Cilli, Samstag den 24. November 1917. Hchristlettung: «athaaSqa5e Rr. 6. 9«nti| *t. *i -l» »»riMjeftfCra, naacstitr Wn-)>otnum rat nimmt Mc Hccvaitvng setntnja In »tiH*» ».«!<« »ASUrra 1 t potS verwendete Mannschaft einer anderen Verwen-dung zugeführt werden könnte. Der Mangel «n den sür die Zufuhr de« Flei-sche« in die vordersten Versorgung- und Verteilung«-stellen nötigen Transportmittel (Train) ist sicherlich t»in so großer, als daß nicht ein« dtrartige Spar- Seite 2 maßnahm« je nach den Lerhältniffen wenißsteni teil-weist durchgeführt «erde« könnte. Die nötigen Massenschlachtungen kinnten in den vorhandenen Schlachthäusern, wie in Billach, Kla» ge«f«rt. Bozen, Mera», Trient, Innsbruck, Graz, Marburg, Cilli, Pettau, Laibach, «gram, Lemberg, PrzemySl, Krakau usw., allenfalls in nach zu er« richtenden Schlachthäusern (Baracken) bewerkstelligt werden. I« Sommer könnte der Armee im Felde auch Gefrierfleisch oder geräuchertet Fleisch nachge-schickt werden. Der Erf«lg der «den der Erwägung anheim-gestellten Sparmaßnahmen kann beiläufig gewertet werden, wenn man bedenkt, daß der JahreSbedarf an Fleisch der in Verpflegung der Heeresverwaltung stehenden Personen ungesähr die Hihe von 4'/, Millionen Meterzentner sür da« Jahr, oder unge-fähr umgerechnet in Lebendvieh 2,002.500 mit einem Lebendgewichte von 9 Millionen Meterzentner erreicht. Die EnbeSgefertigten stellen daher an Se. Ex-zellenz den Herrn Minister für PolkSernährung die Anfrage: .Ist Se. Exzellenz geneigt, obige Angaben ehe« sten« einer eingehenden Prüfung zu unterziehen und seinen Einfluß dahin geltend zu machen, daß die in Vorschlag gebrachte Art der Versorgung der Armee im Felde mit Fleisch, insoweit sie sich nach den Ber-Hältnissen der verschiedenen Fronten als möglich er« weift und noch nicht gehandhabt wird, von den hierzu berufenen Stellen im Interesse der möglichsten Er-Haltung deS Viehbestände» sowie einer ausgiebigeren Versorgung de» Hinterlandes, insbesondere der grö-ßeren VerbrauchSorte mit Fleisch in Anwendung ge, bracht wird?- Wien, 9. November 1917. R. Marckhl, Langcnhan, Einspinne?, I. Goll, N. Neunteufel, Nagele, Dr. Schreiner, Spie», Dr. Hof« mann, Waber, F. Held, Erb, Brandl, M. Soukoup, Waldner, Josef Mayer, A. Seidel, Pirker. Dir Kriegoereignisse. 17. November. Wir erstürmen den Monte Präs« solan und den Monte Peurna. 7ü0 Italiener ge-sangen. — I« Flandern auflebende» Artilleriseuer. — Am Ochridasee folgen bulgarische und verbündete Truppen dem weichenden Feinde. 18. November. Bei Asiago heftige Gegenangriffe der Italiener zurückgeschlagen. — In der deutschen Bucht wurden von deutschen kleinschiffen englische Großcindeite» treffervoll zurückgewiesen. — In Ruß--land allgemeiner Bürgerkrieg. 19. November. General Kraus erstürmt da« Dorf Ouero und den Monte Cornella. 1100 Italiener gefangen. — Ja Albanien eroberten wir den italienischen Brückenkopf Fera». — Tauchbootbeule .16.000 Tonnen. — In Palästina wurde Jaffa von de» Engländern besetzt. 20. November. Kämpfe an den Nordhängen de» Monte Tomba. — In Flandern steigernde Kampftäligkeit. — Bei SoissonS ein französischer Angriff mit schweren Verluste» zurückgewiesen. — U-Bootbeute 14.000 Tonnen im englischen Sperrgebiete. 21. November. Zwischen ArraS und St. Quen-tin brachte ein gewaltiger englischer Vorstoß Grain-court und Marcoing in feindlichen Besitz. — Am nördlichen Kriegsschauplätze wurden sii-f Dampfer versenkt. — Petersburg steht vor der ärgsten Hun-gerinot. 