Nr. 205. Montag, 7. September 1908^_______________121. Jahrgang Mbachen Mum Vränumerotlunsprtlö : Mit P ostvel I ei, b» n g : ssaiizjaliriss N0 «, halbjähri«, <5 «, Im Kontor: nanzjHlirln ^ « li, halbjHhiig ii X. Für die Zuslellm'a in« Hau« yanzjähriss z x. — InsertiunSgebühr: Fiii llcins Iulelatt ? b<« zu 4 geilen 50 k, größere per Zeile lli l,; be, bftercn Wiederholungen per Zeile 8b. V Die »^nibacher ZeiNmg» «scheint täglich, mit «u»nahmc ber 3onn und Feiertage, Dir «dminiftration deftnoe! sich Milloiiösllahe Nl. !i0: die «edaltion Tülmalingassl' Nr, 10, Eprechslunden der Nebnttion voi, »< bi« l« Ul,l vl)lmittag«. Unfranlirrte Vr,ctnltus und Unterricht hat dem Professor am Staatsgyinnasilini in >iraiiibnrg, Eugen I a r c eiiie Stelle ain Ersten ^taatsgym-nasiniii ill Laibaeh verliehen. Der Miilister für >inltl>s und Unterricht hat ernannt: 5 u w irkli ch e n L e h r e r n an Staats - in i t t e l s ch u len: die Tupplenten: Dr. Simon D o l li r vonl Ersten Staats gymiiasilüil in Laibaeh für das Staatsgymnasilim in 5l rain burg, , Johann H ilIe voii der deutschen filial-anstatt des Ersten Staatsg^iniiasiunis in Laibach fiir das StaatsgDiiUlasiuin mit deutscher Unterrichtssprache daselbst, Walter O b r i st van der Staatsrealschule iu Laibaeh für die Staatsrealschule in Prosmitz, Stephan P o dboj vom Ersten Staatsgym-nasiuin in Laibach für das Staatsglimnasium in ,^lagenfnrt. Mar S e v e r uoin Ersten Staatsgyillnasilün in Laibach fiir das Staatsgyilinasilim in Rndolfs-ivert, Anton S u >« n i k voni Staatsgymnasium in >i rain burg fiir diese Anstalt. Nach dem Nmtsblatte zur «Wiener Zeitung» vom 4. Septem-bcr 190tt (Nr. 204) wurde die Weitcrverbrcitung folgender Preß'rzeuqnisse verboten: Nr. 35 «8ml<^nv»Il^ 0kxor» vom 20. Aussust 1908. Nr. 12 .ralik. vom 21. August 190ß. Mchtamtlicher Heil. Die Vcrtcidigunststläfte Dänemarks. In weiten kreisen Däneiiiarks wird die '^lage ledhaft besprochen, ob es in naher Zliknnft ge.iiigeii werde, den Reichstag für eine ^enordnnng der Verteidigungsl'räfle des Bandes zu gewinnen. Tie aud.'lie^iernnasanhänssern bestehende Mehrzahl der parlainentarischen Verteidiqnnliskoininissio^, dk erst kürzlich ihre vor llVi: Jahren beqonnen^n Ar-bliten, abgeschlossen hat, hat einen Vorschlag aus' gearbeitet, der, wie man der „Franks, ^tg." ans Kopenhagen schreibt, lwin (^eneralstab wie von allen kommandierenden (Generalen als ganz ver-f(hll bezeichnet wird, lr>eil er Kopenhagen gege«- die ^andfeile zn einer offenen Ttadt maehen will uno die Erlveiternng nnd Verstart'nng, der Vefestigun gen gegen die Teeseile besürworlel. ^iaeh dem, was verschiedene Zeitungen zu verstehen geben, scheine, die Negiernng gewillt, diesem Vorsehlage ihre Zn-stiminnng zu geben. Tich-'r sei e,ö indes, das; die Erste Kammer des .'lieichstages nienials einen Ver^ teidignngsplan annehmen werde, der nicht im vor ans von den militärischen sachverständigen gut geheiszen lvorden sei. Die Anssichk'n für eine )ten-ordnung, scheinen, somit nngünstige zu sein. Ver schiedene Anzeichen der letzten Tage deuten indes darauf hin, das; eine große Anzahl der Wähler der Regierungspartei mit dem von der Mehrheit der .Commission vorgeschlagenen Plan keineswegs unbedingt zufrieden sei' mehrere Zeitungen, die sonst die Negiernng unterstützen, haben ihrc ^eser daranf aufmerksam gemacht, das; eine Durchführung des Vorschlages der Mehrheit politische nnd ökonomische l^efahren heraufbeschwöreu lönute: wenn Kopenhagen nur gegeu die Leeseite befestigt werde, während man die ^andseite ganz offenlasse, werde man in England wieder Verdacht schöpfen, daß zwischen Dänemark nnd Deutschland für gewisse ivälle Vereinbarlingen getroffen worden seien, die für, England nachteilig werden könnten. Ein solcher Verdacht könne, selbst weim er völlig unbegründet ist, eine tiefe Mißstimmung gegen Däne. mark in England erregen, nnd man dürfe nicht vergessen, daß England den Dänen in wirtschaftlicher Veziehnng empfindliche V.'rlnste znfügen kann. Die ägyptische Verfassun.qsfrage. Eine Mitteilung ans London betont, daß oic ablehnende Haltung, welche an den maßgebenden englischen stellen gM'nüber den zur Einführnng einer Verfassung in Aegypten drängenden Versuchen eingenommen wird, dem ^landpunkle des weitans größten Teils der, politischen kreise Englands entspricht. Einzelnen abweichenden Ttimmen der öffentlichen Meinung dürfe unter solchen Um-siänden kein (^elvicht beigelegt werden. Die l^Ieich-güttigkeit, mit welcher die Iungtürlen den Ansprn--chen der nnter ivührung Ali >lamel Bens nach >tonstantinopel entsendeten Abordnnng ägyptischer ^l'alionalistel^ gegeniiberslehen, wird in England mit ('',enngtnnng loahrgenoinmen. Es wird von be-rnfenen Politikern betont, daß es nnznlassig sei, anf Aegypten den gleichen politischen Maßstab anzuwenden, wie auf die Türkei, daß bei der Ent» Wicklung nnd Ansgeslaltnng des Mlandes eine an-dl.re Methode befolgt nnd znmal ein anderes Tempo eingehallen werden müsse, als in der Türkei. In der letzteren scheinen, soweit sieh dies nach dein bisherigen l^ange der Dinge benrteilen läßt, günstige Bedingungen dafür gegeben zn sein, daß das hoch bedeutsame Werk der Umwandlung des ottomanischen weiches in ein verfassnngsmäßigeö ^laatswesen in nicht ferner Zeit zn glücklicher Durchführung gelange. 