Intetttgen)-i3lHtt zur Laibacher Zeitung. ,^° 35. _____ Kamst,g den 2,. Mär, 4840. <«»)a Jedermann die Möglichkeit einleuchtet, mit einem vrse der Lotterie von Treffen den Haupttreffer mit 80.000 ^. ^u gewinnen, so wächst die Wahlschein-lickecit des Gcw!nn,lcä mtt der Zahl der gewonnenen Lose. Der Unterfertigte ladet daher dic woblthätiqcn Bewohner der <2tadt Laibach hiermit zu dem Bei-tritte zu einer Gescllschafts.-Lotleric ein, welche sich unc den klelncn Gewinnsien begnüget, lmd falls sie so glücklich wäre, die höchsten vier Gcwinnste oder einen derselben zu gewinnen, daraus ver-zichtet, und ,elbe zu gemeinnützigen wohlthätigen Zwek-ken für diese ^tadc widmel. Der ^)lan ist dttser: Es wird ein Gcscllschafts-Spiel zu 100 Akzicn und 10 Goldlosen gebildet; ein Antheil tostet slinsGul-den, und Jedermann steht es frei, mehrere Antheile zu diesem wohlthätigen Zwecke zu nehmen. Die Zahl der Thcilnehmcr ist auf 6K bestimmt: Tollten in dieser Gesellschaft einer oder alle vier Haupttreffer gewonnen werden, so wollcn die Ambl'ilnclnncr diesen Gewinnst zum Frommen der St>:0t Laibacl) folgendermaßen verwenden. 2) Wenn urtter den Gescllschaftöloftn dcrHaupt» Ncstcr^nit 80,000 si. wäre, so beslimml dic Ae. sc lisch a ft ttcns Vierzig Tausend Guidm zur Herstellung und Verschönerung der Domkirche. ^ 2m,s. Zwanzig Tausend Gulden für den Ba, und die BcreichclUng d.s Landco. Museums. 3:ens. Achtzehn Tausend Gulden sür die Ernchtung eincs Zwangs'Arbeitshauscs. l>) Wenn dcr erste Goldloslrcffcr mit 20 00 ^tucr Ducaten gewonnen wirb, so ''ollcn diese weidm ^^ ^ ^ Bandes. Museum verwendet l:) ^oMe der zweilc Haupttreffer mit 2 0,000 Gulden ^'. ^>. gcwo:i!n,l werdcu, so sollcn mir diesem Bl'lra^e, so rie^ ais ihunlich, Anusn-^'nündeu H 10 kr. lag.ich, ft!r aus Üawach gcdüiNge Arium errichtet und das Geld auf Stadl« und"^o,stadp > ^äul'cr intabun'rt werden; wozu das Verlcihunas. Rech: dem lobl. Stadt-Magistrate zusscheu soll. v, durch Nchr!,e« ,dcr Etimmen zu entsMidcn, zu wc^chcm nü^lichm Zwecke dci der Stadt ^aibach diese verwendet wtv. dcn. sollen. Um itdoch das Spiel zu beleben, und möglichst votthcilhaft ftu dic Nitspieicr zu'n^ichcl:/m festgc. setzt, daß, sobald ein Spiel mit 63 Antheilnehmern zu Stande kommt, di«se sich versammeln, ihnen m einem Behältnisse dic sämmtlichen 110 Nummern vorgelegt werden, und sie zieden in der Reihenfolge, als sie sich m das Gesellschaft-Spiel eingeschrieben haben, nne Nummer, welche sic in einem eiaenen bereit liegenden Bogen mit ibren Namen bezeichnen; es bleilen jodann noch 4> Num.nern ün Behältnisse, zu diesen werden 26 weiße Zettcl gethan, q?,nischt und eine zweite Ziehung vorgenommen, wodurch der besondere Vortheil erwächst, dnß 2/., der Mitspielenden ftir die Einlage von fünf Gul 0 en zweiLos^ Nummern erhalten, unter welchen soaar icbn Goldlosc sich befinden. ' u z )n Diese gezogenen Lose sind ein Eigenthum des« icmgen Mmplelers, der sie gezogen und im Proro-tolle mic seinem Xiamen bezeichnet hat. Sie bleiben nur so lange in Verwahrung, als die Lotterie-Zie--hung in Wien vollendet ist, um zu erkennen, ob einer der zu wohlthätigen Zwecken gewidmeten Haupt-Treffer sich darunter befinde; ist dich nicht der Fall, so werden sämmtliche 110 i.'ose denen Eigenthümern gegen Bescheinigung aus dem näm'ichen Bogen aus. gesolgt. Sind aber Haupttreffer darmuer, so müssen die Mitspielenden vorerst über den Empfang der Lose, und dcs zu behebenden Ocwinnstrs, und i'iber dic sichere Aufbewahrung des Geldes statuiren. Für diesen Fall ist auch festgesetzt, daß, damit, derjenige, der das Los eines Haupttreffers der Gesellschaft überlassen muß, nicht leer ausa/he, er die den Haupt, tresscrn beigegebenen 5000, „'00, 2400 und 120H Akzicn als sem Eigenthum zu ochalten habe. Das Uebngc ist cc,muß ick benvkcn, daß der Spirlpl'.n durch, ei,'»'" eignien' Mcnscl^en bc:uwgetragen wnlc, l'-n sich linzu'chrel-b7ernnschtc Verlautbarungen Z 5go. (i) Nr. 2«o6. E d i c t Bon dem Bezirksgerichte Wippach wird ku„d , Hemackl: S" sey über Ansuchen der Susanna Bra« lcusä' von Sl. Veit in tie execulive Veräußerung dcr rein Franz Nebergai von St. Vcit gehörigen 5ilk !)o,n. Od. Fol. V., Nr. i^ic., Urb. Fol. 6^)3, R- Z. 5, dann Urb. Nr. <)o3, endlich oer 5ut, Berg. Urb. Fol. i,5, R. Z. 22g, der Herrschaft Wippach dienstbaren, gerichtlich auf 607 ft. 5a kr. geschaßte» Realitäten, wegen schuldigen 3oÜ ft. 3o tr. gewilliget, und hiezu tie Feilbiethungcn auf ten 22. April, 3,.Mai, dann 2?. Juni ,640, jccerzett m Loco lVt. Beit von 9 bis l2 Uhr Vor» mittags bestimmt worden. D»c Licitationsdeoingnisse und der Grund« huchscxtract tonnen täglich in dieser Amlglauzlei eingesehen werden. Bezirt'sgerlcht Wippacb am 4. December 1639. Z. 591. (i) Nr. 404. Edict. Vom Bezirksgerichte Wippach wird kund ge-^macht: (Zs sey üver Ansuchtu teö Anoreaö Planin. scher, (Zc»lK Iah' I Martin Supancschitz Uutcrbrcsou Z Wcix^Ib^rg 3 Gcorg B^arun Volciule 3 Preschgam « 3 Marnn Noitz " 20 » ^ ^ Martin Anschui' ^ 24 » b Franz Wokau Kresniltz^-ig 24 Kr.'snitz ^ .6 Joseph Icunik^'r Krcßnitzpolana ä " «^ 7 Ioftph Kovicsch , „ 4 » ^. 