UMVUIM» S.WH - » ! /i^'/AUSlVo -k z,xf«ie»c>k? >^' ! O Stunden das Rordkap auf Spitzbergvi,. Dort nahm Amundsen die Verbindung mit einem vorüber fahrenden norwegischen Segle? auf. Starke Stürme zwangen die Expedition, an der Westseite der Franklinbucht Schutz.^n su^^^ Als auch am folgenden Tage der Sturm nicht «achließ, flogen mehrere Mitglieder der Ex-pedition miit dem Norweger nach der Kings-bay, um ne/ss Benzin zu holen. Die Expedition traf um 1 Uhr nachts in der Kingsbay ei«. Auf dem ganzen Fluge wurden ^sine AtlMcheft von Land «esunden. hält es für unwahrscheinlich, daß sich auf der europäischen Seite des arktischen Meeres über Haupt Land befinde. - JurMbare llnweNerkataftropke. Katafiwphak lleberichwemmung ln Oberlratn. Ljubljaua, 19. Juni. Nach Nachrichten auS Logatec und Stofja Lo^ka wurde die ^ljanska dolimt (Pöibandertal) gestern abends von ci-neln katastrophalen Unwetter heimgesucht, >0aS eine Ueberschitvennnung zur Folge hatte. Gegen M Uhr o^nds enEand über ^«sin DvÄfe RlDt« in der Näjhe von ^iri ein Wir-belsturm, bald darauf ergoß sich ein Pla^^zre-gen, der überall kolossalen Schaden anrichtete. Alle Bäche und der Pöllandersluß traten «uS ihren Ufern und verwandelten sich babd -in große Ströme, loie alleS, was nicht nier-und nagelfost war, mit sich rissen. Verschiedene Geräte, große Massen von Exporthol.^, Vieh u. a. m. wurde vo,» den Fluten Hinweg-geschwemmt. Das Tal vevlvanidelte sich von 2iri bis Skosja Lsta bald in einen Äe. Die ungeheuren Wasserinossen rissen zwölf Brük« ken nilt sich, nur Mei aus Be'ton erbaute Brücken blieben schalten. Der Schaden '.st unermeßl^). Auch «t^s neue celektri?sche W^^rk von FuSina, das im vorigen Ialire errichtet worden ist, ist fast Mnz zerstört. Da? Wasser stand in den Häusern einen halben bis zil ei-nenl Meter hoch. Glüc?1ick)enveise sind keine Menschenleben zu 'beklagen. Heute vornrittags ist ans LjublMa eine Kommission unter der Leitung des Obergespans Dr. Baltie an Ort unld Stelle eingetroffen, MN d-e'n Schaidcn zn überblicken und der schwergetroffenen B<'völkerung die erste Hilfe zu bieten. Anch der Ackerbamninist.'r wurde von 'tvr Katastrophe verstänidigt. —cn- J««e«mt«ister Makfluwviä w Zagreb. Zagreb, 19. Juni, .^ute vormittays traf hier m>it dem Beoigrader GchnellMge Innenminister Maksimvviü ein, ^r seine kranke Gattin ach Crikvemea begleitet. Er besich- tigte verschiedene Politische Behörden und Institutionen und besuck)te auch den Unt?r-lstina, selbst die aus englischer Quelle, lassen in der Tat erkennen, das; es der Kuo-ming-tang-Bewe-gung bereits gelungen ist, einen Druck auf die ^Hv-gi^iexuug aMzui^n< woraus M de- ren schärfere Sprache gegen die .Herremnächte erklärt. Selbst wenn man von den Darlegungen auf d<'r Pressekonferenz einen gewissen Optimi>^mus-Prozentsap in Abzug bringt, konnnt doch ans alle ^älle dev nationalen Ve-niegnng in (5hina, N'elcl)en nnd w!?uschaft-' lichett „Propagailda der Tcil" steht. Schrimeitmia. VefvalkuVt Vuchdrukerel, Marldor. Iufkle«vg 4. lelephon 2T vezvyspreis« e Ndhoten. «onatlich vi« 20».^ Zustellen , « » » 21'^ Vurch pofl . - « » 20--. 5lusland, monatlich . » » bO'»« Einzelnummer vln 1 dl» 2--» 0«s»elwn, de? Zeln««> d« Nd«» »e»«»t»detr«g tSr SloW«»Ie» lür »,I»ö» Iten« «ine»Mana»,a«tzerhaId tl» Mo»ate d»ai«t«ort«»d« vrlei« odneMar ke»«rd«» «icht dericksichtig! IntErateNannah«« i» Mavlvo? det d» d«e Z«l»N«s; Zur» bei l» d. d-, l» ve«U Nr. tZ7 - SS. Jahrg. brachten diese seine Reise mit einer wichtigen politischen Mission in Verbindung. Sie 1nd nämlich der Meinung, daß der Innenminister in Zagreb mit Radiü eine Verbindung suchen werde. Auch Zagreber politische Kreise meinen, daß der Innenminister nach seiner Rückkehr aus Crikvenica mehrere Konfer^'n-^n abhalten wird, die nnt dom Abschluß d^r Strmuntersuchullg gegeu Stefan Radiü und oie Parteileitung der kroatischen replMika-Nischen Bauerpartei in Verbindung stehen «cllen. Die Wirren in Ehtna. Tfang-Tfo-Lin marschiert gegen Peking. Paris, l8. Juni. Eine im „Mmin" veröffentlichte Melduiu^ aus Peking besaqt, daß Tsang-Tso'Lin an der Spitze einer Armee von Mann nach Peking marschiert, um die Stadt zu besetzen. ^ WKB. Syanghai, 18. Juni. fWolff). Der Zchiffahrtsstreik nimmt ernste Formen an, Die Tätigkeit der Exrreinisten ni-nrmt zu. Ltuüenten halten Ansprachen an die Men^ und reißen die britischen und japanischen klMnebilder ab. Verlobung im italienischen KönigShause. WKB. Rom, 15,. Jttm. Me die „TriÄnna' lx'richtet, soll sich Prinzessin Mafalda, die zweite Tochter des Königs, mit dem Prinzen Philipp Karl von Hessen, dem Sohne !