w--ivachscn siel)l. Andernleilc' Iiandel: e-? nll» auch niii t'ie ^chlaguwrle im die /,nnl javanlsllK'n Parlalnent, di,' l^iide I^el'ec Rkpawtionskonfmnz im Zuni? Angebliches Einvernehmen bei den Genfer Beratunl^eii e r l i u, Ii», ,'veb^nar. In wohlunterriÄiteteu Kreisen verlautet, daft!,e! den ttimfcr Befpre^iung^in zwischen 2^tüning, Simon, Tardieu und Nran di auch die Z^rage der lZinbernfung der ZiteparutionoLenferenz siir Mitte beziv. vttde Juni erörtert worden sei. Dabei soll ein grundsäkliches llebereintomtnen erzielt worden sein. Z^erner verlnutet, daf^ nach der Ankunft Ataedonalds in Genf in einigen Wochen Porbesprechungen zmctis Porbereitung dieser Nonsereuz stattfinden werd^. In der Aussprache» an der auch Laval und Grandi teilnehmen sollen, dürf- ten alle schwebenden Probleme zur Sprache gelangen. P a r i s, l<>. ^eber. Wie die „Agenee eeonomique et ^inan-tiett" erfühlt, steht eilte lkinis'fng zwischen England und ^ranlreich in der ^epara-tionsfrage unmittelbar l^oar. Der englische Botschafter Lord Dyrell, der bereits aus London hier eingetroffen ist, tiabe einen neuen Pcrtragstext aus London mitgebracht, der auch die Billigung Lavals gefunden hätte. Dem Bernehmen nach fall die neue Formel die Beibehaltung des Status quo bis zum Sommer beinhalten. iwlt'iildeu sM'»> üicht mich ein<'f (snt'cki'.kll>!>i»nsls ^iro!., niit der um' Massen ^eiretei! n>e,^>n '^l>. ^'iMvdo'koüX'nigcr l'l.'Üit ->?!- dn^lnst tn'r Äilltiir... »nt ihreü tiil-'^svr^choi >iiw^",i-Üüi'elv.'n T«.'nd<'n^'n nucii in >-,'7 ^I'!N,-i ^elitil ^'lU'iid. ''.'lnimn'fini,'. der Die Sftpafte gefährdet Die rnfsifch-rnmänischen NichtanqriMxrliaudlnnM »escheitert -- Die Angriffspakte Zinfzlands mit ,Frankreich und Polen vortiinfig ansjer Ärnft - Wie die „Dimineaga'^ erführt, sind die Aussichten anf das Zustandekommen eines russisch-rumänischen btichtangrissspaltes völlig gescheitert, auch n'iirden die ^^.;er-handlungen zwischen dem rumänischen Außenminister l^hika und dem russischen Bolkskommissär Litvinov in tteuf nicht fort gesetzt werden. Frankreich und Polen hatten felnerzeit die Nichtangrissspattvert»and lungen mit den Sowjets unter der Bedingung paraphiert, dnfj auch mit Rumänien n ka r e si, ?^eber. ein analoger Bertrag zustande kommt. Da die Nigaer Perhandlungen zu leinem (Lr-gebnis füljrten, anderseits aber je^t anch in Genf keine Ausficht aus Berhandlnngen besteht, nimmt das Blatt mit aller Wahr-scheinlichteit an, daß die ztvischen Frankreich und Palen einerseits und den Sowjets atlderseits abgefchlosfeneu Nichtan-grifssplltte vorläufig nicht in l^lrast treten. Kurze Nachrichten >t i s ch i zf e w, 1<>. ,'vtchci'. lieber gan/i "^^eszaral'ien iit eine '»lälltwelle eingelnochen. ^-i^'ie leinperakiir lieklägl l>Nad nnter ')iilll. '>,wej Bonern'lnnilien, l>ie eiilige ?»tilonieler vor .^tisrintien' iiiii iluein ^nhrlverk )^ast lnellen, fanden den Ted dnl ^^rfrieren. P a r i ö. 10. 7>eber. Melirere Senatoren liabeit nnt Riislncht ans die in 7vrantreich inniger schwerer inlil bare 'üVirtschaft-ölrife nnd den allgenieineir Preisstnrz die.l»>er>ib>enllng der '-^^e^itnlcnlze^ luüier deui ^enat in ''l^orschlag gevracht. dieser lun in der ^lessenllichleit jiro« s;es ''Illfsehen. dei den 'ZtaaisbeanNeii iiinc^e« gen d'rregung ljervorgeriisen. II k a r e n. in. i^eln',-. ^^>>1 l'er liKiini^^'n Zlaal->^'aIiismer!n'üU' !ui!^ e>.' insol.ie eines ^'obnnreii^'.-. ^ii schi>.".>!l '.'invichleiliingen der '^.'lrixilcritviN!. den ^läwvlen, die 'ich zn'i'chen der Polizei <>er ''lrbeiterscha'i iil''i>!e!len. »'al' e- in.''!'-rere P.rleuie. 5chlie'',lill? lonine >a'> inierie '.')<'ililär j7rdn»ng machen. 'gt WertzoN B«ll angenommen L o tt d o n, W. Z>eber. Das Unterhans hat hente mit prozen lige Crhelning der ?^'rtzölle an' ^unporl geiiehinigl. 5odann ivnrde der T.irilan!--schus', ermächtigt, einen Zoll^'n'chlag bis ^^ti Uilt Pro/,cn! des Werlec« der e'.iigesülirreu ?5are ans jenen Zlaaten ein',ussiltten, die englis^lie Ansfuhrn^aren mit Ti'seren^^ial-zöllen belasten. Ii r i cti, U). 7vel'er. Devisen: Beo-^rad ü.li.',, PlUis ^'onl^on l?'U. '),'e.oni.'.' ül^'..')!.», :^.V'ailan?' Pra.^ '.^-'riin l^'l.I.V a g re b. ^eoei. Deursen: Wailand i'oiidoil )^enu>ork .'>.'>'.>.'>.1!' - Paris 1 —Prag ^>sir!(I> l!>I.l->- l KN.il'.. s II l- l j a n a^ ^'^-elx'r. Devisen: '."i rich '.'ondon liil.."':', '.^i'e.: Nlnf Pa'is Prag ^rie't ÄN.U)—.'»<1. ohne Vorbehalt und i^^int.'rgedlinten beschlos^ sene und durchgeführte Abriiilunq. Tie deutsche These ist ebenso kl^ir aufgezeigt word.'n N'ie die französische. Ter t^!<'qensab zwischen deit beideil Auffassungen ist tlar lierattsgear^ beitel. die Motive entspringen verschiedentli-chen Erwägungen. Teutschland lelint die :V>it arbeit an einer internation.Uen '^ivllerbnnd-polizei nicht ab, die '^'edenken richten sich nur gegen d"n enentnelleii '.'llleiiu^eln-.iiuli derselben durch ein.' >^taalengrnppe oder MäUite-lonstellation iiti ailgemeinei,, ganz abgeselien davon, das; die l5rrichtnng einer Pölterbund-aruiee. vrattj'ci) geuomuien, tein.' .'('»erabsel^ züilg der Riislungen zur Mlge l>aben int!,;, uuiso weniger, als die Staaten die ^tontin-. geulstärien der nationalen.<>e^'re im re.^ivro-teil Zintl^' zu reduzieren gar tiichl die '^ll'siml balien. T.lraw? ergibt sich silu'n die plnv.'re Tissonali^^ zwischen den beiden ''llisi.i'iunsten jl!b es gelinget! k>.^nnte, die denlsclien "vorde-rnilgen aus den le,^'iu'ralneniier der iran^ösi-sti.en bliese zu bringen, bteibi ies.u die gr.'ne Frage. t^ilandi n'ird aller ^-l^oranssichl nach eine Stellung be'ch'hen, die inan gelviiserinas^en aiilisran/.ösisch nennen dar! niid die aus nii gelläilen Streitfragen ans der "^l!'N^npaii täts?i'''lnssioil nnd anderen ,>i"p.'nderabi lien lil'^iiilei'.en isl. >?o erget'en >i>l, in (>^eisi die .^lonliiren /gveier ,V>on!en. .iiueier.^^^aupl ll'esen: der englisliien inid der sran^^i'sischen luird nocli liarl ^leriing^.i» iverden inn ein ()rgrvni'.', von dein di^' '^'^eli nicln viel .zu er loarit'll !>al. Donnerstag, be» w. A«v?»a? ISN. Spaltung in Senf Dmttchland. AVA und Stalte« für die deMtche Thele. Pose« «ab bte Kleta SMeate lae die ftoazvMche Tl>e e Ned» - Heute »» cht Ge«»d e n f, v. Feder. Uitt« alGe«ei«» GP>ii»»»ß tze» te«z »tkßrifi «ch de« «>»ettt»W»« Weh«» her hems^ >etchDß>«tler De. Vr > » i > ß »as ««rt. tzk hchsrWe Veh»» twiG dieser A>si«» der ^>»r»er> treter »Srdit^, t»Er»ieß der R«»tler «s die Tatfache, datz das deMW Vslk diese Ut»«de sch>« la«Ge ersktz»t HM. vas diAtzer als «»sch i>lt, sal sich »N« »erPslichteade« «edat des Völkerdmtdes t»erdi^«. D«» Ariedensiaerk, das «tt der Grüadimt des VAlkerdmides ei»ßeleitet »»erden salte «d d«rch sPätere Akte, die d«rch de» ael»GD-B«it »eiter>es»tzrt »«rde, r»se gedieterisch «ach der T«rchfStzr«ng des AdrSft»«i^da«te«s als seine «at«rße«r»«««a >md V»!' e«d««D. Die verei«daeliche freianlige MrS« st««G aler Tt»ate» sei «ede« der groftMiße« «td entschlasiene« Lkfliibati»» der »irtschast-liche» «nd siaanziele« Aeftdeftil»de des Srie-lies, die de« viederansd«« ftDre», der «cktz» tigfte «td dri«ge«dste Echritt, «« die »»» der «ataftr»»he des Weltkrieges i« ihre« Lebensmark getrassene Menschet t» «Wkr De-sandheit »nd «e»en Atisftieg empol u hren. Venn es »«serer «enermis», der ve»era' tia« der alte» S»»tbattante« »icht geli»gt, ein Bolwerk gegen die Wiederkehr s»l<^r Aataftraphen wieder a»ft»richte», »ie ssl es da»» den «achsahre» geli»ge», die die Ver hi»derung des «rieges wohl I^al, ader »icht sa lebe»dig »ie »ir als »ndedingte «at«»e». digkeit «»d Vslicht e»iPsi»de» «rden? Der Aeiihskanjler sprach die Uederze»G»»g aus, daß jede der «egier»»gen die Lebensziele ihres Volkes a»s sriedliche« «ege er-reiche« möchte. Daher «üsse der »e»e Vile zum Friede« die VersOlg»ng el»es Interesses a»s kriegerische Wege als Viittel zur n«. tionalen Politik bewutzt auher «ech»»ng Delle». Briining begrtisjte die ^sin»»ng Mussolinis, der erklärte, sein Land aus l0.<»00 «emehre abzurüsten, »orausgesetzt, daß keine «ation mehr behalte. Daher sort mit be« Streben fich selbst in bieser oder je-ner Interpretation der Vestimmmige» die Möglichleit Mitärischer krastentsaltmtg (?) z« sichern, um sie a»dere» z» »eh«e». Das sei der Weg, die 9o«serenz zm» Etheiter» z» bringen und den heute bestehende» »»seligen Anstand des be»assneten, a»s »»gleiche» «ech te» ausgebauten Friebens ausre«^ z» erhal-te». De»» die Abrüstuug ist »»bedingt nö^ tig, »m neben anderen bebentsame» Schritte» die »»erträgliche Gpa»»»»G z» beseitige», die he»te l«hme»d a»s der ga»ze» Welt la-stet und die Weltwirtschast »o» lag z» Tag «ehr z«« Gtilstand bringt. In stinen «eiteren Anssührnngen verwies der Reichskanzler ans das gemeinsame ftier-liche «brüstungsbekenntnis der Sieger des Welttrieges, nm demnach aus die im Arie, densoertrng enthaltene« Bestimmungen iiber die Herabsetzung der Rüstungen zu kommen. Das Dentst^ «eich^ sür dessen Politik er die «erantwortuug trage, sei bereit, an der grossen Unsgabe mit ganzer Geele mitznarbei-ten. Das bentsche Volk und die deutsche »eichsregieruug sordee» »ach dere ige » e » vntwassnung dieallgemeine Abrüstung. Zum Ausgangspunkte der «onserenz kann jedoch nicht der von der vorbereitenden Kommission ausgearbeitete «onventionsent-wurs angenomtnen ivetden, da er nitht den Stsordernissen des Tages entspricht. Er ist lückenhast nnd schweigt über gewisse Punkte. Die deutsche Delegation behält sich das Rech vor, zu gegebener Zeit der Sonftrenz Vorschläge zu unterbreiten, die diesen Mängeln abhelfen. Ziel dieser Vorschläge wird sein, der algemeinen und wirksamen ^rabfetzung der «üstuugen praktische :Zege zn eröffnen und dem in ne«n Vertragswerken, insbefondete dem «ellogg'Pakt, erfolgten Verzicht ans «rieg durch Verbot und besondere V-sthrän-iung aller Wehrmachtwassen Rechnung zu tragen, die vorzugsweise dem «ngriss dienen. Rur solche Massnahmen, die «ern und Wesen der Rüstungen tressen, können die letzten Ziele dieser «onserenz verwirklichen, allen Staaten ihr Recht aus gleiche Sicherheit zu gewährleisten. Redner betonte die Zweisel, die in die Ar. beiten dieser «onferenz gehegt werden. ES sei ganz klar, dah nur eine allgemeine, nachhaltige, gleichzeitige ohne Vorbehalt und Hintergedanken beschlossene und durchgesührte Adriistnng die löhmiude Gpan»»»g i» der Weit deseitigt «d die M»ichhiit wieder mit Vert»a»e» nnd U»ttr«ehmn»gsl«ft ersült mrde» la»» v e n f, v. ^ber. Ale Anzeichen sprechen dastir, daß die Spaltnng zwist^ de» i» «e»s vertrete»e r Staate» i» dez»g a»s die AbrüstmigStheorie bereits volzoWe» ist. Die britische These »ieb van De»tschl»»d^ Amerika nnd Italien, die französische va» Polen nnd den Gßaaten der Aleinen Wntenße besRrwaetet» « G « n f, 9. Feber. Der italienische A»tze»mi«ister «ea»bi wirb Marge» in eimr gratze» Rebe die italie-»isttze These dOrstele». Neues deuifches Memorandum? Der Stand der ReparationSdlSkuffion — Die abgebrochene Aussprache Die „F r a n k f u r t e r Z e i t u n g" lätzt sich aus Genf von ihrem Korrespondenten meldcn: L a u j a n n e ist fürs erste gescheitert. Die Erwartungen, daß die haupwerantwortlichen staatSmünncr anlas; lich der Atrüstungslonserenz eine Aussprach« über die RoparationSkonferenz haben werben, haben sich ebenfalls nicht erfüllt. Die Diskussion ist ziemlich abgebrochen. Ein bestimmter Termin für d^ spätere Mhaltimg der Konferenz ift auch nicht festgesetzt. Deutschland hat die Verlängerung ücS Hoover-Iahres mit Rücksicht auf die damit nertundi'ne Kchuldbelastung für eine spätere Zeit ablehnen müssen. Die Gläubiger haben eine völlige Suspeirsion noch nicht kon.