A. 295 Dienstag, 27. December 189Io Zustcllnnl, w« H°»? ganMlia fl, ; 7". I«l""^°5"^ 3c,. Die ««atdllchei Zeitu»g» «scheint tüulich. nit »u«nul,«l dn Voim. und 3e»r«»a«, Dl, »»»»»!»«««< befindet fich <« 1l Uhs vlMlllttag« — UnfranNenf V»-^^ werben ^»chl angenommen und Vlnnuierivte "icht ^uiilll,e«e1t Amtlicher ^heil. z. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit 3?erhöchstrr Entschließung vom 21. December d. I. dem Mtbischof von Brcslau'Dr. Georg Kopp den Orden °er eisernen Krone erster Classe taxfrei allergnädigst '" verleihen geruht. <.„ Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Mhöchsw- Entschließung vom 21. Dccember d. I. ?fln Sectionschef im Ministerium für Cultus uud "Erricht Dr. Eduard Rittner dcn Orden der fernen Krone zweiter Classe taxfrei allergnädigst zu ""leihen geruht.___________ z, Hcute wirb das XV. StUcl des «andesqesetzblattes für zz,.verzogthum Krain ausgegeben und versendet. Dasselbe ent« ?"" unter ' ^l die Kundmachung des l. l. Hofrathcs und Leiters der ^andcsregicrnmg stir krain wm ll, December 1«!>2, Zahl . 15..'!?^ betreffend baö PöNerschiehen bei festlichen O» P.'^nheiten; " die Kundmachung der k. l. Landesregierung vom 8. Dc< rmdsl 18l)2, ^. 14.7^4, betreffend die Ernennung dcs Dampf« ^'chrüfims^ommissärs für den Bereich der Bczirlshaupt. ^"nschaflru ilraiuburg und Nadmnnnsdorf. V°" der Redaction des LandesgeschblatteS für Kram. Laibach am 27. December 1892. Nichtamtlicher Weil. Vcrsassllllsssälldmlllg in Bulgarien. H_. Das bulgarische Sobranje hat die vorgeschlagenen Mnngsändeiungeu gutgeheißen und dieselben werden „"^ehr der aroßeu Nationalversammlung zur An-h'?e vorgelegt werden. Es lässt sich nicht leugnen, F die erste Knnde von der Anregung zur Ber- ''"ngsänderuug Ueberraschung in allen Kreisen hervorholen hatte. Man hat sich daran gewöhnt, in Stam-ciu^/'uen Staatsmalu, zu sehen, der sich stets der Olsten Vorsicht befleißt, alles vermeidet, was d«e s./5'gleit der Entwicklnng seines Landes in Frage !lj"^ könnte und jeder Versuchung uud Lockung zum "lasse,, der sichere» Bahn widersteht. Umsomehr war lh)" .""fangs befremdet, als man vernahm, dass dtestr tzÄ'ter die Abänderung mehrerer grundgcsctzllchen ^uumungen vorschlagen wolle, darunter der Bc< stimmung über die Religion der Nachfolger des Prinzen Ferdinand. Bei den Freunden des bulgarischen Volkes erregte gerade diese letztere Bestimmung Bedenken. Man war sich nicht klar darüber, was die Regierung veranlasst haben mochte, die Verfasfnngsfrage gerade in diesem Augenblicke in Fluss zu bringen und ins» besondere einen Antrag vorzulegen, der die religiösen Gefühle der Bevölkerung möglichcrivnsc verletzen konnte. Allerdings ist es b kannt, dass die bulgarische Nation, nüchtern und praktisch angelegt, keineswegs zu kirchlichem Fanatismus neigt; indes konnte man nicht vergessen, d.iss alle orientalischen Völker eine große Empfindlichkeit in conscssionellen Fragen bekunden, da sich ja jahrhundertelang alles nationale Leben bei ihnen ausschlichlich in den confessionellrn Formen bethätigt hat. So lange man also in B'zug anf die Stimmung der Nation gegenüber dem Stambulov'schen Plane auf bloße V'.'rmnihnngen angewiesen war, mnsste der Schritt gewagt erscheinen. Beruhigend blub dabei immerhin der Umstand, dass die Bulgaren sich bei d!ls>m Schritte nicht aus tx'M Kreise der ihnen zustehenden Rechte entfernten und ihnen niemand die Befugnis zu ihrem Vorhab'n abstreiten konnte, dass es sich um eine niu innere Angelegenheit handelt, die auch von Stambuloo von vovneherein als solche aufgefasöt wurde, um ciue Angelegenheit, über die er von nmnand m außerhalb Bulgariens Rath einholte, die er ganz auf eigene Faust einleitete und forlfühltt und bei der jede fremde Ein« mengung ausgeschlosstu erschin. Die Besorg "is. mit der die Freunde Bulganrns dem Verlaufe der Action entgegensahen, entstammten daher, nicht so sehr dem Ge-danken daran, welche Folgen iich für die Beziehungen Bulgariens nach außm erbeben könnten, als vielmehr der sich ausdrängenden Frage, wie die bulgarische Nation selbst die Stambulov'schen Pläne aufnehmen würtk'. Diefe Bedenken sind denn auch anscheinend nicht ohne Rückwirkung auf die Entschlüsse drs Ministerpräsidenten geblieben, und er hat sein Ncvisions-programm in einem Punkte wesentlich abgeändert Die Ausnahme, welche die Verfassung bisher zuguusten des auf den Thron berufenen ersten Fürsten macht, wird einfach auf den ersten Thronfolger ausgedehnt, der gleichfalls snnen Glauben beibehalten darf; aber das Princip der Verfassung, dass der bulgarische Fürst keinem anderen Glauben als dem orthodoxen angehören dürfe, bleibt für die Zukunft gewahrt. In dieser Form hat die Aenderung des Artikels 38 der Verfassung nach eingehender Berathung im Ausschusse des So« brauje und eifriger Erörterung in der Presse vollen Beifall gefunden, fo ist sie auch vor das Haus gelangt und von diefem bewilligt worden. Die große Mehrheit, mit der dies gefchehen ist, lässt schließen, dass im Lande eine erhebliche Stimmnng a/gen die Vorlage nicht vorhanden ist, dass vielmehr die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung das Gewicht drr Gründe, die für diese wichtigste der vorgeschlagenen Abänderungen sprechen, durchaus anerkennt. Die Befürchtung, die der ehemalige Iustizminister Toncev äußerte, dafs die Stellung des Fürsten im Volke erschüttert werden könnte, wird, wie aus den vorliegenden Berichten zu ersehen ist, von so wenia/n Abgeordneten getheilt, dass man sie wohl als nnbegrün» det betrachten darf. Auch den Einwand, den derselbe Redner vorbrachte, dass der Exarch Verwahrung gegen die Abänderung eingelegt habe, vermochte Stambulov ,l,u entkräften. Das Eingreifm des Exarchen habe sich, fo erklärte er, darauf befchränkt, dass er die Frage auswarf, ob nicht die Synode anzuhören sei, ehe der Antrag dem Hause unterbreitet würde; aber auch diese Frage habe er zu einer Zeit gestellt, als der Antrag noch in der ersten Form vorlag, in der den Fürsten Bulgariens die freie Wahl der Religion für alle Zeit anheimgegeben werden sollte und seitdem die freie Wahl nur dem ersten Thronfolger zugedacht wurde, habe drr Exarch sich nicht mehr geänßert. Wie Stamvulov hier in der Lage war, eine befriedigende sachliche Auskunft zu geben, so war er auch sehr glücklich in der weiteren Rechtfertigung seines Antrages. Vor allem aber gab er offen den Zweck au, den er mit der Einbringung desselben verfolgt. Es handelt sich darum, dem Prinzen Ferdinand eine Heirat und damit die Gründung einer Dynastie zu ermöglichen und dazu ist es allerdings nothwendig, dass der Kreis der Familien, innerhalb deren er Umschau halten kann, nicht auf die dem or» thodoxen Glauben ungehörigen beschränkt bleibe. W.'lchen Wert aber die Gründung einer Dynastie für die Ruhe Bulgariens hat, das leuchtet ohneweiters ein und das hat auch Stambuloo fehr treffend auseinandergesetzt. Damit ist die Aenderung des Artikels 38 wohl hin-reichend erklärt. Ein Zweifel an der Berechtigung der Nation zu solchen Aenderungen, wie sie Stambulov vorgeschlagen hat, kann, wie gesagt, von niemandem erhoben werden. Die bulgarische Vrrfasfung ist unter Umständen ge- Feuilleton. Klein - Adclsbcrg iu Fmulrcich. I. cim ^" berühmte Höhleusorscher Herr Martel pubii-tze m eiuer der letzten Nummeru der «Revue dc Graphic, einen Plan nebst einer Beschreibung der tzl^l "v" Samt-Marcel im Departemeut Ardeche m Frankreich. lll,l°^esc Höhle fordert nicht nur zu Vergleichen mit