3olche Vorausfetznngen schien dagegen in Aegyplen, lvo die materielle nnd moralische Hebnng des Bandes, sowie die Tehaf-fnng der den jeweiligen fortschritten entsprechenden Politisehen Einrichtungen sieh nnr allmählich in langsamer Weise vollziehen könne. Eine Mitteilung ans >lonstantinopel verslll^n, daß man sich dort in den kreisen, die für den fetzigen l^ang der türkische» Politik maßgebend sind, jeder noch so leichten Ermunterung der auf die Einführnng einer Verfassung in Aeglwten abzielenden Bestrebungen enthält. Es steht fest. daß von jungtürfischer Seite kein Ansporn zn dieser '^ewe- Feuilleton. Die rote Fahne. Nach dem Russischen des Gars in von Feldscher Hlustiliov. (Schluß.) Als Ivanov noch die Tchulbane drückte, hatte er von emem Kameraden gelernt, ans Weiden zweigen flöten zu machen. Er höhlte die Stäbe aus, bohrte Locher hinein nnd spitzte ein Mundstück daran. Jetzt ging er in seinen freien Stunden lnn nnd verfertigte Weidenflöten, die ihm zwei >lopeken Pro Stück brachten. Ein ihm bekannter Schaffner nahm die fertigen flöten mit in die Stadt zum Markt. So tat er auch zwei Tage, nachdem, er die ,frml getroffen hatte. Das Messer im Stiefelsehaft. durchschritt or den Wald, über scin Nevier Hinalts äu einein Snmpf, nin den herum das schönste Wei ^'ngeslräneh wnchs. Ivanov schnitt sieh ein ganzes ^nnd Nöhrchen zusammen, nnd trat dann seinen veinnveg, an. Ed war knrz vor sechs Uhr. Im Walde herrschte Totenstille, die nnr durch leises ^"Nelgezwitscher nnd das Rascheln des Welten Laubes unterbrochen wurde. Da plötzlich — er war ""n Äahndainln schon nahe — hört er ein, Klinkn, als wenn Metall anemanderschlüge. Was ""lue das sein V Es wurde doch nichts am Geleise ""vgcbess^t nnd dennoch klang es. Ivanov cilte '^n Damm hinanf. Da slih ^.z. obc, ^,^^ ^,>,^ (^cleise eine Gestalt ^'uen. Halt, da lvill jemand Schrauben stehlen. ^" "n Pack! dachte Ivanov und schlich leise näher. Jetzt, schob der Mann mit einer Brechstange eine Schiene beiseite. Es war Stefanie Ivanov wollte schreien, doch er brachte keinen Ton herans. Schnell stürzte er anf den Nachbarn zn. Aber dieser ist schneller wie er. — Brechstange und Schranbenschlüssel fassend, eilt Stefanie forl. „Vasilij! Vasilij! .ttehr, nm! Wirf mir das Eisen zu. Wir setzen die Schiene wieder ein, und niemand soll's erfahren. >tommt! >tehrt nm!" Aber der l^ernfene wandte nicht einmal dcn >topf. Er verschwand im Walde. Ivanov stand da nnd wnßte nicht ein, nom ans. Was tun? In wenigen Minnten mnßte der Perfonenzng konlinen. Wie sollte er ihn anfhalten ^ Un,d die Seln'ene konnle er nicht wieder befestigen. Dazu brauchte er Werkzeug. Also mnßte er zn seiner .Hütte laufen,. Schnell, schnell! Ehe es ,-,n spät wnrde. Ivanov lief am Damm entlang, ^ief, als> würde er gehetzt. Und dock, ehe noch das Hänschen m ^icht war, hörte er einen Tirenenpfiff. Von der ,va-brik her. Sechs Uhr. Ivanov hielt inne. Er kam zn, spat. Techs Uhr! Zwei Minnten später passierte der Zug die Stelle. „kroßer ('wtt! Rette, rette!" Ivanov eilte wieder zurück. Im (leiste sah er schon das gräßliche Unglück. Nie das linke .Äad der Lokomotive absprang und sich in die Erde wühlte. Die Wageil schoben sich aufeinander nnd rollten den Damm hinab. Und die Mensehen alle mit. Granen nnd Kinder! „kroßer l^ott! Hilf!" Ivanov stürzte hin, rasfte sieh wieder aiif nnd lief weiter, dem Znge entgegen. Unterwegs griff er eine der Weidenruten anf, die ibm enl'allen waren. Zweihundert Meler war er etwa ülxr die Stelle hinaus, ^vo die Schiene fehlte, da kcnnie er nicht mehr. ^chon brauste der Zng heran. Die Schienen begannen zn zittern, nnd dump! ver-stäikte sich ein fernes (krollen. Ivanov zog ans feiner Mütze ein graues Taschentuch, ergriff das Messer im Stiefelschaft und bekreuzte fich. „Hilf mir, Herrgott!" Mit diesen Worten stach er sich in den Arm, daß das Vlnt in einein blcitcn Strom hervorquoll. Dann tanchte er das Tuch und band dieses an die Nnte. Die rote ^ahnc hob er schwenkend hoch. Der Zng kam nahe: doch der Führer sah die Warnung nicht. — Ans Ivcmov5 Arm strömte oc,s Vlut. Er presse den Ann an die Zwist, nin dc.s Flinten zn hemmen-, doch es half nicht. Die Wunde war zn tief. Ivauov vermochte sich nicht mehr zn hanen. finster wurde ?s vor seinen Augen: in seinen Ohren heulte ein wilder Sturm. Er fiel. Alö letztes fi hlte er, daß ihm die ^abnc entrissen wurde. Hoch flatterte sie der Lokomotive entgegen. Icht bemerkte sie der Führer. Er stoppte - der ^llg hielt. Die Passagiere kletterten ans den Wagen nnd scharten sich erstaunt nm die Gruppe. Da lag be-sii./'.ungsl'os ein blutüberströmter Streckenwärter, mid lieben ihm stand einer niit blutiger ^ahne. Stefanie ließ einen finsteren Vlick i,i die Runde gl,I>en. danii iiei'gte er den .tt'opf. „Bindet mich!" sprach cr dllinpf. „Ich löste die Schiene." Laibacher Zeitung Nr. 205. __________1898_________________________________________7. September 190«, gung ansgegangen ist, und es läßt sich mit^Ve-stimmcheit voraussagen, daß den erwähnteir Tendenzen anch weiterhin aus Konstantinopel keiue Förderung zuteil werden wird. Äion habe das klare Vewußtsein, daß die Interessen des otto< manischen Reiches in dessen gegenwärtiger Phase eine solche Haltung gebieten, und werde daher bei derselben beharren. Politische Uebersicht. Laib ach, 5. September. Das „Fremdenblatt" bemerkt, mit der Ab-lehnung des Demissionsallerbietens des Freiherrn v. (5 b e u h o ch fii^de die politische Bewegung, die um die Frage der provisorischen Inkraftsetzung des serbischenHandelsvertrages entstanden, ihr natürlichem Ende. In landwirtschaftlichen kreisen lverde nunmehr au eine ruhige Prüfung dieses wirtschafte politischen Aktes geschritten werden uud auch die ^pportnnität der Inkraftsetzung vorlirteilsloser lind kühler geloürdigt werden. Di? Regierung könne der endgültigen Entscheidung des Ncichs-rates mit Ruhe entgegensehen. Wenn der Vertrag im agrarischen ^ager eine ruhige und unbefangene Auffassung erfährt, so ist er vor einer Verurtei-lnng geschützt, dafür bürgt sein Inhalt. — ^«e „Neichspost" sagt: Mit dem Vertrauen von unten und von oben'ausgestattet, bleibt Dr. Ebenhoch auf seinem Posten. Das von ihm begonnene Werk, das Ackerbanministerium nicht nur dem Hainen nach. sondern in der Tat zu einem Ministerium der Landwirtschaft ;u machen, erfährt keinen jähen Abbruch. Tie