?olloüu» pl»Ä»aG V xotovint. I7Sc»> A « / SchrMl«ltm,g, V«?v«M^ v»chdru«ker«i, Varid«,» Zuritt«,« »lica 4. 7et«phM^ZO ve?ug»prets«t ttdholen, mlmatl^ VW Z0^ Zustellen , « « » 21'^'^ Vurch Pos» . ... 20--. fiubland, monatlich . . , Zt>-» Einzelnummer vm 1 dt« 2»-^ Sei veftett««? der Ze>w»g ist d«r ttdo» »«m«n<»de»r»g Mr Slov««i«n »aU» tI?«>»ö«steiW drei Monat« eii>zui«i»de».Z« k«a»ivor<«»«, vriele oyHeMark« »ich« l»«s«rot«»a>i>»«tzm« >> a>« V»»A ^Mt«nr»>ch,s^«ftei««l^ w Wie» de« oltM ^,«i!7mte Wirtschaftsleben der Nation sich allzubald stellen müs^ten. Es liege iHm ferne, als einer Wahlregierung irgendwelche Fu-en zu geben, die er nicht erfüllen könnte, enfalls müßten diie gerechten Forderunder Arbeiterfchaft, die Pflichtbewußt Wvirtschastliche Werte schaffe, vollste Ve. k'lchdignng finden. Der Ministerpräsident ^ !te die Arböiterschaft vor dem Bekannt-ziM KommuniÄn-uS, da sie sich dadurch I eigene Fleiisch schneiden N'^vde. Die Ar-tt mi>gen ihrer politischen (Besinnung bleiben, das sei Priv^atan^elegenheit c'i-ieden Einzelnen, doch müsie der Arbei-Iugoislaiwiien die Autorität der Krone der Verfassung, hochhalten. ftr Ministerpräsident versprach, sich mit ' ^inanzminister und dem V-'rkehrsmini. ?!ttsichtllch der Krediliraap inS Einver- Stunde noch nicht bekannt ist. Als Exponent dieser Liste in Prekmurje ist der gewesene ungarische Justizminister Szasz auserse-hen. In radikalen Kreisen hosst man, daß es diesem prominenten ungarischen Politiker gelingen werde, nicht nur die Stimmen der ungarischen Nationalisten, sondern auch jene ungarnsreundlichen Slowenen in Prekmurje auf seiner Liste zu vereinigen. nehmen setzen zu wollen. Er selbst wer^ sein Möglichstes tun, daß die Wünsche der Arbeiterschaft nach Möglichkeit erfüllt werden. Daß die Frage der Materiallieferungen nun auch die stellenlose Arbeiterschaft in den staatlichen Betrieben bedrohe, sei auf das unglückliche Staatsrechnun^ögesetz zurückzuführen, i^s die nliue Skupschtina gleich nach ilirem Zusammentritt werde in Angriff nehmen müssen. Ter Ministerpräsident erbat sich von der Deputation die schriftlichen Forderungen an die Adresse des Groß^upans. Nachdom der Ministerpräsident sämtlichen Arbeitern die Hand gedrückt und den Betrag von AXX) Dinar für den Krankenfonds der Staatsbchnwerkftättler gespendet hatte, begab er sich mit seinen Begleitern nach Fala, wo er das Elektrizitätswerk einer eingehenden Besichtigung unterzog. Um 12 Uhr nrit-tays wurde die Rückfahrt nach Maribor angetreten, worauf im Kabinett des Groß-Zupans ein Empfang stattfand. Erdbebenkatastrophe im Heiligen Lande o. K a i r o, 12. Juli. Gestern um 15.9l> wuvde hier ein starkes Erdbeben verspürt, das in der Stadt selbst nur geringfügigen Schaden verursachte. Aus der Uingebung kommen jedoch Meldungen über einige Schäden, die aber glücklicherweise nicht zu gr"ß sind. Beunruhigeqide Meldungen liegen aus Palästin« vor, wo der Erdstoß große Perwüstungen anrichtete. In Jerusalem 'st über dem Heiligen Grabe der Turm eingestürzt, wobei mehrere Pilger getötet wurden. In den Vorstädten sind mehrere Heuser eingestürzt. Auch auf dem Oelberge sind meki-rere Personen getötet worden, da dortsp!lbst ein Pilgerhospiz in Trümmer gelegt wurde. Besonders großen Schaden verursachte das Beben in Jericho, n>o die meisten Menschenopfer zu beklagen find. Vhantastische Meldungen über König Ferdi-nand o. B u d a p e st, 12. Juli. In hiesigen Kreisen ist die Nachricht verbreitet, t^ß der runuinische König Fc'rdinand bereits vor mehreren Wochen seiner Krebskrankheit erlegen ist und einbalsamiert wurde. Mit Rücksicht auf die innerpolitisckie Spannung erachten es die maßgebenden Kreise für not-wcichia. den T»d des Königs vorläufig -^u verschweigen. Die ein^balsamierte Leiche des Herrschers wurde nach Scrobischte überführt, von wo später in geeignetem Zeitpunkte das feierliche Leichenbegängnis stattfinden soll. o. B A k a re st, 12. Juli. Mit Rücksicht aus die im Auslande verbreiteten pbaniasti-schen Meldungen über den Gesundheitsznstand des Königs Ferdiinand verösfentlicht heute die offizielle Agentur „Orientr^dio" ein Kommuniguee, worin sie alle die>e N-ich-vrchten entschiedenst dementirt und hervorhebt, da^ der Gesundheitszustand des Herrschers unveränert sei. Aus diesem Grunde Vierden auch keine ärztlichen Bullstins mchr ausgegeben. ' Furchtbares tlngewtter über Varis o. P a r i s, 12. Juli. Gestern abends wütete über Staidt und Umgebung ein fürchterliches Ungewitter, das eine regelrechte Ue-berschwemmung verursachte. Die Kanäle konnten die ungeheuren Wassermengen nicht mehr bewältigen, weshalb fast alle Geschäftsläden binnen kurzem unter Wasser standen. Durch das Wasser wurde an mehreren Stellen auch die Straßenpslasterung untergraben, sl>daß in ganzen Stadtvierteln der Verkehr lahmgelegt wurde. Noch größer sind die Schäden in der Umgebung von Paris, wo sämtliche Gartenanlagen vernichtet sind. Durch den Wirbelsturm wuvden Kahlrecht Telephonleitungen zerstört. Kino Apolo. Ab Mittwoch: Neu! ReU Das große Wun'derwerk in l0 Prachtoktei 0«r U/sg In «ßl« Vsi'-s»n»«nkvlt Das Rätsel des Lebens und Sterben?, Furcht, Liebe und der — Wiedergeburl Iofes Schildkraut: — Ietta Goudal! Prachtbilder! MmderHares SpieI Kurze Nachrichten o. V l e d, 12. Juli. Vor seiner Abreist nach Maribor empsing der Ministerpräsident gestern in einer zweistiindigen Konferenz des italienischen Gesandten Bodrero. Sowohl Herr Vukiöeviü als auch General Bodrert lehnten nach der Konserenz jedwede Erklä« rung ab. Allgemein herrscht die Anficht vov das; diese Konferenz im Zusammenhang mii der Wieder«»fnahme der Verhandlungen zmt fchen Beograd und Rom ficht. VvrsenberiMe L j ub li ana, 12. Juli. (Schlichkiirs-^ Berlin i!^50.50, Budapest 99.35, Zürich 1l)95, Wien 801.25, Loiidon 276.30, vork 50.80, Paris 223.50, Pvag M.vq Mailand 3l)3. < Z a g r e b, 12. Juli. (Schlußkurfe.)' L don 275.90—270.90, Nowtior? 