Nr. 217. Freitag am 22. September 1865. Di-..Latbach« Zeitung" erscheint, mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage, tUglich, und losict sammt den VeUanen im Comptoir ganzjährig n fl., halb-jiiyrlg 5 st. 50 tr., mit Grcufband im Comptoir ganzj. 12 si., halbl. e fl. Fllr die ZustclllMg in'« Hans sind hlUbj. 50 tr. mehr zn entrichten. Mil der Post portofrei gllNZj., unter Kreuzband uud gr-' drnckter Adresse ib st., hlübj. 7 si. 50 tr. Inserlionsgebühr für eine Garmond - Spaltmzew ober den Namn derselben, ist filr lmalige Einschaltung 6 lr., ftir 2malige 8 tr,, fllr 3malige 10 lr. u. s, w. Zn diesen Gebühren ist noch der Insertions - Stempel per 30 lr. fllr eine jedesmalige Einschaltung hinzu zn rechnen. Inserate bis 10 Zeilen losten 1st. 00 lr. lür 3 Mal, 1 si. 40 fr. fttr « Mal und 90 lr. für l Mal lmit Inbegriff des Insertionsftnnpels). ^Faibacher Zeitung. Ämtlicher Theil. ! Kaiserliches Patent. Wir/raiy Joseph der Erste, von wottes Gnaden Kaiser von Oesterreich; ilünig uon Hnngarn und Böhmen, König der Lombardei und Venedigs, uon Dalmatien, Kroatien, Slavonien, Galizicn, Lodomcrien und Illyrien; König von Jerusalem :c.; Erzherzog uon Oesterreich; Großhcrzog uon Toscana und Krakan; ycl< zog uon Lothringen, uon Salzburg, Stcycr, iiaui-ten, Kram und der Bnlowina; Großfürst uon Siebenbürgen; Markgraf uon Mahren; Herzog von Olicr. und Nieder - Schlesien, uon Modcna, Parma, Piaccnza nnd Gnastalla, uon Auschwitz und Zator, von Teschcn, Friaul, Nagusa und Zara; gcfürstetcr Graf von Habsbnrg und Tirol, von NlMra, Görz und GradiSca; Fürst von Trient und Briz.cn; Markgraf uon Ober- und ^'cder-Lausilj und in Istricn; Graf von Hohcncmbs, ücldlnch, Aregcnz, Sonuenbcrg :c. ic.^ Herr uon Tnest, von üatlaro und auf der windischen Mark; Großwojwod dcr Woiwodschaft Serbien :c. :c. thun kund und zn wissen: In Erwägung der nnabwcislichcn Nothwendigkeit, zur Gcwiunnng dauernder Gnmdlaa.cn für ciue ucr. fassllngömäßigc RcchtSgeslaltung des Reichet» den Weg dcr Vcrständignng mit dcu lcgaleu Vertretern der Länder dcr nngarischcn Krone zu betreten und zn diesem Ende den betreffenden Landtagen das Diplom vom 20. Oktober 1800 und das mit dem Patente uoin 26. Februar 1861 kund gemachte Gesetz über die Rcichsucrtrctnug zur Annahme vorzulegen; In weiterer Erwägung, dafj einc gleichzeitige Behandlung dieser Urkunden als allgemein bindendes Rcichsgcsctz hicdnrch aufgeschlossen wird, verordnen Wir nach Anhörung Unseres Ministcrrathcs, wie folgt: Erstens: Die Wirksamkeit des Grundgesetzes über die Ncichöuerlrctnng wird mit dem Vorbehalte sistirt, die VcrhaudluugSlcsultate des ungarischen und dcS kroatischen Landtages, falls sie eine mit dem einheitlichen Acstande uud dcr Machtstcllnng dcS NcicheS vereinbare Modifitation der erwähnten Gesetze in sich schließen wurden, vor Unserer Entschließung dcu lcgalcu Vertretern der anderen Königreiche „>,d Länder vor-zulegen, nm ihren gleich gewichtigen Ansspruch zn vernehmen und zu würdigen. " ° Zweitens: Iusolange die Rcichsucrtretuua nicht versammelt „t, hat Unsere Regierung die nnanfschicb. lichen Maßregeln, und unter diesen insbesondere icuc zu treffen, welche das finanzielle nnd vollswirthschüft. liche Intcrcssc dcs Reiches erheischt. Gcgcbcu in Unserer Haupt- und Residenzstadt Wien, den 90. September, im eintausend achthundert fünfnndsechszigstcn, Unserer Regierung im sicbcuzchnlcn Jahre. Frau.z Joscpl) in. p. Bclcredim.p. Mcnsdorffm.p. Eßterhäzy m.r. Frank m. p. u. MajllUH in. i). Larisch m. z». Komcrs in. p. Mazuraniö m. p. Halter m. p. Ans Allerhöchste Anordnnng: Bernhard Ritter v. Mcyc r 'in. p. Sc. k. k. Apostolische Majestät haben mit Aller» höchster Entschließung vom 13. September d. I. den Präsidenten deS UntcrrichtSrathcS Dr. Leopold HaS^ n c r Ritter U. A rtha anf sein Ansuchen uon diesem zur vollen Allerhöchsten Zufriedenheit versehenen Amte in Gnaden zn entheben nnd nntcr Genehmigung seiner Bitte um Rückucrschnng in die lehramlliche Laufbahn untcr taxfreier Vcrlcihuug des Titels und Charakters ciueö Hofrathcs zum ordentlichen Professor dcr poli- tischen Wissenschaften an dcr Wiener Universität zu ernennen geruht. Der Instizministcr hat den Adjunkten bei dem yaudels. und Sccgcrichlc in Venedig Gustav Ven -"lr, zum Iustizminislerialkonzipistcn ernannt. Am 20. September 1805 wurde in dcr k. k. Hof. nnd Staatsdruckcrci in Wicn daS XXIV. Stück deS Rclchsgcsctzblattcs ausgcgebcu und versendet. ^. «7^?'^/"l)ält untcr .'ir. «7 das kaisellichc Patent uom 18. September 1d<^, womit die Landtage uon Böhmen, Ga> llzlcn und Lodomcricn mit Kratan, Dalmaticn, Oesterreich nntcr und ob dcr EnnS, Salzburg, Steiermark, Kärntcn, Krain, Bukowina, Mäh. ren, Schlesien, Tirol, Vorarlberg, Istricn, Gorz uud Gradisca, dann dcr Sladtralh von Tricst anf den 23. November d. I. in ihre gcfctzllchcu Versammlungsorte einbcrnfcn werden. Vom k. k. Rcdaktious-Bnrcau dcS Rcichsgcsctzblatlcs. Heute wird in deutschem uud zugleich slovcnischcm Tcxlc ausgegeben uud vcrscudct: Gesetz- und Vcrordnungs-Blatt für das Herzog, thum Krain. ^»11. Stück. Iahrssanss »SttH. Inhalts-Uebersicht: 14. Erlaß der k. k. Landcsbchörde für Krain vom 5. Sep. l,«. „ lcmbcr 1865, Z. 10002, s^t.!^ b'e Znlässiakcit eines ucranlwortlichcn Gc. 'ninstsleucri, fnr einen bcslimmlcn Theil cincS Buch-Vom l f «> drnckercigcschäflcs. ' ^„. ^^tions'Bnrcau dcö Gesetz- und ^b^den^^Scptcmber 1865. Mchtllinllich^r Theil und die Ausgabcu mit . . ' Ni ^ /^''l'- sohln eine Aerarialforderung init 77,. "—' ,^ wodnrch sich die mit Ende Inni " '» " verbliebene Acrarialfordernngpr. 122.200 <>, ""/........'^1?l».