O(IWUIHII). Rathau»!, asse Nr. ■ (ti«rart Hi,».) Pf}nfl»kellnßnngrn: ?»?» tic V»ft bcmrn i Birrtrijilitia -»«rdjlhria . «•mlätrt« . . »ttr «, K 8'10 K KO . K 12*80 III nil äxflcBmtj ml Hau«! W«nolIi»». IXIMBlOl« «n. femöjn$cit ni»IU »»>»»»»«» M»»> M VcnMUlit« Sfftn BunJmuu t« t-iflijrt ftfl-frttOlni wcMilmn rntptjcit. — Sei Sic^rTbfflaugeit ?,«»-HBdilaS. Xit ,f nhih crschei«! («tnfconniaqucb T»mirr«toa ■wtg daß wir unS, bevor wir un« in da; Abenteuer stürzten, mit einem tüchtigen „Oilfa" gestärkt hatten. Die Schwimmpartie war romantisch genug! Da« Wasser war »intenschwarz und die Userweiven hoben sich kaum vom steinlohen Firmament od. E« wollt« un« beinahe etwa» gruselig zu Mut werden und wer weiß, ob nicht der Eine oder Andere „ab.ief^llen" wäre, wenn un« nicht bei der 'saften Flußbikgung eine glänzende V'sion fast ge-blendet hätte; vor un« lag der Pavillon, oder besser gesagt, eine Reihe von sech» blendend er« leuchteten Fenstern, deren Schein im sanflbewegten Mi. Sonntag. 27. März 1904 Wasser ebenfoviele feurige Zungen un« entgegen-streckte». Sofort belebte sich unser etwa» flau gewordene« Tempo und sbns Minuten später landeten wir laut-und stch'lo« unter den schwarzen Eichenpsählen de« Pavillon«. Hier war e« pechsinster und nur da und dort stahl sich ein blitzender Licbisunke durch eine nicht genau gefugte Bodenritze. Ueber un» — nur durch einen dünnen Breiterboden getrennt, gab «4 ein Meer von Licht. Wärme und — guten Sachen, und hier unten im klebrigen Uferschlamm war'« verdammt ungemütlich und kühl. Beim Herjchwimmen hatte un» der im Glänze unzähliger Nerzen schimmernde Plasono de« Pavillon« durch die weit offenen Fenster entgegenpeleuchiet — und wir ZwöC ichepperien zwei M.ler tiefer «n Finsterm» und Nässe! In der Stadt schlug e« eben 9 Uhr. über ane war e« toistill. nicht der leiseste Schritt, kein menschlicher Laut war Uötb.it l Die gesamte Dienerschaft befand sich ja^gerade beim Empfang de« jungen Paare» im Schloß. Von dorther lönte allerhand verworrene« Geräusch bi« zu un« her und gab un« die Gewißheit, daß wir unser« Zeit gut berechnet hatten! Drum Kourage und los! Borsichtig arbeiteten wir un« durch den zähen Schlamm unter dem Pavillon herau» und standen vor dem hohen lehmigen U>er auf einer kleinen Sandzunge. Aber, wie zur Userhö^e Hinauskommen? Da« war nun bald besorgt! Der Längste von un» mußte sich mit der Bauchseite an da« sast senkrecht abfallende User lrhnen. während ein Zweiter aus 29. Jahrgang. schen Amtssprache, deren Lösung nach wie vor an die Vorbedingung der gesetzlichen Festl-gung der deutschen Staatssprache gebunden bleibt, für sich behandelt und, wie da« die Tschechen wünschen, im VervrdnungSwege geregelt wird. Von der grundsätzlichen Ueberzeugung, daß die Sprachenfrage »in« Angelegenheit der Legislative ist und nur vor diefem Forum entschieden werden kann, können die deutschen Parteien nicht abgehen. Und diesem Standpunkte werden die Tschechen Rech-nung tragen müsse», wenn der einzuleitende Ver-ständiguns.«versuch zum Ziele führen soll. Ist e« wirklich ihr ernster und ausrichtiger Wille, zu« Frieden zu gelangen, so kann e« ihnen nicht schwer fallen, aus eine Forderung zu verzichten, die in ihrer gegenwärtigen Fassung al« unüberwindliche Hindernisse den Frieden«weg verstellen. Die mährische Universt>ät«srage ist dem mährischen Au»gleich»au«schusse zugewiesen, und wenn die Deutschen davon abgesehen haben, ihre Universtiä>»sorderungen au« dem Komplexe der Au«gleich«sragen herauszugreifen und ihre sofortige Erledigung zu verlangen, so können wohl auch die Tschechen so viel Geduld ausbringen, um ruhig die Entscheidung abzuwaiten, die im mährischen Au»-gliichSauSschusse über ihre UniversuätSforderung, deren Lösung wahrhaftig nicht« w-niger al« pres» sant ist. sollen wird! Auch die Löiung der Spra-chensrage ist im Augenblicke nicht so dringend, daß sie keinen Aufschub mehr erdulden könnte und die Tschechen haben umsoweniger Ursache, diese Frage zu forcieren, da ihnen in den Elaboraten, mit welchen von deutscher Seite die verschiedenen Sprachen,,eseyenlwürs« der Regierung beantwortet sind, der Bewei« gegeben wurde, daß die Deutschen in dieser Angelegenheit bereit sind, gewiss« Zuge-ständnisse zu machen, selbstverständlich nur solche seine Achieln stieg und von dort au« im Stande war, seine Hände in da« Drahtgeflecht de« Schutz-geländer«, welche« den Park gegen da» Wasser hin einsäumte, einzukrallen. Zm nächsten Moment be-fand er sich im Garien und drei Minuten später standen wir alle Zwölf in dem breiten Lichtkegel, der au« der GlaSiüre de« Pavillon« strömte. Da erschrocken wir allerdings vor un« selber, denn wie sahen wir au«! Unsere unteren Extremitäten waren b>« über Kniehöhe mit schwarzem Schlamm bedeckt, während der übrige äußere Mensch, der ja noch iliefnaß über da« lahmige Ui«r hinauf-gerutscht war, intensiv rostbraun gestreist war. Doch da« war j?tzt gleichgültig. Hauptsache war, unseren Plan rasch au«zusühren! Derselbe bestand in nicht« geringerem, al« in dem Raub de« Hochzeit«kuch,n». welcher unab-ünverlich bei derlei Gelegenheiten in einem gigan-tischen Baumkuchen besteht. E» war die« ein ver-wegen«« Stückiein, wie e«. der Tradition noch, schon ein paar Mal ausgeführt worden war und die Helden de« Streiche« mit unau«Iöjchlichen Ruhm bedeckt hatte. Ein Blick in den Saal überzeugte unS, daß keine Seele darin war; »S fand also jedensall« soeben vor der Schlußrampe der Empfang der Jungvermählten statt, wozu jeder dienende Geist de« Anwesen« zugegen war. Drum rasch hinein und den prangenden Baumkuchen geraubt! Vor-sichi«halber schickien wir einen von un» eine kleine Sir-cke aus den zum Schloß führenden Weg hinauf, mit der strengsten Weisung, bei der ersten An-näherung de« F«stzug<» ventre ä terre zu un» zu Ein neuer Jusgleichsoersvch. So wäre wieder einmal der Faden zu einer BerständipungSaktion angesponnen, ein »euer Ver-such zur Sanierung unserer trostlosen parlamen-«arischen Verhältnisse eingeleitet worden. Ueber die Unhalibarkeit der gegenwärtigen Zustände in un-serem Volk«hause ist so wenig mehr ein Wort zu verlieren, wie über die zwingende Notwendigkeit, daß hier Wandel geschossen werden muß. Wenn da« auf dem Wege gütlicher Auseinandersetzungen möglich {ist und den arbeitswilligen Parteien ein auf parlamentarische Zwangsmittel eingerichteter 5ian pf gegen die tschechische Obstruktion erspart werden kann, umso besser. Dem Staate wie ihrem Volke waren die deutschen Parteien den Entschluß schuldig, den Bann, in welchen die jungtschechische SiarrsinnSpoliiik daS Parlament geschlagen hat, zu brechen. Sie konnten und dursten diesem frevel-haften Spiele nicht mehr länger zusehen. Sie mußten, wenn sie nicht bei ihrer »igenen Wähler-schaft in Mißkredit geraten wollten, sich zu einem energischen Auftreten gegen die tschechisch« Obstruk-tion entschließen und sie haben unter dem Zwange der gegebenen Tatsachen auch nicht mehr gezögert, sich zu einer festen Phalanx zusammenzuschließen und die Vorder, itungen zu einem zielbewußten Ver» teidigungSkawpfe zu tresse«. Entschlossen, die jeder Berechiigung bare Ob-struklion der Tschechen niederzuringen, besitzen die deutschen Parteien doch keineswegs den Ehrgeiz, die Dinge zum äußersten zu treiben und »inen Kamps be» Kampfe» willen zu führen. Sie konnten darum auch der Gelegenheit, welche ihnen jetzt zu einem neuen Verständigung»v«rsuche gebot-n worden ist. nicht ausweichen und niemand im deutschen Lager kann und wird e« ihnen verargen, daß sie trotz der geringen Autsicht aus die Möglichkeil eine» Er-folge« sich nicht geweigert haben, adermal« den Verhandlung«weg zu betreten. Wenn — wa» leider wahrscheinlich ist — auch diese Verständigung«-aktion zu feinem Ergtbni» führen sollte, so haben sie doch den B wci« ihrer Frieden«b«reitschast ge-geben und sich gegen den Vvrwurs d«r Unoersöhn« lichkeit geschützt. Not bricht Eisen und man sollte glauben, daß die Not, in die unser ganze« Staat«wesen, die Legislative und die Tschechen selbst durch ihre Bank-rotteurpolmk geraten sind, dar» und mächtig genug wäre, um den Starrsinn der junglschechischen Partei zu brechen, die, mag sie da» auch noch nicht offen eingestehen, am Ende doch schon erkannt haben dürste, daß sie mit ihrer bl«herigen Taktik sich gründlich oerrkchnet hat und mit der Fortsetzung der Obstruktion nur noch thren vollständigen poli-tischen Rum herbeiführen kann. Die Möglichkeit eine« Erfolge« der wiedereinzuberusenden Au«-gleichskonserenzen wird sreilich erst dann sichtbar werden, wenn die Tschechen ihren unhaltbaren Standpunkt, die Eisüllung gerade jener Forderun-gen. welchen die Deutschen ihre Zustimmung ver-sagen müssen, zur oooäitio sine qua non eine» Friedensschlüsse» zu machen, verlassen haben wer» den. So lange die Tschechen auf der Errichtung einer tschechischen Universität in Brünn oder Olmütz beharren und die Restitution der Badenischen Sprachenverordnungen verlangen, ist jede Verstän» digung«aktion zwecklo« und völlig au»sicht»loS. Die Deutschen werden niemals zugeben, am aller» wenigsten jetzt nach den letzten Präger Ereignissen, daß Brünn mit einer hauptsächlich naiionalen EroberungNendenzen dienenden zweiten tschechischen Hochschule beglückt wird und sie werden ebenso-wenig zugeben, daß die Frage der internen tschechi« Seite 2 «pttttftfre «»acht" Nummer 25 Konzessionen, die in keiner Weife den historischen Vorrang der deutschen Sprache und ihre Bedeutung für die Verwaltung Oesterreich» einschränken. Ader wie e» immer um die Dispositionen, mit welchen die Tschechen in die neue Verständigung»-aktion eintreten, bestellt sein mag, die eine Über« zeugung müssen sie gewonnen haben, daß sie die Obstruktion nicht zum Ziele ihrer Wünsche f&bct und ihrer Erpresserpolitik kein Erfolg mehr winkt. Wohl oder übel müssen sie sich zu der Erkenntni» bequemen, daß da» starre Festhalten an unersull-baren Forderungen sie nicht um einen Schritt vor-wärt», wohl aber ihrem eigenen Volke schweren Schaden bringt. Auch sie werden sich, wenn sie nicht fruchtlose Arbeit tun wollen, zu der Einsicht bekehren müssen, daß die Politik die Kunst der Rom* promisse ist und daß e» Kraftvergeudung ist. mit Ge-walt erzwingen zu wollen, wa» sich «lichterzwingen läßt. Wir glauben gern, daß e» den Tschechen schmerzlich ist, sich einzugesteden, daß sie ihre Macht überschätzt haben, aber sie können ihrer Sache nicht besser dienen, al» wenn sie sich endlich mit dieser Erkenntnis befreunden und ihr» Bestrebung»» nach d»m Maß» »inrichten, da« ihrer Kraft und ledig« lich der provinzialeu