^ «8. Freitag am «». Jänner R8K» Die „Laibacher Zeitluiq" erscheint, mil «,i5m,s»m d« Smni- mw ^iertaqc. t.iglich. n»d lo^.t .'.„»»it ,,, >u >, , '----------------------------------------'-----------------------------------------— Kreuzband im Cmnvtt'"' ^^»^iährig 12,1.. l,a l bjä !>ri q il> ^lst.llili,, l,.'. .-^^" "" ^" ^" i, t „ ir a >i >,, i ä s,,!,,,, ,, <^ ,^.s , ., fr.i ,.»^^ri,. m.tcr ssrn^no >mo gedruckt« Adr^ ., ,1.', »a,l'jäbrig 7 " ''/ ^ ""' " a' b , ^>, ,. , >"i. '" """ ^.Un..ist'.ach dcm^v..r.schcn^schc vo>>... ^ov..>l.r .. .. s,.r 5..scr.i..^.,,^'^^. ^ mr . ^. ,, ,, ^ '^''!.7^" ^"'? M^^!,^^^ ^"" ^^—-^2-------_-------------,.-, ^^^--^ ---------^-^^^_______________ ^ ' ^^ '!s»!>chl verliehenen ausschließenden Privilegien. Nr. 20. Verzeichnis; der von dem k. k. Handelsministerium am 23. December l8^l verliehenen ausschließenden Privilegien. Nr. 2l. Umlaufs-Verordnuug der k. k. Fmauz-Landes-direction für Steiermark, Karnten uud Krain vom 23. December 18,'li. Bestimmung des Zeitpunctes, von welchem an das Gebühren-Aequivalent in der ersten zehnjährigen Periode zu bemessen nnd zn entrichten ist. Nr. 22. Kundmachung des k. k. Oberlandes-Gerichtes für Karnten nnd Krain vom 24. December Mil. Vorschrift über die Form der Unterhaltsreverse der unentgeltlichen Auscultanten. Nr. 23. Umlaufs.Verordnung der k. k. steiermarkisch-Ulyrischen Flnanz^audesdirection vom 29. December 18.^1. Behandlung der emphiteutischen veistnn-gen in Absicht auf die Einkommensteuer. Laibach, am 23. Jänner !8ii2. Vom k. k. Redattionsbureau des Landesgeseftblattes für Krain. K u u d:u a ch u n g. Zu Folge Erlasses des hohen k. k. Finanzministeriums, fügte Verbot der Ausfuhr von allen Muuitiousgegeu-ständen, Blei, Waffen uud von dem zur Erzenguug dieser Gegeustände geeigneten Matcriale uach Vosuien anfgehoben, was hiemit zur allgemeinen Kenntnis; gebracht wird. Gral), am 1!^. Jänner Ml2. Von der k. k. Finanz-Landesdirection für Steinmark, Karnten und Krain. Se. k. k. apostol. Majestät haben mit allerhöchster Entschliesiuug vom ncapitel erledigte Ehren-Domherrnstclle huldreichst zu verleihen geruht- Nichtamtlicher Theil. Laiback, 2!. Jänner. ^ ist uns nachstehendes Schreiben mit 20 ft. Conv^Mmze zugekommen: In Folge des Berichtes Ihrer 8eituug Nr. 12, "''"- l^>. d. M., betreffend den Brand der Pfarr-kuchö Trata, im Krainburger District, habe ich die Ehre, Ihnen beifolgeude, bei Gelegenheit einer Gemeindeversammlung der hiesigen evangelischen Gemeinde gesammelte Summe von 20 st., als einen kleinen Veitrag zur Herstellnng der Pfarrkirche in Trata, zu übersenden, mit der Bitte, dieselbe den Betreffenden nbermachen zu wollen. ) Bei den geringen Mitteln ") Würd»,, l'sn'ils ihnr Bisti.u»»».^ ^«^fiihit. D. R. uuserer Gemeinde kann diese kleine UnterstüNung eben nnr als Zeichen unserer Theiluahme am Unglück unserer Mitmenschen angeschen seyn wollen, einer Theilnahme, die größcr ist, als unsere Kräfte es dnrch die That zu beweisen erlauben. Mit vollkommenster Hochachtung zeichnet Euer Wohlgeboreu ergebenster Theodor Elze, evangelischer Pfarrer. <5orrcspolldellzen. Gratz, Itt. Jänner. -^ !il - Die lang erwartete französische Ver-fassung hat hier insofern überrascht, als nicht, wie man allgemein annehmen zu können glaubte, der Titel llmi>(!i'<>ui-, sondern der viel bescheidenere das Oberhaupt des Staates bezeichnet. Im Uebrigen freut mau sich, das? damit das Werk, welches das kühne Wagniß vom 2. December begonnen, gewissermaßen zum Abschlüsse gebracht erschien, deun alle Gerüchte, welche darüber Hinansreichen, finden hier wenig Glau-ben. Alles zielt in der neuen Verfassung darauf, mtt kluger Verechuuug dic Kraft der Regierung in dem Oberhaupte des Staates zu vereiuigen, das gleichwohl nur deu Willeu der Natiou repraseutirt, inso-feru ihm dieses durch das grosie Vertrauensvotum von vielen Millionen Stimmen übertragen ist, und weil in Fällen höchster Wichtigkeit ein Beschluß des gesammten Volkes, Plcbiscitum, an seine Stelle tritt, das heißt, der Mandant statt seines Mandatars selbst entscheidet. Und in diesem Puncte scheint mir wenigstens ein Maugel zu liegen, welcher den gegenwärtigen Zustand Frankreichs nur als ciuen deo Uebergauges, der Vorbercituug zu betrachten erlaubt. So lange nicht ein festes, höheres Princip, dav der Legitimität der schwankenden Institutionen sichere Dauer verspricht, so lauge ist auf eiue ruhige Zukuuft Frankreichs nicht mit Sicherheit zu baueu. Judessen ist immer viel, sehr viel geschehen, das große Stelldichein der Revolutionäre für das Jahr 18.'i2 ist unmöglich gemacht, und benüften, wie man mit Sicherheit hoffen kaun. die Regierungen Enropa's diese güustige Zeit, so kann etwas Dauerndes geschaffen werden, dao dann auch in Frankreich den Uebergang dazn, wenn der entscheidende Moment eintreten wird. sicher stellt. Bei uns in Oesterreich wenigstens hat man den Moment nicht versäumt, und man ist m.t alleu Kräften das Werk zu fördern bemüht, uuter dessen Schiche Glück und Wohlstand gedeihen wird. Ja dieser leNere selbst ist mehr als jemals Gegenstand der lobenswerthesten Bestrebungen, die ge.v.si die herrlichsten Früchte tragen werden. Nicht bloß das große Werk der Zoll- und Handels-Enugung Dentsch-lands schreitet seinem Ziele entgegen, anch der Norden, Italien, das Mittelmeer, Aegypten, Süd-Amerika liegen nicht außer der Berechnung. Die Erweiterung uud Wiederaukuüpfung der Handelsverbinduugcn mit Spanien, da in diesem Augenblicke, der Aufmerksamkeit der Regierung zugewendet ist, kann besonders für die Indnstrie der innerdsterreichischen Provinzen große Bedeutung erlangen. ^ Neben diesen großenIn-teressen nehmen sich unsere localen winzig genug aus. 