SchtlfilMms. UcheV«lk»>»g VNchünttk«?«!. IR«rit»r. Iureteeoa ultca 4. Telephon 24. Wezi>>s»r»tie: Abholen, monatlich . , D. IS'— Zustellen ^ ... IS'— Durch Post . ... 1S-^ Ausland: mmmllich . , , W--. Linzelnummer .... , l'— , m. Beilage, 1'50 Sonnlags-Nummer . . , 2'— Bei Bestellung de? )7'regierung in ständiger Krise befand? er tönne sich jedock) nicht erinnern, wie die Angelegenheit im ^iomile? motiviert wurde, verniutlich anders, al-^ es gegentvärtig geschieht. Redner fordert dei' ehenmligen Finanzniinister jituinanudi aus, bezüglich dieser Veratungeu im sinanz-ölo haben wird. 5^ierauf wnrdi) zur Tagesor''»-! nomifchen jstomitee Anfklärilngen zu gebeil. nung, nänilich zur Fortsehung der Debatte Abg. ^lttmcinudi erklär!, die Entscheidung de« nber die Auslage gegen den gewesenen Ju-stizukinister MarkoviiZ, geschritten. Ai.? erster sprach Banernbündler ^^wpovie, der die Aufmerksamkeit des Parlauientes nur u'is den lekjen Punkt der Anklage leukt, nän^Uch ans die Verteilung von (Eirund und Vode»^ an die. Freiivilligen in Bo-imien nnd die s^erzegl.^-wina. Er sprach iin allgemeinen über die Korruption. Er lieschuldigte Marioviö, t^rund und Boden nicht nur an arnw, sondern auch an bekannte reiche (^!rundhesi^;-'r verteilt zn halben. Anf diese Meise sind l9l,', Iustizministers in der Angelegenheit Teoki-reviö sei mit 2. November nnd die Entschei-dnnq des sinan.^-ökonomischcn Komitees mit November datiert. Das sinanz-i^konomische Ministerkomitee hatte seine Entscheidung anf (^^rund eines (Gesuches von Teokarevie gefällt, man möge ihni gestatten, in Dentsch-land auf l^rnnd der ihni zuerkannten Kriegsentschädigung Anschaffnngen zn machen. Denl Ministerkonnte'.' war nichts über Beziehungen Teokareviö' zn der in Rede stehenden Firnl? Teokarevii^-Jlie-Petroviö bekannt, ^^ie Ent-finanz^ökonomifche'l Minister- Joch in der Vojvodina verteilt worden. Red-^ scheidung d . ,........................ ner zitiert zehn Namen, um darzutun, das;.komirees war aus (^^ruud der damaligen Vor iu das Verzeichnis auch schon längst Vecstor-j schri'ten v0:.tonm?en korrekt. Nach ihm sprach bene eingetragen worden waren. Unter die-'der tlerikule Abgeordnete Krem'^ar, der sich sen Umständen war die Lage des Gegenkan-allgenieinen über d> ' Korrupion aufwerte, didaten des Ministers eine ciuszerst schwierige,' "ledin'r verlangt da-Z strengste vorgehen der da er gegen einen Menschen von solchen? in dieser Angelcaenheit. .Hierauf TbPns zn kämpfen hatte. (Präsident Jov-^no-! sprach der sich ge- Vitt ruft-den Redner zur Oordnung. ^'ärm i lnesenen Ministers Markoviö annimnit. Wäh in^ Saale.) Redner verlangt die Ausliefe-' rend seiner Rede konlnit e^ zu wiederholten rung des Dr. Markovie an ein ordentliche.?. ^'ärinszenen, so dasi der Präsident zur Ruhe Gericht. Abgeordneter Pucelj ergreift daZ ' nlabnen mns^. Die Siknng wurde um 12 Uhr Wort, um deil Vorgaug bei der Beschluszsas- ^ Min. geschlossen uud die nächste uni i U.hr sung des Miuisterkomitees aufzuklüreu. Mar-' nachnüttags anberaui.'t. Zur Tagesordnuug kovie war Mitglied deS Komitees in seii^er! dürft elmoch die Abgeordneten Peeiö, Ran-Eigenschaft als Vertreter des Handelsnlini»j lovi6 nnd zum Schlüsse Ntariooie sprecheu. sters, aber nicht in der Eigenschaft als Iu^< Während der Stupschtinasitzinu^ hatten sich stiztt!iniseiter, in, Verhältnis zu der eigentlich Werte schaffenden Arl'eiterschast, imverhält-nisnuisüg gestiegen ist. Die Sozialdeniokralen geben bei der Metallindustrie einen Allsfall von 228 Arbeitsstlttlden iut Jahre zu. Die vieleu arbeitssreien svciertage nicht eingerechnet. Dazu komlnt der bezalsite Urlaub unt ?dllrAsct)ni1tliK ilX) aus^t;llMd^ den. l^ine .