» ?oRa!mz pI»L»a v ffvwvkal. MMt Kleine Nachrichten V u r a r e st, 13. August. Die offiziöse „Independanee Roumatne" veröffentlicht heute einen detaillierten Bericht über die Vorbereitungen der mazedonischen Organisation fUr einen neutn Ubersall aus die Do« brudscha. Der Plan sei angeblich ein Werk des Generals Protoz^erow. Das Blatt veröffentlicht u. a. eine Liste jener Personen, die an den Beratungen der Bandenslihrer teilgenommen haben. Das Blatt schlicstt seine Insormationen mit den Worten: „Diese prä-Ziscn DarlesUngen dtirsten nun auch jenen dle Augen öffnen, die dem Sirenengesang der bulgarischen Diplomatie Gel)ör schenkten. » Beograd, Anlinst. Der Verbandssapi-täkl hlit da? Team für Finolwctts^>iel in Lsirbljana folsiendermns'.l'n zusammen gestesst: Nikolic (IlMslWijn), Joisimo'd'.ö (Iuqosla« vijn), Rodin (B. K.). Petrovie fIuqosla-vija), (V. K.), ArsenijeviL (B. kZ. K.), M'0vj. September ftndct liier ein Wettspiel des Prager deut-sclien D. F. C. mit den heiuiischen Klubs statt. '» Vngdad, N. August. "Der Premiermlnister des Irn? ist auf dem Wege zum AnUe von einein Angestellten der Zossverwaltnn>g i'iber-Men worden, der ihm mit eine-m Rasiermesser Schnittwun'c>ett an der Wm?ge, der Stirn und ain Arm beibrachte. Der Tiiter wurlde verlia'ftet. Der Premiierin in ister, der ins Krankenhaus siberfschrt wurde, br^indet sich ans dem Woge der Vefferun^. Die Tat ist anscheinend ein persönlicher Racheakt eines Angestellten. » Ungvat, 11. Augnst. Gi'^tern um ? Mr nachts wurde die Stadt Teres^va in K'arpatho-rustland von einem Erdilwben, dem vierten m diesem Jahre, heimgesucht. Dieses Beben war ieic''0ch l^>as Drsste von Men liisher beobachteten. Fs /iufjerte sich in heftigen, wellenförmigen Erschütterungein der Crdl>ber-«fläche. ?^esonderS stark wurden die aus ZI-?« igeln und Steinen ersianten 5>Auser be^chll-digt. Tie gröszte ErsMtterung, die volle Se'kun'den dauerte, u^r um ? Uhr w Minuten zu ver^zeichnen. Sie liest'and aus ^re! auf-ein'an>i>er'wlg<'nden heftigen (?rschi'ltternngen, denen eine Neis)e weiterer, sedoch schon sckMä5)erer Bi'wegnngen folgte. Die lehte Erschl'ltterung wurde um .'i M,r früh verzeichnet. Bei der ersten bestigen Crschütte-rnng sielen ^'ilder und (Zierate von den Wänden. Ae!. ciuicien Häusern siird die Marlbor. Frei i oen 13. August 192s. ZtalienWes Ränkefpiel in Sofia und Moskau Sofia ^ Operanonsbafis der italienischen Diplomatie siir den Balkan B e 0 g r a d, 12. ^liignst. Gestern nachmittags iiberreichten die Gesandten Jugoslawiens, Rumäniens und Griechenlands dem Minister des Aeutzern B n r 0 w die Kollettivnote ihrer Regierungen. Die Note ist Uber Einschreiten der Erohm.^chte sämtlicher Spitzen entledigt worden nnd stellt lediglich einen Protest gegen die Vanden-nmtriebe in Makedonien, Thrazien nnd in der Dobrndscha dar. Bemerkenswert ist, dntz diese Note keine terminierten Forderungen enthält und außerdem absolut leinen ultim.i-tiven Charakter trägt. V e 0 g r a d, 12. August. Das Preh'iiro des Ausjenamtes ocrössentlichle gestern um 1l> Uhr abends das nachstehende tlonununi-quee: Die Gesandten des Königreiches SHS, des Königreiches Rnmünten und der Republik Griechenland haben gestern dem bulgarischen Miutster des Aenkern B u r 0 w die Kollektivnote ihrer Regierungen iiberrcicht. Außenminlster Burow betontr, dafx Bulgarien die Ausrechterhaltung freundsl^stticher Beziehungen zn den Nachbarstaaten herbeiwünsche. Er werde die Negierung ltber den Inhalt der Note in Kenntnis sejzen und hierauf die gewiinschte Antwort erteilen. Berlin, 12. August. Wie aus Moskau berichtet wird, soll eine mit der Sowjetunion gut befreundete Großmacht in der letzten ^^eit intensiv dahin tvirken, dah in nächster Zeit ein Bündnisvertrag zwischen Moskau und Sosia perfeltuiert werde. (Es unterliegt keinem Zweifel, daß es sich um den grofzen „Vundes-genofien" Italien liandelt. Italien l»at ein besonderes Interesse daran, Sofia als al>so-lute Operationsbasis der italienischen Diplomatie auf dem Balkan auszubauen. Ein Bündnis Bulgariens mit Rnsfland brachte dieses Land in noch grössere Distanz von Jugoslawien. Anm. d. Red.) Beograd, 12. August. W'e ernst die Lage ist, beweist der l^entige Leitartikel der „Samouprava". Das Blatt glaulit die Ze^ für gekommen, das; eine Regierung der Autorität nnd juast sich on die Spij^e des Staates stelle. Es s?i ^Ausgax der Skupscht^na, dariiber zu wachen. Auch gereiche dies gar nicht znm Schaden des Parlamentarismus. Es liege nur an der .^lrone und am Parlament, ihr lejztes Wort iiber die Qualität des Kc»binctt6 zu sprechen. Besi^rad, 12. '.?lilsiiist. Die henligen Blätter schreiben, di.' politischen Lireisc seien i'chcr eine Geste JLi.l:cns tu Bukarest sehr enttäuscht. Die italienische Diplomatie lxibe angeblich in Bukarest ihren Drurk dahin gerichtet, das^ Rumäuien am ^iollektivschritt mit Jttgeslc^wieu in Sofia nicht tcitnehme. T»e Lage al^s der Balkanhalbinsel sei als sehr schwierig zu betrachten nnd durch die Einmischung der GrosjNlächte nur noch verschlech-tert worden. In gut informierten jtreisen wird behauptet, das; der allgemeine Brand auf dem Bulkan jeden Moment ausbrechen könue. Die Miti>liedcr der Regierung betonen, energisch Stellung nelimen zu miissen, wenn Leben und Siözerlicit unserer Staats-biirger in Z^rage sliinden. Wie in insormier-ten Kreisen verlautet, habe Italien in Bukarest gedroht, die Llw-Millionen-Lire^Anleisie an Rumänien nicht gewähren zn wo^en, wenn Rumänien den südslawischen Sckiritt in Sosia unterstützen sollte. Trotzdem herrscht in Rumänien arge Berstimmnug iiber Bulgariens Anmajznngen und die rnmänische Re-gicrlZng soll sich sogar für eine uoch schärfere Intervention ausgesprochen haben. Man glanbt in Regierungskreisen, das; der Antrag des Innenministers M a k s i tn 0 v i e, der einen detaillierten Ansmarschplan gegen die Banden enthält, schon i» einer der nächsten skabinettssitzungen ziir Sprache gelangen wird. Mine eingestürzt. Nach den bk^berrsien ?^^e-richten sind Opfer an Menschenleben niä't zn lbeklagen. Auch iu leer Uingebung wurden die Erdstöße verspürt. » London, 11. August. Der „Tiiues"-Korre-spondent in j^^aifa berichtet, das; infolge d<'r Befchiesjuug der Oase 0)uddha die meisten dortigen Dörfer zerstört sind. Sie wnideu von Armeniern nnd französischen Kolonial-truppen geplündert und gebr^ndfchattt. In Damaskus sei die Pente öif^'ntlich verkauft worden, woraus man schlZesien dürfe, das; die Franzosen ihre Ziistinlnuing zn der Plünderung gegeben hätten. Mehrere Tausend wertvolle Bäume seien vernichtet, die Zuslüsse des Wassers unterbunden worden, so das; die dortigc Vejietation verdorre, was e'.nen verheereuden Einflnsi auf d'^; .