„Fniheil, W»hlß«>, str Alle/' ^ VI». Jahrgang «r tvS Mittwoch, R. September tSSS. Die ^Morburger Zeituiift" erscheint jeden Sonntag. MlUwoch und Freitag. Preise — für Marburg: ganzjährig 6 fl., htilbjährig" Sfl., vierteljährig Ist. 50 fr; fiir gustellunj^ n« Haus monatlich IVtr. ^ mit Postversendnng: ganzjährig 8fl., halbjährig 4fl., vierteljährig 2fl. Die ein Mal gespaltene Garmondzeile wird bei einmaliger Einschaltung mit 10, bei zweimaliger mit 15, bei dreimaliger mit 20 kr. berechnet, wozu fiir jedesmalige Einschaltung SV kr. Jnseraten-Stempelgebühr kommen. Zur Geschichte ttei; Tages. Die Reichsrathsdelegation trat größtentheils den Be-schlüsse« der ungarischen Delegation im Aeußernbudget, Finanzbudget und Marinebudget bei. hielt jedoch ihren frilhereu Beschluß bezüglich der Ein-tommensteuer bei der Lloydsubvention aufrecht. In der nächsten Sitzung berieth sie über die Veschlüffe der ungarischen Delegation über das Or-dinarium des Kriegsbudgets; sie nahm theilS die ungarischen Beschlüsse, theils vermittelnde Beschlüsse an und belvilligte 200.000 Gulden als Kosten für die Militärgrenze. Die Resolution betreffs der Regelung der Valuta wurde ohne Debatte angenommen. Die ungarische D e le-aation erledigte in der Gpezialdebatte den Titel: „Ordinarium des Militärbudgets in Ausgaben und Einnahmen" theilS gleichlautend mit den Beschlüssen der Reichsrathsdelegation, theils nach den ÄuSschußanträgen der ungarischen Delegation. Die Josephsfeier in Slawitowitz war glänzend. Der Aestzua mit Erzherzog Karl Ludwig als Stellvertreter deS Kaisers, dann den Ministern Giskra und Potocky, den Statthaltern Weber und Poche, den Generalinspektoren der Nordbahn. den KomiteMitgliedern aus Brünn und den Wiener Journalisten passirte unter endloscm Jubel der Landbe völkerung die neueröffnete Strecke der mährisch schlesischen Bahn Brünn und Rausnch. Das Doppelfest zur Erinnerung an den großen Kaiser, sowie zur Eröffnung der mährisch schlesischen Bahn begann unter der Theilnahme von mehr als zehntausend meist slavischen Landbewohnern 'Nit einer Feldmesse. Die deutschen Gesangvereine aus Brünn. Prerau. Lundenbmg, Göding stimmten die Boltshymne an. — Die Witterung war prachtvoll. ^ Beim hieral'ffolgenden ländliel»en Mahl brachte Erzherzog Ludwig einen Trintspruch auf das Wohl Mahrens und seiner Bewohner aus. Der Büraermeister von Slawikowitz versicherte den Kaiser und die Regierung der verfassungsmäßigen Treue der slavischen Bevölkerung. Gistra richtete an die Versammlung beim Festmahl, dann an die Bevölkerung vor der Bahnhofshalle zündende Ansprachen, mahnte die Bevölkerung beider Rationen zu brüderlicher Eintracht. Um halb acht Uhr kehrte der Erzherzog und der Festzug nach Wien zurück. In Böhmen nimmt der nationale Einfluß bedeutend ab. wenig-stenS nach der Richtung, daß Drohungen nichts mehr helfen, denn wo ein Ueberblick über die BezirkSschulrathSwahlen in Böhmen möglich ist. zeigt eS stch. daß die überwiegende Mehrzahl der ezechischen Bezirke sich an den Wahlen betheiligt hat. Nur die Bezirke Pardubitz, JunAunzlau und Laun haben sich der Wahl enthalten. Die ezechischen Blätter find über dieses Resultat der Schulrathswahlen höM enttüstet. Sie werfen den ezechischen Lehrern vor. daß sie unpatriotisch gehandelt und die böhmische Autonomie verkürzt hätten. Solchen Reaktionären, heißt es. in den ezechischen Blättern, dürfe man kaum die ezechische Jugend anvertrauen. Mehrere Lehrerversammlungrn hatten sich sogar soweit vergessen. Slava auf den Reichsrath und dcn Unterichtsminister HaSner auszubringen. Das ist natürlich in den Augen der Czechen Hochverrath! Der Kaiser der Franzosen soll gegen Personen seines Ber-trauenS geäußert haben, daß er dem Gedanken einer allmäligen Entwaff-nnng (ävssrmvwellt graäusl) nicht abgeneigt wäre, lvenn Rußland. Preußen. Oesterreich und Italien seinem B.eispiele folgen »vollten. Er sei von der