Zlreitag den S. AeSmar l874. Xlll. Jahrgang Die ^M lrburger Seiwng" erscheint >eden Ssnntag, Mittwoch und Freitag. Preise — für Marburg: ganzjährig 6 fl. daldjährig » fi., vierteljährig 1 fl.i0kr; sür Austell»»ß ins Haus monatlich W tr. — mit t^ostoersendung: ganzjährig 8 fl., halbjährig 4 fl.. vlerr^uadrig Z st. JnserlwnSgebüdr ö kr. pr. Zkile. Zur PritflnVahl. I Marburg, 6. Februar. I. Mil unsereBorschlaqe: Wahl der Pfarrer und Kopläne durch die Al'chengeM'inden — sind Ztne Vicht einverstLndtN, welche oie ultlamoiltaaen Bestrebungen fürchtrn. Halten wir aber eine Rundschau im Lande und kundschaften !vtr das Lager der Gegner aus. so haben wir keinen Grund zur B'jorgnlß — Hecht dos, wenn wir ernstlich woller,, waS ivir dann geseßlich thun können und als P^irtelmänner thun sollen. Die Gesltze sind ulcht für die Dummen nnd Ftit^en geschrlebet», sondern für Ien^, welche dieselben kennen und sich klar machen, wie ein Recht mit bestem Erfolge ausgeübt ivird. Ohne solches Wissen kein Wille, keine That l B im Uebergange ou« vem Polizei« und Konkord..tsswatt in den Rechts» und Fre'heilSstaat kommt es aus die Führung an. Bleiden die Land» gemeinden von der fieih iilich gesinnten Part i, Milche in Städten und Marktorlen thre Sammelpunkte und Waffenplätze hak, verlassen, dann habev die ultramontatten GegNkr unbe^^renzlen Spielraum uns dieselben müßten Schwächlinge oder Tt)oren sein, würden sie die Gelegenheit nich! benützen. Die Fseih» tsvartei muß sich regen uvd rühren, mub siv orgauisiren. DaS uuentbeh lich« Vertrauen der Landbevölkerung ist geivonntn, sobald wir für die vl)lks- und fta^tSioirihschafillveil Forderungen derselben einstehen. Fassen 'vir nun diesen tKtilschluß, vollzieh'« «vir denselben, und wir haben bald aus der ganzen Linie gesiettt. Unter ."iesen Verhltnissen bangt unS sogar vor der nächsten Zukunft nicht, geschweige denn vor der späteren! Aber noch einmal und für immer sei eS gesagt: die Organisalion. dle wir meinen, ist die eiste Bedingung, unter welcher wir )ie Ultramontaneu aus dem Keloe schlagen. Aejthttische Wymastik. Unter den Mitteln einer vernünftigen Erziehung nimmt die üstl)elische Gyr^'nasiik eine der ersten Stellen ein und wird sich nur um so eher die verdiente Anerkennung Verichoffen, je pst cht-gstlku^r Jugeudbilduer und Fleunde einer natur-t^emäken Lebensweise für die Sache wirken. 3tt der „R. F. Presse" veröffentlicht, kürzlich ein Fachmann einen Aussatz über diesen G-^gen-stand, welchen namentlich Elt«rn uvd Erzieher blherzigrn sollten. Die Ertenntniß von der höheren Krast hat dem Bers.sser zufolge zu «iner Velkennung von d.m Werthe der körperlichen Uebungen gesühit, die sich wesentlich in der modernen Erziehung des KindkS ouespricht. Lernen, viel lernen: daS »st k^ie Losung des Tages; zu dlksem Zweck< niuß oaS Kleine täs^ltch stundenlang in rinkr unnatilr-lichen Kösperh^'liung Stubenluft athmen und sein Gehirn Mit d'M Verjchiedenjlen aniüllen. xobei e« Uiiter Anderem auch an das Aihmen veruißl, tnc^em sich dieses bekanntlich bei gelpinnter Aus. merkjamkeil nur oberflächlich vollzlkht. Dadurch ivird eine geriNt^^re Menge Äthemlufi zugesi hrl, die für den Organismus von nicht minderer B«-deutun i ist »!s die Nadrung. Am meisten abir wird bei dtr ErziehungS weise an den MuSkkln gesündigt, deren Bedeutung für die Gesundheit im Allgemeinen nicht nach Beldikvst