i P?O>» 1'So 7a. (7«t. .H0A«^: »il»ewoe.,)»«««-»«<.< wwmtOi^ »ir. 197 S»m»r»g, o«n 2S. IllN 19S0 W» MIMMWVWWMWW^MMMffWWG M WMkNMssl ^SMvVvWWW M» G . S« VI«, ck»«!» «««M, « ow. i» M> awßiB ^«iMch ««»M » 0t» vnil«»«» b ^ Nach dem Beben — Orkan und Lleberschwemmungen Aurchwore Wkbelflürme in Nordttallen Ganze Vrodlnzen llberfchwemmt Reue Menschenopfer Wieder Erdfivße la Süditolien StvmanM onßerdalb Suropo« OSwakd Hpengler hat so ziemlich recht, stimmt es, wmn er auf den llntergang des Avenivlantes Wiveist, ihn nachgerade beMndet. In einer Zeit nÄm-ich, wo dieses Gur»pa «n Wareninflation llnd Brotvotchtum »s»gvand«- zu gchen sich aniHilkt, für all« Mil^ve an UoKevproduk-twn an Ware. L^ten unh Menschen jednch l^ie Demokratie mü» ^ ^rlamentarismuS verantwortlich Plicht, kann woA nchig be-haulptet wev^, daß eS in Europa trotz Ullttehr Aum römischen InfantiliSmus ^lne Romantik im Politischen mehr gibt. Ist es ein Symptom atavistischer i^dingt-^'.t im Menschen oder di« Verziwoifl.ung über dem Thl^,. daß von allen Selten der Nuf nach dem Diktator, nach absoluter T^rvschaft erklingt? Diese Frage wird einmal beantwortet werden müssen. Indessen fMt sich in Aegypten ein Volkttvama ab, würdig, in ganz Europa als Wahrzeichen der Zeit gewertet zu wer-»en Nicht mlisozch bezog die Kgyptisckie Jugend dte Unive^bKten Turopas, nameltt ich^Kgkm^, wö Hnen der Veist der BoVßhervslchaft gu imponieren wußte im Gegensatz z»»m vrieMMchen StaatSprinzip des der UuiokiMe mch Mll ar. Wie Hohn «>f d^ «urop»»sche politische Manz de» letzte« vw»chlchch«nd«t» verhallen dii« Salven, vie FuodS Schergen in :>te «ch Freih^ Volksrecht beehren den W»ern. n Voltöswat md sieht w Fusid da« kevenidige Gynckol «des verkrampften AbsolvttSmuS. Der i^ö-nig hat die Verfassung nicht nur einmal verl^t, er brüskiert d^ verfassungSmvsji-gen Rechte des Partaments und zog sich cllf diese Weise den unerbittlichen Haß der Aahdisten zu, >die Aegypten W einem modernen Bolisstaat mit sozla^ und «viet« schaftlichon Reformaufgoben wandeln wol» len. Nur «iv und nicht aitzders ist der Sinn der biiutigen AufftandSbewegung in Aegypten zu verstehen. Daß Engkmd hiebet im großen und ganzen neutral sich verhält, darf der englischen Arbeiterregierung auf das AnevvenmlngStonto gebucht werden. Noch ist Sidhiki-Pascha Herr der Lage, dach A'bnig Fuad, der däe Rechte des ü-gyp^chen Volkes mit Füßen trat, rslstet bereits zur Abreise. We^n die Was-disten das Kuder evgvki.sen? Man darf M SIPvnnung der harren, die da kommen sollten. X. z:. Bvrfmberichte Z ü r i ch, LV. Jutt Devisen: Veograd .IN, Pari» A).S42ü, London 2Ü.03M, New ^rk V14.40, Mailanid 26.945. Prag l5.A>v, Wien 73.90S^ Bu-dapest 90.20, Berlin lU.W. L j u b l j a n q. 25. Juli. Devisen: Berlin 134S.2Ü, Bu'dapvst »88.50, Zürich !0SÜ.90, Wien 79S.7L, Lonidon 274.85, Now yovk 56L«, PariA W1.S44, Pra« 1S7.18, RO. M a i l a n d, 25. Juli, i VAHvend Siiditalien vo» einem fmcht-. hare« Erdbeben heimgesucht wurde, das je- > »e« W« Meffina nicht viÄ nachsteht, hatte ^ ««ditalien eine andere Katastrophe ereilt, ! die jener in den siidlichen Gegenden an Aus ^ Wirkung ziemlich gleichkommt. Im Dreieck zwischen der Piave, Padua und Verona wü-tete gestern ^n furchtbarer W rbelsturm, der unheuere Verwüstungen verursacht und «wch za^reiche Menschenleben gesordert hat. Am ^rteDn wurden die Orte Bareode, Lersegana und Volpago betrossen. Der Or« tan entwurzelte VLume und brach Telegra. phenstangen wie Zündhi^zchen. Hunderte von HSusern wurden zum Einsturz gebracht oder o schwer beschädigt, dah sie geräumt werde« «mßte«. den bisherigen Mel-bungen gibt es allein in d!esen Ortschaften «chr «l» SV Tote und iiber 1v« Verwundete. ^ der Provinz Treviso war das Wiiten des Ewrmes noch schrecklicher. Die an der Pia« liegende« Dörfer Montebelluno und Neve^ wurden günzlich zerstört. Auch hier Pud de« Wttten der entfesselten Elemente tchlteiche Mensche« zum Opfer gefallen, wichrub eine Nei^ von HSusern eingesttirzt ist. Der Zyklon «Stete mit solcher Gewalt, dich i« wenigen Minuten blii^nde Gegenden i« eim VSste verwandelt wmden. Aa«m ha^ sich der Sturm einigermaßen gelegt, als wolke«bruchartige Regengiisse «ietirgingen, wodurch die durch die letzte Negmperiode stark angeschwollenen Flüße z« Otrvuien anschwollen und sosort aus den User« traten, wodurch weite Strecken Landes i« «»ehrere Meter tiefe Geen verwandelt ««rden. Hiebei ertranken zahlreiche Me«sche« «ich auch ganze Viehherden sind A«gr««deg>gangen. Alle Verbindungen sind unterbrochen; die ««eisten Eisenbahnen muhte« de« Verkche einstellen, wÄ^end die Straßen dmch Gteinmassen, Baumstmmne usw. gLnzlich »npasiierbar geworden sind. Hochwasser riß auch mehrere Briicken weg, weshalb einige Ansiedlungen von der Außenwelt vollkommen abgeschnitten sind. Dl« Bevölkerung ist verzweifelt und ersucht die Bel)ürden dringend um Hilfe. » LM. R o m, 25. Juli. Fast genau 48 Stunden später wurde Unteritalien von einem neuen heftigen Erd« beben heimgesucht, das das vorgestrige Zer« stürungswerk beendete. Diesmal war der Herd des Bebens die Provinz A p u l i e n. Es wurden einige hestige Erdstöße ver. spürt, wodurch die ohnehin gänzlich verstörte Bevölkerung halb rasend vor Schmerz wurde. JnGpinazuoli erschrak eine Frau derart, daß sie vorzeitig Zwillingen das Leben schenkte. Eine alte Frau starb aus der Stelle, zwei Männer wurden irrsinnig, als das Haus llber ihnen einzustürzen begann. In Altamatura wankte der Kirchturm derart, datz die Glocke« von selbst zu ^ Zgmstgx^ 9 Ukr sben^8 ^ läuten begänne«, was die Panik der abergläubischen Bevölkerung noch vergrößerte. Das neue Beben brachte noch jene Gebäude zum Einsturz, die vorgestern ver-schont geblieben waren oder so stark beschädigt wurden, daß sie dem neuerlichen Ansturm der Erbe nicht standhielten. In Avellino stürzten 20 Häuser ein, wobei 7 Personen getötet und 15 verwundet wurden. InArriana stürzte ebensalls eine Reihe von Gebäuden ein, darunter auch die Kirche, die sich vorgestern «och halbwegs behaupten konnte. Nach den bisherigen Meldungen aus dem neuerlichen Bebenherd sind abermals gegen Ivo Menschen getötet und Hunderte verletzt worden. Zum zweiten Veben gesellte sich «och ei» Wolkenbruch, wodurch das 3erstör»«gS»erk der Naturgewalte« vollkommen war. I» wenigen Minuten verwandelte« sich die Gegenden i« Seen. Das wasier erreichts stellenweise in der Ebene 7 Meter Hit^ Mehrere DSrser, die beim vorgesttige» Beben fast gar nicht gelitte« hatte«, «mßte« geräumt werden, da sanst alle Menschen ««d das Vieh ertrinken hätte müssen. ?^r Schaden, der durch das Güten der NatnrgewÄ-ten in den letzte» zwei Tagen entstände» war, geht in die Milliarden. Hlobsmeldungtn aus Ändien Ungeyenr« Aterschwemmiiiye« — v»« Mensch««» LM. Aa r a >l/, «< Juli. Im östlichen Lause de« Indus sind kata. strop^le Ueberschwemmungen zu verzeich» nen, die?»»tgeheuren Schade« verursacht ha. ben. Durch volle 24 Stunden goß eS unun« terbroche« in Strömen, wodnrch die durch die srüheten Regengiisse angeschwollenen WasserlSuise aus den Ufern traten und wei» tere Landstriche unter Wasser setzten. Der Ansturm des Wassers war so gewaltig, daß ganze Dörser einfach fortgefplllt wurden. Ale Straßen und Bahnen sind un-befahrbar, da stellenweise ganze Strecken im Wasser verschwunden sind. D.