23. November. Tiroler kaiserschützen und würt« tembergjsche Truppen erstürmten zwischen Brenta und Piave die Gipfel deS Monte Foniana fecca und des Monte Spinuccio. — An der Westfront dauert die Schlacht von Eambrai an. Der Durchbruch ist den Engländern nicht gelungen. — Die Regierung der Bolschewiki gab dem russischen Oderstkomman» dierenden den Auftrag, den feindlichen Oberbefehls-habern einen Waffenstillstand zur Einleitung von FriedenSverhandlungen anzubieten. 211. November. Der Durchbruchsversuch der Engländer bei Eambrai endete mit einer schweren Niederlage derselben. — Zwischen Brenta und Piave günstig fortschreitende Kämpfe. Im Gebiete der sieben Gemeinden nahmen wir mehrere Taufend Italiener gefangen. — Rußland forderte die Ver-bandSstaatcn auf, ihre Kriegöziele . Herzliebe Steirer und Steirerinnen.' Ich habe schon an allerhand Orten gepredigt: in Do-men und Dorfkirchen, auf Berge«höh«n und im Schal-ten grüner Bäume. Warum soll ich'« nicht auch ein« mal versuchen, in der Zeitung zu predigen. Klingt doch ein Wor«, auf dieser Kanzel gesprochen, weiter in« Land hinaus al« jede« andere. Fürchtet nicht, dah ich euere Geduld ungebührlich in Anspruch nehmen werde. Ich will'« kur, machen. Unsere feindlichen Nachbarn, die drauf ausgingen, Oesterreich zu zerirümmern, haben ihr freventliche» Beginnen bitter büße« müssen. Jüngst ist auch der zahlende Tag für den welschen Iuda« gekommen. der di« beschworen« BundeStreue brach und un« nach echter Banditcnweise meuchting« überfiel. Jetzt yilt e«. alle Kraft zum entscheidenden Schlage zusammenzuraffen, der un« den ersehnten Frieden er-obern soll. Aber mehr noch al« da» Schwert entschei-det im Kriege da« Geld. Steirer! Sollen die unge-heuren Opfer, die ihr schon gebracht habt, umsonst ge-welen seht? Sollen euere Lieben vergebljch geblutet baben? Soll' all' da» Grob« und Herrliche, da« un-sere unvergleichlichen Helden in die Wege »«leitet, kläglich in« Stocken geraten und zusammenbrechen, «eil e« an Geld gebricht ? Soweit ich euch, liebe Land«-teilte, kenne, »verdet ihr wie ein Mann aufstehen und antworten: N-in, da» darf nie und nimmer geschehen! Und wäre wirklich ein kleingläubiger und engherziger Habesest unter euch und spräche: Auf mich kommt'« nicht an, sie werden'» auch ohne mich richten — den sag« ich: Gewi« werden wir'« mit Gotte« Hilfe auch obne dich richten. Wenn aber am Siege«ftste unser-ruhmbekränzten Soldaten jubelnd Einzug halten und alle mitjubeln, die freudigen Herzen« ihr Scherslti» zum Siege beigesteuert, dann wirst du, schnöder Geld-bamster. schamrot abseit« stehen wie ein Wicht, und aus deinem Totenbette wird dir der Gedanke da« Sterben hart machen: mein Vaterland hat mich ia leinen schwersten Schicksalöstunde» zu Hilfe gerufen. Ich ließ e» rufen — und blieb taub. Steirer l Die Teilnahme an der KriegSanleihe ist da« leichteste Krieg« opfer, da« ihr bringen könnt. Ja. e« ist gar. kein Opfer, eS ist eine lohnende Pflichterfüllung, eine selbst-verständliche patriotische Tat. Die Zahl Siebe» galt von alter«h«r al« heilige Zahl. Sorgt, daß auch die siebente KriegSanlcihe die heilbringendste und erfolg« reichste von allen werde. Dazu sag' ich Ameu. O. Kerustock. Nummer 78 Dextfche Wacht Eu'.t 3 Todesfälle. Montag früh ist hier der In« gentcar Franz Gostischa, f. k Bergrat unk Betrieb«' Ieiter der staatlichen Zinkhütte in Cilli nach langem Leiden gestorben. — Am gleichen Tage