^ «» Mtttwsch den 7. Juni l^76. ^V. Jahrgang. 2 fl. Jnsertlonögebühr 3 kr. pr. Zeile. Zur .geschichte »«'s Tage-z. Die Mitglieder unserer Delegation, welche so riesige Sunlmen bewilligt, stehen nun wieder auf heimischem Boden. Gleichen diese Vertreter auch jenen Riesen der Sage, die im Kampfe durch Beriihrung der Mntter-Erde neile Kraft gewonnen? England nnd die Pforte sollen ein Bllndnib geschlossen haben. Erfleres verpflichtet sich diesem Gerttchte zu Folge, mit aller Macht für die Türkei einzutreten, und illsbesonders mo»latlich einen Kriegsbeitrag von einer halben Million Pfund Werling s5 Mil-lionen Gulden österr. W.) zu senden. Die Pforte wirbt binnen sechs Wochen 200.000 Soldaten für den europäischen Theil des Reiches llnd gewählt fttt letzteres die ausgedehntesteil Reformen, eine Perfassung inbegriffen. Frankreich benlitzt die jetzige Verwicklung der orientalischen Frage, um seinen früheren Einfluß iu der äußeren Politik wieder zu gewinnen; es fcheut zu diesem Behuse sogar die schwierige und undankbare Aufgabe nicht, zwischen Rußland und England zu vermitteln. ZNarkullier Rtrichtl'. Waiidrrvtrsammlung des hiftorischtn Benins fiir Striermart. (4. und 5. Juni.) Diese Waiiderverstnunililni^, zalilreich, vom herrlichsten Frühlingswetter beiUlnstit^t, n'nrde am Psingstsonnlag, Vorniittag ll Uhr vom Herrn Il'r. Dnchatsch niit folgender Ansprache eröffnet: „Hochverehrteste! Indem ich Sie begrübe, heiße ich Sie im Namen aller Theilnehmer, im Namen der Stadt Marburg, wohin Sie Ihre Schritte lenkten, ans das herzlichste willkommen. Wir danken Ihnen für Ihr Erscheinen, da uns dasselbe so liebwerthe Gäste brachte, deren Namen weithin klingen in: und über dem ganzen Reich, die wir aber auch schon längst in unseren Herzen tragen, da Manche unter Ihnen uns als Lehrer, Freunde eng verbunden. Wir danken aber auch der Lebens Zier, den Damen, daß sie zu uns gekommeil, um Zeugen zu sein ernsten Strebens und frohen Sinn's. Meine Herren, weiui Sie darail gehen, uns Bilver längstvergangener Zeit zu entrollen, wenn Sie trachten, ivianches aliszuklären, was noch dnnkel, so finden Sie in nns dankerfüllte Zuhörer, und so weit eben unsere Kräfte rei» chen, bereite Hilfsarbeiter Danu aber wollen Sie auch der Gegenwart Rechnung tragen und lassen Sie den Sonnenstrahl freundlichen Verkehrs unsere Herzen erwärinen, einander näher bringen und die Stunde«» nützen, die leider so kurz nns zugenresien. Die Zeit bietet Ihnen keineil lürmel,den, rauschenden Festesjubel; wir aber reichen Jhneil aus ganzem Herzen die Freundeshand und heißen Sie nochmals auf das herzlichste willkommen." Der Vorstand des Vereines, Herr Professor Zahn ans Graz, dankte der Gemeiildevertretung, welche die Anfrage des Ansschnsies, betreffe!,d die Hieherkunft so freundlich beantwortet habe; e^' dankte ferner den Theilnehinern ans der Stadtbevölkerlliu^, welche so zalilreich erschienen und sprach über den Zweck des Verein» im Allgemeinen, über jenen der Wanderversammlung insbesondere. Wenn es auch nicht möglich sei, alle Detailfragen, welche zur Verhandlung kommen, genügend zu beantworten, so könne man doch versichert sein, daß ein fruchtbringender Same für spätere Zeiten gelegt worden. Das lebendige Wort llnd die unmittelbare Betheiligung seien vor Allem geeignet, das Interesse für die Geschichte des Landes zn fördern und den vaterländischen Geist zu beleben. Zunl Andenken an den heutigen Tag habe der Verein die getreue und künstlerisch gelungene Kopie eitler Ansicht der Stadt Marburg aus der erste» Halste des achtzehnten Jahrhunderts anfertigen lassen und können die Mitglieder dieselbe beim Herrn Bürgermeister beziehen. Der Schriftführer Herr Dr. Fr. Mayer aud Graz erstattete Bericht über den Verein. Diefer zählt 380 ordentliche Mitglieder, 27 Ehre!nnitglieder, K korrespondirende. Die Kosten . der ovdentlicheil Publikationen betragen jährlich ! 1L()0 bis 1500 ff. Die gewöhnlichen Jahres-'jbeilräge der Mitglieder belaufen sich aus fl., doch werden auch 5 fl., 6 fl., 10 fl., sogar 20 fl. von einzelnen Mitgliedern gezahlt. Der Landtag bewillige einen Jahresbeitrag von 525 fl. Der Landtag und die steiermärkische Sparkasse haben für die Herausgabe des steier-märkischen Urkundenbuches je 500 fl. gespendet und vom Unterrichtsministerium seien auf drei Jahre je ö00 fl. bewilligt worden. Die Ein-inalnneil seit !. Jänner lt^76 betragen fl., die Ausgaben 1165 fl. Herr Dr. Franz Mayer hielt einen Vor-' trag über die Siebziger Jal)re und sagte u. A. Der Vergleich des jetzigen Jahrhunderts nlit der Vergangenheit zeigt, wie ein Jahrlinn ' Jeuilfeton. Kcr Zrugk. Vom Vcrsasser der ueiien dtuitscheu Zeitbilder. (fiSortschttttti.) „Hätten wir ihm nicht doch ilt Manchem Unrecht gethan?" Keiner antwortete ihni. „Heuchelei", fuhr er dann fort, lag wenig« stens nicht in seinen Worten." „Nicht gegen uns", bestätigte halb der Domherr. „Sie meinen, er macht den