^cd.erl. England )at neuerdings keine Aktivität inehr entfaltet, obwohl die Ernennun-g Merlons zum amerttanischen Botschafter !N London aNl^mein als Auftakt für <:ine Revision inindestens des amerikanisch-engli. V e? l i n. 9. Feber. schen ZchuldenabkommenS aufgefaßt wird Dr. B r ü n i » g dürste den deutsrlien Wunsch nach einer Regelung in Wenk unter strichen haben. Aber es frägt sich, ob n cht ein n e u e r offizieller Schritt unternommen werden wird, der die GlSuti gerländer auf ihre V e r p f l i ch-tun g, in Verhandlungen Über den Bericht des beratenden Sonder-a u S s ch u s f e S zu treten, noch einmal ausdrücklich verweist. Obwohl es klar ist» daß die franzi^sisitv Regierung vor den Wahlen keine ZugestänZ^ nisse ma«^n wird, ersch^' nt es der d?tt»sch''n Regierung notwendig, ihr Rechte nach deui Noung-Plan wahr«'ne'''men, dessen funda mentale Rovigon die Zacs'verst^ndi''en de? Beratenden Auesch 'sses bekanntlich len haben. o r m n"»» ^ eitvun kt eines solck'en dent'!-»^"" schritte? noch nicht 'est^elegt. Das sorglose B!rma Neuestes britisches Dominion ? Die Birina-Konferenz in London faßte den Beschluß, dem Lande Birma, das bis jetzt als indische Provinz von englischen Veani-ten verwaltet wurde und unter der Aufsicht des ÄizekönigS von Iidien stand, die Rechte ein'es selbständigen Dominions im Rahmen des britischen Weltreiches zu verleihen. Nach kanadischem oder australischem Muster wird Binna ein eigenes Parlament erhalten, wäh rend die Recht« der Prone durch einen Eene-ralgouverneur gewahrt werden sollen. Birma, die größte Provinz von Britisch-Indien, erstreckt sich über eine Fläche von etwa 000.000 Quadratkilometer und zählt 1.^ Millionen Einwohner. Es umfaßt die hin terindische .Halbinfel und einen Teil Malakkas. Die ältere Geschichte Birmas ist sagenhaft. Altgriechische <^schichtsschreiber wußten Märchenhaftes über dieses weitentl^gene Land zu berichten und nannten es „Goldener C^rsones". Etwa im 3. Jahrhundert n. Ehr. erfolgte die Kolonisation Birmas, die von den Flußmündungen vordrang und das buddhistische Glaubensbekenntnis nach iltenl Lande brachte. Cln chinesischer Vorstoß, von dem der berühmte venetianische Forschungsreisende Marco Polo mitteilte, führte 1287 zum Untergange der birmanischen Unabhängigkeit und zur Bertreibung der Eingeborenen'Di,-nastie. Der große Mogul riß das Land an sich, das seither nomint.u unter chinesischer Oberhoheit stand. Im 18. Jahrhundert stießen in Birina französische und englische Machtgelüste aufeinander. Im Laufe der Jahrzehnte verstand es aber Großbritannien, dnrch zä^S Bordringen von Kalkutta aus sich des Landes zu bemächtigen. 188^ wurde der le^te König Thibaw durch eine englische Expedition gefangen genommen. Darauf wurde Birma offiziell Briti'ch-Indien einverleibt. Birma ist dem eigentlichen Indien in keiner ^Seise ähnlich. Es gehört eher zum Fernen Osten. Seine Bevölkerung ist, im Gegensatz zu den arischen Indern mongolischer A^'tammung. Tie .Hauptstadt Biruia?, Ranqoon, ist ohne dab sie auf den Rang einer Weltmetropole Anspruch erheben könnte, ein bedeutender Hafenplatz und wichtiger strategischer stü^,-Punkt Englands. Die Stadt hat 400000 Li'n wohner. Ihre Handelonmscitze werden in Britisch-Jndien nur von denen >i?om5at)s oder Kalkuttas übertroffen. Die Haupt^ns-fuhrartikel sind Reis, Erdöl, Tee, Blei, Zink. Wachs und Tabak. Der Reifende, der auS Ost-Indien nach Birma gelangt, merkt sogleich, wie bewegli. ^r, leichter, sorgloser dort die Stimmung ist als in Indien. Die englichen Militär« und Zivilbeamten führen in Birma ein ruhiges Dasein. Sie werden von keinem Aufruhr bedroht und laufen nicht Gefahr, von einer Bmnbe zerrissen zu werden. In den Restaurants und Klubs bewegt fich eine frohe Men-ge, in der sich der SchÄn der wirtschaftlichen Pros^vrität abspiegelt. Der düstere Schatten ^s Boykotts britischer Erzeugnisse breitet sich nicht über daS birmanisch Land auS, und die allgemeine Weltkrise macht sich hier gleichfalls sehr wenig bemerkbar. Wenn in irgendeinem Teile deS britischen Weltreiches l^ute eine zuversichtliche und arbeitsfteudige Stimmung noch herrscht, so ist es in Birma der Fall. Die Menschen, die die Straßen Rangoons füllen, sind in ihrer Mehrzahl von indischem schlag. Hafenarbeiter, Kaufleute, Zitontori-sten und Handwerker sind in Rangoon meistens indischer Abstammung. Diese Tatsache ist geeignet,, das tvahre Gesicht des Landes vor den Äugen eines fremden Besuchers zu verschleiern. Denn die eingeborene birmanische Bevölkerung eignet sich wenig für Handel und Industrie. Obwohl die Birmanen durchschnittlich aus eiuer höheren kulturellen Stufe stehen als ihre ostindischen oder fernöstlichen Nachbarn, mangelt es ihnen an Energie und Unterneh-niungsgeist. Es ist kein städtisches, fondern ein ausgesprochen ländliches Boik, das für den Segen der städtischen Zivilisatton nichts übrig hat. Man findet in Birma keine Spur chinesischer Zähigkeit oder indischer Schwermut. weite Land ist an Naturerzeugnissen reich qenug. uni seine verhältnismässig kleine Bevölkerung zu ernähren. Nicht umsonst faß- Attentat anß d« ihemMiU» stWanisther Aokio, 9. Fever. Der ehemalige japanische Finanzminister Inuye wurde ^te »m 8 Uhr atends Tokioter Zeit das Opfer eines Nevo.lr'ei. attentatS. Sin Unbekannter fcho^ drei Ml«! «Nif Jnuye und verschwand dann in der Menge. Der Minister starb aus dem Trans-Port ins Hoipital. Tod ei»eS gaiieb« Ionnmlistr». A a g r e d, 9. Feber. Heute ist hier der kroatische Journalist und mehrjährige .?>erausgeber des Blattes „Hujmo-, Dragutin v r » a n i 6, liestorben. te der englische Dichter Kipling seine birma-Nischen Eindrücke in den Worten zusammen: „In diesem immer grünen Land ^rrscht der ewige Mai." Bezeichnend für Birma ist seine feministische Prägung. Me Männer tragen dort eine frauenhafte Kleidung und einen .Haarknoten im Nacken Die birmanischen Frauen wisien von der untertänigen Stellung ihrer indischen Schwestern nichts. Im Gegenteil, sie drücken dem ganzen Leben in Birma d n Stempel auf. Seit uralter Zeit wurde die Geschichte Birmas von Frauen wenn nicht gemacht, so wenigstens ausschlaggebend beeinfluß. Birma ist ein Land der Priester und Mön che. Ueberall leuchten ihre gelben Gewänder auf und besonders auffallend ist ist die g-eße Zahl der jungen Männer, die sich dem priesterlichen Berufe widmen oder das Möncl-s-gelübde ablegen. Aber auch die Klosterbrüder in Birma machen keinen düstren «nd ernsten Eindruck. Sietragen die gelben Kutten mit einer Freude und Sorglosigkeit, die entweder in der UrHarmonie deS wahren Bi'do-hismuS oder in dem allgemeinen Charakter des Volkes ihren Ursprung hat. Nach den von Not, Elend und politiickiem Gewühl beherrschten Städten und Dörfern Indiens, die das Bild einer diisteren Snm» phonie abgeben, wirkt Birma wie eine le-cht beschwingte Operettenmelodie. Sin neuer Aatk the RiVver in London Der schrecklichste «ordsall seit Jahrzehnte« — ZW Detektivs snchen den Täter. — Unge« heure Ausreg»»ß i» der Vevölker»«ß. Selten hat ein Mordfall in einer Großstadt so viel Aufregung hervorgerufen, wie eS bei der Ermordnung der kleinen Vera Page in London der Fall gewesen ist. Die ganze Stadt wartet fieberhaft darauf, daß das entsetzliche Verbrechen aufgeklärt und gesühnt werden soll, daS an emem kleinen Schulnlädchen geschehen ist. ES ist bezeich, nend für die Solidarität der grosjen englischen Blätter, daß keine große Zeitung nähere Details dieses furchtbaren MordfalleS gegeben hat. Der Körper deS unglückUchen Mäd chenS war nämlich — als man die Leiche auffand ^ derart grauenhaft verstiimmelt, daß man eine nähere Schilderung der Einzelheiten dem Publikum vorzuenthalten beschloß. Kein Londoner Blatt machte eine Ausnahme, alle verzichteten auf die grauenhafte Sensation. Inzwischen hat eine fieberhafte Suche nach dem Mörder eingesetzt, den man als einen neuen „Jack the Ripper" bezeichnet. Der .Hergang des Verbrechens ist etwa folgender gewesen? Vera Page, ein kleines, hübsches Mädchen, kam auS der Schule und wollte vor dem .Heimweg noch ihre Tante besuchen, die Geburtstag hatte. Man nimmt an, daß das Mädchen von dem Mörder angesprochen wurde, als eS vor einem Schaufenster stand. Zuletzt wurde das Kind in Begleitung eines auffallend großen ManneS in einer Konditorei gesehen, wo dieser ihr Süßigkeiten kaufte. Bon diesem Moment ab hat man keine weiteren Anhaltspunkte. Vera blieb ver-fchwunden, erst zwei Tage später fand man die Leiche in einem Garten, der sich in einer ganz anderen Stadtgegend befindet. Zwischen dem Mörder und seinem Opfer muß sich ein erbitterter Kamp» abgespielt haben, denn die Fini^ernägel des Kindes waren abbrachen, ihr Gesicht wieS erhebliche Kratzwunden auf. 300 Detektivs suchen augenblicklich nacii dem Mörder, ohne daß bisher der geringstt Anhaltspunkt vorhanden wäre. Jetzt erst kann nlan sich die Tatsache erklären, daß in den letzten Wochen zahlreiche Kinder in London verschwunden sind. Bisher hatte die Polizei angenommen, daß die Vermißten auS FurÄ Dmmersrafl, ßien fn. Aebraar ISN „Mlnibor^'l ^^eitun-l" 'Plummer lL9. vor Strafe oder aus Abenteuerlust daS Elternhaus verlassen hätten. Jetzt glaubt man, daß ull die verschwundenen Kinder dem grau-enhaften Mörder zum Lpfer gefallen sind. Srstauttlich bleibt nur, daß man bisher noch keine Leik^ gefunden hat. Aber die Aerzte haben festgestellt, daß die kleine Vera Page schon zwei Tage tot gewesen fein muß, als man sie auffand. Daraus scheint hervorzuge-hen, dah der Mörder irgendeinen Aufbewahrungsort für die Leiche gehabt haben muß. La es sich nur fchwer annehmen läßt, daß er Leichen in einer Wohnung aufbewahren kann, nimmt man an, daß der sicherlich geisteSkran-ke Mörder seine abscheulit^n Verbrechen in einer (Garage verübt. Aber daS find alles nur !(iypothesen, Vermutungen, die noch keine Si' cherheit bieten. Ter Fall des ermordeten kleinen Mädchens ist um so tragischer, als er bereits ein andres, furcbbareS Geschehen nach sich gezogen hat. Die Mutter der Ermordeten ern^artete in der nächsten Wyche ein Kind, und die Aufregung über das Porgefallene liat sie fo erschüttert, daß sie schwer erkrankt ist. Die Aerzte glau-ben kaum, daß die unglückliche Mutter noch gerettet werden kann, und fo wird denn der bedauernswerte Bater deS Opfers nicht nur den Verlust seiner Tochter, sondern auch den der Gatti?' ^ beklagen Huben. A?an lann es also begreifen, wenn die Oefsentlichteit mit ungeheurer Erbitterung an den Nachforschun gen nach dem Mörder teilnimmt. Allerl>ingS ist es bisber noch nicht gelungen, auch nur die geringste Spur dieses Mannes zu finden. Nicht einmal das kleinste Indiz, kein !