Bedeutung ihre« Volke» ent-spricht. D»r Brwti». daß st» gegen den Willen der führenden Macht Oesterreich», gcg»n den Will»n de» deutschen Volke«, nicht» durchzusetzen und dauernd zu behaupt»» vermögen, ist ihnrn mrhr al» einmal geliefert worden und sie täten jedenfall» viel klüger daran, sich mit dieser Talsache abzu-finden, al» ihre Kräfte in einem schließlich doch erfolglosen Kampfe gegen die historische Siellung der Deutschen in diesem Staate aufzureiben. E» mag Konjekturalpolitikern von Beruf und Neigung überlassen bleiben, an den eingeleiteten Verständigung»oersuch phantasieoolle Konklusionen zu knüpfen und Wechsel auf weite Sicht zu ziehen, nach unserem Geschmack ist solch' ein politische» Kombinationsspiel nicht. Wir hallen un» an die gegebenen Tatsache, die im Augenblicke keinen an-deren Schluß gestatten, al» die Feststellung, daß die Erfolgtmöglichkrit der neuen Ausgleich«konserenzen trotz der äußeren Umstände, die die Tschechen zur Raison zwingen, eine sehr geringe ist. Wohl hört man im tschechischen Lager den Rus der Not, der zur Einkehr und Umkehr mahnt, aber man wird dieser Stimme schwerlich folgen, da bi» jetzt wenigsten» die Führer de» tschechischen Volke» noch nicht den Mut gesunden haben, ihre Irrtümer einzugestehen und mit ihrer verfehlten Politik zu brechen. «Boz. Ztg.' eilen. Wir hatten so viel Zartgefühl, unsere Fuß-sohlen, so viel e» ging am Gra» vom schwarzen Schlamm zu befreien und traten sodann in den Saal. Da standen wir nun allerdings einen Augen-blick wie geblendet I Die Hochzeitstafel war prächtig anzusetzen und prangte im Schmuck von herrlichen Bouquelt», die un« sehr kalt ließen) Schalen mit Fruchten die un« schon besser gefielen) und ganzen Scheuer' Haufen von Backwerk (die un» da« Wasser in den Mund jagten). Inmitten aller dieser Herrlichkeiten stand der ersehnte Baumkuchen, riesengroß, herrlich garniert mit tausend Schmackhafligkeiten, jede der unzähligen Protuberanzen mit einer Eoronna von Knallbonbon« geschmückt! Wir schlichen auf den Zehen in die Höhe dieser süßen Schönheit — wir elf nackten, schmutzigen Kerle und verschlangen mit unseren Auaen diese« holde Gebilde. Dabei wichen wir unwillkürlich den schönen um den Tisch grup-pierten Lehnstühlen au« und bemühten un«, so gut e« ging, weder den Fußboden noch sonst etwa« zu beschmutzen. ES hätte nun nur noch eine» kühnen Griffe» bedurft, um un» de» Baumkuchen» zu be-mächtigen und mit unserem Raub« zu verschwinden; aber da bekam Ein«r von un» einen unglücklichen Einfall! Er langte mit den Fingerspitzen über den Tisch und holt« sich au» einem der Aufsätze mit Backwerk ein appetitlich ansehende» Etacheldeertörtchen, da» er mit einem einzigen Schnapper in seine Kau-«aschint beförderte. Im nächsten Moment verschwan« den zehn andere Törtchen» und zwei Sekunden später waren zwei der Aussähe ratzekahl abgemaust l Der Najsenkampf im fernen Osten. Kin neuerlicher Augriff auf ?»rt Arthur. .Daily Telegraph" meldet au» Tolio: Die japanische Flotte erneuerte in der Nacht aus den 23. d. M. den Versuch, die Einfahrt zum Hasen von Port Arthur zu versperren. Sechzehn Krieg»» schiffe begleiteten sieben Handel»dampser nach der Hufenmündung. Unter dem Schutze der Schiff»-kanonen wurden die Handel»vampser am Hafen» eingange von der Mannschaft an den hiesür de» stimmten Stellen versenk«. Zleßerschreituug des Katuug. Dem „Daily Chionicle' geht au» Shanghai die Meldung zu. daß Nachrichten au» Niutschwang zufolge die Japaner den Tatunq überschritten hätten. — E» verlautet, daß zwischen den Japa» nern und Russen Scharmützel stattgefunden hätten. Den Japanern soll jetzt der Weg zum Vormarsch« aus den Molitn-Paß offen st«hen, allwo sich «ine staike russische Streitmacht befindet. Medrere Züge mit verwundeten Russen sind aus der Fahr« nach Liaojajng durch Taschikian gekommen. Aus Korea. Ein Telegramm au« Tokio berichtet, daß in Korea no immer Schneesälle herrschen und daß die große Kälte da» Vorwäit«kommen der Japaner sehr erschwert. Ausfische Aerichtiguuge». Die Russische Telegrapdenagentur erhäl» vom Generalmajor Pflug au« Mukden folgende« Tele-gramm: Die englische Meldung von dem Ueber-gange der Japaner über den Tatungfluß sowie über Gesechtt mit den Russen, ferner daß den Japanern der Weg zum Vormarsch aus den Motienpaß offen stehe, wo angeblich eine starke russische Abteilung sich befind«, ist reinste Erfindung. Zu derselben Ka» «hegorie von Nachiichien gehören die au» japani-scheu Quellen geschöpften Meldungen de» „Daily Telegraph' über ein am 19. d. bei Port Arthur angeblich stattgesundene» Gefecht und über einen Zusammenstoß bei Söntschhön. Erfunden ist auch die Meldung de« »Daily Chronicle", daß die Ja» paner den Tatungfluß überschritten hätten. — Wie au« der Südmandschurei und au« Korea gemeldet wird, ist dort alle« ruhig. Aom Zltaitalsee. Wie der Zeitung „Ruß" au« Werchne Udinsk telegraphiert wird, vollzieh« sich der Uebergang der Truppen über den Baikalsee in bester Ordnung. Da« für Ostasien nötiae rollende Material ist nun vollständig über den Baikals« geschafft. Die letzte Lokomotive ist am 22. d. aus da« jenseitige Ufer befördert worden. Der Verk»hr»ministrr. der bi«her alle» persönlich geleitet hatte, wird in den nächsten Tagen abreisen. Auch jetzt wäre noch alle« glücklich abgelau-f»n; aber da bekam besagter böse. Geist — ein Weinbändlersohn au« RatiSberg — einen zweiten, noch böseren Gedanken. „Da schaut hinüber", rief er. auf eine riesige Kredenz weifend, welch« eine Batteiie langhalsifter Flaschen trug, «sollen wir verdursten b«i den viele« Süßigkeiten?' Wir sahen einander fragend an und der „böse Geist" war mit einem Satze an den Flaschen. Mit einer Schnelligkeit, welche aus dos Gewerbe seines Vater« deutele, waren drei Flaschen geöffnet, und in eine Anzabl Gläser ergoß sich nun ein goldiger Strom, der eine Sekunde später in unser« Kehlen abgeleitet war. Wa« wir tranken, da« wußte da-mal« niemand von un«; die Geschichte war süß wie die Liebe und brannte wie die Hölle — un» beuchte e« Nektar! Aber nun kam da« Unheil! Da« starke Ge-tränk, von d.m jeder einige Gläser gestürzt hatte, wirkie blitzartig; wir hatten im nächsten Momen« da» klare Bewußtsein unserer Lage verloren. Wir sahen un« in die beschmutzten Gesichter, schnitten Grimassen und brachen in ein wahnsinnige« Ge-lächter au«. Drei weitere Flaschen, die der Unglück-liche Weinhändler«sohn unter Hohngelächter einfach köpf«», vollendeten da» Unheil. Wir sprangen zur Tafel zurück, ohne gewahr zu werden, daß wir jetzt unser zwölf waren; denn die treulose Schild» wache hatt« ihren Posten verlassen! Wir warfen un» in die schönen Lthnstühl», kreischten, brüllten, stießen einander von den Sitzen; schmutzige, nackte Aotitische Kundschau. Zur Vertagung des ?«rlame»tes. Die vierzehntägig« Märzfesston de» Parlamente» iil unter eine« erschütternd'» Wehklagen der gesamte, Presse geschlossen worden; wenn man die Artikel der Blätter von link« und recht« durchla«, |i mußte man zum Glauben kommen, al« obdieAe« gierung. die Parteien und alle Welt der parlo«» «arischen Märztagung mit großen Hoffnunpe« ei»< gegengesehen tät««» und nun allesamt furch'bn enttäuscht wären. Nimmt man die vor drei Äocha erschienenen Blätter zur Hand, findet man dar» genau vorau«gesac>t, daß di« b»vork>eh»nde pari» mkniarische Session nicht die mindest« Aussicht «i eine Arbeitsleistung biet« und im besten Falle du Delegaiionswahlen vollzogen würden. Wozu als» jetzt da» Heulen und Wehklagen f Etwa d««wegen, weil die Delegationen nicht gewählt worden sind! Da« ist auch wieder so ein« Sache, die von ein» großen Teil der Presse zu einer Bedeuiung hinaus-geschmeckt wurde, die sie par nicht hatte. E« 9 doch eine recht gleichgiltige Sache, ob die Deleg» tionen vor Ostern oder nach Ostern gewählt ww den; sdbal" einmal die Wiedereinderufung 5rt Hauses nach Ostern von der Regierung mit ve> stimmlheit zugesagt war, verlor diese Frage ih« Bedeutung. Und wenn ein Teil der deutsche» Presse dennoch darauf beharne. den Termin co Delegatton«wahlen al« politisch entscheidend zu be» trachten, so sind damit, vielleicht unbewußt, t« Geschäfte jener Jntriguanten besorgt worden, d» au« der Aktion de« Polenklub« in aller Gest«!» digkeit wieder den alten eisernen Ring zusammen-schmieden wollten. — In der deutsche» Volk«parti>> ist der Frage der Delegatioi Svahlen, wie usge-»aue» und unberufenen Veröffentlichungen gegen-über gestellt sei, vom Anfange an kein enischiid»-de» Gewicht beigelegt worden, wie die duiififc VolkSpartei auch die von polnischer Seite in 8» regung gebrachte Verstä»digvng«aktion sehr W ausgenommen Hot. E« ist ganz unrichtig, von em» „tiefen Besorgn!«' zu sprechen, »daß die Maßlosi? fett der Forderungen von ifchechischer Seite eim günstigen Verlaus der Aktion nicht erwarten loffe».* Man weiß in der deutschen VolkSpartei die neues!» Verstä»digung«okiion viel zu richt«,, zu bewerte», al« daß man solchen „Besorgnissen' Au«druck firtn müßte. Die Siellung der deutichen VolkSpartei u der deutsch-tschechischen Berständigung«frage ist k> konnt genug und e« bedarf keiner Kommentare.« allerwenigstem solcher, die geeignet sind, die A»>< fassung der deutschen Volk«partei in einem salscha Lichte erscheinen zu lassen. — In der Sitzung M Verbandes der deutschen VolkSpart.i vom 21. d. M. kam bei Erörterung der Frage de« Zeitpunkt I der TelegationSwahlen die Meinung zum Ant« I drucke, daß der Verband dieser Frage überhab I keine entscheidende Bedeutung beimessen könne. Finte I sich für die Vornahmt der Deleganonswablen o« I Ostern im Hause eine Mehrheit, so würde du I d'vtsche Volktpartei keinen Einlpruch gegen dich I Leider wälzten sich aus den schönen Teppichen um her — kurz, »< war ein unbeschreibliche« Tohn-walodu l... Da! — Wa» war das?! — Wie ein Atz sprangen wir aus die Füße und starrten entsetzt zur Saaltüre. Diese war weit ousgerissen. Unter derselben stand — einer doppelten Salzsäule vv> gleichbar — da» Brautpaar, hinter demse den m Kranz von Facktlträgern I Zm Hintergründe nun» die Gesichter der versteinerten HochzeiiSgesellschist sichtbar, auS deren Mitte die scharfe Nase me»n Tante drohend hervorragte! Der Schreck der Gesellschaft beim Anblick on zwölf nackten, schwarzen Teufeln an der glänM« HochzeilSiafel muß ein fürchterlicher gewesen fein — J noch fürchterlicher war der unsere! — Gewiß e« geschlagene Minute lang standen wir un« In«-und bewegungslos gegenüber — dann war unserm seu« der Bann gebrochen! Mit wahrhaft unf)lairi> lichem Instinkte für da« einzig Richtige fptaigal je zwe« von unS zu einem der über den Fliß l mündenden sechs, weit offenen Fenster, ein peivai-tige« Aufklatschen und vierundzwanzig angftgestLhl» Arme »eilten die dunklen Fluten der Older! Nuß I heute ist e« mir ein Rätsel, wie die Geschiih« ohne Unfall ablausen konnt«. Außer einigen Maut I Flecke», welche wir einand«r b«« de« zwölff-ch« I Sprunge beigebracht hatte», war keinem elwat^^ chehen, und wir arb«it«ten krampfhaft darauf IM, I um au« den Lichtkegeln de» Pavillon» zuko«»»I Der Schreck und da» kalte Wasser hatten unt «I Nu ernüchtert, und sobald wir im Dunkeln »ara,! warfen wir un» auf den Rücken und sahen — mt l Blätter zur Unterhaltung und Gelehrung für Haus und Familie. Honntagsbettage btt „peutschen Macht" in gM. Vr. 13 »Die Sßbmarf erscheint jede» Sonntag al» unentaeltliche Beilage sür die Leser der .Deutschen Wacht". — Einöln ist .Die Sadmart" nicht käuslich. 