^türzuug von unchr als .Wü Ar« beit^:stnnden in: Jahre ist aber unerträglich nud unhaltbar. Vorkämpfer in der österreichischen ^etilacht NM den Achtstundentag sind auki/ublicklich die Bankbeauiten. Sie war^zn eii'inel die vielbcneideten Krösusse nnter d^n österreichischen Priratangcstellten. Als aber die Vankkonjunktur abflaute, haben die Bant diretloren, denen nian doch nicht zuuinle'! kounie, bei den eigenen Tantieinen nnd t^Ze-winnbc'teilignngen anzufangen, die Spendierhosen in den Garderobetasten getan. Sie niol^ len sich jetzt finanzielle Zngestäudnisse, ivelche die neuerdings ansteigende Teuernng nor-wendig niacht, mit einer verlängerten Ar-beit'?zeit bezahlen lassen, Bantt'eaintell^ schaft ist aber der grosse Mitwisser so nianch^r E»ehein!uisse nnd dadurch iu eiuer verhält-uisniäsiig güustigeu Position. Die Banken, die der Industrie daS Leihgeld nngebiihrlich verieneril, wissen bei aller Unschuldstliieue eiu Lied zu singen von dem internationalen Kalups gegen den französischen Franken. Sie haben kein 7^nteresse daran, das; streikende Vankbeinnte die Meliidie anfnehuien uud sie als diassej.Hauer u!sd (Kassenschlager auf dei: Markt de.'. OciieiitlA^it ^hinaustragen, ^ nigung", die sich mit der Kroatisch-republikanischen Bauernpartei zn vereinigen hätte. Radie verfiel auf diesen Gedanken in London, weil er den Standpunkt der dortigea Politiker teilte, die behanpten, daß die In-telligenz, die zur Fichruug der Partei berufen wäre, in sehr geringer Anzahl vertretAi ist. Lorkovie hatte in Wien mit Radiö die Vereiniguug unt der ^Noatischeu Bcreingun,^ prinzipiell beschlossen. Das Angebot von Radio beziiglich der Vereinignng mit der Kroatischen Vereiniguug war in einer solchen ^-ornl gestellt worden, das; es als Forderung angesehen werden kann. Nack? einigen ren Besprechuugen und Verhandlimgen wurde gestern eine Konferenz der Politiker der .Kroatischen Vereinignng nnd der RadiSpar-tei abgehalten und die Vereinigung der beiden Parteien beschlossen. Bis Sonntag soll ein Detailprograinm der neuen Partei aufgearbeitet werdeu. Nach weiteren Juformatio-nen des Blattes tvird in den: neuen Statut Jugoslawien als konföderativer Staat aufgestellt. Die Partei fordert nicht nur die re« Publ'kaniscke Staatsfnrm, sondern wird sich' anä) für die monarchistische bereit erklären. ?5Ür Kroatien wird di? Partei die Einseßung der Banatwürde fordern; der Banns soll im Plebiszitwege gewählt werden. Die Partei wird nur deshalb an einigen Traditionen sesthalten, nm nicht einen Teil ihrer Anhänger zll verlieren, und wird sich „Kroatische konföderative republikanische Partei" nennen, Televbonische Nachrichten. Die Situation in Beozrad. ^ ZM. Beograd, 22. ^eber. In der gestrigen Skups6)tjnasit)ung debattierte uwn den ganzen Tag über die Angelegenheit^ Markovi^i. Nach der Sitzung waren Koro.^ec und Davi-doviö zu eineul Meinungsaustausch zusammengetreten. Das neue Arbeitsprogramm, das Davidovie vorgestern dem muselmanischen Klub unterbreitet hatte, wurde nun allch von den denwkratischen Abgeordneten angenonnnen. Korosec wird wahrscheinlich' am Sanlstag nach Ljubljana abreisen, uin dem Hanptausschus^. seiner Partei über den Standpunt der Demokraten Bericht zn erstatten. Lant einer Aeus'>erung des He'"« Davidoviö wird das endgültige Uebereinkom-n,en walnicheinlich am ilächsteil Donnerstag unterzeichnet und veröffentlicht werden. In bezng auf die Liquidierung der Provinzial« Verwaltungen herrscht in den Reihen der Slowenischen Volkspartei zieulliche Unzufriedenheit, da die Liauidie' uug so rasch durch-gesilhrt wllrde uud die Oppositionsparteien, resp. der r^'visiouislische Block vor eine fertizc Tatsache gestellt wurden. Eine schwedische Prolestschrist gegen die ' Nachkrifgs^iolitik. Stockholm, 21. ^eber. Dem schws- !dischen Ministerpräsidenten wurde zwecks Verbreitung eine in Tausenden von Exemplaren gedruckte schwedische Protestkundge-lmiig gegen die Nochkriegspolitik der Alliierten überreicht. Diese .^iundgebung nnrd u. a, auch dens Präsidenten der Vereinigten Staaten und dem englischen Premierminister zugehen. Börse. Zürick?, 22. Februar. sAchlußfurse. Ggen» bericht.) Paris 24 45, !.^eograd 7.20, ton-don 24.92, Prag 1l;.79, Mailand 24.9S. New.l>tk 577.50, Wien 0.008110, Sofia 4 42, Bukaresi 4.27. ."Zagreb, 22. Lebruar. (Schlußkurse), pari» 340-^34S, Zürich 1390—1400, tondon 3ö4—357, Wien 0.l134—0 1154, Prag 235—238, Mailaud 3^9—Zb2, New-Nork 30.10-3110^ - " yeNe A »MWk'V VM'N. SkeVer lStt Volttifche Notizen. — Russische Ansprüche aus Bess^irabie«. Me „Corricrc txlla ^cra'' aus Mockau flcntüch nur '.'inc bedingte Lc^culung 'u'omm''. '^n ^usi^'.üüucii^'ans?? be- iii'.cl) die »^'.isz- ^uf '^^'^"'sarl7l''on. Ti.. Nc- el-kcnn^' u>'^' s.'!:e ?'i'>iiichen nn, 'i.'iil' sich 'Tlialen- srün!'