Schriftleitong: a ^ Verwaltung: ? »tdausgassr Nr. S ^ ^J ^ ^ . RatbauSqafse Skr. »&Vb««™Ä^ .^D H > A aAI ^ ■ ■ ■ .▲ j- «n 11-1» n»r im. ■ I I H ^AiMAT t-n» »i. V«n bq^e», m$ä& M II>1 II IfTTn m I IsinT I ^:: ;!l WZ lltUl U liHPIUIIL SW w H w^r^r^rB V S«" "»>»«, K» I ^«Ittt Oitfiritdul ▼ ▼ ▼ W ^s ▼ ' vc,ag»-idtthr-n»m»i« »«>,«? > «»»»tag»»« D»»»n«l»^ > I »CTIratuih)i-«rtilfcit«. "'*"*' I J «t»geI«U»te «bonafmeittl NtwtfalTfn- #osto MS»«. »«>,»» dt« v,r »dd«s»llm>, Hilli, Sonntag. !S9. Jänner 1905 lige« Recht fei. Vielleicht Fünf von Tausend sind dazu fähig, für dies».« gute Recht ju rümpfen und furchtlos in diesem Kampfe ihr Leben einzusetzen. Die meisten unserer lieben Volk«genossen sind aber — Gott sei« geklagt — voll Dumpfheit und Achtlosigkeit, verflachte Narren de« Dasein«, die ihr Bißchen sauer erworbene« Geld nur dem glatten Lebensgenüsse, der Hetz und Gaude, opfern, oder aber freche, auf Goldsäcken protzig thronende Besitzer selbstsüchtiger Weltlust; beide Teile mögen nur dann völkisch sein, wenn sie sich dabei gut unterhalten können und davon etwa« haben. So krankt unsere völkisch« Abwehrbewegung bei arm und reich vor allem an der Gleichgiitig« keit und Knauserei gegenüber den ernstesten Fragen unserer Zukunft«entwickelung. Gewiß bleibt die treubeherzte Tätigkeit für da« allgemeine Volk«wohl bei den Berufenen al« Leben«arbeit da« Größte und Höchste, wa« der Mensch zu leisten vermag; wohl ist sie immer un« dankbar und meisten« auch s,hr unb.quem, befon« der« dort, wo sie nur beiläufig neben dem harten Erwerb«leben an den Menschen herantritt. Doch sie ist sittliche Pflicht, denn e« gibt keinen anderen Prüfstein für ein hochstehende« Volk, alS da« Ein« stehen aller für alle, lo«gelöst von jeder Selbst-sucht, kleinlichen Eitelkeit, persönlichen Recht» haberei und krankhaften Strebergier, sobald e« sich um die Erhaltung und Sicherung von Sprache, Eigenart. VolkStum und Selbständigkeit handelt. E« besteht keine Menschheit, die bloß in der Gattung vorhanden wäre, sie kommt gleich allem Irdischen nur in Arten vor. und tiese sind durch Sprache und Sitte, geistige und körperliche An. lagen, landschaftliche und staatliche Abgrenzung über alle Geschichte hinau« verschieden. Zwar soll Kunst und Wissenschaft, Sittlichkeit und Recht weithin ein Gemeingut aller Menschheit sein, doch die bodenständige Art, da« völkische Wesen, in dem e« un« da« erste Licht de« Gedanken« aus, ging und die Liede ihr erste« Wort zuflüsterte. 30. Jahrgang. diese« ererbte Wesen, da« wir durch die Völker» und Zeitgewoge hindurchgerettet haben, und da« un« zum Wettbewerbe um den erleuchiendsten Ruhme«kranz vor aller Welt entwickelt und be» sähigt hat, muß un« der heiligste Hort bleiben, der ohne schnödesten und niedrigsten Verrat nicht prei«geben werden kann. Solange e« noch taufende und abertausende unter un« Deutschen gibt, die nicht einmal ein«, Pflichtgulden für einen deutschen Schutzoerein zahlen, wenngleich sie sich dadurch nicht die ge« ringst« Entbehrung aufzuerlegen brauchten, ist e« um die richtige Bi«marck-Verehrung und um die echte Bi«marktreue noch sehr schlecht bestellt, so« lange müssen wir auch weiterer Verluste und Ein« büßen an Macht und Einfluß gewärtig« sein. Wollen wir un« nicht überall au« unseren geschichtlich ersessenen Siedlungen verdrängen lassen, müssen wir un« mit vollem Lcaftaufgebote sammeln, einen geschlossenen wirksamen Widerstand leisten und hartnäckig auf die erworbeoen Rechte bestehen. Nicht mit Festen, Kommersen, Bierkarten, Kornblumenbüschen und versumpfender Heilmeiern sollen wir unseren gut gerüsteten Feinden ent« gegentreten, sondern vielmehr einzig und allein die hohe geistige und sittlich, Ueberlegenheit, da« heiligt Recht unsere« VolkStum« in zähest«r Willen«, und Krästeanspannung gegen sie wenden. Dann erst wird sich klar erweisen, daß da« deutsche Volk seinen Stamme«adel nicht bloß für eine Kneipphrafe und StammtischredenSart hält, die nur gut genug ist zu hohler Flunkerei. Dann können auch die zahllosen Verluste der letzten Jahrzenie un« nimmer schrecken oder gar ent« mutigen. Ringsumher sind allerding« wie auf einem Friedhofe die betrüblich, n Denkmal« der Vergänglichkeit und entschwundenen Macht, aber inmitten dieser erhebt sich, wenn wir wirklich un« serer Drmschheit mit innigem Vertrauen hinge« geben find, auS allen Nöten der stolze, u>!besieg, bare Geist de« in ollem Wandel Dauernden, M 9. Eine kleine Bergpredigt gehalten auf der Höhe de« völkischen Gedanken«. Heut preist man rings mit guter Lunge Geräuschvoll deutsches Volk und Land, Begnügt stch mit dem Blech der Zunge, Dieweil doch Eisen heischt die Hand: ES sucht sich deutscher Mut su kühlen Im Ueberschwang von Her» und Mund — Und glaubi, es halten Etolj zu sohlen Die späten Sntel einst noch Grund. E« ist unter ven Deutschen in