« Städte Lar« kaniundSchikapur mußten ge« räumt werden, da dieselben jede« Augenblick im Hochwasser, das noch immer anschwillt, zu versinken drohen. Hunderte von H^seru stürzten'ein, da die Mauern dem Anstm« der Wellen nicht standhalte» konnte«. Alle Abflüsse find von Baumstämmen, Fuhrwerk und ^uSrat, das vo« weit weg angeschwemmt wurde, verstopst, was das Steigen der Fluten nicht wenig fördert. Nach bisherigen Meldungen beträgt die Zahl der Menschenopfer mehrere hundert, wägend die Zahl der Verwundeten in die Taufende geht. Der Sachschaden ist überhaupt nicht abzustützen, ist jedoch jet^nsaRs ungeheuer, da gera^ die reichsten Baumwollpflanzungen «rnichtet wurden. ^ Z^sxreder Ksdsrett-Lvsemdle! ^ ^ Lintlilt p»o Person 10 Uln»r !0l!t4 ^ Koaferenzschlub in Stnaia NO. S in ai a, 25. Juli. Tie Veratungen der landwirtschaftlichen sachverständigen Rumäniens, Jugoslawiens und Ungarns wurden gestrrn nach« mittac^s geschlossen. Unter dom Vorsitz d<'s ungarischen Delegierten Baron Kornfeld wurde die Antwort der drei Staaten auf den Fragebogen des Völkerbundrates hin« sichtlich einer Reihe von Agrarproblemen in Behandlung genommen, die von einem be-svnderen Unterauss6)uß ausgearbeitet worden war. ZZacl) län^rer N.'rh.indlung wurde der ursprüngliche Text der Antwort etwaS abgeändert. Die Vertreter der drel Staaten werden im Lause des heutigen Tages heimkehren, um ihren Regierungen iiber die in der Konserenz erzielten Vereinbarungen Bericht zu erstatten. Königin Mario in Oefterrnch LM. W i « n, 2S Juli. Königin-Mutter Aiaria von Rumtäil^en, di^ jugoslawische Königin M«la i^olvie deren Schivester Prinzessin Meana von Ru« mänien sind heute im strengsten Jncognito von Semmering in Wien eingetroffen und basichtilgten im Lau-se des vo-rmittags die LohenSwürdigSetten der Stadt. Die hohen Gäist« wurden von den Gelsandten Ju^l'sla-wiens. Dr. Angjeiinoviä und Rumänie.iS, Trebiceaml, begrüßt. Die Herrschaften stiegen im Hotel „Jncherial" ab. Mittags wur de im Hotel >das Mtwgmah! eingenominen, dem auch die beiden l^'andten zu^pgen wtlr^en. Nachmittag? reisten die hoben Geiste gegen C-a'lzburg »veiter. LlltTllelceoäv Uppeu! l.tppen. die tZie ^ sck"e««eiüen ^«bneverciek-Ken Unv>(ler5teklictien I^eir irtdt Kl88pl^c>05 / ppen5itkt)in neuer.moäelner . f»»lbe(l<«» l^p^o kchrrliot,»» »l>t« »v li«D lie Ix V»«i«r niekt »tiAiv»» >»«» / Lrt>»IUi«k ia «i»n ' tt«», «»«t ZI« „ttiit, VI» «ti»»«» »» Uil«» ! 5 s (Zenessivertreier kllr ^uLvs'gvien illllilio l vltve. ui'57icx »«.i »II« >»«»1»« kür ä»» (Z«« »iekt, -re »ixt io «It»» »»«t n» er««— „MaMrrir Zeltuiy1S7. «ckiwtz, r«« «. AuN 7S«. Aegypten» SchlcksaK-stunde — Snolands SchtS-falsftunde Der Höhepankt der Stste a« Nil »md a« Suez. Wirt» KSmg Fuaü> fich halten können? Das i-st Ä«!« Frage, d4e augenblicklich nicht mit Sicherheit boomtwortet wevd« kaml. Auf jvden Fall kann England in Aegypten eine der größten Nileiderlagen erlsiiden, die das britische Weltveich im Laufe von Generationen je erlitten Nichts hat ^ie HoffnungÄÄsilgVeit der bvitijs«^ Lage in Aeg^n besser gezeigt, als die R i e s e n r e v o l t e, in die das Lmch der Pharaoinen vor einigen Tagen gestürzt worden ist. In Aegypten känchfen heute zwei Parteien — ul^ England isieht fich gezwungen, gleichzeitig gegen beide Parteien zu ^ein. Aegypten ist lunvinig. a^r England hat keinen Nutzen davon! Der einzige Freunid Englands in Aegypten ist heute König F u a d. Sowohl die Regierung wie die RegierungSgegner stehen mit England im offenen Konflikt. König Fuad s'ucht eine Doppelrolle zu fielen: einerseits läßt er die Regierung mit Waf-in der .^nid die ü!bem>i«gen.de Mehr-Kahl des ä'gyptischen Bol-kes, die unter dm Fahnen der Wafd-Partei steht, bekämpfen; andererseits nimmt er gegen diesslibe Regierung Stellung, wenn sie sich anschickt, die „Souveränität" Aegyptens und die englischen Kriegsschiffe zu verteidigen. Ein Chaos war schon immer das sichnste Zeichen für den Untergang eines Staates oder eines Regimes — und in Aegypien herrscht hl?ute das l?l)aos. Seine letzte Ursache ist «n der Unvereinbarkeit der ägyptischen Frei-hc'itsbostrebungen mit 'den Machtbestrebun-gen Engkmds zu sechen. AngHchts deS Ernstes der Lage in AegMen dürste selbst die erbitterte BoykottlbewegUiNg in Indien für England eine Erholung sein. bedenklo: Am Suez-Äanal wird ge-kämpft! Am Suez-Kanal, dem Schlüssel dve^r Kontinente, ist ivir^lich iso weni.g nötig, um die britische Weltmacht wenn nicht zu erschüttern, tt>enigstenS in ernste Gcf'ahr zu bri-ngen? Jnl Vergleich zu den Ereignissen am Suez-Kanal tritt -daS persönliche Schlcksal König Fuads, ja das Schicksal seines Thrones in 'den Hintergrund. Der Suez-Kanal ist eines der wichtigsten strategischen und handelspolitischm Punkte des britischen Weltreiches, wenn nicht der wichtigste über Haupt. Seine Schließung würde für Eng' land dieselbe Wi^ung ausüben, wie die Unterbindung einer lebenswichtigen Arterie im menschli^^n Körper. Es wÄrde bedeuten, daß das Empire lhsute in einen Zust.ind vor 1869 versetzt wird, ein für das Bestehen 'der englischen Weltmacht )eute ganz unerträglicher (^Zv^nke. Noch einmal ^eigt es sich, welche Rolle Aegypten für Englond spielt, und was der Verlust Aegyptens für England bedeuten könnte. Bis dahin D eS jedoch noch weit. Noch ist.England tmstm^, ifich jel^r Zeit am Suez M biShaupten. Abtt das nicht wieder GutMmachentde ist gklschchen. Die blutigen Unruhen am haben der ganzen Welt gezeigt, in das britische R^ch fich jeden Augenblick befinden kann. Deutschland vor Reuwahlen O«« ««cht ftch »««bhiwßig — S«ge»t«rß Mr «i» LliWdot« «N Mali«, B - rlIn, 24^ JuU. Der Bundesvorstand des Reichs-landbundeShat beschlossen, unter bewußter Abkehr von öer bisher geübten Methode für die kommenden Wahlen seine Mit glieder aufzufordern, der Sammelparole des Berufsstandes zu folgen und soweit es die örtkil^n Verhältnisse irgend zulassen, einzutreten für die Wahl auf'L a n d v o l k-listen in allen ^ovinzen und Ländern. Nach wie vor bleibt die kknabhängigkelt und SelMnidigkeit der Landbundorganisation gegenüber jedem Parteigebllde oberstes Ge. bot Wie verlautet, wird der Beschluß des Reichslandbundes, eigene Landvolk - Listen aufzust^en, in parlamentarischen Kreisen für das Schicksal der sogenannten „Großen Rechten", von deren Bildung in den letzten Tagen so viel die Rede war, als entscheidend angesehen. Eine Dach-Lilstengsmeinschaft zw; schen Land- und Stadtvolk wird nunmehr als ausgeschlossen bezeichnet. Die neue Landvolbj^rtei wird die chrilstlichnatio-nalen Bauern und die Gruppe Schiele-Richt Hofen umfassen und voraussichtlich alle «Vertreter des Landvolkes, die bisher bei an deren Parteien Unterkunft fanden, an sich ziehen. Man spricht in diesem Zusammenhang auch davon, daß von Keudell zu !>en christlichnationalen Bauern übergehen will. R o m, 24. Juli. . Die Blätter bringen ausführlich ein Interview, das der Führer der Deutschnationalen, Gehetmrat tzugenberg, dem Berliner Vertreter dos „Popolo d'Jtalia" gewährte. Hugenberg spricht sich darin entschieden gegen BriandS Pan-europa aus. Deutschland ertrage schwer den Gedanken, daß es durch 58 Jahre an Frankreich Za'hlungen leisten solle, die zur Entfaltung der fran^iischen Militärmacht würden verwendet werden. Sodann verweist .Hugenberg auf die Ue-bereinstimmung der italienischen und der deutschen Interessen und erklärt: I t a-lien und Deutschland haben gemeinsaine Interessen. Sobald der Gedanke der Notwendigkeit der Revision derFriedenverträ-g e weitere Fortschritte gemacht hat, werde sich diese Gemeinschast der Interessen noch nützlicher erweisen. Dann werde es schnell gelingen, zur Beilegung einiger strittiger Fragen zwischen dem saschistischen Italien und dem nationalistischen Deutschland zu gelangen. M u s s o l i n l, der große Staatsmann, der Italien auf selne ^ige Höhe gebracht habe, schloß Hugenberg, werde seinen Scharfsinn und seine Voraussicht sicherlich ckvch in der Zukunft ^weisen. Am Kleinflugzeug über ven Ozean TU. Berlin, M. Juli. Di« Sportiflieger Wolfgang H i r t h und Sportjournalist Oskar Weller starteten Donnerstag früh gegen 7 Uhr vom Flugplatz TempeV^f zu einem Sonderflug gegen Köln. ^S Flugzeug ist ein PS Klemm-Kleinflugzeug. Gs wird vermutet, daß die Flieger mit diesem Flugzeug in Etappen nach Amerika fliegen wollen. Bestätigung dieser Meldung sowie eine nähere Angabe über die Klugroute, die die Flieger wählen wollen, liegt vorläufig noch nicht vor. Antl-HadsdukoLiga In Budapest B u d a p e st, 24. Juli. Zur Förderung der Bestrebungen einer Organisation gegen die Arbeit der Legiti-misten (Liga der heiligen Krone) fand in Ofen eine Bersammllm^^tt, in der dii Bildung einer A n tt - O a b s b il v g . Liga beft^fsen wkkd«. Es fiel auf, dah in der Versammlung namhafte Kämpfer gegen die Rilckkehr dn Hov^rger, wie Göbbos, Eckh«rd und Ulam nicht anw^e!