Umtriebe der Gegner der Ehristlichsozia, len sind zuschanden geworden. — Die „Arbeiter-'.eitung" meint, Herr v. Eben hoch bleibe uns zwar erbalten, aber die christlichsoziale Partei habe in der Angelegenheit des serbisä)cn Vertrags emc Niederlage erlitten. Die noch immer wiederkehrenden Nachrichten über angeblich bevorstehende Auslandsreisen des Kaisers N ikolau s und hiebei vorgesehene Zusammenkünfte desselben nn't anderen Monarchen finden, wie ans Petersburg berichtet wird, an keiner der über derartige Angelegenheiten unterrichteten stellen eine Bestätigung. Man erklärt, es sei ein schon seit einiger Zeit feststehender Beschluß des Jars, im Laufe dieses Jahres keine Reise nach dem ^Auslande mehr zn unternehmen, und man babe nicht die geringste Kenntnis davon, daß in diesen Dispositionen eine Aenderung ins Auge gefaßt werde. Der Berliner „Reichsanzeiger" meldet: Der Nnterstaatssekretär des Reichskolonialamtes, v o n Lind e a n i st, tritt eine vier- bis sechsmonatlge D i e n st r e i s e n a ch O st a frik a an, die hauptsächlich dem Studium der Besiedelungöinöglichkeit der Hochländer des deutschen Schutzgebietes dienen wird. Weiters meldet der „Reichsanzciger", daß dem Gonverneur z. D. v. P u t t k a m e r die nach>-gesuchte Versetzung in den Ruhestand mit der ge^ seylichen Peirsion unter Belassnng des bisherigen^ Ranges nnd Titels belvilligt wurde. Die portugiesische Deputiert e n -k a m ,n e r hat, wio lnan aus Lissabon schreibt, ihre Arbeiten mit der Annahme des Budgets abgeschlossen. Es ist dies insofern ein bemerkenswertes Ereignis, als der portugiesische Staatshaushalt seit längerer Zeit eines von den gesetzgebenden Körperschaften gebilligten Budgets entbehrte, da die zwei letzten Kammern durch die politische Bewegung an der Erfüllung dieser Aufgabe ver-hindert worden find. Um den ruhigen Verlauf der jetzt beendeten Session hat sich der Präsident der Kammer, Fiacho Monies, durch sein sicheres und unparteiisches Walten große Verdienste erworben, die in der letzten Sitzung von allen. Parteien, in-begriffen die republikanische, durch lebhaften Beifall anerkannt worden sind. Die Wiederaufnahme der parlamentarischen Arbeiten soll am ^. Jänner >!)<>!> erfolgen. Tagesneuigleiten. — (N i n g l a m p f mit unglücklichem Aus-g a n ge.) Der Gutsbesitzer Poia in Ertefferü (Ungarn) veranstaltete jüngst eine Jagd, der in seinem Hause nn Trinl-gclag« folgte. Nach reichliä)em Neingenusse forderte der Hausherr, ein Mann von riesiger Kraft, seine Gäste auf, mit ihm zu ringen. Von der ganzen Gesellschaft wagte es bloß ein Lehrer, sich mit ihm in einen Ringtampf einzulassen. Der Lehrer warf den Hausherrn derart zu Boden, daß Pola das Bewußtsein verlor. Pola erlitt eine Gehirnerschütterung, der er im Spitale zu Grohwardein erlag. Er hinterläßt die Witwe und zwei unmündige Kinder. — ((5 in Nein fall.) Aus Nom wird der „Zeit" geschrieben: Die römische Zeitung „Italic" beschwerte sich seit geraumer Zeit darüber, daß sie von den Provinzblättern ohne Quellenangabe nachgedruckt lverde. Um es u<1 ,d Zeitungsberichlen festzustellen, wieviel Personen bei dem Kampfe um die Ergründung der Nordpolgebiete nims Leben gekommen sind. Die Berechnungen gehcn zurück bis zum Anfange deö vorigen Jahrhunderts. In diesem ist die Zahl der Unfälle natürlich im Anfange eine noch geringe, denn in den Jahren 1800 bis 1830 ist nur von 67 Menschen berichtet, die auf der Suche nach dem Nordpol oder im ewigen Eise Grönlands :hr Leben lassen mußten. Von 1881 bis 1870 gab es schon 107 Verunglückte, jedoch nach dieser Zeit schnellt die Zahl erheblich in die Höhe. und bis vor einigen Jahren war sie auf ?>12 aufgeschnellt. Von den Fahrern zum ewigen Gise ragt vor allen Dingen Amerika durch die größte Zahl der Verunglückten l>ervor, denn 52 ^ der als Vermißte Gemeldeten waren amerikanischen Ursprunges. An zweiter Stelle folgt Norwegen mit 21 <^, bann kommt Dänemark mit 10 A,, Frankreich mit 0 ^,. Deutschland mit 0 ')üge ließ nach. Nichts rührte sich in dem Mum. Der Pro« fessor, welcher es sich in einem ^autenil beqnem gemacht, war friedlich eingeschlummert. Frau Thomas stand neben Martha- nnd plötzlich durchschnitten leise Lante die Stille, .^anülla sprach im Traume. Wie das halblaute Tingen eineö Vogels, so weich und verschwommen fielen die Worte von ihren kippen, aber alle, die da waren, verstanden sie, nn't Ansnahme des schlafenden Vaters. „Wolfgang . . . mein Paradies . . . mein l'Uück . . . geh nicht von mir! Vleibc! Vloibe! Tiehst du nicht, wie ich dich liebe?" Wolfgang znckte zusammen. Sein erster Im-Vnls war, die Hand znrückzuziehen. aber da traf ihn ^rau Thomas' Vlick, ernst nnd flehend, und er rührte sich nicht. Er war fehr blaß geworden. Eine ungeheure Aufregung bemächtigte sich seiner, Tcham, Mitleid und Trauer vermengten sich zn einem wunderlichen Kefühlschaos. Tein Vlick snchte unwillkürlich Martha. Die stand unbeweglich mit steinernem l^esichtsansdruck wenige Tchritte von ihm entfernt, Ihtv kippen, waren fest ge- schlossen, die Aligen gesenkt, da5 sonst blasse (Besicht von tiefem Not überzogen. Er seufzte schwer auf. Camillas Hand glitt ane, der seinen, sie rührte sich nicht, tiefe ruhige Atemzüge verrieten, daß sie schlief. Da erhob er sich nnd verließ leise das Zimmer. Zwei Tage später wachte Wolfgang einen Nnndgang mit ^ran Thomas nnd Camilla dnrch dcn warten. Ueberall blühten Astern und Chrysanthemen, über dem Tiaket wiegten sich die roten Dolden der Ebereschen, welche dranßen die Ttraße umsäumten, nnd wo nur ein Fleckchen Nasen war, da machte sich der Altweibersommer breit nn't tau^ send buntschillerndeil funkelnden Tautropfen, lieber dem Tal?, das friedlich zn ihren Füßen lag. schwebte die Frische des Morgens; schleiergleiche Nebel, nnendlich fein und duftig, lagerten über dem Flnsse. die Hänser sahen blank aus, wie die einer Spi.'lschachtel. Wolfgang warf einen wchmütigeu Vlick über die Landschaft. Nie hätte er gedacht, sich so schnell von hier zn trennen, freilich — er ließ viel znrück. Immer in den lohten Wochen hatte er sich vorgestellt, daß er als glückseliger Mann heimkehren würde mit der (Gewißheit von Martha Torolandts i^iebe. Nun war alles anders gekommeil. Tie wich ihm ängstlich aus, nicht einmal einen Vlick schien sie für ihn zu haben, nnd wie die Dinge lagen wagte er nicht, ein ^nsalnmeittreffeu uuter vier Anqen zu forcieren. Er hatte nn't Frau Thomas eine rückhaltlose Aussprache gehabt ^ Camillas wegeil. Danach wnrde der Tag. seiner Abreise bestimmt — acht Tage hatte er noch Frist — 5tc," milla ließ man in dem (klauben, daß Wolfgang im Tpätherbst noch einmal komm.'