Nothwendigkeit überzeigt, soll der Kaiser hinzugefügt haben, daß das Waffengeräusch in Europa aushören müsse. In Bezug auf die innere Politik in Frankreich soll der Kaiser sich also ausgesprochen haben: Ich will mit melnem Volke und mit den anderen Völkern in Frieden leben. Inmitten des Wetteifers der Völker, welche sich durch die Ar-beiten deS GcisteS und soziale Verbesserungen erheben, wird Frankreich sortan ein ungeheures Feld für seinen Ruhm finden. — Wir reprodu-ziren die Nachricht in der Form, wie sie unS vorliegt. Eine effektive, gleichmäßige Entlvaffnung wäre eine große Wohlthat für alle Völker, welche untere einem Stenerdrucke seufzen, dessen Crträgniß kaum ausreicht für die ungeheuren Rüstungen. Die Intention, welche Kaiser Napoleon bekundet haben soll, billigen wir vollkommen. Die Schwierigkeit bestünde nur in der Ausführung. Wie soll die Entivaffnung kontrolirt werden? Ueber dieser Friedensfrage könnte gar leicht Streit entstehen und Krieg entbrennen. Darin liegt daS Gefährliche dieser ultrafriedlich klingenden angeblichen Aeußerungen deS Kaisers der Franzosen. Eine platonische Liebe. ErMuvg von Anguß Schräder. (5. Fortsetzung.) Sie lag an meiner Brust ; ich küßte ihre glühenden Wangen, ihre reine Stirn, ihren schönen Mund. Räch einigen Augenblicken entwand sie sich mir. Erschöpft sank sie in den Sopha zurück. „Beten Sie mit mir. daß Gott mir daS Leben verlängert! saate sie mit einer rührenden Milde. Vielleicht erhört er daS Gebet liebender Herzen. Sie schrecken also nicht vor dem Gedanken zurück, daß Ihnen ein früher Tod die Braut oder die Gattin raubt?" „Un< verbindet ja eine geistige Liebe, Antonie. Ich habe Ihre gei stige Anmuth und Liebenswürdigkeit kennen gelernt, und trennt unS daS Schicksal, so werde ich mir sagen: „Du hast ein kurzes, aber ein über« schwänglicheS Glück genossen! Diesem Glücke opfere ich freudig den Rest meines Lebens! Aber hoffen Sie. Antonie, Sie werden genesen und glücklich sein, wenn Ihnen meine heiße, innige Liebe Glück gewähren kann." „Ich bin unabhängig; hier ist meine Hand! Aber Sie haben eine Mutter?" „Sie billigt meine Liebe und empfängt Sie mit dem vollen Mutter segen als Ihre Tochter." Wir blieben noch lange beisammen. Abends klärte sich der Himmel auf. die Luft ward lau und mild. Die Equipage der Gräfin brachte meine Mutter in daS KurhauS, wo drei glückliche Menschen daS Naeht esstn einnahmen. Den Brief des berühmten ArzteS warf ich in dai Feuer. Der Sommer verfloß, die Kurzeit ging zu Ende. Meine Braut, ich durfte sie so nennen, ward durch heitern Umgang aus heitere Gedanken gebracht, sie erholte sich und schöpfte neue Lebenshoffnung. Ich sprach mit dem Badearjte. „Wie find Sie mit der Gräfin zufrieden?" „Sie hat eine gute Kur gehabt, mein Herr!" antworte der greise Arzt. „Glauben Sie. daß Sie völlig genesen wird?" „Ich glaube es. wenn sie noch zwei oder drei Jahre unsere Quelle gebraucht." „Sie werden uns wiedersehen. Dank, tausend Dank für Ihre Mittheilung." Nun sagte ich ihm. was der Berliner Arzt geschrieben hatte. „Der Mann ist über den Zustand der Grafin nicht im Klaren, meinte der Doktor. Ich kenne solche Krankheiten, da ich fie seit Jahren ausschließlich behandle. Wer nicht während des Gebrauches unserer Quelle beobachtet, hat kein gründliches Urtheil. Tröstl^n Sie. sich, die junge Gräfin ist nicht gefährlich krank. Wie anders verläßt sie unser Bad, als sie eS betreten hat!" „Sie haben Recht, Herr Doktor. Und nun bitte ich Sie um eine Gefälligkeit." „Reden Sie." „Begleiten Sie mich zu der Gräfin und wiederholen Sie, maS Sie mir so eben gesagt." „Ich bin bereit." Wir gingen zu Antonien. Der Arzt lhat. wie er versprochen. Vor Freude weinend sank sie an meine Brust. Danll eilte sie zu ihrem Sekretär, holte eine schwer mit Gold gefüllte Börse hervor und gab fie dem Doktor. „Nehmen Sie. nehmen Sie; ich kann Sie nicht genug belohnen!" Am Abend vor