^^'aus^ ernte ausübe, dereu Wert auf Pfund geschätzt wird. Durch die Zerstl^ruug der Oase l^inddha werde zweifellos die Stellung der Drusen erheblich geschwächt, Frankreich dürfe aber nicht vergesien, das; solche Ansschreitnngen its)ch inlnier den .^iainpse^^unllen von dischen erhöht nnd die Verbitlernng der Pe-völkernng verstärkt haben. Bösfenperlchte ^iiirich fAv^ala), 12. August. sSchlns^klnse'l. Beograd ö.125, Pliris 14.20, London 2.''i.! t drei Achtel, ?!eiut?ork s>l7 ein Achtel, M^iisand Prag 1.^,..'i17.'), Wien 7.'^.0<'.2.'., Vlü'a-Pest 0.W.72W, Berlin Vvüssel 11.075), Madrid 7.^.W, Aniiterdmn !?<'>7..'>7.',, Warschau 57, Bu'k>tN-est 2..'^I, Sofia .'^.7l2s>. Zagreb, 12. August. (Avala.) Deviseu: Wien 7.0025 bis 8.M2s), Berlin 1.''>l0.2.''> bis 1^^'>7>.2.''), Maila-nd 18(',.-l!) bis 187.s»0, London 27'».0:'.7 bis 27lt.2:i7, Newyork s.l'..U'.7 bis 5l>.7l'.7, Paris 1'».'^.75. bis 1s)5.7.> Prag bis Zi'irlch 1M l.80 bis IV08.80 Äjudapest V.070:Z bis v.l)7'^0. SchrlMelwns, Verwaltunz Vuchdru IZeslillunz der ?«itung IU d«? ttdoi». nimenlsdetsoy ltik Slowenien ttir minüa» stens einenMonot.ouszerstalv tiir mindejt«»« dreiMoltoleeinjusenden.Zu beantwortend» vrleke odnea)ar»udljona bei aioiv , in VkqP ^kienr«ich,NaIIeIyer, w V^'ien bei all« <^nzeig«nai^ »otime« 'teilen. Nr. — SS. Aahrg. Von Versailles nach Versailles Dieser Tage hnt C l e m i; n c e a u ein Tchreibeu au C 0 0 l i d g e gerich-?i-rlNllreichs ans dem ?lltur der alliiertet, iu dem versucht wird, das Opfer ten Sachl: erstrahlen zil lassen und den (^)lä»lnger ?ln,erifn als Prositgeicr hinzustellen. (Anln. d. Ned.). Der Brief des Tigers. Von unserem Berliner il-Mitarbeitet. Das ltönig^^schlos; von V e r s a i l l e T ist geschichtliche 5chic!sals!tatioil Frankreichs genwrdeu. Nachdeni noch vor sieben Iahren dort der Friede nlit Deutschland geschlossen wurde, haben sich jeitt die Frankreichs Geschicke bestinlmenden Faktoren dort abenriakZ versalinuelt, nin dnrch eine ?rweiternng der Verfassnng — die versassiingsmüstige Eiche» rllng der Tilgn-Ul^')lasse, deren Aufgabe die (5'inlösuug der kurzfristigen selzuiebenden Schulden ist — Frankreich vor der Finanzkatastrophe ^n retten, (^enan b^'trachtet sind die jetül^en Vorgänge iu Versailles eine Fort set.uliig der l?reigni'se vor sieben Fahren. Der Frieden von Versailles war ein U n s r i e-d e n, er hat Frankreiä), wie vorciusznseh^'n war, lei'.ieu Segen und leiu t^'-lül^ gebracht, un'il er nicht die Voralissehungen dafür enthielt. Man sah daiual'^ nnr auf das Politische nnd oerlmelilässigte das Wirtschaftliche, und so kaiu es, das; sich daS Friedeusdiktat unt der Folgerichtigkeit, mit der Fehler und Versäunniisse sich iinuler ansunrken, gegen seinen Urheber richtete. Der Frank kam ins Stürzen wie einst die Mark. i5ine bekannte Arabe^^ke der Geschichte ist es, das; derselbe Maini, der Frankreich nach denl Versailles d.'s Unsriedens gefülirt hatte, P 0 i n e a r tl', sich jetu nneder eltling gelingen wird, steht noch sehr dahin. Die N'.'zepte, die Poincare bisher bekanntgegel'en hat, geben nicht die '>nversieht, das; er das Ziel, die Stabilisic-rnng des Franken, erreichen wird. Vielleicht N'ird er die Vertrauenskrise im Innern des ^^andes beseiligeu uud sonnt deu i n e r e n ?laatSkredit wieder herstellen können. Das A nsl an d wird sich dnrch den gros;en ^taatsatt von Versailles nicht bestechen lassen. es blickt nicht auf die französische Verfassung, sondern ans den u r s z e t t e l ulid auf ihn? ist die Stabilisierung des Franken nolb nleht gesichert, wie die n r s e i n-b r n cl) e der letUen Tage deutlich bewiesen habeu. Mau ulns; berücksichtigen, das; Poin-ear(^> im ^'ause dieses Jahres ziix'iciuhalb Milliarden Franken zn lx'schafsen hat, damit Frankreich allein seinen Verpflichtungen uacl)ki^nnnlen kann. Wird er da^n in der Lage sein? Die Antroort ans diese Frage entscheidet nl'er da.^ Schii^ksal des Frank. Noch ist die Antn'ort offen. Das; es ain' das Ausland ankommt, dafür hat nian in den Pariser Politischen Kreisen ein richtiges (5mpfie Clemenceau 1919 sich mit brutaler Machtc^este über die Wilson» schen Friedensideale hinwegsetzte und einen ^Friei^n" erzwang, bei dem der unchristliche Grundsatz des „?lug' um Auge, Zahn um Zahn'^ verwirklicht wurde ,so darf man sich !nicht wundern, wenn sein Apell an das amerikanische (^emüt an amtlicher Washingtoner Stelle au'f kühle Ablehnung stiesi. Der Bundesgenosse, aus den 1919 keine Rücksicht genommen wur^, fi'chlt sich 1926 ebenfalls zu keiner Rücksicht verpflichtet — zu keiner weiteren Rücksicht, ßmchdem d^n Franzosen iii dem Schuldenabkommen weitgcl)cn-de Abstriche eingeräumt sind. Niln ist sreilich der „offene Brief" des „Tigers" trotz der Adressierung an Coolidge an ^n „Mann der Ctrasze" gerichtet, nm den in Amerika vorhandenen Strömungen, die auf eine Revision des Sckiuldcncibkommens mit Frankreich abzielen, einen neuen Antrieb zu geben. Cine geschickte Propaganda könnte hier vielleicht Erfolge erzielen, der Clemen-ceau'sche Brief aber ist so gallig, um nicht zu sagen gehässig, steht so in Widersprüchen zu den Tatsach<^n und nimmt so ^vcnig Rücksicht auf die amerikanische Denkart, das^ ihm ein Erfolg nicht lieschieden sein kann. Die amerikanische Finanzpolitik verfolgt ein Ziel: die Befriedung Europas. Wenn Poin-rare und Elemencean, die bösen (Deister des Krieges mid des Friedens, heute Amerika ge-genül'er das Wort ergreifen, lnüssen sie vorsichtiger als jeder andere Staatsmann sein. Nur wenn sie durch Wort und Tat eine völlige Wandlung nachweisen, werden sie es verhindern können, das^ der Staatsakt von Versailles eine weitere Etappe des sinan-zii'll^'n Niederganges Frankreichs ist. ver Verein ln ei-clenliliclien Vereinen «iuclit äer Kultai-- uaä ^ivilisatinnsmensc^k lZetütix^uiik;: in ^vik'tsckllftliclien, 8s?7.iu1en, Inim.'initären, v^'i<>L0N5c?ikiftIictieli, Uterai-ik^ckLN und scliüelZ-licii nncii 8tun(1e5vei'einjeunLen. ^^vj5iclien einem 1'ie5.''cllut?vel-eili und einer politiiiLlien (^esellsclillst be.'itedesi x^esentlictie I^nter-«clise6e. I^Nr in einer l^exleluinj; seile Icti keine Ver^icliiecleniieit: sie sind äurcli freien >ViIIen ilii-er ^^itxiiieder ins I^eken xlerulen vcirden. l^ieiier fi'eie Wille ^ielit «icli äurcd clie Oaseink'dereLlNit^nns: des Vereine?; ^ie ein rc)ter f'.'