o mann Herrn Rechtsanwall Dr. Raimund N e ck e r -mann vertreten. AIS Obmann des vorbereitenden Ausschusses eröffnete Herr Bürgermeister Gustav Stiger die Versammlung und begrüßte die Erschienenen mit herzlichen Worten. Die großartige Betheiligung au der Versammlung sei ein schöner Beweis dafür, dass das patriotische und nationale Denken und Fühlen in immer weiteren Kreisen an Boden ge-winne. Es sei vor Allem Pflicht, jener Stammes-genossen zu gedenken, welche außerhalb der Grenzen des österreichischen Staates uns die Bruderhand geboten haben und uns helfend beigestanden sind. Besonderer Dank gebühre auch dem großen Grazer Ausschüsse, Dank auch jedem unserer Mitbürger im engeren Vaierlande, die mit Rath und That zum Werke beigetragen haben. Sie alle mögen die Ueberzeugung haben, dass die alte deutsche Stadt CiUi sein und bleiben werde: ein Hort deutscher Art und Sitte. (Stürmischer Beifall.) Die Versammlung wählte hieraus zum Vor-sitzenden Herrn Bürgermeister Gustav Stiger, zum Stellvertreter desselben Herrn Bürgermeister Conrad A m o n und zu Ordnern die Herren Dr. D e l p i n und Dr. D u ch a t s ch. Nachdem sich die Versammlung durch Erheben von den Sitzen als constituierende erklärt hatte, verlas der Vorsitzende den § 3 der Satzungen, wornach Grün?« deS Vereines einen einmaligen Betrag von 50 fl., unterstützende Mitglieder einen monatlichen Beitrag von mindestens 20 kr. zu leisten habe». Im Anschlüsse hieran erfolgte die Anmeldung der Mitglieder, die schon heute dem Vereine ein ganz bedeutendes Einkommen sichert. In die VereinSleuung wurden nachfolgende Herren gewählt: Bürgermeister Gustav Stiger (Obmann), Professor Dr. W e r t h e i m (Obmann-stellvemeier), Dr. Joses Kovatschitsch (Schrift-sührer). Franz Wilcher (Zahlmeister), Julius R a k u s ch und Professor Kurz (Ausschüsse); als Rechnungsprüfer die Herren Karl Traun und Victor S ch w a b. Drahtgrüße und Zuschriften hatten gesandt: Dr. M r a u l a g (derz«t in Graz); Dr. Joses Sutter, RechtSanwalt in Hallein; Dr. Kau-t f ch i t s ch in Lichtenwald; Verbindung „G e r-m i n i o" in Graz; Abgeordneter Dr. Wokaun (derzeit in Görz): „Verhindert, an der Versamm-lung theilzunehmen, bisie ich um Aufnahme alS Mitglied. Möge cS der ehrenwerthen Versammlung gelingen, an die Spitze des Vereines Männer zu stellen, die. von nationaler Begeisterung erfüllt, ihr bestes Wollen und Können für denselben einzusetzen bereit sind, dann wird daS Studentenheim sein, was es sein soll, ein mächtiger Schutzwall gegen slavische Anmaßung". Abgeordneter Dr. F o r e g-ger: „Es werde zur unüberwindlichen Schutzwehr dcS deutschen Eilli!"; Bürgermeister Ornig namens der Stadt P e t t a u; Verein „Süd-mark" in Graz: „Baut da« Bollwerk stolz und stark. Unsrem VolkSthum sich'« Wehre, Dass kein Feind deS Süden» Mark Raubend jemals uns verheere!", und dabei eim» Fing»rhut gefunden. Der gehörte dem z'nichien Mensch, der Moidl. und den steckte er sich in die Tasche. Er wollte sich denselben ge-legentlich einmal einlösen lasst», beim Fensterln. Er suchte darnach, er war nicht vorhanden. Und gestern guckte noch auS seinem linken Schuh eine Zehe und heute trug er glanzete Schuh, wie er früher nie gesehen hatte. Und um seinen Hu« hatte er erst vorige Woche für den Sommer einen neuen rathen Schmitz gekauft und heute hatte er eine Krone auf. Meiner See!' und Gott, er war der Kaiser, und eS hatte ihm nur geträumt, er sei der Lipp. Und dann war er in den Wald hinaus-gegangen, um ein kleines Schlaff zu machen und nun wadte er auf und hockte aus einem Thron, wie der Herzkönig. Solche Gedanken jagten ihm durch den Kops und er konnte nicht herausfinden, war der Lipp ein Traum oder der Kaiser. Und wieder näherte sich der alte Herr und flüsterie: „Majestät, der Herr Kriegsminister möchte mit feinem Vortrage beginnen." „Meinetwegen," dachte sich der Lipp. „sei eS nun, wie es sei. Wenn sie mich durchaus und niit aller Gewalt zum Kaiser haben wollen, so muß i halt schauen, wie i'S bericht. Wenn nur an der Teufels-krön ein Strumbandl d'ran wär. fönst fallt sie mir noch vom Kopf. Und einen Hunger hab' i, schon schier nimmer zum Aushalten." Einer der Herren, welche Lipp's Thron umstanden, trat nun vor und verneigte sich tief. Lipp erhob sich auch höflichst etwas von feinem Sitze Deutsch- Macht" Sanitätsrath Dr. Hoifel in Graz; der Referent des deutschen Schulverrine« für U»tersteiermark, Herr Dr. Wolffhardt in Namen des deutschen Schulvereines. Der Obmann des großen Grazer Ausschusses. Herr Dr. Raimund N e ck e r m a n n, hielt folgende Ansprache: „Als sich am politischen Horizonte die schwarzen Wolken entladen hatten, die uns das slovenische Gymnasium gebracht haben, da entstand das Gefühl der Empörung-über den Verrath in allen Deutschen. Es war Berechtigung und Pflicht jedes Deutschen, dafür zu sorgen, dass Eilli gerettet werde. UnS Deutschen in Oesterreich bleibt hiezu kein anderes Mittel als die Selbsthilfe. Zum Zwecke dieser Selbsthilfe dürfe man die Kräfte nicht erlahmen lassen. So entstand in Eilli felbst der Gedanke, ein deutsches Studentenheim zu gründen. Und überall, wo Deutsche wohnen, wird der Ge-danke mit Jubel begrüßt und alle halsen und wirken mit nach besten Kräften, damit daS deutsche Eilli gerettet werde. Der große Grazer AuSschusS hat den Grundstock aufgebracht und im Auftrage dieses Ausschusses bin ich hier erschienen. Ich bringe dem Deutschen Studentenheim ein kräftiges,Vivat, tloreat, crescat!». Die kernigen Worte entfesselten jubelnden Beifall. Der Vorsitzende Herr Gustav Stiger erblickte in der großen Betheiligung an der GründungS-Versammlung eine gute Vorbedeutung für das Studentenheim und schloss mit herzlichem Dank« die glänzende Versanimlung. Bei deutschem Sänge blieben die Versammelten noch geraume Zeit vereint und bei den erhebenden Klängen der „Wacht am Rhein" ha, wohl Jeder den Treuschwur erneut, der ihm die Pflege und Hui deS deutschen Volks-thuniS und die Rettung Eilli's zur heiligsten Pflicht macht. Pie Peutschen in Oesterreich. Die politische Stellung und Spaltung der Deutschen in Oesterreich erfährt in den „Alldeutschen Blättern" eine lehrreiche Besprechung. Sie schreiben: ES ist heute vielleicht schwerer als je vorher, ein richtiges und klares Bild der politischen V r-Hältnisse Oesterreichs zu gewinnen. Zumal die Deutschen^», Reiche können »ich nur ^selten. ein sicheres Verständnis der Entwicklung der Dinge im alten Kaiferstaate während der letzten Jahrzehnte aneignen. Und das allerschwerste ist t§, die eigenartige politische Gruppierung der Deutschen Oester-reichs zu begreifen. Da hat seinerzeit der Statt-Halter, damals