Organ d er Verfajsungsparlei in Rrain. Str.670 Hbonntnient«- sammlung geroeht. Ini jungqechischvn Altstavter Lurgetclub ist cine Art Holle los. Der Oberstlanb-niatfchall roirb mit H.inbatusen bebncht, gegen Plenet roerben bie argsten Schimpfworte nusge* stohen — bie Berfnmmlung roirb nufgelost. Det Sie hntten bie Ebene erreicht. Det Wnlb vetlot sich in einjelnen Eichcn, fraftigen, ftillbnten ©tanimcn unb bichteni, iippigem Gesttupp; in ber bnmnterigett 9)iorgenbetcuchtung nahnt sich bie Gegend trnurig unb vetlafsen aus roie ein Ftiebhof. Det Alte ging imtner fchneCet in haftigcnt, nufgeregtem Lauf unb roars bem Beglciter abgeriffcne Worte zu, bie ber Morgenivinb entfiihrte. Der Blinbe hdtte gem mit ihni Schritt gehalten, aber er fiirchtete, mit betn Kopf gegen eine Fclswanb zu rcntteit, obet sich butch einen Sturz in einen Fclsspalt ben Hals zu brcchcn. Enblich rief et aus: „He, (Sola, roarum haft's benn fo eilig ?" Det Alte blieb erst bei einet schbnen Gruppe machtiger Steineichen stehen, wars sich ins Gras unb crronrtetc feinen Begleitet. Den alten braunen Filz roarf er neben sich nieber unb siiitztc bas rocihe Haupt auf bie beiben Hanbc. Er glich einem lernfeften, altcit Eichbaiim. ben ber Blitz getroffen hat. Hin unb roieber fchiittclte cr ben Kops zivischen ben kraftigen, braunen Armen. Er roeinte. Der Blinbe horte bus zuritckgehaltene Schluchzcn — eS Hang roie bumpfcS Rocheln — unb nahcrte sich ihm beinlithig roie ein geziichtigtcr Hunb. Et fei ja fchulb an Allem, er hnbe ihn boch erst an vorigcs Jahr crinnert. Run, fo itioge et ihn nut fchlagen, abet tiichtig schlagcn, et rootle A lies ertragen, nut nicht biescS — so fbitne er ihn nicht sehen . . . Es zetteihe ihm bas Herz . . . Der Alte roanbtc sich zornig um. Wer fagte benn, boh er geroeint hnbe? Rein, bei nllen Teufeln! Rame „ Plener" roirb iiberhnupt allenthalben unter ben Czechen als rothes Tuch aufgehangt, um bie Seibenschnften zu entflamincn. Die czechischen Fiihrer roaren von jeher grotz in der Sluffinbung unb Aus-niitzung von Reizmitteln fur ben Geschmack ihtes Publikums. Det Prager Stnbtrnth roirb sich nachstens ebenfalls mit einet „Enttustung" tiber Ttautenau unb Plenet besassen. Tdglich wetben in ctechischen Kreisen neueRachrichten ausgeheckt, um bie Gemiither aufzustacheln. Da heiht es, bie Regierung Habe ver> fiigt, es feien fortan alle Jungczechenversammlungen attfzulosen — es ist aber nicht ivahr. Dann hei|t es roieber, bas Prager ©tabtgericht Habe ber Regierung die Suspension ber ©efchroontengerichte fi!r Prehangelegenheiten empfohlen; gleich barauf laht man itn Emflange bamit ben Prager DbergerichtS-PrasiDenten nach Wien fahren - es ist aber Beides nicht roahr. So roirb sortivdhrenb in bas Feutt geblafen unb bie Dfsiciosen tbnnen nicht genuz bementiren, bie Wirkungcn tbnnen sie jeboch nicht mehr beseitigen. Besonbers bemerfensroerth roaren bie altczechischc Vettrauensinannet-Vetsammlung in Btunn unb bit Jungczechen-Vetsammlung in Jglau. Die Etste« klang in ber Sehnfucht nach bem „eisernen Ring" aus unb Fanberlik, ein bekannter Schlaumeiet, rief roieber einmal in alien Tonarten nach ber „Gleich berechtigung". In Jglau, ber beutfchen ©tabt, fagte Dr. Hervlb, roeniger zuriickhaltenb als bet Altczeche Fanberlik: „Einen Ausgleich in it be# Deutschen perhorrescire bas czechische Volk, iveil die Deutschen bie beati possidentes feien unb zu eiiM AuSgleiche nicht ber ininbeftc Anlah oorliegc." ftht die Deutschen im gliicklichen Besitze sinb, diii zeigt die Zusammenfetzung des bbhmiichen Landes' Ausschusses, des bbhmischeu Lanbtages, bie gaO' ben Czechen iiberlieferte Lanvesvenvaltung. Der „Ausgleich" hatte ivirklich nur ben Zweck, ben Deutschen roieber zu einem Theile ihres Rechtes j» helfen unb ber Wiberstanb ber Czechen gegen biefen Ausgleich entsptingt lebiglich ber Abneigung bet Czechen, ben Deutschen roenigftens cinigennflfeen gerecht zu roerben. Die Berbrehung mit ben „beab possidentes" ist cbenfo jcsuitifch, >vie roenn Dr. Herolb auSruft, er felbst fiihle sich butch bie Au! (chliehung ber Jungczechen aus ben Delegations' Cola be Santoreffi Habe ein Herz von Eifen, u» schwach — schroach hnbe ihn noch Steiner gefe^eti. 6* hnbe sie votiges Jaht begraben mit beit a»dere» Siebenzig zusammeii in eine ©rube, roie einen Hu» ' Rein, nein, er beiife nicht mehr batan, er WM nicht mehr bavon reben Horen . . . Habe et M s !