6 Joseph Godetz Maladouganoga 3 « " 9 s'N'nz Ansch.tz St. Marem L3 St. Marein ^» ,0 Johann Wutschcr Strcindorf 5 „ Hi Anton Moglllsch 3ü'sd^rtu i2 „ ,2 Iostph Krlschner Oberschlcinitz 2 " ' ,3 Franz Garbe.s Tlake 7 » " I4 Anton Okorn Oberdlatu 6 " «» ,!> Barthl. Piskur ^ ,2 ,6 Johann Potoker Lan.sche ,5 » 57 MartuS Kastclz Klanz l5 >» ^ ^ z« Johann Pilpach , St. Anton 4 Stangen <, i9jI0ftph Anschur » 6 ,> 2olAlcxander Aly » 48 » ^ Bezirksobvigkcit Wcixelberg am »2. Februar ,640. 223 Z. 376. (2) NM arnu n g. M«n Hai angefangen rothe Weine für Oberfclder zu verkuuftn. 3s d.cne zur Wissenschaft, daß nur die ^crrichafl W'pvach und d,is Gut Abramsbc^ allein diesen Wcm crfechscn; E.stcrc vclkauft sclcbcn jedes Icihr in der Chnw^che a^ dicjen -gen, wclche >m kaufe dcS Jahres darauf p>a-l^umeriren; ^ctzlcrcs hingegen erzeugt daraus den Obelf.ldcr Picolil. Herrschaft Wlpp^ch am z. März i3^ Z. Z79- (2) Anzeige. ImLo^dlthal, im Bezirk Hollen--bürg tnÄarnten, ist das Josephe wltth'sche Haus, bestehend aus einem ein Stocrhohen, neugemauerten, dann übrigen Wlrthschaftsgebäuden, aus freler Hand zu verkaufen oder auf mehrere Jahre zu verpachten. Die Kaufs- oder Pachtbeding-nisse sind zu Ärainburg im Oman' scken Hause Nr. ,5i, im zweiten Stock zu erfragen. 3. Z66.""(3) Nächst dem Gute Preisca, im Dorfe Ze-^?^ "' U'uerkrmn, 2'/2 Stund von Neu. 9' klmu^/" ^^" Hu'g'unb nebst e.ner ^^ '^ '^ "'" ^'"9e" undbcssä.d.gem ^'üer logle ch zu verpachten o0«r auch zu ver. kaufen aus frcler Hand. o 5 ^h"^ hlerüder erfährt man bet der Ilchadung des vb.gen Gutes. Z. 36/,/ (3) ' '--------------------^- ^Anzeige. Der Gcferilgle Hai auf sp ««..«> ^^ c Nlge Hundert hochstämmige Ae^fel- Bi», und Knichbäumc von dcn vorzüglichst^ Gat-tungen zu eiligen Preisen abzugeben. Auch bringt cr zu- allgemelnen Kenntniß daß ?r, so wle^-ftosseneoIahr, zum zweckmäßigen Abziehen der hicrlands gcfechsetcn Sc,de, auch in dusem Jahr approbirte Indlvlduen aus Gör« beziehen, und die Cocons entweder um d ^ billlgen Betrag von zwei Gulden ftr. Pf^o reine Seide abziehen, oder dlcsclde um die lhunllchst anziehenden Plc,se übernehmen wer-de. Zur V^rmeidu^g zu großer Abfälle der feinen Beide wird den Eeidenzüchtern cmpfoh» ten, dle Eocons gar nicht abzuzupfen. Valbach am 1^. Ma'rz ig^c». ^_________Dr. Joseph Orel. 3 357. l.^) Gustav Deimann i'-'M Ecke der ^cd'.'Nelbl ückc) kauft und verkauft alle Gattungen Staats-Paplere und Eisenbahn-A ctien gegen dillige Provision. Z. 363. (z) ^ ^ Es wlrd cin Practikant in eine Putz- und Schnittwaarenhandlunq aufgenommen. Das Nähere erfahrt man im Zeitungs-Comptoir. Laidach am :6. März 18^0. Z. 352, (5) " ' " Da meine Poststallgerechtigkeit am hiesigen Platze mit 3!. März d. I. ihr Ende erreicht, so bringe ich zur allgemeinen Kenntniß, daß ich am 4. April l. I. meine 32 Posl-pferde sammt Geschirr, dann drei gedeckte Wägen an den Meistbiethenden gegen sogleiche Bezahlung hintan geben werde. Die Pferde sind alle unganschen Schlages und gut erhalten. Laibach am n. März F. Dolnitscher, Postsiallhlilter. — 22ä »- Z 70. siu) Heule den 21. März d. I. erfolgt bestimmt die der großen Lotterie des herrschaftlichen Plllllls in Mcldlillg bei Wien, wofür Ablösung Gulden Mi),ttOO W. W. gebothen wird. Im Ganzen werden in dieser Lotterie durch 154000 Treffer gewonnen: A / / s n, « /t i /t «,i ii e /' i und OZOOO st.W.W. Die Gewinne bestehen in fi. 200,000^ 26,000,16,000, 7000, 5000, mehrere zu 1000 und abwärts. Diese Ziehung enthalt den Haupttreffer von IOO^OOO Gulden W. W. Gin Nos Kostet 4 st. C. M. Auf 5 Lose wird ein blaues Gewinnlos gratis beigegeben. Alles Nähere enthalt der Spielplan. Wien den i3. Januar 1640. D. Zinner et Comp., k. k pliv. Großhändler. Bei gefertigtem Handelsmanne in Laibach sind schwarze, blaue VNd auck tothe Lose zu haben. Ferner empfiehlt fich derselbe mit Esterhazp-Losen. Joh. Ov. NNtttscher — 225 — Zwei Ausgaben des Adlers, zu 2^ si. und zu 16 fl. C. M. ganzjährig. Mit l. April il^o erscheinen zwei Ausgaben der literarischpolitischen Zeitschrift: Der Adler, allgemeine Welt- und National-Cbronik, Unterhaltungsblatt, Literatur- und Kunstzcitung. Herausgegeben von vr. A. I. «Kross-Vofftttuer. Beide Ausgaben erscheinen im biöherigenFor. mate oe^ «Adlers;" die Ausgabe auf seinem Pa-plcr kostet 24 ft. C M. ganzjährig. 12 ft. halbjah. rig, 6 ft. vierteljährig für jene Abonnenten, welche im Iompisir des Adlerü bar pränumerircn. Bei den. k. s. Postämtern ,n der ganzen österreichischen Monade ist dcr Preis genzjäh-rig 2« ft, 2» kr. I. M , mit Einschluß der Ex. peditionsgebühr, halbjährig l^ ft. ,2 kr., ricrlcl» jährig 7 ft 6 kr.