Donnerstag, 26. März 1891. UN. Jahrgang. Wacher Zeitung. ^^'"°'l b^?^'N ^ ü^"'^">dung: «anzjührig fl, lz, halbjährig fi. 7 b<>. Im !l omp t o l r: I Dte «Uaibacher geitung» erscheint tHglich mit «lu«nahme der Tonn» und Feiertage, Die «dmlnlstratinn '" 4 Heil A, Mr die Zustellung in« Hnu« ganzjährig fi. l. — Insertionsnebür: FN,- V befindet sich «onnresSplah 2, die «ebaetlon Äahilhosaaslc «4, Sprechstunden der Redaction t2glich von ^^^^^^ " " ' «rohere per Neil, « lr, i bei »lteren Nieberbulunge» per Zelle 3 lr, v io ^z ,, ,1^ vormitt»««, — Unfrankierte «riefe werden nicht angenommen und Manuscrlvte nicht zurckclgesttllt. On'l "°°nnement auf die «Z!°^ Zeitung. »««^ und betr'""^Bedingungen "eiben V" ^fi ^. fUr Laibllch: ^i"» ' 3"50 - VV"«- - llfi.-lr. ?H ^, 75 " ^lbzährig . . 5 „ 50 „ ^ >^< ^^""-"s-Vetriiae wotten Porto- ^^^^r H ^sed. Samberg. V^/"cr von ^"besculturrath.« für Tirol E'l !oseph.Erdens allergnädigst zu ' M,^schliKstolische Majestät haben mit tli^delz. ,„I" ."gestand übernommenen ^ ? slath "^ ^werbekammer in Reiche«' ^^^erfol^i^ Hall wich, in «ch, '"« den 5 HZ" ^"^lichen Wirksamkeit V " Tar? " ""^ Regierungsrathes >^^^ <-' allergnädigst zu verleihen ^ "" zur Veherzigung. Ä?!°^Zkit n,.,, Wien. 23, März. ^ ^ in den Or- ^^eine m^"p°"ei als auch in der Feuilleton. ^ ^^ ^^ ?N die Rechen ihrer Gäste. U'I^ > "Ve unbestimmte Geräusch X>pst^ die L'.des Oeselljchaftsmenschen ^ "^ ^ch/^ Musik; hell'« Fra'üln-?^il^cher. ^n und Flüstern und das '^^7^^ bei einer Gruppe ^^>e?"nd dj?3,' doch nur o lange, ' >>r 3 sichtlich ,^?.chten der Hausfrau h ^. '3«r naH^7^""' u"d ihre Blicke ! ^lii^hmen ?" weiten Thüröff.mug '^ '^"g >"! Sjder alte Kammerdiene" ^^<^ 3rchndi's)'^e leicht und sehte ^' ^tl^^ imn H^ sagte hinter ihr ! ^<>?' ^ lt. , ^'e hat kaum die !^<^l^rate^ '" sonderbar, dis« sie ein Dritter' ein. >^°< l°dt js .'" den Sechzigern, der ^zMeF^ ^ '^, "~ «Sie will ihre >>.?d^ E^der s«gen Sie lieber. «««gekostet l '^ i>itl.'^k ^« s>^ ^. ^ u"t dem Herzen k c ''lH^ie tx?z" eben .^ch nicht ge° XX ^' her. ^^eltt haben! .. l '^^di ^"lach. schlägt es ^ '^ «ini^Nftrochene zum Eingang ^^ ^ ^°rte mit dem alten Kam. sich zum Ziele gesetzt hat, die im Vorjahre inscenierte demonstrative Feier des 1. Mai auch heuer wieder zu veranstalten. Dies hat die Industriellen im nördlichen Böhmen veranlasst, dieser Frage gegenüber Stellung zu nehmen, indem der Eentralvelein der nordböhmischen Wollindustriellen in der am 15. d. M. abgehaltenen Generalversammlung, gestützt auf die zustimmende Erklärung von 207 IndustrielllN des Reichenberger Han. delekammerveznkes. den Beschluss fasste, dass die Industriellen den 1. Mai als Feiertag nicht anerkennen und an diesem Tage den Betrieb wie an jedem Wochen» tage aufrechterhalten werden. Es ist wohl außer Zweifel, dass dieser Beschluss die Zustimmung der Arbeitsgeber aller anderen Industriebranchen umso sicherer finden wird, als derselbe durch die gesetzlichen Bestimmungen vollkommen gcdcckt erscheint. Dieser Umstand wäre aber nach unserem Dafürhalten wohl geeignet, der Arbeiterschaft die ruhige und recht reifliche Ueberlegung der Frage nahezulegen, ob denn eine derartige eigenmächtige Feier gesetzlich zulässig und, wenn dies nicht der Fall ist, ob es auch gerathen sei, dergleichen Gesetzwidrigkeiten alljährlich mit einer nicht zu verkennenden Ostentation zu wiederholen. In dieser Beziehung wird aber wohl niemand in Abrede stellen können, dass die geplante Feier des 1. Mai. falls sie ohne Zustimmung der Arbeitsgeber erfolgt, jedenfalls einer eigenmächtigen Nrbeitseinstel' lung gleichschalten ist und sich sonach als eine durch das Gesetz verpönte Verletzung des mit dem Arbeits» geber abgeschlossenen Vertragsverhältnisses darstellt. Hie« bei ist es ohne Vtlang, ob diese Feier noch mit demonstrativen Manifestationen jeglicher Art verbunden ist oder nicht. Jeder ruhig denkende Arbeiter, welcher sich dies vergegenwärtigt, wird sich auch sagen müssen, dass durch ein derartiges eigenmächtiges Vorgehen der Ar» beiterschaft unausweichlich Conflicte mit den Arbeits« gebern hervorgerufen werden, welche für die Arbeiter« schaft um so bedenklichere Folgen nach sich ziehen können, als die Arbeiter durch eine gegen den Willen des Nr-beitsgebers erfolgende Einstellung der Arbeit den gesetzlichen Boden verlassen und sich hiedurch auch des Rechtes begeben, die Einflussnahme der Behörden zu ihren Gunsten ansprechen zu können. Es müssm daher die Arbeiter vor jeder ohne Zu« stimmung dts Arbeitsgebers eingeleimten Feier des merdiener. Wie sie nun im dunklen, sammtumkleidrten Rahmen der Thüröffnung stand, trat ihre königliche Gestalt deutlich hervor. Sie war schön, das gaben selbst die Frauen zu, diese strengsten Richterinnen ihres eigenen Geschlecht«. Sie erwartete in der That Herrn von Gerlach. Sie hatte, kaum den Kinderschuhen entwachsen, dem Rathe ihrer Familie folgend, dem alten Baron ihre Hand geschenkt. Als sie ansieng, es zu bereuen, starb er. Die neue Freiheit kostete sie aus und umgab sich mit einem Kreis von Anbetern. Man machte ihr nicht nur den Hof, viele bewarben sich um sie. Die Antwort war stets rin Korb. T>n meisten war es nur um ihr Vermögen zu thun. Diese durchschaute sie bald. An« dcre überragte sie geistig; gefallen hatte ihr keiner. Nur einmal halte sie geschwankt. Er war ein viel« gefnerter Held des Salons, ihr männliches Gegenstück: schön und glänzend! Cine nicht unbedeutende Person« lichleit leuchtete aus seinen Worten hervor, er war reich und am Anfang einer großen Larriöre, er warb sichtlich nur um sie selbst. Sie bat sich Bedenkzeit aus und zögerte lange — zuletzt erhielt auch er das zierlich gtfluchteue Körbchen. Sie schrieb ihm. dass sie sich nur geehrt fühlen könne durch seinen Antrag, aber ihr Herz wäre stumm geblieben. Nun endlich sprach es, neue, bisher unbekannte Erregungen durchglühte» sie; noch niemals hatte sie sich so jung gefühlt. Sie zählte die Minuten, bis er erschien. Er war nicht schön, auch bewegte er slch ziemlich unbeholfen in der parfümierten Atmosphäre des Salons. Er sprach wenig, ja, er war sogar schüch« tern in der Nähe schöner Frauen. Vor einem strahlenden Augeupaar schlug er das seine zu Boden — und chre Nähe verwirrte ihn ganz und gar. 1. Mai umso nachdrücklicher gewarnt werden, als ja auch für die Verwirklichung der politischen Ziele, welche durch dicfe Feier verfolgt werden sollen, nicht« erreicht wird. Denn die Erfüllung aller jener social'politischen Forderungen, für welche durch den Nrbeiterfeiertag demonstriert werden soll, hängt von Factoren ab. für deren Entschließungen einzig und aNein die Rücksicht auf das Wohl des