. (Fortsetzung folgi.) Laibacher Zeitung Nr. 205. __________189U _____________________ 7. September 190«. uns in Betrieb 1 allerdings nur bei entsprechend hohem Wasserstand. Das Bett der (^'abranla zieht sich dicht an der Grenze zwischen Kram (links) und Kroatien (rechts) in einer Länge von 20 Kilometern (mit Krümmungen) und einem Gesamtgefällc von 232 Metern. Sie mündet unterhalb Osilnica (Kram) in dcn Kulpafluß." Ein lautes Rufen meines Begleiters ließ mich in meinen Aufzeichnungen innehalten. Als ich mich umsah, sprang ich, im Innern jubelnd, aus meinem Verstecke hervor. Welche Veränderung, welch ein großartiger Anblick um mich herum! Der Ursprung (Obrh) war nicht mehr zu erkennen, so mächtig und Prächtig war er in der kurzen Zeit, die ich zu meinen Notierungen verlrxndetc. angewachsen; das war lein einfacher Wasserfall mehr, sondern ein wilder, schäumend und brausend sich überstürzender Strom. Und dann folgten alsbald der Reihe nach alle die übrigen großen und kleinen, weit in der, Nundc dcn Felsen und dem Erdreiche strahlenförmig entspringenden Quellen, immer stärkere Wasscrinassen über das Steingerölle gegen das tiefe (?a-branla-Veckcn hinunterspeiend. Und erst die wilde, enge Klamm vor uns! EZ rauschte und brauste ohrenbetäubend hinüber und herüber. War denn das die Klamm, an deren steinernen Schwelle ich noch vor kurzer Zeit gesessen, mit den ruhig heranspringenden Wellen unserer lrainischen Konta gemächlich spielend? Auch durch ihre geschlungenen Engen drängten und zwängten sich schmutziggrünlichc Fluten. Dort an der hohen felsigen Schwelle ein herrliches Miniaturbild des gegenüber herabstürzenden Wasserfalles von Obrh! . . . Ja. wäre ich früher hinüber gegangen, um diesen plötzlichen Ausbruch auf kroatischer Seite zwischen dcn drei periodischen Quellen zu erwarten, so wäre ich in eine enge Klamm geraten, denn das früher noch seichte Vctt vor der Klamm war ganz mit Wasser überfüllt. Was hätte ich noch weiter über alle diese Winder der entfesselten Elemente zu berichten! Das Ereignis trat in einem weit größeren» Maße ein, als ich's vermutet hatte. Das Geheimnis von l^abar ist nun in seiner ersten Umhüllung gelüftet — wer wagt es noch tiefer einzudringen, um auch dessen Kern zu ergründen! . . . Da trat der schlichte Mann, der Säger, dessen stillgestandenes Werk wieder sein lustiges Lied erklingen ließ, zu uns heran und, nachdem er uns dieses und jenes Geheimnis von ('abar ausgeplaudert, erwiderte er auf meine Frage, woher wohl die ('abranla ihre Wassermassen entnehme, ganz unbefangen: „Aus dem Zirlnitzer See!" Hätte der Mann geahnt, daß er damit meine Annahme bestätigte, ich hätte ihn für diese seine Antwort nmarmen mögen, so erfreut war ich über seine Aussage. Sollte sie auch für fach-gebildete Kenner dieser Kommunikation leine Neuigkeit sein und sollte sie sich auch nicht ganz bestätigen, für mich, den Laien, war sie insofcrnc entscheidend, als ich mich zu einer Rekognoszierung und Sondierung des Terrains in der angegebenen Richtung entschloß, zumal ich gleichzeitig die wilde, ivenig bekannte Klamm gegen Prezid zu sowie den Ursprung unserer Konia erforschen möchte. Damit hoffe ich auch. unserer Schlveiz eine interessante ErNxiterung erschließen sowie endlich die Lücken dieses Vortrages ausfüllen zu können. — (Sanktionierte L a n d e s g e se tz e.) Seine Majestät der Kaiser hat mit Allerhöchster Entschließung vom 26. August d. I. den vom Landtage des .Herzogtums Kr c, in beschlossenen Entwürfen eines Gesetzes, mit wel-cl), Johann Schrey. Philipp Suftan5i<"' und Paul Vellavrh in Laibach. Zum Vorsitzenden der Wahllommission hat der Herr Hanbels-minister den Herrn Landesrcgierungsrat Gustav Karl Ku-lavics ernannt. AIs Schriftführer wird Herr Handels-lcinmerselretär Dr. Viktor Murnil fungieren. —i-. -- (Die Ausstellung „Das Kind",) welche vom „!>>pll)»nn 8ic)Vl,nnko iongks» l?ru»tvo" in Laibach in den oberen und in den links vom Haupteingange gelegenen Lokalitäten des hiesigen „Narodni Dom" veranstaltet wird. gelangt morgen um 9 Uhr vormittags zur Eröffnung. An ^er Ausstellung „Das Kind" beteiligen sich viele hiesige Aerzte. Künstler, Kaufleute, Vereine und Institute. Eintrittsgebühr 40 !i. .Katalog 00 1,. * (Vortrag über den modernen Zeichenunterricht in Tövlih-Sagor.) Wie man uns mitteilt, wird am 15. Oktober im Zeichensaale der sechs-klassigcn Volksschule in Töplih-Sagor der Professor an der l. l. Lehrerbildungsanstalt in Laibach Herr Franz Sucher eu.en Vortrag über den Zeichenunterricht nach modernen Grundsätzen abhalten. .