^er preußi-sck^en Prinzessin Margarethe, einer Schwester des Exkaisers Wilhelm, verlobt haben. Betrügereien eines Budapester Advokaten. Budapest, 18. Juni. Die Polizei nahm auf Weisung der Budapester Ob.'rstadthaupt-n^annschaft den Advokaten Dr. Franz ErdöS wegen Betruges i-n (Gewahrsam. Dr. Erdös niar anläßlich d<'s Zusammenbruches der Budapester Allgemeinen (^etreidehandelS'A.-G. der Anwalt des Präsidenten Schwab, von denl er Millionen verlangte unter d<'M Vonvand, daß er diese Sunnne zur Bestechung gen'isser Beamten, daruiitcr der Staats anwasts6)aft, lx'nötige. Scs>wab hat sich wiederholt ösfeutilicl) geäussert, das^ Crdös Erpressungen verübt habe. Erdös strengte deshalb ein enVerleumdnngsprozes; an. Im Laufe der Verhandlung ergaiben sich dann dringende Verdachtsmomente gegen Erdös. daß er sc ine jtl^'nten in betrügerischer Weise irregeführt habe. Bvrfenberitvte. Zürich, 19. Juni. Paris 2l), Beograd 8.95. London 2.^^.02Prag l5i.2ü, Mailand 1!).—, Newyork 51^, Wien 0.72(^2. Produktenbörse. Ljul»ljana, Ii). Juni. Weizen Rosals^, kr. Postojna, Wai-e -l.'Vl. Wei^^n Hardwinter, fr. Postojua, Mre 1^9. Bohnen, frailko Ljub-ljana, Gebo tiO. Serbische (^>erste, M !ilg. fr. Liubljana, Ware Slawonischer Mai-^ franko Ljubl.jlantischen Ozean als Stationen für Flugv'um Luft^>erke?hr zwisch^'n Europa und Amerita. Es handelt sich um cm großartiges Proiekt, das jetzt der aurerikan>^» ifche Ingenieur Armstrong vorlegt. Er planr loie Erbauung von acht künstlichen Inseln, die 500 Seemeilen von einander entfernr liMN. Die Konstruktion dieser Inseln beruht «tif dem EiMrgprinziP. Eine vierkantige Plattform, 135 Me-ter breit, 400 Meter lang «nd 25 Meter ülvr dem Meeresspiegel empor tauchend, soll ein riesiges Fundament atls Et^n Mld Beton erhalten. Dtis ganze mit edtva 15.000 Kubikmetern Wnssenierdrän-gung soll zu 59 Pro^^nt unter dein Meeres-spio^ liegen, mn möglichst unbeeinfluf^t von Stürmen zu sei?n. Auf den Inseln sind Repa-raturiverWtten, Resta-urants und Hotels vorgeschen. Die Fluggäste könnten ^dort zu Mittag speisen, und wenn sie '.imsteic^en wollen, auch i'rbernach't'en. Ied'? Station erhält serner einen Leuchtturm. Annstrong l^at ge-nau die Plätze festgelegt, wo die In>seln ver-«nkert ivevden sollen. Sein .H<^uptaugenmerk hat er darauf gerichtet, der Sturm- unö Nc-belzone des Nordens auszuweichen. t. Bier weitere Raubmorde des Arztes Bngrat aufgedeckt. Aus Bkarseille wird berichtet: Die Affäre des Arztes Bugrat, der ltekannt^lich vor einigen Tagen wegen Er-Tiwrdung eines Kassiers einer Bank durch ei-^e Einspritzung und dessen nachheril^er Be-'raubung verhaftet wurde, z''ht immer woite-'re Kreise und hält die gesamte Bevölkerung von Marseille w Aufregung. Das Verhör bringt ganz unglaMiche Sachen zutage. So bat der Arzt unter anderem zahlreiche seiner Klienten und Klientinnen durch Einspritzun« r^n eingeschläfert und sich ihre Geldbörsen angeeignet. Die Zeugen erklären, '..af; sie an-s^esichts der Stellung des Arztes und seiner Herkunft aus einer der vornehmsten Fami- lien Südfrankreichs geschwiegen haben. Ferner führte die Untersuchung auf die Spur von vier ^veiteren Morden. Die Leicl)en der vier durch d'' Arzt getöteten Personen wurden ausgegraben. Vugrat leugnet bisher alles ab. t. Der großmütige E^^.^tte. Der Lamm- flcischbrater B. Iovanovi« in Beograd b^gab sich täglich um W Uhr an seine Arbeit uwd lieh seine junge, hübsche Güttin allein .zu Hause. Er kehrte nie vor 1 Uhr nachts hei'n, um welche Alnt ihn seine Gattin gewöhnlich abhol-te. Eines Tages aber, nachdem er einiges über seine Frau munkeln hörte, ließ cs ihm keine Ruhe und er kehrte bald nach l9 Uhr wie'ter nach Hause zurück. Zu seinem Leidwesen fand er seine Gattin in den Armen eines geivissen Lsubik^a Lozi<^, der ra^ch durch das Fenster eutslch. Ohne seiner Fr.iu weiter Vorwurfe KU machen, begvib sich Iva» novi6 tief traurig an die Arbeit. Dieser T^'^e aber san'ü er, als er von der Arbeit heiln-kehrte, die Wohnung leer, seine Frau entflohen. In einem Briefe teilte ihm seine Frau mit, daß sie Ljubi^a liebe und mit vhm entflohen sei. Aber schon noch einigen Tagen erhielt