Erscheint wöchentlich sechsmal (mit Ausnahme der Feiertage). Schriftleitung, Verwaltung und Buchdruckerei Tel. 25-67, 25-68, 25-69, Maribor, Kopališka ul. 6. mseraten- und Atioimiements-'Amiainne in der Verwaltung. Bezugspreis: Ab-iiolen oder durch die Post monatlich 23 Din, bei Zustellung 24 Din, für Ausland monatlich 35 Din. Einzelnummer Din 1*50 und 2’—. Manuskripte werden nicht retourniert. Bei Anfragen Rückporto bei legem. Poštnina plačana v gotovini. Preis Din '2- Mariborer Leitung Erbitterte Schlacht im Gange Erfolgreiche finnische Gegenangriffe bei Galle — Wiederaufflammen der Kämpfe am Ladogasee — Bor Kämpfen von größter Tragweite — Neue russische Reserven Helsinki, 20. Jänner. (Avala.) — Bei Merkijärvi, das 30 Kilometer westlich von Salle liegt, ist eine erbitterte Schlacht im Gange. Die Sowjettruppen stießen auf Gegenangriffe der Finnen und mußten sich zurückziehen. Der Ausgang der Schlacht ist noch ungewiß. Die Sozyjet-offensive wurde, wie bereits bekannt, nach einem ernsten Angriff auf den Ei-ser.Eahnknotenpunkt bei Kemijärvi vereitelt, der sich in der Mitte Finnlands gegenüber dem Botnischen Meeresbusen be findet. Die Sowjettruppen bringen neue Verstärkungen heran und sind jetzt mit dem Ausbau der improvisierten Halbkreis Stellungen beschäftigt. Die besser ausgerüsteten und verpflegten Truppen bieten stärkeren Wiederstand und es wird daher angenommen, daß neue Kämpfe von größter Tragweite zu erwarten sind. Die Russen verfügen jetzt auch über bessere Kommunikationen mit dem Hinterland. Der Munitions- und Proviantnachschub von der Murmansk-Strecke bis an die Front wird nun auf den von den Russen neu gebauten Kommunikationen bewältigt. Stockholm, 20. Jänner. (Avala.) Reuter meldet: Fast täglich gehen neue, sehr gut ausgerüstete und verpflegte Freiwilligenformationen aus Schweden nach Finnland ab. Es handelt sich annahmeweise um mehrere Tausend Mann. Helsinki, 20. Jänner. (Avala.) — Stefani berichtet: Der bekannte finnische Leichtathletiker M ä k i, der fünf Weltrekorde hält, ist an der Front am Fuß verletzt worden. Moskau, 20. Jänner. (Avala.) — Reuter meldet: Der Generalstab des Leningrader Militärkreises meldet: Pa- trouillentätigkeit in sämtlichen Abschnit- I ten, kleinere Infanteriezusammenstöße in einigen Teil der Front. Im Bezirk Kitela im Sektor Petrosawodsk wurde ein finnisches Bataillon von einem Spähtruppen verband vernichtet, wobei 26 Maschinengewehre erbeutet wurden. An der karelischen Landenge gab es Vorhutkämpfe, in denen der Feind beträchtliche Verluste zu verzeichnen hatte. Die Sowjetluftwaffe hat mehrere Erkuntiangsflüge unternommen und militärische Ziele mit Bomben belegt. Helsinki, 20. Jänner. (Avala.) — H a v a s teilt mit: Die Kämpfe bei Mer-kajärvi im Frontabschnitt Salle entwickeln sich immer mehr. Die Sowjettruppen besetzten starke Positionen und hoffen, die Verbindungen nach Rückwärts aufrecht erhalten zu können. Gestern wurde ununterbrochen gekämpft. Wie aus Privatquellen verlautet, ist eine ganze Sowjetdivision infolge wirksamer Aktivität finnischer Patrouillen von der Etappe abgeschnitten worden. Da am Ladogasee die Kälte nach ließ, flammten auch dort die Kämpfe erneut auf. An dieser Front konnten die Finnen bislang Erfolge verzeichnen. In den letzten Kämpfen gelang es ihnen fünf russische Tanks zu zerstören. Wasch i ngton, 20. Jänner. (Avala.) — Reuter meldet: Im Zusammenhänge mit der Frage der Finanzhilfe Amerikas für Finnland erklärte Senator Brown, daß der diesbezügliche und inzwischen abgeänderte Anleiheplan am Montag fertiggestellt sein werde. »Ich hoffe«, sagte Brown, »daß wir eine zufrie denstellende Lösung finden werden«. In einzelnen Senätorenkreisen heißt es, daß die finanzielle Hilfe für Finnland den Betrag von 30 Millionen Dollar nicht übersteigen werde. Gestern 450 Sowjelbomber über Finnland Verhältnismäßig geringer Erfolg der russischen Massen-Luftangriffe Helsinki, 20. Jänner. (Avala.) — H a vä s ..meldet: Ueber Finnland flogen am 19. d. 450 SowjetbonAer. Allein über der karelischen Front zählte man 250 russische Flugzeuge. Besonders heftigen Luftbombardements war die Inselgruppe zwischen Abo und Hangö ausgesetzt, eben so das Kimene-Tal. Bombenangriffe erfolgten ferner auf Hangö, Ekenäs, Karja, Lori, Hirinki und Rimäki. Nach den bis- herigen Berichten wurden nur einige Personen schwer verletzt, während der Materialschaden gering ist. Zwei Personen wurden getötet. An der Nordfront wurden im Raume zwischen Telkoseniemi u. Kemijärvi 150 Bomben abgeworfen, die aber nicht explodierten. Drei Flugzeuge versuchten bis Kemijärvi vorzudringen, was ihnen jedoch mißlang. Helsinki, 20. Jänner. (Avala.) —> DNB berichtet: In Helsinki gab es gestern von 14.30 bis 15.20 Uhr Fliegeralarm, da zwei Sowjetgeschwader aus nördlicher Richtung Helsinki anflogen. Die Sowjetbomber flogen beim heiterem Himmel außerordentlich hoch und änderten ihren Kurs erst nach Einsatz der finnischen Flakbatterien. BonAen wurden bei diesem Raid nicht abgeworfen. j ler bestimmen wird. Den Londoner Ge-rüchtemacherejen über deutsche Friedens offensiven, ist die deutsche Führung nicht aufgesessen. Deutschland sieht darin nur den Ausdruck jener, die an Angstpsychose leiden. Es ist nicht die Aufgabe der Reichsführung, auf jede nervöse Nachricht aus Paris oder London zu reagieren. Man weiß dort sicher und rechtzeitig alles, was der Führer tun wird. Die große deutsche Nation — schloß Dr. Goebbels — wird und muß in .diesem Schicksalskampfe siegen.« Dänische Neutralitätserklärung Kopenhagen, 20. Jänner. (Avala.) Reuter meldet: Im dänischen Parla- ment wurde gestern eine Entschließung angenommen, die die Neutralität Dänemarks fordert. Bei dieser Gelegenheit wurde der Wunsch zum Ausdruck ge- bracht. daß Dänemark selbst seine Neutralität verteidige. Nach der mit Einstimmigkeit vorgenommenen Abstimmung erklärte Ministerpräsident S t a u n i n g, daß die Regierung diese Entschließung zur Gänze genehmige. Neue GchiffsveiMkungen Stockholm, 20. Jänner. (Avala.) Ha vas berichtet: Ein hiesiger Reeder als Eigentümer des schwedischen Dampfers »P a j a 1 a« erhielt die Nachricht, daß der genannte Dampfer, der 6673 Ton nen verdrängt, ohne vorherige Warnung torpediert wurde und im Laufe von 25 Minuten gesunken ist. Die 35 Mann starke Besatzung konnte restlos gerettet und in einem schottischen Hafen geborgen werden. Wie die Telegraphenagentur »Tid- ning Arnas« meldet, befand sich die »Pa-jala« mit einer Getreideladung aus Buenos Aires nach Schweden auf der Fahrt. Kopenhagen, 20. Jänner. (Avala.) DNB meldet: Das Motorschiff »C a n a-d i a n R e f e r y« (1831) Tonnen) ist vor der Nordwestküste Spaniens bei Kap Finnisterre gesunken. Die gesamte Bemannung in Stärke von 26 Leuten wurde gerettet und befindet sich in einem spanischen Hafen. Dr. Köbbels spricht in Posen Posen, 20. Jänner. (Avala.) DNB berichtet: Reichsminister Dr. Göbbels hielt in der hiesigen Markthalle vor 15.000 ''ückgewanderten Balten- und Wolhynien deutschen eine große Rede, in der er zunächst die Ursache des Polenkrieges um-r'ß und dann folgende Gedankengänge j entwickelte: Dieser Krieg ist ein Kampf! zwischen der veralteten Plutokratic und! dem neuen nationalsozialistischen Deutsch land. Die sterile Plutokratie gelangte zur Einsicht, daß sie nicht lange fortbeste-hen kann, wenn im Herzen Europas ein Achtzigmillionenstaat entsteht, der auf den Gesetzen der inneren Ordnung und der sozialen Gerechtigkeit aufgebaut ist. London und Paris müssen einsehen, daß der Krieg gegen Deutschland, das militärisch und wirtschaftlich für die ernsteste Lage vorbereitet ist, keinen Sinn hat. Ihr Plan ist, Deutschland zu zerstückeln und das deutsche Volk aus der führenden po- ltischen Aktivität in Europa auszuschalten. Sie planten noch ein ärgeres Versailles, die Presse spricht sogar von einem neuen westfällischen Frieden. Redner lehnte die von den Alliierten gegen Deutschland erhobene Anklage der Veranwortung für diesen Krieg ab und sagte, daß Adolf Hitler in diesen sieben Jahren genügend bewiesen habe, wer seit 1933 zum Kriege hetzte und. wer für den Frieden eintrat. »80 Millionen Deutsche«,-sagte der Minister, »fordern die Erfüllung ihrer Lebensrechte. Die sterile Plutokratie des Westens kann durch den Krieg die Erfüllung dieser Lebensrechte nicht verhindern. Die Geburtenstatistik beweist, wo die Vergangenheit und wo die Zukunft liegt. In Deutschland wurden 1939 300.000 Kinder mehr geboren als in Frankreich und in England zusammengenommen. Deutschland befindet sich deshalb erst im Aufstieg, während die Plu-tokratien offensichtlich absinken. Das ist auch ein Grund des Hasses der Westmächte gegen Deutschland und sein Regime, das die Erkenntnis über die deutsche Kraft brachte. Der Kampf zwischen Deutschland und dem plutokratischen We sten ist daher eine Revolution im wahrsten ‘ Sinne des Wortes. Das Deutschland von 1940 kann nicht mit dem Deutschland von 1914 verglichen werden. Die Westmächte haben von Deutschland eine falsche Vorstellung. Demgegenüber sind die Deutschen bestrebt, den Gegner genau zu studieren und ihn nicht zu unterschätzen. In London beschäftigt man sich mit politischen Rebussen. Die Frage des Preises d’eses Friedens, die in den j Blättern Englands eiligst und* mit Pharita-! sie erörtert wird, ist’ jener Preis, den Hit- Kurze Nachrichten Lj He, 20. Jänner. (Avala). Ha vas teilt mit: In einem Bergwerk der Umgebung von Lille kam es zu einer Schlagwetterexplosion. Bis jetzt wurden vier Leiche,, geborgen. Vier Bergarbeiter blieben tot eingeschlossen, sodaß die Gesamtzahl der Todesopfer acht beträgt. Die Bergungsarbeiten werden fortgesetzt. B r ü s s e 1, 20. Jänner. (Avala.) — In einer Pulverfabrik in der Provinz Na-mur geriet ein sechs Kilogramm schweres Paket Schießpulver in Brand. Es entstand eine Explosion, die von derartiger katastrophaler Wirkung war, daß die gesamte Fabrik ln die Luft flog. Budapest, 20. Jänner. (Avala) Ha-v.as meldet: Der Schnellzug Budapest Triest musste gestern bei Fon-yod unweit des Plattensees infolge Schneegestöbers stehen bleiben. Es gibt fast keine Hoffnung, die Strecke in allernächster Zeit säubern zu können. Wie die Generaldirektion der ungarischen Staatsbahnen mitteilt, ist der Verkehr infolge Schneegestöbern auf 30 ungarischen Bahnstrecken unterbrochen. B r ü s s e 1, 20. Jänner. (Avala.) Die Regierung hat eine kurzfristige Staatsschatzanleihe mit dem Zinsfuß zwischen 2 und 2y. Prozent ausgeschrieben. Börse Zürich, 20. Jänner, Devisen: Beograd 10, Paris 10.01, London 17.67%, Newyork 446, Brüssel 75.10, Mailand 22.50, Amsterdam 237.10, Berlin 178.65, Stockholm 106.15, Oslo 101.35, Kopenhagen 86.05, Prag 5.30, Warschau 79, Budapest 3.35, Athen 3.50, Bukarest 3.30, Buenos Aires 101%. vMariborer Zeitung Nummer 16. Sonntag, den 21. Jänner 1940. Das Echo des Saoreber örinsregenfenbetuches in der enolifchen treffe - 3agreber Seft-rage als sichtbarer Beweis der Koaioudlerung 3ugo lawiens London, 20. Jänner. (Avala.). Die englische Presse widmet auch weiterhin der Reise 8. K. H. des Prinzregenten Paul und-' I. K. H. der Prizessin Olga nach Zagreli große; Aufmerksamkeit Es w'rd qe-Sonders die Tatsache betont, daß durch die serbisch-kroatische Verständigung die kroatische Frage endgültig gelöst und die Elhhet Jugoslawiens gesichert sei. Die »Times« w'dmet der Regelung der Verhältnisse am Balkan und in Jugosla- Frohe Zagreber Bilanz Manborer, 20. Jänner. . 