<»71 ft. s»i>/ 77 erhöhte. ^ ^' Laibach, am 28. Augnst 1865. Vom lrainischen LandcSaussch »sse. Laibach, 21. September. Das kaiserliche Manifest vom 20. d., welches wir in unserem heutigen Blatte brachten, bedeutet cincn Abschnitt in dcr VcrfassungSgeschichtc Oesterreichs. Mit hoher Befriedigung, mit dem Gefühle dcr Dankbarkeit vernehmen wir das kaiserliche Verspre» chen, an dcr bestehenden Verfassung feslznhaltcn, denn "das Recht dcr Völker, durch ihre legalen Ver» tlclnngcn bei der Gesetzgebung und Finanzgcbahrnng ucsclilicßcnd mitzuwirken, dicsc sichle Bürgschaft für °>c Förderung dcr Inlcrcsscn des Reiches wie dcr Zander, ist feierlich gewährleistet und n n. "'derrnflich festgestellt." Durch die legale freie Vereinbarung aller "0 Icr dcr Monarchie soll nun die Form für die AnS-uming dieser neuerdings gewäl)rlcistclcn Rechte, welche als unveräußerlich hiugestcllt werden, endgillig fcstg. setzt, cs sollen die Landtage der Königreiche und Länder darüber gehört werden, zunächst natürlich jene Vertretungen, welche „dem gemeinsamen legislativen Wirken" aus gewissen RechlSbcdenken bisher fern gestanden sind. Es ist gewiß bezeichnend, daß in dem allerhöchsten Manifeste ausdrücklich hervorgehoben wird, daß die Verhandlungsrcsnltllte der Vertretungen der östlichen Königreiche, falls sie eine mit dem einheitlichen Bestände und der Machtstellung des Reiches vereinbare Modifikation des Fcbruargesetzes in sich schließen würben, noch vor der darüber zn fassenden allerhöchsten Ent-schlicßung den diesseitigen VcrtrctungSlörpern vorgelegt werden, um deren „gleich gewichtigen" Ausspruch zu vernehmen und zu würdigen. So wenig wir darin eine Anerkennung dcr unga» rischcu NcchlSlontiuuilät ll priori erblicken können, so sicher ist cS, daß von einem Umstürze, von einer Umoltroyirung dcS FebruargcsctzcS leine Rcdc ist. Die Wirksamkeit desselben soll nnr bis ;u dem Momente dcr früher erwähnten Vereinbarung sistirt bleiben, und bis zu dieser Zeit treten wir in eine Uebcr-gangsperiode, in ein Provisorium. An diese Bestimmung knüpft die „Presse" nachstehende Reflexion: „Diesseits ist inzwischen die Wirksamkeit oeS Grnndgcsctzes über die Rcichsvertrctnng außer Kraft gesetzt worden, und hicbci ist nur zu bc> merlcu, daß dies von dem Diplome nicht gilt. Wir stehen vvr einem Znstande, den wir als ein Provisorium bezeichnen möchten, nachdem das Diplom doch nur Grundzügc nnd keinesfalls selbst praktische und dctaillirtc tonstitutive Bestimmungen bietet. In diesem Provisorium uuS selbst zurechtzufinden ist unsere Auf« gave, und unsere Pflicht ist cS, fortan mit gewissenhaftester Slrcugc an den Prinzipen dcS NcchtS und dcr Wahrheit fcstzuhaltcu, weil diese Potenzen eben höchster, unveräußerlicher Art sind." In dcr Gesammtheit betrachtet, stellt sich die offene treue Kundgebuug der ullcrh. Absichten als ein wahrhaft lonstilutioucllcr Alt cincS konstitutionellen Monarchen dar, gewiß geeignet, den Völkern jene Beruhigung zu gewähren, die unerschüttcrt bleibt durch Parteiagilation, indem sie einzig nnd allein festhält an dem gegebenen Worte des Monarchen. Oesterreich. Wien, 21. September. Die „Wiener Ztg." ist in der Lage, den Inhalt deS an die ungarischen Be» Horden bcrcitS erlassenen königlichen sin'ocrufnugS-schreibcnS (Mwi^' 1kL2il'«) und des in Gclrcss der Wahlvorbereitungen an den königlich »ngarischen Statt-hallcreirath gerichteten königlichen NesllipteS mittheilen zu können. Dieselben lauten in wortgetreuer Ueber-setzung folgendermaßen: 1. Einberufn ngsschreibcn. Wir Franz Joseph :c. :c. :c. Bcftclt von dem aufrichtigen Wnnschc Unseres die Beglückung Unserer Völker anstrebenden väterlichen Herzens, daß durch die im Sinne dcr bestehenden Gesetze zn bewerkstelligende königliche Salbung, feierliche Kröilnna uud Ausfertigung Unseres lönialichcn Diplomes die Bande dcr Licbc, wclchc UnS an Unser geliebtes Königreich Ungarn fesseln, iminrr fcsttr ac< knüpft werden, eröffnen Wir neuerdings jenes Feld, welches Uns die Möglichlcit bietet, um vor Allem über die wechselseitigen Beziehungen Unserer, zur Krone dcs heiligen Stephan, Unseres glorreichen Apostolischen Vorfahren, gehörigen Länder; ferner Ubcr die, den in neuerer Zeit wesentlich geänderten Verhältnissen entsprechende gerechte, billige und eben darum dauerhafte Lösung dcr schwebenden staatsrechtlichen Fragen so wie auch darüber, wie die verfassungsmäßigen Rechte Unseres geliebten Königreiches Ungmn mit dem 868 Bestände und den nnabweiSlichcn Fordernngcn der Machtstellung UnsereS Gcsammtrcichcs in Einklang zu bringen scicn, mit den Ständen und Vertretern des Landes zn berathen und heilsame Gesetze zu verein-baren. Zu diesem Zwcctc uud um Uns, uach glücklicher Lösung der obigen Vorfragen, auch über die iu Unserem königlichen EinbernfnngSschreiben vom 14. Fe< lirnar 1861 bezeichneten nicht minder als über audcrc die Förderung des Gemeinwohles, die Hebung der geistigen nud materiellen Interessen des Landes bezweckenden ebenso zahlreiche« als hochwichtigen uud nnanfschicbbarcn gesetzlichen Vcrfügnngcn mit deu go treuen Ständen uud Vertretern Uuscrcs geliebten Königreiches Uugarn und der damit verbundenen Theile, nach dem Wunsche Unseres väterlichen HcrzenS licra-thcu zn können, haben wir für den aus den 10. Dezember des laufenden Jahres 1865 fallenden zweiten Advents« souutag in Unsere königliche Freistadt Pest einen all» gemeinen Landtag zu bestimmen nnd auszuschreiben, so wie denselben mit Gottes Beistand in Unserer eigc> ncn Person zu eröffnen und zu leiten beschlossen. Demgemäß :c. :c. :c. (Der weitere Text enthält den üblichen Auftrag, geeignete Abgeordnete zu wählen und zn entsenden.) II. Rcskript. Wir Franz Joseph :c. :c. :c. Geleitet