Ministerpräsident, Graf Kielmanns-egg ein richtiaeS Wort gesprochen. AlS ihm der „große" Bansfy, der Lenker der Geschicke Ungarn«, vorhielt, das» doch eigentlich in, österreichischen ReichSraihe die Zahl der Avgeordneten deutschen NamenS ausreichend wäre, nm eine stets bereite deutsche Mehrheit zu bilden, da erwidene Graf Kielmannsegg sehr treffend: »Nehmen Sie vier deutsche Abgeordnete, so Hai jeder sein eigenes Programm." Sehr treffend, leider! Und doch was hilft da» Wehklagen über das Ueberhandnehmen der slavischen Flur, was hilft eS. daiS alltäglich bei u»S fo und so viel deuischnationale Reden ge- und lüsteie die Krone vor dem Kriegsminister. Er kam damit schwer zustande, denn in einer Hand hielt er den Reichsapfel, in der anderen daS Szepter. Um die eine Hand frei zu bekommen, klemmte er letzteres zwischen die Knie ein. Der alte Herr begann nun mit einem unend-lich langen Vortrag, von dem Lipp auch nicht ein Wort verstand. „Zu was bin i denn Kaiser, wenn i nil anschaffen darf, wie i'S vermein," dachte sich Lipp und unterbrach den Kriegsminister. „Gelt, öS habt'S die Soldaten unter Euch." sagte er. „Ja und so beselch i. dass von heut an a jeder Mann sei Vorm-ß, sein Halbmittag und sein Nachtoffeu bekömmt und zur Menage aus Mittag noch was dazu. A Braiele drei viermal in der Woch' mit an Speckfalat oder Gimmerling. Und SchöpfeneS, so lang ist dafür, oder G'strauneneS. Und drei halbe Wein. Alte Halbe, verstanden, nil die klein' halbliterigen Kachelen. Und a jeder Mann soll sein Hausschlüssel bekommen und alle Tag sein Gulden, und die Bauernseiertag sollen eingehalten werden uub die Kachlfeiertag. Dem G'fröttt will i abhelfen, i weiß schon, wie's mir bei den Schütz'» gangen ist. — Halt nit grad mir. aber an guten Freund von mir. dem Lipp. Ja richtig, dass i nit darauf vergiß! Wenn der Lipp wieder einberufen wird, er soll glei Oberjäger werden und hat in Tag drei Gulden zu bekommen und Sonn- und Feiertags noch einen Gulden extra.." „Majestät geruhen zu scherzen," antwortete 1896 sprechen und noch mehr Zeitungsartikel geschrieben werden? So lange wir nicht endlich an die eigen« Brust schlagen, so lange nicht die Einsicht, dass Einheit, Einheit vor allem und um jeden Preis noth thut, allgemein wird, fo lange^ werden Polen, Tschechen, Slovenen u. f. w. ihr Schäfchen ruhig weiter fcheeren und der Deutsche im Winkel stehen dürfen. Gewiss ist eS wahr: das Taaffesche Regi-ment hat es herrlich verstanden, das divide et irnpera gerade den Deutschen gegenüber zur Gel-tung zu bringen; gewiss auch ist vieles, was die Deutschen trennt, in der eigenthümlichen, jähr-hundertealten politischen Entwicklung Oesterreichs begründet. Allein eS ist eben so gewiss, dass nur eine That, die zur Einheit führt, dass nur ein ganz ausgesprochenes Hervorkehren nationaler Interessen, gegen die alle anderen zurücktreten, noch retten kann, was eben noch zu retten ist. Da ist einmal der ElericaliSmus, der hier noch ein« ganz andere antinationale Färbung und Bedeutung hat, wie im Deutschen Reiche. Elerical und deutsch sind bei unS sich völlig ausschließende Begriffe. Wo eS gilt, den clericalen Interessen zu dienen, da tritt jeder österreichische Deutsche, der dieser Richtung ange-hört, unbedenklich gegen die eigenen Stammes-genossen auf. Damit ist schon ein mächtiger Bruch-theil der deutschen Bevölkerung und nicht zum mindesten der Intelligenz lahm gelegt. Nun aber be-trachten wir die Parteien, die sich selbst deutsch nennen, die also sich selbst, zum mindesten der Außenwelt gegenüber, als Vorkämpfer des Deutsch-lhunis geben. Dass Gott erbarm'! Klägliche Ver-ständniSlosigkeit für wahrhaft große nationale Politik, doktrinäre oder sonstige Verbohrtheit und ein geistig unfruchtbarer Fanatismus ist alle», was wir finden. Da ist einmal die alte Partei der Deutsch-liberalen. DaS „alt" müsste man dreimal unterstreichen, denn Greisenhaftigkeit ist ihr hervor-stechendster Zug. Eine satte, zu keiner regen Thätig-keil mehr fähige, nur von altem Ruhme zehrend« Partei, die sich wohl nur noch auS aller Gewöhn-heit deutsch nennt, mit den neueren Zielen der Nation keine Fühlung niehr hat und nichts so se«r fürchlet, als ein kräftiges, rücksichtsloses Vorgehen. Denn ach, der schrecklichste der Schrecken ist für sie der Popanz aller braven liberalen Kinder, der dose Chauvinismus. Und was nennt nicht alte» «■ Deutschliberaler mit diesem Namen! So bleibt dann nur noch eine Partei: die deutschnationale. die sich leider auch wieder in zwei Gruppen sondert. Zwischen beiden ist ein entfcheideii-der trennender Unterschied der Anschauungen Heu» längst nicht mehr wahrnehmbar; persönliche Frage» allein sind maßgebend. Indessen befolgen vor der Hand beide in unseren parlamentarischen Körper-fchaften den Grundsatz: getrennt marschieren nnZ vereint schlagen. Die Hoffnung, alle Anhänger beider Parteien dereinst unter einen Hut zu bringen, dar' daher noch nicht aufgegeben w.rden. Wenn die Deutschliberalen den Stempel des Greisen Rasten tragen, so sind dagegen die Deutschnationalen so recht die Vertreter der Jugend. Dort alles mütt. ohne Begeisterung; Docirinarismus und Gewöhn-heit die einzigen Triebfedern der lahmen volnisch<» der Kriegsminister, „du, Lipp können wir nicht ve-fördern, ich kenne den dummen Burschen persönlich. Ein Bauerntölpel sonder Gleichen ist er und dlimi» wie neun Tage Regen,vetler." Dem Lipp schwoll die Galle auf seinem Throne: „O, du malest; Minister.- fing er an zu zchimpfiereii. wenn i nit Kaiser wär' und lei der Lipp, wollt > Di zusammendreschen, du ausg.'mergeltes Beiner-gestell Du! Weil i aber Kaiser bin. befelch i, der Lipp soll ohne Weiteres zum Hauplmann gemrchl werd'n, mit fctuf Gulden tägli und um um Jako>> und Lichtmeß a Paar neue Bunzschuh, und wenn der Schuster zu mir auf die Stör komml. auf» G'fchloß. soll ihm Alles aufg'flickl wers'n. Uns die Dirnen auf'n Schloß soll'» ihin die Zocku aufstrick'n und die Schneutziüchler wafche» und die Schürz'. — Ja. die Schürz' diauchi's nit:_ wen» er Hauptmann ist. der Lipp. lragt er ja keine schürz'. I will Enk zeigen, dass i 'S Kaisersein kann im» versteh'. Uns jetzt ein Anderer vortreten und tun soll er'S machen, i hab' an TeufelShunger." Wieder kam der alte Herr und führte einen anderen Minister vor und sagte: „Euer Majesui. der Minister des Innern." „Der kummt mir recht," jubelte Lipp. mit einem hellen Jauchzer und schwang die Krone um den Kopf. .Der hat für'» Innere zu sorgen?' „Gewiß, Majestüt," sagte der Minister urd entfaltete eine» mächtigen Bogen, um mit feine« Vortrage zu beginnen. „Paperlapapp, da wird nixoerlesen," protestier!