kern? weltberühmte» Adclsberger Grotte heraus, son-ess" 'le ist auch in vielfacher Hinsicht uoch vou Inter-blink """'"Mich für Liebhaber jener merkwnrdigen dtlin ^hiere. die man nur in Höhlen ftndm kani^ ll»H ^aint-Marcel ist ein Standort, der faumstifch tll^venig durchforscht ist und in dem man vielleicht He neue Art eutdeckeu köuute. lose V"H lange Zeit glaubte mau, dass derlei äugen. "Nr; ? mit pigmcntlosen Augen versehene Thlere seien ^" Hühlen des österreichischen Karst zn ftndm dies' ""d die Krainer bildeten sich nicht wemg aus ^"atwnale Specialität eiu, gerade so wle d« t^""zrr auf ihreu Föhn, der auch als ein Wind galt, lNllch?" U'chrem Herrgott extra für die Schweizer ge- ^worden sei beulck ' "'elk von diesen blinden Käsern, Spinnen, bttzw " ""d Fliegen sind mittlerweile anch a,,. "" ün>l ""b zwar nicht nur in Höhlen, sondern anch ^ol ,'?" dunklen Orten gesunden worden; nur der ^ 2 "' ^^ sonderbare Thier, welches man durch oeit als kein fertiges, sondern als ein in einem Üebergangsstadimn befindliches Thier gehalten hatte, ist anderswo als in den österreichischen Karstländern noch nicht aufgefunden worden. Der Olm ist übrigens leine Larve, sondern ein fortpflanzungsfähiges reifes Thier, welches dcm mexikanischen Axololl am nächsten steht ' Dilscr Vetter des Grottenolmes sieht ihm nur aanz entfernt ähnlich. Er ist viel größer und corpu« lenter und er ist fchwarz, währeud der Olm fleisch, farbia ist und nur, weun er durch längere Zeit dem Lichte ausgesetzt ist, eiue schmuhig-grau-schwarze Farbe auninnnt In der Dunkelheit behält er jedoch seinen schönen Teint, um den ihn manche Dame beneiden Da weder Axolotl noch Grottcnolm in der Grotte oon Saint-Marcel vorkommen, so können wir über dieselbe und über ihre interessanten Umstand? hinweg-ael en u»d überlassen letztere nnscren modernen Theater-und Romandichtern, die sich gerne mit so heiklen Themen bcfassen Nnr so viel sei erwähnt, dass der Grottenolm lebendige Junge zur Welt bringt, wis man noch nicht lanac weih Dies heransgcbracht zn habrn, ist mcht das Vc, dienst irgend eines alten Professors, sondern jenes einer jungen Dame, die durch liebevolle Vchaud-lnna ein Olmeupärchen seme Gefangenschaft vergessen l;eh, so dass dic Folgen dieses seligen Vergrssens iu Sui'ritus aufbewahrt werden konnten. Volläufig sind von Höhlenthiercn eist ganz sun-dcrbare Fliegen ans der Grotte von Saint Marcel bekannt Ihr Standort ist ung'fähr ein Kllom.t.r vom Einaanae der Grotie entfernt, uud da nicht angenommen werden kann, dass sie täglich znm Spelseu diesen w.iten Weg zurücklegen, so muss gefolgert werden, dass sie ihr Diner in der nächsten Umgebung finden, das heißt, dass es dort etwas zu essen gibt, wovon eine blindgeborene Höhlenfliege leben kann. Das braucht wohl nicht viel zu sein, denn die in Höhlen vorkommenden Fliegen sind zumeist nur kleine Mücken, die bald satt werden können. Größere Fresser sind die Käfer, deren es nach Herrn Martels Beschreibung auch dort manche geben soll. Fast alle diese Käser sind Raubthiere, die auf wehrlose Arten losgehen nnd sie fressen. Der Stänkere frisst den Schwächereu auf, das geht unter der Erde gerade fo, wie auf der Oberfläche derselben. Wo es nichts mehr zu rauben gibt, dort wandert die ganze Sippschaft aus, ein besonderes Attachement an ihre Stammhöhle hat sie nicht. Es muss auch gerade keine Höhle sein. diese Dunkelthiere begnügen sich auch mit finsteren Kellern oder sie verkriechen sich in Ermang« lung eines besseren in hohle Baumstämme oder unter abgefallenes Laub in dunklen Wäldern, liki d^n«, iki s>lt!5>ll, das ist ihr Wahlspruch — das ist doch ein gesinnungsloses Gesinde!! Wovon leben aber jene Thiere im Innern der Höhl?, auf welche die stärkeren Jagd machm und die nicht selber stark genug siud. um sich ihrer Haut wehren zu können l Da gibt es allerhand Speisen, die ihnen von außen zugetragen werden. Ein Hanptnahrungs» mittet bilden die Excremente der Fledermäuse, dau» lomnun andere Delicatessen mit dem Regnnvasser durch Klüfte und Spalten durch die Decke der Höhle hernn. Mikroskopisch kleine Infusorien, Pflanzenfasern und dergleichen bilden die Küche der kleinen Gäste, die ihre Nahrung wohl zu finden wissen, trotzdem sie 5ü.kachss Znt^ Uc. 385 ^6l0 27 Drcemdrr I^-'X. schaffe» worden, die nicht geeignet waren, ihr den Charakter eines unabänderlichen Grundgesetzes zn verleihen; sie hat auch von vornehrrein diesen Charakter nicht beansprucht, vielmchr ausdrücklich die Bestimmung mitbekommen, dass sie revidiert werden dürfe. Von dieser Befugnis, die Constitution in einer Zeit zu ändern, in welcher bereits genügende Erfahrung über ihr Wirken gesammelt ist nnd das Volk sich in sein autonomes Dasein eingelebt hat, wird nun Gebranch ge> macht, und auch fernerhin wird die Verfassung mit Zustimmung ein.r Zwcidrittel - Mehrheit der großen Nationalversammlung jederzeit revidiert werdeu tonnen. Was die gegenwärtigen Abänderungen betrifft, so verfolgen sie, abgesehen von der Modification des Artikels 38, offenbar nur den Zweck, eine promptere Führung der Geschäfte durch die ausübende Gewalt nnd ein rascheres Functionieren des Parlamentarismus zu ermöglichen. Das Sobranje hat diese Vorschläge gebilligt, und seine Haltung sowie der ganze bisherige Verlauf der Dinge in dieser Sache überhaupt lassen annehmen, dass das Revisionswerk auch die weiteren Stadien ohne Störung werde zurücklegen können. Die öffentliche Meinung des Landes wird jetzt die vorliegenden Fragen, ehe die endgiltige Entscheidung durch die große Nationalversammlung gefällt wird, neuerdings prüfen können, und es bleibt ihr bis dahin Zeit genug, sich über die Bedeutung dieser Fragen und über das, was dem Interesse Bulgariens frommt', vollkommen klar zu werden. Es wird sich also auch der Vorwurf nicht erheben lassen, dass die Nation und ihre Vertretung von dem Ministerpräsidenten etwa durch Ueberrumpelung zu Beschlüssen hingerissen worden seien, die dem Lande nachtheilig werden könnten, und so darf man hoffen, dass die Verfassungsänderung sich zum Wohle des bulgarischen Volkes ohne Beeinträchtigung seines inneren Friedens vollziehe. .Politische Ueberficht. (Das Reichsgesetzblatt) publiciert das Gesetz, betreffend die Forterhebung der Steuern und Abgaben, dann die Bestreitung des Staatsaufwandes in der Zeit vom 1. Jänner bis Ende Februar 1893. (Ungar n.) Wie Budaftester Blätter melden, will Minister Präsident Weterle, dem Iökai im Namen der Regierungspartei zum Neujahr gratulieren wird, diesen Anlass benutzen, um in einer Rede seine Stellung zu den oppositionellen Parteien des Abgeordnetenhauses und des Magnatenhauses klarer zu präcisieren, als dies bisher geschehen ist. ? - (DerTriester Gem ein berath) nahm mit allen gegen zwei Stimmen den Antrag des Schul« auöschusses an, zu den Verhandlungen über die Er-z richtnng einer slovenischen Volksschule in Trieft keine! Vertreter zu entsenden. Zwischen den italienischen und! den slovenischcn Gemeinderäthen kam es zu heftigen! Scenen, wobei die Gallerien infolge turbulenten Benehmens des Publicums geräumt wurden. Ui (Zur Lag e.) In mehreren Blättern wird gegenwärtig die auf dem Umwege über Prag eingelangte Nachricht wiederholt, dass ein Mitglied des Cabinets i mit der Ausarbeitung eines Programmes für die künftige Eartell.Majorität betraut worden sei. Wenn man sich der^Mühe unterzogen hätte — sagt die «Presse» — an diese Nachricht die kritische Sonde zu legen, hätte nian gewiss zur Erkenntnis gelangen müssen, dass