verschied in Gra; im 77. Lebensjahre der gewesene Eillier Gas-meister Herr Aiiton Walter. Durch mehr alS 20 Jahre lebte er in unsere? Mitte, ein Lorbild ge-wiffenhaster Pflichtersüllung und ausrechter deutscher Gesinnung. Er hat in Cilli ein ehrenvvlleS Anden-ken hinterlassen. — Am 2V. d. erlag in Tücher» der Schmiedmeister und Gastwirt Herr Johann Tlaker einem schweren Leiden im 50. Lebentjahre, ein Mann von erprobter deutschsreiheitlicher Gesin-nung. Ehre seinem Andenken! — In Hrastnigg ist am 16. d. Herr Guido Land, a, Maschineningenieur, nach kurzer Krankheit verschieden. Die.Novemberbeförderung. Der Kaiser hat ernannt: zum Generalmajor den Oberst Hein-rich Pischcly, zu.ii Oberstleutnant den Major Eugen Czak Edler von Koronavar, zu Hauptleuten die Oberlenlnante Emil Holub (87). Karl Frhr. von H»ltz (87), zu Oberleutnanten die Leulnante Max Edler von Gusek (87), Hugo Cerne (87), BolcSlav KwiatkowSki (87), Josef Exner (87). Kriegsauszcichnung Der Artillerleober-leutnant Dr. Wilhelm Rasch wurde mit dem Mili-tärverdienstkreuz 3. Klasse mit den Schwertern aus-gezeichnet (vierte Auszeichnung). DaS goldene Ber-dienstkreuz mit der Krone am Bande der Tapfer» keilsmcdaille erhielten Oberleiitnont Walter Rasch (dritte Auszeichnung) und Oberleutnant Rudolf Eosta-Kul»n. Anstelle eines Kranzes. Herr August Lakitsch, Kaufmann, spendete anstatt eines Kranzes für den an seinen Wunden erlegen?« Adolf Gradi-scher 20 K für daS Waisen- und LehrlingShcim. Evangelische Gemeinde. Am Sonntag, dem Totensonntag. wird Herr Pfarrer May vormit-tag» um 10 Uhr in der evangelischen Kirche über „Das Rätsel de« Tode«" predigen. Spende aus dem Felde. Durch Herrn Eanität«feldwcbel E. Hopp« sendeten wieder treue Sie-benbürger Sachsen sür k»ieg chen, zumal eine erhöhte Fettablieferung auch eine er-höhte Fettbelieferung der politischen Bezirke ermöglicht. Für die genaueste, sosortige Befolgung diese» strengen Auftrage» werden die Amtsvorstände persönlich verant-wörtlich gemacht. Eine Grazer Kundgebung, ver „Deutsche Verein" hielt am 9. d. unter dem Lorsitze deS ObmunneS Hojrat Unia.-Proj. Dr. Klemensiewicz eine Vollversammlung ab, in der folgende Entschlie-Hung einstimmig angenommen wurde: »Die Voll-Versammlung deS Deutschen Vereine» in Graz, der sich auS Mitglieder» verschiedener deutscher Parteien zusammensetzt, spricht mit Nachdruck die Ueberzeugung auö, daß die Zustände, die im Gefolge der bedin-yungSlosen Einberufung des ReichSrateS in rascher Entwicklung eintraten, unhaltbar und für den Staat geradezu bedrohlich geworden sind, und erklärt die Umkehr zu ven Wegen, die in den Forderungen der Deutschösterreicher klar bezeichnet wurden, für eine dringende StaatSnolwendigteit. Wir stellen mit Ent« rüstung fest, daß die Wortsiihrer jener Gruppen, die zum Dank für erfahrene Gnade das feindliche Ausland oder ei.ien Friedenskongreß, der die internatio« nale Demagogie zu beherrschen hofft, alS SchicdS-richler in österreichischen Angelegenheiten anrufen, ihre ungeheuerlichen Pläne ungehindert entwickeln, hingegen die Verteidigung deS «taatSgedankens gegen sie bei der Zensur auf s»rigesltzte Schwielig-leiten stößl. Wir erblicken darin nur einen befonde-ren Fall jener veralteten Ztaatsweisheit, welche den staalStreuen Deutschösterreicher beständig hintansetzt, um ans feine Kosten unzuverlässige und gewalttätige Elemente zu besnedigen. Wir verwahren uns auf das entschiedenste gegen diese bis in die Ernährung?