Henchler gegen sich selbst, H^jrr Domherr?" ^Nehmen Sie ihn, wie wir ihn sahen", sagte der Domherr. Er ist der Manil der heftigen, fast wilden Leidel^schast. Es ist ihni ein Amt übertragen, das nur der ruliigste, der besonnenste Mann ausüben sollte, in das kein Atom von Leidenschaft l)ineingetragen werden dars, nnd in dessen Tragen und Ausübeu die Welt nur z»l leicht Haß, Rache, Versolgungs-silcht und so viele häßliche und verächtliche Leidenschaften sucht und findet. Er weiß das Alles, er kennt sich selbst. Wie »lahe liegt es, wie imtürlich ist es, daß er sich selbst einredet, er ersülle iil Allem nur seine Pflicht, eine traurige Pflicht seines schweren Amtes; er er--sillle sie ohlie jegliche Leidenschast, llnd wenn die Welt das Gegentheil belianpien wolle, er könne ruhig sein ill de,n Vewubtsein, daß er nur eineil Eiser kenne, nur von einenl Eisrr beseelt sei, dein für das Recht. So ist er iil der That in seinen» Gewissen nur der Mann des strengen und unerlnttlichen Rechts, und aitch seine Bitte an uns war nicht Nllbillig; trägt er Schuld — »ind er trägt sie — n»achen wir ihn nicht zn schwer verantwortlich dasür." „Aber seine arnie Franmußte Herr V^ildei» srageil, der nach allen Seiten hin gnt^ müthig nnd mitleidig war. „Onkel", trat sein Neffe an ihn heran, „ich werde in meineln Leben nicht wieder eifersüchtig sein." Al), Junge, Du siehst also, das; nian Herr auch über die Eifersucht werden kann. Warunl kann er es delln nicht? Warnin qnält er die arine Frail zii Tode?" „Weil es schon zu spät istl" llnd weil sie auch rielleichl eiiNt^e Schnld mit hat, mein Iul?ge", siel Herr Ivtildeu ein, der jetzt wieder die Partei de« Staatsallwaltes glaubte uehmeu zu ulüffen. > Aber da nlußte ihn: seine Frau entgegentreten. „Nein", ries sie, „sie ist das edelste, das reinste, des treneste Herz von der Welt." Herr Milden nahn» Nieinands Partei meln . Ah. Elncheit", sragle Herr Milden, „Dn warst so lange mit der blassen Frau alleili; zuerst im Wagen, dann Iner. Was hat sie Dir Alles erzählt?" „Nichts!" sagte Frau Mildeu. ..All, uichts? Sie sollte nicht ihr Herz gegen Dich geöffnet, ausgeschüttet lmbeu?" „Mit keinem Worte! das zeigt ebeu die groue, edle Seele dieser Fraii Sie war nnt mir allein, nut mir und mit ihrem .herzen, das wahrhastig schwerer zu tragen hat, als die Herzen Millionen anderer Aienschen, die anch schwer genng leiden nnd duldeil nuissen — ich ersulir es nachher, Mls eiilmal, so vollständig; es schmetterte mich selbst nieder Sie erkannte die theilnehnleilde, die verschwiegei?e, die lnütterliche Frellildin in nlir. Aleiil Wort der Aill^lage, keill Wort derillir kam über ihre Lippeil. Ich lvllßte nicht, ob ich inel)r Mitleid oder illehr Beivundelliilg für die s^rau habeil solle" „Illld ilachher, Enichen? Was war nachber geschehen?" Frau Milden schivieg. dert hinter dem anderen zurücksteht und gerade die Siebziger Jahre sind es, welche dies lehren. Das römische Reich, dessen Theil auch unser Land einst gewesen, hat vor 14V0 Jahren (476) zu existiren ausgehört. Unter Ludwig dem Deutschen (876) ist der Name Steyr noch nicht bekannt gewesen. Das Land mar damals in Gaue getheilt, und waren die zwei Stämme, welche die Steiermark jetzt bewohnen — die Deutschen und die Slovenen, damals schoi: eingewandert ^ von Osten waren die Slaven gekommen, die Deutschen ^Sachsen, Franken und Bajuvaren) von Westeil. Die deutschen Hochstifte besaßen hier Grund und Boden und fanden darauf die Ansiedluugen statt. Ein anderes Bild sehen wir im elften Jahrhundert. Der Name Steyr ist schon vorhanden, erstreckt sich aber nur aus den nördlichen Theil des Landes. Das Christenthum hat sich bereits festgewurzelt und stehen Kaiser und Papst in heftigem Kampfe gegen einander, ein Kampf, von dessen Schwingungen auch die Steiermark berührt wird. Im zwölften Jahrhundert hat sich der Name Steiermark schon aufs ganze Land ausgedehnt. Die Mark Steyr ist ein Glied des deutschen Reiches und hält im Jahre 1176 Kaiser Friedrich der Rothbart zu Leibnitz eine Versammlung von Edlen und Prälaten ab, um Hilfe gegen den Salzburger Erzbischof zu erlangen. Die Gründung des Klosters Gairach findet um diese Zeit statt. 1180 auf dem Reichstage zu Regensburg ist es, wo der Markgraf Ottokar zum Herzog voll Steyr erhoben wird. Die Poesie welche bis dahin nur in Klöstern gepflegt lvordeil, tritt außerhalb derselben aus. Hulldert Jahre später (1S70—1280) ist die Lage der Steiennark eine ganz andere geworden. Nicht mehr der Traungauer herrscht über das Lalld, llicht der Babenberger, sondern Ottokar von Böhmen, init welchem Bürger und Bauern sehr zufrieden silld. Die Adeligen fin-den Gründe abzufalleil ulld sich deln Habsburger anzufchließeu. 1376 lvird Kaiser Rlldols Landesherr und bleibt es ilifolge der Schlacht auf deln Marchfelde. 