^clen, er i.'^t )Vu5?;clilaLt;edende xelb«;t bei der ?el-inx5'ten ^diincZerunxi der 5;t!,tuten. und 8c,IIten die IVlitpilieder des Ver-eines etv^a erkannt linken, dlis! er — der Verein — dein vorxedacltten ?^'ec!? niclit melir entsstriLlit. sc) ke^elilieken sie die — ireixvilii^e ^uklnsun?. Sie x.-^lilen ilire i^it-xliedsdeitrii^e iür diesen und jenen Verein 3U8 irx^endeinem bestimmten s!rund: ent^ve- SinVermäcktnlS Roman von Th. L. Gottlieb. 17 (Unberechtigter Nachdruck verboten.) Heinrich Gollmann stand sprachlos. Alles schien ihtti fast wie ein Trauni, aus dem er nur allzu schnell erwacht war. Lange verharrte er reglos auf einem Flecke imd starrte nach der Tiir, durck) welche Elly entschwunden u>ar. Nun gewahrte er erst, das; er die ganze Zeit, da sich diese Szene abspielte, mit dem Mädchen allein geivescn war. Niemand hatte gesehen, wie zwei Liebende sich zum beseligenden Kusse fauden — und das war gut ^so. Vorerst sollte niemand darum wissen, bevor er mit dem Mädcl)en nicht voll und ganz im Reinen war. Heinrich begab sich mit langsamen Schrit-ten in deq^ kleinen (^)arten, wo alle — bis aus Elly — beisannnen n'aren, nm den letttenRest des wunderbar lauen Al>ends zu genies;en. Später aber machten der Fmster u-nd seine Frau und nicht minder auch siurt erstaunte (Gesichter, als Ellt) im Zininier nicht mehr erschien und sich mit Ltopfschnierzen entschul-digte. „Was mag sie nur haben?" fragte die För-fterin. „Junge Mädchen haben das oft," erwidert«' Wildring, der leine Gelegenheit ver- de?. um eine xemelnnüt^Icke. dem Qemein-sedzftsvolil dienende Lacke :!U fördern, oder aber, um innerkald eines xrölZeren I^abmens wirksamere Vertretuns ee>visser Interessen ?u erlanl^en. k^s sind in jedem k'alle von Ver-einsxründunx bestimmte Motive In die >VaL-sckale xekallen. « Ls kidt Vereine, die nur elnlixe Dutzend ^itxlieder aukveisen. und 8c)1cde, in denen melirere 1'ausende sicd aus>virken. Ick kenne K. einen Verein, der mekrere ^ilticinen von ^itsliedern ?äblt: krei^villiLe und un-kreivillixe. Oer ^vveck dieses Vereines ist: seinen Mitgliedern reciNliLlien, sozialen und cikcinomiscken Lcliut? ?u se^äbren und die lZrundlasen öes slikemeinen VVold^tandes xu sicdern. der 5;pit?e dieses Vereines stekt ein ^usscliult, der sicli das I?ecdt keraus-nimmt, täß^Iicli neue /Vlitxliedsbeiträx^e eln?u> beben, ^it cjiesen (Geldern vird der Verein vor ^uklösunL vc)n Seiten der unzufriedenen lVlitelieder xescbütxt. Die Statuten Verden vom ^ussebulZ als unakZnderlicb binxesteilt. I'rot? ikrer offensiclitlicben /^anxel werden die ^itxiieder täxlicli da^u verbalten, darauf Nachrichten Grobe Dulkonausbrüche Nach Meldungen aus Reykjavik sind vorgestern in allen Teilen Islands schwere Erdstöhe, begleitet von unterirdischem Nol-len, verspürt worden. Seit 24 Stunden bebt die Erde unaufhörlich. Die Bevölkerung kampiert Tag und Nacht im Freien, da die Häuser einzustürzen drohen. Der Sachschaden ist enorm, Menschenleben sind bisher nicht zu beklagen. Der deutsche Gelehrte E r s ch ist in Akuray angekommen, nachdem er eine wlssenschastliche Expedition in das nördliche Hochland von Island unternommen hatte. Er berichtet von großen Bulkan-ausbrüchen in Askaja, wo sich unter der Einwirkung der Naturereignisse eine neue Insel gebildet habe. Auch habe er mehrere heiße Quellen entdeckt. General Saida „p. u .. I'tn „Prager Tagblatt" lesen wir die nach-stchende Kritik an der Superarbitrierung des tschechoslowakischen FaseistensührerS und c^hemaligen Generalstabschefs G a j d a: Mit Neid blickt heute die ehemals wehrpflichtige Menschheit auf einen General, denr höheren Orts nahegelegt wird, sich einer Superarbi tri erungskom Mission vorzustellen. „Kommen Sie nur, Herr (^ajda, wir garantieren für mindestens einen D-Befnnd. Ja, es wäre uns sogar peinlich, wenn Sie auch nur „leichte Arbeit im Hinterland" verrichten würden." So aipc^strophiert die Super-arbitriernngskommission einen General, 'oer noch dazu „p. u." (politisch unzuverlässig) ist. ikren ^id adiulexen. ver Verein xewAbrt l seinen /Mitgliedern, uneeacktet der klar for- ^ mulierten Sat^unxen. keinen recdtlicken, sozialen und ökonomiscken Sckut?. XVeder im eigenen I^sbmen nock nael^ aulZen bin. Lr er-sclivpft sicl^ nur in der Lintreibunx vc)n /^it-xliedskeiträxen. Kann ein I^itxlied den öei-trae (kür einen Verein, dessen I^Iüt^Iiciikeit er nock nirgends entdeckt bat) nicbt erlexen, so wird vom ^usscliulZ soxar sein Vermögen anxetastet. .. Wie eesaet: es ist ein Verein, für den die IV^itxlieder mit Qut-'ind Klüt ein-zusteken baden, der aussiedt, als vÄre er ein Kind des freien Willens und der reiflic:ben ^eberlexunx. DaL er vom Zufall eeeründet vurde, >^ill der ^usscdulZ nicbt einxiestelien. ^ls od ein derartix^es kinxeständnis an der Sacbla?e etwas ändern könnte. Wesentllcd ist, daK die ^itslieder il^ren ^usscbulZ nickt los Vierden und den Verein, dessen !?vanx sie taglicli empfinden, niclit Auflösen können. Lolcbe Vereine Verden krevvöbnlick von dä-deren ^Zcbten xexründet und sufxelöst. IVlan sl>riclit dann von »vis major« .... Wer kennt lim, diesen Verein?! 8carsdseu5. vom Tage Was haben wir uns plagen müssen, um auch nur einen Äumpigen B»Besund, bei dem man doch stets mit einem Fuß im Schützen» gra'ben st'and, zu erzielen? Ärekt aufdrängen muf;te man sich so einer Kommission, nach-den: man vorher Kakfeextrakt aus Doppellitern getrunken, alkoholische und sonstige Exzesse verübt hatte, und nachdem man sich mit dem ganzen Garnisonsspital von der letzten Wärterin aufwärts bis zum Halb-Hu-ber in ein gutes Vernehmen gesetzt hatte. Aber wer „p. u." war, dem nützte das alles nichts. Und jetzt soll gerade dieser oder ein ähnlicher heimlich auf dem Verpslegszettel oder sonst einem Dokument angebrachte Ver-lner? mehr vermi^gen als Kasseextrakt oder vollkomimene Verblödung? „P. u." genügt, alles üHrige ist Formalität. Der Generalstabsarzt wird wohl wie weiland Halbhu-ber dem „Präsentierten" mit dem Perkussionshammer einen Unifornnknops auf 'oer linken Seite der Brnst antippen, und dann etwa noch sagen: „Dreisen Sie sich um — so — gehen Sie jetzt einnml ein paar Schritte vor und wieder