-> jene Hiittc gernbe bnrtun crbaut, um fern von AHe" zu sein ? Habe er es nicht libers Herz gebtacbt, Alte unb ben Hof unb die Felder zu verlnfl n-bamit cr feinen .Rummer vergessen tonne ? man ihn benn butchaus zuni Diotb bringen, *6n' vechtschaffenften Mann auf sechzig Meilcn i»> kteise? Da cr (cine Antivort erhiclt, roarf ct pli>i ^ ben Kopf zuriick, roie ein ivuthenber ©tier, . aber sah, dah betn Blinben zwei Thrane^ ntageren Wangen hiimb rnnnen, mttrbe er richig- „Ko>nm, foitint, mein Sohn, wir inimer roieber von ber alten ©.jchichte an. a” wir bas jetzt!" ,■ -----------Beibe gnbcit sich ganz ber wehm 9 suhcn Lust bet Erinnerung hin, unb allnidhlich , i bie beiben stat ken Herzen wcich, als ivollten st. ^ j ausriihen in ben trnumseligen, ivaimen 2-n9Ll1 jungen Frlthlings unb im trauten ^rie6|'L[iig j Ratut, unb sie routben roieber roie bicKinbci, uniy ^ unb fromm, als hdtten sie nie gekanipst ^ I geroeint. Der Blinbe bachte zuriick. l’. 6ll j ©ott auch seine Mutter zu sich gerufen ' hatte ihn Cola als kleine-Kinb fteunblich unb er roar auf bem grojjeu Baucrnhofe a«I8 jti N s it 6l »1 «h b vn‘ h j Si Jir Sn J Commissions nicht betroffen, aber das czechische Wk sei bamit beleibigt rootbm. Darin hat Herold 3-echt bah bas czechische Staatsrecht, roenn es kein solves gcbe, crfunben roerben miisse, bamit die Cjechen vollenbs unbeschrankle Herren roerben in Wmen. Das Alles ging zunachst von bem Streite urn Trautenau aus; r§ hanbelt sick, aber ganz unb gar nicht mehr um Trautenau. Es hanbelt sich j,tzt darum ob bas bohmische „Staatsrecht", ob bet Wlle' bet Jungczi-chen mahgebend sein soll fiir desterreich ober sonst wet! Es hanbelt sich ba auch oat nicht inehr um ben bohmischen Streit, um bas Ziinaen zwischcn Dcutschen unb Czechen in ben Su-bptenlanbern, sonbevn um Oesterreich in seinem geaenwartigen Bestanbe selbst. Das scheint die Re-Kierung nicht scharf genug zu erfassen. Das wird Luck von ber beutschen Bcvolkerung bcs ganzcn Zi iiLes um bcssen Haut e8 sich babei hanbelt, nicht hinlSnalich gerourdigt. Trantenau, mas geht das uns „ ? split bieser kurzsichtigen Aueflucht helfen sich SVcieniaen, welche in bem Haber unter ben Deutsche,, >b Le'bensaufgabe erblidcn, iiber bas Unbehagen welches bei ihnen jebe Mahnmig zur Einig' kr't unter den Deutsche,, erregt. Unter ben Czechen »trflcbt man biese Frage besser unb Alt- unb Jung. Cj Lsind glcich erregt unb gleich bereit. bie Deutsche,, litfct ;u ihrem Rcchte kommen zu lasien — bamit fi id) in Zukunft nicht dazu kommen. Die Czechen k«* bas! Trautenau zu einem Probierstein fiir ihr *^taatsrecht" geroorden ift, unter ben Deutschen L? on nicht allerivege bie gtdche gesunbe politische k rll„g. Da rum siiib auch bie Czechen in ihrem ^'derstanbe gegen ben Ausgleich bis heute bie ir ! ten geblieben; bnrimi krankt jebe Action ber Citfche” o” der Zerfahrenheit unter ihnen selbst, V m wird auch von ber Negierung ber Druck, CrAen das Czechenthnm aus sic ausubt. starker \funbeti, nls cinc Einwirkung beS Deutschthums. for Distanrmarsch Berlin—Wien. njjn Sonntag, belt 4. d., nachinittags, langten t n Theilnehrner am Distai,zniarsche am Ziele ’t 4 Id r i b 8 b o r f eiii. Ein zahlreicheS Publikum t) y te bie Dauerganger unb bereitete ihnen einen ^ en Empfang. Wir unterlasien es, iiber bie ^»nunftigkeit bieser Unternehmung zu sprcchen unb f/lflose blinbe Knabe, bem selbst bie rauhcn sr ute wegen seines Gebrechens sanst begegneten. , e£t war mit ben Kindern des Herrn ciufge-lAfen Ivie desien eigener Sohn. O, welche Freude, ?!aS Stimme zu Horen, mit ihr butch bit Felder r ufen unb mit ihr zu fpielen, mit ihr, bie ihm . ' tnrteS Wort sagte, unb ihn so viele niitzlichc ‘.^Jten lehrte • • • Dam, war bie Maria grofe lb ben unb « 6nttc feine Beschaftigung gefunben: slecbten, Vogelnetze spannen, angel,,. Die [ J „ beaegneten sich jetzt seltener; boch bliebcn sie Abends auf der Tenne ober in ber fiuche bei-1 \ b stehen. imb er horte ihr dann zu. Jhre * [it, i me drang ihm so roam zu Herzen, that ihm hi Hr zu lanschen war ihm gleichsam ein Trost ' Gebrechen . . . Ja, das roaren gludliche Spater. . . wurde sie fortgefd)idt — seinem K | , -w j- ■■ Kf • / - !ie Stadt zur Erzichung, benn sie soUte tine \”, Dame roerben. Unb bonn begannen fur ^ BUnben bie bbsen Jahre! Sie kam nicht mehr « * r % 4 i tt ik frt W V die !l>, bP„ Anderen auf bas Feld unb in bie (t b stube. Sie hielt sich zurtick unb war still unb ik1”6' na flt’iuorbcn, nut hi,, unb wieber sang ' Ach. jen" Gesang! roie kostlich erschien er V ffjrinben, schoner als . . . ja tichtig, schoner ^ k' Weise" seiner gelicbtcn Nachtigallen I . . . I ,* rxjju muhte fie sein, bie so singen fonnte! X 1 fejner ©eele Seligkeit mit Fteuben hin- b n um sie j" fthen, ja, um ihr nut einmal bie •) H conslatiren bloh bie nicht uninteressante Thatsache, bah bie zwei Manner, welche bie besten Leistnngen nufwiesen, SScgetariancr sind. AlS Erster kam um 4 Uhr 20 Minuten ber Schriftsetzer Otto P eitz aus Floha in SachseN, welcher in Znaim feinen gcsahrlichsten Concurrenten, ben Jngenieur Arno Els a s s er aus Magbeburg, ber in Wien um 5 Uhr 43 Minuten eintmf, uberholte. Peitz war am 3)iontng, ben 29. ’Dfni 6 Uhr 9 Minuten Morgens von Berlin ausmarschirt, hat somit eine tcigliche Durchschnittsleistnng von 90 Kilometer aufzuweisen. Die Condition, in