SM o»^IrWn» Donnerstao. den 29. Oezmiv« is2t M ckÄ?!«»?? »DhM ^ Mj« «'«» gvßell« , » »^» » » Si SiftMU«»»«? . G , .»f. IM S««taMM>«ie.«» . NUßkmd» «»»atlich »« v. LMULLS^ -FM'- St. Sadrg. Dle neue Neglerung. ?)er Ausfall der Zagreber Gemeindewah-!en scheinj^ in das BerhälwiS der beiden großen Regierungspartelen eine versöhnliche Stimmung getragen zu haben, so daß der latente Zwist, der schon zum Bruche auszuarten drohte, leidlich verkleistert wurde und die sich schon ins Unendliche ausdehnende Krise einen relativ raschen Abschluß sand. Die Plattform der Verständigung lautete, bie Parteien behalten dieselbe Zahl von Mi-nisterporteseuilles, die sie früher gehabt hatten, doch soll eine gegenseitige Kontrolle der Parteien stattsinden in der Art, daß jeder radikale Minister einen demokratischen und jeder demokratische Minister einen radikalen Kontrollor an die Seite bekommt. Der Zweck, deik mit dieser Maßnahme ver» folgt wird, findet in dem Mißtrauen und in der Eifersucht, mit der sich die beiden Parteien gegenüberstehen, ihre Erklärung. Ob die Maßnahme den beabsichtigten Zweck erreichen und nicht zu neuen und noch häufigeren Keibungen den Anlaß geben wird, darf bezweifelt werden. Ob imd W^wekchcm Arbeitsprogramm sich bie beiden Parteien gefunden haben, ist noch nicht bekannt. Nichtsdestoweniger kann auch bom zweiten Kabinett Pasi6 eine wettauS-greifende und fruchtbare Arbeit kaum erwar- Nadlclaner ln Maribor Wie wir bereits zu melden die Gelegenheit hatten, wurde der „SlovenSki Narod" von einem seiner hiesigen Berichterstatter dahin informiert, daß Radi6 auch in Maribo't schon auf zahlreiche Anhiinger rechnen könne, die insbefondere unter den hiesigen Deutschen, dann unter den ehek^ligen Offizieren und geborenen Kroaten wären. Ein Agent Rabiö', der flch vor wenigen Tagen hier aufhielt und aHch eine Versammlung abhalten wollte, soll sich in diesem Sinne geäußert und mich Geldbeträge fj^r ein Nationalgeschenk gesammelt haben, das Radi6 anläßlich seines Geburtstages überreicht werden soll. ^ Das Mqsiv, welches die Deutschen Mari-bors zu dieser unnatürlichen Anhängerschaft veranlaßt, soll nach der Meinung des Berichterstatters die mit Radiö gemeinsame Sehnsucht sein, die Monarchie und deren Einheit zu zertrümmern. Weiters meint der Berichterstatter, wenn es übrigens wahr ist, daß flch unter dieser Gesellschaft auch einige Offiziere aus Kroatien befinden und daß unter diesen gesprochenen BerdaM nur neue Nahrung findet. Faktisch ist eine politische Betätigung der Deutschen MariborS. gar nicht fühlbar. Wenn fie sich aber gegen Mißtrauenskundgebungen wehren, wofür der bei uns vorgebrachte Protest als Beweis hingenommen werden darf, so ist diese Regung nur mit Genugtuung zu begrüßen, zumal nur auf diese Art zwischen den Deutschen und den führenden slowenischen Kreisen jenes Äertraiken festen Fuß fassen könnte, das allein eine vollständige Gesundung unserer gesellschaftlichen und bürgerlichen Verhältnisse bewirken kann. Wir können unS btS Eindruckes nicht erwehren, daß der Berichterstatter des „Slov. Narod" nicht daS Bedürfnis fühlt, zur Gesundung unserer Bechältnisse etwa» beizutragen, vielmehr scheint er ein Interesse daran zu haben, dem herrschenden UeVel neue Nahrung zuzusichren und der berechtigten Ambi- tion der Deutschen, endlich doch auch in den Besitz ihrer natürlichen bürgerlichen Rechte zu gelangen, ein Bein zu stellen. Die Ausficht, daß eS recht bald zu Wahlen sür das Parj^ ment kommen dürste, ist ziemlich groß! Ob es unter den hiesige Kroaten und ehemaligen Offizieren Radiüianer gibt, das z« beurteilen^ find wir nicht in der Lage, nur wundern würden wir uns, daß sie, die ausgedienten Soldaten, vom Pazifisten Radi6 eine Verbefierung ihres genug schweren Loseß erwarten könnten. Der höhere Offizier aber, der in einer vielleicht einflußreichen Stellung diese zugunsten Radiö' ausnützen könnte, welchen ehemaligen Ofsizier wir zu kennen glaube», ist, wenn auch Kroate, von Kinderbeinen an ein viel zu warmer Anhänger der jugoslawischen Idee, um unter dem jetzigen Programm Radiü' in dessen Gefolgschast geraten zu können. Sin neuerlicher ÄwlschenfaN mit ÄtaNen. LKB. Gplit, 2S. Dezember. Gestern kam nenminister weitere Einzelheiten über dit .1.. Q ^ Sibenik in der Siroka ulica zu Jnziben-'.letzten Ereignisse in Sibenik und Split. Die i« k-r italienischen Matrosen des hie- italienische Regierung verlangt, daß unser .in. StatlonSWe, .Audme' md Staat dl« am Jniident« w Sibenik Schuld! eine Frage auf, mit der. sich jene beschäftigen mögen, die berufen sind, darüber zu wa<^n, was in Maribor hinter den Kulissen »stgeht. Diese vom „GlovenSki Narod" gebrachte und von uns republizierte Nachricht veran Bürgern. Die Italiener, die Waffen bei sich' gen bestrafe. Üeberdies stellte Italien daS fichrten, begannen zu schießen, was dile Än^i k^langen, daß den italienischen KriegSschis-^ sammlung einer größeren Menge vou..BÄ)t5. in Anwesenheit höherer Vertreter unserer gern verursachte, so lwß Polizei unb Militär- Zivk5- und Militärbehörden zur Genugtuung k Patrouillen herbeieilten, um die Menge zu der erwähnten Zwischenfälle die Ehrenbezei- »clltc °n » I ? Ä «ilril-r, »erstrciikn. Darauf zogen sich die Italiener gun« geleistet werde. Inzwischen langte el» vorgebrach . «erdlchtignng sehrI,um Hasen »urOck und schifsten fich ein. Da»!Bericht ein. demzusalge w unsere HSsen me». Kien wird durch d^e neue Regierung w leiner ^entschieden zu