g'würdigt wird. Die Muskeln stellen im Thierleibe das vor, was man iM gewöhnlichen Leben Mit dem Namen Fleisch bezeichnet, U"d haben in erster Linie die Aufgabe, Bewegung zu vermitteln, waS in den willkürlichen MuSkeln gewöhnlich mittelst des WiUenseinflufsts durch Zusammenzichung der Faser.l erfolgt. Die Muskulatur, ivelche mehr als die Hälfte des Körpergewichtes deS Menschen ausmacht, '.st äußerst rciäi an O.fäben und Nerven und datin liegt ein tnächtig,r Thkil ihrer Bedeuiung für das Leben. Je mehr ein Körpkrtbeil durch eigkne Mus-kelthätiiikeit bkwegl wird, desto mehr Blnt fließt dcms'lbcn zu und desto lcbhaiier ivird »n dkm!«l-den d«r Eloffwechsel, desto besser wird er ernährt. Ein vergl'ichender Vlick aus den iechlen und linken Arm eines Hcchtcrs beweist die Richtigkeit des Gesagt'». WerdiN nun große MuSkelgruppen in Thä-tigkeit geiktzl, so ivird auch dem Sioffwechskl ein größeres Gebiet tröss«tt und damit die »^llgsmeine Ernährung besördelt. Aber der Mensch besitzt auch solche Muskeln, ivllche, ivie die deS Herz'ns, M.'gens u. s. f.. dem Einfluß des Willens entzogen sind; diese siltd NichlSd.stvivkni.er den Geietz'N der Mitb.wegung der ivillkürlichen Muötkln unierivorsen, und daraus erklärt sich das Hkrjflipfen bei stäik^rcr Muskellhäiigtei», die gute Verdauung bei Menschen, die sich v el vsw^gen u. >. s. Von der anderen Süle aber erklärt di'ser Umstand auch die E"tsictinng zahl- Ueuilleton. Kit Zlnuidlr-Wor^til. Bon H. Schmid. (Foitsetzung. ) Er kam aber nur mit einem Arrtt in d,m w'ißen Ltii't, futlev de^ ividerspenstigen Aerm-^ls zurrcht und ri f IN ft.iger,d.M Unmuih: „No. Will Mich der Kütel auch noch ärgern? Ich will jetzt einmal zeigen, wer der Herr im Haus iil. ich will dem grantigen Ding drn Kopf zurtchi setzen!" „No', da bin ich,' V Schwelle si'hcngebliebtn war. „We«n Du mi> Mein' Äopf z'-echt sitzen willst, waS Haft dcn n^ch» her an mir ausz'setz n?" Der Bauer, sch^n drrrch die unerlvartet. Unterbiechung überrascht. iv.^r eS noch melir durch den Anblick dkS Mädch?»S, der g.,nz dazu ange« than schien, daß eS schwer ivar, etwas in Wi'k, licht it daran ouSius.tz.n. DaS Madchki, n'ar sich dessen wohl bewußl. Wie heiausjordernd hatiest^ den einen A m auf die Hüfte gestemmt, irährend der and-re die blendend iveiße spitz-nbeietzle Schürze balo aufzog, als schicke sie iich an, l^en N'vorst henden Tas l darin auszulelen. Dem Alten blild. wie schon einmal. 0aS Wort im Munde stecken. Mit unoerkennbirem Wohlg^s.'Uett tii'ig sein Auge »n» dem lieblichen Geslchie und d,r ganzen geiv nnendrn Eischeinung des Mädchens. Stasi Ivar wirtlich eine G. stall, ivelche al» Urvild zu dem betannt n und überall oernleile«^ den G'Mäldt dienen tonnte, auf welchem ein ^achenauer Mädchen in vollem Slaate, aus die geteeuzteii Arme geslützi, auS einem mit Reden utnivahstnen Fenst«? siiaut, als iv irie sie d S 'ZulschtN, der wiiidig iei, sie zum tanze zu 'uhr^n und zum All.ir. S'asi tru.^ noch ganz d>e Fracht d.r d.tMali.i'N Zrii, die j tzt «oll in schivachen Ukbersesten vorhanden ist ^ es mög'v iniljezu vierz g Z.ltre jein, seit die Gcstzivte sich ^ugtlragkN h.'t —, ilir rnch.S, nußvlaunes Haar i^ar in tunslr'icdr Zöpse g-flachte», w.lche sich breit an die vollt" rolhtN Wan.en ul.schlosscn und dann um.«tschla.ten und unter dem Hut» fest g slrckt ivareii, deisen breite, iniv'ndlg mit blak-rathei^ Selde gkfällelte.