welcher Peitz, ein fchmachtiger 22jahriget Mann hier anlnngte, war nicht bie beste. Er schwankte baher, unb nut als er bes Zieles an-sichtig inurbe, setzte er sich in Laufschtitt. Er muhte gelabt roerben. Dagegen kam Elsasser in be vultberungs« wiitbiger Frische an's Ziel. Aufgeforbert, sich zu setzen, lehnte er mit ber Motioirung ab, er sei nicht mtibe unb begat) sich sobann in ben Fabrikshof ber Mauthner'schen Brauerei, wo er noch etroa brei SSiertelftunbtN spazieren ging. Abends snnb in ber vegetarischen Restauration in ber Wallnergasse ein ben beiben Siegern vom „ Wi e n er B e g e t a r i e r* »e re in" gegebenes Festessen statt, bei ivelcheni Herr Elsasser einen Vortrag iiber seine Lebensweise unb seine Neiseetlebnisse hielt. Jngenieur Elsasser hat gegen ben zuerst ei„-getroffenen Buchdruckergehilsen Peitz Protest ciiv gelegt, da in bem Controlbuck)e bes Letzteren Ein« trngungen mehrerer vorgeschtiebener Controlstellen sehlen. Jnsolge Uebereinkommens zroischen ben Beiden hat Elsasser ben ersten Preis, eine golbene Me: bailie, erhcilten. Als Dritter traf Hcrr Neuhaus, ein Wiener Fabrikant, ein. Neuhaus mnchte burch-schnittlich 80 Kilometer tciglick) unb erreichte Montag Nachmittags 3 Uhr 5 Minuten bas Ziel. Einige ©tunben spater, um 6 Uhr 52 Minuten kngte ber nicht genannt sein ivollenbe Berliner Stubent an, ein nrunzehnjahriger Jiinglitig. In Enzersborf rourbe ex von bem Rentier Fritz ©olbbach iiber-holt; er begann ober zu laufen unb lam in ber That 8 Minuten vor bent Rentier an, ber um 7 Uhr eintraf. Der Stubent erdarte, er rourbe so etroas nie mehr mitmachen; ber Matsch sei vet-blobenb, er Habe sich roie in Einzelhaft geftihlt. Am 6. Juni erreichte auch ber „Natur,nensch" in sehr guter Condition bas Ziel. Hanbe unb bas Antlitz bertihren zu biirfen. — Eines Abenbs sah er ausruhenb allein unter bem gtohen Linbenbaum, einer Zietbe bes Hofes, bicht an ber Hecke. Plotzlich horte er ein leichteS Rauschen von ©eroanbern — sie roar es! Kannte er sie boch an ber leisesteii Beroegung! Dann tauchte abet jenseits bet Hecke ein Anberer auf, unb er horte leises Liebes-gepflufter unb siihe Versprechen austauschen. Gott, roie lilt er bnrunter! Unb dieses roieberholte sich monatelang jeben Abenb, bis sie eines Morgens bie Maria nicht in ihtet Rammer fanben . . . Sie war mit jenem Anderen entflohen. — „Sie ift tobt," sagte Ber Vater fait unb start roie Eis in seinem furchtbaren Schmerze. — Seit bem Tage suchte sie bet Blinbe ubetall. Nein, nein, sie roar nicht tobt, fur ihn nicht; unb ihm roiirbe es gemigen, einmal roieber ihte Stimme zu Horen, sie gliicklich zn roissen . . . Als er sie enblich in ber grofjen Riccarboni’schen Schonung in einem Schmuckkastchen von einem Hause roieberfanb, siel es ihm roie cine Centnerlast voin Herzen. Sie erzahlte ihm bam, Alles ganz unbefnngen, ihte Flucht mit bem Sohne des ©rasen, ber sie heiraten ivolle, unb ihren Kummer iiber bie Thrauen ihrer alien Eltetn. So rourbe ber Blinbe ihr Vertranter. ihr Freund . . . ja, ober befser so. als sie ganz unb gar zu verlieren! — Jnzroischen setztcn bie NachtigaQen ihren klang-vollen Scingetktieg in ben toHsten unb rounberfom schonften Hnrmonicn fort, bas ganze Thai halite iiiolitifdjc wochenilberjicht. Der permanent Steuerausschuh hat bie Spe-cinlbebatte iiber bie PetsonaIetnIommen= fteuer fortgefetzt unb die Frage erbrtert, roelche Abziige ober roelche Ausgaben von bem Einfommen gestattet fein sollen, um bas ber Petfonateinkommen= fteuer unterliegenbe Reineinkommen sestzustellen. In einer Sitzung des Strafgesetzausschusses erklcirte ber Regienmgsvertreter, die Negierung werde bemnachft mit einem iteueit Gesetzentwutf hetvot-treten, roeld;er bie Verkiitzung i m Honbel burch falfche Angnben iiber Mafe unb Qualitat ber Waaten mit Strafe bebroht. — Det Strasgesetz-ausschuh hat ben Paragraph angenommen, welcher ben Set rath von G e s ch o s t s g e h e i m n i s s e n, den Angestellte ober Betheiligte aus eigenniitzigen ©riinbeit begehen, unter Strafe ftellt. Bei ber Vethandlung bes Occupations-Crebites lief er te ber Reichssinanzminister v. Kallay ein Bild iiber bie materiellen unb cultutellen Fortfchritte bes Dccupntionsgebietes, beffen oberfte Abministtation in in feinen Hcinden ruht. Minister v. Kallay con* statirte, boh mit ber Hebung bes materiellen Wohl-stanbes ouch bie geistige Cultur ein hohetes Niveau zu erlangen beginnt. Auf Wunsch ber Bevolketung von Mostar wird ein achtclassiges Dbergi;mnasium, das zroeite im Occupationsgebiete, unb auch eine hohere Mabchenfchule bort errichtet. In Trebinje ift eine Hanbelsschule, bie elf te im Lanbe, in Ertichtung begriffen. Auf lanbroirthfchaftlicheni ©cbicte, roo die Bodencultur bereits auf einer hoherm Stufe der Cultur angelangt ift, konimt die Negierung dem Wunfche der Bevolketung dutch Ueberlassung von Ackergetaihen