>iknz5n kon'olidiericn. Zic Mlird.' auf B' ^i? ^'vs.^''ri''c'i'l!chc e v l'» r i i'n s ? <': .i 1. in !>s7 gcn Poliük und nc I II r t l'i l'dil' R ü--stun si oanlci ti c n in 'svrl'nsrsich, dir zu inrmor p.'ucn iiihrc-n, inolchc die 7üirts'6'ait Pol./ns ni^)l n'^hv d.^ucrnd ki^nn<' — Ein Gcs;ein^at'!')mmcn ü'^cr Tkutari? Äus Roni wi^'d .'eniclkict, der it,il.ien'sch' jüdllawi^cs'-e P'^'t s'ab? durch ein o he i m-i^bkommfTi eine (5rwc'it<'rnsl Iugo^ltZwIen hältc an d^r Dstki'lsle de»? Adria. nain<'l^>tlick> in ^Ülbanien, ?<'w.'-ft'.mc^s'^cis'»oit eingeräumt, wofi'ir ^^tk'st cihobon wird. Es sei cin^e Einht)itSswnt d-.'r opposilil?nell>?n l^ruppen stebild^'t werttn. Intorcsscint ist e«.^. 'Zoziaidemokraten und Rass'.'iis.hüiü>.'r sich in cin<'r Fron-tlinie bciinden. Tie Ge-^ennliZßnQ'ym^zn Vcthlens sind nicht bl'rall'iterti?n vpezialkommis-sion in Ipeve? nnÄ der Bayrischen Lcliid<'s'-r<'^iörung oine EwiMng zustt^n'^egelommen, als 'deren Erciebnis di<' Mldunst einer Pro-lilsorischcn N<'i!Zli^runq bcti'l^chtet werden kann. Die n^'ire Nccsiernnq. die ein Mitt<'ls-' or^an Hlvischen dcn Ä''sHörd'eA, >^cr Pfalz, Bayern unÄ 't'em Reich bildet, hat die p'kälzischc' B-evAlkei-unq in eiri^'r kv-son'dtiven Prokl^mnation /»ur Ordnumi ^tnd Wiedl'raufnaihnie d<'r Ark»^lit auWsordcrt. ^liz- XaKtSKronis. t. Anerkennung der altentholischen Kirche in JugoslauiiüN. Ta^? Kultui-lninisteriuui stellte mit V. K. Br. vom 18. Dii<';ein-der 1923 fest, das; die altsatholische Ltirche zu den im Sinne der Vidovdanvcrsassuns; lArt. 12, Alinea 3) anerkannten .'^consenionen izin-' zugezählt werde. t. Zur AuflSsung deS Lanvessihulrat« für Slowenien. Die sloweniifchc Aktion deS Südslawischen Lehrcroerbandes richtete an d>etl UnterrichlSminister einen Protest, worin f!<'.aen 'oic Auslösung dcs Lande^'chulratcS für ^loii'enien Einspruch ^'rhoben wird. t. Verpachtung der Staatsdomäne Vslje. Die staatlickie Mokiopolverwaltung hat dieser Tasie die Pachtung der Staat-^donläne ^.!^el.jc ilu einer össenttickien "^^erst^'iq?« au'5^eschriel>-'n. Die Tomäuc «uird ^lus bio 70 Ialne ueipachtet. Von» '^'äcijte^' wird bedinqlinjisw^ise rx^rianqt, das', er ci.i Vetrieti'-'kapilal von Millionen D.nar i^crsliqt. t. Einbruch aus Tchlok Puchenstein < V eka oti Draiiij. ^^n der 5t'acht non Mont0l? den 1^. Ulis Dieu-?!ul'i den 1i>. d. dranlzeu '.'M .^i"fa iiall^' 1 lls)r drei nia.^kierte Ciuorech.'r in den ersten de^^ 5chje>sses und raub' leu au-^ deiii Prinilsaal daH t'zanze Lilber-?'-schiir und die <5Ii^'rlieniden de? do^t befind-, lichen Durch ein (berausch wurde das dvrl. schon^ i? dienende Stubenmädchen ^-rl. ^.iindler qewectt, hielt Nachschau un>> k'eulerkte die Einbrecher. :vtit einer Schu'^;u?afse :?l der .'^^'land, buial» sich s^räulein !»!indser schleuniisit iu den ersten Stock, und als die Einbrecher sie benn'rklen, ergriffen sie sofort die Flucht, wobei sie ihre wertvolle znrü.Nief'.en. Der EiqentiLmer d.'S Schlosse'?, .^''.err Baron Kometter, hörte die (s'inb'-echer nicht, obwohl einer derselben so-aar iu sein Sclilelf^zimmer kam, die brennende Lnnspe vonl Nachtkästchen nahm und sie ins Vorbau-? slellte. — Das Schloß wurde in der letzten Zeit schon dreimal von Einbrechern heimsies'lcht, doch jedesmal gelang es, herL der Lax^e zu bleiben. Bor zirka zwei Iahren mm es zwischen einer aus sieben Köpsen be-slehendcn Einbrecherbande, die im Parterre mit der '-^urchsäai'^a eines GitterS beschaff tigt war, und ebenfalls zwischen Fräulein jt^indler zu einem regelrechten Fcuergesechte, bei welcher Gelcqenheit die Räuber ebenfalls mit leeren .fänden abziehen muhten; die Baude hätte sebr gefäbrlich werden können, wenn nicht Fräulein Kindler mit bewundernS werter Nnerschrockeuheit und Ausdauer aus-getreten n?äre, zumal danialc^ im ^^blosse nur vier Frauen befandm. Ohne Zweifel a.?« biihrt dem tapferen Vtödchen die belobendste Anerk"nnung! t. Ein grosjer Elnbruchsdiebstahl. Verflossenen Donnerstag vormittaqs wurde in die Kanzlei des Grostkausmannes Ivan Ralovee in Kranj eingebrochen und 25.000 Dinar Parc^eld, Wertpa^- ere, Schecks usw. gesk"^le,l. Die .