1 Der Zagreber Sejour S. K. H. des Prinzregent en Pa ul und I. K. ft. der Prinzessin Ol ga in der Zeit vom 14. bis zum 17. d. M. wird in der neueren politischen Geschichte Jugoslawiens mit goldenen Lettern eingeschrieben sein. Nicht umsonst hat die kroatische, slowenische und serbische Presse mit Nachdruck darauf hmgewiesen, daß dieser Besuch die schönste Krönung des am 26. August v. J. abgeschlossenen Ausgleichs zwischen dem- Ministerpräsidenten Dragiša C v e tk o v i e und dem Kroatenführer Dr. Vladko Mae ek darstellt. Daß es sich bei diesem Abkommen nicht nur etwa um eine Verabredung zwischen zwei Männern oder zwei politischen Par. feien handelte, bewies de facto der in relativ kurzer Zeit vorbereitete Prir.z-regentenbesuch, an dem Hunderttausende kroatischer Bauern und "Bürger spontan mitwirkteri, wobei ganz besonders auf die seinerzeit illegalen und ntitynehr legalen Bürger- und Bauernschutzgarden hingewiesen werden muß, die überall, wo das Pr nzregentenpaar in Erscheinung trat, Spalier bildeten und Ordner iienste versahen. Wie verläßlich diese Garden sind und wie wichtig ihr Dienst im Rahmen des kroatischen Neuaufbaues j ist, e-helit schon daraus .daß sie der Exekutive a's Hilfspolizei zugeteilt und d;esen ihren Dienst zur vollsten Zufriedenheit der zuständigen Behörden versehen. Es gibt keinen Neuaufbau, ohne Mitwirkung des Volkes. Niemand hat diese Forderung des Volkes - schöner begriffen als S. K. H. Prinzregent Paul, der den Erlaß über das Wahlgesetz zum kroatischen Landtag am ersten Tage seines Staatsbesuches in Zagreb, der Hauptstadt der Kroaten, Unterzeichnete und damit feierlich bekundete, daß die erwiesene kroatische Treue zum königlichen Hause und zum gemeinsamen Staate nunmehr ihre erste Gegenleistung in der Form einer eigenen Legislative erhält. Es war ein ehrlicher Jubel, mit dem das Volk diese Freudennachricht Dr. Ma-ceks entgegennahm. Wehn die durch Jahre hindurch vertretene Auffassung, daß der Staat nur durch die Lösung der kroatischen Frage völlig gesunden könne, richtig war — und sie ist auch richtig gewesen —- sö ist det Staat jetzt 'ihnerpöttisch gesund. Die größte Klippe ist umsegelt, denn der weitere Umbau- des Staates dürfte, nach definitiver "Festlegung der" kroatischen Ostgrenze leicht zu bewältigen sein, da weder e'n slowenisches noch ein serbisches Problem als psychologischer Alpdruck auf dem Gesamstaäte lastet. Ein großer Anfang im Umbau ist vollzögen. Den rauschenden Festtagen in Zagreb folgt selbstverständlich wieder die zähe Aufbauarbeit des Alltags, aber alle Anzeichen sprechen dafür, daß- wir uns wieder auf einem guten Stück des beschrit-tenen Weges befinden. Da sind vor allem die Skupschtinawählen und die kroatischen Landtagswahlen, die zu e:nem absehbar' baldigen Zeitpunkt "erwartet werden. Die Skupsbhtina wird, wiP es nuo scheint, den weiteren Umbau des Staates, in eigener Sache übernehmen und unver-nehmlicli mit der Regierung zu vollziehen haben. Dies ist umso notwendiger, als sich die Veffassüngsjürsten darüber einig sind, daß der auf Grund des Art. 116 der bisherigen Staatsverfassung geschaffene Zustand lediglich ein Provisorium sei. Die neue Skupschtina und der kroatische Landtag — beide werden auf Grund eines liberalen Wahlgesetze aus der Taufe gehoben werden — bürgen dafür, daß nach all den glücklich absolvierten Etappen auch weiterhin'gute gesetzgeberische Arbeit geleistet wird. ; - ", Die Zagreber, Festtage haben aber auch a u ß e npo 1 i t is ch eine unmißverständliche Festigung der Position Jugoslawiens in Europa gebracht. Das Anehen Jugoslawiens ist' bei der heutigen europäischen Kriegslage angesichts des festen und unerschütterlichen Neutr a-1 i t ä t s w i 11 e n der : Regierung ganz außerordentlich gestiegen." In beiden kriegführenden Lagern wird von Jugosla-, wien ebenso mit Respekt gesprochen u. geschrieben wie im benachbarten Italien, so daß man es auf keiner Seite auch nur wagt, die Neutralität Jugoslawiens gewissen Belastungsproben auszusetzen. Wir haben es als neutraler Staat in wirt- wien besonders im Zusammenhang mii der serbisch kroatischen Verstand guug eine ganze Spalte,. Der Balkanvertrete, der »Times« sagt: »Prinz Paul und Prm zessiii Olga sind nach dem Staatsbesuch in der kroatischen Hauptstadt nach Beo grad zurückgekehrt. Der warme Emp fang, der ihnen in. Zagreb bereitet wurde, ist ein Zeichen, daß Jugoslawien seine Einheit und Kraft wiedergewonnen hat Der Besuch des Prinzen Paul im Bollwerk der Kroatischen Bauernpartei ist ein sicht barer Beweis der Konsolidierung Jugoslawiens. Das ist als Ergebnis der Lösung des serbisch-kroatischen Konfliktes gekommen. Die Schaffung des Kroat sehen Landtags, die durch die Unterzeichnung des Erlasses seitens des Prlnzregerpen vollzogen wurde, sowie seine und der ganzen Regierung Anwesenheit n Zagreb beseitigt alle Spuren der Zwietracht.« DAS ORGAN DES KROATENFÜHRERS DR. MAČEK ÜBER DIE AUFGABEN DER BEVORSTEHENDEN BALKANKÖNFERENZ. Z-a g r e b, 20. Jänner. Der »Hrvat-s k i D h e v n i k«,„ das Organ des . Kroatenführers Dr. M a č e k, widmet seinen heutigen Leitartikel der ordentlichen Tagung des Balkanbundes, die am 2., 3. u. 4. Feber L J, in Beograd stattfindet. Das Blatt findet es selbstverständlich, daß die internationale Presse nach der Zusammenkunft Ciano—Csaky in Venedig dieser Tagung "des Balkanbundes die größte Aufmerksamkeit zuwendet und zitiert eine Reihe von Blättern, die sich mit dieser wichtigen Beratung zumeist im Zusammenhänge mit der italienisch-ungarischen Freundschaft befassen. Diese Freundschaft;: bezeichnet die »Stampa« als ein Dogma der faschistischen Politik. Das Blatt hebt hervor, daß die beiden; Staaten Frieden, und Zusammenarbeit anstreb ten, was auch auf die jugoslawisch-ungarischen Beziehungen, starken Einfluß üben müsse. »HrvaMki. Dnevnik« schließt mit der Feststellung;. »Aus ,den ^.Erklärungen Dr. Mäceks wird die Stimmung klar, die in unseren maßgebenden politischen Kreisen vorherrscht. Der Wunsch Jugosla wiens ist, seine Neutralität zu bewahren, die freundschaftlichen Beziehungen zu al len Nachbarn zu stärken und nach Möglichkeit dazu beizutragen, daß die Beziehungen zwischen seinen alten und den neuen Freunden gebessert und geregelt würden.« f " Rom: Keim MW vom biMerigen Wege . R o m, 20. Jänner. Der »P o polo d’ 11 a j i ä«, daš Organ Mussolinis, bc schädigt, sich mit den Beschlüssen der faschistischen Parteisekretäre und der Re de des Generalsekretärs Muti, "und. kommt hiebei zu den nachstehenden Fest Stellungen: »Damit ist es am Besten bewiesen,, dpß Italien, obwohl es nicht in den Krieg die aus unregelmäßigen Py-reits 1935 einer Planung unterzogen.! ramiden aus Betonstahl errichtet wurden 1936 fiel die definitive Entscheidung über und ""ter sich verbunden sind. Diese die Trarse, die Anzahl und örtliche Anla- j Tankfallen reichen b:s zu zehn Meter tief ge der Objekte und deren Einrichtung. Mit j d'e Frde und bieten auch den schwer-dem Ausbau des Westwalls betraute ^en Granaten vollen Widerstand. Der Adolf Hitler den technischen Generalštab j Westwall verfügt über die modernsten und den Generalinspekteur des Straßen-, sanitären Einrichtungen, Zentralheizung wesens Ing. Toth. 1937 wurden weitere u.sw*. NkM weniger als 35.003 Schmal-Relcognoszierungen vorgenommen. jn 1 fdmkmoap'paraturen sorgen in den Forts diesem Jahre wuchsen 500 betonierte da^r, daß die Truppen mit Kriegsberlch-Forts aus der Erde, und zwar hauptsäch- * *en tmd Bilderstreifen aus der Heimat bei lieh gegen Frankreich, während an den bester Stimmung erhalten werden, wichtigsten Abschnitten auch schon | Beide Linien — sowohl die Maginot-Tankfallen und Drahtverhaue angelegt Linie als auch der Westwall — stellen wurden. jeinen besonderen Typus dar, entspre- Der intensive Ausbau des Westwalls chend den Anforderungen der Ausrüstung retzte im Jahre 1938 e;n. Auf Befehl Adolf und der zu bewältigenden Aufgaben. Man Hitlers vom 28. Mai 1938 wurden d'e Be- kann schwer sagen, welcher Typus der festigungsarbeiten am Westwall sowohl bessere ist, da noch keiner einem ernste-dem Umfange nach ars auch in bezug auf ren Stoß des Gegners ausgesetzt war. die Eile mit größter Energie aufgenom-l sich der Festungsgürtel in nordwestlicher Richtung entlang der elsässisch-Iothrin-gischen Grenze bis zu dem Punkt, wo die Grenzen Frankreichs, Luxemburgs und Belgiens sich berühren. Ihre Anlehnung besitzt die Maginot-Linie am rechten Flügel in der Festung Beifort, am linken Flügel hingegen in der Festung Longwy. Ein natürliches Hindernis bildet der Rhein, verstärkt durch die Berg-' schichte den sogenannten englisch-ame- ’ Meere, dessen Oberfläche von einer. Aber noch ehe der Kommandant s.v.i hänge der Vogesen am linken Ufer. In rikanischen Krieg, der in der Napoleons-1 schwachen Brise nur leicht gekräuselt' zum Gehen gewandt hat, ruft laut und diesem Abschnitt sind die Befestigungs- zeit im Jahre 1812 ausbrach. Die Ursache J wird. Die Kanonenrohre der »Ramiilies« ; erregt einer der Offiziere: »Dort — dort, anlanen in der Form kleinerer Forts und dieses Konfliktes zwischen England und recken ihre Hälse drohend der Hafenaus- * Herr Kapitän!« Alles stürzt an d'e Ree- Der erste,, ll-Bvvl"- Der 128 Jahren in Amerika gegen ein englisches K^ezssHIff Wohl nur wenige kennen aus der Ge-[des 13. Juli 1812 liegt glitzernd über dem | wendet: »Wegtreten!« Bunker angelegt, armiert mit Geschützen ’ Amerika ist in der Kontinentalsperre zu und Maschinengewehren, die den Über-' suchen, einer Maßregel, die Napoleon I. gang über den Rhein zu verhindern ha-1 verhängt hatte, um England durch Ab-ben. Dort, wo Übergangsmöglichkelten! riegelung seines Handels mit dem gesam-wahrscheinlich sind, sind auch die Forts ten europäischen Festlande an seiner ver-mächtiger und tiefer angelegt. An der wundbarsten Stelle zu treffen und es zur nördlichen Grenze des Eisass, wo es die-1 Anerkennung des im Utrechter Frieden se natürlichen Hindernisse nicht erbt,1 aufgestellten Seerechts zu zwingen. Aber sind die Gürtelanlagen in einer Tiefe auch bis Amerika trieben die Wellen die-von mehreren Kilometern angelegt, wo- ses Konfliktes, da England nun als Gegen bei einzelne Objekte noch größer und maßregel kurzerhand den Handel zwi-widerstandsfähiger ausgebaut wurden.1 sehen Frankreich und Amerika zu unter-An besonders wichtigen Abschnitten sind binden versuchte. Das aber erregte in Gnmnenforts ausgebaut, die unterirdisch Amerika eine derartige Erbitterung, daß durch Gänge und eine elektrische Bahn es im Frühjahr 1812 zu offenen Feindse-zur Beförderung von Munition. Proviant, - ligkeiten kam. England hatte bereits sei-Trimpen usw. ausgerüstet sind. ! ne Kriegsschiffe nach Nordamerika ge- fahrt von New London entgegen. Plötz- ling. In verschwommenden Konturen und lieh schrillt die Alarmglocke mit hohem, doch sichtbar wie ein riesenhafter, dicht durchdringendem Ton. Der wachthaben-, unter der Wasseroberfläche schwimmende Leutnant zieht wie wild an ihrem der F'rsch zieht ein dunk'er Körper Kurve, Strange. Die Mannschaft stürzt an Deck, j die auf das Heck des Schiffes zu zielen Auch der Kommandant kommt aus seiner;scheint, bis er plötzlich wieder ver- Die Tan-khmdernisse bestehen aus einbetonierten Eisenbahnschienen, die sehr dicht eingerammt und miteinander verstrebt sind. Hinter diesen Hindernissen befinden sich die Infanteriehindernisse in Form von Drahtverhauen. Der Festungsgürtel wird hier durch die zeitgemäß schickt. Vor dem Hafen von New London im Staate Connecticut, der von zwei Forts geschützt wird, lag die »Ramiilies«, ein großes englisches Kriegsschiff, das seinen Namen dem Ort eines Sieges unter Marlbourough über die Franzosen im Kajütte gelaufen: nicht einmal Zeit hat er' sich gelassen, den Rasierschaum abzuwischen, der noch in seinem Gesichte steht. Mit erregter Stimme meldet der Leutnant, daß er soeben an der Backbordseite des Schiffes etwas Unerklärliches unter Wasser gesehen habe. Aber nichts ist zu entdecken. Rötlich-gelb kräu seit sich die See im Abendsonnenlicht. Ein paar Möwen kreisen. Die anderen Offiziere können ein Lachen kaum unterdrücken: das soll dem jungen Kameraden, dem Gespensterseher, heut abend in der Messe eine Runde kosten! Aber der Kommandant fährt den Leutnant barsch schwunden ist. Ein »submarines« Boot" Da schrillt aber schon wieder die Alarmglocke, diesmal von der Hand des Kommandanten selbst gezogen: »Gcfecht-be-reitschaft — Anker üchien — volle Fahr voraus!« Eine unheimi'che St’mnung fr’ sich der Besatzung bemächtigt. S’e fühl: daß sie von einem uns’clPbaren Feind ve fo'gt wird, von dem sie sich nicht einma eine Vorstellung m-’chen k'nn. in volle: Fahrt strebt d'e »Ramiilies« dem offener Meer zu. Auf hoher See — so meint mar — wird man am ehesten s cher sein vor dem unheimlichen Verfolger. Schon is‘ die Sonne hinter den Horizont nesu"''-'" an: »Sie scheinen an Spuk zu glauben..., i Schwarzblau breitet sich jetzt das Meer machen Sie in Zukunft beim Wachegehen 1 und verliert sich in d'e e>b-ech°nde D:m ihre Augen besser auf, ehe Sie sinnlos , helheiA Da kcr-i em M'-'-o'-» ?n d°m ausgeetatteten FosUmgen Breisach und.Jahne 1706 verdankte. Di# Abendsonneialarmieren!