^ waren. U«Aer die FragL der Aulasivng derT»ziOlb.«mokraten entspann fich ^e scharfe AuSeinanderset zung. A^ett^ Bttsa«>^u«g»teillne^ vertraten den MaadWtckt, »it Leuten, welthe die NaWd^lötzlich von ei« nem Tollwutitkfall bef«llen wurde. Er mußte gefesselt weÄeu u«d wurde in die Irrenanstalt gebracht. Die Frau brach vor Schrecken am TrauÄtar ohnmächtig zusam men. ' > Sin troakomljcher Fall Thap««< HollY w^ o d^M ein Paradies str övl) auSerwläUte Mmst«s>^nd gleichzeitig «ine Hölle für S0.000 Anwärter und Kom» parsen, die tagtäglich «us der Hoffnung in di« VerzweifluW^gestitrzt werden. DaZ große alljährli^ M t e n f e st der In vm Hünben der agyyNschen WM WWW MZ' > ^4 WS'f ^ der Vorkänchfer der nationotistilchen Wasd- Partei, ist der ^ase» von uchtversuch machen?" „Warum sollte ich fliehen?" Der Aommlissar ü.^rhörte die Frage. ,Me werden außerdem palizeilich überwacht. Ich erwartif Sie heute abend um neun Uhr zu nochmMgem Verhör in mei^ nem Bmeau. Sie können gehen." Gebrochen wankte» Fritz Wehn aus denl Zimmer; er wagte es nicht, dem Konlmer-zienrat in die ?lugen zu sc^uen. Wie er auf ^r Straße war, bemerkte er, daß in einiger Endsernlunsi ein Polizeibe^mter hinter ihm herging. Eine gewöhnliche Patrouille, ^e von ihm gar nichts w>ußte. Er glaubte, dasz es ein Beamter sei, der ihn zu bewachen habe. Er schlich die Friedrichistraße entlang, dann die Linden und durch das Branden-bmger Tor, im Tiergarten sank er auf eine Bank und stützte den Kops in die .^ände. Er wagte nicht einmal aufzuschauen und zu sehen, ob der Pvlizist ihn verfolgte. Trostloser Jammer, bodenlose Verzweiflung hatte ihn erfaßt « „Herr Göldner!" Herr Adam Mischet erhielt leine Ant-wert. „Herr Göldner, zum Kuckuck, Sie haben j-a di« Augen weit offen, so hören Sie doch!" Otto Krülger fühlte sich an der Schulter gepackt und fuhr auf. „Ach so! Ja!" „Zum Teufel, Sie müssen sich angewöhnen, zu hören, wenn man Sie ruft." l^r sah fich mit verstörten Blicken um; es war eine elende Buide, in der er lag, ein halbverfallenes ehemalig^ Bauernhaus in ^ner der ärmlichsten Straßen einer kleinen Stadt an der polnischen Grenze. Es mock>te schon früher, als ncch ein paar Gruben-arbeiterfamitien hier hausten, ein »venig verlockender Bau geweien sein, jetzt, seit der Pol« Marek SchenSky hier eine Wirtschaft betrieb und den: lichtschouesten Gesindel Unter.chlupf gewährte, eine wahre Schmutzhöhle. Born ein Schankraum, in dein sich tagsüber die polnischen Grubenarbeiter zu-sanlmenfanden, um sich von Agitatoren auS Warschau gegen Deutschland aus'hetzen zu lassen, hinten «in Schleppen, in dem wchl ftüher die KÄhe standm. Zuerst wirklich, auch jetzt noch ein Stall, in d^ ein Paar Ziognl ein ^mmerliches Dasein fristeten, weniger rhrer Milch wegen, denn es waren elende Tiere, dahinter aber «in Verschlag mit ein paar Matratzen und Strohsückeil, und auf diesen etwa ztvanzig polnische Ge-stalten. Sie kannten sich alle und duztm einander, und wer den Herrn Adam Mische! in Ber^lin «im KaiseroafA oder in einer Bar gesehen hatte, würde ihn jetzt kaum wie!dererkennen, denn auch er tmg einen schmutzigen, z^ssenen I^tan, und sah nicht anders auS wie seine Gesellschaft. Otto Kvüger taume'lbe auf, während die anderen schadenfroh lachten. „Ich miuH mit Ihnen reden, GAdner; ^mmen Sie mit mir hinauf." Sie stiegm eine Leider zu dem früheren Heubodi!^ hinan. Es war gar nicht leicht für Otto, denn der zerrissene Kaftan, der sich um seine Glieder svar in trübseliger Stimmung. Wie oft hatte er es in diesen vierundzlvanzio Stunden schon bevmch daß er dem Kerl gefolgt war. Als er die Depesche erhielt, war «r gleich w die Gremi^streG geeilt;, wo de: Händler wohnte, um!thk W spree finden." „Aber..." „Man wivd Gle" eiitfperren Er zuckte zusammer». „Ich habe doch gÄacht, daß es ein ehr« biches GeMt sei." „Was heißt ehrlich? Natiklich war ehrlich, daS heißt u^ uns beiden; aibet vielleicht hab^ Me nicht gewußt, daß gvschmuggelte Ware ««." .Ich...- ' ' „Schön. Sie haben es nicht gewußit. Aber ich hlo^ Herrn Herzer gesprochen, d.'e Ihnen di« zweitausend Mark auf den Wech sel auf heute gegelben.hat. KVnmn Sie zah« len?" i .. . „Nein." „Haben Sie dem Herzer gesagt. d«ß Gß ProVmcist bei Gottlieb V-chk" „Mar!.?!'r?? 'Felkuliq" 1V7. FilltNvett m Hollywood i^t stets da» größte Ereigms für Tausendc von Filmschcrulpic-dic aus l>enl Dunkel der Un^kannt-heit ins Licht des Rnhmes zu gelangen l^offen. Die gröhte Llttrcrkt'ion dieses Aostes ist i>ie Preiskrönun'g der bestyelungenen Mcske. Nlvistms find es die MaÄennach' alilllUlMii lveltbekmknter Frlnrs6>alts^ieler. In den FcstWen ers6)einen vor der Jury A) Valentiinos, 40 Kreta deven nmskiorten Gestal-t'cn, die mit mehr oder weniger Geschick die .BcriihmtHeiten der Ki^wwelt darzustellen l>ersnchen. Nnteii diesen Gestalteil findet der Mlnroi^issenr oft seine neuen Stars. In -di^sein Jahre ffeschail) es, düf; Charlie aPlin 'die groste Ännon-ce über i>aS b»?vorstehende Maskens^t des Mnis vor ?ltt>Z?n bekaln. Er entschloß sich, in der .n-citbekannten Verlle'jdnng .seiner ersten ')iolle, die er alö Reliquie ausbeivahrt, auf dem iMaSkenball zu erscheinen. Am Tage des ?^e!st>cs leffte CHaplin «die Maske und die - Älerder des Cl>arlie an: die iveite schwar.^c ilN'Z d?z eniste abgenutzte Jacke, den schäbigen lloinen Melonenhilt, die viel zu ffroszen kvlnnmen Schnabelschusze. Diese Tvacht ^virl von dein kleinen ansteklebten Schnurrbart unid dem dünnen Spazierstork vervvlKommnet. Die tvaqiiomlsche Eichouette des ivelt-berühlnten LHarlie ivar sortis, und C^Plin begab sich zum Maskenball. Er wollte "iren vielen st^uniden und auch den kleinen ttoinparsen des Films eine Uebervaschung bereiten. Als n aber in den Saal trat, wurd? er ohne jede Bogeisterunss eni-pfan-. sten un>d fast verächtlich mit -dem Rnfc be-grils;t: „Noch ein <5haplin, wir haben schoi deren geh' «doch zu den iebri-ffen (5ha p« linv." C'he er sich ilnljsehen konnte, war er schon auf lder Bilchlde nird sah sich von vielen andereil VlMlins nurgeben, dix) strengen Preisrichter und die Direktoren der MvsM Tyilmkon^V'rne. Da geschah das Merk wkirdilssste: der richtige Chaplin belanl die ilvijntic Ttelle. Dm ersten Preis für die allerbeiste' Chaplinvei'klei'dun<^ erhielt ein anderer. (5hapl>in, dieser li'n l^linde seines -- Hcr^eirs tief melancholische' Mensch, wollte nicht «uf den nouutelr Preis ^varten. Be« . .