^, (Mitteilungen aus der P r a f i 5.) Die Nichtannahme und Iurücksenbimg einer Eingabe muh einer Entscheidung des Inhaltes gleichgestellt werden, baß solche Eingaben seitens der betreffenden Vehördcn nicht angc nommen werden. Art. 3. lit., d des St. Gr. G. vom 21. De. zemlxr 1807. Nr. 143. unterscheidet nicht, ob die Verletzung der den Staatsbürgern verfassungsmäßig gewährleisteten politischen Rechte durch cine Entscheidung oder durch eine sonstige Handlung der Verwaltungsorgane stattgefunden habe. Da in Kärnten die slovcnische Sprache landesüblich ist, ist die slovenischc Gemeinde Zell in Kärnten gemäß Art, 19 des St. G. G. vom 21. Dezember 1367. Nr. 142. berechtigt, slovenische Eingaben an den täintnisclM Landesauz» schuß zu richten und dieser verpflichtet, solche Eingaben anzunehmen und der Erledigung zuzuführen. Daß der Landes-ausschuß die deutsche Sprache als seine Geschäftssprache erklärt hat, vermag das staatsgrunbgesetzlich gewährleistete Recht der Gemeinde Jell nicht zu beeinträchtigen. —i-. — (Oeffcntliches Schauturnen und Volksfest des Turnvereines „S 0 l 0 l 1" in Laiba ch.) Die sonst so einsame „Ledina" zeigte gestern nachmittags ein buntbelebtes Bild. Ein zahlreiches Publitum hatte sich schon bald nach 4 Uhr aus dem geräumigen reich-eflaggtcn Festplatzc cingefunden, um dem öffentlichen Schauturnen des jungen Turnvereines ..Solol I" beizuwohnen, txr Punkt halb 5 Uhr unter den Klängen der Laibacher Ver-einslapellc aufmarschierte. Es setzten nun Gesamtfreiübun^ gen unter Leitung des Turnwartes Herrn cuinl. ,'ui-. Albin Kandare ein. die aus Arm-, Spreiz- und Veugeübungen bestanden und unt« Musikbegleitung der Vereinslapelle mit Präzision ausgeführt wurden. Sodann folgten Gerätübungen der Vereinsmitglieder an Pferd, Barren, Spring-gerätcn und Reck. wobei namentlich an letzterem Anerkennenswertes geleistet wurde. — Nun traten die Vorturner einerseits und der Vorturnernachwuchs anderseits mit Gerätübungen auf. wobei erstere Produktionen am Reck und dann am Pferd, kombiniert mit Hochsprung aufführten, letztere aber Schwung- und Kraftübungen am Hochbarren sowie Ucbungen an den Springgeräten mit Saltos zur Ausführung brachten. In den von diesen beiden Abteilungen ausgeführten Gipfelübungen war so manche Vorführung von erstklassiger turnerischer Vollkraft zu verzeichnen; namentlich lösten Einzellcisiungen in Saltos, Riesenwellen und Dauer-Handstänben am Hochreck brausende Beifallskundgebungen aus. Den Schluß des Schauturnens bildete eine große Gesamtgruppe. ausgeführt auf zwei Barren, einem Hochbarren, zwei Pferden und einem Bock. welche ein prächtiges Bild bot. Die präzife Abwicklung sämtlicher Pio-grammpunkte sowie das Vollgelingen der komplizierten Schlußgruppe werden dem Turnleitcr. Herrn Albin Kan -dare, eine nicht mindere Genugtuung bieten, als der reichgespendctc Beifall des Publikums, das alle Vorführungen mit sichtlichem Interesse verfolgte und namentlich am Schlüsse, als die Turner unter den Klängen 5?r 3.>zi-cinslapelle in strammer Reihe ihren Abmarsch nahmen, in biausende Beifallskundgebungen einstimmte. — Nach den Turnvorführungcn entwickelte sich auf dcm reichdelorierten. mit Verkaufsbuden. Zelten und Pavillons verschiedener Nrt ausgestatteten Fcstplatze ein frischfröhliches Treiben, ein rastlos pulsierendes Wandern von Bude zu Bube. von Zelt zu Zelt. wv die Damen im schönen Kranz mit Verabreichung von Labemitieln aller Art in f-ster und flüssiger Form alle Hände voll zu tun hatten. Für Tan'lustiqe war gleichfalls bestens vorgesorgt und die Klimgc d?r ausdauernd aufspielenden Laibacher Veremslapelle trugen sicher auch ihren Teil zur .Hebung und Erbarmn, der Feststim-n^ung bei. Aber auch der müde Wandere-- und d-r erschöpfte Tänzer konnte sich bei den reichlich vorgesorgtcn Tischen Erholung und frische Lebenskraft holen. Das !.unte Bild. das namentlich in den Abendstunden b?i der guimon-tierten Nogenlichtbeleuchtung an pittoresker Fülle noch bedeutend zunahm, währte in ungetrübter Gemütlichkeit bis in die späten Nachtstunden. ^ — (Krainisches N a t i 0 n a l t 1 a ch t e n fe st.) Der Festausschuß zur Veranstaltung des am 13, d. M. im Hotel „Union" stattfindenden lrainischen National-trachlcnfestcs des Musilvcrcincs ..Ljubljana" ersucht uns mitzuteilen, daß Gewinste für den geplanten Glücköhafen auch heute von 6 bis 8 Uhr abends und morgen von 10 bis 12 Uhr vormittags in der Redaktion des ..Slovenec" (Neue Katholische Buchbruckerei. dritter Stock) dankend entgegengenommen werden. * (Abhaltung von tierärztlichen W c, » -dc rvort ragen.) Wie uns mitgeteilt wird. wird der Amtstierarzt der l. l. Aezirlshauptmannschaft in Radmannb-doif im laufenden Jahre in nachstehenden Orten tierärztlich« Wanberborträge abhalten, und zwar: am 20. September in Leschach. Gemeinde Möschnach. am 27. September ini Weihenfels, am 18. Oktober in Wocheiner Feistritz und am 25. Oktober in Wochciner Vellach. —,-. — (Ehrung.) Am 3. b. M abends brachte di< Musikkapelle des uniformierten NürZcr.'clpZ dxm neuaewähl. ten Bürgermeister der Stadt Rudolfewert, >>"!! I"sef Ogorcuh. Handelsmann in Rud^lsswert. ein« Serenade dar. .Herr Ogoreutz hatte sich schoi: in seiner Eigenschaft als Obmann der Rudolfswertcr Sanitätedistriltsvenretuna, vollauf bewährt. In die Periode seiner Obmannschaft iällt di< Finalisicrung des Baues des Frauenspitaleö m RudolfZ-wert. Es kann vom Herrn Ogoreutz wohl mi! voller Sicherheit erwartet werden, daß er sich das weitere Erblühen der Stadt wird angelegen sein lassen. Zur S.'il? stehen ir,tn drei in der Gemeindeverwaltung versierte, verdienstvolle Männer als Gemeinberäte. die sich des vollen Vertrauens der Stadtbevöllerung erfreuen. Bemerkt zu werden verdient, daß sich die Wahl des Gemeindeausschusses vollkommen glatt und ohne jedwede Agitation vollzog. H Laibacher geimng Nr. 205. 