Grsammtstaates maßgebend ist. ohne dass in dieser Hinsicht die von einer oder der anderen Seite ausgehende Drohung von entscheidendem Einflüsse sein könnte. ---------------- , Zur Situation. Am vergangenen Samstag hat, wie erinnerlich, im Abgeordnetenhause eine Tonferenz von Abgeordneten der ehemaligen Rechten stattgefunden, in welcher nach einer von der Conserenz ausgegangenen Mittheilung «sich die vollständige Uebereinstimmung der Anschauungen heraus« stellte, so dass eine gemeinsame Action im Reichsrathe mit Zuversicht gewärtigt werden lann». Zur Beleuchtung der Tendenz und des Zweckes jener Conferenz citieren wir die Aeußerungen des «Baterland», welches Folgende« bemerkt: «hiemit erscheint der Grund gelegt zu jener Ver« einigung aller conservatives« Elemente der Rechten, die sich durch die geänderten Verhältnisse als zweckmäßig, ja als nothwendig herausgestellt hat. Diese Zweckmäßigkeit und Nothwendigkeit ist von allen Theilnehmern der Eon-ferenz, also einhellig, anerkannt worden. Weiteren Ve-sprechungen wird es vorbehalten sein, zu entscheiden, wie sich die anderen conservative« Elemente der Rechten an diese Vereinigung angliedern werben. Cs ist schon früher bemerkt worden, dass die ,Vereinigte Rechte/ — von den Polen und Ruthenen abgesehen — es auf ungefähr neunzig, vielleicht auch noch mehr Mitglieder bringen könnte und also wohl in der Lüge sein würde, der gereinigten Linken^ das Gegengewicht zu hatten. Aus der Liste der Conferenztheilnehmer ist zu schließ«», dass sowohl die allgemeinen religiösen wie die wirtschaftlichen und die nationalen Gesichtspunkte in den Kreis der Erörterungen gezogen wurden. Die neue große Vereinigung, wenn sie zustande kommt, wilrde in allen den genannten Belangen entschieden und lrästig aufzutreten vermögen». Filr diese Woche ist nach einer Mittheilung der «Politik» von dem Abgeordneten Dr. Steinwender eine Jedoch zuweilen, wenn er in Feuer gerieth und alles um sich her vergaß, floss ihm die Rede leicht und glatt von den Lippen; aber wenn sie dann ihr Auge zu ihm ausschlug, verstummte er verwirrt. Ja, er war ein anderer als ihre Umgebung, sie fühlte es wohl. Das zog ihr durch den Sinn. als sie nun langsam und zögernd in den Salon zurückschrilt. Sie erwartete ihn, aber er kam nicht. Spät in der Nacht, als der letzte Gast ver-schwunden war. saß sie noch lange am Kamin und starrte in die knisternde Flamme. Am anderen Tag war sie sichtlich verstimmt. Und als es wieder Abend geworden war, ließ sie lein Licht anzünden und saß träumend, in einen Fauteuil geschmiegt, von neuem an ihrem Lieblingkplätzchen. Den seidenbestrumpften, zierlichen Fuß, der unter dem einfachen Hanslleid hervorsah, hatte sie auf das Kamingitter gestellt, da« Antlitz, das die Flamme röthlich beschien, ans die Hand gestützt. Es war recht trüb in ihr. Weshalb war er nicht gekommen? Fieng er an. sie zu vernachlässigen? Und sie glaubte doch bemerkt zu haben, dass auch sie ihm nicht gleichgiltig sei. Plötzlich stand der alte Diener vor ihr: «Herr von Gerlach!. Sie fuhr auf. befahl Licht und lleß ihn einführen. Als er über die Schwelle trat — »m eierlichen und tadellosen Ballanzug — verlleß ste zum erstenmale ihre gewohnte Sicherheit. Auch er war verlegen und so saßen sie sich stumm am Kamine gegenüber.' bestrahlt von der röihlichen Glut. Wie ein Blitz zuckte der Gedanke in chr auf: em Hnratsantrag! Da« Blut schoss ihr zu Herzen und hämmerte ungestüm in ihren Pulsen. Mühsam holte sie Athem, unsicher stotterte sie die nöthigsten Gesell» schastsphrasen hervor. Er war so unerfahren in Frauen« Laibllcher Zeitung Nr. 68. 548 26.^ Versammlung von deutsch-nationalen Abgeordneten nach Wien einberufen worden. In derselben soll iiber den Anschluss der deutsch-nationalen Antisemiten Dötz, Riegler u. a. an die deutsch-nationale Vereinigung berathen und beschlossen werden. Desgleichen soll die Haltung der neuen Partei in der Frage der Majoritätsbildung besprochen und die Gründung eines Tagblattes in Wien in Antrag gebracht werden. Der ehemalige Statthalter in Tirol und nunmch» risse Reichsraths-Abgeordnete für den Städtebezirl Bozen« Meran-GlurnS, Freih. v. Widmann, sprach am 19. März vor seinen Wählern in Meran. Er bemerkte unter an« derem über die Situation: «Ungeachtet die Namen der Abgeordneten bereits bekannt sind und es möglich ist, ,ich ein Bild über die Stärke der Parteien zu bilden, so wäre es doch verfrüht, heute bestimmte Aussichten und Erwartungen auszusprechen, und muss die Bildung und Gruppierung der Parteien erst abgewartet werden. Jedenfalls werden wir mit großer Klugheit und Mäßigung vorgehen, uns allen extremen Richtungen gegenüber ablehnend verhalten und in fleißiger Arbeit eine friedliche Vermittlung herbeizuführen suchen müssen. Wir werden alles zu vermeiden haben, was den Frieden auf bürgerlichem und kirchlichem Gebiete zu stören geeignet wäre.» Am Schlüsse seiner Ausführungen fagte Freiherr von Widmann: «Sie erfehen, dass ich mich dem Pro» gramme vom 8. Februar (Wahlprogramm der Vereinig» ten Linken) anschließe und nach meinen schwachen Kräften beitragen werde, daÄelbe zu realisieren. Die Schwierigkeiten hiebei sind nnr dann zu überwinden, wenn wir gemäßigt, einig und loyal vorgehen, vor extremen Be» strebungen uns hüten und mit den Gemäßigten aller an» deren Parteien Verständigung suchen. Ich bin bereit, bei dieser Verständigung mitzuwirken, ohne dabei jedoch uns ren Principien etwas zu vergeben. In dem Bestreben, den inneren Frieden zu fördern, dessen wir so bedürftig sind, wie des äußern, werden sich manche Partei» Unterschiede überwinden lassen.» In der jungczechischen Partei scheint es zu gähren und eine Scheidung der beiden divergenten Richtungen, der gemäßigteren und der extrem«radicalen, bevorzustehen. Nach Meldungen aus Prag werden Verhandlungen geführt über die Loslösung und selbständige Organisierung des radicalen Flügels, welcher die extrcm panslavistischen Tendenzen, wie sie durch Herrn VaKaty verkörpert werden, und die consusen agrarischen Halbcommunisten, an deren Spitze der Bauernsührer Ol'astn/ mit seinem Organ halten? öffentliche Vereinsuersannnlung, zu der sich mehr als 2000 Personen eingefmtden hatten. Schlossergehilfe Heinrich Beer. welcher über das Thema: «Der erste Mai 1891» referierte, bemerkte, dass die Arbeiter auch heuer den ersten Mai durch Versammlungen am Vormittage und Ausflüge am Nachmittage zu feiern ge> denken. (Galizisch es Schulwesen.) Aus Lemberg wird gemeldet: Der Kaiser bewilligte die Errichtung eines fünften Staats-Untergymnasillins in Lemberg mit Beginn des nächsten Schuljahres. In Berücksichtigung der in der letzten