^tanzlei !'iar abgesperrt, Täter sedlt uwmentan noch jede Spur, doch vermutet inan, daß der Einbruä? von einem guten Kenner der dortigen Verhältnisse ansgesührt wurde. t. Erhöhung des Straßenbahnta^ifes in Bubttpest. Infolge dcr neuerlichen Kronenbaisse sieht sich die hauptstädtische Straßen-bahn-Aktieniiesellschalt in Budapest gezwun-l?<'n, ld<'n Tarif um W??', zu erhlihen. t. T^e deutschen Reichsbahnen ^ autonomes Unternehmen. Dieser Tage erließ der Rcichsverlehrs'tninist<'r an 'üas Personal der deutschen Reichsbahnen einen Ausruf, worin die Mitteilung gemacht n>ird, daß die Reichs- baZjnen nun als ein selbständiges Wirt-schastsunttzirnehmen zu betrachten feicn. t. Der Streit «« Tatankhm««. Wie au» j^iro berichtet wird, hat der Ministerrat beschlossen, Howard Carter di^' Lizenz für d>ie Ausgrabungen im Pharaonengrah endgültig zu entziehen. Die Regierung beabfichtigt, die Ae.^Yvtolog>en einzuladen, sich an 'den weiteren Ausgrabungen zu betieiligen. t. Schneestiirme in Bulgarien. Aus Beo-qrad wird berichtet, das; wesicn der anhalten« den Schneestiiruie in Bulgarien kein Zug i'ber Caribrod eintrefsen könne. Die Staats-bakjuen hatien die An'el die Mcsirzahl der Insassen den Tod fanden. t. Z?enn ein Autotönig im Extrazvge slikirt. Der Spezialzug des Autofabrikanten .?)enr>i "^ord iiberfuhr dieser Tafle zwischen Bosl^on ulld Detroit ein Autoiuobil, in dem sich die drei Söhne des unlängst verstorbenen Vaumwollkönigs und Milliardärs Manning befanden. Alle drei Insassen wurden aus der Stelle getötet. t. Die reichste Engländeria. Die Fran deS bekannten Lords Mountbatten hat vorgestern eine Tochter geboren. Diese Tochter ist das reichste Kind Englands. Wenn eS seine Gros>jährigkeit erlangt haben wird, dürste cs ein jährliches Neuteneinkommen von rund j Million Psund (etwa 350. Millimten Dinar) haben. Marburger Nachrichten. m. Todess-ül. Am Mittwoch den 20. d. M. verschied nach längerem Leiden Herr Othmar Ctropnik, Beamter der „Elin'^-Gesellschaft in Maribor. Das Lei»^""findet Freitag den 22. d. um halb 4 Uhr nachmittags auf dem Friedhose in PobrcSje statt. m. Evangelisches. Sonntag den 24. d. eitt-fällt der evangelische Gottesdienst in Maribor. Pfarrer Baron predigt an diesem T'ie in Ptuj. Der Konftrmandenunterricht l,e-yinnt nächste Woche. Evangelische Eltern werden ersucht, ihre unkonfirmierten Kinder, die das 14. Lebensjahr überschritten haben, im Pfarrainte anzumelden. ns. Versetzung in den Ruhestard. Der Iu-stiMinister bat den Leiter der kgl. Männer-strafanstalt Herrn Julius Fischer auf Grund des Art. 234 desStaatsbeanitengesetzes iit den dauernden !,mhestnnd verseht. Mit der provi-sorischetl Leitung betraute Oberstaatsanwalt Dr. Iegli? den Dir'ktor .<''>errn Serpiü. nl. Erneuerung der Mihlerlifte«. Jnl Sinne des Artikels 23 des Gesetzes über die Wählerlisten und des Bescheides des Preisgerichtes vonl 9. Feber werdeil die bisherigen ständigen Wählerliste» tieu zusammstt-qestellt. Diese Arbeit n>ird zirka 14 Taz^,: dauern. Nach vollendeter Arbeit werden die Wählerlisten zilr Einsicht aufliegen und eventuell" Reklauiationen entgegengenommeu.Dje Veröffentlichung der Wählerlisten wird noch rechtzeitig bekanntgegeben werden. m. Ein nenet Unternehmen. Die .Herren Gustintie und Divjak haben in der Tr!a>?a cesta Nr. l6 eine neue mechanische Zuhrrad reparaturwerkstStte eröffnet. m. Mitglieberoerftnnmluqg des sloven. Gewerbevereine». Am Sonntag, den 24. d. um 10 Uhr vormittags findet im Hotel „Kosovo" eiive Versammlung statt, zu der die Mitglieder und Gästv eingeladen stno. Zur Duräib^'ratung gelangt der Gesetzenit-Wurf i'tber die Gründmig einer Gewerbebank für den ganzen Staat. DaS Referat Äber diesen Gegenstan'v übernahm der Ber-einsobmann Herr Gjuro DSamonja. m. veffentlicher D«mk. Die Verslnigui^q 'tter Kricl^Sinvialiden des Königreiches SHS (Filiale Moribor) spiicht auf diesem Wege Herrn Philipp, Echriiftenmoler in Ma-ribor. für die unentgeltliche Anlfertigunig ei nies Schildes den herzlichsten Dank au». Der Ausschuß. Vettouer Nachrichten. p. Die erste jugoslawische HuseisennÜgels^ brik. Bor einigen Tagen berichteten wir über die Gründung des Fabriksunternehmen» ^nrea und Tam. Nun wird uns mitgeteilt, daß das Unternehmen nicht Hufeisen, sondern Hufeisennägel erzeugen wird. Das neugegründete Unternehmen ist das erste diese? Art in Inac'sl'?w?''n. p. AuSg«Ichrie!ben< Velohnung. Dieser