5K.70 50.90. Paris 222.125-224.125, MaikrnD W7.59—309.59, Zürich 1093.50—1095.50. Berlin 1349—13^')2, Wien 792.75-801.75« Prag 168.20-169. Englands innere Volltik Von e. V. (Schluß). Der neue Kurs der englischen Politik begann an dem denMr ungünstigsten Zeitpunkt und unter den widrigsten Verhältnissen. Um sich die Hilfe Italiens gegen Ruszlaild und China, aber auch gege?: die französischen und amerikanischen Bestrebungen zu sichern, mußte Chamberlain A!ussolini in Si'ldostenrop freie .Hand lasien, d. h. d'e fortgesetzte Beunruhigung Europas durch die italienische Politik dulden und die dadurch il^dingten Schwierigkeliten hinnehmen, zugleich im Fernen Osten, wo sich die Dinge in ständigem Fluße befinden und nichts sicher ist als der rasche Wechsel, unter den ungünstigsten Umständen die sdarke H<^nd zeigen, d. h. reine Prestigepolitik treiben und in Europa das politisck)e und wirtschaftliche Ansehen Englands, das durch den Streik sckKier gelitten ^tte, so rasch als möglich wieder^ierstellen. Vor allem aber mußte die innere Entwicklung Englands, das nach den großen Schäden der letzten Monate und Jahre uowiendig Nnhe und Frieden branch-te, vor weiteren Erschütterungen geschlitzt werden. Der große Streit endete bekanntlich mit der Niederlage der Arbeiter, die enttänscht und mutlos die Arbeit wieder aufnahmen, erbittert über ihre Führer, unter sich uneinig nnd mit leeren Kassen ^damals zu jedem Widerstand unfähig waren. Die Gewerkschaften waren geschwächt und machtlos, die Arbeiterpartei drohte in niebrere einander befehdende und einen gefchl^ lichen Nendepunkt darstelle. Slowenien könne nicht immerfort eine sticfmiitterliche Behandlung erfahren. D^Ie Radikalen hätten sich für diese Avsammenarüeit mit der Dr. Ko-roZee-Cruppe ousdriiSlichft auf Wz^insch der slowe,lischen Organisation entschlossen. Ue-drigenS — sagte der Regierun^chef — die IAnii>eseniheit der englischen Truppen in IC-Hina konnte die Fortschritte der nationalen Bewegung nicht vechindcrn, die Fremden wurden schritdiveiise aus dem Lande i'lr-bvängt und dir Dinge nahmen trotz einiger Augenblickserfolge der britischen Politik V)ren Lauf ^nz im russischen Sinne. Der Vlte Gegensatz zwischen England und Rus;-lan>d wurde in Ostaßen weiter verschärft, das Wevhültms Mischen den beiden Sterung in dem neuen Weißbuch wurden von einem großen Teil der Presse össentlich angezweifelt, die Minister weMn des „gegenwärtig völlig unnötigen" Bruches von allen Seitvn scharf angegriffen, nmnentlich von den FiHrern der englischen Wirtschaft, die immer wioder auf die sc^oere Schädiffung des Exports Hinsviesen, die England jetzt weniger denn je ertragen könne. Als div Mihsti-mmung ihren Höhepunkt erreicht hatte, konnte Baldkivin die Aufinerksamkeit der Bevölkerung durch das Vorgvhen gegen Aegypten für kurze Zeit anderweibig ibeschäftigen, doch bald wi^'oer holten sich die Angriffe gegen die Regierung, die schon nach kurzer Zeit einsehen mußte, baß ihre Stellung durcki die neuen Maßnahmen keineswegs gefestigt wurde. Die in letzter Zeit stattgesundenen Nachwahlen zum Untechause geben ein deutliches Bild der Lage im Innern: in Leith, North-South-wark (London) und Boswortlb siegten die Liberalen, nur in Westbury tonnte sich der konservative Kandidat nlit einer Mehrheit von sage und schreibe 149 Stimmen durchsetzen. während die Partei b^'i den letzten Wahlen dort eine Mehrheit von rund ?(XX) Stimmen h?nservativen, allerdings mit einer Stimmenoinbuße von fast 6000 Wählern, die sich zu gleichen Teilen silr die Libe-»»len und die Labour erklärten. Das alles waren schlimme Vorzeichen für dil? kommenden allgemeinen Wahlen, von denen das endg-ltige Schicksal der konservativen Partei, ihrer Regierung und ihrer Kolitik ob^ngen wird. Sollten die Konser- sg. M a r i b or, S2. Juli. radikale Partei sei nicht so sehr den Radikalen als vornehmlich dem Staate nötig. Man habe jetzt zu neuen Methoden gegrissen, doch müsse die Politik von der Solidität beherrscht werden. Das gegenseitige Uebervorteilen kijn ne in der Innenpolitik keine haltbare Basis abgeben. A^»s die Verhältnisse in der radikalen Partei zurückkommend erklärte Herr Vu kiLcvit^: Ich kenne grundsetzlich keine PaSie-lSruppe und kein Zentrum, ich kenne nur Radikale . . . Der Ministerpräsident verabschiedete * sich in vorgerilckter stunde auf das herzlichste v.^ den Teilnehmern des gemiitlichen 'i.'löcnds und Hegob sich sodann zur Ruhe. Heute um 9 Uhr vormittags besuchte der Minist>crpräsidcnt mittels Auto die Stick-stoffivevke in Ruke und das Elektrizitätswerk in Fala. Um 11 Uhr wurde die Rückfahrt nach Mariibor angetreten, worauf der Ministerpräsident einer Konferenz der hiesigen radikalen Parteifunktionäre beiiivo-hnte. Daraufhin emlpifing Herr VukiLeviä zwei Abordnungen der Ägrhl der Peers soll auf die HÄlfte verringert und dem 5)berhaus eine Reihe seiner srühe-ren Rechte, insbesondere das der Budget-be-tvirrigung. zurückgegeben wecken. Da die Ergänzung des Oberhauses ausschkteßlich durch königliche Ernennungen, nicht durch Wahlen stattfinden soll, würde der Minister-Präzfidcnit, dem das Vorschlagsrecht zusteht, dann in der Lage sein, die Zusammensetzung der ersten Kammer maßgebend zu beein-slussen und sich dort eine verläßliche Mehrheit zu sichern. Die Vorschläge der Regierung wurden den Lords mn 20. Juni unterbreitet und von ihnen in, als^iem. genehmigt. T'a-gegen stieß die Regierungsvorlage, wie zu erivarten war, im Unterhause auf scdarfe Kritik seitens der Liberalen und der Arbeiter Partei. Mic Donald erklärte in der Debatte, daß er keineswegs gegen eine Reform der ersten Kammer sei, die Schaffung eines par. tcipolitischen Oberhauses aber mit aller Schärfe bekämpfen werde, dessen Zweck ledig lich die Sicherung der Macht der K'vnser-vativen sei. Denn diese Partei werde dll.:ch die nächsten Wahlen von der Regierung verdrängt werden. Eine düstere Prophezeiung. Wird sie Wahrheit werden? Noch ist die nächste Zi'« kunft ungewiß, denn zunächst ist nicht abzusehen, ob der Nutzen der geplanten Maß-nahnien für die Konservativen wirklich größer sein wird als der Schaden, den sie an