von dem lebhaften Wunsche Unseres väterlichen Herzens, daß die schwebenden staatSrecht« lichen und andere hochwichtige Fragen, welche das geistige und materielle Wohl Unseres geliebten König» reiches Uugarn berühren, mit ernster Bcdachlnahme auf die Lcbcnsbcdingnngen Uuscrer Gesammtmonarchie und die Interessen des Landes je eher zur gesetzmäßigen Lösnng gelangen, haben Wir den ungarischen Landtag anf den 10. Dezember 1865 in Unsere könig-lichc Frcisladt Pest einzuberufen und behnfs Wahl der Abgeordneten die mit Unserer Entschließung vom 7. Jänner 1861 genehmigte Wahlordnung auch der« malen in Anwendung zu bringen beschlossen. Kraft Unserer Allerhöchsten königlichen Macht und Gewalt finden Wir demzufolge allcrgnädigst zu gestatten, daß die zufolge UnfereS Handschreibens vom 5). November 1861 aufgelösten Komitatsansschüssc und königlich freistädtischcn Rcpüsentantcnlärpcrschaflcn anstatt der im §. 7 des Gesetzes Artikel V vom Iahvc 1848 bezeichneten Generalversammlungen zur Konsti. tuirnug der Wahlbezirke und der Zcntralwahlkom. Missionen einberufen werden können und Euch hicmit ernstlich zu verordnen und zu befehlen, daß Ihr die zur Durchführung der Wahlen erforderlichen gesetzlichen Maßnahmen ungesäumt einzuleiten für Enre Pflicht erachtet. Denen Wir übrigens mit Unserer kaiserlich«könig-lichen Huld nnd Gnade gewogen bleiben. Gegeben in Unserer Haupt- nnd Residenzstadt Wien, am 18. Sept. 1865). Franz Joseph m. i>. Georg v. Majläth m.p. Johann u. Bart hos ui. p. — Die „Wiener Zeitung" bringt die Ernennung des Herrn Ministerialrathcs Bcruhard Ritter v. Meyer znm Protokollführer des Ministerrathes. Derselbe hat anch bereits das a. h. Rcskript, bctrcf-fend die Einberufung der Landtage lontrasignirt. Es ist das eine Vertrauensstellung ausgesprochenster Art, und wir werden nicht irren, wenn wir annehmen, daß diese Erncmmng im Einvernehmen mit sämmtlichen Mitgliedern des gegenwärtigen Ministeriums erfolgte. Indem wir diesen Punkt betonen, möchten wir auf die prinzipielle Bedeutung der Maßregel hinweisen. Herr Bernhard v. Meyer hat sich jederzeit als reiner nnd biederer Chaiaktcr und seit er Oesterreich angehört, als ergebener nnd fähiger Diener des Thrones und des Staates bewährt; ein Anhänger jcner Anschauun» gen, welche jctzt in Negicrungstrcisen maßgebend ge-worden sind, war er nicht immer. Nach der politi. schen Vergangenheit Herrn v. MeycrS könnte man vielleicht annehmen, daß wenigstens die ungarischen Mitglieder des jetzigen Ministeriums seiner Berufung gerade zn dicscm Posten nicht geneigt wären. Daß diese Berufung dennoch erfolgte, zeigt wieder, daß die Regierung, dic jctzt Oesterreichs Geschick zn leiten hat, nicht die einer Partei, sondern die der redlichen Männer und aufrichtigen Patrioten, wo immer sie sich finden, ist. So aber soll es sein, und loir heben mit Freude hervor, daß es so ist. (Vtrld.) — Die Nachrichten über die neueren Geschäfte der Kreditanstalt mit der Finanzvcrwaltung sind, wie die „Neue Freie Presse" hört, verfrüht. Bekanntlich handelt es sich um die disponiblen Kassenüberschüsse des Staates, welche dic Kreditanstalt in laufende Rechnung gegen eine mäßige Verzinsung übernehmen soll und für welche sie seinerzeit auch bereit war, Gcwerbebankcn in den Provinzialstädtcn ms Leben zu ruseu. Neuerdings ist diese Idee wieder in anderer Form aufgenommen worden und hat Graf Larisch seine Bereitwilligkeit an den Tag gelegt, sich in Unter-Handlungen über das Geschäft einzulassen. Dies scheint die Genesis der Gerüchte zu sein. Die Vcr- Handlungen über diese für die Kreditanstalt eben so wie für die Finanzvcrwaltung schr wichtige Angelegenheit sind noch lange uicht so weit gediehen, mn einen raschen Abschluß hoffen zu lassen. Vriinn, 18. September. Der Landesausschuß hat sich dcn Anträgen der Statlhalterci rücksichtlich der Zahl und Begrenzung der zu errichtenden Be< zirtsvertretnngen mit geringen Modifikationen angeschlossen uud sich in erster Beziehung für die Erlich» tung von A4 Bczirtövcrtrctungcn crllärt. In Miskolc; wurde am 14. d, M. eine Kon. fcrenz abgehalten, lici welcher, wie man dem „Pest. Ll." fchrcibt, dic Intelligenz des Komitatcs ohne Unterschied der Partcistelluug äußerst zahlreich sich cinfand. Zur Läuterung der Ansichten trug die Rede Sr. Exzellenz des Herrn ObergespanS Vay bei nnd schließlich wnrde an dem Anspruch festgehalten: cö sei der Wunsch der Intelligenz des KomitatcS. daß iu allen jcucn Fällen, wo sich der Herr Obcrgcspan im Sinne der bezüglichen Instruktion veranlaßt finden sollte, für einige KomitatSämtcr cincn Personalwcchscl eintreten zu lassen, die ailcrtanntcslen vorzüglichsten Kräfte des Komitates sich Sr. Exzellenz zur Verfügung stellen mögen, für welche patriotische Haltung ihnen der Dank der Konferenz im vorhinein zuzuerkennen sei. Agram, 19. September. Gestern fand die erste Sitzung der General «Kongregation statt. Nach dem üblichen Gebrauche wurde der Obergespan von einer Deputation aus seiner Wohnung in das Komi» latSgebäudc begleitet nud beim Eiulriltc iu dcu Bc> rathungSsaal mit /ivio begrüßt. Dcr Obcrgcspan eröffnete hierauf die Sitzuug mit folgender Ansprache, in welcher cS nuter Andcrm heißt: „Ich wollte Sie nur, meine Herren, auf Eines aufmerksam machen, nnd zwar nicht als das Haupt dieses Komitatö, sondern als Ihr Genosse, der ich schon durch :^0 Jahre für dcn Ruhm und dcn Fort. schritt unserer Nation kämpft, mögen eS nun mcinc! Freunde anerkennen oder nicht, auf das Faktum, daß gcradc jetzt unsere lühucn nachbarlichen Gegner in ihren öffentlichen Organen sagen und schreiben können: „Ein großes Ungarn war nicht, aber es wird erst sein," daß gcradc jetzt ein