unserer Abreise besuchten wir zum letzten Male das Brunnenhäuschen. Die beiden Knaben reichten nur wenigen Gästen noch die gefüllten Becher. Als sie die Gräfin erblickten, verklärten sich ihre Gesichter. ..Das letzte GlaS!" sagte Antonie freundlich. Sie erhielt und leerte eS. Dann lvarf sie einige Goldstücke hinein, gab eS zurück und sagte: „Theilt brüderlich, ihr Knaben t" „Danke, danke!" „Das nächste Jahr seht ihr mich wieder." Bewegt blickte sie durch den kleinen freundlichen Raum. Tparfamkett. Die heurige, wie ciUe DelegationSsißunj^en haben unS den Bcweis geliefert, daß unsere, insbesondere die lieberalen Delegirten im Staatshaus -halte sparen wollen, und deshalb Abstriche^ wo nur thunlich, durchzuführen suchen. Daß hiebei insbesondere das Kriej^sbndget ins Augenmerk ge-nommen wird, darf uns nicht auffallen, da bekanntermaßen bei dlesem am meisten verlangt und als für die Existenz dcS Staates nothwendig gefordert wir!), und doch glaubt das Volk, daß eben hiebei am meisten erspart werden könnte. Das Kriegsministerium. daS so sehr für die Gagentrhöhungen der höheren Offiziere (denn den Subaltern Offizieren aufzuhelfen war eine Nothwendigkeit) einstand, scheint die Ersparungen praktisch wirklich durchführen zu wollen; doch wo beginn: eö? Es ist eine alte Erfahrung, jede Reformation fängt von unten an, und bis sie zu den reformations-bedürftigsten Objekten kommt, ist sie bei Seite gelegt; mit Zündhölzchen spart man und mit Generalspfcrdepanschalen wird Ueberflüßiges hinaus-gegeben. Wie gesagt, nichts Neues! Doch Beweise, wird man mit Recht fragen. Und wir sind im Stande, welche zu liefern. Man sehe nur dieKonzentrirungen an. Man will das allgemeine Wehrsystem durchführen, erschwert und verleidet es aber nach Möglichkeit. Der arme Einberufene muß oft virle Meilen weit auf seine eigenen Kosten herbeikommen. Daß er seine Dienstverhältniffe unterbrechen muß, bedingt die Natur der Sache; daß er aber seine paar ersparten Gulden für die Reise herj^eben muß, ist jedenfalls sehr schmerzlich für den Betroffenen. Wäre eS da nicht möglich, daß er bloß zum nächsten Militärposten auf seine Kosten, und von dort eonto ärsrii zum KonzentrirungSplah reisen würde. Diese Kosten würden den Staat nicht zu Grunde richten und dem Einzelnen viel ersparen. Doch gehen wir weiter. Wie mancher ist wahrend der Zeit.seiner Beurlaubung dienstuntauglich geworden; er muß nun zum Einbernfungs. orte, dort sich untersuchen zu lassen, muß aber wahrend der Zeit auf seine Kosten leben, um dann etwa in 14 Tagen oder einigen Wochen ivieder kommen zu müssen, um sich superarbitriren zu lassen. Wahrlich eine sehr beschwerliche Sache, besonders für einen Menschen, dem Zeit Geld ist, weil er nur von Taa zu Tag lebt. Freiheitliche Jnstitution«n müssen so durchgeführt werden, daß sie eben für daß Volk keine neue Beschwerde bilden, und bei etwas weniger Bureaukratie. die leider noch hie und da vorhanden ist, könnte im Geschäfts' aange so manches vereinfacht werden, was für das Volk bedrückend und für vie Beamten ftlbst beschwerlich ist. Au» dem Sannthale. I. Nachstehende Zeilen sollen eigentlich keine Reisebeschreibung oder Bericht über die Naturschönheiten oder dergleichen bringen, denn ich nelMe bei meinen geehrten Lesern den Zaubcrkessel von Cilli, die malerischen Partien längst der Eisenbahn, die untersteirische Schweiz u. s. w. für bekannt an; aber Bemerkungen und Beschwerden, wie ich sie von Touristen mehrseits hörte, mögen durch die Druckerschwärze dort bekannt werden, wo sie nicht gehört zu werden scheinen. Es ist dies z. B. der Uebelstand, daß — ist man selbst in Cilli nicht gut bekannt — man von der Gnade der Herren k. I'. Hausknechte abhängt, um eine Gelegenheit tvohln zu erfragen, trotz es regel^ „Hier habe ich Gesundheit und Leben getrunken," flüsterte sie mir zu; „ich segne doppelt die gute Quelle, da. sie mich Dir erhält." „Und unserer