zurück — so — und jetzt drei tiefe Knie'bengen — atmen Sie tief," dann wieder sein Ohr dem blühend aussehenden General irge^i^owoihin an die Rippen legen und dann achselznckend bemerken: „Ich kann so unnlsi^glich erkennen, wie es in der Ärnst des Herrn Generals anssicht." — „Na Roentgen" — schrelibt der Sanitätsgefreite ganz mechanisch und obne daf^ ihm jemand etwas diktiert hätte, auf den Zettel, unl?» um Geneval Gaidas Sn-Perarbitrierung stünde es schlecbt, hätte er zum Glücke nicht noch einen Meiten Befund in ^der Tasche, einen von der.ktsittif Knnz, wo e^ne eingehendere Prüfung c.us .Herz und Nieren stattgefunden haben soll. Vkummee 16^ vom 13. August I» SMil-WM W leitet seine besondere erprobte tleil» v^irkun? davon ad. class es in den er-krankten Darmwänden eine intensive ölut^irkulatioa kervorrutt. ^elelie einen rasebsn. natürlicken tleUunespro^ess auslöst. Das Littel ist nack einem de-»anderen Verkaliren aus 6erl frj5eken Wur^ew doclixvirksamer tieilyklan^en dereesteHt. ist in k'orm von Tslbe (praktiscl: die l'ude mit ^nsat^irokr) oder ^äpkcken in 6en grosseren ^po-tiielcen erkältliek. t. Aus dem MONtandtenpe. Der Bezirksarzt in ^lec, Herr Dr. Joran I o S t, ist an Steile des verstorbenen Dr. Richario Bergmann zum Werksarzt der Bruderlade in Zabukovci ernannt worden. ' t. Neue Wechselblankette. Dieser Tage sind' neue Wechtfelblankette zu- m Eucharistischen Kangreß in Ghicago teilnahm, ilst dieser ^ge niach Ma-ri-bor zuvückgekchrt. m. Gchvne Erfolge eines heimischen Kiinst-lerS. Bei einem Plakat-Wettben>erb der Künstlerfarbenfabrik Redeker u. H<.'nnis in Nürnberg erhielt bei stärkster Konkurrenz (60 Arbeiten) auch ein Mariborer, der an der Nürnberger Kunstschule studierende Sohn des hiesigen Malermeisters Herrn Sorko, Herr Emil Sorko, von acht ausgeschriebenen Preisen bei zwei eingereichten Arbeiten eignen Preis And eine Belobung zuerkannt. Für er-steren wurden ihm lyO Goldmark und für die Belobung Matcrialprämicn im Werte von 60 Goldmark zugesprochen. Auch auf anderen Gebieten ist Herr Emil Sorko erfolgreich tätig und genießt bereits den Ruf einer allgemein geschätzten künstlerischen Kraft. Unsere herzlichsten Glückwiwsche! m. Ein ne»»er Spezialist fiir Augenkrankheiten in Maribor. Dieser Tage hat sich Herr Dr. Josef G o st i 8 a, Spezialist für Augen-krank^iten, in Muribor, Cantärjeva ul. 1, niedergelassen. m. Sin weiblicher Bäckergehilfe. Frau Leo-Pvldine 8nuderl.Fluher «us St. Jakvb W.-B. hat gestern bei der Bäckergenossenschast für Ma-ribor und Umgebung die Gehilfenprüfung Praktisch uild theoretisch mit gutem Erfolae bestandeam i^hres Gatten ami städtischelU Friedhof in Po.bre?.ie entwendet Wben. ist znleht noch eine Palnie verschwunden. Die Friedchofverwaltnng würde gnt tun, einen Wächter in den Dienst zn stellen, der tagsüber den Wichl>ien'st verschen Wi'rde. Der nn'beivachte FriM.os bildet für die .Hyänen des Gottesackers ein willkoiumenes Terrain. m. Ervrutschttng In Sn. Peter. Auf dev Straße Mariibor—»Siv. Peter be'lindet sich sin>?erih!and ein kleiner, 8 umfassende^' Besitz >mit?^.''0hng.''bäu'de, den der Eigentümer Herr Bürgerineister Dr. L e s f o v a r vor Vnr^m d<'!Ul Bent?er.^nrn Rebern i k in Zrkoivci ver>5anft hat. Vergangeln'n s-onntlli'g ereignete sich auf den erwähnten Parzellen, die mn Bergab'hi.ing liegen, eine Erdrntschung, durch die 'eas sl^Iid .H«us v.'n ^r-lnz r e u ch. der sich eine starke Schnitt-.l'nnde IUI drei ^-iii>.iern der rccnlen Hand zu-'^ezogen Halle, die ^l^'eltnngc'ableiluili^ !:nen ^lu.r'erl'and an. — Aus;evdein bewevi-slelligte die Nettnus^oaoteilnng an diese-n l)ei-d^n Tagen inehrere Uebecfiihrnngell. m. Freitag, hen 13. d. M. in der V lika kayarna Elits-k^oniert Kabarettvo'stel-lttn??. Aüschlcd des X^lophonvirtuosen Er« ueft.'. W5 NaOrichten aus GkZje c. Tods^siille. ^^in !tlrankenhanse verschieden der 47iährige Vesi<>er und Gastwirt Josef S u S n i aus Zagorjt! bei Smarje nnd der iZtijährige Marli,i .<,1 e n c, Oberkellner im Kurhaus in N>iga?;'a Slaiina, in Gaberje bei Celje aber Frau p j h, Gattin des ehemaligen Kaffeehausbesitzers in Dobrna. c. Abhilfe gegen llel'erschwemmimgsfchä^ den. Lant üundmachunsi des Stadtinagistra-tes Eelje werden alle Personen, denen die letzte große lleberschweinmung im Bereicli-e der Stadt Celje einen besonderen Schalten zugefügt hat, aufgefordert, den Schaden an, Donnerstag nachmittags am Magistrate anzumelden. Es wäre vielleicht geraten gewesen, den Llnmeldungslermin etwas zu verlängern, da zahlreiche Personen über die ^Kundmachung nicht rechtzeitig verstiindigt werden konnten. Die Ortoorganisation der Slowenischen Volkspartei in Eelje trat init sämtlichen Parteiorganisationen in Eelje in Verbi'ndnng, unl eine genieinsauie Aktion für die Abhilfe gegen oie lei'.ten ricsiaen Ue-berschwemnllm^'i'^schäden ins Leben zn rufen. c. Neberssedlung. Die.^sredit- nnd Baugenossenschaft ,,Lastni dem" siedelt aln l^. d. in ihr neues Gebänd' sPre^erngasse li) über. c. Feueralarm. Dienstcig um 20 Uhr wnrde die Freiwillige F>'uern>elir 'n (5e!je benachrichtigt. das; in ^'')a!og bei 7.alec ein Grost fener ausgebrochen fei. Die Feuerwehr rückte schon nach einigen Minuten in mnsterhafter Ordnung aus, kehrte aber bald ivieder zurück, da ihr Eingreifen nicht notwendig w^ir. Es handelte sich nur um ein grösjereo Ltreh-sener. e. Für die Hopfenbaucrn. Sonntag den 15. d. uul 15 Uhr findet im Taale des Herrn N o b l e k in ^alec eine ausserordentliche .^Hauptversammlung des Hopfenlmnvereine? in ^alec statt. An der Tagesordnung sind vornehmlich Besprechungen über d^l.il veranstaltet. Das begin?it um 14' Ul)r. Eintritt frei. NachrZchikn aus Wuj P. Ein neues Tckegrcphenamt. Beim Post-anlt I v a n j c i, !!!''ezirk Ptuj, ist dieser Talle eine Teleph.^n- und Tel^'graphenstation errichtet worden. P. Sch.^denscuer. Vergangenen Zonntag ,entflan^'' iiu '.!