'Der Gcmeinderath hat den löblichen Entschlnß gefaßt, jeltt schon die Oeffentlichkeit der Verhandlun- gen zu sistiren. Abgesehen von der Zweckmäßigkeit dieser durch die Allerhöchst ausgesprochenen GrundsäNe angebahnten Verfügung, wird dieser Beschluß wohl Niemand eines Vergnügens beranben, denn die für Znhbrer bestimmten Stühle blieben in der Regel ganz unbescht. — Prinz Carneval hat seinen Zanberstab geschwungen, aber wrnn nicht etwa unsichtbare Feen nnd Nymphen, sichtbare Gestalten hat er in die ziemlich leeren Räume nicht zu zaubern vermocht. Doch das wird sich geben. Um so mehr füllten sich dieß' mal die Ränme nnserer Kunst-Ausstellung, in welcher auch wirklich Treffliches nicht bloß den Kenner entzückt. Sollte denn Laibach nicht hnndert Menschen zusammeubringeu, ron welchen jeder um den Beitrag von ^ st. nicht bloß einen herrlichen Gewinn machen kaun und jedenfalls ein schönes Bild erhält, sondern auch den dreimal im Jahre wiederkehrendel» Genus; sich verschaffen würde, die Kunstgebildc aus allen Theilen Europa's zu sehen? Wollte sich nur ein Mann von einigem Einfluß der Sache etwas e n e r g i sch annehmen, ich bin gewiß, der Zweck würde in kürzester Zeit erreicht. Ist es doch in so viel ärmeren und kleineren Städtchen gelungen, z. B. in dem wirklich armseligen Neuhaus in Böhmen, warum sollte es in einer Landeshauptstadt unmöglich seyn? Wenn die Vaibacher nur das herrliche Bild Saal's, „das Alpenglühen um Mitternacht in Norwegen", sehen könnten, das hier Alles begeistert und entzückt, sie würdeu wohl nicht so leicht auf einen ähnlichen Genuß verzichten. - Auch uuser Theater erfreut sich meist voller Häuser. Die Direction ist aber auch besorgt, immer Neues zu bieten, und dürfte in dieser Hiusicht mit jeder Bühue ersten Rauges rivalisi-ren können. O r st c r r c i ch 1- Trieft, 21. Jänner. Dem allgemeinen Prospecte der im l^ivilspitale und in den k. k. öffentlichen Wohlthätigkeitsanstalten in Triest während des Jahres l^.'»l vorgekommenen Veränderungen entnehmen wir die folgenden interessanten Daten: Während des verflossenen Jahres befanden sich uud traten in das Civilspital NA02 Kranke, von denen .'N39 genasen, nnd .»62 starben. Invaliden befanden sich in derselben Anstalt und während der nämlichen Periode, 2Ai, von dcueu K2 ausgetreten, und 26 gestorben sind. Am Ends des vergangenen Jahres befanden sich noch untergebracht, Kranke: 27!) Männer uud 322 Weiber; Invaliden W Männer und !8!) Weiber. In der k. k. öffentlichen Wohlthätig-keitsanstalt wurden W Wahnsinnige behandelt, von denen 18 genasen nnd 6 starben; am Schlüsse des Jahres befanden sich dort Wahnsinnige: 41 Männer und 26 Weiber. In's Spital kamen 242 Schwangere uud Wöchnerinnen, und 30 blieben nnter Behandlung; Säugammen sind eingetreten 161 , und 27 verblieben. Geboren wnrden in der Anstalt 2l2 Waisen, in's Findelhans kamen 413, zusammen also <'25> Waisen, von deuen 47 von deu Aeltern befreit wurden; 292 wurden der Verpflegung, theils im Kü> stenlaude und theils in Krain übergeben, 183 starstarben und 48 blieben im Spital. 23 wurden todt geboren. Mit größtem Bedauern hören wir, daß gestern Abends, während eine der großen Minen der Trie-ster Eisenbahnstation angezündet wurde, ein Arbeiter 78 in eine außerordentliche Höhe geschlendert wurde, nnd, herabfallend, allwgleich den Geist anfgab. ll !>.^ 3Vien, 20. Jänner. Die „28iener Zcitnng" bringt den specifischen Answeis über jene Zeichunn-gen anf das lettte Subscriptionsanlehen, welches, i>n Inlande geschehen, die Snnnne von 100.000 Gulden Couv. Münze mindestens betragen. Die bedeutendsten der aufgezählten sind folgende: Der Wiener Gemeinderath und das Oberkammeramt uit 700.000 fl., F. Schaiw mit 000.000 st. , M. Goldschmidt >nit 36^.000 fl., H. Todesco's Söhne mit 500.000 ss., M, Vodian.r nut 500.000 fl., Marc. Weikersheim nnt 500.000 fl-, E. wiener mit 500.000 ft.; bei einigen der Genannten sind jedoch namhafte Betrage von anderen Auftraggebern mit einbegriffen. - Der dnrch seine schriftstellerischen, insbesondere ethnograpl'ischen Leistungen vielfach verdiente Hr. Joseph Vincenz Hanfler, k. k. Secretär im Ministerium für Haudel, Gewerbe und öffentliche Bauten, emeritirter erzherzoglicher Erzieher l>nd Mitglied mehrerer gelehrten Gesellschaften ist in Folge einer langen',! Krankheit