Liebe!" sügte ich hinzu. Antonie wünschte die BeSper in der Kirche zu besuchen. Wir be-traten daS stille Gotteshaus. Der Pfarrer schickte sich an. heimzngehen, wir waren zu spät gekommen. „Ihren Segen, hochwürdiger Herr l" bat sie. Ich kniete mit ihr nieder. Der Geistliche sprach ein kurzes Gebet, indem er den Himmel um völlige Genesung des jungen Mädchens bat. daS im Glauben auf Gott aus der Heilquelle getrunken. Er crnmlinte zur Frömmigkeit, zum Gottvertraucn und sprach dann den Segen. Antonie war neu gestärkt an Körper und Geist. Dankbar übersandte sie der Kirche ein namhaftes Geschenk. Am folgenden Morgen reisten "wir ab. In dem Bade erzählte MtU» sich die, Verlobung eines armen Schriftstellers mit der reichen Grüsin. 4. Der Winter war vorübergegangen, der Frühling gekommen — Antonie gehörte mir als Gattin an. Wir bewohnten ein kleines Gut in Schlesien, das sich vor den übrigen Besitzungen meiner Fran durch eine romantische Lage auszeichnete. Als einzige Tochter des Grasen von BenkowSky. der vor langen Jahren aus Polen nach Preußen übergesiedelt war. hatte sie daS bedeutende Vermögen ererbt, das durch einen Advo-katen in Breslau verwaltet wurde. Ein Graf von Hoym war bis zu ihrer Volljährigkeit — Antonie zählte vierundzwanzig'Jahre — ihr Vormund gewesen. Seltsamerweise hatte sie keine nähern Verwandten; sie hatte nach dem Tode deS Vaters in dem Hause des Vormundes und später in einem großen Pensionate in Verlin gelebt, wo ihr eine vorzügliche Bildung zu Theil geworden. Mehr habe, ich nie erfahren, und nur so viel ward mir klar, daß Antonie den Tag ihrer Volljährigkeit mit Sehnsucht erwartet hatte. Brauchte ich mehr auS ihrer Vergangenheit zu wissen? Ich besaß einen Engel an Schönheit und Liebenswürdigkeit, und das Glück der Gegenwart war so überschwänglich, daß ich weder an mäßige Verbindungen gibt. Warum sollen nicht Plakate am Bahnhofe (so gut. als daß diese oder jene Waare nun in die L-Klasse gesetzt wurde) auch melden, daß dieser und jener Stellwagen oder Postklepper um X.Uhr abgehe ? — ES ist sehr rühmlich, daß jetzt überhaupt Gelegen' heiten derart bestehen, allein so lange sie AmtSgeheimniß sind, bestehen sie kaum fürs Publikum und auf der k. k. Post ist man auch nur an die Gefälligkeit der Herren dort gewiesen. Wie Bädeker nur ..im Großen" macht und weni,^ von der kleinen Steiermark erzählt, melden natürlich auch die „KonrierS" nichts von unseren einsilbigen Gelegenheiten, von den polternden Wägen, windischen Rosselenkern u. s. w., obwohl fast allseits Fortschritt und überhaupt Forlschritt und Rcsorm die Schlagworte deS Tages sind. Der Tourist gehört sonst zu den geduldigen Geschöpfen — muß oft auch viel vertragen, weil das „raisoniren" nichts nützt — aber „ivaS zu viel, ist zu viel" sagt daS Sprüchwort und es ist hier eben der Kontrast, was z. B. die Natur bietet, mit dem. waS der Mensch dazu thut, um diese Genüsse zugänglich zu machen — noch viel zu arg. um eS schweigsam hinzunehmen. Obwolil die Seitenwege schlecht, ist doch die Hauptstraße ins obere Sannthal sehr gut und obwohl es im Winter ziemlich einsam ftin muß, wimmelt es doch jetzt von Reisenden aller Gattung; man könnte also doch zeit« und streckenweise einen ehrlichen Wagen ansprechen. Ist von den Postillons nicht zu fordern, daß sie einiger Pafsa-giers wegen deutfch lernen, so wäre doch zu wünschen, daß man wie immer anders Auskuuft über die Details der Gegend erhalte, um nicht stlbst als Rtisesack zu reisen. Uebelstände, welche auch erst die neucheZeit und die wachsende Zahl der Reisenden greller ins Licht stellte. Hat man endlich jetzt sür Verbindungen gesorgt, daß z. B. anch entfernte Orte den Vortheil täglicher Post genießen, so ^»nöchte aber anch die versprochene Einrichtung der .,Landboten" anS Tageslicht treten; dadurch wird der faktische Unsinn, daß z. B. ein Brief von Windilchgra^ nach Weitenstein (kaum 3 