aufrichtiger kroatischer Patriot die Ueberzeugung haben müsse, das; sein Vaterland, welches bis znm Jahre 1847 bloö ucac< tirte und welches erst im Jahre 1848 zum ucuen Lcden erwachte, daß sich linmlich dieses KrmUicn in einer großen Gefahr befindet, politisch zn Grunde zu gehen, und zwar nicht blos durch die Uneinigkeit nnd den Neid seiner eigenen Söhne, sondern durch die Hinterlist seiner angeblichen VcrfassuiigSfrelmde. WaS wir im öffeutlichcn Leben thun wcrdcu, das wird vielleicht gauz Oesterreich uud möglicherweise allen slavischen Völkerstämmcn zur Richtschnur dienen. Ich halic diese Generalversammlung über Wunsch unscrcr heimischen Rcgicruug und nach Beschluß uuscrcr lctztcu Partitnlar-Kongregation einberufen. Von Ihnen hängt es unn, meine Herrren, ab, diese Versammlung zum Vor- oder Nachtheile im Allgemeinen zu verwenden. Ich wcrdc mich allen Beschlüssen im loxslitulionellcn Sinne unterziehen, aber ich bin im Vorhiueiu überzeugt, daß Sie Alle den politischen Zeitpunkt, in welchem sich unser Vaterland befindet, wohl begreifen und daß Sie so handeln wcrdcn, wie es uuserem Komitate, nnserer Nation und den Umständen entspricht." Hierauf wurde die Ernennung dcS Hrn. Ober-gespanS I. v. KululjcM zum Ikmiin !oouint,cu0l!» zur Kenntniß der l. Versammlung gebracht. Nach Vorlcsuug del« Zirkulars der lruat.'slavon. Hostanzlci hinsichtlich der Ausübung der DiSziplinar-gewalt wurde Sr. Exzellenz dem lroat. Hoflauzlcr Ma/uraniö eine Dankadresse uolirt und Sc. Exzellenz im telegraphischen Wege von dem Beschlusse der Versammlung in Kenntniß gesetzt, mit der Bitte, Se. Exzellenz dcr Hoflauzler möge dahin wirken, damit auch der dalmatinische Landlag gleichzeitig mit dem kroatischen einberufen werde. Dcr Erlaß der lroat.-slavon. Hoftanzlei, mittelst welchem die Vcrtagnng dcö lroat. Landtages auf den 9. Oktober l. I. mitgetheilt wird, wurde zur Kenntniß genommen. In Angelegenheit der Steucreinhcbnug und der in jüngster Zeit vorgekommenen häufigen Stcncrcxc-kntioncn wurde beschlossen, dem hierländigen Statt. Haltereirathe eine Repräsentation zn unterbreiten, worin an die h. LandeSstellc daS Ansuchen gestellt wird, im Einvernehmen mit den betreffenden Finanzbchördcn die geeigneten Maßnahmen treffen zu wollen, damit derlei Stcucrexckutioncn künftighin nur im Einver. nehmen mit dcu StnhlbczirlSrichtcrn uud Munizipal-organcn vorgenommen werden. Kreutz, 15. September. „Domobran" meint: AuS dcr Rede, wclchc dcr Obergcspan des hiesigen Komitates bei dcr gestrigen zu Ehren dcr General-Kongregation gegcbcncn Tafcl, nachdem dcr Obcrnotar I. B. den Toast ans das Vaterland anögcbracht, an die zahlreichen Tischgäste gehalten hat, vcrdicncn nach- stehende Worte hervorgehoben zn werden: „Wir wünschen uud müssen es wünschen, daß Oesterreich ein cinheitlichcs nnd gleichberechtigtes Oesterreich werdt; wir wüuschcu, daß bci den Völkern jcnscilö dcr Lcilha, wie bci uns die verfassungsmäßige Rcgicrungönieist Wurzel fasse nnd befestigt wcrdc; wir gehen nie darauf ciu, daß mit nnö in Wien einseitig regiert und verfügt werde, so wic wir anch nie zugebcu werden, daß irgend ein Voll in Oesterreich sein Haupt über. das nnsrige crl^bc, wcrdcu abcr anch scll'st unser Hanftt nie über andere erheben. Gleichberechtigt also mögen wir Alle slchcn Wicn gegenüber, wo wir bci unscrcr Krone cincn für Alle glcichcu Schutz finden follcn. IcocS Volt bcruft sich jctzl anf scine RcchtS< kontinuität; auch wir haben uuscrc Rcchtc uud nnsett Rcchtölontinnilät nnd diesc sind die Jahre 1848 uni 1861; an dicsc müsscu wir uns halten. Die I»' tcgrität uud Unabhängigkeit, »inserc Autonomie und unsere ncuercn Institutionen müssen wir mit aller im» screr Kraft vertheidigen." Die Ansprache fand eine» lauten nnd nngctheilten Beifall bci dcr gesammle» Gesellschaft. Ausland. Berlin, 18. September. Am 15. d. M., als dem Tagc der Besitzcrgrcifnng des Hcrzoglhnins Laucnbnrg, fand in Ratzebnrg vor den/l. KonuwV sarins, Staatöminister a. D. Grafen von ArnnN' Boytzenbnrg, dcr Empfang nnd die Vorstellung del obersten Laudcsbehöiden, dcr Mitglieder dcr Ritltt< nnd Landschaft, dcr Geistlichkeit, dcr Magistral^"»'' soncn n. s. w. statt. Um halb 12 Uhr begab sich der königliche KoM-missarius, geführt von dcm Erblaudmarschall vo» Aülow nud dem ersten Regierungöralh, Kammer' Herrn von Linstow, nach dein Rcgicrungkgcbäudc, wo derselbe vou dem Präsidenten dcr Regierung Grafc» uou Kiclinannscggc begrüßt wurde und wo dic herzoglichen Beamten zur Ableistung des Diensteides »»d dic Mitglieder dcr Ritter- und Landschaft als Zeuge» dcö fcicrlichcn AktcS der Besitzcrgrcifnug sich ringe-funden hatten. Dcr königliche Kommissär hiclt nnn eine Ansprache an die versammelte Menge, verkündete öffentlich/"' königl. Acsitzcrgrcifungöpatcnt nnd schloß mit ^ Hoch ans Sc. Majestät Wilhelm 1., König von ^M"' Hcrzoa von Laneiünirss. Gleichzeitig wurde die ^luheftnun dc« l«"'lll. Map' pcnö und daö Aufziehen dcr preußischen Fahnen «"> dein Negicrilngögebäudc und am Ralhhausc bcwirtt, wobei dic auf dcm Platze aufgestellten Truppen pril-sentirtcn. Paris, 17. September. Der vom Kaiser a^ wünschte Diplomatentongreß in Biarritz ist durch dcfi-nitiuc Nichlbclhcilignng der Gesandten Rußlands und Englands zclfallcn. — 19. September. Priuatdcpcschcn anS V>'"' silien vom 13. August mcldcn dcn Ucbcrgang der Truppen von Paraguay über dcn Ibicnsy uud die Vereinigung dcS montcvideo'schcu Generals Flores mit dem brasilianischen Kommandanten Eabanarro vor Urnguayaua. Eine Schlacht steht bevor. — Die Nachrichten a»S Griechenland lanlcn ungünstig; die Staats" finauzcn sind erschöpft, der Handel liegt darnieder, die konstitutionelle