Landtagssrssion gefassten Beschlüsse hat der Unterrichtsminister die weitere utraqmstische Ausgestaltung der in Galizien bestehenden Lehrer« und Lchrerinnen-Aildungsanstalten sowie insbesondere die Vermehrung der ruthenischm Unterrichtsstunden an der Przemysler Lehrerinnen-Bildungsanstalt angeordnet. (Im Agra m er Gemeinderathe) interpellierte Dr. Frank über den letzten Theaterlrawall und besprach das Vorgehen der Polizei, welche die Studenten fesseln wollte und den Säbel gezogen hätte. Bürgermeister Dr. Amrus erklärte, die Interpellation keit umschlungen. Das Feuer knisterte seinen Glück« Wunsch dazu, von fernher tönte das dumpfe Rollen der Wagen und das gedämpfte Geräusch der Straße. Es erinnerte die Glücklichen daran, dass es noch eine Welt gab außer ihnen. «Und nnn sage. du wunderlicher Mann, warum hast du nicht eher gesprochen? Sahst du nicht meine Neigung?» «Du standest so hoch über mir. und noch jetzt ist es mir wie ein Traum — wie hätte ich den Muth finden sollen! Ich bin kein Mann. der den Frauen gefällt.» — «Mir gefällst du nuu grad, wie du bist. Und den Muth hast du doch gefunden. Warum kamst dll sonst in diesem Festgewande nnd zu dieser Stunde?» — «Woran erinnerst du mich! Bald werden Gäste hier sein. und gerade jetzt . . ,. — «Gäste?» — «Nun ja, ich bin doch auch geladen.» Und dabei zog er das lithographierte Kiirtchen aus der Brustlasche: «Frau Baronin . . . gibt sich die Ehre . . . Hcrrn von Gerlach . . . :c.» — «Und deshalb kamst du?» — «Weswegen sonst?» — «Aber das war ja gestern! Da sieh her. Hier steht Donnerstag, und heute ist Freitag. Deswegen erwartete ich dich gestern vergeblich, und als du jetzt so feierlich erschienst, glaubte ich, du wolltest um meine Hand bitten.» Sie brach in ein fröhliches, helles Lachen aus. in das er lustig einstimmte. «Und sonst hättest du noch lange nicht gesprochen?» — «Nein!» — «Nun. so wollen wir uns diese Karte einrahmen lassen und darüber in Goldbuchstaben die Wotte setzen: ,Einen Tag zu sM!» «Nein.» sagte er ernst, mdcm er sie innig an sich zog, «darüber schreiben wir: ,Zur rechten Zeit'!» ^ Robert Milsch. __________________________-------^ AM ^. nicht beantworten zu wollen. w"l '^M^. öffentliche Verwaltung dem GemeM" ^ »? renz zustehe. Polizeichef Zorinac e .. Polizist vom Leder gezogen habe- ^b!« c rathsabgeordneten Don Bazzanella ^O, herausgegebene Skupschlina zugegangene G'schentw^ fiinl Einfuhrartikel neben dem Z"^ U ^ abgäbe unterliegen, enthält wohl .^se^ EinHebung diefer Abgaben, aber «ur ^r den Handelsverträgen wide,spreche"- HM überlässt jedoch die Interpretation "^,^< dem Handelsverträge vereinbar se>, ^hjen messm der serbischen Regierung. ^ erkennen, dass es in der O'««^ ,v!de"l abgaben, welche dem HandelsveMW ^, Einverständnisse mit Oesterreich'""^ ^„ec ^ jede andere Vurqangsweise wäre e" ^le"° bruch, dessen Consequenzen das e^ ^ treffen würden. ., Eise»^- (In der Schweiz.) durchwegs gesellschaftliche Actien-U ^ wird nuu deren Verstaatlichung '"^', Der Bundesrath sehte bereits d'e.^^ für die AnndeLverfammlung fest ^,^r ° /< entwürfe werden vorgeschlage": Eellt^ 5' Genehmigung des Ankaufes der ^ hc ein anderer, wonach dem Vu"0e ^,^ , füe die in ihrem Besitze beftn K Hel!"K/ ' volles Stimmrecht in der At °" „^ sichert werden soll. Beide Vesä)"", ^ Volksabstimmung. „, ..«^ntcN d^ (Der Car) hat dem P"s 'hcs^ Republik, Carnot. den Großco"" .^e" ', Ordens verliehen. Dieser Orden. ,^ ' , die Mitglieder der kaiserlichen^ „ ^ . manchmal auch fremden 3"!"'^ ^d "i ,-immer in sehr beschränkter «,sA,l 9^'^ Persönlichkeiten, die zu de" "^^ses^l Beziehungen stehen. Der V'1'ß " ^ ^, von Peter dem Groß«: gess"" Ordc" ^,,' den Besitz aller anderen ruM „<,,^ (Die coloniabpolitischem Katzenja"" H < W« bestätigt, dass der Neans ^"e'^^ ^^,/ geweigert hat. den 'h" "^ O< ""N Sanction überbrachten, v^')"' ^ga z"^>< in Rom abgeschlossenen All" ^ M^/ König Menelik Soir ich, s^I^ «Was soll ich thu"?' ^" ^ l.'' «Ich will den Rittme'ster ^j begleiten Sie mich!» y nnni^" ..'^ «Jetzt, gnädige Frm'l' " ., 5<^ das dinfen Sie nicht!' § <" " he ^' «Ich kann es und darf ge<,M ^ sie mit jenem f^Me« A > Widerred! gibt. -Sie als A .^ '^^ Tod sich an keine Stund" «B .^ ^ mir ewig zum Vorwnrf "^M " ^, .. dem WuMe des vielleicht eine Leiche zu ^'roß" ^sec^' Hugo erkannte, dass eo . B° ^'/ ernst sei, und rasch ''^ A di ",5 Alten kurz die / harren, da er m>t d" u ^ U" ^ fahren habe zu deren " heimkehren werde. ^°^ZtitungNr.68. 549 26. März 1891. l ^ "«ywftien gewählt und als solcher <7M K"> Die Pläne für eine Vefesti. ^°°s^lte^l. ^ ^Uen gegenwärtig, einem Ä>. I^°«'' d'm Kaiser Wilhelm zur Prü- ^d ^lM^VU/lemeinen soll daran festgehalten ' n^bauptbV^ als ein stark befestigtes ! t)itl/z 3'^'9U"qen "" der Küste zu be« schiffen lzr^e A«.,?"'rl)rt geben, zugleich aber ' schreibt ^^!^'f) Wie man ans St. ^es in d^n ^^ Entwurf des neuen russi« ^ Und N?^" Zeit dem Reichsrathe "tv"ten ds>s? c'^"^""9 unterbreitet werden. .^ ^lperss? '^ohl die Annahme desselben c^Neai. ?^ ""^ die Sanction durch 'I'ton A'» deb Sommers erfolgen we,den. Htte d/z 'Z' Negierung) beabsichtigt. ^esch^ « ^innzm Napoleon auf Schluss ^""NNen in ^" .l°ls"'. da derselbe hohe ^'^'ld m l ""^reich bekleidet hat. Der > ^ .^ng treff ^" Ochsten Sitzung hierüber '^^°pest un^^^'bt sich zuerst auf einige ^ ' "°h das A.?""' über Wien nach Paris. ^ ji,. l daz Npr^. "^^" mit der neuen Re->t>Nder m^ c ltnls ulld den Verkehr des .^ "lt se.n^ ^^^^ ^^ Abschlüsse ^°^^°" Witu) ist »ollständig ^'^'sonach h'^K mit den Häuptlinge» linen derselben der britischen 't?ch ah?Ä Ertragen und die Sclaverei ,'Etr,Mafft sein wird. ,^ «>ne Bella»,'l ""'"N) 'st °ls beendet "^^"'^ ^"3 ^rarlber^' ^^en, wie der «Bote V dW^eMr« M' meldet, der Gemeinde k VUunq d » ^"'dhofes in Caoria 150 fl. ^ 100 n ^'/sbyteriums in der Pfarr- '3t... '.^"spenden geruht. ^»« der^TTT----- ?,.^lii ^ti«en °''^'n.) Man telegraphiert ^'!^ 'beth°'°us Athen: Ihre MajeM >^ä^°r nd" ^"ung des Erzherzogs ^>>!^ "" 'bolpl ."""NN'to von Korinth hier ^'^e^ ' unH bes Hangers, abgestiegen. 3.^^'"°u 3 ^l°"dte Baron Kosjel ^!> > die ^"^"bose. Ihre Majestät K^V^Whn >'.che Familie. - Unterm ^>°phi«t: Pas Königspaar >^ wH'd!" ^e.'de« den Besuch «>nn'H,^ den mondhellen Abend zum . ' V' derlN" "nd de^Alropolis benutzte. l <' ^ "ittels^" .d'e ^iserin und das erz. l X!^ I"" begibt sich vor ^^" ^r !"^sich vergeblich?'die ^^ Erspähen; M. ^ "^« mcht recht geheuer, aber ^^'' u>la"n n ^ Wtmeister«?. fragte X^ '< bild« z^"l der menschenleeren >«l?'^. al« Z, unwillkürlich fester an ^'l'^l^, ""' ste selbst, wie schütz- ^^'T^ ".icht. der Arzt ^ ^,«'". ^ tvelch" ^kn. gab dem Kutscher H^lid l '"h"n sollte, und stieg lb^. "" zu «^ "lt den eiqenen Ge» M'^?1:^.