^N RVA. Mittwoch am 38KS. Die "all^ickcr Zeitung" crschcint, mit Ausnahme d.-r Sonn- und Feiertage, täglich, und kostet sammt den Beilagen im Comptuir ga nzj ährg 1l ss., halbjährig 5 ft. ^l) lr., mil ^ Kreuzband 'in Compwir ganzjährig 12 ss., halbjährig 6 ff. Für vie Zuüeslnng in's Han5 stnv h a l b, ä h ci g :w kr. mehr zu entrichten. Mit oer Post polto- jrei aaiiijäl) rig, unter Kreuzband und gedruckter Adresse 15 st., halbjährig 7 st. 39 fr. — Insera tion sgcb ii l, r für eine Sualtenzeile or>cr den N>,N!N derselben, für ciil- maliae Einschaltung Z kr., für zweimalige 4 kr., für dreimalige 5 kr. C. M. Inserate bi6 12 Zeilen kosten 1 fl. für 3 Mal, 50 kr. sur 2 Mal iuid 40 kr. fur l Mal einzuschaltcu. ^>i diescn Gebühren ist nach dem „provisorischen Gesche vom 6. Noucmber 1350 für Inscrationsüäüü,'!'!" noch l<> fr. für eine jedesmalige Einschaltung hinnl zu rechmn. Ämtlicher Theil. ^c. k. k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung uom 19. Mai H. I. den Kassa-dircktor zweiter Klasse, Johann Opitz, znm Kassa« direkter erster Klasse und Vorstände des Universal-Kriegszahlamtes, dann den Kriegszahlmcister Friedrich Plank zum Kassadirektor zweiter Klasse bei der hiesigen Kricgskassa allcrgnädigst zu ernennen nnd zn-gleich dem Kriegszahlmcistcr Karl Pcrnitsch den Titel eines Kasscndircktors aus Gnade zu verleihen geruht. Das Handelsministerium hat die Wiederwahl des Franz Saglio znm Präsiocntcn und des Jakob Vassiui zum Vize-Präsidenten der Handels- und Gcwcrbckammcr in Pauia bestätigt. Der k. k. Statthalter in Krain hat die bei dem Vezirksamtc Stein erledigte Kanzlistcnstclle dem über scin Ansuchen dabin übersetzten Vczirksamtskanzlistcn Eduard Gratzcr in Laas, und dic hicdurch bei dem k. k. Vezirksamtc in Laas in Erledigung gekommene Kanzlistcnstcllc dem Dinrnisten des Bezirksamtes Treffen, Anton Achtschin, verliehen. K. k. Landesregierung für Krain. Laibach, 24. Mai 1833. Gustav Graf Chorinsky. Dic für den 22. l. M. angekündigte Vcrbren« nung von 10.000.000 Gulden in Ncichsschatzschcincu hat an dem dafür festgesetzten Tage unter Anfsicht der dazn bestellten Kommission im Vciscin eines Mitgliedes der Bankoirektion in dein Vcrbrcnnhansc am Glaeis stattgefunden. Vom k. k. Finanzministerium. Wien, am 22. Mai 1863. Am 26. Mai 4865 wird in dcr k> k. Hof- nnd Staatsdruckerci in Wien das XXll. Stück des Reichs-Gesetz-Blattes ausgegeben und versendet. Dasselbe enthält unter ^^l" iB?^nmg des Justizministeriums von, ^9 Apu 18.b wivk,am n>r den ganzen Umfang des Reiches, mtt Ausnahme der Militärgränzc in Betreff des Benehmens dcr Gerichte bei Todfä'llen uon Unterthanen dcr jonischen Inseln. Nr. 83. Die Verordnung der Obersten Polizeibehörde vom 2. Mai 1865, betreffend das Verbot dcr Drnckschrift: „I^a I^i6l>i« 0l Il> vioux inonäu pnr ^I^XllNck'0 lll.'1'l20N". Nr. 84. Dic Verordnung des Ministeriums des Innern uom 3. Mai 1833 — wirksam für diejeni-gen Kronländcr, in welchen das Forstgescß uom 3. Dczcmbcr 1852 (Nr. 230 N. G. V.), in Giltig-kcit steht — wodurch dic Bedingungen und dic Zeit dcr Verjährung der Ucbertretungen des Forst-grseßcs vom 3. Dezember 1882 festgesetzt werden. "l'> 83. Die Zirkular-Verordnung des Armee-Oberkommando v^iu 4. Mai 1833,' betreffend: ^. dic administrativen Obliegenheiten und dic hieraus entspringende Haftung der Trnppenkommandanten und N- die Nichügkeitspflegc mit in Abgang kommenden Militär-Individuen. Nr. 86. Die Verordnung des Handelsministeriums, ün Einverständnisse mit dem Ministerium des In-"ern nnd der Obersten Polizeibehörde vom 7. Mai ^6>'. gütig für alle Kronländer mit Ausnahme ber Militärgrcnzc. betreffend dic Erläuterung des 8. 23 der Verordnung vom 11. Februar 1834, ^nl. Stück. Nr. 48 des N. G. V. vom Jahre '^4. über die zu beobachtenden Sicherheitsmaß-"".cln gegen die Gcfahr der Erplosion bei Dampf-^ kegeln aller Art. -"'- 87. Den Erlaß des Ministeriums für Kultus mw Unterricht uom 12. Mai 1833, wirksam für ""c Kronländcr, auf wclchc sich die Wirksamkeit des Gesetzes vom 30. Juli 1830, Nr. 327 R. G. V., erstreckt, über die Zulassung der Stndircn-dcn znr crstcn und in cinigcn Kronländcrn znr zweiten theoretischen Staatsprüfung während der letzten sechs Wochen ihres vierten und bczichnngs-wcise sechsten Semesters. Nr. 88. Die Verordnung des Finanzministeriums v. 13. Mai 1833, über den Zeitpunkt der Aktivirnng dcr Finanz-Landcsdircklion für Krakau und das westliche Galizicn. Nr. 89. Dic Verordnung des Justizministeriums v. 16. Mai 1833, wirksam für allc Kronländcr, mit Ansnahmc dcr Militärgrcnzc — über dic Mittheilung des Erfolges wichtiger Untersuchungen über Krcditspapicr - Verfälschung an das Finanzministerium. Nr. <90. Den Erlaß des Finanz'Ministeriums vom 16. Mai 1833, womit dic Bcrghauptmaunschaft in Oravicza als selbstständig fortbestehende Bergbehörde provisorisch bestellt, das Bergkommissariat in Nczbanya der Verghanptmannschaft in Nagybanya untergeordnet und die Bergkommissariate in Vog-schan, Moldova, Ncschitza und Szaszla aufgehoben werden. Nr. 91. Die Verordnung dcs Finanzministeriums vom 16. Mai 1833, über dic Errichtung cincr cigcncn Finanz-Prokuratur für Dalmaticn und Umgestalttmg dcr bisherigen Fir.anz-Prokuratur in Triest. Nr. 92. Die Verordnung dcs Finanzministeriums u. 16. Mai 1833, wirksam für allc Kronländcr, über dic Art und Weise, auf wclchc dic Abgabe von Kalendern entrichtet werden kann. Nr. 93. Die Verordnung bcs Justizministeriums v. 22. Mai 1833, wirksam für alle Kronländcr mit Ausnahme der Militärgrcnze, über dic Bcfrciuug dcr Advokaten nnd Notare von dcr Verbindlichkeit, sich als Gerichtszcugen im Strafverfahren venum» den zu lassen. Von den in dcr romanisch-deutschen Doppclaus' gabc noch nicht vollständig erschienenen Stücken dcö Jahrganges 1830 des Rcichsgcscßdlattes, wurde am 3. Mai 1833 das I^XXXVI. Stück ausgegeben und versendet. Veränderungen in der k. k. Armee. Beförderung: Dcr Oberst Karl Nößgcn u. Floß des Ge> neral-Qnartiermcistcrstabcs, zum Gcncralmajor nnd Brigadier. P c n si v n irun g c n: . ^cr Gcncralmajor und Vriaadicr Emil v. Mol-Ilnary; ^ dann dcr Nittmcister Ednard Oswald v. Wallen ha in dcs Uhlancn-Ncgimcnts Graf Elam^Gallas Nr. 10, als Major. 