^100. Menstag, 3. Mm 1904. 123. Jahrgang. ^«K M"iS: Mit Postue, scnduiig: «anzjHhrlg 3N X, lialbjähil«, 15 K, Im Nontor: naiiz^ >!"Ie^,''""Mg i, x, Mi die Zustellung in« Hau« „auzjährig 8 lv. - InsertionögtbUhr: Für Heine ^^^^ °>" zu 4 Zeilen 5,« K, größere per Zeile l2 li; bei öfteren Wiederholungen per Zeile ll b. Die «Laibacher Zeitung» erscheint täglich, mit «liiZnahme der Sonn- und sselertoge. Die «dminiftratlo» befindet sich Nongreßftlah Nr. «, die Mtdaltion Dalmntingasse «i. 3. Sprechstunden der Rrdaltiun von » bis IU Uhr vormittags, llnsraiilierte Vricse werden nicht angcnuumicu. Manuslripte nicht zurückgestellt. Amtlicher Teil. ?'! 3"s ^- und k. Apostolische Majestät haben ^ i ii ^"' Entschließung vom 28. AM ^iiiist °^ cinei^ allernntertänigsten Vortrag des ^ d^^ ^ kaiserlichen nnd königlichen Hauses ^jl^^uß^-^ h^'^ ,,^t dem Titel eines außer- sttts ?"' ^sandten und bevollmächtigten Mi- >^tt s-!"^ldeten Legationsrat erster Kategorie ^rt^"'"Wl v. MenZdorff - Pouilly - ^ll^s ")stein zum außerordentlichen und be- ^Hatrn Botschafter am königlich groß. s leih,, H^^ unter gleichzeitiger taxfreier ^n?s ^^ Würde eines (Geheimen Nates ^>t zu ernennen geruht. ^3'."^' ""d k. Apostolische Majestät haben ^, ^^wchster Entschließung vom 2^. 'April Ms ^ ^cktiousrat im Finanzministerium Dr. Ms Ermine zum Hofrate im Personal-? ^»kli^ ^^)uungs- und Fachrechnnugs-De-^llpen b'chH Ministeriums allergnädigst zi> " geruht. Vohm m. p. ^ El,f- und k. Apostolische Majestät haben N. höchster Eiitschließulig ^^^ ^. Ap^il ^ ' Ttn, ?^ des Oberlandesgerichtes in Krakau ° ^bov. "us Bclcitowski zum Hofrate ^O Berichts- und Kassationshofes aller- ^ nuenuen geruht. Koerber m. p. ^ Vlll'^l ^ und k. Apostolische Majestät haben ^d^'MsU'r Entschließung vom 20. April ^ ^d, "' des Oberlandesgerichtes in Lem-">^ uclld Trusiewicz und Konstantin ^^^äyk ^^^. ^ ^^ ^,^ Charakw->late,s allergnädigst zu verleihen geruht. . Koerbcr m. >>. Seine l. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 21. April d. I. dein in zeitweiliger Tienstesverwendung im Ministerium für Kultus und Unterricht stehenden Professor am Eovhien-Gymuasium in Wien Dr. Anton Primoiiö taxfrei den Titel und Eha^ rakter eines Regiernngsrates allergnädigst zu verleihen geruht. Harte! m. p. Den 30. April 1904 wulde in der k. f. Hos. und Staats' druckerei daS XXIII. Sllick des Reichsgesehblattes in deutscher Ausgabe ausgegeben und versendet. Den 30. April 1904 wurde m der l. l. Hof- und Staats» druckerei das «XVIII. Stück der italienischen Ausgabe, das Titelblatt, das chronologische und alphabetische Repertorium zur böhmischen Ausgabe des Reichsgesetzblattes von, Jahre 1903, sowie daS XV. Stlicl der ruthellischm, das XVII. Stück der slo-venischen uud das XIX. Stück der kroatischen Ausgabe des Reichs" gesetzblattes vom Jahre 1904 ausgegeben und versendet. Nach dem Amtsblatt« zu« «Wiener Zeitung» vom 1. Mai 1904 (Nr. 100) wurde die Weiterverbreitung folgender Preß» erzeugnisse verboten: Nr. 559 «I! I»ll)I«lHi-!u» vom 23. April 1904. Nr. 17 «Vollswille» vom 22. April 1904. Nr. 80 «Ilnjclamaki» vom 19. April 1904. Nr. li«I>ln>vä» i pranu» V0M 22. April 1904. Nr. 11b .Napl-ää» vom 25. April 1904. Nichtamtlicher Teil. Ungarn. Man berichtet aus Budapest: Ministerpräsident Graf Tisza uud Handelsminister Hiero-uymi erhalten anläßlich der raschen Beilegung des Eisenbahnerstreikes unausgesetzt Begrüßungstelegramme seitens der Städte und Komitats-muichipieu und verschiedener wirtschaftlichen Körperschaften. Dies zeigt klar, daß die Regierung in ihren Maßnahmen gegen den Streik auf der Höhe ihrer Aufgabe stand und die volle Iu-stimmung der öffentlichen Meinung auf ilirei Seite hat. Der große Eisenbahnerstrcik war das hoffentlich letzte Aufflackern jenes Brandes, welchen die lauge Obstruktion im Lande gewaltsam angefacht hatte. Die Obstruktion fand im Abge-orduetenhause ihr Ende, allein die parlcv mentarische Revolution hat zu lange gedauert, und es scheint, daß sie, im Parlamente besiegt, lici den Eisenbahnern noch einen Versuch machte, die Widerspenstigkeit zu mobilisieren. Die öffentliche Meinuug ist sich aber konsequent geblieben, sie begrüßte das endliche Aufhören der Obstruktion mit Freude und sie gab die gleichen (befühle auch bei der Niederwerfung des Eisenbahnerstreikeß kund. Am schlimmsten kommen dabei jene Bnda-pcster publizistischen Orgaue weg, welche auch während der Obstruktion mit schlecht verhehlter Schadenfreude Hl ins Feuer gössen und dem Streike der Eisenbahner mit offenkuudiger Be flissenheit Handlangerdienste leisteten. Der Anhäugerkreis jener Organe, welche während der Obstruktion Scharen sensationslüsterner Leser anzogen und dabei ihre Rechnung faiiden, verringert sich jeht von Tag zu Tag. Die Bevölkerung sehnt sich nach Rnhe und nach friedlicher Arbeit. Es geht sichtlich ein froher Zug durch die öffentliche Meinung, welche die Wahrnehmung macht, daß das Regime Tisza eiuen guten Nährboden biete für den kräftigeren Regierungsgedanken und für das fester gewordene Regiernngsprinzip. Das Wirt-schaftliche (Gedeihen nnd die nationale Kräftigung Ungarns litten stark durch die überlange parlamentarische Anarchie und das tatkräftige Ein. greifen der Regierung bei Ausbruch des Eisenbahnerstreikes wirkte wohltuend auf die gesainten öffentlichen Zustände. Alle dünste und gewagten Mittel der Opposition können den für Ruhe uud Ordnung erwachten lebendigen Sinn der Bevölkerung nicht weiter betören. Dio vcruuglückten Eifenbahner trifft leider noch ein härteres (beschick als die im Jänner einberufenen Erfatzreservisten, beide aber sind dio Opfer der Obstruktion und der in ihren: (befolge einreißenden Anarchie, welche zu beseitigen, die Feuilleton. ^ Nello und Patrasche. ^"Wische» übersetzt von Flarl Zfognäar. ^ Heni (Fortsetzung.) «n ""^ Wußte ^ daß Nello seine Hütte V^sj or "'"""".b hätte es sich träumen las-^ti^, ' Nanz allein einem unsäglichen Elende tz,, T)er ^wten wollte. l! >^ cn?^l füllte, sich mit Nachbarn, die der ill? NUte, "" Stückchen Gänseleberpastete und 5y l älw > .^chluck Wein eingeladen hatte. Luise, ^ 'I)r»,,^ll)tlichen AnHoffnung, am folgenden <" Tfti Meund zu sehen, hüpfte fröhlich zwi V httliz,, ^'"' Naschwert und farbigen Lämp-^ bey!' "^' man für sie bereit hatte. Baas ,!^d^ ächtete sie mit tränenfeuchten Augen ö^iln'l bas Gute, das er tun wollte/die ^ bl 's'^lug Stunden drr Freude; doch ver-l^diy ^'u salbst die schönsten Aufforderuu-!^' cll^"" Patraschc riMete. In dem Augcn-V'l l,,. ^ Christkind eine Fülle von Ge-^'' li„ ..^ und das Nachtessen aufgetragen V lim.'.htc er den Eintritt eines' neuen V'^ink l l'l) zwischen dessen Beinen durchzn- >6 il? ^inell, als seine Schwäche und sein X ? ?ö > ^^^^^'^'N' das Freie zu erreichen. ^ü^N ^s " ganzen Abend zu schneien nicht >^M, ^.^^^'. so war Nellos Spur beinahe ^>r sie /wunden. Es währte lange, bis Pa- '^^s/"^' "nd kaum hatte er sie entdeckt, ! ^?