Freiheit ist dnrch Parteiwcscn ze» stöit. — „TcinpS" erzählt Wunderdinge. Bci dcr Sams-tagsvorstclluug der Gebrüder Davenport, welcher die meisten publizistischen Notabilitäten beiwohnten, soll alles gelnngcn, nichts enthüllt worden sein. — Es wird die offiziöse Parole ausgegeben: Drouyns Zirlnlarschrcibcn über dcn Gasleincr Vertrag, obwohl angenblictlich wirkungslos, sei für zu» künftige Verhältnisse cin „diplomatischer Reservefonds." Russclls Rundschreiben ist von allen Pariser Blättern, mit Ausnahme des „Eoustitutiouucl," abgedruckt worden. Das Gerücht, daß liberale Reformen nach dcr Rückkehr dcö Kaisers bevorstehen, wird anfs Neue verbreitet. Dcr spanische Botschafter, vom Kaiser i" Biarritz zurückgehalten, wird am 25. d. M. in Paris erwartet. Haass, 18. September. Heute fand die Eröff' uuug dcr zkammctn dnrch dcn König statt. Dic k. Thronrede sagt: Dic Beziehungen zum Auslande seictt ! günstig; dic Lage dcr Kolonien sei im Allgemeinen befriedigend. Die Thronrede verheißt ucrschicdc»e Prcßgesctzc für dic indische Kolonie, sagt, daß die Anfhcbnng dcr Kommnnalstcuer lcinc ncneu Opf^' dcr Nation erheische, erwähnt die Maßregeln gcgcn die Rindcrscnchc nnd bezeichnet die Finanzlage als eine günstige. Velssrad, 12. September. Wie der „Vidov Dan" mcldct, so hat die österreichische Armee gcstcr" und hculc oberhalb Belgrad Manöver abgehalten, a» welchen über Einladung des österreichischen Befehls Haders auch dcr serbische Oberst Gjorgjcvic mit neun anderen serbischen Offizieren thcilgcnommcn hat. Heute hat General Baron Mcrtcns mit dcn Generale" Philippovic nnd Bocksvcrg dem serbischen Fürsten d«c Aufwartung gemacht. 869 Mal- und VrovinM-Nllchrichlcn. Laibach, 22. September. Wir erlauben unS darauf aufmerksam zu machen, daß der berühmte Gehör- und Spracharzt Mcdizinalrath Dr. Schmalz auS Drcsdcu ans seiner Rückreise auö Trieft dcn 2<). und W. d. M., Freitag uud Samstag, in Laibach „zur Stadt Wien" , sich anfhallci, wird, nm dcn betreffenden Krantcu Rat!) zn ertheile». Möge seiuc Wirksamkeit auch diesmal für recht Viele heilbringend sein. — Das Vcqräbuiß des vorgestern Abends hier verstorbenen pcus. k. k. Majors Herrn Pawlicza findet hcntc Nachiuiltag N Uhr statt. — Aus Anlaß des Gerüchtes, daß in dcr Pcrsou dcS Klavier« uud GcsangslchrcrS dcr philharmonischen > Gesellschaft eine Aenderung bevorstehe, sind wir ge< j beten, zn erklären, daß dicS nicht dcr Fall sei, wohl! aber ein zweiter Klavierlehrer von dcr Gesellschaft angestellt werde. — In dcr nächsten Zeit wird die Schlußvcr-Handlung gegen diejenige Dicbsbandc stattfinde», welche im vorigen Winter Roscubiichcl nnd die Umgebung von Noseubach beunruhigte. — Am 16. September wurde bei dcr hiesigen Post ein adresscloser Brief aufgegeben, welcher sonst keine Unterschrift als Emilic trägt. — Nm 20. d. um 9 Uhr Abends ist in dcr Ortschaft Zcicr Feuer ausgcbrochcn, welches 12 Häuser sammt Wirthschaftsgebäuden einäscherte. Das Feuer soll angelegt worden fein. — In Scmiö (Bez. Mottling), Altcnmark bei Polland (Bezirk Tschcrncmbl) und Ncsfclthal (Bez. Gottschec) werden PosleMdilioncn errichtet. Zur Besetzung dcr betreffenden Erpcdicntcnstcllcn ist der KoukurS bis 15. Oktober d. I. ausgeschrieben. — Im Interesse des Gclduclkehrs fand sich die Direktiou dcr Natioualbank veranlaßt, dcn Termin zur unbedingten Aufnahme von 10 fl. B. N. ö. W. 1. Emission bci dcn Bankfilialkassen für Parteien bis En»c Noveinbcr l. I. nnd für die l. f. Kassen bis Ende Dezember d. I. zu vcrlänqcrn. — Vom t. l. Postknrsbureau iu Wien ist über Auftrag des l l Haudclsluinistcrinms einc ucne Äus» gäbe des l. Theiles des amtlichen PostknrsbnchcS erschienen. Dasselbe enthält nebst einer iiartc die bcstchcudcu Fahrordnuugeu und Kurscinrichtungcn für dcn Personen« und Postvcrkchr bci sämmtlichen Posten, Eisenbahn- nud Dampfschiffahrten dcr Monarchie uud taun uuter Anschluß dcö Ailkaufsprciscs von 40 lr. ö. W. dnrch die k. t. Pustdirekliou in Trieft oder dnrch ein dieser Direktion müe, stehendes l. I. Postamt bezogen werden. Wiener Nachrichten. Wien. 2 l. September. Der Kaiser vou Mexiko hat dem Baron Eötuös und Hcrrn Palacly dic Kommaudcnrs-Iusig. nicn des Gnadalupc-Ordcns verliehen und dcu Bildhauer Ferrari in Venedig, dcn Professor dcr Botanik in Padna Herrn Visiani und dcu Botaniker Grafen Pasolini in Bochsauo zu Offizieren desselben Ordcus ernannt. — Es werden Einleitungen zur Wiedererrichtung der ungarischen Leibgarde aclrosfcn, melden nichrcrc Blätter; dcr ehemalige Statthalter Graf Palsft) dürfte Nlit der Würde eiues Kapitäns bekleidet werde». — Die Eruennung dcö Grafen Elam.Marlinitz zum Statthalter von Böhmen, ist nach dem „Narod" eine ausgemachte Sache. — Die „Polilit" läßt sich „ans bewährter Quelle" schreiben: „Herr u. KomcrS habe sich entschieden gegen dic jüngst ihm gegenüber angeregte Einführung der Gcschworucugcrichte geäußert, weil, „wem, dic Justiz überhaupt eine Zcusur vcitrüge, die Inry kciuc Burg. schast böte, daß sie bei unscrcn Zuständen in die rech. ten Hände käme." — Herr Brodsky, Musillchrcr am l. Hofe zu Berlin und Vorstand des Vcrliuer slavisch eu Vereines wird im Wiulcr in Berlin ein großes sla« vischcS Konzert vcranstaltcu, iu welchem slavische Gc-sangskräflc, die sich gegenwärtig in Berlin befinden, mitwirken werden. Es gehören dazu dcr Tcuorist Woworsll) und dic Opcrnsäugcrinucn Horiua, Hnt< tary nnd Zawizsanla. Anßcrdcm kompouirt Herr BrodSly gcgcnwärlig cine Opcr, die zur Ausführung im czcchischcn Theater zu Prag bestimmt ist. DaS Gründungskomitee dcr ersten österreichischen Ex- und Importgcscllschaft wnrdc, wie wir eben in dcn Zeitungen lrfcn, vou Sr. kaiscrl. Hoheit dem Hcrru