wichtige Staatsacte — und als solcher pflegt die Ent^ werfung eines Majoritäts-Programmes gemeiniglich angesehen zu werden — nicht durch einen einzelnen Minister, sondern in der Gesammtheit des Ministerrathes festgestellt werden. (Parlamentarisches.) Das Abgeordnetenhaus des österreichischen R,?ichsrathls, das auch bishtr schon an einer Unzahl von Clnbs laboriert hat, soll demnächst in dieser Bcziehnng noch eine Venich dernng nachzua/ben, dass die Frage des Verkehres dnrck ! die Dardanellen einen Theil des Handels- uud Schiff-fahrlsvcrtrages bilde, über den gegenwärtig zwischen der Pforte und Russland verhandelt wird. In Con-stantinopcl neigt man der Ansicht zu, dass diese Frage nicht bloß von Nnssland lind der Pforte allein ent' schieden werden kann, sondern dass die anderen Mächte i vertragsmäßige Rechte haben, ihre Stimme in dieser Angelegenheit abzugeben, (In Irland) werden große Anstrengungen ge« macht, um Frieden im nationalistischen Lager herzustellen. Selbst Cabinetsminister machten und machen es sich noch zur Aufgabe, die Harmonie unter den iri- schen Parlamentsmitgliedern zu fördern. Ohne Eimgkeü in der irischen Pm'tci sollen, so geht das OcnM wedl'i Gladstone noch seine Collegcn gewillt s"", bu' Homcrule-Bill ins Parlament, wie es augenblicklich constitniert ist, einzuführen nnd darin zn verfechten. (Rufsland nnd Frankreich) In der .Zuknnft» veröffentlicht Major Tottleben einen BmHt über eine Unterredung, die er mit einem russische Adelsina, schall im Herbst,- 18!'1 gepflogen. Nach dichr wäre ein russischfranzöfisches Bündnis bereits g> schlössen, j.'doch nur zn dein Zwecke, um d.'n Krieg zu verhindern. Das Bündnis sei nichts als defensiv mW anf den ganz bestimmten Fall berechnet, dafs DelltsH' land Frankreich angreift. ^, lHandelüv'crtrag mit Serbien.) ^ man dem «Pol. Corr.» ans Belgrad meldet, wird d'«-Unterzeichnung der Declaration, betreffend die ^ längerung des Handelsuertrages zwischen ^^rwA Ungarn nnd Serbien in den erstell Tagen dieser M^r stattfinden. Unmittelbar darauf wird die amtliche P"' blication dieser Declaration in der «Srpsle Nomne» erfolgen. (Nordamerika.) Di? parlamentarische Coi"' mission znr Prüfung der EinwanderungsbeschräiMUg empfiehlt eine Bill,' durch welche für sänuntlich>: Provenienzen ans dem Auelande eine Qnarantäm' l^i' gcsrtzt und die Negierung ermächtigt wird, die ^' ' Wanderung jeden Augenblick zu suspendieren, . (E i'ne Conspi ration?) Das «S'^' " hauptl't, schwerwiegende Thatsachen beweisen die ^1«'« einer boulaugistischeu Konspiration mit denselben >" menten, wie im Jahre 1888. Tagesneuigleiteu. Se. Majestät der Kaiser haben, wie ^ «Klagmfuiter Zeitung» meldet, der Schulgeineilidc ^" zum Schulbau 100 fl. zu fpendcn geruht. - (Kaiser Franz Josef) ist Samswg "^ gens in München eingetroffen und im AahnlM Prinzen Leopold, der Prinzessin Gisela ulid Personale der österreichisch-ungarischen Gesandtschaft ew"'^ gen worden. Se. Majestät begab sich in das Pala" Prinzen Leopold. <) — (Eine Junggesellen-Vereinigung In Wien ist vor wenigen Tagen dem dringenden dürsnis nach einem Vereine zum Schutze der "7 h,M-gesellen Genüge geleistet worden. Nachdem die di"^^ lichen Besprechungen der interessierten Kreise vor «" ^ stattgesunden u„d den Wunsch nach einem 3""^^ Club zutage gefördert haben, l-onstituierte sich der ^ in aller Iurm Rechtens. Zur constilmerenden ^? ^il« lung hatte die geschäfts- und niännerlundigc In" ^ eines Naturblumensalons ein prachtvolles V°"^/ .„s-einem Schreiben übersendet, worin sie den ^ ^ Präsidenten Herrn Paul Seegner ersucht, bei ^" ^ in Aussicht stehenden «Hochzeiten» ihre Firma bez u ^ der zu liefernden Bouquets gütigst berücksich^ ,^z wollen. ... Die Verlesung dieses VegrilfMgsschr .^. erregte natürlich stürmische Heiterkeit der Anweie ^ Ter Präsident hielt nun eine Programmrede, deren ^5 ^ die Versammelten zu ungezügelter Heiterkeit hi"^' ' ^d Sturm uon Entrüstung seitens der Frauen W«en ^ in der Provinz sei heftig entbrannt, weil 1^^, subalterner Beamter gestattet habe, eine 3^ ^Mn» einigung lion unverehelichten «Mannspersonen»^^ ^^ nichts sehen. Es ist das eine Welt im kleinen, die für den Forscher einen ganz eigenthümlichen Reiz',hat. Dass man dieses Kleinleben überall beobachten kann, wissen nur die wenigsten unserer Sammler, und das ist vielleicht ein Glück, denn die eifrigsten darunter, unsere Herren Schulbuben, würden einzelne Lo» calitäten total entvölkern, wenn sie wussten, wo man Höhlenkäfer. Spinnen, Fliegen und Heuschrecken finden kann. In einem so höhlenreichen Lande wie Oesterreich gibt es so viele Fundstellen, dass mindestens eine davon von jeder größeren Stadt leicht erreichbar ist. Spinnen und Fliegen sind leicht zu fangen. Heuschrecken sind schon lichtempfindlicher, und gar die Käfer sind so scheu und so rasch dcm Gesichtskreise entschwunden, dass es einer großen Uebung bedarf, um sie zu erHaschen. Dieser Sport hat übrigens einen großen Uebelstand! Die richtigen Höhlenlhiere leben nämlich nicht mn Eingänge, wohin noch das Tageslicht dringt, sondern erst dort, wo es vollständig finster ist. Da ist es aber «enterisch», uud es soll selbst Gymnasiasten geben, die sich nicht «hincinttaucu». Wo es gebahnte Wege gibt, die den Besuch einer Höhle gefahrlos machen und die man mit einem ortskundigen Führer besuchen kann, dort fitzen die Thiere auch nicht immer «vor der Nase». Man muss sie zu suchen verstehen und in alle Winkel und Schlupfe hineinkriechen, was der Toilette nicht immer zum Vortheile gereicht. Auch Beulen und blaue Flecke setzt es bei dieser Jagd nicht selten ab. Das sind die Schattenseiten des Forschungseifers. Ohestanö nnö Isrerrnöschaft. Von Iaroslau Vrchlicl /. (Fortsetzung.) Er sprach diesmal ohne Sarkasmus, nur traurig — er constatierte einfach die Thatfache. «Das ließe sich vielleicht nmgehcn.» meinte Martan; «es ist noch etwas. Du mnsst erwägen, dass deine Ersparnisse ans dein Erlöse deiner letzthin ausgestellten Bilder zn Ende gehen.» — «Sie sind schon zu Ende,» entgegncte phlegmatisch Noväcek. «Darum ist's nöthig, rechtzeitig zu sorgen. Diese Professur ist für dich sehr geeignet, wenige Stuuden und doch ein sicheres Einkummcn, besonders für die Zuluuft, da du nicht mehr malst.» Der Maler schwieg, eingehüllt in die dichten Rauchwolken seiner Pfeife. «Darf ich,» fuhr der unermüdliche Martan fort, «freilich ohne deinen Namen zu nennen, so alls der Ferne, mich nach dem Näheren erkundigen?» Eine lange Pause. Endlich kchrte sich Novücek auf dem Sopha um uud mnrmelte halb unverständlich : «Mache, was du willst, aber mich lasse schon in Ruhe.» Nuväcck hatte nicht gelogen. Seine Ersparnisse waren in der That zu Ende. Umso befremdender war seine Apathie gegen eine weitere Erhaltung seiner Existenz. Jetzt ließ er anch seine Studien fallen und verbrachte ganze Tage auf dem Sopha rauchend in seinem Atelier ill seltsamer Erstarrung. Er wusste nicht, dass Dubkky indessen von seiner Hochzeitsreise zurückgekehrt, er wusste nicht, dass Martan dcm Frcnnde von seiner bedrängten Lage Mittheilung gemacht, aber sehr verwundert war er, '.""""'"""""'"'" ^"' ">..... mieses als eines Morgens, Martan war zufällig «'" ^ ein bekannter Agent in sein Atelier eintrat ui" zweien seiner Bilder fragte. , anff Noväcek schante den Agenten verwundert an, ^ mit der Hand nach drr Stirne und sagte daw ^ kommen ruhig: «Mir scheint, Ludwig, dass ich 1, ^ mehr habe.. Dabei wies er mit der Hand ''^chcs Kamin, in welchen, er vor kurzem sein 'uni ^ Harikiri ausgeführt. «Mir abrr däucht, d" n ' ^, gerade diefe Bilder legten wir beiseite.» sp^A^hlte" und wandte sich zu dem Winkel, wo die Ansm ,,^. standen; «hier sind beide, Mlusina un "A" te,' rafcht- und,Das Todtenlicd'.» — «Saubere ^ brnmmtc Noväcek nnd fah den Agenten an. . ^be «Und Sic wollen das kaufen?» ^ .I H"^ volle und bestimmte Vollmacht. Eine engM^j^ schaft, die jetzt hier weilt, bcsnchte gcste".