^zenS, von^ n^nmnden, erkannt, verließ Cliaplin das MaSkenfeft. Noch ein ^ tragist^r ^^^wois fiir dic Vcfahr, die jeder großen Adoc droht, »venn «sie Allgemeingut wird: banal zu erscheimn. ANtntat auf ven nimänWen SioatSMetaf Die Mugzmgkatoßrophe in England den. Auf diesen Altären werden Opfer von Lebensmitteln skr die „Sterne der Liebe" aufgestellt. Die^e Altüre zu schmücten und die Opfergaben vorzubereiten, macht den ja. panischen A-indern ebensoviel Freude und Vergniisten wie den Kindern des AestenS das Sc^^litcken des C^hristbaumeS. Unter d^n sechs Jlyassen, die aut LI. Juli bei A r a v o ?'e n «d sämtlich innS Leben Sir E'dil>ard Ward (ini A'usschnilt links) und Lord Dusserin (Tets), der frilche kamen, befanden sick) dcr Großinidustrielle re Präsident d<'S ^cnatS von Nl>rdirland. FmOtbare Verwgftungen im Bebengeblet lo.aas Quadralkiwmeler i« Mttl«ide«sch«si — Ne«e ardft»b«»«»w«i»«r«T»d«s»ps«r - Sammelakitonen verbol«» Der Unterstaat^tretÄr im runlönischeil Außenministeriuin, Constmitin A n g e -lesc u, der Bertroter des JnmnministerS, wurde »vöihvend einer Audienz schiver verleg. vudtlpcher Pferdegeschichte. ll^n das infolge der lnodernen Verkehrs-mittel zmn Aussterben verurteilte Pferd zu regten, beniüht sich ein Vudapester Verehrer dieses Tieres, seine volkswirtschaftlichen Vor teiie recht anschaulich zu demonstrieren, um zur H'.'bnng der Wevdezucht beizutragen. Seiner Meinung nach müsse?nan setzt das Hauptgewicht auf den gesundheitlichen und schmackhaften Wert des PferdesteischeS legen. Zum Zlveck dieser Propaganda hatte er nun kürzlich Prmninente aller Volksschichten zu einem großen Essen eingeladen und ih. neu allerlei l^erirtite aus Pferdefleisch vorgesetzt. „Alles ist vmn Pferd", wiedevl)olte er bei jedem Gang lol>preisend. „Alles voin Pferd." llnd Mail speiste mit Appetit. Als lvieden kein „Alles vmn Pferd" er-klang, und ein (hast gerade das Bierglaö an den Mnnd setzen wollte, ries dieser voll Entsetzen: „AnH das Bier?" R o tti, 2ü. Juli. Noch ist es zu sri'ch, nik eine genaue Bilanz des Attsnlnßes der Erdb^bi'nkatastroplie aufzustellen, denn noch iininer fehl-cn ail>7^ führliche Berichte ans vielen Ortschaften, in denen die .'^ilfszuge erst hellte eintresfen konnten. Das (5rdbeb^'ngebiet nmfas^t eine dreieckige (^egelch, derell Spitzen in N e a-P « l, ^ o g ^ i a nnd Po te n z a ange-nonunen werden ki^nllen. Es handelt sich «lini ein Geliiet in einer Allc.de>hmnlg von rund lO.tXX) Quadratkilometer, dli>^ voll eiiler Million Menschen lvn>«t)ttt -n^ird. diesen« Gebiet liegt der ver)iin'gilisvosle, >'it tausende,! er^o>sci>el,^'.V ulka n. Volt u-r o, an dessen» Ostalchang- das Ltädtl<,en M e l f >i lie>gt, «aäkireipd an den Äjje'sta^t^än-»gen L a c e d o n i a uivd A q n t i. o n i a gelegen sind, die nnter dcni Be-l^eil '>ic schwersten «Mden d-a.vonqet^tZgel, t?iiben. Die Bergungsart>eiten im Crdbelienge. biet silch von trastiscii.c'll Tze„e,l l>egleitel. G a tt z e F a l»i i l i e n sind unls ^'rmi ivar Ml"»hsaln leoi'lld aus deil Trüi»l.ilN!rttiassetl beireit lnorden: «l'evor sie jedoch u^tt^Helragelt iverden koniue, trat plötzlich ein N a ch be «l' e n eiil: ein O-uaderblock kani ini^ 'bellen und zer'chlu^' der^vau 'den Schädeil. Unter den, ))ietttt,lg!> personal, da^^ ullter Einsetznivg des eigenen Lebens sich iini die ^^erullglüctten um'ht. sind O!v f e r zu vcrzeichllcn. Die illi >>auvtl'^'' lzengebiet fast völlig zerstörten (ik'nieinden 'bic!c,l einen t r o st l o s e n A l, b l: cl. Ab^^^lseihen von den seihr ivenijfen erdde.'-ell-' sicher gcliauten Häuseril sind eiile gri.'s;^' voll l^'e>bällden irur nte^r S t e i n» ulld S ch n t t h a u f e n, aus denen gespellster-Haft die dicken und hohen Mauern aller Pa-läste h.'ransragen. An Kirchen il^ilrde g r o s; e r S ch a d « n ungerichtet, (line bet-rächtliche An^^..^hl voil Aotte^iättsern i,t in sich zusaln»nelMbroen. Mittwoch in den ersten Vonnittagsstun' den wurde in A a g „ o l i ein L u f t b e^ ben verzeichnet. Der heftige Wirbelsturin hat unter i)er VevlVkerung, unter dem ba-denden Publikuln, das bereits den Strand bevölkerte, (^ntsehen ansgelöst. Bretter wurden von den Ä^adeanstalten wie Strohhalme in die Luft gerifseil uird fielen dann ins Meer. Das Meer wa-r tintenschwarz, der Hiininel stark verfinstert. Die in das Erdbebengebiet entsendeten Sonderberichterstatter der Zeituugen entwerfen erschütternde Bilder von den Zustän den während und nach der jiÄtastro'pI)e. In Neapel, wo Taufende aus Furcht vor lleuen Beben «die Nacht im Freien v<'rbrach. teil, wurden Zeltlager gebildet; ein solches Lager befindet sich auf der Piazza Naz'.o^ nale. Die ninliegenden li^emeinden bieten ein ähnliches Bild: Bilvak reiht sich an Vi-wak. Auf der breiteil Strandpromenade vo,» Neax^l kampieren tznnderte vo^ Auti>mo? bilisteil, die ihre Wagen längs des Meeres ausgestellt hatten. Besmlders stark war das Erddebell in den höheren Teilen von Melsi; der Bahllhof von Melfi, dessen ll-mgebung gesperrt lvevden ,nußte, pst gefährdet; da allch das e s ä n g n i s bedroht lval', illllßtell die Sträflinge in andere Gebäude gebracht lverdeil. Die stark gefährdeten Fachiverkbautell wu>!dell geräumt; ihren B-ewc>hnern mlchte^ vrovisvrisch airdere Un tertnilfte zugewieseli werdeli. ^ll den r a ll t e n h ä n s e r n >wu Neapel wur de die Hitfeieistllng für die zahlreichell Verwundeten ntit allen verfügbaren Mitteln organisiert. Dic Vcerdiguilg der Todesopfer der >:^r sehr heftig nnd Hai nainentlich in Melfi nelierlich großen Zchaden angerichtet uni) auct) n e ll e Todesopfer geforr»ert. Die Straßen zeigen an zaitilreichen stelle,, Senkllngen. Zahlreiche Briicken sind eillgeftülzt. Ter Minislerr.1t wird schleunigst dic not-tt>endigell pilss»laßnal>tne>i l'eschließen. Mllssolllli hat alle öfsent^ichen llnd privaten S a lli lll l u ll g e ll verboten, da er auf d.'iil Slaildplinkt ste-ht, dasz der -taat sür die Opser ausznkolnillen lzabe. Die Nacht de« Gternenfefte« jedein japanischen vause, lvo ein Kind ist, wird in der Nacht des Sternenfestes, der lnalerischesten aller japallischen Feiern, das alte Märchen voll der Prinzessin und dnn .'^>irtenknabell erzählt, ^'^n dieser Nacht „T a ll a b a t a Matsur i" treffen sich am Hinunel die Sterne der Lieb^', ein St)linbol der Vereinigung der Prinzessin und ihres Geliebteu. Die Buddhisten glauben, daß ill dieser Nacht, dein siebenten Abend des siebenten Monats des alten Mondkalen-dcrs, sich die Sterne Veda uild Altair, auch Sheklljo (Prinzessin) uird Keugyll (Hirtenknabe) genannt, das eilizige Mal während des gallzen Jahres treffen. Die Fal>el erzählt, daß die Prinzessin und der Hirtellknabe heiinlich verheiratet wa-rell, daß aber die Mutter der Prinzessin ihrer Tochter verbot, itl des Hirte,, lieblicher Hütte zn wohnen. In einer Nacht ledoch ist es de,, Liebenden erlaubt, sich am Ende des A Nl nnogaw a, der Milchstrzu tres-fell uild ewige Liebesgelübde zli 'ischen. ödilider des ganzen Land<'. 'nn ver« samlnelll sich in den Gärten i ' .väufer, wo Bmnbuswände nlit Papier geschlnnckt, anjae^ellt ns^d kleine Altäie e^niZtet wer-, Smil Ludwig: Strofgeletz für tlnerzooene Wer im Koupe« die Frage oder auch nur den Blick des All'komllienden noch faktisch leeren Plätzen mit dep Worten erlvldert: ,/)llles besetzt'', wird allein eingeschlossen u. darf den Speisewagell nicht betreten. Wer spät abettds inr Ho^el seine Tür zuschlägt odeiin Telephonieren das Blatt vor sich lnit Zeichen beinalt, wird durch Täto« imerilng lltit den Tele^chonnuminern seiner F'^illde bestraft. Wer auf einer Alpenstra^ dem lkinde, das ihln Edelweiß in den Wayen reicht, nur ein ^xlar Kupferinünzen hinwirft und rasch lveiterfährt. wird mit vierzehntägigem Re-genivetter tl?ährend seiner ^rien kivstraft. Wer nrit dem Blaselbalg anstatt mit dem Feuereisen das .K^minfeuer zurechtrückt, wird init einstün-digem Rauchen de» l^a-nnll'Z bestraft. Wer sich als Ga'lt eiile Zigarette anzün« det, bevor es die Hausfrau getan oder er» laubt k>at, iniiß dann in einem ungolüfteten RMlchziminer üibernachten. Wer eille Geschichte nur erzähl't, um z» zeigen, mit wie seinen Leuten er verkehrt, nluß sein alltägliches Leben derselben Ge« sellschaft iln Filni vorführen. ?