er abermals einen Brief von seiner Gattin, in dem sie lhn um Verzeihung har und erklärte, daß sie Ljubi5a als Schuft erkannt habe. Gleichzeitig bat sie um Erlaubnis zur Ri'lckkehr, was ihr der großmütige Gatte auch gestattete. Da aber Ivanovi«; na^i der Entleeckung der Flucht bei der Polizei die Anzeige erstattete, wird das Liebespaar einer Strafe wahrscheinlich nicht entgehen. t. Ein glücklicher Striisling. Nach zweijährigen! schweren Kerker wird in Kürze in Dal-las (Texas) ein Mann namens Gordon In-galls entlassen werden. Er hat in der Nähe von El'dvre.iti'o sAv5ansm Nai.iien „Coininercial Cables" auch nach Europa eindringt, hat nun feine Einwilligung zu der Vereinigung davon abhängig geinacht, daß seine Tochter voni Papste eineil Dispens erhalte. Die Sache wäre vi^ leichter gegangen, wenn sich Irviiig bequeint hätte, Katholik zu werden. Das will er aiber seinem alten Vater nicht antun. .Hingegen ist er bereit, die iveiteren Bedingungen Mackat?s nach Eintreffen der päpstlichen Dispens zu erfüllen, nänil?ch ersten?, sich wtholisch trai?en zu lassen, Meitens nieinals seine znküiiftige Gattin an der Ausübung ihrer religiös.'n Pflichten zu hindern und drittens eventuell eintreffenk^e Kiirder im katholischen Glaiiben zu erziehen. t. Galante Räuber. In Cicero, einer Stadt im aimerikanischen Staate Illiiwis, drangen fünf beivaffnete Räuber bei hellichtem Taie in die Ziveigftelle der „First National Bank", zwangen nrit vorAchaltenen Revolvern die dreizehn Angestellten, sich in da es schoil zur Gewohnheit wur>dr, da Ge-liäude als P^kattaiftl anzusehen. Ni. „Schneewittchen" i» Rationattl^oter. Die KnabenvolkÄschule 1 in der Raiz^ova ulica Itt führt iin hie-si^ Nationalthoater zil Gunsten des „UnterMtzungSvereineS für arnle Schlllkinder" am W. Juni l. I. um LV Uhr das „Schneewittchen" auf, das von Kr. ?!bt (op. ^50) vertonte Liederspiel i-n 3 len für 't»reistimlnigen Chor mit Solis uns Duetten, lebenden Bildern und Melodramen init Orchesterbegleitung. Die Regie hat au« Freuudlich'keit Herr RaSberyer, Regisseur des Nationaltheaters in Maribor, ülbemomme:«. Da ein großer Andrang AU erwarten ist, hat 'oie Schille für die nächiste Woche eine Wiederholung des Liederspieles nur ^r Kiltder vorgesehen, und ist die Ausflchrung am Montag nur für Erwachsene bostimM. In Anbetracht des iuohl.?ä:is,en ZtveckeS der AusWcung ist der S^such wärnlstenS zu enipfehlen. m: Eine Versammlung des Gewerbevereines. Der hiesige Gewevbeverein hielt vergangenen Dienstag im Hotel „Kosovo" eine Mit ^lieidervevsamml-ung ab, in welcher Herr Professor'Dr. Perihavee einen Vortrag über das neiie Wohnungsgeisetz unter besonderer Bern ci'sichtigii7tg der Gewerbetreibenden hi^lt und einzelne vorgebrachte Fälle besprochen ivurden. Der Bortrageuiüe erntete für seine Ausführungen allgemeinen Beifall. Ni. Neuerliche Vertagung der Tombola der Freiwilligen Feuerwehr in Maribor. Bon 'oer Leitung der Freiwiilligen Feuerwehr in Maribor wird uns mitgeteilt, daß die für Soiulta-g, den 21. Juni anberaumte Wohltä-tigkeitstoul'bola aus technischen Schwierig»kei-ten aus den 19. Juli vel-tagt werden mußte. Der Toiiiilmlakartenverkauf fin>t.et noch wei. terhin in allen Tabaktrafiiken und größeren Geschäften statt. Nl. Wetterbericht. V!aribor, 10. Juni, 8 Uhr früh. Luftdruck: 734; Barometerstand: 736; Thermohygroskop: — 16; Maxiinal- KausüttdAer. ^ Roman vo.. Ann-' Wothe. AA (Nachdruck verb'^^'"^^ „Was wollen Sie von nieluem Bruder?" fragte ich hervortretend, „iln?» iver siiid Sie?" „Es ist der alte Schnliedelein ans deiii g?l-deiien Winkel," flüsterte mir Dörte zii. Ich erfchrak bis nis innerste H.rz hinein. „Treten Sie ein," bat ich, von heiß^^r Angist gcfoiltert, den Freiii'den, „univ sQgen Sie >nir Ihr Anliegen. Vielleicht kmin iZ) Ihnen Auskunft geben." 'Der Al't'e sah mich einen Altgenblick un-Wslssig Nlit seinen listigt'ii, schwar^;cn Aiiyen AN, dann trat er in die Stube. Mir pochte dvs .Herz, aber scheinbar ruhig fragte ich den Fremden: „Was wollen Sie von meinem Bruder?" ' Und da redete der Alte, der augenscheinlich yan^ verängstigt war, ein wirres Zeug, d^aß er zufällig cvf^ihren, IoÄst haibe einen V.