^ statt-gallerie und durchblickte den Katalog der !""U' s,e gehabten Alisstellung. Bei diesen Nummern!^ ^ den Sccretär. was für Art die Bilder !""' ^ch sich dieselben befinden. Er antwortete, oap'' ^,t verkauft wurden, nnd gab ihnen meine Mr^,' ^ ich die Sache beforge. Ich soll die Wder li ^ ^ Hotel ,zum schwarzen Ross' hinbringen un0^.^ ftch auch um Angabe des Preises.» Martan n"^ ^M dem Maler, er wollte ihm rathen, dieser a^ ^ „ sich verdrießlich um uud sprach: «S« "'^ ta„ ' was sie wollen — es sind nur Skizzen. ^ so gut nnd gehe mit dem Herrn I» ^ ,^ ^ Abends' überdachte Martan den, ^^chaNlss hundert Gulden. Der verschloss das Grlo 5'v5l5,'r l'.'un-. »r «95 2611 27. December 18s2. ^ habe eine förmliche Flut von Schmähbriefen erhalten. Unlängst habe ihm eine vermummte Frauensperson nachts °uf offener Straße gedroht und ihm zugerufen: «Machen ^'e es nur fo weiter, Sie werden fchon sehen, welches «nde das nehmen wird!» (Stürmische Heiterkeit.) Welchen Wall das Project des Clubs gefunden, das beweise die «lohe Zahl der Anmeldungen. Aerzte, Advocate«, Pro-lessoren, Beamte, üehrer und andere seien bereits Mit-Mder des Clubs. Der Verein wolle durchaus leine "Nimosität gegen das Heiraten inscenieren. cr hege gar '""e Animosität gegen die Ehe oder die Kinder. (Stür-""lche Rufe: Oho!) Aber im Jahrhundert der Associa-wnen müsse sich auch der Junggeselle vereinigen, uu« ^'"c wirtschafttichi'n Interessen besser wahren zu tonnen, "er Verein werde sich mit aller Entschiedenheit gegen die pr°ieclierte Iunggesellcnsteucr wehrei,, die wedcr moralisch "^ rechtlich begründet sei. (Stürmische Zustimmung.) "ch°" in nächster Zeit werde der Verein ein Protest-feting gegen diese Slcuer in der Voltshalle des neuen "athhauses veranstalten. Die nun vorgenommenen Wahlen sengen mit einigen Schwierigkeiten vom Stapel, da °'e meisten Gewählten davor zurückscheuten, sich zu — 'tponieren. c. . — (Die Abgeordneten'Diäten.) In der sreitllg-Sihung der Finanzcommission des ungarischen Abgeordnetenhauses wurde der Gesetzentwurf über die ^uschalienlng der Abgeordneten-Diäten, dessen meritorische ^lathung erst am 7. Jänner stattfinden soll, vertraulich "sprochen. Die Commission beschloss, ihre Entscheidung "lliilifig grheiin zu halten. Es ist übrigens belannt, dasK "" «roher Theil der Abgeordneten für die Abschaffung N Diätensystems und für die Feststellung eines Pau° Halhonorars gewonnen ist. Diese Kreise wünschen, dass ''b" Abgeordnete ein Honorar von 3000 fl. und außer-°k»n 8s)o st Quarliergeld erhalten foll. Hierüber N'ird " Finanzcommission in ihrer nächsten Sitzung entschei-j 7"- Die Regierung will ein Houarar von 240U fl. und, ^ fl. Quarlicra/ld bewilligen. Wenn die Finanzeom-""sswn denl Negieruugsvorschlage zllstimmen sollte, wer-en den, «Pester Naplo» zufolge, diejenigen Abgeordneten, ^Iche die höhere Honorarsumme beanspruchen, im Plenum ^ Abgeordnetenhauses einen in ihrem Sinne gehaltenen > egenantrag einbiingcn. I ^. -^ (Ein Doppelmorb auf dem Waffer.) z'e Eavcmühlen bei Vosut in Slavonien waren am "' d. M, wie von dort berichtet wird, der Schauplatz "es teuflischen Verbrechens, welchem zwei Menschenleben ^ Opfer fielen. An dem genannten Tage fand man >lich den Müller Anton Erdet ermordet und sein ^elle war verschwunden; dessen auf dem Wasser schwim-2°e Kappe bewies, dass ihn die Wellen der Save vcr-?^gen hatten. Als intellectueller Urheber des Ver-h ^kns wurde der Neffe des Ermordeten, Josef El del, s,Met, und foweit die Erhebungen bisher ergaben, be-l7 der dringende Verdacht, dass dieser selbst semen 2"u ermordet hat, um dessen Mühle an sich zu brmgen, nordversuch.) Am Samstag abends versuchte in Marburg ein Soldat des dort garnisonieren-den Bataillons des 47. Infanterieregiments feinem Leben dadurch ein Ende zu machen, dafs er aus seinem Dienstgewehre einen Schuss gegen die rechte Vrustseite abgab. Das Geschoss durchbohrte die Vrust und drang auf der anderu Seite wieder aus dem Körper. — (Zum Tode verurtheilt.) Der 52jährige Kaischler Iohaun Kaderka, welcher wegen einer Geld-strcitigteit um 320 fl. im Gemeindewalde bei Hora-Kooalhotla seinen Schwiegersohn August Wittel erschossen hntte, wurde vom Ärünncr Schwurgerichte zum Tode durch den Strang verurtheilt. — (Prognostikon.) Erste Kinderfrau: «Gib acht. unfere Irmgard wird einmal eine ganze Gnädige!» — Zweite Kinderfrau: «Warum?» — «Nun . . . einmal lacht sie, einmal weint sie ... nie aber weiß sie, warum!» ___________ Alte Oriefe. Altr Briefe sind voll Weihe, Alte ssrcunbc sind voll Treue. Sichtet man alte Briefe, so berührt dies die Seele ebenso wehmüthig wie ein Gang auf den Gottesacker. Ein Friedhof begrabener Gefühle und Hoffnungen, dahingeschwundener Freuden und Schmerzen ersteht plötzlich vor unserem geistigen Auge, erweckt längst ausgetlungene Saiten, reißt vernarbte Wunden auf, belebt wehmuths-volle, halb schlummernde Erinnerungen. Wie mancher Hand, welche uns Worte der Liebe und Treue geschrieben, entfiel fcither der Stift für immer, wie manches Auge, das thränenumflort und bewegt auf den Zeilen geruht, die es abfenden wollte, hat sich auf ewig gefchlossen! Wie viele dahingeschwundene Gestallen erstehen da aus ihren Gräbern und sprechen aus den vergilbten Blättern zu uns! Heißes Weh bewegt die Seele, wenn man bedenkt, wie viel von dem, was gewesen, nie wiederkehrt! «Pas Leben ist ein Sichhinüberpeinigen in das Jenseits,» sagt Raupach, und nie empfindet man lebhafter die Wahrheit dieser Worte, als wenn die Briefe der Verblichenen zu unferen Herzen fprcchen, uns ver-lünden, was alles fchon an unserem Gemüthsleben gerüttelt und wie viel davon wir überlebt haben, während wir dachten, cs nicht ertragen zu tonnen. Ein verklärender Hauch umweht solche Scudboten aus einer weit hinter uns liegenden Welt. wenn Jahre vergangen, seit wir sie zuletzt in Händen gehalten, wenn das Blut ruhiger stießen gelernt, die Aufregung, in der sie zuweilen gelesen wurden, sich gelegt hat. Worte, welche uns im Augenblicke, da sie gesprochen, tief verletzten, klingen verföhnlich und fanft, wenn die Schleier des Todes sich darüber gelegt, und mehr denn einmal fühlen wir uns von dem Wunfche beseelt, dem Schreiber die Hand zur Versöhnung bieten zu können; der aber ruht im stillen Erdengrunde und weiß nichts von unserer Reue, unserem Leid. Im Mittelalter wurde bekanntlich unter der Ve« zeichnung «liwi-u, druvi»» jede öffentliche oder Private Kundgebung verstanden, unser jetziger Sprachgebrauch weist den «Brief» in das Privatleben und drückt dem «Schreiben» einen officiellen Charakter auf. Die ältesten Briefe, von denen die Gefchichte zu erzählen weiß, wurden in Egypten verfasst, auch Homer erwähnt in der Ilias des Nries-fchreibens durch die Wachstafel, welche Proitos dem Bellerophontes für Iobates gab; einer der ältesten deutsch geschriebenen Briefe dürfte jener Ruperts von St. Gallen aus dem XI. Jahrhundert fein. Man fchrieb in alten Zeiten bekanntlich auf Stein, Holz oder Baumrinde, auch auf dem Baste der Papyrosstaude. Briefe sollen in ihrem Wesen einen