am !5. d. im 42. Lebensjahre verschieden. " Mittelst kriegsrechtlichen Urtheiles ist der Doc-terand der Rechte, Theodor Mannheimer, wegen Verfassung anfreizender nnd die christliche Religion herabsehender Anssät^e zu 2mouatlichem Profosenar-reste vernrtheilt worden. * Bekanntlich wurde Bodenbach in Böhmen als Gränzstation für den Warenverkehr zwischen Oesterreich und Sachsen bestimmt, nnd deßhalb anch eine nicht unbedeutende An:ahl sächsischer Beamten nach Bodenback v>'rse!tt. Da aber dieselben evangelischer Religion sind, nnd in dem katholischen Orte eines geistlichen Oberhirten ihrer Confession entbehren, so hat die kais. Regierung ihre Zustimmung gegeben, daß von königl, sächsischer Seite für diese Beamten und ihre Familien ein protestantischer hehrer nnd Seelsorger angestellt werde. * Wien, 20. Jänner. Gestern Nachmittags 3 Mr war am Macis vor dem Schottenthore ein Kavallerie-Manöver vor Seiner k. k. Majestät. A. h, Se. Maj. ließ mehrere Uebungen und Bewegungen vornehmen nnd sodann die Truppen defiliren. Das Erercitinm dauerte über zwei Stunden. * Heule früh versammelten sich die Bevollmächtigten zum österr. deutschen Zoll- und Handclscon-gresse zn einer Swung. Morgen ist Hanptschung in welcher die 'Antrage der verschiedenen Subcommis-sionen zur Berichterstattnng kommen. * Se. k. Hobelt der Herzog v. Bordeaur hat sich sammt Gemahlin von hier nach Frohsdors begeben. Es will sich hier ein Verein znr Uncersiüftnng und Untcrbriugnug unbeschäftigter Jungen in Dienst und ^el're bllden, nnd haben die Gründer dcu Sta-tuienentwi'.rs bereits zur Geuebinigung hohen OrtS vorgelegt. Das k. k. Handelsgericht hat die Redacteure >'o,l Handliu'g»' Aoressenbüchein fnr jede in selben ausgenommen»', aber n,ch< prococollirie Firma verant-llck gemacht. Die k. k. Postdir^lion »nacht hente bekannt, daß das Großherzogthmn Oldenburg uud das Her-zogthum Braunschweig dem österreichisch - dentscheu Postverein beigetreten sind. '" Gesteril Abends wurde die bei i/eobersdorf verunglückte Maschine „Theresknfeld" sammt den, Postwagen, den ^ Waggons der l., 2. und :l. Classe und einem Gepackwagen in den Balwhof der Glogg-„ifter Bahn gebrackt. Die Maschine ist nicht so stark beschädigt als der Srnr; voraussel/en ließ; dagegen sind der Postwagen und der Waggon l!. Classe von den» Sturze bart mitgenommen worden. Von den einzelnen leichteren Holzbestandcheilen ist beinahe kein Stückchen ganz geblieben. Wer diese Wagen-Ruinen betrachtet, wer es weiß, daß alle Pläpe mit Reisenden angefüllt waren, von denen kein Einziger beschädigt wnrde, der kann sich unmöglich des Gedankens erwehren, das; hier ein wunderbar glücklicher Zufall vorgewaltet haben mnß. Die eigentliche Ursache des Unglücks ist noch nicht erhoben- " Ein hier anwesender Mechaniker ans München will eine Heizmaschine erfunden haben, durch welche man viele Gebäude nach einem beliebigen Wärmegrad heize» kann. Die Wärme wird nach denselben GrundsaNen geleitet wie das Gaslicht znr Belenchtnng. "' Die Gesellschaft adeliger Fraueu wird im Monate April eine Ansstellung feiner weiblicher Arbeiten veranstalten, mit welcher Prämien uud eine Geldlotterie in Verbindung seyn werden. Die k. k. Landwirthschaftgesellschaft beabsich-tet im Monate Mai eine Ansstellnng landwirth-schaftlicher Geräthe nnd Erzeugnisse in das Leben zn rufen. ' ' Der in dem österreichisch-schweizerischen Freizügigkeitsvertrage vom Jahre l«04 enthaltene, Vorbehalt, wegen Abnahme von Abschoß-, Abfahrts- uud Abzugsgcldern zn Gnnsteu einzelner Städte, Gemeinden nnd Herrschaften ist von beiden Seiten vollständig aufgehoben worden. ''' In Folge eines Erlasses des h. Ministerinms für Landescnltnr sind die Bestiinmnngen über Be-freinng der Prüfnngstaren überhaupt, nunmehr auch anf die Staatsprüfungen au? den» Forstfache ausgedehnt worden. "- Der Entwurf des nenen Militär-Strafgesey-bnches, eine der mühevollsten legislativen Arbeiten, ist beendet, und znr a. H. Vorlage vorbereitet. "- Ein Verein von Privat-Bergwerksbesiyern Oesterreichs hat dem hohen Ministerium den Entwnrf für eine Disciplinarordnnng niit der Bitte vorgelegt, derselben die Genehmigung zn ertheilen. Die Disciplinarordnnng erstreckt sich sowohl anf die Bergwerks-beantten als auch auf die in Prwatwerken beschäftigten Knappen nnd sonstigen Arbeiter. '" Ueber den Unglücksfall anf der südöstlichen Bahn wird nns berichtet. In Fol> unrichtiger Schienenstellung stieß der verkehrend,: Post.