^inger-nbdruck, kein >>aar des ManneS konnte gefun» den werden. ?a man eS anscheinend mit einem Irrsinnigen zu tun hat, ist die Mörder-s«chc noch schwieriger, denn es handelt sich ja nicht um e.nen Verufsverblvcher. den man an .'oand von Liften aufspüren könnte. Wilhelm G e n z. Dke gsvSte ÄMn otboteii-oimtt tn M«ibor Zu d^'m in der „Mariborer Ieitiiug" vvm 1. Fcler crsch'.enenen ArtitVl ..Tie grösjt.' '^.misolvatenarmee" schickt uns ein Lcjcr sol-Richtigstellung liezw. Ergänzung: Ten Nuhni, dic größte Ziuilsolda^'narmec der Wclt zu besitzen, darf sich leinkSsallS der britische Marinslcutnant Charmant zulcffen. d«.^eg!^n ivol,t aber ein — M a r i ö v r c r! Während d^r Engländer blefj Zinnsoldaten sein eigen ?lennt, Mlt die Sannn-lung uuser^'s Mitlürgers —. eines Leichoni« sten — fas^t S00.000 Figur^'n! Hiezu wird noch tcmertt: Tie Beschäftigung mit Zinnsoldaten bildet kelneclv<'>is nur ^ie Dom^ine unserer Änal'en — im Gegenieil, m^n wurde staunen über die gro';e ')l»i5ahl von ern' üen Männern in hohen uud iing.sehenen Le-l>enestslluniien, die sich hentzuta;^ in grösser Sammelleidenschaft mit diesen !?,''nett Fissuren befassen. Es gibt in Teutschland einen !^roß:n 3amui!erl'und, der üder eine ci'^en.' ^ach^eit'.mg n?lt gan^ ausflczeich'iiteu Ärti-k?'» verfligt. Tem ernsthaften .)inn'''auren-liebhater bietet seine Scimnilun.^ eine Quelle von schönster und lelirr.'ich'ter Bi'schii'ii-stung. doch mnß er als lx Bora.losetzuuc, über eine umkmsende ^Ükennt-nis der Mlt- und d.'r Trachtcn-, Uniform- und Wassenknnde, tcr Taktik. Plastik u. mehr ver'iigen. Ter eil^entliche Ziv^ck der Saminsln>^ ja darin, ^uk mehr oder »uinder großen T.i-bleaus Episoden von bistorischou Vegel>t'n-heiten. nach str?ni »'".''»s"'.« sch'!^?ruttl^, .^ur Darstellung zu bringen. Ta zu gehört aler ui6>t nur d'e gcna leste Nachbildung und Vemalung der ivi^^uren 'lach dcr Art der betref^Vn'den ss-eilperiode_ die richtil^en Sammler bemalen immer selbst ihre ^i^uren sondern auch der d<'r jeu>e-l!-gen Epoche angepaßten st!eböu'de. der <'Nt-ftnerbenden Tcrraindar^tellung u. dstl. >cder ^inn'igurenia'nmler mns; ^l^er ucbenbei ein ti'chliaer Vastlv'r und Tckoratil)nöunll,^r sein. Die Heiniat der ^^innf'al'kren ist last zur (^änze Teutschland, in fsinicher Zeit hat sich atcr auch Paris — niosslbst sich dicser Sam« melsvor' sehr entwickelt hat —, durch di<' Hera"?/> s'e sekir sck'lön^r F'guren b-emertbar gemacht. Die Entwürfe zu den einzelnen !>i-gin'cn stin'inen zumeist von der .^nd pre-minentcr Künstler, wie: Men^l, Eampl^a',-sen. P^ibtreu, ^taiNe. Hofkmann, Wilke nud vielen anderen. Unter den Sammlern finden sich am zahlreichsten vertreten: .'")i' stoviker. Prusessi^ren, Ksmstler. Offiziere. Ad-vokatol 'l!ld BeauUe. In cim!nl Museum Lpi^>ia lourd« ein aroßer Saal Glbfons neun Vunkte Die pfova««otlkde Neb» des omerttaattchen Delegattoiisfadreks tu Senf — Dt» DSiter iSinieu da« Der ogeii der SiaaKmüiniet olcht lüiiaer miioa «den Genf. 9. Feber. Der ftel»«tr«te»»e Mchrer hier ««erik«. »ische« TeleßittM, V«tjch«fter « i » s » n, führte i» Wemn» Der «tr»ft«»gstonserenz ««s, »«erite »erde «kcht» «»verlicht l«s. se», »« t«tjilchlich ei«en Fertschritt i« der VegrenzmiG «ntz Her«bsettMG der Büslun. ge» z» erziele«, ««erika halte die gegen-»ärtige» A»Sßabe» der velt für MüftungO-t»ecke ^itr «tnStiß «»d «»e»tfch»ldbar. Rie. «a«d eö«m deftreite«, d«tz diese «iiftungen Nicht »»t die Felge, sondsr« auch die »r« der ßeßenwärtige« P«litische« Unsicherheit sind. Niemand kS««e det»ei?el« daß sie nicht »r t»« »irt lhastliche» Niedergang deitrie«, sender» de» VeUfrieden ernstlich bedrohe«. Das a«erika«ische Volk betrachte die Aertda«er diefer g»ftönde als ein Versäße« der Etaatsmiinner. Die Zeit sei in- desie« V«rdei, »v die veltMter diefts Vee-l««ße« wnDe r«hi> «itansetze«. DMs Wett-riifte« ««d die Milit»rdil«d«iße, seit Iatzr« hunderte« i« Surepa iiblich^ seie« r'cht imstande ßeweft«, de« Zrieti?« »« erhalten, sO«der« hätte« i« Gellenteil Kriege hsrvor-gernse«, ««ter dere« Folgen Giester n«d Besiegte leide«. Die a«erita«ische Regier««g — erklärte «ibson — besitrwerte selgende Pnnkte: l. A«llr«ndeleg««g des ttonve«tio««eui-nmrfe« «ls praktische Disk«ssio«sbasis unter völlger Bereitschaft, znläffige Vorschläge z« diskutieren. S. Verlängerung der Lebensdauer der bestehende« Flotte«ab«vmme« ««ter mög.ich-ftem Veitritt Frankreichs nnd Italien» 3. Proportionale Herabseku«g der Tonna-Sezissern i« den Flottenabkommen, sobald ale Unterzeichner des tLashingtoner Flot-te«Obkom«ie«S dem Londoner Vertrag t i. >etrete« ß«d. 4. Nbschassnng de? Nnterseebeo»- 5. Möglichst wirksame Maßnahme-Zlchntz der Zivilbevölkerung vor Flieger-««zriffen. «. VbschossnnG oo« schädlichen «äsen und bakteriologischer 5kriegsühr«ng. 7. Veschränkung der Landheere auf die notwendigste Zahl fiir die Ordnung im Inner« u«d den Vrenzsch«ß. 8. Veschränknng der Verwendung von Tanks «nd schweren sahrbaren Neschiitzen. S. Vegre«z«ng der Ausgaben sür Mate, rial, damit nicht in der Qualität um die Wette gerüstet wird, wenn in der cinantitut Vegrenzmtst oereindart ist. Erschießt Such, ober ich schieße! Eigenartikks Eifersuchtsdrama Äukare st,». Feber. d<'r Wohnung des l^roßzrundbosihers Timitru Flor u in Bukarest ereignete sich eine cilMarli:^e Eifersuchtstragödie. Der l^rnndbesiher verdächtigte seine Frau seit I.ingcrcr das; sie unerlaubte Beziehungen zu deui meriewachtmeister Oroviceanu unterhält. Gestern entfernte er sich unter einem wände aus dem .'(>an>e, bliel' sedoch in einem ua)en >>au?tor versteckt und la'.ierte den Wachtmeister auf. der tatsächlich eine h.ilbe Stunde' später in die Wok?nung des t^rnnd-beiHers scf'lich. Flyrn überraschte die Vei dstzl in flagranti. Mit vorgehaltenem r^er zwang er den Wachtuieister. das; er au? seiller Tienstpistole zlrvi Schüsse gegen sich selbst abgebe. Al.? dies geschah und d^'r Wachtmeister leblos auf der Erde laru unirde uerbauer. Humor allen voran Sp ßvogel aus Leidenschaft — Leute, die für die Belustiflunq ihrer Mitmenschen sorgen In Englatid und besonders in den Bereinigten Staaten hat der Begriff des Humors eine weitaus stärkere Vedentnng als in Europa. Der Angelsachse fas;t trotz seiner Nüch' ternheit den >>umor ganz anders aus nnd räumt ihm einen bedeutenden Pla^-^ im Leben ein. Eine überaus populäre Erscheinung ist in Amerika nnd England der „Praetical Iolee", ein Begriff, für den bei uns die wörtliche Bezeichnung vollständig fehlt. Der Pracl-cal Joker ist ein Spaßvogel, der sich nicht damit begnügt. Wihe zu erzählen, sondern sie ins^^eniert. Er ist als^i eine Art moderner Till Euleuspiegel. In den Strasteu einer anlerikanischen Stadt kann uian oft ^-..^ente beobachten, die ausschließlich Mecls Belustigung der Menge Witze reissen. Ein beliebter Witz ist das Ersche: neu eines vorsintflutlichen Auto^?, in dein ein Mann, als vlomn oder manchmal auch als Indianer gekleidet. sit.U nnd die Leute durch Manövrieren im grotesken Fahrzeikg zum Lachen bringt. Die göttliche b)abe des.Hnuiors erlanln dem Auieritauer in diesen schweren ^'^eiten. da die S6)atten der .^lrise, die die Welt e, -faf;t hat, auch Amerikas .(^innnel verdunkeln, die Sorgen des Daseins leichter zn ertrag '», .^eute erlanbt sich nach einer improvisier^ ten komischen Veranstaltung mancher Praeti-cal Joker, mit der Mnt^e samnieln zu gehen, denn er hat sich, von der Not der '>'it ge^ zwungen, in einen beruflichen Spaßvogel verwandelt. Aus dieser allgemeinen Einstellung des Amerikaners herans. erklart sich anch die naive »lomik deS amerikanischen Films niit seinen Berfolgungsszenen. lnstigen Straszen schlachten und anderen hnniorvoNen Begebenheiten. Segar namhafte Persönlichkeiten, vor allem amerikanische Knn'tler, betätigen sich als solche Spanmacher. Der Filmlieb-ling der ganzen Welt, Donglas Fairbank s. ist ein bekannter Spaßvogel aus Lei denschaft. Mancher Besncher seiner Villa hat .dauernd und auWliesil'ch für die Ausstellung von .'ziitorischen Zinnfignren . Dioramen l'cstimttU. es aul eigenen Leibe erfahreil. Ter lieben) tviirdige, iuinier lääielnde.'^>nu?herr zeigt deiu neuen ttafte seine Wohnnng. Er fordert ihn aus, anf einen Llnopf zn drillten, wonach der l^wst plöt.Uich ans einen» llnsichtbaren Schlanch begösse,! wird. Werden seine .^leider verdorben, so sorgt Fairbauks in groß-zi'lgigsler Weise snr den Ersatz. Oder: der nichts ahliende (^wst settt sich auf einen Stul?I. Plöplirl) klappt der Stnhl zusammen nnd der Besucher kullert, zum grössten l^andiun» aller Anwesendeil, zll Boden. Bei eineul opnleu teil Sl'uver in der Villa Fairbanks wird ^'i' ne Ijerrliche Roastbeeskenle serviert. Der .^ast, die .^tenle au zuschneiden. Kanzn ist das üV.'esser angcsel,!. als das Roastbeef, das sich als eine Atrappe ans l^iiiinmi entpnppt, zu gnitschen begiinl»! Douglas Fairbanks sorgt stets für i.'ue Tricts in seineni .'!>anse. Auel, in grosser sellschaft inszeniert er lustige Svenen, vor lem eineil Streit mit seiiler l^altili, was iiichl zuletU zil den vielen (^^eriichtel, vor ilire'. l^aldigeil Scheidung gefllhrt I^-'.t. Nicht weniger bekannt ist der Typ des Pre?"-1 gell veröfseiitlichen oft genng Berichte über die Lailsejiiiigenstreiche der beiden älteren .'^^erreil. Eines Tages z. B. tauchieil )tanglito» nnd (^^old initten in der Oxfordstreet. in, Brenilviiiltt des Weltstadtverkelirs, at«s. :vtil überlegener Antorität brachtell sie es serü.-!, den Berlel>r auf längere ''»eit znm 5ii!'üa»l> zu dringen. Das geschali so: „.>)ier werde,. Messniigeii inl (iusatnutenlzang lnit der An läge neuer Antobusronten illNernolumeil". erklärte l>iold und zog alls der Tasche ein Meterinas;. Er wandte sich all einen zusäl-lig vornbergelienden Passailten nild liat il»n mit echt englischer .'^oslichkeik, daS Mas; zu halten. Dasselbe tat Naughton an einer an deren Stelle. Es vergingen einige Miliilten. Eilie nnend liche Neihe von Antos stand und ivartele anf das Ende der Messnng, bik eiidlich ein bannllanger Bobbii erschien, nnl ilach der Ur jache der Störung zu fragen. Die beiden Spasjvögel lüfteten die.'('lüte und verschwanden mit lautem Hallo in der belustigteir Menge. Dieser Streich, der beinalie polizeiliche Folgen gehabt hätte, war eine Mischnng von Köpenickiade und Aprilscherz. Ei,^ andersmal erschieil Naughton ali ei-lier Stelle, wo Arbeiter einen Briefkasten anbringen n^ollten. Nanghton erklärte mit wichtiger Miene: „Wolleii Sie wirklich den Briefkasten auf der linken Seite der Strasse anbringen? Wissen Sie denn nicht, daß das von, (^eset.i verboten ist? Die Arbeiter warell verblüfft und brachten den Briefkasten auf der rechteil Seite der Straße an. Als die Arbeit fertig war, erklärte der Witzbold, daZ l>)anze sei ilur ein Spas, gewesen. Die Ar-beiter «Nachteil Mielle, ihn zu verprirgeln Mit Blitzschuelle rannte )!aughton davon. Die '^'>old aii eiiwnl Fischladen vorüber. Er kaufte sich eiiie Flunder, bezahlte nnd legte deil Fisch auf eine Toii« ne ausjerlialb des Ladens, ^'^^n deni Augenblick, da ein Polizist vorüberging, griff ('»iol?' den Fisch nnd raunte ulit Windeseile über die Strafe. Der Polizist rief ihin nach, Pas-santeir eilteil dein Polizisten zu Hilfe und llal)l,ien s^old als Dieb fest, ilm bald darailf zn ersaliren, daß er nichts anderes »erbrochen l)atle, t^ls die von iliin bezahlte »ilitzllnelniien. „Irli bin gelailfen ulil eiil bis;« chen Svort aiif der 5tras;e zu treiben", erklärte der Spaszvogel. Der beschäinte Polizist uiusjte. v0ii Hohngelächter begleitet, sich zn-rückziehen, worüber die naiven '^uschaner de^i improvisierlei, Zcherzes nicht genng lachen tonnteii Eill .''iollege der beide» 'l-ractical ^^oker -, Mr. Parker, erschieii eines Abends in ei^ lieiii Lllrilsl)otel Londe.»s nnd bestellte sic' beiln Oberkellner eiil Abrndesieii. Er spracl, so laut, das; er allgemeiiie Anfinertsainleil erregle. Als ailch der .