1904 In Aesseln der Schuld. «S muß (S. Fortsetzung.) ^Vielleicht nicht so ganz. Aber wenn eS Ihnen wirk-lich Smft mit Ihren gute» Vorsätzen, und wenn Sie mir versprechen, Ihnen nicht doch noch einmal untreu ,n werden, so mögen wir es in GottesNamen versuchen." „Tank, tausend Tank, Fräulein Maud!" jubelte er. „Und Sie »lögen mich einen armseligen Wickt nennen, wenn ich Ihr Pertrauen täusche." Sie hatte erreicht, waS sie hatte erreichen wollen. Indem fie sich den^ Anschein gab. daS Band zu zerreißen, daS ihn an sie fesselte, hatte sie eS nur um so fester ge-knüpft, und fie hatte sich zugleich die Möglichkeit geii'ahrt, d«e entscheidende Erklärung erst in dem Augenblick herbei* zuführen, der ihr der rechte schien. Als sie sich jetzt einer der belebteren Straßenecken näherte», blieb der Professor stehen und lüftete seinen Hut. .Ich verlasse fie jetzt, Fräulein Maud, weil mir eben einfSllt, daß ich recht gut noch einen meiner Freunde besuchen kann." sagte er lächelnd. .In dieser frühen Abendstunde können Sie den Rest des Heimweges auch wohl ^hne männlichen Schutz zurücklege»." „Ja. Aber noch einmal, Herr Professor: das letzte Geheimnis zwischen uns fein." „DaS letzte — „uf mein Wort!" Er grüßte, und nach verschiedenen Richtungen gingen fie auseinander. Neuntes Kapitel. Maud fand bei ihrer Heimkehr von den Bewohnern der Villa nur die Dienstboten anwesend. Die Frau Ge-heimrat war, wie man ihr sagte, mit Erika in daö Theater gefahren — ein (ftitschluß, der ziemlich plötzlich gefaßt worden sein nuißte, da noch beim Mittagessen mit keinem Worte davon die Rede gewesen war. Maud war über diesen scheinbaren Mangel an Rücksicht indessen keineöweg« ungehalten, da ihr etn Alleinsein niemals erwünschter gewesen war als gerade heute. Sie ließ sich die Abend-mahlzeit oben auf Erikas Zimmer ferviren und öffnete dann, nachdem fie sorglich die Thür verriegelt hatte, einen der großen, eleganten Koffer, deren Umfang und Gewicht bei ihrer Ankunft in so hohen« Maße daS Erstaunen der Schwester erregt hatte. Bunte, phantastische Arauenanzüge von schillernde«« Seidenstoffen, mit glikerndem Flitterschinnck überladen, waren eS, die nach Entfernung der schlitzenden .Müllen zum Vorschein kamcn — Kostüme, wie fie zumeist nur «m Zirkus oder in Ausstattungsstücken von den auf-tretenden Künstlerinnen getragen werden. Maud Hohen-stein« Augen leuchteten, während fie überall den farbigen Tand hinglitte», und mit einer beinah« liebevollen Sorg-fält begann sie, Stück für Stück aus dem Koffer hercmt- Roman von Reinhold O r t m a n n. zunehmen, bis fie gefunden hatte, waS sie suchte: zwei anscheinend vollständig gleich gearbeitete, prächtige DominoS von blaßblauer Seive. Sie breitete fie bevutsom auf dem Sopha aus, und der Anblick schien fie sehr heiter S« stimmen, da ein frohes, triuinphirendeS Lächeln um ihre ippen spielte, während sie sie aufmerksam von allen Seiten betrachtete. .Wer hätte geglaubt, daß ihr euch noch eininal so nützlich erweisen solltet." sagte fie vor sich hin. .Am Ende «vor eS doch gut, daß ich den Koffer nicht in Berlin verpfändete, wie groß auch meine Geldverlegenheit war." Sie brachte all den andern Flitterstaat wieder in dem Behälter unter, nnd fie hatte eben den Deckel geschloffen, als fie Erikas wohlbekannte», leichten Schritt draußen auf der Treppe vernahm. Rasch eilte fie zur Thür, um den Riegel z«irückzuschieben und mit ihrem liebreizendsten Lächeln der Heimkehrenden zu öffnen. Aber ein Blick in das Geficht der Schwester sagte ihr, daß irgend etivas schlimmes geschehen sein muffe. So.gespannt und erregt hatte fie diese sanften, lieb-lichen Züge kaum ie zuvor gesehen. Sie «oar in Versuchung, nach der Ursache zu frage»; doch sie besann fich rasch eineS anderen und zog eö vor, die Ahnungslose zu spielen. .Guten Abend, Herzensschatz!" plauderte fie. .Hast Du Dich gilt unterhalten? Und sind die häßlichen Kops, schmerzen nicht wieder gekommen? Ich war erst ein bischen böse, daß Ihr mich nicht niitgenommen; darn« aber habe ich aus der Rot eine Tugend gemacht und bin, wie Du siehst, inzwischen nicht müßig gewesen." Sie wies auf die beiden verlockend ausgebreiteten Kostüme und schien sehr erstaunt, als tfrika. statt mit Lebhaftigkeit ihr Entzücken zu äußern, ganz erschrocken und entsetzt auf das Topha hinstarrte. „Was ist daö, Maud? — Du verlangst doch nicht etwa, daß ich eines von diesen Kleidern anziehe?" .Natürlich verlange ich eS. Bescheidener können wir uns doch gar nicht auf dem Kü»stlcrfest einführen, ata indem wir unsere ganze Maskerade auf die Aiileguug voii Dominos beschränken. Und wie viel Spaß werden wir davou haben, daß sie beide ganz gleich find! Wenn wir unser Haar tüchtig einpudern, sodaß die Verschiedenheit der Farbe verschwindet, wird Niemand im stände sein, zu sageii, wer die Eine und wer die Andere ist. Du bist wohl ein bischen kleiner und zierlicher als ich, aber das sieht man nur, ivenu wir »eben eiuander stehen, und ich werde schon noch allerlei kleine Künste ersim«en, um auch da der Natur nachzuhelfen, so gut eS eben geht. Ich kann Dir gar nicht sagen, w«e ich mich auf all die tuftfßen VriiPe^feliinoeil ftfiw, bte st«H bdrau« rrflfbrn werben, toeitn wir nur wollen." Sie hatt« das Alles so rasch und lebhast hervor-gesprudelt, als wolle fie der Schwester jede Möglichkeit eines Einspruchs abschneiden. Und Erikas Bedenken schienen denn auch nicht gewichtig genug, fie zu einer bestimmten Weigerung zu veranlasscn. ,,ES wird noch Zeit sein, darüber zu sprechen, Maud!" sagte sie nur. „Jetzt hab« ich etwas Anderes auf dem Herzen — etwas, das zu höre», Dir nicht an-genehm sein wird, wie ich fürchte. Hoffentlich wirst Du Dich nicht gar zusehr darüber erschrecken." „Mein Gott, wie beängstigend klingt diese Vorrede, liebst« Erika! Was hat sich denn mit einem Mal so Schreckliches ereignet." „Ich weip nicht, ob Du es dafür hältst; mich aber hat eö allerdings m die furchtbarste Aufregung versetzt. Der Mann, der vor zwei Iahren so verhängnisvoll in Dein Leben eingegriffen hat — er ist hier in der Stadt — ich hab« ihn heute Abend im Theater gesehen." „Ah, dieser Dummkopf!" dachte Maud in leidenschaftlich aufwallendem Unmut, „so beschwört er durch seine finnlose Unvorsichtigkeit selbst die Gesahr über uns herauf!" Laut aber erwiderte sie mit einem vortrefflich er-heuchelten Ausdruck ungläubigen Zweifels: „Es ist doch nicht Armand Earpeaux, den Du bannt meinst?" „Ja, er! Und ich bin ficher, auch er hat mich erkannt obwohl er fich den Anschein gab, mich gar nicht zu sehen." „DaS ist unmöglich, schätz! — Wie sollte er hier-her kommen? — Eine zufällige Ähnlichkeit hat Dich getäuscht." „Nein, Maud! Jedes andere Gesicht hätte sich in meiner Erinnerung verwischen können, nur nicht das seine. Und wenn nichts Anderes mir die Gewißheit verschafft hätte, daß er eS war, so hätte das Grauen, daö mich bei seinem Anblick erfaßte, fie mir gegeben." Ihre Ueberzeugung war offenbar ganz unerschütterlich, und um so inehr schien eS geboten, durch eine >oohl überlegte Taktik den gefährlichen Folgen vorzubeugen, die dieser fatale Zufall nach sich ziehen konnte. Nie hatte sich Maud in höherem Maße ans ihre GeisteSgegen-wart und Schlagfertigkeit angewiesen gesehen als in diesem kritischen Augenblick. Aber ihr Plan war schnell gefaßt, und das ange-borcne Talent, daö ihr gestattete, jede beliebige Stimmung und Empfindung mit dem täuschenden Anschein der Wirk-lichkeit zu erheucheln, kam ihr bei seiner Ausführung trefflich zu statten. „Wenn ich glauben müßte, daß Du Recht hättest!" rief fie, wie in angfwoller Erregung. „Wenn er eS wirklich wäre!" — O mein Gott — wann werde ich endlich Ruh« finden vor diesem fürchterlichen Verfolger." Erlla ergriff ihre Hänb« und zog fie nah« zu fich heran. „Er verfolgt Dich? - Und Du fürchtest, daß er Deinetwegen hier sei? O, liebste Maud, ist eS Dir denn nicht möglich. Dich mir ganz zu vertrauen? „Ach, ich schäme mich so, Chrika! Als ich dich ver« ließ, war ich ja ein so unvernünftiges, kindisches Geschöpf!" „Gerade weil Du damals so jung und unerfahren warst, darfst Du mir jetzt AlleS sagen. Bin ich nicht Deine Schwester und gewiß die beste Freundin, die Du auf Erden hast? Muy ich Dir erst sagen, daß Deine Geheimnisse in meiner Brust ebenso sicher verwahrt sein werden als in Deiner eigenen?" Maud schien noch immer mit dem Schamgefühl zu kämpfen, daS ihr die Lippen verschließen wollte. Erika aber wurde nicht müde, sie zu bedrängen. .Sieh, ich hätte Dick niemals nach Deinen Erleb-niffen während dieser zwei Jahre gefragt, so lange es den f>cit»rn Tonnt«, ol« e» UQ nur au« TyIii Vertrauen begehrte. Jetzt aber, m ich Dich bedrangt und traurig sehe — jetzt, wv ich vielleicht im stände bin, Dir zu nützen, wenn ich die Ursache Deiner Befürchtungen kenne, jetzt bitte ich Dich von ganzen» Herzen, verheimliche mir nicht? mehr, lasse mich AlleS wissen!" Da endlich that Maud, als könne sie diesem liebevollen Zureden nicht länger widerstehen. Sie zog die Schwester auf einen Stuhl nieder, kauerte sich neben ihr auf ein Fußväukchen und schmiegte die Wange in ihren Schoß. So in ihrer Haltung wie im Ton ihrer Rede ganz zärtliche Hingebung, schickte sie sich zu jener großen Beichte an, die fie Erika schon am Tage ihrer Ankunft in AuSficht gestellt hatte. Zehntes Kapitel. „Ich habe unbedacht und leichtfertig gehandelt, das weiß ich wohl, und ich versuche nickt, es zu beschönigen. Aber vor Dir darf ich eS ja aufsprechen. waS ich nie einem anderen Menschen sagen würde: den schwersten Teil der Verantwortung für meine Schuld trägt meine uu° glückliche Erziehung. Es war mein Verhängnis, daß ich nicht wie Du nach dem Vater, sondern im Aeußeren wie