^'irtschasl'sieliäude des Besitzers C? e h ii? P'.dninci bei Ptuj ein Ärand, der das Objelt vollkoninieil einäicln'rte. Der Frei-tvilligen Feuerwehr von Vtnj, die in klnzer Z^it ciln Brandplatzc erschien, ist es Haupt« sächlich zn danken, daß der Vr^md lokalisiert werden tonnte. p. Obstschau in unserem Bezirke. Um feststellen zn ki^nnen, welche Obstarten in unseren! Bezirke ani besten gedeihen, wurde in der lelUell Versanunlung der Obstznchter in Ptuj besclilossen, im ganzen Bezirke eine O b st s ch a u zu veranstalten nild auf Grund der gemachten ^-.Beobachtungen eine Tabelle der ertragreichsten Obstnrten zusammenzustellen. ,^wcifellos ist dieser Vesclsinf; im Interesse der Heilnischen Obstzucht wärnrstens zu lx'grnszen. p. Erdrutschungen in der Kollos. Aus der Kollos wird nns gemeldet, das; die Sturzbä-che, die am vergangenen Sonntag dnrch wol-kenbrnchartige Reqenqnsse hervorgerufen wurden, allerorts Erdrntschnngen hervorgerufen hallen. An vielen Stellen sind die Weinl^artenanlagen, Strassen und Obstgär^ ten teilweise vernichtet. Witz und vumoe. Ein Sonniagsiäger war bei einem Sporks-niann eingeladen morden und schoß so andauernd vorbei, 't'asz der l^astc^eber schließlich ärgerlich wurde uni) den ungeschickten Schützen anschrie: „Zum Teufel, das Beste wäre, Sie gingen hinter einen Baum und jagten sich eine .st ugel durch den ^topf!" Der Sonn-tagsjäi^er ging wirklich hinter einen Baum, nnd bald ertönte von d^nt ein Schnß. Der Il^gdherr bekaul es mit ^^^er ?ln-i^st: „Um .'^^innnelswillen, er wird mich doch nicht beim Worte genonnuen haben?" — Da lugte der Sonntagsiager hinter den: Stamme hervor: „Sie müssen scl>on entschuldigen — es ging wieder vorbei!" « Pa;'i"ntc. „Mit Ibnen mach' ich kein Ge-icljäft luehr!" — „Warnm nicht?" — „Nun, wenn Sie kanfen, drücken Sie mich, nnd wenn 5ie zahlen sollen, dri'cken Sie sich!" « Lehrer: „Frit.^, als welches mechanische Werkzeug kann ii?an die Finger gebrauchen?" — „Als Hebel!" — ..Franz!" ^ „Als Zange!" — „Jarl!" — „Als Boihrcr." « 7.7WMz»!'U'^.s AilkV? »»?»i ZHl l > >1? Kummer lSI Vom 13.' August Z9Ä WWdlWchtr Teil. Die lnternattonalen GisenverNandlungen Bon Gras V. v. Aedtwitz^ München. 1. ^ Seit Beendigung des ^^Acltkrics^ haben ßich die Verhältnisse in der europäischen Eisenindustrie immer unerfreulicher gestaltet mld insbesondere in den letzten Jahren eine E«tzvickluug genommen, die zu berechtigter So?ge Anlaß gibt. Die Aufncihniefähigkeit der eisenverarbeitenden Industrie hat sich in fast allen Ländern immer mehr verriiigert, Balutdumpi«g sl>lvie Ueberproduktion drückte» die Preise und die sc^rse gegenseitige Konkurrenz de.- großen Produktionsländer :a! ein ii'n".n's, so daß sich die Lage der k'i-senerzeugenden Industrie inimer mehr ver-^leÄitertc. Dit.S gilt sowohl für England Wie für Teutschland und die Länder Zen-traleuropas, deren Eisenindustrie seit Jahren mit zunehmenden Sch»vierig?eiten kämpft .ganz besonder? aber siir die Län.xr LüdostettropaS, wo der EMenzkampf der ^ngen Industrie n.'ch durch dos Nin'^en um Baluta-Tatbilisierung orschlvert wird. Nur Krankr?Ich. iZ^clg'en und Lu^embur!? mach.n L'ne Ausna^,.ne. Die Schwerins.ittcl- dics«r 'Länder arbeitet unter Ausniitzun^ aller K^rä^te, das Jnlandsgeschäst blü')t, oer E..» liat einö «'rreicht, wi«? n.'' »uv')'. eiter fiel, wuchs auch der Auftrags-^sta,id der französischen E'sen- und Stahl-i»Ä>ustric un'd deren Export auf Kosten der englischen und kontinentalen Werke immer rascher — aber auch der internationale Ber-ständigilng'eteiligten Ländern schwere Opfer auferlegen muß. Dennoch hat man verl)ani>?st und wird weiter verhandeln, weil mau zn der lieberzcugnng gelaugt ist, «daH eine ^^ortscknng diese-? Krieges aller ge-qen alle fs^r die Ei^enindnstie der europäi-Länder n^it schlimmer wäre als die weitgehendsten gegenseitigen Kmizessionen. Die fetzige Nel'erprodnktion und der säiar-fe Konkurrenzkampf in der Eisenindustrie können mfr dnnk» freiwillige, für alle bedeu-tenj^cren Erzeug»,ngsgebiete biiidende Produktion?' utzid Prei<^vereinbarnngen beseitigt werden. Die Welt Produktion a-n Eisen- nnd Sta^ ist für den derzeitigen Bedarf viel zu yroß und muß wenigstens vorübergehend INN bis Prozent eingk^chräukt uierden. Dieses Opfer kann feooch nnr ??rüchte trösten, wenn .zugleich ein internationales Abkommen über die Vereinheitlichung der Welt «marftpreisc zustande kommt. Diese Erkennt-hvtte sich noch nicht allgemein durchgesetzt, als die^jenigeu Länder, die an den nn-Mlkseli^en Verhältnissen der letzten Jahre «m meisten Prositiei^t hatten, sich anch be-»re^ darauf einstellten, aiiS d^r b<'vor>st!ehen-den Reuordnung der Din^ Borteil zu zie-.Ihen. Die fr^n^stschen Eisen industriellen 'wvilten dte Ovotenfrav w, kÜRftiqen inter-iMMmalen Es^en?«»rtess anSschließlich w lh-Swne gelöst w^en nnd bestanden dar-dcch ihr Auteil aus Grund der Liekord.-^ Produktion des Jahres 1925 errechnet werde. Damit begannen die Schwierigkeiten, aus denen man alsbald lernte, daß weder die Pro duktionsfähigkeit noch die tatsächliche Produktron des letzten Jahres einen geeigneten Maßstab bilden könne, weil die erstere wie die letzte iA den einzelilen Erzeugungsgcbie-tcn durch verschiedene Umstäude wesentlich beeinflußt und vielfach unnatürlich abgeändert wurde. Eine Lösung, die den wirklichen Verhältnissen nahekäme, könnte nur gefunden werden durch Berücksichtigung der Produktion der gesamten Nachkriegszeit. Eine Ouo-tenberechnung auf Grund der Ergebnisse der Jahre 1920—25 wurde jedoch von den Vertretern der französischen, englischen und belgischen Industrie bisher stets abgelehnt, weil der Anteil ^utschlands an der Eisen- und Stahlproduktion Europas in dieser Ait rnnd 33 Prozent betrug, ber englische dagegcn nur 23 und der französische in Roheisen IS.ti, in Rohstahl 17.6 Prozent. Umgekehrt ko«rnte Deutschland dem französischen Vorschlag nach Fortsetzung der zollfreien Kontingente unmöglich zuftiinmen, weil dies praktisch die Preisgabe des deutschen Zollschutzes und die Auslieferung der deutschen Eisenindustrie an die ausländische Konkurrenz bedeutet hätte. Im übrigen waren und blieben alle diesbe-züglick)en Besprechu-ngen so lange aussichtslos, als Amerika, d^ mächtigste Eisenproduzent der Welt, seine Stellungnahme nicht klar und eindeutig Präzisierte. Diese gewaltigen Schwierigkeiten machen es erklärlich, daß man in der Hoffnung auf eine internationale Verständigung in der Eisenindustrie allmählich imlner bescheidener wurde. Glaubte maTi anfangs an die Möglichkeit eines alle Staaten der Welt oder we^iigstens die euro"-päischen Länder umfassenden Eisenstindikates, so mußte man bald einsehen, daß M'st ein kontinentaler Eisentrust zurzeit eine Unmöglichkeit ist und sich damit begnügen, zunächst wenigstens Vereinbarllngen bezüglich der ew zelnen Eisen- nnd Stahlsorten anzubahnen. Auch hier wurden keine greifbairen Erfolge erzielt, weil eS in Englarrd und Frankreich bisher keine Produzentenorganisationen gibt, die im Namen der Eiseninduistrie dieser Länder Verträge abschließen und deren Durchführung garantieren köinlten. So blieb die Wiedererrichtung des internationalen Sck»ie-nenkartells das einzige wirtliche Resultat der lai^gen, mühevollen Verhandlungen — und auch dieses wurde letzten Endes nur deshalb erreicht, weil man hier auf die mit dem alten Schienenkartell gemachten Erfahrungen, da? vor dem Krieg« bestand, zurückgreifen konnte. (Schluß folgt.) Stand der Rationawan? Die Nationalbank weist am 31. Juli folgenden Stand auf: Aktiva: MetalldeckuNg in gemünztem Gold nnd Silber, in fremden Geldern und in Auslandsdepots und vers6)iede?len Währungen 394.7 Millionen Dinar (11.3 Millionen weniger als im Vorberichte). Darlehen auf Wechsel uud Wertpapieren l.!