Üelliier seiilerseils oie Stilnnie erl)öhte, sclirie der Schauspieler Nl^u' lauter. Seiil Gebrüll nnirde schliesslich so stark, das; alle Gäste von ilireii Tischen anfsvraiigei?. „Warilin schreien Zie, niein Herr, i6i bin ja nicht taub!", schrie jetzt der enlrüneie Ober tellner den? iinailgeneinnen s^asl z». „Wie so?", eriviederte Mr. Parier. ,.Mr. diold !?at mir gesagt, Sie seien taub »nd luir den ?iiat gegeben, recht laut lnit ."^lnien zil spre^ ct)eil!" Ailch diesmal l?atle der dieser Szene ulibeiiiertl beiiuolnieude '.!!>itzbold sei» -^ie! erreicht: deui Hotelviidlituni eine tosieiiloie Belnstigüiig z» verschaffen. Aulomaliscdt Werke des Allerlum« Diircl) geschichlliche F^'richlni..eil in ^eme-seil worden, das; die allen t^^iriechcil -ins uler zc,i)Irei.'Ix' niechanisch.' .^tonnrulkionen tailiiten, die <'s iil t'ezug aus ihre Pr'izi'i^v.l nnd (''»eni^iligl^'it »iil ^,'n l)"»ngeu t)ällen auf nel:ni.'» können, odivohl das Ällertuui t.'ine Eletliiziiät kannte. Ter erste Autouiat des Altv'Uuiiis N'ar dai Werl dv.- l>e!ann:ui Mat^?eina:it<'rs ilild >ionilrii'leilrs Archnies in der 5tadl Tarein, eiii.'c' Zchnlers de? gros',en Pvtliageras. .'"^u de» altgriechischen O'ln'onikeii siildel iiia» eine '^^eichrei^niug dieses Attloinateil. war ein Iii^üzerner gel, der dank seiner ina'ch'n?l!<'u Üon'truk-lioli si»>'en nnd aiis liirz-.' ^trecten 'lie.i.ii koilnte. Tie Auionialeil Uonnrilttioil iin al- Maridorer Aettlmg* F»i»»er leu l>^r'.t.'chenlanÄ beschränkt« fich auf die .^erllgstcll^nI solcher und ahi»licher Iplel- Mittelalter fonslruieite der derüh?nte .'istronom Johann Müller, damals unter ?»em Namen Regtom «nta«>s such als :V^all^'matiker und Mechaniker bekannt, .^u Ehren d?ö ZtaiserS I^riedrich des Dritten ciiien gro^on eisernen Adler, der durch die ^'lift 'loq und dabei seinen Schnabel und die ^mqel ix'lvegtc. Tieso? Meisterwerk des flioinontanus machte am taiserlichen Hose einen solchen Eindruck, dast er sich entschloß, einen zweiten ähnlichen Persuch z»u machen. Tiesmal tonstru'erte er eine ?^liege auS Metall, die sich lsle.chfalls durch die Luft be^ weAte und summte. Ter minutii^se 'Atvarat, Äer im Innern der automatischen !^litte ebenfalls ein mechanische« Werk herzustellen, von dem überall in Europa die Rede war. WS)rend der Uraufführung der „l^leopatra" von Marmontel au^ dcr Bi'lhnc des franzv-sischen Theaters in Paris schlich sich «"ine Zchlanqe an die ägyptische Königin hiiersta«, ll. F«br>ar. Ljubllana, IS.Iü, 13 und 17.30 Uhr: Reproduzierte Musik. 19: Italienisch. !9.30: serbokroatisch. — 20: Opcrnübertra-gung. — Beograd. 20.30: Konzert. — 22.50: Abendmusik. ^ Wie n, 10.30: kovskijs Oper „Pique Tame". — 22.25: Tanz musik. — 5) eilsberg. 20.30: Moderne Orgelmusik. — 21.15: Aliendveranstaltunq. —Bratislava, 20.05: Militärkon.^rt. — Mailand, 21: Uebertragunxi auS den, Theater. — B r ii n n, 1V.20: Adams komische Oper „Tie Nürnberger Puppc". — 21.3t»: Liederabend. — M ü h l a cl e r, 20.05: Ltudentenlicder. — 21.30: Violinlon' zert. — 22.35: .Klavierkonzert. ^ B u k a-r e st, 20: Einlveihung des neuen studios durch den !iUwig. — 21.10: symphoniekon-zert. Anschließend Nachtnlustk. — T t o ck^ Holm, 20.45: Sc>listenabend. — 22: Konzert. — R o m, 21: Snmphoniekonzert. 'Zürich, 20.20: Abendmravstaltung. Langenberg, 20.45:5>lydn-Ab'nd. To dann Nachtmusik. — Prag, 21.30: Liederabend. — 22.20: Zeitgenössische Musik. — B u d a P e st. 20.50 Kon.z,ert. ^ 21.50: Zigeunermusik. — 23: Jazz. — Warschau, 20.15: Leichte Musik. — 22.30: Tanzmusik. —P 2 r i s, 20.30: Konzert. — D a v e n-t r Y. 21: Konzert. — 22.35: Abendveranstaltung'!. — 23.55: Tanzmusik. — König s-w V st e r h a u s e n, 20: ^ionzert. — 21.30: Tatizmuiik. Tftmtrr und KvnN Saftsvlel Ivan Levar Der .'^uptdarsteller des Ljub-ljanaer Tra-itias Ivan Levar wird am )iefigen Thealer ein einmaliges Gastspiel a^olv ere-i. Der Name Ivan Lebars ist auch bei uns nicht unbekannt; gastierte er doch vor fünf Jahren in unserer Stadt ut^d nun folgt er wiederum der (Einladung unserer T^aterleitung, um in der Rolle des Kantor (Kralj na 'öe-tajnovi) seine reife .Eunst zu zeigen. In dieser Rolle errang er im vergangenen Jahre in Ljubljana einen großen Erfolg. Im Laufe der legten Jahr« ist Ivan Le-var der Träger der .^Hauptrollen und der 'ast unerreichbare Ztar des NationatthcalerS in Ljubljana. Unter seinen Cpitzenleistllngen wären zu nennen: Cyrano de Bergerac, Jedermann. Mercadet, der alte Gleilibaj in ^rleiaS Trama ..i^ospoda Gleml^icvi" u. a. m. Levar pflegt seine Rollen stenau. mit künstlerischem Bewußtsein n. psychologischer Motivierung durchgearbeitet; als gewesener Opernsänger ian t^tchen. kroatischen und slowenischen Viibnen) versteht es er meisterhaft. seine Rollen durch stimmenmodulatinn aus^zeichnet zu intervretieren. LP0K7 Neulchmek Mit einer ziemliche» Verspätung, die sich insbesondere auf die Austragung d.:r Staats-Meisterschaften im Skilauf schlimm ausgewirkt hat, ist gestern der schon lange erloar-tete Mtterumschlag eingetreten. Gegen A-bend fing es ganz gehörig zu schlteien an, sodas» in nxnigen stunde« Stadt und Land in ein neues Winterkleid gehüllt waren. Ter Schneefall hielt die ganze Nacht und auch den heutigen Lormittag an, und erreichte in den Mittagsstunden schon überall eine ganz beträchtliche Höhe. Nach langem Stillstand zogen wieder massenhaft unsere skijünger zu den „Drei Teichen", um Versäumtes nachzuholen. Heute nachmittags begeben sich auch bereits die ersten springe? zur Zchanze nach Bet-nava. die sich heute ganz verlockend zum ersten Mal im weißen Gewände zeigte. Um einer schne'krise vorzubeugen wird der Unter-verband schon die erste Ichneelage aus der An- und Aufsprungbahn feststampfen und dann reichlich Schnee noch zuführen. Jelbstverständlich erreicht der sehnsüchtig erwartete Neuschnee am Bachern eine ganz beträchtliche Höhe, sodass nun der Wintersportbetrieb bei sämtlichen Hütten nirgends mehr gefährdet erscheint. Satttnai'onole Z>»udtfo «m-p ade m Beo«lkoo Anfang septem'ter d. I. findet in Bco-grad an der Save eine große in'ernationalc Ruderolympiade statt, an der biöh^r fol^ien-de Staaten ihre Teilnahme gemeldet Halen. Amerika, Frankre.ch Belgien. Holland, Dänemark, Tschechoslotrakci, Italien, Ungaru, Brasilien. Polen, Schiveiz, Jugoslaivien. Türkei. Ae.qypten, Spanien und Rumänie:«. Zur gleichen Zeit findet In Bcograd auch dcr Kontires; der ^deration Jnternat onale des soeietes d'Aviron statt. Ter Beransta'ter dieser Olympiade ist der Ingoslawisclie Ruderverüand mit dem Sijze in split und die ganze Beranstaltung. de sich zu einer internationalen Sportmau se-stalion gestaltet, steht unter dem Pr?tettZ-rate s. M. des KöniliS, wolei d e Rel?ie-rung dem Rnderverband moral.sch und ma--teriell an die .'!>and geht. Ter ZMck der Veranstaltung, die .gelegentlich des zehnjährigen Bestandes d<'s Ju-goslawisckM Ruderverbandes abgehalten wird, ist die ^ststellung der europciiich.n Rudernie.sterscha't. Tie ^eierlich'cit^n iver-den 5 bis 0 Tage dauern nnd ihren.'(Höhepunkt aln 0. St^ptem'üer 1032 finden. Ittt jugoslawischen Rnderverland Ind n a. die Ruderklubs aus Bled und Lsirblsana vertreten. D<'r Verband hat bisbi^r repräs. il-tativ an den internationalen R.dertnrnie-ren um dle Europameisterschaft in Zürich. Lu-i^rn, Prag. Bydgofzszu. Lnttich. C)lno und Paris teilaenommen und es gelang ihm, bei den 'Meisterschaften in Bydl^oizs.^u alle Teilnehiner außer Italien zu schlagen. : z«t MM» Och«, ««ß her Im Sanntal schneit es schon sell zwei Tagen. Wie uns heute mitgeteilt wird, erreichte der Neuschnee auf den Bergen um Mozirje eine Höhe von fast zwei Metern. Der sonntägige Ausflug der Mariborer ^ fand in Sv. Iuriz bei Lclje die fe'er.'ich.' l^i ro fnung d^'r neuen .<^attssraucnschule des Trau'an^us italt. Tie Anstalt wurde a's Erg.'.n.'^nui der schon leil Jahc>'hnten in Sv. Iuris bcsleheüden A!n-bauschule g'^N'i'lndet. Zu d eseui ^'?!veae .rur" de nel.'n dcr schule e!n ncnes >"^au'? aus-^e-flihrl di'is im mrderuen Stile i7.'''alten, alli'n neuze'tlichen praMscl^en und hn'ieili.che.l Anforderungen entspricht Im Jnteruale tönncn 22 Schsslerinnen untcl siebracht werden. Zm.schen dem neuen und dein b'-u^eli-gen Gebäude liegt ein Park und vor der neuen Anstalt ein grop^er l^icuku'egar'u!. rückwllrts dagegen ein unisan'^re'chel' Zur Leiterin der Schule wurde Zvrau Jela P remrou ernannt, die mit lfe einer ^achlehrerin und den L^ehrlrnften dcr Acker-bansch!sse den Unterricht leiten wird, lau'end?n Schuljahre wird der Unterrich: nur sieben Monate dauern, spater jedoch zehn Monat« mit Beginn am l. Oktoler. t^asr alle Schülerinnen genies^en st^reiplsche oder doch ermäßigte Preise. Später iverden von der Schnle Wanderlehrkurse für .Hausfrauen ausgehen, wie die Anstalt üterhaupt eine Zentrale des.^usfrauenschulivesens ini Tralibanat darstellen soll. Zur Eröffnung waren u. a. erschie«n die Herren Banus Dr. M a r » ii i ö der ..e-banuS Dr. V i r k m a j « r. d.'r B.' Hauptmann von Celje Dr. H u b a d. er Bürgermeister von Eelje Tr. o r i c a n. der Abgeordnete P r « t o r 8 e l. ^er B. r-germe.ster von Sv Iurij öretnit i!e Vertreter von vereinen und storpor.-und ein zahlreiches Publik im. Uin II l'!,r traf Weihbischof Tr. T o m a i i ö a is Marlbor ein. Der Direktor d.r Acl^r^a i-schule .derr Ing. Petkov » ek l/irüs^le die Gäste und betonte in seiner Ani' ra !is die Wichtigkeit der neuen schule und Fachunterricht für d e bäuerliche I i^ 'ud überbaupt. Bischo^ Dr. TomaZii? feierte ^anil in einer schönen Ansprache un'ere .'('a.l.« frauen als die wichtigste Stütze d 'r ^a ui' e und des Volkes, worauf er unter A's stenz die feierliche Einsegnung des neu^n des vornahm. Be'm I^estmakil hieß der Tire'tor de? Ackerbauschule Ing. Pet k o v 8 ek die Gäste kürzlich willkonniien nnd s"r^ch allen, die sich uln die Real'sierun^i des Planes müht hatten den vertindlichsten Tauk c> sS. Er entivarf dann da? .c^iiltor at der beiden Anstalten, die s^s'on vor ^a^^r'ehn'eii .'«-p'ant. doch erst noch lan^-en ^'eunihun en erwirkt werden konnten. ?'«' A ^erl-aii' -b'le wurde bereits vor de:n ^^r'eie "e'v "'?>:'t, wä'irend die .'?^aucfra"en'rl>"'^e lan'-e .'"