— Wir haben die nöthigen Ein. leitungen zu Gunst-n der Abonnenten dcs »Adleiö" grilcsscn, damit lül diesen Preis der Aoler sechs Mal in der Woche expe-dirr wlrd, wo immer der Pöstcurs sechs Mal ^I2tt ftndee, undzw^r cl)n.'Pscl^iu^sä lc,a im ganzen ^nlfa»g der öi^rreicdlschcn Monarchie Dleftr außerordentliche Vcnhcil, welchen wir 'unseren Aboslncntcnqetvahscn, dürfte allem die kleine Prcis. efhchlilig rechlfcrtigen , wclche wir zu maH cn ae-„di^gt N"d, ta w'r zur,E,z.eIunq e,ner qlc«ä)mä> hlgen E^eouion Mr alle ^donnontcu ohne Au^. n.dme mcht gc-i.'.^ Opfer zu bnngcn qcnöchigl 1U>0. Dagegen k.n» auä> für dicjeniqcn HH. Abon .cn cn .vcIch. o.e ZnstcNung nicht m.lsr als w ^ S^t^^r^er^^^^^ o^^c^u.ft.^sä^^^En^ crn'U.'A'l ,'.yl> . eurcd e..,e Neuc.u»,. cl!. Nacl! richte" aus tcm ..Uolc:« vicl frübor 'zu cr'.^rc.,' als ans jenen ciublantischrn Bläicern, wll^c „.^ zw.i Mc>l in der Wc>cbc ankommen. Fül- g^nzjähsigl'P'änsiumcn^ion crbält «nan cine Plainic vsn 25 a>,sZcwäl)lten Kunstblattern fül halbjährige :2. '^,. Wcr vcm i. April i^c. bii> ,. Arril . k/. q^l>;,ährig pränum^ill, und äußerem tatz e.ste hartal .64« abi-.'.mml oder dcreilö adgenommcn hat, erhält c,.-scw Prämie. «mmcn Alle drei Jahrgänge 183X. 1839 und I^4l> kosten zusammen Mit allen Kunstbeilagen 4<» fl , ohne dieselben 34 fi. E. M. Wohlfeile Ausgabe, ohne Kunsideilagen und Doppelnummcrn. welche M't Aubnahme der DopuellNlmmtrn ul>d Bnl«^en den "olliländigm T ll des Journals umfaßt, und daher ql^ck te^ Allsgabe auf fcx siem Papier das v 0 l l 1^ a n d i g jl e Journal in DlUtschland >>1, koss't uom ,. April 18^0 b's i^Apl'l l8/»l g"n. Das Verlags^Comptoir oes Aolcrs, (Derzclt Weibburggasse Nr. 9^, v°" ^/°^ss-^' an in dcr Wollzclle'- g^cnül«r van> dcr Post.), H Inte^! -Blatt Nt. 35^ o^ 2i.,M^rz.iö4p.), 226 Gcleitschreiben der Redaction! Uralt ^st die Gewohnheit der Menschen, über ^^s zu denken, zu sprechen und zu schrciden , was ihocn, ihren Zellen fchil, d. i. was sie sämmtlich zu wenig haben. Iecer neue Parl^nentSretner, jedes neue Journal beschäftigt sich mit de» Mängeln seincr Zeit,'Jeter rrciß solche aufzufinden, un» Keiner ist sc> arm an Beobachlungsgeist, da^ er nicht in der glücklichsten Zeit, in dem rc,cksten Land un< zählige Mangel entdecken soilce. Selten aucd «st (Ziner so bescheiden, der nicht ten Mängeln seiner Zeit abzuhelfen begehrte, Auch über unsere Zeiten sino oie uraliherkömmlichen Beschwerden ergangen, ^,oah sie an vielen Mängeln leide« und aNgemein ist der Vorwurf, daß ihr unendlich V'elei fe b le, ws nicht gar AlleS, wie Vlele meinen. Diese Ansicht der Dinge ist so aNgemein, dah man schwer, lich noch neue Mängel als die bereili gefundenen entdecken konnte. Indem wir uns ader vornehmen, eer Well zu zeigen, wie sie ganz >m Gegentheile «n B « elem, wo Nlcht an ANem zuviel hade, wol» l,n wir leiniswegö die Unzähligen beleidigen, rocl« che sich über Dieß und Jenes betlagen, das ihnen abgebt. Vielmehr gedenken wir zu beweisen, dah wir eben darum well wir an Allein zu viel haben, an Vielem und oem Wichtigsten Mangel leiden müssen D^r namhafteste Ueberfluh besteht eingessan« dcncrmaßen in der Uedervölterung der civilisirlen Welt. Täglich und stündlich rriro oie Klage »m ge> meinen Leben velnsmmen: Wir haben zu vlele Nlenschen, Brotlose, welche um Ue>nler soli^ilisen, Handwerker, selche siH verdrängen, Kaufleute, tvclche sict) zu Grunde richlen, Militärs, welche cm« porkommen wollen, kur) die Mitglieder aller Scan» dcs^ssen wil'^esh^len dei jeoer Gelegenheit diese traurige Floök.l Des alle Slaatugrundfah, daß eme jl'^c Reqienmg, uin den Wa''Istano und oie ^acht dcö Sla^tcs zu erhöhen, c-ar^uf ausgehen Müsse, die Bevölkerung zu vrmchren, leidet nach «iner rudigc» u^cil'gefoch^lien F.'hlc auf c>em wc«. ten Meere unb^w^gler nicht hänlängllch bevölkerter Ze'.len, pl^hlich Schiffbruch an i',n schroffen Thal» suchen, rrclche ihm in dem neuen H.ldrl>unöeftalN'' siichen. Bercils sehen sich einige ^caatlN gezwungen, lhrer Uedcroolkcrun,; schleusen nach !lln«l>ka zu öffnen. Andere sehen sich m Noch uno Iaminer gestürzt durch eine unaufhörlich sich dläxgende, un» zufiiedenc Bevölkerui^. welche sich selbst aufrcidt. ANcin aN<> diese Menschenmenge, wie sie jetzt besteht, könnlc sic adders am Wachsthum durch ir. grnd e,u natüllichsZ «nd vernünftiges Mitcel ge. hindert werden, konnte leicht und frietllch ihr er« hühtcs ^cden über den beschral'tlen Raum ausbrei» ten, halle „e nicht an so Vielem, dessen Mangel Weniger gefährlich >st, zuviel. Wen» wls zuoörtcrst behaupten, die Menschen dercivllisistenWrll haben zu viel Aufklärung, ss ist daS ein Satz, der ten Mangel an wahrer Aufklärung nicht >n Adrele stellen wltl. Wir haden zu viele Aufklärung, denn lederBeschfäutteerkennt heute den ganzen Umfang 5cr Wünsche und Hoff« nungen, der «Äenuffe und Ircudei', welche von der Weltordnung nur Wenigen besckieden sind, welche aber