3uHlmiMclM Theil. Protokolle der Wiener Konferenzen. (Fortsetzung.) Protokoll Nr. T3. W ien, 19. April 1833. Anwesend: Für Vesterreick, Hcrr Graf V n ol-S chan e n stein :c. :c. und Herr Freiherr v. Prokesch - O stcn :c. :c. Für Flaukreich, Hcrr Droniu dc L h u y s und Hcrr Baron B o n r qu e-ney x. :c. Für Groftbritanuicn, Lord John Russell :c. :e. und Herr Graf v. Westmoreland ?c. x. Für Musflaud, Hcrr Fürst u. Gortschakoff :c. :c. und Herr v. Tito ff :c. :c. Für die Türkei, ?lali Paschn nnd Aarif Gffcndi ?c. :c. Nachdein das Protokoll dcr leßten Sitzung verlesen nnd angenommen worden war, nahm man die Diskussion dcr drittcn Garantie wieder auf. Herr Drouin dc Lhuys crimicrtc an den doppel- ten Gegenstand dieser Garantie. Da die h. Pforte in erster Neihe dabei interessirt ist. daß ihr Bestand vollständiger an das europäische Gleichgewicht geknüpft werde, so forderte der Herr Minister der auswärtigen Angelegenheiten Frankreichs dic ottomanischcn Bevollmächtigten auf, sich zncrst über diescn Thcil dcr Frage ansznsprcchcn. Aali Pascha ist der Ansicht, daß sie durch cine folgendermaßen abgefaßte Stipulation in befriedigen« dcr Weise erlangt werden könne: «Indcm dic kontrahirenden Mächte die Wichtigkeit bcnrknnden wollen, welche sie daran knüpfen, daß das ottomanischc Ncich der Vorthcilc dcs durch das öffentliche Recht zwischen dcn verschiedenen europäischen Staatcn festgestellten Einklanges theilhaftig werde, er« klärcn sic, daß sic dicsen Staat fortan als cincn in-tcgrircndcn Theil dieses Einklanges betrachten und sich verpflichten, scinc territoralc Integrität und Un» abhängigkcit als cine wcscntlichc Vcdingnng dcs all-gcmcincn Gleichgewichts zu achten." Dic Bevollmächtigten Frankreichs und Großbritanniens gabcn ihre volle Zustimmung zu dem vom Minister dcr answärtigcn Angclegenhcitcu der hohen Pforte aufgestellten Prinzip. Dic Bevollmächtigten Nußlands stimmen gleichfalls bei. Bei dcr Auseinandersehung ihrer Ansicht fügen sic jedoch hinzu, daß sie nicht gedächten, ihren Hof hierdurch zu einer territorialen Garantie zu vcr» pfiichten. Herr Drouin de Lhnys beantragt, in dcr Absicht, dcn einstimmig angenommenen Grundsatz mit größerer Genauigkeit zu formnlircn, cine Artikelabfas. sung. welche angenommen wird. Auf die Bemerkung des Grafen Vuol. daß mau auch dic Möglichkeit eines Konflikts zwischen der ho« hen Pforte und cincr dcr kontrahircndcn Mächte vor< scheu müsse, einigt man sich über dic Redaktion eincs zwcitcu Artikels, dcr hier zugleich mit dem crstcn un« ter I^il. ^V bcilicgt. Da somit cincr dcr Gcgcnstände dcr dritten Ga« rantic erledigt worden, so wurde dcr andere Thcil dcr Fragc in Bcrathnng gezogen, nämlich das Auf< hören dcs russischen Uebergewichts im schwarzen Mccrc. Hcrr Dronin de Lhnys sctzt scine Ansichtcn über dicsen Gegenstand anscinander. Er stellt fest, daß das natürlichste und wirksamste Mittel, dcm Ucberge« wichte im schwarzcn Meere ein Ende zu machen, iu der Beschränkung dcr daselbst von ibm unterhaltenen Seemacht liege. Da Nußland das Prinzip dcs Anf. Hörens scincs Ucbcrgcwichts im schwarzen Meere an« genommen habe, so erwartete dic französische Ncgic« rung nicht, das vorzüglichste Ausführnngsmittel durch dic Erklärung dcr rnssischcn Vevollmächü'gten, daß sic jede Beschränkung als einen Angriff auf dic Souve» ränctätsrcchtc dcs Kaisers, ihres Herrn, betrachten würden, ausgeschlossen zu sehen. Er geht in nmständ' liche Entwicklungen ein, indem er zn beweisen sncht, daß jcdcr Vertrag eine gewisse Vcschränknng dcr Sou» vcränctätsrcchtc in sich schließe, welche jedoch, da sic freiwillig eingegangen wird, keineswegs die sonveränc Würde schmälere. Indem cr die Frage uom Staud-punkte dcr Thatsachcn aus betrachtet, konstatirt cr. daß das schwarze Meer in diesem Angenblickc nur von dcu Strcitkräftcn dcr drci Alliirtcn beseht sci, mit Ausschluß Rußlands. Dicsc Mächte, Herren des schwarzcn Meeres, werden es so lange bleiben, als dcr Kricg daucrn wird. Es ist dcmnach nicht an ihnen, Konzessionen uon Rußland zn vcrlaugcu. In dcm Wnnschc, die Fragc richtig zu stcllcu, würdc cs cxaktcr scin. zu sagcu, daß cs an Rußland ist. an dic drci Mächtc die Frage zn stellen, untcr wclchen Bedingungen sic cinwilligcn würden. jener Ausschließung ein Ende zu machen, von dcr die rus« sischc Kriegsflotte gegenwärtig betroffen ist. Es würde oemnach nnr ein vernünftiges uud zugleich durch dic Umstände gerechtfertigtes Opfer sein, wenn cs sich cinc mäßigc Bcschränknng anferlcgcn würde, um wie« dcr zum Bestzc eines Theils jener Sonueränctät zu gelangen, welche thatsächlich nicht mehr iu dcn Hän-dcn Rnßlands ist. Dieses Opfcr wäre um so begrün, dcter und ehrenhafter, als es wesentlich dazu l>cilra> 634s gen würde, Europa cinc Bürgschaft für die Festigkeit uud Dauer des Friedens zu geben, uin dessen Wie^ dcrhcrstcllnng cs sich handelt. Nachdem er uoch hinzugefügt hatsc, daß es ihm am Herzen liege, zu kon-statircn, daß die Nußland zu machcndcn Vorschläge vollkommen ehrenhaft seien, und daß Nußland durch deren Verwerfung das Unrecht auf seine Seite drin« gen würde, verlas er dic in Abschrift unter Lit. k beiliegenden Artikel 3--10. Anf dic Friedenspräliminarien eingehend, würden diese Artikel, mit Vorbe» halt etwaiger Ncdaktiousverändcrnngen, nach seiner Ansicht