^>empe keck .»ui dem wohl gerund'ten Kopl< f^p Uno das l»icht belchallct< lNesilit init einem gefälligen Widersch ine überzog, von ivelchcm iriitdilk die breiten, ruck'väris her'b» h ingenden und daun nach vorn gezogenen'.t^änd.r mit ihrem frischen GrrSgrün und den Gold-fransen sich ang.n.hm abhobtn. D'S schwarze, Mit glänzenden Silberk'tten reichoerschnürt' Mieder ließ durch se ne Knappheit enenjo die Schll^nk-he t dts Wuchses, als die ak'muthigk j^ülle der Gestalt erkenn n, und d>e w'ißen bis an die Mitte deS Ob.rarmeS rnvenden Aermel dienten rilit ihien breiten Falten ebenfalls dazu, die träsiige Rundung der Arme h rvortr't'n zu lass.n, ivelche d r feinsten Stäc'>tesln nicht zur Un hre g leicht hätten, wtN.' nuch die F^rbe die arbeilSgcwohnle Tocht'r der Berg«' nicht verkennen ließ. „No', was isi'S Vater?" fragte i'ie iv ed«r, al)lt Schiüs'l kllli'v^ln und dic!hUl zuflittien hoisn. d.'ß da» ganz? HuuS gezitleu Hai. Du lalli st sdon lang nnt ra egs s.in, uiid jetzt hast die Svüssel Mit der W iti' zeslchla.,en . . „In, Vieler?" unt.rbrach i^n das Mädchen, übir d.si n reizende Zuge ein tiubir Sch.iiten flog, wie Regenschauer über eine blühende Land» jchaft. „Ich soll die Schüsi l zerschlagen haben? N <, was tv'ird man Mir noch Alles aufhallen! reich« Leidm bei Menschen, die sich wenig bewegen. Die UnterlkibSVollblüÜgtelt, welche alS die häufigste Ursache der vielverbreiteten ^Nervosität", sowie zahlreicher UntcrleibSstörungen angesehen werden muß, sie ist nach Airchoiv daS Ergebniß einer slrungen Thätigkeit der Herzmuskeln. Nicht weniger mächtig ist aber auch der Einfluß der Muskttthätlgkeit auf das Nervenleben, namentlich nach i)er sensiblen Seite hin. Dieses äußert sich bekanntlich, wenn wir von den höheren Gehirnsunklionen aiisehkn, in motorischen und ttnpfindenden Leistungen. Diese zwei Richtungen stehen aber zu 'inander im umgekehrten Verhältnisse. Der durch seine angestrengte Muskelthätigkeit gegen zahlreiche Nervenleiden gestählte Bauer tiildet nach ditser Seite den dirtktesten G'gensaß zu Der hysterischen Dame, welche die Muskeln ihrer Dienerscht,ft und ihrer Pferde statt der eige« uen in Anspruch nimmt. Dt^b nun eine Erziehung, ivelche die Mus-kelthätigkelt vernachlässigt, nicht ohne Einfluß ans die Clltstkhung jenes HeercS von Nervenlelven bleiben kinn, an denen vniere Generation, besonders in den bemlttelten Ständen, siecht, braucht dem Gksagtin nach mcht erst hervorgehoben zu werden. Es kommen aber auch noch andere Bezie-hungev der MuSkeln zur Gesundhkit in Betracht. Die Brusthöhle wird in ihrer Lichtung ebenso gewiß durch die Thätigkeit der an die Rippen angehefteten Muskkln beeinflußt, wie die normale Form der Wirbtlsänle von dem harmonischen ^usa umeuwirken der Rückenlnuskeln abhängt. Eine Vernachlässigung der entsprechenden MuSkelthätigkelt wird daher ebenso leicht zu ungenügender Ausweitung dtS BrustraumkS führen, in der Mkister Virchow eine d^r häufigsten Ursachen dit lange nicht, jene Schäden der Erziehung auszugleichen; denn es tverden dadurch außer den Beineii nur welilge andere Körpertheile in Anspruch genommel». Auch das Turnen leistet nur be: ganz gesunden Leuten männlichen Geschlechtes daS Gewilnschte. Aber schon bei der leisesten MilZ gestaltung wirkt eS eher s^ädlich, liiiil der Turnende bei scinen Beivegun-t^en eben nur jene Muskeln benützt, welche