richten, nämlich die Stärkung der Opposition. Soviel aber steht fest: daß die innerpolitische Lage in England durch die neuen Regierungs vorlagen außerordentlich verschärft wurde und das Land schlveren Kämpfen entgegengeht. die von allen Parteien mit allen ikjilen zu Gebote ftehenden Mitteln durchgeführt werden. Die nächsten Monate werden, wenn nicht alle Anzeichen täuschen, in England bedeutsame Ereignisse bringen und die große Entscheidung vorbereiten, die im Jahre 1928 fallen wird: wer soll England in Zukunft regieren? „High season" I. Ja, auch Maribor hat seine Hochsaison. In den Draubädern wimmelt es nur so, und die vielen Männlein und Weiblein wüßten wirklich nicht, wie man diese heißen Julitage in Maribor anders verbringen könnte als in den schmutzigen, aber kühlen Fluten der Drau. Seit Jahren wäre es einfach undenkbar gewesen, daß Herren und Damen gemeinsam baden. Heute ist dem schon längst nicht mehr so. Freilich, die Mucker und Matronen würden sich in heller Empörung über die »sittliche Verkommenheit« unserer Zeit ergehen, wenn sie zusehen müßten, wie das lustige Völkchen der Kühlung Suchenden den »Strand« belebt, wie Jung und Alt bedacht ist, die sengenden Sonnenstrahlen auf die von Büroluft gebleichten Glieder zu konzentrieren. Die Unmöglichkeit von einst hat sich zur Selbstverständlichkeit von heute verwandelt. Es ist gut so, dpnn unsere junge Generation braucht recht viel Luft, Sonne und Wasser, und die maßgebenden Volkshygieniker mögen sich's merken, daß die Gelder, die für Strand-und Schwimmbäderanlagen verausgabt wer_ den, wirklich gut angelegt sind. Man wird dann wenigstens mit der Tuberkulose-Bekämpfung weniger zu tun haben, eine Meinungsäußerung, die mir die verdienstvollen Herren von der Antituberkulose-Liga verzeihen mögen. Und an modernen Badeanlagen mangelt es wirklich in Maribor, eine Tatsache, die schon der Gemeinderat begriffen hat und sich redlich zu bemühen scheint, Abhilfe zu schaffen. Geben wir uns also der Hoffnung hin, daß die Stadtgemeinde der Bevölkerung bis zur nächsten Hochsaison wenigstens das versprochene Schwimmbad i» der Kärntner Vorstadt schenkt. * II. Eine Hitze, als wären wir in den Hundstagen! Die Stadt ist in den ersten NachmJt-tagsstunden wie ausgestorben. Die Wachleute schwitzen an den Straßenkreuzungen in ihren Winteruniformen- weil die Maßgebenden im Innenministerium die sich jetzt größtenteils in ausländischen Bädern befinden, die Notwendigkeit der Einführung von Zwilch-monturen noch nicht eingesehen haben. Ue-ber den glühenden Asphalt, der vom städtischen Sprengwagen so flüchtig mit Wasser bestäubt wird wie ein Bienenschwarm, wan, dem, schwitzend und nach Jedem Schatten spähend nur dio jenigen, die es müssen. Das ist die Hochsaison für den Gefrorenes-Verkäufer, der auf den leisesten Wink sich be. eilt, mit seinen nicht gerade apetittlichen Hän den eine Oblatdüte des kühlenden Siißwas-sers im gefrorenen. Zustand zu verabrei-chen . . . In den Parkanlagen sitzen um diese Zelt meist diejenigen, die sich den Vorgeschmack auf den kommenden Urlaub holen, Irgend ein Student, der keine Klassiker oder Algebra büffelt, vielmehr über die letzte Niederlage seines Sportklubs grübelt. Dort reiten zwei Pensionisten, zueinander gekehrt, eine Bank. Die alten Herren sind in ihre Schnapspartie so vertieft, daß sie das leise Schnarchen ihres eingeschlummerten Kollegen gar nicht bemerken . . . Ein neugieriger Buch-fink sucht die Umgebung der Bank nach Brosamen ab . . . Dumpfe Schwüle lastet auf dein Laubdächern der Kastanienbäume. Scarabaeus. Nachrichten vom Tage Die „neue Sintflut" im Erzgebirge B e r l i n, 11. Juli. Wie sich jetzt her-c^usstellt, sind durch das Hochwasser im Erzgebirge viele Familien vollständiig ausegrot-tet worden. In Berg--Gicßhübl allein sind sieben Aamilien mit insgesamt 30 Köpfen ertrunken. Unter den Toten befindet sich auch ein 50 Jahre alter Mann, der während des Utrwetters nicht weniger als fechs Frauen aus den Flutten rettete. Bei der Rettung der siebenten aber wurde er von di?n Wasser-massen fortgespült und ertrank. Das Müglitztal ist in einer Länge von 30 Km. vollständig verwüstet. Die Beschädiigung der Eiscilbahn-dä-nliue ist so schiver, daß diese neu aufgebaut werden müssen. Die Arbeiten zur Ber-guttg der Leichen gestalten sich dadurch besonders entsetzlich, daß die nieisten Leichen furchtbare Berstümmelllngen ausweisen und viele sogar durch das Geröll in einzelne Teile zerrissen wurden. Inzwischen haben auch die Bergungsarbeiten drei Todesopfer gefordert, >da drei Feuerwehrleute beim Üe-berschreiten einer Brücke fortgerifsen wurden und ertranken. Dresden, 11. Juli. Nach amtlichen Fest ftellungen sitch der Unwetterkatastrophe vom Freitag im Gottleuba- und im Müglitztal 145 Menschen zum Opfer gefallen. Es ist zu ho^ffen, daß diese Verlustliste keine wesentliche Echöhung erfahren wird. B e r l i n, II. Juli. Auf der „Mon-tagöpost" wurde der größte Sachschaden durch die Ueberschwemmungen in Glashütte und Umgebung angerichtet. In der IH-ren1>aibri'k von Stübner sind dicke Mauern geborsten und wertvolle Instrumente wurden weggesp-ült. Im Bahnhof Glashütte ist eine Wassev^voge ansckieinend zwischen zwei Züge geraten; der eine wurde trach lin^s, der andere nach rechts unlgewovsen. In einer Konditorei sind alle Bewohner des Erd. geschosses ertrunken. In einem anderen Hause .ist eine gcinze FamiUe im Schlmnm erstickt. Der Bchtthos von Lauenstein ist vokkstän« dig zerstört. Ein (Güterzug wurde auf dem Bahnhof von Lauenstein vier Meter wei cruf die Straße gedrllckt. Die Verwüstungei sind schlinlmer als nach einer große Schlacht. Ausbruch des KNaue Der größte Vulkan der Welt, «der Kilanea ist wieder tätig geworden. Die Lavaström waren von Feuergarben begleitet, die im Halbdunkel der Morgendämmerung ein vrächtiges SckMuspiel boten. Der Kilauea is ein 12^ Meter hvher Basaltvulkan mit übereinander gelagerten Lavaschichten. Sein Eruptionen haben ebenso wie die de übrigen hawaischen Vulkane einen ruhigen