protestleren, welchen Protest italienisch« StatlonSschisf fuhr vom Nf«r ab, !rere italienische AriegZschisfe clngelause« find. weise gemildert. M« Anzeichen sprechen da-l wir in unserer SonntazSnummer zum Au» für, daß die Regierung auf die Ambitionen der Opposition keine Rücksicht nehmen wird und sie wie biSlier mit einem Rumpfparlamente zu arbeiten genötigt sein wird. Die wichtigste Arbeit, die das Land von der Dtegierung erwartet, ist jedenfalls das Wahlgesetz für das Parlament, und wenn sie diese Arbeit zustande bringt, so wird ihr das Volk sür diese Leistung dankbar sein können. Ob sie sich auch noch zu anhercn Arbeiten wird aufschwingen können, uno wenn auch, so bliebe eS doch fraglich, ob diese Arbeit von Nutzen wäre. Nur ein Appell an das Volk scheint die Möglichkeit zu einer Gesundung unserer Verhältnisse zu bieten. DaS Odium, mit einem Rumpfparlamente zu arbeiten, kann selbst eine starke Majorität auf die Dauer nicht ortragen. Was die Aenderungen im neuen Kabinett betrifft, so sei angeführt, daß das vielumstrit^ tene Portefeuille des Innenministeriums in die Hände des Demokraten Marinkoviö überging. Der so vielfach angefeindete ehemalige Innenminister Herr Pribiöeviö behält daS bisher geführte Unterrichtsportefeuille. Als intereffante neue ErscheiMng im Kabinette wollen wir Herrn Dr. ?erjav anführen, der das Portefeuille für Sozialpolitik erhielt — znerkwürdigerweiso ab^r auch gleichzeitig eine Sektion des Finanzministeriums führen wird. Die inS Wanken geratene Position des KriegSministerS Generals Ze?evi6 ist, durch Herrn PHö gestützt, für den General gerettet Worden. Allein nachdem die Regiening gebil-^t und durch d,^ König bestätigt worden ^ar, trat der General von seinem Posten zu-da er wohl erka»mte, daß er ihn auf die DaU'^r nicht behaupten könne. Er gab ihn freiwillig auf, noch ehe er durch die nächste Krisö dazu gezwungen wmden wäre. Sein Ersatznwnn ist bis zur tztunde noch nicht be-pimtttt. druck brachten. Wie viel Wahrheit und wie viel DichtnnO der Bericht des „Slovenski Narod" enthält, vermögen wir nicht festzlistellen, daß aber die Phantasie des' betreffenden Berichterstatters sehr üppig ist, das ist zweifellos wahr. Abgesehen davon, das^ die Deutschen es ablehnen, mit RadiS in irgendwelcher Berbin-dung zu stehen, was auch geglaubt werden darf, sei nur die Frage erlaubt: Welche Borteile hätten die Deutschen durch Rädi6 zu erwarten? Radiä ist kroatischer Nauernführer, der auf dem Boden des kroatischen Staatsrechte? steht, das nach seiner Ansicht durch die Bi-dovdan-Berfassung verletzt wurde, weshalb er sie auch nicht anerkennen und sich auch an der parlamentarischen Arbeit gar nicht beteiligen will. Eine Schwäche in seiner Taktik, die sogar von manchem seiner Anhänger gar nicht gebilligt wird. Die Deutschen MariborS sind dagegen meist Geschäftsleute oder Jntelligenzberufler. In der Bauernschaft sind sie sicher nur sehr sporadisch vertreten. Welche Ideologie soll diese Menschen in das Lager eines so prononzier-ten Bauernpolitikers, wie es Nadiö ist, füh-reit? Dek Berichterstatter meint, die von Ra-diö angeblich geplante Zertrümmerung oder doch Föderalisierung des Reiches! Nachdem aber Maribor in Slowenien und nicht in Kroatien liegt und die Ambitionen des Föderalisten Radiö über die Gründung eines kleinen Kroatien nicht hinausgehen, so würde eine Unterstützung der Radis'schen Politik durch die Deutschen Sloweniens einem Hasardspiel ähnlich sehen, daS den Deutschen kaum zugemutet werden dürfte. Die grosse Masse der Deutschen hat sich mit der Neliordnung der Verhältnisse abgefunden. Diejenigen, die das nicht konnten oder wollten, sind schon lange nicht mehr hier. Trotzdem ist die Lage der Zurückgebliebene« »nicht günstig. ES lastet ein Mißtranen auf ih begann hierauf jedoch mit Maschinengeweh-! Der italienische Gesandte Manzoni überreich« ren zu schießen. Die Schießerei dauerte bis te dem. Ministerpräsidenten Pasiä eine PrvG Mitternacht. Es wurden ungefähr 1000 ^ testnote. Nach kurzer Diskussion beschloß der Schüsse abgegeben, die zum Glück nur zwei l Ministerrat, daß zu allererst ein höherer Be-Pevsonen, darunter eine schwer, verletzten,'amter des Ministeriums sür Inneres nach weil wenige Leute am Kai waren. ^Sibenik abzureisen habe, um sich dort über di< Bei der Voruntersuchung unserer Behörden Zwischenfälle und ihre Entstehungsweise zu wurde festgestellt, daß die Italiener den Zwi- 'informieren, um darauf der Regierung zu re-schenfall verursachten, weil sie stänkerten. In i ferieren, die auf Grund dieses Berichtes ihre zwischen ist heute früh in Sibenik noch ein' weiteren Entschlüsie fassen wird. zweites italienisches Kriegsschiff eingelaufen, während vor dem Hafen eine italienische Flotte kreuzt. Der italienische Konsul fordert von unferen Behörden, daß sie den italienischen Offizieren auf feierliche Weise die Ehrenbezeigung leisten müssen und behauptet, daß die Bürgerschaft schuld sei. Ueber den Zwisckienfall wurde kfort die Zentralregierung verständigt. Unter der Bevölkerung herrscht große Erregung. Ein energischer Schritt unserer Regierung wird erwartet. Die Italiener »e»lansen Genugtuung. Veogra^ 27. Dezomber. In der heutigen Sitzung des Ministerrates berichtete der In- Forderung der Veograder Regierung ans Sntfernuug der RriegKschisf«. Veograb, S7. Dezember. Wegen deS Zwischenfalles in Sibonik hat gestern der Ministerrat beschlossen, eine Protestnote an die italienische Regierung zu