« 1896 „Scntsdir Wicht' Thätigkeit, hier alles überschwängliche Begeisterung, hitzköpfiges Dahinstürmen. Da geht aber freilich auch oft daS Herz mit dem Kopfe durch und manch' taktischer Fehler, der nachher nicht so leicht gut gemacht werden kann, laust mit unter. So stehen heute die beiden großen Gruppen sich gegenüber, die selbst sich sür die Vertreter des Deutschth»ms ausgeben und in der That in ihr>ic Gesammtheit alles vertreten, was noch irgendwie deutsch denkt und fühlt in Oesterreich. Wie daS Verhältnis dieser beiden Parteien zu einander sich in Zukunft gestalten wird, wer im Wettkampse um die nationale Führerschaft siegen wird, diese Frage ist es, von der in allererster Linie die Stellung des DeuischlhumS in der vielsprachigen Ostmark abhängt. Weshalb beide heuie sich feindlich gegen-über stehen, und welche von beiden Aussicht aus endlichen Sieg zu haben scheint, was endlich die Gesammiheit des DeutschthuuiS in Oesterreich von dem Ausgange des Kampfes zu erwarten haben dürste, alles dies wollen wir in einem nächsten Aufsatze darzustellen versuchen. politische Mundschau. Die „Nar. Listy" berichten aus Wien, es sei entfchieden. das« die Delegationen im Mai zusammen-treten und der Hieichsrath erst im Herbst. Das Pensum des letzteren sei noch: die Wahlresorm, HeimatSgesey, KatasterrevisionSgesetz. Lokalbahngefe», pro 1696 und die Steuerreform. Die Vorlage über die Lokalbahnen sei seriig und werde demnächst eingebracht. Jnbetreff der Grundsteuer sei Hoffnung vorhanden, dass der Antrag auf Ermäßigung um 2l/t Millionen angenommen werde gegenüber den von der Regierung i>orgrjcklagene» I'/, Millionen. Bezüglich der Wahlresorm bilde der Antrag D>paul> die größte Schwierigkeit. Dip.mli werde in dieser Angelegenheit vom Kailer empfangen werden. (?) Abgeordnetenhaus. In der Mornagfitzung des Abgeordnetenhauses begann die G neralded ilte über die Wahlreformvorlage. Nur die ungewöhnlich große Zahl von Re nern, die in der Rednerliste eingetragen wann, liefe daraus schließe», dass da» Parlament üb.r eine historisch tentwürdige Angelegenheit zu berathen b>gann. sonst zeigte sich >»> Hause nicht daS geringste In ereffe für den Gang der Verhandlung und a ich die einzelnen Redner wussten nicht viel 'Neues vorzubringen. Nachdem der Berichterstatter Abgeordneter Götz die Debatte eingeleitet und der Jungtscheche Slavik den Mino-rilälsanlrag aus Erlheilung des allgemeinen directen Wahlrechtes vertreten hatte, ergriff als erster Redner Abgeordneter Pernerstorfer das Wou. Mm kennt bereiis den Siandpunki dies-S socialistischen Abgeordneten, der mit vielem Pathos für das all-gemeine Wahlrecht eintrat. Dabei ließ er es nicht an scharfen Angriffen auf die übrigen Partei.« fehlen. Besonders schlecht kam dabei der Adel weg, von dem der Redner sagte, er besitze in Oeswreich den größten politischen Einfluss, ab.r den geringsten politischen Beistand. Pernerstorfer wies aus das berechtigte Anwachse» der Bewegung Lipp. „was sich iür's Innere schickt, »elb' weiß i auswendig. Aldann Herr Minister vom Innern, jetzt gehn sie stamipedi i» die Kuchl und schassen an: Supp und Wust, A käldernes Bratl, A Zwöschgn-Salai, A bachns Kälbernes. An ftrün Salat, Dann Siraub'm und Küachl; Dann Schweinernes mit Kraut, Dann noch a mal Schweinernes und zum Trinken an rechtschaffnen Wein in a» großen ÄiUst, dafs man nil mit'n Ausschenke» so viel Zeit verlier». So beselch i. Punktum und Lireufand d'raus. sagt der Schuilehrer Jmmerling zu mir. — Ja so. zu mir saat er's nil, der Schul-lehrer, selb' sagl er zum Lipp.^ Nachdenkend sitzl der L'pp aus seinem Thron. „Teufel." so deukl er sich, .wenn i Halt nit der Kaiser wär »nd hall doch lei der Lipp. Na warl', schaden kann's nit. Machen wir den Lipp halt auch eine Freud' Z Wer ist den» da Bliesta ch- oder Geldbmiel-Miiiister," ruft er laut in den Saal. Ein Herr tritt vor, verbeugt sich tief. „Euer Majestät Finanzminister," sagt er. Dem Lipp wird die Krön schon recht unbequem, darum stellte er sie »uhig unter den Thron. „I will Ihnen was tagen. I kenn' eine» recht braven Menschen, den Lipp. Dem schicken's a mal so a 15.000 Güldelen. da>S er auch a Freud' hal. — Und jetzl wird nix gmusiget; jetzl geh' i. unter den Franut, betreffs Erlangung des Wahl-rechtes hin und schloss mit den Worten: „Nieder mit den Schlachzizen aller Parteien. Wir wollen das allgemeine directe Wahlrecht. Es lebe das Volk!" Graf Palffy gab namens des böhmischen Großgrundbesitzes eine Eiklärung ab, wonach seine Gesinnungsgenossen die Beschickung des ReichSraihes für ein Recht der Landtage erachten. Sie bedauern, dass diesem Prinzip in der Vorlage nicht Rechnung gelrage» wurde, stimmen jedoch sür die Vorlage, welche eine partielle Erweiterung des Wahlrechtes erzweckt, und gerechte Forderungen erfüllt. Abge-ordnete? MadeySki kennzeichnete den Standpunkt des Poleuclubs, der ebenfalls nur deshalb für die Vorlage eintrete, weil die Polen jederzeit für die Ausdehnung des WahlrechieS waren (?). Die Polen vermissen in der Vorlage daS autonomistische Princip, zu dem sie sich ausnahmslos b.kennen. Er bekämpfte daS allgemein« Wahlrecht, wies die Angriffe aus daS gegenwärtige Parlament zurück, das bezüglich der Jntereffenoerlretung ebensoviel leiste, als die Parlamente in Staaten, wo das all-gemeine Wahlrecht herrscht. Der Antisemit Scheicher erklärte, dass die Vorlage für die bestehenden Parteien, namentlich für die liberal« Partei das Abendläuten bedeute und sprach die Hoffnung auS, dass feine Partei bei den Neuwahlen gestärkt her-vorgehen werde. Die Vorlage fei eine Ironie der Wahlreform. Abgeordneter Ruß zog daS Wahl-recht sämmtlicher Staaten Europas in den Kreis seiner Besprechungen und trat sür die Einführung des Bildungscensus ein, da die Erlheilung des geheime», also schriftlichen Wahlrechts an An-alphabkten eine gefährliche Waffe fei. Z»emiffiousgerüchte. In jüngster Zeit sind Gerüchte von der u^he bevorstehenden Demission deS RrichskriegsmiiiisterS Edlen von Krieghammer ausgeiaucht. Trotz der formellen Dementis, welche densele» enigegengesetzi wurden, wird iy parla-mentarischen »reis n daran festgehalten, dass der Urlaub, welchen der Kriegsminister demnächst an-zutreien beabsichtigt, nur die Form sei, unter welcher sein Scheiden aus dem Amte sich vollziehen soll. Es wird versichert, dass der KnegSminister nicht nicht blos sehr leidend und infolge de >en der Last der G schäste physisch nicht mehr gewachsen sei, sondern dass auch Differenzen mit andern hohen militärischen Stellen in ihm den EnljchlusS gereift habe», zurückzutreten. Nur der Zeitpunkt des Rück-trittes sei noch zweifelhaft, und es wird sogar als möglich bezeichne», dass der Kriegsminister das HeereSbudgel noch vor den nächsten De>ega>io:ten vertreten wird. AlS sei» mulhmaßlicher Nachfolger werde» Eiseiiba^nminiller Freiherr von Gultenberg, von anderer S.ile der Commandant deS 3. Corps in Graz, Feldzeugmeisler Bar^n Neuländer, genannt. Die Wiener AürgermMerwahl. Wie wir bereu» SamSmg metveien. wurde Lueger mit 06 von 138 Stimmen zum Bürgermeister der Stadt Wien gewählt. 