^^r eine soek^en erzählte (^schichte so-gleich durch eiile aildere überbieten will, wird ain Tchlllsse seiiler Erzählung dvrch Stillschireigen der Tafelrunde straft. Wer liei eineiil Ausflug seinen Cha':fezmlk»ernden jungen Mann bestraft, in den sich Mama verliebt. Wer einen seiner Leute in der Wche bi< ^))t^itternacht wachen laßt, nur damit er dann hinter ihm ein paar Lampen ausdreht, muß zur Strafe drei Tage hinterein-airder seiner gesamten Dienerschaft steige-ben. Wer xilleil Arzt ilach gelullgeiler !l^ur im Honorar drücken will, ivird amtlich wieder in den Ztlstmrd zurüc^rsetzt, in dem er vl>? der Behanidlung »var. Ein Kellner, der so hock) von oben einschenkt, daß der Wein im (^laie schäumt, wird mit einer Dauerbra-uie nicht über ^ns (^rad bestraft. Wer im Alilto Platz frei ha't und eim»» winkenden Fußgänger oder einen nicht win kenden, Lasten trageirden Mensckien nicht mitnimmt, wivd mit Autvpanne nicht nn- GamStag, M. Juli. Lsttbljana, 1Z..W Uhr: Schallplatteetmi^k. — 20: Beo-grader Uedertragung. — LS. 1b: Uebertvagung aus Blod an, See. — Veg. grah, l9.Z0: Na>tio,lallieder. _ Sl): Vokal- ffuintett. — 21: Abendkonzert. — 2L.1d'. '^lbendmusi^ - Wen, l^.iX): Nachmitt<»gs. kvilzert. — 18..^: ^^mmernlustk. — Sl: Monjtevkon^^ — AnsiMeßenid: We«^ ^Dca^nsooer '^cun?m«r 197.. Samstl^, dc» 2Z. Juli IVA). konzert. — Veeslav, 19L0: Ungarische BoltslmHk. — A).3l): Die Entwicklung des Walzers. — S2.3b: TaA^mustk. — Brünn, 17: Nachmrttagskon^t. — 18: Schallplatten miulsik. — l8.3b: Deutsche Se-ndung. — 21: T-anzmulsik. — 22L9: Mlitärmusik. — 23.20: Präger Nebertragunig, — Ttuttgart, 15.30: Unterhaltungskon^t. — 20: Helte-ve Schallplatteneinlagett.' — 80.15: Frankfurter Uebertvagung. — Frankfurt, 19.05: S^xmisch. — 19.30: KonM. — S0: Strauß' Operotte „Tin Walzertraum". — 23.2»: Tanzmusik. — Berlin, 19.0b: Arten «und Lioder. — 20: Tanzmusik.--- 21.30: Tanz-muisik. — Langenberg, 16.4ö: EnMch. — 17.30: Unterhaltungsmulsijk. — 20: Lustiger Ahend. — Anschließend: Nachtmusik. — 24: Meilsl-r des Jazz. — Prag, 18.25: Deutsche SenÄmrg. — 19.35: Lustige.Lieder. — 20: Blasmu-sik. — 23.20: Abenidko-nzert. — Mai land, 21.55: Großes buntes Konzert. — Nach Schluß >des Konzertes^ ' Schallplatten. — Miwchen, 17.35: Orgelkonzert. — 16.50: Münchner Mandoltnenisuartett. — 20: Un« terhaldunFsikonKert. — 21.20: Funkkabarett. — Anschließend: Kon.zert-. und Tanzmusik. — Budapest, 18.30: Schalkplattenio'nzert^ — 22.30: Zigeunermusik. — Warschau, 20.15): Volkstümliches Kon-M. — SÄ:'Tanzmusik. . ^ Paris, 20.30: Thsaterabe^d. Aus Gette c. Stromausschaltung am Sonntag. Das Elektrizitätswerk in Fala meldet, daß' Sonntag, den 27. i>. lii)n 8 bis 12 11!hr der 'elektrische Strom in Celje und Umgebung ausgeschaltet sein wird. c. Verfammlung der GeWerbetreibenden. Kommenden Sonntag um 9 .Uhr vormittags findet im Hotel „Hubertus" in Celje eine Versammlung des Verbandes der Ge-werbevcreinc für Slowenien statt. An der Tagesordnung sind u. a. Statutenänderun-^ gen und ein Referat über die allgemeine Lage des ÄcwLrbewesens in Jugoslaw'.en. Der Versammlung wird auch der Generaldirektor der Gewerbebank ans Beograd bei-^ wohnen. Am Vorabend w'.rd rm Hotel „Hubertus" ein Geselligkeitsabend der Gewerbetreibenden stattfinden. ^ c. Fahrraddiebstichl. Den: Mechaniker 'Herrn Josef R o j c wurde vor einem Geschäft in der Alexandergasse ein Fahrrad, Marke „Meteor", im Werte von 800 Dinar entwendet. c. Diebstahl am Sannufer. Am 20. d. zwischen 14 und 17 Uhr wurde LuciuS Z u-S t erS i e aus Celje während des Badens am linken- Sannufer gegentiber dem Herrenbad aus dem. Rock eine silberne Taschenuhr mit einer Goldkette im Werte von 650 Dinar entwendet. c. Draufgezahlt. Der 23jährige Arbeiter Valentin Roß aus Liboje schnautze am Mittwoch um 16 Uhr in der Stadt ohne Grund einen Soldaten an. Der Soldat ließ sich 'die Beleidigung nicht gefallen und fü'hrte den Arbeiter in die Polizeiwachstube ab. Der Arbeiter mußte eine Nacht bei der Polizei zu Gaste weilen. M a r i H o r, 25. Ju li. Einsetzung der Banalrate ZIberreichUUg »«r S«kr«»« »«ech »«« B>««» 5omm«r»orotten »«!U«4 uvtl »purlo» H W »ekn«ll uvtl »purlo» W klrktltlivki Oepvt: ^ 1'el. >07'^ Kino Burg-Alno. Bis einschließlich Montag wird der erstklassige Großfilm „Gold" mit Dolores del Rio in der Hn'.-.' t-rolle vorgeführt werden. Wir machen auf diesen Großfilm besonders aufmerksam, da er einer der schönsten und sensationellsten Filmwerke der Saison ist. Dolores del Rio brilliert in dieser aktuellen Angelegenheit aus Alaska, wo Leute Golb gra^n, nach Gold lechzen wie der Verdurstende in der Wüste. Naturerscheinungen, wie Lavinen-stürze, Wasserfälle geben dem Film ein ge« waltiges Gepräge. Trotzdem, daß die An-schasfungskosten dieses Filmes enorm sind, sind die Eintrittspreise normal gehalten. Nnion-Kino. Bis einschließlich Montag, Äen 28. ld. l^vird der erstklassige Schlager „Eine schamlose Frau" mit G^ta Garbo, un'd John Gilbert gedreht. Vin gewaltiges Drama., in ivelchem ^^ide Künstler den HSHelPunkt ilhrer großen Kunst voll und ganz erreichen. Mn Film, den sich jeder g,e'rn zweimal anschen wird. — Nächstes Programm: „Die Schatten der Stra^." Im festlich geschmückten Beratungssoale bes SbadtMagistvatH wurde gestern um 18 Uhr eil« außevordentliche Sitzung des Ge-meinderates aibigehalten, in welcher an die neuernamvten Mtgilied^ öes Banalrates aus dem,nSMichen Teile des DraubanatS in feierlicher Weise die Besdallungsdekrete übetteicht wurden. Die ^meinderäte waren voll^hlig erschienen, desgleichen war muh die Galerie gpt bes^t. Etwas nach l Uhr erschien Banus Ing. S e r n.e c, der nachmtttags mittels Auto in Marii^r eingetroff>m war, au^ der Estr? bogleitvt vom Bürgermeister Dr. Z u-van, KrMinspc?tor Dr. S ch a u b a ch, den Bezirkshauptleuten Dr. IPav ic und Dr. H q c i n, l!^ide in Misorm als politische' Verwailtung^am^,. Magistratsdirektsr Köchler ukvd Banals^kvetär S u 8 a. ^r Blmus wurde ^im Betreten des Saales von den Anwesenden m-it sobihaften Zurufen und Händeklatschen begrüßt. Links von der Estrade nahmen die neuen BanalMe Platz. Bürgermeiifter Dr. I u v an eröffnete die auherordentl'iche Sitzung des Gemeiyi^-rates und begrüßte vor allem «den Banus als erst^^n slowenischen Bcmus und Sohn unserer Stadt Maribor, worauf er mit kurzen Worten die Bedeutung der Handlung, die ber oberste Beamte des Drauibanot» per nchmen werde, hervorhob. Banus Jn>g. Se rne c dankte, sichtlich erfreut, für den warmen Empfang, der ihm seitens der Anwesenden zutU wurde, worauf er an die Banalräte eine längere Rede hieilt, in ivelcher er sie zu der Ernennung herzlichst bl^lückwünlschte und ^o^nn in -großen Umrissen d>ie Aufigalben, die ihrer >^rren. s^kiz.;'erte. Der Wirkungskreis der Banalräte svi' umfangreich -und allseitig, da die Funktionen der gewesenen GroßiuPa-Mte, der Kre^isselbstverwaltmngen sc'wie einiger frül?)«r selbständigen Aemter jetzt.in der Banalverwa5tung vereinigt seien., Beamtenapparat könne trotz seiner anerkannten, vorbildlichen Leistungsfähigkeit die Fülle der Aufgaben, die da zu lö^sen sind, nicht allein bewälltigen. Er brauche Unterstützung und Initiative von außen, vor allem se^itens Personen, die im Volke leben >und seine Bedürfnisse gut kennen. Nicht als Vertreter der gew-esenen politischen Gruppen, sondern ausschließlich als Vertreter ihrer Bezirke und Stä'dte werden die Ba-nalrä'te ihre lobenswerte Aufgabe zu erfitl-len haben, wobsi mir das Wohl ihrer engeren und weiteren Heimat der leitende Gedanke «sein nxrde. In Erfüllung dieser Auf-gaibe können die Herren auf die tatträftige Unterstützunlg seitens des BanuT rechnen. Redner streifte sodann den geschichtlichen Akt vom 6. Jänner 1929 und erwähnte, daß> es gegenwärtig keine politischen P r t e i e n mehr gebe, um in einer vu-^ higeren Atmoisphäre grundlegende Reformen durchzuführen und die Unzulängibich^^-ten der früheren Regime zu beseitigen. Ein zwei ter Markstein in der Enttn>icklung Jugoslawiens ist der 3. Oktober 1929, cm dem die Neuaufteilung des Staates in Verwaltungs einleiten vorgen>ommen wurde. Jetzt gibt es nur noch ei« jugoslawisches