To« ge verlor eine Dame auf dem Wege vom Stadttheater zum „Cafe Europa" eine Gold-broschc mit 28 Brillanten im Werte von über IS.000 Dinar. Die Berlustträgerin verspricht dem ehrlichen Finder 2000 Dipar. p. Hohe Anspriiche. Der Kärntner Hutma« 6)er Eduard Ploberger zechte am 24. Jänner l. I. in den Gasthäusern ZuPanöiö und.Heller so flott, daß es bald zu Reibereien mit den Übrigen Gästen kam. Schließlich mußte die Polizei gerufen werden, die sich bemithte, den flotten Gast zuerst auf gütlichem Weg.» zu beruhigen. Aber als alle Ermahnungen erfolglos blieben, mußte zur Verhaftung de» unruhigen Gastes geschritten werden. D^r diensttuende Wachmann hatte ziemlich schwere Arbeit, da sich Ploberger mit allen Ä rasten zur Wehre setzte. Bei der Verhaftung ließ sich Ploberger auch zu folgenden Worten hinreißen: „Sie werden tnich nicht arretieren, da muß schon ein höherer Beamter kommen." Eduard Ploberger wurde wegen seiner dentaten" angezeigt und dieser Tage in Ma-riboir zil zwei Monaten versHärften Arreste» verurteilt. p. Gerichtssaal. Der Arbeiter Mohorta ans Naraplje bei Pwj befand sich am 16. Jänner btzi Josef Predan in Orehova vas. Als sich dieser für einige Zelt entfernte, stahl ihm Mohorko den Hut und eineit Anzug. Das Kreisgericht in Maribor belohnte ihn dafür mit zwl^i M'^natetl schweren skorkers. p. Konzerte. Mit 6. März l. I. baginnen im hiesigen Kaiffeehause „Balkait" erstklassige Künstlcrkons^te. wor-auf Mustkl'ieibihaber ischon heub^» aufmerksant gemacht werden. I^snSer üst Roman von Anny Wothe. UmerikauischeS Copyright lölö by Wethe. Mahn, Leipzig.*) 41 Nachdruck verboten. Eigentlich hatte er Tränen un^ Ver^ vei-flung erwartet. Wild muszl-e sa die Erinncr-vntg an das Erlebte auf A^'rtrud'.z einstür« men. Nun schritten si? den Weg dicht am Nheiu-ufer entlang. Hicr und da Ieuchtv'!<' bereits ein rotes Blatt un>d Birleu standen schon im GobdsÄMuck des nahen Herbstes. ,Zch möchte dich etwas ^r^a?n. Väterle." sagte Bertrudis, stdbenblcibend und eineni .weifzeit S<'g<'l n'in>burg." Berlrudis schüttelte lächelnd den Kopf. „^.lioin, Väterchen, ich möchte 'die Wolss. bürg dazu hii'ben." i ,Lind. das oeht doch nicht. So viel ich ! w?lß, ist sie gar nicht verkäuj'lich. Der Freiherr wird si5? schwerlich von selineni alten Fannliensik trennen wollen." l ,.??ein. Vater, das will er auch nicht, aber ^ er wird wohl müssen." (Guntram wiegte bedenklich den heißen < „Ist es schon so weit? Dann begr.nfe ich ' nicl't. w'l'shaib er 't^ie Sunnne, die ich ihin aln .^'»innos Wunsch aus^händ>Mu sollte, zu- rltttwies." ^ Ein leiies !.'ächeln hil^chte über Bertru-' di'? „^^i-eil er lies><'r ^ugrimde c^eht. als etwas titt, was ^ein (5Virgeiillil nicht zuläßt." D.'r j^wnin-er'ienrat wnrde au?in^'rk'san7 i i'nd forschend hin>z siNN Blick an Bertrudis ^ Mienen. „Du sieW den Freiherrn i^?ter?" Eine seine Röt^ huschte über das juulze „Er koni-mt zuweilen nachbarlich herüber und wir plaudern danil über Dinge, an die ich früher kaum gedacht. Wir re'üen auch oft von Hanno und vieles, was mir bisher in Hannos Weisen iinvevständlich war, lerne ich begreifen." Guntram run.i^lt« die Stirn. „Du solltest nicht so viel an die Bergan-gcnh^'it rühren und darüber grübeln, Ber-trui^is, du mußt vergesseu lertlen." „Das kann ich nis, Vater. S-i^, Wolfs-bur.!, hat mir in sch-tvereit Tagen wie ein Brltüer beigestanden — i5, nlöchte nicht daß er. nx'nn er schon wie ein Bettler die Wolfs-bürg verlassie-n tnuß, das Evbe seiner Bäter in wilofrem'den Besitz übergehen sicht. Ich nwchle die Burg koufen, um sie ihnl, wenn bessere Zeiten für -ihn anöreäien. zurüctzu-, geben." „Du denlst dir das alles leichter cvls es ist, Bertrudis. Da wäre es 'koch einfack)er, m«» ftreckt? ihnn die Summe vor, die er brauckst, NM sich wieder flobt zu machen und er zahlt sie später .ijurück." .Bertrudis schlUtelte den Kopf. ,.Das will er ja eben nicht. Ich habe eS versucht, so zart wie möglich anzudeuten, das; du ihm gern helfen würdest. Er schnitt mir kurz das Wort ab und erklärte niir, es be-« sti'tnde für ihn keine Miiglichkeit, siä) Helsen zu lassen, da er nicht zurückzahlen künnkc. Ich n,öchte nicht lnehr davon re^en. N^nn Ts zum Verkauj der Wolfsburg käme, wolle er nach Bonn