1800 ________ _____^September IW8, — (Kongreß des Verbandes slavischer Journalisten.) Am 8. und !). d. M. findet in Laibach der Kongreß des „Verbandes slavischer Journalisten" statt. Am Kongresse nehmen Vertreter der slavischen Presse des In- und Auslandes teil. Die Gäste treffen heute nachmittags hier ein. Der Kongreß wird morgen am 8. d. M, um 9 Uhr vormittags im festlich geschmückten Saale des „Mestni Dom" durch den Vorsitzenden M. Chylinsli eröffnet werden. Nach der Wahl des Präsidiums und des Arbeitsausschusses wird der Kongreß unterbrochen werden. Um 11 Uhr vormittags veranstaltet in demselben Saale die „Slovensla Matica" eine Festalademie zu Ehren Primus Trudars, des Begründers der slovenischen Literatur. Die Festrede hält Professor D°r. Fr. I l e 3 i 6. Nach der Festrede bringen die Vereine „Ljubljansli Zvon", „Merkur" und „Sladec" die Kantate „HloNwv" von Davorin Ienlo zum Vortrage. Um 12 Uhr findet im Vleiweisparle die feierliche Grundsteinlegung für das Primus Trubar-Denl-mal statt. Als Festredner sind Lanbtagsabgeordneter und Landcsausschußbeisitzer Dr. Ivan T a v ö a r und Reichs-ratsabgcordneter Vladimir Hrasky bestimmt, Nachmittags um 2 Uhr werden die eigentlichen Kongreßarbeiten aufgenommen werden. Auf der Tagesordnung stehen folgende Referate: Ios. Hol<5ek: „Das Jubiläum slavischer Iournalistenkongresse": Dr. Antonin Hajn: „Der jetzige Stand der Preßgesehreform": Prolop Gr6gr: „Das slavische Preßbureau": Alexander Vorzenlo: „Allslavische Bibliographie": Ios. Kummer: „Slavisches topo> graphisches Lexikon": Alexander de Stahovi^-: „Das slavische Preßorgan" und Ios. Vejvara: „Die Tätigkeit des Zentralverbanbes". Um 6 Uhr abends gibt der Gemeinderat der Landeshauptstadt Laibach zu Ehren der Journalisten ein Festbankett im großen Saale des Hotels „Union". Mittwoch den 9. d. M. vormittags werden die Kongreharbeiten fortgesetzt werden. Zu Mittag sind die Gäste zu einem Lunch im Hotel „Ilirija" eingeladen. Um 2 Uhr nachmittags erfolgt der Schluß des Kongresses. Abends um 8 Uhr Konzert im großen Saale des Hotels „Union", Eintrittsgebühr 1 X. Donnerstag den 10. d. M. Ausflug nach Adelsberg zur Besichtigung der Grotte und nach Trieft. Abfahrt um 1 Uhr nachmittags. — (Schwurgerichtsverhandlungen.) Am vergangenen Samstag hatte sich Jakob Kapovec, 23 Jahre alt, lediger Arbeiter aus Nritof bei Krainburg, wegen Totschlages zu verantworten. Den Vorsitz führte Herr Qber-landesgerichtsrat Andol^et, die Anklage vertrat Herr Staatsanwaltsubstitut Dr. P a j n i <"-, als Verteidiger fungierte Herr Dr. V o d u 5 e l. Der Tatbestand ist folgender: Seit einiger Zeit bestand zwischen dem Angeklagten und dem Burschen Valentin Ienko eine Feindschaft aus dem Grunde, weil Kapovec mit der Schwester des Iento ein Liebesverhältnis unterhielt. Am 2. August l. I. trafen beide in einem Gasthause in Primslau bei Krainburg zusammen. Kapovec bot dem Ienlo ein Glas 'Min zum Trunle an. welches Anbot aber Iento ablehnte: gleich darauf entstand zwischen Kapovec und dem bereits betrunkenen Ienlo eine Rauferei, in deren Verlaufe Ienlo dem Kapovec einen Schlag über die Nase versetzte. Darüber erbost, griff Kapovec heimlich in die Hosentasche nach seinem neuen, scharfgeschliffenen Messer und begab sich aus dem Gastzimmer. Ienlo folgte ihm nach und versetzte ihm einen Messerstich in den Rücken. Kapovcc wandte sich plötzlich um und verseyte dem Iento zwei Messerstiche, von denen der eine ins Herz drang, der andere aber den linken Oberarm iraf. Ienlo sank zusammen und gab nach einigen Minuten seinen Geist auf. Kapovec ist geständig, verteidigt sich aber mit Notwehr. Er wurde zu einem fünfjährigen schtveren Kerter verurteilt. — In der zweiten geheim durchgeführten Verhandlung wurde der 80jährige Simon Alivojvodic. ver-ebelichter Arbeiter beim Brückenbau in'Krainburg aus Pe-ri,5ice in Kroatien, wegen eines Sittlichleitsverbrechens zu eincm zweijährigen schweren Kerler verurteilt. —o— — (Sanitäts-Nochenbericht.) In der Zeit vom 28. bis 29. August kamen in Laibach 20 Kinder zur Welt (26-00 pro Mille), dagegen starben 17 Personen (22-10 pro Mille), und zwar an Tuberkulose 1, an sonstigen Krankheiten 16 Personen. Unter den Verstorbenen befanden sich 8 Ortsfremde (47 ^lnriln Vii^inik in OinoII von Johannes Schweitzer, Graduate ^enodi^tn, üt V6norudi1ir< von Anton Foerster, Offertorium Nc^w «» Vi^f> Nl,i-il> von I. V. Tresch. Telegramme des k. k. Telel,raplien-Oorrespondenz-Bureln^ Wien, 6. September. Der Stapellauf des neuen Schlachtschiffes „Erzl)N l»icli !)»i l«ll»sll»snsul>s uuä e»t»rrn»ll8cn«n ä»t«otlon»n. ^ l<»tlil-llel,er «l»«n»s«l«r 8»u«sllnz « 2IioIi2.v1 Xkntuor Ulla ?otsrl.»>»»!iill. Verstorbene. Am 2. September. Valentin Strehar, Besitzers» söhn, s» Mon., Schießstättgasse Ib. Tuberkulose. Am A. September. Iosefa Kocar, Gieherstochter, li Mon.. Kirchengasse 2l, Fraisen. — Karl Meier. Tischler. HN I., Radehtustraszc 11. Domonti», »onili». Am 4. September. Elisabeth Gobnil, Arbeiterin. 7s I., Radetzlystrafte 11, vemoülm, ^I«ll8,8mu«. Am b. September. Johanna Pavöner, Schuhmachers» gattin, 41 I., Große Schisfergasse 10, luboreui. pulm. Im Iivilspitale: Am I. September. Maria Majhin. Arbeiterin, 17 I.. Vitium eorcii». Am 2. September. Johann Gorjanc, Schneider, 43 I,, luderen!, pnlm. Lottoziehungcn am 5>. September 1908. Wien: 24 4 57 48 64 Graz: 27 55 4l 80 81 Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Scchühc :i0«'2 m, Mittl. Luftdruck 73« 0 mm. ß -^ ÄZß ^ «»slcht D^^ Z «° IZ^ Z" ^'"^ des Himmc!« Z «^ . 2 !i. '^i, 'TW 6 , 1? b>"SO. schwach bewölkt 9 U. Ali. 738-5 , 12 i! SO. mähig Regen 7U. F. 742 8l 8 6, NO. schwach heiter i 6 2U.N. 742 Z 17 1! O. mäßig teilw. bew. « 6 ^ 9 U.M.! 743 ft 11 2, NW. schwach heiter , 7> 7U, ,^. j744 3j b 7^ SO. schwach > heiter 0 0 Das Tagesmittel der Temperatur vom Samstag beträgt 14-6°, Normale Ili 3°, vom Sonntag 12 3°, Normale 1« 2°. Seismische Berichte nnd Beobachtungen der Laibacher Erdbebenwarte (Ort: Gebäude der l. l. Staats.Oberrealschule.) Lage: Nördl. Breite 46°M': Östl.Längc von Greenwich l4° 3>'. Veginn ?« ^ Herd- Z.3. .^.^ Uff D^ß ^« ^ Z distanz 5.Z KZ ZD' s'"Z ° ^Z ^ ^ Km ll m n l, m 8 li m 8 II m » l, m ^ 5. 5000 18 00 02 18 04 34! 18 17 47 1819 42 20 :w ^ ! (100) A c» 5n b u r g: b. 4000 17 5815 18 04 06 18 06 30------------------>V 5. 