42 Liberal« »immten sür Grübl. Die in der Umgebung des Rathauses angesammelt« ansehnliche Men>chenmenge nahm das Wahlergebnis mit Hochrufen auf Lueger aus. Besragi, ob er die der ttat>er. zum Mittagessen, sonst wirb's »alberne und s Schweinern« fält." Wie er sich erhebt, gehen unten zwei mächiig« Flügelihüren aus und eine himmelSschöne Frauen-gestalt tritt lächelnd ein. „Majestät, Eure erlauchte Gemahlin wünscht Euch den Morgenkuß zu geben," flüsterte der alle Herr. „A da le.ist Di nieder," ruft Lipp erstaunt, „a Kaiserin hab' t auch und was sür ein- saubere." Jndfsen war die Kaiserin herangekommen und lächelte unsern Lipp so holdselig an. dass ihm kalt und warm wurde. Mit liebliche^ Geberde reichte sie ihm di-Rosenlippen zum Kuß hin. Beide Arme schlang sie um seinen Nacken und eine Wolke goldigen Haare» überflmhete seine Schultern. „Mein süßer Mann," sprach sie, hast Dn Dich wieder abgemüht mii den Regierungssorgen, komm, nun bist Du aber ganz mein; komm, ruhe Dich auS an meinem H«r>en, mein herzlieber Gemahl." „Teufel," dachte sich Lipp, „wer bei der vollen tinödelschüssel nit zugreift, ist ein Narr." Herzhast umarmte er das holde Geschöpf, und wie er eben einen kräftigen Kuß aus ihren Mund drücken wollte, bekam er einen tüchtigen Schlag aus fein Hiniertheil. Mit einem fürchterlichen Flu H über eine solche unerhörte, freche Störung in einem so seligen Augenblicke fuhr er aus — da lag «r aus dem dem Moose, mitten im Walde. Wahl annehme, erwiderte Lueger mit längerer Rede, in der er hervorhob, er spreche im Auftrage seiner Freunde, die ihn nicht auS Personencultus wählten, wie er selbst nicht auS Ehrgeiz, sondern in schwerer Pflichterfüllung das Amt annehme, weil die Freunde ein seinerseits angebotenes Opfer feiner Person ad-lehnten. Die Wiener Bürgermeisterfrage sei von weitgehender Bedeutung. Die täglichen Schmähungen, di« in der ungarischen Presse gegen Wien hervor-treten, zeigten, dass die in Ungarn herrschende Partei ein« ungebürliche Ausdehnung ihrer Macht-sphäre über Oesterreich versucht. ES handelt sich nicht um ein Duell zwischen Badeni und Lueger, waS ein kleinlicher Siandpunkt wär«, sondern um einen Theil d«S großen Kampfe« zur Befreiung des christlichen Volkes und um die Unabhängigkeit und Freiheit Oesterreichs; von diesem Standpunkte aus wählten ihn seine Freunde und nehme er die Wahl an. Lebhafter Beisall folgte diesen Worten. Von der versammelten Volksmenge wurde Lueger unter stürmischen Hochrufe» zum Wag«n geleitet; es ereignete sich kein Zwischenfall. Nach Lueger« Rede erklärt« der anwesende Regierungscommiffär Dr. Friebeis, er werde den Wahlact dem Statt-haller übermitteln. Magyarische Srechheit. Das vom ungarischen Ackerbau»,lnistermm herausgegebene Amtsblatt er-zählt unter der Rabrick: .Unterhaltendes' folgende, für die Deutsch n wenig unterhaltliche, aber auch sehr lehrreich« Geichichte: „Drei fuhren in einem Eisenbahnwagen gegen Sjegedin: «in Handlungs-reisender, ein Wiener Deutscher und ein Szegediner Bürger. Der Deutsche und der HandlungSreisende zerrissen aus fürchterliche Art die in Vorbereitung tefindliche Millenniumsausstellung. Der Szegediner Bürger hörte ehe Zeit hindurch nur zu, wie sie den Glanz der Millenniumsfeierlichkeiten herab-würdigten. Als aber dann der HandlungSreisende sich damit brüstete, er sehe sich das gar nicht an, d«nn dort werde nichts sein, was er nicht schon gesehen habe, ergreift der Szegediner das Wort: „Ich bitte sehr, ich möchte doch behaupten, dass ja etwas in unserer Ausstellung sein wird, was auf dieser ganzen Welt weder die Herren je gesehen haben, noch sonst Jemand." — „Und das wär«?' kläfft der Deutsch« —„Na liät, wenn Sie es nicht glauben, werde ich es sagen: In der Pest-Osener Ausstellung wird man unter Glas zeigen einen solchen Handlungsreisenden, der noch Niemanden angeleimt hat, und nie aufschneidet, und «inen solchen Deutschen, der kein Hundsfott ist." — Weiter können Frechheit und Anmaßung der Judäo-Magyaren nimmer gehen. Und von diesen rüden Patronen sollen wir uns geduldig ausbeuten lassen. Kürst Kerdinand in Petersburg. Die An-Wesenheit des Fürsten von Bulgarien in Petersburg ist politisch sehr bedeuinngsvoll. Fürst Ferdinand war überall mil besonderer Auszeichnung ausge-nommen. Bei de.n Galadiner saß der Fürst neben der Zarin und der Zar brachle hiebei einen Toast aus den Fürsten und den Prinzen Boris aus. Der Fürst Halle eine mehrstündige Unterredung mil Lobanow. Zu der Deputation der bulgarischen Kolonie Hinter ihm stand sein Bauer und lachte sich über daS Schafsgesicht seines Knechtes schier krank. »Dass Du a mal 's Nachtle versäumst, selb' ist was Neues." sagte er. Der Lipp legte sich, ohn« «in Wort zu sagen, wieder hin und schloß die Augen. Aber der Traum, der schöne Traum kehrt« nicht wieder. „Herrgott saggeramenl," fluchte er, „und grad', wie'S am schönigste'n kommen wär'! Aber gut hab' i'S g'machl; so that i a. wenn i hal» Kaiser wär'." („Geschichten au? Tirol" von Karl Wolf.) Aus den Tagen der Kaiserin Eugenie. Der kürzlich verstorben Arsdne Houssaye, der seinerzeit ein gerngesehener Gast in den Touilerien war, erzählt im sünsten Bande seiner ,,(?onkg»sion»" einige bezeichnend« Geschichten von Napoleon III. und bet Kaiserin Eugenie. — ES war zur Zeit deS abenteuerlichen mexikanischen Feldzuges. Damals war die polizeiliche Aufsicht in den Touilerien einem gewissen Hyrvoix anvertraut, zu dessen Ob-liegenheiten es auch gehörte, dem Kaiser jede» Morgen über die in der Hauptstadt herrschende Stimmung zn berichten. Kaiser Maximilian hatte den kurzen Traum seiner mexikanischen Herrschast mit dem Tode bezahlen müssen, und in Paris herrschte eine große Erregung über daS unrühm-liche End« der französischen Expedition. Eines Morgens nun. als Hyrvoix auf die gewöhnliche Frage Napoleons III, wa« ma» in PariS sage, 4 Deutsche Wacht" 1896 sagte Fürst Ferdinand, er freue sich, im Centrum RusSlandS. des Befreier» Bulgariens, zu weilen und sei beglückt, sich als s l a v i s ch e r F ü r st dem Aaren, seinem erhabene» Beschützer, vorstellen zu können. Pie Spanier in Kuba. Die Lage des kubanischen Ausslandes ist günstiger, als die fortdauernden