ohne« dies die stärkeren sind, und damit jene Dishar-Moni.' vermehrt, welche doch die eiste Ursache der Mißbildung ist. Die athletischen Krastübungen, die zumal bei Mädchen Nicht ohne Einbuße von Anmuth ausgeführt zu mei^den pflegen, können unmöglich auch jenen tvohlthäligkn Einfluß auf den (Äesammt-organiSmus üt)cn, tvie eine grregeltl', die Harmonie dtr Funktionen im Au,e habende Bethätigung deS Äuskelsystems, die, wenn gehörig überwacht, noch den großen Vortheil dielet, mit der Zeit dem Körper jene Anmiith zu verlcilien, welche die Schönheit erhöht, di se aber dort, wo sie fehlt, bis zu einem gewissen Grade ersetzt. Man hat jene Lücke in der weiblichen Er. zichung IN den skandinavischen Ländern, ia welchen man der Jugend viel Sor.,e zuwendet, auszufülleu getrachtet und durch ein eigenes System der „ästhetischen Gymnastik" liei Damen aus Kräftigung deS Körpers und Entwicklung seiner Formen hingewirkt. Die schönen Gestalien, der Adel in allen Bewegungen, dem man dort bei jungen Mädchen in den Pennonaten begegnet, le,it ein glänzendes Zengniß von der Bedeiitung jener Methode ab. Die möglichste Verwerthung deS reichen Kapitals sür Gesundheil und Anmuth, welches die Natur dem Menschen in Form seiner Muskeln Verliehen, sie kann durch jene zwei Behelfe lange nicht erzielt werden. Dazu kann nur eine den physiologischen Anforderungen entsprechende Reihe von Körperbewegungen dienen, welche ausschließlich harmonische Entwlckluitg der einzelnen Körpertheile im Auge i»at. Damit ist ein mächtiger Schritt geschehen, um die Versöhnung von Stoff und Krasr in der anmuthigsten Weile anjudahiien und daS Gilte Mit dem Schöneii zu verbinden. Znr Geschichte des Eages Wenn die Bischöfe sich Nicht fügen, dann sollen von der Regierung entschitdnere Vorlagen — tvie jene in Dentschland — einge« bracht 'Verden. Daß die Bischöse widerstreben, zeit,en die Erklärung'« der ,Fircher.fürsten" voa Linz, Br>xen und Seckau; die übrigen werden folgen — in der Ordnung und auf jene W.ise, die Rom vorschreibt. Dies allein ist gewiß. In Kann ich dafür, daß die Schüfsel nichtsnutzig war? Ich hüb sie nur ein Biss.l fest auf den Herd hingestellt, da ist sie gleich auseinandergegangen." ..Nit wahr ist's," fiel ihr die Frau von der Ofenbank her in's Wort. „Eine eiserne Schüssel mußt' brechen, wenn man sie so auS Leibcekräften ausstoßt, wie Du in Deinem Zorn gethan hast." „So?" entgegaete daS Mädchen, dessen blaue Augen in unheimlichem Lichte zu funkeln begannen. „Da soll ich liiohl nit in Zorn kom^ men? Ich svll wohl ein Stock sein und st'l! halten und auf mir trommeln lassen? Kann ich dafür, wenn mich die Mah'm allemal zum Zorn reizt?" „Kreuz Birnbaum!" rief dtr Bauer dazwischen. „Werdet Ihr bald still sein und mich auch zum Wort kommen lassen? Die Schwester hat ganz Recht! WaS brauchst Du darüber so auS'm Häusel z'kommen? Sie hat nichts Unrecht'? verlangt, wenn sie sagt, daß Du die Weih' in die . selchte oder dle schmierigen Eier an mein schön's Korset'l hinkommen unv mir Flecken hlnein, machen." Die Frau war voit der Osenbank aufgestanden, hatte beide Arme in die Hüsten geltcmmt und sah nun den allerdings etvaS Verblüfft dastehenden Bauer mit mitleidigen Blicken an. „No'. ivas stehst jetz' da, ivie ein Spatzenschrecker, und hörst zu und sa^^st kein Wott? Du sollt'st Lapp heißen, anstatt Lipp. — Ist dies das Don-nerwetter, mit