« Und an die Mannschaft ge-jwachthabenden Offizier gelaufen: »Fm Maribor, Gamstag, den 20. Äänner rektor Rodošek für die Stadtgemem-de, Oberst Božovič mit dem Offizierskorps, Kommissär S r e b o t für die Stadt polizei, Grenzpolizeikommissär K r a j-n o v i č, der Vorsitzende der prawosla-wen Kirchengemeinde Perhavec usw. bei. An der feierlichen Handlung nahmen auch zahlreiche Bürger katholischen Glau bens teil. Hausbesitzer auf langfristige Abzahlung um eine wichtige soziale Angelegenheit handelt, wird mit einer lebhaften Teilnahme gerechnet. I ln Gestorben ist heute früh in der zidovska ulica der Postangestellte :i. EINE NEUE .GENOSSENSCHAFT INS LEBEN GERUFEN — BAUAKTION DES ! MIETERSCHUTZVEREINES Im Genossenschaftsregister des Kreisgerichtes in Maribor wurde dieser Tage eine neue Genossenschaft eingetragen. Es handelt sich um .die Baugenossenschaft >Naš dom« zur Errichtung von Wohnhäusern für die Mitglieder, und dies auf monatliche Raten, die jedoch den Mietzins für eine entsprechende Wohnung nicht übersteigen dürfen. Mit anderen Worten: das Mitglied wird regelmäßig meinen Mietzins entrichten und das Haus wird ihm nach einer bestimmten Reihe von Jahren unentgeltlich übergeben. Wie wir erfahren, beträgt die Einschreibegebühr 50 Dinar. Jedes Mitglied hat wenigstens ein Anteil zu 500 Dinar zu erwerben. In den Baufond ist monatlich ein bestimmter Betrag einzuzahlen, und -war um 20 Dinar von je 10.00 Dinar des dauswertes. Dieser Betrag ist so lange zu erlegen, bis das Haus des Interessen--en fertiggestellt ist und bezogen werden kann.. Nach dem Beziehen des Hauses st monatlich ein Prozent des Haus wertes zu erlegen. Wennn nun das Haus beispielsweise 40.000 Dinar wert sein wird, so sind monatlich viermal 20, somit 80 Dinar zu entrichten. Nach dem JEinziehen sind sodann monatlich in diesem Falle 100 Dinar zu erlegen. In etwas mehr als seht Jahren ist das Haus abgezahlt und vird definitives Eigentum des Mitgliedes. Bis dahin ist er nur Nutznießer. Ein Haus im Werte von etwa 40.000 Dinar besteht nach den ausgearbeiteten 'riänen aus zwei einzimmrigen Wohnungen, oder aber aus einer dreizimmrigen Wohnung mit allen Nebenräumen. Das Gebäude wird unterkellert sein und auch ine Waschküche erhalten. Die neüe Genossenschaft ist eine Grünling des Mariborer Mieterschutzverei-les, der durch seinen Obmann, Schneidermeister Kac in der.Vetrinjska ulica 9 i!Te erforderlichen Informationen erteilt Dortselbst liegen auch die Bauplätze zur Einsicht auf. Von. den zahlreichen Ent- würfen wurden jene ausgewählt, die den Zweck auch wirklich restlos erfüllen und vor allem ein billiges und gesundes Wohnen ermöglichen. Es sind bereits Schritte unternommen worden, um in. nächster Nähe der Stadt entsprechende Baugründe ausfindig zu machen. Die gründende Vollversammlung der Baugenossenschaft findet Sonntag, den 11. Februar um 15 Uhr nachmittags in der Gambrinushallle statt. Da es sich SKIFAHRER I NIVEA-ULTRA-O El ’ NIVEA-ULTRA-(REHE zum sicheren Schutz Ihrer Haut vor Winteiwlnd, Sonnen- und Gletscherbrand Auch bei Kosava NIVEA-ULTRA-OEL ! Aenöerungen im Zugsverkehr mit Deutschland EINFÜHRUNG EINES NACHTSCHNELL ZUGSPAARES ZWISCHEN WIEN UND MARIBOR. — TEILWEISE ÄNDERUNG DER PERSONENZÜGSFÄHRORDNUNG AB 21. JÄNNER. schnellzug D 182 langt aus Wien in Maribor um 13.13 Uhr an und fährt unverändert um 13.43 Uhr gegen Süden weiter. Der Gegenzug D 181 trifft aus Triest und Zagreb in Maribor um 14.08 Uhr ein und verläßt um 16.50 (bisher um 16.30) Uhr die Draustadt. Der Verkehr der bisherigen P e r s o-n e n z ü g e der Reichsbahn bleiben weiterhin aufrecht, es treten mit 21. d. jedoch einige Aenderungen ein. So fährt der Frühpersonenzug P 613 bereits um 6.50 (bisher um 7) Uhr gegen Graz ab. Der Personenzug P 618, der bisher um 17.40 Uhr aus Wien in Maribor eintrifft, langt um 17.49 Uhr ein, während der Personenzug P 614, der um 21.15 Uhr’ in Maribor anlangt, erst um 21.40 Uhr hier ankommt. Mit Ausnahme der Zugsnummerierung sind sonst keine Aenderungen zu verzeichnen'. Wie die Mariborer Vertretung der Deutschen Reichsbahn mitteilt, tritt, mit Sonntag, den 21. d. eine teilweise Aönde-rung im Fahrplan auf der Strecke Maribor—Wien ein, wobei auch die Züge neue Numme r n erhalten. Mit diesem Tag wird das Nachtschnei 1 z u g s p a ar, das bei. Kriegsausbruch eingestellt worden ist, wieder ak tiviert. In Jugoslawien verkehrt bekanntlich dieses Zugspaar die ganze Zeit unverändert. Der Schnellzug D 188 trifft nachts um 2.18 Uhr in Maribor ein und fährt, wie bisher, um 2.48 Uhr gegen Ljubljana und Zagreb weiter. Der Gegenzug aus dem Süden langt um 3.20 Uhr in Maribor an und fährt als D 187 um 4.05 Uhr gegen Wien weiter. Der Zug fährt wieder, durchgehende Wagen nach Triest, Beograd, Sušak und Dalmatien'. Der bisher verkehrende T a g es - omuti verdächtiges Geräusch tief unten im Schiffsraum an der äußeren Bordwand!« Auch der Offizier hört ein eigenartiges, schleifendes Surren. Aber auf einmal ist das Geräusch verstummt. Am anderen Morgen entdeckt man, daß die kupferne Wand der »Ramillies*: dicht über der Wasserlinie ein Loch hat. Zwar dringt dies noch nicht in das Schiffsinnere durch aber es fehlen nur wenige Millimeter daran. Erstmalig in der Welt war ein U-Boot-Angriff auf ein Kriegsschiff zur Tat geworden. — Es muß sich hier um ein Unterwasserboot gehandelt haben, das nach dem Prinzip des Technikers Day gebaut war, der 39 Jahre zuvor, im Jahre 1773, mit seinem Boot,. mit dem er 24 Stunden unter Wasser bleiben konnte, Tauchver-suche bis zu 10 m unter der Wasseroberfläche machte. Als er im Jahre 1774 versuchte, in größere Tiefen zu gelangen, glückte es ihm nicht mehr, hochzukommen. Er wurde ein Opfer seines Erfindergeistes, Dem amerikanischen U-Boot war es also gelungen, der »Ramillies« auf den Fersen zu bleiben. Nach Einbruch der Dunkelheit hafte es sich dicht neben ihre Außenwand gelegt, und die Absicht der amerikanischen Besatzung bestand darin, rin Loch in die Schiffswand zu bohren, durch das man eine Sprengladung ins Schiffsinnere bugsieren konnte. Aber kurz bevor der Bohrer die Wand durchstoßen konnte, brach er ab und vereitelte den Plan, das englische Schiff in die Luft 7-u snrpmren. Damals erlebte d;e englische Marine zum ersten Mal d:e Ärmst! vor dom »unheimlichen Seeteufel«, dem i U-Boot. 1 AUSSERORDENTLICH STARKER VERB RAUCH KÄLTE. WEGEN DER GRIMMIGEN Die gegenwärtige grimmige Ralfe, die vielfach an die sibirischen Temperaturen vor elf Jahren erinnert, als in Maribor bis zu 32 Grad unter dem Nullpunkt verzeich net wurden, hat einen außerordentlich großen Brennstoffverbrauch zur Folge. In besonders kalten Wohnungen ist es ohne ausgiebige Beheizung nicht auszuhalten, weshalb im Öfen oder Herd das Feuer den ganzen Tag über unterhalten werden muß. Niemand rechnete mit einem derartigen Temperaturtief, wie es der gegenwärtige Winter mit sich brachte, sodaß sich die Kohlen- Und Holzfuhren in den üblichen Grenzen der letzten Winter hielten. Es folgen zwar Nachschübe in Brennmaterial, doch ist hie und da bereits eine gewisse Knappheit an Heizmaterial zti spüren. Wenn nicht alles trügt, wird Maribor heuer den Winter ohne größere Störungen in der Versorgung mit Brennmaterial durchmachen. Die Kalte ist zwar bedeutend größer als in den letzten Jahren, doch reicht sie an die Tiefnotierungen des Winters 1928-29 gottlob nicht heran. Es ist noch genug Brennstoff vorhanden, doch werden die Vorräte von ängstlichen Leuten, die eine Steigerung der grimmigen Kälte wittern, vielfach als unzureichend angesehen.. - Sollten anhaltend noch tiefere Temperaturen verzeichnet werden, dann wird allerdings mit einer Neige der Brennstoffvorräte zu rechnen sein. Die Kohlenbergwerke, besonders jenes in Trbovlje, arbeiten zwar mit Volldampf,, sodaß .von .einer. Arbeitslosigkeit im schwarzen Revier nichts mehr zu sehen ist, doch werden große Mengen Kohle nach Italien ausgeführt, wohin durch schnittlich täglich zwei schwere Züge rol len. In einigen Städten Jugoslawiens, so besonders in Zagreb, ist bereits ein empfindlicher Brennstoffmangel zu verzeichnen, doch ist aller Voraussicht nach mit einem Erschöpfen der Kohlen- und Brennholzvorräte in Maribor Picht zu rechnen, da die Bahn- und Heeresverwaltung auch von Deutschland große Mengen hochwertiger Schwarzkohle' und Koks bezieht, um für alle Fälle gerüstet zu sein. Das prawoNawe Waffer-wechefest Die hiesige prawoslawe Kirchegemein-de beging gestern in der üblichen Weise das Fest der Wasserweihe, an dem auch die Garnison mitwirkte.- Vormittags wohn ten die Gläubigen und. die Vertreter der Behörden in der prawoslawen Kapelle in Melje der von Prota I v o š e vi č zelebrierten feierlichen Liturgie bei. Die Militärkapelle und der prawoslawe Kirchenchor verschönerten die kirchliche Handlung, Sodann begaben sich die Teilnehmer im Zuge unter klingendem Spiel zum Trg svobode, wo der Prota das Wasser und das Eiskreuz einweihte, wobei die Militärkapelle einen Ghoral anstimmte und die. Sänger-einen. Weihechor vortrugen. Das ausgerückte Studentenbataillon gab eine Ehrensalve ab, während vom Pyramidenberg Maschinengewehr-lind Kanonenschüsse erdröhnten. Der Feier wohnten u. a. Magistratsdi- R. Franz Krepek im Alter von 73 Jahren. Seine Beisetzung findet Montag um 16 Uhr in Pobrežje* statt. Volksuniverfität Vortrag des Zagreber Dozenten Dr. Ing. M. Karšulin über Schweden Die latente Kriegsgefahr brachte die nordischen Staaten Und besonders Schweden in den Mittelpunkt des europäischen Interesses. Sogar die Mariborer zeigten dieses erhöhte Interesse, indem sie ausnahmsweise den Vörtragssaäl der Volksuniversität fast völlig aufülltbii." Und sie waren wahrlieh nicht enttäuscht. Der Vortragende, der im vorigen Jahr kurz vor dem Kriegsausbruch als Stipendist des Karlson-Stipendiuhis eine Studienreise nach Schweden machte, wusste über dieses für uns Südländer märchenhafte Land, das den grössten Teil des Jahres in Halbdunkel gehüllt ist, viel Wissenswertes zu erzählen und nöcli mehr Schönes zu zeigen. Die meisten Lichtbilder, manche in prächtigen Farben, zeigten uns hauptsächlich die Hauptstadt Schwedens Stockholm, da es dem Vortragenden wegen des Kriegsausbruches leider nicht möglich war, nach seinem Plane5 ganz Schweden zu durchreisen. Anschliessend zeigte uns der Vortragende auch einige kolorierte Filmbilder aus Slowenien, die beim Publikum allgemeine Bewunderung hervorriefen. . Das Wetter Wettervorhersage für, Sonntag: Vorwiegend bewölkt: und anhaltende Kälte, In höheren Lagen 'Schneefälle nicht ausgeschlossen. Gchneeberichke des »Putnik« vom 20. Jänner. Ruška koča—Sokolski dom: Temperatur 17 Grad unter Null, bewölkt, windig, 40 cm Pulverschnee auf 15 cm Unterlage, Ribnica n. P.: —13 Grad, Hochnebe!, windstill, 30 cm Pulverschnee auf 12 cm Unterlage. Senjorjev dom: —20 Grad, stark bewölkt, windstill, Schneefall, 30 cm Pulverschnee auf 30 cm Unterlage. Sv, Trije.kralji: —11 Grad, stark bewölkt windstill, 35 cm Pulverschnee auf 10 cm Unterlage, Rodelbahn sehr gut, Straßenzustand ausgezeichnet. Kotlje—Rimski vrelec: —13 Grad, bewölkt, windstill, 20 cm Pulverschnee auf 10 cm Unterlage, Peca: —13 Grad, bewölkt, windstill, 40 cm Pulverschnee, auf 50 cm Unterlage. Skifähre überall ausgezeichnet. m Todesfälle. In dev Vorwoche sind gestorben: Max Wrischer, Banatsrat, j 60 Jahre alt; Hedwig Rojko, Steuev-; kontrollorsgattin. 69 J., Franz Lor-j her, Verschieber der Staatsbahnen, 43 i J.. Marie Korman, Hausbesitzerin, 68 J.. Dr. Ing. Rudolf Böhm. Regierungs-rat, 65 J.2 Josefine Fick, 76 j* Ano» Divjak, Maurersgattin, 69 J., Juliane Lepej, Handel sfr au,1 öei J., Miroslav Goldman, Angestelltensohn, 18 Monate alt, Anton Levančič, Winzer, 76 J., August Fegust, Angestellter, 30 J., Josefine- Gralže, Oberlehrerswitwe, '88 J„ Dr. Rudolf Gmeiner, 5*2 J., Marie Bru-mec, Arbeiterin, 16 J.,-Michael Renner, Angestellter, 58 J,, Mathilde Grab-ner, Weberin, 35 J., Antonie Kolajner, Gemeindearme, 80 Jahre alt. R.i.pJ in. 30 Jahre Rechtsanwalt in Maribor. Soeben vergingen 30 Jahre seit dem Tage, an dem der frühere Konzipient des Ljubljanaer Rechtsanwaltes! und bekannten Politikers Dr. Ivan Šušteršič, Herr Dr. Josef- Lesk o via r, -in der damaligen Herrengasse Nr. 15 seine Advokaturskanzlei eröffnete, die er ununterbrochen führt. Dr. Josef Leskovar war bekanntlich in der Zwischenzeit als prominenter Repräsentant der Slowenischen Volkspartei Regierungskommissär der Stadt Maribor, ferner war er der zweite gewählte Bürgermeister nach dem Umsturz und zuletzt bekleidete er u. a, das hohe Amt des . Kreistags- und Kreisausschußpräsidenten des ehemaligen Kreises Maribor. m. In Studenci ist gestern im Alter von 78 Jahren der pensionierte Eisenbahner Franz Geyer gestorben. Der Verstorbene war einer der aufopferungsvollsten Wehrmänner der Freiwilligen Feuerwehr in Studenci und bekleidete eine Reihe wichtiger Funktionen. Friede seiner Asche! m Trauungen. In den letzten Tagen wurden in Maribor getraut: Ivan Marek, cand. ing,, mit :Frl. Zlatka Zimic, Lehrerin, Miroslav Krajnc, Verkehrsbeamter, mit Frl. Ludmilla Zimič, Privatbeamtin, Ivan Faklcš, Schuhmacher, mit Frl. Leopoldine Peneitiger, Alois Stajnko, Schneider, mit Frl. Christine Kosi, Karl Jerič, Eisenbahner, mit Frl. Jera Petrovič, Jänez Läh, Tischlermeister, mit Frl. Paula Kmetec. — Wir gratulieren! m. Letzter Weg Gisela Filipič’. Unter überaus zahlreichem Geleite wurde, gestern die auf so tragische Weise ums Leben .gekommene Gisela Filipič, am Stadtfriedhofe in Pobrežje, beigesetzt. Unzählige Kränze, und Blumensträuße- bedeckten ihr allzu frühes Grab, in dem ein so hoffnungsvolles junges .Mädchen durch ein. so bitteres Los seine letzte Ruhestätte gefunden hat. //■-’/ m. Der Antifuberkulosendinar, der bekanntlich zur, Errichtung-eines Asyls für Tuberkulosekranke '. in Maribor ’ dient, erreichte Ende Dezember bereits die ansehnliche Höhe von 549.391 Dinar. Außerhalb der in den Wohnungen durchgeführten Sammelaktion -spendeten der Chefarzt des Kreisamtes für Arbeiterversicherung Dr. J. Sek »' I a zum Gedenken äss" die verstorbene Notarsgattin Frau Šorli sowie der Kaufmann Fr. M a -j e rje 100 Dinar. Ferner ließen die.Firma Dr. ö t-k e r 120 und die Posojilnica (Narodni dom) 100 Dinar zükommen, Die Kanzleidirektion des . K r e i s g e r:i c b-tes in Maribor widmete als■ Uebersehuß einer Kränzsämmlung für den verstorbenen Herrn Blasius škarabot. 