^Un findei: Enoe dieser Woche in Budapest statt. Am 5. o. werden die gemeinsamen Minister, Minislerpräsident Dr. von Koerber, Finanzminister Dr. von Vöhm-Vawert und Marinelommandant Baron Spann in der ungarischen Hauptstadt eintreffen. Aus Prag wird gemeldet: In der Vollversammlung des , I u n g c z e ch e n k l u b s sprach Abgeordneter Dr. Pantncek über die bisherige Taktik der Iungczechen in der vor- und nachösterlichen Session. Er entschuldigte das Vorgehen der Iuna/zechen bezüglich der Delegation s w a hl e n ganz im Tinue der Erklärung des Komitees und der Ausführungen Pacaks. Ebenso unrichtig wie die Behauptung, die Iungczechen hätten die Politik verfolgt, die Wahlen zu hindern, so unrichtig ist es auch, das', die Wahl überhaupt zu verhindern war. Nur uüt Brachialgewalt wäre dies möglich gewesen. In, diesem Falle wären aber die Iungczechen mit zerschlagenen Schädeln heimgekehrt. Weder System noch Regierung wäreu dadurch gestürzt worden. Schließlich wären noch die alten Delegations-Mitglieder im Sinne der Etaatsgrundgesetze im Besitze ihrer Maudate geblieben. Redner bezeichnete im weiteren Verlaufe seiner Ausführungen die Lage für derart tranrig, die Ungewißheit und Zerfahrenheit nnter den Iungczecheu für i^ groß, daß man allenthalben überlege, ob nicht durch die Niederlegung der Mandate die Lösung der Angelegenheit beschleunigt werden könnte. Am Schlüsse der Versammlung wurde ein Schreiben des bisherigeil Obmannes Dr. ^ k a r d a verlesen, in dein dieser erklärt, anf eine Wiederwahl verzichten zn müssen. An seine Stelle wurde Dr. Krajuik zum Obmann gewählt. Das „Fremdenblatt" sagt in einer Besprechung der Schwierigkeiten, auf welche die von den Polen im Parlamente eingeleitete V e r st ändi g un gsaktion gestoßen ist, es wolle gerne zugeben, daß die Polen viel Ernst und Mühe aufgewendet und nach Kräften anf eine Ermäßigung der czechischen Forderungen hingearbeitet halben mögen; trotzdem sei nicht zn bestreiten, daß nunmehr wieder der Bodeu jener Frageil betreten worden sei, auf dem nach den herben nnd nicht ungefährlichen Erfahrungen der letzten Jahre die freie Übereinstimmung beider Teile die Voraussehung jeder dauernden Be-rnhiguug bildet. Man höre wieder den Appell an die Regierung, der scholl ill früheren Epochen mehrfach dazn geführt hat, daß sich die Regierungen anf eine oder die andere Seite gestellt nnd damit das Ttaalsschiff znm Umkippen gebracht haben. Daß Herr von .koerber die Verständigung zwischen den nationalen Gegeilsätzen mit aller Macht herbeiwünscht, habe er dnrch mehrfache Aktionen dargetan, die er bereits eingeleitet hat. uild die all dem Widersprüche, der nationalen Parteien scheiterten. Dem Poleuklub falle es allerdings leicht, für die czechischen Fordernngen einzutreten. Die Stelluug und die Pflicht einer Partei ist von jeuer eiucr üb<'r den Parteieu stehenden Regieruug weseutlich verschieden. Durch ein Ein greifen für den einen oder anderen Teil könnte sich die Regierung leicht dem Verdachte einer Parteinahme aussetzen nnd .dämpfe heraufbeschwören, welche das Verständigungswcrk ver-nichwn müssen. Wenn die angestrebte Waffen-rnhe im Parlamente von Daner sein soll, muß sie dem freien Willen der kriegführenden Parteien entspringen. Aus Belgrad, :',(>. April, wird gemeldet: Bei Überreichung der Akkreditive hielt der rus-! fische Gesandte G u b a st o v an den >t' önig eine Ailsprache, worin er sagte, der Zar habe ihn zum Vertreter beim Könige ernannt, und von dem Wnnsche beseelt, ihm bei öieser Gelegenheit eineil Beweis seiner Geneigtheit zu geben, den Gesandten beauftragt, fich sofort auf den ueuen Posten uach Belgrad zu begeben. Die Jahrhunderte alten Bande, die Rußlaud und Serbien verkuüvfeu, machen ihm die Anfgabe, die besteil Beziehungen zwischen den beiden Ländern zu pflegen, zu einer sehr angenehmen. Der König erwiderte, er sei tief gerührt und dankbar für den ueuen Beweis der freundschaftlichen Gefühle des Zaren für feine Person, und versicherte den Gesandten, daß er auf die Unterstützung der Regierung rechnen könne. Der >lönig zweifelt nicht, daß der Gesandte in Übereinstimmung mit der Regierung tätig sein werde, die unveränderlichen Bande der Freundschaft zwischen Serbien uud Rußland noch mehr zu festigeil. Dnrch Privatlniefe von Soldaten aus S ü d-w e st a f r i k a wird nachträglich bekannt, daß ill dem Gefechte bei Owikokorero das Maschinen^ geschütz, das der Stab des Majors von Glaseuapp bei sich führte, iu die Hände der Hereros ge-fallen ist. Tagesuemgleiten. — (Die zahnlose Z n t n n f t,) T"s" ^ liche Gebiß ähnelt bekanntlich weit mehr .^ fleischfressenden Tiere als dein der M""^ v^' Das ist nun einmal so, nnd daran wird toi ,.^ ,, tarischc Agitation etwas ändern, ^"^^h ^ eine offensichtliche Tatsache, daß dao M w ^ Menschen unter der zunebmeudeil ^m ^ Geistes gelitteil bat. Unsere Urväter, die m ^,,, hausten und dort mit Bären nnd ""d""' ^ Bestien um Nahrung und Vesitz rang"'< " ^ und batten sicherlich Zähne, wie sie w'i den» ^, Erdbewohnern schwerlich mehr ä» ^"^Ad^ sicher nicht bei den arischen Vollern. U'^n . p! Gewohnheiten nnd namentlich die Zubcrei ^« Nahrungsmittel sind jetzt derartige, dcm ^ Dianen immer geringere Anforderung^ .,^ werden, lind ein völlig zahnloser Greis "" ^ an jeder Tafel Speisen finden, nn denen cu> ^ satt essen könnte. Nun lehrt die WissrnM >' ^ Organe, die außer Tätigkeit gesetzt wcl" ^ mählich derküniillerll, und diesem Gesetzt ^ menschliche Gebiß seinen Tribnt bereits ^^ daß in unserer Zeit schlechte Zähne '"'" ^,i>' sind als gesunde, und die „Karies", ö"s ^ ^' Zähne, die verbreitctste aller nu,'nschl'^u.^ ^ beiteil geluorden ist. Dr. Wiley hat. auf ^,Ml jachen süßend, vorausgesagt, daß die ^ ^i ilberhallpt einer Zukunft der gegengehe, wie er auch meint, daß die ^c^' des menschlichen Körpers immer mehr Zl ^ werde. Leider sehen wir schon jetzt gcMw^ nm zu wisseil, daß der haar^ nnd zahnw! der Zukullft keiile Schönheit sein wird. ,,i -- (Was die Polizei alles hc,^ bekommt.) In den Züricher Poll3"'u ^' liest niail: „In der Arenstraße in Vn»'»" F am 15. April die Leiche eines nnbelaim" ^ jährigell Mannes gesunden, der M ^ Neuolverschusses entleibt hatte. Er s^''^^ weiterbestände angehört zu haben mld dc'i nach ein Vadenser geloeseil zu fein." ll'l>^ (E i li L ö w e u n t er dc m P " o» .,^, III einer kleinen Stadt in Devonshire sM ^ einer reisenden Menagerie vor ^mac> ,i^ während einer Vorstellllng eiile wildl,' ^ ,^^ Ter Löloenbändiger begab sich in den KaW, ^ic^ zwei afrikanische Löwen waren, und M^' ^B scheilit, die Tiir des Käfigs nicht sorgsam ^< denn plötzlich stand der größere der dei^ ^ außerhalb des Käfigs, stieß ein dmups"^ ^ alls und sprang dann mit einem Satz ^ Publikum, Frauen wurden ohnmächtig, ^ ^ '^ schrieil und viele Leute wurden dei der ^ ^,^,„ü dein Allsgange verletzt. Der furchtban' „ ^ schien übrigens den Löwen selbst ebeilfa"^ ^ schrecken, denn er beschränkte sich darauf, ^i^ zn suchen, und dabei alles niiizuloerfe'l' ^, >^ im Wege stand. Auf einem benachbarten "^H er sich friedlich hin und ließ sich r»ollde!N^^< Milde Wogen. Roman von Gwal'd August Aönig. (44. Fortsetzung.) (Nachdruck verboten.) Ter Assessor blieb stehen, die funkelnden Augen hinter den Vrillenglcssern beobachteten ihn schm-f. „Sind Nur hier nn gestört?" fragte er. „Ich fürchte, wir werden es »licht mehr fein, wenn Ihre ^eule kommen." „Sie wünschen eine geheime Unterredung?" „Tie Natur der Tache l'ediugt es." Röder führte seiuen (^asl die Treppe hinauf in den Salon. „Es ist etwas kühl hier", sagte er mit gepreßter Ttimme, „wir heizen in diesem Nauiue nicht jeden Tag." „So erlaubeil Tie wohl, daß ich meinen Paletot anbehalte", unterbrach ihn der Assessor, indem er den ihm angebotenen Sinhl annahm. ,,^ie habeil in New Vork eineil Neffen. Martin Grimm, der kürzlich hier war?" „Eo ist es", nickte Nöder, „er ist vor einigen Tagen wieder abgereist." „Am Dienstag abends, nicht wahr?" > „Allerdings." „Und zu dieser Neise entschloß er sich ganz plötzlich?" „Jawohl, sein Entschluß kam mir selbst überraschend, ich wußte, daß er längere Zeit hier weilen wollte." „To, so", sagte der Assessor, „er hat anch andere übcl-rascht, denen cr seinen Bestich für den nächsten Tag zugesagt hatte. Und diese Nber- raschuug findet eine fehr begründete Erklärung ^ darin, daß Herr Grimm mit Zurücklassuug