hinreichen, nm Europa zu beruhigen nnd die Integrität und Unabhängigkeit der Türkei sicher zu stellen. Baron v. Vourqucucy hat nichts, weder bezüglich der Klarheit der Auseinandersetzung, noch der Stärke der Argumente, hinzuzufügen, dic der Minister der auswärtigen Angelegenheiten Frankreichs vorgebracht hat. Lord John Nussell stellte fest, daß in gewöhnlichen Fällen eine Macht, welche dic Stärke eines Nachbarstaates übermäßig findet, zu-den eigenen Hilfsquellen behufs der Herstellung des Gleichgewichts Zuflucht nehmen kann. So hatte Großbritannien, als es vor ctwa 2i) Jahren in Erfahrnng brachte, daß Nußland seine baltische Flotte verstärke, sich auf die Vergrößerung seiner eigenen Seemacht beschränkt. Allein das schwarze Meer befindet sich in einer Ansnahmsstcl-lnng. Das Prinzip des Verschlusses desselben ist, nachdem es zu allen Zeiten eine Negel des ottomanischen Neichcs gewesen war, seit dem Vertrage von 1841 in das öffentliche Necht Europa's ciugctrcteu. Von den zwei Mächten, welche allein dic Gestade des schwarzen Meeres beherrschen, vermehrt dic eine bereits sehr stark noch immer ihre Kräfte, während dic andere geschwächt ist durch die Kriege, welche sic nach einander gegen Nußland zu bestehen halte. Vei diesem Stande der Dinge betrachtet England dic übermäßige Zunahme der russischen Fiottc im schwartn Mcere als eine immerwährende, über dem Bosporus und Konstantinopcl schwebende Drohnng. indcm dicsc Flotte jeden Augenblick in kürzester Zeit eine beträchtliche Landmacht dorthin zu trausportircn im Stande ist.^ Da die Türkei in ihren eigenen Kräften nicht dic S cherhcitsgaranticn erblickt, welche sic selbst nnd Europa mit ihr zu verlangen das Recht haben, so ist es gerecht, dieselben iu der Verringeruug der Seemacht des andern Uferstaatcs zu suchen, und zwar in einem Verhältnisse, welches den drohenden Eharaktcr dieser Seemacht beseitigen würde. Da dieses Opfer für die Nuhc Europa's nothwendig ist, so könne, seiner Ansicht nach, der Kaiser von Nußlano es nicht als Vecinträchtignng scincr Würde cnialifizircn. Zn-geben, daß der ottomanischc Staat ein wesentliches Element des europäischen Gleichgewichts sei, und gleichzeitig eine fortwährende, gcgcn dicscs Ncich gc-riebtcte Drobnng aufrecht baltcn, schcinc ihm cin in die Augen springender Widerspruch zu scin. Vom Gesichtspunkt der militärischen Ehre liege, seiner An> sieht nach, in dem Vcitritlc zu den vom Herrn Minister der answärtigcn Angelegenheiten Frankreichs cnt» wickelten Ideen nichts, was irgend Icmands Empfindlichkeit verletzen könnte. Dic Armeen, welche Scba-stopol angreifen, haben sich eben fo wie die, welche dicsc Festung vertheidigt, mit Nuhm bedeckt nnd die militärische Ehrc ist von beiden Scitcn gewahrt. Indem der Graf Wcsünoreland den Ansichten seiner Kollegen beitrüt, macht er zn Gunsten der vorgeschlagene!, Lösnngsmodalität Erwägnngcn geltend, dic er der gegenseitigen Konvcuicnz zwischen Uferstaatcu entnimmt. Graf Vuol sieht in dem in Verhandlung stehen-den Entwurf eiu wirksames Mittel, dem Plutvergic-ßeu eiu Eude zu machcu, nnd Europa gegen das übermäßige Mißvcrhättniß zu sichern, das zwischen dcn rcspektiucn Kräften dcr beioen Ufcrstaatcn dcs schwarzen Meeres besteht. Er stellt als einen allgemeinen Grundsatz auf, daß das Verlangen, dic Land-und Seemacht eines fremden Staates zn beschränken, einenAngriffanf seine Souveränctätsrcchle machen heiße. Andererseits abcr gestattet die unbeschränkte Vermehrung der Militärmacht eines Staates den Andern, dcßbalb dieselben zum Gegenstände von Nc^lamatio. ncn zn machen. Indem er dicsc Ncgcl auf die ganz ansnabmswcisc Stellung des Pontus EnMns, eines geschlossenen Meeres, anwendet, in wclchcm man dcr unbegrenzten Entwicklung der maritimen Kräfte einer der Üfcrmächtc nnr eine aggressive Tendenz beilegen könnte, findet er, daß in diesem speziellen Falle nnd in dicscn Biuueugewässeru die Beschränkung gcrccht nnd keineswegs gccignct sei, die souveräne Würde zn kom pro mittlren. Freiherr v. Prokcsch sagte, daß Oesterreich mir lebhaft wünschen muß, Nußland möge dcn betreffenden Vorschlag annehmen, welcher in seinen Augen geeignet ist, Enropa zu beruhigen und dic Thatsachen in Uebcrcinstimnmug mit den Zusicherungeu des Kabinets von St. Pctcrsbnrg zu setzen. Fürst Gortschakoff richtet an den Minister der auswärtigen Angclcgeubeitcn Oesterreichs dic Frage, ob dic Beschränkung dcr russischcu ^cemacht im schwarzen Mccre, wclchc Graf Vuol als eine Ans-nahme von cincm von ihm sclbst anerkannten allgc-meinci: Prinzipc zugelassen habc, scincr Mcinuug uach zwaugswcisc ausgeführt werden solle, falls Nußland sich weigern würde, freiwillig darauf ciuzngchcn. Iudcm Graf Vuol dicsc Interpellation bcant-wortct, crklärt cr, daß Oesterreich für jctzt den in Diskussion befindlichen Entwurf uutcrstütze, indcm cs ihn ocr Annahme Nußlands empfehle; daß cr übn-gens dem Kaiser, scincm Hcrrn, scinc ganze Freiheit bczüglich dcr Wahl der Mittel vorbehalten müsse, durch wclchc Er cvcntucll diesen Vorschlag zu untcr-stützcn als cntsprcchcnd erachten wcrdc. Nachdem sich Fürst Gortschakoff vorbehalten hatte, sich in der nächsten Konferenz über dcn vorgeschlagenen Lösnngsmodus auszusprcchcn, macht Hr. Drouin dc Lhnvs alle Dringlichkeitsgründc geltend, die zu Gunsten einer unmittelbaren Entschcidnng sprcchcu, iudcm cr insbesondere darauf besteht, sofort zu erfahren, ob die Bevollmächtigten Rußlands dic Hanpt-umrissc des Vorschlages annchnmi odcr nicht, vorbehaltlich der wettern Negelung der Details. In dcr sich übcr dicscn Gcgenstand cntspinnen-dcn Diskussion stellen die Bevollmächtigten Nußlands fest, daß man nicht ihnen gerechterweise die Verzögerungen und die Vcrlangsamung der Uutcrhandlnng schuld gebeu köunc. Fürst Gortschakoff