Erzherzog Albrecht empfangen, welcher dem Kcmitce scinc Befriedigung über das Uulcruchmcu ausdrückte uud erklärte, durch eigene Betheiligung als Aktiouär mit sciucm Vcispicle vorangehen zu wollen. Die Unterzeichnungen dauern vom 11. bis 23. d. M. und wir löuncu mcht umhin, zur lcbhafteu Betheiligung au diesem Unternehmen, unter dcsscn Leitern sich uuscr verehrter Laudsmauu Professor Dr. Klun befindet, alle Industriellen und Handelsleute unseres Landes aufzufordern. Zweck der Gesellschaft ist Befördcrnug dcS ErpoileS öslerrcichl. scher Produkte und Fabrikate aller Kroulauder uud dcs Importes ausländischer Produkte. Dic Mio-närc können dcr Gesellschaft ihre Muster übergeben, ^welche nach den Läudcru verschickt werden, wo AuS. l sicht zum Absatz vorhaudcu ist und die GcseUichast !ihrc 5tommanditcu uud Agenturen hat. Die Rentabilität dcr Gesellschaft steht außer Zweifel. D>c > ähnlich orgauisirtc Schweizer Exportgcscllschafl hat im 'Jahre 1804 nicht nur 20 Prozent an Gewinn vc» theilt, fondcrn sie hat noch überdies weitere 40 Prc. zcut an Gewiunstcn nebst jährlicher Zinsen- und Divl-dcudcnvcllheiluug seit 8 Jahren erübrigt. Bci dem Umslaudc, daß Oesterreich nicht blos, wie die Schweiz, auf dcu Export einiger Fabrikate hingewiesen ist, sondern daß uuser Vaterland nebst Fabrikaten noch viele exportfähige Produkte besitzt, daß Oesterreich dcu Vor-theil zahlreicher Wasserstraßen so wie guter Seehafen gcuießt, uud sich überhaupt ciucr für den auswärtigcu Haudcl viel güustigcreu geographischen Lage als die Schweiz erfreut, sind bei taufmänuischem Vorgehe» auch bci dcr crstcu östcrrcichischcu Ex- und Import-gcsellschaft günstige Resultate mit ciuiger Sicherheit zu erwarten. Vermischte Nachrichten. Iu Wicu staib kürzlich ein Verschwender seltener Art. Als einziger Sohn reicher Ellcrn erbte er eine halbe Million Guldcu, dic er schucll an dcn Mann brachte. Er nahm die Schrcibcrstcllc bei einem Advo-lalen au, das Glück beschenkte ihn abermals mit einer Erbschaft von 150.000 fl - auch diese wurdcu verpraßt. Jetzt ging er zum Theater, d. l). er wnrde Statist, heiratete eine Wilwc, die ihn zum dritlcu Male reich machte; auch diesmal vergeudete er das Geld uud starb im Armenhause. — Eine merwindigc FünsgnldcN'Bantnotc tam Jemanden dieser Tage in dic Hände. Rückwärts stand nämlich auf derselben: „Möge dicfc Banknote Jedem, dcr sic in Zukunft in dic Hände bckommt, ein Beispiel dcr Warming sein; denn sic ist dic Letzte aus ciucm bedeutenden Vcriuögcu, das dic Thorheit ihres biöhcriacu Besitzers .iu wenigen Jahren vcr-schwcudctc. — 55l, N any , Euycd hat man beim Nicdcr« reißen dcr luthcii scheu Kirche, an der?» Stelle ciuc neue gebaut wird, iu uinuiltclluircr Nähe derselben ein uugchcuercs Ossariuiu gefunden, das gedrängt voll ist mit menschliche!' Gebeinen. Die Spurcu uou Wunden, die mau au dcu Knochen findet, dcutcu darauf hin, daß dics das gemeinschaftliche Grab, dcr znr Zeit dcs Tatarcnlriegcs in dcn Schlachten Gcfallcucu fti. In ciucm dcr Schädel fand mau die Spitze eiucS Mesfcrö stecken. Dcr ungchcnerc Kuochcnhaufcu, der die Ucbcrrestc vou einigen tausend Menschen cut' hält, wird außerhalb dcr Stadt iu cii: großcß Grab gelegt wcrdcu. — Eine juuge Pariser Dame, die mit allen Reizen ihres Geschlechtes dcu Fchlcr oder, um galant zu sciu, dcu Vorzug verbaut,, daß ihrc Zuugc auch uicht ciucu Augcublick stille stand, war letzthin uu< päßlich uud ließ ihrcu Arzt kommen. Dieser empfahl ihr anstatt aller Mittel eme mehrtägige Ruhe. -Aber, fiel die Dame ein, betrachten sie doch meine Hnngc, sie bedarf doch gewiß cincs Mittels. — Ja wohl. Madame, sie bedarf ebenfalls dcr Rnhe, so wie Sie. Neueste Nachrichten und Telegramme. Prass, 20. September. lS ^icw.^ors, 10. d., melden: Die repulili« lauische Kouociitiou von Milmefola verlangt Muß-regeln zur Beseitigung der Monarchie in Mexilo Bci Matamoros wnrdc ein Transport imperialistischer Truppen von dcn Iuaristcn anaehalleu und die Kai« serlichen zurückgeschlage.!,. Die Iuaristeu, welche Te. huacan zeitweilig besetzten, schriedeu dort eine Zwanas« Anleihe ans. ' " Die Handelskammer von New-^orl wird cm John Bright ciuc Einladung, nach Amerika zu lom« men, ergehen lassen. Der Gouverneur von Eauada begibt sich uach Europa. New. York, l). Sept. Gouverneur Slocum hat das Verbot wegen Bildung einer Miliz im Staate Mississippi zurückgenommen. Die Militärbehörden haben dcu Bürgern in Georgia die Ablieferung ihrer Waffen anbefohlen Nachrichten aus Mexiko zufolge haben kleine Ge-fechte in der Nähe von MatamoraS stattgefunden; die Kaifcrlichcu scicu geschlagen worden. — Auf einem Balle in Matamoras, wo uuiouistischc Offiziere gl> gcuwärtig waren, trank dcr nniouistische General Stcclc die Gcsnndheit dcs ssaiscrS Maximilinü. Die Brüderschaft dcr Feuier erließ vou Spriug< field alls einen Aufruf an das Volk dcr Unionsstaa-ten, in welchem es heißt: Die Fcnicr Irlands seien sehr gut orgauisirt. Eiue provisorische Ncgicruug sci ciugcsctzt. Für die Armee hätten 200,000 Mann gc-schworen und wcrdc dieselbe von amcritauischcn und irischcu Offizieren unterstützt, die im letzten Kricgc dicutcu. Die aktiven Operationen fcicn frühel bcvor-stchcud als mau glanbc, uud die Auhäugcr mit allcm Nöthigcn bcwaffuct. Dic Brüderschaft erbietet sich Bei-träge, da große Geldsummen erforderlich scicu. DaS Hamburg-New-Vorler Postdampfschiff^Sa« xouia," Kapitän Meicr, welches au, 20. August von Hamburg abgegangen, ist nach einer schnellen Ncisc von 10 Tagen 1<) Stnndcu am 3. September Nach-mittags iu New?)orl auaelommen. Das Hamburger Posl-Dampfschiff „Allemania," Kapitän Trautmanu, ging, rxpedirt von Herrn Auaust Volten, William Miller's Nachf.. am 10. September von Hamburg uach New«Hort ab mit einer starken Brief- und Packclpost, sowie voller Ladung und Pasja« «icrzahl^_________________ Verantwortlicher Redakteur: Iguaz v. Kleinmayr. Druck und Verlag von Ignaz v. Kleinmayr N Fedor Vamberg in Laibach. »w Telegraphische Effekten- und Wechsel-Kurse an der k. l. öffentlichen Börse in Wien. Den 21, September, 5>'/„ Mclalliqueö (!