ziehen, um dort als freier Schriftsteller sein .Heil zu versuchen." Guntrain fuhr sich mit der Hand über das Haar. „Was Hanno zu viel, das lhaben seine Freunde zu wenig: den Leichtsinn, zuzugret-fen, wenn sich eine rettende Hand Ich verstehe die Beweggründe des Freiherr« vollkommen und ich ehre sie. Deine Idee, die Burg zu kaufen, liebes Kind, bietet wirklich keine Aussicht, ihm zu helfen. Ich will nachdenken, ob eS nicht in anderer Weise geschehen kann." „Liebes, gutes Väterle!" Bertrudis schmiegte sich innig an den Bater. Herzklopfende Besorgnis beklemmte den: Kommerzienrat plötzlich den Atem, bei der Rosenglut, die über das zarte Frailengesicht flog, bei den sehnsuchtsbangen, vertränmten Augen seines Kindes, und in seinem Herzen zitterte es: „Allmächtiger Gott, nur das niäit! Liß si^-nicht noch einmal so bitter enttäuscht werden." „Du wunderst dich, Vater, das; ich mich warm für einen Mann verwende, der mit Hanno zugleich in mein Leben trat und der als Hannos Freund mir eigentlich fern ste-« hen sollte. Ich weiß selbst nicht, wie es komnit. doch wenn ick) mit Rochus von Wolfsburg zusautmen bin, beginnen die Feierstunden meiner Seele. Was dunkel und schrekkl)aft in mir lag, wird li6)t und klar lmd ich Dle, MÄMr 45 IsM Ge?» S' > p. Gchweinemarkt. Der nächste Schwek?e-martt iinÄet am Mittwoch, >dcn 27. d. M. Mt. ^ . EMier Nachrichten. e. Todesfall. ?lm lü. d. M. verschi«v in Dostiik Herr Jawb Rauter, ein anyesehc-ner, überall geachteter Besitzer. Zur letztem Nuihestätte .zeleitetc ihn eine große Anzahl der Bewohner. e. UnglttckSfSlle. In der Goldwarenfabrik „Zlatarka" glitt der Lehrling ValentinLiL Viktor auf einem vereisten Wege aus und erlitt schwere Verletzungen. — Bei der Probe der Operette „Mamsells Nitou-che" im Stadtthenter siel ein s^räull'in über die Stielte i'nd blieb bewußtlos liegen. Die erste Hilfe leistete ihr Herr StadtphysikuZ Dr. Dereani. e. Hvndekimtumaiz. Da sich durch einen Hurd im Bezirke Tekovöe und Te^harje die Hund'Mut verbreitet hat, w>urd>e für Cclje lund Umne>bunsi die TinsühruTli^ der Hunl«-kontumaz verfugt. c. GtMtheaier. DienKt«g, den 19. d. M. gelangte Lovoiirs Komödie „Die 8. Frau" zur Vorfüihrun.g. Obw»hl nmn den Jnhilt Stückes einer ziemlich scharfen iidritik unt-^'rzog, war man 'svch iiber die künstlerischen Leistiinjoiar. — Ein Angebot dts Klagii«-furter FSß^ll*BereinvS zwecks ^täb!te?oiztt« ka:.l)s Magenfurt-Ljubljana wurte tiuc. nommöli. Dieses Treffen findet aiü 30. März in Ljubljana statt^ («epanKe^tn Zy. ^uni in Klagenfurt). Der Städtewettkampf Ljubljana—Graz wird in die .Hertstsaison vcrl.'g^. — Alle Sporttlubs, die das Verzeichnis der verifizierten Spieler im Sinne di's Zirkulars vom 24. Jänner noch nicht eingesandt hiben, werden aufgefordert, dies ehestens 'iu ^ «n. um so der Geldstrafe zu entgehen. Die Lichtblauer Spieler sind dem LNP. »is zum ü. März l. I. einzusenden. Für daZ Jul)r 1924 gültige Ligitimationen werden nur fiic jene Spieler au?aestellt, die ibre Li -ilbilder rechtzeitig einsenden werden. — Bon nun an wird der LNP. nur mit zwei Lichtbilsern versehene Anmeldungen entgegenn<'h '-1. Im Falle des Uebertrittes aus einem in den anderen Klub ist auch die LNP.-Legitimation für der? vorherigen Klub beizus'ien. Aus dem Gerichtssaale. Große Diebstähle bei Gt. Lorenzcn. Der bereits öfters vorbestrafte arbeilsscheize Philipp .Huber wurde am 22. d. von» Är^is-gerichte Maribor wegen Diebstahls zu 'inem Jahre schweren Kerkers verurteilt, weil er in ^ZreSnjcvei dem Martin Äuret ein.'n Schlüssel und ein Messer nnd dei.i v.'. : eine Briestas6)c mit iiZlXt K. und Z't,urctten gestohlen hatte. Den ihn» ebenfalls zur ?ttst gelegten Diebstahl vom 14. Noveniber v. I. bei Iurij Falsing und Matthias Werber in Veöni breg konnte man ihm nicht nachweisen, weil er in derselben Nach« im Ga-tha «se Malek in Sv. Lovrenc geschl'^isen hatte. Bedenklicher Kauf. Am 9. Mnr^ v. I. wurde dem M. Horvat ein Mantel im ^'Lerre von MX) ... gestohlen. An» selben Abend verkaufte ihn ein unbekantlter, ungefähr W-jühriger Bursche in einem Gasthause d.'r ilvtrtln Marie mn 8s>l).K., welchen Betrig f' durch den damaligen Oberkellner Josef bezahlte. Die Wirtin Marie O. wurde wegen bedenklichen Ankaufes angeklagt, in beiden Instanzen für schuldig befunden und zu 2!l<) Dinar Gelddus^e veri.rieilt. Falsche Beschnldkgungen. ^ie Witt in Franziska I. «..schuldigte ihre Kelln'rinnen eines unsiltlicheu Lebenswandel?. Sie wnrde deshalb angeklagt und in erster i nd zweiter Jltstanz zu M) Dinar Geldstrafe, eventlu'Il zu zlvei Tagen vernrt'''''. Vo»«wlilschaft. X Jugoslawiens Getreideproduktion. Weizen: Die Aubansläche l'cwegte sich zwischen und l,5^.sXX) .'