228 Dinar für die Liga. Den edlen Spendern wird der innigste Dank ^ausgesprochen.' Aus den Weihnachts-und Neujahrsglückwünschen war ersichtlich,, daß die Früchte der edlen Bestrebungen der Antituberkulösenliga in Maribor bereits, zu reifen beginnen, da gegenwärtig-bereits Verhandlungen zwecks, günstigen Ankaufes eines gro ßen Besitzes schweben, auf dem das Asyl errichtet werden Soll. 1 Ktr m. Größere Zugsverspätungen werden in den letzten Tagen infolge der Schnee-tälle und der wieder zunehmenden Kälte beobachtet. " m. Samaritärkurs. Der Bezirksausschuß des Roten Kreuzes, in Maribor verständigt die Krankenpfleger beiderlei Geschlechts, die den Krankenpflegerkurs absolviert ha den, dahin, daß die praktischen Hebungen Montag, den 22. d.. beginnen. Die Krankenpfleger wollen sich um 8 Uhr im Krankenhäuse einfinden, wo sie weitere Anweisungen erhalten. m Der Christliche Frauenbund hält Sonntag, den 28. d. um 16.30 Uhr im Saale der „Zadružna gospodarska banka“ seine JahreshauptVcrsa mm hing ab. Alle Mitglieder sind herzlichst einge-iaden. 5)er Schutz des Vub ttums DIE FRAGE DER HAFTPFLICHTVERSICHERUNG FÜR TAXIS. Der tragische Verkehrsunfall, dem die' 28-jähfvge Gisela - Filipič schuldlos zum Opfer fiel, wirft von selbst die Frage der Haftpflichtversicherung für Inhaber von Taxis auf. Wie wir erfahren, war der Taxiinhaber C z e-m b a nicht haftpflichtversichert, Es erhebt sich überhaupt die Frage, ob der Wagen versichert war. ,Dje Polizeibehörde müßte, um die. zivilrechtlichem. Belange des' Publikums gegenüber den Taxiinhabern zu schützen, von jedem Taxiinhaber verlangen, daß jeder Wagen ..außer der Wagen Versicherung noch auch haftpflichtversichert ist. Zu diesem Zweck müßten die Taxiinhaber dazu verhalten werden, vierteljährlich ihre P o 1 i z-z e n und die : B e ptäi i;gu n gen über die entrichteten P r ä.-m i e n vorzuweisen. Die Behörden müßten dies tun, denn es geh! darum, daß. in etwaigen, Unglücksfällen den Invaliden oder. Uebcrlebenden e>ne einmalig iauszuzahiende . Rente oder Entschädigung siehergestel/f-Wird. Wer dieses Gewerbe ausübl,/hat .auch’ die Verpflichtung, das Leben und die Gesundheit sowohl des Fahrgastem als. auch desjenigen ,'im vorhinein zu versichern, der durch irgendein 'Verschulden 'des Chauffeurs um seine Gesundheit oder, um sein Leben kommen sollte. 'I mit F. T. Karmah MW/KW ■/. m Wer wendet sich alles an den berühmten 1 . ' Psychographologen? I Bekanntlich weilt.,unser berühmter.Ex-pefimfintälpsy.chographologe Herr F..T. Ki a r,m a' hrschon längere 2jeit‘ in Maribor, wo er bis.Sonntag abends bleibt.'und im Hotel »Zarnorc« empfängt. Karrnäh besuchte in den letzten. Jahren die meisten größeren 'Städte Europas, ypd. zu ihm’/kalben, um Analysen ihrer Charaktere unct um Rat die verschiedensten Mens chen.von bekannten politischen Persönlichkeiten u. populären Künstlern angefangen .bis. z,u den Armen, die das .Leben aus dem Gleis gewöflen hat/ Deshalb/ interessierte uns im Gespräch .mit Hesem Mann, in weichen Angelegenheiten, sich die Leute in Maribor an ihn wenden. »Kommen zu Ihnen, Herr Karmah, mehr Frauen oder Männer?« . / . - >ßie sind . sicherlich überzeugt, daß mich mehr Frauen aufsuchen? Das habe ich mir gleich gedacht. Doch ist dem nicht so. Meine Besucher sind annähernd zu gleichen Teilen Frauen und Männer. Sie gehören allen gesellschaftlichen Schichten an. Nach .der eleganten Dame kommt eine arme Arbeiterin,, nach dem Arbeiter ein ..Kaufmann öder Intellektuelles« »In welchen Angelegenheiten wendet man sich an Sie?« »Vor allem wünschen meine Besucher Analysen ihrer Charaktere und Temperamente zu erhalten.: Der Mensch kann sich selbst nie richtig eifischätzen, da-er zu subjektiv ist, sei es, daß er sich überschätzt oder aufch ünterschätzf; dies ist Von sčinem 'Temperament abhängig. — Menschen, die einen Mißerfolg erlebt haben, sind gewöhnlich Schwarzseher, und verlieren daš Selbstvertrauen. Diese" Art von Menschen braucht am meisten Ratschläge und' Aufmunterung. Dadurch, daß ich ihnen ihre guten und schlechten. Seiten zeige, hilft ihnen schon oft, ihr inneres-Gleichgewicht zu finden' und dem Leben wieder Glauben zu schenken'. In besonderen’ Angelegenheiten empfmg ich jedoch in Maribor d'e meisten Besuche aus Liebes-'und Ehenot.« »Welche Nöte sind denn dies. Herr Karmah?« »In den meisten Fällen handelt es sich um Untreue, oder wenigstens um Furcht vor dieser. Ich konnte-feststellen, daß es in ‘ Maribor viel Untreue gibt, relativ viel mehr als in anderem, oft bedeutend größeren Städten.: Untreu"sind rebenso .Verlobte wie Ehemänner und Bräute ebenso wie Ehefrauen, doch die Verheirateten mehr als die .Ledigen. Doch handelt es sich in seltenen Fallen um wirkliche, aus psychischen oder physischen Neigungen resultierende Untreue. In Maribor ist die Untreue vielmehr die Folge von Leichtfertigkeit und. Wunsch nach kleinen Abenteuern, Vielleicht .ist das .kleinstädtische Milieu' daran' schuld, das nicht genug 'andere. Möglichkeiten Zum .Erleben bietet. In. "anderen.. Lieb.esängelegenbeiten handelt'es’ sich, meist um die Frage, . .ob die Charaktere und das'Temperament der Verliebten oder Eheleute 'miteinander über einstimfnen'.y ob . män - auf eine Harmonie und einen Erfolg/hoffen kann.;«' • »Und in änderen, NiChtliebesangelegen-heiten?« »Es kommen Letite zu mir, die gerne die Wahrheit über .ihre Angehörigen, Bekannten,' Freunde, Geschäftsfreunde, Bediensteten usw. 'zu erfahren wünschen. Sic. interessieren; Sieh auch! für ihre Exi-stenzfähigkeitenV'- für . Aussichten wirtschaftlichen "und firiaiižičlldh" Charakters und sogar:'für das Lötterieglüek.« »Könnet! Sie denn auch dies feststellen?« J t .'/»Ich kann feststellen, ob der Mensch j Aussichten .besitzt;:-etwas'’ ohne eigene ! Mühe Lu: "erreichen Wer flieht. Wetn- Ös nicht' Vergönnt ist, /je re-ch zu werden, da ihm dies sein anrch Charaktef Und Temperament- bedingtes Schicksal verwehrt, der wird auch' auf den 'Haupttreffer in • der Lotterie vergebens warten. -Es gibt aber Menschen;-'an-die sich", wie-man za sagen, pflegt, »daš Glück hält«, wenn sie auch vielleicht dies selbst nicht wissen. Solchen Menschen winken Aussichten auch in der Lotterie. Die 'Nummer aber, die. gezogen wird, kann selbstredend daraus nicht festgesteht werden.« 1 m. D’e jugoslawischen Rotarier machten durch ihren Gouverneur Ing. A l a u-p o v i č Sr.'kgl. Hoheit'dem Prinzregenten'P a u I. der bekanntlich Ehrengouver-neur des 77. Rotarydistrikts (Jugoslawien) ist, ihre Aufwartung. Beim großen Zagreber WöMtäfigkeitSbal!. empfing der Prinzregent uden' Rötär'ygouverneur und zog ihn liebenswürdig ins Gesoräch. Er bedauerte, durch'Sfaatsgeschäfte zu sehr in Anspruch-genommen zu seirt, um an’der Rotarybewegungvfebhäfter ■teilnehmen zu können. Auch Ihre kgl. Hoheit die Prinzessin O .1 g ä brächte dem Gouverneur ihr Sympathien fü? die Rötarybewegurtg zum. Ausdruck. '.— Wie jetzt festgesteift wurde, ergab- der 'Wohltät/gkeitsball 'nicht weniger als 401.000 Dinar für-das 'Zagreber Wintbfhilfswdrk. m. In der Völksuniyersität spricht Mont a g, den 22. d. abends der bekann te Bergschriftstellen, Dr. Josip C. Oblak aus Ljubljana ' über .seine Bergfahrten durch die Karoathen, und über seine Reisen durch- Rumänien sowie über das Schwarze Meer...- Den gewiß hö-hst interessanten -Vorträg werden • zahlreiche Lichtbilder begleiten-. 1h ÄniässTeh des Symplioniekcnzer-leš der „Glasbena Matica“ am 17. d. wurden dem tüchtigen Dirigenten Herrn Milllürkä^ellmeisier Hauptmann Jös. Ji-ranek besondere Ehrungen zuteil, indem ihm , mehrere Blumen-slräiisse und Lorbcerkränze, überreicht wurden.; Einen Blumeiisiräuss erhielt auch der bewahrte Iia.dcn-spieler Herr Luk e š. Wir verweisen ferner auf die künstlerische Besprechung des Konzertes durch unseren Musikkriiiker in der Kulturrubrik d. heutigen Nummer der ..Maribörer Zeitung“. : m Bemerkenswert :ii JJibiliiiiin. Der bekannte Mariborer Journalist, Publizist, Politiker und, Ghei'redakteur der „Delavska politika“ Herr Viktor Eržen beging dieser Tage ein bemerkenswertes Jubiläum. Kürzlich jährte sich zum 20. Male der Tag, "an dem Viktor Eržen' in das' politische Leben unserer Draustadt und Sloweniens überhaupt ein trat. Er "wurde. bald "einer der - ersten' uild agilsten -Führer der 'sozialdemokratischen Arbeiterbewegung und,.wurde als -solcher seinerzeit auch in den. Gemeinderat dev Stadt ’ Maribor gewählt. Der Jubilar •steht auch noch heute mit unvermindertem Eifer an der Spitze seiner politischen Bewegung, die in ihm einen ihrer besten Vorkämpfer erblickt. Unserem Stanrieslmilegen zum beachtenswerten Jubiläum auch unsere herzlichsten Glück wünsche! hi 'Maribor verlässt- in den nächsten Tagen der bekannte Sportsmann und Kaufmann Herr Hans; Schreib er. der sich in seiner - Heimatstadt, in Wien, eine neue Existenz geschaffen hat. Hans Schreiber erfreute sich in Sportkreisen sowie' im K re'. s e' seiner vielen Freunde und Bekannten allseitiger Sympathien. m Drei Theätervorstellmigeii zu er-mässigten «Preisen; Um den Theaterbesuch auch • den minderbemittelten Volksschichten zu-ermöglichen, gelten für die Vorstellung heilte, Samstag abends und die beiden rtiorgigen Vorstellungen ermässigte Preise. Heule geht das. soziahkripiinelle. Schweizer .Zugstück „ViaMaja“ in Szene. Morgen, Sonntag. nachniittags gelängt die Operette „Die A’erschmi zle“ unwieder-ruflich zum letzten Mal in. der Saison zur Aufführung:. Abends . wird - der Operettenschiager „-iAU.es :zum ;Scl$erz‘" zur Aufführung gebracht, ' m. In Pameče'bei. Slovehjgradec ver-.schied lizeiamt.hinterlegt, wo. sie -von den Verlustträgern im Zimmer - N-r. lö täglich zwischen 9 und 10 Uhr behoben werden können: ein Paar Damenschneeschuhe, ein Ehering, ein Paket He'.denprein, 3 Geldtaschen mit geringen Beträgen, ein Vorstehhund, ein Wasserzähler, eine Damenarmbanduhr, ein Paar Handschuhe, eine Handtasche, Kraftwagenrad und eine Brille. m. In der Danksagung anläßlich des Hiirscheidens des Herrn Meier in Slovenska Bistrica ist versehentlich der Passus »Der innigste Dank sei Insbesondere der Direktion sowie der Beamten-und Arbeiterschaft der Firma Zugmayer & Gruber ausgesprochen« ausgeblieben, was wir nunmehr ergänzend richtigstellen. * Die neuen Steuervorschriften verlangen neue Geschäftsbücher. Erhältlich bei V. Weixl & sinova. 361 m Die Gesuche um Abschreibung der Sleuerrückstände. Alle jene, die sich der Begünstigung der .Abschreibung von Steuer- und Taxrückständen sowie von Steuer- und Taxstrafen zu bedienen wünschen, werden vom Steueramt eingeladen, die entsprechenden Gesuche einzureichen. Den Gesuchen ist die Bestätigung der zuständigen Behörde beizuschliessen, woraus zu ersehen ist, dass die Eintreibung der ausständigen Beträge für den Betreffenden einen Ruin bedeuten müsste. Die Gesuche sind stempelfrei, falls die Steuervorschreibung im Jahr 200 Dinar nicht übersteigt. Die Gesuche, die dem zuständigen Steueramt vorzulegen sind, haben alle erforderlichen Daten über die Vermögenslage des Schuldners sowie die Erklärung zu enthalten. dass er keine anderen beweglichen oder unbeweglichen Sachen besitzt. Dem Gesuch sind ferner der amtlich bestätigte Auszug aus dem Besitzbogen sowie die Bestätigung der Gemeindeverwaltung über den Vermögensstand des Bittstellers beizuschliessen. Die Gesuche sind spätestens bis 23. März 1940 einzureichen. m. Schloß Puchenstein wechselt wieder seinen Besitzer. Das Schloß Puchenstein oberhalb Dravograd, das vor einigen Jahren die »Posavska štedionica« in Sisak im Versteigerungswege aus der Verlassenschaft Baron Kometer erworben hatte, ist dieser Tage in den Besitz d. Holzhändlers und Großgrundbesitzers Ivan Verzu n in Meža übergegangen. m. Am Faschingsamstag Galaredoute des Sportklubs »Marlbor«. In herkömmlicher Weise veranstaltet der ISSK. Maribor auch in diesem Jahre am Faschingsamstag in den Sokolsälen seine traditionelle Galaredoute, die heuer als 20. Klubveranstaltung in besonders glanzvoller Prachtentfaltung abgehalten werden soll. Die Klubleitung wird alles tun, um den ausgezeichneten Ruf der »Mariborer«-Redouten, mH denen die albährliche Fa-schirigsaison ihre schönste Krönung erhält, noch zu bekräftigen. » Broadway Band? 405 m. »Eine Nacht an der Adria« ist der vielversprechende Leitspruch der heute, S a m s t a g, in allen Räumlichkeiten des Sokoiheimes stattfindenden Eliteveranstai tung der »Jadranska Straža«. Alle Räume haben ein völlig neues Gepräge erhalten, das uns für diese Nacht an die leuchtenden Gestade der blauen Adria versetzen und uns den Zauber einer sehnsuchtvot-len Adrianacht erleben lassen soll. Wer kann sich dieser verheissungsvollen Einladung verschließen? m. Kranz'»",löse. An Stelle eines Kranzes für die verstorbene Frau Amalie Stachel spendete Frau Martha W u r -Ringer 100 Dnar für die Anfituberku-oseniiga in Maribor. — Herzlichen Dank! . m Weiferberlcht vom 20. d„ 9 Uhr: Temperatur 13 Grad unter Null, Luft-feuchfigkeit 98 Proz., Barometerstand ml.6 Millimeter, wm^still. Ges'^m Ma-ximaltemperatur —6.8. heute Minimal temnernftir —16 Grad. * GEWERBEBALL 27. Jänner, Narodn" dom. 344 Brot und Mehl für Diabetiker! Zuckerkranke ärztlich empfohlen und nach Dr. Senftner hergestelltes Brot erzeugt in -Maribor Bäckerei Scherbaum, Grajski trg Verlangen Sie Prospekte! 360 * Hotel, Kaffee u. Restauration »Orel« Sonntag morgens saure Suppe, Laško pivo. 437 ' SANATORIUM Maribor, Ty'Seva 19 Tel. 23-58. Modernst eingerichtet, na-mentVch für Operationen. Tagesgebühr: I. Klasse Din 120.