^a^'r« nur ein frommer Wunsch bli'b. st nun auch An^^alt ^«^t^ache «geworden Die Schs'kerin A r l ikberrei''!e dem Bischof Dr. Tomki?.ik und d m 'i'i^e'^anuS Dr. P.rkmaier für dessen sträns^. Zt>dann erqr!''en B^n ,? Dr. M a-r li 5 i e. Bilchok Dr. Toma x i 5!'"?-ordne'er Prekor^ek und 5 !^rau Prem rou dis?^'^rt und '^"'"en die Bedeutung der neuen Au'^i't in'>> deZ land'-lrt'ck'''n Sel)ullrei^!!s i" ut ns rech e Licht. ?ed?Sss?!l. M 'ntag ab^nd? star^> :?ils« ^en'einen .^^rankenl'anle der p.'u!i.in.'l''.t« Major.'^'»err Rayer Der !!''er>e'.» b.'ne^ der ein ?'l^er von l^0 ?as?reu erre'r m't mili'^Ti'-^-en (5'^"",, v-i'n Asl'e'nei» nen .^^ranken^''U''e d'n ''^att ?^ri?d" 'einer ?ssch^! Der 'l^n'er fe^rof« ^enen ?van'!sie nn'er a"'r''le-d! c Tie 7!ast"a'^t verl'ef in der Stad» 'ii.d in der Uttl7elu:)i i in volllo nu ener R '^^e und Ordnunl' 7m ..Uninn"-'.vu.de d/v. r.''n'Z al'ielia'ten. der se^r gut besiicht '.var ilnd sekir ani,u'ert verl'es. c. ^m ?v>m-^enhan'e m'» d-r As tir« der eksfik'k»n<^ sich auch in i5el''.' 'a'^lrl'i.'si ' «te. Einstn'eisen b''^"'t''->t sich d'.' ^tadtpt^'lizei mit der Ang« .'genfvit. «e Wir hosfen» daß auch das Mariborer kunstsinnige Publikum in der Wertschätzung dieses tetannten Künstlers nicht zurückbleiben und ihm durch «in volles .^^ans sei:te Anerkennung beweisen wird. Das Soeideiodr la Veoorad (Veograder Dienst der Mar-^^ er Zeitung) Das Beograder Thealer l)at Goevhe bisher nur aus dcr ..E g ut o n t"-Auffüh' un-g gekannt, die vor einigen Jahren hier gelaufen ist. ..F a u st" lvurde in Beograd bisher noch nicht gegeben. Die Gründe dafür liegen darin, daß das Ensemble »loch nicht jene große tünstlerische Reise besasj. dac- zur Aus" iührung dieses Werkes erforl^rlich ist. Diese Feststellung staninlt aus dem Theater, das sich schon seit vielen Iahren einen genauen Regieplan für ..Faust" zurechtgelegt hat und in Oberregisseur I s a j l o v i einen der tekanntesten Mephisto-Darsteller Deuiith-lands ausweisen kann. Es war also eine Art icharier Selbsttritik, die die Aufführung dieses Werkes bisilier v^'r hindert hat. Dieselbe kritische Einstellung iie-stand auch dem „.H a ni l e t" geffenüber. der erst vor einiger Zeit seine Nranft'ührnng in Beograd in serbischer Sprache erlebte. Freilich wurde daraus eine Serie von Fest- abenden. die nicht nur durch die ganz aus geze.chnete und tief durchdachte Wirkung der Regie und des Spieles bervorgehol^'n war, sondert! anch in der Feststimmung des Publikums seinen Anc^druck kand. Als zvei. tes Festspiel in dieser Reihe komint l^Ioet.'ieS ..Fällst" in Betracht und man hat fast den Eindruck, als wenn man hier den „Hamlet" als Versuch betrachtet hatte. Bor einigen Tagen ^ben die ersten Proben für den „Faitst" begonnen. Es ist l>e. zeichnend, daß die erste Leseprobe im Beograder Theater mit einer Festrede des Intendanten Prediv eingeleitet wnrde. die er in Anmesen'beit des Dranta-Direktors K a-r a d j i«! hielt nird wobei er auf d'e en'.>r-me künstlerische Anforderung hinwies, die eine Aufführung des „Faust" en'ordere. In dieser Rede tarn es auch zum Ausdruck, das? dic ki'instlerische Reife des ^^'eograder Theaters, die zlir Erfassung des „?^aust" und seiner würdi^ien DaOellnng nötig war, erst jeht erreicht werden konnte. Der Termin der Aufführung ist noch nicht festgelegt. Die Proben sollen so lange dauern. bis eine nach jeder Hinisicht reise und künstlerische Festaiifführung gesichert ist. Es ist nicht ansgeschlossen, daß sich die Proöen durch zwei bis drei Monate k?inziehen wer-t»en. Tas ^tnck gellt unter der Regie Isaf l o v i v', die Rolle des Faust und des Me- .t>es t,?» lei »vntt» i« phisto liegen in den .Händen der .'Herren P laovic und Tra^^oliul' Gvsie und die Margarethe wird alternativ von den Tanten M l l o e v l e und K a t a ! i n ! anz — — heute sollen wir.i«' «aci und Äjchc" gehen. Di?s« Ausdructsform geht aus d e uralte ? tte zurück, am Ascher-mlUwoch. dem Begtun der ^rotze» Aasten, Asch'e auf das >)a.lipt zu streuen — ein ch^'n der Reue und Temut. Dies ist der Ta^i, da in allen tatbl'lischm Ländern der Prie» ster zum Vo!te spr'chn ^Gedenke, da^ Du ans Aich? b^st und wieder zu Asc^ werden wirst!- Tie Fastenzeit beginnt, die Zeit der Abkehr vom lauten weltlichen Treten, die Zeit der selbstlesinntng. Asch^rm.ttwoch! Seine niederdrückende Stilniliung ergreift nicht nur den streng Gläubigen, dem der Tag Eintehr und Buß^' bedeutet — der Ge st dieses Taftes ersaht ael!. Irgend woher scheint uns ein großer Kater anzustarren — T'.nntild hätzlirtier Wirklichkeit, Symbol aller zerstörten schinqttränme. Die Welt d?r Nnw.rkichkeit ist sä) z.usammen^tfalleniqstens un!erzutanck»en in den Wogen b.'n»<'n au?<'elassenen Treibens. Aschermittwoch! ES will uns fast scheinen, als wenn die Ctimmnn^, d!e uns heute er-fasjt, nicht gar so versck» eden ist von derje-nii^n, die uns im gewöhnlich?» Leben jehs taaans. tasein beherrscht. Denn ist nicht 'ast jeder Mensch heute chronisch n'eder<>edrnc^t ver^nieifelt, sorgente^chwert? Lediglich die ver'^anl^ene ,^'s ist wieder alles beim alten. Oder doch nicht? vielleicht irgendwo ein Zip'elchen vom ein blk'^'en ^re?-de, eine liebe Erinnerimg h^n-^en? W r wollen wünschen, daft eS so ist. Datz der sching nicht nur eine ^agd nach lecren Ver^ ?M«woch. ve> «o. Ftdni» gnügunge« war, datz er auch ein gesundes Gegengewicht g^chaffen hat zum Ernst unserer geit. Dl« Erinnerung an ein pan heitere, froh« Ltunden wollen wir in uns tragen, sie soll UN« helfen, in trostloscn stunden ein Lächeln auf unser Gesicht zu zaubern, sie soll uns d^ Gewißheit geben, daß immer w^der im Leben ein paar lichte stunden komnien, die uns dix FiicherniS vergessen lassen. Aschermittwoch! Vir haben das?^ajchi»»gS tleid ausgezogen und das Arbe^tsklei'^ wieder angelegt. Der Alltag ist wieder in seine Rechte getteten. Wenn auch die Zailon der winterlichen ^^stlichkeiten noch nicht 'Lüde ist, so hat doch die Aeit der Kostüm- nnd MaSkenbiille mit Fastnacht ihr Ende erreicht. Aschermittwoch soll uns siintol dafür sein, daß noch der Aeit des Mum.nen^ schanzes der Ernst des Lebens wieder in seine Rechte ttitt. M V« d»r unolelche Auiotu««'>Ntt Dem Bewohner von Maribor dürfte es vielleicht aufgefallen sein, daß er, wie zum Beispiel der Bewohner der Magdalenenvor-stadt, für die Strecke von der König Peter-Kaserne bis zum .Hauptbahnhof den verhältnismäßig sehr hohen Fahrpreis von Ä Dinar zahlen muh, während die Strecke vom Haupt platz bis zum Gasthaus Rechberger in Stu-denci, welche nicht viel kürzer sein dürfte, nur 2 Dinar kostet. Dieser Unterschied ist zu kraß, um in Anbetracht der sast gleich großen Betriebskosten für die beiden Strecken nicht aufzufallen. Die Bewobner von Maribor haben daher ein gutes Recht, eine Revision dieses TariseS zu verlangen. Und dies umsomehr, als der Au-tobuStarif der Stadtgemeinde Maribor im Vergleich zum Tramwaytarif anderer Städte viel zu hoch ist. Eine andere Einrichtung, die namentlich die Eltern vermissen, deren Kinder weit zur Schule haben, ist daS Fehlen eines Kinder-tarifes bezw. von Schülerkarten, daher auch die minimale Benützung deS Autobusses durch Schulkinder. Wenn man bedenkt, daß beute alle Berkehrsanstalten, wie z. B. die Bahn und sogar auch schon Private AutobuS-unternehmungen für Schulkinder ermäßigte Tarife gewähren, wäre eS höchste Zeit, daß die städtische Autobnsunternehmung ermäßigte Schülerkarten einführen würde, wodurch der Berkehr auch zum Nutzen des Unternehmens gehoben würde. m. «US de« J»jtizdle«ste. Der geprüfte Rechtspraktikant am hiesigen Kreisgerickt«? Herr Dr. Theodor TominSek wuroe nach Brhnika versetzt. m. Vei« »eNsta«l'che« L«ftVelabe«d der I-ttgendgruppe des Schwäbisch-deutschen Kulturbundes, der, wie erwähnt, am !3. d stattfindet, hat wieder Frau B. S i e g e die Regie übernommen und bietet damit die Veivähr für eine auögeze chnete Darstellung. In den Hauptrollen »Verden unter Anderen die D<^men Herta Spittan Alda Duma, Lilly und Mitzl Mühleisen 'o-wie Herr Kurt Podließnig mitwirken. Die Borlesung bei der HauSmeisterin, über die schon unsere Eltern Tränen gelacht haben, hat an6) )eute noch nichts von ihrer Zugkraft lierloren. die auch dem Lustspiel „Wo ist die Katz" in großem Maße innewohnt m. Humsriftischer Abend der VolkSuuiver-fität in Etudeuei. Im Rahmen der Bolksuni-versität in Studenei findet Donnerstag, den II- um !9 Uhr ein humoristischer Abend statt, auf den wir ganz besonders aufmerksam machen. Am BortragStisch erscheint .Herr Doktor Vladimir Travner. m. VW FernwrS für Deutsche EinheitS-kurzschrift, einfache Vuchhaltung in Verbindung mit Kontorpraxis, doppelte und ame-rikan sche Buch^ialtung sowie Wech^elkunde wird für die Leser untres Blattes vom Deutschen Bolk5b'ld"n^^veri'ine in Wien veranstaltet. Borkenntnisse werden nicht verlangt, dagegen ist die vollständige BeHerr» schi'ng der deutschen Sprache in Wort und Schrift unerläßlich. Nach Beendigung deS K'kr'e? erhalten die Teil"l!f""<'r k?"s (^rnnd einer sck'ri^t'lick^en Prüfung Zeugn-sse au^-gestl'llt. T'er Kur? wird vom Bere ue unentgeltlich ^cieiiet. Die Teilnektner hal^n mir die notwendigen Lernbehelfe vom Bereine zu beziehen. Anmeldungen (unverbindlich^ sind mittels Postkarte an den Deutschen BolksbildungSverein, Wien S, Schönbxun-ner--traße 12, zu richten. m. Die Bachernftr«sjse lesPerrt? Wie schon mitgeteilt, ist die neue Bachernstraße im Ab-sc::nitt zwischen Reka und Kapla bereits fertiggestellt. Da die bisiierigen Zufahrtstraßen gerade' i!n untersten Teil am schlechtesten sind, wurde sofort nach der Fertigstellung des unteren Straßenbaues der gesamte Berkehr aus die neue Straße verlegt, ^n Fuhrleuten wer t>en aber hiebei Schwierigkeiten bereitet, da man die Benützung der Straße vor deren Uebernahme seitens der Behörde nicht ge-stat-ten will. Angesichts der unzulänglichen und bei Schlechtwetter direkt unmöglichen Verkehrswege wäre eine provisorisä^ Benützung der neuen Straße wohl sehr erwünscht. m. Ei« »euer «esaußmrew wurde von den hiesigen Postangestellten gegnindet. Derselbe trägt den Namen „PoStni rog" (Posthorn). m. «eoifio» tei der „SmetiM eksportna zabruga". Mit der Revision der Geschäfts-'ührung der „Kmetijska eksportna zadruga" wurden der Direktor der Bersicherungsgesell schaft „Triglav" Dr. L a j o v i c und der Direktor der Bersicherungsgesellschast „Phö-nix" Lolger betraut. Im Zusammen^ng mit weiteren Untersuchi»ng wurden auch die Fi^ialstellen der G<'nossen'chaft oersiegelt. Der Buchhalter der Genossenschaft 3 gonc wurde heute enthaftet. m Renteneluftellung für i«gofla«ische Arbeiter in Deutschland. Das suqo'lawische Aus Wandererkommissariat in Düsseldorf teilt dem Ministerium für Sozialpolitik mit, dasz aus (Lru"»» de,- vierten deutschen Not'xroro- nung allen 2V?iigen Invaliden und Ruheständlern, die in den letzten zusei Jahren Renten aus der Unfall-, Invaliden-, Angestellten- oder »nappschaftsversicherung bezogen k>atten, der Bezug dieser Rentvn eingestellt wurde. Turch diese Maßnahn« sind auch Iugoslaiven bctrosfen, die seinerzeit in Deutschland beschäftigt waren und aus th. und der ^ionvcntion über die Bersicheruni von Arbeitern die Renten daheim bezöge» liaben. m. 2S.V0V Dinar jßr die Annen. Das gre ße Konzert zugunst^'n der städtischen .Hilfsat^ tion zeitigte einen ganz außerordentlichen finanziellen Effekt. Ter Reingewinn erreicht eine Höhe von mehr als R.l)00 Dinar. m Tie ^teljezO.Pre«etns d. d." in Viftri- ea gibt bekannt, daß die Belieferung der Kunden durch die vierwSchentliche Stillegung in keiner Weise betrofsen wird und auch weiterhin promptest erfolgt. 