nicht explosiven Charakter. Da Seaine Asche nicht ausgeworfen werden, ist es mZg lich, die Ausbrüche gefahrlos aus näM^> Nähe zu beobachten. So konnten in Zeite relativer Rllhe Messungen der Veränderun gen der slüssigen und festen Vavamassen in nerhalb der KraterÄssnungen stattfinden Das Studium des Kilauea die wissen schaftliche Erkenntnis der unterirdische Kräfte der Erde wesentlich gefördert. De große Krater des Kilauea ist fast ein Kilo Nieter lang und über 600 Meter breit. Er is von 100 bis?30 Meter hohen Klippen ein geschlossen und umsaßt am Südwestend den von achtzig Meter hohe Lavawänden umgebenen Lavasee lemetbwmt (Haus des ^uers). Die Tätigsci des Windes bibdet aus den gegen die Felse geschleuderten LavMwassen merklwürdige Fä den, die man Peles Haar nennt. Der Kilaue wird vielfach von Touristen besucht. An sei nem Qstvand gibt es sogar ein Hotel, da „Bolcano House". . t. Tfchechoslotvakische Auszeichnung. De Präsident der tschechoslowafrschen Republi kiat detn Außemninister Dr. Boja Mar ko vi 6 'den Orden des Weißen Löwen crstc Klselben Orden dritter Klasse und dem Mi-lttävattache in Prag General Michael N e-nadoviL denselben Orden fünfter Kl ste verliehen. t. Der Geeheld vom Skagerrak erttunken. B e r l i n, 12. Juli. Der Seeheld der Ska-gerrakschlacht, Admiral K o ch, ist bei Nin-dorf an der vsbsee beim Baden ertrunten. t. ReichSgras Robert Teelago Der w Alt-Oesterreich angeschene Politiker ReichS-yras Robert T e r l a g o ist dieser Toye aus seinem Gute in Südtirol im Alter von SV Jahren gestorben. t. Aufschub der vemeindeMchl« w Aa- greb. Die Gemeinixwahlen in Zagreb, die ursprünglich am 28. August hätten stattfindet^ sollen, wurhen bis zum 4. Eeptember ^rschobcn und finden somit eine Woche vor den Skupschtinawahlen statt. t Die Bintgar-Brücke »jeder hergestellt. Die im Herbst w-sgeschivemmte Brilcke iMr den Kum in der romantischen Klamm Bint-gar bei Vled ist wieder hergestellt und wur«de Sonntag dein Verkehr übergeben. t. 8Vjähriges Jubiläum der Bahn durch Krain. Dieser Ta^ begechen wir den 80. YaHreStay des Beginnes des Bahnhaf>bau« es in Ljubljana. Am 18. August 1949 kam der erste Zug auS Celse nach Liubljana und einen Monat später der erste Zug direkt aus Wien. Der Verkehr auf der Strecke Vjub-lsana^Triest muvde erst am 28. Juli 185"? eröffnet. Die ehomaliige Südbahnlinie Wien ^Tricst war die erste Eisenbahn auf dem Gebiete Sloweniens. '"" t. Verschollen. Zeit August 1914 ist der im Jahre 1^3 geborene ^fanterist Johann PleLko aus Go»mils^ bei Celje verschol-len. Er ist mit der 1. Marschkonlpognie deS 47. Infanterieregiments nach Galizien di-rigicrt wordein Seine letzte Karte, däe er seinen Ange^ljörigen aus Lentberg gesandt bat, datiert vl>m 28. August 1V14. Wer von den Aidgehörigen des ehemaligen 47. Jitifan-tericregiments edivas von ihm wissen sollte, insbesondere aber, ob, wann und wo er gefallen ist, wird instiindig ersucht» darüber Mitteilungen an seine Frau Viiaria Pleöko in G^milsko (gegen Vergütung der Ausla-gen) zukommen zu lassen. t. Valdbrand. Eonntag entstand bci Wtiea viil großer Waldbrand, der eid blieb tot am Platze. — Bamstag ab<:nds geriet auf der Etation Iesemce die EisenbahnerSgattin FranSiSka IegliL. al'? ne ihrem Gemahl das Abendessen in das Heizhaus trug, beim Ueber« schreiten der l^leise. unter eine Lokmnotive und wurde da'bk'i schwer verletzt. Gie wurde ins Kiianken.^aus na.-l? Ljubljana überführt. ^Jhr Austand ist noch immer äußerst kritisch. t. Gchlangenplage in Bosnien. In VoSt?ii^n unk der .^'Herzegowina treten im heungen ! Jahre Giftschlaergen in riesigen Massen cvs. In der letzten Zeit wurden zahlreiche P''r« lonen von 5>ornvipern gebisien. Für die Ausrottung der Giftschlangen find Prämien in der 5>öhe von d Dinar per Tclilun-Ige ausgeschrieben. Di« Bevölkerung macht teifrig Jagd auf d^se gefährlichen Ddere '.»l^d ^hat schon zahlreiche Exemplare abgeliefert. t. Die Doppeltrauvng im Mugzeug und libre Fölsen. Die Dovtieltrauuna im Äl«a« zeug über Berlin hat für den Pastor, der die Trauungen vornahm, den Pfarrer TiSmann, ein unangenehmes Nachspiel gehabt insofern, als er vom evangelisch^ Konstitorium vorläufig von seinem Ämt suspendiert wurde. Der evangelische Pressedienst veröffentlicht dazu eine ErNäruirg, worin diese Doppel-tvauung als geschmacklos bezeichnet und von einer ^rabn^rdigung einer ernsten kirchlichen Handlung gerochen wird. t. PrSfident Doumergu« erhSlt einen Heiratsantrag. Der PrMent der französi« schen Republik, .Herr Doumerg^e, der c n eingefleischter Ha^tolz ist. hat kürzlich von einer reichen amerikanischen Dame einen regelrechten .Heiratsantrag erhalten, in dem sich die heiratslustige Amerikanerin mit folgenden Worten anpries: „Ich bin 30 Jahre alt, hübsch und habe mir ein ungewöhnlich jugendliches Aussehen bewahrt. Aus den Kreisen der franz^ischen Aristokratie lagen mir bereits zahlrei^ HeiratSanträge vor, die ich aber ausnahmslos zurückgewiesen habe. Da ich erftchr. daß Sie noch Junggeselle find, wage ich, Anen hiernlit meine .Hand anzutragen. ^ !^be ein Vermögen von ll Millionen Franken, die ich als ratSgut mit in die Ghe bringe. Anbei fe^de ich J-Hnen mein Bild. Antworten 5ie mir, bitte, so rasch wic möglich." Ter Pariser „Quotidien". der die Geichlchte er',ä:>lt. ,'t,. rät leider nicht, ob und in welchem ^innc Präsident Doumergve geantwortet hat. o t. Kuriofe SratulationSkarte. Der amerikanische Präsident Covltdge hat bekanntlich in aller Etille seinen 50. (^burt?tag gefeiert. ES traf eine .Hochflut von Glüct^vunschsen-dungen bei rhnk ein. darunter nicht weniger als Wl)1 Briefe mid .Hunderte ven Paketen, von denen die meisten Zigarren oder Fisckie-reigeräte enthielten. Die originetlstc Gabe aber war eine 1.20 Vieter hohe und 1.80 Meter breite Glückwunfchkartl', auf der ein Kartenbild der Vereinigten Staaten gemalt war. wo^i auf dem (Gebiet ji^des einzelnen StatteS eine ^^erze steckte. Als der Präsident eigenhändig die Üerzen herauszog, traten in den Oeffnnngen, die daidurch frei wurden, die Unterschriften der Gouverneure jedes Staates zutage. lVouverneur Weels von Ver, mont, der den originellen Einfall dieser Karte gehaibt und ihre Vorbereitung durchgeführt hatte, sandte dem Präsidentten diesen Glückwunsch mit einem Gedicht, das freilich eher politischen als literarischen Wert beanspruchen kann. RachNchtm aus Maribor Srele Wodnungm Das AohnungSgemcht schreibt fol^zende freie Wohnungen «uis: Mejt« uvca ZV, Parterre, 1 Hparhevdßimmer von der Partei Johann Aoban; tdoroSka cesta SS, Dachboden am Hofe, 1 Sparherdzimm r (Johann Diiniec); Koroi^ka cesta 43, Hof, 1 Spardherdßimmer (Wois LaSbocher); M'.