—; II. Klasse D u 80.— Sanatorlumsieiter Spezialist für Chirurgie Dr. černlč. 7273 * Die Ausstellung der Sarajevoer Teppichfabrik wird in Maribor vom 18. bis 22. Jänner im Saale des Hotels »Zamorc« abgehalten. Verkauf auf langfristige Abzahlung. Am Sonntag ganztätig geöffnet. * Pesek, Radvanje. — Sonntag Stimmungsmusik. Erstklassige Pekreer Weine — Bekannt gute Küche! 456 * Bei Stuhlverstopfung und Verdauungsstörungen nehme man morgens nüchtern ein Glas natürliches »Franz-Josef«-Bitterwasser. — Reg. S. br 15.485'35. Aus im p. Todesfall. Nach längerer schwerer Krankheit Ist hier die Lehrerin Frau M. Trstenjak im Alter von 60 Jahren gestorben. — Friede ihrer Asche! p. Der Amtstag der Handelskammer für den Bereich von Ptuj und Umgebung sowie von Ormož, Ljutomer, Murska Sobota und Dolnja Lendava findet am 25. d. in den Räumen der Kaufleutevereinigung in Ptuj (Narodni dom) statt. p. Jene Axeitgeber, die die Lohnsteuer mit Steuermarken entrichten, werden eingeladen, die Steuerbüchel im Laufe des Monats Jänner dem Steueramt zur Einsichtnahme vorzulegen. p. Im Tonkino Royal läuft bis einschließlich Sonntag der berühmte »Tiger von Eschnapur« mit Fritz von Dongen, La Jana, Gustav Diessl, Hans Sttiwe und Theo Lingen in deutscher Sprache. Die Seele Indiens tut sich dem Filmbesucher auf, so befremdlich uns Europäern auch Art und Wesen der Inder anmuten mögen. La Jana, die berühmte Filmtanzköni-gin, spielt d e Frau des Maharadscha und erfüllt ganz die hochgespannten Erwartungen. Diese Tänzerin tanzt mit solcher Ausschließlichkeit s'ch selbst, daß man nicht an Film und Kunst denkt, sondern nur immer »La Jana«. p. Wochenbereitschaft der Freiwilligen Feuerwehr. Vom 21. bis 28. Jänner versieht die erste Rotte des zweiten Zuges mit Brandmeister Franz Runovc, Rottführer Josef Kmetec, Rottführerstelivertretcr Adalbert Hojker sowie mit der Mannschaft Alois Murko .Robert Ferš, Ferdo 2aler, Franz Brunčič und Ognjeslav Skaza die Feuerbereitschaft, während Chauffeur Drago Mar, Rottführer losef Kmetec sowie Anton Kuhar und Franz Brunčič von der Mannschaft den Rettungs dienst übernehmen. P. Apothekennashtd’enit Bis Freitag, den 26. d. versieht die obere Apotheke »Zum Mohren« (Mag. Pharm. Rudolf Molitor) den Nachtdienst. p. Im Stadtldno gelangt Samstag um 20 Uhr sowie Sonntag um halb 16, halb 19 und halb 21 Uhr der gigantische französische Soldatenfilm »Die Schule der Heroen« zur Vorführung. Ein Hohelied auf das Heldentum der Verteidiger des Vaterlandes. Im Beiprogramm die neue Wochenschau sowie ein Kulturfilm. p. Viehmärkte. Auf den Rinder- und Pferdemarkt am 16. d. wurden aufgetrieben: 70 Ochsen. 203 Kühe, 14 Stiere, 25 Tungochsen, 64 Ka’binnen. 61 Pferde und 4 Fohlen, zusammen 441 Stück, von denen 191 verkauft wurden Die Preise waren: Ochsen 3.50—5, Kühe 2.75—3.75. Stiere 3—4. Jungochsen 3—4. Kalb innen 3.75—4.69 Dinar pro Kilogramm Lebendgewicht. Pferde 1200—5000. Fohlen 1000 —2.400 Dinar pro Stück. Auf den tags-darauf statt»efundenen Schweinemarkt wurden 90 Schweine zug-führt. Fleischschweine kosteten 7 25—7.74, Mastsrhwe ne 8—8.50 und Zuchtschweine 6.25—7 Dinar pro Kilogramm Lebendgewicht. Bei träger Darmtätigkeit ist das natürliche »Franz-Josef«-Bitterwasser ein an genehm wirkendes Hausmittel, -»ie Beschwerden zu verringern, zumal oft schon kleine Mengen sicher nützen. Reg. 8. br. 15.485'35. Mus DtauoQMd g. Jägertagung. Sonntag, den 1. d. findet in Prevalje die Tagung des hiesigen Ausschusses des Jagdvereines statt g. Das Salonorchester hielt gestern seine Jahrestagung ab, in der Herr Oberförster Verdnik zum Vorsitzenden gewählt wurde. Acßubuttg! Das Abführmittel Darmol wird oft nachgeahmt. - Achten Sie daher beim Einkauf, dah jede Tablette das eingeprSgteWort Darmol und die T-Kerbe trägt. - Verlangen Sie ausdrücklich • IP.i^s.or.eifen. — Edo Paidacch. c Versammlung. Die Ortsgruppe Celje des Verbandes der Privat- und Handelsangestellten veranstaltete Freitag im Saale der „Ljudska posojilnica“ eine Zusammenkunft aller Privat- und Handelsangestellten. Der Direktor der Pensionsanstalt Herr Dr. Anton Milavec sprach über die Pensionsversicherung, während der Abteilungschef der AngesteUlenab'.cilung der Arbeitsbörse Herr Ing. Vinko Košir über die Organisation der Angestellten und über ihre sozialen Einrichtungen Aufklärungen gab. C Amtliche Nachricht. Die Stadt-hauplmannschaft fordert alle Eltern und Vormunde auf die schon lange fälligen Fragebögen hinsichtlich ihrer Kinder und Schutzbefohlenen sofort auszufüllen und der Schulzabteilung der Sladihaup'.mannschaft abzugeben. Eltern von schulpflichtigen Kindern mögen bei der Schulzabteilung der Stadthauptmannschaft -in Verzeichnis jener Gegenstände beheben, dic die Kinder im Falle einer Evakuierung milzunchmen haben. c WirfschaflsaachrichL Das Unternehmen des Herrn Borlak, Iiolz-vcrarbeiiungsinduslrie in St. Jurij bei Celje, hat den Betrieb für einige Zeit still ge legt. c Den Verletzungen erlegen. Der 30 Jahre alte Knecht Karl Bor nikar aus Oplotnica bei Konjice, der, wie gemeldet, beim Skifahren verunglückt und während se nen Einlieferung iiis hiesige Krankenhaus,' weil die Pferde scheuten und durchgingen, abermals schwer ve .'letzt worden war, ist nun seinen X erlcizungen erlegen. c. Aus dem Skiklub Ccljc, Am 2. Feber (Mar enfeiertag) großes Sktspr.ngen in Lisce bei Celje. Beginn 14 Uhr. Am Sonntag, den 4. Feber anläßlich des zehnjährigen Bestandes des Skiklubs Traditionslauf C. K. Romanza — Store. Pflicht fahrt für alle aktiven M tglieder und Altersklassen. (Gruppenstart.) Alie Teilnehmer, die in 2‘A Stunden das Ziel erreichen, erhalten schmucke Erinnerungsabzeichen. Für Frauen, Mädchen und ganz junge Teilnehmer Sonderslrecke in štore. Anschließend KameradschaHs-abend mit Tanz in den Räumen des Skiklubs im Gasthof »Grüne Wiese«. c. Nachträglich wurde der Temin für d e Hauptversammlung des Athletiksoort-klubs vom Dienstag, den 30. auf Mittwoch den 31. Jänner verlegt. c Diebische Bettlerin. In die Wohnung der Kaufmannsgattin Frau Aloi-sia Drofenik, die gerade in die Stadt gehen wollte, kam eine Frau mit ihrem Kinde und hat um eine milde Gabe. Frau Drofenik legte Muff, Schal, Handschuhe und ein Täschchen mit einer 1000-Dinar-Notc auf die Kommode und ging zurück ins Zimmer, um von dort eine kleine Geldspende zu holen. Inzwischen aber halle die Bettlerin die vorhin genannten Dinge von der Kommode an sich genommen und war damit entschwunden. Frau Drofenik erleidet einen Schaden von annähernd 3000 Dinar. Mögen diese Zeilen unseren Lesern eine Warnung sein. c Das leidige GlaHois. In der letzten Zeit häufen sich die verschiedenen Meldungen über Beinbrüche infolge Glatteises. Auch die Oberslensgallin Frau Wilma Strel aus Celje stürzte auf der Strasse und erlitt einen Bruch des linken Fusses unterm Knöchel. Es wird notwendig sein, dass die Stadl-gemeinde Massnahmen trifft, damit durch Bestreitung nicht nur der Bürgersteige, sondern auch der Fahrbahnen sich bei Anhalten des Glatteises derartige Fälle nicht wiederholen. c Kino Union. Heute, Samstag, um 20 Uhr 30 Premiere des Rühmann-Filmes „Florentinerhut“ in deutscher Sprache. Wieder ein Film mit Heinz Rühmann in Celje, das wird wieder ein Hauptspass werden! Zur Beachtung! Die P. T. Inserenten werden höflichst ersucht, sowohl die kleinen als auch oie großen Anzeigen für die kommende Sonntagsnummer sobald als möglich, spätestens jedoch Freitag bis 18 Uhr in der Verwaltung abzugeben. Am Samstag werden nur in dringenden Fällen größere Anze'gen übernommen, während kleine Anze’gen, welche am Samstag aitfgegeben werden, erst in der folgenden Woche zur Veröffentlichung gelangen können. An den übr’gen Tagen werden die Anzeigen bis 9 Uhr für die nachmittags erscheinende Nummer aufgenommen. Die Verwaltung der »Mariborer Zeitung«- Das SjsGilisBlefeaiierf der „QSasbeia Malica" in Maribor 17. Männer 1940 / D'ttgent Iofly V. 3?ranef / EoloUcal In der unnachgiebigen Kälte eines gr’m migcn Winters pflegen auch ku’.turel’e Be dürfnisse zu erstarren und von der Sorge um das körperliche Wohl in den Hintergrund geschoben zu werden. Die »G'as. bena Matica« in Maribor hat diese Erstar. rung zu lösen versucht und durch die Ver anstaltung eines Symphoniekonzertes wie der Wärme in unser Gemü's'eben hineingetragen, die wir täglich zw’schen E s und Schnee Wande'nden besonders dank bar empfunden haben. Einem großen Meister war dieser Abend gewidmet. Friedrich Smetana. Sein berühmter symphonischer Zyklus »M ein Vaterland« stand auf der Vortragsordnung. Was Smetana für sein Volk und für die musikalisch? Kultur unseres Jahrhunderts bedeutet, dürfen wir als bekannt vorauss'dzen. Was seinem Wirken und seiner Bedeutung aber ein ganz besonderes Gepräge g'bi, ist d:e na. fionale Note, d'e alle seine Werke bis in ihre k'einsten und kunstvoll geäste’ten D’-tails durchblutet. Smetanas Kunst ist na. fonal nicht nur in ihrem Wesen, sondern auch in den musikalischen Ausdrucksfor. die es zum Aufscheinen bringen. men, Seine ganze Kunst und sein geniales Können wurze’t in der Folk’ore seines Volkes und entwickelte sich aus ihr zur herrlichsten B"ü4e, d:e weit über die Grenzen sei. nes Landes, ja in der ganzen Welt ob ihrer Schön!.eit und Eigenartigkeit Bewunderung erregte. Der symphonische Zvktus »Me:n Vater, fand« ist daher mit Recht zur tschechischen NaHona’hvmne geworden. Aus ihr strömt kraftvoll der Born starken Volks-bewußtseins, bodenverwurzelter Heimattreue und unverbrfichiger Vaterlandsliebe’. Unser MiVtärkapellmeister Haup'mann Josip V. J i r a n e k hat das Wesen d>ses Werkes zuMefst ergründet. Es ist ihm nichts verborgen peb'ieben. Er hat den ungeheur'gen ge'st’gen Schatz, den es verkörpert, zu heben gewußt und den zahlreichen Ede'steinen, an denen er überre'ch ist, die richtige Fassung und dadurch ihrem Feuer einen ganz berückenden Glanz gegeben. D'e Weisen des ersten Teiles »Vyšefi rad« kriechen gleichsam aus den finstersten Winkeln der starken Festung, die ihm den Namen gibt, wie graubärtige Kobolde hervor. Aus ihnen spricht e:ne stolze Geschichte, die in den festen und harten Mauern Vysehrads ihren Dornröschenschlaf finden. Aufstieg und Untergang ziehen, mit packenden Farben fest-gehalten, an unserem geist’gen Auge vorbei. Auf feurige Kriegsfanfaren folgt dumpfe, schmerzerfüllte Trauer. Kapellmeister Jiranek hat d:e einzelnen Phasen des Geschehens sorgfältig herausgearbeitet und dle unverkenn,:chen Beziehungen, in denen sie zu einander stehen, richtig .besuchtet. Der populärste Teil des Werkes »Mol. d a u« ist eines der prachtvollsten Werke unserer Programmmusik. Die Holzbläser, geführt von den K’ar'ne'ten und Flöten, zu denen sich später d:e Violen und zweiten Ge gen gesellen, beginnen d;e junge Moldau zu malen. Man hört ihr mun'eres Plätschern, das stille Raunen ihres Ufer-nebüsches, man hört, wie das Gemurmel des kVnen Bächleins eil'ger und stärker wird, wie der Bach zum Fluß und der Fluß zum mächtigen Strom anschwi'lt, aus dessen Wellen dann d:e ersten Geigen das Lied der Mo’dau heben und es prächtig über ihr stolz dahinfließendes Wasser ertönen lassen. B'äserfanfaren eröffnen neue B lder, das volle Orchester zaubert uns e;n ländliches Fest, das Stampfen von Hammerwerken, das Dröhnen schwerer Fabrksmaschinen vor. Mit eindringlicher Deut'ichkeit hat Kape'lmei-ster J'ranek all das fühlbar werden lassen und dadurch bewiesen, wie fest er sein Orchester in der Hand hat. D e Bläser boten kaum zu Ubertreffende Leistungen, | d;e Hörner hätten diesmal auch von denen unserer berühmtesten philharmonischen Orchester nicht übertroffen werden können. Der Holzbläserchor war auf b s-’ her hoch nie vermerkter Höhe. Al'es dies (beweist, was e'n wirklich tüchtiger Dirigent und ein Vo' blutmusiker aus d esem , Bläserchor, der früher oft, bis auf wenige I Ausnahmen,. alles andere als befriedigte, deutlich begreiflich gemacht, da es m't einer schon seit Jahren nicht mehr erlebten Begeisterung und inneren Leidenschaft mus'zierte. Ein vollbesetzter Saal und reiche Lorbeeren lohnte dem tüchtigen Dirigenten, der unserer Stadt möglichst lang erhalten bleiben möge und der s:ch als Komponist bereits einen kl agenden Namen gemacht hat, se’ne unendliche Mühe, dem braven Orchester aber seine treue Ge'olgschaft, Dr. E. B. zu machen verstanden hat. Diesen kaum mehr zu übertreffenden Leistungen der Bläser gegenüber hatten die Streicher schweren Stand. Ihre Disz plin war be. wundernswert, die von ihnen getragenen Kantilenen konnten jedoch nicht immer so überzeugend gebracht werden, daß sie restlos befriedigt hätten. | E'n Bild aufgewühlter Leidenschaften und heißer Liebessehnsucht, deren Sündhaftigkeit nur der Tod zu sühnen ver-1 mag, bietet der dritte, nach der in ihm die Hauptrolle verkörpernden schönen' und feurigen »Sark a« benannte Teil.: Auch in ihm wetteifern d'e Bläser mit-! einander und überboten sich gegenseit g.' •Kapellmeister Jiranek hat das Feuer dieser Musik wie einen edlen Champagner aufschäumen lassen. | Der vierte Te'l »Aus Iie'm und Flur« ist ein folkloristisches