Volk, ein jugoslawisches Nationalbewußtsein,! Diesem er-haibe,:en Grundsatz wird die Regierung im Änne'ihrer bedeutungsvollen ^kbäration vom 4. Iuli d. I. ih?re weitere Tävigkeit anpassen und diese Politi'k Vis zu 'den Slißer-sten Konsequenzen befolgen. Die Erziehung der Jugend und der breiten Volksschichten in nationalen und Kullwrivereinen Hat diese Richwng einzuschlagen. Zu diesem Zvecke wurde der S o k o l des Königreiches Jugoslawien gegründet, dessen Ausbau im Volke einen Azesentbichen Teil des Programms der Stiaatspckitiik ausfüllt. Im n^euen Sokol gibt es k e i n e S i e g e r und keineBesiegten. Die Haupttätiigkeit der Banalräte muß sich aiuf die w i r t is ch a f t l ch e H e-b u n g deK Landes konzentrieren. Die Linderung der ungünstigen ivlrt'chaftiw'.l^n Ver Hältnisse wir^schlä!ge sowohl des Staates und der Bälmte wie äu^ der Gemeinden ins Vleich gewicht Fracht und die Lasten gleichmäßig aiuf Äle Schichten der Bevölkerung verteilt werden; di«^ Früchte einer gesunden Finanzpolitik nrüsselt'Aeichmäßig der gesamten Be völkerung zu^te kämmen. Redner zl.llte hie-bei d^' BvaiNtenkörper, der leine schwere Aufgabe ^mustergültig erfülle, vollstes Lob. Me neuen Banslräte iverden mit Frden Diienst des BolkeS'stellen. In einer Wirt-ischaftlichen Ke^ratiön^^ fühtts Redner weiter auK^ ist j F d ePdliti ! auSg e->s ch l c s s e n. In den Banalrat ziehen die neuen Mtgl^eder nicht als Politiker, sondern als wirtschaftliche Arbeiter ein. und «ihre TätigM wkd und darf sich nur auf das Wohl d^'KevMerung erstrecken. Er schloß seine' Rede mit einem Hoch auf den König. An Seine Maj^tät den Kbnig lvurde sodann eine Erg^nhvitsldepesche gerichtet. Desgleichm erhielt auch Ministerprä^sident General 2 i v k o v i 6 ein Begrühungstele-gramm. . Der ^nuS schritt sodann an.die Einhändigung der Erl VnnungKdekrete an die Banalröte, wobei er jedem herzlich die Hand drückte. Zu Banalräten wurdm ernannt: Dr. Alois I u v a n, Bürgermeister von Marbbor; Dr. Ljudsvit P i v k o, Professor in MariHo^; Ru^lf G o l o u h, Chef der ArbeitSböi^e in Äari'bor; SreSko R o b i L, Großgrundbesitzer und Ortsvorsteher von LimbuS; Ivan 3 e r b i n e k, Besitzer und Gemeinderat von Brdiike; , Anton K o-ö i r, OrtSvorsteher von 2,ice; Peter Mrav I j a k, Oekonom in Vuhred; Franz P a v-l i ?, Pfarrer m KanLovci; Josef Ber k o, Industrieller und Bürgermeister von Mur-ska Sebot^; Stefan Lit r o p, Gelverbe-treibender und OrtSvorstioher von TurniILe; Ia^ob R a j h, Besitzer in Ljutomer; Ivan V r S i Ortsvorsticher von Sv. Marko und Dr. Matthäus S e n L a r, Rechtsanwalt in Ptuj. Die Banalräte Litrop und Rajh waren leider verhindert, an der Fest-sitziung teilzunehmen. Bürgermeister Dr. 5)^uvan schloß die Sitzung etivas nach 18.30 Uhr. Die neuen Ba-nalvAe vevMeben noch längere Zeit im Gespräch mit ^m Banns, wobei auch daS Pro-gramrm der ersten Sitzung dtt neuen Körperschaft, die anfangSGePtem-b e r in LjuRjana zusmnmentveten dürfte, gestreift wurde. ^ Rur «nderlose Vartelen! Gti»^ aus der Delegievtenkownie. Eine Zierde unserer Stadt ist die bestbekannte Wohnungslosen-Siedbul^ unter der Re i ch S b r ü ck e. Nicht weni^r als 15 Familien mit etwa 30 Kindern bilden dcrt eine vorbildliche soziale Gemcinschaft, die mit Gemsinl^ch^tlichkeit nichts gemein hat. Unbeschreiblich sind deren VerWtnisse. Unter i>en Kin'd^ grassiert Scharlach. Einen Anistandsört gibt es nicht, dafür aber Legionen von Fliegen, die für die Gvmütlich-llsit unlsereS L^is Sorge tragen. Streitigkeiten einiger Parteien untereinander sind an der' Tc^sordnung. Mit «der Nachtruhe ist es deshalb zienÄch windig bestellt. Dazu der Iazzbiwdbärm auS der „Velika ka» varna" bis 1 Uhr frü'h, von 1 bis 4 dagegen Singen und ^hlen und Weibergekreisch aus - ^r Klubbar. WiL)niingen gibt es für uns Nrückenbe-wohuer keine, weil wir Kinder b.'sitzen. Die Hausherren dürfteil woH»' ichon erwachsen zur Z^lt gekomttien sein, deSha^ haben sie vor Kindern Angst. Will man die Miete steigern, wirft man die alte Partei, mit Kindern einfach a>uf die Straße, die neue kinderlose Partei zahlt gerne 50—100?5 mehr. So werden sunge E^leute direkt dazu gezwungen, kinderlos zu bleiben, wovon der Staat sicher ^inen Nutzen hat. Sorglosigkeit einerseits hat. Kinderlosigkeit qnde-revseits zur Folge. Zum Slchusse bedanken wir ^ns bei allen Gaffern für iihre unerwünschten Besuche. Man soll es nicht für ckbglkh halt^ daß es Leute gi!bt, die uns aus purer Neugierde begaffen kommen und über uns« Glend noch spotten. — Traurlig ist eS, jed^ ^vchrl lSin Brückenpfeiler siodler. Ausielchnung »lim AwderfchutzMe Nach einer BevstSndigung des Hofmae-schallamts hat Ihre Majestät die Königm die Bewilligung erteilt, iiaß da» neue F e-rial - K i n d e r ih e i m in Sv. M a r-t i n am - Bachern Mlch ihr benannt werde. Die feierliche ErösfMng des Köniyin-Ma-ria-KinderlheimeS findet Sonntag, den 3. August statt. Da . Ähre Majestät auch das Protektorat über d^ .Feterlichkviten übernommen hat, wird ein Offizier als ihr Vertreter an derselben teilnehmen. m. Evangelisches. Sonntag, den 27. b. -um 10 Uhr wird in der VhristuSkirche ein ProdigtgotteSdienst stattfinden. m. Silberne Hochzeit» Der ihiastge Privat-bvamte Herr Anton Goluar feiert heute mit sÄner Fwu Adele im engsten Fami-lienkreise d«>ö schöne Fest der silbernen Hoch zeit. Den vielen GtkckwÄnschen schließen auch wir uns i'eihr gerne an! Die P. T. Mitarbeiter »erb«« er» s«cht, ihre Veiträge eivtewe Per. i»«en sonder« «iSWiGßNch a« bie NebOk« tion ^ „Marib»rer Aeitung" zu richten. m. HalberFahrpreis ftir ale Vefucher der 600.Jahrfeier in «siieojse. Laut Erlaß dt« BerkehrSministeriumS vom 23. d. ist allen Besullk des gestrigen Tages weist iv Anßei^ auf, hievon je eine wegen MchteivihaltenS der Gpervswnde, Beschädigung fremden GigenwmS, nächtllö^ Ruhe-^rung, TefShrdung der persiwiUchen Sicherheit und Di«>k^talhlS, sowie vier wegen Ueberschveitung der Strahenvevkehrsoor-schviften. m. vetterderiö^ vom 2ü. Juli 8 Uhr: Lltstdruck 729, Feuchtigkeitsmesser 0, Barometerstand 7^, Temperatur -i-27, Windrichtung NW, Bewölkung teilweise, Nieder-ichlag 0 Umgebung Nebel. ^ VKlriuie ordiniert vom d. M. «m nicht. 10127 * «nt. >«d. Legats ewjichriDer Handels. kurs, Maridm. (Genehmigt voim Minist«. r!»m für Handel und IÄ»»rstrie in Beo« grad). Die neuen Kurse beginnen am 2. Eeptember ISSV und können Prospekte durch die Direktion der Anstalt, Maribor, Vrazova ul. S, ko«stenlos bezogen oder im Mroartikelgesc^t der Firma Ant. Rud. Legat L Co., Miaribor, Slovenska uliea 7, abgehoU werden. Die Anstalt befitzt auch ein eigenes Pensionat für ben, worauf besoÄerS aü^rksam gemacht wird. * Hotel Halbmldil. Heute SamStag An-nert-Konzert. Boi jeder Witterung. * Konzert am Sonntag, den 27. d. im Gastlhaulse T o m i e in ^kre. Zum Ausschank kommen nur erstvassige Pekrer Weine von 16, 18 mi-d 2v Dinar. Backhühirer 28 Dinar. WU6 Der Slerexpott und felm Echwlerlgkeitm »»>«1 h«r — »»k»«»»t>»«U »«r SeletU»« -- Fd. Der Wert des jugoslawischen E i e r-exporteS betrug in den vergangenen zehn Jahren stets zwischen 6 bis 8 Prozent des Gesamtwertes unserer Aussuhr. DaS AuSsuhrquantum an Giern ist seit dem Jaih re 1V2S nie über 0.60 Prozent deS Gesamt-quantumS unserer Aus^r gestiegen. Dies^ Ziffern besagen die BichtiA^ des Tier-exporteS aus. Jugoslawien als bedeutender ^ktor in der H^delSbilanA. Sie beweisen aber auch, daß man es. hier mit einem Artikel zu tun hat, der der itrise weit vseniger unterworfen ist, als Me andern Exportartikel eines Agrarstaates. Die Ursache liegt darin, dafl hier Terminkäufe fast auSges^ossen find und daß der Bedarf die Ä^rage weitaus übersteigt. Der Wert der EierauSfuhr betrug im Iah re 1924, 618 Millionen Dinar, Jahre 1929, 4^L47 Millionen Dinar. DaS Aus« fuhr^antum