1276 stirbt Ulrich von Lichtenstein, der letzte Minnesänger. Ein Jahr-hllndert später wird zwischell den Habsburgern Leopold und Albrecht die Theilung der Alpenländer vorgenommell, lvelche so mancheil Nachtheil verschuldet. Jln Süden der Steienllark gibt es eill mächtiges Geschlecht: Graf Hermann II. voll Cilli nlacht deil ersten Schritt zur künftigen Größe seines Hauses. Das fünfzehnte Jahrhlllldert ist lvohl das unglücklichste für die Steierlnark: Uilgarn uild Türkell fallen „Nachher, lnein Kind? Hier? Als es Dir auf einlnal klar wurde, lvas ihr Herz drilcke? Wer lvar hier bei Euch gelvefeil?" „Fragt lnich jetzt llicht. Ich versprach ihr zu schweigell." „Die Allgell der Brallt waren llicht lnehr blos sellcht, sie stallden voll Thränell, nnd dllrch die Thrällell las lllan darill die Angst ihres Herzens. „Es ist lnir so bang, Tante, als ob eill Unglück geschähe. Der Mann sah so entsetzlich au», Ulld aus seiner Stirne stand der Tod, der Mord. Al), er lnllh ja so oft gegen die armell Menschen auf das TodeSurtheil alltragen und wird so llach und llach vertraut lnit dein Tode. Tante, lvie kmlll liiall eilleil Staatsanlvalt beirathen? Aber laß ullS gehen, laß llns ihnen folgen. Mir ist, als ob wir dieFran beschützen müßten!" Sie zog die Tante nlit sich sort, uild die Allderen folgteil ihr. Es lvar ihnen allen, als wenn die Angst des reinen Herzens des Mädchens lveit klarer sähe als sie es konllten. Sie kehrten zu deln Gasthofe zurück, der oben auf deln Weißen stein neben jeller Stelle lag, auf lvelcher nlan die schönste Aussicht des Berges liatte. Die erste Frage der Braut war nach denl StaatSanlvalt lllld seiner Frau. Sie lvaren dagewesen, berichtete ein ein Ulld verwüsten das Land; der heimische Adel ist in Streitigkeiten verwickelt und die Pest bricht häufig aus. Ganz andere Kälnpfe sind es, welche iln fechzehllten Jahrhundert entbrennell. Die Lehre Luthers breitet sich aus und sind gerade die Siebziger Jalire entfchei» dend für die Stellung des Protestantismus iu der Steierlnark, welcher die edelstell Waffen benützt — die Schule ulld die Wissenschaft. Im folgenden Jahrhundert ist das Lalld noch nicht sicher vor den Türken, lvelche 1683 jenen berüchtigten Zug nach Wien ullternehlnell, welcher auch die Steiermark uicht verschonte-Jll die Verschwörung der Ullgarn sind auch Steirer mitverflochten. Zu jeiler Zeit lvirkt iln Lallde ein Malln — lvelcher durch seille Topographie s') berühlnt gelvorden — Georg Bischer. Jln achtzehntell Jahrhnlrdert ist die Lage der Steiermark eine wesentlich a»ldere: die große Kaiserin Maria Theresia beginllt ihre Reformen Ulld Joseph II. setzt dieses Werk fort. Steierlllark hat dalllals zlvar lllailches Recht eingebüßt, aber heute darf man behaupten, daß auch dieses Land gewonnen durch den Um-schlvung der Verhältnisse, lvelcher dalnals begonnen. Die Steiermark des neunzehllten Jahrhunderts läßt sich niäit vergleichen mit jener in ftüheren Zeitell, lvo die Bebauer des Landes llicht Herren desselben lvaren; wo lnan keine Ahnung hatte voll Wissenschaft ulld Kunst, keinen Schutz vor Türken und Ungarn, vor der Pest. Der Schritt von 1770 bis 1870 ist größer, als jeder aildere und hat auch Marburg tbeilgenolnlnell an dieseln Aufschwünge. Ulld !976? Ich will nicht prophezeien, sondern nllr den Wunsch aussprechen: nlöge die Steierlnark uild lnitten darinnen Marburg fort» schreiten wie bisher! Herrn „Professor von Zahn, Vorstand des historischell Vereilles" lvllrde folgendes Tele-granlln überbracht: „Bedanre lebhaftest, wegen ullerivarteter Verl)inderung mein Fernbleiben heute entschuldigen zu müsse,l. Statthalter Kübeck." (Fortsetzllu^ folgt) (U nschuldi g.) Der Diurnist Franz Kl. von Marburg lvnrde, wie lvir bereits lnitge-theilt, mn 20. Mai verhaftet, weil er iin Verdachte stalld, ill Pettau einen Kirchelldiebstahl verübt zu habell. Nach zehlltägiger Haft wurde Kl. als unschuldig ill Freiheit gesetzt und verlangt lllnl zlveitauselld Gulden Elltschädigung. (B r a n d.) Alll 29. Mai gillgen das Wohnhaus Ulld die WirthschastSgebäude des Grund- Kellner ; aber nnr sehr klirze Zeit; dann hatten sie sich lvieder entfernt. „Abgereist?" „Nein! sie hatten il)re Relsesacheil zurückgelassen. Der Herr lvüllschte, noch erst die Sonne untergehen zu sehen. Zo gingeil sie die Höhe dort Hillaus." „Ulld wohill voll da lveiter?" „Ich weiß es ilicht. Sie lnüssen allf der alldern Seite lveiter gegangen seiil." „Das ist sonderbar!" sagten die Reisenden sich allsehelld. Eill Mädchell de« Hauses sah die bedenb lichen, sast betroffenel» Gesichter. Sie llahte sich der Frall Mildell. „Die Dallle war sehr traurig, als sie gingell. Ich glallbe, sie wollte nicht gerll lnit. Man sah iln' eine so eigene Angst an. nnd der Herr — ah, guädige Frau, es wurde lllir selbst angst, wenn ich ihn ansah. Ich lväre allch nicht lnit ihln gegangell." „Siehst Du, Tallte?" sagte die Brallt. „Aber, Kinder", ries Herr Mildeil, „seid Ihr llicht thöricht? Wie sollte der Mann dazn kolnlnen, so allS heiler .hallt, für