<'chsel aus^stellt. -- Wissen Sie, was dos ist?" un-terlirach Jrinentrilde sich sell^st und sah den Rittmeister erwnrwngsvoll an. Der nickte langsain und Jrmeiitriide fuhr Dort: „Der Wechsel lautet auf S0.s)00 Mark. Jobst wäre ioer Meiniing, daß der ^L^'chs'l grjt ^räseniiett würde, aber irgend et- was iiiüsse daran iiicl?t in Ordinling sein Uiid er wolle den Herrn Leutnant nur darauf aufmerksam ni-achen, wenn er inorgen srüh nicht zalile, der Wechsel deul Pa-pa präsentiert n>erde. Er hätte Iollist schon wie eiile Stecknadel in der g!''u»en Stadt gesucht, er hätte ilin a'ber nicht finden könnv'-n. Da sei er in seiner Herzensangst unk» ilm deii Herrn Leutnant zu retteii, zu uns gemnnt, da wir doch wo')! Jobst finden können nnd der Herr Papa es schließlich doch wohl e^chren inüßte. Er hätte aii'ch eiiien Zettel in Ioil^sts WohilUiig gelassen, wo er auf^eschrieibeii: „Gefahr in Sicht!" Der Herr Leutiiant wisse dann schon Beicheiio. Ich nahm alle meine Kraft zusaniiiien," schloß Irnientrude ihre Erzähluiig, „danüle ihm und sagnr-de, daß Jobst Nachricht erhielte. Er könne ohne Sorge sein. Unis dachte ich in meiner Herzenaiizst an Sie uild eilte hierher. Ich weiß imr ja soiist keinen Rat, es ist zn eilt-sehlich, zn schändlich!" Irnientrude schl-ug anfschliich^nd die Hände vor das von Tränen nasse Gesicht. „Uni Gotteswillen, Sne glauben 'voch nicht etwa, daß IMt die Papiere — gesälischt hat?" Iriiientrude nickte woi'tlos. „Das ist es ja gerade," schlnch'^te sie fas-s'Uiigslos aiif. „Wie kann der alte Mann joiist sich so äußern, wenn es niirllich nnr iiin die Schiil'dju'ln'iiu: hamelt, die bis niorgei^ be- schafft sein inuß. Ich bitte Sie, .Herr Rittmeister, retten Sie Iv'2'st, retten Sie uns alle! Wo ka kennt keine Schonuiig mehr, er hat schoil so viel N>aicl>sicht goübt." „Vielleicht kdnnt<' a-ber Ihr Bruder Die^-r-ich das Geld bestli^iffsn," wniidte Lünnges elii. „Wollen Sie ihm nicht wenigstens o.'r-lraiien? Könnte er Ihiien vielleicht nicht besser helfen als ich," — der ich Ihnen fern stehe, wollte er sagen. Er hivlt a>ber die Worte zurück ilud soll, Iriiil^ntnide frugeiid an, deiiN er dachte daran, dnß er ihr ja alich bM so iillhe stejeli ivürde ^vie ei» „Ach Sie," sagte Jrmentrude und ihre tränellfeuchten Augen strahlten auf. „Ihiieil vertraue ic^ so sehr. Sie sollen nichts weiter tun, als jet^t in die Stadt fahren und nicht eher uhen, als bis Sie Jobst gefunden. Dann solleil Sie i'hin sa-gen, nxis ich Ihnen erMlte »iild inir sofort, »venu auch mitten in . der Nacht, die Antl^twrt überinitteln. ^ werde einen Bindfaden aus uieinom ^nfter herab, lasseil, daran biiiden Sie ein Zeitelchen m,t der Antivort, die sie voil Jobst erhalten habeil. I'st iv-irklich das Schreckliche währ, so ist er geivarnt uird hat schließlich noch Zeit, die Sumine ailszntreiben. Ich ha^ auch am Wil-nla gedacht, aber ich sck)äine mich so, schÄnie niich so grenzenlos meiiieS Bruders." Jrnieiitrllde schluchzte heiß auif. Der Rittmeister strich ihr beruhigend, wie einem kranken Kinde, über das blonde Haar. „Ich glaube, Sie fohen zu schivarz, gnädiges Fräulein," tri>stete er Überzeugend, troy-dein es ihm selbst war, als hätte er einen Keiileiisck)lag ompfangen. „Ich 'stehe natürUch ganz W Ihrer Displ^tition. Wenn Sie einen Allgenbbick erlauben, ich will lilich nur fertig livachen. Ich begleite Sie dann nach Hause iNl'd iveM nichts unversucht lassen, Jobst noch heute zii sprechen." Er war, oihiie eiile Andwort albzilwarten, in das Nebenzi>iiiiiler getreten. Irineiltrilde saß iil dumpfer Bewußtlostg-leit ulld starrte in das Licht. NullMtt lSS vom so. Iutt? ISSS^ -----—^— » » Celke S temGe»otur: l8; Mint^maltemperatur: -z- l4; Dmchldruck: 15 Millw«ter: Wind-W; Bowöttuirg: Niederschlag: o. U«M«ste über die V»r?riegs«iitzwse. sNeHlautbanlNig des WohnungsgerichteS). Auf Tiittzrvmdion ves Herrn Obergelspan» Dr. 'Pirkmayer wird das hiesige Steueramt oen ^rtc'len kostenlos müMrche AuSkünsle über die tzö!^ der Vor?rei?gSmietzlnse ».rte'.