war 1^, 2Y.1TV Tonnen, 1^ dagegen 2T.2dS Tonnen. Das Höchstquantum wurde im Jahre 1^ mit ZI.OM Tonnen exportiert, seither finkt die Ausfuhr von Z^r zu Jahr. Daß die Ausführmenge trotz der bestehenden großen Rachfrage stetig finkt, liegt in der mangelhaften Qualität unseres Produktes. Die Eier aus Bosnien, welches Gebiet zu den Hauplieferanven des Export-Marktes zählt, sind ungeregelt, klein, unscheinbar, vielfach weder in der Farbe, noch im Gewichte gleich, mangelhaft in der Sortierung und in manchen FMen auch mangelhast in der Konservierung. Di« Ei«r auS der W o j w o d i n a find besser. Aber auch dort wird noch nicht die Qualitäät erreicht, die der Absatzmarkt, der seit einiger Zeit besonders von den nordischen Staats sehr verwöhnt wurde, sucht. Zudem ist die Rassezucht in der Wojwodina noch zu wenig entwickelt und die Ware selbst ist noch zu uneinheitlich. Aus Slowenien kommen die schönsten Eier auf den Markt. Hier ist die Rasssveredlung am weitesten fortgeschritten. Leider aber ist daS aus Slowenien abgelieferte Quantum im Verhältnis zum Gesamtquantum zu unbedeutend, um die Nachteile der Lieferungen auf den übrigen Gebieten aufzuheben. Große, Schwierigkeiten liegen darin, daß wir über keine Untersuchungsanstalt verfügen, die über die Lagersähig-keit der einzelnen Sorten und die Bedingungen der eintretenden Fäulnis Aufschluß geben könnte. Zwei Eier, von der gleichen ^nne gelegt, haben verschieden lange La-gerfähigieit. Bon der gleichen Henne gelegte ,Gier haben verschiedene Größe, usw. Die Hauptschwierigkeit liegt aber wohl darin, daß wir noch keine einheitlichen Vinla»fsAaneen haben und ebenso auch keine einheitlichen Berkaufsbedingungen bestehen. Nur in ganz wenigen Gebieten be-stshen Normen, die die Ware einwandfrei bezeichnen. So lange aber die Rassenvered-lung nicht in ganz Jugoslawien rationell durchgeführt wird, wäre eine Typenbezeichnung, wie T u z l a n e r Qu a l i t ä t, Parität Sombor, Slowenischer Usus, usw. notwendig, womit dann gesagt wäre, daß die in der Lieferung befindlichen Eier aus dem betreffenden Gebiete gesammelt sind unk nach Qualität und Größe der Qualität der in den betreffenden Gebieten vorkommenden Sorten entsprechen. In Ermangelung solcher Bezeichnungen kommt eS nur zu oft vor, daß die ausländischen Aufkäufer (zumeist find eS doch nur di« Kommissionäre in der Schweiz, in Italien und Deutschland) bei Preissenkungen die Lieferungen aus dem Grunde stoßen, weil sie ihren Anforderungen nicht entsprechen. Einheitliche Typenbezeichnungen würden solche Ma^cchmen aus der Welt schaffen, weU der Käufer schon im Vorhinein da-rü^r im Klaren ist, was er geliefert bekommt. Das „Stoßen" der schon gelieferten Ware verursacht bedeutende Schäden. Die Eier müssen dann entn>eder an der Grenze gelagert werden, oder aber es find erheb-liche Preisnachlässe notwendig, die bisher schon so manchen KonkmS verursacht haben. Sine Progreffw durchgesiihrte Massenver-besiermlg i« alen BauernhSfen wSrde ale dies« SchWierigkeiie« a»s de« Weg schafft«. Das Qualitätsei braucht keine Typifie-rung. Es wird nach dem AuSsÄhen und d«m Gewicht verkauft. ES findet seinm Absatz selbst in der Zeit der größten Krise und es ist vom PreiSdiktat unabhängig. Die Tatsache, daß der jugoslawisch Gerexport auf das drei- bis vierfa^e echöht werden kann, ist unleugbar, fie allein rechtfertigt die Notwendigkeit der rationellsten Umwandlung unserer Hühnerfarmen in Rassezuchten, wobei mit den Mischsorten energischest aufgeräumt weijden muß. Spendet tür 6en 6er /^ntiwderleuIosenlißM ia ^»ridvr! Sport Vrtmorle" in Marwor Vlo dekTnnto Xk»ä«mllrerm»nnzek»it »prlmorje« »us 1.judlj»n» voilt kom meoctea 8c»nat»>! naek läniorer p»u»e vieäsr einm»! in 5^»ridor. vie ^»nn5ck»tt «ekürt »veikellc» ru äen Wtero5ssnt«»tea (Zssten unaerer Staät. äen« nock nie eolan? e» ei» ner »u»värtiteen clie Z^mpstlil« en vvnl«»tens eine» 1'eil» unsereL publilrums tllr »ick ru «evtnnen. »l» «or»äe cl? Xic»-äemiker »us 1.jud!j»n». Da» 1'eam spielt el nen moclernev fukdsll. «obei ä«» Näuptxe vlckt »uk ä!e I^asekdelt der einrelnen Aktion «eleet virä. Line xrovo I?olle spielen äie deiäen fiaeolmSnnel-. die äle NsupttrSeer sSmtllcder ^erikfzmsnüver «inä. Lin ilder SU» dartes Xd>vekrsplel zteNen scdlielllled »uek deiö« Vorteiäixer 6sr. Die >Velgsckv»r ren Steden äsder vor keiner slliu lelekten ^utx»be und veräen vodl »lies »uidieten miildssn. um äen I?ui iiirer I'Arden »ueli vviterdin ru v»kren. LeniLsr sovie ^toliölL unä tZromsn »lz Lr» »»t? Ii»dea »icti Lonnt»jx um 9 vkr sm ribor»-PIatr eiinrutinden. : l90s«. Xommsnävn 5onnt<>x treifen sicli äle ^it«lieäer beim .Perm,.. I^ennen in lerna. Start uncl Ilel deiinäen sied deim (isstksusv A^»rin» in 1'erno. Ve» Till» um 14 vkr. 6em I?eniien tinäet ein fest im (Z,stl,au8s I'eliS in lerno ztstt. Ausfahrt d« AutoNubs ^ie Sektion j^sridor äos ^u«c>»l»vi»eden ^utokluds unternimmt Ssmstsix u»ä Sonn-t»x eemeinssm mit äer Sektion l^judlj^na einen ^ustlu« nacl, Xrsnjsk» ror». Die I^oute virä oder Kärnten, wo in pör^scksc^ »m XVürtder See eenScdtiet virä. takrvn. Die ^dtatirt von I^sridor erkolxt morxen Sams-tsx. äen ZK. ä. um kslb 14 liiir vom l'rs Svodoäe ve«. Tifchtennlsturnler Die »kriie l'iscdtennissektion des SSK. ridor. äie unter äer umsicdtiken l-eltune ik-res riidrieen Vorstsnäe», Herrn Vrltnr ^ s-s t e k scdon iider eine »tsttlielie Spieler-scli»r vertiiet. scdreidt tür kommenden Sonn t»? ein 1'urnier um die Xiudmei»tersed»it »US. Die Versnütsitunix ersckeint umso in» teressanter, »Is sie »uf äen l,errlicd im V»d »uk der ^sridorer Insel eelexenen pliitren vor sied ««t,en vird. Den bereits ^»dlreieil einseisukenen ^eldun«e« rulolee dürkten Sick um die drei ersten plttie iidersus spsn-nende KSmple entviekeln. rumal die Spielstärke der einreinen >Vettdev^erber nocil vüllilr unbekannt ist. Die Spiele setzen Sonn-t»r naedmittses um 14 vdr ein. ^nmeldun-Ten Verden^vom Ssktiooeleiter im l^ode-I,»u« ^ , t « k, N»ul>tp!»tZ! entzekrenxe-nommen. : K.I(. kk»pt«I. vis l?e»ervem»nnscdAtt d»t Sonntse nscdmittsxs im 16 Udr I» toieon-der Xukstelluni sm »^aridor«-PI»t? spiel-bereit 7u sek»: Nermsmi. Strand. Seiffert, I?sdle, SvviLek. >Verknll?. ^arLinko, Xsra-d». Sekmidt, 1.etnik. ?c>riinl und 1'urk. VIe Sportvtensitten sind reckdreitix »b7Ui,oien. : 8.K. I«l«u,ie>r. !)ie 5un«m»nnen ^»r-Sie, ^eonc. tieiler. Krsjnc. Straud, VViNv. DetiLek. 1'urk, vaLnik 2, öcvovka. Qoiinar» Tfteotermidjdmft -s- Die Bayreuther Bühnenfestspiele sin. Jeder Gedanke ist ein Baustein am WS» denden Schicksal Jeder unserer G^danLm ist eine Realität! Tine Kraft!! Es gibt ei» höchste Macht und waltende Kraft, die all^ durchdringt und all^ vevevt, und wer st:^ ein ^il dieser Kraft, und als soic^ ist uns die Fähigkeit gegei^, durch dauerndes, schweigendes Verlangen, Veten oder Wün« schen innner mehr von den «inge^rone« QuaMäten dieser höchsten Macht Ä, uns A» Aichen. — Der jemals gezwin^n war, i» einem häßlichen Hause zu ^nen, nd«svtz: Sei reich im Gckt, ste, reich in deiner Phaintiei^S d«»v-kon: meine Fälhigkeiten und Talente find nur die des «üblichen Durchschnittes. So den-ken viiele unbewußt und Mießen sich in eine Lüige ein. Aber fi« verg^en dabei e-neS: die peinlichen Folgen der Aige! Hie trennen fich daher vom Pfad der höheren Wahrheiten ohne Not, und sie nehmen sich damit die Möglichkeiten, die Gren^ der ^tigen Welt jemals zu übersteigen. Wir avsorbieren die Gedanken der Menschen, mit denen wir am meisten sympathisieren und verkehren. Sind fie itnferior und «leben sie gedanklich in niederen Sphären, so «werden wir dauernd Schaden erleiden, denn immer ist eS der höhere Geist, iminer ist eS der feinere Gsiist. der in ungleicher Gemeinschaft unterliegt. Ersl^greiche werfen unS gleich Fäden, die Gedanken des Erfolges zu; von den Erf>?lstll>sen immer ein Manage! an Ovdnung, Systematik, GeduA» oder „Mcirworer ?