^lj-ska cesta 72, Dachboden, 1 Spav!^r^zimu«:r (Karl Nerat); Brazova uliea 6, 3. Stock, 4 Zimmer, j^che und Nebenräume (Dr. Michael Podlesnik); BetrinjsSa uliea 18, 1. Stock, 3 Zimmer. M^e «ch Neben räume) (Moritz Dadieu); Linhartova ul. 2b. 1. Stock, 2 Zimmer, Küche und Nebenrä'lme (Johann Bodopivee); Oh ie!ezn»ici S, 1. St., 2 Zimmer, und Nebenrämne (Viktor Temm); Gplaivarsva uliea 7, 1. Stock, 1 Zimmer, K^che und Nebenräum« (Johann Daniko); Langusova uliea 8. Parterre, 1 Zimmer, Küche und Nc!benrämne (Josef Wagner); Melfsfa cesta W. Parterre, 1 Zim mer, Küche und Ne^nväilme (Anton Hub-mann): TeWo, Pwjfta eesw Hof, ^ Zimmer, Küche und Nebenrätvme (Jossf .Horvat); Tezno, PbusiHa eestv 81, 1 Zimmer, A^llche und NebenrSume (Anton Jugo-viö): Studenci, Zrinistega ultra 17, Parterre, 1 Zimmer, Küche und Nebenriiume sAn-ton Kotnik); Gv. Lenart v Gl. gor. SS, 1 Zimmer. Küche und ?^benrÄume (Josef Re-Sek); Glov. Bistrica 1l>t, 2 Zimmer-, Küche und NebenrSume (Josef Jelen). D^ Gei^^ che um Zuteilmtg sind spätestens M !4. d. M. vormittags einzureÄ^n. m. Dechant Stefan Pwee 's'. Bergangenen Sonntvg verschied in ^izeniea der dortige Dechant Herr Stefan P ivee im Älter von S4 Jahren. Nach der Messe, die er noch zelebrierte, wurde er vom Ählage getcok> fen. Der Verstorbene wird Morgen, Mitt woch, um 8 Uhr früh in Vuzenica zu Grabe getragen. R. i. p.! m. LajnSiL t»ird reaktioiett? Der sei nerzeitige BezirkShauptmann von Maribor, Herr Dr. S. L a j n S i k, der l»ch seiner Versetzu^ in den Ruhestand m Ntaeibor eine Wirtschastskan^lei eröffnet hat. soll in den nächsten Tagen reaktiviert werden. m. Pra«e«ade?onzert. Morgen. Mitt woch, den 14. d. M. IM1 1y Uhr f'ndet im Ctadtpark ein PromenadekonM nvit r>ch haltigem Programm statt. m. Aus dem VtaatSdienfte. Zum Prüdes sor an der LohrorbildungSanstalt in Ma ri'bor nmrde der pensioniert» Kreisschulin spektor Herr Johann V r 8 Laf ernannt. In die höhere Gruppe rückten die Gym nasialprofessoren Johann LcSko v ; ek in MlCtHor und Max Ravter n Mur-sba Sobota vor. m. Finantpolitisches vo« der Krei4ver> waliung. Geisern vorniittogs traf aus grad der SestionSchef im FmanM-inisie-ri^ Dr. T o 8 i ü ^ Maribor ein, um nnt dem KreiSa»isschuß hittfichttich verschiel dener Fitmnzsvagen in Fühlung zu traten Gleich nach seißier Ankunft fand im Ge, bäude des GrokZuvanats eine Eit»una des Maribor. 12. Juli 1V27. l KreisauKschusses statt, welcher der genannte Beamte deS FinanMimsteriums Seiwohnte. m. Ministerpräsident Bukie?r^« — rin begeisterter Petrijünger. Der Miwstcrpiü iident ließ gestern abends bei der an lmde rer Stelle wiedergcgcbnen geselligen Zu ammenvunst im Hotel „Mervn" einen über fünf Kilograndm schweren Fllrßkarp-'en servieren, den er nachniittags in Geielll chaft des Königs in der Näl?? vk'n Mcdvo> de bei Ljubljana selbst geangelt hatte. m. Die Leitttng der Gewerbesortbildungs schule in Maribor fordert alle Lel^Älinge und Lehrmädchen aus, ilire Zeugnisse, auch jei'e aus früheren Jahren, beitn Tnener der .^abenbürgcrschule in der Krekova uliica zu beheben. m. Die Lieferanten son staatlichen Aem-tern, Unftalten usw. tvevdcn ^irauf mt Familie delogiert und seine Familie von behördlichen Organen auf die Straße gestellt. Am 7. August 1927: Feuerwehr Tombola am Trg Svobode! dischen Handelsreiseitden enviesenermaHe, als sie in den heimischen Geschäften koste» Ter einnial unterschriebene Bsstellschew ! ann nicht mehr rückgängig geinacht wer^n. Cs ist darum im Interesse eines jeden, s«l-che zlrdringUche Ausländer den Äaufleuten. d«r Polizei, der l^endarmerie oder der näch. ten politischen Behörden oder HandelSg«» mium anzuzeigen. m. Unsülle. (Astern zog sich der 7bi^rtzk Besitzer Peter M e s a r e e in Sv. ^r^ Slov. Gor. beinl (Einspannen insol^ Huf« chlages seines Pferdes einen sch^veren Broch des Oberkiefers zu. — Ter 15jährige Friedrich S n o p l ist in Melje unvorsichtigerweise bei der .Holzzerstiickelung der Kvets-äge zu nahe gekonnnen und zog sich eine« Bruch des rechten Unterarmes zu. — Beide wurden durch die RettungSabteilung ins A!ll>^ gemeine Krankenhaus überführt. m. Zurückgestellte DiebSbeute. Vor emt« gen Tagen wurde m der Gosposka uliea Ak ein Fahrrad entwendet. Infolge der a»gO« tell-ten Nachforschungen dürste sich der Dieib nicht mehr sicher geMlt haben. Das Nad st nämlich gestern im ^sslur pÜtzlich wieder zum Vorschein gekommen. m. Wetterbericht vom 12. JuN S Nhk rüh. Lusvdruck: 732..^; FeuchtigkettSmefse« -s- 4; Barometerst'and: 730; TemperatR« -i- 25; Windrich^g: NO; Bewklktngi y; Nit!erschlag: 0. m. Spende. Filr den Invaliden speuDets Frau Fany K i e s l i ch 20 Dinar und nige .Ncibungsstücke. Her^ichen D>nk! Arbeiter - Gesangsverei» „Aeohp«»^ Sommerfest am 17. Juli nachmittags bei Ansn einem Auto Übersahren. Sie trug gerade ein Schaf Wasser über die 5traße und ubcr« hörte dos Sigiral des ?iutoS. Der CHouf« feur tonnte daher nicht niehr rechtzeitig on« Mten und das Unglück vermeiden. Dis Sch.v..rvcrlctzte wurde vom Auto inS Krmd» kenhaus nach Celje gebracht. Ivo sie chrea Verletzu^^gen erlag. c. Die Marktpreise haben im Juli i« Vergleich zu Juni keine bedeutenderen Atm derilngen ers^chren. Der Bauer hinter seinem Pflug Greift gerne nach d«m Wasserkrug. Denn ihn erfrischt i« höchsten Grade Die „Clio^'-Brauselimon«^. S9S1 vom Id. 7^uu 19^7. NaMrtGtenausVtuj p. 30jähng«s Priefterj»>biläum. Der oll-seits bekimnte