Wegstunden) über Marburg und l5iUi muß und oft 3 Tage braucht — das; ei« solcher von Schönstein nach Praß-berg (kaum 2 Stunden Entfernung) bis Cilli geht, um tl)eilwcise l)cN' selben Weg wieder zurück zu machen und 2 Tage braucht (also länger. akS eine Depesche nach Wien!), anshölen; es gehört dieS AlleS denn doch ' auch zum Fortschritt. -- Mögen diese Klagen nicht wieder ungehört Verhallen! I. tzluSscheidung je knes Drittels der Ausschüsse in jedem Äahre. Begrenzung deS TermineS. innerhalb welchem die Bestätigung dcS Bür-gcrmeisterS geschehen muß. DaS Statut anbelangend, betont er die Wichtigkeit deS Stadtrathes. jeden Deiner Wünsche ersüllen, Möchte Dir Alles. AUeS sein. Gelingt es mir nicht, so zweisele deshalb nicht an meinen^ guten Willen." „Ich verstehe Dich, großmüthige Seele! Glaube mir, ich bin. vollkommen glücklich." Eine innige Umarmung schloß die Unterredung: ^as reizende Wesen lag unter Thränen lächelnd an meiner Brust. Daß die Ehe der reichen Gräfin von Benkowsky viel von sich reden machte, bedarf wohl kaum einer Erwähnung. Wir kümmerten uns »venig um die Welt und hatten im Lause des Winters nur eine Gesellschast gegeben, zu der einige Herren und Damen ans der nächsten Nachbarschaft geladen waren. Meine Frau schien keinen Sinn sür große Feste zu haben und ich wollte keine Gelegenheit herbeiführen, die mir den ruhigeu, ausschließlichen Umgang Mit Antonien beeinträchtigte. Bei der zarten Aufmerksamkeit, die ich stets für sie hegte, konnte es mir nicht enigeheii, daß sie nicht frei von Launen war., Jede Frau besitzt ihri Launen, nnd wenn lich deren bei Antonien zeigten, so mußte man es ihr nm so mehr zu Gute halten, da sie kränklich war. Madame. Koslvig theilte die Sorgfalt um meine Frau mit' mir; sie war ihr weniger eine Gesellschafterin oder eine Dienerin, als Freundin. Trotzdem nun Alles vortrefflich stand in unserm Hause, so weiß ich doch nicht tvoher eS kam: ich empfand,mitunter ein drückendes Gefülil,^ eine' '^rt Scham darstber, daß ich meiner Frau die utiabhängige, dequeine Stellung im Lelien verdankte. Selbst der Gedanke drängte sich mir aus: Antonie selbst könne meine Liebe nicht für ganz uneigennützig halten, da sie stets von ihrer jlrankheit überzeugt war. Nicht selten bejchlich mich eilte lrübe Stimmung, die kaum die Zärtlichkeiten meiner Frau verschetichcn konnte. Mit dem Eintritte der schönen Jahreszeit änderte sich unser hänS-lichcs Leben. Antonie erhielt Besuche von Freundinnen und Vertrandtei,. Man behandelte mich freundschaftlich und achtUttgSvoll, und Antonie pries laut dao Glück, das sie in ihrer Ehe fand; sie ward selbst heiterer diirch die Zerstreuungen, tvelche die Besuche brachten. Ich fand dies natürlich, denn ich hielt meine Frau imtner noch sttr krank, und darum waren mir Zerstreuungen angenehm. Ausschuß Marko beantragt die Wahl eineS eigtisen Neunerkotnite s für diesen Zweck; nachdem noch die Ausschüsse Perko. Dr. Reiser. Dr. Kotzmnth. Reuter und Dr. Mulle sich an der Debatte betheiligt nnd im Wesentlichen für daS WünfchenSwerthe der Aenderungen gesprochen, aber das Zurückziehen der beim Landesansschnsse befindlichen Abänderung nur für den Fall räthlich fanden, ivenn das Komite mit seiner Arbeit zeitlich genug fertiii wird, wurde Brandstetters und Markos Eintrag an-^nommen. In das Nennerkomite »vurden geivählt die Ausschüsse: Dr. Kotzmulk, Obmann. Dr. Reiser. Marko. Dr. Ditchatsch, Braitdstetter. Bankalari. Dr. Mulle. Perko nitd Reuter. Eine von Mohor und Genossen an den Biirgermeistcr gestellte In-terpellation. wegen einer H.ntSdurchsuchung. wurde als Privatangelegenheit erklärt. ^ (Preßklage.) Der „Llovenslci vom 28. d. M. schreibt: „GesternNachmittagö wurde der unterzeichnete Redakteur A.Tomöiü aber« mals vor das Gericht gerufen. Hier erfuhr er. daß er 1.) wegen des Artikels: „SlovenZlci ZalsenvöAel" in Nr. 72 angeklalsi wurde des Vergehens der Ehrenbeleidigung nach den KA. 7 und'239 des Strafgc-setzes,' 2.) ivegen des Artikels: „Xclo n» vlacl»" (Wer in Krain regiert) in Nr. 88 des VergeheitS der Aitfreiznng nach den ZZ. 7 und 239 Str. G. B.; 3.) ivegen der Korrespondenz: „ix I^jul)!j:ujv" (atts Laibach) in Nr. 92 deS Vergehens der Störung deS öffentlichen Friedens nach H. 300 Str. G. B.; 4.) wegen der Korrespondenz: „i7. 