in Temperament und Neigungen ganz nach der Mutter geartet war, und daß wahrend meiner Kindheit beinahe nichts geschah, diese gefährlichen Anlage» zu unter-drücken." „Wenn unsere Eltern darin gefehlt haben. Maud, so fehlten fie aus übergroßer Liebe, und Du thätest nicht recht, ihnen einen Vorwurf daraus zu machen.' „Gewiß, es wäre sehr undankbar, und eö ist auch meine Absicht nicht. Ich weiß ja, wie abgöttisch mich die arme Mutter liebte und wie fie mich Dir gegenüber b«i jeder Gelegenheit bevorzugte. Und der Vater war schwach genug, eö ihr nachzuthun. Eigentlich hättest Du mich um dieser Bevorzugung willen von Kindheit an Haffen müssen, Erika." „Was für ein thörichtes Wort, Maud! Ich habe eS im Gegenteil immer natürlich gefunden; denn Du warft ja so viel anmutiger und liebenswürdiger als ich." „Wahrscheinlich aber wäre eS besser für mich geiveseu, wenn man mich weniger dafür gehalten hätte. Die Mutter starb, und iu weniaer als Jahresfrist war ihr der Vater nachgefolgt, der ihren Verlust nicht hatte er-tragen können, wie elend sie ihn auch während ihres LebenS oft genug gemacht. Als reiche Mädchen waren wir erzogen worden und als bettelarme Waisen standen wir nun mit einem Mal in der Welt da. Ach, Erika, noch jetzt krampst stch mir daS Herz zusammen, wenn ich an diese ersten entsetzlichen Monate denke. Du trugst eS ja viel leichter als ich. Deine sanfte^ nachgiebige Natur wußte sich den veränderten Verhältnissen geduldig anzuschmiegen ; die Vorstellung, aus der verwöhnten jungen Dame plötzlich zu einem armen Mädchen geworden zu s«n. das um sein täglicheo Brot arbeitet, hatte nichts Erschreckendes für Dick. Mir aber war sie fürchterlich. Ich hatte ja nur gelernt, niich verhätscheln zu lasse» und mich zu amüfiren. Meine Kenntnisse waren viel geringer als Deine, und zu der Fähigkeit, angestrengt und ausdauernd zu arbeiten, mußte das Leben mich erst erziehen. Wie hart und grausam eine solche Erziehung ist, das habe ich damals an meinem eigenen Leibe wahrhaftig schwer genug ersahren." .Ich weiß es, Maud, und um Deinetwillen vor Allem habe auch ich den jähen Wechsel iu unserem Schicksal schmerzlich empfunden. Hätte eS iu meiner Macht gelegen, ich wurde gern doppelt und dreifach gearbeitet haben, um Dir die harte Lehrzeit xa ersparen." „Davon bin ich überzeugt, vast Du doch in jenen Tagen viel mehr für mich gethan, als Deine schwesterlichen Pflichten Dir geboten. Daß ich es nicht sogleich nach ... ®>u trctßTt rt inlv Jefct nidjt nuln mn „Ich habe t« kaum jeinal» twiiirrf». Nirh« frstijev hast Du mir Aulah zur Unzufriedenheit und Beirtibnis gegeben als au dem Tage, da ich Deine unalückseliae Neigung zu diesem Herrn ^arpeaur. unserem Flurnach-barn, entdeckte. Und bis zu dieser Stund« noch kann ich nicht begreifen, wie der alternde, widerwärtige Mensch Deine Liebe zu gewinnen vermochte." „Sieine Liebe? — Ach. Erika, ich hab« ihn wohl niemals geliebt. In Amerika sah ich einmal im Schlangen-käfig einen Sperling, den man hineingesetzt hatte, damit er dem ekelhasten Reptil zum Futter diene. Mit auf-gesttäubten Federn hockte er regungslos im Sande, während die halb aufgerichtete Schlange dicht vor ihm ihre gespaltene Zuuge spielen ließ uiu» ihn mit ihre» glitzernden Augen anstarrte. Er machte keinen Versuch, zu entfliehen, und dachte offenbar gar nicht daran, daß ihm die Natur Flügel gegeben habe, um der Gefahr zu entrinnen. Ja, als die Schlange sich in einen Winkel des KäfigS zurückzog, ohne ihn angegriffen z» haben, hüpfte er ihr mit ganz kleinen, mechanischen Sätzen nach, um dann wieder als eine kleine, zitterude Federkugel vor ihr sitze» zu bleiben. Und so ein armer kleiner, zitternder Vogel im Banne eines lähmenden Schlaugenblicks war auch ich diesem Maniie gegenüber. Seit den ersten Worten, die er an mich gerichtet, fürchtete ich mich vor ihm. wie ich noch nie zuvor einen Menschen gefürchtet. Und doch mußte ich seinen Einflüsterungen willenlos gehorchen, als gäbe eö gar keine Möglichkeit, ihm zu entrinnen. Ich weiß nicht, ob Du das verstehst! aber ich kann Dir mein Verhältnis zu Armand Earpeaux nun einmal nicht anders erklären." „In der That, Maud. ich habe dafür kein rechtes Verständnis. Aber daö ist wohl iii der Verschiedenheit unserer Naturen begründet. Und ich kann mich nur darüber freuen, daß Du jetzt überzeugt bist, ihn memalS wahrhaft geliebt zu dabei,. Die Furcht, daß Du wirklich die Gattin dieses Menschen geworden sein konntest, hat mir feit Deiner damaligen Äbreise manche trübe Stunde bereitet." „ Sage doch: seit Deiner damaligen Flucht! Denn diese Abreise war ja nichts Anderes als ein heimliches Entweichen und unter recht häßlichen Umständen obendrein. Wieviel Sorge und Aufregung habe ich Dir bereitet, arm« Erika! Für wie herzlos und undankbar mußtest Du uiich halten! Aber ich wußte kaum, was ich that, und ich war ja auch nicht die Herrin meiner Entschließungen, sondern eine willenlose Sklavin. Armand Earpeaux wollte, daß ich mtt nach Amerika ginge, und ich würd« ihm wahrscheinlich auch dann gehorcht haben, wenn er mir das Glück, das mich erwartete, in minder verlockenden Farben geschildert hätte. Ich sollte als Schauspielerin austreten, sollte glänzende annahmen haben und daS Leben einer Prinzessin führen. Und das Alles in der Heimat meiner geliebten Mutter, in einem Lande, dessen Herrlichkeiten sie uns immer so begeistert geschildert und nach dem sie sich zeitlebens so inbrünstig zurückgesehnt hatte. So schloß ich hinter Deinen, Rücken den Vertrag mit den, Zmpre ario, zu dem er mich eines Tages geführt hatte, und verdarb mir mit einem einzigen verhZngniS-vollen Federznge meine ganze Zukunft." „Aber Du hattest niemals eine Bühne betreten! tattest Du denn gar keine Furcht, daß die übernominene ukgabe Deine Kräfte übersteigen könnte? Und verlangte nian von Dir keine Beweise Deines Talents, ehe man Dich engagirte?" „Daß man es nicht that, hätte mich stutzig »lachen sollen. Aber ich war ja ein Kind an Weltkenntnis, und wo mir einmal ein Bedenken auftauchte, da reichte ein Wort aus Armands Mund« hin, es zu zerstreuen. Er iinb er flbeY,)ruqtr micl) bafi b«rr TircPtor brn ____ trag abgeschlossen h>1»e, weil et sich filr meine barlett verbürgt habe. Viel, viel später erst wurde um klar, warum eine solche Bürgschaft ebenfo ivenia erforder-lich gewesen sei als eine Talentprobe. Der Impresario hatte nach ja gesehen und hatte mich schön gesunde»: daS war ihn« sür meine Brauchbarkeit Beweis genug." „Um GotteSwillen, Mmid, wie soll ich daö ver-stehen!" rief Erika mit unverhohlenem Entsetzen. „Man n'ollte Dich also in Wahrheit gar nicht als Schauspielerin beschäftigen?" „Ja und nein! — Aber Du brauchst nicht so angst-voll dreinzuschauen, liebster Schatz! Ich habe Dir nichts zu bekennen, das mich nin Deine Achtung bringen müßte, yöre nur weiter! Mein sogenanntes Liebesverhältnis zu Armand Earpeaux war im Grunde von einer recht sonder-baren Art. Er hatte mir seine Hand angetragen, und ich hatte versprochen, fein Weid zu werden, sobald sich drüben, jenseits des große» Wassers unsere Verheiratung ermög-liehe» lasse. Aber ich hatte ihm trotz meiner sonstigen Ab-häiigigkeit von ihm nie auch nur die kleinste Freiheit in unserem Verkehr gestattet; ich hatte niemals eingewilligt, anders als auf offener Straße mit ihm zusammenzutreffen, und ich hatte ihm auf daö Bestimmteste erklärt, daß ich nicht mit nach Amerika gehen würde, wen» es nicht unter dem Schutze eines älteren, vertrauenswürdigen weiblichen WefeiiS geschehe» könne." „Und diese Beschützerin — Du hattest sie wirklich gefunden?" ..Ja. In der Gattin ineines Direktors, die mich auf der Reise »ach Bremen wie auf der Ueberfahrt nidji nur für ihre Tochter ausgab, fondcrn mich auch in Wahrheit wie eine Tochter hütete »nd schirmte. Sie war eine vor-treffliche Frau, soweit sie eS unter den Verhältnißen sein konnte, in denen fie lebte, »nd ich bin ihr »och heute von Herze» dankbar kür das, was sie an mir gethan." Erika schüttelte den Kops. ..Mir scheint, sie würde ihre Vortrefflichkeit am besten erwiesen haben, wenn »sie sich bemüht hatte. Dich von Deinem unüberlegten Schritt zurückzuhalten. Daraus, daß Du unter einem falschen Namen fortgingst, erklärt sich nun fteilich, weshalb alle Nachforschungen vergeblich bleiben muhten, bis Dein Brief aus New Jork — der einzige, den ich in dielen ganzen zwei Jahren von Dir erhalten — mich endlich von Deinem Verbleib unterrichtete. Ich will Dir gewiß jetzt keine Vorwürfe mehr machen, liebste Maud. aber ich meine, etwas weniger grausam hättest Du bei Alledem wohl gegen mich verfahre» können. Unter dem Vorwande. auf drei oder vier Tage der Einladung einer auswärtigen Freundin Folge zu leisten, hattest Du Dich entfernt, und erst als auch der fünfte Tag verstrichen war, ohne daß ich ein Lebenszeichen von Dir erhalten, kam mir auf meine besorgte Anfrage der niederschmetternde Bescheid, daß Du bei jener Freundin niemals eingetroffen seift. Ich war in Verzweiflung, aber daS gleichzeitige Verschwinden deS Serrn Earpeaux liefe mich den Zusammenhang ahnen, bwohl Di> mir feierlich gelobt hattest, dafe zwischen Dir und ihm AlleS aus fei, sürchtclc ich doch, Du könntest mit ihm entflohen sein, und verschiedene zufällige Wahr-nehmunaen bestärkten mich in diesem Verdacht. Darum mochte ich mich nicht an die Polizei wenden, die vielleicht Deinen Namen in Verbindung mit dem jenes Menschen an die Oeffentlichkeit gebracht hätte. Und ber alte Hellwig, der un« als der beste Freund deS seliaen VaterS damals so getreulich beistand. bestärtte mich in meinem Entschlnfe. (Foriittzung jolgt.) Belehrendes, Unterhaltendes, Heiteres etc.