sagte, cr sci von dem Grundsatze ausgegangen, daß cin Icdcr individuell seiucn AusführungFplan vorschlagen sollc; da cr sich abcr jetzt einem unter Vieren auf ciner Basis kombinirtcn Plauc gcgcnüber schc, dic cr immcr als eine zu vcrmcidcndc Klippe bczcichnct habc, so glaubc cr mit gutem Nccht, behufs reiflicher Erwägung dieses Planes', den cr nur rasch habc vcrlcsen hören, so vicle Zcit verlangen zu können, als zu dessen Ausarbeitung erforderlich gewesen, nämlich zweimal vier nnd zwanzig Stunden. Hr. Drouin dc Lbuys bcmerkt, daß, wcnn bci dem vorgeschlagenen Systeme Rußland ctwas gcgcn dic Festsetzung einer bestimmten Ziffer und dic direkte und unmittelbare Mittheiluug dicscr Ziffcr dlirch dic Koufcreuz au die russischen Bevollmächtigten cinzuwcu-dcu bättc, cin Ausweg crsonucu werden könnte, wodurch dicscr doppelte Uebelstaud beseitigt würde. Die Bevollmächtigten Nnßlands und dcr Pforte sollten sich nnter einander im Schooßc dcr Konferenz übcr ciuc Grundlage cincr Abwägung ihrcr respektiveu Strcit-kräftc verständigen, wclchc Grundlage in cincm Uebcr-cinkommcn verzeichnet werden soll, daß sic unter sich unterzeichnen, und welches dcm Vertrage bcigclcgt, denselben Wcrth und dicsclbc Kraft habcn würde. Anf dic allgemeine Vemcrkung, dic Lord John Nnsscl inachtc, cr könnc dic Skrupeln Nußlands uicht dcgrcifcu. da dic Pfortc ihrcrscits das Prinzip dcr Beschränkung anzunchincn sich gcncigt zeigc, setzt Hr. v. Titoff auseinander, daß es, um dic Schwicrigkci-tcn in billiger Weisc und in Ucbereinstimnumg mit den Bedürfnissen und dcr Konvenienzcn der beiden Üfcrmächtc zu lösen, zweifelsohne das wirksamste Mittel wäre, direkte Erklärungen zwischen dcn Bevollmächtigten dcr Türkei und jencn Rnßlauds zu erleichtern. Durchdrungen von dcn hcilsamcn Wirknn-gcn eines guten Einverständnisses zwischen dcn beiden Staaten ist er übcrzcugt, daß uichts dcn russischen Bevollmächtigte!: cinc bcsscre Gelcgcnhcit bictcn würde, dic versöhnliche Stimmung ihres Hofes zu beweisen, als weuu sic iu der Lage wären, ihrc gegenseitigen Interessen mit einer Macht zu erörtern, wclchc iu ihren Entschlüssen und Bewegungen ganz'frei ist. Da diese Mcinung von mchrcrcn Scitcu dic Einwendung hervorrief, daß die von dcr Pforte auf Anlaß dcs Kricgcs unrcrzcichnctcn Verträge cs ihr uu-lcrsagtcu, mit Nußland ohne Mitwirkung dcr Verbündeten dcs Sultans übereinzukommen, so behauptet Hr. v. Titoff, daß diskntircn nicht dicsclbc Sachc sci, als sic verpflichten; cr glaubc daher, daß dic Pfortc, ohne, von dcn cingcgangcncn Vcrpfiichtungcn abznweichcn, von dcn Frcnndcn dcs Fricdcns nicht cnt-muthigt wcrdcn solltc, cincn Weg zu adoptircn, wcl-chcn dic Natur dcr Dingc bciocn Ländern anzeigt, wclchc dcr Kricg uicht hinocrt, cinc Mcngc nachbarlicher Interessen zu habcn, dic bcstcns gcwürdigt werden können, sobald sic dcr kompetenten Prüfnng ci-ncs Icdcn in scincn Angelegenheiten uutcrzogcu wcrdcn. Fürst Gortschakoff erklärt, daß cr mit dcn von scinem Kollegen ausgedrückte!! Gesinnungen völlig übereinstimme, und bedauert, dic h. Pfortc, um deren Schntz und Unabhängigkeit cs sich handelt, in cincr Lagc zu schcn, die dcrsclbcn so cntgcgcngcsctzt zu scin scheint. Aali Pascha protcstirtc, gcgcn dicse Wcisc dic Fragc zu stcllcn. Er drückt scin Bedauern aus, daß er sich gezwungen schc. trotz scincs Wnnschcs, die Diskussion nicht zu verbittern, dic Bemerkungen des Fürsten Gortschakoff damit zu entgegnen, daß er feststellt, wic die hohe Pfortc dnrch Umstände, dic allcr Welt bekannt sind, gezwungen worden sci, zn den Waffen zu greifen, um ihrc Ncchtc zu vertheidigen; daß die beioen großen Wcstmächte, nachdem sie dic Gerechtigkeit ihrer Sache erkannt, cinen auf Grundlage vollkommener Gegenseitigkeit basirtcn Allianzvertrag mit ihr abgeschlossen; daü die Klansel, wclchc das ottomanischc Ncich gcgcnüber dcn Westmächten bindet, ohne vorhergegangene Verständigung mit ihnen zu keinem Abschluß zu kommen, diesc ihrerseits der hohen Pforte gcgcnübcr in dcmsclbcn Gradc bindct; daß ihn endlich scinc Vollmachten nicht ermächtigen, eine Separatverhandluug mit Nnßland außerhalb dcr Konferenz anzuknüpfen. (Folgen dic Unterschriftcn.) Beilage 3.it. /k. zum Protokoll Zdr. XI. Artikel 1. Die hohen kontrahirenden Parteien, wünschend, daß die hohe Pfortc an dcu Vortheilen dcs Eiu-klangcs Theil nchmc, welcher durch das öffentliche Necht zwischen den vcrschicdcncu Staaten Europ's fcstgestcllt ist, verpflichten sich, Jede ihrerseits dic Unabhängigkcit und tcrritorialc Integrität dcs otto-manischcn Neichcs zu achten, garantiren gemeinschaftlich die gcnanc Einhaltung dieser Verpflichtung nnd werden in Folge dessen jeden Akt odcr jcdcs Er-eigniß, das geeignet sein würde, dieselbe zu verletzen, als cin5 Frage europäischen Interesses betrachten. Artikel 2. Solltc sich cin Konflikt zwischen der Pfortc und cincr dcr koutrahircndcn Mächtc ergeben, so sollen diese beiden Staaten, chc sic zur Gcwaltauwcu-duug schreitcu, dic audcru Mächte iu Stand setzen, dicscn äußersten Schritt dnrch friedliche Mittel'zu vcrhütcn. Beilage R.it. « zum Protokoll Nr. XT. Artikel 3. Indcm Sc. Majestät dcr Kaiser aller Ncnßcn und Se. Hoheit dcr Sultau sich gegenseitig cincn Vcwcis ihres Vertrauens geben nnd dic Besorgnisse verhüten wollcn, dic ans dcr übermäßigen Entwicklung ihrcr Scc>Strcitkräftc im Gurinns cntstchen köuutcu, verpflichten sic sich, Icder in diesem Meere nicht mehr als vier Linienschiffe, vier Fregatten, mit einer ucrhältnißmäßigen Zahl leichter Fahrzeuge und uicht armirter, ausschließlich zum Trausport dcr Trup< peu eingerichteter Schiffe zn habcn. Artikel 4. . Dic dnrch dcu Vertrag vom 13. Juli 184t bekräftigte Ncgcl dcr Sperrung der Meerengen dcs Bosporns und dcr Dardanellen wird in Kraft