18. Jahrhundert stehen auch moderne jugoslawische Kompositionen sowie Chopin und Liszt am Programm. Das Konzert findet im Saale der „Glasbena Matica" statt. P Landsener. Dieser Tage brach in Tese-nica lSlov. gor ) ein Feuer aus, das da.^ Äirtschaftsgcliäude des dortigen Bcsike^s Franz a u p t m a n n lwllkommen eiu^ äscherte. Ter Schaden beträgt jlUXV biö iiv.000 Tlnar. Man vernuitet Brandlegung. p U« AM4.3lS Dinar AUshol i« Aahre Dieser Tage wurde eine interessante Tabelle über deu Verbrauch von alkoholischen Getränken im vergangenen Jahre fertiggestellt, derzufolge im Jahre IVl in Ptuj 21?2 hl 37 l Wein. S27.l6 l Weinmost, .81 hl 10 l Branntwein, 19 hl 92 l Rum, Liköre und Kognak sowie 1105 hl 87 l Bier konsn» miert wurden. Der (Gesamtwert der ausgeschenkten Getränke belauft sich auf 3 Millionen 804.31k Dinar. Vel 5wdleek»topkuaz killt dss disturprockukt ?ri1cdte«»vrk«l krt,SltIic!> in »llen ^pvtiieken und UrvTerien m. Inseriere, und vergiß nicht, daß du dies eine Zeit lang dauernd tun mußt! Wie häufig kommt es vor, daß von einem einzigen Zeitungsinserat Wundererfolge erwartet werden, die nicht eintreten aber auch wie oft tritt der Fall ein, daß nach einer Reihe von Inseraten diese vorzeitig abgebrochen werden müssen, weil man zunehmend mehr Bestellungen erhält und die Aufträge nicht mehr bewältigen kann. Viele Geschäftshäuser ersten Ranges find nur durch Zeitungsanzeigen, die dauernd erschienen, bekannt geworden. Ein einziges Inserat dagegen ist oft dasselbe, als wenn man einen Baum, der gefällt werden soll, mit der A^t anschlägt, dann aber wieder enttäuscht weitergeht. Nur durch Dauerinserate kann ein nachhaltiger Erfolg erzielt werden. W i e diese abzufassen sind, und w a n n die Aufnahmen erfolgen müssen, ist das wichtige Geheimnis dessen, der darin Erfahrungen gesammelt hat! Jeder Artikel wirkt sich natürlich anders aus. Jedenfalls ist das Inseratenwesen ein Zweig praktischer Wissenschaft für sich, und jeder Geschäftsmann sollte eS sich angelegen sein lassen, sein Geschick im Inserieren mit Interesse und Fleiß zu entwickeln. Der Erfolg wird — lvenn der Artikel nur einigermaßen begehrt, gut und preiSwürdig ist — schließlich nicht ausbleiben! IN. Gpenden. Für das mittellose greise Ehp paar spendete M.Sitter (Lsublsana) ü0 und „Ungenannt" 20 Dinar. .Herzlichsten Dank! * Herineschamn» »nd Uinari «it neuem Progra«« heute in der „velila kannrna". " Nene Madiftin. In der Oroinova ulica 5 eröffnete Frau Stefanie KriZan einen Hut salon. Wir machen auf die heutige ?lnnonee im Anzeigeteil aufmerksam. 1718 * In allen Angelegenheiten bei den Ministerien und Behörden in Beograd erteile ich bereitwilligste Informationen bei mäs'.iqen Bedingungen. Dr. B'adimir.Havliöek. Sektionschef i. P., Beograd, KolarSeva ul. 1. Aus Vtui p. Verdiente Ehrung. Dem hier im Ruhe stände lebenden Maschinenmeister Herrn Matthias Ornig wurde anläßlich der Iah restagung deS Graphikerverbandes in Ljub ljana eine besondere Ehrung zuteil, indem ihm für seine 52jährige treue Dienstleistung in einem und demselben Unternehmen ein Diplom überreicht wurde. Herr Ornig war bekanntlich seit dem Jahre 1880 in der hie sigen Druckerei W. Blanke tätig. p. Ans dem Srankenhanse. Dem hiesigen Krankenhause wurde der Adminlstrations^ beamte Herr Ivan I l e aus Novo mesto zugeteilt. p. Konzert Dnmiöiö. Der bekannte Klaviervirtuose Petar D u m i L i S, der schon vor zwei Jahren in unserer Stadt einen durchschlagenden Erfolg erzielten konnte, konzertiert, wie schon berichtet, Freitag, den 12. d. neuerdings in Ptuj. Dumik^ie wird diesmal ein umfangreiches Progranlm zu Ge^ hör b ingen. Außer Kompositionen aus dem ..» «,«»»«» «wtzl»», »»» »«richliik«» Maßenf^te lettet das iehr milde natürliche »Sea>z.5^ieI".Bi»terwc,Ner die im Magcn und Tarm anges.immelti^n Rückstände der Berdauuna !! die l!ntstehung ärztlich?« Ber^eiSttgkeit wird das bei MSnern Frauen und Kindern mi» vollem lrfola angewendet. Au« SlovniiMadtt sl. Tshesfille. Nach schwerer Krankheit -sk hier Herr Hofrat Jng. Alois Fiedler gestorben. Der Verblichene n>ar semerzeir technischer Leiter des Baues der Eisenbahn-linie Dravograd—Belense. sl. «e»^ nnseeer «Nfahrer. Das Rennen unseres Skitluts nahm einen überaus an-regelnden Verlauf. Trotz der schwierigen Rennstrecke wurden recht beachtenswerte Leistungen erzielt. Die Sieger waren: 1. Erwin Kral! 54 39 Minuten; 2. Teorz Potoönik 36.t9: Arthur Ulbing 40.44. D'« Konkurrenten wurden bei ihrer Ankunft am Ziel stürmisch begrüßt. Nach dem Rennen fand im Tasthof Ul-bing eine animierte Zu. sammenpunst der Teilnehmer statt, bei welcher Gelegenheit die Resultate bekanntgegeben und die Preise verteilt wurden. An die V T. Abonnenten! Wir erluchen nn'ere P ^ Sbonnenten, »e ikieler Melegenbeif machen wir auch darauf aukmerNam. daß allen Säumigen, welche diO BezuaSgebft^r kgf beiden letzten M^na« te noch nicht entrichtet haben, das Blatt ^'naeltellt werden muft. Die Ver»altnnq d wMlkribsrer ."^eitnnß^'. Kino Vnrg-Tonkinn. Heute, Mittwoch, zum letz, ten Mal der herrliche deutsche Tonfilm „Mäd chen in Uniform". Ab Donnerstag der große Spionagefilm „Entehrt" mit M a rlene Dietrich in der Hauptrolle. Marlene ist in diesem ihren größten Tonfilm unübertreff lich. Ihre Spionin ist eine Glanzleistung sondergleichen, die ihren Weltruf nur noch heben wird. Union-Tanlina; Der beste Wintersportfilm „Der «ij^ Rauch" (Tonne über Adlberg) mit Leni Ricf.'ttftahl und Hannes Schneider in den .Hauptrollen. Ein ausgezeichneter Berg- und Sportfilm. Im» Rill, izt M im l.eken s>n?v «xeiittrt iient« uniieäinlkt nuei' die Kenntni» üizer die k'nrtsciiritte in VVi». »enscksft unck l^eclinik l^iezv !ie l^mseiiAU«. Ver!«n«en ?ie itn^tenls», cka» prnk?kef» vom Ver'?»« ^er l^msctiau in k^rankfurt g !^. l, k^iiederZtrulZe slie ««ii zeit .litsirrv t«uf i« litt MI Msimfl' 7?unnner Tonl»e?st«»ß, be« lv. Febr»ar k?>N. Wirtschaftliche Rundschau Kurs und Valuta Wir bringen nachstehend«« »»Uereisaa ten Aussah eine» hervorragenden Balu« salhelnotiieis, ohnc jedoch dazu Al«l» lung zu nehmen. Di« Redaktion. Aür d'.e Oesfentl'.chkcit ist «S wichtg klar« zulegen ivarum einzelne Staaten Abstand von der Goldvaluta nahinen und den ^tills ihrer Mhvu-ngen finkm ließen. Es herrschen dic'^bezüsslich nicht qanz zutreffende Auslas-sun>ig, dasz eine I.-<^wus^te und nllif^ige .^liirSsenkung fiir di? '^>aluta t?edlos?lich fei. Tie Theorie hat b-." nncien, daf^ in- und auMndi'che Zahluugö^ Nüttel eigentlich lieterogener Natur sind, da-.'»er nicht in so innigem Ausammen>hau-g stehen dilrften, wie es heute der s^ll ist, wodurch inlernationaie t^ldanspannungen auch auf das innere Äreditleben zuri'lcl.vir-ken. es also oft nnni'tig irritieren. Denn, um <'in ganz einsaches Beispiel anzusiihren, w'-s steht es d-en inländischen Wufer an. der in s^eimischer Wäl^rung zu Haufe Hol^, ^^ie-^el. ^^cinent usw. tau't und hie zu iin edit- i u ?ln-spnlch nimmt, daß es viele gibt, die o?m An^^lande Mtonivbile lie^zog-cn oder grr>!;e Au.^laudcreisen machten, daher eine Knapp- heit in ausländischen ZahiungSmitteln eingetreten ist? .'^ute, da zufolge Abschließens der Staa« ten voneinander, A»vfk)ör«nS der Meistbegün stigungsklaufel und ttontinAntierung von Aus« lind Einfuhr der Weltverkehr ein ,^anz anderes Gepräq« erhalten hat, nvuß dies auch auf die bisher gepflegte Valutapolitik zurückn7irken und die Bedeutung des inter« Valutaren Kurses herabgesetzt werden. TieZ erheischt das allgemeine Vertrauen in die eigene Valuta, damit nicht jed? .Wchin ge« spannt den Kurs verfolge und Bedenken in die Bonität der heimischen Valuta habe. Es ist dies vielleicht eine umwälzende Aui fassunq, doch w-ir gehen einer Aera entgegen» da sich der Grundsatz durchrin-^n wird, daß sich die Valuta der Volkswirtschaft unterzuordnen hat und nicht umigekehrt letztere der ersteren aufgeopfert werden »'arf. ^r .Ä^:rs darf kein .<>:ili!7tilm mehr sein und sein Ftand wird nicht die Bonatät inländischen Valuta wesentlich beeinflussen, folauge man am lvstehenden Notenumlauf nicht rüt-telt. Es ist also nicht wunder zu nekjmen, daß die Ztaaten in Würdigung die^s Trund-^ sa^.ec' eine Nenorientieruii.g der jetzigen l^old Parität gegenüber vornehmen. Sie verfolgt den Zweck, infolge der großen Prei^-verschie-i bunqen und Umwertun«? der Werte d'e VoldI parit'Zt mit der in^ändi^n Kaufkraft, mit der sie in Tikkre^nz tm-aten ift. wieder in! Einklan'g zu brin-^n. In?befondere zrheischt dies die Lage der -chiFdner und der mit ?»1redst arkeiten'd<^n Vreduktion, die das fci)< Anwa?slsen dcr K'aulfkraft des lVe'des sek» ?.'r netros'en hat. indem lle das Mebriacbe de? erf'altenen Werte's in kentern Zurückerstatte" müssen. Am tneisten k«tr'fft d'cs wegen dk'? erermen Preisstnr'-^s der ?sararinvd"kte die Banerr'chaft und dam'it in Agrarländern alle aud^'reu Erwerbckrei'e, die vr»n 'hr !e» k.eu. sehr stark Pi»üchMga«se« P imA datz trotzdem noch zuviel Bar» auf den Märkten liegt, so daß noch tminer Ueberangebot besteht. Man erfährt, daß in Mailand schiene Ware aus Bulgarien eingetroffen ist. die etwas günstigere Preife erzielt; im übrigen aber sind di« Nodienlngen alle nach unten gehend. Altgeflügel hat den Ma^malpreis von S Lire erzielen können, doch notiert eS stellenweis« und unter Verückfichtigung der Oikalität auch unter 4.VV Lire. Junges lZ»e flügel wird etwas lebhafter g^ucht, ohne jedoch für daS venckndeNe An^bot aufnah mefähig zu sein. Die Notiernnc^en für junges Geflügel schwanken zwischen ü.Sb Lire. In D e u t f ch l a n d sind die Preise etwas statil'Herter. Obwohl das Preisniveau tief ist, find keine Schwankungen zu verzeichnen. (Geschlachtetes ^flügel notiert V.8V bis Mark pro Pfund. Für Le?endcvklügel bezahlte man v.vv^y.v? Mark pro Pfund. Kanflirst sehr schwach. Auftrieb ebenfalls. In der Schweiz ist dagegen eine vor f,vergehende ^w^tur eitrqetreten. Tie Nachfrage hat sich einigermaßen gehoben und einen Ausgleich gegenüber dem Ange bot gesundest Mar sucht nu' selr schi».!