-len. Die vorgeschriebene Stempelta^e Im Betrage von 20 Dinar wird nur in FM'en ein-yehoben, wo die BeMiguny der BorkriogZ-zinSlhöhe als Beilage für eine Ein-Aabe im Sinne des neuen Wohnungsgesetzes vev.ven-det wirid. Da zurzeit bei.m Steuevamte in Mietzinsfragen ein großer Andrang herrscht, wird das Publikum ei^ucht, Ori>nung un!» Msztplin zu halten und loie amtierende Äc-amtenschaft nicht zu drangjsakieren, da alle Parteien nach der Reihenfolge bodient werden. Wenn die Partsi keine Zeit hätte, aus eine mündliche Aufklärung z^ warten, so vm-psiehlt es sich, eine s6iriftliche Eingabe an das Stcuerantt zu richten, welche jedoch mit einem 5 Dinarstempol versehen soin mnft. In solchen Füllen wird idas Steueramt im Sinne des Art. v des Taxengesetzes schriftliche, ^tempelifreie AnMnfte erteilen, welche je-doch oen Charakter einer vollkomimen prilaci« ten Information ha-ben. Wenn solche schrt^-liche Aufklärungen beziv. Bestätigungen als Gc^u^-ch-berlaigen verwendet werden, sind sie Mrbodingt mit 20 Dinar zu st«^nlpeli>. m. >a der Knt^nbürgerschule in Marl« bor findet die Ginschreibung.mn 28. und 29. Juni d. I., jedesinal voil 8 bis 12 Uhr statt. Äe Schüler haben sich mit dem letzten Tchiil-Kengnisse, dem Taufscheine und Impfl'chcmc anK.zuweijen. nl. Almfest auf dem Mopnl vrh. Wie w r . in Erfaihrung brachten, fin'det Ku den Feicr-ta^on, a-ln 28. und M. d. M., bei der Alp^n-vereinshütte auf dem Klopni vrh (Aufstr^g von Fala in drei Stunden) ein großes Alm-scst 'statt. Die Vorbereitungen sind im vollen Gange. Für gute „bergkraxlerisch^-gomütliche Unterhaltung un!t» alles, was drum uVd dran, wird reichlich Sorge getrogen. m. Gchulausftellung am Deklktt gavod „Ves«a". Am 21. und 22. d. f>indet am De-kliski zavod „Besna" in Maribor die aNjährliche ?lusstelsung von Wäsche, Neidern, Hand arbeiten und Jeichnungen statt. Besuchszeit von 9—12 und 15—18 Uhr. V 178 m. Spende für die Feuerwehr. Herr Iakef Baunleister spendete aus Anlaß einer silbernen Hoch.^'it 250 Dinar für die hiesi-ge Freiwillige Feuerw^r und deren RettungS-abteilnng, wofilr iihm auf diesem Mge der herzlichste Dan? ausgesprochen wird. « I« MOgaSka Tlatina Praktiziert für innere KranU)eiten Univevs. ^zent Dr. L. N e-nadovitsch (ehemals in FranzenÄ>i^d). «004 * VambrinuS - Gartenkonzert heute Samö tag ab?i!d^, da Donnerstag verregnet. m. Reue Kurse für Maschinenschreiben, slo-«enisäde und deutsttze Stenographie sow» ein BuchhaltungSunterricht beginnen an der ' Privat-Lehranstalt Ant. Rud. Legat in Maribor am 1. Inli d. I. Prospekte und Einschreibungen im SchreHmaschinengeschSfte Ant. Rud. Legat Co., Maribor, Äovenska Uli« . ea 7, Telephon 100. Keine Filiale! 6290 *. Muh'Var. Sommerprograinm bei ermäßigten Preisen: Berl vttens, Zauberkünsl-lcr, das moderne Tanztrio Lini, La«, Georgette und Frl. D. Arvier, Sängerin. K23! Theater. I ^ ! Notionaltdeotee t» Mwldvk Frekay, i»:n lS. Jui»I: Geschlossen. Camötag, den 20. Juni: „Tosoa". Ab. B. (Coupone). ^f^plLl des Herrn Marko VuSktiviL B^ rttonisten der Zagreb 'r Oper. Eonntag, den 21. .^'ni: „Tosca^'. Ab. E. Gastsp^.'l des ersten Tenoristen der Za^ gr.ber Lp^r, Herrn Simenc. -s- Gojtlpici des Herrn M. vvAtovis m der Oper „ToSca". Samstag, den 20. d. wird in der dcs Scarpia wic'der Herr ??üarko V^i^kovie alS Gaist austreten. Ter Künstler Hit schon anläßlich .etneS lötz ten Gcvstjsp.e't?» snrch seine a>usgezei5ittel? T arstUlunkiffi n 't in der oügcnannten die Sympathien des ^ublilMs erwor.beil. Sport. Motorradrennen. Wie wir erfahren, veranstaltet der Moto« klub „Slovenija" am 28. und 29. Juni d. I. auf der Rennl^hn in Tezno bei Maribor ein Rad' und Motorradrennen für sämtliche Kategorien mit und ohne Beizvagen, für welches div Borbereitungsarbeiten bereits im vollen Gange sind. . Als Neuheit siclangen diesmal auch Gymk-hanf'^ ''!<"le fsir Autonwbile und Motorräder zur Ausschreibung. Es sind dies Geschicklichkeits-Wettbewerbe, bei welchen es nur auf die Fahrkunst d?s Lenkers ankommt, so daß eS auch den Besitzern nornwler Tourenmaschinen möglich ?st, an diesen interessanten Wettbewer^n teilzunehmen. Das Interesse ist bereits sehr rege und ner» spricht die Veranstaltung, wie im Borjahre, einen sslönzcnden Verlaus zu nehmen. Ausschreibungen und Anmeldeformulare sind zu bezieh?« vom: Motokklch „Slovcniija" Z?n LjuHsjana, Hotel Mikli?, Kolodvorska uli-ca. oder von Herrn Roman Pelikan, Mari-bo?, Alksandrova eesta 19. : M. O. Anl Sonntag, ^n 21. d. N. w.'r-den nachstehende Fu^aMvettspi«^ an>?''te.'». gen: In Maribor (Lportpla^z des S. K. N>'a-ritor): um Iki Nhr Poka^lspiel S. K. Muru— i. S. S. K. Maribor lZchiedsrich^vr Herr ?