^45).8 Millionen 32.7 Millionen mehr als im Borberichte). Saldo v^'rschiedener Rechnungen 234..^ Millionen (um 15^.7 Milliouen weniger als im Vorberichte). Andere Aktivposten unverändert. Aktiva zusamnlen 8.591 Millionen Dinar. P a s s i v a : Jsi gemünztem Gold eingezahltes Aktienkapital 30 Millionen Dinar. Reservesond 7.7 Millionen Dinar. Notenumlauf 5.421.9 Millionen (vm 1K.1 Mllio-nen mehr als Borberichte). Gutschriften derichte). Verschiedene Verbindlichkeiten der Bank auf Giro- und anderen Rechiiun-geu 5)28.9 Millionen (31.8 Millio^ien Unar weniger als im Vorberichte). Ander? Passivposten unverändert. Passiva -i'sc'N'. "en: 8.!i^1 Millionen Dinar. Es wurden bereits die notwendigen Unterhandlungen gepflogen und, wie nun verlautet, soll diese Raffinerie in der Nähe von Zagreb etabliert werden. Gleichzeitig plant die t^seslschaft auch die Erri6)tung einer Eifen-burellfabrik. X Kinematographlsche ^kdustricyropa-ganda in Italien. Der italienische Regierungschef hat an sämtliche industriellen Organisationen eine Aufforderung ergchen lassen, dieselben mögen sich der kiuematogra-phischen staatlichen Institution siir Volkser-ziehuug „La Luee" sogleich zur Verfügung stelleu, damit diese industrielle Filme herstellen kann, die den: italienischen Volke die industrielle Entwicklung des Landes vor Augen führen. X Ein Schubverband der ungarischen Krtegsanleiheb^tzer. In Budapest wurde kürzlich ein Schutzverband der Kriegsanleihe besitzer gegrunzt, der jetzt in der Provinz seine Organisationen ausbaut. Es werden jetzt Memoranden an die Regierung gerichtet und die entsprechende Aufwertung der Kriegsanleihen gefordert. Zwischen dem 18. und dem 20. August findet in Budapest ein großer Kongreß der Kriegsanleihebesitzer statt, bei lvelchem die Kriegsanleihebesitzer ihre Forderungen genau Präzisieren wollen. X Ein Tabakmonopol in Dentschlanb? Wie verlautet, besaßt sich das deutsche Reichs-finanzministeriuin mit der Ausarbeitung einer (^esetzesvorlage über die Einführung eines Tabakmonopols in Deutschland. Einzelheiten über den Entwurf liegen noch nicht vor. Es ist deshalb auch nicht abzusehen, welcher Art das für Deutschland in Aussicht genommene Monopol sein wird. -ri^ Der Landwirt l. DämPftgkeit bei Pferden. Die Ursache der Dmn'p«sigkeit bei Pferden ist häufig darauf znrückzufj'chren, daß die Pferde zu warm gehalten werden, d h. der Stall zn viel geschlossen wird, so daß 'oessen Insassen zu wenig frische Luft einatmen können. Auf diese Weise sind schon viele junge, koistibare Pferde und Rinder zugrunde gegangen. Wenn es um Abhilfe zu tun ist, so mache man, wenn möglia), in der Stalldecke oder ctuch un.mittelb'ar unter derselben, in der sogenannten Barrenwand, ein größeres Loch ader uiehrere kleinere Löcher, durch welche dann der Stasld-mupf ungehindert aibziehen kann. Diese O^'^'snungcn sollen gewöhnlich beständig offen bleiben und nur bei strenger KÄ-te leicht utit etwas Stroh verstopft werden, das bei Eintritt milder Witterullig sofort uneder zu entfernen ist. Wer diesem einfachen und sicher wirkenden Rat keinen Gl>äu-ben schenkt, versuche eimnal, einige Nächte im Stalle zu bleibe::, d. h. zu idbernachten, dann wird er die Folgen der mangel'hlaf-ten Ventilation bald genug am eigenen Leibe verspüren. l. Der Jntarnatklee als Grünfutter unb Gründüngung. Der Inkarnatklee (Blutklee) gedeiht auf sandigem Lehm und lehmigem Sand mit einigem Kalkgehalt sehr gut un!a. wird allgemein viel zu wenig gewürdigt. Man sät ihn in nicht zu hartem .Alma bis Mitte August, am besten gleich nach dem Stoppelsturz^ und eggt rhn dann ein. Der Inkarnatklee gibt dann im zeitlichen FrÄh« jähr einen guten Futterschnitt und ist eine vorzügliche Vorfrucht für Kartoffeln. Für ein Joch benötigt man durchschnittlich IS Kilogramm Samen. Jft im Frühjahr Futternot, dann kann man den Inkarnatklee, der schon anfangs Mai blul)t, als Grünf^tter verweicken. Herrfcht keine Futternot, dmm benützt man den Inkarnatklee zur Gründüngung und ackert ihn ein. l. Ein Mittel gegen die Fliegenplage in den Rindvlehställen. Im Juni, Juli un!v August ist die Fliegenplage am ärgsten und unser Vich ist zu bedauern, wenn es weder beim Fressen noch beim Schlafen Ruhe hat. Das folgende billige Mittel könnte im Lause 'des Sondmers mehrmals angewendet werden: Man löst in 190 Liter Wasser 1k! Dekagramm Alaun nnd ebensoviel Ghlorikal? (erhältlich in den Droigerien) und tüncht mit dieser Lösung die Winbe, die Decke und den Fußboden, besonders auch loie Ecken. Wenn dieses TÄuchen mehrmals erfolgt, wird die Fliegenplage nachlassen; die Mischung ist zugleich ein gutes DeSinsektions-mittel. . Zaad imd FlsAmt. X Errichtung der Petroleumr.^s; nc i«; der Vhell Comp, in Jugoslawien. A lS Zagreb »r^rd berichtet: Wie bereits gen^eldet. beabsichtigt die Shell Comp, in Jugoslawien eine mo.d^c»»r petiol^uinrassillcr-^ z» ctüblie'.cn. Vor Aufgang derHüdner-jagd Der 16. August ftcht vor der Türe. Mancher Waidumnn, dom bisher Jagdsreudcn noch nicht zuteil wurden, hart bereits sehnsuchtsvoll des großen Tages, an dem er mit seinem vierbeinigen Gefährten hinausziehen darf in Gottes freie Natur. Tie letzten Vorbereitungen werden noch in aller Eile besorgt, uttt keine Stunde der reinsten Na-tur- und Waidmannsfreuden zu versäumen. Die best eTageszeit zur .Mhner-jagd sind die Bormittaig'Munden von 8--l1 und i)ie Nachinittng^tunloen ab 1b Uhr; am frühen Ätorgen liegt noch der Tan, der dem Hunde das Finden erschwert unid den Jäger uunlutz durcl)näßt, über Mittag aber, weun die stecliende .