blci'« bcu, vorbchaltlich dcr iu den folgenden Artikeln spc-zifizirtcn Ausnahmen. Artikel -'>. Iedc der kontrahircndcn Mächte, die kein Etablissement am schwarzen Meere haben, wird dnrch einen Firman Scincr Hoheit, nachdcm sie cs fünf Tage im Vorhinein notifizirt hat, antorisirt werden, in dieses Meer eine Anzabl Schiffe einfahren zu lassen, gleich der Hälfte dcr See - Strcitkräfte, dic jede, dcr bciocn Üfcrmächtc dort in GcmäLheit dcs Artikels 2 nnterhalten wird. Artikel 6. Zn keiner Zeit werden Kriegsschiffe fremder Na< tioncn. mit Ausnahme dcr leichten, den Gesandt» schaftcu gehörenden, bis auf dcu heutigen Tag zu< gelassenen Fahrzeuge, am goldenen Horn Anker'wcr< feu können, und in Fricdcuszcitcu wird dic Zahl dcr Linienschiffe dcr kontrahircndcn Mächtc, dic kein Etablissement am schwarzen Mccrc habcn, nicht mehr als vier anf cin Mal vor Konstantinopcl, anf ihrer Fahrt von den Dardancllcn in's schwarze Meer nnd vom schwarzen Mcere in die Dardanellen betrageil können. Artikel 7. In dem Falle (dcn Gott verhüte« mögc), iu wclchcm dcr Snltan von cincr Agrcssion bedrol't scin solltc, bchält er sich das Recht vor, dic Durch' fahrten allcn Sccstrcitkräftcu scincr Verbündeten zu eröffnen. Artikel 8. Dic bcidcn Üfcrmächtc dcs schwarzen Mecrcs vcrpftichtcu sich, nm dcn anderen hohen kontrahireu« dcn Parteien ihren Wnnsch zn bczengkn, mit ihnen dic freundlichsten Vcziehnngen zu untcrhaltcn, in allcn Häfcn des schwarzen Mcercs dic Konsnln zli-zulasscn, dcrcn Etablirnng dicselbcn dort nützlich cr« achten solltcu. Artikel 9. Indcm Sc. Majcstät dcr Kaiscr allcr Neußcn und Sc. Hcheit dcr Sllltan cincn Vcwcis dcr gro?'' müthigcn Gcsinuungcn, von dcncn sic dnrchdruugl'll siud, gcbcu wollcu. verhcißcu sic vollständige uu gänzliche Amnestie allcn Bcwohncrn und Bcamtcn der Provinzen, die dcr Schauplatz dcs Kricges ^' wescn sind. Kcincr dcrsclbcn wird wegen sciucr ^^ sinnnngcn, Handlnngen odcr für das von ihm wa/ rcnd dcs Kricgcs oder während dcr temporären ^ ' setzung der bcsagtcn Provinzcn dnrch dic ^>p ," Truppen dcr kriegführenden Parteien eingehalten H3» Benehmen zur ?cecheuschaft gezogen oder verfolgt werden können. Die Bewohner der Alandsinsclu sind zum Genusse dieser Verfügung zugelassen. Artikel 10. Se. Majestät der König von Sardinien ist in dem gegenwärtigen Frieden mit eingeschlossen. Die kommerziellen und andern Beziehungen zwischen dic< sem Königreiche und dem Kaisetthumc aller Reußeu werden auf demselben Fuße wieder hergestellt, auf dem sie vor der Kriegserklärung waren. (Fortsetzung folgt.) Oesterreich. Wien, 26. Mai. Der Rückkehr des Herru Erzherzogs Othmar Ritter v. Rauscher uou Rom, wo derselbe seit siebcu Mouaten verweilt, wird An-saugs Juni cntgcgeu gesehen. __ In Josef Vermaniss Kunstverlage ist eine Denkmünze zur Erinneruug au die Geburt der Prinzessin Sophie, ersten Sprößlings Ihrer k. k. Majestäten Franz Joseph und Elisabeth, erschienen. — Bei der k. k. Finauzwachc in Steicrmark, Kärnten, Krain und dem Küsteulande werdeu geeignete Bewerber als Oberaufseher in die k. k. Finanz« wache aufgeuommcu. — Feldmarschallieutenant Kellucr v. Kölleusteiu hat auf seiuer im Allerhöchsten Auftrage uutcruommcueu Bereifung der Thcisgegend ^uch Scmliu berührt, uud sich vou dort zur Besichtigung der verschicdenm Ortschaften des deutsch - banater Grenz-Rcgiinents bc-gcben, um die dllrch die Theiß verursachten Schäden aufzunehmen. — Das h. Miuisterinm hat, wie die „Voh." meldet, dem k. k. Hrn. Qberingcnieur Werner die Bewilligung eines Urlaubes zur Vornahme der Tra-cirung der Prag-Nürnberger Bahn ertheilt. Der langen Ungunst der Witterung ungeachtet werden bereits seit einigen Wochen vom Hrn. Werner die Tra-ciruugsarbciteu mit eben so vicl Eifer als Umsicht gefördert und es sollen die Terraiuoerhältnisft im All» gemeinen als sehr günstig sich herausstellen, anch soll die Anlage große ökonomische Vortheile dadurch ver-beißcu, daß die Materialien zur Herstellung des Vahu-körpers allcuthalbeu an der Tracc selbst oder nächst derselben reichlich vorhanden sind. — Aus Anlaß eines jüngst vorgekommenen Falles, daß der Trausport chier, für Rechnung eines Wiener Hauses in Odessa augckauftcn Parlhie Talg über Rcni nach Galaez von der moldau'scheu Notierung beanständet wurde, sind die nöthigen schritte aetban worden, um die Beseitigung einer solchen Hem> niunq des ueutralcu, uamentlich des österreichischen Handels zu erwirken. In Folge dieser Schritte ward sowohl an den Fürsten der Moldau, als an jenen der Walachei, von der hohen Pforte ein Vezirialschrci-ben abgefertigt, welches die Aufforderung enthält, nicht nnr der erwähnten Warenseudung, soudcru in Zukunft auch allen, nicht in die Kategorie des Kriegsmaterials gehörigen Gegenständen die Durchfuhr durch die bcidcu Fürstcnthümcr zu gestatten. Graz, 26. Mai. Die „Gratzer Zeitung" meldet: „Am N. d. M. hatte, wie bekannt, eine von Sr. Exzellenz dem jnbilirten Landeshauptmanne Ig-naz Grafen v. Atteins geführte Deputation das Glück, Sr. k. k. Apostolischen Majestät dic ehrfurchts. volle Bitte um die kaiserl. Vewilliguug zur Errichtuug des Monuments vortragen zu dürfcu, durch welches die Stadt Graz deu Gefübleu ihrer Dankbarkeit gegen den verklärten k. k. F. Z. M. Ludivig Freiherr» v. Neldcn Ausdruck zu geben strebt. Se. Majestät haben die Deputationen mit der gewohnten kaiserl. Hnld empfangen uud dereu ehrfurchtsvolle Bitten gnädigst entgegengenommen. Und diesen Bitten ist die kaiserl. Genebmignng U' einem Maße zu Theil geworben, welches dic ^ffnuugen, die wir zu hegen uns erlaubteu, weil überragt. Durch eiu an den Hrn. Grafen Attems, ale Vorstand des für die Errichtuug des Weldeu-Monumentes in Graz konstitnirten Vereins, gerichtete? schreiben wurde uus die beglüekeudc Mittheilung, daß