-Politik eingedrungene SlaatSweisheit. Wir warnen die Regierung davor, sich über die wahre Stimmung des deutschen Volkes von berufsmäßigen Beichwich-tigunzShosräten und insbesondere von jener volkS- fremde« Presse täuschen zu lassen, die stets bestrebt ist, die Deutschisterreicher untereinander zu entzweien, insbesondere aber daS Ansehen deS Staate» herab« setzt und im Ausland den Anschein innerer Zu» rüttung nnd Schwäch« erweckt. Dieser Presse und namentlich der Art, wie sie den Namen der Frei« heit und den FriedenSzedanken hetzerisch mißbraucht und dadurch den Krieg verlängert, den SiegeSpreii in Frage stellt, bringen wir unsere voll« Verachtung zum Ausdruck. Wir erwarten von der Regierung, die sich eine österreichische nennt, insbesondere aber von den deutschen Abgeordneten, daß sie den Ver-such, di« Tore deS Reichsrates den mit Fug und Recht ausgeschlossenen StaatSseinden schleunigst wieder aufzutun, unbedingt Widerstand leistet. Wir lehnen daher die angeblich geplanten Ersatz-wählen entschieden ab, ebenso die Verlängerung der Mandatsdauer über das Kriegsende hinaus. Denn wir halten die Arbeitssähigkeit eincS Abgeordie-tenha>.seS, dessen politische Kundgebungen den Staat fortgesetzt bloßstellen, keines Opfers an staatlichen und nationalen Belangen wert. Die steirischen Kriegsschuhe. Mit dem Eintritt? der rauhen Jahreszeit ist über die Schuh-abuilung der Statthalterei, Graz, Annenstraß« 31, eine derartige Hochflut von Aufträgen hereingebro-chcn, daß es unmöglich ist, alle Ansprüche mit der gewünschten Raschheit zu befriedigen; dazu kommen noch die seit Wochen andauernde Frachtensperre, die Schwierigkeiten in der Beschaffung von Hslzsohlen nsw Zur Vermeidung unnützer Vielschreibereien wird aufmerksam gemacht, daß die Schuhbestellungen nur in der Reihenfolge ihre» kinlaufes erledigt werden können und das geduldlose Stürmen und Drängen wenig zweckmäßig ist. Die Schuhabteilung ersu^t, den obwaltenden Verhältnissen Rechnung zu tragen. _ Schrifttum. „Praktische neue Methode zur Per-fpektioe" von Fachlehrer Hermann Mauthner. Auf diese vorzügliche Arbeit werden vom k. k. Mi-nisterium für Kultus und Unterricht die Lehrkörper der Realschulen im Wege deS Verordnungsblattes aufmerksam gemacht. Unser unvergleicklickes Volksheer hat durch todoerachtende Tapferkeit die glänzendsten 6rfolge errungen, die den frieden in greifbare flöhe rücken. Gleiche Opferwillig-keit erheischt das Vaterland van der grahen sieimarmee. Die breiten matten zeichnen 7. Kriegsanleihe durch die Kriegsanleiheoersicherung des k. k. öfterr. militär-Witrocn- und Warenfonds (Verficherungs-Abteilung) Graz, franzensplalj Nr. 2. MATTONTS I EINZI8 flN SEINER I [ANALYTISCHEN! BESCHAFFENHEIT* | ALTBEWÄHRT FAMILIENGETRÄNK. GIESSHÜBLER Goltor Lctamrsftiiistalt ans Ceieoseifieit VersicherungSbestand iir. Dezember 1912: Eine Milliarde Millionen Kronen. Bisher gewährte Dividenden: 24? Millionen Kronen. Alle Ueberschüsse kommen den Versicherungsnehmern zugute. UnverfaNbarkeit. Unanfechtbarkeit, Wcttpoliec. Prospekte und Auskunft kostenfrei durch den Vertreter der Bank: August Pinter, Sp-irlasiebcamter in Citli. Weingarten in einer der schönsten Lage Cillis, eine halbe Stunde von der Stadt entfernt, 2l/j Joch Weingarten mit araerikauinchen Kehcn, 4 Joch schlagbarer Buchenwald, S'/j Jach Wiesen mit ungefähr 300 Stflck Kdelobst-taumen. ein Herrenhaus, ein grosser Vieh- und Schweinestall, ein Saletel, grosse HeuhöUe, Holzlege, zwei schöne Keller und extra noch ein Winzerkeller, Telephon, mit oder ohne Fundus instriiktus sofort zu verkaufen. Nähere Auskstnfte: K ai<»er- Wi 1 he 1 in - St rassn Nr. !!._ Kontoristin für eme Fabrik in Südstoiormark fiir sofort gesucht. Perfekte Stenotypistin, Kenntnis der beiden Lnndassprachen in Wort und Schrift Bedingung. Etwas Praxis und Buchhaltungskenntnis erwünscht. Fiir Verpflegung ist gesorgt. 