«!eInec); um 15 Uhr F^ndschnlftzipie» der ^tescrv'en der S. B. Rapid und des T K. V?erkur (säiiclLsrichter Herr Bizjalk); u 17 Uhr Pokalspiel S. B. Rapild—S. K. M rkur <'sch!e^'srichter Herr Radoliö, Platzinspi'ktion Herr Zellner). Die Eintrittskorbcn gelten für alle drei Wettspiele. In Ptuj finden am «ontttag folgende Wettspiele statt: T. K. Ptuj —T. K. Athletik iCelje) (Schi'od'srichter Herr Samu'da); S. K. Merkur-Jugend ge^n T. K. Ptuj'Iugl^nd (Schiedsrichter Herr S.'nncn-lchein). . T. G. tt. Merkm in Maribor. Heute Freitag den 19. d. M. um 20 Uhr in der l^ambrinuSs^alle Spielerversaimmlung aller Mannschaften. T'^ilim-Hme Pflicht! : Die UrWuayer in Tirol. Bergangenen Mittwoch fand in Innsbruck das Propa^ank»a spiel der Mannschaft F. C. National Mont'-video geg^'n das durch vier UrlMayer verstärkte Tiroler Teain statt. Aus dem wunderschönen fairen Zpicl gingen die Uruguayer ohne Anstrengung mit 6 : 0 (3 : 0) siogreiä) hervor. : Rurmi wieder in Europa. Paavo Nu' m; 'st in der Plrwo-che wiederum nach E'jr>p,i zurückgekehrt und fuhr one Auseinsialt nac!? Helsin^fors. Am Stockholiner Ba'hnbc»s wuvd^' er von zahlreichen Freunilien begrüszt, auch Wide, wel6',er aiui selben Tage Wv'ltr<'k'^rd über 20lX> Meter ge-'^^lxigen hatte, war da und empfing gleich Nurmis (^lückwüivsche. Nurmi will jekt ruhen und ei'st im Herbst im Stockholmer 5!'adion starrten. Nach Mitteleuropa hat er derzeit keine Schnsucht. -r!>- Kino BurAnAino. Ab heute Freitag bis einsck?ließ-lich Sonntag: „Die .Herrn» der Lüfte", 5» spannende Akte dcr Lleroplanattraktionen und Sensationen. Veretnsnachrichten v. Die Gesangsseitton „Kvoswda" in ribor veranstaltet am 20. d. M. um 8 Uhr abends im großen Äasinosaal^: einen Liederabend ntit gleichem Programni vom Mai unter Leitung des Diri;Mten 5?errn Vogri?. Das Konzert sollte am 18. Juni stattfinden, mußte jedoch infolge der Z/rkusvorstellinigen auf den 20. d. verschoben werden. V 1^0 v. Einladung. Der katholische Jugendverein veranstaltet am Sonntag den 21. d. M. im Vereinslokale und im Garten des Herrn Änderte in der Splavarska ulica 4 ein gro-^s Fest mit ausgewähltem Programm. Anfang um 5 Nhr nachmittags. Alle Freunde des Bereii'es und anständiger Unterhaltung sind hiemit hi^flichst eingeladen. — Der Ausschuß. ' B 179 v. Das Sommerfest des Arbeitergesangoer-eines „Frohsinn" findet a.m 21. Juni um 16 Uhr in Kl<'llienöak's Gastgarten und dessen Lokalitäten in Sduidenci statj. MujÄ, Gvlang, Tanz, neue Rutschbahn, Kegelschieben und andere Belustigungen bei einem nieoriz.n Eintritt von nur ü Dinar füi^ Nichtmitglie-der und 2.50 Dinar für Mltc,lieder! Nach der Tombola der Freiwilligen Feuerwehr aus zum Sommerfejte! B. 176 v. Radsahrklub „Edelweiß ,900" in Maribor teilt mit. daß am 28. und 29. d. der E weitageausflug dahin abgeändert wird, daß die Partie nach Sutinske toplice (in die herrliche kroatische Schweiz) stattfindet. Tie Fahrt geht diesmal über Ptuj, Sv. Vid, Schloß Trnkoian und Buthoklamm, guter Fahnneg. Abfabrt 4 Uhr früh von der Veli-ka kavarna. Motorsektion Abfahrt K Nhr früh gleichfalls von dort. Gäste willkommen. Die vori''hrlge Partie wird d"n T^eilnehmeln noch in angenehmster Erinnerung sein. Gute Verpflegung nnd prima Qualität des Vadcs. Führer: 1. Fahnvart Karl T^efengruber. V 75 Schwurgericht. Der Gattenmord in Bidanovci. In der Frühjahrs - Schwurlierichtssession wurde die Besitzerin L>atharina Daj^ar in Bidanovci (Prekmurje) wegen Gattenmordes zum Tode durch den Strang veruterlt. Der Kassationsgerichtshof gab der eingebrachten Berufung statt, da den Geschworenen knne Eventualfragen gestellt wurden, obwohl der Verlauf der Verhandlung die.^ als notwell-dig erwiesen hatte. Aus diesem Grunde .vnr-de die Erneuerung des Sirafu.rfahrens angeordnet. Die Vorgeschichte dieses traurigen Falles ist folgende: Der Besitzer Ludwig DajLar heiratete vor 18 Jahren die heutige Angeklagte. Sie brachte in div Ehe eine uneheliche Toch.'.'r mi!. Schon nach einiger Zeit brachen in der Familie Zwiftigkeiten aus, die sich immer mehr steigerten. Als. die Tochter erwachsen war, nahm sie sich im Einverstä-lduis nlit der Mutter und gegen den W'llen des ters einen Geliebten ins Haus. Dadurch wurden die gegenseitigen Bez'-'eh.mgen nech gespannter. Schließlich verlangte die Güttin sogar, der Bll>!'