Siegesbenchle des spanischen Telegraphen glauben machen wollen. Erfolge ron wirklich strategischem Werte bat General Weyler mittelst seines Systems schonungsloser Kriegführung bisher ebensowenig zu erringen vermocht, wie der wegen seiner versöhnlichen Tendenzen unbequem gewordene und deshalb be-seitigte Warschau Maninez Campos. Wohl aber ist die Entschlossenheit der Kubaner, um jeden Preis von Spanien loszukommen, eben durch daS Auf-treten des Generals Weyler nicht wenig gefestigt worden. Der Kampf nimmt immer mehr den Charakter eines Vernichtungskrieges an, wo auf keiner Seite Schonung erwartet, noch geübt wird. Die FriedenSarbeil ruht überall; die Zucker- und Tabakernten sind theils überhaupt nicht eingebracht worden, theils sind die geborgenen Vorräthe der Vernichtung anheimgefallen. Der materielle Rum der Bevölkerung ist ziemlich allgemein. Dabei nimmt der Zuzug, den die Insurgenten aus Amerika er-halten, immer größeren Um'ang an, während di« Macht der Spanier aus der Insel vor Beginn deS HerbfteS auf keine nennenswerte Verstärkung auS der Heimat rechnen darf. In der Zw ischenzeit dürfte sich die Lage daher nur noch mehr zugunsten deS AusstandeS verschieben, was aus die Lympathien der Amerikaner, die den Präsidenten Cleveland zu entscheidenden Schritten drängen, ebenfalls nicht ge-rade mäßigend wirken wird. Alles in allem ist die Aussicht in die Zukunft für Spanien daher recht wenig tröstlich. Dem allgemeinen Drängen und wohl auch der Noth gehorchend, scheint sich die spanische Regierung nun doch zur Einführung eine« Gesetzes über politiiche Reformen auf Ponoriko unv Kuba zu entschließen. tzagesneuigkeiten. Pie Enthüllung des Mozart Denkmals. Am 21. April, um 10 Uhr vormittags fand in Wien die Entbüllung des von Professar Tilgner geschafft»«» Mozart-Denkmal» in Anwesenheit deS Kaiser«, der Hos würde n träger. dcS Ministtrpräsidrnltn Grafen Badeni, deS diplomatischen Esrp», der Generalität. Herrenhaus-Mitglieder und Reichsrathsabgeordncter mit dem Präsidenten Baron Ehlumecky. der neugewählten Wiener Gemeinderäthe de» BürgeriNv isters von Salzburg, des Denkmal-AuSschusse» mit dem Obmanne Duml>a. de» Porstand«? der Künstlergenossenschaft. Dein'nger, zahlreicher Pertr.ter der Kunst, Wissenschaft und Presse und einer groben Menschenmenge statt. Der Männer-gesangverein sang d« 5 Bund«»li«d von Mozart. Dumba dielt Namens des DenkmalansschusseS eine kurze An-spräche. Der Kaiser erwiderte, bevor er die Bitt«, die Enthüllung vorzunehmen, erfülle, erachte er e» alS Pflicht und Bedürfnis, allen Jenen den Dank und die eine ausweichende Antwort gab, verlangle »er Kaiser von ihm die volle Wahrheit hören. .Nun wohl. Sire." erwiderte der Palaftpräfeci. »Paris ist ent-rüstet über diesen unglücklichen Krieg. In allen Klaffen spricht man darüber mit demselben Geist der Unzufriedenheit. Unter Ludwig XVI sagte man: „Die Oesterreicherin ist schuld daran," und unter Napoleon III. sagt man: „Die Spanierin ist schuld daran." — In diesem Augenblicke öffnete sich eine Thüre und hereinstürzte im weißen Morgengewande die Kaiserin, das Gesicht von hestigem Zorne ge-röthet. Mil zischenden Lauten wandte sie sich an den Palastpräfecten: »Sie werden mir wiederholen, Herr Hyrooix. wo« Sie soeben gesagt haben." — „Ja, Madame, Euere Majestät mö^en mir ver-zeihen, da ich hier bin. um die Wahrheil zu sagen Ich habe dem Kaiser sreimüthig b sannt, das« man in Paris von der Spanierin wie einst von der Oesterreicherin spreche." — „Von der Spanien»! stieß die Kaiserin heroor und fügle dann hinziu: „Ich bin eine Französin geworden, aber für meine Feinde bin ich die Spanierin geblieben." Dann verschwand sie durch dieselbe Thüre ebenso plötzlich wie sie gekommen war. — »Ich bedauere, die Wahrheit gesagt zu haben. Sire," ließ sich nun der verblüffte Palastpräfecl vernehmen, woraus der Kaiser ihm die Hand mit den Worten reichte: „Sie haben recht gethan." Am folgenden Tage ab.r wurde Hyrvoix in die Provinz verbannl. — Die andere Geschichte bezieht sich auf die Zeit unmittel-bar nach der Kriegserklärung im Jahre 1870. Napoleon III. und feine Gemahlin waren beide abergläubisch und wollten sich, bevor die Würfel Anerkennung öffentlich auSzusprechen, die da» Werk ge-fördert und zu Stande gebracht haben. Zugleich ge-denke er mit tiefem Bedauern deS genialen Meisters voll patriotischen Empfinden«, dem eS nicht vergönnt war. seinen Freudeniag zu erleben. So möge denn die Hülle fallen! Der Männergesangverein sang den Priesterchor auS der „Zauberflüte", worauf die Hüllt fiel. Der Kaiser mache einen Rundgang um da» Standbild und drückte dem Bruder Tilgner' nochmals di« Anerkennung aus. Am Sockel des Denkmals wurde eine große Anzahl von Kränzen niedergelegt. Audapcll. 21. April. Der Tod de« „Türken-Hirsch" erfolgte Montag nachts auf seinem Gute in O -Gvalla im Komorner C>.mitai. Don wellte er ein Jagdschloss erbauen. Damit beschäftigte er sich sehr lebhaft. Personen, die m der letzten Zeit mit ihm verkehrten, fanden, das» er sthr schlecht aussehe. Gleichwohl hatte er keintrlci Schmerze.'. Er war nur noch nervöser als sonst. Gestern war er noch bei guter Laune, trank Champagner und ah mit grobem Appetit. Um 3 Uhr machte ein Herzschlag dem Leben eine» Manne» ein End«, der durch seine Machenschaften in d«r Gründerzeit über zahllose F imilieu grenzenlose» Elend gebracht hat. Kelorm des Stempel- und Hebühreuwesens. Wie da» Handelsministerium der Wiener Handel»-kammer mittheilt, btabsichtigt da» Finanzministerium di« Reform d«S Stempel- und GebührcnwescnS in Anglist zu rehmen. Demgemäß wurde die Kammer, welche diese Reform wiederholt urgiert und für den Fall ihrer Interessenten gewünscht batte, eingeladen, Unzukömmlichkeiten in dem gegenwärtigen Rechtszustande, sowie wünschenswerte einschlägige Aenderungen dein Handelsministerium btkani.lzug«b«n. Im Hinblick hierauf werden die interessierten Krri« eingeladen, ihre auf den Gegenstand Bezug habenden Anregungen und Wünsche mit thunlichster Beschleunigung zur Kenntniß der Wiener Handel»- und Gewerbekamin.r zu bringen. Rauömordversuch durch eine Hausbesorgerin. Ein Fall, der in Wien wohl vereinzelt stehen dürste, hat sich am 15. April Nacht» ereignet. Die Hau»-Meisterin eine» Hause», also jene Person, die berufen ist. für dir Sicherheit der HauSinsafsen Sorge zu tragen, weih sich zu nächtlicher Stund« in die Wohnung einer im Hause lebenden 70jäbrig. Die Handelt-und Gewerbekammer in Graz theilt un» mit, das» ibr ein Exemplar der vom französischen Handelsministerium herausgegebenen Sammlung der offieiellen Documeat-(„Actes organiques") über die Pariser Weltau» stellung 