senden. Die jugoslawische Regierung wird von der Botschaster-konserenz verlangen, daß alle italienischen Schiffe aus den jugoslawischen Gewäsier? entsernt werden. Wichtig» Konftrenzm llbkf i>i» Mparailonsttoae in Berlin. Bericht «athmau» seine Londoner «eise Berlin, L7. Dezember. Gestern vorniittagS erfolgte eine Besprechung der für die Repa-rationSfrage zuständigen Ressorts. Rathenau gab einen Bericht über das Resultat seiner Londoner Reise. Der ReichSVankpräsident wohnte den Aeratnugen bei und nachmittags schloß sich daran eine Sitzung des gesamten ReichökabinetteS an,.in der Rathenau von neuem über seine Londoner Verhandlungen reserierte. Morgen nachmittag« wird eine neue Sitzung des Reichskabinette» stattfinden. Eine Beantwortung der Note der Repara-tiovSkommission dürste in den nächsten Tagen noch nicht erfolgen, die Beratungen wer- .. . .. ^ ^ , ^den mit der RexarationSkommtllion fortae ^nen, daß du^ch vym VtttchterlWer ^vrd^^ Der enollfch amerikanische Wettbewerb. Sin nener Plan zur Vermehrung der «ne» rikanischen Handelslotte. Washington, 27. Dezember. Die Handels« flotte der Bereinigten Staaten soll auf eine Höhe gebracht werden, daß sie den Wettbewerb mit England aufnehmen kann. Ein in diesem Sinne Rpsgearbeitetes Program« liegt jetzt vollständiji vor. ES sieht eine einmalige Unterstützung von 34 Millionen Dollar und ein Betriebskapital von 100 Millionen Dollar vor. Die Regierung betrachtet die Borschläge als annehmbar und eS heißt, das Präsideilt Harding den Plan schon in sein« Nächsten Botschaft dem Kongresse vorlege» SÄ»' ««rklULy^ie ^dLLui.H Ur. «s — LS. Dezemdee Oer Kamp? «m die ll Boote tn Zvawlnoton. Paris, 27. Dezember. ES ist zweifelhaft, ob die Seemächte, die aus der Konferenz vertreten find, zu einer Einigung in der Unterseebootfrage gelangen werden. Bis jetzt hat nur die englische Delegation offen die von Hughes vorgeschlagenen 60.000 Tonnen angenommen. Japan weigert sich, seine Unterseeboote auf 31.452 Tonnen zu beschränken. Hiedurch scheinen die Aussichten zu einer e^-gültigen Uebereinstimmung sehr in GesHr gebracht. Die französische Delegation erwartet eingehende Instruktionen von Briand, dem ein ausfiihrliches Telegramin geschickt würde. Auch die japanische Delegation erwartet Anweisungen von Tokio. Inzwischen allerdings hofft die amerikanifche Regierung, daß Japan mch Frankreich schließlich doch noch annehmen werden, wenn die Bereinigten Staaten und England sich bereit erklärten, ihre Forderung um ein Drittel zurückzusetzen. Die „Chicago Tribüne" bemerkt hiezu aus Paris, daß Frankreich der Meinung ist, die Frage der Unterseeboote müsse einer künftigen Konferenz vorgelegt werden, auf der auch kleinere Staaten vertreten sein sollen. Annahme des Vorschlages Amerikas durch England. — Höhere Forderungen Frankreichs, Italiens und Japans. Washington, 27. Dezember. Das Komitee für die Rüstungen zur See erörterte die Frage der Unterseeboote. Admiral Le Bon wies darauf hin, daß die Alliierten genötigt gewesen seien, während des Krieges eine Reihe von Abwehrnmsjregeln gegxn die Unterseeboote zu treffen. Deutschland habe dank den Unterseebooten, di» tatsächttch eine Annäherung an die Aiinenfelder gefährlich gestalten, seine ganze Flotte unversehrt erhalten. Das Unterseeboot habe seinen Wert während des .«ilrieges als Angrisfsmittel gegen Kriegsschiffe und als Mittel fiir den Küstenschutz erwiesen. Die srauzösische Delegation, schloß Admiral L!e Bon, ist der festen Ueberzeugung, daß man die Idee der Unterseeboote von großen Di-uiensionen n^t verwerfen dürfe, und daß. wenn eine Eins6)ränkung der Tonnage auferlegt werden sollte, der Fortschritt in der Wissenschaft des Unterseebootbaues gehemmt werden würde. In der Nachnlittagssitzung erklärte die englische Delegation, daß Großbritannien die von den Vereinigten Staaten vorgeschlagene Unterseebootstonnage von l)0.000 Tonnen anneh'uie. Die französische Delegation er?sär-te, daß Frankreich unter 90.000 Tonnen, die das nniittls^ängliche Mindestmaß darstellen, 'Glicht gehen könne. Die japanische Delegation forderte 54.000 Tonnen, die italienische Delegation verlangte, daß die Tonnage Italiens nicht kleiner sein dürfe als die Frankreichs, die gegenwärtig 31.000 Tonnen betrage. Eanne«. WKB. Paris, 27. Dezember. (Havas.) Ministerpräsident Briand hat die Regierungen Äroßbritannieens, Italiens, Amerikas, Japans und Belgiens eingeladen, sich bei den Besprechungen in CaäneS am 6. Jänner ver- treten zu lassen. Auf ^em Programm stehen die Reparationsfrage und die Frage der Einberufung einer internationalen Konferenz. Die Lage In Aegyplen. WKB. Alexandrien, 27. Dezember. (Wolff.) Der Generalstreik ist mißglückt. Alle Behörden arbeiten wie gewöhnUch, mit Ausnahme der UeberwachungSdßpqrtementS. Einige unbedeutende Demonstrationen find ^von der Polizei unterdrückt worden. WKB. Loudon, 27. Dezember. (Wolff.) Das Auswärtige Amt veröffentlicht eine Mit Schritte zu unternehmen, um ein Zusammen- len, die von Oesterreich in der westungari-wi^m sämtlicher internationalen Organisa- schen Frage immer bewiesene Loyalität nicht tionen der Arbeiterklassen zustandezubringen, gewürdigt und den Beschwerden über das so« fand sowohl im „Vorwärts" als auch in der „Freiheit" die schärfste Ablehnung. DleSowjetregierung geaen das enallfch - ftaazvfisch - veuifche / Syndlka». Verlin, 27. Dezember. Der nach Moskau entsandte Sonderberichterstatter des „Berliner Tageblatt" berichtet: Die