i^e. Majestät über dic Allerhöchstdcnselben überreichte Bitte mittelst Allerhöchster'Entschließung vom ^". Mai dic Bewilligung zur Errichtung eines Monumentes zu Graz für den verstorbenen Fclozeugmci-lln- Freiherrn von Wcldcn allcranädigst zu ertheilen Muht haben. „, Zugleich habeu seine Majestät den Betrag vol^ Euttansend siebenhundert Gulden, als Beköstiguugs preis von 2l Centner Metall, aus der Allcrhöch "' Prwatkassc als Veitrag zu diesem Unternehmen l)uwreichst an den unter dem Vorsitze des Grase:' ^^ konstituirteu Verein anzmveifen gerulit." Tric st. Dem Vernehmen der »Tricster Zeitung" nach weroeu Se. k. Hoheit der dnrehlauchligste Hr. Erzherzog Ferdiuaud Max, Mariue-Oberkommau-daut, bei der Uebuugsfahrt, dic das uuter dein Kommaudo Sr. k. Hoheit stehende kaiserl. Geschwader uuteruimmt, Sr. Majestät dem Köuig von Griechenland einen Besnch abstatten. ^^ sH ZZ ^65Hß «l* ick H^ sH Am 6. d. M. fand zn Cctinje, wie der «Wien. Ztg." berichtet wird, vor dem Schlosse des Fürsten un> ter großem Zudraug des Volkes dic Kundmachung des neuen Erbfolge-Statutes für das Haupt vou Moute-uegro und dann des neuen Strafgesetzbuches Statt. Nachdem alle Scuatorcu uud Hauptliuge vor ciuem Kruzifix dcu Eid. beide Gesetze gewissenhaft befolgen zu wollen, geleistet hatten, wurde die Detail» Verlc» suug der Gesetze vorgenommen. In Bezng auf dic Rcgieruugsuachfolge erklärte der Fürst im Statnte, daß ibm zlicrst seine männlichen Nachkommen nach dem Alter, — dann, wenn er deren nicht hätte, der Sohn seines Bruders Mirko nachzufolgen habe. Sollte dieser männliche Stamm aussterbcn — so falle dem Volke das Recht zu, sich eiu Haupt, jedoch immer aus der Familie Petrovich selbst zn wähleu. Im Strafkodex, welcher übrigens noch nicht gedruckt ist, dcsscu Druckleguug jedoch bald erwartet wird, sollen uutcr andern die Bestimmungen ent. halten sciil, daß jeder mit Uebcrlcgung verübte Mord, anch die Blutrache, mit dem Tode bestraft; — daß Bigamie nnd dic Auftösuug der Ehc nicht mehr gestattet und jedes gegen österreichische Unter» thanen verübte Verbrechen eben so bestraft werden soll, als ob es in Montenegro begangen worden wäre. Bei Gelegenheit dieser Volksversammlung gab der Fürst anch bekannt, daß von August au zwei ueue Steueru eingeführt werdeu: eine Grundsteuer uud ciu Wieseugeld mit 20 kr. für jedes Stück Pferd uud Hornvieh uud vou 2 kr. für jedes Stück kleine-rcs Weidevieh. Der Eiudruck dieser Verkündigung war bei der ohnelun herrschenden Noth ein sehr schmerzlicher und das Volk ging betrübt nach Hause. Mau meiut all> gemein, daß dic Eiuhcbuug der ueueu Steuern auf Schwierigkeiten stoßen wird. Besonders hart trifft dic neue Besteuerung die armen Grahowaner, welche, von den Türken als . Unterthanen betrachtet und mit Abgaben belastet, auch von Montenegro ftit Jahren zugleich als Angehörige angesehen wcrixii. Die inständigsten Gesuche, die im letzten Kriege (1863) ohnehin so schwer nütge» nommene Gemeinde zu berücksichtigen, blieben ohne Erfolg. Dentfchlmzd. Es sind, wie das „C. V." schreibt, neuerdings Verhandlungen von der preußischen mit der rus. fischen Negierung wegen Aufhcbuug oder Milde-^ ruug des Verbots der Ausfuhr von Gold uud Silber aus dem Königreich Polen angeknüpft worden, die indeß bis jetzt zu keinem günstigen Ergebnisse geführt haben. Italien. ^' Das „Abendblatt der W. Ztg." vom 18. d. M. ^ berichtet über einige unruhige Auftritte, deren Schau-platz das Itt Miglieu vou Rom entfernte Dorf R occa , di Papa war. Es handelte sich dabei um dic Abwehr ^ vou ucucu Waldfreveln, an dencu sich die Bewohner ^ dieses Dorfes gehindert sahen; einige Forsthütcr wurden von ihnen mißhandelt, aber'vier Gendarmen genügten, um dem Tumult eiu Eude zu machen, bei ^' dem dic vereinzelte Stimme eiues Tollkopfes deu -' Ruf „es lebe die Republik« gewagt datte. Dieser unbedeutende Vorfall wird iu der „Köln. Ztg." bereits ^ als eine nnter dem Rnfe „es lebe die Republik" ansgcbroehcne Insurrektion geschildert. Der Erzprie- t stcr und der Gonfalonierc seien von dcu Vewohueru vou Nocca di Papa verjagt, dic Rcpublik dcmuächst ? proklamirt wordcu. 70 Soloateu hätteu das Dorf - uach eiuem kurzen Kampfe besetzt :e. :c. Kein Zweifel, ? daß wir, obgleich schon in diesem Berichte der „Köln. , Ztg." dic Einbildnngskraft des Korrespondenten etiuas - geleistet hat, noch vicl erstaunlichere Mittheilungen l über „die Revolution iu Rocca di Papa" zu leseu - bekommen werden. NHtzVeHen. Vom Bord des „Tartar," 1". Mai. Adends t 7 Uhr, bringt die „kölnische Ztg." folgende Korre->- spondcnz: „Nun wären wir in Elffsnabben oder, wie die i Schivedeu es nennen, Elggsuabben. Alle sind wir froh, nach dem heftig durch drei Tage anhaltenden Sturme wieder Land unter unseren Füßen zn fühlen, Dieser kleine Ort, welcher nur einige arme Fischer« wohuungen auszuweisen hat, aber wegen der von Schweden gegen Nußland gefülmcn unglücklichen Kriege historisch merkwürdig ist. liegt in einer sehr wüsteu, uackten Gegend. Felsen gibc es in Menge, auf deren Rücken nur ganz verkrüppelte Bäume und kümmerlich gedeihendes Gesträuch zu sehen sind. Wo wir und der „Cossak" liegen, welcher heute vor uns hier vor Anker ging, ist der Hafen oder vielmehr dic Blicht so groß uud vortrefflich, daß cinc doppelt so große Auzahl Schiffe Ihrer großbritannischen Ma» jestät Regiernng beherbergt werden könnte, als sich gegenwärtig in den Gewässern der Ostsee befindet. Wir sind als Vorhut der uachkommcndcn Schiffe hier angelangt, uud morgcn oder längstens übermorgen trifft das Gros der Flolte ein, welches sich im Au« geublicke vor Farösuud auf Gothland, mit Ausnahme der Blokade-Dienst thuenden Schiffe, in einer Anzahl von 30 — 3ii Schiffen gesammelt hat. Es heißt, daß wir hier auch dic Anknnft