NamssaZ den ls. Getobsr 1836. Das Ginmal- Gins der Liebe. Poetischer Scherz. (Aus dem Wanderer.) E',n Mal » ist 1! Gib dein Herzchen mir für mein's, Und ich bw den Tausch zufrieden, Vin der reichste Mann hiernieben: Gib, 0 gib dein Herz für mew'Sl » Mal » ist » ! i Mal 2 ist »! ?lber bleib mir dann auch tren! Treue weht, wie Westes Kosen, Auf der Liebe zarten Rosen, Darum bleib', o bleib' auch treu! » Mal 2 ist «! » Wal 2 ist 3 : Ewig bleibt dein Vild mir neu ! Täglich ueueö Hochentzücken Lächelt mir aus deinen Blicken: Taglich ist dein Bild mir neu'. » Mal 2 ist 3: »Mal 4 ist 4'. Ich bin bei dir und du bei mir! So nur ist's ein wahres Leben: Dort auch mag's kein schön'res gebe«, Denn mein Himmel, ist bei dir! »Mal 4 ist, 4'. 1 Mal 5 ist 5! Was verschlägt uns Hohn und Schimpf? H Laß' sie fpötteln, laß sie lachen, « Arm kann doch uns Niemand machen: W Lieb' ist reich, doch arm der Schimpf! W » Mal 5 ist 5» ,I iMalssistö! I Elfersucht, du Giftgewächs'. W Ranke dich um and're Seelen, W Unl're sollst du nimmer quälen, W Eifersucht, du Giftgewächö! W 1 Mal 6 ist 6! M 1 Mal 7 ist 7! W Losungswort sei: Leben, Lieben: W Freundlich reiche bis zum Ende, Sich dieß Paar die Schwess-erhände'. M Unsre Losung: Leben, Lieben'. M 1 Mal 7 ist 7'. M 1 Mal 6 ist 8'. D Vild. das liebevoll mir lacht! W Du begleitest, mild und labend, -W Mich vom Morgen bis zum Abend, '« Du umschwebst mich noch bei Nacht! W ; Mal 8 ist 8! M » Mal 9 ist 9'. ^W Sieh! schon winkt des Mondes Schein! W Weißt du noch, bei seinem Strahle 'W Schworst du mir zum ersten Male! Laß den Schwur erneuert seyn l »Mal 9 ist 9: W — 166 — I i Mal 10 ist ia! I Wainl soll ich dich wiederseh'n? Morgen, wenn oie Sternlein blinken» Wird wohl auch mein Stern, mir winken; Drum leb' wohl, auf Wiedersehn I i Mal lo ist ic,! z Ü b e r ^ T'Si'Z-ostH oder Lorloota, als ein karnisches bei Wipdach gelegenes Dorf. ----------—«^—--------- Einer der berühmtesten Archäologen des vorigen Jahrhunderts, der GrafCarli, hat (^. ^t. ?. I. p. 182, 183, 220,) die Behauptung aufgestellt: daß das 'l6rgL5w des VII. Buches des Strabo mit jenem des V. nicht id^nisch, sondern in der Gegend des heutigen Mvbach zu suchen sey. Seine dießfäl.-lige Argumentation rücksichtlich des angeblichen strabo-Nischen Weges von Aquilcja nach dem lugelschen See folgt im Nachstehenden: »Aus den Itinerarien könnte man den Weg auf »folgende Art bezeichnen: ?c>nz 'Nmavi ^1. ?. XVI. »V<.'5ic2? (^nesicu) IVI.?. XII. ^.äMalliin XVIII. „^.ä ^n^luH i>I. k. XVIII. o^c. etc. Der Ort aä ^^lalum nnlßt« nahe am gedachten See liegen, da er ,,X.I^VI. römische Meilen vom 'lilliavuL entfernt war. »Nach den heutigen Straßen könnte man diesen Weg »auf folgende Weise andeuten: Von Duino oder »Timavo nach St. Croce, eine kurze Post, eine »andere Post bis Sessana, eins andere bis Pre-^ ^wald, wieder eine bis Adelsberg, und dann Sie.