Ersatz bieten für den mündlichen Verlehr, was ihnen allerdings nur in geringem Maße gelingt, wiewohl der zunehmende Briefwechsel als Gradmesser der Cultur angesehen zu werden verdient. Die berühmtesten Schriftsteller, Poeten und Gelehrten haben es nicht verschmäht, im Briefwechsel einen großen Theil ihres Wissens und Könnens, ihres Fühlens und Denkens niederzulegen, freilich oftmals ohne zu ahnen, dafs eine solche Correspon-denz gleichgesinnter Seelen früher oder später Gemeingut der Nationen werden könne, dass ein jeder sich herausnehme, dieselbe zu bekritteln und zu erörtern, zu zergliedern und zu analysieren. Verschiedenartig pflegen die Blätter zu fein, welche bei einem Rückblicke uni durch die Finger gleiten! Da ein Schreibe» aus zarter Kinderhand, das uns in feiner naiven Form von jugendlichen Schmerzen spricht, von einem im Institut verwehrten Ausgange, von einer Strafe, welche die Erzieherin zu verhängen für gut befunden, und derlei mehr. Ueberschrift und Unterschrift weifen noch fo recht deutlich die Schablone des «Briefstellers» auf. «Liebe Mama», «Liebe Tante» oder «Lieber Onkel», «Es grüßt und küsst dich deine dankbare Tochter», oder «Dein dankbarer Neffe», «Deine gehorfame Nichte». Links das Datum und der Städtename, mit obligatem Postfcriptum und Radierung, denn unter dem fünfzehnten Lebensjahr gibt es keinen Brief ohne Radierung und ohne Postscriptum. Und was ist seither aus dem jungen Cor-respondenten geworden? Ein lebensmüder Mann, ein enttäuschtes, vom Kampfe um das tägliche Dasein geplagtes Weib, selten ein glücklicher Mensch. Oftmals hat ihm der Todesengel die Augen geschlossen, bevor sie des Schanens müde geworden, bevor der Elel die Veranlassung gegeben, sie freiwillig zuzudrücken. Und je mehr man Umschau hält im Ringspiele des Lebens, desto überzeugungsfester kommt man zu der Gewissheit, dass nur, wer seinen letzten Athemzug gethan, ausruhen lann von der Hetzjagd, welche man Leben nennt, dem einen eine Hetzjagd der Freude, dem anderen ein physisches und moralisches, materielles und ethisches Ringen, das die Seite lahmt. Ein Päckchen Briefe mit einer rofenrothen Schleife umwunden! Erinnerungen aus den Tagen der Jugend, das Sonett eines Oclavaners, die weltfchmerzliche Liebeselegie eines Studenten, harmlose Huldigungen, die so unverfänglich waren, dafs man sie fpäter dem Manne, welchem man sich zu eigen gegeben, unbefangen zeigen tonnte; man hat sie eben nur als Iugenderinnerung auf» bewahrt, weniger des Gebers wegen, als weil sie die Macht befessen, Tage des harmlosen Lebensgenusses wieder vor die Seele zu zaubern, an die man später, wenn man deren Wert schätzen gelernt, erst gerne zurück denkt. „. seinem Schreibtisch und sagte nichts mehr. Er wusste llew c' b"ss das Ganze nur eiu vorbereitetes Spiel fiesen, dass Dnbsty der Käufer war, um ihn vor l Katastrophe zu bewahren. H. Noväcel fiel wieder in seine alte Apathie zurück. InI silnfhnndert Gulden waren nach einem halben ll2 öl" N"ge qegangen, nnd Marlan wie Duböky lvil " w'cht, 'wie die Sache weiterspinnen. Das Spiel dxArhulrn, schien ihnen gefahrlich, sie fürchteten No-^U n5''"e «"dacht schöpfen. In diesem rttischen Anblicke ^ ^ m^,ss„r an jener Anstalt er-llb^ D"bsly that, was er konnte, für Nooäiek. Er die m?d alle Schwierigkeiten, und cs glückte chm auch, 3re., ^"tcn. welche das körperliche Gebrechen des M^ hervorrief, durch den Hinweis anf dessen ""Je, künstlerische Vorzüge zu verscheuchen. l»ews l^ttk schob das Dccret in den Schreibtisch mit Hu^r, Phlegma, wie jene fünfhuuocrt Gulden. «Em di?"'' sagte Martan zn Dubsly, «dass er den ^tfV. '"""t dem Decrcte nicht zur Thür hmaus- 5 liche,-^" ^"hre verstrichen. Es war ein unfrcnnd-dz^ uebliM Novembi^Nachmittag. Vor dem Hanse, laiche,. ^"gcmenr Dnbsly bewohnte, stand cm Kmder-Vn <^'u. Ein tlciner Sarg wurde heralMtraa/'n, y'eng mm, auf jede Seite des Wagens Mi kost- bare Kränze mit langen weißen Bändern, andere wnr-den anf das Wagend'ach gelegt — dann kam Dnbsky, anf dessen Arm sich die weinende, mit einem Tuch sich das Antlitz verhüllende Mila stützte. Beide waren in tiefer Trancr. Anf dem Troltoir standen einige Herren m'd Damen, die nächsten Bekannten, in einiger E,t-fcrmma mehre» c Zuschauer, an denen selbst bei schlechtestem Wetter niemals Mangel ist. Dnbsky begrub sein '" Unter den Hcrren, fast der letzte, stand Noväcet. Er war bis znr Unkenntlichkeit verändert. Wäre fein töM'rliches Gebrechen nicht, das cr freilich durch alle Künste des Schneiders zu maskieren versucht.', chr würdet den ehemaligen nervösen Schachspieler aus dem Altstädter Kaffeehanse nicht erkennen. Hohe Abfatze und ein glänzender Cylinderhut follten seme kleme unansehnlich- Gestalt erhöhen, ein tadelloser, enganschließender, dnnklcr Anzug kleidete ihn gnt, auch scm langes Haar war passend verschnitten. In der Hand trug er einen aroßen Stranh weißer Rosen. Professor Noväcck. wie er ,etzt genannt ,wnrde. durchlebte diese zwei Jahre iu gewohnter, rinsiedlerartiger Wette Nnr sein Aeußercs halte sich geändert .den 3uteu zu Liede und der Schule zu Liebe.. Mit Aus ! nalnne Mavtans hatle cr in dieser Zeit mit niemandem 'vcrk^rt An- bis zweimal der Woche besuchte er das ' beliebte Kaffeehaus, hielt sich jedoch me langer dann auf, als zwei Schachpartien Zeit beanfprnchten. Zu Haufe arbeitete er fleißig, aber wie es fchon feme Art war, er brachte nur weniges zu Ende. In der Schule ward er zum Pedanten, dessen Aengstlichkeit alle verwunderte. Dubsku wich er aus, zweimal nur begegneten sie einander zufällig, aber tauschten nnr einen kurzen, lakonischen Giuß aus, sie blieben sich die ganzen zwei Jahre hindurch fremd. Heute sah Noväcek Mila zum erstenmale, seine verhasste Nebenbuhlern«, dl>, wie er fest überzeugt war, den besten Theil seine3 Lebeus getödtet hatte. So hatte er sie sich niemals vorgestellt. Immer sah er, wenn er in seinem Sinnen anch ihrer gedachte, line imposante Gestalt, strahlend vor Stolz und Schönheit, von Glück und Gesundheit strotzend, die ganze Welt hochmüthig behandelnd und alles in Stand trelend, was ihr uicht gefiel und genehm war. Gott weiß. warum er sich von ihr solch eine Vor-stellnug machte! Und heute sah er sie wcinend und in Trauer. Sie war von mittlerer, schlanker Statur, sie hatte ciu blasses, aber sympathisches Antlitz voll Harmonie , wie die Madonnen der vorrafaelischen Meister. Alles an ihr athmete ungewöhnliche Feinheit. In allem verrieth sich Zartheit und Geist, widerspiegelte sich in jeder Bewegung und Geberde. Und er hatte sich sie gedacht recht banal, selbstbewusst glücklich! Warum? (Schluss folgt.) Lalbalh-r Ze ^n^ Nr 395 2612 27 December 1«»2. Daneben ein umfangreiches Paket Briefe «Seine Nriefe», Schwüre ewiger Liebe und Treue, die sich im Laufe der Jahre in jedem Buchstaben als hundertfache Lüge er-wiefrn haben. Schön und gleichmäßig ist Zeile an Zeile gereiht, keine noch so geringfügige Unregelmäßigkeit in der Schrift läfst sich erspähen, und unwillkürlich denkt man dabei an eine bemalte, geschminkte und geputzte Ballschöne, deren tiefe Furchen in den Wangen, deren glanzlose Augen man erst gewahrt, wenn man ihr die Schminke von dem Gesichte, die Schönheitsmittel von den Wimpern und Lidern wischt. Und warum die Briefe nicht dem Feuertode weihen? Weil man sie aufhebt als Warnungsstimme für die Tochter, wenn der Versucher auch an diese herantritt! Als ob es da irgend eine Warnung gäbe, die von Nutzen sein könnte, als ob der Netreffende, um den es sich