des französischen Geschwaders abwarten werden. Der Admiral Dundas, welcher energisch anf die Disziplin nnd Anfrechthal« tung der Ordnung auf den Schiffen sieht, wird so» fort nach seiner Aukuuft uach Stockholm, welches nur 6 Meilen vou hier entfernt ist, abgehen und dort selbst dem König seine Aufwartung machen. Das Dampfschiff „Arrogant" besuchte vor mehrcrcu Tagen dic ganz von russischen Truppcu eutblößtcu Alauds-Inseln, uud die Matrosen, die an's Land fuhren nno mit den Bewohnern einen Verkehr unterhielten, wurden von den Letzteren anf das freundlichste cmpfan« gen. Ueber dic eigentliche Kriegführung der Flotte gegen dic russischen Festungsmaueru verlautet uoch nichts Bestimmtes. Der Admiral steht mit der eug-lischen Negicrnng via Danzig iu uuausgesctztem Depeschenwechsel." Portugal. Lissabon, 20. Mai. Der König von Portugal , Dom Pedro V., hat sich iu Lissabon eingeschifft. Er begibt sich nach Bordeaux nnd von da nach Paris. Telegraphische Depeschen. " Paris, 28. Mai. Der hcnligc „Monitcnr" enthält einen Bericht des Generals Pllisf'cr vom 27. d. M. folgenden wesentlichen Inhalts: „Am 26. besetzten wir die Tschcrnajalinie, der „nicht zahlreiche Fcind leistete geringen Widerstand, „und zog sich rasch in's Gebirge. Seitdem hat der» „selbc keine Demonstration ucrsncht. Die Vefestignngs« „arbeiten bei Kamicsch schreiten vor. Ein vollkommener Erfolg wnrdc zu Kertseh uud Icnikalc dadurch „erzielt, daß der Feind bei der Anknnft der Alliirten „räumte, seine daselbst liegenden Dampfer verbrannte „und mehrere Pulvermagazine auffliegen ließ. Dic „Flotte der Verbündeten halt nu.imehr das azow'schc „Meer geschlossen." " Paris, 27. Mai. Der „Moniteur" meldet: Se. M. der König von Portugal ist gestern hier an> gekommen; der Prinz Napoleon begrüßte ihn zuerst oei seiner Ankunft, der Kaiser empfing ihn am Ein« gange des Tuilcrienschlosses. London, 26. Mai. (Nachträglich.) In der gestrigen Obcrhaussitzung zog Earl Grey seiuen Friedensantrag zurück, uachdem Elarendon, Argnll, Granvillc, Malmesbury, ja selbst der Bischof von Oxford deu Krieg vertheidigten. Im Unterhansc waren die kriegerischen Stimmen überwiegend. Lord Pal-merstou befürwortete dringend die Beschaukuug der russischen Seemacht im Pontus, läugnete die Annehmbarkeit der russischen Vorschläge und stellte iu Abrede, daß eine Spaltuug des Eabinets iu der Kriegssragc erfolgt sei. D'Isreali's Motion wurde hiernach mit 319'gegen 219 Stimmen verworfen, die wettern Debatte nach Pfingsten vertagt. Nachrichten ans Bombay reichen* bis 1. d. M., sind übrigens, Indien selbst anlangend, unwesentlichen Inbaits.' In Birma ereignen sich fortwährend Un-rnheszenen. In Sehanghac kehrt das Vertrauen zurück Die Rebellen im Norden werden fast nberall gefchlagen. Ein englischfranzö'sisches Gesebwadrr ist ubcr Iapau uach der Amurmünduug und Kamt,chatka abgegangen. Odessa, 24. (l2.) Mai. Hier eingelaufene Mittheilungen aus der Krim vom 12. (^6) d. M. brachten nichts Neues. <' St. Petersburg, 26. Mai. Fürst Gor-tfchakoff berichtet aus Scbastopol vom 21. d.. daß daselbst nichts Vemerkenwerthes vorgekommen war. )u Eupatoria wurden am 19. d. M. alle Truppen eingeschifft, ihre Bcstimmnng blieb unbekannt. 'Nach der Anssage von zwanzig Ucberlänfern hätten die Türkeu Eupatoria verlassen nud nnr Egyptier blieben znrück. Druck und Verlag von I. v. Ktt'iuwayr ck F. Pnmbcrg in Lmbach. — DcrantworMcher Äedacteur: F. Vamberg Börsenbericht aus dem Abendblatte der öster kais. Wiener-Zeitung. Wien 26. Mai 1853, Mittags 1 Uhr. Die staue Stimmung, in dcr die Börse eröffnete, besserte sich in Folge dcr während dcr Vörsc eingelangten höheren Kurs-notirungcn aus Paris und London. Effekten waren durchgehende« fest, 5"/« Mctall. hoben sich bei Mangel an Stücken von 79'/,, auf '/., ^ 7, pCt. von <'.!) auf 69 V.. Nordbahu-Aktien hielten sich bei 189. Staatseisenbahu-Aktien bei 3lt. Das Geschäft war übrigens mit Rücksicht auf die Feiertage sehr beschränkt, Devisen waren ffau, zu weichenden Kursen offen rt. Comptantcu begehrt und fest. Amsterdam 1(N'/, Brief. — Augsburg 127 Brief. — Frankfurt 126 Vrief. - Hamburg i»2"/. Vrief. — Livrrno —. — London 12.18 20 .^ 19. — Mailand 126 '/, Vrief. — Paris 147 Vricf. Staatsschuldverschrcibungen zu 5"/« 79'/,-8N detto „ 4'/,'/« 2 Oedcnburgcr dctto detto „5 7» !»0'/>-90'/. Pcslher tctto dctto „ 4°/« 9l '/2^!>! '< Mailänder detto dctto „ 4 7. 90'/,—90 7, Lotteric-Anleheu vom Jahre 1«:N 220-221 detto detto 1839 11«'/. 1>7 dctto Vctto 1854 101 7« ^1«l "/.. Vaüko-Obligationen zu 2 '/, 7, 57 ',^-5^ Vank-Akti.n pr. Stuck 987-988 detto ohne Vczug ^— — detto neuer Cmission — — GskomplcbankMticn 88- 88 '/. Aktien der f. k. priu. üsterr. Staats" Eiftnbahnacsellschaft zn 200 fi. oder 500 Fr. 3l 1—311 '/, Wieu-Naabcr Aktien (zur Konvertirung augemeldet) 110'/. -K0 '/, Nordbahn - Aktien 189 -189 '/, Vudwcis-Lüi^Gmuiidncr 242 -244 Preßburg-Tyrn. Tisenb. 1. Emission 18-20 dcttu 2. „ mitPriorit 30—35 Ocdcnbnrg-Wicli.-Nenstädter — — Dampschiff-Aktien "20 -521 detto 12. Emission 5l«-5i7 detto des Lloyd 500-503 Wiener-Dampsmühl-Aktieu 128-129 Pcsther Kettenbrücken - Mtien 55- 00 Lloyd Prior. Oblig. (in Silber) 5 7« 94-94 '/^! Nordbahn detto 5 7« 86-86'/,°j Glogguitzer detto 5 7« 77-7H Donau: Dampfschiff-Oblig. 5"/« 82-83^ Como , Nenlscheiiit 13-13 '/. <5sterh«zy 40 ft. Lose 81 '/,—»2 Windisch^rätz-Lose 29 '/, -29 7. Waldstcin'sche ., 29-29 '/. Kcglcvich'schc „ 10-10'/. K. k. vollwichtige Dukaten-Agio 32 7.-32 '/, Telegraphischer Kurs - Bericht der Slaatspapicre vom 29, Mai 1853. Staatsschuldvcrschreibungen . zu 5pCt. fl. in (5M. 79 3/4 detto aus dcr National-Anieihe zu 5 '/„ fi. in l^M. 84 1/4 dctto ' '......^12 „ ., 69 1/8 Darlehen mit Vcilosung v, I. 1854. fur 100 fl. 10! 