gegen zinsenfreie Riickzahlung in mehrere Jahte umfassenden Terminen nach. Bei ber Bernehmung von Experten bes Hanbels-fitches burch bie vom permanenten Geiverbeausschusse eingesetzte Enquete sprachen sich iiber bie Frage ber Ausbehnitng bes Befahigungsnachiveifes auf ben Kaufmannftanb zivei ber Experten fur unb fiinf gegen folchen Nachiveis aus. Die Frage bet Ausbehming bes Befahigungsnachiveifes auf bie Gast- unb Schankgewerbe nmrbe von ben Experten Willanb unb Kiillner fiir bie Gastwitihschasten be-jahenb beantivortet. Dieselben Hal ten ben Befahigungs-nachweis fiir nothwenbig , um die Gastgewerbe vor davon wider, und die Sonne stieg roie in kiinig-lichem Glanze cmpor aus ben burchsichtigen Opal tonen bcs Horizonts. Wer tiachtc noch an bie Jagb? Der furchtbore Cola rourbe reich beim ©ebanken an seine rothwnngige, braunaugige Mario mit ihrer Fulle fchivatzet Soden, an feine Heine Maria, bie ihm nie einen Augenblid Ruhe Iieh mit ihren Sprungen, ihren Kiissen unb Siebkofungen, seine Maria, bie vor feinen Augen hcranrouchs fchon roie ein Fursten-kinb . . . Unb jetzt? Jetzt ift sie tobt, ift bahitt auf eroig! „Nein", fuhr er plotzlich auf, ,nein nein, nein, niemals!" Unb als ob er foeben aus eine,it bofcn Ttaum etwacht fei, fuhr er sich mit ber Hanb iiber bie Augen, bie zu feiiiem Erstauncn voll Thtcincn ftonben. Er blidte um sich unb bemertte ben Blinben, ber, mit bem Houpt gegen ben Stamm einer Cyptesse gelchnt, zu schlascn fchien, in ben Hanben hielt er noch das Bogelnetz, auf welches bet Roscnbusch ihm zu Hciupten einen roahren Bliitheinegen von Rosen-blotter,! ausgestreut hatte. „Strmet Bursch!" sagte er kopsschiittclnb, „er hot sie auch so innig getiebt. Vor Kummer sicht er aus roie ein Tobtktanker; und babei lachelt er, unb thut, als gab's auf ©ottes Erbboben feinen Suftigeren ols er . . . . Ja, ja, die Jagb! Was ift sie rooht anbers als ein Vorwanb, um nicht broben still sitzen zu iniissen roie ein pant Berzweifelte!" < Explosion enter Pulverntlihle bei Tetboppiate in {t Provinz Navarra. - Ein Jrrsinniger beroarf in SDientone auS c britten ©tockroeik einer engen Gaffe bie burch ^ felSe ziehenbe Frohnleichnamsprozession mit SteiM von bebcutenbein ©eroichte, rooburch finem Eyo knaben ber ©chabel gespalten, ein Geistlich" unb nnbere Personen fchiuer verrounbet ivutden. bie Polizei bei bent Thater, NatnenS © i 9 a_u ' einbrang, leistete berfelbe verzweifelten unb venvundete zivei Ageiiten mit einem Bei feinetn Nerhore erkannte man, bah ^ig geifteSgeftort fei. . In Cagliari haben 50 SBriganten bie v Bauleitern unb illrbeitern ber ©ecunbarbagn ©eni betuohnten Barnden tiberfallen, die j( gefeffelt, zahlteiche Werthgegenstanve, ftIc‘bcV jn 17.000 Lire geraubt unb fchliehlich b,c nnpbie Branb gesteckt. Bier Mann, ivelche sich 3ut fetzen ivollten, rourben verrounbet. 31 m 2. Juni fmb Erd st o he in Catania i« I t a l i e n unb in Amerika gespurt warden. tjn amerikanifchen Orte Guayaquil stiirzte Gefcingnih ein, begrub viele Gefangene unter ken Triinimern unb ermoglichte anberen bie Flucht. Wreiche sonstige Gebaube ftnb burch bas Erbbeben jttstort ivorben. Jm Versatzainte von V e n e b i g rourben ^etrllgereien in, Vetrage von 90.000 Lire ftitbedt. ©ev Jockey Corbin wurde beim Nennen in iurin, et e*ne Hecke iibersetzte, gegen eiite Narridre yeschleubert unb btieb sofort tobt liegen. amen Franke.Feinstein auftritt, j-boch auch auf flnbere Namen lautenbe Passe besitzt, sich auf bem SBeae nach Europa befinbct. Da berselbe sein utv faubereS Gewerbe auch in Oesterreich auszuiiben .6 , so wirb auf seine Gefiihrlichkeit von ver-Ichiebe'nen Seiten ausmerksam gemacht. Die Chicagoer Weltausstellung wirb moglichen-sills eine erneuerte Auflage in San Francisco er-u Man plant, fie bort zu Weihnachten fortzu Iktzen' unb 3000 Ausstellcr haben sich bereits hier- 5 emverstanden erklart._________ t’pffll- und yvniiiiivtlndiriditeii. (E r »ennun g.) Baron Hein tmirbe Him Landesprasidenten von Krain ernann.. (H o f n a ch r i ch t e n.) Der Landwehr- dbercommanbant Felbzeugmeister Erzherzog N a i n e r js ur Jnspicirung ber hiesigen Lanbwehrtruppen ^ d. M. in Laibach eingetroffen unb im •fiotel" Elefant" abgestiegen. — Die K a i s e r i n n in Welki zum Besuche ihrer Tochter eingetroffen. ^ jiroNprinzessin-W.tive Erzherzogin © t e f a n i e fot unter bem Incognito finer Grafin von Eppan !i sifeife nach Diinemark, Schweben unb Nor-Wn angetreten. Die Zunickkunst ist auf Mitte Cuft M'gesetzt. — Erzherzogin Elisabeth bleibt lii Cube dieses Monats in Laxenburg und begibt jum Somineraufenthalre auf zwei Monnte »an sich ivoht kanm wundern, das> bie Behorben im ^!ackbarlanbe ben Ausslug untersagten unb bamit »mr ihre Pfl'cht crfullten, inbem sie Zwist unb Wteaung von ciner im tiefen Ftieben lebcnben tzevolkerung feruzuhalten suchten. Wi, nun famine tilAe Blatter