^ochsoinlniersoune auf lrien Ecliädel brennt und dein .Hunde die Zunge wie ein Laipls^en ans dem Fange hängt, tut man au? besten, die Jagd zu unterbrechen. Mnn sorge an heißen Tagen immer da-fi'ir, daß der .Hund genügend Wasser sich nehmen kl.inn; andernMs ist Uebennü-dung die Folge, die den Hnn^o nur halbe Arbeit leisten läßt. Wo loenig .Mhner vorhanden sind, empfiehlt es sich, >dieseWen ain llll^rgen zu verhöre u, d. «h. ihren Aufentbi'ltwrt n:it Hilfe des Lockens des .Wahnes beiläufig zu bcstiuimen. Die .Whnerjalssd ohne .?>und aus^nnlx'n, ist nicht nur zwecklt's, >sondern auch unwaid^ m^nnisch. Nie wird mehr Wild krankgeschossen als anf dcr .^Minerjagd; die anqe-schlcfsenen «Sitiiicke verkriechen lich, worden vom S.'s'^üt'en in den ollerin<'isieu Fällen nifs't gesunden i'nd nrüs^^n daber elend ver-ludl'rn. 'l^ies ni'l't ':ni "Interesse der Jagd utld des schützen selbst gelogen ift, liegt wohl auf der Hantd. Der Hund ist daran zu gewöhnen, daß er sich vsm Schützen nicht zu weit entfernt, da die Hühner sonist leic!^ lherausgeswßen werden, be^r noch der Schütze in Schußnähe gelangt ist; es gilt loies hauptsächlich siir Hunde, die noch sch« hitzig sind und noch nicht sicher vorstehen. Sobald das Volk aufsteht, schießt man, aber nicht aufs Geratewohl, sondern auf ein bestimmtc^Z Stück oder auf zwei, die dicht nebeneinander streichen; ungezielte Schüsse bringen gewöhnlich nichts herunter, möge das Volk noch so gedrängt abstreichen. Beim Abstreichen der Hühner ist dmsanf zu achten, wo sie wie>c»er einfallen; sie können auf diese Weise noch ein zweites und oßt auäi mehrere Male hintereinander beschoß scn werben. Nach krankgefchoffenen Stücken, die nicht schwer zu erkennen sind, ist mit dem Hunde sogleich Nachisuche zu halten, da sie später meistens nicht mchr gefunden werden. Die Barbe Gegenluärtig wird in unseren Gewässern in'Ä^esondere ^c^r B a r b e eifrig nachgestellt. Dieser Fisch gchört zur Gattung der Karpfenfische: er besitzt eine zu-samlnengedri'ickte, fast drc^kirunlde und spin-delst>i'mige Gestalt, eine n'lsselartig verlängerte Schnauze und ist am Rücken von olrv-bis grangr'i'nler, den Seiten von gelblicher nnd auf dem Bauche von weißer Fai^be. Dic^Barbe, die klare, raschfließende Gewässer Mitteleurl.>vas mit bartem Grunde unterhalb der Forellenregicm bei'övkert, ivird bis-weilesr.^i)^90 Zentiuie»er lang und erreicht ein Gewicht von i'sl'er k» Kilommmn. Sie ist ein die (^'e'selligkeit lic^bender Fisch, der sich von Wurinern, Jnsef^enlirven. Schnecken, kleinen Fischen und Laich nährt. Bei An- fummer lSl vom 13. August ' c, Sln neues Detsllgungsseld für Klieoer WM ff WM j. Der Fasan, e!n in unseren beimischen Novieren schon stark dezimiertes Wild, fü?ilt sich am wohlsten in Mdc^eholzen und Remisen. Auch dichte Brombeer- und Dornenhecken wählt er qern zu seinem Unterschlupf. Größere, geschlossene Wälder mekeet er. s. Der Hecht wird qeqen 1 Meter lanfl un'v wiegt d-ann 10—12 Kilogramm; größere Erempbare sind sehr selten. f. Beim Aefch?nangeln darf die Fliege nie gegen das Waster gezogen werden, sondern muß mit der Strömung treiben; andernfalls nimmt die Aesche die Fliege nicht. f. Als gefährlichster Schäd ing all?r Fisch-wcsscr wil^d die F i s ch o t t e r ilb^rall gefürchtet und verfolgt. j. Moderne Lra«f?enjagd. Auf der In^el Komodo, die zu Niederländisch-Indlcn gehört, sind zurzeit zwei Iaaderpeditonen unterwegs, um einige Ei^emplare der lehte:: Aros-MÜdgattung zu fangen, die biskier noch niem-als lebend ge^cingen werden konnten. Es handelt sich dalbei um eine Eidechse, die im ausgewachsenen ,^ustand bis zu .W Fuß Länge erreicht. Tie Beamten der niederländischen Kolonialverwaltung glauben, t^aß diese Tiere fri'cher in grösseren Menaen über 'tie prckhistorii'che Landbri'i^e nach Anen vor-gedrungen und sich in China stark verme^- ^ haben, worauH das chinesische Drachensym-bol entstanden sein soll. Bei frülieren Erpe-ditionen wurden mehnach Menschen von dem Tier angegriffen und getötet. Aus der Sportwelt Die „^üddeuliche Lufthansa" führt neuerdings Höhentransportfliig<' aus, zwecks Versorgung der einzelnen ^^ütten mit Lebensmitteln. Die Gegenstände werdc'n durch Fallschirme abgeworfen. Leiter dieser neuen Einrichtung ist der als Bergflieger durch sei-ne ^ugspihlandung bmd, auch :st das Auki^idern im lc'benden Zustand nicht jedermanns Geschmack. Sehr gerne ninlmt der Hecht auch einen F r o s ch k v d e r. Dle sechs erfolykelchen Kunal-fchwlimei' Die einzelnen Schwimmer, welche bisher den jtanal bezwungen haben, war^'n: W e b b lAmerika), 2!^. bis 2ö. August 187i), 21 Stuud.'n 4si Mi-nuten; TW. Bürge s', (Amerila), 5. b'.s September 1911, Stunden 40 Minuten; Sullivan s?lmc'rika), 5. bis 6. August 1923, 27 Stunden 23 Minuten; Tirabocchi (Italien), 12. bis 13. August 1923, 16 Siunden 23 Minuten; Toth (Amerika), IkZ Stunden 54 Minuten; Mis; Ederle (Amerika), L. August 1926, 14 stunden 30 Minuten. Unter den sech? Glücklichen befa^nd sich also nur ein Europäer und die einzige Frau — Misi E d e r l e — besitzt nun auch den Zeit-rekord. ^ : Lawn Tennis-Turnier um den Meistertitel des Krelsss Maribor. Am 23. c». M. wird in Maribor ein großangelegtes Lawn Tennis-Turnier veranstaltet, bei welcher Gelegenheit anch nm den Meistertitel des Kreises Maril^or gekämpft werden wird. : Das Autorennen auf der Neichsstrake 'zwischen Marib-'r und Slav. Bistrica, welches ain 1.). d. M. stattfinden sollte, 'K von der Nennleitung wegen Unsahrbarkeit der ^turch die let.üen RegengiNie arg hergenom-nienen Straße ans einen späteren Zeitpunkt verscho^ben worden. : S. V. Rapid. Freitag, den 13. d. M. um 20 Uhr Spielerversammlung im Klubhei'M. Erscheinen sämtlicher Mannschaften, auch Alt-Herren, Pfl'.cht. Die Alt-Herren mögen zu dieser Sitzung zwei Lichtbilder mitbringen. : S. K. Sv?boda. Freitag, den 13. d. M. findet eine außerordentliche Svieleroer-sanmilung statt. Erscheinen jedes M'.tglil^oes Pflicht! Ter Schri'ilfi'chrer. : Nurmi wieder in Berlin. N n r mi kommt am 12. Septeimiber wieder nach Berlin, nachdem er am 5. September in Reval nnd am 7. Zepteurber in Ri-ga an den Start gehen w'.rd. : Zwei Nachahmer Mih Ederles haben keinen Erfolg. London, 10. August. Die beiden neuesten Kanalschwimmer H e l m (Aegypten) uud M i ch el (Frankreich), die vom Eap Griz Nez versuchten, den Kanal zu durchschwinnnen, gaben das Unternehmen nach 13 Stunden auf. Während Helmy und Michel durch den 5ianal schwammen, wurden sie gegen 1 Uhr von einer Anzahl sogenannter „Fuchshaie" verfolgt, die nur mit großer Mühe von einem Angriff auf die Schwimmer abgehalten werden konnten. Fuchshaie sind in letzter Zeit während der Sommermonate häufig im Li anal gesehen Word.'