dem Du dem Madel den Kops zurecht setzen ivillst?" „No' ja." antwortete der Äauei', „ich kann ihr den Kopf doch nit lileich abreißen deßwegen l WlNN sie halt die Schüss l durchaus nit tragen will, so ist ja dec Welt auch noch liit der Boden aus! Könnt' ja auch sein, d^-ß sie sich schmutzig macht, und dann weiß ich wirklich nit, warum die Grttl oder die Ursch die Geschicht' nit auch hinunteitragen kann in die Kirch !" (Foltsetzung folgt.) Bezug auf die verheißenen Voi'lagen bleiben wir einstweilen noch ungläubig. Die Hoffnung, welche die Partei deS „Vater, land" au fein Z - r w ü r f n i ß D e u t s ch l a n d S und Italiens gesetzt, ist sürz diesmal zu Wass-r geworden. Die Antwort, welche der italienische Minister des Aeußern aus eine Anfrasie in der Kammer gegeben, läßt darüber keinen Zweifel mehr: die freundschaftlichen Beziehungen und die gem infamen Interessen beider Reiche wurden zu rückhaltlos betont. Die französische Nationalversammlung hat die Einkommensteuer verworfen ! Nich: mehr als billig von dieien OrdnungS-machern! Die Versailler dürfen doch nicht einer staatSwirthschaftlichen Neuerung beistimmen, welche von der Partei der „llnordnung" beantragt worden und können doch nicht eine Steuer ein-führen, welche den eigenen Geldbeutel empfindlich trifft? Vermischte Nachrichten. (Zur Naturgeschichte deS französischen Romans.) Die Lobecren der „Marienblume" (Geheimnisse von Paris) ließen den „Kourir FranyaiS" Nicht schlafen. WaS lvar da zu thun? Der „Kourir FrangaiS" hatte sich van der Lüsternheit deS Publikums nach Geheimnissen überzeugt und war nicht mit Unrecht der Ansicht, ein packender Titel wäre die Hauptsache und würde dem Blatte eine Unzahl von Abon» nenten zufiihreu. Antmar Joly wurde beaustragt, einen englischen Romanschriftsteller zu ersuchen, die „Gel^elmnisse von London" zu schreiben. Der Engländer schickte ein tödtlich langweiliges Ma-nu'kript ein, dessen Drucklegung ein müßiger Streich in daS Wasser gewesen wäre. „Roch ist ttichiS verloren", sagte eineS TageS Antmar, „ich kenne einen Mann, der unS auS der Verlegenheit reißt". Er ging zu Feval, der mit seinem tveißen Wolse die allgemeine Ausmertsalnkeit auf sich gelenkt hatte. Wie ein Sturmivind brach er bei dem Berühmtgewordenea ein. „Waren Sie in London?" — .Nie". — „Kennen Sie die englische Literatur? — „Nicht im geringsten." --„Sie sind unser Mann; ich bestelle also einen Roman von 150.000 Zeilen: „Die Geheimnisse von London". Sie liefern mir von morgen an die erste» fünf Feuilletons. Da haben Sie 5000 Franks alS Vorschuß". — „ES ist aber rein unmöglich!" erwiderle Feval. — W^rum? Was schreiben Sie da?" — Die ZiifallSgesötjrten." — „AuSgi-zeichn-t! DaS ist uiiser Flll, daS brauchen wir!" rief Antmar, indtM er das Manuskript durchblätterte. „Wir brauchen nur die Nameu ab-ziiändtln; starker Nebel Mllß hinein, Kabriks-schlotte dürsen Nicht j-hleu, und viel Brandy muß v-rtilgt werden. Wkchseln Sie nur die Szene und vollenden Sie die Arbeit unter der Flagge EnglaitdS; das Uebuge wird sich finden". — SechS Monate später lvar der Romaa serlig und hatte bet der Veröffentlichung ungeheuren Ersolg. (Ä ch u l p s l e g e.) In Preußen werden ki'instig die Schultitlsäumnisse als Uebertretungen geahndet uitd trifft oie S:rase Zenen, »tvelchem die Erziehung des KindeS obliegt. (Der größte politische freisinnige V e r e i n O e