Oesterreich Brauch geworden, bei der Nennung von BiSmarck« Namen mit kräftigem Heilgeschrei einzusetzen und sich durch eine geräuschvolle Aeußerung stürmischer Begeisterung etwa« zugute zu tan. Doch von den meisten, die der glanzvollen Verkörperung deutschen VolkStum« so verzückt zujauchzen, kann man schließ« lich behaupten, daß sie wenig mehr von Bi«marck« Wesen «n sich ausgenommen haben, al« eine« oder da« andere seiner geflügelten Worte. Die Erkennt« ni« von der richtigen Nachfolge BiSmarck« hat sich darum leider nur bei wenigen Bahn gebrochen. Der Jveali«mu« mag wohl die erste Sprungfeder der Kraft de« Reich«fchmiede« gewestn sein; hernach ist seine realistische Macht wirksam geworden, jene Fähigkeit, die Menschen unv Dinge nach ihrem Naiurmaße und nicht durch die Brille wortreicher Bierbankpolitiker und scheelsüchtiger Kannegießer zu betrachten, jene erstaunliche Begabung, stet« die idealtn Ziele im Kopse und im Herzen zu tragen, dabei aber doch wieder nach den ehernen Gesetzen der Wirklichkeit zu sprechen und zu handeln. Und «in dritte« Ziel, da« wir au« BiSmarck« Vorbild herleiten, muß un« der Mut sein, unter allen Um« ständen, srei von allem Halben und Zaghaften, mit aufopfernder Pflichtreue d n einsamen Weg völkischer Heil«erkennini« zu wandeln, bi« sich un« breitere Massen anschließen. Vielleicht Fünf von Tausend glauben in solcher Art glühend an unsere Hochziele und suchen e« ta,beherzt zum Au«vruck zu bringen, daß unier Recht in diesem Staate, frei und deutlich zu denk'n und zu reden, ein unoertümmerliche«, hei« Von der Influenza. Die Influenza wird nicht selten al« eine »rno« lerne" Krankheit bezeichne, over doch für ein Leiden angesehen, da« zwar schon in früheren Zeilen aufgetreten sei. aber damal« ein andere« Wesen, eine andere Verbreitung und auch nicht denselben Namen gehabt habe. Die eisterwähnte Ansicht ist ganz. Die anb.re zum größten Teile un-richtig. Die Influenza ist durchaus kein neumo-bischer Gast. Schon seit Jahrhunderten wanderten sie. dem ewigen Juden gleich, durch Lä der und Völker, und weder hochgetürmte Beigkeiiea, noch die unendliche Flut de« Ozean« hemmten ihren unheilbringenden Zug. Stet« wurde sie dort, wo sie rastete, zur Landplage mit ihrem Gefolge von schweren Nachwehen, die oft noch verderblicher sind al« die Führen« der böjen Roite selbst. Bei ihrem Gange hat die Influenza ein« eigentüm-liche Gleichmäßigkeit der von ihr eingeschlagenen Richtung gezeigt. Die Krankheit, die un« jetzt schon seit dem Winter von 1889 zu 1890 heim, sucht, hatte in Sibirien ihren Herd. Dann ergriff sie bin»,« 14 Tagen alle Städte de« europäischen Rußland«, gelangte nach Galizien und Oesterreich, sowie gleichzeitig nach den preußischen Ostseedädern und trat bald auch in Berlin, Bre«lau «sw. auf. Pari« defi-l sie bereit« im December, wo zuerst im „Magastn du Louvre" Mussenerkrankungen vorkamen, und zwei Wochen fpät.r meldete Neu« D»,k die ersten Fälle. Genau denselben Verlauf nahm die Influenza vor hundert Jahren. Wie da« königl. preußische Oberkollegium „Medikum et Sanitali«" in einer Bekannimachung vom 12. April 1800 mitteilte, war au« Rußland über Warschau uno Kö»ig«berg eine epidemische Krankheit nach Preußen gekommen, welche .Influenza oder fran« zösich la Grip" genau« wurce und der 1782 be» obachieten ganz ähnlich war. Der heute übliche Name de« Leiden« war also schon damal« im Ge« braucht; zum erstenmale tauchte er in Italien um die Mittt ve« 18. Jahrhundert« aus. Die zur Pflege der VolkSgesnndheit bestellte Behörde fand e« für nötig, „da« Publikum im allgemeinen mit dieser Krankheit bekannt zu machen, damit jeder in Zeiten gewarnt werde, sich nicht durch heftige Mittel in Gefahr zu stürzen.« Die von dem Kollegium gegebene Beschreibung zeig,, daß die charakteristischen Züge de« »rankveii«bildt« keine Veränderung ersahren haben. „Die Influenza be« steht in tinrm bald gelindere«, bald stärkeren Katarrhal- oder Flußfieber. Die Kranken haben abwechselnd Frösteln oder Hitze, und letztere wird allemal von Kopfschmerz, welcher derselben ange« messen ist, begleitet. Die »atuirval-Zutalle. al« Zielien in den Gliedern, Schnupfen, Hust.