Nachricht, daß Lloyd George der Bildung ejnes englisch teilung mit einer Liste der Opfer ^on Kairo. Darnach find U Ncgypter g-tStrt imd «»ver-wundo. w°rd°n^ D>° Ruh-w Kaw Ist nicht völlig wiederhergestellt. Oberägypten ist ruhig. ^ B WKB. Kairo, 27. Dezember. (Reuter.) Im Eingeborenenviertel, wo Barrikaden errich unruhiMlng hervogerufen. DaS offizielle Organ der kommunistischen Partei, dei „Prav-da", veröffentlicht einen Art^el, der gegen dieses Projekt Einspruch erhebt und in dem tct w«rd-n waren, law «S M einem ^ RMand lalle ll» weder das Tumult. Eine auf einem Lastautomodil fay-j Schicklal der Tlirlei noch dasicnige Chinas renke Patrouille eröffnete daS Feuer, übrigen, berichtet der Ktrre- durch vier Personen, darunter zwe» Aufrüh. j „ch, px,,. rer, getötet und vier verwundet wurden. Ge-^^jsch ^^d der Protest richtet sich nicht gegen stern soll es in Kairo 14 Tote unh 40 «er-.Zusammenschlaffe deS ausländischen Kapital» wundete gegeben haben. In Zista feuerten Unternehmungen in Rus>l-nd iiberhaupt, ägyptische Truppen aus die Menge; es gab gegen jede Besitzergreifung lebens- einen Toten und zwei «erwundett. Weitere. ^„^^iger Teile der rusiischen Wirtschast, Unruhen ereigneten sich in Port Said, w» 2 ^ diesem Falle besonders die'Eisen-Personen getötet und S verwundet wurden, sind. In bezna auf sie ist übrigens In Tantah Mftreute die Polizei einen von organifatorifche Umstellung zu rein lauf-Frauen geführten Demonftrationszug. In mäunifcher Verwaltung durch eine Trustbil-Alexandria, wo bei Beginn der Unruhen 4l>0 Leitung hervorragender Mit- genannte „Plebiszit" nicht Rechnung getragen haben.) Devorftedenbe Ankunft ves neuen deutschen Sesandteir in Wien. Berlin» 27. Dezember. Dr. Mczximiliai^ Pfeiffer, der neue deutsche Gesandte in Wien, hat, nachdem das Agremei^t der österreichi-s^n Regierung eingetroffen ist, seine offizielle Ernennung zum Gesandten am Weihnachtstage erhalten. Er wird in den ersten Wochen des Jänner nach Wien kommen, nm sein Beglaubigungsichreiben zu überreichen. glieder d»r Negierung in Vorbereitung. Sedenbueg wr Oesterreich verlorm. WKB. Budapest, 27. Dezember. Dem Ung. Tel.-Korrr.-Büro wird aus Oedenburg gemeldet: Die interalliierte Generalskommis-fion hat am 25. Dezember folgende Kundmachung erlassen: Die interalliierte Generalskommission bestätigt das durch die Zenttal-kvmmission am 18. d. M.^veröffentlichte Ergebnis der Volksabstimmung. Dieses Ergeb- Personen verhaftet wurden, herrscht Ruhe. Die große Mehrheit der Regierungsbeamten hat die Arbeit wieder aufgenommen, doch hat sich der Aufstand vereinzelt auf verschiedene Orte der Provinz ausgedehnt. StuVand« furchtbare Rot. WKB. Paris, 27. Dezember. (Funkspruch.) Die Moskauer Regierungskreise machen kein Hehl mehr daraus, daß die aus den Hungergebieten einlaufenden Nachrichten immer verzweifelter lauten. In der Tatarenrepublik im ehemaligen Bezirk Kasan kann man die ,nis wurde durch den Botschafterrat gutgehei-Leichen der Verhungerten überhaupt nicht ^ßen. Demzufvlge und im Sinne des Abkommehr bestatten und man beschränkt sich dqr-:mens von Venedig gelangt das Abstimauf, sie wie Holzscheite aufzuschichten und zu ^mungsgebiet in den Besitz Ungarns, welcher verbrennen. 90des Viehbestandes wurden Staat dieses Gebiet von der interalliierten schon geschlachtet. Im Baschkirengebiet sind.GeneralSkomm'ission am l. Jänner 1922 über 300.000 Kiiider ohne Unterkunft und Ber-^ nehmen wird. Gezeichnet Ferraris, Borfitzen-pflegung. Statt Brot wird ein Gemengfel auS'der der interalliierten Generalskommission. Stroh und Maiskolbenteilen gegessen, und s (Anmerkung der amtlichen Nachrichtenstelle auch das geht schon zu Ende. Ganze Fami- des Wiener Tel.-Korr.-Büros: Der in dieser jlien, die nur über mangelhafte Kleider verfü- Meldung erwähnte Beschluß der Botschafter-jgen, wohnen in Fässern, um stch gegenseitig konferenz ist hier noch nicht amtlich übermit-!zu erwärinen. Im Gouvernement von Sa- telt worden. Bekanntlich hat Oesterreich bei jmara werden die Kinder vielfach in die Step- .der Botfchafterkonferenz und bei den Mächten Pen geführt und dort gelassen, damit ihre Lei- gegen die Art und Weise der Durchführung den durch den Erfrierungstod ein rasches En- der Volksabstimmung in Oedenburg Schritte de finden. Der allgemeine Eindruck ist, daß unternommen und in einem. Memoir, daS ohne eine großzügige und rasch einsetzende ebenfalls der Botschafterkonferenz und den internationale Hilfe die Hungersnot nicht be- Mächten übermittelt wurde, seinen Rechtssiegt werden könne. jstandpunkt und seind Beschwerden neuerlich ' «wiederholt. Sollte die hier wiedergegebene WKB Berlin» 24. Dezenlber. Der Antrag.Meinung im Inhalte zutreffen, so müßte der Zentrale der kommunistischen Partei, schon jetzt dem Bedauern Ausdruck gegeben Deutschland habe bei der E^ekntive der: werden, daß die Mächte, die die gegenwärtige kommunistischen Internationale schleunigst! entscheidende Instanz der Weltpolitik darstel- Kurze Nachrichten. WKB Lsudou, 23. Dezember. (Funkspr.) Die englische Abordnung in Washington, die ihre Heimreise am 31. d. M. antreten sollte, wird noch bis Mitte Jänner in Amerika verbleiben. WKB. Budapest, 27. Dezember. (UTKB.) Auf Grund des Amnestieerlasses wurden auS den Landesstrafanstalten und den Budapester Gefangenenhäufern bisher insgesamt 629 Verurteilte und Verdächtige freigelassen. WKB. Rom, 26. Dezember. Die Agence Havas teilt mit, daß das italienisch-russische