handelt, nicht stets und immer in den Augen des liebenden Mädchens, als eine Ausnahme seines Geschlechtes, als ein «Ritter sonder Furcht und Tadel» angesehen zu werden verdient! Aber nicht immer endet die Liebesharmonie mit schriller Dissonanz, oft sind die Briefe des Geliebten eine Reliquie, die heilig gehalten wird, weit über das Grab hinaus, wenn der unerbittliche Tod graufam auseinandergerissen, was im Leben eins gewesen, eine Reliquie, die wenigstens lindernde Thränen hervorzaubert in einem Schmerze, für den es keine Heilung gibt. Dankesbriefe — ein hässliches Capitel, in dem der Undank die grüßte Rolle spielt; nichts vergisst sich leichter, nichts ist so lästig wie die Erinnerung an empfangene Wohlthaten, und von niemanden kann man mit größerer Bestimmtheit mehr auf Undank gefasst sein, wie von den Menschen, die verpflichtet wären, uns zu danken. Nichts wird im Leben schmählicher misshandelt als das Papier. Könnte es Protest erheben gegen allen Missbrauch, der durch die Feder mit demselben getrieben wirb, besäße es die Fähigkeit zu revoltieren, so oft eine Unwahrheit, ein uncorrectes Gefühl auf demselben zum Ausdrucke gebracht wird, wie viel bliebe da ungesagt, was jetzt die Runde durch den Erdball macht! Alte Briefe sind voll Weihe! Ja, in ihrer Vielgestalt und Verschiedenheit sind sie eine interessante, psychologische Studie, ein Lehrmittel, durch welches man die Menschen erkennen und auch milde beurtheilen lernt; eine Zerstreuung in Tagen der Einsamkeit, eine Zerstreuung, welche die Seele erhebt und niederdrückt zugleich; will man dieses Lehrmittel nur segenbringend wirken lassen, dann befolge mall das alte Dictum, welches wahr bleiben wird, so lange es Menschen gibt mit ihren Schwächen und Fehlern: Nur was dir ein Heuchler schrieb, Sich verschwörend hoch lind theuer, Wirf, wenn dir dein Glaube lieb An die Menschheit, rasch ins Feuer! Max von Weissenthurn. Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Der Laibacher Gemeinderath) hält morgen abends 6 Uhr eine öffentliche Sitzung mit folgender Tagesordnung ab: Mittheilungen des Vorsitzenden; Bericht der Polizcisection über die Fiaker-Ordnung; Bericht der Section für die Organisierung der städtischen Aemter; Bericht der Finanzscction über den städtischen Voranschlag pro 1893. Zum Schlüsse findet eine geheime Sitzung statt. — (Die Weihnachtsfeier derLaibacher freiwilligen Feuerwehr), welche gestern abends in der Glashalle des Casino stattfand, verlief in der üblichen Weise. Nach Brtheilung der Großen wie der Klcinen entwickelte sich bei den erheiternden Waisen der Regimentsmusik, welche Herr Kapellmeister Nemrawa selbst dirigierte, bald eine recht lebhafte, fröhliche Stimmung, die ungetrübt bis zum Schlüsse anhielt. Herr Bürgermeister Grasselli beehrte das Fest durch mehrere Stunden mit seiner Anwesenheit und unterhielt sich in der leutseligsten Weise. Sonstige Stadtväter haben wir nicht bemerkt, auch andere Angehörige unserer eigentlichen Bürgerschaft waren nur fehr spärlich vertreten, was wir um der Sache willen lebhaft bedauern. Das Rcinerträgnis, welches bekanntlich der Krankencasse der Feuerwehr zustießt, dürste denn auch gegen das Vorjahr erheblich zurückbleiben. Um die Durchführung der Feier, die viel Arbeit und noch mehr Acrger und Verdruss mit sich bringt, haben sich vor allem die drei Zugscommandanten der Feuerwehr, die Herren Schantel, Achtschin und Gerber, verdient gemacht. — (Pas Christ lind der Einjährigen.) Mit einer beinahe peinigenden Pünktlichkeit, erst Samstag an, Spätnachmittage ist den absolvierten Einjährig-Freiwilligen der blitzende Lieutenants-Stern erschienen. Vor der Slaatsdruckerei erwarteten stundenlang die ausgesandten Boten des Glückes das erlösende Verordnungsblatt, und es ist i>, einer gar stattlichen Auflage erschienen. 2259 Reserve - Officiere konnten in den Feiertagen zum erstenmale in ihrer glänzenden Rüstung prangen. Ernannt wurden: In der Infanterie 1359, in der Iägertruppe ^ 172, in der Cavallerie 109, in der Artillerie 421, in! der Geniewaffe 18, im Pionnier-Regiment 10, im Elfen« bahn- und Telegraphen-Regiment 9, in der Sanitäts» ttuppc 22, in der Traintruppc 7. — (Gemeindewahl in Alt lack.) Bei der Neuwahl des Gemeindevorstandes der Ortsgememde Alt» lack im Bezirke Krainburg wurden gewählt, und zwar: Jakob Ielovcan zum Gemeindevorsteher, Varthelmä Triller, Jakob Hartmann, Jakob Wolgemuth und Johann Gaber, sämmtlich Grundbesitzer in Altlack, zu Gemeinderäthen. * (Deutsches Theater.) Die sonntägige vierte Aufführung der «Uhlanen» fand bei total ausverkauften Haufe eine sehr beifällige Aufnahme. Heute geht »Kabale und Liebe» von Schiller, morgen »Der Raub der Sabinerinnen» von Schönthan, Donnerstag zum crstrn« male die Operette «Die sieben Schwaben» von Millöcker, in welcher die neuengagierte Operettensängerin Fräulein Galster auftritt, in Scene. ^. — (Wollhandschuhe für die Cavallerie.) Der Kaifer hat genehmigt, dass für die Soldaten der Cavallerie an Stelle der bisherigen Fäustlinge gewirkte Handschuhe aus dunkelbrauner Schafwolle mit einem Zwilchbesatz an der inneren Handfläche eingeführt und nach Maßgabe des Verbrauches der Vorräthe an Fäustlingen in Gebrauch genommen werden, - (Verloren) wurde vorgestern abends auf dem Wege vom Theater bis Schischla (durch die Allee) ein goldenes, mit Granaten besetztes Armband. Der ehrliche Finder wolle dasselbe gegcn entsprechende Belohnung in der Redaction unseres Blattes abgeben, * (Selbstmord.) Der beim l. k. Bezirksgerichte in Krainburg wegen Verbrechens der Brandlegung in Voruntersuchung gestandene Johann Rozman aus Olsrvk hat sich am 23. d. M. im Arreste an seinem Leibriemen erhängt. —i'. — (Promotion.) Der k. k. Finanzprocuraturs-Concipicnt Herr Victor Pessiack wurde am 21. d. M. an der Grazer Universität zum Doctor der Rechte pro» moviert. — (Christbaumfeier.) Im Collegium Mariauum findet heute um ü Uhr nachmittags für geladene Gäste eine Christbaumfeier statt. Neueste Post. sriqinal-3slea.ramml der Lainachrr Zcitunq Wien, 26. December. Der Minifterrath hat das für die neu zu bildende Majorität des Abgeordnetenhauses ausgearbeitete Programm durchberatheu und einstimmig angenommen. Dic Verhandlungen mit den Parteiführern werden gleich nach den Feicrtageu beginnen und ist Graf Taaffe entschlossn, alles aufzubieten, um sie zu einem erfreulichen Abfchlusse zu bringen. Köln, 25. December. Die «Kölnische Ztg.. meldet aus St. Petersburg, dass nach den dort eingegangene» Meldungen das Befinden Giers' sich wesentlich gebessert habe. Man erwarte bestimmt, dass derselbe im Jänner, spätestens im Februar seine dienstlichen Geschäfte iu vollem Umfange übernehmen werde. London, 26. December. Eine Meldung des Neuterscheu Bureaus aus Bueuos-Ayres bestätigt die Nachricht von dem Ausbruche eiucr aufständischen Äc-weguug iu der Proviuz Corricutes. Der Gouvcrueur soll 4000 Manu gegen die Aufständischen, welche mehrere Districte besetzt haltcu, mobil gemacht habeu. Dublin, 26. December. Gestern abmds 11 Uhr wurde der Versuch gemacht, die Wohnuug des zur Zcit hier weilenden Staatssecretärs Morü'y mittelst Dyuamits in die Lust zu sprengen. Durch die Explosiou dcr Äombe, welche unter ciucm Feustcr des brtrcffeuden Hauses angebracht war, wurde eiu Sicherheitsbeamter gctödtet. Petersburg, 25. December, Der Congress der Aerzte aus dm vou der Cholera heimgesuchten Districts, wurde heute vou dem Minister des Iuuern eröffuet. Buenos - Ayres, 24. December. Iu der Provinz Corrieutcs ist eiu Aufstand ausgcbrocheu, dem mau jedoch uur gcriuge Bedeutung beilegt. Wahrscheinlich wird der Gouvcin,uv der Prnvmz abdmlkl'ii milsssU Aunst und Aitevatur. - («KochbuchfürUnerfahrene. von Christine Thaler. Wien, Hartlcbens Verlag) Einer jener vorzügliche» Oedani^ die so einfach sind, dass sie den wenigsten einfallen. Wenn man die ausgezeichneten Kochbücher ansieht, die das deutsche ycmo beherrschen, so ist es ganz anffallend, dass sie alle von der ",erm schon eine Menge V^rlenntnisse erfordern. Es ist. als gabenilli einem Schüler, der die vier Species erlernen will, cinLogarltYmen' bnch in die Hand, Hier ist nnn endlich ein Kochbuch »"«?