-nzng mit einem Frachtentrain bei der Station Diosek nächst Galan-tha zusammen. Der Stoß war so heftig, das; das Zugbegleitungspersonale auf die Bahn geschlendert wurde, wodurch der Rechnnngsfübrer, ein Obercon-ductenr, ein Gepäckscondncteur und der k. k. Post-couducteur Beschädigungen erlitten, die jedoch nicht lebensgefährlich sind. Maschinenführer und Heizer blieben unverleltt; auch die, Reisenden kamen mit der Angst daoon. Beide Maschinen sind unbrauchbar geworden. '** Wie bekannt, wurden alle Renten nnd Vorschüsse aus der Grundentlastnng bls znm Al. October l. I. an die Berechtigten dnrch die Staatsverwaltung für den Grundeittlastnngofond bestritten. Das h. Aerar nimnit nnn eine Verzinsung dieser hinansgezahlten Vorschüsse nicht in Anspruch, obwohl es seinerseits die seither von den Verpflichteten eingezahlten Entlastnngscapitalien mit 5'V.', verzinset; ein Verfahren, welches zedenfalls die größte Aner-keunuug von Seite der Betreffenden verdient. ^ Der für die k. k. priv. Prag-^ahner-Pferde> bahn mit zwei Millionen Gnlden berechnete Bauko-stenanfwand ist bereits dnrch die Bemühnngen des Herrn Fürsten v. Fürstenberg so N'eic herbei geschafft, daß nnr noch 500.000 Gulden fehlen. Der Ban dürfte sonach ehestens beginnen. '" Nach den getroffenen Vorkehrungen wird sich der Bau der Nordbahn schon im kommenden Jahr bis ^'emberg erstrecken. Es ist damit der erste Schritt znm Ansbau der österreichischen Bahnen bis an die Gränze der Moldau und Südrnßlands geschehen. - - Ans Ungarn wird von massenhaftem Znströ-men von Indenfamilien ans dein Auslaude berichtet. Da selbe zur Melnzahl die Emancipation herbei zieht, so ist, wie aus Pesth geschrlebeu wird, eine Anfzeich-nnng aller eingebürgerten Israelite»« veranlaßt worden. *" Die englischen Missionäre, welche in Ungarn und Galizien umherzogen uud sich theilweise mit Ver-breieuug politischer Irrlehren befaßten, verlassen jetzt beinahe dnrchgehend das Land. Es scheint daß ihre Enstenz an jene von Lord Palmerston geknüpft war. - Die größeren GrundbelHer in Ungarn fa>'< gen bereits aii, die ehemaligen Pußten zn parcellireil und an einzelne, Ansiedler zn verkaufeu. Anf den Güferu der Grasen Karoly, Wenkheim, Palaviccim u. s n'. ist dieses Unternehmen vom besten Erfolge begleitet. " ' '^iach Berichte»« ans Oedenburg ist die Vieh' seuche dort bereits im Abnehmen. Die Vorsichtsnmsi' regeln, daß das für Niederösterreich bestimmte Schlacht' vieh nnr auf der Eisenbahn zn transportiren »^ dauern mittlerweile bis znm gänzlichen Erlöschen dcr Seuche fort. l" Das Paßwesen wird jeyt in Prenßen mit Strenge gchandhabt, nnd es zieht der Abgang der Vis»' einer preußischen Gesandtschaft die, zwangsweise I»' stradirung des Reisenden nach sich. Es dürfte dahel nicht überflüssig seyn, Reisende ans Oesterreich auf« merksam zn machen, bei Ausfertigung der Pässe die Unerläsilichkeit der Vidirnng derselben dnrch ei»e prenßische Gesandtschaft zn beachten. Nach Briefen ans Athen ist Se. Maj. der König von Griechenland von der Krankheit, an wel' cher er mehrere Wochen litt, bereits vollkomme» genesen. Innsbruck, Itt. Jänner. Sicherer Nachricht zufolge haben bei der Gymnasial-Prüfnngscommissil'» des Kronlandes 3irol nnd Vorarlberg vom Soimne^ Seinester 1N50 bis znm 1. Nov. l«5l 27 ^hramts< Candidate»! sämmtliche vorgeschriebene Prüflingen al" gelegt. Venedig. Dein „Corriere italiano" wird M>^ Venedig ckls». 14. geschrieben: Ein entschlicher Vol« fall hat gestern in dein schönen, seit einiger Aii glänzend mit Gas beleuchtetem „Teatro Malibra»" stattgefuildeu, in welchein eine Akrobatengesellschas^ seit einiger Zeit ihre Künste prodncirt.' Der so>^ nannte Herknles dieser Gesllschaft hatte drei and^ Männer anf seine Schultern steigen nnd sie das^ in der bekannten Pyramide über einander stchen ^ sen. Als er die schwere Bürde nun mit anschei»^ der Leichtigkeit anf der Bühne umher n-l,.q, k>^ er plötzlich mit einem Fuße zusammen, bralb^'/' anf ihm befindlichen Personen ans dein GleiMewMe. woranf d»?r zn oberst stehende Mann, der fallend >^^ dem Kopf gewaltsam anf die Bretter aufschlug, ^ gleich todt blieb; auch der zweite, in der Mitte dec Getragenen Gewesene, stürzte und verlöte sich so g^' fährlich an der Brnst, daß er j^t sterbend darnicd" liegt. Im Zuschauerraume entstand eine fnrchtb^ Verwirrung; in den ^ogen fielen mehrere Damen >" Ohnmacht; viele drängten mit einer Hast gegcn ^ Ansgänge, als wenn eine Feuer ansgebrochen wän'' oon allen Seiten wnrde n»n Hilfe geschrien, uachde»' man im Augenblike zuvor über die Spaße des 2)^ jazzo herzlich gelacht. Die Verunglückten sind be>^ Fainilienväter, die ihre Kinder bereits zu deusell^ gefährliche» Künsten erzogen haben. D c u t j ch l a n d. Verlin, 1«. Jänner. Das Berliner „Cor»'?' spondenz - Bureau" schreibt hellte wie folgt: „^ »nehr Stimlneu sich in der Frage über Revisiou ^ Verfassung vernehnien lassen, je dringender dieses von der einen Seite begehrt, von der andern zlN'il" gewiesen wird, desto weniger offenbart sich nns e>l Stlmmnng in dem ^'ande, in den Kammern, in " Presse, die in der 3hat eine segenbriugende, leid^ schaftslose, rein patriotische Erörternng nnd E>^' gnng dieser Frage von so entscheidender Bedeut^ zur Zeit erwarten ließe. Charakteristisch nnd eh^' voll genug haben gerade die Kreise, die von ^' 2. December am ^ebhaftesteu für eine Revision > preußischen Verfassung agitirten, diese Agitation '" Z dein 2. December gewissermaßen fallen lassen- ^ .