und ges>chützte stapuzinerpater Ladislaus H a z e m a l t, genannt auch Pater Lacko", feiert am 13. d. M. sein MjShriyes PriesterjubilSmn. p. Die heurigen Assentierungen sür die Stadt finden ani 26. Juli statt. p. Auf der Suche nach Naphtaquellen und Vrzadern. Eine Gruppe von holländischen und serbischen Ingenieuren, die unter Leitung des hollänidischen Ingenieurs N i o-p l a g a unsere Umgebung auf das Vorhandensein von Naphtaquellen und Erzl«. gern geprüft hatte, besuchte dieser Tage unsere Stadt. Kunst und Literatur Das Kanstler-Konzert in NogaZka Glatina das Samstag abends zugunsten der Errichtung des Z^öni^ Peter-Den5mals in Maribor unter dem Protektorat 'der Gemahlin des Fi-TUmznmristers Dr. Markoviä venm-staltet ilmrde, hat den gehegten Erwartungen vollauf entspwchen. ^ Besuch war zuftiedenstellend. Die aufgetretenen Künstler leisteten ihr Bestes und ernteten dvrob auch volles Lob der Zuhörer. Unsere allbekannte Violinistin Frau FMNy Brandl brachte drei Piecen, Pognani-^eislers PrAudium-Allegro, Fibichs Poem unid Dtwraks Sl»V:4, 3 : S. Neue jugoslawische Lelcht-atdIettt-Mkorde Verigangenen Sonntag fanden w Jayreb AusscheidungskonkurrenNen für den bevor-stchenden Städtekompf Ljub-ljan a—Z agreb (am 17. ld. M.) statt. Die Veranstaltung brachte sportlich bemerkenswerte Resultate, 'da im 1500 Meter-Lau-fenPredani^ WGK) und im Hammerwerfen GaSP or (ASK) die bisherigen Rekorde schlagen konnten. Predanliälief beinahe ohne Konkurrenz, da B e d r i 8 mi.tdestens 130 Meter zurückblieb, die ISVO Meter in der Zeit von 4:21:4 und verbesserte so den biHerigen Re kord lülber diese Strecke, den bereits ldrei Jahre S ch n e ll e r behauptet, mn 2,6 Sek. Ga 8 par erzielte im Hammerwerfen 37,28 Meter, womit der vorj^rig«!^ ReVorb geschlagen wurde. : TrainigSpiel A Team—V Team. Don-nerstag, den 14. d. M. findt am „Maribor--Siportpüatze mit dem Beginne um i8 Nhr TrwimingspiÄl der beiden heimischen Städteteams sbatt. Die Aufftellungen der beiden Teams hoben wir bereits in e^r der letzten Nummern mitgeteilt. : S. A. Pritnorje -«chletik'S. «. (Ce. lje) 3 : V (2 : V). Im ». nntägigen in C«^.je aufgetragenen Freundschaftsspiel konnten die Gäste einen verdienten Sieg errinqen. Der das Spiel leitende BerbandSschiedSrich-ter Herr Ochs auS Celje konnte nicht befriedigen. : Gastspiel der Handballfamilie des G. tt. Jlirija in Wien? Blätte^timmen zui^olge soll die FiamAie des S. K. Jlirija am kom-mmden Sonntag in Wien spielen. : Die Wiener „Haioah" ans der Helmrek- se. Die Mener „^ooh", die am vergangenen Sonfltag in Newyork gegen die „Broct-lyn Wanderes" eine Nieder^ige von 1 ^ 4 (0 : 2) hinnchmen mußte, haben mit diessm Spiele ihr letztes Match i-n Amerika ausgetragen. Nach dem Sp^le schifften sich die Wiener sofort ein. Das Ergebnis ihrer Amerikaveise ist folgendes: Von 23 Spielen wurden 10 gewonnen, 6 verloren und 7 unentschieden MifpM. Me W Tore der Wiener stehen 41 Tvef!sern der Amerikaner ge-genüi^. : Rene italietiische Wiurfrekorbleistung. Die Italiener machen rasche Fortschritte. Der Werfer Z e m i, der bis dahin hauptsächlich im ^mmerwerlfen giute Reisutate ^raU'?-brachte. verbesserte den italienischen Rekord im MskuÄverfen mit einer Leistung von 44,2ö Meter. Pighis frühere Höchstleilstung ist damit mn beinah zwei Meter ül^rboten. : Diverse Boxnachrichten. Das offizielle Pro toLoll über den am 19. Junii in Äirtmimd stattgefundenen Kampf zwischen Max Schmeling und Fernand Delarge-Belgien um Vre Emopameiftevschiaft Wl Halb^ schwergewicht lag der Jnternaticnolen Box-Union M PrüisAng vor, wurde bestätigt uird Max Ähmelilng offiziell als Europameister im Halbschwergewicht anerkannt. Gsinäß dem internationalen Reglement find Hevausfvrt,«-rungen an den neuen Meiister binnen 14 ?a gen an die JBU zu richten. Nach dem l.?. Juli eingehende Herausforderungen werden crst in zweiter Linie berücksichtigt__In Brüssel fand ein Boxländerkampf der bes^^n französischen und, englischen Amateure statt, der M acht G^ichtSklassen Aum Austrag kam. Der Kampf endete mit 8:8 unentschieden und bot auf ^iden Seiten ausgezeichnete Leistungen. ^ Der zurzsit unter dom Namen Billy Drako in Amerika kämpfende deutsche Leichtgewicht- ler Willy Drehkopf, m'rd am i3. Juli in Cimiati (Ohio) einen 12 Runden-Kampf gegen den amerikanischen Weltmeister dieier Getoichtsklasse JoeDundee austragen. Im ersten Kampf unterlag der Deutsche be-kaTmtlich ehrenvoll knapp noch Punkten. Um die Weltimoisterschaft im Leichtgewicht kämpfen am Ib. Juli in Newyork der Titelverteidiger Sammy Mandell und der Hevausforderer Phil. Mc. C r a w. Mandell echält 50.000 Dollars, sein Herausforderer nur 7500 Dollars für den Kampf. Klubnachrichten : T. S. K. Merkur (FußballseMsift. Freitag, den 15. d. M. Spielerversamm-limg im rückwärtigen Saale des HotÄS HalbwM. Erscheinen Wicht. Schacht Das Schachturnier in Kecitsch, das Houptereignis des Tages, sowie die Partien K m ö ch- V a j d a unld G r ü n f e l d-T a k a r s endeten Remis. Radio Suropaprogramm Dienstag, 12. Juli: Frankfurt, 20 Uhr: Orchestralkonzert. Stuttgart, 20 Uhr: Konzert der Zöglinge VeD Badener Konsevvatoriu.ms. Langenbnrg. 