^^r l"hren ln ^ 5 er mochte ^ b<' ^>tfe^ le.chc,iltig war. Er rückte ^^ "^ h'rlt vor dem bezeich. der Rückkehr nach Corfu zunächst nach Olympia, das erz-herzogliche Paar beabsichtigt, die Rückreise aus Corfu am 30, März anzutreten. — (Eine Millionen-Erbschaft.) In der «Wiener Zeitung» ist der Aufruf eines amerikanischen Advocate« enthalten, in welchem die Erben eines vor vielen Jahren nach Amerika ausgewanderten Wieners Namens Josef Schu berth aufgefordert werden, ihre Ansprüche aus eine Hinterlassenschaft von zwanzig und einhalb Millionen Dollars geltend zu machen. Erben sind die Kinder des verstorbenen ehemaligen Directors der Apollolerzmfabrik in Penzing Johann Schuberth, welcher ein N'ffe des in Amerika verstorbenen Millionen Onkels war. Die Erben hegen, so lang? nicht authentische Nach» richten an sie gelangen, über die Erbschaft berechtigten Zweifel. Es ist bekannt, in wie vielen Fällen solche amerikanische Milliomn - Erbschaften in Luft zerflossen. Der Erblasser soll sich als Clavierfabrilant in Philadelphia ein riesiges Vermögen erworben haben. — (Die Bilanz der Länderbank) weist pro 1890 ein Brutto Erträgnis von 5.408000 fl. und abzüglich der Spesen, Steuern und Abschreibungen ein Rcinerträgnis von 3,970.000 fl. auf. Der Verwaltung«, rath wird der am 3 April stattfindenden Generalver» sammlung vorschlagen, nach Bestrebung der statutarischen Abzüge zwölf Gulden per Actie zu vertheilen, eine Million Gulden einer Specialreserve zuzuweisen und den Rest von rund 311.000 Gulden auf neue Rechnung vorzu» tragen. — (Ein religiöser Protest.) Wie bekannt, will die englische Regierung der in Indien gebräuchlichen Verehelichung von Kindern entgegentreten und hat einen Gesehentwurf hierüber vorbereitet. Unter der indifchen Bevölkerung macht sich nun eine lebhafte Bewegung gegen diese Reform geltend. Die größte religiöse Kundgebung, welche je in Indien stattgefunden hat, wurde am Ib.d.M. in Calcutta vor dem Klighaat-Schrein als Protest gegen die Eheschliehungs'Gesehvorlage veranstaltet. Ueber 200,000 Hindus nahmen an der Kundgebung theil. Rajahs, Zemindars, Kaufleute, Ndvocaten, Professoren, Doctoren und Studenten waren zugegen, wfthrend die Hindufrauen safteten. 300 Brahmanen leiteten den Gottesdienst und sangen die Vedas. — (Auf der Hochzeitsreise gestorben.) Von einem wahrhaft tragischen Geschick wurde der k. und k. Oberlieutenant Josef Bumel ereilt. Derselbe halte in seinem Garnisonsorte, Wien, vor einer Woche ein blilhend schönes Mädchen als Gattin heimgeführt und war an, 18. d. M., auf der Reise nach seiner Vaterstadt Karlstadt begriffen, in Budapest eingetroffen und hatte sich im Hotel «zur Stadt London» einlogiert. Am nächsten Tage wurde die junge Frau plötzlich von heftigem Unwohlsein ergriffen und verschied trotz sofort angewandter ärztlicher Hilfe in kurzer Zeit. Die Obduction ergab als Todesursache die Durchbohrung der Magen« wand infolge eines älteren chronischen Magenleidens. — (Ein Vettlerasyl.) In Orenburg in Sibi« rien wurde lange vergeblich gegen die dort in vollster Blüte stehende Bettelei angekämpft. Schließlich kam eine Anzahl praktischer Männer, an deren Spitze sich sehr bald der Nicegouvrrneur stellte, auf den Gedanken, sammt» lichen Bettlern ein festes Helm, ein Asyl, zu gründen und die Insassen — es sind 400 an der Zahl — die Unterhaltskosten des Asyls erbetteln zu lassen. Zu dem Zwecke machen allwöchentlich die Asylbewohner in be« stimmter Anzahl Rundgänge durch die Stadt. Auf der Brust tragen sie plombierte Sammelbüchsen, und in diese Es währte eiuige A>it. ehe der offenbar eines festen Schlafes sich erfreuende hauscerberus den un< geduldig Harrende« Tinlass gewährte, und Hilda wie der Doctor hatten vollauf Z it. in der schmalen Vasse stehend, zu den verschiedenen, ab und zu erleuchteten Fenstern der drei Stockwerke emporzublicken. Klopfenden Herzens stellte die junge Frau sich die Frage, ob die Menschenseele, welche hinter jenen Mauern mit den Schrecken des Todes rang, nicht am Ende schon ein« gegangen sei in das Reich der Schatten, aus dem es keine Wiederkehr mrhr gibt, ohne dass es das Gemüth hatte entlasten können von jenem Geheimnis, das es offenbar fchwer zu bedrücken schien. «Rittmeister Kelten, zweite Stiege, dritter Stock, links!» brummte der Hausmeister unwirsch, als er euo« l>ch mit schlürfenden Schritten iu undrfimerbarem Ne» gligö, mit der Laterne in der Hand, daherkam. «Der Geistliche ist eben mit dem Allerheiligsten bei ihm; ich glaube, es geht zu Ende!» Hilda flog au dem plötzlich zur Neliqierde er° wachten Manne vorüber die Treppe hinauf, fu das« der Arzt Mühe hatte, ihren hastenden Schotte» zu fulg n. und trotz der Aufregung, in welch«r er sich befaud, stellte er sich doch unwillkürlich die Frage, ob Hilda wirklich nur zu dem Sterbende» eilte, weil er si> b.i dem Namen ihrrs todten Vruders danim augcheht. oder ob Kelten ihr selbst einst nahe gestanden und sie ihn nicht aus dem Leben scheiden lassen wollte, chne e,n Wort der Vcrsöhnung vou ihm empfangen zu haben. legen die Orenburger ihre milden Gaben hinein, die später in die Asykasse geleert werden. — (Telephon Wien-Trieft.) Das Handelsministerium hat im Falle Zulänglichkeit des zur Ver-fügung stehenden Credites die Errichtung einer inter-urbanen Telephon-Verbindung zwischen Wien-Graz und Trieft für 1892 in Aussicht genommen. Das Handels» Ministerium genehmigte die Errichtung staatlicher Telephonnetze in Köflach und Klagenfurt. — (Rettungs - Gesellschaften.) Der Schrift, führer der Wiener freiwilligen Rettungs-Gefellschaft Dr. Freiherr von Mundy hat sich vorgestern nach Brunn begeben, um dort eine Sanitätsstation einzurichten und ben freiwilligen Sanitätsdienst zu organisieren. Ende April b. I. soll eine ebensolche Station in Krakau und Ende Juni d. I. in Trieft errichtet werden. Es werden sohin in Oefterreich'Ungarn sechs solcher Institutionen be< stehen, nämlich in Wien, Budapest, Prag. Brunn, Kralau und Trieft. — (Prinz Rabziwill unter Curate l.) Der Sohn des deutschen General'Adjutanten Fürsten Anton Rabziwill, Prinz Georg Radziwill, welcher mit einer Comtesse Vranicka verheiratet ist, wurde wegen Verschwel,' dung unter Curatel gestellt. Für den Prinzen Georg, welcher mit seiner Frau ein sehr großes Vermögen erheiratet hatte, hatten dessen Vater und die Schwiegermutter, Gräsin Branicla, geborene Prinzessin Sapieha, wiederholt die Schulden gezahlt. — (Verlauf des Ka i fe rg a rte ns.) Die Londoner Actien-Gesellschaft «^lw Vienna OoucsHzioii 8/n. ll»d haben sich gegen das Vorjahr um 1.883,946 st. 50 lr. vermindert. Dir Einlagen der Interessenten außer jenen der Alters > Sparcasft b.'liefe» sich Ende 1890 in 47.354 Post.'