st e r r e i ch S.) Der „Liberale polltische Verein sür Ober-OeNerretch" zählt 2606 Mitglieder. Außer den gewöhnlichen Versammlungen IN Linz ivurd.'u l873 nicht iveniger als 2l Wandervcrsammlungcn in allen Theilen des Landes abgehalten. Seit der Gründung (l869) hat dieser Verein 306.310 Flugblätter Ul'd Schrillen versandt, darunter iM verflossenen Jahre allein 75.530. (Zum Selbstmorde des General G a b le u^.) Die Verluste, lvelche General Gab. lenz an der Börse erlitten, betragen über 300,000 fl. (Neue Schuld der G e m e i n d e W i e n.) Der Gemeinde Wien ist eS gelungen, Vierzig Millionen Schulden im Znlande zu mache t. Marburger Berichte. (G ew er b e.) Im Jänaer wurden beim hiesige» Stadlamt folgtude Gewerbezangemelde^l Greis-lerei, St. Magdalena, Viazeaz Nell — T z^lerei, Kärntneivorstadt, Alois Forste? — Schuhmacher«», Stadt, Domgajie, Jatol» Zollenstein —Saltlerei, St. MtZgdalena, Stcphan Weranitsch — Spen^-lerei, Grazelvorstavt, Aaton Jell^k — GreiSlerei, Stadt, Draugafss, Anna Leth — GreiSlerei, Stadt, Domgafle, Anna HoinW — Fort^piano-AuSleihgeschäft, Stadt, Herrengasse, Justine Tauch, mann Liqueursatirit, Sladt, H^rrengasse, Gultav Pirchan unt» Joseph Poct —^Uhrmacherci, Stadt, Herrengafse, Anton Sulz — Verlaq von Papier und Schreibrequisiten, Stadt. Bur^^plaß, Johann Gaiher — Erzeugung von GypSfiguren, Stadt, Biktringhosgasle, Alsonso Mariani — Friseur- und Rasirgeschäft, Stadt, HauptplaK, Xarl Raisch — GreiSlerei, Stadt. Viktrioghof-gossk, Georg Dreivenschet — Messerschmiede, St. Magdalena, Franz Schurai — GreiSlerei, Stadt, Postgaffe, August Groß — Tischlerei, Stadt, Schlossergafse, Martin GölleS — Schuhwaaren' Fabrik, KSrntnerv0lst^,dt, Anton Kleinschuster-Oasthäuier wurden eröffnet: Stadt, Kasernplatz. Johann Petet—Grazervorstadt, Zoieph Ammin-ger — Stadt, Kärntaergasse, Antonia Gasperitsch. (Jahresliste der Geschwornen.) Auf der JahreSliste der Geschwornen dts Kreis-gerichtes Cilli fi»r daS Jahr 1874 befinden sich 18V aus der Stadt Marburg, nämlich die Herren: Ludwig AlbenSbcrg, Handelsmann. Ferdinand Auchmann, Fabriksvirektor. Dr. Friedrich Babiuk. Advok.»Konziplent. Anton Badl, Hausbesitzer. Franz Bindlechner. Hausbesitzer. ^tudioig Nitter v. Aitlerl, t. f. Notar. Franz Druckmüller, Hausbesitzer. Dr. Ferdinand Duchaisch, Adoofat. Dr. Ferdinand Domlntusch, „ Dr. Anton Clschnig, Direktor v. Lthr.»B.'Anstalt. Josts lKßl, k. t. Ot>errealschul'Direttor. Johann ErHardt, Hausbesitzer. Franz Faschjpg, k. k. Realschulprofessor. Anton F'tz. Housbtsitzer. Karl gluitier, .. Alois Frohm, „ Alois Felber, „ Sylvester Fontana. Handelsmann. Jovaul» Gulscher, t. k. Gym.-D'rettor. Johann Girslmayr sen., Hausbcsitztr. Thomas Götz, ^ Joseph Gilg, ^ Dr. Jos,pH Glantschnig, Advok..Koazipiolf Nilscht. k. k. Gym.'Lthrer. Josrph Nob, Apolh'ker. Franz Oehm, Hausbesitzer. Georg Ogrlßet^, HandclSmani. Jakob Purgay, k. k. Gym.-Lclirei^. Franz Pichler sen., Hausbesitzer. Gustav Pirchan. „ Franz Perko, Jodann Pichs, , Jakob Petternel! „ Julius Psrimcr, „ Robkrt Pirimer, „ Heinrich Peer, „ Alois Quandkst, „ A. D. Reibenschuh „ Franz Rausch. Advok.-Konzipienl. Max Rast Baron, HauSbesi^rr. Johann RabaS, Zimmermaler. Aldert Rnchmeyer, Zuckerbäck r. Dr. Joseph Ribitsch. Advot.-Konzipient. Franz Robitsch. Let)rer dtr L^.-B.