^ Ueberzeuguug von der N^otlnvendigteit sehr w'ch^, Verfassuugsabandernngen ist die alte geblieben, ^ . den Vorgangen im Westen Enropa's gegenüber >^ ,,, ihnen der gegenwärtige Mo»ne»lt nicht als ein 6 ^ neter. -- Wir haben Grnnd zn dein Glaube»»' s, dieft Bedenken a»lch an höchster Stelle getheilt ,, den, und daß vorlänftg davon wird abgestanden ^, den, den Kammern Seitens der Regiernng R'^ M vorlagen noch in dieser Session zn mache"' ^,, find.'n vielmehr viel innere Wahrscheinlichkeit l 59 laut werdenden (fruchte, daß die Regierung, abgesehen von der gegenwärtigen Verhandlung über die in der ersten Kammer eingebrachten Verfassungs-Ab-ändernngsvorschläge, wenn anders sich nicht bald auch innerhalb der zweiten Kammer ähnliche Antrage ein-stellen nnd delvn Berathung zn irgend einer bestimmten Entscheidung führt, gewillt sey, die Beendigung der gegenwärtigen Session möglichst beschleunigen zn helfen und etwa im Angust die gegenwärtigen Kam« mern noch ein Mal hierher zu berufen, um dann in geordneter Weise die Revisionsdebatten über einzelne Pnncte des Staatsgrundgesetzes herbeizuführen." — Dem Ministerium des Cultus in Preußen ist eine jährliche Summe von 1000 Thlrn. zur Un-lerstützuug für .arme Literaten" im Etat ausgeworfen worden. Belgien. Vrufsel, 14. Jänner. Mathieu (de la Drome), einer der französischen Montaqnards, ist in Brüssel angekommen, und wenn der „Etoile belge" recht unterrichtet ist, so ist auch einer der zur Transportation bestimmten Repräsentanten, Malh<>, dem die Flucht gelungen ist auf belgischem Boden angelangt. — Die belgischen Buchdrucker sind bekanntlich, da es sich gegenwärtig zwischen Belgian nnd Frankreich um eiuen Vertrag zum Schuhe des literarischen Eigenthums handelt, ii! ihren Interessen sehr bedroht. Sie haben deßhalb einen eigenen Congreß gehalten, eine allgemeine Typographen-Association gegründet und elnen Beschluß gefaßt, in welchem sie „in Anbetracht, daß das Recht des Nachdrucks in Belgien durch eine 300jährige Praris geheiligt ist, daß die Eristenz dieses Rechts hinreichend legitimirt ist dnrch die Dienste, welche der Nachdruck der gesammten Menschheit geleistet", daß dnrch die Unterdrückung des literarischen Nachdruckes Tausende von Arbeitern und ihre Familien brotlos würden u. s. w., gegen diese Unterdrük-kung des Nachdrucks prorestiren. I r a ll k r c i ch. Paris, 1'>. Jänner. Die hente pnblicirte Verfassung lautet, wie folgt: V c r fassllnq, gegeben in Kraft der durch das franzosische Volk an Lonis Napoleon Bonaparte dnrch das Votum vom 20. und 21. December übertragenen Vollmachten. Der Präsident der Republik, in Erwägung, daß das französische Volk berufen worden ist, sich ül'er den folgenden Beschluß ansznsprechen i „Das Volk will die Anftechthaltnug der Autorität Louis Napoleon Bonaparte's und ertheilt ihm die nöthigen Vollmachten, nach den in , seiner Proclamation vom 2. December festgestellten Grundlagen eine Verfassung zu entwerft n" ; In Erwägung, daß die der Genehmigung des Volkes vorgeschlagenen Grundlagen waren: 1. Ein für zehn Jahre ernanntes verantwortliches Oberhaupt; 2. Minister, die allein von der vollziehenden Gewalt abhängig; 3. ein ans den ausgezeichnetsten Männern gebildeter Staatsrath, welcher die Gesetze vorbereitet und bei deren Discussion vor dem gefetzgebenden Körper aufrecht halt; 4. ein die Gesche discutirender lind votirender gesetzgebender Körper, ernannt dorch das allgemeine Stimmrecht, ohne Listenscrutinium, welches die Wahl fälscht; ';. eine zweite aus allen Berühmtheiten des Landes g^ldete Versammlung, eine das Gleichgewicht erhaltende Gewalt. V^,'.. » . ^ ^ , nndderöffentlchenF^^'^""""'"lv"tt.ges In Erwägung, daß das Volk durch sieben Millionen funsmalhnnderttansend Stimmen bejahend geantwortet hat, veröffentlicht die Verfassung, deren Wortlaut folgt: Titel l. Art. 1. Die Verfassnng erkennt an, bestätigt nnd gleistet die im Ichre NW p^„m^, großen Gruudsätze, welche die Grundlage des öffentlichen Rechts der Franzosen sind. Titel ll. Form der Regierung der Ne- p n b l i k. Art. 2. Die Regierung der französifchen Republik ist für zehn Jahre dem gegenwärtigen Präsidenten der Republik anvertraut. Art. 3. Der Präsident der Republik regiert durch Minister, emeu Staatsrath, einen ^enat m,d einen ge> angebenden Körper. .-. ^5'/'.. D" abgebende Gewalt wird gemein- chaft ich (c',)!I^.v<>».<,.