« auf 25.677.984 fl. 86 lr., haben sich somit gegen das Vmjahr um 642 539 fl. 5 kr. und mit Riicksicht auf die Einlagen in die Alters-Sparcasse in 216 Posten mit dem Capitalsbetrage pr. 62.953 st 82 lr. im ganzen um 1080 Posten und den Capitalsbetrag pr. 705.492 st. 87 lr. erhöht. Da in obigem Einlagenstande auch capita-lisierte Zinsen im Betrage von 978.679 fl. 3 lr. mit« Laibacher Zeitung Nr. 68. begriffen sind, so ergibt es sich, dass von den Interessenten, obgleich sich deren Anzahl vermehrt hat. um 273.186 fl. 16 lr. mehr behoben als eingelegt wurden. Der Alters-Sparcasse sind bis Ende 189U 216 Theilnrhmer mit der Opsammteinlage von 62.953 st. 82 kr. beigetreten, von denen 152 weibliche, 15 männliche Dienstboten, 19 weibliche und 12 männliche Fabrilsarbeiter sind, während die weiteren 18 verschiedenen anderen Erwerbszweigen angehören. Das von diesen Einlagen Ende 1890 in die Alters'Sparcass»' übertragene Zinsendrittel beläuft sich auf 577 fl. 29 lr, und wurde inbetreff des hiezu zu gewährenden Zuschusses der diessällige Directionsantrag angenommen, nach welchem den Theilnehmern der Alters - Sftarcasse als Zuschuss zu ihrem Ende 1890 übertragenen Zinsendrittel das Sechs» fache desselben gewährt wurde, wornach dieselben für das verflossene Jahr an Zinsen von ihren Spareinlagen im ganzen 12"/„ erhalten. Die gesummten Spareinlagen belaufen sich auf 25,740.938 fl. 70 kr., und es wurden im ganzen Ein» lagen von 24.374 Parteien, darunter auf 8589 neue Nüchel im Betrage von 5,630.253 fl. und Rückzahlungen an 25.773 Parteien, von denen 7509 ihre Nüchel gänzlich realisierten mit 5.903.439 fl. 16 lr. geleistet. Im Psandamte wurden im Jahre 1890 17.429 Pfänder für den Gesammt-Darlehensbetrag per 91.660 fl. eingelegt und 17.14? Pfänder gegen Rückzahlung von 88.043 fl. ausgefolgt. Der Geschäftsverlust bei dieser Anstalt beziffert sich auf 5941 fl. 92 kr., der aus den Erträgnissen des Sparcassegeschäftes gedeckt wurde. Der Creditverein zählte Ende 1890 191 Theilnehmer mit dem Credite von 560.530 fl., der Sicherstellungs' fond belies sich auf 56.053 ft. und der Refervesond auf 33.278 fl. 79 kr. Im Jahre 1390 wurden 1015 Wechsel im Betrage von 1,374.265 fl. escomptiert und 1013 Wechsel im Betrage von 1,363.180 st. riickgezahll. Der Geschäftsverkehr umfasste 2028 Parteien, und der Geld-verlehr belief sich auf 2,372378 fl. 20 lr. Aus der Geschäftsgebarung des Jahres 1889 resultierte ein Ge^ winn von 253 7 fl. 13 kr. wovon 40"/., mit 1014 fl. 6b kr. im Vorjahre an die Sparcasse abgeführt wurden. Das reine Geschäftserträgnis der Sparcasse belief sich im Jahre 1690 auf 219.455 fl. 76 kr. Hievon wurden verwendet zur Deckung des Verlustes beim Pfandamte 5941 st. 92 lr., zu wohlthätigen und ge-> meinnühigen Spenden, einschließlich des Stiftungscapitales per 25.000 fl., für Stipendien an den Fachgewerbe, schulen und des Beitrages per 20,000 st. zum Kaufpreise für den Theaterbauplatz. 74.390 st., für das Desch-mann Denkmal im Rudolfinum 3981 fl. 54 kr., dann zu Abschreibungen an den Kosten des Oberrealschul», des Sparcasse' und Schiehstältegebäudes, sowie an den Sftar-cassemobilien 19.996 st. 94 kr., zusammen 104.310 fl. 40 kr., wornach 115.145 fl. 36 lr. verbleiben. Ueber Antrag der Direction wurde beschlossen, hievon den Be» lrag per 30.000 fl. für die eventuelle Fundierung der deutschen Knabenvollsschule in Laibach mit dem gleichen, im Vorjahre beschlossenen Vorbehalte auszuscheiden und den Rest per 85.145 fl. 36 lr. dem allgemeinen Nescr-vefonde zuzuführen, der sich hiedurch auf 2,091.267 st. 5 lr. erhöht. Der Cursgewinn an den Werteffecten der Sparcasse beträgt 157.040 fl. 71 lr.. wodurch sich die Specialreserve für Cursverluste auf 701.379 fl. 93 lr. erhöhte. Mit Hinzurechnung des allgemeinen Reservefondes per 2,091.267 fl. 5 lr. belaufen sich also die Gesummt, reserve« auf 2,792.646 fl. 98 lr. und betragen etwas über 10'8"/o des Einlagenstandes. Mit Rücksicht auf dieses erfreuliche Resultat kam die Direction in die angenehme Lage, der Versammlung zahlreiche Anträge zur Förderung wohlthätiger und gemeinnütziger Zwecke zu unterbreiten, und wurde sohin beschlossen, hiefür nachstehende Beträge aus dem Reserve» sonde zu verabfolgen, und zwar: I. Für Wohlthätigleilözwecke: Gulden 1.) Dem Laibacher Anneninstitute.........2500 2.) Dem hiesigen KrattkewUnterstützungs' und Versor- gungtzvereiue................ 2l)0 3.) Dem hiesigen Elisavech.Kinderspitale...... 400 4.) Zur Unterstützung bedürftiger, aus dem Civilspitale entlassenen Neconvalescentcn.......... 200 5.) Der Armeuhaus-Inspcctiou LaibaH zur Anschaffung der Leides und Bettwäsche.......... 100 6.) Der Laibacher Arbeiter-Kranken» und Invalideucasse 100 7.) Dem Ioses°Spitale in Laidach für das Siechrnhaus 200 8.) Dem Vincenz^ercine für das Knabcnasyl .... 200 drin Vmceuz-Vereiue für das Knaben-Waisrnhaus . 500 und ausnahmsweise mit Rücksicht auf die ungewöhnlichen Auslagen im Vorjahre weitere...... 200 8.) Dem hiesige» Mädchrii-Waiscnhause....... 200 und ausnahmsweise wegen der größeren Auslagen im Vo> jähre weitere............. 100 10.) Der Vi»cc»z«Co»fere»z zu St. Ialob...... 100 11.) Der Vinceuz-Conferenz zu St. Nikolaus..... 100 und der letzteren wegen des größere» Bedarfes im Vorjahre weitere.............. 50 12.) Dem Vereine der Aerzte in Krai» zur Unterstützung der Wilwcn uud Waisen von Aerzten...... .!00 Ni.) Dem Vereine dcr Damen der christlichen Liebe vom heiligen Vi»«uz von Paul: »,) zur Un!crstützn»g nrmrr Familien 20(1 st.; »>) für das Mädchenast)! W« st.; «) M dir Madchru-Ärdült^chule 2U0 sl.-4.) Bewahranstalt in Laibach . . 200 2. Iur Unterstützung bedürftiger Schüler und Schülerinnen zu Handen der betref« feuoen Vorstehuugen: 34,) Am Obergymnasium in Laibach........ 200 35.) » Untrrgymuasium in Laibach........ 100 36.) > . in Gottschre....... 100 37.) » Gymnasium in Rudolfswert........ 100 3».) Au der Oberrealschule in Laidach........ 200 39.) » » hirsia.ru Lehrrr-Bildungsanstalt für die Can- didaten und Schüler............. 100 An der hiesigen LchreriuneN'Bilduugsanstalt für die Candidatinunl und Schülerinnen...... 100 40.) An der I. städtischen Volksschule in Laibach ... 200 41.) An der II. städtischen Volksschule iu Laibach ... 200 42.) An der Ursulineriuneu-Schule in Laibach .... 200 43.) An dcr Ursulincriunen-Schule iu Aischoflack ... 100 44.) An dcr deutschen Kuabeuvoltsschule des deutschen Schulvcremes in Laibach........... 100 45.) An der städtischen deutschen K»abenuollM)u!e . . 