. Er't gegen 8 Uhr früh ging sie mit oer Tochter ltnd deren Liebhat^r wieder nach H.n?!', ie^ doch nicht ins Zimnier. '"? >? '» 'n ?tall. Einige Zeil später hielt auch der Nachbar Nachschau. Er fand den Mann init mehreren klaffenden Wundeil am Kopfe be.vusjl-los am Bod enliegen. Als er daraufk>'.n die Frau rief uud deu Schwerverletzten ins Bett schaffen und einen Arzt holen wollte, wider-jchte sich die Frau und sagte, es könne ihm ja so nichts uiehr Helsen. Lachend gnig sie wieder aus deiu Hause. Der Mann starb einige Stunden darauf an den erlittenen B.'r-letzungen, ohne das Bewußtseiu wieder erlangt zu haben. In der Untersnchung erklärte die Angeklagte, der Mann habe ihren zukünftigen Schwiegersohn mit einem Messer überfallen. Um eine Gewalttat zu verhüten, liade sie die Hacke geholt lind ihm einige Schläge versetzt, um ihn dadllrch zu betäubeu. Die Absicht, ihn zn ermorden, stellte sie entschieden in Ablvde uud verharrte auch bei der heutigen Verhandlung bei dieser Behauptung. Weiter schrlderte sie in krassen Worteu ihr Eheleben. Schon seit inekreren Jahren habe sie der Mann lnit dem Erschiesjen bedroht. Auch sei sie von ihin angestectt lvorden, lves-wegen sie bereils die i^ilage airf Scheidung der Ehe eingereicht hatte. Die Angeklagte verharrte bei der f^e'.,t?gen Verban'dlnng bei ibrer früheren i^lderung der Tat und betonte, nicht die Absicht jiehabt zu haben, den Gatten zu erulorden. Die Geschworeneil verneinten die Frae.e auf Mord llnd bestätigten die zweite Fra-^e al?s Ti^^t-schlag, lvoraus div Anoeklagle ^ Jal)U'tt ^^^rlers verurl-cil.^ wurde. Aus aller Welt. Der Maharadschq am Gpinnrad und die sl!s. gende Lieblingssrau. Der Maharadscha von Mysore, der Beher,^ scher eines der Sndstaaten Indiens, hat sich zu den von Gandhi vertretenen Grundsätzen l'ekehrt und verbringt einen Teil seines Tages am Spinnrad, ^r Maharadscha ist ein tiefreligiöser Mann und widmet sich mit Eifer dem Dienst seiner Fami^liengottheiten. Bevor er diesen a^er seine Verehrung bezeugt^ verbriugt er täglich eine halbe Stunde am Spinnrad, aus deni er Baumwollfäden zieht. Im Sinne Gandhis ist sein Ehrgeiz darauf gerichtet, nur Sachen aus Stoffen zu tragen, deren Rchinaterial er selbst erzeugt bat. Damit bekennt cr sich aber durchaus nicht zu den Grundsätzen der Ghandischen Politik; er will nur durch die Selbstbetätigung als Arb-eiter Bu^e für die Sünden tun, )ie er in seinem Leben begangen hat. Man weiß, daß Ghandi als eine d!?eser Bußen die Arlbeit aln Spinnrad predigt. Jin Gegensatz zu dein Maharadscha von Mysore zeigen sich der Herrsckier von Bhojpore nnd seine Ge-tnahlin de.n Fortschritten der uropäischen Technik dltrchaus geneigt. Als der engli'sche Flieger Allan Eobhan, der kürzlich den Mount Everest i'cherflog, nach vollendetem Flug in Delhi landete, wurde cr dort von dein Maharadscha vou Bhojpore begrüßt und zu seiner anssehenerregenden Leistung beglück wünscht. Seine Gemahlin äußerte gleichzeitig den lebhaften Wunsch, erninal zu fliegen, einen Wunsch, dessen Erfiillung der Mahara«. dscha au 'i unter bestimmten Bedingungen zusagte. ' "r allen? durfte nach der indischen Si^tte der europäische Flieger das Gesicht der Fran nicht sehen. Sic tr^f dicht verschleiert i'n einem dicht verhängten Auto auf dem Flugplatz ein. Der britische Feldadjutant des Maharadscha, der eitizigc Mann, der mit ihr sprechen dur^'t', veranlaßte sie, das Flug^^eug zu besteigen, wobei sie sorgsam darauf achten mirizte, ''ein Flieger beständig den Rücken zuzukehren. Nachdem die Kaibine sorgsam ver-schloffen war, erfolgte der Anfstirg. Es war das ersie Mal in der Geschichte Indien?, daß sich eine indische Fürstin in die Lüfte erhob. Nach der Riickkehr war.es Cobhan gleichfalls nicht gestatter, die junge Frau zu seben, die i'hilt durch den Mund des englischen Adjutanten ihren Dank für die interessante Fahrt und die neuen Eindrücke abstattete, die ihr der Flug verittittelt hatte. -LZ-- Keltere SSe. „Sei Nicht bSse!" Ein eheliches Zwiegespräch. Sie: „Versprich mir, daß du nicht böse bist." Er: „Warnin denn, mein Li^^bling?" Sie: „Versprich luir nur, daß dlt nicht bö» je bist, dann werde ich <'rzählen." Er: ..Also gut, ich verspreckie es." Sie: „Ja, siehst du, ich habe das Geld für die Miete und f^ir die Steilern genoiitmen und mi'r einen Pelz gekauft." Er (lvherrscht): „Das hast du fein gemacht, inei nLiebling."