1900 zugekommen ist. da» im Kammerbure« von Interessenten eingeieh«n w«rv«n kann. Ein« deutsche Uebersetzung de» allgemeinen Reglement» der Pairn Ausstellung und de» Elassificalionssystem» derselben i» in Vorbereitung und wird der Kammer seinerzeit auch zur Verfügung gestellt werden. Pas Königsschloss am Rawel. Wie man au« Krakau berichtet, wird da» alipotnisch« Königs schloss am Wawel in Krakau im Sinn« dc» vom rcr sterben«» Landmarschall und Krakauer Stadtpräsideolen Dr. Zvblikiewicz empfohlenen Projecle» in ein« kaiser liche Residenz umgestaltet werden. Hin Mädchen vom Morde freigesproche». Ein 1."jährige» Dienstmädchen in Langenloi» hatte am 11. Februar mit ihrer Frau einen Streit, der T«nS geber kam dazu und bedrohte das Mädchen mit den scharfgefchlistenen Schweinestecher. Da» kräftige MÄä>.» entwand ihm da» Messer urd bei dem Herumbalze» soll der Mann selbst in» Messer gerathen sein, so das« er starb. Erwiesen wurde das» da» Mädchen selbst i» äußerster Lebensgefahr war und ihr nicht einmal Ueber schreitung der Nothwehr vorgeworfen werden konnte. Hin Spuckveröot. In Budapest macht tu neukster Polizei Erlas» viel von sich reden. Der Suda pester Oberftadthauptmann bat nämlich verfügt, das« 189G das ©surfen im Innern der Waggons der Slraßen-bahn und der Stadtbahn, in den Salons der Personen-Lokaldampser und der Propeller, ferner in den Wagcn de» Ofener Bergbahn und der Ofener Zahnradbahn alS Uebertretung betrachtet und dementsprechend geahndet werde. TaS Sruckverbot trat am 15. April in tkraft. Veranlasst wurde di/ Verfügung deS Oberstadthaupt-manneS durch zahlreiche Klagen aus dem Publikum. Hine Ortschaft abgebrannt. Nach einer Mel-dung au« Caleutta wurde der Ort Chetta durch ein verheerendes Feuer zerstört. 300 Hütten sind abgebrannt, 4000 Personen obdachlos. Aus Stadt und Land. Hrnenunngen im Ankizdienftc. Der Justiz» minister ha« Die Bezirksgerichisadjunkten Karl Mulley in Adelsberg nach Ober-Laibach und Dr. Anton R o g i n a in Oder-Laibach nach Groß-Laschitz mit der DiensteSzuweisung zu dem Kreis-gerichte in Rudolsswenh versetzt, dem BezirkSge-richlsadjunkten für den Grazer O'erlandesgerichtS-sprenget eitra stalum Dr. Otto Papez die Be-zirlSgerichiSadjunktenstelle in AdelSberg verliehen und den Auskultanten Dr. Josef K o t n i k zum BezirksgerichtSadjunkten eitra »tstum für den Grazer OderlandeSgerichtssprengel mit der Zuweisung zu dem Bezirksgerichte in LaaS ernannt. Ans dem Stadtamte. Am 7. d. M. hat der behördlich amorijirte Civilingenienr Herr Richard Habet die Leitung des SladtbauamteS übernom» men. Wie wir vernehmen, ist Herr Habet eine äußerst tüchiige technische Krakt und wird er in nächster Zeit die Stadlausnahme. die Durchführung der Kanatlsirungsprojecte sowie verschiedene andere sehr wichtige technische Arbeiten in Angr.ff nehmen. Der neue Herr Stadtingenieur war früher beim nieverösterreichischen Landesausschusse als leitender Sectionsingenieur thätig und hat als solcher mehrere Flussregulierungen (,. B. jene des TullnerbacheS) Brückenconstruclionen zur g-ößien Zufriedenheit der vorgesetzten Behörden auSgesührl. Kamiliennachricht. SamStag, d-n 25. d. M. findet in Gonobitz die Vermählung deS Herrn Fritz Hummer, jkau manneS in Gonobitz. mit Fräulein Marie B a u m a n n statt. Akademisch - technische Verbindung „Her-mania" in ^raz. Die Aemter der Verbindung deutsch.r Hochschuter auS Uniersteier.nark „Ger-mania" > nd. wie folgt, besetzt: Erst- und Zweit» chargierter mvä. Gustav Slekowez, Dritt» chargierter weck. Hermann Z a n g g e r und Vier«-chargierter stud. ehem. August Sporn. Die Aciivenzabl beträgt 14. davon 4 beurlaubt. Die Kneipe befindet sich wie bisher im Gasthause „Zum schwarzen Adler". Leonhardstraße, daS VerbindungS-cofe ist daS Cas6 „Nordstern" am Hauptplatze. Zuschriften sind in die Universität oder in die Kneipe erbeten. Deutscher und Äeilerreichischer Alpenverein. Ta« Programm sür den am Samstag tun 25. nicht wie irrthümlich berichtet, 24. April 1696 adenvS ij Udr in den Casinoräumlichkeiten statt-findendem geselligen Vereins-Atend der Secti^n Cilli des Deutschen und Oesterreichischen Alpen» verein besteht auS folgenden Punkten: Vortrag des Herrn Dr. Stepischnegg: Männerquartette; Heilere Vorläge d.s Herrn Professor Wertheim; Musitalische Vortrage: Tanz. Die Musik besorgt die Musikoereins» C.ipelle. Gäste sind willkommen. MlMverein ßilli. Wie schon gemeldet, findet am April 18%, abends halb 8 Uhr. im Salon deS „Hotel Löwen' der Mitglieder-Abend statt. D>, Vortragsordnuiig ist folgende: 1. Abtheilung: I. EinzuflSmarfch aus „Tannhäuser" von R. Wag-«er. 2. Ouverlure zu „Egmont" von Beethoven. 3. Clavier-Trio von H. Haydn. Violine Herr Hauer, Cello Herr Halbritier. Claoier Fräulein Katholnigg. 4. Neuntes Violin-Concert von Beriot. Violine Herr Fischer, Clavier Herr Hauer. 5. Melodram?: «Die Königin von Aragon", Gedicht von F. Dahn, .Der Postillon" von Lenau. Musik von Krinninger, Clavier Fräulein Katholnig», Vortragender Herr Pros. Dr. Wertheim. II. Abtheilung: 6. Ouvertüre ,Cosi Fan tutte" von Mozart. 7. „Von meinem Vergli* (Flöien-Lolo Herr Cardinal) von Kummer. 8. „Romeo und Julie" Potpourri von Gounod. 9. Erinnerung an meine Jugeudjihre" von Bor-mann. Solo sür Clarinette Herr Stianek. 10. Vor-südriing der Menagerie. Komisches Intermezzo. II. Schlussmarsch. Aus dem Aezirke Ausser. Herr S ch e l i g o in St. Gertraud, als Berichterstatter über den Zustand der Schulgärten im Bezirke Tüffer. hatte auf den 19. d. Mis. in Steindruck die vierte Schulgärtnercon-ferenz für den Bezirk Tüfier anberaumt, bei welcher „Deutsch, Macht- nachstehende Tagesordnung erledigt wurde: 1. Das Protokoll der gleichen Conferenz vom 1. März 1894 wurde verifiziert. 2. Welche von der steier« märkischen Garienbaugesellschast herabgelangten Ge» müsearten haben sich bewährt und wie soll die Ver-breitung bet selben unter dem Landvolke bemerk-stelligt werden? 3. Die wichtigsten Düngemittel und ihre praktische Anwendung. 4. Wie ist der Schimmel an den Weintrauben zu beseitigen? 5. Wo, wann, wie seien die Schulgartenerzeugnisse auszustellen, um deren Besichtigung möglich zu machen? 6. Petition um Aenderung de« Jagd» gefetzeS zu Gunsten der stciermärtisch.'n Obstcultur. 