seines (Gepäcks abgereist ist." „Das will am Ende wenig bedeuteu", erwiderte Nöder, den diese svragen nnd noch mehr die forscheudeu Blicke des UntersnchuugsriVhtertz mehr und mehr verwirrten. „Das Gepäck bestand nur ails einem kleinen Koffer, der uur die nötigsten Toilettenbedürfnisse enthielt. Mein Neffe ist ein reicher Mann, er konnte in Bremen das alles neu kaufeu." „Er ist also nach Bremen gereist?" fragte der Assessor. „Tagte er Ihnen das?" „Er sagte mir, er wolle über Bremen nach New-Vort zurückreisen." „Und womit motivierte.er diesen plötzlichen Entschluß?" „Er nannte mir nur den cineu Gruud, dcch er fürchte, die Bahnverbindungen könnten dnrch das Hochwasser für längere Zeit nnterbrochen werden, wie das tatsächlich heute der Fall ist." „Aber er wollte ja längere Zeit hier bleiben?" „Das war sein Vorsah; weshalb er ihn änderte, weiß ich nicht." Der Assessor rückte an seiner Brille, er be^ obachtete den alten Herrn nnverwandt, die Un-rnhe und Verwirrung Nöders konnten ihm nicht entgehen. „Mai, sagte mir, dieser Neffe habe eine be^ denienoe ^ordernng an ^ie gehabt nno sei mit Ihnen anf keinem gnten Fuße gestaudeu", nahm er wieder das Wort, „er wollte eineil Prozeß gegeil Tie anhängig machen, um seineu Haß zu befriedigen." ! „Die Leute schwatzen viel in den ^n^ ^ erwiderte Nöder, in dessen Teele jetzt ?"Hfc ^ ! wachte, „so schlimm war es nicht, lne>n - >, ^ mir den gewünschten > willigt, bis ich in der Lage bin, olM ^c»' ' lichkeiten für mich seine Forderung best können." i)'d^ „Es war dabei von Wechseln die ^ Tie diese Wechsel eingelöst?" .. l<" „Nein, die Mittel dazn fehlen "' ^ j^ , blicklich. Ich weiß nicht, wie das alles ^ ^ Abreise znsammenhängen soll?" . h^^/ , „Entschnldigcn Tie, ich frage lU>r ^. , weil die Leute mir das alles , fa^te der Assessor mit einer leichteil ^ il"l''. ,,'^ie glauben nicht, wie geplagt ^^'F^ , suchungsrichter ist! Jeden Tag komun'N " ,M, Briefe, die mir in den meisten F"llc', ^ Arbeit machen. Da soll ich mm diesc"^lt^, ^ Grimm nachforschen, weil er an l^^'^^ic ^l» , nicht bei seinem Freunde erschienen ist- ^hi> ihn am Dienstag abends wohl Zlü gleitet?" 5 „Nicht bis zum Bahnhöfe." ^ ^ „Aber über die Brücke hinüber?' ,/ ^ „Das leugne ich nicht." -^ ^ > „Erinnern Tie fich, anf der "" ^ Hilferuf gehört zu habeu?" . >,, '^ N'öder blickte überrascht auf, >''^c»' lvlirde fahl, als er in die plötzlich st"^ geu des Assessors schaute. ^ „Neiu", ailtioortete er. .<,, g^i, „Der Briickenloärter Klasen hat '" ^ü, l als Tie knrz vorher mit Ihrem N'cfl^ s^ « vorbeig^schritteu ivareu." (Foitsttz" ' > ^U^rZeitung Nr. 100. 871 3. Mai 1904. '!^ ' /"Mswlwl der Menagerie, ohne Wider-'li^ ^Wsti!t^ einsangen. Ill der Panik, die durch ^^l>^> ^ "'tswnd. lvaren verschiedene an^ ^li^ / ^rmesbuden von dein fliehenden Pu-^ t>'?^"'lss"l worden. Merkwürdigerweise cr- ^'"tttiis,!! ^ ^^^^' ^"^' ^^"" 3^ls Monaten im '^ü,"""l ii, Plymouth ebenfalls eine Panik, ^ch x ^nhrend einer Vorstellung entkam. Er ^> ,"^nls i„ ^„^^ Zinuner des Gebäudes "ngcfan^n. ^'chlr ^^"litische Eifer fucht.) Nord-^Ni/^ ^'^^'"l Münchener, der soeben die vierte "ich. d"MM: „Aber, mein Bester, fürchten Sie .2 zu l, ^'^'^'u Trinken ein sojenanntes Vier° ^c>i>. ""un'en^" -. Münchener: „Machen's 3" 'l»!«.'s! ^"""e Sorgen. Herr Nachbar! Dös "e^ ^ Angelegenheiten von nns Bayern, in ^^'uf^^ ,„^ ^^- dreinzureden habt." ^ (Münchener „Jugend".) ^ schlechte Zeiten.) „Nun. lieber Herr '^ichf ' '^'bt es Ihnen, sind Sie mit Ihrem "''^„d^Mt zufrieden?" — „Gar nicht; bei '^^ Annahmen — Ausnahmen!" ^I- und ProuinzmI-Nachrichten. Das Mai-Avanccmeut. "kld,^ Majestät der Kaiser hat ernannt: Zum ^!°t ^,'cliall Leutllant: den General-'°»igl lauiniild Gerba, Konimalldanten des ^^"- Dränier kroatisch-slavonischen Vli. ^^'strittes. bl>^^ Generalmajor: den Oberst Hugo i^li^ "" Hnuuafeld, überkomplett im In-«il^, V'nent Nr. 17. Kommandanten der 1«. In-ü ""yade, l Meul "berst im Generalstabskorps: den "No. H!""t Heinrich Ritter von K rauß - Elis- M ^"wttach6 bei der Vertretung in Sofia. !^ Dt>!>^ Infanterie und in der Iägertruppe: .'t^^'t: den Oberstk'ntnant Du«an Vele- ^j "Usailtcriereaiments Nr. 07 beim Infan- I, '"e Nr. 83. '°l°llib' lstlcutnanten: ^' Majore Karl ^>k.li,/'U des Infanterieregiments Nr. 27 beim ""^teri, lNmente ^. 48 und Anto», N r i r Y des ^ "'Mments Nr. 17. s"dtil, "Floren: im Generalstabskorps: den .'t>e>,^l 1. Klaffe Heinrich Wieden Edlen von l 45 ""'' überkomplett. Generalstabschef der 5 ^ . '^Wehr-Trllppendivifion. >e!^m/^ Infanterie- und Iägertruppe: die «m.,7 blasse: Franz Tischiua des Infan-! "»fan/ ^' ^' Alerander Viduloviä ^""fmu ^"uents Nr. 27; Josef Zoppetti ^- ^'tr!v'"'^Nments Nr. 74 beim Infanterie-?^ri.., ' ^' Franz Nitter von Novak des ^3? "lwnrnts Nr. 27 beim Infanterieregi-^tV ^ '"id Otto Bartufch des Infanterie-tz ^ y. ^ beim Infanterieregimente Nr. 47. ^'N ^""stände. 2. Gruppe: den Hauptmann , "lit^U u^. deim 3. Korpskommando. In der ^lyss Und Iägertruppe: zu Hauptleuten ^^i», ^ Hauptleute 2. Klasse: Heinrich Uf> ^ ^, er des IN. 17 uud Karl «anna des 2. Klaffe: die Ober- ^il^^'Ulel Gradl des JR. 7; Alfred ^ -? b^3 "^' H"l!o Sommer egg er des 'H^Hitt ^ ^! Johann Großauer des hH ^ "Mm Edler von Fritfch. überkomplett ^ ^8 '^'N"l.'ilt dem Generalstabe. in Dienstver- „^ ">'d^ ' ">r f. s Landewehr. beim JR. 87. und Christ alnig zu Gilliz- "slabe s. .'"vlett im IN. 7. zugeteilt dem Ge- l^^lMIR. 16. ^ 3ii,, ^lelltnauten: die Leutnantc: Ni-^ "^^ 5>7 k'" ^' ^ bcs IN. 27; Julius Horvilth ^ ^chn. '"" ^- '^! Narl Nitter Pleutzner >'>o^"^ct des FIN. 7-. Rudolf Lukanc ^^«^"benburg des JR. 17; Oswald Ni 87 ^r t>^ IN. 7; Fedor Ulm an sly des ch^let/'"!nanten: die K'adetten (Offiziers-^«''l?nn ^"Nmilian Hiti des IN. 2 beim 'V^^'o' Pet<^nyi von Pett^ny et Ne-^l^a?^.^' l'^ Iost'f Nagy des IN. 80. ^^t^j^ lC- des IN. 17; Ananst Rauscher ^ ^^ ^, ^' ^ " l>'s IN. l7; Eberhard S t ei n ^lf"'", 7. Nichmd Ebenhöh des IN. 27 , ^!^- d<> ^"vallerie: Zum Rittmeister ^ zi« ^' Oberleutnant Gnstav Nitter H a y d '" " V d <> ^ „ des DN. 5. In der Feldartillerie: zum Haupt-in a n n 2. K lasse: den Oberleutnant Viktor Frei-Herrn von Cordon, übertomplett im DAN. 42. zu-geteilt dem Generalstabe, beim DNA. 13. Im m ilitä rä'rztlichen Offiziers» korps: Zum Oberstabsarzt 1. Klasse: den Oberstabsarzt 2. Klasse Dr. Heinrich Kowal-s l i, Kommandanten des Garnisonsspitales Nr. 8 in ttaibach. Zum Neg im e n ts a rzte^ 1. Klasse: den Negimentsarzt 2. Klasse Franz Hon rich t>e> JR. 7. Im Truppeu rcchnungsführer - Offizierskorps: Zum Hau ptm a n n rech-uungsführer 2. Klaffe: den Oberleutnant-rechnnngsfnhrer Anton Schn,i.dt des IN. 5»7. Zum, O berI en t n ant re ch nungsf ü h r e r: den Leutnantrcchnungsführer Artur Ritter von Etubenrauch des DAR. 7. Zum Aeutnant -rechn n n g Sführ er: den Feldwebel Johann Pupp is, iibei komplett im JR. 97, zugeteilt der Verwaltungslommission bei der 3. Gebirgsbrigade. beim IN. 47. In der Militärintcndantur: Zu Mi I i tar o be r in te l, d a n tc n 2. Klaffe: die Militärintendanten: Karl Nitter G e r ste n ber gcr von Reichs egg. überkomplett bei der Intendanz des 10. Korps, zugeteilt der Fachrechuungsabteilung des Reichs - Kriegsministerinms. und Ernst Edlen von W a ch e n huse n der Intendanz des 3. Korps, zugeteilt dem Rcichs-Kricgsministerimn. In der M iI it ä r 3t cch n n n g s to n t r oll-Vea mi tenb ra n ch e: Zum Militär- N e ch ' nu ngsoffizial 1. Klaffe: der Militär-Rech-nungsoffizial 2. 