« und Hal«schmerz, sind entweder einzeln oder mehrere zugleich vorhanden. Zuweilen bemerkt man auch Bruftschm rz, Biustdeklemmung und Seitens»,che. Endlich ist auch wohl vorgekommen, daß solche Kranke schleimigen od»r galligen Durchfall oder Erbrechen erlitten. Die Krankheit greif, überhaupt die Kräfte sehr an, uno die Genesenden e< holen sich sehr langsam." So gleich die Sympiome ge» blieben sind, so verschieden ist die heunge «.Hand» lung«weise de« beiden« von der, welche da? Medizinalkollegium empfiehlt. Wählend unsere Ae-z>e mit An»p rin, Phenacetin. Antisebein, Chinin usw. dem schlimmen Gaste zu Leibe geheu, wurde im Jahre 1800 anaeraien, eine mit Essig und Honig verletzte Abkochung von Gerste. Haser und schwarz m Brot zu verschlucke» Z L>, blich kann der Geschmack dieser Mischung gerade nicht g'wesen fein. Abend« sollte der Kranke Flieder« oder gemeinen T»e mit zwei Eviöffet Flievermu« zu sich nehmen. Der feit alten Jenen al« Allheit« Mittel außerordentlich beliebte Äderlaß .vurae au«« nabm«weise für sehr aesährlich erklärt, ebenso jegliche« Brechmittel. Daß de, Pat-en, sich warm halten un» gelinde Schutzmittel gebrauchen sollte, werben auch unsere Herren Doktoren gut heißen. Gelte 2 _ __ und die Seele gewinnt so wieder Halt und Fassung. Die besten und dauerndsten Eroberungen waren immer die seelischen und geistig?». Bieten wir unserem Volke nebst guten wirtschaftlichen Grundlagen etwa«, wa« ihm sonst niemand bieten kann: eine edle Freiheit und Sicherheit der Person, ein vernuoftvolleS Recht, »ine geistige Höhe und sittliche Kraft, die jeden Deutsche« mit stolze« Bewußtsein erfüllen kann, erfüllen muß. so ziehen wir alle zersprengten Teile unsere« Stamme« sicherer zu un« heran, alt nur durch unversieg« bare« Geschwätz. Klugdünkel. Fahennweihe«,^ Fest« züge. Kneip» und Kommer«oeranstaltungen. Der schwungvolle Geist und die gehaltvolle Seele unterjochen dauerhafter al« da« Schwert »der die Ausgebote geräuschvoller Aeußerlichkeiten. Die gewaltigste Waffe, die »in Volk sich schmieden kann, ist eine von heiligem Gemeinsinn erfüllte Nationalsiel«. So ist e« an un«, und zwar nur an un«, den Aufschwung herbeizuführen. d«r jetzt noch al« ein blaffe« Bild der Sehnsucht vor un-seren Seelen schwebt. Heinrich Wastian-Graz. Aeichsrat. 292. Sitzung. Ueber Verlangen de« Abg. Klofac werden die Interpellationen wörtlich verlesen. Die Berle« sung nimmt jedoch kaum ein» Vi»rtelstunde in Anspruch. Abg. Malik und Genoffen interpellieren den Ministerpräsidenten und den Minister für Landesverteidigung, betreffend die Verwendung von Truppen bei den ungarischen Wahlrn. Abg. Malik und Genoffen interpellierenden Ministerpräsidenten betreffend eine Noiiz in der „Zeit" über die angeblich durchzusühr»nde öfter-reichische Jnt:roention in Rußland. In der Inter« Sellation wird auch die von unS wiederpegebene !otiz au« dem „Kurjer Lwow«k>* hingewiesen de« Inhalt«, daß die Regierung in Rußland ein« freundschaftliche Jnt«rveniion in den ruffischen Grenzgvuvernrmtnl« behuf« Herstellung der Ruhe hervorrufen werde. Weun auch d»«f« Meldung von der Rtdakiion selbst angezweifelt werde, so könne man doch nicht früh genug gegen die Möglichkeit eine« derartigen Gedanken« Stellung nehmen. In der Interpellation wird gefaat. ob der Minister-Präsident sofort da« Nötige verfügen wolle, damit derartige Nachrichien die Oeffenilichktit nicht in unnötige Aufregung verfktzen. Der Präsident teilt hierauf mit, daß von 131 Dringlichk«ilaanträg«n alle bi« auf 13 zurückgezogen wurden. E» gelangt somit der R«st der Dringlichk«n«anträge, und zwar al« erst-r jener de« Abg. E h o c und Genoffen, betreffend die Abänderung deS § 8 de« W-Higesetze« zur Verhandlung. E« kommt wiederholt zu scharfen Zusammen-flößen zw'sch n den Tschechen und den Deu«sch»n. Weniger werden sie sich dagegen mit der für die Zeit der grövten Schwäche vorgeschriebenen Bier-oder fiuerlichen Weinsuppe befreunden können. B<« fond»res Gewicht l»gt da« hochpreußliche Kollegium noch darauf, daß „alle hitzigen Nahrung«-«itttl und L»iden!chafi»n- vermieden werden. Da diese Bekanntmachung, deren möglichst weite Verbreitung allen Obrigkeiten und Predigern an« Herz gelegt wurde, am Oftersam«iag» erging, darf «an ann»hmen, daß auch dazumal so manchem die Festireude durch den russischen Ein-dringling verdorben worden ist. Dr»i Jahr« dauert« vor hundert Jahrrn bi« Epidemie. Die nächst«, 1830 beginnende, erlosch erst nach sieben Jahren, während 1807/58 und 1871/75 die Jnstu»nza nur auf je «wen Winier bei un« Ein-kehr hielt. Alle diese Epidemien behielten den Gang von Ost«» nach Westen bei. weshalb sie auch ruffischt „ikaiarrhe* genannt wurde». Da-gegen sind ihre vielen Vorläufer vom Jahre 1873 ab, au« dem wir die ersten sicheren Nachriqttn besitzen, bi« gtgrn da« Ende dtS 16. Jahrhun-dert« stet« von Westen nach Osten gezogen. Doch sie möcht« komm«», woher sie wollie, bö«a«ig blieb dies« kein« Menschenrasse, kein Alter oder Geschlecht verschonende Krankheit stet«. »vvmjittz Macht- 293. Sitzung. Die Erörterung über die Dringlichkeit«anträge der tschechischen Radikalen wird fortgesetzt. Sie sollen noch heute erledigt werden. Da Abg. Dr. v. Derschatta krank ist und Dr. Kaihrein sich in Jnn«bruck befindet, wird morgen bei der Erörte-rung über die Noistand«vorlagr Abg. Henzel den Bericht erstatten. Sonnabend wird keine Sitzung stattsinden. Die Foriführung der Erörte« rung ist für Dientztag in Aussicht genommen. Abg. T » rlago (Jial.) überreicht «in«n Antrag, in d«m die Berufung