von Allen nun mit gleicher Begierde erstrebt wtltcn. Oin kleines Maß von Genuß und Freude hat Raum in eines Menschen Herzen, ah,r die Aus-klälung des Iahrhunücrls, über seinen Genuß in Unwissenheit, vermehrt die Begehrlichkeit dcr Men« scden ins Unbcgranjte. Wir haben daher zu viele Wünsche und zu viele Hoffnungen, das ist zu viele Tauschungen, zu wenig Wirtlichkeit. Tausend? ja. gen nach cmcm Ziele, das nur Gmer unter unen ^e«rcichcn l^nn. Tausende, wtlchc eurck die Au^ klällmg die Freudcs' t'eö Ruhmes kennen qclernc, werden durch Ruhinsucht del mittelmäßigen und so» gar untesgcoldnelen 5i>äflcn angelrirbei,, sich zu Reformatoren, zu Politikern, zu Künstlern und Schriftstellern aufzuwerfen, um elendiglich der Schmach ihre Inpotenz zu verfallen. Wir haben zu viel Hoffnung»», denn Jeder flicht durch die Fern« gläser der Aufklärung die Wcltlaufbahn vor sich, und selbst lahme Krüppel schürzen sich auf, UlN5cn ilauf mit zu machen, dcr nur Auscrwähltc zu,n Ziele führt. Gine bejammcrnswerche Mcnc;c ron Stümpern in jedem Fache ist die Folqe davon, well wir zu viel Aufklärung, zu viele Wünsche, zn viel Hoffnungen besitzen. W»r haven zu viele (3 ultur. denn dic Acckcr verdrängen di« gleich nothwendigen Forste, wir ge. winnen mehr Nahrung für Mensch uno Vieh. aber es fehlt bald an dem Hol, zur Stalwug und Gr. warmulig. Der A»m, findet noch für wenige Oro< schei, hinlänglich Brot, aber es fehlen ihm die Gulden, um sich vor Frost zu schützen Noch stirbt. Nie« mand in übervölkerten Ländern an Hunger, aber wie viele Rotdleidenee, Kinder und «Äreise. Krei« ßende und Kraule aus Mangel an erwärmnn Wohnungen, Bedeckung, die zu Glunde qehcn, vermag wohl die Statistik nlcht auSzumiltcln, la, man von den Armen wohl die Kranthcilcn, nicht aber immer »hre Ursachen tcnnt. Wir haden zu viele l^ultllr, die Schöpfung wird verunstaltet durch unsere Ackerfurchen, unsere nzäu„ungen, Ut>srre Wege Uno Straßen, Häuser und Blückcn. (K,,l Thell dlcser s(bön«n Erde ist wle von Amelsen durch unsere (Zultlir aufgcwühll. Entfernter und entfernter wcickon die einsamen Herrlichkeiten dcr Notur zurück, an denen sich ein frisches Herz üu Bcsch^itl, ergoßen koiinle Uebera!! begegnet unser ug? auä) schönen Spuren unseres Daseins, d:e hohe Zichte stürzt von ihrem Felsentbrone herab, um unsere Oefcn zu hcizcn, dcr herrliche tauscncblumigc Wle» senplan nurd aufgcackcll, um eine einförnnge Saat in sich aufzunehmen, anmuthige Hügel werde,, ab. getragen, um den Boden für unsere Strafen zu planiren- Wir h.ibcn zu viele gcnuß wird uns überall durch Berfeinerungvertümmert, und stall einerpoetischen, von Herrlichkeit strotzenden Wclt haben wir —elcn-dc Geeichte. Wir haben zu viele Grundsahe und Systeme-Die einfache Wahrheil mit lhrem ewigen tZine:l?i wurde verspottet, die ihr gemäßen einfachen Orln,>» safte und Systeme durch complizirte Systc>nal>f el« seht, deren Stützen Trugschlüsse sind. Tausche 2 27 ven Schriftstellern und Poütilern bemüben sich täglich, lene Grundsatz,- zu crfinocn, oercn einziges Bedienst in einem falschen Schimmer besteht, die Philosophie des(Zgcismus hat Tausende widersprechenden Plioclplcn zur Hand Der Ve,stand ist ein Diener des Eigennutzes, rie Vernunft ringt einen Tod,stampf mil diesem bölzernen »cloh, M>l ^N ihren Schien an Vcvs^ncc'äl'rafle» handeln uns.re ZeitiN gegen alle gclunce Verdunst. Hcldst ter Egoismus hat kein cauerd^ücs System, cr folqt bald diesen, b^le zencn Imvnlsen, une das sichtbare linde seines Wirkens ist Sclbstzerstörung. Wir haben zu viel Geld, das ist Tausch-nittel für Lebensgenülse; o,e gemeinsten Bedürfnisse ter Cousumlion, Lebensmtttcl aller Art, Holz Betlci tung werden täglich theurer, ein sichercö Zeichcn daß wir zu wenlgUeden^miltcl und zu viclGcldb/. siyen. So viele ,n M>hcrcd,t fallend Gel0lff.,l,.„ wilche weder durch Kriege noch Slaalöungluck ,n ihrem Werthe sanken, so v.elc protestirtc Wcchsel und Schuldscheine »n der Hanoelswclt zeigen o.ut. »ich, daß w.r zu v,cl Geld hab.n. und zu wenia Gcldeswcrlh. Ehedem bäumen sie Tochter eine AuSsteuer von emigen Hunten Gulden uno waren »eich, heute sind sie bei so viel Tausencen arm. ühclem erwarb der Geschäftsmann we„iq Oelr uno hatte au Allem Ucderftuß, heule erwirbt er viel Geld uno lcidet an ^lllem Mangel. In manchen Slaa. e.'.H.uöh.llung >st das Unbequemste von dcr B^elt. Z.hll.s« Organisationen. Maschinerien lZontroNen ermüden die leiiente Kraft >n den / »erncn Staaten. Geschäften, Haushaltungen Der luxuriös Familien-HauShalt gewährt ei.. Bl'lo^» diesen Zustaneen in allcn übrigen Be^^ ^^^ zu sorgen, als sonst die'nuhdri ,?^" '^'^^ Verdruß und Unbequemlichkeit um s^O^' vergeuden, als sonst, um es zu erlve"d'n i" Wir habe" zu mel Industrie, das js, ,,, ^; , Arbett, zu viele Berfcine.ung, G.ne ll.uern^n ?lchtel die andere zu Grunde, cine Elfi„eu,a drängt die andcre, und daK Beste und Nüdli^ geht oft unter, 'vcll es einen schweren Stino f> gegen die Industrie des Schlechten, Gine.n'rc.