berichten, wurbe bind) (Srhebungen le, ben mahgebenben Besitzern in Foberlach unb llmaebung festg-stellt, das, ber Besuch ber Laibacher SoloIifUn von Niemtmb geivlinscht murbe. Die Absicht, bie Sokolisten nach Karuteu zu laden, ist ausschliehlich bas Werk bes Herrn Anton Gabron, PsarrerS in Gottesthal, zu welchcr Psarre Foberlach gehort. Weber bie Jnsassen von Foberlach unb Umgebung, noch bie bortige Gemeinbevertretung wollten von bem Besuch ber Herren Zwietrachts-bviiber von Laibach etwas wissen. Die Angehorigen ber beiben Nationen teben so frieblich neben- unb miteinanber, bah sie nicht bas geringste Verlangen tragen, bieses sriebliche Verhaltnih gesiort zu fehen. Man sieht also ba wieber einmal, wie bie slovenische Httze in Karnten „gemacht“ wirb. — (Der 300. Jahrestag der 6 ch I a ch t 6 e i S i s sek.) Fur bie Schulfeier bes 300. Jahres-tages ber Schlacht bei Sissek, welche am 22. Juni, vormittags uni 10 Uhr, in ber „Tonhalle" ber Philharmonischen Gescllschaft ftattsinbet, wurbe fol-genbes Programm festgestellt: 1. Rich. Wagner: „Einzug ber Gaste" aus ..Tannhauser". auSgefiihrt von ber Militannusikcapelle. 2. Himinel: „©ebet wahrend ber Schlacht." ©ebicht von Th. Kocner, slovenisch von Anton Funtek, gesungen beutsch unb slovenisch mit Begleitnng ber Musikcapelle. 3. „Mea Kulpa.“ (22. Juni 1593.) Ballabe von A. AZkerc. Slovenische Declamation. 4. Ant. Foerster: „Danes je taisti dan.“ (Des Festmarsches erfter Theil.) Slovenisches Volkslieb, gesungen mit Begleitung ber Biilitarcapelle. Jm Anschlusse baran: 5. Ant. Foerster: .Krainer Festmarsch" (2. Theil), aus- gefiihit von ber D!usikcapelle. 6. „Pesem od Dunaja." (Belagerung von Wien 1683.) Slovenisches Lolkslieb. Declamation. 7. „Prinz Eugenius, ber eble Slitter." (1717.) ©ebicht von Freilig-rath. Deutsche Declamation. Jm Anschlusse baran: 8. „Prinz Eugen, der eble Ritter", beutsches Volks-lied, gesungen mit Begleitung ber Militarcapelle. 9. Ant. Foerster: „Oj stojaj, stojaj, Beligrad.“ (1789.) Lieb vom General Laubon. (Des Festmarsches 3. Theil.) Slovenisches Volkslieb, gesungen mit Begleitung ber Militarcapelle. 10. I. Schmibt: „Filipovic-Marsch" (1878), ausgesiihrt von ber Militarcapelle. 11. I- Haybn: „Volkshym»e", ge-fimgen slovenisch unb beutsch mit Begleitung ber Militarcapelle. — An bieser Schulfeier nehmen unter giitiger Mitwirkung ber Liusikcapelle bes k. ii. k. 17. Jnsanteriegiinentes FZM. Freiherr von 5hihn theil: bie erste unb zweile slovenische stlibtische Knabenvolksschule, bie stlibtische beutsche Knaben-volksschule, bie Privatschule bes Deutschen Schul-vcreines, bie Volksschiiler bes Institutes Walbherr unb bie Privutvolksschule bes Knabenivaisenhliuses Collegium Mariannm. Zu biesem Theile ber Feier ivetben besonbere Einlabungen crfolgen. — (Z u m v e r b o t e n e n S o k o l i st e n ■ Ausslug e.) Aus Foberlad) wirb ben »Freien Stimmen" geschricben, bah bort bas Verbot bes Sokolistenausfluges mit grojjer Befriebignng aufge-nommen worbeN ist. Die Bewohner ber g.inzvrt Umgegtnb haben ben Besuch aus Laibach lveber an-geregt, noch gewiinscht unb auf biesem Stanbpunkte steht auch bie Gemeinbevertretung unb man ist ber k. I. Bezirkshauptmannschaft fur ihr Einfchreiten sehr banfbar. Als ber Anstifter ber Veranstaltung ist ivoht Pfarrer Gabron in Gottesthal anzufehen bet seiner Pfarrgemeinbe bamit abet einen schlechten Dienst erwiesen hat. f)ier roohnen liberal! Deutsche frieblid) neben Slovenen unb noch iiie hat man wegen ber Notionalitttt einen Vorwurf gehort. Es herrschen Ruhe unb Fricben unb wir miissni jeben Versuch, ihn zu storeii, ernst znriickiveisen. WaS bie Verhetzimg niachtj, hat vor Jahren bie Versammlung gezeigt welche Pfarrer Einspieler in Kletschach abhielt. Kaum sinb bie Folgen jenes Versuches ziemlich verschivunben, sucht man nach einem iienen Mittel, tun Zwist unb Haber in bie Bevolkerung zu tragen. — (U n t e r k r a i »e r B a h n e >,.) Aus Gottschee wirb uiis geschrieben: Die Vollenbungsarbeiten site unsere Bahnlinie, obgleich mit Beginn bes FriihjahreS nicht uberall so] viel Arbeitskrafte zu Verwenbung kamen, als man crwartet hatte, nehmen boch ihren ununterbrochenen unb sichtlich auegiebigen Fortgang. Wie bie leitenben Jngenieure versichern, biirften bie Unterbauarbeiten einschliehlich bes Tunnels bis Mitte Juli volleubet sein unb bann auch bie Legung ves Dberbnues zum batbigen Abschlusie fommen. Die Hochbauten sinb, was Maurer- unb Zimmermann-, iiberhaupt bie eigentlichen 93auar6eiten unbetrifft, ziemlich iveit vorgefchritten, mit bet innecen Herstellttng unb (Sinrichtung abet ist kaum noch begonnen ivorben. Das Hauptinteresse concentrirt sich hier natiirlich auf bie Frage, wann ber Verkehr auf unferct Linie thatsachlich eroffnet werben wirb. Vertragsmahig hat dieh befanntlich am 1. October b. I. zu geschehen unb nach bem Gesammtstanbe ber Ar-beiten ist