} gg*üg»jiHMgMa!aMiaamg5BBaiimBa«MB5gaaiBaBaaftq imrafiBBiBBBBfiaBsraiiegfisiasäisaöcj'B Teutsche Schule in Oesterreich. Ueber Oestreichs deutschem Bolle Lagert eine Wettelwolke, Schwüle Lust da« Herz beklemmt, viele bangen, viele zagen, Andre ungedultig fragen, Wa« noch^die Zeistörung hemmt? Aus dem dunklen Schoße flammt ti. Hai Zur Abgrundsqual verdammte« Schmerzverzerte« Angesicht, Zucht du bei dem Donnergrollen, Dg« dem Lauen soll entrollen Wotan« letzte« Strasgelicht? Niedersausen harte Schlossen, Regen ströme wild ergossen Haben sich aus Flur und Tal. Und ein Blitz, er juckt nach oben, Doch deS Bannwald« Wipfel hoben Stolzer sich beim Donnerhall. Eonnenglanz begrüßt'sie milde, Nach der Firnen weißem Schild« Spähen fie, wenn tief es tost. Volkes Schule: so voll Treue Rag empor zur Himmelsbläue, Sei der Teutschen Lestreich« Trost l In« Album. Wer da« Tiefste gedacht, liebt da« Leben-digste. Höh« Tugend versteht, wer in die Welt geblickt. Und e« »eigen die Weisen Ost am Eide »um Schönen sich. Hölderlin. » Daß Weisheit nach der Anmut strebt. Hat man aus Erden ost erlebt, Doch daß die Anmut gern ihr Ohr Der Weisheit leiht, kommt selt'ner vor. Boden st edt. • Durch die Felder mußt du schweifen, Die im Sonnenstrahle prangen. Durch die grünen Wälder streisen. Ist dein H«rz von Gram besangen. Nicht in deiner dumpfen Klause Sitze mit de« Schmerzes Geistern; Herren werden fie im Hause, Draußen wirst du sie bemeistern. Hammer. « Wa« dem Herzen widerstrebt, läßt der Kopf nicht ein. Schopenhauer. vuttermilch ist ein vorzügliches Mittel, um gelb gewordene Wäsche wieder blen dend weiß zu mache», wenn man dieselbe einen Tag darin liegen läßt, dann spült und an der Sonne trocknet. Gegen dir Schlaflosigkeit gibt eS wenig wirksame Mittel. Jenen unleid lichen Zuf'.and, der auf der Erregung der Gehirnnerven und deS infolge dessen man gelhasten Stoffwechsel» beruht, suchen einige durch geistige Getränke, andere, welche dem MesmeriSmuS huldigen, durch da« ein-schläfern de, beständige Hinblicken aus einen bestimmten Gegenstand zu beseitigen. Ein andere« Bersahren ist der sogenannte Braidismus, nach welchem man die Augen schließen und in Gedanken versuchen muß, den aus den Nasenlöchern heraus- und in dieselben eingehenden Luststrom ausmerk sam zu beobachten. Die Braidis'en be> Häupten, daß die Beobachtung dieses Stromes inSchlas Versalien mache. Da« wirksamste Mittel, welches auch von zuverlässigen Aerzten empfohlen wild, scheint uns da« zu sein, einige Minuten recht langsam und ruhig zu atmen, um Schlaf zu gewinnen. Ein solche« Bersahren ba< siert aus der Tatsache, daß die meisten Fälle von Schlaflosigkeit in einer Biut> überfüllung des Gehirn« ihren Grund hat, daß das langsame Atmen den Blutandrang hemmt und daß dieser versuch langsamen Atmen« beruhigend wirkt. Lehret die Kinder da« Geld schätze«, resp, spare«! Kinder bekommen ost Geld in die Hände. Da gibt'« am Neujahr Palengeschenke, da» Jahr hindurch Ge-schenke für kleine Dienstleistungen von Fremden und etwa durch kleinen Neben, erwerb neben der Schule. Sind die Eltern dieser kleinen Sümmchen zur Bestreitung ihrer täglichen Ausgaben nicht benötigt, so dürfen sie selbige mit nichte» den Kin-dem zur beliebigen Verwendung überlas-sen! denn die Gefahr liegt sehr nahe, daß sie zu ihrem Schaden daraufgingen. Da hat'« verlockende Spielfachen, dort für den flüchtigen Gaumenkitzel allerlei Süßigkeiten und noch andern Ort» Luzu», der e» auch unsern Büblein und Mägdlein schon an-getan hat, Zu solchen Ausgaben dürfen die erworbenen Heller nie verausgabt werden. Paßt daher aus, Ihr Eltern, daß Eure Kinder nicht diesen v«rderblich«n Weg betreten l Und damst Ihr deffen sicher seid, so nehmt die brennenden Heller in der Kinder Hand in Sure» Verwahrsam und legt sie von Zeit zu Zeit zinstragend an. So wird dem verderblichen Krämern und Naschen ein Riegel gesteckt, und wa« noch sehr zu beachten ist, es wächst der kleine Kapitalstock mit den Jahren zu einem schönen Sümmchen heran, da« dem taleat-vollen Jüngling und der stttigen Jungfrau ein wertvoller Beitrag zur Erlernung eine» Berufe« fein wild. Wie froh werden sie darüber sein und wie sich sr.uen, daß daS Geld nicht in eitlen Genüssen ausgegangen ist I Ja. diele Genüsse sind die Zerstörer so vielen Lebensglückes! Liebe Eltern I G<> wiß sind Euch Eure Kinder von Herzen lieb; darum lehret sie weis« Sparsamkeit. Geht ihnen selbst mit gutem Beispiel vor-ant Und wenn Ihr besürchten solltet, e» könnten Sure Lieben Knauser werden, so laßt fie dann und wann einem Annen «ine Gabe reichen: laßt sie von ihrem eigenen Gelde einem armen Kinde eine Freude bereiten und fragt sie dann, ob fi« von ihrem Gelde nicht einen besseren Gebrauch gemacht, als wenn sie Schleckereien dafür gekauft Hütten? Und es wird Euch ihr in Freude strahlende« Auge eine Antwort geben, die Tuch höchlich befriedigt. Und so lehrt man des junge Bölktein nicht nur sparen, sondern auch Nächstenliede üben. Thränen trocknen. Komisch« Meldung. „Bei der am Wochenmarkte vorgenommenen Butter-Re-vision wurden wieder drei Frauen erwischt, die nicht da« richtig« Gewicht hatten." Fatal« Zerstreutheit. Professor (nachts heimkehrend: „Denk' dir, Louise, wa« mir passiert ist I Ein goloneS Armband habe ich gesunden I Ich habe e« natürlich gleich bei der Polizei deponier« I" — Gattin: »Das ist ganz recht. Hast du aber auch, wie ich dich morgen» bat, mein goldene» Armband zur Reparatur getragen?-. Kaun schön werden. Junger Ehe-mann (auf dem Bahnhof ankommend und seine Frau »eb l Schwieg« mutier erblickend, leise): «Hatte ich dir nicht telegraphiert, daß du Mama nicht mitbringe» solltest?" — Junge Frau: „Darüber will Mama gerade mit dir sprechen. Sie hat die T«-pesch« gelesen I' Aber. .Du weißt, mein lieber Oskar, daß ich die sanfteste, beste Frau der Welt bin, daß man mich um den Finger wickeln kann — ader einen Widerspruch vertrag« ich nicht." Nummer 25 Destsck/ W«cht- «Seile 3 Erat« k. k. öst.-ung. autichl. priv. Fabrik wetterfester Fafade-Farben Carl Kronsteiner, Wien, Landstrasse Hanptstrasse Kr. 120. Kronsteliier'g Neue GIIA1L- 9340 (gmtxIM gMMtt) Farbpulver in 50 Nuancen, mit Wasser anzurühren, waschbar wetterfest, feuersicher, emailhart, nur ein Anstrich. — Besser wie Oelfarbe. Sflt Jnhrieksttin Htftnnl f»»t »Her k. k. Doajtnen-, Mllltir- «ad ClrilbnniMter. El«*nh»hn«n etc. Anfalle« bmtliltkUn imHf llnmt» Bit »fiten Frei»« prtiUrt. Billigste Anstrichfarbe fnr Kaoaden, Innenräume, insbesondere von Schalen, Spitälern. Kirchen, Kniternen etc. nnd Gegenstände aller Art. Kosten per Quadratmeter 2'|, Kreuzer! - Erfolg überraschend! 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In k er Debatte wurde von mehreren Seiten hervorgehoben, daß die Regierung in d-m Kampfe gegen die Obstruktion Inder eine entschiedene Stellung vermissen lasse und den obstruierenden Parteien zu vel Entgegenkvm-«en zeige; insbesondere seien die diesen Parteien angehörigen Abgeordneten noch immer in der Lage, sich aus Hintertreppen allerlei Benesizien sür ihre Wähler zu holen, und würden namentlich die Per» sonalrefetenten in den Ministerien von drn Mit» gliedern der OdstrukttonSparieien stark in Anspruch Genommen. A«»dge»«»§ der il«»e»ische» Akademiker. Die .Südsteitische Preße' weidet: Der jlrvenisch-katholische Akademiker-Berein .Danica* ha » infolge de« Bestlusse« der deutsch-katholischen akademischen Vereine ^da« sind bekanntlich jene Vereine, die ge-prügelt werden, wenn sie e« wagen, in Couleur zu erscheinen) mit welchem sie erklären, daß sie sür den deutichen Charakter der Wiener Universität bi« zum letzten Bluiiropsen kämpsen und den nicht» deuischen Akademikern nur insoweit korporative« Auftreten zugestehen wollen, al« die« mit dem deutschen Charakter der Wiener Universität vnträglich sei. alle Beziehungen mit denselben abgebrochen. Vom ZZalKa» Die Gouverneure von Jpek und Prizrend erd elten die telegraphisch, Verständigung. daß die Neueinführung der Viehsteuer aus. gehoben worden fei. Hiemit erscheint eine Forderung der albanesischen Malkonienien erfüllt. In da« Lju-atagebiet, südlich von Prizrend, wurde die verlangte Berttärkung gesendet. Bon Ue»küb ist ein Redifba-laillon nach Prizrend abgegangen. — Die Pso»te bereitet ei» Verzeichn!« der in den letzten zwei Mo-natei, in den mazedonischen Bilajet« von Komiiai-sch » verübten Missetaten zur Vorlage an die Bot» schatten der Enienmächie vor. — Bier Bataillone den Beinen stoßend — un« die zurückgelassene Geschichie an: Alle Fenster de» Pavillon« waren mit kreischenden, schreienden, fluchend»» und gestikulierenden Silhouetten besetzt. Im Saale selbst schien alle» wirr durcheinanderzulaufen und ein ratloser Wirrwar zu herrschen I Wir hatten genug gesehen, drehten un« wieder k die Bauchlage und kamen rasch genuq mit der sachte strömenden Olber zum „steilen Mer". Blitz-schnell waren wir in den Kleidern und schlichen auf zwölssachen Wegen — um ja keinen Verdacht zu erregen — unseren Buden zu. sofort in« Beit. Glüliche Zagend! Trotz Rausch, kaltem Wasser und Schrien schlief ich fünf Minuien später wie eine Ratte di« in den grauenden Morgen und bi« «in unsanfier Rüttler mich au« sanften Tiäumen von besriedigler Rache schreckte. Meine Tante stand beim Bette! Vor Entsetzen schloß ich wieder die Augen. .Junge", hub sie an. «ich bin «oimüde, aber ich kann nicht schlafen gehen bevor ich dir erzähl« hab', wa« deu« Nach« im Olberial geschehen ist!• ,Waaa« denn?" gähnie ich, halb beruvigt. »Den? dir. Junge, die Hochzei««iof»l ist von ^Dlnßpiraten beraub« worden!" .Flußpiralen P!" »Ja, zwölf nackte Krle"--und nun be» lam ich da« ganze Abenteuer — schönst-n« au«, gtschmückt — zu hören . . . A« selben Abend erneuerten wir »Zwölf von to Bahnbofstrape" unseren Rüitlischwur, und ich Ei sagen, daß diese Kerl« treu Wort gehalten e» — ich bin der erste, welcher die schlimme lhichte au«plaudert! sind von Monastir miilel« Eisenbahn in da« Gebiet der albanesischen Bewegung abgegangen. — Die Situation in Akbanien verschlimmert sich von Tag zu Tag. Nachrichten au» türkischer Quelle sagen, l aß der Aufstand nahezu unterdrückt sei; aber die,n Diakova a»«gebrochene Revolte bat sich auf Zpek, Jakova, Prizrend, Pluma, Tacklidia. Jeni-Bazar und Miitovizza au«,iedehni. Die Albanesen von Mitrovizza sind wegen ihre» Hafsrs gegen die Franken besonder« gefährlich. Die Konsuln von Oesterreich-Ungarn und Rußland in Mitrovizza ged«n nie ohne Eskorte au«; die Konsulate selbst sind von Sol-baten bewacht. |>er Aufstand in Deutsch Südwestasrik«. Der »Berl. Lokalanz." weidet au« London: Hier will man erfahren haben, daß die Lage in Deutsch-Südwestafrika außerordentlich kritisch sei. Nach an-geblich zuverlässigen Nachrichten soll ei." neue Em-pörung der gesamten Bevölkerung im Süden be-vorstehen und, fall« die Bondelzward« sich den Herero« anschließen, hält man eine allgemeine Em» pörung für unvermeidlich. Die englischen Mel» düngen über Deutsch-Afrika sind mit aller Vorsicht aufzunehmen. Z» London ist meist der Wunsch der Vater de« Gedanken». — Einer Depesche de« Gouverneur« Leutwein zufolge wurden am 16. d. cm Amaiokaberge die Herero« zurückgeworfen. Die Deutschen hotten zw i Tote und zwei Verwundete, die Feinde etwa zehn Tobe. Große seindltche Massen befinden sich am Wasserberge und am oberen Swakop. — Da« verlustreiche Gefecht, welche« die Deutschen, wie letztdin gemeldet, hatten, wodei sie 19 Mann und 7 Offiziere verloren und sich zurückziehen mußten, hat, wie