auf eine« unab-wendbaren Zufall im Automobilverkehre auch dann für au«gefchloff»n zu erklären ist, wenn da« fchä-digendt Ereignis auf da« Scheuwerden von Tieren zurückzuführen ist Der Einlauf wird wörtlich verlesen. Abg. H a u ck (Schönerianer) überreicht »ine Anfrage über die Vorgänge in der Priesterstraf» anstalt Mitterberg in Oderösterreich und über den geheimnisvollen Tod de« Pater« Petran. Die Abg. Po« «er und Beurle (D. VolkSp.) überreichen bi« bereit« gestern angekün« digie Anfragt wegen Verwendung österreichischer Truppen in Ungarn anläßlich der dortiger» Rtich«-tag«wahlen. Die Abg. Hueber und Hofmann v. W e l l e n h o f (D. Volk«p.) richien an den Hand»l«minist»r »in» Ansroge wegen Förderung der Krankentaffen für die Gewerdt- und Handtl-treibenden mitiel« staatlicher Unterstützung. Ministerpräsident G autsch bittet da« L>ou«. de« Beschlusse de« Budgetau«schuffe« über die Not» standSvorlagr so rasch als möglich beizut eten. weil die Regierung de» giößien Wert daraus legt, der in vielt» Gtgtnden de« Reich«« so schwer htimg«-suchten, Landwirtschaft treibendtn Bevölkerung die ersehnte Hilfe möglichst bald zu gewädr»». Diese Rücksicht veranlaßte auch die R»gierunp. die in Verhandlung stehende Vorlage in der Art abzu-ändern, daß si» vorerst auf die Refundierung ver-zicht't. Die R'gierung werd» »inen b»sond»r»n Gesetzentwurf in dieser Richtung ohne Verzug dem Hause unt»rbr»it»n. (Beifall ) ES w»rd»n solgend» R»gi»rungSvorl«g»n auf g»l»gt: «in» Vorlage wegen der Verwendbarkeit der Obligationen der Sladt Innsbruck zu einer fruchtbiingenden Anlag«; »in« Vorlag« wegen der KapiialSbe chaffung für Lokalbahnen. Abg. Ellenbogen (Soziald.) erinnert in einer Anfrage an d«n Obmann d«« Eifendahnau«-fchuffe« an die Vorlage, welche weiiere kr.dite für die Alpenbahnen in einem erhöhien Ausmaße fordert. Die Taifache, daß Badndauten au«ge-führt werden, ohne daß das Hau« in d«r Lag« wär«, darüber Beschluß zu faffen, fei «in« groß« Gefahr. Er frage also, ob der Eifenbahnaueschuß so rasch als oö^lich einberufen werde, damit wenig« ftenS der Form nach die einsprechenden Mittel de-willig» werden können. Adg. Breiter (poln. Soziald) st-llt sol-gende Anfragt an den Pläfioen'en: „Ist der Präsident geneigt, anläßlich ver Vorgänge >m be-nachdarlen Rußland, wo die Völker des große» Kaiserreiches im Begriffe sieden, mit ihrem Herz-bluie einem auiokraiischen Systeme die ehmernarsten Freiheiten abringen, o-ranluffen zu wollen, daß da« hohe Hau» den um die Freiheit dämpfenden feine wärmste Zuneigung auSsprichi P — Sollt« ver Präsidtn« nicht gen»igt sein, d»t« zu veranlasst», drrus« ich mich an da« Hau«, ob t« nicht fctr angezeigt hält, eine warme Sy«paihi»tundg«bung sür die kämpstndt» Völker zu beschließen?- Präsident: „Ich finde da« teilnehmende Interesse, da« von der ganz»» Welt den Ertig» n-fftn »n Rußland zugewendet wird, wohl begreif« lich, halt« «« aber für unzuläfstg, daß inner« An-gelegenheiten «in«« un« b, freundeten Staat»« in dirstm Hause zur Verhandlung gelangen." Abg. Breiter: „Ich appeliere an da« Hau« !* Präsident: „Ein solcher Appell ist nicht «ehr zulässig.- Hieraus wird die Sitzung um halb 6 Uhr geschloffen. 294. Sitzung. Da« Hau« ist bereit# in die Verhandlung über die Noistand«vorlage eingegangen. Zur Wtchstl-rede haben sich an hundert Redner vorg»»erkl, welch« Die Regierung bei dieser Gelegenheit «i» drn Separatwüuschen ihrer Wähler bekannt «achen wollen. D>e Verhandlung über diesen Gegenstand wird aller Vorau«sicht nach drei Sitzungen in An- Nr-mmer S fpruch nehmen. Dann wird sich da« Hau« «ü der Rekrultnvorlagt zu beschäftigen haben. Präsident Graf Vtttrr eröffne« die Sitzu»> um viertel 12 Uhr. Der Fina»z«inister übermitlel» den Entwurf eine« Gesetze«, betreffend die Ausgabe von Obli-gationen der durch da« Gesetz vom 2. August 1892 geschaffenen Ren»« zur Rtfundierung d«r in de» Jahren 1903 und 1904 vorläufig au« Kasse«lttel> bestrittenen Tilgung der allgemeinen S»aat«schuld. Abg. Schrott hat fe»nen seiner;«» gestellte» Antrag, betreffend die Herabsetzung de« Weinzolle«, zurückgezogen. Abg. E l l t n b o g t n und Genossen interpel» lieren den Eisenbahnminister in Betrrff der Ver« folgung von S»aat«dahnbediensteten wegen ihrer politischen Gesinnung. Abg. Lecher und Genosse» interpellieren de» HandelSminister in Betreff der Mitteilung von hau» delSpolitisch relevanten Fragen, wie Kündigung der Handelsverträge, Inkrafttreten autonomer Zoll« tarife in für den Export wichiigen Au«>and«staatt» in den Handel«« und Gewerdtkammern zur recht» zriiigt» Aufklärung der Exporteure ihre« Bezirke«. Dieselbe» Abge«rd»eten inltrpellieren d«n Hau-bel«minister in Betreff der Beteil gung Oesterreich« an der vom Schweizer Bunde«rat »indrrufenen iu« ternationalen Arbeiterfchutz Konferenz und Stellung« »ahme der Regierung zu den auf