«!. welches absolut keine andere Voraussetzung hat. als dass -- nm die Verfasserin sagt — «dem Mädchen oder der Frau, welche e» in die Hand nimmt, Kartoffeln und Eier. Mehl, Salz, Zuciei nnd derlei leine unbclannten Dinge sind. Wer diese kennt, ""'' nach den nachstchenden Recepten vortrefflich lochen können,» ^> der That lässt die Klarheit der Recepte nichts zu wü»,chcn uvri». Die bürgerliche Küche wird mit ihnen nie in Verlegenheit l"""'"' Dass die Verfasserin die Bedürfnisse einer solchen zu beurtyci w versteht, geht aus der Wahl der Speisen hervor, die vom v""» backeuen bis zum ganz feinen reichen. Auch beginnt ste, oa, offenbar ihre Leutchen kennt, damit, dass sie ihnen ganz ge "< vorschreibt, wie Küche. Vorrathslammer und Keller auoselien u>^ eingerichtet sein sollen. Wie gesagt, es ist da alles hübsch vn bedacht und dabei ist das Vuch von der Verlassshandlung I" elegant ausgestattet, dass es ein Vergnügen fein "«ss, es ' Neujahr geschenkt zu bekommen. Es sei somit allen jungen ^amr> bestens empfohlen. Alle in dieser Rubrik besprochenen Bücher und Zeitschriften können durch die hiesige Buchhandlung Ig- °- ^ > >-''" mayr ck Fed. Vamberg bezogen werden. Lottozichungen vom 24. December. Linz: 17 47 10 «2 55. Trieft: 85 31 57 3U^?8^^. Metcullilügischc VcolmchtuiWü iu ^aiback^. ß <3>L ! KZ« ß" ! "'"" bt« Hi.'.«"" ZßB 7U.Mg.! 735-7 —6 t7 O. schwach !^1ienMlt ^ 24. 2» N.! 735 2 —5 2 O. mäszig ' heiter " 9 . Ab. ^ 736-6 j—10 6 O. schwach . heiter___^ 7U. Mg, 736-5 —13 8 O. schwach heiter ^ 25.2. N, 73«-4 —72 O. schwach i heiter " 9 » Ab. 736 7—14 4 windstill l heiter ^^^ 7 U. Mg.! ?37'4 —16 6 mindstiU heiter ^ 2« 2 . N. 736 2 —!) 0 W. schwach heiter " 9 . Ab. 737-4 -14 0 NW. schwach heiter Den 24. December morgens bewölkt, tagsüber heiter, > ^ ncnhclle Nacht, Kälte zunehmend. — Den 25. heiter, l"^. Den 26. heiter, grosze Kälte. — Das Tagesmitlel b"'^,jsh-peratur an den drei Tagen —7'5". -12'8°, -13'2', °" ungswcisc um 4 9", 10 0° und 10-4° unter bem^lM^. Verantwortlicher Redacteur I 3laa.lil, I Tiesbelrübten Herzens geben die Unterzeichnete ! l Nachricht von dem Hinscheiden ihres innigstgelicb'U' > unvergesslichen Gatten, Vaters und Schwiegervater», ! des wohlgcborncn Herrn ! IlllMil Ncp. PillMt I l. l. S tcu e r ci nn e h m ers i. 3i. ! ! welcher heute um halb 8 Uhr früh, versehen mit den ! heil. Sterbesakramenten, nach lurzem Leiden in sewe l l 77. Lebensjahre selig im Herrn entschlafen ist- . >, l Die irdische Hülle des theuren Verblichenen wn l Dienstag den 27. d, M. nachmittags um 4 Uhr . ! Traucrhausc Vahnhofgnsse Nr. 24 gehoben "Nv ""> dem Friedhofe zu St. Christoph zur ewigen muv ! bestattet werden. ^ .^ l l Die heiligen Seelenmessen werden in meyr« l Kirchen gelefen werden. «„«^nleN Der Unuergessliche wild dem frommen Anven> ! empfohlen. ! Laibach am 25. December 1892. Philippil.e Pirnat geb T,'.H.lcsch„la, ^"'"g - - Johann Piruat. l. l. sljerichlsadjuuct; """ l Virnat, l. und l. Oberlicutenant im ?"- I"'"..,^. I - Wilhelmine Pirnat geb. Mora»z, Schmer tochter Tieferschüttert geben wir die traurige Nachn vou dem plötzlichen Hinscheiden nnsercs mnigMl' Sohnes und Äruders V°lmr Mich ^ Schüler der II. a Gymnasia lciai' welcher am 25. b. M. nm « Uhr abends im M" von 12 Jahren selig im Herrn entschlafen in- ^ Das Begräbnis findet Dienstag den ^ /. o- ^ > ^ halb 3 Uhr nachmittags vom Trauerhausc iVi. >p Mautgrbäude Nr. 22 statt. ^,,n»uc» Der theure Verblichene wird dem s" Andenken empfohlen. Laiba ch am 27. December 1892. Die trauernde F«""" Eppich- (Besondere Parte werben nicht ___________ Laidachcr Zeitung Nr. 295 2613 27.Derlmblr 1892. Course an der Wiener Korse vom 24. December 1892. n»« de°, oMellen «°ursblam Held war, Slllllt«.Hnlthen. »," einheitlichl» Nrnle in Noten 97 «>, »V «<> 5'^rrente....... 8/2-> 9745 ,?"lt 4°/^ K,aa,K,o,e . ^> N l5l »'< l4l< ^^ «Utl ^" » yllNjt bOO st. 14» — 1« .'0 lU«,^.' » »fünftel 100 fi. 154- lös.- ""« Ltaattwlr . . looft. i»6 5>, 187 5.>» »' ' . , 5!>si. l«»ü"le?^o ^»D°m..Pfbbr, i^ lLO fl, . ,158- lü8/!> ^Veft, Vold'rme. steuersre» 11kl > II« «<> ^"ttr, Ni>ts„se»»e. . . 100 3'. 1!»>>i>5 ^»raut!rr!llbtchl>.>h„ ,„ N ftsu<-rfr,i , ,,« «n 11? b< ^'^"^Vh^whn in Vilb>i ,«n«0 1L>8', «,is">bctg!>i ^uhn in Silber , 10" — ,„l, M"l,l>at„, 2<»o fi, üM. . , li^,. ^<> »ö« - dl« 7.'"' «ubwe!« «»»fi, b, W. »2» - - «2'- «lll^'b'^iro, 20l» fi, ». W. 2U3 - - - d»« ."^bahl! filr »00 Marl . 118 l»o ,l4 4» ^°- !ur i!(x! M„tl 4"/„ ,..,,« s.<> Hü »,>> ?°"«'3°!tPh-Valm Im, 1»«4 , «v i>,, u» ^<, ^urlberzer !t — - "t° ?"dl,m, ^ .... 1,8 8'. 114 - dl»' H, phrenic ö"/„. . . . UX, 8 > 100 !,!' l»l° ^/'° cumul, Ltllcl, loi - IN/ — w ^tl!al,!,.P,^f„üten . .-- -'- bt» ^"le Obligat. t>. 1.1876 118 7« 119 7!> «° « "^hent«bl..Ol»,lst, 1l«»'/z i:»l 75 "- «rüm,Ä,'.,, K lox ft, ii.W, 143 5« ,44 - l!>e,»^° ^ "'st V-w. 1.8 K'bN '"»Xi^.Lu!, 4"/„ 100 ft. «, W. 13« — 18»' ^!—---______ ____„ »eld Warf Grundtnll.'Gbliglllton»« (sül 100 fi. «M.). b»/, galizischc...... i»ü - "<>i »5 5°/„ mährische...... ^'— ^'— z°/„ Krain »nb Nustcnlanb , . —-— — — 5°/„ »icderösterreichische , . , 109'7b —'— b"/„ ficilischr...... —'— —'— b"/„ troatlsche und slavonisch« . »« 50 97 60 5"/„ siebenbürgische ....—— —'— 5°/. Teuieser Van»! . . . , —'- —'- !,",/„ ungarische...... 94 «0 »b «0 Hndt» össtnll. Anlehen Do".au'«e<,.-Lols 5°/„ 100 fi, . 1»?», i»8 / bti,. «nlelbe i«7l» , . losvo ? - «nleiirn d« stibt Gbl,, , .-------— - ^nle!»«' b, st»t>«stmeinbe Wtn> i<>4 f,0 10K b > -j'- 1»1 — Vfllndbritf» (fill 100 fi.). «ftot^cr aNg. «ft. t'/, A. . «»'«» 119".« dt?. dtv. 4V,°/» - - l0l»!»" 1l»l <»<> bto. bt«. 4°/„ , , , S« ül, N'7-3l» bto, vi Hi!l,'E>chull,vtl1chr. »°/l, ll» l»„ l,3-b< Or« ,t"^u>ch»l»>banl lOj, bo»/« «z «(' N9 8" 0»'st'Ni:a V/,»/, , 10.» — l<'0 ,ic detto » 4»/„ . »»-70 lOOÜO bc!l° «Ijühl. » 4«/n . . ,9-7» «NN'Ll, »liolit»t»«Vbllgationtn (lür llX» st,), ,frrdl,!llüde Nolbdahn «m. ILlisi L9 «". l»X, »b ckalizisckl- »arl-Ludwig «»»hü Em, !»«1 » st. H. »'/."/» -^'^ ^-'^- ««lb War» Oesterr. Norbweftbll!)n . . . 10» - m» l>« Etaotsbahn ...... 18« - 189 Eüdbahn k 8«/,..... 149 7^ 1b« '/^ » ^ ü«/,.....l«4------------- U!lg..«as v VllyN..... l»>»-80 104 »l» Divelft Lss» (per Ltüll). Crrd<''olc 1l>« fi...... lu»- 193'ÜN Vlaly^iolc 4« fi...... !»5 2ü öS»» 4°/, DonlluDllMpfsch, 100 fi, . 13 >— l3L — Lalbacher Pr«m..«nleh. 20 fi. 2» ,5 »5 26 vsener Lose 40 fi..... »8- o» — 'balfsy Uole 4<> ft...... z,» - 5!»'Kl, ^otbrn ltteuz, öft.Ves.o, 10ss. 17?^, 18 »K «„brlph.Uost II' fi..... »4i«z »ö'«l5 Salm-Lose 4« fi...... h«— 67 - Hl.Vtnol« Lose 40 fi. ... ß« - «9 — Wllldstrw-Lose 20 fi..... «»-— 41- Winbisch°Vräh.Lose 20 fi. . , 60-. — -«ew.-lvch. d. 8°/„Präm.-Schuld, vlrsckl.t>erNoblncrtditanftalt »lw ««- (pll Ltück). «Nglo«st.VanlL00fi.N0<>^,35, - Lldt.Mnft. f, Hand, u, ». 