<) dnrch den Präsidenten der ^publ'k, den Senat und den gesetzgebenden Körper ausgeübt. Titel 111. Vom Präsidenten der Republik. Art. >'j. Der Präsident der Republik lst dem französischen Volke verantwortlich, an das zu appelli-ren er immer das Recht hat. Art. <>. Der Präsident der Repnblik ist der Chef des Staates; er ist oberster Befehlshaber der Land-und Seemacht, erklärt Krieg, schließt Friedensverträge, Bündnisse nnd Handelstractate ab, ernemtt sämmtliche Beamte, erläßt alle Reglements uud zur Ausführung der Gesetze nöthigen Decrete. Art. ?. Die Instiz wird in seinem Namen allsgeübt. Art. 8. Er allein hat die Initiative zu den Gesetzen. Art. 9. Er hat das Recht der Begnadiguug. Art. 10. Er sauctiouirt und promulgirt die Ge-letze und die Senatsbeschlüsse. Ari. ll. Er legt alle Jahre dem Senate und dem gesetzgebenden Körper in einer Botschaft den Stand der Angelegenheiten der Republik vor. Art. 12. Er hat das Recht, den Belagerungszustand in einem oder mehreren Departements zu erklären, jedoch mit dem Vorbehalte, darüber dem Senate in kürzester Frist zn referiren. Die Konsequenzen des Belagernngszustandes sind durch das Gesetz geregelt. Art. 111. Die Minister hängen nur vom Chef des Staates ab; jeder Minister ist nur für dieMigen Acte der Regierung verantwortlich, die in sein Bereich fallen; es eristirt dnrchmis keine Solidarität unter ihin'ii; sie können nur durch den Senat in Anklagezustand versetzt werden. ^ Art. 14. Die Minister, die Mitglieder des senates, des gesetzgebenden Körpers und des Staats-r.ches, die Lm,d- nnd See-Offiziere, die Richter nnd öffentlichen Beamten schwören den folgenden Eid-„Ich jchwöre Gehorsam der Constitution und Treue dem Präsidenten." Art. l:i. Ein Senatsbeschlnß («<>»;.!l,. .-.m.,.!,..) ,etzt d.e jährlich dem Präsidenten der Repnblik für d.e ganze Daner semes Amtes bewilligte Summe fest Art. 16. ^t.rbt der Präsident der Repnblik, ehe ,m, Mandat erloschen ist, ft ^ruft der Senat die Nation, um eine Neuwahl vorzunehmen. Art. 17. Das Staatsoberhgupt hat das Recht, durch e.nen geheimen uud in den Scnatsarchiven nieder-gewen Act dem Volke den Namen des Bürgers zn V ^'' "'7 7 "" 5"t"esse F"''kreichs ^n l ^"'^""n uud mit Stimmen- Mehrheit Beschlusse fassen. Titel lV. Vom Senate. Art. 1«. Die Zahl der Senatoren kann nicht mehr als 1«0 betragen; f^. ^s „ste Jahr ist sie auf «0 festgesetzt. Art. 2«. Der Senat besteht: 1) Aus den Cardinälen, den Marschällen, den Admirälen; 2) aus den Bürgern, welche der Präsident zu der Senawrcnwnrde zu ernennen für angemessen hält. Art. 21. Die Senatoren sind unabsetzbar und werden anf Lebenszeit ernannt. Art. 22. Die Functionen des Senats sind unentgeltlich; nichts desto weniger wird der Präsident der Republik an Senatoren, wegen geleisteter Dienste nnd wegen ihrer Vermögenslage, eine persönliche Dotation bewilligen können, welche 30.000 Fr. lähr-lich nicht wird übersteigen können. Art. 23. Der Präsident und die Vizepräsidenten des Senats werden dnrch den Präsidenten der Republik ernannt nnd unter den Senatoren gewählt. Sie werden fnr ein Jahr ernannt. Der Gehalt des Präsidenten der Repnblik wird dnrch ein Decret fest-gesetzt. Art. 24. Der Präsident der Repnblik beruft nnd prorogirt den Senat. Er setzt die Daner seiner Ses-sionen durch ein Decret fest. . Art. 2Ij. Der Senat ist der Wächter des Fundamentalvertrages und der öffentlichen Freiheiten. Kein Gesetz kann bekannt gemacht werden, bevor eS ihm vorgelegt worden ist. (Schluß fol^t.) Großbritannien und Irlnnd itondun. Ueber den Vorfall bei Lagos cm der afrikanischen Küste erfährt man folgendes Nä> here: Der sogenannte König von Lagos hatte den Böte,, der brittischen Kriegsschiffe verboten, den Fluß hiuauf nach Lagos zu kommen, l,nd sich geweigert, den Sclavenhandel anfzngeben. Um ihm zn impo« niren, beschloß der englische Consul, Hr. Becroft, am 26. November mit 23 bewaffneten Böten m,d 260 Mann der vor Lagos befindlichen Kriegsschiffe unter Parlamentärftagge den Fluß hinanfzufahren. Als diese Flottille die Barre passirte, wurde ein heftiges Gewehrfener anf dieselbe eröffnet, wovon man indeß keine Notiz nahm. Als aber weiter flußaufwärts Geschützfeuer dazu kam, erwiederten die Böte den Gruß, landeten 160 Mann nnd drangen in die Stadt ein, wo sie dem auf !>000 Maun angewachsenen, sich hartnäckig vertheidigenden Feinde ein Straßengefecht lieferten, endlich aber, nachdem sie mehrere Häuser angezündet hatten, genöthigt wurden, den Rückzug anzutreten. Getödtet wurden zwei Mates, schwer verwundet zehn Matrosen und Mar/nesoldaten. Wie schon erwähnt, beabsichtigte der Commodore Bruce eine ueue Erpedition mit überlegenen Kräften, um den König von Lagos zum Nachgeben zu zwingen. Griechenland Athen, 14. Jänner. Schiffsnachrichten melden von neuen ränberischen Anfällen in den griechischtürkischen Gränzdistricten. Die mobilen Colonnen sind in voller Thätigkeit hinler den Räubern her; diesen bietet jedoch, wie früher, die Gränze zahlreiche Schlupfwinkel. Nettes und Nettestes. Telegraphische Depeschen. — Verona, 20. Jänner. Den unausgesetzte!! Anstrengnngen des Baupersonales in Udine ist es gelungen, die Passage an der durch Elementarereignisse vielfach zerstörten Straße von Ponteba wieder zu eröffnen. Unzählige mit Getreide und Victnalien beladene Wägen hatten sich an der Straße angesammelt, nm den ersehnten Augenblick der freien Dnrchfuhr nach Kärnten abzuwarten, während anderseits viele mit Eisen nnd anderen Waren beladene Fnhrwerke aus Kärnten den Dnrchgang selbst noch vor Vollendung der erwähnten Herstellnngsarbeiten wagten. - Paris, 20. Jänner. Der „Monitenr" bringt ein vom Minister des Innern erlassenes Wahl-circular. Die Constitution verbiete jede Veröffentlichung der gehaltenen Reden, um den Sitzungen der Kammer alles Theatralische zu nehmen; durch mehr Ernst werde ein practischer Nuken erzielt. Die Beamten sind für nicht wählbar erklärt, die Errichtnna von Wahlcomit«''s ist untersagt. Die Präfecten sollen verdienstvolle Manner bezeichnen, welche die Regierung nicht anstehen wcrde, dem Lande offen zn empfehlen. V«w>: Ig». «. «i^„.