2000----------,n„42^----------1814 06 18 20 ^V (10) H' cl d n « : b. - 17 58----------.-------------180,-18 23 V (10) Agvcl ni: 3. — 01 56 15---------------------0l 56 22 01 57 v (04) b. — 175841---------------------18 13 30 18 45 >V (06) k». — 20 57 03---------------------20 57 16 20 59 ^V w N cb enberichte: An, 2. September gegen 21 Uhr ** "ahbebcnaufzcichnung in Reggio Calabria und Mileto. , Am 3. September gegen 1 Uhr 56 Minuten Erschütterung U! Samobor (Kroatien. Die Vvdenunruhe*" ist wieder in Zunahme be» ?^len. -. Um 6. September: 7>Selundc»peudel «sehr schwach», ^'«elilndenpendel «schwach». — Am 7. September: am 7.Se» lunoenpendel und am 4.Selundcnpendel «mähig star!.. V-^M,^?^"^"'- l<'^ dn'ifnch,'« Hnrizo,i!alp>'„dsl l,o» Nrlicxr-lthülsi!, .. H "'""muss,ap!i V'ss»«!!!. VV ^ Wischn«.Pfüdl-l. v"» M!>,..^ "^''al'nal's» b^!ll,s„ sich nds!! llnlslsizisü: 'lch'unch. ^ i" > MilümrN's .jsftr schwach., vu» l I>lO i! MiNiiürle, 'swrl. w„, -!',''1 ^'" ^ Millimc,!'»» «miis,,« s«nl.. lw» 4 l>,i ? Ä!i»i»,<>!f,n "rdsiXllch s.' , '" MÜliim!>'!!! .s,!)r swrl. »i,d lil,^ in M!llimr!s> .nusiri. 'slarle» >> >? . ^'^Norms!,,? Bodsiii'ünchl'' bcds,i» Niij»lnl«ln« behebt Nohitscher „Styria-lllslllUllllis quelle" (Medizmalwasscr). Zu muuumv» Wcin, Kognal ?r. ist „Tempel- qncllc" vorzuziehen. M69) 5-2 Angekommene Fremde. Grand Hotel Union. Am 3. September, Saic, Storje. — Kahili, l. l. Vezirlsrichter, Nudolfswert. — Ceschutti. Udine. — Vutuia, Agram. — Poliher, Rsbr.; tt. Frank. Präs. der L.'Sparlasse; Gelles, «fm.. Graz, — v. Erholb. Nanloberinsprltor; Jesu» rum, Tnest. — Nemisch, Ballcnbcrger, Rsde., Prag. — Schmirdt. Rsdr,, Asch i, V. - Heule. Wahnauer. Runge. Schneeweiß. Mcnzl, N,dc.; Spchrr, Schriftsteller; Hirsch. Aaucr. Kfltc.; Dr. Schrsch^rg, t. l. Min.'Telr., Wien. — Kasimir. Popovaia. — Gaber, 5tfm.. St. Gallen. — Liclovic. Djalovar. — Agnerc. Chile. — Vjeloslao, Kanonilus. Senj. — Cop, Pontafcl. — Klima, Direktor. Chrudim. — Erlcr, Müsel. — Groll, Nsdr., München. - Dr. Vcrtsche, Hirschhos. Am 4. August, Giula. Reis,; Manovarda, Stilbcnt; Liebe. Unger, Ing,; Balonin Nönigsbaum, Graz. — Popper, Schick, Hultier. Kflte,; Trost'i. Kohler, Kestler, Acitooi^, Zrruer, Vanmgart. Nsd,; Isselhard, Ing.! Graf Billandt-Nheidt, Wien. — Aljaz, Pfarrer, Lriigcnfcld. - Kumar, Pcoina, — Gmcpncr, Äcrgkireltor, Kännel. — Dr. Lennc, Fiume. — Matiicuic, Sarajevo. — Ghyezy, Schloß Cadar. - Sichcrl, Organist, Nudolfswcrt. — Vcnerian. Ing.; Varon Vaum; Fraiße, Ober» inspeltor der Südbahn, Trieft. Haqar. Nalcl. ^- Heller, Nsd. Prag. — Amoroso, Beamter, Sarajevo. — Remi, Ober« siabsarzi, Kecslcmet. — Alt. Rsdr., Linz. — Graf Altrms. Podgora b. Gölz — Prister, Kfm., Trieft. — Hcgcdusit, Privat, Marburg. — Znidarsii, Kaplan, Sagor, - Rosen» bäum. Nsbr, Nürnberg. — Stojlovitsch, Oberleutnant. Vcl» grad. — A. Anron Tacco. l, l. Lculnant. — Fr. Baron Tacco, Ing.; Mina Baronin Tacco. St, Florian bei Görz, — Karl Baron Tacco. Sekretär; Bertha Baronin Naum; Iosrs Baron Tacco. Görz. - Autonie Baronin Baum. - Baronin Minn» tillo, Wildrneg b. Moräutsch. — Wagner, Oberleutnant. — Schasfcr. Kfm., Sittich. Hotel Elefant. Am 4. September. Verger, Kominil. Fischhof, Sima» nowsly, Kiesler, Reih. Fischer, Epstein, Kohner, Hoffmann, Grünbaum. Pctcrmann. Popper. Kellner, Polakel, Kfltc.. Wien. — Paprz, l, l. Polizrirat; Königshagen. 5lfm,, Graz, — Modic, Kfm., Neuborf. — Laßy. l. u. l. Hauptmann, Laibach. — Bcnque. Fabrikant, P!llach. — Dupnicl, Privat, s. Tochtcr; Josef, Kfm,, s. Gemahlin; Kralj, Kfm. Trieft. — Michel, l. «. l. Leutnant. Gurz. — Maschel. Ingenieur, Weiß. lirchcn. -- Stosch, Beamter, Pola. — Dcisingcr, Kfm., Cilli. — Landesmann, l, f. Kommcr,;ialrat. Prag. — Fels, Student, Dornbirn. — Weih, l. l. Beamte,. Schöuberg. — Sand. Kfm. — Potriarlo, Kfm, Sofia. - Schleinzig. Kfm,, Karbitz. MW Mitdenveilagen.» » /V Monatlich 2yefte'. Für die l» D^»«ompletter Jahr-Frauenwelt. MM W gang Marl 7.20. Auz der 3eit U^MU Durch alle vuch-sür die3eit. lWWW Handlungen und Der Naturfreund. MMDM poftanftalten zu VUchertisch. «^WU beziehen. ""^^^ ^D^3^ "^ivÄ^^ 2u bezieken clurck lg. v. lKleinmMs K ifell. Vnmbesgs Vucb-banälung in laiback. Einentüchtige Kontoristin (eventuell Kontorist) der slowenischen u. deutschen Sprache in Wort u.Schriftvollkommen mächtig, wird mit 1. Oktober aufgenommen. Italienisch korrespondierende werden bevorzugt. Offerte bis 15. September 1. J. ,3604) 6—1 Franz Dolenz, Krainbnrg. I Vorzügliches diätetisches Tischgeträak. 1 I Mau befrage über die Wertigkeit des BiÜDers I I den Hausarzt. (2798) 29—19 I I Erhältlich bei Mlohael Kastner, Lalbaoh. I llrll «uz. »ill' ilen llllpl nirlit Iiziigen l^ülil! Sie werden morgen wieder ganz wohlauf sein und »> die Tour mit uns machen können, wenn Sie nur ein ^ halb Dutzend Fans echte Sodener Mineialpastillen in >W hciher Milch nehmen. Dann können Sie ja auch noch 'n paar lutschen, aber dann sind Sie morgen auch wieder DD völlig in Ordnung. Da nehmen Sie - ich versorge mich vor der Sommcrreisc immer ordentlich mit Fnys !D Sodcnrrn und kann Ihnen schon ein paar ablassen, « Sind übrigens gar nicht teuer - die Schachtel lostet nur 1l 1 25 M und man kann sie in allrn Apotheken, Dro» M gericn und Mineralwasserhandlungen haben. Nachahmungen jedweder Art weise man entschieden W zurück. (471)2-1 ! ! General.Replllsentanz für Österreich'Ungarn: W. Th. Guntzert. Wien IV., Große Neugasse Nr. 17. Josef Klingwart, Inseratenagent, gibt sich fälschlich als Eisenbahnbeamter aus und soll eine Legitimationskarte als aktiver Eisenbahner vorweisen, die jedoch nur gefälscht sein kann. t j • •*» •• Ludwig Brauer (3589) Redakteur, Wien JX./4, Säulengasse Nr. 7. :t Kalk zu ermäßigten Preisen empfiehlt das ** Ralhwerh F. Weinberger in Sagor a. d. Save. Gute Äpfel, 2 kr. per Kilo, MXI«aI ICnnnalr Tabakfabrik, (8613) WW . W V»v *?». t>>K äflm. 4)m. A M± ^lm. Wl^^M^ ^ Abonnement ^ M^ ^Mj?