Meisterwerk. Ausi einer von den sordinierten Gdgcn gebau' ten Fuge beg'nnt s!ch das Thema zagend,! getragen von den Hörnern und Klarinet-f ten, allmählich auszuschälen, dann übernommen vom Chor der Holzbläser auszubauen und schließlich im dröhnenden, vom vollen Orchester gestützten Blech einen eindringlichen Dolmetsch zu finden. Wieder in eine Burg führt uns der fünfte »Tabor« genannte Teil. Mannhafte Choräle erklingen, in die von den Geigen die ersten Kampfrufe geworfen werden, auf die dann anfeuernde Trompetenstöße, fundiert von Posaunen und Tuba, folgen. Auch dieser Satz war ein Me'sterwerk der Bläser und eine Glanzleistung des Dirigenten. Aus den Schlachtrufen des fünften Teiles entwickelt sich der letzte, der uns in den Un4crsberg der Tschechen, in den Sagenreichen »B l a n i k« führt, in dem der heilige Wenzel, gleich Friedrich Barbarossa auf die Stunde seiner Auferstehung wartet. Die Musik d'eses Satzes ist durchglüht von begeisterter Va‘er1ands-liebe, aus ihr triff die restlose Hingabe für sein geliebtes Vo'k, d’e e'n Charakteristiken aller Werke Sme4anas bildet, besonders eindringlich zu Tage. Dies hat Kapellmeister Jiranek seinem Orchester! Jtagoüatüifffie Stütiftler in Bracs In M.azäCs Ausstellungssral zeigen d:ei Jugoslawen, die Maler Niko Miljan und Anton T rstenjak sowei der Bildhauer Trpimir Ivančevič eindrveks-völ'e Proben ihres KönnenS. Man bekommt eine Vorstellung, w'e nachhaltig das Erlebnis des Meeres auf die d!narischen Gebirgsstämme gewirkt haben muß, wenn man die Verliebtheit noch d’eser späten Enkel in d:e Adria gewahrt. Sie malen sie immer w’eder, mit unwandelbarer Hingabe an die Ferbenrvmpho-nie des südlichen Gestades. Der Bildhauer Ivančevič entn’mmt serne Motive ebenfalls mit Vorl’ebe dem dalmatinischen Bereich. Der Fischer m’t seiner Tochter, der Feerrmn und die Weinlese sind außerordenU'eh kräftm in Pathos und Pewe^unn. Ein Relief »Die Witwen von Kosovo polje« — das ist das »Am-el-feld«. auf dem das letzte serbische Heer des MltteMters den Türken erlag — hat das Ikonenhafte, das alter o^er auch nur a’tertl'melnder slawP'-her Kunst immer den Hauotre'z "’bt. Niko Miljan meistert ln seinen »Firehern«- —- zwei einander ergänzenden Ölbildern -— d:e Muskel leistvo" des Ruderns auf e’ne nicht gewöhnliche Weise. L'eblich wie e'n Märchen ist die »Heimkehr vom M»rkt«, e’n junuer Mann in der Tracht d°r Krivy'öi'e "eleftet ein auf emem Packtier sftzen^es Mädchen durch eine immergrüne Vegetation. Fchön geghedert lct auch se’ne »Te-suitenkirche«. Anton T rxteniak. in Blumenstöcken und Stilleben konvent’b-nell, zei"t seme Kraft in der Lflnd=cbnft. Sehr eindrucksvoll ist »Hvar«, eine schon levantinisch anmuten de Kttstenoarfie. Die Hafenb’Mer aus Podpora und d’e Mono-tvoic »Mann aus JanoS’t« Blut«, ein aber Slowake mit e’nem vom Leben uemeisel-fen Cher.-kterkopf. seien noch hervor^e-hoben. D’e nicht sehr nummernreiche Aus ste'lun" fkn^nri sechyitr Stück) vermittelt eine "ünst’ue Vo-stellung von dem Schaffen der d-ei in Prag w’-kend®" jtvrps’a- wischen Künstler. Albert Komma. FA Die iVemait/Men Ein deutscher Ingenieur dichtet das Nationalepos Serbiens FF Im Mittelpunkt der in Beograd eröffne ten deu sehen Buchausstellung stand das Buch eines deutschen Ingenieurs, d«r ein monumentales Werk über diP serbische Volskgesch chte geschrieben hat: Robert Weeg e. Ingenieur Robert Weege, der frühere Direktor des Beograder Rundfunks, ha mit seiner Dichtung »Die Nemanji, den«, die gegen End? des Jahres 1939 als ein Sammelwerk bei Velhagen u. Kla-s ng herausgekommen ist, eme für die deuisch-jugoslaw.sehen Kulturbeziehungen so außerordentlich bedeutsame Ar-bei; geleistet, daß sich die Rundschau Deutscher Technik verpflichtet fühlt, ihn und se n Werk besonders zu würdigen. Es ist keine Seltenheit, daß hervorragende Techniker und Ingen eure auch mit kulturlich und literarisch bedeutsamen Leistungen hervorge reten sind. Das Werk des Ingen eurs Robert Weege aber, das sowohl in der jugos'awlschen als auch in der deutschen Literatur ohne Beispiel ist, nimmt unter den Kul urbeitrg gen deutscher Techniker g ne ganz beson derc Stellung ein. Als Ing. Robert Weege vor fünfzehn Jah ren nach Jugoslawien kam, um die Beo. grader Rund.'unkstaiion zu bauen, dach e er sicher nicht daran, daß er eines Tages zum Dichter werden könne. Hätte ihm da Mals jemand gesagt, daß er b s zum En. de se nes Lebens hundert Verse sclire bin würde, so hä *e er darüber gelacht und der Gedanke, ein großes Epos schaffen zu wollen, wäre ihm nie gekommen. Heute indes ist Robert Weege der Verfasser des monumentalen Werkes »Die Nemanjiden«, das jedenfalls in d e Literaturgeschichte eingehen wird, sowohl in die deutsche als auch in die jugoslawische. Das Werk Robert Weeges is. in der Tat eine in Verse gegossene Geschichte des serbischen Volkes von den Zeiten Ne manjas bis zum Jahre 1912. Aus historischen Tatsachen und Legenden, ge. schöpft aus serbischen Vo'ksliedern, hat Herr Weege e n Epos geschaffen von über zwanzigtausend Versen, mäch lg wie das N.belungenlied. Die Geschichte des serbischen Volkes, die er in se nen klangvollen Versen mit soviel glühender Begeisterung geschrieben hat, hat er unmittelbar aus unserem Vo ke selbst en nommen. Aus Geschautem und Gehörtem bildete er seine Auffassung der Ereignisse und goß s e in Verse. Obgleich der Verfasser der Nemanjiden unsere Volkslieder zum Ausgangspunkte nahm, hat er sie dennoch nicht einfach übersetzt. Mi der Virtuos tät eines Künst lers hat er sie bearbeitet oder auf Grund ihrer hisorischen Tatsachen neue, ebenso schöne und ebenso schwungvolle Lieder geschaffen. Ingenieur Weege seiner Herkunft nach Deutscher, deutscher S aats-bürger, en kleiner, grauer Herr mit einem kurzen, silbernen Bärtchen, ist heute dreiundsechzig Jahre alt. Trotz semer Jah re. die ihre Runen in sein Gesteh gegraben haben, st er noch vol' Energie, wäh rund aus seinen Augen etwas Jugendliches leuchtet. Der Dichter baute a's Spezialist in vielen Ländern Funkstationen. Mi te des vorigen Jahrzehnts stand er zufä’l gerwefse ohne Arbeit da. Ing. Weege schreibt darüber: »Ich stand n’cbt ohne Mit ei da, aber, was noch schlimmer ist, ohne Arbeit. Die Tage erschienen m'r unfruchtbar und unübersehbar lang. Und damals, ich weiß selbst nicht, wie es gekommen ist: Ohne Arbeit ftih’te ich auf einmal ihren Rhythmus fühlte ich, daß in der Technik und In den Maschinen ein Rhythmus Hegt, der in Musik übergeht. Ein Rhythmus, der den Menschen emportragen und vollkom men von ihm Besitz nehmen kann. So begann ich zu schre ben. Im Jahre 1926 verfaßte ich eine Gedieh Sammlung »Sehen — Schaffen — Ahnen (Erinnerungen eines Ingenieurs«), die drei Jahre spä'er in Beograd gedruckt ersch en. Durch d:e vielen Zustimmungen, die ich gerade aus jugosla. wischen Kre.sen erh'elt und durch die ich auch auf die serbischen Volkslieder hingewiesen wurde, faßte ich die Kraft, meine Arbeit for zusetzen. Ich füh'te, daß ch im Volke den wahren Sinn dieser Lieder finden würde und ging zum Volke. Ich reiste nach Südserbien und suchte daš ehemalige Rassien auf. Ich fand d e Ru!. nen der alten Burgen und Kirchen und ’auschte verschiedenen Ueberlieferungen, die heue noch im Volke leben und die noch niemand aufgeschr eben hatte. Vor mir erstanden Kön ge und Große, ritten Reiter in schweren Rüstungen vorbei . da sah ich einen mächtigen und großen Staa , sah verschiedene Männer an sei-lem Steuer und begriff endlich, was das W einigste ist: Ich 'ernt? verstehen: daß liese große Kraft, die von einem Staa e ausgehen kann, einzig und allein m Sei- nem Volke liegt. Die Taten der serbischen He'den st egen empor aus der fundamentalen Kraft des Bauern. Der Bauer, der Mann aus dem Volke, das ist jenes Wich tige, auf ihm wird gebau . Von ihm hängt es ab, ob, was gebaut wurde, stark und fest bleiben wird.« Aus diesen Erkenntnissen erwuchsen »Die Nemanj den«, der Serbengesang eines Deutschen über Beginn, Größe und Ende eines Staates, der nunmehr IN deutscher Sprache gedruck und in Deutschland ver'egt, der jugoslawischen Oeffent-lichkeit übergeben werden konnte. Der Le bensweg Robert Weeges, seine großen Leistungen als Ingenieur und se n in der Art einmaliger Beitrag in der Kultur- und Li eraturgeschichte Deutschlands und Jugoslawiens zeigen uns die Kraft und d e inner? Größe eines Menschen, der fern der Heimat Brücken zwischen zwei benachbarten und befreundeten Vö'kern schuf. Wir müssen darin, daß er es als Techniker durch den Aufbau des Beograder Rundfunks und als Künstler durch sein dichterisches. Werk tat, e nen tiefen Sinn und eine innere Gesetzmäßigkeit erkennen. Dieser Mann, der bei' uns selbst fast noch völlig unbekann ist; wurde durch sein zweifaches Werk -zu einem außerordentlichen Repräsentanten des In .genieurs, der ins Aus'and geht, um anderen Völkern beim Aufbau technischer Werke zu helfen und dabei doch immer bemüht ist., das Innenleben seines Wirtsvolkes zti ergründen und zu erkennen, Rober Weege freilich hat uns zu d e-ser Herausste'lung seiner Person als eines Kui'urträgers, der Technik und Dichtung in sich vereint, nur sch’icht und einfach gesagt: »Es war gar kein weiter Weg von der Funktechn k zur Dichtung: beide beruhen auf Schwingungen!« Jugoslawiens Wirtschaft 1939 Starker Einfluß der Kriegsereignisse auch auf neutrale Länder. Wir haben noch keine endgültigen -statistischen Daten über die wirtschaftlichen Ereign sse in Jugoslawien im soeben ent. schwundenen Jahre 1939, doch können wir auf Grund der bisher bekannten Geschehnisse bezüglich der meisten Wirtschaftszweige ruhig einige Feststellungen riskieren, ohne ein Dementi befürchten zu müssen. Wie in der ganzen Welt, haben auch in Jugoslawien die durch das ganze Jahr 1939 drohende Kriegsgefahr und der im letzten Quartal wirklich ausgebrochene Krieg ständig neue Hindernisse für die wirtschaftliche , Entwicklung verursacht, insbesondere hinsichtlich des Warenaustausches. Viele Industrien mußten teils wegen ungenügender Rohstoffversorgung, teils wegen Mangels an Arbeitskräften ihre Aktivität reduzieren. Der Verkehr, insbesondere zur See, wurde immer unsicherer und teurer. Die Weltmarktpre se waren im steten Wachstum begriffen. In fast allen Staaten wuchs der Geldumlauf, vor allem wegen der ständig wachsenden Rüstungsauslagen. Obwohl Jugoslawien in strengster Wahrung seiner Neutralität mit allen europäischen Staaten freund-schafliche Beziehungen unterhielt und viele neue Handelsverträge, den neuen Verhältnissen angepaßt, abgeschlossen hat, konnte sich dennoch unser Außenhandel nicht wie in normalen Verhältnissen entwickeln. Unser Export 1939 war dem Gewichte nach sicher kleiner als im J. 1938, dürfte jedoch wegen des Steigens der Preise den Wert wie itn J. 1938 erreicht oder gar überholt haben. Der Import war jedoch wegen der erschwerten Rohstoffeinfuhr sowohl dem Gewicht als auch dem Werte nach geringer. Der Gesamtwert unseres Exportes 1939 bewegte sich zwischen 5000 bis 5100 Millionen Dinar gegenüber 5047,4 Millionen Dinar im J. 1938, der Gesamtwert der Einfuhr aber zwischen 4700 bis 4800 Millionen Dinar gegenüber 4975,3 Millionen Dinar im J. 1938. Also ein Aktivum unserer Handelsbilanz im J. 1939 von 250 bis 300 Millio- nen Dinar gegenüber 72,1 Mill. Dinar im Jahre 1938. Um unseren Außenhandel den durch den Kriegszustand bedingten Verhältnissen anzupassen, wurden mit Ländern, welche die größten Partner in unserer Handelswirtschaft darstellen, Verhandlungen zwecks Abschlusses neuer Verträge geführt. Im Oktober 1939 wurden neue Handelsverträge mit Deutschland, mit Griechenland und mit Italien unterzeichnet, im Dezember mit Rumänien. Den größten Anteil an unserem Außenhandel hatte auch im J. 1939 noch immer Deutsch iand mit dem böhm sch-mähnschen Protektorat (47% gegenüber 50% im j. 1938). Ihm folgten Italien mit 11%, England (7%), USA (5%), Frankreich (3%), Ungarn, Belgien usw. If J. 1939 verfolgte unsere Außenpolitik das Ziel, den Export in Nichtclear ngsländer zu heben, um möglichst viele freie Devisen zu bekommen. Auf diese Weise stieg unser Außenhandel mit N'chtc'.ear ngstaaten von 33% m J. 1933 auf 37% im J. 1939. Unsere Industrie hatte im J. 1939 sehr große Schwierigkeiten zu überwinden: Einschränkungen im Warenaustausch, Verkehrs, und Devisenschwierigkeiten usw. Die Produktion der Mühlenindustrie erlebte im J. 1939 infolge Schaffung von Nahrungsmittelreserven e:nen kleinen Aufschwung; ebenso die Zuckerindustrie wegen Erschöpfung der alten Lager, die B'erindustrie wegen Steigerung des heimischen Konsums, die Erz’ndustrie, die chemische, zement- und elektrische Industrie. E:nen Abstieg hatten zu verzeichnen: die Produktion in der Forstindustrie und die Schlachtungs’ndu-strie (Exportvernrnderung). Die Textilindustrie (Exporvsrminderung). Die Textil- und die Lederindustrie hatten zu große Schwierigkeiten in der Beschaffung von Rohstoffen, um ihre Kapazität im Verhältnis zur Nachfrage nach ihren Artikeln voll ausnützen zu können. Unsere Landwirtschaft konnte sich im J. 1939 dank den günstigen Wetterverhältnissen im allgemeinen angemessen entwickeln. Ein Minderertrag