diesem Kongreß zur Brratung gelangenden Arbeilerschutzfragen (Ver-bot der Verwendung weißen Pho«phor« bei der Zündhölzchenerzeugung» Verbot gewerblicher Nacht« arbeit von Frauen). Schließlich wird die heute eingebrachte Refu»« dierung«oorlage dem Budgetau«schuff» und die Vor« lag», betrefftnd di« Bestimmungen üder die An«« führung dr» Bau- und Jno»stiiion«programmr« der Slaatteifenbahnverwaltung dem Eis»ndahnau«schusie zugewiesen. Hierauf wird di» Sitzung um dreiviertel 5 Uhr nachmittag« geschloffen. Nächst» Sitzung Montag nachmittag» 2 Uhr. Revolution in Rußlnnd. Da» revolutionär« Organisa»ion»komit«e. da« nach der Ermordung Pleweh« den Zaren wiffe» ließ, daß ftint Person ihm heilig sei, ha» jetzt V»« Zaren zum Tode verurleilt, weil er auf da« mit friedlicher Gesinnung konimnde Volk hat schieße« iaffen. Di« Aibtittr besitzen Dynamit und erzeugt» bereit« Bomben. Die Aibeiter wollen sich sür ihre Niederlage bluti, rächen und planen eine Reihe von An-schlügen auf Leben und Eigentuin. General Trepow hat dem Au«stande ti» jähe« End« bertilt». Die Arbeiter, die sich de» Geboien deS Generalgouverneur». die Arb»it wilder aufzunehmen, nicht fügen wollten, hat man unver« züglich au» Pel'l»burg abgeschoben. Tr-pow wird den leifestrn Versuch »ine» Widerstande» durch die Verkündigung de« Belagerung«zustande« und de« Standrechie» beantworten. Am 24. d. früh hielten 20- bi» 25.000 Ar-b'iter von den RegierungSw«rkstäit«n in Kolpino »ine Zug nach Zar»koj^-Selo an. um dem Zare» »ine Abschrift der bekannien >t>itischrift zu über« reiche». Acht Kilometer hint«r Kolpino trafen die Aibeiter mit Soldaten zusammen, di« unier ihn«» «in« grauenhafte Schlächterei begonnen haben follen. Den AuSständifchen standen «in Jnfanteri«-Regi» meni und eine Ba»»«ri« Ariillerie gegenüber. Die Masten drangen mi» dem größte» Ungestüm vor. bi» sie in Schußweite kamen. Dann ertönte Ealoe um Salve. Der Zug kam zum Stillstand. Al» da» Schieße» fortdauerte, ergriffen die Maffe» endlich di« Flucht. Den Weg der Fliehenden be« deckten Tote und Verwundete. Nach einiger Zeit begann«» sich di« Maffrn wieder zu sammeln. I»» saniern verfolgte sie und «rieb sie bi» Kolpino, umzingelte si» bor« und soll nun neuerding« ei» grauenvolle« Bluibad angerichtet haben. E« gibt keine amiliche Verlustliste und die Gerüchte über di, Zayl der Opfer sind ganz ungeheuerlich. Diese» Zug si»ht man al« d»n letzten Versuch der friedlichen Poli'ik Gapon« an. „Rew-Uolk Herald" erfährt von eine« pol« nifchen VerirauenSmanne in Philadelphia, ein polnischer Ausstand mi> de« Z«»tru« in Warschau sei unausbleiblich. Di« Polen verfügen über «ine» Revolu>ion«fond« von brei Millionen Dollar» und über zahlreiche bewaffnete Organisation«» auch a»f amerikanische« Boden, deren Mobilisierung be« vorstehe. Blätter zur Unterhaltung und Belehrung für Haus und Familie. Houvtagsöeikage der „ve»tschea M«cht" i» KiKi. Vr. 5 .Die Süd mark" erschein« jeden Sonntag al« unmtqeltlich« Beilage für die Leser der „Teutschen Wacht". — Einzeln ist .Die Sflfcmarf" nicht käuflich Ad—— - ~ • 1905 Aolargotd. LriA>»alroman von E. »on Geiersberg. lForttetzung.) Wlc ihm ihr inotefarbencS Kleid gefallt, ob er für daS Frühlingökosiüm Sp>yenverzier»ng oder Sammet« Verzierung vorziehe, ob er viele Halle mitgemacht habe, was die Damen jetzt besonders für Toiletten miaen, wie sich sein Bursche mache und ob er viel Verkehr habe, ob sie iu Berlin viel in Gesellschaft gingen, kurz, alles Dinge, die Gero durchaus nicht interes'irten, über die er aber auS Höflichkeit deS Langen und Breiten plaudern mußte. Dann, als das Frühstück beendet war, stand der Baron auf, klopfte seinem Schwiegersohn aus die Schulter und sagte: .Fomm, Junge, nun 'rauf auf den Schinder." Gero wandte sich zu Hildrun mit der Frage, ob sie nicht mitreiten möchte. „Ach, lab doch die Kleine gehe», für die ist ja daS Pferd ein wilde» Thier, di, geht Dir auf keinen Gaul 'rnnf, daS hat sie von ihrer Alten, die hat auch immer eine höllische Angst vorm Pferdefleisch gehabt. Nicht wahr, Mutter?" Frau von Schlohbitten nickte mit ihrem freundliche« zurückhaltenden Lächeln und sagte leise: „Wir müssen eben so verbraucht werden, wie wir find, Bater." .Za. da hast Du Recht, daS müßt Ihr auch - Mit diesen Worten verließen die beiden Herren da» alterthümliche Speisezimmer, «m draußen die Pferde zu beneigen. Gero war ausgefallen, daß der Zuschnitt der Leben», führung auf Schlohbitten eine gewisse Riiance von Aerm-lichkeit angenommen hatte, die er früher nicht bemerkt. Schon gester» bei Tisch hatte das Silber gefehlt, statt deS guten alten Rheinweins, den man früher hier zu trinken pflegte, war irgend ein indifferenter Meooc auf den Tifck gekommen. Dir Cigarren hielten sich unverkennbar im Preise weit unter einem Groschen, wo früher sür den Schwiegersohn doch stets