-»den Meilen bis Zirknitz, wo der genannte See liegt, „in Allem ungefähr XXXVIII römische Meilen. Die-»st Entfernung entspricht auch nahe der in den Iti-„nerarien angegebenen. Zum fernern Beweise dieser „Ansicht ist nöthig zu wissen, daß auf der Präwalder .»Straße sich ein Dorf bei Wipbach in der gräflich »Friedrich LanchierischcnIurisdiction befindet, dasge-„wiß karnischcn Ursprungs ist,und1^rlLcla hieß. Die „Krainer, welche die Namen verstümmeln, sagen 'lcr-„lclat, wie sie aus I'ai-Zeäte oder i'rieZt«, "lal-st manchen. Wer sieht nicht, wie leicht im strabonischen Texte »das >. in ein > und das ^' in ein - sich verwandelt »haben mag. Keine Sache ist aber billiger als die „Vermuthung, daß statt ^/-Xk^^ has bekanntere ,/I>,>k57-i/> geschrieöeg. worden seyn mag. Diese Ber-«wechslung veranlaßte demnach auch so ,viele Schriftsteller zu dem Fehler, daß sie eine befestigte Stadt »römischer Bürger als eine karnische Colonie bestehen »ließen. In einer im 25. Bande der kaccalta HIanäellc befindlichen Abhandlung: sopra 1' antica (üolonia 6i "li-lL5t6, hat auch Almerigotti im 1.1773 die nämliche Meinung zu beweisen getrachtet. Die neuern Alterthumsforschcr Linhart, Mu-char, Kohen etc. etc. stimmen jedoch dieser Ansicht nicht bei. Der gelehrte Dr. Ioel Kohen findet sie nicht einmal der Erwähnung würdig, wie aus seiner gründlichen Abhandlung: DeU' orizine c!i 1>ill5t>-(^i cNLQ^l-eso ^i-iesüna 1^. I. p. 55 — L5) zu entnehmen ist. ' Einem eifrigen Verehrer des Carli, dem um Istriens Urgeschichte hochverdienten Canonicus Sta:>> covich, gab die cbenerwähnte Abhandlung des Dr. Kohen Veranlassung, im Jahre 1830 in Venedig bei Picotti seine dießfälligen Bemerkungen unter dem Titel: flieste nun lü vill»^«;io lüurnico dru<^ cken zu lassen, worin er CarIi' s oben angedeutete Ansicht mit der einzigen Modisication, daß das krainische Dorf des Strabo nicht ^erlecta sondern ^ci-^eätHbenannt wird, zu beweisen sich bemüht, und sie auch als die einzig richtige bewiesen zu haben meint. Dieser mein Vaterland betreffende Gegenstand scheint mir interessant genug zu seyn, um einer nähern Erörterung gewürdigt zu werden. Ich werde daher die Leser mit den Gründen, die den Stancovich zur Annahme eines karnischen Dorfes auf dem Wege zwischen Aquileja und dem Zirknitzer See bewogen, bekanntmachen, und deren Wiederlegung versuchen. Im Eingänge sagt Stancovich: er habe ein« 0luonolni» oder ein Wörterbuch jener Namen istri» scher Orte, die außer der Provinz auf ähnliche Art vorkommen, geschrieben, worin ^cl-ßLstll und ^el-FLsta, als Zwei besondere Orte auch zwei besondere Artikel bilden, und da er mit Kohen dieserwegen entgegengesetzter Ansicht ist, so sey er hiedurch zur Veröffentlichung seiner Die fraglichen Artikel des angeführten Wörterbuches lauten: "lergeslL und i^rzeLta, ersteres als das heutige Trieft, und legeres auf der Straße, die von Aquileja zum Zirknitzer See führt, vermuthlich das heucige Dors^erclllt auf der Präwalder Straße bei Wipbach. Stancooich schreitet nun auf Seite 6 zum Beweise dieser aufgestellten Behauptung, und theiltdenselden in 6 Kapitel, wiefolgt: I. Nach dem fünften Buche des Strabo liegt der befestigte Ort I'ersütte aufistrischem Boden, und kann - 167 folglich nach seiner Behauptung nicht kamisch gewesen seyn. Strabo' s Worte: daß die Istrer die ersten illy-nschen Küstenbewohner seyen, bezeichnet Stan'co-vich als einen unter den vielen von den Critikern in diesem Geographen aufgefundenen Fehlern. Das Cai--nnrum killlc i-egic) im 