-Anstalt. ^lail RkUtcr, Handelsmann. Dr. Malhaus Re-scr, k. k. Notar. Frrdinaiid Schnabl, t. k. Gymnasialprojessor. Joseph Schaller, Arthur Stkinwender, „ Lehrer. Dr. Johann Sernrc, Advokat. Karl Scherbaum, Haukbesitzer. Johann Schetiau. „ ^ Franz Schkin, „ Joh.inn Schvann, „ Franz Stampfl, Frariz Schosi.rltsch, „ Dr. Joseph Stöger, Felix Schmit-l, „ Frar-z Schmidl, „ Le^'pold Schnurer, „ Johann Suppan, Handelsmann. Anton Sch.ikl, „ Geor^, Sulz, Uhrmacher. Dr. Joseph St^pilchne^lg, Advok. K^nzipi. Richard Wolf, Hausbesitzer. Johann Wolf, „ Slmon Wolf, „ Johann Wibmer, „ Nikolaus Weiß, „ Johann WitSlhaler, „ Jos.ph Wolf, „ Michael Wreßnig, Joseph Wkßiak, Krämer. Ludwig Zintauer, Hausbesitzer. Johann Zieserl, „ Johann Zass, Krämer. (Arbeiter - Bildungsverein.) Ja der letzten Sitzung deS Arbtitkr-Bildungö« Vereins wurde Franz WiesthtUer nkuerdinz^S zum Obmann gewählt; die übrigen Ausschußivahlen finden am 15. Februar stall. (Landwirthschaftliche Filiale.) Morgen 3 Uhr Nachmittag wird in dem Saale dir B'zirkövertretung eine Sitznng der landivirth« schafllichen Filiale abgehalten — die Ta^eSordnunt« ist solgende: Richtigstellung der Matrikel der Fillale — Neuwahl des Vorstehers, seines Stell-Vertreters und der vier Ausschüsse - Rechenschosls. dtricht der Filiale, Bestimmung deS Filialbe,-trageS itnd Wahl von zwei Rechnungsievlsoren Berathung der für die allgemeine Versammlung beslimmkcn Geljenstät,de — Vorschläge zur BelhtiiuNl, der Mitglieder, SchuUehrer und Land-lvirtije mit Prämien und Medaillen — Wahl von zwei Abgeordneten für die 50. allgemeine Bnsammlung. (Wein bausch ulk.) Am 9. Februar Vormitta,, 9^, Uhr wird in der Weinbcuschule eine öffentliche Weinkost vernnst.'ltet, bei ivelcher ungefähr sechsundzwanzig Sorltn Weine, Produkte deS Anstalts «WungaitenS zur Kost komm n; darunter befinden sich außer den verschiedenen behandelten Weinen und gemischten Traubengattungen retrie Sorteniveine vom Gutedel, Sylvaner, Wälschritsling, Mosler, Ru-länder, Ortlieber, KleinrieSling. MustaleUer, Blank, Kolner, Zimmltrauoe, Kauka, Burgunder aus der, Jalzrgängen 1872 und 1873. (Aus dem G e r l ch t s s a a l e.) Die Schlupverhandlung im Fal^e 0es >^"ekrn Hermann Wersche, Handluntjslktirling, gegen Herrn Franz Tscharmann, Schlvßkaplan, dlide in Schlei-n'tz, dltreffend thätliche Ehrendcleidigung war auf Donnerölag, 5. Februar Nachmittag 3 Uhr anberaumt. Wegen Clkroukung des Herr« Dr. Sock halte der Auskultant Herr Vorteregger die Leitung der Behandlung übernommen. Der Kläqer war mit seinem Vertreter Herrn Dr. Miklautz, ^er Angeklagte Mit seinem VertlZeidig.r Herrn Dr. Zpavitz erschieneil. Vier Zeugen und ein zahlreihes Put,likum ivaien anlveselr Verlheidigcr sprach gleichfalls IN diesem Sinne und der Bergleich ivurde endgilllg adjieschloffen. Die Zeugen verzichlcten zu Gunslcn des S^ulfondeS auf ihre Gebühren. (Aus h i l f S ka s s k»B er e i n.) Heute AbendS halv 8 Uhr wird im Casino>2pe>sesaale rine Ge-neral-BeisammluNsi dirseS ^^^ertineS ab.'.ehilten. Letzte Wpst. Die Versammlung der Ultramontanen in Gra^ h die tonfesfionrUen Gesetze alS einen Eingriff «n die unveräußt rlichcn Äechte der Kirche t»ez ichnet. Das Hauptblatt der Jun.^slovenen (Tlovensti Na> oo) vcrlangt die Einführung der Civileh? und die Aufhellung der bischöflichen Stminarien. Vft'nhclm ist gegen eine Kaution vou einer Million Gulden auf freien Kuß gesetzt worden. Eingesandt. Thierquälerei. Samstag i^en 31. Iäniier fuhr ein Mann milten durch daS dichle Ätenschengewoge auf dein Hauplplatze ganz unbch^lli.