vorau«zusehen, die Kampflust der Feinde gehoben, so daß e« nun noch schwere Opser kosten wird, di« da« Ansehen der deut chen Macht wieder hergestellt und der Feind bezwungen ist. Neuere Nachrichten besagen bereit«: Nach Meldungen, die bei der „Wörmann-linit" eingetroffen sind, b,finden sich nun auch die Eingeborenen im Westen und an der Küste von Deuilch-Südwestafrika im hellen Ausstände. —Wie in allen ähnlichen Fällen nimmt die re>ch«deutsche Sozialdemokraii« anläßlich der V»rgänge in Deutsch-Südwestafrika auch tie«mal wieder für di« Feinde de« deutschen R-iche« Partei. Schon vor einiger Zeit halte Bebel im Re,ch«taae etk ärt, daß an dem Herero-Ausstande nur die Deutsch n selbst Ichuld seien und daß die Herero« ranz unschuldige Lämmlein sind. Auch der jüdisch, Sozialistenführer und Millionär Singer baue in einer Versammlung de» vierten Berliner Wahlkreise« erklär», daß die soziald.mokratische Frakiion die ferneren Rachfor-derungen sür die Bekämpfung de« Herero-Ausstan-de« kalt ablehnen werde, nachdem sich gezeigt habe, daß der Aufstand vorwiegend die Folge des selbst-süchtigen Verhalten« der Ansiedler jei und außer-dem die Straf,xpedition in einen Rachezug ausarte. Da« Sozialistenorgan der Herero« aber, der Ber» liner .VorwärlS", hatte dieser Tage geschrieben: «Die Schonung der Missionäre durch die Hererod beweist aber vor allem, daß Diese als Räuber, Mörder und Bestien verschrieenen .Wilden" in zioilisierieren Formen Krieg führen, al» die euro-päischen Kulturnanonen, die bei ihren Rachezügen keine so seinen Unterscheidungen zwischen Schuldigen und Unschuldigen zu machen pflegen!- Nun langte ein Brief deS deutschen Tierarzte« Dr. Baumgart aus Windhuk über feine Erlebnisse im Herero-Aufstande an seine An-gehörigen in der Heimat ein. in d.m e» unter an-dem heißt: ..Die Erbitterung ist hier sehr groß; keiner gibt Pardon, alle« wird niedergeschossen. Wie seige sind die Farmer überfallen und hinge» schlachtet worden! Ein junge«, neue« Mädch-n, da« mit unserem Dampfer anciekommen war, wurde mit ihrer Schwester direkt au«g,schlachtet und die Ein-geweide wurden dann aus Bäume gehängt! Ja man hat Verdacht, daß sie gar nicht erst betäubt waren. Vorher sind sie gräßlich geichä det worden, wie hinterher von einem Gefangenen berichtet worden ist. Ein anderer Farmer war halb tot geschlagen, kam aber wieder zu sich und lieg« hier im Lazarett. Er hat mit angesehen, wie ,nts,tz!ich die Bande gehaust hat. Aber immer haben sie nur einzelne überfallen, an mehrere daben sie sich nicht deran» gewagt." Und diese Mordduden wagt da« Blatt de« Herrn B'bel noch zu verteidigen und ihnen eine „zivtlisiene Kriecisührung" zuzuerkennen! „Schade', d,merken die ,Lpz. N. N." dazu, .daß man den Redakteur de« .Vorwärt«- nicht aus eine Farm >n Deutsch - Südwestafrika spedieren kann, wo er doch gewiß angestcht« der wilden Horden die beste Probe aus ihre zivilisierte Kriegsührung inachen kann!" Aus Htadt und ^5and. Kvangekifche Hemeinde Heute Sonnlag, den 27. März, aöends halb 5 Uhr findet im evangelischen Kirchlein in der Gariengafs, öffeniltchrr GotteSDientt statt. Herr Pfarrer May wird predigen über „Thränen für unser Volk-. — Am Charfreitag findet ein Festgotte«» dienst vormittag« um 10 Uhr. verbunden mit der Feier de« heil. A be n d m a h le«, flau Abend« um halb 7 Uhr wird ein GesangSgo«le«dienst veranstalte« werden. Auch beim FestaoneSdienst am Ostersonnla« wird da« beil. Abendmahl au«-geteilt werden. Krueununge« im politische« Dienste. Der Statthalter hat den provisorischen Beztrk«kommissär Dr. Stephan Freiherrn v. Neug,bauet zum Bezirk«-kommissär in definitiver Eigenschaft ernannt. A er ein „Deutsches Studentenheim". Mi»-woch den 23. d. M. htell dieser Verein seine die«» jährige Hauptversammlung ab. Der Lbmann de« Vereine«. Herr L.-G.-R. Kotzian, eröffnete die-selbe mi« einer kurzen Begrüßungsansprache und erstatte», sodann den Bericht über die Tätigkeit de« Verein,S im abgelaufenen Vereinsjahre. Wa« zu-nächst die ordentliche GrschästS^ebahrung de« Ver-eine« betreffe, so weise dieselbe am Schlüsse de« Berichtsjahr-«, trotz der durch die notwendigen Neuanschaffungen von Jnveniarstücken. die Fleisch-teuerung, Vornahme von Reparaturen :c. bedingten außerordentlichen M,hrau«lagen, dennoch »in ganz e'sreuliche« Erträgnis auf. In erster Linie gebühre hnfür der Dank den Gönnern und Förderern de« Unternehmens. An Spenden flößen dem Vereine im abgelaufenen Berichtsjahre u. o. zu: Da« namhafte Legal der edlen Wohltäterin Frau Schmidt, die Spenden der Herren Ferdinand Pilger, Han« Preitner, Dr. Jejenko, der Stadt KotibuS. da« Er-trägni» deS Liederabend« Jäger unv Potpetschnigg, da« ErirägniS der Sammelbüchse de« Stammtische« im Hotel „Siadl Wien" K. Den edlen Spendern sei auch an dieser Stelle nochmal« der wärmste Dank au«gedrück>. Nicht zum geringsten Teile sei aber dieser günstige E> folg der ersprießlichen Tätig» keil de« Veretn«säckelwarte«. Herrn Viktor Schwab, zuzuschreiben, der die gewiß bedeutende Arde«i«last mi« unermüdlichem Fleiße bewältigte, wofür ihm der wärmste Dank de« Vereine« ausgesprochen werde. Der Vorsitzende gab dem Wunsche AuS-druck, e« möge der nächste Jahresabschluß ein ebenso hübsches Resultat ausweisen; leider habe der Verein für denselben außerordentliche MehrauS-lagen zu gewärtigen, doch könnten dieselben leicht durch die Vermehrung des MitgliederstandeS para» lysiert werden und er ersuche den Ausschuß, in d'.-ser Richtung seine volle Tätigkeit zu ent-wickeln. Seilen» leS Vereine« feien keine Arbeit und Mühe gescheut worden, um die jugendlichen Zöglinge de« Studentenheim« nicht nur geistig, sondern auch körperlich' zu erziehen und zu kräftt» gen. Die Kost sei reichlich und nabrhas«, für kör« perliche Uebungen im Freien sei durch Aufstellung von Turngerälen. Spielplätzen, Kegelbahn ic. Vor-sorge gelrossen. Der GesundheilSzuftand in der An-statt jei ein ausgezeichneter, selbstverständlich trage biebei auch die Ku> st de» Vereinearzte«, Herrn Dr. Je'enko, einen großen Teil hiezu bei. Gleich günstig seien auch die Ersolge im Unterrichte. Von den 74 Zöglingen der Anstalt, welche jümtlich da« Gymnasium besuchten, haben 86 von Hundert ein Zeugnis der ersten Fortgang«klasse erhalten, darunter Seit» 4 z»e«ifche Mscht- Stummer 25 sech« mit Vorzug. Auch die flooenische» Kurs« unter der bewährten Leitung de« Herrn Direktor Bobijui haben den Erwartungen vollkommen ent-sprachen. Die Aufführung der Schüler in und außer dem Hause ließ richt« zu wünsche» übrig, wofür dem bewährten Letier der Anstalt, Herrn Professor Dussek, der Dank gebühre. Redner schloß mit der Bemerkung bofc man nu« all dem Gesag-ten ersehen könne, daß die Leitung den besten Hän-den anvertraut sei und die ausgeivendeie Mühe und Mittel vom besten Erfolge gekrönt seien. Da« Studentenheim sei eine ebenso gut deutsche a>« menschenfreundliche Gründung und der eifrigsten Unter» stüßung aller Bolk«genossen durchaus icürdip. — Hierauf erstattet» Säckelwart, Herr Viktor Schwab, einen detaillierten Kassaberichi, wornach da« der-zeitig» V»r»in«v»r«ögen den Beirag von 76 726 X 52 h erreich«. Nachdem der Kechnunp«b»nchi von den Rechnung prüf rn. den Herren König »nd Pallo«, geprüfi und für richtig besunden wurde, wird dem Säck-lwart unter Au«drücken de« Danke« da« Absoluiorium erteilt. Nach einem kurzen sta-tistischrn Ausweise de« Anstali«leiter«. H»rrn Pros. Duffek, über den Besuch d«r Anstalt, den Fortgang der Zöglinge «nd die Ort«angehö.igk«il derselben während de« Schuljahre« 1902/3 schloß der Vorsitzende die Versammlung. Sekr praktisch aif leiua. Unentbehrlich nach kurzem Gebrauch. Sanitätsbehördlich geprüft. . Attest Wien. 3. Juli 1887. unentbehrliche 9060 3 Zur Reinhaltung dar Zähne genflgen Zahnwä»ser allein nicht. Die Ennernnn; aller am Zahnfleisch sich unausgesetzt neu bildenden, schädlichen Stoff« kann nnr durch die mechanische Reinigung in Verbindung mit einer erftieohend und antiseptisch wirkenden Zahn-Crtme erfolgen, als welche sich „Kalodont" in erfolgreichster Verwendung bereits in allen Cultnr-8tasten bewährt hat. Hin junger Komponist. Die Siudenirnmefse am 25. d. bot den Kirchenbesuchern einen in der hiesigen Pfarrkirche lange entbehrten Kunstgenuß. Nachdem Herr Karl Frkyberyer jun. bereit« im Borjahre eine lateinische Messe komponiert datt». di» vom Gymnasialkirch»nchor und »inem. größten-teil# ebenfall« au« Schülern de« Gymnasium« zusammengestellten Streichorchester aufgeführt würd», wagte »r heuer einen Schritt weiier und schrieb «ine »Missa solemnis* sür Chor und voll»« Orchester. di« Freitag den 25. d. M. in der hitsigen Stadipfarrkirche zur Aufführung kam. An erster Stelle muß hier der liebenswürdigen uneigennützigen Mitwirkung der Mitglied«! der MusikvereinSkaprUe mit Worten wärmster Anerkennung gedacht werben, welche nicht nur die Aufführung in so gelungener Weise ermöglichte, sondern auch einem Anfänger die Möglichkeit schuf, dir Harmonien, die ihm im Geiste vorschweben, auch aus ihr» Wirkung auf da« Ohr hin zu prüfen. Diese« Erstling«werk deS be-gabten jungen Manne« mit der kritischen Sonde eine« Musikreferenten zu unttrsuchen. wäre hier durchau« nicht am Platze. Der junge Komponist weiß al« guter Musiker selbst sehr gut, daß er noch viele« zu lernen habe und daß er mit der letzten Messe «in Erstlingswerk bot, dem all di» Schwächen »ine« solchen anhaften. Daß et ihm gelungen ist. ohne jede Anleitung, ohn« bi«bteigt« Studium der Komposition«lehre und Instrumentation doch noch so viel zu schaffen, ist »in schön»« Zeichen seiner reichen musikalischen Begabung, sowie sein«« großen Interesse« für di« Musik und «« ist nur zu wünsche», daß «r da« Pfund, welche« ihm di» Natur gegeben. auch gehörig zu v»rw»rt»n trachtet. Er möge ni» vergessen, daß e« auch in b»zug auf di» Kunst heißt, hier „fei da« Beste «den noch gut genug." Wenn nicht all» Voraussicht täuscht, schtint in Herrn Frey^etger, der da« ganze Studium de« gesanglichen Teile« (für da« Orchester war felbst-verständlich nur «ine Generalprobe notwendig) selbst besorgte und b«i der Aufführung den ganzen großen Körper stramm und sicher leitete, ein tüchtiger, künstiger Kapellm«ist«r zu stecken, vorau«gesetz«. daß er in f«inem Streben nicht erlahm» und sich von momentanen Ersolgen von feinem W«g« nicht ab-bring«» läßt. Bolle Anerkennung verdient auch der Gymnasialchor, der den gesanglichen Teil in höchst zufritd«nsttllend«r, von eifrigem Studium zeigender Weis« besorgte und so einem Kollegen zu einem schönen. wohlverdienten Erfolg veehalf; die kräftigen, jugendfrischen Summen