Handelsabkommen, über dessen Abschluß einige Zeit Verhandlungen zwischen dein italienischen Ministerium des Aeußeren und der rus^ fischen Handelsabordnung geführt worden sind, ist heute abends aus der Consulta unterfertigt worden. « WKB. Rom, 27. Dezember. (Funkspruch.) Nach den letzten, hier eingelaufenen Nachrich-.'ten hat Griechenland nach Kreta bedeutende jTruppenmassen zur Bekämpfung der Auf-iftändischenbewegung dortselbst entsendet. ^ WKB. Rom, 26. Dezember. Der König hat General Diaz den Titel eines Herzogs della 'Vittoria verliehen. j WKB. Rom, 27. Dezencher. „Giornale d'Jtalia" kündigt ein Verbot des Terminhandels in StaatstitreS und beweglichen Werten an den italienischen Börsen zur Verhindere ung von Börsenspekulationen an. WKB. Paris, 27. Dezember. (Funkspruch.) Eine Verordnung der russischen Regierung setzt die Dauer der Wehrpflicht mit zwei Jäheren fest, beginnend mit dem 18. Lebensjahre. ^Die ausgedienten Soldaten find bis zum 40. jLebensjahre in der Feserve zu fühMn..Daß^ „Journal" meldet, daß die Rote Ttrmee einen Friedensstand von 2^Millionen Soldaten haben werde. JährUch ^Verden Millio-nev Jünglinge in den verschiedenen Schulen eine Art militärische Vorbildung erhalten. ' WKB. »«dapeft, 27. Dezcnibcr. tUTKB.) Die Polizei entdeckte auf dem Frachtenbahnhof Ferensvaros in einen: Viehwagen 40 Kilogramm Silbermünzen, die über die Grenze geschmuggelt werden sollten. Tie Polizei verhastete die des SchMttgqk'lversuches verdächtigen Kaufleute Krausz, Neubauer und Hoffmann. Die BriestasAt SS Romlm von U. Gr«»«r. (Nachdruck verboten.) „'^Senn nur wenigstens Fassera käme!" I>enkt sie. „Ihm tonnte ich gestehen, was ich in meiner tiefen Not getan habe. Cr ist gütig und er hat es wohl bemerkt, wie schlecht es uns geht. Sicherl^h hat er die Biiste nlir deshalb bei Enzio bestellt. Auge in Auge wi'irde er eS niir gwnl'en. daß Enzio von diesem unseligen Brief nichts weis^, daß er lieber sterben würde, als mich so zu demi'lti-gen. Fassera würde Ulich schon verstehen, er würde mich nicht s? tief verachten, wie der Baron es tut.. Ach, daß doch die reichen Leute kein .'^)er.z haben — jedenfalls sind er und nieine (5ltern unbnrntherzig — o, wie unbarmherzig!" Das anne Weib bricht faßt znsainuien nn-^er der ^^ast ihrer gros;en ?sni^ist, unter der Schwere ilires t^eheiiunisses. Sie weif;, daß ihr Brief den Baron Heiin erreicht haben inns;; sie hat ihn ja einschreiben lassen nnd inich deu> Bernerhof in NiM adressiert. Wenn oer Baron, entgegen seiner Angabe, zu jeiler Z^il nicht uiebr dort gewohnt hätte, wäre der Brief an die Adresse zuri'lckgekvmiuen, die Silvia nwhiwnslich auf das ^ltioert geschrieben hatte. Es war die Adresse einer guten Freundin, die wenige .Hänser weiter wohnte, die aber selbstverständlich nicht wußte, was in jenem Brief stand. O, Frau Silvia war sehr besonnen zu Werke gegangen, daher ihre bittere Scham und ihre tiefe Verzweiflung, denn sie konnte sich niäit ulit der Annahine trösten, Heun rönne nicht antworten, weil er ihren Brief nicht erhalten habe. Ganz versuuken in ihrem Scbiner.; zieht sie a,ls ihrer Kleidertasche ein zerknittertes Kärtchen heraus und starrt — N'vhl ^chon zuni hmidertsten Male — lange darans nieder. Sie kann es noch immer nicht glauben, daß ihre Mutter die Worte geschrieben hat, die darauf stehen: „.^lomme nach .Hause. Bringe deinen .Knaben init. Dein Mann aber betritt unser .Haus nicht!" Das hat Silvas Mntter ihr vor sechs Wochen geschrieben, als sie die, welche ihr am nächsten standen, nui .Hilfe angefleht hatte. Dann war Heiin anf der Durchreise zn ihnen gekennnen nnd dann — nun, dann hatte sie sich hinreißen lassen, ihm zn schreiben. Seit Tagen zitterte sie stetS, wenn der entrüstete alte .Herr „ihren" Brief nun an Enzio zurilchandte — woS dann wohl y?» schehen »vlirdel^ Silvia war eS, als ob dani^alleS über ihr ^usammenbreKen Aber Tag um Tag verging, und eS ereig- Neuigkeit mitteilte, hatte, gleichwie ihr Mann nete sich nichts. Man hnngerte, denn niemand zufällig die Notiz über den Tod des Advoka-nwllte mehr auch nnr das geringste borgen, ten Fassera übersehen. So waren also Enzio Und allabendlich, wenn es schon ganz still und seine Frau der Meillung, Fassera werde geworden war in ihrer eigentlich immer sich morgen seines Dante erfreuen. stillt Straße, trngen Enzio oder seine Frau! Und als dieses „morgen" kam, »var es Sil-Stück um Stück des Hausrates fort, um we- via zum erstenmal ganz rechts daß Enzio fast nigstens Brot für den nächften Tag kaufen den ganzen Tag nicht daheim sein werde, zu können. > Gleich hinter der Kirche des „Heiligen" — wie die Padnaner ihren Antonius nennen — denn seit sie ein Geheimnis vor ihm hatte, schente sie seine Gegenwart. Wohl nahm sie zärtlich Abschied von ihm, fand sich in dem Trödlerladen des alten atmete aber freier anf, als er fort war. Gottardo nach und nach alleS wieder zufam-j Enzio ging in recht melancholischer Stimmen. was früher den Stolz nnd die Freude, mung zur Station, um per Bahn nach der jungen Frau Ariano ansgemacht hatte. ^Fusina nnd von dort p!