^t ri'. Schrvein. DieseS war Mtl den schon geftsseilen Füsseu an die Wag'nleitcr gebundei»; eS lag ailf dem Rülkeil, der Kopf auf dem bloßen Holze; ob ter übrige Körper etlva eine Vtlol)unlerlage Halle, konlile im Gedränge nicht beobachtet werden. — War das Thier leb nd oder todl? Trotzdem der Kops anschlu^^ und heftig ge, ritlt.lt ivurde, lag es da regnungslos, ohne ZchmerzenSton; mindestens war es l)iS zur Cm-pfindungSloslgkett betäubt. DaS mag wohl nicht der erste F.lll solcher Tran^^portSweile sein, und staunend fragt man sich, lvie der Unmensch sich g'traut, Mit seinem Aas getvordeiien Marlerobjetl eine Stadt zu durchjieherr, nio ötadtphysikuS. Kleischbtschaaer, Polizet und andere Organe ,hreS sanitätSpoliz-itichen Amtes walten? Man fahndet aus Hunde und Katzen zur Zeil der B.ehseuche, duldet aber zn^^l ich diö gejttzwidrige srkelhafle Schauspiel, daß auf voiliegende Art zu unserer Nahrung b stimmtrS Bieh li.»i>li. «Ivr (l04 per AR IH74 : o«. v^. tt. Eine elegante Wohnung mit 4 Z'mmcrn. Kabinkt. Küche. Speisekamm r. Keller und Zugchör wird vermiethet unv kann am 1. Mai bkzogktt werden: Tegetthoffstraße Nr. 104. Anfrage im 1. Slock. , (102 .^u Kl'rpachten (97 ist eine Mahlmühle mit 4 Gängen und einer GrieSputzerei auf beständigem Wasser mit oder ohne Oekonomie, 20 Minnten von der Bahnstation Vtaria-Rast. Nähere Auskunft ertheilt der Eigenthi. »er A. Zintauer in Zellniz. Ein Lehrjunge, der slovenischen Sprache kundig, findet in einem hiesigen ManufakturAeschäfte sogleiche Aufnahme. Anfrage im Comptoir dieses Blattes. 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Bericht deS Bezirksausschusses über die Differenzen zwischen der Borschreibung und Ab-stattung der Bezilksumlagen der Jahre 1867 bi» 1872. 2. Antrall des B^rk^ausschufseS auf Wahl kineS ComitöS von 8 Mitgliedern zur Prüfung der Bezirkskosten-R'chnung pro 1873. 3. Vezirkskosten-Vora-'schlaq pro 1874. 4. Eins reiten der Gemeinden F'auheim, St. Jakob in Windisch-Bülzeln, Loka. St. Lorenzen a. d. Kärntneibahn. Mauerbach Ziglenzen und Zmollnig um Bewilligung höherer Gemeindeum-lagcn pro 1874. 5. Antrag deS Bez rksanSschusieS. sür daS Jahr 1874 da« Schulgeld für sämmtliche schulbesuchende Kinder drS BizirkeS in vollem Betrage aus die Bizirkskassa zu übernelimrn. 6. Bericht tieS Bezirksausschusses über die zwischen dem steiermäklschen LandeSau^schusse und dem Bezirksausschüsse über die Höhe deS pro 1873 an die b.iden dicsb z>rkigen Bezirks-!chulfondc kibzuftlhrenden Bolksschulkost.:nbeltragts bestehenden Differenzen. 7. Einschreiten der Gemeinden Gams, Rosbach, Tresterniß. JilloweK und hl. Kreuz um Bewilligung zur V r.iiiiguna »n Eine OrtSge-melnde unlcr dem Namen „Gams b. Maiburg." 8. Einschreiten der Gkw inden Jaring und W^igen um Betvtlligung zur Vereinigung in Eine Ortsgemeindk unler d m Namen „Ja lng". 9. Antrag des B zirksausschusses aus Ueber-gabe der in der Vi'rivahrung deS BezirköauS-schuss's blfittdlichenKrlegsprästatioiiS-Obtigationen betmfs derin Aeal strung^- und Berthe lungs-Bera' lassung an die k. k. Bezirkshauptmannschaft Aiarburg. 10. Antrag des VezirksauSschussrS auf Auflassung der hiesigen Bezirksth er^irztenest ll'. . 11. Einsctlieitfn bei G.meinden Ober^Zt. Kunigund, No^bcch u»d GamS um Erklärung der Beibln^uNs