ließen sich durch da« ungewodnie Orchester in keiner Weise beein-flußen. Da« beste Lob gebührt auch der O>gel» begleiiung d>« Abiturienten Herrn Ezegka. der mit seinem di«kreten und sicherem Spiele, C or und Orchester wirkiam unterstützt«. Herr Freyberger jun. kann auf seinen Erfolg mit vollem Rechte stolz sein; umsomehr al« g»rad» da« G»bi»t d-r Kirchrnmusik, da« der freien Entfaltung de« Genie« so viele Schranken gegenübersetzt gewiß, kein lohnende« ist. Möge er ,dm ein Aniporn sein, auch fernerhin die knappe freie Zeit, die ihm da« Studium läßt, der Musik zu widmen. T)„„,, 1 Q • J_ ». «0 d>« R. lt.95 ». nd. I» alle* JDl 8,111-061(16 8«te«. Krank» und Ich«» »rrz,It in* fioul ntlltfm. «ktche Wa|t(t»aie Areiwillige Aenerwehr veranstaltete Donner«tag, den 24. d. M im Hotel „Krone" «inen Familienadend, welcher sich nicht nur eine« z«hlrtich«n Besuche», sondern auch dt« testen Ge-lingen« erfreut». Dank der Munifizenz mehrerer Gönner de» Vereine« konnt« «in Glück«hasen mit vielen wertvoll«» Besten veranstaltet werd«n. Ein« Strkichharmoni« der Eillier V»r»in«kaptlli besorgt» d«n musikalisch«» Teil de» Festabende« in gewohnter mustergiltigtr Weise. D«r Abend bot ein Bild ech, drutscher Ges-lligkei« und strammen kameradschaft-lichen Sinne». Mnsealverei«. Die diesjährige ordentliche Generalversammlung findet Montag den 11. April in Herrn Franz Dirnberget» Gasthau» statt. Zlismerckfeier. Der „Deutschvölkische G«hils«n-verband" veranstalt«t Sonntag d«n 27. d. M. im Hottl .Krön«" «ine Bi»marckf«i«r, bei welcher Herr Pfarrer May die Festrede halten wird. — Gaste, deutsche Frauen und Mädchen, sind herzlich will-kommen. Wohltätigkeits»orstellung zn Hunne» »er deutschen Studentenküche in ZKnrbnrg. Am S. und 10. April veranstalte" die beide» Marburg« Südmarkort»gruppen im Verein» mit de« B tbanl deutscher Hochschüler im Marburger Stadtibeain eine Wodlläugkeitaoorstellung zu Gunsten ut deutschen Siudentenküche. Ein rühriger Au«jch,k trifft die umfassendsten Vorbereitungen, um den beiden Abenden ein schöne« und würdige« Geprigi zu verleihen und die Ergebnisse seiner Vorarbeite» lassen bereit» jetzt aus da« erfreulichste Gell»«« schließen. Spitzenvorhänge für ?. 110. Das Tcpvich- haus Orende, Wien, I. Bez., Lugeck 2, versend« bis Ostern festgewebte, schöne Spihenvorhänge zm Ausnahmspreise von fl. 1-10 per Fenster oder zmi Teile. Färbig illustrierter Prachtkatalog über Teppiche, Decken ic. auf Verlangen gratis und franko. SteiermirK Iischereiverein. Vom Steierm«» kiiche« Fischereiverein wurden am 17. und 18. d.ZK 42 000 Stück Forellen - Jungfische an Verein»«», glieder unentgeltlich abgegebn, und sogleich in ftfT genye fließende Gewässer Steiermark« au«geschi Je 20V0 Stück in ^ürstlbach und Lemboch M EgaerSdorf und Rabwitz bei Glei«dorf, im Ärq^ dach bei Rieger«burg, im Kleinfemmeringdach bei Guienderg, im Raabfluß nächst Guienberg. in Sus«» dach bei Pöllau. in kleine Bäche bei Wagmtz. a Stübinybach bei Siüding, im Badlbach. in kle-i, Seitenbächen der Mur. im Breiienauerbach bei nitz im Zlaltenbach bei P rnegg, im Lamingdich bei Brück, im Brunnwtisser bei Peitau; je 40W Stück wurden ausgesetzt im Uebeldach de« Uebel» dach, in Seitenbächen zur Sann bei Fraß lau, im Hudinabach bei Weite» stein. Ferner gelangen demnächst 6000 S'itf Huch«n»i»r, 30.000 Stück A»fchen»ier und 4444 Eiück Repenbogensorellen.Eier zur AuSbrülunc,.«, von die Huchen für da« Draugebiet, die Aesch» und Regenbogenforellen zur Bevölkerung andm Flußgebiete Steiermark« dienen sollen. l>i« hervorragendsten medizinischen Autoritäten t-twc :« Rohitscher „Styriaquelle" bei ebron. Keblkops- q. Broncliialkatarrlien. veutschcs Studentenheim. Im Schulj» 1902/3 zähli» die Anstatt 74 Zögling», die säa» I lich da» St im» - Obergymnasium besuchten. L«s diesen erhielten 6 ein Zeugn,» der ersten ^orh>ai« Nasse mit Borzug. 51 ein solche« d»r erste« flU' und 6 »in wlche» der zweit»» Klasse. Vier linge wurden zur WitbirdolungSprüsung zu^elifi».! Tem GeburtSorie nach gebörten Steiermark M Kärnt n 9. Hra>» 8, dem Küsl»nlande l. Ni l»! österr»ich 6, Böhmen 2, Dalmatien 1 und llngaa f 2 Zöglinge an. Joh. Habriek Seidl Aeier. Am II. finde« eine große Seidlfeier in Wien umerl Proirk>oraie de« NnterrichtSministet« statt. Pcos. Dr. Karl Fuch« wurde der ehrenvolle trag zuteil, eine Biografie de« Lyriker«, der 11 Jahre am hiesigen Gymnasium wirk», seine dusligsten Frühlinz«aesänge. wie die etc. in unserer Stadt feiner Leyer enilockte. versaßen. Zu diksem Zwecke »rsuchi H»rr Pccfis Fuch«, der in Kürz» selbst nach Cilli kommen wir di» deutschen Volksgenossen, di« sich im Besij,« i Hanbichrifien, ©riefen oder Beiträgen zur Seidl'S b-finden sollten, dieselben in der Verirc>lll»> unsere« Blatte« zu hinterlegen. seltener Aang. Im Fischrevier de« Hv R. Pichler in Täubling wurde vorgestern ein sel! Fang s.emacht. Beim Abfischen deS toten Draumi geriet den Fischern eine drei Meter lange Lchli in» Netz. Si« töteten biefelbe und bracht» sie | ster» Herrn Pichler. wo konstatiert wurde, daß! Exemplar »ine gemein» Rt»s«nschlang». auch »Siq schlinger. Kaiftrschlange oder AbgottSjchlange nannt. (Las eoagtnotor) ist, die ein« Läng« ti» j 10 in erreicht und d«r«n Heimat da« trrp Amerika ist. Die Schlang«, die jedensall» Traii»porle «iner Mrnagene entkommen ist, v> zur Präparierung nach Graz geschickt. 40.000 Kronen beträgt der Haupttreffer I Wärmestuben-Lotterie. Wir mache» unser« ten Leser darauf aufmerksam, daß die Zieduitz i widerruflich am 23. April 1304 stattfindet. W' ^f!r Geschichte der £rforfchuiuj der slosur und der Verwertung der llaturkrökte im Dienste der Völker fyrausgegtben oon HttNS ArNtMer in ve-bindung mit UNMWZWZWWZZ ^, mrF ( " f v'S'Pr° ür' Earl Cflbing«; Uniwrfitäß.profejtor Dr. Eavl wr»Ie Direktor um IHuftZ für Dölferfun&e, Kapt'feut a. Z>. Georg »i-lirr...,-. -.b.e.....Z deutsches S^Ne'zu ^urg '" a m Glänzend illustriertes gettieittverstandliches Prachtwerk mit Lxtrabeigaben in völlig neuem System der Darstellung Fünf Fände in Grotz.Oktavformat ^reis des Landes in Hriginatprachtvand 16 Mark - lv Kr. 20 A. ö. W. ßaupNflbfcfrnitfe des Werkes ' "" naiu"'"Sf,e lm C,enl,e "« X"lm, . Die der Ceinik . Bedeunmfl der eridilieftuna der Ilolurkrdtte B, die kulturelle entJSnJ der Illensehheit etc. etc. KW jetzt sind Kand I bis IV erschienen. B-»d V ■» Üifoog Z»»i 1904 ««jtjtkii. Beigaben In neuem System der Darstellung Faksimile« Beilagen os epochemachendste Werk der C5eaenroarf" f° "flnnte KrsK*Mr bekannteste, Dozenten die neue Publikation. Diesen Ausspruch verdank, das W«k in erster Linie de!'wMen^.ick stehenden, formvollendeten, ebenso belehrenden wie unterhaltenden Darstellung und der glänzenden illustratwen Ausstam? Der 7o beziehen gegen Monatsraten von 2 Kronen an ohne vorherige Anzahlung durch Schallehn & Wollbrück, Buchhandlung. Wien XIVI2 Schwendergasse 59. I ' ?Sr die UorxügHcbkeit des Werkes spricht am deutlichsten der bisher int Buchhand*! »M, oo» «be, .00 000 exe.pl,,,, --In den tCShlt 2SE2. nilf Ober 2000 Illustrationen zahlreichen Miwarzen und bunten Beilagen Herausgeber bat e* verstanden, sich mit einer erlesenen, die Lehrslühle unserer bedeutendsten Hochschulen zierenden Schar willen-fchcirflichcr Mitarbeiter zn umgeben, die in jahrelanger Arbeit und mit unermüdlichem Fleiße das gewaltige Material zusammen-getragen haben, das unter dem sofort fesselnden, bedeutsamen Titel Weltall und lTIenschheit W> freit Gebildeten und nach Bildung Strebenden aller Länder endlich die ersehnte Gelegenheit bietet, fast mühelos, weil in klarer, im besten Sinne populärer Darstellung, selbst den schwierigsten Problemen nahe zu kommen. Die MsfenleKaft kür Hlle! das ist daö Leitmotiv des neuen Werkes, das ist fein hohes Ziel, sein kurzes Programm! Daß Herausgeber und Mit-arbeite? den richtigen Weg beschritten haben, beweisen die nach Hunderten zählenden, höchstes Lob spendenden Urteile der £ad)-und Tages Presse, die fast einstimmig anerkennen, daß hier ein durchaus originelles, einzigartiges merk von bleibendem Werte geboten wird, das einen in allen Einzelheiten fesselnden Überblick über den Forlchnugsgany von drei Jahrtausenden ermöglicht. Tausende von Lildern aus alter und neuer Zeit, naive Darstellungen früher Kultur-Epochen und bedeutende Gemälde moderner Meister, ergänzen in wirksamster Weise den wissenschaftliche Tiefe mit populärer Form verbindenden Text, und alle komplizierteren Probleme werden durch zahlreiche farbige Beilagen in einem neuen System der Darstellung in allen Einzelheiten mit greifbarer Deutlichkeit erklärt. „Weltall und Menschheit" umfasst die Resultate der wissenschaftlichen Vorsehungen auf allen Gebieten; es ist eine Weltgeschichte auf naturwissenschaftlicher Grundlage, ein Quell des Wissens und der Belehrung für jedermann. Über den Inhalt des ganzen Werkes, welches es sich zur Ausgabe gestellt hat, hie QTiahiinnan rlac man?«4innnnf/4ffn4i^n<> Tiim Beziehungen des nienichengelchlechtes zum Weltall und (einen Kräften von der Vorzeit bis zur Gegenwart >u schildern, werden die nachstehenden Kapitel-Überschriften eingehender unterrichten. Gerliii, i'eipiig, Stuttgart, Wien Deutsches Wertcrgsbaus Wong & Go. ünhcillsüberficftf des Werkes. Erster Band Einführung des Herausgebers in den Plan und die An der Darstelln»«, I. I>ie Erforschung der Erdrinde a) Einleitung. — b) Geschichte der Erforschung der Erdrinde. 1. Die Entstehung und Beschaffenheit der Erde 2. Vulkanismus und Gebirgsbildung 3. Versteinerungen und Erdgeschichte. 4. Die geo logische Tätigkeit des Wassers und Windes. 5. Die wichtigste» Zweige der angewandten Geologie. ll Pie Erdrinde i« ihrerAeziehnngzur Menschheit 1. Erdrinde und Menschheit, a) Erdrinde und Klima. b) Die Bodenarten o) Erdrinde »nd Pflanzenwelt, d) Erdrinde und Tierwelt. «) Bodenbeschaffenheit und Menschheit, f) Oberslächengestaltung und Menschheit. Erdrinde »nd Wohnstütten d) Erdskulptur, i) Klima und Menschheit. Il) Rückwirkung der Menschheit auf die Erdoberfläche. — 2. Mineral schätze und Menschheit. — 3. Geologische Forschungen und Menschheit. III. Erdphystk ») Historischer Überblick, b) Magnetismus und elektrische Kräfte der Erde, c) Ebbe und Flut, d) Die atmosphärische Hülle der Erde. Zweiter Band IT. Entstehung und Entwickelung des Menschengeschlechts ») Historischer Rückblick uns die Entstehung der Lehre von der Vorgeschichte de* Menschen (Piähistorie und Anthropologie), b) Die Zugehörigkeit des Menschen zum Tierreich, e) Erinnerunzen und Erwerbungen deS menschlichen Körper? aus den ältesten Zeilen seiner tierischen Borgeschichte, d) Die Herrschaft der Drachen und die Anfänge der Säugetiere, e) Die Stellung des Menschen in der Reihe der Säuge-tiere. f) Die niederen Affen und ihre verwandt-schastlichen Beziehungen zum Menschen g) Menschen-offen und Affenmensch. ») Das Problem der Mensch-werdung. i) Die Ausbreitung der Menschheit und die Erwerbung der Feuerstein Technik. Ic) Die EiSzeiten in ihren Beziehungen zu den ältesten Kiiliursiäilen in Europa. I) Die Wc Anstalten des Menschen und die Anfange der Kunst in der Mammut» und Renn-tier Periode, m) Die körperliche Erscheinung »nd die fossilen Knochenreste der diluvialen Menschheit, n) Die Rassengliederung der jetzigen Menschheit. V. Entwickelung der Vssauzeuwelt VI. Entwickelung der jlierwelt Dritter Band VII. Die Erforschung des Weltalls 1. Zeitmessung. Die Kugelgestalt der Erde. 3. Die Wandlungen d«s ErdbildeS. 