5tlafsc Karl Wlatnlgg der Intendanz des 3. Korps. Zum Militär-Rechnung sof fiz ial 3. Klaffe: den Militär-Nen> nlingsakzessisten Richard Äaro n der Intendanz der 6. Infanterie Truppendivision. Zu Militär R ech n n n g sa kzc fs i ste n: die Nechnnngsunter ossiziere l. Klasse, übertomplctt iln Infanterieregi-niente Nr. 27: Josef Bartonitzek, zugeteilt der Inlendauz des 3. Korps, Franz Abfenger. zu geteilt der Intendanz des 14. Korps, und Augustin Gabler, zngeteilt der Intendanz der 28. Infan^ terie-Truppendivifion. Zu O berwaff e nmcist c r n 1. Klasse: die Oberwaffenmeister 2. Klaffe: Friedrich Weiß des IN. 27. Iofes Taubcr des IN. 17 und Hie-ronynnls Weif; des JR. 97. Zu Oberwaffeu. meistern 2. Klasse: die Waffenlneister 1. Klasse: Franz Kuclcr des JR. 27; Leopold Frisch des JR. 17 und Franz ^ervenka des IN. 7. Ernannt wird zum Kommandanten des FIV.20 der Major Ferdinand Woschilda des IN. 7. Dem Generalstabe werden zugeteilt die Oberleutnante: Lothar Svoboda des FIB. 7 und Heinrich Weiszmayer des IN. !7. letzterer bei gleichzeitig ger Znweisnng zum Weneralstabsdienstc bei der l. k. Landwehr. Transferiert werden: der Major Johann Schilling von« UN. 12 zum DN. 5; die Haupt leutc 1. Klaffe: Eduard Duchoduy von» JR. 17 zum JR. 7; Gustav Mark von Fraisenthal vom JR. 17 zum JR. 7, Adolf Bauzher vom KAR. 9 zum DAR. 7; der Hnuptmann 2. Klasse: Otto Schreyer vom IN. 7 zum JR. 12; die Ober leutnante: Albrecht von Adam von, DN. 2 znm TR. 5.; Theodor Bayer vom DAR. 7 zum DAR. 31; der Leutnant Leopold K ubin vom IN. 44 zum IN. 7. Der HauptmannNcchnungsführer 1. Klaffe Ludwig Nobile deGalatco vom :;. Negimente der Tiroler Kaiferjägcr zum, JR. 17; der Hauptmnnn-Rechnungsführer 2. Klasse Othmar Glaser vom IN. 17 zum 3. Ncgimente der Tiroler Kaiscrjä'ger; der Militär Unterintendant Franz Wiktorin von der Intendanz des 13. Korps zu jener des 3. Korps; der Militär Verpflegsoffizial 2. Klasse: Ig.mz Fer-bcr vom MilitärVerpflcgsmagazin Laibach zun>, Militär-Verpflegsmagazin Kaffa; der Leutuant Albrecht Ritter v. Schmerling vom FIB. 7 zum FIB. 2. In der l. k. Landwehr: Ernannt werden: Zum Oberst: der Oberstleutnant Johann Pre gelj. Kommandant des LIR. 17. Zum Oberstleutnant der Major Bernard O b w u r z e r des LIR. 27 beim LIR. 4. Zunl Major: der Hanpt mann l. Kl. Johann Pitschmaun des LIN. 27; zu Hauptleuten 1. Klasse: die Hauptleutc 2. Klasse: Wilhelm Baum g artn er des LIR. 4 und Angust Ritter von Panzern des LIR. 27. Zilln Hauptman n 2. K lasse: der Oberleutnant Albert Za marin des LIR. 27. Zum Lent nant: der Kadett Ofsiziersstellvertreter Franz Bö hm des LIR. 4. Zum Negimentsarzt 2. Klasse: der Oberarzt Dr. Johann Schlegel de<< LIR, -l. (A u szei ch n u n g.) Seine Majestät der Kaiser hat dem Bergschreiber bei der Bergdiret tion in Idria, Herrn Franz Taufe s, anläßlich der von ihni erbetenen Versetzung in den danernden Ruhestand in Anerkennung seiner vieljnhrigrn pflichttreuen Dienstleistung das silberne Verdiensttrenz mit der Krone verliehen. — (Beförderung.) Seine Exzellenz der Herr Ackerbauminister hat den t. k. Forstinspeltions tommissär nnd Inspektor für agrarische Operationen, Herrn Hngo König, zum Oberforstkommissär ernannt. — (Ge n c ra lfta b srei fc.) Die diesjährige, unter der Leitung Seiner Exzellenz des Ehefs des Generalstabes Feldzeugmeistcr Freiherrn von Aeck stattfindende große Generalstabsreife wird am, 4. d,, abends « Uhr 40 Minnten, mit dem Schnellzuge der Südbahn voll Wien angetreten. In Graz fchließen sich an: Oberst Friedrich von Eclehardt-Francesconi. und Major Franz Mayhirt. Anßer den Vor° genannten nehmen an der Generalstabsreise voN nnswärtigen Garnisonen teil: Aus Marburg Ober-lentnant Alfred Dragoni, aus Klagenfurt Generalmajor Lothar von Hortstein, aus Laibach Ober lentnant Leo Nitter von Berg er. Die Reise geht zunächst nach Oberlaibach, dann über Idria. Wippach. Neisenberg-Komen nach Görz. wo überall bloß eintägiger Anfenthalt genommen wird. In Görz da gegen finden am 9., 10. und 11. d. Übungen statt, dann geht es nach Ronchi und Monfalwne, Dort sind am 12., 13., 14. und 15. Mai Übungen. Hierauf Fahrt nach Carrignano-Grado und znrück über Monfalcone nach Trieft; am 17. d., morgens, Abfahrt von dort nach der Reede von Fasana, abends Abfahrt von Iasana nach Spalato. Am 19. d,. mit» tags, Fahrt nach Lissa;, abends nach Castelnuovo, am 20. und 21. in Cattaro; am 22. d,, vormittags, Abfahrt nach Nagufa, abeuds vou dort nach Sebe nico; aiu 23. d., abends, Abfahrt nach Trieft und am 24. d., abends, Abreise von Trieft nach Wien, (Entscheidung.) Über eine einschlägige Klagesührung hat das k. t. Reichsgericht entschieden, daß die Ablegung der österreichischen Staatsbürger schaft seitens eines pensionierten Staatsbeamten mit dem Verlnste des Staatsbeamtencharakters, der anch dem pensionierten Staatsbeamten eigen ist, den Verinst des Pensionsansprnches nach sich zieht. Dasselbe gilt für Landesbeamte, wenn für diefe die staatlichen Pensionsnormen znr Anwendnng lom men. —o. — (K' u r st i p e n d i e n u n d K u r b e g ü l» sligungcn) des Ersten allgemeinen Beamtenver eines der österreichisch-ungarischen Monarchie. Der Beamtenverein hat wie alljährlich auch heuer wie^ der sür mittellose tnrbedürftige Mitglieder Knr ftipeildien znr Verleihnng gebracht. Über die einge^ langten 285 Gesuche wurde in der Verwaltnngs-ratssitzung vom 12. d. entschieden und an Kl? Pe-tenten Knrstipendien von zusammen 18.(>0l) K be willigt. In Anerkennung der humanitären Bestrebungen des Beamtenvereines haben über 200 Kurverwaltungen, Heilanstalten und Sanatorien seinen Mitgliedern Freiplätze und namhafte Preisermäßi gnngen zugestanden. Das Verzeichnis hierüber, ein hübsch ausgestattetes Aändchen, gelangt soeben znr Ansgabe und kann gegen Vergütnng del,- Porto anslagcn (10 li) von der Zentralleitnng des Beam tenvercines in Wien. I., Wipplingerstraße 25. be zogen werden. '" (Deutscher u. österr. Alpe n v e r e i n Sektion Krain.) Samstag, 7. d. M,, abends 8 Uhr, findet in der Glashalle des Kafinos ein Vor trag des Herrn Profefsors Josef Vefel ..über eine Besteigung des Groß-Venedigers" mit Vor« führnng großer Schattenbilder statt. Eintritt 1 l<. für Mitglieder nnd deren Familienangehörige l>0 1>. Gäste find willkonlmell! Im Anfchlnsse an diesen Vortrag wird eine Vilderrcihe vom Großglockner Gebiete vorgeführt werden. — (Das Wetter im Sommer 190 l.) Seit dem Tode Rudolf Falbs erscheint der von ihm begliindete ..Wetterkalender mit einein Verzeichnis der kritischen Tage" unter der redaktionellen Lei tllng seines Sohnes Otto Falb. Der Wetterkalender bringt in seinem zweiten Halbjahigang 1904 noch einen von der Feder Rudolf FalbS stammenden Ans fatz über die „kritischen Tage des IabreS 190l mit Bezug auf WitterungSerfcheinungeu". Für den Mo nat Juli lagt Falb einen jäheu Temperatur nmschwnng voraus. Das erste Drittel des Monates wird im allgemeinen irüb und regnerisch sein. Im zweiten Drittel wird das Wetter wieder trocken und heiter. Das letzte Drittel bringt wieder trübes und tühleres Wetter. Der Monat Angust ist mit Ausnahme der in der Mitte liegenden Gruppe als kühl und regnerisch zu bezeichnen. Der 9. September ist oin dnrck, eine Sonnenfinsternis verstärkter kritischer Laibacher Zeitimg Nr. 100. 872 3^Mai^90^ Tan erster Ordnung, der zweitstärkste des Jahres. Tor Oktober soll sich im allgemeinen dlirch triibe Witterung allszeichllen. Die Witterung im ?co veniber ist als dilrchluegs trüb zu bezeichnen. Der Dezenlber charakterisiert sich im allgemeinen dmch inilde und ebenfalls trüben Witterung. Die letzten milde und ebenfalls trübe Witterung. Die letzten Prophezeiungen Fnlbs nach Hätten wir also keinrn schonen Sommer zn geN'ärtigen' seine Wetter Prognose sagt uns ein größtenteils trübes Wetter voraus. l Z n r V o l t s b e w e g n n g i n K rain.) Ini politischen Bezirke Laibach U lll g e b u n g (59.9l!2 Einlvohner) fanden im I. Quartale l. I. lllli Trauungen statt. Die Zahl der Geborenen belief sich auf 592, jene der Verstorbenen auf 358, darunter 9 Tuberkulose, bei 18 Lungenentzündung, bei 27 Diphtherie, bei 12 Gehirllschlagslliß, bei 7 bösartige Neubildungen, bei allen übrigen sonstige verschiedene Krankheiteil. Ver-nnglückt sind 7 Personen (!'