--- Fortsetzung am Abend. Er: „Versprich mir, daß du nicht bösc ir?irst, daiin werde ich erzählen." Sie: „Also gut, ich verspreche es." Er: „Ja, siehst du, ich habe deiuen Pelz wi'ed'^'r ins Geschäft zurückgetragen, mir das Geld geben lassen und damit die Miete und die Steltern bezahlt." Sie: „Du Scheusal!" » „Du, denk' dir, Bater," saigt ein jüZvisHer Arzt, „heut' Nacht sind drei Patienten von ulir geiultd ge-wordeu." — „Geschieht dir recht," sagte eer Vater, „ir>as ki'tiiN'merst du dich so wenig uiu die Leute." m. Gar mancher Kaufmann hat in seinem Geschäfte Leinenreste, ausrangierte Leinenst ücke usw., die er nicht ins Geld bringen kann. Wenn er diese der Rettungsabteilung spendet, erweist er nicht nur dieser einen großen Dienst, sondern mackt sich aiich uin div öffentliche Hilfsbereitschaft sehr vci^dient. Da die Rettuiigsabteilung infolge der schlechten sn?anziellen Lage schon jahrelang keinc? Neuanschaffung von Bett, und Leibwäsche vornehmen konnte und auch bei verschiedenen Unglücksfällen für Verbandzivecke Leinen stücke benötigt, wären ihr folche Spenden sebr willkoininen. Wir sind überzeugt, daß liniere ^^aufmannschaft diesem Ansuchen der lNettlingsabteiluug gcrn^ naKkominen wird. «-«I» «iVW? VM SV. ZM Volkswlrlsil^aft. Die Ernte und der Dinar. Wir strhen vor einer vlclverspre'chcnden Ernte, die Saatenstandsberichte lauten wenig stens danach. Nicht nur die ^wuschen Landwirte freuen sich darauf, das Reifen unserer Aehren wird auch anderwärts mit großem Interesse lbegleitet. DaS Land darf mit einer erhöhten Ausfuhr rechnen. Voriges Jahr um dieselbe Zeil fi«"! der Wert des Dinars in auffallender Weise. Diese Erscheinung wurde viel fach damit erklärt, dak die Finanzwelt, um bei uns billig kaufen zu können, de« Dwar fleißig auf den Markt bringe. Heuer zeigt sich die umgekehrte Erscheimlg. Seit Woch«n steigt der Di?ior ganz unheimlich, weil er im Auslande viel gesucht wird. Darf d'ie Erscheinung auch mit der Ernte in Zusamulenhang gebracht werden? Für die ersten Käufer, die den Dinar noch relativ biN?g erhalten konnten, mag die Rechnung noch stimmen, aber der teuere Dinar involviert auch eine teuere Bezahlung. Warum steigt also der Dinar? Mit der Ern-te allein ?st die Erscheinung nicht zu erklären. Die Deflationspolitik unseres Mnanzmini-sters soll die v ' iche sein. So behaupten wenigstens manche Zinanzkreise. ES i^t dec Ehrgeiz des Finanzunnlster^^, den Dinar hoch zu bringen, wenigstens so hoch w!e die Tschecho-kröne. Der Ehrgeiz wäre aller Ehren wert, aber das Experiment entwickelt sich zu rasch. Es gibt EnverbSkreise, bei welchen das Wachsen des. Dinars sehr unhe^lliiche Empfmdun-gen auslöst. Die reiche Ernte läßt endlich doch ein Sinken der Getreidepreise erwarten und die Ausländer, nlüt ihren mit Dinaren vollbespickten Börsen, werden gute Käufe machen können. Unsere Bauern toerden wohl in den Besitz von teneren Dinaren gelangen, werden diese Dinare aber anch teuer bleiben? Es ist nicht ausgeschlossen, daß div Zeche für das Wachsen des Dinars die Bauern und die heimatliche Bevölkerung werden zahlen müssen. Die vielen Transporte werden znxlr auch eine Menge Dinare einbringen, aber die Vkög-lichkei4, daß diese Dinare in wenigen Wochen viel von ihrem Wert einbü^n könnten, wird dem Verkehrsminister. die Freude an der Einnahme einigermaßen trü^n. Aus diesem Grunde ist es nicht leicht anzunehmen, daß die Politik des Finanzministers auch im Interesse aller seiner Ministerkollegen liegt. Es ist dieselbe Erscheinunss, die auch bei anderen Gelegenheiten l^obachtet werden kann. Die Wirkungskreise unserer Ministerien werden oft genug als selbstherrliche Tätigkeitsselder der Persönlichkeit aufgefaßt. Eme solche Persönlichkeit scheint auch unser Finanzminister zu sein, nM dem Steckenpferde, durch eine strenge Deflation den Dinar hoch zu bringen. Der teuere Dinar», mit der Aussicht, wieder billiger zu werden, ist aber ein schwacher Posten in der Rechnung der Finanzwelt. Die Deflation auf Kosten der St<^b?lität ist ein Experiment in unserer Valutapolitik, d^' nur dem Erwevb durch Kmrjunktur zugute kommt, eine solide Geschästisprlulation aber außerordentlich erschwert. Es ist kem Zweifel, daß die herrscheicke Unsicherheit im Werte des Dinars sehr viel zu der Teuerung bei-ttägt, die sich allein einer allzu zähen ekto!iter besten Weines, SW Hektoliter Obstmost, Wald, Wiesen, Aecker, l» Häuser samt Inven tar günstig verkäuflich. Auskunft erteilt Kepec, Maribor, (Vrasski trg?. 0244 Haus mit Zimmern, 3 Küchen, Quadratmeter (ijarten, Was serleitnng, elektrisches Licht, 8 Minuten vom .Hauvtplatze, unler fli'lnsiigen Zalimnsisbedinciuugen vcrkänslich. 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