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Eine Kriegsanleiheversicherung kann jede gesunde Person im Alter von 15 bis bO Jahren abschlössen. Alles Nähere hei den Bezirksstellen Cilli, Rann und Windischgraz des österreichischen Militär-Witwen- nnd Warenfonds und bei den k. k. Htenerämtern. Weaizl KclinillllU« Musikinstrumentenmacher. Ksiser Wilhelmstrasse Nr. 14 - Cilli - Kaiser Wilhelmstrasse Nr. 14 Reichhaltiges Lager in Violinen, Gitarren, Zithern, Mandolinen, Mund- nnd Zieh- Harmonikas, Vlolinkästen nnd dergleichen Goldklang-Lauten Bestandteile ffir sümtliche Musikinstrumente. Beste Violin- und Zithersaiten. Buch einsieht Buchhaltung, Revision, Beaufsichtigung und Neueinrichtung von Buchhaltungen sowie Aufstellung von Bilanzen Übernimmt tslcbliger Fachmann. Zuschritten an die Verwaltung des Blattes. A Gelegenheitskauf. 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Bruders, Onkel* und Schwagers, de» Herrn ing. Franz Gostisa k. k. Berjrrat und Betriebsleiter der staatlichen Zinkhütte In Cilli sind wir ausserstande, jedem einzelnen für die liebevolle Teilnahme und für die ehrende Beteiligung an dem Leichenbegängnisse danken <11 können. Wir bitten daher alle diejenigen, welche unseren teueren Toten zur leinten Ruhestätte begleiteten, insbesondere den Herrn Aintsvorstand der k. k. Berg- und HüKenverwaltung in Cilli k. k. Hofrat Ed. Synek für den tiefergreifendon Nachruf am Grabo, den Herren Amtskollegen, den Herren Vertretern verschiedener Behörden, der hochwtlrdigen Geistlichkeit, der bergmännischen Deputation des k. k. Bergbaues in Wöllan für das assistierende K »leuchte, dem Aufsicht»- und Arbeiterpersonale der Btaatl. Zinkhütte Cilli etz., ans diesem Wege unseren wärmsten Dank entgegenzunehmen. Cilli, am 23. November 1817. cand. iur. Marlan GostlSa k. u. k. Lentnunl I. 4. lies. als .'-ohn. Marie GostlSa, geb. Hoischer k. k. Bcrirrfttawitwt als Gattin. Schlossers Weltgeschichte in 18 Banden, (20. Auflage vom Jahre 1885—1890) tadellos erhalten, um 50 K zu verkaufen. Anzufragen in der Verwaltung d. Bl. 88368 Noch einige Vertreter für Privatknndenbesuch in der Provinz finden lohnenden Verdienst durch energischen Vertrieb eines hochaktuellen, leicht verkäuflichen Oeschenkartikels. Prospekte, ausführliche Auskunft«. Reise-legitimationen etc. zu Diensten. 8, Müller & Co., Wien I., Kai 8/4. Danksagung. Für die vielen Beweise, welche uns anlässlich des Hinscheidens unseres innigstgeliebten guten Gatten, bezw. Vaters und Bruders, des Herrn Johann Tlaker zugekommen sind, sowie für die schönen Kranz- und Blumenspenden nnd die zahlreich« ehrende Beteiligung am Leichenbegängnisse ist es uns zur Pflicht geworden, auf diesem Wege allen und jedem unseren tiefstgefühlten Dank auszustehen. Die tieftranernden Hinterbliebenen. Danksagung. För die liebevolle Anteilnahme anlasslich des allzu-flöhen Hinscheidens unseres innigstgeliebten, unvergeßlichen Sohnes, bezw. Bruders Adolf Gradischer sprechen wir fflr die zahlreiche ehrende