20.30 Uhr: Orchestralkonzert. Prag, 20.10 Uhr: Gemischter Ehor und Pots pouvi aus Kalmans Operette „FvschiwgS- Briinn, 20 Uhr: Kammermusik. Siom, 21.10 Uhr: Leichte Musik. Wien, 20.05 Uhr: Wiener Lieder. Warschan, 20.30 Uhr: Potpouri dil", Ladung Kakao, daS an der Küste von Cura^cw genommen wurde; die „Vwsa". mit Spitzen und anderen WanujaMlrwaren beladen, welche man auf- griff, als sie eben aus den Niederlanden e?n-tvaffx den „Draak", der auf der Rüch'ahtt nvch Rotterdam war als ihn Thomas Trublet nicht weit von Portoriiko antraf; und den „Marten Harpetszoon Twmp", der seine Flagge in weniger als einer Seemeile Entfernung von der Insel Oruba einzichen mußte, wo er gewiß Hilfe gefunden hätte, denn diese Insel gehört zu den niederländischen K'olonien. Immerhin mnß gerechtermaßen zugestanden werden, daß auf diesen beiden letzteren Schiffen die Beute nur gering war. Mchr wurde das „Schöne Wiesel" vom Glück begünstigt beim Mpern von fünf sipanis'chen Schiffen nämlich: der „Ciudad de Eadiz", voll von Tabak und grauen Ambra, die erst vor drei Taigen in San Franziska in Campeche unter Segel gegangen war und durch die Floridastvaße fahren wollte; die „Dorado", d:e nur eine lange Barke war, aber reich beladen mit Cochenille, einer Ware, die hoch im Pveise stand und dabei wenig Packraum beanspruchte; die „Graria de Mos", die aus Ma^ga in Spanien abgefahren war, wohlverfrachtet mit andalu-stischen Weinen und allen möglichen Stoffen für Sankt Gh-ri^stvph von Havanna bestimmt; die „E^pada", mit Farbhölzern beladen, dann mit einer kleinen Menge Silber in Barren, das aus den Bergwerken von Mexiko kam; und, um das Beste zuletzt M nennen: die „Avlnaidilla", eine mit vierundAwan zig SanimM bestückte FvsMtte an Axtftusse vierzehn Perlenst scherkAH-ne bescMt hatte, deren sich Dhonms Tvublet aleicker- maßen bemächtigte. Es gibt dort in der Tat eine recht evgsiebige Perlfischerei, die die Spanier mit Hillfe indianischer ^ucherskla-ven ausbeuten und deren Ertrag sie nach Eartagena auf Euba bringen. Diese Ausbeutung dauert jedes Jahr vom Oktoiber bis in dm MSrz, weil wahrend dieser winterlichen Jahreszeit die Winde und die Strömung an dieser Küste weniger stark sind. Dest^n griff Thomas Trublet mit gutem Bedacht die „Avmadilla" im Februar an, als die Zeit des Fischens zu Ede ging. Und gewann so eine Menge Perlen, mvhriere Scheffel kleinere und eine geringere Anzahl größere, aber genug um ein sehr reichliches Vermögen zu bilden. Als das „Schöne Wiesel" nach diesem Fang wieder auf der Tor-tuga vor Anker ging, staunten die Leute in Mengen, und Hen von Qgeron, der Statthalter vor allem. Er fand übrigens bei all dem auch seinen eignen Vorteil; denn weil er dem Fahrzeug den einen von seinen beiden Kaiperbriefen geliefert hatte, so bekam er seinen rechtmäßigen Anteil an der Beute. Es Kamen die folgenden Jahre 1673, 1674, l675, die nicht weniger fruchtbar waren. Nach und nach bellamen «lle Reeder in Spanien und den niederländischen Provinzen zu erfahren, lwer das „Schöne Wiesel^ und sein Kapitän sei. Uebevall, wo ?nan sich mit dom amcri'kanischen Handel und allgemein mit allem, was Westindien ibetraf, beschäftigte, lielf das.-Gerücht um, ^ dort unten nei^ dm wahren Flibuski^ anderen noch unibeilvÄleve» Vorigen begegnet. die, von SaintMalo gekommen, daS ganze Antillenmeer von Vera-Cruz bis Mavacarbo nnld von den Bahiama-Jnseln bis hinunter nach Honduras unsicher machtm, in solchem Gtade, daß kein Kauffahrteischiff sich mehr auf das Salzwasser wagen wollte. In Wahrheit liefen die Korsaren, von dcnen^ jeder feindliche Kaipitün in seiner Angst Du^nde zu sehen glaubte, alle auf den einzigen Thomas Trublet hinaus. Mehrere Male während dieser vier Jahre gab es Gelegenheit, nach Gaint-Malo heimzufahren; und Mar reich heimzufahren. N.e aber wollte Thomas Trublet davon Gebrauch ma^n. Nicht daß er sich schon bei seinem jetzigen abenteuerlichen Leben von der heißen Leidenschaft ergrijjM gefÄhlt hätte, wie sie die wahren Abenteurer unter den Flibustiern für eben dieses Leben verspüren ^ nachd^ sie einmvl das Meer, die Kämpfe und die Mnderungen geschmeckt haben, niv wieder darauf tun mögen und den Handelsschisfen weiter Au Leibe gchen, durch Glück und Unglück hindurch, bis an dm Tod. Thomas Trublet gehörte noch nicht diesem Geschlecht an, obwohl er ebenso tapfer wW>WWMWW>^^W»»»»»W>WMW>»IW»»»»^»»WWW»W»»I^W»»» Dessert KonsunNurausstchten Hoffnung auf ein vute< Herbftgefchäft — sanfilge Vrelsbildung auf dem LaudesproduNenmaMe — Än Erwartung der Belebung aller SefcvafiSzwelge «. G. Zagreb. 12. Juli. Im ^Privredni Pregled" lesen wir ü^r > derzeit eine günstigere Abwicklunig auf die Beurteilung der Konjilkturausstchten. Die ^ Z^rjachre uwd da diese beiden Wirt gesamte Wirtschaft Jugoslawiens erwartet mit Ungeduld die kommende Herbstkam-p a g n e. Man hofft, daß das kommende Herbstgeschäft die sugoslawische Wirtschaift aus der langen Zeit der Stagnatwn reißen wird. Der Bauer erhofft bessere Preise sür seine Erzeugnisse, der Kaufmann größere Umsätze und der Industrielle, sowie der Gowerbetrei-lbenlde bessere Beschäftigung. Die Aussichten für ewe Allgemeinbesserung sind nicht die schlechtesten und Hoffnungen auf eine Kon-junkturbesserung durchaus berechtigt. In erster Lwie hat der wichtigste Wirtschaftszweig, die Landwirtschaft — B ich zucht und Obstbau — günstiye Aussichten. Ob ^ wohl mit einer Rekordproduktion nicht zu ^ rechnen ist. so dürsten doch die vorjährigen Pro-duktionSziffern iidertroffen werden. Was die Qualität betrifft, so kann dieses Jahr als bedeutend besser als das vorjährige bezeichnet werden. Mes beleiht sich sowohl auf das <» e t r e i d e wie auch auf die Produkte der B i e h z u ch t und des O b st-b a u e S. Me Frage, welche Ernte fich in Mais ergeben wird, muß noch unibeantwor tet bleiben, da die WitterungSverhSltnisse der n!ächlsten Wochen fiir den Aussvll der Maisernte entscheidend find. Auch was die Preisbildung auf Kem L and e SP r o d u ? t en m a rkte anbelangt, find die Ausfichten nicht ungünstig zu be>rtellen. In der vorjährigen Kampag-«e war die Preistendenz nach unten gerichtet und brachten eine Berbilligung der Preise der landwirtschaftlichen Produkte bis zu Besonders unigünstiig gestalteten fich die Uvsatzverhältnisseinder vor-jalhri^n Kampagne. Heute sind die Aussichten in d'iesem Belange bedeutend günstiger. Die Preise auf den GetreideweltmSrkten zeigen feste Tendenz und lassen fich orbeve'tet werden und die Linien der ^e-nraligen SSdbchn per 1. Januar l9SS in den Besitz des ungarischen Staates übergehen. Die Regierung wird die Stoatsbahndirekttvn mit der Verwaltung dieser Linien betrauen. X Zunahme der Spareinlagen in Oesterreich. Wien. 9. Juli. Die Spareinlagen der wichtigsten Banken und Sparkassen in Oesterreich betrugen im Mai 98I,0W.186 SckMing gegen 9»5,S29.00K Schilling iw Aipril. Der vorläufige Gebarunsisüberschuß