^s!ung' Nummer ZV?. SS. JuN '1Y3S. Mulb^ger Kraft aus, der von unS eirvgeso-gen wird wie Wasier von si.nem Schwamm. Darum ist es lvo^ besser, gar keinen Ber-Vel)r mit 'den Menschen zu Pflegen, als den mit Kerfbi» jetzt nur die vaigssten Bovstellungen, was daS Lebm bedeuten könnite, welche MMichkeiten in ihm ruhen Ein Attribut des relativ vollklommenen Lebens wird d. Menschheit erst mit der Befähigung Vommen, >i>hrvn Leib nach Belieben erneuern, ilM nach Belicben behal.den KU können. Einen Leib, frei vcm Schme,^ und schlw über alle Ma^n. Dcpher üb^ wir die Stimmung der Denmt vor einem unendlichen Bewußtsein und sind immer bereits, die wahren Werte und Wünlsche zu erkennen, unld ste gleichsam von einer höheren Strömung AU emPifangen. Wer mehr un>d inehr teil «hat an dem unendlichen Geilst, wird immer rascher regeneriert, pWisch mild psychisch, die skrÄfte wachsen an ihren Wvvkungen, alle furcht fällt ab, wenn es offenbar wird, daß mchtS zu fürchten bst für den, >der im Gedankenstrom des mienidl/ich Gültigen fließt. Wie ein Wunder scheint es, daß dann alle niateriellen Dinge scheinbar mühelos und chne viel Aw' strengung von un'serer Seite, In unser Leben treten. Wir staunen über das Rasen, Wichen und Schinden der Menschheit, die oben 'durch all diese PIl?ge die l^^ter, nach denen lsie streb^. von sÄ treibt. Die Erkenntnis beginnt m uns zu wach'en, daß das Leben, z.u d:?m wir berufen sind, ein Aus-steicien von Glück M Glück bedeutet, das; mühevolles Rmlgen ganz überflüssig wird, Vsil alle Dinge «diesn Welt >sseistigen Strö-mun^gen folgen. Alles, )vas wir wollen, ruhig :nvd o^ne Ung'lüduld, aber fest und klar umrissen, wartet mtf dem Woge auf uns, den w-ir gehen. Unsere Augen müssen es nur erfassen, müfsm es nur auszuneihmen fAhig sem. Ä:r keine Orenze iist der Macht gesetzt, der Gedankenlströme Untertan sind. In der FÄhiigAeit des Menschen, sich mentale Wellen vcn einer feineren Art und Höherer Intensität tneniftbar zu machen, liegt daS Geheiinnis der Maigie. ^ Mann oder Frau, mvser Leben kann nicht volllomnDen sein, wir sSnnen unS nicht von Kraft zu Kraft emporbanen, bevor wir Tricht un>serer Er^irzung anderen Ge-schl^t in unserem zweiten Ich begegnet isind und es spirituell erkannt haben. Niemand aHer darf von nnS erwarten, so^eich und für alle Zeiten zu neuen Gesetzen, Prinzipien und Methvden des Da-jiewS emporMtlSben Im vollen Bewußtsein «ihrer Wahrl^vgleit wird «doch sin Teil sich still dagegen auflehnen, und dieser Teil ist ^daS Mat^elle, die Erfahrung des Leibes, ides Mutes nnld der Zellen. Bücherfchau d. Psnvurvp» loltsekrM. tiekt 6/7-VI. ladreanL, 91 Leiten, paneurop» - Verlse. Wien» I. kiokbure. preis 2.—lnlialt: I?. Louäenkove-Xslexrl: vor 17. ISN: >^rist!6s örlg.nva-KunVert Ist äc»» Im >V o r t l a u t verökkentlietite Memorandum Lrlanäs. 6^8 dvlrsnntlicd »Smtliclien europSizciien I?ekle-runlren üderrelekt vurlZo. ^nseiilielZenä tolxt eins vedersictit über 6en Verlsuk 6er 0«?»-ner k'snsurops-l'sru»» mit 6em rum erüL-tea l'vil MvrtKol» vtectsrUeeedanon I?eiera-ten: 6e» I^elckiÄnne'NmwIsters vr.X^irtcii, Lou äeni^ove-Kalerxiz, 6e8 drjti5clien Ltsstsse-lcretR?» ». v.-^wvrv, Äv« skemali««» luFosl»» vvi8edsn ^nganwiliistvr» Vr. ?rok. Larttielemv», l'komas jVlanns, Daniel Lerruvs, äe8 k^ektors der lan6wirt8ciiaft!icken tlocii^ scdule, kerlin. prok. ^ereboe, 6e8 kraniüsi» »eden jVttntstvr» l,»uc:keur unä cken» Ledluö. rekerat I?. t'I. LomZienlivve-Xalerklis. Dss sulZeroräentllck relckiisltke tiekt brinxj »ujZeräem 6lle »ur paneur.-l'a^un« elnxelau-könen öexrtiLunLen 6er europäisclien I^eeie-runesn. ierner k^ressestimmen tüliren6er Utilcei-. Ieäem polltl8ek 6enken6en LurvpSor, der nickt sclitlo8 vorbeieel^en vill, an ent-gedetäenäen eurovSiseken Lreixnlssen. bietet äie^es tsekt, v^Ie äie ^eitsciirlft Paneuropa üborliAupt. eine klare unä autlientlseks ^u> sammenkassunL äes politiZcken. virtZeiiiakt-liekeu uml eelstisen >Ver6en5 Europas. b. I^c^anä vorielö,: vl« Iiükornen Kroure. A^cmt»na Verlas: tsorv-l^u7ern-8tutt«art»l-eli) rix. pre!8 eod. 7 AI. — Oer ervlZe trsniüsi-scke Krlexsromsn in äeutsclier Spraeke. Der trsnrüsiscke »poilu« vis er leibt unä lebt. biS8i«, liedenswiirdix, übermüt!«, iioskaks I^el> äeniultt mutix uncl entsstillck änsstlicl)... bei jeäer Zueile Mlt man: 8o var er» so muk er «eivesen sein^.. äis 8oI6sten. 6ie k^elä-vebel, äle Okkislöre, 6ie Lerxesnten. 6ie Orüclcebereer, öle k'relvllliLen, äie IVleuterer. Lin eckt krsn2ü8l8clie8 öuck. aus äem man clen I'ranTosen besser kennen lernt al8 aus tau8en6 anäeren 8clir!kten — unä eine xroöe Oiclitunkl. b. Vis K»cliv 6er edvr«nlv»e» von I.u«IvsL jVlatliar. Verls« gen?in«er ck Lo.. Linsloäeln. Lci^vvei?. preis dr. ö Lb6. 7 1^. Diese kunstvoll ineinanäereesloclitene tlanälun«, äeren kätsel slcli erst am Sci^lusse >v>6er al-les I^rvarten lösen, spielt am Lnäe 6es 13. .laliriiunäerts, in 6er t1eI6en2elt 6e8 mittel-alterllcken Lsräinlen, in 6em öekreiuunss- k»mpie ^ v!I6eii »to!»en 8»r«UnI«r ««««» 6»» 6»m»liir« mchvrbederrsedenäe pi»», »«. velle. ^eelsms vnlvorsal-vidliotkek dir. 70W. Qekeitet 40 pt.. «sdunävn 8^ pk. — Ltiena« unä I^uis«: 6a« ist äio ck«kvür-miscike, teils undeimlieko, teil» sedr laden»-krolio Xomparseriv umjetdt 6»s un»eli«v 8vie! 6er l.ieden6en. b. 1?ieo6or Däudlar: vor l^irmvrdrueli. Lrz^Ll^Iunx. I?eel»ms Vnivvr»»!. vidliotlielr I^r. 7075. Oelieitet 40 pk.. «vdun6en S0 Pf. — 8ll6licl,e I.an6«eliskt u>n6 sii6llcke 5^ensckon, DSubler von Iulren6 an vertraut. »l»»6 in 6te-ser t^ovellv in atmospkSriseker Lctitkeit lo-dsn6itk. ^u» 6vm «lüksn6en Dunst äsr k»?. rsriselien ^armordrticke vacksen 6ts /^on-seilen, vSclist 6as »ukreL«n6« Qo»el»vk«l mit !>Iotven6iLkeit kervor. b. I'onl i^enzrel, l^eiterln cker I^viormkllcd« lm k'llnkliaus. verlin: Pieakvitlleli« Xüeli«. l^eclsms VniversTl-Kidliotkek ?^r. 7074. (Ze-iieltet 40 pk., eodun6en tZ0 Pf. — Das «o aulZeroröentllck dilli?o KoeZiducli tst?esekr1« den kür junxo l,eute. 6to einvn ttausstan«! de?rün6en vollen; es entdlllt vom >Vas»er-, Lier- un6 Kartotkeln-Xoelien an alles, va» 6io lun«e t^rau vlssen muö. d. lVlieses: va« vuok «I«r Sel»ol»mol»t«t. Partien. 8ammlunlr lelirreiel^er Partion au» A/leistervettkSmpien. 8eed»ter 1'eil. I?eelam» vniverssl-vibliotliek dlr. 7071—7Z^ Oekektot l^k. 1.20. in Vankleinen ^k. 2.---. Di« »eliSnsten un6 lolirreled5ten Partien 6or let». ten .lalirv. 6lo in 6en vor»ot»1«6enen l'urniO« ren un6 >Veltmelsterk»mpLon «osptelt vur-6on. sin6 liier In »ori»amor Xusval,! vor«!- Nlkkt. Kleiner ^nreiqer Gestrickte Kleider in allen mo» dernvn Farben in grökier Auswahl tn d. Ettickerei M. B e z« j a l. Maribor. VelrinjSka 17. !S48S Hilf« in allen Phot«>ntieleg''n' Helten. 1. Cpezia!l)^u» Photomeyer. frische Ware, q^ö^keS Laiier, ermäßigte Preise. 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Antote mit Lebenslauf und Zeugnisabschriften sind unter „L. P." an die Berwalt. zu richten. ___1012L Ein Kin^mädchen von 20 Iah ren aufwärts, daS auck) rndere Arbeiten verrichten kann, wipd KU zwei kleinen Kindern per sofort allfs^enommen. Deutsche Sprache wäre erwünscht. Anfr.: Albert Sonnenschein, Ptnj. 10008 Köchln slir alles, außer Wösrl>e- waschen, mit IahreSzeugnissen zu kleiuer Familie per sosort gesucht. Vorzustellen Razla>aona ul. 25. 10034 Z'raveS Mädchen für all-»?. daS kochen s.inn wird anklieinm-mea. Adr. Verw._1000!) ?eh»junqe für Geschäft wird aufsienomme»'. Bekommt eoent. auch Kost und Wohnung. Anfr. I. Zsarniknik Maribor, '^.l.ivni trz 11^__1M^ Mädll^n flir alles, daS der deutschen u. slowenischen Sprache niächtia ist. wird ab 1. August zu kinderloser Famttie gesucht. 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