1. III. v. 18. des Plinius ist nach ihm ebenfalls ein Fehler entweder der Abschreiber, die kaec Statt Kinc geschrieben haben, oder des Plinius selbst, dessen 18. und 19. Capitel des 3ten Buches ohnedieß ganz confus seyn sollen. Hierauf fährt Stancovichauf Seite 11 auf folgende Weise fort: II. »Nachdem Strabo die Beschreibung Italiens »und Istricns im fünften Buche durchgeführt hat, beschreibt er im siebenten Buche den übrigen Theil »Europas dießseits und jenseits der Donau , und in-„dem er von Pannonien spricht, berührt er den Han-»del, der mit Aquileja sowohl zu Wasser als zu »Lande Statt fand." »Der Handel zu Lande wurde auf Zwei Stra, »ßen betrieben, auf einer, die von Aquileja nach »der tauriskischen Colonie Nauportus führte, und »auf der andern, die ebenfalls von Aquileja zu dem »lu-gcischenSee ihre Richtung hatte und durch (?) ^ler-„8L5tu, das karnische Dorf, passirte. Strabo fahrt »fort: daß der nahebei Nauportus gelegene Fluß »mit Waaren beladen werde, in den Savus, dann „in den Dravus, und später in den Noarus sich »münde, daß der Noarus durch die Aufnahme des »Olapis anwachse und in den Danubius sich er-»gieße. Endlich sagt er, daß diese Schissfahrt groß-»tentheils auf den Flüssen Statt finde, die ihren Lauf »von i'ei'Zcöta (?) bis in die Donau durch 1200 »Stadien haben. Dieser Angabe des Strabo zu-»folge sagen wir:" »1) Daß dieser Geograph hier ^erße5t2, karni-»sches Dorf, und im fünften Buche bei der Beschreibung Italiens, I'ergeöls, befestigter Ort (628l«llum) »sage. Hieraus sieht man bis zur Überzeugung, daß »dci Strabo Zwei besondere, sowohl durch die Be-»nennung^erZLöteundi'ei-ßeLw,als durch ihreQua-»lification: Dorf und befestigter Ort, scharf unierschie-»dene Ortschaften angedeutet seyen." »Earli belehrt uns, daß der Scholiast Hesiod „das Wort «^^ auf folgende Art desinire: Oomi »ist keine Stadt, sondern ein großes Dorf, das ist eine »ausgedehnte Ortschaft, und daß Polibius »von den cisalpinischen Galliern sage, sie wohnten in »Dörfern. (Vicatun nach 65laukonu5Übersetzung). >>— Die Karner waren Gallier, folglich wohnten alle »in Dörfern und nicht in befestigten Orten, daher konnte auch Strabo eine Festung nicht ein Dorf nen-»nen. Man lese zum stärkern Beweise die Stelle »Strabo's, wo er von Mailand sagt, daß es früher »ein Dorf und dann eine berühmte Stadt gewesen sey, »und man wird finden, daß er sich der nämlichen Aus-"»drückc bedient, womit er das karnische I'ei-geöta vom »istrischcn ^ci-^ste unterscheidet. - »2) Die Festung "lei-Zezte konnte nicht das kar-»nische Dorf ^ergeita seyn, durch welches die Waa-»ren von Aquileja nach dem lugeischen See passir-»ten, denn ein Blick auf eine geographische Karte wird »hinreichen,um einzusehen,daß die Straße vonAqui-»leja nach jenem See nie über Trieft Zehen konnte, »sondern oberhalb dieser Stadt ihre Richtung nehmen, »und daß folglich das karnische Dorf I'ergesta ein »Ort mitten im festen Lande zwischen Aquileja und »Zirknitz seyn mußte, und nicht die Festung und »Seestadt I'ergeste. »3) Bei der Andeutung des Schisssahrtshan. »dels von Aquileja nach Pannonien sagt Stra-»b o: Haec i^>52 n2vi^2Üo magna ex parte per flu-»vio8 in aczuilonein , ex ^er^cLta