13/l6 Aktien dee k. k. priv. östcr. Staatseisenbahn- gesellsel'aft zu 200 fi. B. V. cder 500 Fr. 3l2 ss. V. A. Nien-Naaber'-.'lltieu . ...... HO !/4 fi. in C M. Grundentl.-Obligat. anderer Kronläuder zu 5 '/, 73 3/4 Bank-Aktien pr. Stiick...... 989 fi in (5. M. Aktien dcr Kaiser Ferdinands-Nordbahn zu 1000 fl. (K. M. getheilt . . . . 1895 ft in C. M. Aktien der österr. Doliau-Dampfschiffs'ahrt zu 500 fi. C. R....... 520 fi. in C. M. Wechsel-Kms vom 29. Mai !855. Amsteldani, für 10» Holland. Guld., Nthl. 104 2 M'nat. Augsburg, für !0« Gulden (5ur. Gulv. 126 7/8 Uso. Frankfurt a. M. t. Mailand, für 300 Ocsterr. Lire, Gulden 126 1,8 2 Monat. Paris, für W», Franken . . Gulden 146 3/4 2 Monat. Prag, für 100 Gulden..... 146 3,4 2Munat. Bukarest, für l Gulden . . . i^ri, 214 1/2 3l T. Sicht. K. K. vollw. Mmz-Ducatcn . . . -^'1/8 pr. (äent. Agio. Z. 802. (I) Im Hause Nr, 90, St. Peters-Vorstadt, sind 200 Elmer alte, stei-rische, gute ilMger Weine, und circa 50 oder 60 Zentner gutes Heu zu verkaufen. Z. 778. (2) l Anempfehlung. l ^ Der Gefertigte, ein peiisionirter Staatsbuch- ^ G Haltling><-Nechin!!igs-Offiz>al, in allen Nechiniügs-^ I Geschäften, so U'ie auch im Konzeptfache bewan-A U dert, empfiehlt sich zn Revisioüs-Geschäften und A L N>r Zusanülienstelliing aller Gattungen von Rech G D nungen dem hohen Adel, der hochwm'digen Geist-^ Klichkeit, den Heilen Nechtsfrennden, Vormündern« Hund den Gemeindevorstehern. H M Ini Einverständnisse werden und könne» der- I N lei Geschäfte cuif Verlangen anch ansier seinem ^ D Domizil b,sorgt werden, ' ^ K ?ll,sklmft' in Laibach am Franziskanei'platz, ^ ,V im Bernbacher'schen Hanse Nr. l45, I'jt», im A V ersten Stock. ^ Z 759. (3) Mehre Oerefchaftsgiiter in Keain werden zu kcmfen gesucht. Dicsifällige Verkaufsanträqe und gc^ nauc Beschreibungen, mit 3lngabe des Preises, wollen an G ?l. Aichmaycr in Graz, Postplatz Nr. 17L, oder an L M. Scherauz, ^r. 289 in Laibach gerichtet werden, wo auch beim Letztern ein Dienst mit guten Bedingnissen zu vergeben ist._________________ Z 780. (2) d e s Nest- Warenlagers von Frühjahr- und Sommerstoffen, 50 ^/y unter Fabriksprcisen, in der Tuch- A Schnittwareuhandluttst d e s Z 763. (3) Gefertigte gibt bekannt, daß sie alle Gattungen Schling- und Stick-mustcr vorzeichnet; auch empfiehlt fie sich zu allen Gattungen Damen-Pulzarbeiten und bittet um geneigten Zuspruch. Marie Wa scher, __________St Iakodspli'tz Nr. 1^8. zweitsn Stock. Z. 732. (3) " —— — ^_> _____ A lt k ü lt d i g n ll g der Cur-Anftalt zu Vellach in Kärntm. Diese besteht im Trinken der verschiedenen Sauerbrunnen, mit oder ohne Molken, dann dcr guten süßen Felsei^quelle; ferner im Bciden in dem obbenalmlen Sauerbrunnen nach ver« langten Graden, in Kesseln oder mir Stahl gewärmt; dann im kalten Flußwasser und den Sturzbädern aus der Fclscucimlle. Die Preise der Zimmer, Betten und Bäder können in der Cur< Anstalt einqeschen werden. Frisch geschöpfter Vellacher Sauerbrunn ist bei den Herren Simon I. Pcßiak k Söhne in Laibach zu haben. ________Glarn Peßiak. Z. iW. (3) " ^«s--»^ Kaiserlich-kmnglich ^ nu^schl. primlegirtes W^^ attstcmein ^^^ beliebtes Anatherin- W Mundwasser »«WWW «?« T3« K^4ßzVD«> WMMWW prakt. Zahnarzt und Privilegiums-Inhaber in Wien, W»WWMM innere St»I«^ und durch cigcnc Prärie srpl'^'l't, üblcu Geruch aus dcM >^^WWVW^WU^ Mundc, bei vcrncichlässi^tzr Rciuiguüc,, sowohl füustlichrr als hohler Zähuc uud Wnrzclu und ^ge ii Tabak glruch ; cs ist ciu n n üb ertro f fl ich cs Mitttel gca.m krcmkl's, lcicht I^WW^W^^^^WW blutcudcs, chronisch entzündliches Zahnfleisch, Scorbut, besonders bei Seefahrer», sscgcn rhcunsatische und gichtischc Zahnleiden, bei Auflockerung und Schwinden de» Zahnfleisches, besondc rs im vorgerückten Alter, wodurch eine bcsond^re Empssndlichlcit WWW>WWWW»! desselben ssslicn jeden T e mp c r a tn r w echse l entsteht; cs stärkt das Zahnfleisch und bewirkt lIFI3«3R^__WD^W» festeres Anschließen drr Zähne; es schützt gcgm Zahnsch >ucrz bei krank c n Z ä h n c n, geg/« ^u i)>lui,>zc ^j a ^) ii >l c i i! bi l d un g ; c^i ertheilt dein Mundc eine angcnchine Frische und Kühle, sowie einen reine» Geschmack da es dcn zahcn Schleim in demselben auslöst und dieser dadurch leichter entfernt wir), dahcr geschmackvcrbesscrnd einwirft. Dilfts Mundwasser ist frei von allen Säuren, Salben odcr sonst schädlichen Stoffen für die Zähne, daher eö auch >n^ Vortheil und ?iutzcu anhaltend gebraucht werden soll: von dessen wohlthätiger Wirkung möge als ein kleiner Beweis dienen, daß seit dcm kaum vierjährigen Bestehen dieses Mundwassers in 209 Niederlagen des In- und Auslandes dcr Absatz uud Verbrauch Nch melir als um das Zehnfache gesteigert hat. Selbst von den höchsten und hohen Herrschaften beständig mit Erfolg angewendet, auch von rcnommirten Aerzten verordnet, hat dieses Mundwasser regelmäßig staunende Wirkungen hervorgerufen. Vegetabilisches Zahnpulver von F. t«. Z?«zzp^ Zahnarzt nnd Privilcgiums-Inhaber des »^«k^tz»«z'L«z « WZ«ÜLzz^VlT8^0L'» >" IVieu, Sc^dt, Oolcschmidgasse N>. 604. . s Ls reinigt die Zähne derart, daß durch dessen täglichen Gebrauch nicht nur der gewöhnlich so lästige Zahnstein /"^'"' wird, sondern auch die Glasur de>- Zähne an Weiße und Zartheit immer zunimmt, ssinc Schachtel kostet 3« lr. Die ^icdcN^ von obigen beiden Artikeln ist in Laibach nur bei Herrn Alois Kaisell. „z>!M Feldmarschall Radctzky", so wie in (5apo d -'N beim Apotheker Gicvanni Dclise, in Gör^ bci G. Grignaschi. in Cilli bei (5. Kri,per, in Klagcnfurt beim Apotheker ^in Veinitz, in Tarvis beim Apotheker Aibin Siüfler, in Triest beim Apotheker Antuüio Zampieri uud'iu Villach bci Mathias 6^ .........^ H^<<^-» Der heutigen Zeitung likgl cine alisfülnllche Anzeige von dem Co!,ue>s