«90 18>!0lr Anleihe 55 90 5»°/, Nat.-Anlch, 70.90 Silber . . . 107.75 Banlatticn . 776— roudon . , 109,30 Kreditaktieii . 172,70 K. l. Dulaten 5.l-l Ircmden-Anzeige vom 20. Septbr. Ttadt iiUien. Die Herren: Brrcngcr, Llsenbahniuspel» lor, und Hcubctl. Eslüm>.'tcur, von Wien. — Blaschel, von Tclnicr, — Timo-.l uou Olmiltz — Tacano, l. l, Mappenarchiuar, von Äla« sscnfurt. - Klimpacher, von Gra; — Uuttr-l)iil>rr, Privat, uun Villach. — v. Hoffcuagg, Privat, von Wiru. Fuchi«, Handeltiinauu, von Gottschce. (1859-2) Nr. 2827. Relizitation. Vom k. k. Vezirksamte Wippach, als Gericht, wird bicmit bekannt gemacht: Es sei über das Ansuchen der mi»> derjährigen VIasch und Iosefa Losei, Nr. 21, durch deren Vormund Jol'ann Iamichek von dorl Nr. 75. die exekutive Relizita» lion der i» der Ekekulioussache des Josef Vo/,i^ von Podraga Nr. 78 »vidir Josef Losci von dort Nr. 60 mid 61 i'cl. 60 fi m>l dcm ^izttat>olivpvl,'tl'lollc von 12. Juli 1849, Z. 3131, von der Ersleylli» Mariaua 5lopacin von Podraga 5ir. 33 erslandencn, zu der im Grundbuche Nuß-dcnf >nl. i>!lj!5. 1 Ull'.-Nr. 1 eiugclra» gencu Ncalitäl gcbörigcn Gründe, als: W cse l< ^t>nili, Par;.-Nr. 1953. im Aus» inaßc von 381 ^Klafter, in, geiichtüch erhobenen Schähwerlhc pr. 105 fi. E. M., »>nd dcs Ackers mit Planten u liivul! im Ausmaße von 516 ^Klafter, in» ^ttlchNlch tlhobcuen Schäßwerlhe pr. 130 si. C.'M., wegen nicht zugehallener ^izilationsbedingnisse bewilligst und znr Vornahme detjelben die einzige Tag-sahnng anf dcu 3. Oktober 1865. früh 9 Uhr. hiera/lichtS mit dem Vel« sape angeordnet wordlu. daß diese Ob» jckte alich unter dem Schahnimbe bilit» aligegebeu werden und daS Schäz« zungsprotololl, Lizilatlonsoedingnisse und Grnnrbllchscftraki hiclgcrichls zu Jedermanns Einsicht aufliegen. K. k. PezirköamtWippach, als Gericht, am 24. Juli 1865. (1813-3) Nr. 1977. Grekutive Feilbietung. Von dem k. l. VezlllsamteNassenfuß, als Gericht, wird biemil bekannt gemacht: Es sci über daS Ansuchen ees mdj. Franz P^rll von St. Kanzian durch seinen Vormund Andreas Eaman von Dobruschlavaö gegen Josef Sloporz von Paulavas wegen aus dem Vergleiche vom 1. Inli 1864, Z. 2074. schuldiger 32 ft. 69 kr. ü. W. e. 8. c. in die eiiltulivc öffentliche Versteig,rung der dem Lehtern^ gehörigen, im Grnndbnche der Herrschaft Neitenburg t>ul) Ulb.'Nr. 53 vorkommen, den Hubrealitäl. im gerichtlich erbobenen Schätzungswert be vo» 1722 st. ö. N.. bewilliget und zur Vornahme derselben die ^clldittuu.iö-Tagsahnngcn anf ocn 9. Oktober. 8. November und 11. Dezember 1865. jedesmal Vormittags um 9 Uhr. in dieser AmlSkanzlci mit dem Anhange bcslimml worden. daß dic feilzubietende Realität nur bei der lcyten Fcilbictnng auch untcr dem Sä'äylingsmerthc an den Meist dielenden l'i»tangegeben werden. Das Schähnngöprolokoll. der Gcunt»> buch^cltrakl und die ^izitationsbcdlngmssl founen bei diesem Gerichte in den gewöhn licheu AmtSstllNden eingesehen werden. K. k. Vczirl^amt N.'ssc»fuß. als Gc. licht, an, 3. Juni 1865. Fr. Marie St. werdm dringend aufgefordert und gebetet!, einen Brief unter der Ihnen bclannten Chiffre auf der Post abholen zu lassen. (1907-3) «. (1791-3) Nr. 4346, Edikt. In der EkekütionSsache des Malbia« Paklä von Großoblak a/gen Malhiaü Kcräio uon Zirlniß pl«'. 274 fi. 39'/, kl. c «. «^. sind die den Tabularglaulilgern zlilommenden Nublilen vom Pescheide 11. April l. I.. Z. 1410. l>elr,ffend die lftkntlue Veräußerung der Realität «nl< Nklf.'Nr. 542 »<1 Thurnlak, nachdem dcr Aufenthalt der Genannten und rück sichtlich deren Rechtsnachfolger nnDclannl ist. dem für sie aufgestellten l n> »!«»>- i«l ul^luil, Herrn Albert v. Höffern, k. k. Notar in Plmnua, zilgeslelll wordcn. Wovon die Obigen zur allfälligcn eigenen Walnung ihrer Rechte in Kcnnt< niß gescyt wcrden. K. l. Bezirksamt Planina. alS Ge> richt, am 26. August 1865. (1820-3) Nr. 6099. Erekutive Feilbiettmg. Von dem k. k. Vezirksamte Gollschce, als Gericht, wird hiemit bekannt gemacht: E^ sei über daS Ansuchen der Eli-sadcth. Anna und Helena Poje von Tries! durch Herrn Dr. Wencdtklcr von Gotlschec gegen Aülon Pl'je von Nl'll» Winkel Nl. 22 wegen auS dem Urtheile vom 26. November 1864, Z. 7625. schuldiger 157 fi. )0 kr. ö. W. c, .«. l:. in die erekulive öffeniliche Versteigerung der dem Fehlern gehörigen, im Grun^« buche der Henschaft Gollschce ^uli loi» 25, l'ol. 3527 vorloiumendeu Realität, im gerichtlich erhobenen Schäßungöwerlye von 175 fi. ö- W., giwilligct und znr Vornahme derselben die Termine zur zelIbietungs»Tagsat)uilg auf den 10. Oktober, 10. November nnd 12. Dezember 1865. jedesmal Voimiltagö um 9 Uhr, im Amis' sihe mit dem Aohange blsummt woi-ocü. daß oie fellzubleteiibe Realität nur bei der letzten Feilbietung auch unter dem Schahlliia.swelthe an dcn Meistbietenden diiilangegrbsli werde. Das SchäpungöprotoloU. der Grund'« bnchSeftrakt lino die Lizitationsbcdingniss' könncn bei dicftm Gerichte in den a/wöhli' licheu Amtöstundcn eingesebcn wcrden. K. k. Aezirköaml Goltschec, alö Ge> richt, am 22. Juli 1865. '(1858'-8) ...... Nr7 1803. Dritte erekutive Feilbietung. Vom gcferligtcn Vezirloamte. als Gericht, wird im Nachhange zum Edikte l'om 11. Juni 1865. Z. 1274. be« kannt gegeben, daß, nachdem auch zur zweiten Feilblctnnq der auf 