< ertrnnten, 2 erstickt, 1 den erlittenen Brandwunden erlegen, 1 durch Pfrrdehufschlag). Es ereignete sich ein Selbstmord, dagegen kam weder ein Mord noch ein Totschlag vor. (Überfallen,) Am 25. v. M. hat der Vesitzerssohn Matthäus Draller aus Dobrnnje, Uni-gebung Laibach, gegen 10 Uhr nachts den Besitzer Anton De/.>nan von daselbst überfallen nnd ihn dnrch einen Messerstich in die rechie Arnstseite lebensgefährlich verletzt. l. - (Hei l se r u in e r s ol g e.) Im politischen Bezirke Krainbnrg nmrden im vorigen Jahre , (G e Nl e i ll d e v o r st a n d s lu a hle ».) Vei der ani !9. April vorgenommenen Neuwahl des Ge-xieindevorstandes der Ortsgemeinde Kompolje unlr-oeu Franz Mnstar, Grundbesitzer, znin Gemeinde Vorsteher, Anton Ho^evar und Josef Stral), sänlt liehe Grundbesitzer in Kompolje, zu Gemeinderäten geluählt. - Vei der am 19. April vorgenommenen Nenwahl des Gemeindevorstandes der Ortsgemeinde Podgora wlirden Joses Steh, Kaufmann nnd Rea litätenbesitzer in Podgoriea, znin Gemeilldevorsteher, Franz Erc-nlj, Besitzer in Zagorica, Johann Sporar, Besitzer in Podgora. und Anton Novak, Besitzer in Mala Vas, zu Genieinderäten gewählt. - Bei der mn 2l. April vorgenonlineneil Neuwahl des Ge> meindevorstaildes der Ortsgenieinde Strng lvurden Andreas Holevar, Grundbesitzer Pri Cerlvi, zuni Gclneindevorsteher, Josef Vabii-, Besitzer in Potis kavec, nnd Bartholomews Pogorelec, Schiniedlneister in Podtabor, zu Gemcinderäten gewählt. (Wahl.) Bei der am 25. v. M. erfolgten lic'euwahl der Fuilktioiläre für den Straßen lonkurreuzbezirk Senosetsch wurden die Herren Franz S u >< a, Besitzer in Seuofetsch, zum Obi mann und Franz Edler von Gnrzarolli, Be sitzer nnd Gemeindevorsteher in Senosetsch, znni Obniannstellvertreter gewählt. , <>. (Hu n deko utumaz.) Anläßlich eiues in Brod an der Knlpa konstatierten Falles von Hnnds-nml wnrde über die benachbarte Gemeinde Fara, Bezirk Gottschee, eine dreimonatliche Hnnoekontnmaz verhängt, U'eil Hnnde aus Brod mit jenen ans den znr Gemeinde Fara gehörigen Ortschaften öfters in Berührung kommen. —«. (Entgiftung des Tabakr a u ch e s.) Wie man der „Hochschnl >iorr." aus Wiener Ehemi lerlreiseil mitteilt, hat der Universitäts Professor Dr. G. von Lagerheiin das Verfahren des Vorstandes des neuen pharmazeutischen Uuiversitäts-Insti tnts in Berlin Profefsors Dr. H. Thoms, die Ent giftnng des Tabakranches durchzuführen, ohne dem Tabak fein Aroma zn nehmen, in selnem Laborato-rilnu einer eingehenden Nachprüfung unterzogen. Professor Dr. von Lagerheim bestätigt Thoms' Angaben in allen Pnnkten, Das Versahren des Berliner Forschers besteht darin, daß die beim Tabakrauchen frei werdende» Giftstoffe dnrch eisenchloridhaltiges Filtermaterial zurückgehalten werden. Der Raucher der Zigarren merkt nichts von dem abfolnt unschäd lichen Beisatze, der Tabak behält den angenehmen Geschmack und das Aroma, uud der uicht hoch genug zn veranschlagende Gewinn ans Thoms' Entdeckung ist, daß dic dnrch Nikotinvergiftungen eintreteudeu Schäden an der Gesnndheit des Rauchers in uaher Znlnust ganz unbekannte Erscheinnngen sein werden. ^ (Promotion.) An der Universität in Grnz wird heute mittags 12 Uhr Herr Bogmuil S e° nekovi 5-, k. l. Konzeptspraktikaut bei der hiesigen LandeSregiernng, zum Doktor der Rechte promoviert werden. ^ (Die slavische K i r ch e n sp r a ch e.) Wie das „Agramer Tagblatt" erfährt, wird nächste Woche eine Znfammentuuft der Bischöfe von Kroa liex, Dalmatien, Iftrien, K'r a i n, Bosnien und Trieft stattfinden, um zur Frage der Einführung der flavifchen Kirchensprache Stellung zu nehmen. - (Erhängt aufgefuudcn.) Am 27. v. lonrde in dem der Herrschaft Grünhof bei Üittai ge-hörigen Walde der 10 Jahre alte, stark dem Brannt-loeingenusse ergebene Taglöhner Franz Groznik aus Stangen, Gemeinde Trebeleu, auf einem Baume erhängt aufgefunden. Groznit soll den Selbstmord bereite Mitte März begaugen haben. il<. (A b g ä n g i g.) Der Infanterist des k. n. k. Infanterieregimente Nr. 17 Josef Ga5per«i5, zn-ständig nach Dobruuje, ist seit gcsteru srüh abgaugig. (Schonzeit s ii r Wild arten.) Im Monate Mai stehen folgende Wildarten in Echo-nling: männliches und weibliches Rot- nnd Damwild sowie Wilotälber, Gemsböcke, Gemsgeißen nnd Genlslitze, Rehböcke, Rehgeißen und Rehlitze, Auer-und Birkhennen, Fasanen, Hasel, Schnee- und Steinhühiler, Redhühner und Wachteln, Wald schnepfen, Stockenten, Wildenten, dann Gänse, Sumpf- nnd Wasservögel. — (Knrliste.) In Krapina-Töplitz sind in der Zeit vom 1. Oktober 19M bis 24. April l!)04 1^5 Personen znm Kurgebrauche eiugetroffen. (Am Siidbahnhofe gefundene Gegenstände.) In der Woche vom 28. bis 29. April wurden am Tudbahnhofe nachstehende Gegen stände gesunden: ein Rncksack, eil, Kopspolster, ein Lodenrock nnd drei Regenschirme. ' (Verlorene Gegenstände.) Die Magd Elisabeth Pangeröu-, wohnhaft E monnstraße Nr. tt, verlor am !il>. v. M., abends, ans dem Wege Emona straße und Vegagasse eine Zehnlronennote. Der Schneider Ignaz Zajc, wohnhast Krakanergasse 27, verlor in der Nacht vom Samstag auf den Sonn tag am Rain 10 ?v. - Die Tabakfabriksarbeitvrin Maria Pestotnik. wohnhast Reber Nr. :i, verlor am 1. d. M. auf dem Wege von der Sallocherstraße bis znm Koslerschen Garten eine silberne Damennhr saint eiiler kurzen silbernen Uhrkette. ' l,')l a ch B i r n b a n m.» Am :i<1. v. M. haben sich !>() Arbeiter zum Bahubaue uach Birnbanui be gebcn. ' (N a ch A m e r i k a.j Am !i<). v. H»l'. sind vom Südbahnhofe ans 9 Personen uach Amerika abge reist. * (A u s A m erit a.) Am l. d. M. sind dreizehn Personen aus Amerika in Laibach an gekommen. Theater, ßuust und Kiteratur. (Anton Dvorül 1.) Wie bereits gemel det, ist vorgestern in Prag Dr. Anton Dvorak im (ül. Lebensjahre plötzlich gestorben. Der Tod trat nach 12 Uhr, Währelid des Mittagsmahles ein, nachdem Dvorüt die Suppe geuommen hatte. Als ihm seine Fran eine Fleischspeise reichen wollte, wnrde er plötz lich von einem Unwohlsein befallen, so daß man so fort nach einem Arzte sendete. Doch bevor dieser noch erschien, war Dvornk einem Schlagallfalle erlegen, Dvorüt fühlte sich in der letzten Zeit leidend, so daß er nnr selten seine Wohnnng verließ. Anch an dem im vorigen Monate veranstalteten czechischen Musik feste hat Dvorak infolge feiner Kränklichkeit nicht mehr teilgenommen. Er hinterläßt zwei Söhne nnd drei Töchter. (Italienisch und Schwedisch nach d e r O r i g i n a l - M et h o d e Toussaint La nge nscheidt.) Als weitere Folge der seit einem halben Jahrhundert rühmlichst bekannten englischen nnd französischen (seit Ende vorigeu Jahres auch russischen nnd spanischen) Unterrichtsbriefe erscheinen nach sorgfältigster Vorbereitung n) die italienischen von Dr. Heinrich Sabersky zu Berlin, unter Mitwirkung von Professor Gnstav Sncerdote zu Berlin, I>) die schwedischen von E. Jonas, Wirklichem dänischen Kammerrat zu Berlin, nnter Mitwirknng von John Westerb lad zn Berlin uud Oberlehrer C. G. Mor6u zu Örebro. Langeuscheidtsche Verlngsbuchhandluug (Pros, G. Langenscheidt), Berlin 8VV.. Hallesche' straße 17. - Brief 1 jeder Sprache ist soeben erschienen. Alle 14 Tage wird je ein weiterer Brief n ! Mark im Umfauge von 1(^'2-l Seiten erscheinen. Die kompletten Werke werden je 2 Kurse :> 15-l Briefe und mehrere wertvolle Gratisbeilagen umfassen. Bei Vorausbezahlung des Ganzen stellt fich der Preis auf »ur 27 Mark p,o Werk, Brief 1 der vorliegenden Sprache enthält die Darstell ^ ganzen Lehrgebändes, die nnd Lautlehre einbegriffeu' er ist die ^^Ml sür das ganze fernere Studium und der " ^, zlim Verständnis aller kommenden Briefe. ^^ in dem Wesen dieser fiir Erwachsene ^'stü'W „,ü thode, den Lernenden gleich mit beiden Mi ^ ten in das Gebiet der fremden Sprache 2"^ ^ Das Ziel, nach den, die Verfasser st"'b"'< .