-geschlachtete Ware, Kqvauner fanden inten sivercn Absatz. Die Preise notierten 1.80 bis !.8ü Franken pro kg franko Schweizer l^renze. In den letzten ^len der vergangenen Woche war ein? Verstärkung des Austriebes zu beobachten, der progressiv ansteigt. In Fachkrei^n ist man daher über die Tauer der Kon-funktur sehr pessimistisch In^ernattonoser SeflMel-markt Andauernd flaue Tenbeuz auf aleu Märtten. Mustige Aussichten l» der Schweiz. sBeograder Dienst der „Martborer Zeit«««") Tie allgemeine Lage hat sich seit der Bor« woche nicht geändert, wenn man von emem beginnenden Aufschwung in der Schweiz absieht, dessen Dauer aber nicht lange sein dürfte. Die i t a l i e n i s ch e n Märkte sind ausgesprochen flau und die Preistendenz schwankt ständig, ohne auch nur annähernd auf einen Haltepunkt Anzuivoiien. Es ist bezeichnend, daß die Einfuhr nach Italien I^arullell um gilela Roman von Bodo M. Vogel Lopz^rlein dv l^. feucbtvsnser. Nallo (8z»»l«) 4. Aortsetzung. Der .'i^err in smoiillg ging genau so. Kein Zweis..', ,er' war es . . dli ganz sicl^er, Lotte?" „Und ob! — Pass' auf. die (beschichte wird uoch viel interessanter. ,Er' geht ein Ztstck-chen die Ztraße entlang, ohne mich zu l'e-uierken. Ruft eine Taxe heran, steigt ein. Was nun? Ein zuviter Wagen kam hinter-her. Ich winke, sage dem Chauffeur, unauffällig dem erst-en Auto nachzufahren. Im '.!L.^sten, in einer seitenstras^e vom .'itur-fürstendamm, hält sein Wagen vor einer Bar, der ,Exzentrik-Nar'. Kennst du ooch — nicht ivahr? ,Er' steigt aus, geht hinein *ne Minute später war ich bei dem Portier. ,«cunen ^ic den loerrn. der eben ausstieg?', 'ragte ich. Tileene', sagte dieser, .lassen 5ie umn! Det ist nichts für Tie. Ein Kavalier vom Scheitel bis zu den Lackkappen! Einer unferer besten l^^ste, der ?^nron von Spasilen . . „Baron von ?pahlen?". Platzte die Blonde heraus. „Aber das iilt ja wie im ?^llni!" wie IM Film. Hör' nur -^u. wii' es weitergeht. Ich in nßte ihn sprechen, muß te ihm in die Augen sehen. Wie aber herein kouimen in diar. mir das (^eld zu geben, deshalb ist er jetzt verschwunden. Er wußte, daß alles verloren war . . In diesem dramatischen Augenblick lachte Will Lauitert s)ell ans. Die toaste und Kellner machten runde Augen, als er eine Flasche Wein bestellte und sie mit Behagen leerte. Es war ein Uhr mittags, als der Reporter in bester Stimmung vor der „Erzentrik" Bar vonichr und sich mit .Hilfe e'nes Fiinf-marks^iücks die lekten Informationen von dcnl Portier Nuschke liolte. Nm halb zvei X Da» Mksrdiahr h«r vei»a««futzr I» gosla»lens. Nach den amtlichen Aufzeichnun gen sind im Monat Deze?nber aus Jugosla Wien 2K37 Tonnen Wein im Wert« von Ü.2 Millionen Dinar ausgeführt word?n. Nach dem Dezember und November des Jahre«^ 1V30 ist das der drittstärkste Aussuhrmonat, den Jugoslawien zu verzeichnen hat. Im No vember des vergangenen Jahres betrug die Ausfuhr 18M Tonnen. Das vergangene Jahr mit einer Gesamtweinausfuhr von i7.970 Tonnen im Werte von 5l.8 Millionen Dinar ist weithin daS beste Ausfuhrjahr Jugosla Wiens seit seinem Bestände. 1020 wurden 12 Tausend 4 Tonnen im Wert« von 48.4 Millionen Dinar ausgeführt, im Jahre 1V29 5223 Tonnen im Werte von 24.7 Millionen, im Jahre 1VT8 5900 Tonnen im Werte voll 3i.k Millionen. Im Jahre 1V27 betrug die Ausfuhr 0200 Tonnen. Während der letzten vier Jahre ist der bei der Aitsfuhr erzielte Preis ständig und beträchtlich zurückgegan-gen. Der Durchschnittspreis für den Liter Wein betrug 1028 5.35 Dinar, 1S2V 4.73 Dinar, 1930 3.00 Dinar und 1031 nur noch 3.03 Tinar. Während die andere,» Staaten durchtvegs einen Rückgang ihrer Weinaus« fuhr im vergangenen Jahre zu verzeichnen Uhr saß Lambert schon wieder an se'nenl Schreibtisch. Um Awei Uhr brachte er deni Chefredakteur strahlend seinen Artikel und ließ gleichzeitig in der Photo-Wertstätte das Bild der ver^wundenen Gisela reprod-u« zieren. Uln drei Uhr las dtzr Reporter die noch feuchten Korrekt»rabzüge del „Telegramm-zeitung" durch, auf deren erster Seite in Ri^z?n in der Puttkanerstraße ein j-unges MÄdchen, bni-i,ett, et'wa? l»leich, mit verweinten! (Losicht. haben, ftcllt Jugoslawien eine Ausna'iiuc dar, eS hauptsächlich ^iner Ausfuhrprämie verdauv. X Die vttSDNiPP» W« Sewha»»ereineD « LjMOWk» hielt in der Bürgerschule ihre Jahreshauptversammlung ab. Es waren über 100 Weinbauer auwesend — ei« gutes Zei^ chen für die fönst gur nicht rofige Zukunft. ?^r Ausschuß veranstaltete in vergangenem Jahre mchrere Fachvorträge und verfaßte m Interesse des Neimbaues mehrere Resolu-ionen und Eingaben. Der kÄsfabericht war Heuer günstiger als im Vorjahre, da di.. Orts gruppe Ul»erstatzungen von Seiten der Va-nalverwaltung und der heimischen Geldinstitute erhalten bat. Bei dm Wahlen blieb der bisherige Ausschuß weiter in Funktion. Die Ortsgruppe trifft Vorbereitungen für einen Weinmarkt, verbunden mit einer WeinauS« stellung, der am S. März stattsinden wird. Unter anderem wurde auch die Winzerfraqe erörtert, ferner die Frage der Buschenschänke, des Ausschankes von Direktträgerlveinen, der Besteuerung von Veinmost vor dem 20. November usw. Auch wurden die Aussichten mehrerer bereits eingeleiteter Aktionen zu (Gunsten des Weinbaues eingehend bespro« uZen. X der «etzttmlSPOtte ««ch It«» lie«. Im Ackttbauministerium wurde mit den italienischen Behörden der Viehverkehr zwischen unserem Staate und Italien über Bo-hinjska Bistrica und der italienischen Grenzstation geregelt. Vieh kann nur Donnerstag und Sonntag aufgebracht werden und find Anmeldungen von BiehtranSporten 24 Stun den früher anzumelden. Verfehlter >at. „Mensch, ich gebe Ihne« den einen Rat, saufen Sie nicht so viel", sagte der erste Offizier zu Hinnerk. dem Maat, „wenn Sie nicht dem verdammten Suff frönten» könnten Äe längst erster Osfi-zier sein wie ich." ^ „Ha! Wenn ick besof-sen bün", sprach Hinnert, Mn ick Admiral!^ ti. Vlllijbikitrei der MarldirSK» tiSdm«. «o- ribor. Iuröiöevo uli« 4. emv-fiehlt sich zv? Herstellung von Sejchäftsbüchern. Ealda-lkontis. Journalen. StrazzaS. in solider und billigster Ausführung. Autfadnino tLmMcher Vuchbtnderorbetten „Na, Gisela", sagte die dicke Bäckerssrau, „jMecht geschlafen? Warum heulst du denn?" Gisela brach in Schluchzen aus. „Ach, Frau Lorenzen, wenn Sie wüßten . .." „Was ist denn? Doch kein Unglück passiert?" „Biel schlimmer! Bater ist nicht nach Hause gekommen! Keinen Pfennig hat er dagelassen! Seit einer Wo<^ gibt er mir schon kein Geld mchr. Ich glau^. er k mmt nicht wieder . . Ihre Stimme erstickte in Tränen. Dicke Tropfen liefen über ihre Wangen. „Natürlich kommt er wieder", erwiderte Frau Lorenzen. „Ist doch nicht das erste Mnl, daß er über Nacht wegblieb . . „Ja. aber dann hat er eS mir immer :i.?r-i)er gesagt, (^tern abend kam er nur auf einen Augenblick, zog sich um und lief dann gleich wieder fort, (^zittert hat er am ganzen Leibe. Nicht einmal angesehen l>at er nnch!" Die Bäckersfrau wußte nicht. lvaS sie sagen sollte. Gisela blieb steilien. als ob ?ie noch etwas auf dem .Gerzen hätte. „.^aft dn Hunger?" Gisela wurde rot, brach-te kein Wort her« vör und senkte die Augen. „Da. mein Kind, nimm die Brl^tchen nnd die T^fel Sck^'kc'lade! Aber daß Lorenzen nichts merkt! .(^ier — schnell!' w. Litt». )7,»mnier Medizinische Ecke »lvftbeuim »Mm niM ftla! K öl pMtilt, die leicht nfrinen — BorbeuMng und Behandlung von Frosterkrantnngrn dern auch tesonder» im Herbst uird Krüh« jähr p.agen. 'S!« haben gewi^ alle schon eine Erfric' rung gesehen? Zn den leichten Füllen findet sich nur eine allgenieine bläul.chrote Zjer-fürbung ber Fin^r, Beine «idcr Ze^ni, »st find auch die betroffenen Körperteil« ctivaS ang?schVollcn. Aber das deutlichste «cim-zeichzn sind die Frostbeulen, diese roten, er-hatenen Knötchen an Fingern und Zehen, seltener am Hacken, die von Jucken. Brennen bis zu Zchiner'/en alle nur denkbar un» anH:ne>hmen Gefühle auslösen lönncn. Pon den ganz schweren Füllen wollen wir hier gar nicht sprechen, sie sind Klückl'.cherweise in unseren Gegenden und bei normalen Ber-Hältnissen «ine Seltenheit. At«r auch die gutartiglstcn Fklle von Frost und Frostbeulen» die häufiger sind, als viele glauben, sind schon unangenehm genuq. Darum, was können wir gegen d!e Frost-be.?len tun? Erstens vorbeugen, z^veitens behande-ln. Vorbeugen muß vor allem die große Masse der Menschen, die an kalten Händen und Füßen leiden. Eine gewohnhcitsmäß ge kalte Nasenspitze ist zwar beim Hund e.n Zeilen von Gesundheit^ beim Mnschm sollte es ein alarm'erendes Zeichen sein dafür, daß die Blutzirkl'lation gestört ist. Für die T^nik der Vorbeugung ist folgendes zu beachten: Train'cren Tie ,^)r H-rz und d's Y^esäße; wichtig sind tSsilich «lynmast schc Uebnngen, viel Sport möglichst im Freien, auch eine all'^emeine Körper-Ha kt und Muski^^atur inerden dabei angeregt und tüchtia dnrchf'rntet. sie nvrdtnw^ der gesamten Haute^erflöche bedeutet. Wer sich ?O« De. med. Anhaltende Külte, »ber auch schwantenoe W.t^erung ^on Zeucht.gleit, Wind. Schnee und ^!cgcn ist der schrecken aller Frostleiden den. Mit einem Male sind die Plagogeister, die nian >ast vergessen hatte, wieder da und stDren die Freude am Aufenthalt in freie? Lttst. Zur Erfr.erung neigen vor allem die körpertel^e, die an den äußersten Enden unseres Ltvrpers si^n, so zum Beispiel Äinn, Ohren, Raicnjpi^, Hände und Füße. Tas tst durchaus lein Zufall. T«s Herz, der N^olor unierer Körpermaschine, pumpt das Blut durch den ganzen Körper, von den großen Adern in die klc.nen und kleinsten G".'iüße. Bis das Blut nun in die allerti«in-sten Ä-^säße der äußersten Körperregionen gelai^gt, ist die Herziraft allmählich au gebraucht, ulid wenn hier SchSblichteiten, wie zum Beispiel Erfrierungen, angreifen» so lanzt — besonders bei schwächlichen Personen — die Herzkraft nur schwer auS, um d!« Cchiiden zu bcseittg'::n. Dazu kommt noch, daß bei sehr vielen Menschen die kleinsten Hautgesüße weniger leistun -fähig find, als fie es sein sollten. In der >lälte ziehen sich un'ere tl?inend lich kaltes imd beißeS Wasser). Nachts fettet man die erkrankten Stellen mit ein?r guten Frostsalbe e'n, die am besten der Arzt verordnet. Sehr wichtig ist die tätliche S?ll^^st-massa?« der Finx^er urd ^eben. am be'ten morgens und abends. Wer biebei gewissen-l'aft ist und täx^lich 'l^bn Minutc'n sc'i??sr l^nndheit opfert, wird siük'^r ain -seine Fro-stben'en lo('werden! SelundhestspNeoe d.Hetzklappensehler. Unter Herzklappen versteht man ventilartige Verschlüsse des.^r zens auf dem Uebergang zu d'u großen Blutgefäßen. Die Herzklappen ki)nnen Sitz vln entzünd.ichen Erkrankungen sein, die entweder angeboren odi.'r erworben sind. Die angeborenen Herzfehler inachen schon in frühester Kindheit sch»i>?re Erscheinungen. Solche Kinder erliegen meist bald der Krankheit. !lr>oorbetl lixrden .r dur^l? schlv.re Gelcntsrii<'uniati<.ili.'tt durch Halsentzündungt.'n. i^ielier, L^'r^tloysen, Ä-temnot. Schwer'jt'n in d^r H?rzgegv'nd sind die Änzvichen. .^l^enschen lr>erden alt, ohne besondere ^cschw.rden voll ll)rem H-'r^ fehler zu hab(n. Andere wicd.'r iv?ic^en vi^ni ihrem Leiden gequält, b.souixrs das Herzklopfen und die tturMmigteit treten bei anstrengender Tätigkeit auf. Tie verschiedenen Herzmittel bringen meistens Linderung, »io'i lensäurebäder zu Hause oder in tturorten bewähren sich au'^^ezcichnct. d. Unter Vasiers«cht v!?rsteht nian eins Flnsjlgleitsansammlung in den Gen^ben. Aiu häufigsten schwellen die Fü^e an, dann daz Gesicht. Zu groszcn Flüssigteitsansaurm.uil« gen kann es im Bauch und in dncognlto, Marquis! Darf ich auf Ihre Dislretion rechnen?" Und als sie ihn vor der Garderote verabschiedet: „Wieviele Tänze darf ich ^hnen res^vieren — für Ihre Ber schwiegeuheit?" Das Lächcln der Schönen läßt ihn leicht erröten. „Das Überlasse ich Ahnen, ma belle!" - Nach einer Weile verläßt eine vollendete Maria Antoniette die Garderobe. Im Saal empiängt sie brausendes Loben. Ja.'z — Lachen — Jubel — buntes Durch einander-- Schon nähert sich ihr ein schlanker Pierrot. ..schönste — mir diesen Tanz!" flüstern seiiie ^tlutro!en Lippen. Ein Tango klingt ans. .