theure, echte zur Verfügung gewesen waren. Kurz, Gero mußte bemerken, daß man auf Schlohbitten sparsam geworden sei. War nicht alles Gold gewesen, was hier früher geglänzt hatte? Er sollte sich bald darüber klar werde». Als sie die breite Siraße in dem herrlichen Schloh bitter Font im Schritt neben einander dernltcn. faßte sich Gero ein Herz und begann seinem Schwiegervater seiuGe. ständniß zu machen. Er erzählte ihm zunächst die Ge° schichte deS Duells, die durch vorsorgliche B Handlung seitens der Betheiligten noch nicht in die Oefientlichkeit gedrungen war und knüpfte daran die Erzählung seiner pekuniären Lage. bitte Dich, Papa, denke ja nicht daran, daß ich <«»ch»riiS rntfta.) mit meiner Erzählung etwa bezwecken will, daß Du mir helfen sollst, sondern ich möchte nur daraus binweisen, daß ich eigentlich keine Berechtigung habe. Hildrun letzt bei ihrer» Wort zu halten, sondern daß ich ihr vollkommen freistelle» muß, daS Berlöbniß aufzuheben, denn mit dem bloßen Kommißvermögen in der Kavallerie . . „Davon kann natürlich gar keine Rede sein. Die Geschichte ist sehr bo» und selbstverständlich ist «S meine Sache, Dich herauszuhauen." ,^D» wolltest daS wirklich?" „Natürlich will ich das. Ich fürchte nur, lieber Junge, ich werde eS nicht können. Sich mal. es steht überhaupt ietzt schlecht mit der Lundwirthschast, daS weißt Du ja, und Ich bin auch ein BiSchen schuld an dem Rückgang von Schlohbitten. Ich weiß nicht, wie ?S gekommen ist, aber so besonders günstig lagen die Ber-Haltnisse hier überhaupt nicht, jahrelang habe ich theure Apanage an drei unversorgte Schwestern zahlen müssen. Wir h«ben einen Haushalt auf großem Fuß geführt, ich habe die Kautiou für Dich bereits angreifen müsse», stehst Du. eS kamen noch viele andere Dinge hinzu, kurz, wenn ich Einen wüßte, der mir selber helfen würde, wäre mir wohler. Wenn ich ehrlich sein soll, ich habe immer ge-hofft, HildrunS Onkel würde daS Manko in der Kaution ergänzen .... na, ich kann Dtr'S ja sagen, die Kaution ist überhaupt nicht mehr da. Sie ist durch den Schorn-stein meiner Zuckerfabrik hinausgeflogen. Die Ueber- Soduktion von Zucker, das war «be» der Fehler, die mSrückgänge .... Wie gesagt, ich habe geglaubt, HildrunS Onkel, der reiche Schust, würd« sie einmal au», statten. Nun geht so waS mit sünsundfiinszig Jahren {ur WeliauSstelluiig nach Pari», lernt dort ei» Ding in en Zwanzigern rennen, vergafft sich in sie bis über seinen grauen Borstenschädel hinüber, hetrathet daS Ding. Was soll ich Dir sagen „Ja, davon weih ich aber garnicht»." „Er Hat'S auch hübsch geheim gehalten, bi» wir vor acht Tagen die Anzeige bekommen, daß der Frei« und Erbherr von Schlohbitlen auf M ü hl brück und seine Gattin Helene, Freifräulein von JMll, sich di« öhre geben, di« es wissen wollen und die e» nickt wissen wollen, daß Ihnen ein kleiner Frei- und Erbherr von Schlohbitten geboren worden sei. Na, Du kannst Dir denken, daß unsere Aussichten natürlich der reine Essig sind." „Da» ist allerdings eine recht schlimme Nachricht, aber weißt Du, Papa, den Kops hängen lassen wollen wir noch nicht. Ich werde den Abschied nehmen....." „Da» wirst Du nicht thun. Wir wollen erst sehen ob sich nicht ein anderer Ausweg find«." »9Mn, da findet sich Keiner. Ich werde den Uj. ichxd nehmen, nach Amerika gehen nnd Du weißt ja, wir haben da so ein räudiges Familienschaf.* . .'5? «'inst den MerkShausen, Deine» Onkel? Na. der soll ja klobig reich sein.' .Eben, zu dem werde ich gehen.' .Der wird sich hüten. Dir wav zu geben. Der ist fauß mit der Familie. Ich glaube nicht, daß er'S Deinem Alten verziehen hat —'* r , ""tofe weil mein Bater seine Gattin nicht als ebenbürtig aufnehmen wollte? ' .Ha, das meine ich. Es war aber auch unklug von dem alten Ladenburg. Wir leben doch nicht mehr im Mittelalter.' .Unklug hin. unklug her, ich denke, der alt« Onkel wird e» dem Sohn nicht entgelten lassen, wa» der Bater an ihm. sagen wir einmal gesündigt hat." .,Na, hoffe nicht zu viel. Mit den Amerikaner» habe ich wenig im Sinn." .Und wenn S nicht geht, weißt Du, Papa, ein Kerl wie ich, der srigt sich schon durch. Wenn ich nur ein buchen Geld ,n der Hand behalte, ich gehe nach Ala»ka. Bei Gott, ich gehe nach Alaska und piche Gold." .Und wenn ou einfnerst?' .Nun. dann Hat'S so sein sollen, dann braucht Ihr Such keine Sorgen »u machen. Friere ich aber nicht ein, dann komme ich zurück und dann —" „Na ja, so unrecht hast Du nicht, Junge, und wenn .ch noch einmal m Deine.. Jahren wäre - Wahrhaftig, die buddeln da die Zehnmarkstücke auS der Eide, wie wir die Kartoffeln.' „Na, so schlimm ist eS nicht, aber —• .Die Geschichte leuchtet mir ein. Gero, weiht Du, sie leuchtet mir sehr ein. Ein paar Tausend Tbaler werde ich Dir geben, so nöthig ich sie selbst habe. B«i Gott, die paar Tausend Thaler sollst Du haben. Mach'» so, eS kann unser Glück sein, unser aller Glück. Ich meine natürlich, Hildrun« Glück, denn für mich brauchst Du nicht »u sorgen. Wir beiden Alten, wir schränken un» ein, so lange wir leben, werde» wir von unserer »li>sche auch noch satt. Machst Du aber drüben einen guten Coup, nun. daun kann die Klitsche auch zum Teufel gehen, wenn wir einmal todt sind. Zu erben krieat Ihr dann eben nicht».