^"! Werk zu schassen, nach dem jeder mit g^^ Menschenverstände begabte Deutsche "^ ^c" Verstehende das richtige Sprechen, Schn'wc > ^^ nnd Verstehen der fremden Sprachen ^'^""^ Wie bei allen Unternehmungen der auf >p^ ^»ü Gebiete rühmlichst bekannten VerlagobnäM,^, wnrde ein ganz befonderer Wert auf die ^ Tarftellnug der Aussprache gelegt, die """' H'id! N'äluten Grundsätzen der Tonssaint-Lan^ > ^ schen Phonetik gelehrt wird. Alles m a"^ ^ sprechen die vorliegenden Briefe die besten ^j stierenden Hilfsmittel für den Selbstmitcn'M dieser luodernen Knltursprachcu zu werden- ^> (Das „N a ch tasyl" Prei s l, l! ^^„, Ans Berlin, :!<). April, lvird gen,eldet: ^"^,Fcl hat sür sein „Nachtasyl" den rnssischen ^" B preis voil 5000 Rnbel, den vornehuisten ^' prl!is, erhalten. ^ .,: ^' (Derber ü h n, t e G e iger I " > .^ ^i,' ach i m» hat bei seinem diesmaligen ^""^' , B'" don eine ganz besondere Ehrung zu erwcu l ^,, luird ihm am l Iahreil die englische Zuhörerschaft durch '"' erfreute. ..^ O^ (Mascagui) hat mit dem P"'' ^ sikverleger Panl Ehaudens einen Vert'M "u ^ sen. nach dem er sich verpflichtet, fi"'.'!>>>/ ,„^ titnr einer einaktigen Oper, die dnrch "",^" ^j^ lme ..Cavalleria rnstieana" in zwei Teile 6 ^II soll, zn schreiben. Die Oper. „Die Fn'M't"»^ F N'ird fünf handelnde Perso,len answeisen- (s/' Aliffiihrnng findet im Febrnar 1905 in M" statt. ^l,I>^ — (Von der flavischen Roma"" Fl tI, ek». Verlag I. Otto in Prag, die i" H"N> ^ ^i erscheillt, luilide das rbindet nüe >,"^ ^ - Das 1. Heft sendet die VerlagsliandluNl' der darnm ersucht, zur Ansicht. ^ ^ - (^lnuiil«ki V<.»tilili,) I'"^M' L Nllinlner: 1,) Ans der Trenta über oic^^c 2.) Die Heidenschaft Wippacher Filiale. ^ .^ci^ triiie. 4.) Vereinsniitteililngen. 5.» VoN") ''^ Aufruf. ^ ,,.v.>,.«!^ , ^ (Die Erdbebenwarte.)^ st ^ schrist, herausgegeben von A. Velar. ^' ,^k'", Nr. I. Belar 1 Ausstelluug v"!^'^ scheu Erdbebenmeßinstrunlellteil. 2. A. ^,i, ', liber die Ursachen der '.lillllpllnltsben'egn'^j^^ Johannes D ii ck: Die Erdbeben von Ko>uu ^, ^ !. Das Erdbeben vom l. April 1904. ^ IM R a dirs : Das Erdbeben in Kärnten ^,F lü l^ nild, die Zerstörung von Villach. , .^B'^ bericht für Inni nlld Juli 1902 der 6^v ^,sc in Laibach. 7. Literatur. 8. Notizen. 9.^'" Beilage: „Neuesw Erdbebenilachrichten." , >'^ (Der Knust wart.) RundM ^< Dichtullg. Theater. Musik uud bildet ^ ^ Herausgeber Ferdinand A ve nari u s.^ ^^jM^ Georg D. W. Eallwey i,l Miinchen. (iblc^ ^^ 3 Mark, das einzelne Heft M MimM-) . ^ des erstell Maiheftes: Dürer als 3^«^ Moinme Glissen. Konzertprogram!»e- ^ „s- ^ auna da Motta. Das individuelle ^ ..^> ".! Paul Schnitze Nnumburg. - Lose M^^,^ Wilhelm Specks „Zwei Seelen". ^ ,:'N'^ Biicher aus dem Englischen, Etwas "^i>l'"Ä brocheneil Herzell. Berliner Theater, ^sß,/ Theater. Ein ileues Chorwerk von Enrico ^> , dentscheil Opernnenheiten. "^Ue ^ Münchner Frühjahrsausstellungen, "^ ^/ unsere Großstädte die Kunst?" Ica,",e -ld Germania Michael - Lllthcr. M>" ^ jacher Zeituna Nr. W0. 873 3. Mai 1904. ^Mni. "'^^ischagin. Ein Visinarcktnrn« in ^ ^- Delegiertentag der dentschel, Goethe ! ^>ch z,. ..... ^otenlieilagen- Wilhelm .^iohlelWiim- ! li< ^"'üfc'k'r in Venedig; I- A. P. Schulz. Klage ! Ü^ ^'^"lieilagen i Albrecht Dürers Selbst ^'' w Tainwi-ger. Bildnisse Dcfrcggers und Hen',.. °"' Hilf^verein deutscher Lehrer emp- . Telegramme '«' Gelegraphen-ßorrespoudenz-SureauL. '^it(«s' ^ Mai. Seine Majestät dor Kaiser ^, ,^'°lge nil! ^ Ut)r nachnlittags mittelst Hof-"°' Budapest abgereist. 5 ^er russlsch.japanische Oricg. Xi°/'°' l. Mai. (NenterMeldnng.) Um 11 Uhr °^gebp ^'""' ^^e Nüssen gezwungen. Antnng ^ zom', _^l!>t"'n setzten sie die Stadt in Brand "°^tt '' Nch ans Iöntgwangtfchö'ng zurück. Die ^. ^odachtcn scharf die Yalu-Münduna. ^ d/r "f ^ ^"'' ^^' l'^ftae japanische Gesandt Milj^.-t M'ntlicht iiber den gestrigen itampf a,n °^,,^ 'inenden offiziellen Bericht: Am frühen ^ ^ /^ l. Mai griff unsere 1. Armee den Feind '^r d^f "^n>wg beseht hielt, und brachte das ^>W !','^'^"' Artillerie uni 7 Uhr früh znm ^^lssl, ^'l'ans begannen unsere Divisionen den /^^ "ud lx>iuächtilNen sich in der Zeit von ^U^ ^ ilinliendschongs und der uördlich da-/> 3ch,^" H"l)en. Der zweimalige Gegenangriff ^Ncn ^"^' „ach erbittertem Kampfe zuriick-^ü r', ^'"b^i U'ir 20 Geschütze mit Pferden und ^ ^„l^>„ ,„^ i,„^f^hl- 20 Offiziere und b'^l! ^ ^'lteroffiziere gefangennahnien. Aul 'bisiy,, ^U!u>ll von russischer Seite die !',. Schiitzen-s^lltti.."" ^^aimenter der ' bas sscuer uicht. Späwr gab eine stille "> '"llnffen mit einer Kanone bestehende x ^!»^"'?' auf rine 15)0 Mann starle feindliche ^ Blicks - ^"" Tornbo ab. Die Russen zogen sich ^zur' ^'"6 zahlreicher Verwundeter in die k. ^as ^'^' Japaner haben keine Verluste. h^tsH/"Ntou. 1. Mai. Die hiesige japanische ^ 1 N?'! ^"^'ffentlicht eiue Dcpefche aus Tolio ^bt^ '' welche besagt i Am 2!>. April griffen ^>te^,'"aen der laiserlichen Garde uud die K ^ '' ^'^ Nüssen auf den Mu-Iusclu au ^!jiz","!Uen sü>. uiorauf sie die Insel besetzten. >^^ don der Garde wurden schwer, l' leicht ^ ^iss. ^ie zweite Division hatte keine Verluste, li/^l zogen sich unter Mitnahme vou vielen h?lchi),^ ^"wundeten in der Richtung auf Kiu-'^ üh? ^^'^- ^lln :il). April morgens war eine ^ utw?"' ^alu bei Sokichin fertiggestellt. Die iü, hhr -5 "'it dvn ^lui; in der Zeit vou Ml ^" Tchh ^"2 starke Geschiitzfeucr der Russen wurde ^ liii ^' di ^" Mbracht. Auf japanischer Seite wur-, ^s^rw/"" Kampfe 5 Offiziere und 22 Mann T, ab,',^ "' - Mann getötet. Aui W. April um ly ^t>a> ^"^' ^ü' ^"'^ i'iber den Mu fertig. ^>^3n ! ^'^"' auf Kliussan vor. Am 1. Mai ^ ,^>n ^bNlch beschossen die Japaner den sseind ^ '^' 3w'^^ 'wrdluestlich von Ioshoko und brach-li? Tivjs." schweigen. Um '/>« Uhr rückten samt-^ ^^ l'^'n vor und nm v Uhr nahmen sie vou ^bn.3'"u Gelände vou Kiuliendschüng bis ch ^n!>^' Mai. Der Kapitän der „Maya" mcl-I ^.. ^^ 'Ulitoiluug, bestehend aus den Schiffen ^ ^'>l 3l "^,^" ^^uie Torpedobooten, fuhr am ^ lie ^""' hinauf und befchof; den Feind. Wäh-^ ^b».. ^lnhr. ^riff die russische Artillerie die l^, h^., plötzlich au- diese brachten jedoch nach ^f ^,', '''digen heftigen Feuer die feindlichen ^ oh,; schweigen. Die ganze Abteilung kehrte V^'^>t/. "^llustl,' nach ^longampho zurück. Un ^-^/^ Barkassen erreichten Antung an dem- selben Morgen uud zwangen die Infanterie und die Artillerie nach einem halbstündigen heftigen Gefechte znm Rückzüge. Man sah, wie in der Stadt Feuer ausbrach. Ein Eingeborener berichtet, daß der Femd aus Autung geflohen sei. nachdem er es in Vrand gesetzt hatte. Tokio, 2. Mai. (Amtlich.) Das unter dem Befehle des Admirals Konimuru stehende Geschwa^ der traf am 20. v. in Gensan ein. Es tonnte infolge des beständig herrschenden Nebels die beabsichtigte Veschies;ung von Vladivostok nicht ausführeu. Am 27. verließ das Gefchwader wieder deu Hafen, als es erfuhr, daß die „Niutfchumalu" überfällig sei, um l das Schiff zu suchen. Das Geschwader snhr hierauf abermals gegen Vladivostok, kehrte aber