„,^ ,,„d ^„r Bnmbrr«, In!)anH;ur I^m!iac!)erSeitutt^ Telegraphischer Evurs« Bericht der StaatspHpiere vom 22. Jänner l«52 GtHatsschilldfttrschrell'unqtU z» 5, pGt, (in «W.) U7, 1/2 detto « 4 l/z « .. «4 !/2 Darlthti, mit Vtllosunq v. I. «839, für 25tt il. 295 Nmrs Anlchill l»5l killer» ^...... »5 IK dttto Litter» tt....... UN 1/2 N.ulf.Nctit». vr. Stuck l22l 00 ft. (5. M.......l^«w g. i»C. M. Actit» dcr Wieu'Vloaqnitzer-Eistubab« zu öUl) fi. (5, M. . . . . 727 <>2 st. i» l5. M. Actin, des öslirr. Vlovd in Tritft ^u 5(W ff. C. M.......59? «/2 ft, m ss, M. Attinl d»v öfterl. Donau-Dampfschifffah't zu 500 fl. O. llU........630 ft. i>> ll. M. Wechsel'lsours vom 22. Jänner l«52 «mfierdam. sl,r >N0 Thaler <5,n,a»t. !«thl, l7< l/4 2 Monal. «xqsbur^ sin l<>0 Gulden «jur., Huld. «22 .1/4 Vf. llso. «' luffurt a.Vi.. ( fur ,20 si. siidd. Vll- eiils'Wahr. im2^ !/i fi. Fust, Ould.) ^22 l/5 2 «iouat. Hamburg fur 100 Thaler Vance, Ntbl. 18» 2 Monaf. «ivoruo. sur 300 tV-scaüische i!ire. (jUuIb. 11U l/2 t Mouat. «cndon. fur l Pfund <3ter!i»q, Ouldn, 12-10 Vs. .'l Monat. Mailand. si,r :W0 Oesterreich Virc, ««»ld. 122 7/« 2 Monat. Mars,,»,, si. K. K, nllw. Mimz'Bucat.!! ... 28 p(^t. Agil.'. Gold- m,d Silbll-Cenrsc voinAl. Jänner 185l. Vries. Meld. Kais. W,mz,Ducat.» Agio..... - 2« .^5 SouvnainSd'rr „..... — !6.4ä Ruß. Implrial ,...... — 9.5» Fritdl ichsb'or „..... — «08 Cn^l. Zovlralug« ....... — N.10 Till?n.igl« ......... — 2! - 4^ ., — — Hirse ... 2 p 45 „ __ — Heiden . . . 2 „ <^2 ,> — — Ha'er ... 2 „ — » H^XVIII. Nerzeichnift der in Folge Aufrufes des Herrn Statthalters Oiistav Grasen v. Cliorinsky vl^m l8. Nov l^5,l — (Lail). Ztg. ^ir. 2l»7 vom 2U. d. M.) ciilgclangt^n milden Beitrage fur die dulch wiederholte vccheerende Hagelschlage und Mißernte in Nothstand oelsetzten und von Hun-sselsnoth bedrohten Insassen des Tschernembler und Möttlinger Bodens. (Einq^angel! l?el dem k. t. ei.Plas>d!U!,l'.) ?. Fr!. Fanni Iessenko in Neustadt! . 2 fi. 30 ki'. ?. H^li. Bernh Hochmayi-, Bmgerm. das. 2 ^ — ,^ v. den I»!ass»il del^ccaliegcilieii^e öolischk^ duich Hrn. i?ocalcavlai, P,zht,it . « „ — ^ ". d,r OrlSgclncinde Gintftld . . l ,> I3 „ giebst '/, Mt'illüg Gvtieide) Aus G u r k f e l d: v. Hu,. Joseph Grahei-, Beziilsa^t . l » — „ » Joseph Waln'lsch . . . — „ l2 » « F'anz Girgoritsch . . . — ,,40 ,, ,, Georg Tlii'schiisch . . . — ,, 20 >> » Iohan» Pusch,,,t . . . — >> 20 >> » I^"a< Globetschnik . . .!»—.> " Manii, Hotscheoa,' . . . 2 „ — „ >' A»to>, Ruppeit . . . — " ltt „ p. Aqn,s Kli^aer . . . . „ ^ 3 ,. 0. Hl". Fia,,z Islma»,, . . ._..,.) „ » Ioham, Pin,ach . . . _^ ^ 5 „ „ B. Thomas . ^. «a ,) ^>v H. Äaaer . _ ^ .> Mach. Wa.msch . ' ' " ^ " ., A„ton Pll^ . . . . ^.. " ^2 ^ tVanz .^lelnentschitsch . . - " «2 ,) Altto» Baibo, Gutsbesitzer > " _I " „ Vin^. l^rosina . . ' " ' " <)i. I. S. . . ^ - --- « H » " Tha5 H^ootscha . ^ ' _' " ^> " ^ Dominir Rcl^itsch . . . _. " ' s, " ., Joseph Wamnsch . . . ^ '', 2« ^ ^ Johann Spitzet . . ._.,,<, ^ „ Mart. Gchorlach . . » l0 „ >, Joseph Zeit . . . — " 5 >, , Johann Schweige, . . . >- « 2l) »? » Math. Pleunig . . . — » »tt ,> p. Hl'li. Fran; Mastohei' . . . — sl. 10 kr. ,< Michael Market . . . — ^ « ^ ^ Simon Schart . . . — >> 20 „ u Joham, Staii . . . . — ^ ,y „ « Johann Gros; . . . . — „ l0 „ ^ Aliflust Panlin . . . . , ^ __ ^ « Iosepy Geier, Lebzelter . - — » :'.« „ „ Alois Wasser, Districcs-Conllliissal' l „ — ^ ,< Georg Koiirad . . . > l ,> — „ , Joseph Wam'tsch, ?ede>er . . — « 20 „ 0. der Ortsgemeinde Arch i» Illnelkia!» >3 Mellil'g geinischtei, Geireides, l)'/^ Merliilg Fisoleil lind 30 Merlmq ge: dörrten Obstes. v. der Oltsgelnemde Zirkle .'» Merlmg gemischte» Getreides. 0. der Ol'tsgemeinde Vrüsidl ^> ?ll>en . 2 >' — „ der Ertrag eines i» Giukfeld verailstal- teten Concertes . . . . 20 » 42 <, t?. Hrn. Suppanz, k. k. Be^..Commissar 2 ,^ — « v. der Pfau gemeinde St. Barthelmä . l5 , Z0 ^ nebst 2« Merling Getreide, v. Hrn. Gotlfrieb Brunner, Foistnmster in Schneebeig . . > l » —^ » .. Carl Hoikei', Vexvalter das. . l „ — » » Math Anselz, Nirch in Laas . - - ., 30 « ^ ,, Math. Brauß, Weisigaurber . — ^ N0 » ! Im XVlll. Verzeichnisse dieser Nnter^ stli^üngsdeitrage wuide der io l fi. bestehende Beitrag des Hrl, Jg. Hiibai', R^alilätendeslßers «n Iessexili, lnuichciq mit 2 f>. aii^geseyt, weßhalb nachträglich aufzunehnien kommen . . . . ^ „ — » Sllmine- 72 fi. l9 kr. Hierzu die Summe des 27. Verzeichnisses (Laib. Ztg. Nr. >6) «8064 « 42 „ Tocalsumme- l8l.'l7 si. l kr. XX»H. Nerzeichnift der in Folge des Aufrufes i„ der ^'aidacher Zci tung Nr. 2ttl, vom >7. l. M. erlegten milden Nntrage fnr die im Kroulande Krain durch Ucberschwemmunq Verunglückten. (Ei„g>>ga„ssen bei de», t. k. StalthalteleirPräsldillN!.) l'. Hrn. Hranz Xav. Ger», , Inhaber des Gutes Weiohof . . . >0 fl. __ k>. (wooon 5 st. für das Laaseithal, 5» fl für Obnkraln gewidmet sind.) v. den Insassen der Locall'.gememde Buchse, durchdi». Localcapla» Pezh-nik (für das Laaserlhal) . - 3 " — » 0. der Ortsgemeliide Arch (für das Laajerrhal) . . . . 