kaum zu zweiseln, bah bieser Termin auch eingehalten werben wirb. Die Ungebulbigeit, unb beren gibt es nicht wenige, mochten steilich ben Er« bffnungsterntin ndher gertiit haben unb einige wuhten schon vor langerer Zeit zu erzahlen, die Erbffnung werbe am 18. August, bem Geburtstaze Sr. Majestat bes Kaisers, stnttfinben. So friih mit alien Arbeiten fertig zu ivetben, ware aber, wenn iiberhaupt, nur mit einem ganz auherorbentlichen unb sehr kost« spieligen Krastaufwanbe moglich, ben zu machen jedoch sich kaum Jemand sinden wird. Selbst einc Erbffnung Mitte ober Anfangs September bebingte noch eine mit ziemlichett Gelbopfern verbunbene Beschleunigung bet Arbeiten unb datum ist es am wahrscheinlichsten, bah ber erroahnte vertragsmahige Eroffnungstermin zwar eingehalten werben, eine Abkiirzung bieser Frist jeboch kaum ersolgen wird. Wir benkeit, babei kann man sich auch beruhigen; man benfe nur wenige Jahre zurtick, wie trostlos bamale unsere Bahnaussichten iiberhaupt ftanbeit unb dann wird wohl Jebermann mit Gebulb abwarten, ob ber erste Bahnzug 14 Tage friiher ober spiiter in unseren Bahnhos cinsahrt. — (Untersteirische Zuftftnbe.) Wie ber „Tagespost" aus Wien gemelbet wirb, hat in ber Pftngstwoche ein fteiermarkischer 9lbgeorbneter ber Linken ben Minister Gautsch persbnlich btingenb ersucht, ben Luttenberger und iiberhaupt ben unter-steirischen Schulzustanden, welche sett ber Aintirnng des gegenwartigen Lanbesschulinspectors fiir Bolks-schulen berechtigte Bcuntuhigung bei ben Deutschen Untersteiermarks erregen, sein ernstes Augenmerk zu-znwenben, was bet Minister zu thun versprach. Was bem Lanbesschulinspector Dr. Jarz vorgeworfeit wird, ist seine Einseitigkeit in ber Benrtheilung ber Schulvethaltnisse unb bah er barauf ausgeht, bie Unterstciermark burch die ©chute vollstandig zu slovenisiten. ©einen ©chiverpunkt vetlegt er in bie Pfarthofe unb ersrischt sich bei seinen Bereistmgen ganz einseitig in slvvenijcher Gesellschast an einem kiihlen Trunke. Er steht also nicht iiber ben Parteien. So Iain er kiirzlich zu Jnspectionszwecken nach Luttenberg, ohne bah seine Ankunst ber Bezitks-hauptttianitfchaft ober ben Deutschen friiher bekannt geworben točite. Dagegen scheinen bie Slovenen von berselben genau unterrichtct gewesen zu sein, benit zwei von ihnen erruarteten ihn auf bent Bahn-hofe unb geleiteten ihn in bie Čitalnica, in welcher Dr. Jatz abstieg. Dort faitb ihn, in slovenischer Gesellschast beim Glase W.in sitzenb, ein Abae-sanbter bes Herrn Bezirkshauptmannes, welch' letz^e-rer, nachbem er zusallig von ber Ankunst des Herrn Lanbesschulinspectors erfahren hatte, die Gasthauser bes Marktes absuchen lieh. Am nachsten Tage tvurbe die Jnspicirung der slovenischen NolkSschule votgenommen. Die guten Beziehungen des Herrn Landessd-ulinspectors zu den Slovenen ergebeii sich wohl auch aus ber Thatsache, bah Herr Dr. Jarz von bem stark panslavistisch ongehaudjten „Agratntr Tagblatt" warm vertheibigt wird. Bei ciner Jnspcctionsreise lieh er in Rohitsch hochmulhig die Mitglieder des deutschen Ortsschulrathes im Regen stehen, hielt es gar nicht fiit nolhwendig, das vom deutschen Schulvereine erbaute, iwch immer unbe-nutzte Schulhaus zu besichtigen, sondern fuhr nut bem Herrn Pfarrer davon. Seitens der Deutschen soll nun energisch Stellung genommen und cine entsprechende Action in der nachsten Landtags-Session eingeleitet werden. Der Landtagsabgeordnete Dr. Starkel in Graz richtet dchhalb an die Gemeinde-ausschusse, Orts- und Bezirksschulrathe, Lehrpersonen u. s. ro. die dringende Bitte, dah ihm alle begrun-deten Beschwerden uber die Zuruckdrangung des Deutschen an den Volksschulen, sei es, dap dieselben ben mangelhaften Unterricht im Deutschen und die Zurucksetzung deutscher Lehrer betreffen, sei es, dah fie sich auf das Verhalten slovenischgesinnter Bezirks-schulinspectoren, Bezirksschulrathe und Lehrer bezie-hen; sei es, dah sie gegen Versugungen und sonstige Echritte der Schulbehorden, insbesondere ouch des k. f. Landcsschulrathes u»d Landeeschulinspectors stir Volksschulen, gerichtet find, nebst den bezuglichen thatsachlichen Daten mitgetheilt roerdeiv — (D er G e me inde r a th von N a d> ke rsbur g) hot, da das dortige nur deutsch amtirende Bezirksgericht in jungster Zeit wiederholt mil slovenischen Eingaben behelligt wurve, in einer Resolution entschieden Verwahrung eingelegt gegen bcu Bersuch, bem Slovenischen als Gerichtssprache bei bem Bezirksgerichle Radkersburg Eingang zu ver> schaffen, da bits burchaus nicht bem Jnteresse der Bevolkcrung entspreche, wohl abet die Sicherung des Rechtsverkehrs, besonders aber den Hypothekarcredit gefahrden wurde; denn das Volk verstehe gar nicht die neugebildete, von der Volkssprache wesentlich abweichende flovenische Schriftsprache, zurnal der Sinn zahlreicher Worte derselben gar nicht unzmeifel-haft