7. Anträge. An der Debatte über jeden einzelnen Gegenstand betheiligten sich sämmtliche Mitglieder mit großem und lebhaftem Interesse. Die Tages-ordnung wurde erschöpfend erledigt. Besonders muss erwähnt werden, dass beim 5. Pnnkte be-schlössen wurde, im Jahre 1898 anläßlich deS Re-gierungsjubiläum Sr. Majestät eine Schulgarten-auSstellung im Markte Tüffer zu veranstalten, wo-zu die nöthigen Vorbereitungen vom Vorsitzenden dieser Conferenz Herrn S ch e l i g o einzuleiten wären. Auch eine Lehrmittelausstellung soll mit derselben verbunden werden. Stor6. (Liedertafel.) Die vom Männer» gesan^vereine „Geselligkeit" Samstag, den 18. d. Mts. veranstaltete I. Liedertafel kann gewiss alS in jeder Beziehung gut gelungen genannt werden. Obgleich von einer kleinen Anzahl von Sängern, wurden doch sämmtliche zur Aufführung gebrachten Chöre voll und taktfest wiedergegeben und ist es Gewähr geboten, das« die Pflege des deutschen Sanges und um so eifriger in der Folge geübt werden wird. — Zur Aufführung kamen: „Sänger-tust-Marsch" von Schmölzer, der au« vollen und kräftigen Kehlen ertönte und unS die rührige und strebsame Mühewaltung deS Chorm-isters Herrn Oberlehrer M. Höhl ersehen ließ. — In der Folge wurden die Chöre „Nachtandacht" v»n Hugo Jüngst und .Zechers Wunsch" von Schröier gebrach», welche gleichfalls mit Ausnahme einiger Stellen recht gut geklungen haben. Am meisten in gesanglicher Hinsicht aber leistete da« Quartett des Vereines nebst der Tenorsolopartie, indem eS unS A. Schumanns Ständchen „La Sorrentina" zu Gehör brachte. Ebenso konnte man auS den letzten noch gesungenen Chören „Heimat" von E. Becker, „Jagalied" von KortelS und ins-besondere „Pfiffige Sanger" von A. Schreiner wahrnehmen, dass die Leitung deS Storoaner Männergesangvereines in guten Händen liegt und wünschen wir diese», rührigen Bereine eine stels derartige Bethätigung an der deutschen SangeS-pflege, wie er sie diesmal kundgethan hat. Wie immer bot auch hier die Cillier Musikkapelle unter persönlicher Leitung deS Herrn Dießl durch ihre so nett zusammengefügten Vortrage das Allerbeste und brachte selbe gar bald eine sanges- und feucht-fröhliche Stimmun, in die Veranstaltung. Sehr gefiel das eingeschobene Musikstück „Erinnerungen an Krems", Phantasie sür die Flöte, welches aber auch mustergiltig vorgetragen wurde und der Solist eine ausgezeichnete Leistung bot. — Erst in früher Morgenstunde konnte man sich trennen, und ist eS ein gewiss allgemeiner Wunsch, wenn wir nochmals den wackeren Verein zur fortgesetzten Arbeit aufmuntern. —i— Hingesendet. Von verschiedenen Perkonm wurde mir mit-getheilt, in Cilli sei daS Gerücht verbreitet, ich hätte mich um den vor kurzer Zeit erledigten Directorposten im Bade NeuhauS beworben, dieken aber nicht erhalten. Auch das deutsch geschriebene Marburger Slovenenblalt bespricht diese Angelegen-hei« in etwa? eigenthümlicher Weise. Um diesen vollständig aus der Luft gegriffenen, vielleicht auch böswilligen Ausstreuungen ein Ende zu machen, erkläre ich, nicht das Geringste unter-nommeu zu haben, um Direktor von NeuhauS zu werden. Für mich ist nach jeder Richtung hin meine Stellung in RoHitsch-Sauerbrunn begehrenswerther und fühle ich durch-auS kein Bedürfnis in mir, diese Anstalt, in welcher ich mich feit 24 Jadren sehr wohl und zufrieden fühle, zu verlassen, dieS umsoweniger, alS ich erst vor ganz kurzer Zeit vonallermaßgebendster Seite die Versicherung erhielt, dass man auf mein Wirken in RoHitsch-Sauerbrunn zu verzichten nicht gewillt ist. Graz. 21. April 1896. pr. A. Koiscl, l. t. SanitülSratti, landschaftlicher Brunnenarzt in RoHitsch- Sauerbrunn. 5 Mereinsnachrichten. Südmark. Wie wir bereits berichtet haben, ist am 30. März die Ortsgruppe Neunkirchen (bei Wiener-Neustadt) deS Vereines Südmark gegründet worden; es bestehen nunmehr 79 Ortsgruppen, u. z. in Steiermark 49, in Kärnten 12, in Nieder-osterreich 8, in Krain, Tirol und Oberösterreich je S, in Salzburg 1. Dazu werden demnächst 4 nene Ortsgruppen treten: Görschitzthal (mit dem Sitze zu Edelstein) und Hermagor in Kärnten, deren Satzungen bereits genehmigt sind. Hallein, deren Satzungen überreich« sind, und Windischgraz. — Ein 22 Joch (Äcker, Wiese. Wald) umfassender Grund-besitz in Mittelsteier, ganz nahe an der Südbahn reizend gelegen, steht unter günstigen ZahlungSbe» dingnisien zum Kaufe. Zwischenhändler sind aus-geschloffen. Auskünste werden in der Kanzlei des Vereines Südmark ertheilt. (Fraueugafse Nr. 4; Amtsstunden: 9—12 Uhr vormittags und 3—4 Uhr nchmittagS.) Südmarkzünder. Wir machen neuerdings da-rauf aufmerksam, dass nunmehr 3 Gattungen Süd-mark-Zündhölzchen im Umlaufe sind: gewöhnliche schwedische, kleine schwedische (Westenlaschenzünder, besonders für Raucher sehr bequem) und Wirtschaft^ zünder. Im großen sind alle diese in Graz nur bei dem Kausmanne Heinrich Auer in der Neu-thorgasie zu bekommen. Die Volksgenossen werden aufgefordert, in Gasthäusern, Kaffehäuseru. Tabak-laden, kurz überall die Südmarkzünder zu verlangen und sür deren Verbreitung mil allem Eifer zu wirken. vermischtes. Wann ist der Mensch am krättigsten? Auf die Frage, zu welcher Stunde des Tages ist der Mensch am stärksten, würden wohl die meisten Menschen antworten: früh, unmittelbar nach dem Erwachen. Diese ja auch ganz plausibel erscheinende Antwort ist aber nach genauen Untersuchungen mit dem Dynamometer mit den Tha'fichen nicht in Uebereinstimmung. Im Gegentheil, unmittelbar, nachdem er das Bett verlassen hat. ist der Mensch am schwächsten, das heißt, seine Muskeln können zu dieser Zeit die geringste Arbeit leisten. Die Muskelkraft steigert sich schon ganz bedeutend nach dem Frühstück und erreicht ihren höchsten Stand nach dem Mittagessen; darauf sinkt sie wieder während einiger Stunden, hebt sich gegen Abend aus's Neue, um dann allmählich bi« zum Morgen wieder zu versallen. Die beiden schad-lichsten Feinde tüchtiger Muskelkraft sind Trägheit und Ueberanstrengung — also auch hier ist die goldene Mittelstraße das Richtige, eine mäßige Anstrengung gibt den Muskeln den besten Kraft-stand. Schweißvergießen bei der Arbeit schwächt die MuSkeln ganz bedeutend. Nach diesen Resultaten wird also auch der Spruch „Morgenstunde hat Gold im Munde" als unrichtig erwiesen oder doch wenigstens dahiu einzuschränken sein, dass er lautet: „Morgenstunde, nach einem tüchtigen Frühstücke, hal Gold im Munde" — das Arbeiten vor dem Frühstück aber ist schädlich. Hin Weilterwerk. ES war einem Amerikaner NamenS Chr. Martin vorbehalten, die berühmte Uhr deS Straßburger Münsters noch zu über» trumpfen. Er stellte eine Uhr her, die einen Um-fang von 5'/, Cubikmeler besitzt und 600 Kilo wiegt. Die Uhr enihält nicht weniger als 265 Räder und wird durch 12 Gewichte getrieben, deren erstes alle 8 Tage und deren letztes blos alle 2000 Jahre ausgezogen zu werben braucht! Die Uhr gibt die Zeit während 10.000 Jahren an; alsdann muss aber der Mechanismus verändert werden. Sie verzeichnet die Secunden. Minuten, Stunden, Tage, Wochen. Monate