2611 fi. 30 kr. geschälten Realitäten des Simon ÜleiweiS in Kreuz. Urb.»Nr. 4 der Herr-schafl Kieselstein, kein Kauftusti^er erschien, am 28. September 1865. frül) V Uhr, die dritte FeilbieluiigS-Taa. sahnng mit dem Vcisahe abgehalten wer> oen wird. daß obige Realität bei dieser Tagsahnng a»ch nnter dem Schähnngö-werthe hiillangegeben wcroen würoe. K k. Bezirksamt Ncumarkll, als Gericht, am 29. August 1865, (1864-3) Nr. 1398. UeberlnMllg der dritten erek. Feilbietuug. Von dem k. k. Vcztiksamlc Land« straß, als Gericht, wird hisimt blkannl gemacht, es sei die in dcr Erekutionö« sache dss Johann Kom.ir, durch seinen Vormllnd Jobann Potoker gcgcn Ma-thiaS VaSnik vo» Ober-Piro«'«: p<'l, 62 fi. 30 kr. a»f den 28. April 1865 angeordnete dritte Flilbictung dcr geg< nerischen Realität «ur, Nklf. »Nr. 94/2 »6 Tbnrmambart anf dcn 29. September 1865 übertragen worden. K. k. Bezirksamt Lanbstraß. als Gericht, am 28. April 1865. (1870—2) Nr. 2539. Crekutive Feilbietung. Vom k. k. Vezirksamtc Egg. als Gc-richt. wird hiemil bekannt gemacht: Es sei über Ausnchcn dcö Jakob ^nl»0l von (^logovic gcgcn Josef I<>'^ von dorl wegen anö dem Schiedssprüche vom 3l. März 1863, Z. 1033. schuldiger 75 ft ö. W. l^. «. l:. iu oie rrekulive öffenilichc Vl'rslcigernng der dcm letzter» gel'öligcn. im Grnndbuchc dcr Herrschaft 5trclit) >u!> Urb.'Nr. 979 vorlommcnc'sn Rcalilät, im gerichtlich ertwbexen Schäz» zuiigowcrlbc vo» 1014 ft ö. W.. a.e> willigst und lS scicn znr Vornahme ocisl-llxil drei F'ilbielnugs'Tagsaßllngcn auf dcn l3 Oktober. 15. November uud 15. Dezember 1865. jedesmal Vormittags um 9 Uhr, in der hiesi' gen Gerichtökanzlei mit dem Anhange bestimmt worden, daß dic feilzubietende Realität nur dei dcr lchtcn Fcilbictung auch nülcr dem Schähungöwcrlhe an dcn Meist« bietenden hintangegcbcn weiden würde. Das Schä'huugsprotololl. dcr Grund-bnchöcxtrakt und dic Lizitationsbcdingnissc könncn bei diesen» Gerichte i» den gewöhn» lichtn AmtSstundcn eingesehen werden. K. k. Bezirksamt Egg. als Gericht, am 31. Juli 1865. (1887—2) Nr. 13526. Reassuminlng dcr dritten Feilbietnng. Vom gefertigten k. k. start, delcg. Bezilkögerichte wird hiemil liml> gemach!: Es sei die mit rnn Vescheioe uoin 20te» Okiober v. I„ Nr. 15575, bewilligte crtkmive ^eilbictung dcr dem Antcm Ber< »!an von Brcsje gehöngen, im Grnnd. bnche i!icl'ltnb,rg »,»!) Urb..N>'. 86/19 '1'<»m. 1. Rkif.'Nr. 29. vollommenden Rca> lität im Rcassumirungiüvrge neuerlich be> williget, lind es sei zu deren Voruabme »er Tag zur drillen Feildielllun a»f drl» 11. Okwb c r l. I.. vc>n 9 bis 12 Uhr früh, hiergciichts mit dcm Anhange angcoldnct worden, daß bicbei die Realität auch unter dcm! Schähntigöwerll'c von 3207 fi. 60 lr. biniangrgllien werden würde. Hisvon wer05n sämmtliche Kanfiu-sli^e mit dem in Kenulniß gescht. daß si^ ten Grunt'duchserlrakt. Das Schähnngs» Protokoll nod die ^izilatil'üsbedingüiffc bieramls in den gewöhiüichen Anüsstu»" ren eiliscbs» kö»»en. K. k, städt. dele^. Bezirksgericht ^'ai bach, am 14. August 1865. (1838—3) Nr. 5740, Kundmachung. Von dcm k. k. Vezoköamte Laas. als Gericht, wird dein Georg Eimpermait von Großol'Iacl nun Uübfkaünlcn Anfcnt« balics. bekaniu gsgebco. daß ibm zur Empfanglmhme dcs übcr das crclutioe Ncalflilbielungsgrslich des Tlwmas Hiti von Rannik srliai'gcncll Bescheides vom 27. Juni 1865, Z 3996. und dcr wei' tcren Erledigungen Mathias Pccek von Großoblak als Kuralor aufgestellt wor-dcn sci. K. k. Bczirksamt Laas. als Gericht. !am 1. Scptcmbcr 1865. Berichtigung. In dem i» c-cr ('aibachlr Zcilnng Nr. 201. 204 und 206 cnthaltcnc» Eoiktc, die Fcilbictilng der Rcalität des Anton ssnafel^ betreffend, hat sich ein Druck' schier cingeschlichen und ist dcr L,z>talions' tag nicht auf dcn 24. September, sondern auf dcn 2 4. Nouc m b c r l. I. angesät wordcn. K. k. Bezirksamt Feistriy. als Ge< richt, am 19. September 1865. VelllMlm Hund Derselbe ist cinc Hündin, roth. gl t>cn Hals. Der redliche Zust^ndcl'riNgN' wird eisncht. solche gcgcu cinc angcmcs^ ssne Bllohlning in oer Sl. Pclerö-Vl'r-stadt Nr. 12 abzugeben. (1929—1) Anzeige. Dcr rrssl'bcnst Grfcrtigtc zcisst dcm ''./<-Pnlililiim hil'lüit an. das; rr ftin ^'olalc l>ci»' polarster» am Vnrssplal? fi!r dic lommc»^ Wiittcrsaison n'icdcr ciüsscrichtrt hat n»d f^' c;u!^-< Märzenbier, 3Ueiue und silr gtt^e .Niiche brstcns Sorgc lra^cn U'ird. Ui» gcncigteil Zuspruch bi'lcl Ebenerdige ^ zu Handlunglü. Maqazinrn oder Kanzlcie» gecignet. sind am Ial'rmarktspwt)e Nr,2«7 sogleich zu vergeben. (1927 "2) Näberes beim Hauseil,entbümer. (1916—3s Anzeige. Am neucn Mark-e Nr, 199 ist im 1. Slocke line Wol'nung. bcstcbcnd aus 1 Eintritts, und 5 Wolm^imnirrn lubst 1 Kabinett, Küche. K'ller. Spc,sc-, Holz-uud Dachkamnicr. zu Michacli 1865 zu vtl» gcbcn. NabcrcS dasclbst im 2. Slocke. Giue Landrcalität im Werthe von l2—2NN0« st wird i» kaufe» gcjnchl (t,»ll'»chl„d» A„!iäqe ülxnumm! lit Nanziei de« A^uola»,! Dr, Älnto« 1 - $an«ll»iclilcr« PimlsfMe-Handln« lind Ll^l'sj an stall, Bilrgergassc Nr. 40 in ftira;, rinpfichlt sich mit einem reichhaltigen Lager von aukgesuchte» »cncn nnd libcrspicllen Wiener Pianoforte's «...«i Jfcmien-Piaiiino's zum Versaufe und Umtausche nnd vcrpflichtct sich, dicstlbcn uin dcn Fabrilöprciö und sclbst darunlcr sr,»»«»«» i'ail'ach zu ftndcu. (735—24) Das alleinigc Dcpot dcs Wicncr ftlycei-lift-lilfocjBi - Iii*|ue«fli-* uud dcö Glycerin - Eisen - Magen - Liqueurs fiir Krain ist bei ^Vill,«»«», !»««^»r. Apothclcr in ^aibach-Preis einer großen Flasche H fl , cincr llcincn Flasche » fl. 35 kr. Vci Bestellungen wird dic Emballage billigst bcrcchuct. ^ Hiezu ein halber Bogen Amts- und Intelligellzblatt.