nichts ulld lvider nichts zulll Verbrecher zn werden?" fvlgt.) besitzers Lorenz Rois zu Götschberg, Gerichtsbezirk St. Leonhardt in Flammen aus. Dieses Feuer soll durch Kinder entstanden seill, welche lnit Zündhölzchen gespielt. Rois war llicht versichert. (Einbruch.) Der Grundbesitzer Johmln Lederhaas in Galnlitz, bei welchem kürzlich zur Nachtzeit eingebrochen ulld gestohlen worden, hat seinen Schade»: allf mehr al» fechshundert Gulden berechnet. (Bienenzucht.). Die Filiale Cilli des steiermärk. Bienenzllcht-Vereins hat aln I.Juni ihre konstitllirende Versammlung abgehalten. Herr F. M. Wokaum wurde zmn Obmalln, Herr Johanll Gaberschek zum Schriftführer, Herr Friedrich Schmidt zum Kassier ^und Herr Mathias Kerschnik zulll Lehrer gewählt. Die Zahl der Mitgliedet betlägt 35. (Selbstlnord.) Sonntag den 4. Juni Vorlnittag verlieb der Schneider l Hau»bürg Jedermann besonders und angelegentlichst em-psohlen. _ _ Das Bankhaus Jsentlial n. Co. in Hambur g, in allen Kreisen Oesterreichs wohlbekannt, veröfsentlicht in llnserem heutigen Blatte eine Anftorderung zur Bctlieiligunl^ all die Hamburger Geldlotterie. — Diese vom Staate mit dem gesannnten Staatsvermögen garantirte Geldverloosung beginnt schon demnächst zum 270sten Male und bietet niiter allen Lotterien der Welt die meisten Cl)ancen. Die Kontrolle des Staates umfaßt sowohl die Ausgabe der Loose als auch die Zieliuilge»', so daß jedelu Theilnehmer vollste Sicherl)eit ge-boten ist. Wer also die Guns! Fortnna's er-streben will, dem ist jetzt lÄelegenheit geboten, große Summen zl» gewinnen. — Ueber die Firma Jsenthttl u. Co. hier noch Weiteres mit-zutheilen, ist jedenfalls übersliWg, denn es wird wohl unter den gebildeten und Zeituilg lesenden Bewohnern Oesterreichs Wenige geben, welche diese seit einenl Jahrhundert bestehende Firma nicht kenneil werden. Als außerordentlich nllii; hier noch angeführt werden, daß die Herren Jsenthal u. Co. in Hambllrg jetzt anch vom Staate als Hauptdebiteure der Braunschweiger Lotterie angestellt wurden. Man kann daraus ersehen, daß die Reellität dieser Firma an hoher Stelle gewürdigt wird. Eingesandt. Wir machen hierdurch auf die inl heutigen Blatte stehende Auuouce der Herren Kaufnlann und Simon in Hamburg besonders aufmerksam. Es handelt sich hier um Original-Loose zu einer so reichlich mit Haupt Gewimien ausgestatteten Verloosung, daß sich auch in llnserer Gegend eine sehr lebhafte Betheiligung voraussetzen läßt. Dieses Unternehnren verdient das volle Vertrauen, indem die besten Staatsgarantien geboten sind uud auch vorbenanntes Haus durch ein streng reelles Handeln und Auszahlung zahlreicher Gewinne allseits bekannt ist._ Itttereffant Ist die in der heutigen Rnmmer dieser Zeitung fich befin-dende Glücks-An zeige von Tamuel Heckscher senr. in Hamburg. Dieses HauS hat sich durch seine prompte und verschwiegene Auszahlung der hier und in der Um-gegend gewonnenen Beträge einen dermaßen guten Ruf erworben, daß wir Jeden ans dessen heutiges In-serat schon an dieser Stelle aufmerksam machen. Das in der heutigen Versanrmlung von Wählern aus der Gruppe der Großgrundbesitzer gewählte' Comits empfiehlt für die am 7. l. M. stattfindende Wahl von 10 Mitgliedern der Bezirksvertretung folgende Herren: , Carneri Bartholo Ritter v., Dobay Georg, Gasteiger Heinrich Edler v., Hartmann David, Löfchmgg Mathias, (685 Kriehuber Alois Edler v.. Rast Ferdinand Baron, Seidl Conrad, Wiesinger Adam, Wretzl Michael. Marburg am 3. Juni 1876. Donnerstag den 8. Juni 1876 im Garten der vovpolvonvort äor internationalen Concert-Zesellschast (vlrsttioi, »MV cisonorv iloniislii) uuä äsg - . . Kittahi-Werkstätttn-Orchtsttrs unter äo« üsrrii LapsNmsistsrs 1. Narselt tür Oroksstsr. 2. Ouvorturv sur Oper ioli sin liö-nix (Orodsstsr). Z. Vsr^i, Lnvatins a. d. Opsr für liariton. 4. Verdi, Lesns u. Dustt KU8 5. Dkliut llsr I^IouclsIIi ^Vortrag sran^ügisoli). i). IlauM, I'otpourri „^lusikalisetler i<»Isn(1sr- (Orcd.) 7. Doni/ctti, ( svstivs aus „Llixir tl'amvrs" tüi liulso. 8. Ltroiil, I^ust uull Wttliisl' kür Oioii. 9. Vvräi, 1)uott uuä Atlissrsrs au» „'l'iovatoro" tilr Lopran unll '1'snor. I>1. ^^e8t-(!avtttitto siir l'IiiAsütoi l l. (?UtZreia, lioiunu/o »us nun m' tiir liai iton. I.?. Ltrau^v, (^uallrillv" (Oicii.) l^. (lvr A^Ims ^loncIk>Ni sVolt-inz; tluutsek). 14. ttkuäl, li'juslv fiil' Oroltöstsl'. Anfang 8 Uhr. Etltree 30 kr. Indem ich diese sich darbiettNde Mnstige Gelegenheit benütze, um einem ?. 7'. Publikum einen seltenen Kunstgenuß zu bieten, bitte ich um recht zalilreichrn Besuch. 698 Hochachtungsvoll I. Kruhek. Kokai-VerüllderlUlg. Ich erlaube mir einem geehrtenPublikum die ergebene A'ueige zu machen, daß ich mein Drechslergeschäft im v. Kriehuber-scheu Hause in der GrazkrM'?, mit 1. Juni 1876 in das Frau Aloista Mnrma^er'sche Haus, Biktriughofgaffe Nr. ilber. lrageu habe. Ich danke für daS mir durch 2ö Jahre geschenkte Vertrauen und bitte, mir selbes auch im neuen Lokale ungeschmälert zukommen zu lasten. Gleichzeitig empfehle ich mich mit einem gnt sortirten Lager von Kunst, und allen übrigen Drechslerwaaren und werden auch all, Reparaturen auf das billigste übeinommen. 