wegen des! andauernden Nebels wieder nach Gensau zurück. Reichsrat. Sitzung des Abgeordnetenhauses. Wien. 2. Mai. Die wörtliche Verlesuug des Einlaufes dauert bis 4^ Uhr. worauf der Präsident unter Berufung auf die seit Iahreu widerspruchslos geübte Praris. daß die auf der Tagesordnung stehenden Wahlen ohne Rücksicht, ob in die Tagesordnung eingegangen wurde oder nicht, vorgeuommen wur-deu, die Voruahme der Wahlen in die Quotendeputation und die Ausschuß - Ersatzwahlen sowie die Wahl zweier Schriftführer auorduet. (Lebhafte Pro testruse seiteus der Czechen. die Abg. Stransly und Praüek verlangen stürmisch das Wort.) Inzwischen hat die Abgabe der Stimmzettel bereits begonnen. Nach vollendeter Stimmenabgabe protestiert Abg. Stransky energisch gegen den neuer lichen unter der Suggestion der Linken verübten Ge-schäftsordnuugsbruch des Präsidenten. Präsident Graf Vetter erklärt sein Vorgehen für vollständig korrekt. (Stürmische Protestrufe der Czcchen.) Abg. Prakek protestiert energisch gegen den Gewaltakt des Präsideuten und erklärt, eine Wiederholung der artiger Gewaltalte würde die ezechischen Agrarier zwingen, Gewalt mit Gewalt zu beautworteu. (Lebhafte Ohorufe links.) Es habe den Anschein, als ob der Präsident im Vereine mit allen großen Parteien, auch mit jeneu der Rechten, vorgegangen wäre, (Entrüstungsrufe bei deu Iungczechen.) Abg. St ran sky weist die Bemertuug Prakets, soferne er die Iuugczechcu gemeiut hätte, als eine Verleum dung zurück. (Lebhafter Beifall bei den Iuugrzechen.) Der Präsident erklärt, er habe wcder mit deu Jung-czechcu uoch mit audereu Parteien sein Vorgehen verabredet, sondern aus cigeuer Initiative in der Handhabung der Geschäftsordnung gehandelt. Abg. Elioc protestiert gegen das Vorgehen des Präsidenten, welcher im Dienste der Negierung handle. Nach einer Replik Praüets, welcher darauf hiuweist. daß Stransky erst uach vollendeter Wahl sich zum Worte meldete, koustatiert der Iungczeche Heiu-r i ch. daß Stransky sofort uach der Euunziatiou des Präsidenten über die Vornahme der Wahl wiederholt das Wort verlangt habe. Nächste Sitzuug morgen. Ziehungen. Wien, 2. Mai. (Nummernzichuug der 1800er Stantslose.) Haupttreffer 600.000 K Serie 15.007 Nr. 2. U>0.000 l< Serie 11.599 Nr. 10, 5U.0M !< Serie 5200 Nr. 10. je 20.000 K Serie 4781 Nr. 20 und Serie 11.079 Nr. U. je 10.000 K Serie 430 Nr 20. Serie 74« Nr. lil, Serie 1793 Nr. 11. Serie 100!! Nr 11. Scrie 5583 Nr. 3. Serie 0110 Nr. 2, Serie 7070 Nr. 8. Serie 9581 Nr. 7„ Serie 9729 Nr 0 Serie 9740 Nr. 5. Scrie 10.719 Nr. 20. Serie 10.9!'.8 Nr. 12. Serie 13.073 Nr. 3. Serie 14.12! Nr. 10 uud Serie 10.085 Nr. 4. W i e n. 2. Mai. Bei der Ziehung der italienischen Noten Kreuz Lose fiel der Haupttreffer im Be trage von 35.0M Lire auf Serie 9501 Nr. 34, der zweite Treffer im Betrage von 2000 Lire aus Serie 5502 Nr. 32. der dritte Treffer per 10M Lire auf Serie 7040 Nr. 20. Wien, 2. Mai. Bei dcu hcutigeu Ersatzwahlen aus dem dritten Wahlkörper im 5. und l8. Bezirke wnrden die Kandidaten der Christlich Sozialen gewählt. Geschäftszeituug. — (Viehmartt iu Laibach.) Auf den gestrigen Iahresviehmarkt in Laibach wurden 1167 Pferde und Ochsen sowie 313 Ki'che und Kälber, zusammen 1460 Stiick, > anfgetrieben. Der Handel mit Rindvieh war mittelmäßig, ^ da keine auswärtigen Käufer erschienen waren, jener mit Pferden hingegen gestaltete sich lebhast, da das Material von italienifchcn Händlern erstanden wnrde. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehühe 306 2 m. Mittl. Luftdruck 730-0 min. ^> ^/A. N.' 736 3 20 2, SSW. schwach s heiter 2" 9 » Ab. 737-4 13 8> windstill j teilw. heit« ' "? Ü. F. 73U 0 ! 9 5" windstill ! heiter 1.2» N. 737 7 20 9 NO. schwach Mlt 0() 9 » ?Ib. 737 9 14 9! windstill teilw. bewölkt 2>7U.F. 738 6 j 10 4, windstill heiter 100 Das TalMnittel der Temperawr vom Sa»nstag 13 5°, vom Sonntag 15'1", Normale 12-0°, brzw. 12 1°. Nlonaisübl'vsicht. Der v^islossüne Monat April war dem angebrochenen Frühlinn. vollkommen aiMmessen, mild „ich hinlänglich naß, — Die Äeobachtunssen a»n Thermometer liescr» duichschnittlich in Celsmsgradell: Uiil 7 Uhr früh 7-2°, um 2 Uhr nachmittaas l5':l", um 9 Uhr abends 10 0°, so daß di.> mittlere Lusttemperatur des Monates 10 N" beträat, um l-1" über dein Normale, — Dir Beobachtungen am Barometer ergeben 73ü't!mn> als mittleren Luftdru^ des Monates, um 04 »im unter dem Normale. — Nasse Taae gab es 12 und es fielen 77 km,» Regen. — Unter den Winden traten einige-mal der Südwest uud Nordost mil ziemlicher Stärke auf; an Häufigkeit, weniger an Starte, kam ihnen der Siidost gleich Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtek. Etetcrmärllschc 5.'a»dröt»r,n«stalt „lllrlaxntc 3ltrntu lfelsius «ud Tt ilil» ll'iütqiielle. l!9? M «dcr d^,i !i'!«>>'. Valinswlio» öi^l', « ^l!'. vu» n->c>l » Büdaucsl, >l>.^ va>», I,»/, Eld, >>>m ivilst, Tl)<,vmall>ädlr, Tri>!kturr>>. llettr. ^adcr, Massnssf f <>wcdischl.>öcil>i»>»l»>ist!», <itlilraftir ?v. bci ^ra»e»: uud Vicrveukrnutlieitc», laicht, Nheunin-»»<<. Vlaseuleideu :c. Irnlichc Älrt do» V»l- g»ii^»«ne» uud llnlerhaltüUiir», ^uvziizlic!,' MrstlNiniin«, Dirclllir u»d Vairavzt <»>>. ill«^»i<«»>. ^luoliiufle uud Prosfteltc tl'slrulnt» durch dir xurdirrttl»'». DautsasslNlss. Für die während der Krankheit und nnläftlich des Ablebens uuserer guteu Mutter, resp. Schwieger» uud Großinutler, der Frau Marie Nittenz in so reichlichen! Masze uns bewiesene Teilnahme juwie für das zahlreiche ehrende Geleite zur lehteu Ruhestätle und die schiiuen Kranzspenden sprechen allen Verwandten, Freunden nud Vekannten den tiefgefühlten Dank aus die trauernden Familien (l«04) Gerlicr-Zupauc. llaibach, am 2. Mai 1901. Tautsaftung. (i803) Da es uns unmöglich ist, einem jeden eiuzeluru für das uns dargebrachte Mitleid währeud der Krankheit und des Todes des geliebten, uuvergeh« lichen Gatten, bezw. Vaters, Bruders uud Onkels, Herrn Ivan Bvetliüiö, Ofsizials der Südbahu im Ruhestände, zu danken, sprechen wir hiemit alleu Verwandten, Freunden und Velaunten deu innig» sten Dank aus. Ferner danken wir dem ehrwürdigen Herrn Pfarrer Maleusel sür den ihm gereichten letzten Trost, dem hochwohlgeborcneu Herrn Landes» hauptmllmt Otto Edlen von Delrla fiir die freundliche Teilllahme am Leicheubegäugnisse, den Herren Bcanttru für dru herrlichen itrauz und deil (Nesaug, deu srruudlichcn «rauzlprnderu und allen jeuen, die deu uns leureu Verdlicheneu zur lchten Ruhe begleitet haben, - Laibach, am 30. April 1904, — Die trauernd Hinterbliebene!,. «eide^oK,,,,: Seiden-Damaste V 85Bin- «•«« jj*f«"L ! ox 'i 3 aast ssarw« »:„. - ä.;s "°*b" leiden-Fabrikt. Henneberg, Zürich. Laibacher Zeitung Nr. 100. 874 3. Mai 19^. Angekommene Fremde. Hl>tcl TNlkt Wicu. Vom 29. April bis 2. Mai. Stiihler, Veyler, Kauf« lent?, Ncmscheid. — Telalka, Fabritaut, s. Familie; Aul), Ve-anuer, Taaz. — Winterberg, Kamenizek, itslte., Prag. — Dr. Germann, Universitäisprofessor, Lemberg. — Schuschnig, .^stn.; Dr. Tchentar; Hi.^er, Beamter; Lieb, Modistin; Stern, Privatier, (^icaz. u. Troycr, Oberftleutnanlswitwe; Komahr, Naalilsch, itslte.; Dr. Rosiua, Advokat, Marburg. -Folgnino, Privatier, Portogruaro (Italien). — Meng, l. u, l, Hauptmann, s, Frau, <^örz, — Neumann, Thttne, Kflte., Dresden. — it lazzar, Branereibesitzer, Nüniginhof a d.Elbe. — Swo« boda, Bondy, Kflle, Troppan. — Fischer, Sinnreich, kslte.; Klein, Vcamtcr; Lazar, Nosenwasser, Private, Budapest. — Nißl, Tauber, Pellilan, ilflte,, Innsbruck, — Dr. Dyatuwski, Universitätclprofessor, ttrakan. — Spielmann, Breda, (ija^ debnsch, Trebitsck, Eckstein, Apfelbanm, Lager, Fräntl, Baller, Eibnschiz, Friedmann, (^audl, Müller, Wagner, Fleischlnann, Alt,. Braun, Leonhard, Sonnenschein, Mandl, Herling, Nowal, Hipper, Kstte,, Wien. — KoNinet, Schweighofer, Kslte., Brüuu. — Nürnberg, Orenstein, Reisende, Linz. — Taussig, Reisender, Preßbnrg, Hotel Olrsaüt. Am 2i). April. Rudesch, Privat, s. Frau, Oberlrain. — Jordan, Privat, s. Schwester, Abbazia. — ttohn, itsm., s. Frau, Budapest. — Faber, Kfm.; Pohly, Reisender, Trieft. — Pollat, Engelhardt s. Frau, Adler, Waldmann, Me.; Quittner, Eisenstein, Trebitsch, Slirner. ilausmann, Volt, Redlich, Eisenhammer, Weißberger, . April. FranMa Libers^r. Arbeileri,', .