8avjnsko äolins" (aus dem Sannthale) in eben der Nr. deS Ve r-brechens der Störung des öffentlichen Friedens, nach Z. 65. a. und des Vergehens nach K. 300; 5.) ivegen: „ra^nv sdvttn" (Verschiedenes) in der nätnlichen Nr. unter der Aufschrift: (die deutschen Agitatorell) d e s Verbrechens nach 65 a. nnd 6.) wegen: „raz:r>o 8t.vaii" (Verschiedenes) 1n der nämlichen Nr. unter der Aufschrist: veös iwvilie" (Größere Neuigkeiten aus Wieit) des Verbrechens nach den KK. 7. 65. 239. 300. 302 Str. G.B. nnd des S. 28 deS Preßgesetzes — gewiß eine schöne Reihe. Bei solchen Gefahren würdet! »vir gewiß die größte llnterstiitzung — in aeistiger und materieller Beziehung von Seite der slovenischen öeffentlichkeit verdienen." (S ch tv u r g e r i ch t s v e r h a n dl n n g.) Nach dem Prozesse des Herrn Wiesthaler »vird am 2. September 9 llhr Vortnittags eine Ver« Handlung ivider Joseph Schutz. Stadtpsarrkaplan in Cilli. und An on Kauöiö. Stadtpfarrkaplan in Windischseistritz. wegen Vergehens gegen die Sicherheit der Ehre, begangen dnrch den Inhalt eincS in der „Mar-burger Zeitnng" abgedrnckten Artikels, vorgenotnmen werden. (Fe u e r s b run st.) Am verflossenen Samstage 3 Uhr Nachmit-tagS brach auf der Besitzung des Grundbesitzers Josef Hetzl in Unterpoberfch Feuer aus und legte in kurzer Zeit dessen WirthschaftS-gebäude in Asche. Leider griff das Fener weiter und äscherte das Wohit-und Wirthschaftsgelzäude des Grundbesitzers Johann Weisinger ein. Bei Hltzl verbrannten anch 3 Stück Horttvieh, bei beiden die Ernte-Vorräthe. Der Schaden beträgt bei 3000 Guldeii, doch ivareu beide versichert. Beme/kenswerth ist, das; nicht einmal die Feuerspritze von St. Magda-lena anivescnd war. ütierhanpt nicht angeschlagen ivurde. Bei in Löschen de^ Feneis ivaren nebst anderen Männern besonders thätig die Herren: Finanztvach'Respizient Knkoschitz und Olierausselier Josef Schuster, denen die Gemeindevorstehnng den herzlichsten Dank ausspricht. (Aus der Ge m e iu destu b e.) Gegenstände der am 2. Sept. abznl)altenden ordentlichen G.-A.'Sitzung. 1. Rekurs iii Bauangelegelt' heilen. 2. 15 UnterstütznngSj^esnche. 3. 16 Gesuche in Bauangelegett- Eines Tages waren tnebrere Damen angekolninen. Unter ihnen befand sich eine Frenndin. die tltit tneiner Frau iin gleichen Alter stand. Beide hatte» ihre Erziehung in demselben Pensi..ulate der Hauptstadt genossen. Bertha von Deetz, so hieß diese Freundin, war ein schönes, lnunteres Mädchen ; sie sprach viel nnd gilt nnd belebte die Unterhaltung. (Fortsetznng folgt.) Vlittl Mchertisch. Die neuere Zeit hat eS hervorgernseti, daj^ ivichtigere Ereignisse der Gegenivart in deln Volke zngänglicher. näinlich der Rolnauforln mitge-thnl.t lverdeit. Wir dürfen unS nicht ivnndern. daß anch die Vertreibung der Königin Isabel! a den Stoff si'ir eine derartige historisch-rvinantische Geschichte geben tnnhte. Die Jntriguen. wie sie von kleri-kater Seite gesponnen wnrdeii nnd daS Pikaitte der inoratischen Verhätt-Nisse atn spanilchen Hofe bieten so vie! des Interessanten, daß lnan sich nicht ivundern darf, wenn eine solche Geschichte spannend ist. Uno das hat George F. Born lnit seinent Romane: I s a b e l l a. Spaniens verjagte Königin, oder: die (A e h e i ln n i ss e des Hofes von Alt a d r i d erreicht nnd ivir eiiipfelzlen nach dem Ein-tilicke, den ivir in die eisten Hefte gelnacht, dasselbe deni lesenden Pnbliknin. Edeltveiß neniit sich die ncuc Fortsetzung der österreich i-schen Gartenlaube, die als einziges belletristisches Bl.rtt Jniter-österieichs sich weit über die Grenzen deS .