^lektar. ' lien 19W nnd 19Ä) liegt eine Erhöhting der An' baufluuje um W.tXiO Hektar. Die durchschnittliche Weizenprodnttion bewegte sich zwischen nnd l(;,844.ckX> Meter- zentner, der C'igenbedt'.rs wird uiit 1:.' Millionen Meterzentner iäl)rlich bt'rechuet, Otr Rest exportiert. — .^sorn: Die Ant^auflüche bewegte sich wälireud der genailnteu drei Jahre zutischeit 18li.tX)0 »uid Hektar. Die dnrchschuittliche Prodnttioil au !>toril schwankte znnschen und l.!.(X).lKX> Meterzentner; die durchschuitiliche Anssuhi betrug li.M) Meterzentner, das ist der zehnte Teil der Produltion. — Gerste: Die Anbaufläche belvegte sich zloischeil Nltd iiiö.tXX^ Hektar. Die durchschilittliche Produktion wäl)rend dieser Periode betrttg Bieterzentuer eiiie starte Perri>lgerui!g). Tie durchschnittlich ausge-ftihrte Gersteiuuellge betrug Meter- zeutuer, das ist der Teil der Prl'ditttion. Hafer: Die Anbaufläche beivegte 'ich fchen 3L)l.l)00 uud Hettar. Durch- schnittliche Produktiv,t 874.000 Meterzei'.t-ner, durchschnittliche Ausfntir Meterzentner, das ist der 40. Teil der Produttiliii. — Kukuruz: Die Anbaufläche bewegte sich zwischen !,815.000 uud l,9!0.000 .Hetiar. Durchschnittliche Produktion 2Z,l1-t.0l»0 Me-terzentner, die durchschnittliche Aussut>r von Ltukuruz einschlies^'icl» Knturils.iuehl betrug Millionen Meterzentner, das ist der 1l. Teil der Produktion. Die Ernte gilt als selu günstig nnd die diesnialige Anssnlir wird ain' ^.^0.000 Waggons geschätzt. — Was den Ertrag pro .Hektar betrifft, so betrug derselbe durchschnittlich bei Weizen 7.ti^^ Meterzelu-ner, bei Dikurnz l:.'.02 Meterzentner, ein in-solge der geringen Intensität der Betvirl-schaftung noch geriuger'Ertrag, znuial wenn nnin die ausgezeichnete ynnlitül deS Bodens in ^vreu deS ungarischen (^iesandten soleit zeigte«, das '.'tubot der Arbeitgeber auzuuehmetl, rväbreud die Vertreter der auderen Hasengebiete darauf bestanden, daj^ die Zioci-Schilling-Lohn« erhöbung, die sie verlangten, unverzüglich von den Arbeitgebern bewilligt witrdc. Zur Lage in der Psalj. WttB. Kaiserslautern, 2l. Feber. .Hier wurden 1l Polizeibeamte nnd der Direktor der Let)rerbilouugsans»alt verhastet. Die deutsche Polizei uunde suspendiert. ?ie Sieparationvverhandlungen zmischsn goslawien und Deutschland. Beogras», 22. Felier. Der Boschlußnm» serer Regierung l'ezüglich der Reparationslieserungen der Deutschen wurde auch nach der '»Iiililnft unse.'.'r Delegierten in ^e^erlin und der de'? deutschen Delegierten Dr. Kunze in '^^eograd noch nicht gefaßt, -.nsere Regie-rnng hatte noch nieht Gelegenheit, den He-saultbericht nnseret.' Delegierten zu überp-li-fen. .«^^err Dr. ikl^iuze besuchte gestern den nanzininister Dr. dem er den TtnttdiZünkt der deutschen Negielnng in bezug aits die Reparationslieferungen darlegt.'. .Höchftwahrscheiulich wird der Minifterr-^ ^ams^ag mit den Beratungen über die deutschen Sachlie^erungen beginneLi ZZ. Feker"!S?t Allerlei. a.. Jagdorten der Indianer. Iil dem fes-jcwden ^ndianerbuch Hermann Dcnqlcro ^rcinclh m ^^tuttsinrt) werden ancl? d»e verschiedenen In^darteu dcr nordaiu.'-nt«nlscl>cn Indianerstäinnle höchst anschaulich in Wort und Bild vvrt^efulnt. Die kenjacid wurde besonders t^epflecit. Dabei htlllte sich der mit Pfeil und Äo-^en belvciss-nete Jäger z. Ä. in eine lnnstv^li prävarier^ te Hirjchhaur, ahnitc nieisterdaft die Beive« Klngen eines .^"^irsches nach und sc^)lich sich so lmf nächste Entfernung au das äsende heran. Die Bisonherden nutrdeu s,ewöl)nliäi in der Maske von Prärielvölsen besmlichen. Oder sie wurden von berittenen Iät^ern eingekreist^ durch plö^üiche'? v^erom'brecheu au'?