und Jahre. Der Mechanismus bewegt >28 Figuren von 5" Centime ter Höhe, welche die vier Lebensalter, die 12 Apostel, die 7 Hauplgottheiten der Rö.ner, die 4 Jahreszeiten und die Zodiakalzeichen darstellen. Viermal des Tages spielt eine Musikdose, welche von einem Automaten gedreht wird, je 12 Opern-anen; endlich gibt die Uhr die Mondwechsel, sowie die Bewegung der Erde und Gestirne an. Gekrönt ist die Uhr, wie die Straßburger, von einem Hahn, der alle 6 Stunden kiäht. J>ie „Lallen" der Mittelschüler. Aus Ver-anlassung des deutschen Cultusminifteriums sind in diesem Monat an Lehranstalten Wägungen der Mappen der Schüler der dritten, vierten und fünften Gymnafialclaffe vorgenommen worden, um kestzu-stellen, ob die von Professor Eulenburg in der „Deutschen Medicinischen Wochenschrift" veröffent- 6 fPftttsdje Wacht- 1896 lichte» Ergebnisse allgemeinere Giltigkeit haben. Professor Eulenburg hatte an sechs auseinander-folgenden Tagen die Mappe eine» Schülers der fünften Classe wiegen lassen und dabei als Durch-schniilsgewicht 8'7 Pfund, als Höchstgewicht 10-5 Pfund constatiert. Die »euervinsts vorgenommenen Wägungen haben nun erfreulicherweise wesentlich andere Resultate erzeigt. Am Luisenstädtisch»n Realgymnasium in Berlin sind an sechs Tagen einer Woche sechshundert Wä^uiigen vorgenommen worden. Dabei ist als Meistgcwicht in einem Aus-nahmssall 7-8 Pfund festgestellt worden, während das Durchschnittsgewicht zwischen 4 und 5'/, Psund schwankt. Viel wichtiger alS die Zahlen selbst ist aber die hierbei festgestellte Thatsache, dass nicht die Bücher und Hefte das hohe Gewicht in einzelnen Fällen verschulden, sondern die Mappe an sich, deren Gewicht von bis 2l/5 Pfund variierte. Als Curiosa mögen hierbei erwähnt werden, dass bei einem Schüler der vierten Classe ein Diarium im Gewichte von '/« Pfund vorgefunden wurde, während ein Schüler der fünften Classe einen AllaS von 2'/& Psund mit sich schleppte. IlebrigenS er-scheint eine mäßig schwere Mappe von 4 bis 5 Psund Gewicht, welche auf dem Rücken getragen wird. alS das beste Mittel, um Wirbelfäuleoer' krümmungen vorzubeugen, da sie den Schüler zu einer geraden Haltung zwingt. Salvator. Die Münchener illustrierte Wochen-schrift für Kunst und Leben .Jugend" (G. Hiri'S Verlag) veröffentlicht anläßlich deS Salvaiorstreit.« in ihrer letzten Nummer 14 folgendes humorvolle Im bieiberühmlen Bayerland. Da ist ein wilder Kampf entbrannt, Ein Kamps um eine« Namens Klang, Der ruhmreich um die Erde drang; Wenn der ertönt, so lächelt milde, Vergnüglich, gleich dem Mondenschilde, Jedweden Zecher» Angesicht. Der Name — ach, wer kennt ihn nicht. Den unbesiegten Triumphator! — Der Name — nun, et hei&t: Salvator. Man siedet daS Salvatordier Bekannterweis in München hier. Da sieden eS mit Kunst und Schläue Die Zacherl-, Spaten-. LSwen-Bräue. Und manche aud're Bierfabrik Braut noch Salvator mit Geschick, Sobald im Hain der Lenz sich regt Und man die Frühjahnhüte trägt. Dem braven Münchner schmeckt daS Naß. D'rum trinkt er stets noch eine Man. Die ersten still, die letzten laut, Bis er die Dinge doppelt schaut. In diese.friedlich feuchte Stille, In diese FrühlingSfest-Jdylle. Des BierjahreS wonnevollen Mai Ertönt nun plötzlich Kampfgeschrei. Der Zacherl ruft: »Ihr Herrn College»! Braut, wa» Euch gut dünkt, meinetwegen, Ich geh' mit Euch nicht in'S Gericht! Nur blos: Salvator nennt es nicht! Der Name, den Ihr wählt, ist mein — Mißbraucht ihn nicht, sonst geht Ihr ein!" DaS bringt der andern Blut in Gährung, Erklärung folgt nun auf Erklärung; Die Concurreiiz des Zacherl ruft: „So wie die blaue Himmelsluft Für Jeden lächelt, wer eS sei, Ist de» SUvator« Name frei!" So scholl'S im Osten, scholl'S im Westen, In Inseraten und Protest.n. Und bange um den lieben Tropfen, AuS dürren Bienen, Malz und Hopfen, Besucht' ich einen wc sen Greis, Der viel von Bier und Trinken weiß. Der, al« ich höflich ihn befragte, That einen tiefen Zug und sagte: »I woatz net, waS s' sch» wieder ham -Die Hauptsach is do net der Nam'! Die Hauptfach iS und bleibt das Bier, Mein lieber Herr, dö» glaubenS mir! Da Münchna trinkt und fragt si g'wiß Net lang wia'S hoaßt, na, dloS wia'S iS l I moan a darauf keinmal'» an — Paß auf, an was ma'S kenna kann: An Widerwillen soll'S erreg'n — Denn immer wieder muaßt oanS mög'n; An Satz soll'S machen 'S Bier, verstehst: Das» d' sitzen bleibst und net gern gehst; Und grabeln muaß 'S — no ja — dös heißt Das» '» oan auf d' Letzt in Graben schmeißt, A Gschmackerl a soll'S ham — koa wild'S, A guat'S, a rund'S, a süaß'», a mild'S! Wann'» so i», nachha kann da Mag'n A elf bis fufzehn Maß vertrag'«. Und wonn da Mensch a wackeln thuat. Er muaß do fag'n. dö» Bier iS guat. ES macht Ein'm warm und löscht den Durscht, Doch wia ma'S nennt, dö» i» mir Wurscht! * Er sprach'S, that wieder einen Zug, Sah mir in'» Auge mild und klug, Wie« auf den Steinkrug hin und lachte Und sprach: „Da schaug'n», dö» i» die achtel' Und wenn ich nun der Kadi wär', So fällt' ich einen Spruch wie der: .Ist Euer Trunk nur gut und fein „Und nur bekömmlich, frisch und rein, .Ist jeder Name ihm zu gönnen, „Könnt'S Nektar, könnt'S Salvator nennen. „Doch ist, was Ihr gekocht, verdächtig, .Schal, sauer, matt und niederträchtig. „Verbiet' ich Euch e» Bier zu taufen — „Wer's thut, der muß cS selber — trinken I' Hingesendet. Anlrer Liittnent. Cspslcl comp. Richter» Apotheke in Prag, anrrfarnit vorjiigliche ,'chmrrzftiUendr (sin rributtg: jutn Preist von 40 fr., 70 fr. und I fl. vorrätig in allen ApolbttlN. 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"VH 11— 1896 .Deutsch- Wacht« Von tiefem Schmerze gebeugt, gelten wir hiermit die traurige Nachricht von dem Ableben unseres einzigen, lieben Töchterchens Adolfine Vollgruber welches im 6. Lebensjahre näch schwerem Leiden, Dienstag, den 21. April, 4 Uhr nachmittags selig in den Herrn verschied. Das Leichenbegängnis findet Donnerstag, den 23. April um 4 Uhr Nachmittag von der Leichenhalle aus nach dem städtischen Friedhofe statt. Die heil. Seelenmesse wird Freitag, den 24. April 8 Uhr Früh in der deutschen Kirche gelesen werden. Franz und Clotilde Vollgruber. Sauerwässer bei Ad. Walland, Hotel „Löwe" in Cilli stets in frischer Fällung and billigst: Landschaft!. Rohitscber Tempelquelle. Radeiner, Preblauer. bei grösserer Abnahme Original-Preis*. 374—n marin«'« 168— SC 373 Seperate Parten werden nicht ausgegeben. Gold-Remontoirs reich graviert haltbar. Für Damen oder Herren, 3 Deckel fl. 9.—, in Silber, Goldrand gestem- pelt fl. 6.-- ; mit feinem Ankerwork fl. 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