697 HochachtttugSvoll crgebkner Franz ZUildner. Drechslermeister. U W vui'ok 26 jakrv orprodt! Amthttiii-PriPMe von Dr. zu stärken. IS^ Preis per Dose fi. 1.22, per Paket 50 kr. ^ lVvxvt»diIisol»v» 2»llnplllver. I Es reinigt die Zähne derart, daß durch dessen Itaglicheu Gebrauch nicht nur der gewöhnlich so lästige IZahnstein entfernt wird, sondern auch die Glasur der sZähne an Weiße und Zartheit immer zunimmt. I SM- Preis per Schachtel 63 kr. ö. W. -W für Trwachseue pr. Stück 80 kr. „ für Kiuder pr. Stück SV kr. Depots iu: in KkQvkIsri'g 1)si X. >V. Köllig, ^potdolcs 7U I^ariadils, It>. i lisrrv üäoriö nnä iu sowis iu särniQtliodöu ^pottiv l^artumönsu u. Oalkntsriovksl'slltikulllnuesv ILtsisimarlc». Warnung! i Da sehr oft gefälschte Präparate meiuer Erzeug-ni„e mit meinem Namen, derselben AiuSstattung zum sLerkanfe billiger oder zu gleichem Prese anSgeboten-!werde», aber notorisch die nacht hei ligsten Kol-gen nach sich gezogen h.iben oder ganz wir-knngSloS blielien: so bitte ich das ?. '1'.! Pttblikilm geeigneten Falles nur das gefälschte Erzeiig.z niii per P^'st auf meine Kosten zn übersenden, mit An-Z gäbe dcS VerkänferS, um gegcii den Fälscher gerichtlich lelnjchi^eiteil zu können. -HM Meine sümmtlichel^nather i n-Präparate find ili der gegebeneu Form nnd Ausstattung wie die Flasche, Kapsel als Berschlus«, des älcheren Umschlages sd'k deigegebenen Vroschüre, der Schachteln zur Zalin-Plombe nnd Zahnpulver, der iSlaSdose zur Zahnpasta, ^sowie mit einer protokollirtcn Schuhmarke oerselieii, ^sowie onch sämmtliche Präparate in dieser Art nndWeise ^gegen Fälschung dnrch Mnster- nnd Markenschut, m Ocsterreich.Ungarn. Deutschland. Jt.Uien, Rußland. ^Rumänien, Holland gesichert find. AM'" Sämmtliche «nallierin-Präparate werden aliS benannten Gründen anch von mir per Postnach-nalinte versandt. ^ Die betreffenden Fälscher werden von Zeit r zn Zett !n lillen Zeitungen dem 1'. '1'. Pnblikilm de-'kanntgegeben. ______ k. k. Hof.Zahnarzt, Wlen. Vogneraasse 2 Gin Haus 6Sö mit 3 Zinimeril, Speis«, Holzlage, Neinein Keller und Boden ist von halben August an zu vermiethe»> Släheres bei», Eigeuthüiner A. NaSko. Dampf-«.Wamieiiliad io der Kärnlilcr-Vorkadt tätlich V0II 7 Uhr Früh l'is 7 Uhr Abends. lü6)__Schmiderer. Zu verkaufen: S starke Zugpferde, sechsjährig, sammt Zeug uud Z Fiihrwigen. Anjusragea: Mühlgasst Nr. 7S, Mardurg. Ginladung Ueber^eugt von der Wichtigkeit, wtlche die Errichtung eineS Gerichtshofes in Marburg nicht nur für diese Stadt, sondern auch für den ganzen ehemaligen Marburger KretS besitzt; und besorgend, daß daS hohe Aerar auf eine Reihe von Jahren nicht in der Lage sein könnte, ein Gebäude zu diesem Zwecke anzukaufen oder aufzuführen. — erlauben wir unS die Frage anzu» regen, ob nicht auf dem Wege der Selbsthilfe dieser Zweck erreichbar und ein Fond dafür zu beschaffen sei; ob nicht daS sogenannte Kreisamtsgebäude in Marburg die Grundlage dieses AondeS zu bilden habe, und wie sich derselbe vermehren laffe zc. Zur Berathung hierüber beri^en wir eine Volksversammlung auf den RR. Juni d. I. Bormittag Uhr, Götz sches Lokale in Marburg, mit folgender Tagesordnung: 1. Berathung über die Mittel und Wege zur Errichtung eines Gerichtshof-Gebäudes in Marburg. Z. Einsekung von Organen, eventuell Bildung eines Vereines zur Ausführung der zu fassenden Beschlüsse. Wir ersuchen um Vetheiligung an dieser Versammlung, und werden uuS freuen, dabei auch alle daran intereffirten Nachbarbezirte vertreten zu sehen. Marburg im Mai 1876. vr. M. Reiser. Ludwig AlbenSberg. Dr. 3. Sernee. F. Straschill. Mich! Marco. Vr. Jpavic. Ludw. Ritt. v. Bitterl. Or. Mullä. Dr. Dominkusch. 3. Kokoschinegg. Ant. Badl. Thomas Götz. I. Petternel. Z. Gutscher, vr. Duchatsch. 3oh. Girstmayr sen. Schnurer. F. Krainz. Prof. Schnabl. M. BerdajS. Roch. Barena. vr. Miklau^ M. Valenöak. jerdinand Baron Rast.Ant. Hohl. Kajetan Pachner. Carl Scherbaum. Alois E. v. Kriehuber. Vr. Jos. Schmiderer. Reichenberg. Friedr. Leyrer. ör. Joh. Kotzmuth. vr. F. Radey. 0r. Lorber. G. H. Ogrißeg. Joh. Girstmayr jun. Konrad Seidl. Carl GerdeS sen. 0r. Modrinjak. 3oh. Erhard. Zwetler. Kurnigg. PichS. I. Leeb. K. Flucher. i. Bindlechner. Roman Pachner. Ed. Janschih. Heinrich Schleicher. W. A. Geuppert. Ant. TombaSko. Quandest. Franz Wiesthaler. Einladung zur Generalversammlung des Mtlitär-Vete-ranen-Vereines zu Marburg a/Drau, ivclche Sonntag den 11. Juni l. I. um Uhr Nach» mittags im Salon des Herrn Th. Gi^tz abgehalten wird. Tagesordnung: t. Rechenschaftsbericht über das abgelaufene BereinS-Zahr. 2. Die Neuwahl von 17 Ausschuß-Mitgliedern und 3 Ersatzmännern. 