^UiisersiaateS hinaus viele Freunde elivorben. DieNaillen der neuen Heraliogeber. nämlieli Friedrich Marx. Franz Jllivoff. Nol)ert Hainmerling. Josef Mat)r. Tüchler nnd H. von Südenhorst siiid als Literaten zii bekannt, als daß wir dem erneuerten Unteriielitnen empfehlende Worte spenden sollten. Wir bemerken nur. daß in der ersten Numtner unter anderetn eine Erzahlnng von P. K. Rosegger: „Die Hütte deS HolzknechteS" begann, welche bei dem anerkannt eminenten Talente deS VersasierS s^hr interessant zn werden Verspricht. R. Helten. 2 Gesuche um Kanalisirunji und Pflasterung. 1 Gesuch um Ausstellung einer Laterne. 4. 3 Gesuche um Remuneration. 1 3i»schrift wegen Betheilung mit einem anS Staatsmitteln angekauften Stiere. 1 Ossert zur Assekurranz der städt. Gebäude. 5. 1 Gesuch um Gasthaus-tonzeffion. 1 Beschwerde »vegen Abmaßj^ebühren. 1 Gesuch um einen BertausSplatz. Jahr- und Wochenmarktordnung. (KratkY'Baschik.) Die zwei lehtcn Vorstellungen des Herrn Prof. Kratky-Baschik erfreuten sich leider keines so zahlreichen Besuches als die ersten beiden, ul.d alS sie cS verdient hätten. Wollen wir auch nicht von den sehr tüchtigen Eskamotaj^en sprechen, so erwähnen wir vor allem des prachtvollen Experimentes mit den Geihler'schen Röhren, welche ein bezaubernd schönes Bild von Beleuchtung gaben; auch die „Wiege der Prinzessin" und Produktionen auf der Mundharmonika fanden ver-dienten uud reichlichen Beifall. Die Bilder in den Gespenstererscheinungen, „die Zwerge des Kaukasus." waren ausnehmend scharf und stark beleuchtet. Wir muffen Herrn Kratky-Baschik für das amüsante Intermezzo in un-serem sozialen Leben sehr verbunden sein. (Windischfeistritz). 28. August. (O. K.) Bei der unlängst vorgenommenen Wahl der Bezirksschulräthe wurden nachstehende Herren gewählt: Franz Sorschag, GemeindevoMher von Kerschbach. Simon Hrastnig. Gemeindevorsteher von Unterpulsgau; Gustav Konradi, Guts-besider von Stattenberg; Franz Kokoschineg, k. k. Bezirksrichter und Karl v. Formacher, Realitütenbesitzer. Mit Befriedigung muß konstatirt werden, daß sämmtliche Gelvählte der freisinnigen Partei angehören, was zur Hoff-nung berechtigt, daß dieselben gewiß alles aufbieten werden, um unser Schulwesen dem Zeitgeiste entsprechend zu vervollkommnen. Ein Beweis dafür, daß unser Städtchen auch auf politischem Gebiete eine rege Thätig-keit entfaltet, ist darin zu erblicken, daß hier, wie ich auS verläßlicher Quelle in Erfahrung bringe, in kürzester Zcit die Bildung eines Fortschrittsvereines vor sich gehen wird ; dies ist um so erfreulicher, da dle Gründung derartiger Vereine das einzig Mittel ist. das Bolköl^twußtsein zu heben, durch Gedankenaustausch die Meinungen und Ansichten Einzelner zu klären und überhaupt ein einiges Bowehen in clllen politischen Tages-fragen zur Möglichkeit zu machen. — Allem Anscheine nach wird unser' Städtchen bei- dem demnächst in Rothwein bei Marburg stattfindenden 3. Verfafsungstage durch eine große Anzahl von Theilnehmern vertreten sein; besonders rege Betheilung ist jedoch von Seite der hiesigen Landbewohner zu erwarten, welche für national-klerikale Tabors gar keinen Sinn haben, wohl aber für verfassungsfreundllche Kundgebungen lebhaftes Interesse bekunden. W. Kltndmachullg. Nach 8. 14. Punkt 8, des Schulaussichts-Gesetzes vom 8. Februar 1869, L. G. Nr. 11, ist in dem Wirkungskreise des künftigen Stadt-SchulratheS die Verfassung der jährlichen Schulbeschreibung, die Evidenz-Haltung der schulpflichtigen Kinder und die Berhängung der gesetzlichen Strafen für Vernachlässigung oder Hinderung deS Schulbesuches gelegen. Um nun den Stadtschulrath in die Lage zu versetzen, diese seine Obliegenheit zu erfüllen, ist die Vornahme der Verzeichnung aller schul-pflichtwen Kinder in dem Stadtrayone Marburg nothwendig. Äe Verzeichnung crsolgt am schnellsten und zweckmäßigsten durch die