2 „ «2 « der Eitrag eines in Gurkfeld veranstalteten Concertes . . . l tt » — » v. Hr». Gottfried Brnner, Forstmei. »?er in Schne^bi'rg . . l „ — » » Carl Hoiker, Verivaller da^. . l » — » » Math. A.iselz, Wirth in Laas — „ 36 „ „ Math. Brautz, Weisigäiber das. — „ 30 >, Summe: 34 si. l2 kr. Hierzu die Summe des 23. Verzeichnisses (Laib. Ztg. Nr. ltt. 10878 . 33^,, Totalsllinme: l09!2si 45-'/,kr. Neutraler 2prechsal ). Keine Strohsäcke mehr! Die nach vielen Seite» äuszeist practi'che Erfindung des Hrü I. P. Dupasquieu au) Paris; iir vor Kurzem anch i„ Oesterre ch eingefühlt worden, und erfreut sich b/reits in der Neslden;!tadt des gros,-ten Beifalls, nälnlich die Herstellung «euer <2pi« ralfedern mit fast unvertilssbarer Spannkraft. Wenn man bedenkt, welche ^luodeynnng der Gebrauch der Spiralfeder in »euerer Zeit bei allen l^uen Gegen ständen gewonnen h^i, wo es sich um eine kläsciqc.' und dauerhafte Elasti<>läc handelt, so wod mau te» Nutzen ei»er Erfindung zn würdigen wissen , welche alte Vortheile des bisherigen Systems der Spiralfedern ohne viele ihrer Nachtheile zn bieten im Stande >st. D>e Spiralfeder, wie sie lisher ,,n Gebrauche ist, windet sich gewöhnlich i„ hohlen, Cylinder oder Schneckenform empcr, lind entbehrt dadurch, weil ^ lede einzelne Spirale i», Momente des Niedeidrüci-'enS keinen festen ?l!!haIcZou!,ct h.,t, «iie d! das Bett dadurch eine Glasticität gewinnt, welche es sonst auf keine andere Weise erlangen ka»n, daß ferner ein solcher Bettelnsaß schon allein der eig<»' thümlich construiiten Spiralen ivegen ei»e sehr laugt Dauer bietet, so dürsten »och die Rücksichten d/l Reinlichkeit und vorzugswe.se der Billigkeit ei«^ lolchen Bettes sehr bedentend zur großen Verbreitli»! dieser neuen Erfindung beitrage». Man mus; auch nur ein Mal eine» solchen Betteinsal besichtiget und dessen wohllhneüde Wirkuug versnchl haben, u»d man wird gewiß dieser Elsinduug, welche dlirch die ^roffe Billigkeit »'ben so gut dem min^l Begüterte,!, als dem Reichen zugänglich ist, das v?> diente Lob ei'th.ilen, daher auch mit Gewißheit <" erw-nte» ist, daß diese Betteins,iß>> auch bei uns dl>' bisher gebräuchlichen Strohsäcke und SeegraZmatraz^ verdrängen wei den. Eine dünne Matraze, auf den B/tl' einsal) gelegt,, reicht hin, um für eine lange Nci^ ro» Jahre» eiu vollständig elastisches Bell von d?>' größten Vollkommenheit und Weichheit, mit Fernhal' lung alles Ilügeziefers, zu erhalten, welches »och >^' besondere für Kranke, bei welchen das lleberbett»'" >mt den gewöhnlichen Scrchsäcke!, oft so schivierig, »>^ doch so wünsch.«,,swerth u»,d ncthn'endig ist, nicht ß^ nug euipfohle» welden kann. ^ür die Erzeugung bl' sagter Spiralfedeil, in i^esteireich ist die Fabrik d^ Hrn. V. Pleiweist in Mödling sConiPtoir '" Wien, Wollzeile :>n Laibach durch l»< Franz 3^. Souvau'sche Handlung bezogen wei'd^ lo u'ie Herr Tapezirer Naglas in öaibach (ueüi" Maikt Nr. l?l) aus de» ans dieser Fabrik bez^' nen Spiralsedern die oben angt'l ühmcen Vetteillsä^ bestens verferciges, bei dem solche Erzeugnisse sa^^ dem Preise taglich eingesehen werden können. ^ i»li (1^ " Auf 0cm Gute Thum bei ^^ lel'stcin in Unterkraiu ist cine a<^^' gute und neue ^Drescl,lnasch»ne allk' Gußelseii, weqen Hitangel an gcnll' qender Wasserkraft, billig zu ver kaufen. Z7l27>^...... ...... ^ Im Verlage von Leopold Sommer '" Wien ist erschi.n, Umschlag b"' schirt. Pr.is .^0 kr. C. M. (Erster Jahrgang.) Vicl - Erheilcrlüig, aber wen cu'r zur (frbaUllttN ^/ >>ev;ens, zur Nahrung des religiösen Hull»' zur Aordevuug de^ (^lanbenO. .z Welche freundliche (^> schc!>i»„g m»ß daher der '« uiiK a>>qel!ü>ldlqte palender «eyu. in welchem w>>''^ cd«'» t>ie Errc,chi!»a die^s Zl^!cö vorsteckt ». »nd '5^ äc> zuqie ch ein ^!el>r- uud Vetrachtuugtzbuth ^ alle Zeiteu ist. „l Möchte er sei^s reiche» rellqioseii, belehrend?!' '^> elbauenden Inhaltes und seiner gläubigen Tended,.H< geil in keinen, katholische» H.'u'e fehl,« ! Dcl a^ Preis heiuni« ocsse» Verbreituxg gewiß nicht. ,^l> Z7 sehr qelü'qeue. Holz'chiiilt»! versüixlichen l'< ^,,< FeÜe l e«i iiirchcuiahleo, q,beu die wilder der hei» deSpatrouc. ferner i*t h«'i Obigen xu Ital»«*»1' Lauda, Tdom. Ios., Pflichten g^!', Kinder, oder: Unt.rricht über Sch'vangerscha^ „^ bort, Wochenbett und körperliche .«inde!elz>^^,',!< lliiil Buch sü: Elt.r», Lehrer u»d Erzieher, «»" '^ der auf die einfachl'ie und sicherte Weise ohn^,^,,,< »eimittel zn gesunden, k,ästigen Mensche» <» ^,^ >^ ^tach 'liahriger Erfahnmg bearb»>tet. M't >' ' s!, ,ll)Iograph!,ten 'Abbildungen, ^eitmelih l«^^'