war infolge der Dürre im Mais und m Bohnen zu vsrze chNgN. Mit Weizen waren 2,242.605 ha, mit Mais 2,660.745 ha besät. Der Weizenertrag war um 6% geringer als im J. 1938 und betrug 284.370 Waggon, der Ma sertrag aber um 22,3% und betrug 369.417 Waggon. Die Obsternte 1939 war enorm, allein an Pflaumen über 100.000 Waggon. Leider war der Export stark unterbunden, und so mußten über 50% der gesamten Pflaumen ernte in Sliwowitz umgewandelt werden. Für unser Bankwesen war das Jahr 1939 gar nicht günstig. Die Geldinstitute mußten jederzeit bereit sein, die E nlagen den durch die Kriegshetze I eingeschüchterten Sparern auszuzahlen. Der Stand der Einlagen ist im J. 1939 gegenüber dem J. 1938 gesunken. Gestiegen ist jedoch die Zahl der Institute, welche sich der Schutzverordnung unterwarfen. Unser Eisenbahnverkehr bVeb ziemlich auf der Höhe von 1938, gefallen ist jedoch der F1 uß. und S e-verkehr. Die Bautätigkeit war im J. 1939 größer als 1938. Handel und Gewerbe hatten im J. 1939 eine Vermehrung neuer Konzessionen zu verzeichnen. Aber auch die Zahl der Konkurse und Ausgleiche ist im Verhältnis zu 1938 um 15% gestiegen. Unser Fremdenverkehr hatte bis September 1939 einen steten Aufschwung zu verzeichnen. Seit September ist eine fast völlige Stagnation eingetreten. Das Gros der Touristen kam aus den Clear ngländern, insbesondere aus Deutschland. S. X Tagung der kroatischen Wirtschaftskammern. Freitag vormittags begann in Zagreb eine Tagung der Vertreter der Wirtschaftskammern Kroatiens, um zu renz und besonders die Erklärung des Gehilfen des Finanzministers Dr. F 11 -p a n č i č über die Steuerreform lebhaft kommentiert, ln der Aussprache wurde ein Antrag angenommen, wonach in Kroatien ein Wirtschaftsrat eingesetzt werden soll. X Der Banknotenumlauf Jugoslawiens hat sich in der zweiten Jännerwoche um 1013 auf 9578.3 Millionen Dinar verringert. Der Goldschatz beläuft sich jetzt auf 1990.7 Millionen stabilisierte Dinar, was einen Wert von 3185.5 Millionen Dinar darstellt Die Bedeckung'beläuft sich auf 26.99% gegen 27.40% eine Woche zuvor. X Messe für gewerbliche Schulzrechte. Die Messe für gewerbliche Schutzrechte, die rühmlichst bekannte Ausstellung verkäuflicher Erfindungen auf der Reichsmcs se Leipzig, gewinnt immer mehr an Bedeutung. Man rechnet daher trotz aller Schwierigkeiten und Hemmungen, die bei der Verwertung von Schutzrechten heute bestehen, mit einer stärkeren Beteiligung zur Leipziger Frühjahrsmesse 1940 (Beginn 3. März). Anmeldungen zur Teilnahme gehen laufend beim Leipziger Messeamt ein. X Die Ljubljanaer Kreditbank faßte d *n Beschluß, alle alten Einlagen m't dem Stand vom 26. Mai 1932 in der Höhe bis 20.000 Dinar gänzlich zu liquidieren. Auf Emlagcn von 20.000 bis 50.000 Dm werden weitere 5% und auf Beträge von mehr als 50.000 Dinar 3% flüssiggemacat werden. X E:ne Emissionsbank für Polen wurde in Krakau gegründet, die auch Bank -eien herausgeben wird. Zur Deckung d eser Noten wird der gesamte Liegen^hafts-besitz im Generalgouvernement Polen betastet werden. 35örreiib? richte Zagreb, 19. d. Staatswerte: 2!/2°/o Kriegsschaden 418—423, 4°/o Agrar 0—53, 4% Nordagrar 0—52, 6°/o Begluk 72—74, 6% daimat. Agrar 67—68.50, 6°/* Forstobligat'.onen 0—68, 7% Stabilisa-Uonsanlelhe 0—96, 7% Investitionsan'.ei-he 97—0, 7°/o Blair 86.50—88, 8»/° Blair 96—98; Nationalbank 7400—0, Priv .Agrarbank 190—195. Ljubljana, den 19. d. — Devisen: London 175—178.20 (im freien Verkehr 216.17—219.37), Paris 98.90—101.20) (122.22—124.52), Newyork 4425—4485 (5480—5520). Zürich 995—1005 (1228.18 verschiedenen Fragen Stellung zu neh- —1238.18), Amsterdam 2354.75—2392.7o (2908.26—2946.26),' Brüssel 745.20— men. Gleich zu Beginn der Sitzung wur- j 747.20 (920.36—932.36); deutsche Clea-den das Ergebnis der Ljubljanaer Konfe- ringschecks 14.70—14.90. ftitsieg Huui&esckidde Stimmen auf dem Flur Von M. M. S o m e r v i 11 e. Renate machte plötzlich ein abweisendes Gesicht, und ohne noch ein Wort zu sagen, ja, ohne ihren Begleiter auch nur noch einmal anzusehen, begann sie die Abfahrt. Der Mann stand noch eine Weile, auf seine Skistöcke gestützt, mit gerunzelter Stirn da und schaute ihr nach. Dann stieß er sich energisch mit den Stöcken ab und sauste in Schußfahrt los. Auf halbem Wege überholte er sie, und als sie unten anlangte, stand er bereits am Eingänge des Dorfes und wartete auf sie. Da es für sie kein Ausweichen mehr gab, legten sie das letzte Stück Weg zu dem großen Hotel gemeinsam zurück. »Sie sollten mich inzwischen schon so gut kennen,« sagte der junge Mann, »um zu wissen, daß ich Sie nicht anlüge.« »Da Sie mir keine Erklärungen geben können ...« Sie zuckte die Achseln. »Ich sagte ja bereits, daß es geschäftliche Unterredungen waren, über die Ihnen Näheres zu verraten, ich nicht in der Lage bin.« »So«, sagte Renate heftig, »und daß Sie Fräulein Roth immer abends ins Nebengebäude begleiten, ist geschäftlich; und natürlich auch ...« »Ja, wenn Sie mir allerdings nachspionieren,« unterbrach sie Erhard Leyder nun auch zornig, »dann kann ich Ihnen nicht helfen!« Er zwang sich, ruhig weiterzusprechen. »Ich denke, all dies hat wenig 1 Sinn, Fräulein Behring,« sagte er und blieb stehen. »Sie haben recht,« sagte Renate, es hat keinen Sinn,« und ging allein voraus. Der junge Mann blickte ihr noch eine Weile nach, wurde aber bald aus seinen Gedanken aufgeschreckt. »Sicher haben Sie auf mich gewartet, das ist aber nett von Ihnen, Herr Hey-der!« Es war Agnes Roth, die hübsche, elegante Fabrikantentochter. Erhard zwang sich zu einem Lächeln und ging mit ihr zusammen weiter. Renate, die sich an der Eingangstür noch einmal umsah, biß sich auf die Lippen. »Es ist mir vollkommen gleichgültig,« sagte sie oben in ihrem Zimmer laut und energisch und warf ihre Skijacke voll Wut in eine Ecke; zum Abendessen zog sie sich aber dann besonders sorgfältig an. Nach dem Essen setzte sie sich in eine Ecke des großen Saales, wo die Kapelle zum Tanz aufsp'elte. Sie tanzte oft und lachte viel, aber Erhard, der nicht weit von ihr saß, schien es überhaupt nicht zu bemerken. Er tanzte viel mit Agnes Roth und unterhielt sich angeregt m't Frau Dok tor Winter. Als Agnes dann ging, begleitete er sie. Eine volle Viertelstunde laner LweiMrkge Kampf Lrs mffiWm Gkövr ch'rs „Sedow" / G n „Ausflug nach D§m Vo/", vez ßciäDrdtib rouroc Das russische Expeditionsschiff »Sedow«, das zeitweilig schon verloren gegeben wurde, hat jetzt zusammen mit dem Eisbrecher »Stalin« die Heimreise von seiner zweijährigen Polardrift angetreten. Man muß sich wieder einmal vorstellen, daß die Erde rund ist, wenn man die lebensgefährliche Expeditionsreise des russischen Eisbrechers »Sedow« durch die nördliche Polarwüste richtig verstehen will. Auf dem Landweg muß der Reisende etwa von Moskau nach dem fernen Osten weite Gebiete Asiens und der Mongolei durchmessen, ehe er den russischen Osthafen Wladiwostok erreicht. Auf dem Seewene würde d;e Fahrt von Archangelsk im We'Ren Meer bis nach Wladiwostok viel kürzer sein, da sich die rie-s!pen a^atischen Randgebiete in einem "roßen Rogen um den Pol herumschieben. Lekler !>?>! aber das Meer, das eine solche ra^he Verbmd’mg erlaubt, in den meisten Monaten des Jahres vereist. Und man muß schon aus seTr,en f!ach°n Zonen aahe der sib-rischen Küste weher nach Norden vorderen, um in freies Wasser ader in eme Drift zu gelangen, die eine Art von Direktverb’ndung zwischen West und Ost quer durch polarische Gewässer erlaubt. Für die Erkundung dieses nördlichen Direktweges ist vor über zwei Jahren von der Sowjetunion nach mancherlei vorangehenden Unternehmungen der Eisbrecher »Sedow« eingesetzt worden. Das stattliche Sclrff, das e!ne Besatzung von 207 Mann und reichlichen Proviant an Bord führte, machte sich am 23. Oktober 1937 kurz vor dem arktischen Winter auf seine mit größter Spannung verfo'gte Expeditionsfahrt. Seine See'eute und Forscher rechneten unter Umstünden mit einer ein- oder mehrmaligen Überwinterung. Aber sie hofften durchzukommen, weil durch die Jagd auf E's^ren e;ne zu sätzliche Versorgung mit Frischf'eisch möglich war. In d’eser Hoffnung haben sich die Teilnehmer der Expedhion auch nicht getäuscht. Obwohl die zähen Männer sogar drei Winter in der arktischen Kälte verbringen mußten, rettete ihnen das Eisbärfleisch das Leben. Denn nachdem das Schiff einmal eingefroren war und von einer Drift langsam durch das Eismeer nach Westen geschoben wurde, war an ein Ausbrechen aus dem beweglichen Polargefängnis nicht mehr zu denken. Bereits im Juni 1938 wurde eine russische Hilfsexpedition ausgesandt, um den im Eise steckengebiiebenen »Sedow«, von dem man lange n;chts gehört hatte, Hilfe zu bringen. Zu ihr gehörte auch damals bereits der Eisbrecher »losef Stalin« neben den E:sbrechern »Sadko« und »Malygin«, die bei ihrem Rettungswerk selbst in nrößte Schwierigkeiten gerieten und verschollen. Der »Sfal'n« hatte mehr Glück. Er kam bis auf 80 Kilometer an das Expeditionsschiff nö-dlich der neusibirischen Inseln heran. Dann aber st'eß er auf Hindernisse, die mit dem Schiff nicht mehr zu überwinden waren. Erst als Flugzeuge eingesetzt wurden, konnten nach unsäglichen Mühen 184 Personen der »Sedow« über das sibirische Eis gerettet werden, während ihr Schiff immer weiter mit den gewaltigen Eisschollen nach Norden trieb. 23 Personen, 15 Seeleute und die wissenschaftlichen Forscher, verblieben jedoch weiter an Bord des Expeditionsschiffes. Sie wollten ihre Aufgabe nicht preisgeben und alle Möglichkeiten wissenschaftlicher Forschungen in so hohen Breitengraden ausnutzen. Nach dem durch d:e Abgabe einer so zahlreichen Mannschaft sich der Verzehr an Bord zweckmäßig verkleinert hatte, verbrachte die »Sedow« den zweiten WuHer in der Arktis. Ende Seotember 1939 selten dann erneute Bemühungen vm das Expeditionsschiff ein. Der Eisbrecher »Str,!n« wurde nochmals am 15. Dezember 1929 von Murmasnk in Fahrt "esetzt, um d:e »Sedow« aus dem dritten Polarwinter he’mzubringen. Diesmal gelang pc dem stärksten russifchQn Eisbrecher b;s zu se!”°m k’e'neren Kameraden vorz^dringen. W:e man erfuhr, war dieser inzw:sch-m in nfW!"he Bre:ten geraten, wie s*e seit Nansens b«*-ühmter »Fr?m«-Eyond't;on im Jahre 1895 nicht mehr erreicht wo-den waren. Nansens nörd,5chster Punkt be*-nd sich damals am 7. Anr'I 1895 auf 86 Graü und 14 Mi-pvten nörd,:oh,?*c>r Breite. Der Drift des »Sedow« aber führte von dem Largew-meer nördEch der neue'b’riechen Inseln bis zur grönländischen See, dem Meeresteil zwischen Soitzheruen und Grönland. Kapitän Badamn, der erst 28 Iah re a’t ist, hatte damit e:ne Direktd'ift am Pol vorbei durch"eführt, d;e ihm für immer einen Namen in der arktischen Forschung ■sichert. Bei seiner jetzigen Fahrt hatte der »Stalin« wieder große Hindernisse zu überwinden. Er mußte sich bisweilen durch 3 Meter d’r'-e F:cfe’der hmdurch-kämnfen, wo ein Vordringen nur meterweise röMich war. Am 4. Mnner dieses Jahres befand sich das He'f"rcMvff nur noch 20 Seemeilen von dem «Sedow« entfernt. Aber die Überwindung dieser letzten 20 Mellen nahmen fast 10 Tage in Anspruch, ehe die beiden Dampfer auf den 81. Grad nörd'icher Breite zusammen trafen. Über die noch ungebrochene letzte kurze Eisstrecke eilten sich die Besatzungen beider Schiffe zu Fuß zur gegenseitigen Begrüßung entgegen. 21 Mann der »Stahn« wurden sofort auf den »Sedow« abkommandiert, die vor allem neu mit Proviant versorgt wurde. Bis auf die Zerstörung des Steuers hat der »Sedow« die drei Eiswinter ausgezeichnet überstanden. Das Schiff, das eine Länge von 76,8 Meter, eine Brei’e von 11 Metern, einen Tonnengehalt von 3056 und emen Motorantrieb von 2000 PS besitzt, hat sich als Eisbrechertvp gut bewährt. Man erwartet deshalb, daß die beiden Schiffe auch die große Packeiszone. die sich noch zwischen ihrem jetzigen Standort und dem Heimathafen Murmansk auf der Kolahalbinsel befindet, ohne Schwierigkeiten dürchbrechen werden. Der Leiter des ausgesandten Eisbrechers »Stalin«, der Polarforscher Papa-nin, der die gesamte Rettungsaktion leitete, wird bereits ebenso wie die Sedow-leute von der russischen Presse begeistert gefeiert. Auch die meteorologischen und erdkundlichen Messungen und Beobachtungen der über zweijährigen Eis drift durch das Po’armeer sollen bedeutende Ergebnisse zu Tage gefördert haben. oder Ruhe suchen. Jetzt setzt er sich an seinen Tisch, ich kenne das alles sehr genau. Jede Bewegung von ihm, jeden Ge sichtsausdruck. Da ... er stutzt. Da is’ etwas nicht in Ordnung in dem Z mmer«. Oberst Timm schwieg und beugte sich mit angespanntem Gesicht vornüber. Plötzl'ch — tick— tck — tick — gan? fein und silbern hörte man durch die Stil !e das Geräusch eines Uhrwerks. Tick _ tick — tick . . . N emand sprach. Niemand fragte: es war, als ducke s:ch alle: ■n diesem Raum in Erwartung einer furchtbaren Schlages. Dann brach Manuc Guerta ohnmächtig zusammen . . . Oberst Timm erhob sich langsam. »Ich habe es gewußt«, sagte er le se und trau "ig. Er flößte dem Ohnmächtigen Weil1 ein. Langsam kam der junge Mensch wj der zu sich. Er richtete sich auf und sag te- »Ich tat es nicht für mich, es war fü das Land.