100 46,) An der städtischen sloucnischrn Mädchenschule in Laibach 100 47) Au der städtischen deutschen Mädchenschule in Laibach 150 46.) Au der Kuabenuollsschule in Rudolsswert .... 100 49.) Au der Mädchenvolksschule iu Rudolfswert . , . . 50 50.) Au der Mädchenschule in Gultschec....... 50 51.) Au deu oberen Classen der Bürgerschule iu Gullseld 50 52.) Au der Nothschule am Moorgrunde....... 50 53.) Au der Vollsschule der Freiin von Lichtenthurn'schen MädchenLehr?rucreiue in Laivach...... 100 70.) Der Sectio» Krain des deutsch-österreichischen Alpen» Vereines für locale Zwecke........... 300 und auöuahmsweise weitere......... 150 zur Durchführung dcr behufs Hebung des Fremdenverkehres projcctierteu Ausstattung vou Photographien lrainischer Gegenden auf Bahnhöfen und in Hotels. 71.) Dem trainischm Fischerei-Vereiue........ 100 72.) Dem iraiuisch.küstenläudischcu Forstvereine .... 50 73,) Dem technische» Vereiue sür Krain....... 50 74.) Dem Arbeiter-Bildungsvcreine i» Laibach .... 50 75.) Dei» HilssbeamteU'UlUerstützuugsvereine i» Laibach 100 76.) Dem Musealvereiue iu Krai» als Subvention 50 si. und als Beitrag zu deu Kosten der weiteren Heraus-gade der Millheilmigen 2<)l» fl,, zusammen .... 250 77.) Dem kraiuisch - lüsteulcmdisch - dalmatinischen Postmeister- und Er.pcditoren.Vereinc........ 100 78.) Dem laud u»d sorstwirlschastlichen Vereine in Gottschee als Beitrag zur Anschassuug von Lehrmittel» für de» im Jahre 1891 zu errichleudcu landwirtschaftlichen Curs für Lehrer....... 800 79.) Dem Uutcrstützungsvcrciuc der Buchdrucker, Steindrucker und Lithographen iu Krain....... 50 80.) Dcm Spar- and Vorschussucreinc iu Laibach (regi< stricrte Genosseuschaft mit beschränkter Haslung) als Beitrag zum Rcscrvcsonde........... 190 81.) Für prähistorische Nachgrabuugeu........ ^X) 62. > Dcm deutsche» Lcscvereine au den Hochschulen in Graz 30 83.) Dem lraiuischeu Landesausschusse als Bcittagl sür die künstlerische uud decorative Ausschmückn>lg ^' Landcs-theatcrs (zur erfolge» »ach Vollendung des Baues) 6000 »4,) Beitrag a» die Altcrssparcasse.........^^ Summe. . 30860 __________________________________________________________________________------------------""^5 > e) für de» der Kleintinder ° Bewah'anst"'^,^!! ^'^ anstaltetc Weihnachtsfeier verabfolgte" " ^-hM, , cl) in Ansehung der de» nachstanden 6" ZM^ < Attschasfllttg^ dcr Löschqeräthe bcw'U'g" , , - ^ der Feuerwehr in Mannsburg ''',-',, » » » Horjul - ' ^ , ^ » Aich . . ' ' . ^ , ', » » » Billichgraz .'',,',' » » » Brunndorf -''.,>'< » » . Sagorjc . - - ^aM^n' ^ e) für die dem Herrn ckmz für d,e P^.e s"^ Werkes über die Zusch»cidetu''st b""" . . >, i« ^ Uou pr..........^ '«lnvatleh^ s) sür die der Frau Maria Walther. ) für die der Gemei»de It. Katharina z , , ^ Armenhauses bewilligte Unterstützung ^delB^ü ,, i) für die dem Pfarramte Ambruh i>u ^ HM , ' Nothlage der Ortsbewohner von«'"" '. . , ^, Unterstützung pr......' / ,',r M iM« ? j) für die den! Herr,: Wilhelm ^baA^ he"M, richtung des Schulgartens '" ^ " , ,M^ Subvention pr......' ' ' ,r C^^' ^0 z> lc) für die mehrere» Herren Lehrern AMcs>" des Besuches des Handfertigkeitsuni" , ,^, . gewährten Unterstützliligeu pr. / ^3"" ^ I) für die der Privat'ArbeitMule^W^^l ^ Zorre in Nudolfswert gewährte """ ^«r i"^l, .n) für die dem Realschüler I^"' UltcrstüK- ' möglichuug der St»die» vcrabfo qle ^^, P"'^ n) für die dem Herrn Varthelmä ^^'' „tio" p>^ rifche Nachgrabunge» bewilligte ii?u" <, > ^, Uu« den Intercalarien des ' H^ftc'^/ Stiftplätze ü 150fl. gegründete.' ^g getreten war, so wurde "« ^e „pit° ^, 120 fl. crtiert und als Vedea""»^<^ Nominale in 5°/<, österreichisch"" geda^/^ Am Schlüsse seines VortrH- ^H^ Vorsitzende der schmerzlichen ""!"' '.^en ! ^ . durch das im Vorjahre erfolgte v g^l ^ ^ verdienten Mitglieder, der ,""" f.Oen^" ^> Ludwig Ritter von Karun, Alois Waldherr und N"" Dilfct^ erlitten hat und drückte namens °r „lte "^,s Vereinsmitgliebern für das ihr ge' denH^ die ihr gewährte Unterstützung. ' «l<,^' Anstalt und insbesondere dem V ^^ ^ Josef Suppan für die treue g ^ erfüllu.lg den wärmsten Dank °>" ll" Direction gewählt .die Herren p ^ Dralla, Adolf Galli, Karl ^" V^/ Johann Kosler jun., Max K" ". , ^ Peter Schleimer, Excellenz 3"'« ^ll"' " Tschech, Dr. Franz Vok und wg" —^—^.^ratli' . ^ Laibacher Oemel^ ,^ t^ " Per Gemeinderalh der ^^liHe ^Si. ^l" hielt vorgestern abends "ne °' pr" ^,,^ welcher der städtische und genehmigt wurde. Vor U^is- ^ widmete der Vorsitzende """„e " ^Ht'/ dem verstorbenen Landesha"? .^ch, v „«, Z., abgeordneten für die St^ ^ Ver ^z ^^ Pollular. einen warmen 3"°? ^ " ^s''H/^< namens der Landeshauptstadt . ,^ ilb"^ ^ ^ des Verblichenen niedergelegt " habe"^^ ^ ^ des Gemeinderathes gehande" ' d,l ^^ F^ rath, welcher sich 5«" 6"" 31!.^,^ ,^^ Sitzen erhoben hatte, «ah" , z,. ^zprü'^.F,/ sitzenden genehmigend zur « " ', 2- > ^^ Vorsitzende eine Z"schr»ft/^ ^" "^ s'^l wonach an der am Eharsa"^^^ ^ ^ . stattfindenden Auferstehung«^ .^n "gir^ F^< er laiferlichen Aemter th" . >"" " "ss^ meinderath zur Theilnahme "^ld->^^ Sodann G.meinderath Nat,n.l°r ^, X^^'> ' ausschusses über den Jahr 1891. Das ordenll^^ st ° ^ ,,^ sende Jahr 1891 ist m« /.^ erg^,,^ ^ 222.535 st. prälimml rt, ^s ""p gf,'. ^, ^ Ueberschuss von 41.02 si uli<^ dernis (für Bauten, S "^ ^ pl^ st ^ der Alleen lr.) ist "'t ^'° ^„ 4l" M gleiche mit dem UeberschM" ^^ 26. B5^ 551 26. Man l89l. '<°«N?/ ^"' "griff Gemeinderath Dr, ^ " sliidliscl.^ «?" verschiedenen Wünschen in» "^ ^tz^^^ Ausdruck zu geben. ^ ^,ßl ^,^^N.. dass das Budget stets recht- ^° dor^l,?'"" ^^ Verwaltttngsjahre^, dem >Anss ?, ?"be, da sich aus der verspä« gliche ^l°, 'ladtischen Voranschlages man- 7 s° tvicht ' ^Ueben. Pr. Gregoric wünscht ^ ^"iktion f.?"""""' wie es jene für die ^lnlcr zc 's- ! '' Reorganisation der magi- - ?en s^^ N"°, doch von Zeit zu geit ein. salben n°H ^,?'^ "an gegenwärtig nicht ,'!unbhcitz^ bestehen oder nicht. Auch der ,^>st auf >.? ^ lein Lebenszeichen von sich. ? brhebün/" ^"lsterialerlass inbetreff der <2«^' d°s« de?^ ^'^^blichleitsziffer in ^^^'^^"heitsrath ""ltig eine ^ "l'rgebr^^""'"^"' Grasselli erklärt. 7"berz°^?''' Wiinsche als berechtigt an- ? beriiss^ '' °ls die betreffenden Sectionen /^chenO^". werden. Insbesondere des Ü.^sitzen " ^'!^°'l)es harre eine schwierige schließlich, dass die in ^ Zernicht! "'°lse für Laibach angeführte S^^' dies zu erweisen. Schluss folgt.) '^kord^^swahl.) Pie Neumabl eines l '^ "nd Ge^^'' ^°" Laibach und die ">l I Kneten D '^ °"'"" °" stelle des ver. ^<5,^lchriebe^"l P°klular wurde auf den ''^'^^ Aus Stein .i^^?fe ^ K bse vorigen Jahres verloren H^"ilz,^/Pknwe.depächters ^"'l° auf « . le« Jahr.