in Vanudiuin »cursum nadet, persta^ia circitur.mille aclÜO. (?) »Von i'ergl'.stÄ schiffte man also größtentheils auf »Flüssen, die in die Donau mündeten, mithin war dieses »Dorf mitten im festen Lande und am Orte, wo die ,>in die Donau sich ergießenden durch 120 Miglim »befahrenen Flüsse entspringen. Da nun bekannt ist, »daß bei der Seestadt Trieft kein in die Donau mün-»dender Fluß vorkommt, und daß die Quellen solcher «Flüsse sehr weit oberhalb Trieft M suchen sind; so »konnte auch die Seestadt und Festung ^ei-Zezto nicht »das karnische Dorf ^Li>^5t2 seyn, dieses muß da-»her gegcn das albische Gebirge hin gesucht werden, »wo auch die Qucllen dieser Flüsse liegen. »4) Die von Carli gegebene Ansicht ist bereits »im Eingänge dieses Aussatzes angedeutet worden. (Fortsetzung folgt.) Vas Keueste uny Interessanteste im Gebiete ver Runst unv Mnvustri?. ver Nknver - unv ^olberbllnve. Ein Bewohner von Orleans hat eine sehr sinn--reiche und zugleich sehr einfache Maschine ausgcdacht, deren Anwendung bei Ausschüttungsardeiten wesentliche Dienste leisten dürfte. Es ist dieß ein Karren, der auf dem abzuräumenden Terrain in Bewegung ge.- — 168 — etzt, sich selbst die Erde ohne andere Beihülse, als die des Fuhrmanns, der ihn leitet, aufladet. Die ersten Versuche sind bereits auf der Insel Arrault damit angestellt worden: binnen 45 Secunden war der Karren bloß durch seine Bewegung vollkommen beladen, und mehrmalige Versuche waren stets mit dem besten Erfolg gekrönt. Diese Erfindung im Großen angewendet, könnte bei Straßenbauten u. s. w. von großem Nutzen seyn. Der Erfinder hat sogleich bei seiner Behörde ein Patent genommen. In dem Sandsteinbmch m Claabenm'e, in der Nähe von Edinburg , wurde in einer Tiefe von 20 Fuß der vollkommen erhaltene Abdruck eines 27 Zoll langen und 15 Zoll breiten Fisches gefunden. Er scheint regelmäßig gepanzert gewesen zu seyn wie ein Krokodil, und ist ein schönes Exemplar einer noch aus-zumittelnden Species. In Newkastle wird eine 3ocomotiv-Maschine gebaut, deren Schnelligkeit alle bisher erzeugten Wägen übertrifft. Sie macht 65 V2 Meilen in einer Sttmde, und soll wie der Wind dahineilen. Technologische Ootiz. Ein trefflicher Ofcnkitt. Nichts ist besser , als wenn man zumVerkilten rauchender Öfen ordinären, ziemlich dicken Syrup nimmt, hierunter recht feinen weißen Sand thut, und dieses durch einander rührt. Mit dieser Masse werden die rauchenden Stellen bestrichen, gehörig eingedrückt, und etwas dick aufgetragen. Dieß hindert das Rauchen, springt gar nicht ab, sondern sitzt festund dauerhaft, und wird zuletzt so hart wie Stein. Amerikanische Gnergie. Herr S., ein amerikanischer Kaufmann, las in einer Restauration in London, das große Feuer von Ncu-Vork habe seine Häuser und Waarenlager zerstört, und er sey ein Bettler. Er fuhr mit der Hand übe'' die Stirne, ging nach Hause, packte einige Kleidungs« stücke zusammen, und 15 Minuten nachher saß er auf dem Postwagen von Dover. Do« angekommen, miethete er ein Dampfboot für 75 Pfd. Sterl., das ihn auf der Stelle nach Calais brachte. Hicr nahm er die Mailpost nach Lyon, wo er alle Seidenwaaren zusammenkaufte, die feil waren. Acht Tage nachher hatte er das