ü-. ten Raudthiele glc'ch, fallt die Industrie des ö)^ ttn her üder das Bcss/re, Neuentst^ndenc de^.. 4 aus, und vernicht^ lS. Der Neid verleumde. >/5 Große, untergräbt und stürzt es. Es si.,i> „lcht ^ graten Erfindungen und Nmcrunqcn, ^ . '' burchdnngen, sondern Jene, welche oft unteren untltünnt und ge,chmaht, ,hren Schöpfern z^ Fluch gereichend. Dic Inkusirte und d^s industriöse Talent, sonst eine Gabe der schaffenden Geister, hat sich auf alle mittelmäßigen Köpfe, auf aNe schlechten (idaraktcre rer^reilet. ZahlloseIndustrie« rilter ohneGcnie umstellen das Foruin. undlauern auf die Geburten begabter Geister, um sie zu ver. schlingen, auf den Untergang großer Wcrke. uni sich von ihre» Ueberrcsten zu ernähren T>e smb w»e die Wl?lfe auf cincm Schlacklfclo, welche cie Berlruntelen zerreiße", die Leichname zerfleischen. Die Incustllc ^c5 Iadrhun^llü ist e^ne mebr zcr. sio.en^e ais eine schaffende. Ob s,e auch vielNcueK und Nuhl.ckcS erzeugt, so bringt sie doch mchtä a!S c.l.l i.uruvstand, und das schlechterdings fl,r teil neuen (öullurstano Nothwendige. Äußer G.scnbah. nen un5 Dampfschisse,, hat sie nii ts Großes und Erfolgreiches fiir tle Zukunft geboren W,r haben zu viele Vergnügen, und eben darum wen.g Freude. Je „-.ehr man daraus ausg,hl Vergnügen zu vcrschaff.-n und zu genießen, le weniger wiro Velgnügen erreicht. Das Maß lst voll, der Mensch vermag das Vergnügen nicht zu sajsen, eas ,hm gebothen w,rd. Wir haben nur cme„ Magen für cie Speisung, nur ein Herz fur den^reudengenuß. Ueberrc.z c.zeiqt Gckel un) ^a»,eirelle, uno Nc.des ist inU.berftu,; ^rbanden. Unscre nomadischen Vorfahren baden schwerlich weniger Vergnügen empfunden dei de, schlichten ^cl,e elner Pillen. Flöte, als wir in den (Zonccr. ten von tausend Instrument««. Wll haben zu viele W i ssc n sch a st, zu viele Gelehrsamkeit, zu vicle Talente, zu viele Bücher, zu viele Aerzle, ^u viele Theater, zu vlele Schrlflst e lle r, m,d enclich zu vi,le Journale. Die echte Wissenschaft aller I.,hr. Hunderte würde i», hundert Ba'litcn N^um find^', von allem Wissen unserer G.lchslen vercil-nl wohl Weniges gewußt zu werden, von alien bestehen, den und noch elustchcnocn Büchern verdient wohl unter Tausenden kaum (Kincs dem vandalischrl» Schicksal der alexandrischcn Bidliothek auch nur auf Jahre zu entgehen, lZm unermeftlicher Gcwinn. für die Menschheit wäre der Untergang von neu», untneunzig Hunoerlcauseneiheilcn aller bestehcndeü Bücher. V'clltichl werden wir dann weniger wls. sen von dem. caS uns n,cht frommt, gewis, a^er würden wir gewinnen an Seelenruhe, Glücksella, keil und Weisheit. " Wir haben endlich zu viele Journale! Nichl der Seltsamkeit, »onoern der ernstlichen Wahrheit wegen machten wlr diesen Satz zum Schluhpuncc unserer Bchauplungcn, zum Motto unserer B.stre. düngen. Wer vermag dcn Wust von Tag5bläl. lern zu bewältigen, wer möchte cie unencüch"» Wiederholungen, tie Masse dcg Nachdrucke, "r Uebersetzung, 3^ichahmung, (Hompilalion '" tau« scnlfälliger W'ederkauung, dem engen V"0au. ungsorgan des GecächtnisscS zuführen! Wir have» also den Zweck ins Auge gefaßt unftrn Abnehme.», welche nicht begierig sind m riclcn Blälltrn vlel. malS Eines zu lesen, cincn Wechselsp'tgel dee Welt zu biethen, worin sie ein Mal gcw,h das W.s. senbwenhe aus jener B'«lhett der Neuigteile« unb 226 Elaborate sinden. Wiv vergrößerten aus tiesem lZiui'.l'c unser Institut -^ nicht um die Massen zu vermehren, sondern um in cinem Gefäße zusam< men zu fassen vor, dcm Vielfältigen eas Beste, Wi btigst?und Gelungenste; die scicdcen, triiben Ge-n.^'sci in .itic,v ti.'fcn Behälter zu sainmcln, wc» die ^ !.sse sich^inrn ul>d l'la'sen solle» zur spiegelheNen ^.)>i0frsirat)!u!i<', dc,- l-raütelbaren Weltgl-,uälte in li,.s.lä) wl lhcni Llckce der Wahrheit und Vernunft l! Zur Uedcisläc ces Inhalts und ecr Orqanisa-l .'N unsers Ionrnalö geben wir folgendes Slei.tt: Tabellans.i e T^göchronik, (Namen und F^lie». tc) T-lgeu, — T^g ini Iah,'.— Z. d. Sonn^iauf-und Untergangs. — Tageslänge. — Molidesolcr« tcl. — W>llcrl,n>gs Bcodüchtungen. — Tbclmo--nieierstand. B^roincterstand. — Wasserhöhe c.'l Donau — Scene» am Himmel ) — Weit (Zhron'l: TagszcitiU'g. AuiÜändiscl'e und i: l^noischc Z>!tung^rll>sl> alle politischen und nicht pc'ilifchcl-. G'ciqüissc lünf.'sfc»!