?:. : Neuer Weltrekord. Frl. Haz elius verbesserte in Stockholm den Weltrekord im 200 Meter-Brustschwimmen auf 3 : 18.1. (Ten Rekord bielt Erna Murray, Teutschland, mit 3 : 20). : Helen Wills, die amerifonische Tennismeisterin, sche'.nt sich von ihrer Krankheit doch no^ch nicht vi)llig erholt zu haben. Sie wurde dieser Tage von Miß Ryan in Amerika in zwei Tatzen 4 : 6 und 1 : 6 glatt geschlagen. : Gutbezahlter Amateurlsmus. Z a m o r- r a, der fabelhafte Tormann des spanischen Klubs „Eipauol", erhält von seinem Verein monatlich unU!r irgend einem Titel, der die „Amateurschaft" des genannten Spielers unverletzt läßt, das nette ^iimmchen von 5000 Pesetas (zirka 40.000 Tinar). Diese Gagen erhöbung ersolgtc angeblich deshalb, um den spanischen „Fußball-.Halbgott" gegen die Ver locknngen der anierikanische^i Kaprere wider standsfähiger zu machen. „Espanol" absol viert nämlich gegenwärtig ein Tourncc durch Südamerika. gen, während sie mit Lebertran behandeltes Geschirr nicht anrühren. Man darf mit dem Lebertran nicht sparen, damit er ordentlich in das Geschirr eindringt. Nun hängt man k'as Geschirr wieder znm Trocknen auf uni> reibt es dann gehörig mit einem Lappen ab. Die neue Fahr-ordnung Ankunft und Abgang der Lüge in Maribor SchneNzllge: Abgang g«g«n: Trieft: l.-t0, Zagreb: S.A>, Wien: 0.«>, t.00,1b,»S. Anlunst KU»: TrI « st: Z 25. agreb: 0>0S. U.4S. Wien: l.ll, 2.4S, lSüS. Versonenzllgt: Mgang gegen» Lsu bliana: 5.20, 9.^0,13.20, NÄ-23.05. P r a g e r s k o: ?9.lS. ^ eakovec: 3.30, 8.12, lv.43. 21M Pliberk: 5.50, l3.30,1SL0. Fala: 10.22, l6.53. GornjaNadgona: 4.56« MurskaSobota: 11.33,15.43. St. IlI: 6.10, 13.30, 18.15. Oesterreich: 4.55^ 6.40,13L0, Ankunft auS: Lfubljana: 3.13, 9.34,11.'44, ISÄ^ 21.56. P o l j L a n e: 7.34. vakovee: 0.41, 6.36, 10.20,18.14,^ P l i b e r k: 7.45, 12.54, 20.49, ' Fala: 11.53, 18.37. GornjaRadgona: 14.3?« MurskaS obota: 10.20, 21.474' St. IlI: 7.40, 14.53, 19.44. Oesterret ch:. S.00,12.^^ ^6583^ 22, l. Das Einfetten des Pferdegeschirrs wird am besten folgeni^erinaßen vorgenommen Man schnallt es vollständig auseinander und wäscht hierauf alle Lederteile in lauwarmem Wasser, in dem man etivas Pottasche ansge löst bat. In diesem Wasser wird alles so lan ge abgebürstet, bis Schmutz und alles Fett entfernt ist. Darauf m<,ssiert man die Leder teile im Wasser solange lnit 'eer Hand, bis sie ganz geschmeidig geworden sind. .^>artes Leder zu ölen hat gar keinen Zweck, es muß erst ganz weich geworden sein. Nun hängt man alle Lederteile an einem Platze auf, wo sie langsam trocknen kiinnen, also nicht !I>sen oder in die Sonne. Wenn ue gerade noch etwas feucht sind, ist der Angen-blick gekonnnen sie zu ölen. Es gibt nur ein >Der, welches hiezu geeignet ist, inid '0as ist Lebertran. Alle a^rderen Oele, namentlich das so ost verwendete Klauenfett, üben eine m'oße Anziehungskraft auf Mäuse aus, welche ein so behandeltes (Geschirr gern bena- Radlo Auszug aus den Abendprogrammen Wien (531 m, 7 KW), Berlin (504 m, lv KW), Frankfurt (47V m, 10 KW), Leipzig (45)2 m, 10 KW), Bern (435 m, 6 KW), Rom (425 m, 10 KW.) Donnerstag, 13. August. W i e n 20 Uhr: Konzert der Militärka« Pelle; Berlin 20.30 Uhr: „Nach dem Feierabend" (Orchester, .s>ornquartett, doppeltes Sängerquartett); ?2..30 Uhr: Tanzmusik; Frankfurt 20..?0 Uhr: Romantischer Abend; Leipzig 19.45 Uhr: Na-tiouallieder (singt ein Chor); 20.45 l^hr: d1>0«!S0KSK!S.7IÄ » H > I ___ W s VLQ seil>!e»2ei7isei>l UIX7MS Virliriir Vcummet Lem !Z. August !O2a eymphoilielonzert; Bern L0.I0 U^r: v> chestml!?on^'»ert; Trto (Oboe. Sbar^nett, Piano) und Klcwievton^ert^ Rom 21Lü Uhr: Vokal- und Instrumentalwusif. Freitag, 13. August. W i e n 20 Uhr: Uebcrtragung dcr seicr-lichen Valtungen aus Salzburg (im Falle atmosphärischer Störungen findet ein Konzert statt; Berlin 20.^ Uhr: „Der Orangcndicb", ein lustiges akustisches Epicl; — Mozart: Trio für Piano, Violine und Cello, B-Dur; Frankfurt 20.15: Unterhaltender Abend (Orchester, Solisten und Rezitationen); Leipzig 19.45 Uhr: Tuppee: „Die schöne Galathen", einaktige Oper; B e r n 20 Uhr: Orchester, Rezitationen und Vorträge; Rom 21.25 Uhr: Vokal- und Instrumcntalkonzert, ei^e Viertelstunde Humors. Samstag, 14. August. Wien 19.45 Uhr: „Liebeswalzer", drei-aftige Operette; hierauf Tanzmusik aus dem Hotel „Bristol"; Berlin 20..W Uhr: Josef Plant-Al>end (Mitwirkung des Orchesters) 22 Uhr: Tanzmusik; r a n l f u r t 20.15 Uhr: Serenade von Mozart; hierauf Tanzmusik aus Verlin; Leipzig 1!>.45i Uhr: Verismus in der Oper (Orchester und Eoli-steu); 21 Uhr: Tanzmusik; Bern 2(Z..^0 Ulir: Orchestralkonzert, Lieder, stomik, Tanznnlsik; R om 21.25 Uhr: Vokal- und Jnstruulental-konzert, hierauf T«'«' '>:nusik. 5Ano Vurg » Aino Von Donnerstag den 12. bis einschlieszlich Sonntag den 15. Augilst: „Das Phantom der Oper", das spannendste Sensationsdrama der Gegenwart, nach dem gleichnamigen berühmten Roman, der in alle Sprachen übersetzt ersck)ien. (Zuletzt im Ljul'ljanaer „Jutro".) LoTl Chaney, der berühmte Darsteller aus d?m Film: „Der Mann, der dic Ohrfeigten empfing'^, und Mary Philbin in den tzaup^rtiil'.'n. Ktno „Diana" in Studenci. ' Von Mittwoch den 11. bis inkl. Freitag den 13. August: RiN'Tin.Ttn: „In treur Lie. be". Drama in fiinf Akten mit dem berühmten Wunder der Tierdressur. Hoch-spazmende .Handlung! In der Hauptrolle Eva Novak. Vorstellung täglich an Werktagen um 20 Uhr. an Sonn- und Feiertagen um 16, 18 und 20 Uhr. f!o « Kino« Vom 10. bis 12. August: „Le Bossu — Der Bucklige oder Ritter Laslard^re". Nach dem Roman „Die Erbin von Neuers" von Paul Fevale. Ter luxuriöseste aller historischen Filme. Grobartige Abenteuer und ergreifende Liebeshandlung. Gaston Jacquet als Lagardt^re und Nilda Dupses-sy in den Hauptrollen. 12 Akte. Wegen hol)er A^lschaffungskoiten sind die Preise um 2 Dinar erhöht. Wegen der immensen Länge um halb 7 llhr nur kroatischer Text, um 9 Uhr kroatisch und deutsch. BllKerschau b. Emmerich Ferdinatenwendig. Besitz bei Slc'v. Bistrica, 2s».0sj0 Tin., mit Gasthaus 70.0)0 D. 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