^r Schiff nach Venedig Tagsüber arbeitete Enzio ungemein fleißig ^zu fahren. an der Büste. I Die ziemlich große Büste war sehr schwer. Je eher et sie vollendete, desto eher kamen ^Ausgehungert, wie er war, hatte er kaum die wieder in erträgliche Kraft, sie bis zur Station zu tragen. Silvia und Verbältnifse. Und endlich war die Büste fertig. An einem Freitagabend hatte Enzio sie sorgsam mit einem Tuche umhüllt nnd bereitgestellt, NM sie am niichsten Tag Fassera zu ^überbringen. Daß dieser längst tot und begraben war, dalwn hatte Ariano keine In Schweiß gebadet kam er dort an und drückte sich scheg in einen Winkel, da der Zug uoch nicht da war. Gleichgültigen Nlicls sah Ariano anf die Komnienden ilnd Gehenden und hört apathisch zu, wenn sie miteinander redeten. Plötzlich znckte er znsammen und rückte Ahnnngi denn er hatte schon seit Wochen noch mehr in den Schatten. keine Zeitung mehr gelesen, da er es sich! Tremelli war ill die kleine .Halle getreten, weder göimen konnte, in öffcmtliche Lokale zn.Er verlangte eine Karte nach Treoiso. Igehen, n^i auch sich eine Ieitnng zu kaufen.! „Gott Dank, daß er nicht meine Strecke - Frau Trenielli, die recht gute Nachbar-^fährt," dachte der nngliickliche Enzio. „So itchast mit Silvia hielt und dieser io manche bleibt es mir wenigstens erspart, daß er inich il». ^ » N. 'Sq«i>K» Kar is? r y r r» 7 »».MMWM» WSV. Paris, 27. Dezember. tFmtkspruch.) Die ^Tribuna" meldet, daß ein französisches Kriegsschiff in den Korfischen Gewässern zwei italienische Motorfischereisahrzeuge festgenommen habe. WKB. Berlin, 27. Dezember. Aus Paris »vird heute gemeldet, daß eine mündliche Aus spräche mit der Reparationskommission erfolgen werde, zu der von deutscher Seite der Staatssekretär Dr. Schiffer bevollmächtigt worden ist, der zu diesem Zwecke nach Paris abreist. Marburger und Xagesnachrichten. Der König in Slowenien. Se. Majestät König Alexander ist gestern mit dem Hofzuge um 11 Uhr 12 Minuten in Begleitung des Hofministers Jankoviö, des ersten Adjutanten General HadZiä und einer zahlreichen Suite in Ljubljana eint^etroffen Am Bahnliofe begrüßten den König Statthalter Minister Iv. Hribar und der kommandierende (General Tjordje Dokiä. Um 11 Us^r 35 Min. fuhr der Hofzug nach KtiMili ab. Der t^önig mimnt an der GemSjagd in Turkoviö-Gorupovischam'r Jagdrevier in den Steineralpen teil. Die Nachricht über die Ankunft des Königs verbreitete siä) blitzschnell in Ljubljana und die zahlreiche Mencie, die am Bahnhof den Hofzug erwartete, begrüßte lebhaft den Monarchen. Hochschüler-KrSnZchen. Das Kränzchen des Verbandes deutscher Hochschliler in Maribor findet am 4. Jänner.1922 statt. Eintritt nur gegen Einladungen. Antituberkulosenliga. Die Landesverwäl-tung für Slowenien bestätigte die Statuten der Antituberkuloseitliga in Marlbor. Die GeneralversanlnUung der Liaa findet am Freitag den 13. Jänner um 8 Uhr abends in der Turnhalle der städtischen Schule, Krekova ulica 3, mit folgender Tagesordnung statt: 1 .Begrüßung durch den Präsidenten deS gebildeten Ausschusses; S. Verlesen und Genehmigung der Statuten; 3. Wahl des Ausschusses und der Sektionen: 4. Allfälliges. Mitglieder werden täglich von v bis 12 Uhr im Iimmer Nr. 1 (links) aufgenommen. Der Mitgliederbeitrag beträgt 5 Dinar. In An-betracht der großen Bedeutung der Antituberkulosenliga für unsere Stadt ist zu erwarten, daß sämtliche Kreise die Liga auch nach Kräften unterstützen werden. Freiw. Feuerwehr Gtudenei. Das Grun-öungskomitee zur Errichtung einer Freiw. Feuerwehr in Studenci bei Maribor beruft für den 29. Dezember um IN Uhr im Gast-Hause Drofenik, Studenci, Aleksandrova cesta L5i, die konstituierende Generalversannnluns^ mit folgender Tagesordnung ein: I. Bericht des GründunWlomitces über die bisherige Tätigkeit. 2. Wahl des HauptumnneS, dessen Stellvertreters und des weiteren Aitsschusses. 3. Allfälliges. Ftir den Gchäfertanz beim Krän.^,chen der Feuerwehr am 7. Jänner werden noch eiuige Damen gesucht. Damen, die mitwirken wollen, mögen sich bei Herrn Tanzlehrer Peöniß, melden, wo sie näheres erfahren werden. Die Tanzschule Peönik veranstaltet Don-»lerstag um X'20 Uhr einen Uebungsabend. Der Gesangsverein „Krilato kolo" in Ma- tibor veranstaltet am .^1. Dezeniber inl Gasthause Großmann, Mlinska uliea 23, eine Silvesterfeier, mit Gesang, Musik und Tanz. Anfang 8 Uhr, Ende 2 Uhr früh. Eintritt für Mitglieder 2, für NichtMitglieder 4 Tiuar. l5s werden nur 200 Karten ausgegeben. Porverkauf beim Gastwirte Großumnu. mit meinem Dante wie einen Figureuhänd-ler umhergehen sah." Ein paar Minuten später konnte er seinen Zug besteigen. Er tat eS sehr hastig, denn Tremelli Plauderte gerade nNt einen: Be kannten, und so hoffte Enzio, jener werde ihn auch jetzt uicht sehen. Tremelli hatte ihn aber doch gesehen. Halb mitleidig, halb zürnend blickte er ihm nach. „Hochmütiger!"sagte er. „Wen titulieren Sie denn so?" fragte der Herr, mit dem er ging. „Meinen Nachbar! Er ist Bildhauer, hat Talent und n,lachte fleißig sein, nagt aber mit Frau und Kind ain Hnngertnche, denn nie-mmld gibt ihm Aufträge." „Nun, könnten denn nicht Sie ibn beschäftigen? Wenn er Talent hat, lönnteil Sic ihn doch recht gut brauchen." Tremelli lachte ironisch. 'Fortjehung jolgt.) NatOOnje. (Silveperfeier der Freiwilligen Feuerwehr.) Die heurige Silvesterveranstal-wng unserer wackeren Wehr dürfte sehr unterhaltend und abwechslungsreich werden. Der Bergnügungsausschuß ist emsig an der Arbeit und wird jeder Besucher bezüglich der Unterhaltung voll auf seine Rechnung kommen. Unl 6 Uhr findet ein großer Fackelzug durch die Ortschaft statt, worauf um 7 Uhr die Silvesterfeier beginnt. Die Lokalitäten des Gasthauses „zur Linde" werden, wie alljährlich, so auch Heuer alle Freunde und Gönner der Wehr versammelt sehen. Die Einladungen werden bereits verschickt. Der Eintritt beträgt 3 Dinar. Der eventuelle Reingewinn dient zur Anschaffung ^nd Erneuerung von.Feuerwehrgeräten, und ist in Anbetracht dieses gewiß edlen und gemeinnützigen Zweckes ein zahlreicher Besuch zu erwarten. Brandunglllck in einem Lichtspieltheater. JnNewhaven.