der BttndeGetriebe zeigt in der Zeit vsin I. Ianunr bi^ 30. April 1927 einen Ueber-schuß von 3.97 Millionen Schilling. Redeblüte. Auf einem kürzlich inStockholm abgehaltenen Verkehrskongreß verstieg sich ein Rodner zu folgender schönen Redeblüte: „Die Eiisenlbathnen müssen von ihrem P!e-d^t«l herunterNettern und den Omnibussen > die ^lld roicken." Mit Beginn der lvarmen Jahreszeit erwacht das Gefühl nach frischer Luft und Tonne. Sonnenbäder d^ienen zur tigmlg des Körpers, dürfen aber nie oh le Vorsicht gebraucht werden. Es besteht die Gefvhr der Verbrennung d^r Haut, eine sehr schmerzhafte Erkranlimg >ie meist von Fieber begleitet ist und den Betroffenen in Berus und Schlaf stört. Auf d^n unb^leideten Körper hat Luft und Sonne in mächtiger Form einen belebenden E'n-luß; es wird die Blutzirkulation gehoben, der Stoffwechsel angeregt. Jnisweit w^rkt >ie Somie gelsiundheitssördernd be^ verschiedenen Krankheiten. Um sich vor übermäßiger Ve-onnung zu schützen, soll man die erst<^n Sonnenbäder im Jahre nur kurze Zeit nehmen, bis sich d«ie Haut an die s^rke Hitze gewöhnt. M»n tut gut daran, die Körperstellen, die man der Sonne aussetzt, häufig w^-ch» seln durch verschiiedene Lagerung. Kopf und Augen müssen besonders vor übermäßiger Besonnung geschützt werden. Nach dem 'Sonnenbad ist ein Wasserbad oder Duiche notwendig. Manche Menschen sind gegen Sonnenbrand besonders empfindlich, sie tun gut daran, die !^ut vor Besonnung einzufetten. Nasse Haut ist gegen Sonne besonders en:p-findlich. Ist es zur Verbrennung der Haut gekommen, soll sie mit Borvasettne eingefettet werden, k«i starker Verbrennung ist dos Wasserbett nobwendig. Bäder sollen nie nach reichlicher Mahlzeit genommen werden, ^e-soni!ers nicht noch Alkoholgenuß. Ist ^ie Luft nicht sehr warm, soll man nicht unbe-klsidet liegen, sondern mit einem Bademantel eingehüllt oder fleißig Bewegung machen. Durch starke Einwirkung von Sonnenstrahlen a^ den Kopf entsteht der S o n n e n-st i ch. v?obei eine Reizung des Gehirns e'N-tvitt. Durch Tragen von Hut, Kappe eder Tuch kann man Sonnenstich vorbeu>?en. Der menschliche Körper Vann große Hitze so lange vertragen, so lange er durch Wärme auSstvahlung oder Schwei ßaibsondernng Wärme abgeben kann. Wenn aber durch sest> «nÄliegende Kleidung bei großer Hitze und und körperlicher Anstrengung die Wärnie abgabe vechindert 'w«ivd, kommt es z^-m Hitzschlag, dabei besteht sehr beschleunigte Atmung und hoher Pulsschlag, es kann unter Herzlähmung der Herztod eintreten. Dieser Gefahr sind marschierende Soldaten und Schwerarbeiter bei großer Hitze au6ge setzt. Vermeidung aller beengter Kleidung schützt vor diesen Gefahren am besten. Be Sonnenstich und Hitzschlag wedren die Er> krankten am einen kühlen Or^ gebracht, alle beengenden Kleidungsstücke werden entfernt Der Erkranikte soll niedergelegt werden, wo bei der Kopf nicht zu wiedrig liegen soll. Es werden auf Kopf und Herz nasse kalte Um schlüge gegeben und dem Erkrmrkten kaltes den, rollt in sechs äußerst spanne7?den und nerveiu kitzelnden Akten an uns vorüber. Bon großarli^ci Ztomantlt ist der imposante ViükanauSbruch, dc, wirkich ganz kolossal ist. Er zeigt viele Tslezen. heitSaufnahnren auZ einem großen Krater in ool» ler Tätigkeit. Ter sympalhsche m Müschen Altenheiim FU Neu-Rochelle (Nstvyork) zugetvagen. Im Heim befinldet sich eine Frau Ida Goldberg, die gerade ihr 106. Wiegenfest feierte, alZ fie unter ihrer Post auch einen Brief eincs Bewohners von Philadelphia erhielt, des 3-^ Jahre alten Peter Lotary, der um ihre Hand anhielt. In oinem Artikel über den konimen« den Geburtsdag der Frau in einem Blatte wurde auch mitgeteilt, daß die Ma« trone — heiratslustig sei. Dies l^ieß den ge« nannten Freier keine Ruhe und er hielt so« fort brieflich um die Hand der 106jähvigen Frau an. Der Antrag des Mannes harttt folgenden Wortlaut: „Ich lese eben, daß Si« gern wieder heivaten wüvden, wenn Sie ei« nen Passenden junigen Mann fänden. Ich süh« le mich einsam und würde Sie gewiß Fu dci glücklichsten Fvau in der Welt machen unt Ihnen das glücklichste, von n>ahrer Liclbe vsr^ klärte 5»eim geben. Ich bin 34 Jahre alt, hat be rötlichen Teint, dunkelbraunes Haar, bin 5 Fuß 10 Zoll groß, von sehr sanfter Ge» mütsart und stamme aus einer durchaus sehr achtbaren Familie. Ich wäre bereit, Si« so raisch wie möglich zu heiraten und wiird« Ihnen für den Rest unseres Lebens wahr« Liebe schenken'T^Hoffc auf Antwort mit ^.ven-dender Post. Werde Ihnen mein Bild sch'f» ken." — Frau Goldberq anttvortete. sie de sich's übor'legen. Mrttlenveile h^ „Junge" einige hunidert — Heirat^tr.'ige von „sünqeren" Anssebörigen des weiWchen Geschlechtes erhalten, wodurch die Ckiancen für Frau Goldberg sich txrschlechtern ')ürk» ten, wenn sie sich nicht noch rasch entscheidet. Xlkio .VMOk'I. lkrlksr Heute Dienstag bis einschließlich Donner^^tag, den 14. d. M. läuft der SensalionS-Abenteuer-silm: „Auf der Bulkaninsel" oder „Das schwarze Paradies". Das spannende Erlebnis eines Detektivs luf einer Verbrecherinsel. Der Detektiv fällt auf !^r Verbrecherjagd in die Hände eines grausaintn Verbrecherdespoten und wird mit auf jene Jnj^l gebracht, die den Namen „Das schmar^^e Pira-dies" führt und wo der Auswurf der Mens.l)heit unter dem Kommando des „Einäugigen" sich t^.n Leben nach eigenem Ermessen zurecht^^inl,n^'rte. Die Abenteuer, das sckireckliche Leben auf s^.'ii.r! Insel bis zu dem Augenblicke, wo der Bullau ^us- i bruch alle? Lebewesen vernichtet und nur der W«v kMv VMM Frau Unterrichtsminister und das Torf< schnlmeisterlein. Frau Witive B«U»p«l»«> «ö oivt«««». M iiUMonGNwed I^GtGpw« ad«k»> vvrrßl!^ Swn« 6»f t«ur»n VßmllNniedotsn nu» noed0!O«tkor'O V«nll!lk»?uekvr^. «ktlim Anzeiger. 3D 4G.0VV Dinar brauche für Envetterung meine» konkurrenz losen und flewtnnbring-nden Geschäftes. Zahle Tin. 7M mo »atlich für jed« l 0.000 Dinar »hne Mitarbeit. AntrSge unter .Sicher und gut^' an die Veno. 8!IS Mvbel! >Ie, Art moder«. 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