3. Die Beschlußfassung über die von Vereins- Mitgliedern gestellten Antrüge. 4. Festsetzung deS Pauschales für den Schrift- führer im laufenden VereinSjahr. ü. Die Abättderung der BereinS-Statuten. Die?. I. Vereinsmitglieder werden ersucht, ihre Mitgliederkarten beim Eingange vorzuweisen. Jene Herren, welche dem Vereine als Mitglieder beizutretei^ wünschen, können die Mitgliederkarten gegen Erlag der 'statutenmüßigen Einschreibegedühr beim Eingange be-he'ien. Marburg am 1. Juni 1876. 678) Die BercinSleitung. Schwimmunterricht. Nach Wiedcrcröffttnng der Schwinunschule in St. Magdalena erlaube tch mir, l>tm geehrten Publikum ergebcnst die Anzeige zu machen, daß ich dort auch während dieses Sommers Unterricht im Schwimmen ertheile. Mein Verfahren habe ich als Schwimmmeister in der Militärakademie zu Wiener-Neustadt, im ErziehungS-hause zu Strnß und vier Jahre lang in Marburg bestens erprobt und empfelile ich mich deß-holb ^ recht zahlreicher Theilnahme. (699 Marburg am 6. Juni 1876. Franz Bratnscha, Schwimmmeister. Vi« sotideS MSdche« mit sleudlichem Aeußeren, die sich mit guten Zeugnissen ausweisen und eine Kaution leisten kann, wird als Kassierin ausgenommen. (690 Anfrage im Comptoir d. Bl. Ein Gewölb im Rathhaushofe ist sogleich zu vergeben. Anfrage bei Marie Schraml. <7^ oi? „illr Moklsriid«" befinden sich folgende W c i ngattungen auS l). Lvki'sml's Wvinkanölung im Ausschänke: 1375er 8t, lpetvi»«» . . pr. Liter iNQkr. 1875er lSolkttvNVr „ „ 1872er „SS „ 1869er „ SS „ l868er StaÄtdei'Uer pr.Fl.ä.'/zMab MO „ sowie auch verschiedene Gattungen vorzüglicher zu herabgesetzten Preisen, worüber auf Verlangen Preisblätter auSgefolgt werden. Zu geneigtem Zufpruche empfiehlt sich 684) aehtnngSVoll Zohaa« Ntrnnittr, Restaurateur. _ I»lv Wl«ÄvrI»Ae der k. k. priv. von W ^ in rirkviiliaininor empfiehlt ihr reichlialtig afsortirteS Lager in allen Sorten von Vtrkaus)«dcn Original-Filbrikliprtiskli. werden die denkbar günstigsten Conditionen be-ivilligt. Aufträge V0li auSwärtS werden gewissen« hast und sofort ausgeführt. Nicht Eouvenirendes, wenn franco zurückgesandt, wird bereitwilligst ausgetauscht._(694 Winterkorn (Noggen) ungefähr zweihundert Zollzentner, ist entweder zusammen oder in kleineren Partien sofort billig zu verkaufen. (689 Auskunft „Hotel zum schwarzen Adler" in Marburg. 3rSdrig, sehr billig zu verkaufen: Alle Kolonie Nr. e, Thür 1. (6S2 Stav, Remise «. Heuboden ist in der Kärntnergasse Nr. sogleich zu vermiethe». Näheres bei A. Miesinger, Südbahnhof. (671 Wohlnnlgslvechsel kli lere kLiretie kitsUums-LrAtklwlji Gefertigter zeigt einem P.I. Publikum er-gebenst an, daß er sein neu gebautes Einkehr-Gasthaus wieder eröffnet hat. Die nett einae» richteten Zimmer, sowie gute Speisen und Getränke werden die geehrten Gäste bestens be« friedigen; auch für Stallungen ist gesorgt. Empfehle mich daher zu recht zahlreichem Besuche. Achtungsvoll 679) Josef Manbart. «G»O»G»»»G»M»»»W«»«W«W«I,WYWW Ach mache darauf aufmerksam, ü»»» »UM »Uor«r»tvQ Al»! !die vom Staate Lamtiurg garantirte »nd in-^rressante große Lotterie von über ? Mill »»«.««« R -M. ^derartig ganz neu eingerichtet vsrde» ist, dajj ^die Etwinnt vermehrt und selbst die kleine«! Gtwiunt diezmal zuerst gauj bedtuttnd ver-lgrööert Vörden sladz dieselbe tnihälk nur DI,SßVß> Loose, und werden in weiligkn Monaten in 7 Adtl)eilunl,en folgende Vewiliilt sicher genionnen, nämlich: 1 großer Hauptge-! >win« und Prämie eventuell S75.000 ispcz. >1.250.000, 125.000, 80.000, 60.000,-,50.000. 40.000. 36.000. 3 mal 30.000. 1 mal< >25.000. I mal 20.000, 6 mal 15.000. 7mal-12.000, 11 mal 10.000, 26 mal 6000, 55 m l' ^4000, 1 Nl.il 30ii0. 1 mal 2500 200 mal' l2400, 5 mal 2000. 3 m.,l 1500, 412 mal! !l200, 621 mal 500, 25 mal 300, 700-mal! 250. 42 mal 200, 46 mal 150, 24350 mal' 13^, 16864 mal 124, 120, 94, 75, 67. 50,! ^40 und 20 ' ! Dle Gewinn.Aiehttng der 1. Ablheiluna ifl! 'amtlich auf l ! de» lätril Iilid ISttn Juni d. I. ! ^festgestellt, zu welcher das Mnze Original'Looö nur 3 fl. 40 kr. ü.W. lhalbe Origiual-Loos nur 1 fl. 70 kr. ö.W. viertel Original-Loos nur — 3S kr. ö.W. Met. Diese mit Staatswappen versehenen! Original. Loose sende ich gegen Sinsendung deS Betrages oder gegen Postvorschnß selbst nach den ent-,fern testen Gegenden den geebrten Anftraggebern, »sofort zn. Ebenso erfolgen die amtliche Vewinnliste, 'und die Vewinnaelder sofort nach der Ziehung an ^jeden der bei m ir Betheiligten prompt und verschwiegen. »Durch meine ausgebreiteten Verbindungen überall kann »man auch jeden Gewinn in seinem Wohnort ^ausbezahlt erlialten. ^«95 Mein Geschäst siihrt die Devise: „kliiek unil iieM» dei lind ist bekanntlich daS Ael teste und Allerglück llichste, indem die bei mir Netheiligten schon di^ größten Hauptgewinne von Sttf.000, >'.^70.000. '^46.00U. L25.V00, 133.000, 160 000. 1l>t;.000. oftmals 152.000, 150.000. 