(Connecticut) hat sich eine fürch terliche Brandkataftrophe in einem Lichtspieltheater ereft;ne4. Der Ausbruch des Feuers rief llnter den Zuschauern eine unbeschreibliche Panik hervor, bei der zahlreiche Personen totc^etreten oder erstickt wi'vden. Nach dein Polizeibericht haben 20 Personen den Tod gefunden. Eine große Anzahl der Besucher waren Studenten der ^Aale-Universität. Gegen 400 Personen wurden verletzt. Ein lohnendes Geschäft. Der Weltboxmei-ster Denipsey, der jetzt einen längeren Ftlm-kontrakt erledigt hat, erfi'lllt bereits einen neuen lohnenden Vertrag und tritt seit kurzem in großen amerikanischen Varietees auf. Sein wöchentliches Einkommen ist das höchste, das bisher ein Boxer oder Ringer zu erreichen vermochte, und beträgt nicht weniger als 10.000 Dollars. Das macht rund 3 Millionen Mark aus. Dempseys Einkommen beträgt denmach jährlich^156 Millionen deutsche Mark. Am Stefanitag wurde am Wege von der Slovenska ulica 26 bis zum Stadttheater ein neuer Pelzkragen verloren. Der ehrliche Finder möge denselben im Hause Slovenska ulica 26, 1. Stock, gegen gute Belohnung abgeben. Unangebrachte Scherze leisteten sich in der Christnacht verschiedene Individuen, die in trunkenem Zustande in verschiedene Kirchen kamen und dort die kirchlichen Zeremonien störten und die Anwesenden...belästigten. Sie lvurden verhaftet und gebührend abgestraft. Nach Verdienst... Die ,,stille Nacht" hielten verschiedene bezechte Gestalten für ihr Geschrei al'5 besonders geeignet. Sechs dieser nächtlichen Ruhestörer, unter denen drei Frauen scheinbar uni den Nobelpreis iin Gesänge rangen, wurdell von Sicherheitsorganen „unter Dach" gebracht. Bei der behördlichen Eiuschälzung ihrer Leistungen wurdeii die Damen mit den? größeren, ausgiebigeren Anteil bedacht . . . Vereinsauslösung. Die hiesige Ortsgruppe des „Vereines der Maler, Austreicher, Lactie-rer und verwandter Berufe Oesterreichs" und der Verein „Katholischer Iugendbnnd" wnr-den wegen Einstellung iljver Tätigkeit behördlich ansadi'st. Un^liii? oder Zu der in nn^e^ rcr Sonntagönuunner i'nter obigeni Titel gebrachten Meldung erfahren wir noch nachfolgendes: Es ist gelungen, die in der Nacht voni 22. auf den 23. Tezenider an der Ab/,wei' gnng'Oelle der ge^en Süden und gegen Kärnten führenden Südl'as^us!>e«ke verltiiunnelt aufgefundene LeiclA' zu agnoszieren. Es han^ delt sich um den 3.^jllf)rigen Tischlergel)ilfen Jakob Mastnak aus Sv. Lncija bei Tvlniein. Ain 10. Dezember unl 1.20 Uhr früh kam er in das hiesige Allgenleinc rankenhaus, wo er bat, ihm zwei Wnnden, die er bei einem nächtlichen Uebersall erbalten baben soll, zu verbinden. Seiner Bitte wurde entsprochen, und da die beiden, an der Brust, ober deni Herzen befindlichen Wunden leichten Charakter aufwiesen, erachtete es die Leitung des Krankenhanses nicht für erforderlich, von dem Unfälle auch die Polizei zu verständigen. Diese Unterlassung zeigte sich infolge des Umstände?, daß die Nachforschungen dadurch erschauert waren, als nicht am Plake. Mastnak gab im Kraukenhanse vor, daß er ans der Po-bre?ka cesta von mehreren unbekannten jnn-gen Leuten überfallen und verwnndet worden sei. Am 21. Dezember ersuchte er, das Krankenhan? verlassen zu dürfen, wa« ihm unter Ablehnung jeglicher Verantwortung auch gestattet wurde. Noch im Krankenbause berichtete er, daß er am 17. d. M. anS Sv. Lucija bei,Tol>uein hierher gckonln^en sei, um sich einen Posten zil suchen. Sein Nachtquartier hatte er iln Gasthause Holzknecht. Dort .verbrachte er auch die Nacht vor seinem Plötz« ttchen Ende. Es wnrde festgestellt, daß er an^ jenem Abend zu wiederholtenmalen^ ohne j^arte auf den Perron des Südbahnhofes zu gelangen suchte, jedoch dreimal von der Sicherheitswache zurückgewiesen wurde. Sodann erkundigte er sich, von welcher Seite der Zug früher einfahre, ob vom Süden oder vom Norden her. Mafwak gelang es später trotzdem, auf den Perron hinauszukommen. Dort kaufte er sich eine „N!arburger Zeitung" uftd einen „Tabor". Etwas nach 10 Uhr bemerkte ihn der im Blockhause dienstwende EisLnbah-iler auf der Strecke. Die Berichte über das Benehmen Mästnaks lassen darauf schließen, daß er sich mit Selbstmordgedanken getragen habe. Er scheint sich in mißlichen Verhältnissen befunden zu haben. Noch im Krankenhause war er im Besitze einer Silbertulauhr, die bei seinem Leichnam nicht mehr vorgesnnden wurde. Es wird angenonlmen, daß er sie verkauft babe, um sich Geld zu verschaffen. Seiner Aussage, daß er iil der Pobrexka cesta übersallen worden sei, fehlt es an Glaubwürdigkeit, da er zutrefseudenfalls hierüber sicherlich bei der Polizei die Anzeige erftattet hätte. Die Wunden scheinen eher von einem Zusam-menstc's', in eineni ("üfti^^c^nse herzurühren, da er sich inl Laufe des 10. Dezember in mehreren aufgehalten hatte. Außer der Möglichkeit eines Selbstmordes ist es auch nicht auSge-schlosien, daß er bei der Ueberquerung des Geleises wegen des durch die Berwundnng entstandenen Blutverlustes von einem Schwächezustand befallen wurde, der ihm im Altgenblick des herannahenden Znges znm Verhängnis wurde. Die Besichtigung der Photographie der Leiche ist Interessenten beim hiesigen Polizeikonnnissariat