Eintragung aller Knaben und Mädchen, welche in dem Alter von.6 bis 12 Jahren stehen (gleichviel ob sie bereits eine Schule besuchen oder erst besuchen werden), von Seite des Familienhauptes in die von dem Stadtamte aufgelegten Verzeichnisse. Es werden demnach sämmtliche Eltern oder Vormünder schulpflichtiger Kinder aufgefordert, die Blanquetten zu diesen Verzeichnissen in der Zeit vom 30. d. M. bis 5. September d. I. Hieramts in Empfang zu nehmen, dieselben binnen 3 Tagen auszufüllen und dem Hausbesitzer zur Bestätigung zu übergeben. ^ Hierauf wird cs Sache des Hausbesitzers sein, dieses Verzeichmß bezüglich des Umstandes, daß kein schulpflichtiges Kind ausgelassen wurde, durch seine Fertigung zu bestätigen und dasselbe bis längstens 10. Sep-tember 1869 anher vorzulegen. Das Stadtamt wird später durch Revisionen in den Häusern die Ueberzeugung sich verschaffen, ob keine Auslassungen von schulpflichtigen Kindern stattgefunden haben, um gegen Eltern oder Vormünder, welche ein schulpflichtiges Kind verschwiegen oder eine unwahre Angabe gemacht haben, die Strafamtshandlung einleiten zu können. Stadtamt Marburg am 22. August 1869. 546) Der Bürgermeister: Banealari. ItssvUlNlUoiis-v'ötdliiilS. Der Gefertigte erlaubt sich dem geehrten Publikum die ergebene Anzeige zu machen, daß er Gamstag den 28. August die Restauration 64 in eigene Regie übernimmt. Für billige, schmackhafte Küche, ausgezeich-nete alte und neue Weine, bestes Reininghauser Vier, sowie schnelle und aufmerksame Bedienung der ?. I. Gäste lvird bestens gesorgt sein. Um geneigten Zuspruch bittet hochachtungsvoll Zofef Trt«ker, 543 Restaurateur „zum Sägerhorn." 3. 12873. l553 Nachdem bei der mit diesgerichtlichem Bescheide vom 18. Juli 1869 Zahl 10343 iu causa Josef Fay durch Dr. Kotzmuth gegen Eisel pto. 1300 fl. auf den 21. August 1869 angeordneten zweiten exekutiv. Feil, bietung der Realität Nr. 108 alt. 146 neu aä Magistrat Marburg kein Kauflustiger erschienen ist, wird am IS. Teptember d. I. zur dritten exekutiv. Feilbietung und zwar am Orte der Realität geschritten werden. K. k. Bezirksgericht Marburg, 22. August 1869. Das größte Lager von (486 WMMl. 8eli«lii>!>>»j> iiiiil 8kl»llix!>rii unterhalten NsAseniitoiil SiVvtzIer. ^QuoovN'Lxxvüitiou, VW», »euer «»riet Nr. U. Uamburz. verlia. e» kr«i>Iis>irt «/II. Sasel, ^iirieli. I.eip«ix. vvr6vo prompt vsrwlttolt unter öo reokllvux 6oa ()riziv»lprsi»«n in üio 2oitunxon »Usr I,Uvä«r. Zeitungsverzeichnilse er^u», fr>uoo. über ssäv Iviortion. ckvn boi zssltsväsa Ilskuvoa. 8todsn auk vorder «u Oiovst. Eisenbahn-Fahrordnung für Marburg. Von Wien nach Trieft: Ankunft 1 Uhr 59 Min. Rachmittag. Ankunft 8 U. 8 M. Früh. 8 U. 44 M. Abend». Abfahrt 2 Uhr 2 Min. Nachmittag. Abfahrt 8 „ 20 „ „ 8 „ bö „ „ Bon Trieft nach Wien: Ankunft 2 Uhr 37 Min. Nachmittag. Ankunft6N. 19 M. Krüh. 6 U. bb M. Abends. Abfahrt 2 Nhr 40 Min. Rachmittag. Abfahrt 6 „ 31 „ „ 7 „ 7 „ „ Gemischte Züge. Bon Mürzzuschlag Bon Adelsbert nach Adelsberg: nach Mürzz Ankunft 1 Uhr e Min. Rachmittag. Ankunft 12 Uhr 20 Mist: Rächmittag. Abfahrt 1 Nhr 20 Min. Nachmittag. Abfahrt 12 Uhr 40 Min. Rachmittag. SiSrntner-Aüge. Personen. Gemischte. Nach Billach Abfahrt 8 U. 45 M. Früh. Nach Billach Abfahrt 2 U. b0 M. Rachm. Bon Billach Ankunft 6U. 32 M.Abend». Bon Billach Ankunft 11U. 50 M. Borm. K. k. pmiltgikte SMahn GesÄschast. VerxediiU.. kzeibsliii Die Bauausführung der 13 81 Meilen langen Strecke Me«z'Sra«ze«»f-st- ist an Unternehmer zu vergeben. Die auf die Ausführung dieser Strecke reflektirenden Unternehmer können bei der Ban-Direktion (Slldbahnhof, Administrationsgebiinde, 3. Stock) von den Bauprojekten und den Vertragsbestimmungen dieser Strecke Einsicht nehmen. »i- Offerte find bis tS. September d. I. einzureichen. Wie«, am 26. August 1869. - . General-Direktton Verantwortliche Redaktion, iivruck und Verlag von Eduard Ianschitz in Marburg