« Oberst Timm legte ihm seine auf die Schulter und zog mit der anderen seine Pis'ole aus der Tasche. »Es sind unsichere Zeiten, Manuel«, sagte er, »nimm Feber einen Revolver mit!« Senhor Gu«rta n ckte. »Verzeih, fast hätte ich es verges sen«, sagte er. Am anderen Morgen fand man ihn tot mit der Pistole In der Hand. Timrfi machte mir d’e Mitteilung und bat mich, ihn doch auf die Beerdigung zu begleiten. »Zu der Beerdigung eines Verräters!« begehrte ich auf. Der Mann sah an mir vorbei, hinaus Uber die Bucht. »Ein Verräter war er wohl, aber immerhin ... er war mein Sohn.« Ich erschrak. Und plötzlich erinnerte ch mich, von meinem Vater gehört zu haben, Timm habe drüben eine Südamer kanerin geheiratet. Wenige Tage später qultierte de-Oberst Robert Timm den Dienst, Känguntlijastd in Ncn-(Jiu iura Holländische Expedition durchstreifte Urwälder und Berg'änder. Seit mehreren Monaten durchwandern und durchfahren zahlreiche hoiländ sehe Wissenschaf.ler die unbekannteren Gebiete von Neu-Guinea. Es sind die Mitglieder der »Königlichen Geograph sehen Gesellschaft«, die mit einem umfassenden Forschungsprogramm die zweitgrößte Insel der Welt wissenschaftlich »durchkämmen«. Die Untersuchungen sind jetzt zu einem gewissen Abschluß gebracht worden. Auch hier, in den Urwäldern und auf den Bergkämmen Neu-Guineas hat sich der Krieg, wenn auch indirekt, bemerkbar gemacht. Bisher standen der Expedition zwei Flugzeuge zur Verfügung, die besonders bei den geographischen Forschungen erfolgreich eingesetzt wurden-Mie beiden Maschinen hatten aber auch die Aufgabe, die Expeditionsm tgiieder mit Proviant zu versorgen. Bei Ausbruch des Krieges wurden die beiden Flugzeuge jedoch zurückberufen. 250 Luftfotos liegen in den Koffern der Expeditlonsmit-glieder wohl verstaut. Aber sie sind nur ein Teil der geplanten Luftaufnahmen, auf die der Expeditionsleiter vorläufig ver zichten muß. Eine Sonderabteilung der Expedition hatte die Aufgabe, das Leben, die Sitten und die Kunst der eingeborenen Stämme zu untersuchen. Von dem Bergstamm der Papoeas wurden rund 2500 Kunst- und Handwerksgegenstände erworben, die nach Holland gebracht werden sollen. Sic werden dort in den Museen ausgesiclli werden. Auf anthropologischem Gebiet wurden verschiedene Untersuchungen durchgeführt, die erst später ausgewertet werden können. So wurden zum Beispiel vom Bergstamm der Papoeas 500 Menschen untersucht und gemessen. Gleichfalls wurden Messungen bei den Ekari- und Monistämmen vorgenommen. Zoologen streifen indes durch die Wälder, die Täler und das Bergland. Auch sie brach'en eine reiche Ernte in das Lager zurück. Eine vollständige Sammlung von Beuteltieren wartet auf den Abtransport. Insekten wurden zu Tausenden gefangen. Besonders kostbar soll die Samm lung wenig bekannter Schmetter', nge sein, unter denen sich außergewöhnlich große Exemplare befinden. Bei diesen »Jagden« leisteten die Eingeborenen den Forschern wertvolle Hilfe. Sie kannten sich in den Gegenden sehr gut aus, sie verstanden es auch, sich an die Tiere geräuschlos heranzupirschen und sie einzufangen. Auf feindlchen Widerstand bei den Eingeborenen sind d:e Forschungstei-senden fast an keiner Stelle gestoßen. Sie wurden überall scheu und freundlich aufgenommen, wodurch die Wissenschaft liehe Arbe't natürlich sehr erleichtert wurde. In Holland verspreht man sich von den Ergebnissen dieser Expedition wertvolle neue E’-kenntmsse über deren Einzelheiten man erst nach der Rückkehr der nloderiänd'schen Forscher genaueres hören wird. (Jnterstüt/et die ^ntifuberkulosenliaa psp**?; ■ iMhuistkiS SMi^M Moderne Liehta Die Beleuchtungsanlage als notwendiger organischer Bestandteil der Innen räume wird zweckmäßig zugleich mit diesen vom Arhitekten unter Heranziehung eines Lichttechnikers geplant, um so zu einer Einheit von Licht und Raum zu gelangen. Die gesamte Beleuchtungsindustrie, und zwar nicht nur von der Beleucb fungskörperindustrie, die bei der Gestaltung der Leuchten die beste Auswertung aller lichttechnischen Erkenntnisse anstrebt, sondern auch die Glühlampenindustrie, die für jeden Beleuchtungszweck bereithält, steht dem Innenraumgestalter beratend und an>egend zur Seite. Gerade in den letzten Jahren hat die Glühlampenindustrie durch eines ihrer Erzeugnisse den Anstoß zu einer ganz neuen Entwicklung der Innenraumbeleuchtung gegeben, wodurch sogar der Begriff der Lichtarchitektur eine wesentliche Erweiterung erfuhr. Gemeint sind unter der Bezeichnung »O s r a m-L i n e s f r a« geeignete und wirtschaftliche Glühlampen bekannt gewordenen luftleeren Glühlampen in Stab- oder Kreisbogenform. Diese langgestreckten Glühlampen passen sich jeder architektonischen Linie gut an. Eine Verwendung von Leuchtgeräten fällt bei ihnen weg, da ihre stark lichtstreuen- de Umhüllung aus weißem oder farbigem Opalglas keinerlei Blendung verursacht. Linestra-Leuchtröhren, zu schönen, abwechslungsreichen Mustern zusammengestellt, sind die gegebene Beleuchtung für all Räume, in denen die Anbringung freihängenden Leuchten vermieden werden muß, so vor allem für Zuschauerräume, Vortragssäle usw., in denen der Besucher ungehindert auf die Bühne oder das Rednerpult blicken soll. Unsere Aufnahme soll len veranschaulichen, wie die Linestra-Anlage mit der Architektur tatsächlich verschmolzen ist und so ein harmonischer Zusammenklang von Licht u. Raum erreicht wird. Bei der Betrachtung solcher Anlagen wird es verständlich, wenn die Innenraumgestalter in stets wachsendem Umfange sich dieser Glühlampen be dienen. Osram-Linestra-Anlagen sind ein Beweis dafür, daß die Möglichkeiten neuzeitlicher Beleuchtungsgestaltung noch keineswegs erschöpft sind und daß es für den Innenraumgestalter eine lohnende Aufgabe darstellt, hier planend und schaffend neue Wege zu gehen. Die eigenartige Dedcenfton-struktion dieses Lichtspieltheaters machte die Lösung der Beleuchtungsfr. schwer — aber mit Hilfe von Osram- Linestraröhren wurde es möglich, eine Anlage in Form eines Strahienkreises zu schaffen, die fceleuch-tungrtcchnisch wie arhitek-tonisch befriedigt. Zcschayerraum eines Lichtspieltheaters mit 2 sehmük-kenden Leuchtgebilden an der Decke. Jedes Zierstiick besteht ans 52 Osram-Lhtestraröhren. Ein Musterbeispiel lichtarchitektonischer Raumgestaltung durch Anwendung von Linestraröhren, die den großen Saal mit wohltuen dem Licht erfüllen. C/nser Ski Weithin in die herrliche Winterland- ? schaff, die sich in mannigfacher Vielfalt, I mit den grellsten Formen des Profils in i den Stromgebieten der Drau, Mur und j Save dehnt, leuchtet wie ein weißes Band ! der schneegepanzerte Höhenrücken des i Bachern, angefangen von der flachen j Kuppe der Rogla bis zu den graziös ge-; schwungenen Höhenlinien der Velika und I Mala Kopa. Was sich zwischen Ihnen hin- j zieht, breit, behäbig, weit und lang, bau m j frei und hindermslose Hochalmen, Matten | und Weiden, auf der Vitanjska planina, j auf der Planinka mit den sieben Seen, auf Jezerski vrh mit. dem Ribnica-Seee, beim »Kirchlein«, auf den ebenen Hochflächen der 'fratica, des črni vrh und des Pun-grat,' das alles ist eine fast endlose, silbrig j glänzende Schneebahn, die mit dem Reiz! der greifbaren Nähe den Zauber der win- | ke.nden Ferne verbindet. Das glänzt und glitzert und gleißt wie die Gralsburg, die Hochfläche mit den sieben Seen, mit den Augen des Bachern- Wer hätte den bezaubernden Glanz des winterlichen Westbachern sinnfälliger zum Ausdruck bringen können, als die lebenfrische Phantasie des bodenständigen Bauernvolkes, das von einer Glasburg mit sieben Fenstern berichtet, die vordem auf der Planinka stand und wie ein verheißender Stern ringsherum ihr Licht blendend ausstrahlte, ehe Jezernik, der letzte heidnische Götze, ein guter Gott und Wassergeist, kam, um die frevelnde Witwe Hudovolje-va zu strafen und an der Stelle ihrer stolzen Glasburg mit den sieben Fenstern sieben tote Seen erstehen zu lassen, in denen kein Frosch quackt und keine Fische ihr fröhliches Spie! treiben. Und jenseits einer tiefen F/nsattelung durch die der Weg von den gespensterhaft verschneiten letzten Überresten der Glas- Winteridyll beim »Senjorjev dom«. hütten von L'angerswald und Josipdol zu den vereisten Quellen der Mislinja führt, die weite und breite Hangverebnung knapp unter dem Jezerski vrh, ein Winteridyll für sich. Da haust noch immer Jezernik in den Tiefen des »Schwarzen Sees«, wenn auch geschmiedet in tausend Fesseln von Eis. Aber wenn die Wintersonne warm sich mit ihren Armen und Strahlen auf die schneelichten Höhen des Westbachern legt, da wird der russige, bärtige Wassermann lebendig. Gastlich und freundlich begegnet er dem friedlichen Wanderer. Doch wehe dem, der ihn in se:ner Ruhe, in Seiner letzten Ruhestätte, in seiner letzten Zutlucbts ätte unbesonnen stört und vorwi zig stapfend daherkommt über das schneebedeckte Legföhrengestrüpp, das seine Winterresidenz umschließt. Dann bricht die Schneedecke über den lockeren La sehen entzwei. Der ungeratene Gast versinkt in den Schneemassen; tausend Arme Jezer-niks ergreifen ihn und ziehen ihn m die Abgründe se.ner winterlichen Behausung. Fährten von flüchtigen Gemsen, die aus dem Misl.njagraben ab und zu auf die Nordseite wechseln, überqueren die Skibahn. Es is; das Gebiet, wo im Frühjahr in tieferen Lagen der Auerhahn, im Bannkreis der schie.chenden Krummholzkiefer aber der Birkhahn haust, wo die Kranzamsel singt, der Enzian blüht und der Specht an den hohlen Baumstämmen klopft. Da wird vom G pfel des jezerski vrh das stolzes e Skierhe.m auf dem Bachern, der »Senjorjev dom«, Trutzburg gegen Winterstürme und warmwohl ge Heimstätte für alle Jünger des weißen Sportes, sich bar, weiter gegen Westen ! aber hinter den blendenden Schneefeldern der Tratice, des črni vrh und des Pun-grat, in Schnee gehüllt, die beiden schönsten Berge des Westbachern, d e Velika und Mala Kopa. Glockengeläute wird hörbar, Gesang, Musik und fromme Gebe.e. Wir sind beim »Kirchlein auf dem Bachern« angelangt. Da steht kein Kirchlein mit frommen Betern, mit Kirchenmusik und Orgel. Aber die klare, leichte Luftschich.e, die sich unter dem azurblauen Himmel auf die Hochflächen legt, tönt in weiter Ferne, so bald ein leises Windeswehen über den Sattel von Tal zu Talzieht. Win.erliche Berge allüberall! Gewaltig türfnen sich im Norden die Eisberge von Obersteier, gegen Westen und Süden die Karawanken und Sanntaler-Alpen. Aber zwischen diesen trotzigen Giganten und Titanen winken freundlich und lieblich winzig kleine Kirchlein, bald da, bald dorr, auf dem Bachern selbst, auf dem Kozjak, St. Bartholomä in R bnica, Sv. Bolfenk unter der Velika Kopa, Sv. Pri-muž, Sv. Anton, jenseits der Drau Sv. Pankrac und viele andere. . Doch die Dopptigestalt der Velika und Mala Kopa zieht uns mach ig an sich. Schnee und schöne Formen sind es, denen man n cht widerstehen kann. Es ist jener Abschnitt des Westbachern, wo im Herbst die Preiße!beeren hunder.farbig reifen, wo in der Nähe der Hl. Hubertus-Kapelle Rehe und Gemsen stehen und wo die »Mrdanova tabla« an den Tod des unglücklichen Jägers Mrdan erinnert, der von seinem Herrn rat der Gewehrkugel in den Kopf getroffen wurde, weil dieser seinen mit Krummfedern geschmück en Hut im Morgengrauen für einen balzenden Spielhahn gehalten hatte. »Pungrat« heißt Baumgarten. Noch s ehen in der E'nsattelung zwischen črni vrh und Velika Kopa, die Pungrat heißt und über die der Weg von der Drau zur Mislinja führt, schöne, phantastisch verschneite Baumgruppen. Aber es ist doch die »Koča na Pungratu«, d e uns freundlich grüß: und zum Verweilen ruft. Am Hang aber, über den Sich die Mala Kopa schon zum Tal. der Mislinja neigt, die Schneeberge der Ostkarawanken grüßend, steht das am meisten gegen Westen vorgeschoben. Sk;erhe:m auf dem Bachern, die Koča na Kremžarjem vrhu, Gruß und Ruf des schmucken Städtchens an der Mislinja: Slovenjgradec. Wenn auch alle Wege in dieses herrliche Skiparadies führen, die von seinen Rands at'onen der E:senbahn ausgehen, so sind doch die Stationen Brezno-Ribni-ca und Vuhred vor allen zu nennen, deswegen, weil verhälnismäßig gute Autostraßen von dort nach Ribnica führen, jenem echten Bacherndorf, das mit seiner neu errich eten Skisprungschanze schon selbst nicht nur an der Schwelle, sondern im Bannkreis des Skiparadies auf den Westbachern liegt. Einstige Hapitelsaniap Weinsrutsbesitz, ca. 17 Joch, hievon ca. 2 Joch Weingarten (letzte Ernte ca. 30 hl ), 4 Joch Obstgarten, Rest Felder, Wiesen und Wald in orachtvoljs er Lage der Kollos wird um 140.000 Diu verkauft. Anzufragen un.er »Kapitals anlage* an die Verw. 422 Unterste Mapltaisailap Bauplätze, sowie Maus an äußerst günstigen verkehrsreichem Punkt der Umgebung von Ptui wird preiswert ver-' kauft. 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Die tieftrauemdc Gattin Rosa und Söhne Pepi und Edi sowie alle übrigen Verwandten. 507 Chefredakteur und für die Redaktion verantwortlich: UDO KASPER. — Druck der »Mariborska tiskarna« in Maribor. — Für den Herausgeber und den Druck verantwortlich Direktor STANKO DETELA. — Beide wohnhaft in Maribor.