-sofort sind Maria Antoinette und der P^errot im betäubenden Trubel verschivun-den. „Du Schönste, bisk eiiie stnte Tän^zerin! ich auch den närf^ten Tanz?" Zitiei freudig blihende An-^en sind ihm An^-vort. lk'n neuer Tango — wiederum selig« s Schweben. Si« sind die schönsten Tänzer auf dem Parkett. Nach einem dritten Tanz führt der Pierrot feine Partnerin in eine versteckte Loge, bestellt prickelnden Tskt, der die Zunge lösen soll. Aber die Schöne schlveigt. „Wer bist du, schöne MaSke?" Die aber schüttelt die weißen Seidenlocken und folg» ihm dann willig zum nächstcn Tanz. Ihr ist so leicht ^ sie ist berkdischl! Der Sekt — und — seine Worte! „Schöne Mast einen Sessel sinken. Aonsou reicht ihr ein Glas Sekt das sie in Zasti-'er Verzweiflung leert. .,Ich glaube, es ist Zeit, daß wir g'.'hen!" „Bleiben wir noch ein n'enig —. nur noch kur,ze Zeit! Es ist doch so schön hier — und — ich werde d'eses Leben ir^o'hl jetzt lange entbehren müssen!" Tränen dringen in ihre Augen. Der Mann bleibt unberftbrt. Da versucht sie das Letzte. Mit einem Riick reißt sie die silberne .Halbmaske herunter — vielleicht gelingt es — ihn durch ihre überwältigend« Schönheit zu betören. „Warum tun Sie mir das an, da ich das Leben so liele?" ..Meine Pfl.cht, gnädige Frau! Dann aber auch die Not. Ich habe daheim eine trai'.ke Frau und sechs kitcher. Tie iverden sich kaum vorstellen können, was das heißt, sie keniien nur Lecen und Freiide. Doch das wird jetzt aufhören — Sie wissen doch, daß mir durch Ihre Festnahme 50.000 Franken sicher sind?" „Hören Sie mich an — ich mache Ihnen einen Verschlag, ^ch.».ahle Il'nen die Belohnung und — Sie lasien mich la>'.tfen!" „Bewahre das darf ich n.einals tun. Sehen Sie, wenn ich Sie jetzt stelle, bin ich aiußer der Belohnung noch einer Rangerhöhung gewiß, die mein Gohalt ordentlich aufbessert." Die Margnis« greift in ihr Täschchen und uii'telt iiastig einige Scheine hervor. „Hier sind 100.000 Franken. Ich Iiitte Sie — ich flehe Sie an — mchmen Sie das Geld und lassen Sie mich frei!" „Es geht nicht, Marquise. Wenn man davon erfährt, komme ich um meine Anstellung Bedenken 3ie, was das heißt!" Entschlossen erhebt er sich. „Folgen Sie mir — und möglichst unan'. fällig!" „Wer wird es erfahren? Nieniand als ich und Sie wifscn darum. Ich 'chwöre Ihneii. Sie niemals zu verraten! Lasseil Sie mich — ich bin ja noch so sung!" Als Pierrot das Weib vor sich auf den .Enien gewahrt, kommt ihm sc^inbar dl»'b das Mit'eid an. ^ „Nuii denn, ich ivillige ein, Marquise. Weil Sie so sch?n bitten kminen ^ und nieil Sie so wunderschön sind! A'er bedenken Sie. was für ein gefälirlickvs Wagitis ich unternehme! i50.(^ Franken — und Sie fin^ srei . . Schon nach einigen Minuten verläßt di'i Beamte die Loge. Schnell begibt er sich ^ur Gclrderobe. In aller (i'ile schreibt er ein^t^ Zeilen und ruft dann einen Gareon. „In eilier halben Stiinde überreichen S« dieses Schreiben der Dame im Maria An-toinette-kostüm!" Tie Marquise reißt den Uin'chlag unge» duld g aus: Verehrteste! Wenn Sie diese Zeilen empfangen, bin ich nicht mehr im Hotel du Roi — nicht auf dem Polizei'büro — nicht bei meiner siei.'enköpsigen Familie, die übrigens gar nicht besteht, sondern im raschen Erpreß und fahre neuen Abenteurern entgegen. Ich bin auch niemals der erbarnlensnvrte Jean Ioujou, sondern Ihr College und einstiger Geliebter Mario di Mardi. Ah — jetzt werden Sie die Stundc oerwünschen, in der Sie mir das Geld gal'en! Aber ich wußte mir wahrhaftig keinen anderen Ausnieg. Meine zahlreichen Briefe, in denen ich Sie um Geld bat. blieben unbeantwortet, so daß ich mich schließlich zu diesem Streich entschloß. Nun gaben ?ie mir sogar das Mehrfach meiner einst geforderten Summe! Eii^e große Genugtuung außerdem, die unnahbare Leonarda vor lnir auf den Kirien zu sehen! Diesen köstlickien Augenblick werde ich niemal; l»ergessen! Ich danke Ihnen vielirials und zeichne in größter Eile Ihr Kollege Mario." Marquise di Forbeau liest die Mitteilung znvimal. Dann zerreißt sie daS Papier in ta.uicird kleiir-e Fetzen und lackt ')ell auf. Im iiächsten AugenAick fühlt sie sich in den to. senden Stri'del gerissen. Es ist der MarqniS, der sie entführt. ..Würden Sie einen Menschen bedauern, der ahnnngslos im Crpreß sit,t und dcibei 15i0.tXX) Franken Falschgeld in der Tasche gutei? Der Marquis, in liester Stimmung, lacht schallend heraus. „Bedauern? ^bn l'edai'ern? Ha Witz, Berebrte. skiml>sl^'run.>en infolc^e Ncphaut^'^'ränderun-neil. Tie V^h.indlilUj^ Zil^5.'rleidens be-'l.'I,t :i, der (sinhaltunsi einer qewiisen j»tost-arl (5i? gibt darüber allg<^meine Vor« 'driften, di? d<'m Einzelfall nnjiepaftt werkten müssen. Das Insulin bedeutet eine »len« nencnx'rtc Vereichiomaile war erschienen '.r Ter Stoff zu einem n?u<'n Torsroman l'eschästi.pe mich und iä) ^illiubte. er Wierde ivolil heis;.!» töiinc'n: ^Tie (5in?s Tl.?c,e!? war icki damals allein in uiciner schl l'^'sch^iden auStiestattet«n Wolzliutt,^. cil'? ich durch ichrille>Z Lnuten au» melncm Mit-tasiöchlas t^e'cheucht wurd«. In d«r Entreetur «'l'ch^cn ein tlroster Monn. d«r einen tosldaren 'Lc z lruq. ..Äeldcn Zie mich iixrrn >i?llcr!" sasiti? er l)crrisch .'^ch untrsiriickte ein l^efiis,! ves '.lc!di.-s''i?!'.is >a ich mir saqte. ein ?)?ensch. der wie ich olinc Schill»: luid vhne .<'^alstr'icl''n in einer !(^aus!'^te mir mit e nem Tatzendruck die rechte Hand, kchlug mir mit ei»e« freuNdschaftliche« ?^ust- schlag die l!n?e Schulter lahm und llinq mit mir in die Wohnstui^. Dort sagt« «r mir. daß er d Vüienitein aut Verlin sei. der Hauptinl«ber der Allgemeinen VerlagSgeselllchaft in München und damit der Verlefler meines Buches .Waldwinter". Er Su« fterte some't das seine raiilie Art Hulieft. einiiirs freundliche über diele» Buch und aeftand. da» er mit ihm geschäftlich recht gut« Erfolqe flekiab' habe. Tie'e» Einqeständni» war sür einen ??er» leger einem Autor ge^enliber erstaunlich. ..Alsa. und nun w??de ich mit ?»f»nen .«llon-traft machen über Ihren zweiten Roman" ^ ..,^ch habt! tiar leinen zweiten N»man" ..Aber Tie werden doch — zum Donncrwslter — einen schreiben!" — Nun wurde ich dach ärgerlich über diesen draufgängerischen Ton und sac^'e: „Ja ich werde ^ »um Donnerwetter! — einen schreiben . . . wibrickieinlich . . . i'iel» leicht . . . oder anch nicht ... wer kann da» wissen?" — ..Reden Tie nicht lan«ie! Michen Ti?» mir nicht mein ..Donn-rwetter^' nach: Sie bringen es doch nicht r chtig heraus. Wie wird der neue Noman l^einen?" — ..?lch weis^ es ncch nicht: ich bal'e noch keine ?«ile davon geschri!?-^'<'n. nur Porktttdien habe ich. Vielle cht wird er ,?ie s^eimat' heisren." — „Tie L^eimat" — b'N — ..Waldwin'er n^ar ein ori>gin«sserer ? tel. ?'ber egal! Wir machen iet^t ^ntrakt über die ..Heimat'." — „Ich sagte Iklnen doch schon, dan die'er Roman noch nicht eristi-rt. Ick kann doch nicht e'ne Vrnte verkanfen. wenn ich noch gar nicht gesät habe!" — .Fann man. mei> 9i«ber. kann ma«i da frzß«« ?ie nur mal auf den Rit. teraütern nach. we«n't Geld knaph ltr sah sich wieder in meiner bescheidenen Behausu«> »« u»d ia«He: .V!ßen S!e vas — ich werde Ihnen auf die .Heimat" tau'end Mark AnchahlunH leiste« " lansend Mark waren lSstS ein schweres veld. wmal fiir eine« armen Cchullehrer. Bürenstein ziickte auch wirklich eine braune Tausendernote und legte sie auf den Tisch. In diese« ?luq,ndlick erwachte in mir der in Verleqerkreisen s» unbeliebte Autoren-stolz. Ich sastte: .He?? So««erzienrat. ei« lite« raiisches Wert kan« nicht auf Beste'Zung, auf Anzahlung auf Lieferungstermin gestaltet nxr» den. Ich will gänzl ch frei bleiben!" iä« chelte überlegen und sagte: .Va< Sie «i? da erzählen, steht i« jedem Liter!itiirb!ättch?n. Ct handelt sich nicht um solchen Kohl, sondern um Gefchäf licl)eS. es handelt ftch . . . ob . . . daß . . . falls . . . wenn . . . und iiberhaupt . . ^ie einen zweiten Roman schreiben — .nie cr he.sten wird und was Sie »einschreiben, ist mir ganz egal —. das» ich dtinn die'es eventuelle Werk habe. Äe sollen nicht mehr gezwungen sein, in einem fremden Laden zu laufen. Ver-stehen Sie? Also, wollen Sie in diesem Sinne d? tausend Mark annehmen?" „Nein!" sagte ich stolz, „ich lebe in wirtschast-lich geordneten Berbältnifsen." „Na. ja. ja", sagte er und schaute sich in der Wohnung Um. „Sie l)aben es ja loweit ganz nett! Erlauben ?i« mir. daß ich mir ein« Ihrer Zigarren nehme!" ..O weh", dachte ich „da» Stück »u sechs Pien- nigen." Bürenstein guckte i« die ^igarrenk sie. ' üa herumstand und sagt«: .(Vrost ist Ihr Vo.rat uicht Ein' '^:,urr<.'. zwei Zi^rrenbandchen sind in t>er Alio iii wohlgeordneten Berhältnisien! So s ect.' icki mir halt meinen braunen Lappen wiedrr ein." Uürenstein ichi«d von mir nachdem ch eine Verpflichtung un'ersch>ieb«n hatte, mein nächstes Buch wie es auch heiße, was es auch »nt» halte, wann es auch fertig lverde. keinem an« dern Verlage zu gebe« als dem seinen, -eine Bedingungen. ^S muh ich sagen, waren anständig. So hatte mei« neues literarisäus ^rin'^lein ..Tie ^imat" eine beimat. noch lange vor der Geburt. Bürenftein hat e» erleben müssen, das; mich diese .Geburt" fast das Leben a?kosi-' hätte. « »NAdent »US lata lidelli!« d«K ist der Sinn« spruch de? Vuchliändler. „Bücher hab?n :!?re Schicksale!" — Ter „Heimat" ist es gut gegangen. Sie war von 5>»uS aus ein ttlüc'.Zkind obwohl sie mich selbst beinahe das Leben gelostet hätte. In über einer halben Million deut-lcher Häuser durste die „Heimat" o'nkebli'n nnd in fremden Landen mit fremder Sprache ist sie zu Hause. Venn ich aber bei jener tomi ch^n Sonn agnachmittagS-Konferenz zu Vürenstein gesagt hatte: „Ich werde das Buch schreibe!,» vielleicht . . . oder auch gar nicht . . 'o wä« re dieies „gar nit" beiimhe Wahrheit gewor:»:'«. ^^eie un^ verlilLiiet 0le Jiriliim.Itiliili« l,eip2jger ?'l'üliiakr'5mssse ^922: l>Iäkere öeäingungen de! 6SN Mrenäen k^sise-kül'vs uncj 3em C^psnamtlLeksn Ver'tr'efei^. dluitsi'm«»»« s. dl» lZ. Qeol^a s«er niscNe u tjaumessö ü. t>i» 15. ü. bis v Lpoi-tarti!««! un6 m«»»« S. di» 1O dIai'L 148S im-den . Lroinov« «I. ?, cjes i'osi'.>et>.1ulie'i. einen NUI-5AI.0s< t^ll l^^t^lie. l^ei'eini»Im»e >.1nu> ct'e, l^e,'«»!<-lureii o!i i^imeniitllen 2U uil ik len i^iei ei' - lcii veröle ^icsliet't >eli', me ne ke'icn.'NL en te>tens /n liecien^uslellen u. empte»i>e mlc> iiocNac-iitunxisvc'!« ' l M!k M «i!k >M. Wm M > .?(kel«ec ><«?«««! Tic 1. Mariborer ..Br.zopodpla, ta" ttlk'isiedelle aiii .^'^auptplatz Nr. !!!i lind TabiZroka ütttsi Lrllzopädische Schuhmacherwerk' slätte überninni'.l billitisl ?1iepa-ralnreii. Zollensleins ^.ii.^chsolgei Tieian (^le«ior>''iöcva nl. il. 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