« ^ " Feistrih-Waldung. Am ^ ^ a" g^^'nerlten Holzarbeiter von der V> sich""""", Verge zwei Schafe. Die '< e «'^" Schaf °°^ich auf die Suche und 'H". d°ss°^. wohlbehalten zu.Thale Es ist '^w ^nter ,3^' ^°le den heurigen "r ^' Wie all.", ^ "wähnten Verge über° >^tk '' und L>?°lbe„. auch in, der Steiner ^/, ^ie ^"eingegangenes Wild vor. g'»l a°ben X""^"'" Schafe, welche dem sich allerdings '?^"nd s"^ Zustande, dieselben erholten VV^sind w.i^^^ "'""" und guter > ." ^ " lang Elchen Geschlechten und wog " "d°ti ^ Mit n ^logramm. '' »rl^ Session ^. ^ "^ ", itteln.) Unter ^>" < e" ^/eichsralhz eingebrachten, "^i ' d«?^r7°^ unter. ^ ? ^"sitz, ! "un .m Ministerium des " slült,7"seren/^S'ctionschess Freiherrn > 5^e>. -n " ^"reter der betheiligten ^^n^'lich n" welcher der genannte Gesetz- '!' be """N8^ung unterzogen wurde. , ^<ü K« s ^"geslrl« ^' rnauerPfarrers.) ^'^^>hr^ Atzung des Laibachcr '>^/"Stad/"i bie Interpellation. , '^ 3?! der B s' °^""tes erfolgte Präsens '^ ^'d ^l°r?e'K''« der erledigt?« Pfarrer- 'l><^ hiezu," fwdtmagistrat. sondern ^'l >el>." leinen °«?." lent sei. Der Magistrat >U" beantr^""ngslrei« überschritten, ^>''enlnderah7^ daher, das« die An-' <' d/'H'.7legt werde. Bürger« ^^w der'^l ausführlicher Rede '^H ber,H°'!lrat als Patron zu ' H"« ^o ^be ,"". Auch das fürst- 'ch ^ >ts<,uz^ °^"^ anerkannt, dass ' « lelan .^"'bung in diesem Sinne ' ^'üs '. Di? E" ''ben Gesuche an den - , -. < ^'>lio.^echf' lcheidung, °b dem M°. "der nicht, stehe b5 ld i> '^sg. ^°r.tät zur genehmig. ^^^7 se^ '" l^bisch,- ^^^ ium Ausbr«che, und wurden binnen lurzem zwei Schupfen, die mit Heu gefüllte Dreschtenne und ein Schweinstall total eingeäschert. Das Feuer ergriff auch das Nachbarhaus der Maria Mis, und wurde auch dieses sammt allen Wirtschaftsgebäuden, bei» nahe sämmtlichen Feld» und Hausgeräthrn. einer Harfe, circa 220 Merling Getreide und 8 Schweinen ein Raub der Flammen. Anton Mis erleidet einen Schaben von circa 300 fl., Maria Mis, die auf 1000 fl. versichert ist, hingegen einen solchen von 4000 fl. Die freiwillige Feuerwehr von Aich war am Vrandplahe eifchienen. und gelang es dem Eingreifen derselben, eine weitere Aus« dehnung des Nrandes zu verhindern. Das Unglück ent« stand dadurch, dass die beiden fünf und sieben Jahre alten Knaben des Besitzers M,s auf der Dreschtenne mit Zündhölzchen spielten. — (Todesfall.) Der Senior der lrainischen Gcistlichleit, der hochwürdige Herr Andreas Dremelj, Pfarrer i. R., ist am 23. d. M. zu Ratschach in Oberlrain im Alter von 90 Jahren gestorben. * (Aufer st ehungs . Procefsione n.) Die Auferstehungs-Processionen am Eharsamstag finden in Laibach in nachstehender Ordnung statt: um 3 Uhr nach« mittags in der Ursulinnenkirche, um halb 4 Uhr bei den Patres Franciscanern, um 4 Uhr in der Domkirche, um halb 5 Uhr bei St. Peter, um 5 Uhr in der Tirnau, um 6 Uhr bei 6 St. Ialob und zu gleicher Stunde bei der Spitalslirche der barmherzigen Schwestern. Die Auf« erstehungs'Procession in der Herz-Iesulirche findet Sonntag um 4 Uhr früh statt. — (Mittel fchultag.) Man telegraphiert uns unterm Gestrigen aus Wien: Heute fand die erste Voll» Versammlung des dritten deutschen Mittelschultages in Anwesenheit von 374 Theilnehmern statt. Es wurde über die Revision der Disciplinarordnung und die Berliner Mittelschul-Conferenzen verhandelt. Das Unterrichtsministe« rium vertrat Ministerialrath Schmiedt. — (Aufgefundene Kindesleiche.) Wie man uns aus Reifnitz meldet, wurde diesertagc ungefähr in der Mitte zwischen der Kosler'schen Säge und der Mühle des Anton Petrik in Dule, lnapp an der Ve-zirlsstraße, eine im Schnee vergrabene, in ein rothgeblüm» tes, schon schadhaftes Kopftuch nothdürftig eingehüllte Leiche eines neugeborenen Kindes vorgefunden, und ist der dringende Verdacht des Verbrechens des Kindesmordes oder zum mindesten der Weglegung des Kindes vorhanden. Nach der unbekannten Thäterin wird gefahndet. — (Viehausfuhr nach Italien.) Aus Rom wird gemeldet: Infolge der Verbreitung der Maul« und Klauenseuche in den an Italien grenzenden Gebieten von Oesterreich wurde das Verbot der Viehrinfuhr, wel> ches bereits für die tirolische Grenze bestand, auf die ganze österreichische Grenze ausgedehnt, mit Ausnahme der Transporte auf den Eisenbahnen in Ponteba und Cormons, vorausgesetzt, dass sich die Thiere in gutem Zustande befinden und ein Certificat mitgegeben ist, wel> ches bescheinigt, dafs sie aus unverfeuchten Gegenden herstammen. — (Verhaftung von Auswanderern.) Wie aus Cilli geschrieben wird, wurden diesertage auf dem Bahnhofe in Steinbrück aus einer Partie Auswan^ derern neuerlich neun mit falschen Pässen versehene In» dioiduen, welche im Verdachte stehen, sich der Stellung««, respective Wehrpflicht für immer entziehen zu wollen, verhaftet und dem l, l. Bezirksgerichte in Tüffer eingeliefert. — (Ein verschollener Beamter.) Aus Adelsberg meldet man uns: Sonntag den 22. d. M. ver« schwand in den Vormittagsstunden der diensthabende Platzbeamtl', Südbahnpraltilant Albin Czermak, von der Station Adelsberg und ist seither spurlos verschwunden. Es wird vermuthet, dass der junge Mann sich ein Leid angethan hat. — (Loralbahn Triest-Opcina.) In nach« ster Zeit dürsten die Verhandlungen wegen Eoncessionie-rung der projektierten Lokalbahn von Trieft nach Opcina eingeleitet werden. Diese Localbahn. deren Herstellung«» losten mit rund 450.000 fl. präliminiert sind, ist für Trieft und Umgebung von nicht geringem locale« Interesse. — (Theresina gamara) wird Anfangs April mit der Pianistin Olga v. Hueber und dem Concert« sänger Schmidtler eine Tournee durch Ungarn, Kärnten. Krain nach Sarajevo unternehmen. — (Militärisches.) Der Hauptmann erster Classe des Insanterie'Negiments Freiherr von Kühn Nr. 17 Herr Eugen Konschegg wurde zum Land« wehrbalaillon Graz Nr. 22 übersetzt. ____________ Neueste Post. Driginal-Telegramme der „Laibachrr Zeitung". Witll, 25. März. Zwischen d«m Polenführer Ja« woriki rinerseits, Chlumecki und Pl>ner anderseits fand heute in Gegenwart des Grafen Taaffe und des Mim° stcrs Zaleski' ein Meinungsaustausch über die politische SituaUon statt, wobei allseits die Geneigtheit constaltttt wurde, in der bevorstehenden Srss ^ Halbf'Uch« » —!— b 30, Kalbfleisch » — 66------- Heiden ' 5,20 5 77, Schweinefleisch » —64------- hirsr ' 5 20 5 88 Schöpsenfleisch » —40------- Kuwruz » 5!ü0 5 8i!Hahndcl pr. Stück - 6b - - Erdäpfel !.»0 Ki > 2 86-------tauben » - 22 - - «msni pr. H^oli 10 —-------heu pr. M.-Ctc. . 1 96 - . Erbleu » 10-----------Stroh » . . 