Doppelte dessen gewonnen, was ihm das Feuer zerstört hatte. Anekvote. In Schottland folgte vor noch nicht allzu langer Zeit auf jedes Leichenbegängniß oder Dregy, wie es im Hochlande heißt, ein Schmaus, welchen ein Wall beschloß, und Campbell behauptet in seinen Briefen aus 'Algier , selbst emst von einem jungen Hochländer von guter Abkunft gehört zu haben, daß er noch nie so vergnügt gewesen sey, als bei dem Dregy seiner Großmutter. Der Laird von '" * « ;„ Argyleshire hinterließ bei seinem Tode eine untröstliches junge Witwe. Nach dem Begräbnisse und dem herkömmlichen Mahle versammelten sich die Männer und Weider des Clans im Schloßsaale, Pfeifer und Geiger unter ihnen, um ihren Schmerz durch einen Tanz zu lindern, als ganz unerwartet die Witwe, in Thränen gebadet, und das Haupt in eine schwarze Haube gehüllt, aus der kaum die Nasenspitze hervor sah, hereintrat, und sich in tiefster Trauer auf eine Bank niedersetzte. Der Vortälizcr, der den Ball eben eröffnen wollte, glaubte, daß es unschicklich seyn wmde, wenn er eine Andere als die Frau vom Hause auffordere; erbrachte also seine Worte bei der Tiefgebeugten an, die mit einem tiefen Seufzer aufstand , und ihm die Hand reichte. Der Tänzer bath nun die Dame, die Weise anzugeben, welche die Musikanten spielen sollten, worauf die trostlose Witwe erwiederte: »O nur etwas recht Rasches, denn mir ist das Herz so schwer." Theater-Vericht. Tonntag den 2. Octobcr l. I.: Nie elegante Vränmei' ste rinn, Local-Possc mit Gcsanq in 2 Acten von Bchikh, Mu^ sil von A. Müller. An ein deNci Sonntagsstück den Maßstab der Eritik anlegen zu wollen, wäre zwecklos: Mühe; dcr Dic!,»< Grund erwarten, dasi seine Leistungen auch nur das Gepräge des Komischen tragen werden, ohne der Zuflucht zn jenen Extras«^ ganzen zu bedürfen, die zwar auch ihren Beifall finden, von dem e« aber heißt: der Ncifall kommt von Oben — Dienstag den H. October l. I.: Der erste Schritt. Lustspiel in 3 Acten von Johanna Franul v. W e issen th u rn. cines der gelungensten Werk« der Verfasserin«, das ihr Ehre nmcht. S'< hat diesimal ein treffendes Gemälde aus dem Gebiete des mensch' lichen Herzens geliefert. Die Anzichungs? und Abstoß»,ngskraft, o»ür Liebe und Haß, als di« Grundkräfte des Gemiithslebens, tr<^ tsn in Gegenwirkung» bis dle dem menschlichen Herzen näher vi^ wandte Liebs den Sieg über den Has; erringt. Der Charakter de» Freifrau von Virkenau ist eine gelungene Zeichnung, em glück? liches Gemenge von Herzlichkeit und jener Art Humor, die alsIea« Paul's goldner Vorsteckring, den Diamantring des Ernstes ftst hält. Abe» auch die Darstellung) dieses Lustspiels war ein gr 0 yel Schritt vorwärts in dcr Gunst des Publicums. Mad. Ziegl^ führte die alte gemüthlich« Freifrau von Birkcnau mit Virtuosit^ durch, und ließ, so wie Hr.Walb u rg> als Kammerrath Donve^ und Hr. Fl»nlV als Gtheimrath Solling, in ihrer Leistung durch aus nichts zu wünschen übrig. Dem. Fischer, als Clara, und Hl-Nicht er, als Gottfried» leistetcn ihr möglichstes. Das Public""» war bis an das End« in r«ger Theilnahme erhalten, und loh" ^ dle Darstellung mit rauschendem Beifall. I. «.-F. 2). Nevacteur: Verleger: Vsnaf M. <5vler b. NIeinmavr-