160fi. 8'.2 90 », W«, pypothelenb.. »N. 2U0st ^z»/^«l, 7» - ž? - Lünderbanl, »st. 200 fl. «. . . »24 Vb 222 25 oesterr-un«, Banl 600«,.. . »8l, ^ »8» — Unionbanl 20« fi......287 2i 28/-7l> VerlehrObanl, «ll«,, t40 . .,«2?b«b- ßllt»n von Zlan»polt. Knl,ln»hmung»n (per Ltiick), «lbrecht'Vahn 200 fi. Vilber . »8 /h 94 - «lfölb'Fiuman. Vahn 200 fl, L. «NO- 200 40 Uöhm. Älordbahn 150 fi. . . »84 - 1>>k Iafih. Äsen- «hn.««1tPch. «X» fl. V. . . »4« - 24« b« chb.öst.. «0' - «lO b0 dto. (Ut. U.) »0<» st. H. , . 2^5 - - we- Pra«.Duier «tisenb. 150 fl Eilb. »fi.VUbe, «^»— >(«!>o Ung, Norboftbahn 20<» fi. Silber 1»» /i 1«? — Ung.Weftb.(»t°llb-«lll,)2U0fl.V. l»l» »^ 2V>/ w Industri<«Aetien (per Stüs). »lluges.. «ll«. Oeft.. 10» fl. - 107-. I"»' -«llybier Eisen- und Ttahl.Inb. in Wien 100 fi...... 5»'tt> ^0->. <«!tnbahnw.-Le,.l)eft.<< W bV W«e1. »l.» 60 »ö4 Dnlsn». Deutiche »l«»l...... b»-»//. 5s»,««......... i?'»5. 4? »-, P»lnt»n. Ducaten....... z 57 z,h, »0»Franc«°Gtülle..... 9 s.» 9 ßz Deutsche Vlelchsbanlnoten . . z» oz z» z, ^»pinMubel...... ll9.,. l,s« älalienlsche «antnoten sllX) L.) — —j —.— Andes-TheaterinLailiach. ^eute Dienstag, 27. December ^- Nbonn..Borst. (Nr. 63.) Unqeradrr Tag : Kabale und Liebe Trauerspiel in fünf Acten von Friedrich v. Schiller. borgen Mittwoch, 28. December Zum erstenmale: Die sieben Gchwabcn. *fcarl TTII1 Kalender, Taschenbücher, Nitizbücher: u!{SSi'g,Haussrauerikalcni]er, Fromme's Haus-^lUsigs- und M.irkhuch, Notizbuch und ^shaltungskalendnr. Wiener HauKhaltungs-jj;Chi Die freie Welt, Kalender für die C*»nte Welt, Damen - Almanach, Tage-fy,ch für alle Tage jedes Jahres, Notizbuch uaHe Stände, Fromme's üeschäfls-Notiz-c!nder' Notitkaleuder für weibl. Jugend, *tor , Studentenkalencler , Professoren-Kalender, Lehrerinnen-Kalender. 3otifl« Auswahl von Block - Kalendern von "• an und Widmungsbüchern mit prachtvollen Bildern. (4106) 74, tö?55) 3-1 St. 10.288. Razglas. p Neznano kje bivajoèemu Nikolaju Joserm i/ Kuieževa St. 41 postavil j JJ kurator ad aclum v osebi gosp. I 8| nk.oia Kahneta, c. kr. notarja v Bi-v 'ci> ter se zadnjemu doslavil napo-ifij°valni odlok z dne 28. oklobra 1892, St. 8935. jü ^. kr. okrajno sodisöe v Ilirski ^»cijJne 7. decembra 1892. ___j ft6U)~3l"3~ "StToTl33. Razzias. a y2 doloeeni prvi eksekutivni dra^bi jjonu Hervatinu iz Jablanice st. 9 «tf , ^a zwnljiftöa vložna šl. 12 kata-Jualn« obèiiui Jablanice nobenega P°a, bode se im dan ^ 9. januvarja 1893. I. 0|°èena druga izvrsilna drafcba vr.-ila ß:J\- kr. okrajno sodišèe v Ilirski okraJno KodiSCe v Ilirski j nci dne 11. decembra 1892. 2. Verzeichnis deljcmgl'n Wohlthäter, welche sich zuaunften dco Laibachcr «rmrnfoudes von den iiblichrn Besuchen am Nenjahrstaqe losgekauft haben, Die mit einem Sterne Bezeichneten haben sich auch von Namens' und Geburtstags« Gratulationen losgekauft, * Herr Franz Isatitsch, l. k. Hilfsämter-Director i.P. * , Thomas Koschier, Privatier. * , Raimund Andrctto. * Frau Ioscfine Andrctto sammt Familie. * Herr Albert Schäffer sammt Frau. - Familie Albert Tamassa. * Herr FranzPirlcr, Spediteur, sammt Gemahlin. - » Ferd. Pjetschla, l. l. Forslinsv..Commifsär, sammt Frau. » » Ulä^olii! ^ar. 6eielni lilllß^nik. - , Ludwig Mataic sammt Gemahlin. * Frl. Fanny Iugoviz. » Familie Maeal in Trieft. * Fran Anna Nolli. * » Baronin Mae-Ncvin. >» . » Minua Mac-Nevin. ^ Herr Ioh, .«p. Vaunissartner senior. * » I. Evoboda, Apotheker, s. Frau. * Familie .hrovalh. * Frau Anua Khcrn, Oberfinanzralhs»Witwe, sammt Tochter. * Herr Ignaz Traun, Privatier. * » Albert Ritter vun Luschan, l. l. Ober- Finanzrath, s. Familie. * . Johann Kosler senior s. Frau. * » Johann Bapt. Kosler s. Frau. « . Major Karl Hollegha s. Frau. « » Vc^irlshauptmllnn Gottfried Friedrich und Frau. * Frau Emma Ieuniker, geb. v. Schwizhoffen, Kreissierichts'Prasidcutetts'Witwe. * Herr Karl Beyschlag mit Familie. * . Peter Lahnil mit Familie. - . Josef von Obercigner, Forstdirector in Schnerberg, s. Familie. » . Anton Focrstc^Pomchor.Director, sammt Familie. Antikatarrhalische Theer-PastillBii i werden angewendet gegen katarrhalische Affect ionen der Athmungsorgane Husten u. Heiserkeit. Diese Pastillen, welche beruhigend und erweichend wirken, können hauptsächlich jenen empfohlen werden, weichein Erfüllung ihrer Plliehlm und Ge- SC1..1MU «»uer kiui-«.. und festen Sliroine bennUiigen , wie etwa Prediger Le'ircr, Sänger u. s. w. Preis: 1 Schachte* to kr.. 10 Schachteln fl. 2. (58°8) ^~J Apotheke Piccoli „zum Engel" in LaiUacli, Wienerstrasse. Auswärtig« Aufträge werden umgehend per Post gegen Nachnahme des Betrages eflectuiert. ^^_______________________ (5750) 3^1 ŠT 7000. Razglas. Neznanim dedièem zamrlega Ivana Burghardia iz Metlike imenuje se gospod Leopold (iangl iz Meilike skrb-nikom na ein, ter se mu vroèi zemlje-kniižni odlok st. 7000 de 1892. C. kr. okrajno sodi*Ce v Meiliki dne 18. novembra' 1802. Ein sohöner zweisitziger Schlitten mit Deoke aus der Weitzerischen Fabrik in Graz und ein Paar Qlookensplele sind v.u verkaufen und stehen zur Ansicht bei Sattler Oarloh in der Römerstraße Nr. 9. (6893) Vier kroatische Tänze von F. S. Vilhar. Nr. 1 in C-dur.........fl. —60 Nr. 2 in G-dur.........> — 75 Nr. 3 in D-dur.........» — 60 Nr. 4 in C-dur.........> —60 Vorräthig in der Buchhandlung I|.v. Kleiuayr & Fei Bamberg, Lalbaoh, Congresiplatz. Hei Bestellungen nach auswärts erfolg} Franoo-Zusendung. (B892) 3-1 Die Mcdenwelt welche schon im Februar dieses Jahres durch die Beigab? von jährlich 12 großen farbigen Moden-Panoramen vermehrt wurde, hat abermal» eine Vergrößerung erfahren, die gewiss dazu beitragen wird. dern bewährten Blatte immer neue Freunde zuzuführen. Jede Nummer der Modenwelt wird, statt wie bisher 8, künftig 12 Seiten umfassen, von denen zehn, reich illustriert, wie sonst der Mode und den weiblichen Handarbeiten, der Rest dagegen zum größten Theile dem häuslichen Wirken der Frau gewidmet sein werden. Indem wir nicht verfehlen, unsere Leserinnen hierauf aufmerksam zu machen, bemerken wir nur noch, dass der Preis der gleiche bleibt undPränurnerationen zu fl.0'75 pro Quartal, nach auswärts fl. 0 81, entgegengenommen werden in der Buchhandlung I|. vllraayr & Fei Bantoj (5600) Lalbaoh, Oongrestplats. 3-3 gf Frisch r^^W7^M3r»THJ( ^uPPenwörz« i^ eingetroffen ^^^^F^J>*J>_*J_^Bi bei: Joh. Lnokmtnn. Zum Jahreswechsels Abonnements-Einladung für das «Jalii* 1993 auf Basar, jährl. 48 Nummern. Preis vierlelj. (mit Stempel) fl. 162 nach auswärts . . » 198 Frauenzeitung, große Ausg., Preis vierteljährlich . . » 255 nach auswärts . . > 261 i Frauenzeitung, kleine Ausg., Preis vierteljährlich . . » 150 nach auswärts . . »156 Elegante Mode, Preis vierteljährlich...... > 1— nach auswärts . . » 118 Modenwelt, Preis vierteljährlich......... » _75 nach auswärts . . » _'81 Wiener Mode, Preis vierteljährlich....... » 1*50 nach auswärts . . » 156 (5870) 7—2 sowie auf sämmtliche Hoden - Zeitungen, illustrierte Zeitungen und Lieferungswerke des In- und Auslandes. E'roloe - 3Sr-\a.33o.irLerii sfo.f Verlangen gratis. Hochachtungsvollst Ifl.v.Klemniayr & Fefl. Bamhero «U| Buchhandlung in Laibach. J^^KL (5721) 3—3 Si. 10.393. Razglas. Neznanim dediftein in pravn im naslednikom tabularnega upnika Ja-koba Kalca iz Kutežova AI. H pm-Mmvü se je kurator ad actum v osebi Jožeia (lärtnerja iz Bistrice, ter se zadnjemu dostavil dražbeni odlok / dne 12. no-vembra 1892, st. 8963.' C. kr. okrajno sodisöe v Ilirski Bistrici dne 10. decembra 1892.