feftftehe. Jin Uebrigen seien die ohnehin nur sparlichen slovenischen Bcwohner des BezirkeL samintlich der deutschen Sprache machtig. Zu,n Schlusse wird die Erwartung ausgesprochen, dah die Betnffenden Behorden jedem Bersuch der Beseitigung der ausschliehlichen Geltung der deutschen Sprache als Arnts- und Gerichtssprache entschieden entgegen- treten werden. — (Deutscher Schulv erei n.) In der Sitzung des roeiteten Ausschusses vom 30. v. wurde Dr. Moriz Weitlof als Obmann, Proftssor Dr. Victor Ritter von Kraus als aster Obniann-fiellvertreter, Dr. Karl Eckel als zweiter Obmann. stellvertreter, Dr. Eduarb Wolffhardt als erster Schriftsuhrer, Professor Karl Ziwsa als zweiter Schriftfiihrer, Julius Eckel als erster Zahlmeister, Dr. Rudolf Maresch als zweiter Zahlmeister; ferncr Dr. Gustav Groh und Professor Otto Steinwender als Mitglieder des engeren Ausschusses wiedergewahlt. Durch Cooptation wird der engere Ausschuh ver-starkt durch die Mitglieder Dr. Serafin Bondi, Friedrich Dresnandt, Baron Armond vom Dum-reicher, Engelbert Pernerstorfer, Dr. Theodor Reifch, Dr. Robert von Schaub und Landcsgerichts-rath Fridolin Schindler. Herr Dr. Walter Brix wird den Arbeiten des Ausschusses beigezogen. In der unmittelbar barauffolgenben engeren Ausschuh-Sitzung wurbe szahlreichen Gemeinden, Ortsgruppen und Bereinen bet Dank stir Spenben ausgesprochen unb vetschiebene Schulangelegenheiten erledigt. — (Schulaussliige.) Die Schulerinnen der hiesigen offentlichen beutschen Madchenfchule machten »inter Ftihrung ihrer Oberlehrerin Fraulein Bauer unb ber Classenlehrerinnen am 6. b. M. einen Ausflug nach Oberrosenbach unb eiii gleicher Ausflug wurbe von bem Lehrkorper ber offentlichen beutschen Knabenvolksschule mit ihren Schtilern am 7. b. M. veranstaltet. — (J n s P i c i r u ng des Zeiche nunter' rich t cS.) Im Laufe ber be,ben letzten Wochen hat ber vom Untcrrichtsministcr mit der Inspection des Zeichenunterrichtes betraute Realfchulprofefsor Lukas ben Unterricht im Znchnen an belt hiesigen Bildungsanstalten fiir Lehrer nnb Lehreriunen unb an der Oberrealschule inspicirt. — (E i n e Wette.) Mehrere Herren be-fprachen in einem hiesigen Kaffeehause bie richtige Thatfache, bah in Stuttgart ein Gigerl eiit abgerich' teteS Ferkel anstatt eineS Hunbes hentmfiihre unb traten iiber solch Beginnen verschiebener Meinung. Herr Zahnarzt Dr. Jacobi fand batin nichts Befon-berts unb meinte, man fbnne, ohne sich etwas zu vergeben, selbst ein ausgewachsenes Schwein durch die Gasfen treiben. Er wurde beim Wort genommen unb es wurde gegen ihn auf 10 fl. gewertet, dah er biesen Schweinetrieb nicht ausfuhre. Darin hatten sich jedoch seine Partner geirrt; denn Herr Dr. Jacobi lieh einem Schweine einen ©trick an das Hinierbein binden, unv trieb im Gesellschaftsanzuge dasselbe vom alien Markt iiber den Hanptplatz bis zum Gusthofe znm Stern. Ein zahlreiches Publikum und insbesondere die liebe Jugend begleitete ben Zug, bet dutch ben Borantritt einiger Dienstleute an Feietlichkeit nichts einbuhte. — (U n glncksfal I.) Der neunjahrige Sohn bcs Herrn Teutscher, Conttolots an der hiesigen Tabakhauptfabtik, spiclte mit bem gleichalterigen Sohne des Oberinspectors Herrn Baier am ver-gangenen Sonntag im britten Srockwerk des Reu-bams, der bei der Tabakfabrik aufgeftihrt wird. Dabei stiirzte der kleine Teutscher herab, schlug mit bem Unterleibe an Brctter, welche im zweitcn Stock-werke gelegt waren, und stiirzte dann auf die (Srbe. Der bedauernswerthe Knabe erhielt anfcheinend schwere innerliche Verletzungen und wurde in die elterliche Wohnung geschafft, wo er sich in arztlicher Behand-lung befindet. — (S ch w u r g e r i ch t.) Der 5Ijahrige bereits zehnmal abgestrafte Gregor Verovnik wurde wegen Diebstahls heiliger Gefahe im Werthe von 330 fl., begangen in ver Pfantirche zu Želimlje, zu acht Jahten fchweten Kerkets verfcharft mit einer Faste monatlich, verurtheilt. Bei ber ziveiten Ver-handlung etkannte ber Gerichtshof bem cttich {chon ncttnmal beftvaften Taglohnet Paul Fajdiga ons Male Ravne wegen Diebstahles unb Bettuges eine Strafe von fechs Jahren fchweten Kerkets vet-schatft mit einer Faste monatlich, unb bem gewefencn Postexpebitot Johann Rabiv in Kanker wegcn Anits-veruntreuung eine solche Von fiinf Jahren fchweren Kerkers zu. Dienstag waren zwei Verhanblungen; in ber ersten wurde der 40 Jahre alte. dreimal abgestrafte Johann Lap aus Dovsko wegen Ber-brechens des Diebstahles unb Raubes zu zehn Jahren schweren Kerkers, verscharft mit einer Faste monatlich und in der ziveiten Verhandlung der 22 Jahre alte Arbeiter Johann Jeriha aus Laibach wegen Per-brechens der Rothzucht imb Blutschande zu fiinf zehn Monaten Kerkers, verfchiirft mit einer Faste mount-lich, verurtheilt. Jakob PetkovSek aus Hruschiza, Bezirk Wippach, welcher in einem Raufhandel deni Johann Srebot nut einem Messer