90.000, sehr! ^häufig 78.000, 60.000, 46.000, 40.000, 36.000 ^c. ic. gewonnen Huben und beträgt die Gesa mmt-^ »Summe der iu deu Ziehungen der Monate April,! 'Mai d. I. von mir ausbezahlten Gewinne lau amtlichen Gewinnlisten die Summe von Über Nm. 370,000. Jede Bestelluug auf diese Origiua Loose kann man auch einfach ans eine Post ein zahl nugSkarte machen. F in Hainbnrg, K .Haupt (komptoir, Bankier und Wechselgeschaft Mit einer Beilage. Verantwortliche Redoktiou, Druck und Verlag von Eduard Äanfchitz in viarbura. Z.N.S»A. Beilage zu Rr. 67 der „Marburger 3»ituna" (187S.) Alle Diejenigen, die noch zu der auf den 14. ^ IS. ^um ä. I. »Mtttoti festgesetzten Isten Zlehung der vom 8t»ato gonvkmigt«» «nd aAktM« L7V»t«v ll»mdur?vr Geldverloosuua, QU« rUr»«vi7Sr ^ ^ vom Glücke begünstigten Vollveto ^ gefälligsten Aufträge nunmehr baldtZst ««V z?.Kn' s-°n7K°. Pr«is« der Loose t «lafftt Werden gegen EMendung oder Ii»okn»Iimv deS Betrages 0?o»0t 8. 8aolls vo. WWVIKH» HW. IIWTl»! Mamburg» ö49 Wer größter Garalltie 7neuesten Erfahrluigeu! Mindl^, schnell und angenehm geschlechtliche Eizesse? Wieden Grades, insbesondere vernachlässigte oder »nvoll-k Mandtg kurirte, Jahre hindurch verschleppte Syphilis^ secundären und tertiären Stadium, sowie Schwäche ^ Wustande. Impotenz, Pollutionen. Weißfluß und Haut-k «auSschliiae jeder Art bei strengster Diöcretion. Unbemittelte werden beriicksichtigt. (553! v. vo» Xlsist. Kerliu, Z. W. Zervsalemerstr 9.^ j lim Angabe der »ur Zeit sich zeigenden Symtome^ ^sowtt der Dauer deS Leidens wird ersucht uud erfolay Zuse^M der erforderlichen Präparate umaeliendL Untcrzkichnetcr erlaubt sich, den ?. I. Wirthen ze. auf sein Lager feitiger Merküyter (KisWen) für 1 und 2 Eimer, viit und ohne Speisebts bälter aufmerksam zu machet', mit der Zusicherung, die k. I. Herren Abnehmer sowohl durch solide Ausführung, alS auch Billitsieit der Maare zufrieden zu stellen. Hochach-lungSvol! Otto Schulze, 4l)3) _ SpcNjilliMki'tl'r. Mit Bewilligung des k. k. BezirfSgerichteS Marburg r. D. U. vom 24. Mai 1876 Z. 8433 wird vom aefer. tigten k. r. Notar als GerichtSkomnussär am !t 4. Juni 187« Vormittags 10 Uhr die freiwiliitie gerichtliche Aersteigerung der den Andreas, Maria und Aloisia Witzmanu gehört, gen, ans dem Berlcisse nach Johann Wipmann iiber nommenen Realität Urb. Nr. 43 »ä Markt St. Lorenzen, bestehend anS den Wohn- und WirthschaftSgebäuden. dann Aeckern, Wiesen und Hutwcideii im unverbürgten Flächenmaße von 7 Joch 1230 Okl. mit dem AnSrufS-preise von 6000 fl., d^nni der dabei befindlichen Fahr« nlsse — an Ort und Stelle der Realität in St. Lo. r^enzen a. d. Kärntnerbahn vorgenommen werden. Hiezu werden Kauflustige mit dem Bemerken einge-laden, daß jeder Lizitant auf die Realität vor gemachtem Anbote ein 10°/^ Vadium pr. 600 fl. entweder baar oder in Sparkassebiicheln oder iisterr. StaatSpapieren nach dem jilngst bekannten CourSlverthe zu Händen deS LizitationS-kommissälS zu erlegen, die Fahrnisse aber sogleich zn be-zahlen habe. Die übrigen LizitationSbedingnifse, der TrlindbuchSallSzug uud KatastralauSnmßbogcn könneu in der Kanzlei des unterzeichneten Notars täglich während den Amtöstunden ein gesellen werden. Marburg am 23. Mai 1876. 682 Ludlvijl Bitterl, k. k. Notar als GerichtSkoinmissär. Das grvße Loos ü! von ev. eistet 5lelt ÜeleskpndvU, ^ured an «lerv»» «It'l u. Uimwtirt«» 'lei-eii Zie-I.im? »m 14. F>»»i a. .1. dOfflvvt. ^usier odi^eiu t tlit»»-«' von ^vk» K»»,v VÄ t t KVid ettZ., zusammen 43400 KvWjnno» i'nulrvl« «It» 8t»»tsi» volvdv ionerk»lt> einixer _____________^ ______ _________ ____ ^ vvtio^o6en venivv. Di? llikkun» tlvr ersten /Xktttt'IInn>k n iv itü « ku n er^vulint, «» 14. a. Oetk^n k,!n>vnilttnx lies NktrUxes in N»nlinoten, oil« r I'<»«kt^i>i»kI>I>>nx, »iicli ttonkd«»« '/» vfiliin»! l.008v k ö. n. I. K5. unll V« orlgin»! l.oo8o k 83 ld-. ö. .seäer Ne»IvIIer crNsIt Uit? <1rl^I>»HlIoo»v (kl iiu' I'ioin^ s^l'n) »»tv ttonkd«»», V» ll»'iglii»l-i.oo8v k «. «1.3.30. /ttftvsriule!. XncU tll'r i'.it'liiilit; » .jl'ilt'i' I > »»tUvIlS» Vi-rUittnun »otdrt lllt »mtUellv Die AuSbezahlung der Gewinne geschielit unter Staat .1-'» I> .iikl.u»!. AUttSSS ' PriMjsell-Waffcr vo» ^»rS ill Dieses rühmlichst bekannte Waschwasser gibt der Haut ihre jugendliche Frische wieder, macht Geficht, Hals und Hände bleudend weiß, weich und Mt, wirkt kühlend nnd erfrischend, wie kein anderes Mittel! entfernt alle HautattSschlä,>e, Sommersprossen nnd Falten, nnd erhält den Teint und eine zarte Haut bis in'S späte Alter. Dieses durch seine Solidldät so beliebt gewor» deue Präparat ist allein echt ^^u haben per Flasche sammt Gebrauchsanweisung 34 kr. ö. W. bei Hl. am Bllrg- und am Soficiipla^ N R U U Al»n blstv 6vm klnoke 6io Ilallil! vtl<;r 218,7AV (FulÄeu Hanpt-Gewinn im günstigen Falle bietet die iilleriikiichc große Veldorrloosiiiig, '^cnioruiia genehmigt nnd garantlrt ist. ' v v v ^'^^^ktheilhafte Einrichtung des nenen Planes 7 ^"art, daß ml ^nfe von wenigen Monaten durch Verlosungen 43,400 zur lchere n Entscheidung kommen, darunter befinden sich Ha.