^. pclitlsä'c und nichl, pclüifHe Zr«fr.'gc». Nciscn. Go?praph,sche, si^ti-^'scheN^chrich'..!,. H^nd^ls uoo Inlustriezcitunq. ^andl-oindschafiliche Uittsähe. Geftl,,ch'iliä)e Aufsähe. Ocsiesscichische N.ni^nalchronil'. MisceNen. Bell» <1äntigüc N^chsichlcn aus de,n Inl^nte., FcuiUctcn; Elzähllnigcn, NoucNcn dcr bcsien Schriltstcllcr Eui-oras zum Tdcil original, zum Tdcil auö ircinz^lscycn,, englischcn, italicnischcn. russischen, böhmischen, ungarischen Zeitschriften, U!ilcrhaltcl!i)e ^!ufsäi)e jeder Art. Diese äußerst rcichhallig? Rnb,sit l^mf^ßt allem so viele c>usge-lröh!!? Uine.hallunavl^kinfe als die größten be« 'z, l)il)lio< g^.ipl)ische Nachrichten, Kunsidcnchte Miscellen., , Gemeinnützige Nachrichten: Handels und Börseni)chs>chlcn. — Abgang und Anl'unfl der Posteilwagen, Dampfschiffe, E'scnbahnf^rten. Anzeigen aller Theatervorsicllungcn, (Zot.cert?, Speklabl, Bälle, Unterhaltungen. Erledigte Stel, lenund Beoielistungcn. (Zoiicurse. Lottoziehunqen, Licilatlonen und Verkäufe. Wohnungen zu ver-n.icthcn, ?lnglkommcne und Abgcrtiste Versior^ dene in der ganzen öslerr. Monarchie. Merk^ntl.» Usche Anzeigen. Sehenswürdigkeiten in Wien. Noch, bevorstehende Leistungen. Dcr alänzende Erfalg, den unsere Aufgaben hattcn, nstr.ckd sich noch auf viele andere Materien, i'ch.r welche höchst, interessante Leistungen bcl'eits im Manuftripte voiliec,.'N. __ Unerledigt sind noch fol- sscnde Fragen-. Eine Gschichtc derostcrr. Tonkunst ,md dcr osteir. Tonkü'nstl.r. Ethnogiaphischc Schll-di-runa.cn d.'s Vaterlandcö. Eine Gcfchlcht^ der M^'r. Dichlkunst. Eine Geschichte, dcr bildenden Kunst in, Oesterreich, l),st'nders in Tirol. Einc Dar« stellung, des industrieU.n, kommerziellen und land-N'ii'thfthaftlich^n, Lebens im lomd. va^i. Königreiche. Eine Geschichte der Industrio in Böhmen. Eme Gcschichtt d^r ^llch'^kiur m, Wien. Eine Losung dcr FrM:, welche Fortschritte Oesterreich feit 5a, ^l'hiel'. ssemacht? Eine 'Geschichte dcr Bürger in ^isl> 'n^Krftgs^ireN'. Eine/ befriedigende Losung tVN' FfaG:. w^dem Wassermangel in^ den verschie- denen Theilen der Residenz grün lich abgeholfe« werden ki>nne? Ueber den Erfolg der eigentlichen Preisfragen folgt im April ein Nechenschafts-Bericht. Neue Aufgaben. Veranlaßt durch den Erf?Ig unserer ersten Auf»-gaben, deren befriedigende, Losungen mit 7 Dukaten pr. Bogen honorirt werden, vermehren wir diesei-ben durch folgende Vorwürft. — Höchst erwünscht wären-. Eine Biographie Andreas Hofers, von einem dazu berufenen Zeugen seiner Schicksale ^. ein treues Lebensbild von dieses Helden ohne Red.-schmuck, oder Züge aus seinem Leben. C'ine befriedigendö Biographie des Grafen Kaspers von Sternberg. Eine Würdigung der Verdienste ausgezeichneter Böhmen um den österreichischen Scaüt. Eine Lo-sung der Frage: Ist das Element der Lokalpofft untergegangen, und haben wir lioch Hoffnung auf bessere Erzeugnisse in diesem Genre? Eine Besprechung der Frage: Ist der herrschende Theater-Enthusiasmus ein Fortschritt oder Rückschritt, und wo ist die Gränze zwischen vernünftiger Kunsiwür-digung Und herabwürdigender Vei.iottcrung der Künstler? Eine Losung der Frage: Ist Oesterreich ein Agrikulturstaat, oder ist er berufen ein Handelsstaat zu werden? Mehrere Aufgaben werden von Monat zu Monat nachfolgen. Wien den 5. März 18W. Die Redaction des Adlers- »st zu-haben: Vom Ackerbaue und von dem Zustande der 0en Ackerbau treibenden Blassen in Irland und in Großbritannien, ÜuSzüge aus ee» ämtlichen Untersuchungen und Acten, welckc das Parlament yom Jahre iÜ55 bis auften heuligen Tag öffcnl« liH bekannt gemaält bat, sammt einigen Nemcr« l'ungen dcr Herausgeber. 2 Bande. Wien »840. 4 ft. Raudnitz, D-, diätetischer Almaliach für Scl'wangerc, o?er vollständige Ledeosordnung für Mutter, vom Augenblicke der Ompfä'ngniß an bis zu dem Zeitabschnitte, ruo sie cntbiutct, um eine leichte Schwangerschaft zu habe», leicht zu gebären uno ein gesundes Kind zur Welt zu dringe». Prag iL3c). l ss. Malinkowski^ Dr, A v,, Handbuch, zunächst für l', k. öster. (Zameralbeamte, enthaltend: eine Darstellung des Finanzwesens Oesterreichs, dann des ösier. Gelrerds- une tZameralbeamten« wesens, 2 Bänke Wien ,ü., Handelsmann, ^^ch Wien. — Hr L.onaloEißcnst5dcer, HandlungS-Agent, von Grätz nach Triest. _ H,. Jostph Stein, dorfcr. Handlungsagcnc, von Wien nach Triest. —' Hs. Kllias Guelsi, Handslsmann, vo» Wien nach Trieft. — Hr. Ios Obenauß, k. k Regierungslath. von Wien nach Tticst. — Hr. AmdroS Vec^zka, Abt, von Gratz nach Triest. — Hr. W. Nepnow, engl. Edelmann, von Wien nach Tllest. Den j?. März lgao. Maria I,rap, Dienstmagb, alt 20 Jahr,, tm Gilttl.Spital Nr ,. an d,r LunAsNlähmung. Den l). Maria Ferdina. Dienstmagb, alt »3 Jahre, -m Eivil-Spilal Nr. z, «m Neivenschlag. — Macb'as Schwigel. Sltäfling, alt 26 Jahre, am Ka-stellderg Nr. .57, an der Zungen sucht. Den l"l. Vielii AngiUo, RsZsnfchirmmachev-lthrjnng. alt l2 Jahre, im Civil. Spital Nr. 1. an d,r Lungenlahmimgs — Herr A„l°n Schupeutz, WacbS-jiebor. Witch m,d Häu^rl'cfitzer. alt 53 Jahre, in der Kapuuncrvorstadt Nr. 59. an der Lungensucht. — Herr Anton Nangcr, Oi-. Med und judilirter ? k sameral-Physiker von Ibria, alc 85 Jahr,, ,„ h^ Ttadt Nr 2^3. an der Lung'nlähmuvg. Den 15 Die HochgebrcneFrau Gertraud Fs«.,-inn 0. Gali. Wirwe, alt 90 Jahr,, j» ^^ Stadt Nr l,9, an Altersschwäche. — Jacob Zfgole. Taglöhncr «lt ?6 Jahre < in der Gradifchavoistadt Nr. 37, an der Lungensucht. — Hel«>,a Orochounig, Inwodne-rinn, alt 66 Jahre, im Civil Spital Nr. l, an der ollHtmeinen Wassersucht. Den l6. Hr. Lucas Werbitsch, H5eer b,r P^ fif, 5lt 2t Iabre, in der Krakauvorstadt Nr. 74, <,n kungengeschwüren — Frau Elisabeth« Hoor, Follrierswilws, alt 55 Jak, e, in dcr Stadt Nr. ,3g, «n b,r Lung nsucht. — Der Frau Ferdinanda Haser, > Bezirkswundaizlens-Witws, ihr Ki„d Augustin, alt l'^2 Jahr. in dee Palanavorstadt Nr. Zo, an b« Vkrophelsucht. Den <7. Blaflus Preptluch, 3agl5hn,r, alt 5« Jahre, im Civil. Spital Nr. l, am Schlagfluß. — Frau Katharina Soel, bülgl. Kupferschmibmeisters« Wllwe und Hausbesitzerinn, alt 57 Jahre, in d»» Stadt Nr. 33, am Blutschlüg, und wurde gerichtlich beschaue. Dem Herrn Jacob Holschevar, k. k. Bezirkt« wundar^, b.r Umg.buna. Laibachs, sein, Gattinn Evs. alt,0 ^ayle. >n d,r Kopujinttvorsiadl Nr. 63, . Be'cht^(Iommun,on.und Vesper^ebet,», sammtanrer^lndachtübm'gcn verm.brt, ronIo-se^bS^re. Neunte Aufiag«. Augsburg, ,l Hg, Hauber, ^., voNständiges chrlstkatbolischl's Gebetbuch. Neueste, curcdaus verdosserte, mit allen m den k ^. ösie^eichisiw'n Staaten ,''nge. führten Klrcl,,»gebetcn und Gesä„qcn pe,mebrle, und mit Kupfern verschollene Auflag. Maria Andre, R., Darstellung der vorzüglichsten laMruirMchaitl^cn Vclhält»,isse. Sin HankbuH für prMische Landwisthe u«,0 Freunde derLa,ib,. wirthßchaft. 4. Auftage. Prag »640. l st. 40 tl. «3o Dei Ugn55 Edlen vott AleinmaVr, Buchhändler ,n Laibach, w»rd Plänumeranon ana nommen auf ell unentbehrliches Hilfsbuch beim Stadium der Tagesgcschichte für denkenoe uno ge- dllocte Leser. Im Verl'gl von e. A Hart leb «Nin P.sth sehr schönen und wohlfeilen Ausgabe Dohami Ororg ÄuguN Vallrtti s. gew. heiz. Sachsen Gothischen Hofralhs u. Proftss««s, Allgemeine TWeltAunde oder: Encyclopädie für Geographie, Statistik und Staatengeschichte, mittelst einev geographisch - statistisch - historischen Uebersicht aller Länoer hinsichtlich ihrer Lage, Größe, Bevölkerung, Cultur, ihrer vorzüglichsten Städte, ihrer Verfassung und Nationalkraft; i!,l!N erreich^'» Glao der Vollstcilidigkell in ds^ct weldeu jeder bimgcn Erwartung genügen. Der PreiK ist ungeachtet der erhöhten Vor-züae gegtnrrärtiger Auflage ein so billiger, daß !rir diese ncunle mitR«cht eine Pfennig-Aus« ac>be nen«cn, ireil ein so werchooNcs Wert nach t^um zu so geringem Betrag m allmähligev lln-sch.ssung dargedeccn rvutcc D.5 Ganz, bcllauft» ^5 —bo Druckbogen und 26 Karten umfassend, erscheint in 10 halbmonatlichen Lieferungen (am i. und i5. jeden Monates), jede ausä—5BogenText und 2-5Kartenbestebe«d. Eine solche Lieferung kostet nur/»0 rr.^.M. Denjenigen, welche den Betrag ungethellt er. ltgen lvcllen, erlassen wir alle to Lieferungen gegen 5 fl. ^onp. Mze. Vorausbezahlung'. Vin Preis, der beinahe alö beispiellos gel«» mag der aber auch nur b.s .5. "p"l Statt fm-det Auch der^mlrilt in die UeferungSwelse Prä-numeration, iede Lieferung zu ^. ^ b^t W" kalben April auf, und wer Vom ,0. Apr>I an n°A an der P>änumcration Theil nehmen w>ll, b^ den Preiö für olle »o Lieferungen "lt 6 ft.^>". 6 M anfEinmal zu entrichten. Bei PollendunK des Nerkcö tritt ter Ladenpreis von 7 t^ ^" "' 6. M. unabänderlich ein. (Z. Intell-Blatt Nr. ^ d. 21. März i«4o.) 25! Kta»t« unl, landrechtliche Verlautbarungen. Z. 594. (1) Nr. 1920. E d i t t. Non dem k. k. Stadt, und Landrechle in Kr^in wnd dem vl. kucas R>.d« und seinen «UfilllAcn Erben durch gegenwärtiges Edict bekünn! gcmacd^: Es habe ^id.r sie Oi-. Qblak b^t diesem Gtnchte «ine H?lagc wegen Veljählll und Crloschcnerklanmg der auf on Wege cin» zuschreiten wlsse» mögen, die sie zu ihr«r Ver, theldlgung dlensam finden würden, wibrigens sie sich sonst die aus ihrer Verabsäumung em, behenden Folgen selbst beizumessen haben wer-den. — Lalbach am io. März »840. 3 393. (1) . Nr. 1693. Von dcm k. k. Gtadt« und ^andrechle ,n Kr«in wird den unwissend wo befindlichen Io. hann, Matt,n und Agnes Tschcssen, wie auch lhren gleichfalls unbekannten Erben nuttclst gtgenlvärt'gen Edicts «rlnnert: Es habe wider dl'selben bei d»esem Gerechte Agnes Vidltz, El« genlhümermn deS Hausls Eonsc. Nr. b6 m der Polana-Vorstadt, dle Klage auf Verjährt« und Erloschenerllarung jeder Fordirung aus dem Htnalhs-Nerlrage vom 26. Jänner »77^ lntab. 27. December »762, eingebracht, und um Anordnung emcr Tagjahung gebethen, dle hlemit auf dm 1. Iunl d. I. Volm,tlage io Uhr vor dllsem Gerichte abgeordnet wurde. — Da der «ufenthalttort der beklagten Johann, Marlm und Agnes Tschessen und ihrer allfälligen Crhen ditscm Gerlchle unbllanns, und wlil sie vielleicht aus den k. k. Ecblanden abwesend sind, so hat man zu ,hr,r Verlhlid!» gung, und auf chre Gefahr und Unkosten den , hlelvrtlgen Gerlchts'Ndvocaten Dr. Burger als Curator bestellt, mltwelchemdle angebrachte Rcchctsacbe nach der blsslhenden Gerlchls.Ord« nunq ausgeführt und entschieden werden nnrd. — Johann, Martin und AgneS Tsch»sse.