Beteiligung am Leichenbegängnisse sowie fflr die schönen Kranz- und Blumenspenden, insbesondere aber dem Herrn Feldkuraten C a n e v a sowie allen teilnehmenden Freunden und Bekannten den innigsten Dank aus. Die trauernden Hinterbliebenen. feite 6 Deutsche Wacht Nummer 78 Goldenes Halsketterl verloren abzugeben gegen gute Belohnung in Geld oder Lebensmittel in der Verwaltung d. Bl. zzz?» Ein grosser Hängekaste st sofort zu verkaufen. Anfrage Hauptplatz 16, I. Stock. Verlässlicber Pferdeknecht guter Pferdewärter gegen gut« Bezahlung tör Holzsuhrwerk gesucht von der Gutsverwaltung Laak bei Sflasenheim, Untersteiermark. Gesucht wird möblierte Wohnung mit KOche für sofort oder später. Briefe erbeten unter .Privat 23380" an die Verwaltung d. Bl. 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Männer Tchwiegeriochtcr. Daniel Wnlter, k. k. tö^mnaüal^uppicnt Sohn. A usweis über die im städt. Schlachthause in der Woche vom 12. bis 18. November 1917 vorgenommenen Schlachtungen sowie die Menge nnd Gattung des eingeführten Fleisches. Name des Fleischers u> •e Q € ,2 II 3 l« .%9 -lg -S L 41 'S » , W rt*. Eingesührtes Fleisch tu Kilogramm jM S: I A I S £ R 9. « ! 'S — •©• 3 c ö •& .SIÄ. O « « OS lü , (j) «3 425 Dom tiefsten Schmerze gebettgt, geben wir hiemit bekannt, da^ unser unvergeßlicher Sohn, bezw. Bruder, Schwager, Herr Otto Engelmann k. u. K. Sanitätsleutnant im Inf. Reg. Nr. 75 am 2. )uli 1917 im jugendlichen Alter von 25 Zähren den Heldentod fürs Vaterland gefunden hat. Er liegt bei Hodov, Bezirk Zborovv (Galizien), begraben und wird nach j)rag überführt und im Familiengrabs beigesetzt. Cilli—j)rag—lvien, im November J917. Ernst Engelmann Bruder Karl und Berta Engelmann Sltnn. Etall jeder besonderen Anzeigt. Hermine Engelmann Schwägerin. ./ - " 'V ' r Deutsche Wacht Auf den Schlachtfeldern Italiens wird um den Frieden gekämpft, um unseren Frieden. Helfet mit, daß der Frieden gewonnen werde, verdoppelt die Kräfte der Tapferen, die nm ihn ringen, bringet ihnen das Geld dar, das ihre Rüstung stählt. Als am Jsouzo die Sturmhöruer erklaugeu, stiirzteu Tansendelsnrchtlos vor, dem Frieden zn dienen - wär's selbst durch den Tod. Euch ruft die Pflicht nur zu unblutigem Kampf, eure Habe nur, nicht ener 'Leben gilt es einzusetzen! Keiner darf bei diesem Kriegsdienst fehlen. Traget Kronen nnd Heller herbei fiir die 7. Kriegsanleihe. Die Kriegs-Anleihe ist der 3cblüffc! zum Zov des IC&CHÖ! Zeichnungen nimmt entgegen und alle Auskünfte über die Vornahme der Zeichnung erteilt die « k. k. priv. Böhmische Union .Bank Filiale Cilli ,s Nu»»er 78 " 11'M'. > 2 »> ZMM urch Sieg zum jit unvergleichlicher Tapferkeit kämpfen unsere Soldaten »nter Einsatz ibres Lebens und erringen Erfolge, wie sie die Weltgeschichte bisher noch nicht gekannt hat. Die Erfolge können jedoch nur dann von Dauer sein und zu einem siegreichen Ende dieses furchtbarsten aller Kriege führen, wenn wir dem Staate die Mittel zum Kampfe herbeischaffen. Die Verteidigung unseres Bestandes ist eine unabweisbare Rot-wendigkeit, sie ist unser fester und unbeugsamer Wille! Pflicht jedes Einzelnen ist es daher nach Maßgabe seiner Mittel, auf die jetzt unter besonders günstigen Bedingungen zur Zeichnung aufgelegte 7. ?KritllAanltihe zu z Keiner bleibt zurück !i Zeichnet die 7. «KriegSanleihe? Anmeldungen nimmt entgegen die wimm Sparkasse der Stadtgemetnde mm Schr.itle.lung. Verwainmg. Druck und Be.wg: Äeremsbuchdruaere-. ,