^ Chröligasse 10. Tuberlnlose. — Panliua Nered, Heiz»'» 2!) I. Rade^yslraße 4, Tuberkulose. ^ ...,,^ Am 30. April. Maria Hüdouernik. S"«^.,,,,. tochler. .'l I., Schilszsllütgasse 15,, .^„liii^il!« I""!"'''^' ^'' — Msela Vlinc, EchiUerin, 17 I.. Denlsche Kll'!k/''^B vmfc>i^'. ('1'„!)<>!<:»!. ,.»I,„.) Albert Ouwla, Amtsoien ^^ T,, Floriansgasse 2^, Darmkatanl), Im Zivil spi tale: ^,5. Am 20. April, Johann Pimtar, Iüwohu". Kurse nn der Wicurr z^örsc vom 2. Mai lt)l)4. ^<«ch de... os»izie>le» zu.^-' Die nuiierlc» ztlirlr vm'lclil'n sich i» ztioin'üU'lihn»^, Die Nolionmg sm»!>! Allll» »üd dl'f «Divrilrn Lose» ^rs:<^l sich per ^!üll. ^^^»^^ Hllgemtine Ztaatsschuld. Gclb Ware Emyeitl, !1>eiUe in Noien Mai- Nuuember p. zf. 4'2°/„. . . N9>85 i»n »ü mLüb.Niin.'Iuli pr. zk,4-2"/<, 9Ä-U0 »!! «U ,,^tut. Fcdr,'.'liuivr,K.4'2"/n l«»»^ lA»'i>» .. „ ApVÜ Olt. pr,N, 4'2'"„ l(,N^!ü l ,«54rr Etacüöl^se 2l>U fi, 3 li"/» l»5'- - — 1«<:»el „ 5>U0 st. 4°/u lüL^b 1b» !i.', I«U ,«U4fl ,, 1W st, . . 2«<> - «!,:l- !„,, ,, s><> st. . . 2„ Psni'dl'v. il 1^' ft, 5"/<, , 2« 2«? «0 ftlnalnschuld der iui ZlrichL- rale vertrelenen Königreiche und Länder. 5>slerr. Gvldrcnte, stfr., in« fl., per «asse.....4°/„ ,19,«, Il9 ^>» t>',», Ne»it'roiienwnhr,, stfr., >,« iiasie,.....4"/„ <>i»-«n N9«o diudto.dlu. ver UIUüiu , 4"/„ iili'55 UU'7i) l esterr,I»l,cl>i!iu!!« »teiite.stfl., pn Kasse .... 3'/,°/« 9l M. 9,25 ^isc>llm<„,.3taat3schnld' ucrsclirribulillcn. (5!!sal>etl»vli!i,i i» G,, stsiicvslvi, ,^!> 2N.«!!l> zno»en , . 4"/« llN-'lü ilN-'w ss>a,iz Joses Äah» in Sllber ,div. St) .... 5>/,"/n 129' - l2!> !»!, )>>>,di)!fsbal!» in Kronenwäyr. steuerfrei (div. St,), . 4"/« uu-»u 100 9» iiernl!lll!» in Kroxrnwähr. slenerf:., 400 Kronen . 4«/° 1UU'— 101 - Zu FtaaiSschnldlicrschrcibuN' „eu abnrs!tmp.Ciscnl'.>'Altieu. CÜjauelh!'«!,» 2»" st, KM, ^V/„ von 2<»/7>/„........471'—474'— d!u, Salzb.-3ir. 2NU sl. ö. W. S. ,V/„.........443'ü» 444'.''»I 5.. «arl^»d>o. V, 2W fl. ilM. 5 V« »on 2NU fl......—'— —'- Geld Ware Vom Eiaatc zur Zahlnnss ilbernliünucnc Mscnli.>Pril»r. Obllgatiuntu. Elisabrlljvnlin »>UU u. 20UU Äi. 4"/„ ab I«"/«......lU','4l>,1l?-4<> älisadethbahn, l<» >l. 20U0 M. j 4"/„.........ll«-b«,1l9'5!» ssranz Iojef.V., Em, 18U4 (dw. Sl,) Silb,, 4"/.......10U — 101'- 0w!i!,ische Karl Ludwig Äa!)» (dw, Lt,) Nüu. 4«/u . . - !>9'Sü 1»a'8s> lllurarlberner Buhn, Ein, 18«! sdiv. St,) Eilb. 4"/» . . . 1N»'3U 101 «» Siaalllschuld der Länder der ungarischen Krone. 4'7„ »Nss, Goldlentc per zm!>e . n« dto. dtu. per Ultiinu , . . . N? 9.>>!i1«'is, 4"/s, dlu, Ne»!e in Nrunenwiihr,, sleuersrri, per z>a!,'e . . , »7'9N U»'I0 4"/., d!u, d!u bto, per Ultimo , 9<'«!>! 9«<»5 Una- 2t.-Eii.-Vl,!l, Gold 1U« f>. — — —>— dlo. dlo, Silber 1W sl.....-'— — — bto. Staat« Obliss, (Ung. Os!l>) u, I, 1«7«....... —'— —'— dto, Schanlrenal Mlüs. O!'!i,i, —--. —-— dlo, Präm. sl, il 10» sl, ^ 2A> ^ 2«»'— Lli - d!o. otu. ü üUsl, —IM'Il ^n«—'21N- TheißNess. Lose l"/, . . . , Illl'bo 1«ll 5>l> 4"/„ »»gar, lV,r»»bentl.-Obüa, !,'«»5i «98?» 4"/„ troat, n»d slallü», detto 9«'2!>^ 99 25» ! Ändere üssenll. llüleliell. ! ^/„LolMü^Re^'Vlnleilie 1«7« . ^ ... .^j ^..— ?lnlehe» der Sind! Wie» . . , >l»,'.'!'90 104-90 dtu. dto. sEUber öd, Gold) ,<.'« —,2!»'— dto. dtu. s1W4). . , . 9X <>5 !>!'!>b dto. dtu, (t«98), . . . !!9'«l) lUl) u» Vurseban-Änlelic», vi'rwov. 5>"/„ 99- —^ >»9'»0 4"/„ Nrailier ilandeü ^lnlel)!'!! . - -—! —-— ! Gclt I Ware Pfandbriefe ell. i Voblr, allss. ost, in5>>»I,uerl.4"/„ 99 4l> n>l>-ll> ^,,-üsterr,Landes Hup. Älnsl,4"/u u>»>— l<>, - Oest, n»g, Äaiil ^o'/^iälir. verl. 4 V........... i«<> »<» iul 3(> btu, dto. bNMr. Verl. 4"/„ 1<«> l..»»^», s>>, Sparlasie, I.öst, <,<»I,,»erl,4"/u i»»i n» l02l» Afeübnlin-Priorlläla» Ollligaliline». iVerdilmiids-Nordl^,!,!, l^.n, 1««!! l!»0!!0 ll»^l;<> Oeslerr, yl0rdwestl'lU>n . . . 1ON-4N 10« n» Slanl^la!,»....... 42>>' ->^!!- Slidba!)» K3"/„verz,Ia»n,I!lli !li!»0 2^>^!8 25 vto, il5,"/„...... ji'^4 75 18,'>-7s. »»U'Naliz. Vah»..... !1>» «5» li^«s. 4"/^ Untrrlrainer ^n>y»e» . , , — -. - yiuelse Lose (per El »st). Velziuülllye vse. 3"/„ Äuoeiilrrdit Lose lt>», 1«»0 2!»« - !,<>», 1W!» ^!N'—299' - 4"/« Dona» Danlpisch, KW s>. . - — -- ü"/u Vona» ReM, Lose . . . 275, — 28030 Nnuirzinöllche tiuse. Vndap,-Vasilien »ba») ü sl. 2t üU, 22-30 zN'editluse UM fl, jlM. , . , U>2 —17350 lüfcnei Lose !0 fl, . . . , N>? — 178'— Pallfy Luje i0 sl, KM, . . . IS2 — 172- NulenKrenz, Oest, Gej., v, 10 fl. 53-il! 55n> nnn, ,, .. 2fl. 29— I«-- Rndol! Lo>< 1« sl...... ««'.— 7l-— Salm Lose 4<> sl...... 227--23?-— St-Ocnoi^ Lose -^! sl, ,..—-- —-— Wiener Cumn,, Loie l>. I. 1«74 5U:>-—513 — Oewuisti.!), d, :i"/„ Pr,«Ech»Ibv. d. ülwdenlreditünst,, Ein, 1883 iuo-__ 10? — Laibacher Lose...... —'— — - ! Geld l Ware Vlltien. i ! ^ral'Ll'orl'illllsr- ^ ^ «llilimna,?«, i «lnfsig Iepl, —— —' — dto. dlo. otu. lit, U . ! ^' - —'— Bö!,!». Nurdbü!,!, IIZU it. . . !:<59>— »»',4'— Ä»ichlie!i<>' Tmian Vampsschlijahrti!. GefeU. ! ! ^.sterr.. 500 sl KM. , . . ^ll!' ->'.<>-— DiixAudrnbactur E,Ü'. !»« ll ,.',M —510-— Ferdinand,!'.'iott'b. lU(»0fl. «M. .5«.«' !5«2>' Lemb.- C,^eili«w - Iass« ' Vise»«.- s > Gesellsi!,^it '^»,» sl, S. . . . !575--,ü»0'— Llotid, Oest.. Tiiest, 500 sl. KM. !0 <27- Pra,i DnxelEi >»b, 100fl.aba.st. 20650 2"7 ^>» Slaalseileiibcchl, 2>><» fl. S, . . «4U'7f> <>^.-75 Sndbah» 200 il, S..... 79'—!«<>-- Niidi.urdd. ^erl'Ä, 2l)0 fl. itW, 408-5!) 409" tramwaN Gei , ^lrüeWr,, Prio rit«t>! Vllti«! lNv il. . . . 17- ,9- Unzi, >ia!i,i Ci>,!,b. 20Usl,LiIl>er 40»;- 4Ul<" N!,^,Westl>!!!^',!>b'(z>ra,<.200f! E. 4»«'5,<>! - Wiener Lolall^Uinen'.'llt,(.«e>, . i»5 - ^ Zanken. Anglo Oest, Vliül I^l> sl. . . 279'5>u 280-5.0 Vüüllierein, Wiener, 200 sl, . 513'—^514-— «wdlr. Anst , Oest,, 20ü fl.S. . 92« —9^9 — Nrbl. A»st, f, Hand, », 0.1U0fl. —-— — — dto. bto, !>er Ultimo . . «3975, ,!4l» 75, Kreditbll»l, AÜ^,, una.., 20Ufl, . 754«! 7.'>55» Deposilcnbanl, All«.. 200 sl. . 428-- ^43N- Eslomple-Ms,. ^.drüst,, 4<>0 li 50»'—51N-— Giro n.ttal,!,»>,, Wiener 20U fl. 429 —!4»1- Hypothelb., O>st.,200fI.3U"/„ sl, - - ^ >>"', cellerr.nngar. Vanl, - ' !,?''!. Unionbanl 200 l, . , - !,^ -^ Ve,let)«banl. All«, 140 sl. > ! ZndusllitUnler» nthnlungen. ,,,. Vn»„es,. slllg. üs»,. 100 ll- - ' ^ l5.i'!birr Eisei" nnb Slaljl 3"d, ^,. ', in Uie„ 100 sl, . - - ' .7Z" ^'^ aIi„w,Leil!l,,.Erste, »<«>! - ^,>,z','^> ,.Elbem»!,I". Painers. n, « ^' ^5^!-« ,, ,g,^« ,,^ ..Schlönlmn!)!", Papiers. 2«!!-- ^g^.^> ,.Kte»rer>n,". Papiers, n,B 79?'^^ Menerberner Siegel Allien^!- veulsen. »ur,e Lichten. ^^.^ Amslerdam..... ' i>?l^!' Tenlsche Plühe , . . - ' ^s'<"^ London......- ' ^b?" ^' Paris......- - ' ^'^ St, PeterSbnr,; . . . - ' yaloten. , »inbel «ölen . . . - > "^^« 331ä- vind "VerlcotMf von »U'itK'ii, i»J<«nvi«'|t'ii, l'rloritttf «'¦¦, Alt>vlH«Mi lind Vnlulen. 50«i) Los-Vorsicherung. Ba.zi.lE- -U.23LC3. "Ts7vrecli.slex-O-escli.ä.ft ,: Privat-Depöts (Safe-Deposit*)^^ Tj.xs.ter oigenam Veracliluoo d-«r ,f Verzinsung von Bar-Elnlauan Im KontQ-Korrent-jindauf^^^^