-> und ihre allfälllgln 3rb«n weiden d.ssen zu dem Ende erinnert, damit sie allenfülls zu rechter Zeil selbst erscheinen, oder mzwlschtN dem be-stimmten Vertreter ihre Nechtebehelfe an die Hand »u geben, oder auch sich selbft einen an« dern Sachwalter zu bestellen, und diesem Gerichte namhaft zu machen, und überhaupt im rechtlichen ordnungsmäßigen Wege e«nzufchrei» ten wlssen mögen/ insbesondere, da sich die aus ihrer Verabsaumung entstehenden Folgen selbss bkizumkssen haben weiden. — Laibach den 2g. Februar z8^c>. NtMtliche V>rlautbarun2en. 3- 283. (») Navigations - Baulicitations « Kundmachung. D,e mir löblicher k. k. kandesbaudirections-Verordnung vom i3. Februar 1640, Z. 45o, angeordnete LlcitaUonsl Verhandlung, wegen Hintangabe der in dem gefertigten Eauestroms« Navigationsbaudistrl.cte, Behufs Ableitung der Schlft'szugsclle zu bewirkenden Herstellung der für das gegenwärtige Baujahr pral'minn» ten I00 Stück zu 2 bls I Klafter langen, l« Mittel 6 ZoU dicken, eichenen oder ieechenen Slreifbaume, m»t demj Ausrufsprerse pr. 200 ss., wird aufder Grundlage der dleßlandig für Straßen « Kunstbauten bestehenden allge, meinen Versteigerungebedmgnisse am 28. März 1840 wahrend den gewöhnlichen vors mitia'gigen Amtsstunden, in der Amtskanzle» der Bczirksobrigkeit Savnstein Statt finden/ wozu Unternehmungslustige eingeladen werben. — K. K. Nav»gationebaudistrict Ratschach am 10. Mäp. Wurzhach, wider Mat^ th^uü Peienza von Dobrume, wegen schuldigen 3oc> ft. c:. 5. c. die executive Fcilbielhung dcr dem S^ecu« ten gehörigen, zu Dobruine »lib (^onfc. 3lr. 5^ liegen» den, der Gült Neuwelt »>ik llrb. Nr. 19« t^l sitttf. Nr. 1 dienstbaren gerichtlich auf 9/»5fl.>5 tr. bewcr» theten Hübe bewilliget, und d,ren Vornahme auf t>en 27. April, 21. Mai und 25. Juni l. I., je» deömal Vormittags um 9 Uhr in Loco her Neali, tat mtt eem Besähe anberaumt worden, daß diese Realität dei der ersten und zweiten Fcilbi,ethungK< taafayung nur um odtt übe» den Schätzungswerts be» oer dlltlcn aber auch unter demselben hintan» gestehen werden wird, und baß jeeev öicitant 2c»l> ft. alü Vaoium zrd Handen de« Liiitationö «Zotnmif. sien bar zu erlegen hat. Die Licitalionsbedingnisse und die Schätzung fünnen täglich hier^mtö eingesehen werden. Kaibach am 27, Februar »640.__________^ ZT^SST^.) ^ Nr. 567. G d i c t. Alle iene. welche auf den Nachlaß de.3 am 2. December ,63g zu Tomazschou 5ub Consc. Nr. 26 vfrstorbenen Haldhüblers Barthelmä Blaß, auK w^s immer für einem Rechtsgrunde einen Anspruch zu machen gedenken, haben denselben bet der aus dcn ,l. April I. I. Vormittags 9 Uhr Hieramts anberaumten Tagsatzuuig sogewiß anzumelden, und rechtsgültig, darzuthun, widligens sie sich di^e Fol., gen des §. L14 h. G- B. selbst zuzuschreiben haben ivelden. K, K. Bezirksgericht Umgebung 3aibach5 am 25. Fcbrua« 18^0. Licitations - Ankündigung. Donnerstag am 9. April 1M0 und die darauf folgenden Tage werden zunächst dem neuen Markte Hs. Nx. K70 im zweiten Swcke, Vormittags von 9 bis l2 Uhr und Nach- mittags von 3 bis 6 Uhr, verschiedene politirte und andere Zimmer-Einrichtungen, als: Canapee, Ruhebett, Sesseln, Schubladkästen, Garderobekästen, Bettstälte, Tische, Spiegel, Koffer, Stock- und Wanduhren, dann Lampen, Laternen, Leuchter, Porzellain, Steingutgeschirr, Zinn, Flaschen, Glasern, ein eiserner Brater, eine Kassetruhe, allerlei Küchen-, Keller - Geräthe und Küchengeschirr, so wie mehrercs Bettgewand, einige Wasche und Kleidungsstücke, gegen sogleiche bare Bezahlung hintangegeben. Kauflustige werden dazu horchst eingeladen. Literarische Anzeige. Bei Zsgna? Odlen von Nleinmazzr, Buchhändler in lalbach, ,st zil habln: Sommer's Taschenbuch zur VerbreitunZ geographischer Kenntnisse, mit 6 Stahlstichen. PlaK,L4c,> 5 fi^ Iaquin, N. I. Freiherr von, Anleitung zur Pflanzenkenntniß. Dritte vermehrte und umze« arbeitete Austags. Wien ,640. « ft. »3 lr. Chmel, Jos., die Handschriften der k. k. Hofbibliothek in Wien, im Interesse der Gefckick« le, besonders der österreichischen. ». Band. Wie» »H40. 4 ft 3o kr. Vising I. u., meine Wanderungen in Palästina, in Briefen an einen Geistlichen 3er Diöcese Passau. Mit Plänen und Handlich' nungen. Passau »640 5fi. ,2 tr. Nagele, Fr 33., die Festtage in der katholischen Kirche, nach ihrer Rangordnung und Rei« befolge; einGebet-, BclehrungS- und Orbauungs» buch für alle Ohlisten, insbesondere für tie rei« fere Jugend. Mit Morgen-, Abend«, Meß-, Vesper«, Beicht-, Communion, und verschiedenen andern Gebeten. Mit Stahlstichen. Neudurg ,L3I. 25 kr. Wlsemannv Dr. N., Zusammenhang der Ergebnisse wissenschaftlicher Forschung Mlt der geoffenbarten Religion. Mit einer illuminirten ethnographischen Karte der alten Welt und sechs enatomisclien Abbildungen. Reaenöburg »L4<> 3 ft. 5o tr.