^> mit September 1908^^^^^ ^ l^^M^Iede« heft 15Y Mf,^H^^' Monalchefte brnll!C7l im nruen Inhrssdiig u. a.-„Vcnissna. Lcbrn cinor ^rau." Noman von il ^ ,^^^^^U , malden. ^^^^^ .^^^V^ Zn bezieben durch! (3b!5) 20- 5 «g. v. Ätleinml»?r 5 zse per Kasse......«9 Id 99 3b l»S0el Etaattlos« 500 fi. 4°/^lb2 40156 40 »860« „ 100 fl, 4"/„217 - >i<1- l8«4er „ 10' fl. . . 2e0b« 9« 96 90 Rudolf-Vatin i» kronenwähr. steuerfr. 96 «5 9? 0b Fu St»at»schnl>»tlsch«ibnngln »bgtftemptlte l«>« ssr......45s- 460-— detlo Linz-Vudwei« 200 fl. ö. W. S, 5'///„ . , . .431—434--detto 3alzburc,-3irol »00 fl, ö. W, S. 5"/„ . . . .421 504»« — «remital Vahn 200 u. 2000 Kr. 4«/o.........193 — 194 — ! Geld Ware P«« Zllllll« fui Zahlung iidtl» nomnlen» Gisnlbllhn'Priorität»» ßbligationl». Böhm. Westbahli, 46bn 4"/„ ungar. Grundentl.-Oblig. 92 80 93 U« 4°/, lroat. u. slav, Erdentl.-Obl. 93 b0 94 b« Andere öffentliche Anlrhen. Uosn, Lande«-«nl. (div.) 4"/„ 80-b<> 91 b« Äosn,-Hercen, Visenb. -llandei- «nlchen (bw,^ 4>/,"/n . . 98'2b 99'2b b"/„ Donau Reg,-Anleihe 1878 108-- - - Wiener Uerlchrs-Anl. . . 4"/n 9b SV 96 90 detto 190» 4"/« 9b 80 96 «u «ülehen der Stadt Wien , .100«2<01^ deltll (S, oder G.) 1874 120- - 121 - delto (1«S4).....9410 9b 1b dettu lr.,allg,üst, i, 5«I.vl.4"/n 9b— 96-— Vöhm, Hnpothelrnb. verl. 4«/« 976V 8l<-0b ZcntralÄod, Krcd.-Vl., österr., 45 I, verl.....4'/,°,« 102'— — - detto «5 I. vcrl. . . . 4«/„ 97 2b 98-25 Kred. Inst., österr., f.Verl.Unt, u. öffentl. «ib. Kat. H,. 4"/„ 9»'6O 96-60 Landesb, b. Kön. Galizien und Lodom. 57>/, I. rullz. 4"/« 93 7b 84'75 Mähr, Hypolhclrnb. ucrl, 4"/» 96 7b 97'7b N.-österr, Lande«.Ht,p.-U»st, 4"/, 8?-- 8«'- dello inll. 2"/„ Pr. vcrl. 3'///» 8»b0 «850 betlo K,-Schuldsch. verl. 3>/l°/« 8850 89'5o detto verl......4"/» 96-?b 97'75 Östeir.-ungar. Vanl 50 Jahre verl. 4°/„ ü. W..... 98-Ib 99-15 bettll 4"/n Kl...... 9«-80 89 80 Spart., Erste üst., 60I. veil. 4° „ 99-- - - EifenbaliN'Prioritäts-Obligationen. Österr. Nordwestb. 20« sl. S. . 103-25 104-25 Ltaatsbahn l<>« Fr..... 401 - 407-— Lüdbahn k 3"/„ Jänner-Juli 500 ssr. (per St.) . . . 276-bU 278 50 Südbahn k 5"/„ »00 sl. S. 0. V, 120-2« 121-2« Diverse Lose. Ptiz»n»lichl f»st. 3°/, Vodenlrcdit-Lose 2-- Clary-Lose 4(1 fl. KM, . . . 147-- 157- Ofener Lose 40 fl...... 200-- - >- Palfsy-Losc 40 fl. KM. . , . 194-- 204 — Ruten Kreuz, oft. Ges. v. 1« f>, 48'65 bli U5 »iotcn Kreuz, »>!„, Ges. v. ü fl. 26-25 2«-2b Nubolf-Lose 10 fl...... 6«-- 72-- Salm-Lose <0 fl. KM . . . 230- 240-lürt. «t.-B.-Anl, Präm.-Oblig, 40« Fr. per K<>sse , . . —'— —'— detto per Medio . . 18b'- 186'— Geld Ware Wiener Komm.-Lose v. I. 1874 491'- bvi'— «cw.'Sch. d. «V° Präm..Schuld d, Vobentr. Anst. «nn8tn. «ussig-Tepliyer Viscnb. 500 fl. 2420-- 243<"- Böhmische ^ordliah» 15« fl, , 404-- 405--. «uschtichraderEisb, 500 fl, KM. 288b— 28Ub'— dctto (lit, ll) 200 fl. per Ult. 1073— 107b'— Tonau - Lllmpflchiffahrii! - sles,, 1., l, l, priv., 500 fl, KM. Ü94-— :000-— Dur Vobenbacher E,-«. 400 Kr, b53-— b58-- Ferdinand« Nordb. 1000 fl, KM. bibU'- 51?«--Kaschan - juderbcrgcl Eisenbahn 20« sl. S....... 36I-— 3Sb — Lemb.-llzern,- Iassy-Eiscnbahn- Gesellschaft, 200 fl. S. , . 558— b«0'50 ^loyd, üst., Trieft, 500 fl,, KM. 405— 408-- Östcrr, Norbwestbahn 200 fl. T. 453- 454-- detto (lit. li) 200 fl, S. p, Ult. 451-»l> 453 b« Prag-Luler Lüdnordbeittsche Verbindungsb. 200fl,KM...... 40150 404 — Iransport-Ges., intern., N.-V. 200 Kr........ 102— 108 — Ungar. Westbahn (Raab-Eraz) 200 fl. S....... 406-— 40l!-- Nr. Lulalb.-llltien Ges. 2N0 sl. 205 — 206-— Vanken. jlnglo-Öfterr. Vanl, 120 sl. . 296— 29?-- Nanlverein, Wiener per Kasse -'— —'— detto per Ultimo 5l8 40 51940 Bodenlr-Anst. öst., 300 Kr. . 1N69-— ,072 - Zjentr. Aob.-Kredbl. öst. 20«fl. 530'— 534--Kreditanstalt für Handel und Gewerbe, 1N0 sl., per Kasse —'— —-- detlo per Ultimo S407b 6417b Kreditbllül, ung. allg., 20« sl. 746'ko 74750 Lcvusüeubanl, all«., Ii00 fl. , 454'— 4b6'- (telmnptc - Gesellschaft, nieder- üstcrr,, 400 Kr..... 58b'— 588-— Viro- u. kasscnverein, Wiener, 20« sl........ 4bb'— 457'— Ht,pll»l,clcubanl, öst. 200 Kr. 5"/<> 287'— 289'-^ändcibanl, östcrr., 200 fl., per Kasse....... —'— —'- delto per Ultimo 439 30 440-3« „Mcrlnr". Wcchsclstub.-Mtien- Gesellschaft, 2<>n fl. . . . b94'- b98- Österr.-ungar. Vanl 1400 kr. 174?— 175?-— Gelb Mine Unionbanl 200 fl...... H43 50 544 50 Uüioübanl, böhmische 10N sl. . 245- 24«-— Verlehisbanl, allg 14« fl., , 336'- 338 — Induslrie'Knü8 50 559 b0 TalgoTarj. Lteinloblen 10« fl. bs4'— 587-- „Schlöglmilhl", Papiers.,200fl. »««-— 801'— „Schodnica", »l.-O. f. Petrol.- Industrie, 500 Kr. . . . 473— 47« — .,E-Türl. Tabalregic-Ges. 200 Fr. per Kasse...... —'— —'— detto per Ultimo . . . 400- 401 — Waffenf.-Grs., ostcrr., loo fl. , 557-- 560-- Wr. Vaugesellschaft, 100 fl, . . 146— 149'— Menerbcrge Ziegelf.-«lt.-G«l. 71H-— 720 — Devisen. Kürzt Klchltn nnd zcheck». «msterdam....... 19« 45 »9« «5 Dciilschc Äanlpläde .... ,1? .:2' 117-52- Italienische Banlplähe . . . 95-Ä<> 95 45 «onbon ........ »39 47> 233-72' Pari«......... 95^32' 9552 > Nt. Petersburg...... 251 50 252 50 Zürich und Basel..... 95-20 9535 Valuten. Dulatcn........ 11-»e 11 39 20-ssrnnlen Etücle..... 19 08 18-11 2U-Marl Vtttctc...... 23-5« 23b4 Leutschc Neichsbanlnoten . . 11? .10 11? 50 Italienisch!,- ^anlnolcn . . . 95 2« 95'40 NubelNolen....... 2-51'" 2-52« von Renten, Pfandbriefen, Prioritäten, Aktien, , •¦ • ^* iWm^y^aT .1 ITlVat-UepOtS (»are-UepOSItS^ Loaen etc., DeviNen und Valnteii. |! Ba.ll.lE- "U-rLcS. "T77"Q c3a.slerg-e SCiLÄft III mit»r •lg»a«m V«rech.lu«« d«r Part«l. Los-Versicherung. (34) lAihach, N(ritart(MNMe. Verzlmong von Bareinlagen Im Konto-Korrent und aas Giro-Konto,