* . «Da» brauche« wir dann auch nicht. Sieh mal. lieber Papa, weim e» mir glückt und ich keine Schulden mit hinüber zu nehmen brauche, kann ich mir in kurzer Zeit so viel erwerben, daß ich wieder in die Armee rem-komme, nun, dann weißt Du ja —" .Du meinst so viel zu erwerben, daß Du die Kaution nicht brauchst, — ach Junge, da» ist schwer — e» steht schlimm mit unS Trotzdem die Ladenburg» und di« Schlohbitten eine große alte Familie sind, Geld haben sie nicht. E» fehlt überall, der Adel geht zurück.' .Ja, Papa, weil er sich immer noch auf seine alten Privilegien beruft. Würde er irgeiü» einen bürgerlichen Beruf ergreifen —" .Ach, eS ist ihm ja da» .von' immer hinderlich.' .In gewisser Beziehung nicht. In gewisser Be. ziehuna sogar förderlich.' .Nun ja, daran liegt'S aber glaube ich, auch nicht." .Nun, wa» wollen wir un» den Kopf zerbrechen, worau.es liegt. F»r «».» ist es leitn Th>u>aa>r. !ag tf so ist, daß wir nicht weiter könne», und das; wir z>' «nein bürgerlichen Beruf greisen müssen. Ich für meine,' Theil bin ganz zufrieden. Hilft mir der Onkel in Amerika, gerathe ich dort in ein tüchtiges Fahrwasser, so bin ich gerettet Hilft er mir nicht, nun, so ziehe ich mit Spate» und ^pwhacke nach dem Norden, und wo schon so viele ihr Glück gemacht haben, warum soll ich'» da nicht auch machen? Wenn man nur Muth hat —" ^Ja, und wenn da» Kind nur Luft hat." AIS die Beiden zum Mittag, die Zeit, so bei den jetzt sehr einfache» Landedelleuien gegessen wurde, wieder zu Hause ankamen, waren sie Beide vollständig vergnügt und zufrieden, obwohl einer dem ander» die großen Schwierigkeiten gestanden hatten, in denen er sich befand. Der alte Schlohbitten war ein Mann, der nicht weiter als auf das Nächste ju schauen pflegte, den eine ganz entfernte Aussicht, daß ihm geholfen werdeu könnte, wieder aufrichtete und vergnügt machte. UebrigenS stand eS in der That nicht so mit ihm, daß er für die nächste Zeit etwa» fürchten mußte, er hatte die Wahrheit ge. sprachen, so lange er lebte, wars daS Rittergut so viel ab. daß es ihn auch ernährte. Das Unangenehme war nur. daß er HildrunS Kaution verpulvert hatte, und daß er sich gezwungen fühlte. Gero den Schritt einzugestehen. DaS hatte er ja nun glücklich hinter sich, und da der junge Mann selbst nicht besonders gut gestellt, da er auch ins FiS gerathen war. so hatte die Sache weiter keine tiefer gehende Bedeutung. Am Nachmittag machte Gero mit Hildrun einen weiten Spazieraang und dabei hatte er sich vorgenommen, ihr die ganze Lage zu erklären, während zu Hause der Bater und Frau von Schlohbitten sich auseinandersetzten. Hildrun nahm die Mittheilungen ihres Bräutigams mit sichtbarem Schrecken auf. Das hatte sie doch nicht erwartet. Sie hatte wohl geahnt, daß es mit Schlohbitten rllckwättS ging, aber sie hätte sich nie ttäumen lassen, daß der Bater ihre Kaution angriff. DaS war doch ein Helligthum. das gehörte ihr wie ein persönlicher Besitz, denn eS war ihre Versorgung. Mit der ziemlich reichlichen Kaution konnte sie den schmucken schneidigen Kavallerie-ofsizier heirathen und Beide konnten über die Leutnants-jähre hinweg kommen. Dann war ja gesorgt. Gero war Kriegsakademiker und würde als Rittmeister sicherlich in den Generalstab kommanditt und dann schnell seine Karriere machen. Nun sah sie mit einem Mal all ihre Hoffnungen vernichtet. Die Kaution war nicht mehr da. Eine Aussicht, daß der reiche Onkel helfen würde, cjob es nicht mehr, seitdem er selber Familie hatte, und Hildrun war eine kluge einsichtige junge Dame, die sich von ihrem Gefühl durchaus nicht fortreißen ließ, zumal die» Gefühl für Gero nicht allzu groß war. Freilich, er war ein überaus schöner und stattlicher Mann. Garde-Kavallerieosfizier. init glänzenden Aussichten, liebenswürdig und galant wie kaum ein junger Mann, dabei fast ohne jede häßliche Leidenschaft, kurz, ei» Mann, nach dem Herzen einer jeden Frau. Da» hatte sie auch bestimmt, seiner Bewerbung Gehör zu schenken, obwohl ja Jedermann wußte, daß der gute Gero ein armer Teusel sei. Sie hatte ihn auch recht gern gehabt, wenigstens wußte sie keinen jungen Mann, dem ihr Herz mehr zugethan gewesen wäre, als gerade diesem. Was sie an Liebe zu vergeben hatte, gehörte ihm. Sie hatte aber eben nicht viel zn veraeben, und al» sie jetzt sich vor die mitgetheilten Thatsachen Seftellt sah. zögerte sie keinen Augenblick, in ihren bedanken das Berlöbniß aufzulösen. Wie konnte sie, die jetzt ein