2>23------- Fisolen » 9-----------Holz, hartes, pr. j Nindsschmali zrilo — 85 — - Klafter 6 60------ Tchwemcschmalz > — 68-------— weiche«, » 4 60------- 2,,,'sl. frisch, . — 52-------!Wcm,rotl).,100Uit.------34,— — geräuchert » — 64-------— wecher. » ------W __ Lottozichungen vom 24. März. Prag: 86 83 24 2 49. Meteorologische BcolinchtlllMN in Kaibach. 0^0 , L. schwach ^ b^Wllt^^T^" 24. 2 . N, 733 0 10 NO. schwach dcwullt ^" 9 . A 7341 —0.8 NO. schwach! dewoltt ^°"'" 7 ll Ml, /36 7 —2 2 O. schwach theilw. yeiter 25. 2 . N. 737 4 -l-3-8 O. schwach heiter 0 00 9 » Ab. 738 5 ^ 0 6 ! O. schwach heiter Den 24. März lrilbe, adwechsrlild Schnee. — Den 25st.',i l»orss>'»c! thnlwcise heiter, dani, Ailfheiter»»!,, mondhell,' ^acht. — Das T,l.,es»l!tt<'> t>er Ll'iiweratlir an de» lx-idn, Tagl'ii 0 l" une 0 7". l,e.,iel)ll!,gs!uc,se um 4 ?" und 4 4° unter dem Nor. male_____________^_____,_________________ «etutt'wl'rlOckes Neüaeleur: ^. ^a^lic. Schwarz, weiße und farbige Seidenstoffe von 6l) kr. bis fl. !5-U5 per Meter — glatt und < qemliskrt (ca. 240 versch. Qual. u. 2000 versch. Farben. - Dessins :c.) uers. robnl- und stückweise, port» und zollsrei dns Fabnts'Depül ^. livimvdvr^ (t. u. l. Hoflies.), Aüi'iel». Muster «muhend, Vricse losten 10lr. Porto, (3) 11-3 562 Course an der Wiener Börse vom 24. März 1891. Nach dem officiell" ^ Veld Ware StaatsHnlehen. 5"/,. einheitliche Rente l» Noten 92 Nb 9285, Oilberren«-....... »«'70 92 90 1854er 4"/» Staalslose. 35« fl. 132—l32 50 I860er5«/, »ganze 500 fl, 139 50 140- 1860«fl, 179-180- . » , . 5Nfi, 179—1^0 — 5°/« Dom.-Pfdbr. il 120 st. . , 144 50 145 25 4«/„Oest. Woldrente. steuerfrei . H130 ill 5" Oesterr. Notenrente, » . lNl 95 102-15 Garantierte Elsenbahn» Schulbvlrschrelbunllen. (jlijabelhbal,» i» G, steuerfrei , 11150 112 50 ssran/l, Joseph Äah» in Silber , 118 — 11875 Vorarlbernrr Äahu i» Silber . 105 - 10« — Elisabeth!!«!,» 200 st, CM, . , 245'— 248 — dto, LinMübweis 20« st. ö, W, 223 — 227 — dto, Talzb,-Tirol 200 st, ii. W, 214'— — - Ollsabrthdahn, für 200 Marl . 10850 109 50 dto, fiir 200 Marl 4°/„ , , , 114 - 115' - ffranzIoseph «ahn Em, 1884 , 9775 9875 Vorarlberger Nahn «miss. 1884 9« — 97 «0 Ung, Woldreute 4"/„ , , , . 1V5U0 10580 ' dto, Papierrente 5°/„ . . .10115 101-35 bw, Eisenb, «nl.1U0fl.ö.W.S. 11540 116-30 detto cunlul, Stücke »870 99-30 dtu, Ostbnhn>Pri°ri!äteu , . —— —'— dto. Staatü Obliaal.l,. I, I87L 113-50 1,375 dto, Weinzehent Abl.-Ob.ioafl. 97 50 N«»u dto, Präm,'«lnl, k10U si,«,W, 14^-140-50 betto i» üv si. 0.W. 140—14«'50 IhelßMg,'Lose 4°/<> 10« fl, ö, W. 123-5'» 130!.0 Geld Ware Grundlntl.'Gbligatianen (für 100 st, EM). !V/n aalizische...... 105 — 10570 5"/„ mährische...... — — — — 5°/„ ttrain und Mllstcnlanb . . ^ — — — 5"/„ niederösterl'cichische . , . 109 — 110 — 5"/„ steirische...... — — —'— 5,°/„ troaliscln' »»d slavonische . 10465 »05- — 5"/„ siebl'nbürnisÄ!!' , , , , —-— —'— 5"/„ Temeser Äanat . , , . —-— — — 5"/„ ungarische...... 92— 928» Andere össentl. Anlehen. P°!I«U-Rtg,-Losc ü<>/„ 100 fl, . 12050 121 50 bto. Anleihe 1878 , , 106-85 — — Anlehen der Stadt Oörz , . 111— —'— ?l!»cli>!i d, Stadtnl'meinbeWien 10575 INN'25 Pränl,Mnl, b, Stabtaein Wien 149 25 149-75 Bürsenbaii '.'lülchen verlos, 5«/„ 98-50 99 - Vftndl! rieft (für 100 fl.). Nodencr. allg. öst. 4"/„ O. , . 112 — 113-75 dto, bto, 4'/2°/n, . . 1U0-N0 1Nl50 dtu, dto, 4"/n . . . 97 30 978« dto. Präm.'Schulbverschr. 3«/„ l<»9 25 109 75 Oest, Hypothelenbanl loj, 50°^ 100-75 —- oest.'uug. Banl verl. 4>/,'>/n . 102- —- dctto » 4"/^ . . 99-70 100-lU belto 5Njähr. » 4°.'„ . . 9970 1«0«0 Priorttätü'Gbligationen (für im» fl,), sserdinaxds Ätordbahn Em. 188L 100— 10040 Galizlsche Karl ° Ludwig - Aahn E,N, 1881 300 st, S, 4>/,"/„ . 9980 ll>0 40 welv «znrr Oesterr, Nurbwestbahn . . . 107 — 108- Stlllltsbllhn....... 192 - —- Südbahil il 3°/°..... 154- - 155- - il 5°/„..... iil> 5' —- Ung.galiz. Nahn..... 10«-— 103 — Diverse Lose (per Ttllck). Creoltlose i»a fl...... 18550 186— Clan, Lose 40 st......565 > 5750 4"/„ Donau Dampfsch. 100 fl. . 12b— 126— Laibacher Präm.-Anleh, 20 st, 21 50 2250 Ofencr Lose 40 fl.....5X-85 5'.»-2!' Plllffy Lose 40 fl......5,5 75> 56-25. Uotheil Nre>,z, äst, Ges, v,, 10 fl. 18-?,< 19-10 Nudolph'Losr 10 fl.....lil- —- Salm Lose 40 st......5950 6050 St, Genois Luse 40 fl, , . . 61L5 6225 Waldsteiii'Losl' 20 st. ... 37-- 38 — Windi'ch Gräh Lose 20 st. . . 51— --. -Gew'Sch. d. 3"/„PrHin,-Zchlllb. uerschr. der Vobencrcbüanstalt 27— 29 — ßanll'tlctien (per Ntncl). Un8loM.Fjll!!l2U0fl. 60"/„E. . 166 ,ib I6li 75, Vanlverein, Wiener, 1U0 fl. . 117^0 118- Ädcr.-Äüst, os!,, 200 fl. L.40"/„ 350 — 352' — Crbt Anst. f. Hand. u, 0.160 fl, 310-75 31«-^> Creditbanl, «llss. unz;,, 2U0 fl. . 356 — 25?- - DeposilenbanI, Alln., 2U0 fl, , 8l»5 — LU7- — Tscompte Ges., Ndrüst., 500 fi, 615 — 62b'— Giro- u. Eassenv,, Wiener 2<>Ufl. 8li— 212-- - Gelb Ware H!,ftothclei!b., «st, 200 fl, 25°/«T, 7<'50 71-Länderbanl, öst. 200 st. V, , , 21!» — 219 50 llesterr,'ilnss, Nanl 600 fi, , . 987 - 989 - Unillnbanl 2Nl, fi.....247-25 >24?'75 Aerlehrsbanl, Mg., 140 . . 159-üU 16N-5'> Aclien von Transport« Unternehmungen. (per Tlücl). Albrecht-Nah,! 200 ss. Tllber . 8«— ''nn — ?llfö!d ssluman. Bah» 200 fl, T. 20«-50 20875 Vül,,n, Novdda!,,! 15,0 fl. . . 20« — 207 — » Westbllh» 200 st. . , . 350' — 351' V,!sch!iehrnder Tij. 5,00 st. CM, 1267 127,'l dto. (lit, U) 200 fl, . 493— 495 — Dona» - Lampfichisssahrt - Ges., Oesterr. !><>» fl. CM. , , , »00— 302 - Dran C-is, (A, Dl>, Z,)200 fl, T, l99 50 200 2» Nlix-Äudeiib, Eis,B, -'"0 fl. S. —-— — — sser'dii'Nüdö'Nurdb. 100«, st, CM, 2780 2790 Glll. C>ir! Lüdw, A, 2»o st, CM, 21250 Ä1325 Lemb, Czrrnow.»Iassl, Eisen» bahü-Vesellsch. 200 st, S, , . 239 2^» 23975 Lloyd.öst.'ung.,Trieft5l«fi.LM. 40«— 408 — Oesterr. «orbwestb. 20a fl,Sllb. 214- - 215 - dtu, (lit. 8.) 200 fl, S. . . 223-25 22375 PragDuzer Eisenb, 150 st, Silb, 99-25 i«n-b0 Staati!eisenuahn 200 fl, Silber 2><:ü0 247 - Südbal),! li00 fl, Silber , , . i2i-«0 12180 EüdMordd,V,rl>.'Ä.2U0ss.(lM, 17Ü40 17980 Tramwa!,'Ges,,Wr,,17afl,ö. W, il8'5u 21950 ' neue Wr„ Priorität«' Actien 100 fl...... 95' - 96 — Uug,'galiz, Eisenb, 200 fl, Silber 199 50 200 50 __^K Un«,Westb,(Na«bM"' Industries" ^ spei 2tül)' . ^ Vaults,, «llg, 2'^N^-. ,^!,^ Taydier Visen- «n» " , .. B'", »:f, in Wien 1U" A >,»°F » ^ i' Wsenbahnw,'LM,^, «,," ? ' >« Trisailer ""^''^„Dic»'^^ ,,^ ^ Wal!°°»'Leiha"st - ' , ^ »l^», Wr^u«e,e^Hi^'^ ^ WielierberaerZi«" ,, Devist". ,°z^ Deutsche Pläye - '^ , /^ London , ' Pari« , - ' Valuten- ^ Ducalen ^-,.' ' , '^ „- Z2J2ttJU2ttZ2 I Ktahhh fles Bafflaoses Sddtanr * Stf (3761) 300—160 WIEST, I., IfcUrntnerstrasse ^O«^^-"^