4. Die Ortsbestimmungen am Himmel. ») Die Sonnenbewegnng. b) Die Pla-netcnbewegnngen. 5. Die Stellung des Christentums und deS ISlamS zur Astronomie. 6. Aufschwung der Astronomie in Italien und Deutschland. ») Regio-mvntnnus. b)Kopernikus. e) Tycho Brahe. d)Keppler. «) Galilei. 6. Die Verbesserungen der Fernrohre. 7. Newton und seine Lehre. 8. Die Entdeckung und Messung der Lichtgeschwindigkeit. 9. Die astrono-mischen Ortsbestimmungen für die Schiffahrt, ll). Die Vervollkommnungen der Fernrohre in der Neuzeit und die Entdeckung der Fixsternwelt. 1 t. Die Doppel» slerne. 12. Die Bewohnbarkeit der Weltkörper. 13. Tos Eindringen von Weltkörpern in unsere Atmosphäre. >4. Die Erforschung des Mondes. 15. Di« Er-forschung der Sonne. 16. Zpektralsorschung. 17. Die Kosmogonie von Kant und Laplare. 18. Die Planeten und ihre Trabantensystemc. 19. Die Bewohnbarkeit der Planeten. 2t). Die Entdeckung des Neptun und die kleinen Planeten. 21. Das TiertreiS - Licht. 22. Die neuen Sterne. 23. Die Nebelgebilde. VIII. pie Erforschung der Erdoöerffäche Einleitung. 1. Die Bedeutung der geographischen Forschung für die Knlturentwickelimg der Menschheit. 2. Die Mittel der geographischen Forschung. 3. Der Besitz der Menschheit an geographischer Betätigung. l. Altertum. 1. Allgemeines. 2. Der vorderasiatische Kulturkreis. 3. Ägypter. 4. Der mittel-meerische Kulturkreis. a) Die Phöniker. b) Die Karthager, c) Die klassischen Völker des Altertums, d) Das Erdbild der Alten. 5. Die Inder. 6. Die Chinesen. 7. Die Kutturwirkungen der Entdeckungen des Altertums, ll. Das Mittelalter. 1. Historischer Überblick. 2. Das frühe Mittelalter. 3. Die Araber. 4. Das spätere Mittelalter. vierter Band Die Erforschung der Erdoberfläche fll.) III. Die Neuzeit, a) DaS Zeitalter der Weil umsegelungen. b) Die Entdeckung Amerikas, c) D» Erforschung deS NordpolargebieteS.' d) Die Erforschung deS Südpolargebietes. «) Die Erforschung der Südsee. f) Die Ausschließung AsrikaS. g) Die Ausschließung Australiens. 1») Die Ausschließung des innerasiatischen Hochlandes. >) Die Erforschung Ostasiens, ll) Die Ausschließung deS nord- und südamerikanischen Kontinents. 4. Die moderne For« schung. 5. Der Einfluß der Erforschung der Erd-oberfläche aus die Kultur. IX. Die Erforschung des Meeres l. Die Forschungstätigkeit der ältesten Kulturvölker deS Orients. 2. Die Forschungstätigkeit im Altertum 3. Die Forschungstätigkeit im Mittelalter. 4. Einfluß des Zeitalters der Entdeckungen auf die Erforschung des Meeres. 5. Die Forschung in der Nenzeil 6. Die Erforschung der Beschaffenheit des Meeres 7. Die Erforschung der Pflanzen- und Tierwett de-Meeres. 8. Die Erforschung der Tiefsee. X Hellatt, t^röße und Dichte der Erde vcn Privatdozent t>r. Adolf Marcuse-Berlin. Fünfter Band XI. Die Erforschung u«d 'Verwertung der Naturkräfte i» Dienste der Äullur. — Die Anfange der Technik von Geh. Hosrat Max von Eyth-Ulm. XII. Die WerktStigkeit der Vorzeit von Or. Krause. XIII. Erforschung «nd Verwertung der Aatur-Kräfte von t>r. Atberl Neuburger-Berlin. XIV. Die Kehler «uferer Siuueswahrnekmuuge» hei ^räzikonsmelsungen von Privatdozent I>r. Adolf Marcuse-Bcrlin. XV. Der Einfluß der Erschließung der Natur-Kräfte auf deu Hörper des Menlcheu von Medizmalrat Dr. Arthur Leppmann.Berlin. XVI. Der Einfluß der Erschließung der Natur-Kräfte auf deu Heist dcs ZLeuichca von Haus Kraemer-Berlln. XVII. Hefemt-Aegister. Ae»s«Srnng vs» n>obiif(4ttcti «nd Pflanzungen durch «inen Vesnv.Lavastrsm «ll» dn» «b'ckiiiN: !vn!!»nit»>ri» «X» »i»cb>r»»b>ldmig Innerer van »ine» tstberschentel. Knochen« ilu, dtw «dschuili: Siüwickelunz d?t Mk-is>l«chl« Nach Hamilton H?i,nn,el nnd «rde nach ver VorsteUnng der Nabylonier «»Ntmkil« Nachbildung natt larbtjtti «ciiaa< jum »d'„ (hftrlifaisfl d»r Utbrsbe ist eine» fälst*.» ans einen vrontosanrn». Räch einem 0»rniu4 bi« Abschnitt: örrpftuflf £///// Standainn, bei Zlssnan in Ägypten «II» ten «bichnitl: Siitni^duiig d, r lechittl v - L MI 1 iM •iKärSr* y Aufuiinkii eiste* ülrrroiinactuiii* auf freu .forf diuttsj» < Pampf er. »u4 »km *W*nitt: erittitnnj trt firrtrt «eifer im Eruption«. Anstand« Nach eniem Aquarell von W Kranz l»bdi!dc»H nnrt Zetltt einer Olimen Ill.wvkil N- l-ji .Sinn Hfidiuiti: flk-ttauid.- i'liijltit i>cl|c ><» »nstt>ri,t»«« «n» Mn «MAnm: trlorxDuiu kl Sdturtioitt Mond'Anfnahm» Hai dein WWefciiitt: »tlorW-Mi« de« «»Hil# Rö,nisch«« velagerung» -««ichiitz. Räch einem Seniälde von E. I. Poynlcr «.« dem «dtchattt: S»wiari«. An» km »dicksnttt: (Bestall und •rHt der Das Werk kann a.teh ohne die geringste Erhöhung des Preises gegen bequeme Monatsraten bezogen werden und zwar bei sofortiger Lieferung von zunächst, 2 Bänden K. 2.— monatlich, J ■< K. •{.— « ■4 K. 4. ^ und bitten wir den nebenstehenden Bestellschein entsprechend ausgefüllt an uns gelangen zu lassen. "Wien, XIV 2. Sihwenätrgaase 5». Schallehn ei der Buchhandlung Seliallelin JL Wollbriick In Wien XIVJ ftehwendergaase infolge der Beilage in der Zeitung:---------------- ------—~ ans mit der Verpflichtung zur Abnahme dea ganzen Werkln, gahlbar nn l klagbar Wien: Hans Kraeiner, Weltall und Hcn§chheit, Geschichte der Erforschung der Natur und der Verwertung der Naturkräfle im Dienste der Völker, in 5 Pracht-Halbfranzbänden ä X. 19.20 K. 96.-gegen Itatenzalilungen, wünscht die Zusendung von Band_______________ wthrend dl« weiteren Binde nach Krscheiaen und Bach Maasgabe der pünktlichen Klnhaltung der vereinbarten Zahlungsbedingungen nachfolgen •allen nnd verpflichtet (leh, so lange loco Wien allmonatlich Ja K_____ ___ an die obige Firma vom I. ......190 angefangen an zahlen, bia dar Geaaaitbetrag v«lllg beglichen tat. Itim obijmnttntr Firma l»t rur Writeriirfrmng nirjtl Ttrpfliehtrt f iiw/rtiiy« riirkitliwlinr 7W/xah1uttffG jfrlcimtrt Bind j drr Kfi. M,/ illltt ü r^Ulril- t.efslllgst genau au Stullen stummer 25 Seite 5 Anleressante Erfahren gen eines Wiener Arztes. Tr. B. Licht in Wien lobt im „M.d. Chirurg. Zen» tralblatte di« vorzügliche Wirkung be« FellerS Pflanzen» GAenzen-Fiuid mit der Schutzmarke „Ella-Fluid" gegen »er-jchiedene gichtische und rheumatische Schmerzen. Ueber diese Veröflemlichung des Tr. Licht in Wien Wd in verschiedenen Wiener wrdijiniscken Blättern viele Rejerale erschienen, wo es unter Anderem beißt: ... Tr. B. Licht in Wien Hai Feller « Pflanzen-Gfseiiikn-^luid mit der Schutzmarke^ „Elsa>Flu>d" an «iner «rofeen Reihe von rheumatischen Aflektionen verschiedenster Provenienz und Intensität einer Prüfung unierzogkn und stellt die prompte und schmerzstillende Wirkung des FeUer'S Mßlanze» (?!ien,en ',>lu>d mit der Schutzmarke „Elsa ^luid' sowie die Talsach« fest, daß bisse« Präparat auch bei fwurrndtm Gebrauche gar keine schädlichen Wirkungen her« »orruit, die Kranken verlangen vielmehr spontan nach diesem Präparate und loben dessen überraschende Wirkung. UeberaU weitz man dereiiS, daß Heller'» Pflanzru-Essenzrn-Fluid mit der Vlarke „Slsa-Flnid" schmerz-stillend, krampslinbernd, schleimlösend, appeiiterregend, Ver-jMuung fördern!*, Uebelketten siitlend wirkt, serner bei Glieder reißen. Muskelschmerzen. Siechen, Zahnschmerzen, iheumatiichei! Schmerzen, Hexenschuß, Augen schmerzen. Kops-schmerzen. Fuß' und Hondichmerze», Müdigkeit und vielen anderen Schmerzen werden ichon nach kurier Einreibung die schmerzhanen. geschwächten Körpetteile gestäikt uns gesund. Wirkt vortrefflich bei durch Luitnig. Verkühlung oder durch seuchte Witterung zuaezogenen Schmerzen. Tas echte Feller« wohlriechende Pflanzen - Essenzen - Flnid »it der Schutzmarke „Elfa-Fluid" muß aus allen Ge-dnmchsanwenun.icn und aus jeder Flasche eine solche Schutz-«arte tragen, wie hier abgebildet mit dem Flamen „Elsa"1 und Unterschrist „IreUer". Nndidcm Feller S echtes Pflanzen «»sienzen Fluid so gnt ist'nnd so viel verlangt wird, kommen in jüngster Zeit verschiedene Rachah «nngen unter verschiedenen änlich Ninaenden Atomen. e ». iv. Lmsa Fluid. Gold» Elfe Fluid ». s. w. in den Handel. Wir warnen vor Nachahmungen. Man schüvt sich am beiten vor Räch-ahmung, wenn man direkt bestellt von (*. B. Feller in Ttnbiea, Zentrale Rr. SSO (Krvati«»!. 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Dieser Abschnitt ist an« der vom Gymnafialoberlehier Paul »nkcl be-sorgten Ueberletzung entnommen, welche nach dem Fak-fimilie angefertigt wurde, das eine Beilage des eben erschienen 4. Bande« de« Prachtwerke« „Weltall und Menschheit bildet. Dieser Umstand allein spricht mehr, als viele Wvite sagen können, dafür, mit welch großes Sachlichkeit „Weltall und Menschheit" redigiert wutde, aber auch für den Umstand, daß nur allgemein Wissenwertes darin Aufnahme gefunden hat, und zwar in so leicht faßlicher und überaus anschau-licher Weise, daß mohl jedermann sich mit Vergnügen der wissenschaftlicher Lektüre hingeben wird; sind doch die Bleigewichte derartig geistiger Erholung: Trockenheit und Schwerfälligkeit, glücklich vermieden. Insbesondere tragen dazu die zahlreichen, künstlerisch vollendeten far-big«» Bilrer (Modelle) bei, duich welche das Werk als Markstein einer' neuen Epoche gilt, sagt doch der be« kannte UniverfiiStSprofefsor Frithjof Nansen u a. wörtlich: »Bi« jetzt bin ich nur dazu gekommen, die wertvolle Sammlung von historisch interessante» Jllu» strationen zu bewundern.- AU die guten Eigenschaften, welche wir eben a» dem »apitel „Die Erforschung de? Ervoberfläche- auS dem 4. Band von .Weltall n«d Menschheit'' hervorgehoben haben, sind auch in den an-deren Seilen zu finden, sei «S in der Physik der Erde, der Astronomie, der Entwicklungsgeschichte der Mensch» heil, der Kechnik, > der Chemie u. s. f. 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