« einanderj^esprensit und mit Cveeren und Pfeilen, später mit Buchsen und Nevolvern beschossen. Von Mnsseninorden umr aber da^ bei keine Rede; inelnleln' bestände»! strenge Iagdvorschriften, deren Verletzung schN'er be- strast wurde, ^^nl Winter jagte man die schweren Büssel und Elkhirsche, die dann leicht jni Echuee einbrachen, auch auf Schneeschuhen. Die flinken Antilopen iiberlislete der schlaue Iudianer dadurch, das; er ihre Neugier anc-nutzte. Den wilden sricht^l^er verwilderten Pferden flepeniiber bediente mau sich de? ^'assos, wie chente noch die (>^nuchos. Bei qros;en Treibjacjden wurde da^? '^Lild flegeli reusenartic^ sich verengernde Zäune aus ^lechtwerk «letrieben, uw die es erwarteten, oder auch «lesien vorher ansj^e-stesl.te Zchlinlien. ^nr Anlockunt^ des sollte der „^^^a^dzanber" dienen, der A. B. siir die Bison!^ aus einer niit einem Biifselfchä'-del siekri^nten l?teinpt)rnlnlde bestand. Die nen^vdiuc^v vielfach in Europa n?.. n F)r oder U'eniqer l^'eschnmck nachgeahmten T'.ertün^e der Indianer sind l^feichsalls als Iac^d^zau-bertän.^e aufzufassen, die der bevorstel)enden Iac^d ein quteö Ergebnis sichern sollten. En siab eS einen Bison-, einen Äären-, .'knirsch-, Äntilopentanz nsw. Man hüllte sich dabei in ?elle der betreffenden Tierart und suchte de- ren Bewegungen tanzend möglichst naturgetreu nachzuahinell. DerelnsnaArlchten und AnMndtgungm. v. Unterostizierskrimzchen. Die Uskterss- fizrer<^ ^er Garnison Mar-ibor veranstalten an« 23. d. in sämblich^^n Räun,lichk<'ites Gö!^^'!ctiK''N .'»tonzLrtsaa^s ein Tanizkränzchen. Der Zutritt ist nur Ponveitfung der Einlaöilug gestattet. Ein'trittsstebil'hr per Person 10 Din. und l Drn. für die N-acht-ftelrer. Wir ersuchen all<', die etime Einladung aus Berse'lxn vielleicht nicht erhM?n haben sollden, unlsei'cr IlMer^ialt^mg nber gerne bel-wo>hn?n mochtien, sich «n l^n Obmann i>li der Drai^kaferne (Z-iinmer Nr. 32) W wenden. wo sie selbe erhallten werden. Straßenkleidung. Der Veiikaiuf 't'-er Ein^trittskar^^n findet am 23. d. von 13 Uhr an bei lder ^t'afse des t^)ötFchcn Kon^r^>aales Mt. — Das.siomit-ee. l ' Kllr diese Autril» ßbeniimmt die Äedaklio« kein» B«r«al»>rtu«g. Vrklärung. Da ich gezwungen war, beim .^^andelsg.?« richt in Maribor gegen Vladimir Braüari^l wegen Unredlichkeit in der Abrechnung und auf zwangsweise Liquidierung der vffentli« chen (Gesellschaft Vraöariö u. Sorn Ltlage zu erheben, warne ich jedermann, Herrn Vr-r« Lari«; aus meine Biirgschast etwas zu kreditieren. Maribor, am 2l). Feber 192k. Rudolf Sorn. Was Sie br«mchea, das ist Elsafluid! Dieses wahre Hausmittel, welcZ^s J-Hre Schmerzen vertreibt! Probesendung 27 Dinar. .Apo^ theker Eug. V. Feller, Stubica Donja, Elsa-, Platz Nr. 182, Kroatten. 10828 »tOsO» Ra»,t» ««che» Me bw »^«D» »w Snsentt« bis yeeiwa a»««ö» «W-. Gchwtz k>» Ate SasOVOIeniNfNichme AiUtzr B»»«. «« WscheiMg« h«lb Hk Atz«» Versthikdenes Gchi,l»WNlchl»e», »«e UR» icht«. S«rbb<«öer,y«»t' MOhlevPODi«, O«Uch-lsr» ^ «cha»t»vv»?h, S»e«PÄs«»bO», se». K»Pte?»«. WW«», Zl«chOMU«?chwE» «f» >»t.H^«d. Lesak.«oridv?» vio»e»s»»Ulie«7. Älephsii I00« Z«S» »tze. «»ft. ii, der Ver». 17« .OW«Wch ttzenjierler, «»erikg-»»»»«.»«»OW Pstzl det M«U Gk«s«. v»!g« Pmittiu w G>ii »et Belenje. Deckpe^He Hw «. G»«H d. 5. KealWl-n D»W«^ «ch—»» w »r«», ie»7 i«P«K»wte!» »it ftMer z« »eck««fe>. Ad«^ tzU t» Äino. I«7V «Ne« »o l S4v.(»v Arox». zu St»h«n»«le»e»>oifl«d. um voo.ooo z» A«ftape ia 1757 OhO» Ve«lw>fG» Tckh«». son»se^tis. mit fteier ovk. l7S? - I« kaufen gesucht - GOWWwaa««, «geordnete Pertien. Phil. . W«eibor. Sregorkitßvo l«. 7«s . )E» gesucht, «»ke? .Gmerholten' e» Ohe Ven». i7Ss) O«tz»«chte 20L0 dw ßvlX» Kilo s«^»d. z> Kaufgk «chM. A«mwd»ßrtj«. M«ch»r. «Dß» 1K. >74!, A« verkaufen Allet« tm ges«t^tea Alter tiel)«»de FkO« wird zur Fl!hr«tt»g einer «irlschalt, zti einen guIstlRierleu Witwer, sosorl «usgeilommen. Anlrti^e erbelen unler .Mirl« schasllich' VN die Veiw. >7K9 Illelllg^tile? wilche» «____... ... . l»tel)e zn .Bindern s,at »nd «lus fße «t>en «eie.harte.lichke «chttisAi««^»» ei«?tchI««U sofort abzuß«» Z» defichltgen tn Arteoina Nr. 70. Lo»sdi dom. I7t8 G«kerhattene Zi««er^ und M». chENEtnrichimis billig zu »er-»a»fen. Tttaisi^« ulie« 9, bei Nubiö. 17bL M«?rEahE«d«« und UiTterhoseN. billig »nd g«te QUGUtßt. Ale-tsMidrvv« cesta 19, I. Stock, links, «m Geag. 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