ben Bauch auf* schlitzte unb baburch bessen Tob herbeifuhrte, wurde zu sechs Monaten strengen Arrestes unb einem alle 14 Tage ivieberfehrenben Fasttage verurtheilt. — (Unterfroiner Bahnen.) Die am I. Juni 1893, baim bie spater fcillig reetbenben Prioritats-Coupons, bcSgleichen bie fUnftig in Ber-lofung fallenben Priorilats-Obligationen ber Unter* trainer Bahnen werden je vom Tage ber Falligkeit an bis auf wcitereS in Wien bei ber Hauptcafse ber General-Dircction bet osterr. Staatsbahnen, unb zwar bie Coupons je nach ihrer Zugehorigkeit zu Stricken &. si. 5000 o. W. mit fl. 100 o. W., z» Stiicken h fl. 1000 mit fl. 20 o. W., zu Stiicken ii fl. 200 o. W. mit fl. 4 o. W.; bie Obligaticnen mit fl. 5000 o. W., beziehungSweise 1000 fl., beziehungsweife fl. 200, ber Einlosung zugefiihrt werden. — (R a ch Amerika.) Ain 7. d. teiste von hier aus eine grohete Gesellschast nach Hamburg, um sich nach Amerika einznfchiffen. — (W olk e n b ru ch.) Das im Quarnero bet grohen Jnsel Lussin gegeniiberliegende Eilanb Sansego ist durch einen Wolkenbrnch arg geschadigt warden. Sansego ist die einzige Sandinsel des Ouarnero und es gibt dort noch Wohnrauine, welche in das Erdreich hineingearbeitet sinb. Tettafsen-fotinig iiber einanber liegen die Weinbetge. In diefen Tettassen und Weinbergen hat nun ber Wolkenbruch eine grahliche Berwiistung angerichtet, indem er sie tijeiliaeise sammt ben Rebstocken weg-schroemmte. Anch Hiitten wurden fortgerissen unb Hauser dent Einsturze nahe gebracht. — (G a ilt h alb ah n.) Wie die „Klagensurter Zeiiung" mittheilt, ist mit dem Ban der Gailthalbadn auf der Strecke Amolbftein bis zur Gailbriicke bereits begonnen worben, — (531 a n d.) In ber oberkrainischen Drt^ fchaft Sabresnitz jerstorte ein Schadenfeuer zwolf Hauser sainmt ihren Wirthfchaftsgebaudcn. Seibcr ist der Ausziigler Josef Bogeleik bei dieser Gelegeii' he it urns Leben gekonirnen. Origincrl - Telegramme dro Machrnl'latt". S. Belgrad, 9. Juni Der Sultuii lud bcu Konig Alexander zum Bcsuchc in Constaii-tiiiopcl ein. C e t t e, 9. Juni. Gcstern ereigiietcn sich M Todcssiillt cholcraiihulichttt CharakterS. Leipz ig, 9. Juni. Im Hochuerrathsprocesst gegen siebeu Anarchisteii, welche auliihlich des Bcrg-arlieiterstrikes durch FluBlatter zu Fiirsteiimord und Dynamit-Attentateu aufreitteu, lieantraqtc ber Staatsnuwnlt Zuchthausstrafe bis zu ncht Jahren. Aus dem Amtsblatte. 6 t 1 c ti i o l c S t e l l e ii: Stellc ciiicS 3ngcniciir^ nut bcu Pc>iiurtion«jtilagc >»>b yffltuw1* mohaimg. (Mucbc MS 20. Jtttli ait ben BezirkSschuirE tiillai. — ©efndie tint Zttlassimg jttr SiaatSvrnfUNg >u gorflmitllie, fiir bas Forftschuh- nub tedmiidje §iif8pet|otta nnb Atir Pritrnn,i fiir ben 3ai d- nnb 3iiflbid)ii|)bien!t >>» l>is Ipiitcften# 31. Inti I. I. bei ber f. f. OaubcitcgietM 3 in Laibach ciitjitbringeii. — SMerle ficljrftellc fdiitle z» St. Veil bei ©illid). PSeljall ^50 fl. ®cl11* 20. 3imi d. I. bei bctn zirfifdmlratl) Liliai. —»» Verstorbene in Laibach. A in 29. Mni. Maria Bar. CDicuftiuaun^* ©alHu* 4b •» $tul’et|)affc 2, SUibetculoic. „ »..r,, »Im 31. Mai. 3ofcfa Herman, Bttiuoljncriti, 04 J'. Iljal 11, rtjrott. ©atmfalartl). »„r,iitnl «111 1. 3nni. Franz Ogrijct, 3aflli)()iicr, 80 3- Nr. 11, Slnodjcnbraiib. — Blas Etjave. tnuolincr, cingciucibigcr Slatarrl). — Lorenz <2teržišar, SItbeiter, " Pycnuie. ..., 7° 3., 'Jim 2. 3iini. Maria Tronlel, ArbeilcrS-Katlni, Sicgelfttafee 15, 'Jlllcrsfdnuache. — Malltias aUolbang, 18 3., 'JJolatiabanim .r>0, Bimgcnluberciilofe. — 811111,1 9lrbeitct, 22 3., Sl)p!)ii8. . „ fiuiiflen> 91 m 8. Jiini. Maria Cniaf. Ardctlerin, 27 v - »C|). Inbetculofe. — Sitoma« Prosenc, 3ntuobnet, <0 tubereiilofe. — Anion itnablolmt, 6d)iieibet. 49 or # i Nr. 2. DUicfgrnlbarre. — Norbcrl JUcnfa. ® sclterS-Sohn. 1 3., ©chiefifliittgaffe 5. Kratscn. Mahotč, Hnnsbefiyers-Sohii, 1 M, (Briibcrgallt • gciucbčenljimbiiiig. ai'»sdu,iel»»eiflrr, fl 111 4. 311111. Bias Habe, gcivefeiicr Ma>w>. tLj,. 74 3., PelerDfirafic 40, ©djlagflub. — AubrcaS btiiber, 24 3., Hinihauleiilzmibung. , 7q « Herz- 91m 5. I mil. Maria flbniiiič. 3i>wob»cnii, fcltler. — Ma,i« Nagode, 3mvol)itcnn, ‘JO J-flrafic 5, ?lller«fd)iuad)e. . 3uiii. Paula KlopSiS, ArbeitcrS-Toch ^tj0a(ej G M., Ansttafie 11, ©djarlad). — Mnrta Bor 58 3., Jtiefterfirafic 8, BciufraB. — Margareti! ||al|„el Stafperef, Urfitlinctiii, 47 3., Gongrcfiplali lb. ^ 10 'Jim 7. 3nni. Amin fflolobič, 'JlrbeilcrS-i««11 > Pclcr»strahe 25, Scharlach-DlphlheriliS. Ginge sen-eL. 38 Auszeichnnngtn, bnnmtcr 14 Ehrcii-diplomt nub 18 iioldcne Medaillcn. Zahl-rciche Zcugnissc bcr erstcn mcdicinischen ■aflaSnSiEKf. Antoritatcn. UeugelunneKinder, ji, rj- iliren Miiltern gar nicht oder nnt nnvollkominen tosmit roerben foimen, tucrbcn bnrch baS H. Nestl« sche 6- in tntioncdcr Weise aufgejogeii. 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