^ttrcher von eventi^ll K.-N. 37^3,000 oder 8. >V., speziell aber Gewinn 1^-^60,000, 1 Gewinn >11^5,000, 1 Gewinn N 80,000, 1 Gewinn ^ 60,000, 1 Gewinn ^ 50,000, 1 Gewinn ^ 40,000, 1 Gewinn 36,000, 3 Gewinne 30,000 1 Gewinn ^ 25,000^ ' Gewinne ^ 20,000, 3 Gewinne 1^15,000, 9 Gewinne ^111 12 Gewinne 1^110^(100^ 36 Gewinne l)000 40 Gewinne 204 Gewinne 412 Gewinne U 512 Gewinne 5i^7 Gewinne 13,300 Gewinne ^ öte. 4000, 2400, 1200, 500, 250, vto. Die nljv!l8ts erste Gewinn^iehung dieser großen dam «laate A»>»,>tii,sll Geld-Vcrtaosang ist »mlUcli festgestellt nnd findet -»» 14. und 15. Iiiui'd.J. statt und kostet ljierzu I Original.Looi nur ülai-k 6 oder l imll)vs Z I z, l VI Kl toi „ I I> t,i» >/« «III. c« >. ?' " ' « . . ''uftlage iverdeil sotc^rt gegen l'^insentluill?, t (»ktvin^alilulljs vtlvl' I^iloliintlllus ltgg lit-trsLe» mit der griißten Sorgfalt aiiSgefiilirt nnd erhalt Jeder-mann vlni niiS die nnt deni Staat^ivappen verselienen Oii^inal-I.ciogö sell>st in Händen. Den Vestellnngen werden die erforderlichen amt-llchen Plane ftr.NlS b.'l,es>i,jt nnd nach jeder Zieln'na enden wir niiseren Interessenten nnanfoefordert ainl-llche Lisli'n. Die AnSjalilnn,; de, Gewinne erfolgt stets prompt »^ntlZi' i>tattt».Oa,atttie nnd kann dnrcl, direkte Zn-fendnngen oder ans Verlangen der Interessenten durch unsere Ärrbindniigen tiil allen griißeren Plälien Oester-retch'S oeiaiilaßt werden. Unsere Collecle war stets vom Glück.' beaiinst.at nnl l)attc sich dieselbe untsr Vlslvn aiult^rkil l>6-tlsuti'iKtt'n (iL^vilUisn ottwkli, «tsr msten lintn.t-tretlv» jn elsrelien, die deu betresst'nden '^niteresienlen direlt »nsbezablt wurden. VoranSsichtlich kann bei einem solchen ^ins der?,«». gegründeten llnlerl>el)'nei> lil>er»ill «nis eine sehr lege Vettjeiligiing nül Vestinimtlieit gerechnet werden, »nan beliebe dat,er schon der n.Un i, . alle Aufträge dinl kt zii richten lui I^ittlf«mnn öl .^illUNl, AlUtl^- lllld Wtchsclgtschijft in j^ginliurg, ,Nl(1 Vöikani'klior !!>taat8<.»I>li^ntioutn,, !l'. Wir da,Isen ljiediirch siir das nilS seitl»er ge-schenkte Vertraue» nnk» ink^em N'ir bei Neginn der nenen Verloosnng zur Veeili.u>ng e>n!.>d<'n. werden wtr niiS auch uriierhin l'estreben, durch stets proinpte nnd reelle Bedienung die volle Zufru'denlieit unserer geehrten Interessenten zu erlant,en. Iß. voo 4l'2 ?^onnen- und Reizenschirmen e/e?' 7S7S 7ttiV^67' I^67'cii6?zs^-Mzciai//6 a?ös^6^6ie/t7,6^) emMedlt clie l'ned-, I^snukaktur- unä Oamen-L^onfektions-IlÄväluuß^ ^es W^rlvÄrlel» 8vt vr»rervorst«ät, Im vormals Itolletnix'selien Uausv Air. Iv, ^as ^euestS in Konnensekirmtm iiijcki' wliö Uli KrSüüö. 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ZLL L o.«.!! s ^ !a'L ^ ^ sN - 5 5 L ^zx »O p: ^ ««ML 5^ ^ Q> ^ ^ ^ s iNZ V 1> K « .-s'-? ,!!, .« .xs W< Bß W « »»x.V 8 ' °^ZZ S'Z LS. so Ks ^ s »> x. ««»S kK x 7 TL SKAß „.^ß8SZ«".ST ^ r«> !?? S ^ g ^ ^ L L «8 . ^ ^ T s S.ß'S.^^S ^ «H«S! L L H ZZ SS .:°Hu 2^ZZZ » 'S FZ^TZS^S?L NZ-S SL Z-U Z »»! Z»« ZS s,Ü s ZV lg i- WS 5 !« g ttaupt-Kv^Inn vv. 375.v()l)ß^ai'l(. 6?^Äe/i?s> vis Llsvivno earavtirt äsr Ltsklt^. Lrkto 2ieUunx: 14. u. IS luni. KIiiIsÄunA^ »ur vvtlivßltxTins^ »ll ÄlS ««HVtNN-OI»»»V«U äsr vom Ltaats Hamburg xaravtirteu grvZgou (ZlolÄ-I^ottoris, in ^velobsr übor^ 7 »ruIlOnvi» 7V««»» M»rlt stol^esr' rnUss«». Vis ksvillvv äisgsr vvrtdsildattöu ^slä» l^ottsris, vsloko xlanKsmäss nur 8l.bl)l) I-ooss sntkillt, sivä folxsvÄs : oamliol» 1 6svnvv vvev<^. 375.000 Nsioks-^arlc, sps^isU Zckarlc. 2bV.000, 126.000, 80.000, 60.000, S0.000, 40.000, 86.000, 4w»1 30.000 träxsn vsrtraususvoU an SlTNAHK«! M^SvIl»«I»Sr »VI»., kan^lüer äd ^vokssl-Oomxtoir in Ilttuidurz^. ttAmburKor Geld-Lotterie, gmehmigt and UArMwtiet durch die Regierung. Di« HauMtsstr dettigtn ev.: M?S,OOV HSV OVV U«KvI»»ii»»rk, RHA,VOO NHtelU«n»»rIi, SO,OVO OO OOO SO OOO Zkvtel»«i»»«rk, «t« «t« Ausammm enthält die Lotterie 4S,4V0 Ge-Wlune im Betrage von V Hr»U«>» 77t,8Ott Noio»tsm»rk. welche in 7 «btheilungen unter des entschieden werden. Der kleinste Gewinn ist I»edeu-tend größer wie der Ankaufspreis eines Looses. Laut amtlicher Feststellung kostet I ««IN» Vrlo !.oo» o «. l NRlIl?? ,, „ »» ,, »» l vlAriel „ „ „ I, ^ Gegen Einsendung deS vettage« in Banknoten. Coupons etc. etc. oder auch aegen Vsstnachuahme versendet unterzeichnete mrma die Original« loose rechtzeitig ftir die »ste Ziehung nach allen tzen. Ausführliche amtliche verloosungl- 3. so > K5. - S3. ieber die gewonnenen ponirt werden. PI»«e werden jedem Briefe beigelegt und nach Ziehung die Atehunzltltjt» sofort zugesandt. klder kann sosort diS- Fiir die Iste Ziehung werden Bestellungen bis RA. «. A. entgegengenommen von dem Banlhansi entgegengenommen von vem vanii^an^e vo.. vom Staate angestellt. Laoptävdltouro ck. Vr»vu>okv. u liamd.l»ott«rlo. i