möglich. Betrügereien eines Kanzleidieners. Franz FrleS aus letale war beim Hauptbahnhose Maribor als Diener angestellt und als sol cher mußte er auch den Parteien, die von der Bahn eine Entschädignng für verlorene oder beschädigte Waren erhielten, die Benachrich tigung zustelleu, daß sie die zugesprochene Entschädigung bei der Bahnhofskasse beheben können. In der Zeit vom 1. März bis 11. Ok tober d. I. stellte Frle! an 13 Parteien diese Benachrichtigung nicht zu, sondern fälschte die Quittungen und ließ das Geld dnrch drit te Personen beheben. Ans diese Weise betrvti er die Südbahn, die für ihre Angestellten haftpflichtig ift, nnl den Betrag von 15.843 Kronen, der von der Bahnverwaltung ersetz werden muß. Diese Betrügereien wurdpl^ nnn durch Zufall aufgedeckt. Die Kellnerin Aloisla Weber erfilhr, daß ihr eine Elitschädignng von 1500 X zugesprochen wurde, lmd bevollmächtigte ilnen Brnder, der am .Hanptbahn-hofe beschäftigt ist, den Betrag für sie zu beheben. Dabei stellte es sich heraus, daß der Betrag schon tagsznvor behoben wurde nild die Quittung die Schristzüge des FrleZ aufweise. Frle!! gestand den Betrug ein, ging dluch und wurde in Ljubljana ausgeforscht und verhastet. Er verteidigt sich daniit, daß er viel Geld gebraucht habe. Da er gestäudig uud noch nicl)t vorbestraft ist, »vurde er bei der Verhandlung vor deul hiesigeu .Preisgerichte nur zu vier Monaten Kerler verurteilt. Gesunden, ^^^org.^tern uln '<.1 Uhr N'urde iul Cafe „Nathans" «.'in gesnu^ den^ Ab.^nliolen bei Wniholen, Sli'in'lW trg '.^^r. 2. (Zu Mittag uicht zu Hauje.) Regierung, und' so stehen denn die zwanz?^ Leute, der Bemaunnng 24 «stunden und län^ ger müßig, weil der in Betracht kommende Beamte sie vergesien hat. Auf den breiten Kais am Hafen wächst Gras; Schweine, Ziegen und Hühner spazieren uugehindert auf )iesen Weideplätzen hernm. Die mächtigen lirane stehen leer und tod als beredte Zeugen der Agonie, in der die Stadt liegt. Auf den Straßen treiben sich zerlumpte, halb verhun-xerte, barfüßige Kinder herum, halb nackt in >er rauhen Morgenluft eines kalten Novembertages. Letzte Nachrltftten. protestversammlung In Gplit. LKB. Split, 27. Dezeniber. Mit Rücksicht allf die Ereignisse in Sibenik fand in ZPlit am Dienstag eine große Protestversammlnna tatt, an der sich die gesamte Bürgerschaft ohne Unterschied der Parteien beteiligte. Den Borsitz führte Dx. Majstoroviö. Außer ihm wurden ins Präsidium die Herren Doktor Grisogono, Dr. ArambaZin, Baniö 2eliä und' /lrl^ngjelovi«; gewählt. Ansprachen hielten außer den Genannten auch einige Freiwillige, Die Versammlung nahm eine Resolution an, II der' sie von der Regierung die Entfernung aller italieuifcheu Kriegsschiffe aus unsere« Häfen verlangte, weil diese der Grund aller Unruhen seien. Die Resolution lehnt im entgegengesetzten Falle aUe Verantwortung ab. Die Regierung ntöge die Entfernung der Kriegsfchiffe entweder durch eigenes Borgehen oder mit Hilfe des Völkerbuudes erwir^ reu. Es wnrde auch ein Begrüßungstelegramm abgefaßt, das an Sibenik gerichtet ist und in dem öplit seine volle Solidarität mtt öibenik erklärt. Börfenbericht. Zagreb. Devifeu: Berlin 144 bis 148, Mai» land 1170 bis 1180, London 1100 bis 1110, New York 260, Prag 365 bis 370, Paris 2090 bis 2120, Schweiz 5000 bis 5100, Wien 4.65 bis 4.75, Budapest 43 bis 44. — Valuten; Dollar 257 bis 258, österreichische Krone 5.50, Rubel 20 bis 28, Psund 105)0, Napoleondor 000 bis 975, Mark 141 bis 148, Lire 1160 bis 1170. Wien. Devisen: Zagreb 21.23 bis 21.27, Beograd 84.40 bis 84.60, Berlin 31.72 biZ 3j.78, Budapest 0.28 bis !>.31, London 242.40 bis 242.60, Mailand 254.90 bis 2.55.10, New ?1ork 57.73 bis 57.77, Paris 4519.80 bis 460.20 Prag 79.97 bis 80.03, Sofia 39.45 bis 39.55, Marschau 1.90 bis 1.92, Zliricl) 1129.75 bis 1325. — Valuten: Dollar .5M bi'?5697, Levs 3(i!>5 bis 3.05, Mark 3147 bis 3153, Pfund lij.z 2.';8.i;0, sranzösische Franken 453.80 bis "1.54.20, Lire 2^9.90 bis 250.10, Diuar bis 8110, polniscl?e Mark 1.8S bis 1.--,?, Lei 42.70 bis 42.80, Schweizer Franken 11I!).7i) bis 1120.25, tschechische.Kro-ue ?.>.25 bis 79.33, ung. Krone 958.50 bis 959.10. Ziirich. Devisen: Berlin 2.90, Neiv ?)ori 5!.i, London 21.48, Paris 40.90, Mailand Budapest 0.82, '.l'rag 7.10, Zagreb 3, '^'ailchnii 0.19, '^'i.'ieu 0.19, österr. gesteuipelt? >troue 0.10. Kwo. 1. Mariborski bioskop. .Heute ).!v.. mkekl 2 Kktinen. Un Uuar. llvr tisslro, lt ^ Ii1' 1'! I.'» K, » K, spInAtO» pnilvs I»e. in era»!>«n LO s«io»tO« In K, I'ampiipNll-r in i^iclrorln 5 Ii, In Illvln »I, ? K, In ru k X s'ir Ii, ^ K, 1Z K. Url-si lisn ^4 Ii, »In» I>rNn>'i «n nnä bt) U»»r» I^e!l»l b8 ti. ri^ «II» >Uv«r»«>ii ^rtilii'I I'ictiun? enrio el»«pkOt» WZ, »«I«chk Aerr fucht möbliertes It««er per fofort gegen gute Bezahlung, «ef. Antrage unter .Gute Be« Zahlung' an die Verw. 10880 und Berkßmf v^ Besttzun-DM, G^chöfts- und Zinshüufer, Villen, ^st,- Aasfeeh»ufer»u den Holantestm Vedingungen ttder-Nimmt RealitSienbÄo des Karl. ReOtzM, Maribor, Vlovenska «lica 4. S945 Serr fucht mvbliertes Atmmer event. mit Verpflegung ob l. Zünner. Gef. Anlr. unt. ^Buch« ^ller' an dle Verw. 10K7S »e«»N« fucht mit 1. gänner fchdn mvblierles Zimmer, womöglich separierten Eingang. Adresse abgeben in Vw. 10904 Zu liausen gesutht 2 Sesty»«-«e« in Umgebung Maribor» eine kleinere und eine gr^ere, mit Aundus insfrutitus. Vermittler eusgefchlossen. 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