arme» Mädchen war, sich an eine» Manu binden, der auch nichts besaß, als seinen Degen und seine Zulage, daS war ganz unmöglich. °ia, wen» er in Amerika sein Glück machte, wenn ir als labob zurückkehrte, dann lagen die Verhältnisse anders. Dann wollte sie ihn mit Freuden anfnehmen, aber so! Gero schien ihre Gedanken zu errathen, und er sagte deshalb: .Hildrun, sieh einmal, wir wollen einmal wie zwei recht vernünftige Menschen zusammen sprechen, i'ficht wahr, was mir pa.sirt ist, ist ein Unglück, wofür weder ich, «och Du, noch sonst Jemand verantwortlich ist. Myin ich mit dem Pferd stürze und Invalide werde, nun. so kann auch kein Mensch etwa» dafür. §ch möchte nujt 1bsl& Du.....Nun, wie soll ich e» ausdrücken. daß Du an einen Bettler gebunden seiest, so sehr web e» mir thut....." Er stockte, denn er fühlte, daß er nicht ganz die Wahrhe't sprach. Aber er michte doch in dem Gedanken fortfahren. Darum wiederholte er: . .......f° weh eS mir auch thut, ich muß Dir sagen, daß ich Deiner freien Entschließung nichts in den Weg legen möchte." „Aber davon kann ja garnicht die Rede fein," ant-wartete sie, und einen Augenblick siegt« das bessere Empfinden, daS (Yesühl der Zusammengehörigkeit mit diesem Mann und vielleicht war eS auch der Eindruck den seine bestechend« Persönlichkeit aus sie machte! „Davon kann gar keine Rede sein. Gero Wie wir im Gluck zusammen gehört haben, so gehören wir auch im Unglück zusammen." Er reichte ihr die Hand und fühlte sich seltsam er. wärmt von Rede. ' „Du bist ein braver Kamerad, dann wollen wir auch darüber nicht mehr reden. Ich warte die Zelt ab, und wenn daS Unglück kommt, setzte ich wie ein echter Kavallerist meinem Renner die Sporen in die Flanken und dann heißt eS drauf und dran. Dem Muthigen geHort daS Gluck, dem Mmhigen gehört die Welt! Ich habe mich nur für verpflichtet gehalten, Dir die Wahl freizustellen. Wenn sich Dir das Glück bietet, greise zu. vorausgesetzt, das; Du eS in Deinem Herzen fühlst. Jedenfalls kannst Du auf mich zählen. Wenn Du mich »fft, bin ich da. es sei denn, daß mich die Eisfelder Alaskas längst bedecken. In diesem Augenblick kam ihr der Gedanke, daß e» doch eigentlich recht thöricht sei, sich an den ruiuirten Mann zu binden, der die Absicht hatte, einem Abenteurerleben entgegen zu gehe», von dem nur sehr wenige mit Reich-thümern zurückkehre», viele überhaupt nicht und deshalb sagte sie: „Gero, ein solcher Bertrag muß auf Gegenseitigkeit beruhen. Ich kann meine Freiheit nicht annehmen, wenn Du nicht gleichfalls Dich vollkommen frei fühlen willst. Warum soll Dir eine hübsche amerikanische Dollar-millionärin nicht Herz und Hand zu Füßen legen." cR" "ber eS war ein häßliches Lächeln. daS thr schönes Gesicht eigenthümlich unangenehm erscheine» ließ. Gero war betroffen. Wie sollte er die,e Autwort verstehen? Sie hatte eben doch noch davon gesprochen, sie werde nicht von ihm laste» und jetzt überging sie diesen Gedanke» mit Stillschweige» und griff »ach der gebotenen Freiheit. Da ermannte er sich plötzlich und sagte mit einem nchlen Gleichmuth: t 'AH ha?e Dir ja meine Meinung gesagt, Du hast mehr Verpflichtungen als ich. Ein reicher Schwiegersohn kann Deinem Bater aus der Noth helfen. Wenn er sich Dir bietet, dann möchte ich nicht die Berantwortung auf mich laden, daß er Dir wieder entgeht. Du sollst ^wählen können, wenn Dich Dein Herz nicht an mich Sie hätte ihm so aerne sagen mögen, wie angenehm ™ r!, roat' sie sich frei fühlen tonnt«, aber ein Gefühl des inneren Anstand«» hielt sie davon ab. Sie sagte ibm einfach ruhig: »Nun. Gero, machen wir dieser unerquicklichen Scene ei», Ende. Uederlassen wir eS dem Schicksal, bietet eS Dir einen Ausweg, so möchte auch ich nicht, daß meine Person ein Hinderniß für Dich bedeutet. Bietet sich mir eine gute Partie, nu».....aber eS wird ja nicht, di« reichen Fr«ier sivcn nicht so dicht, wie die Blüthen auf einem Lupinenacker." „Ich für meinen Theil möchte nicht mit dem Ge-danken in die weite Welt gehen, mein Glück alS Ichwieger-soh» in einem reichen Hause zu suchen, im Gegentheil, e» bleibt mir nichts Anderes übrig al» mit »ops und Hand dafür zu arbeiten." „Gut, dann wollen wir un» auf ein Jahr wenigsten» Beide gebunden halten." „Wenn Du eS so willst, ich bin ja immer zu er-reichen. Ich werde Such meine Adresse, sobald wie sie sich ändert, mittheilen. Wenn Du willst, soll eS so sein. Wird ein« Aenderung gewünscht, dann gebe ich Dich jeden Augenblick srei." Die junge Dame sah ihn einen Moment von der Geite an, und eS stieg in ihr der Gedanke auf, ob diese Bereitwilligkeit nicht vielleicht durch ein andere» tfreigniß, alS das Duell und den Zusammenbrach seiner Wirth-schaftlichen Verhältnisse veranlaßt sei. ob nicht ein Weib die Ursache zu der Veränderung gegeben hätte. Aber sie war klug genug, ihre Meinung zu unierdrücken, und nach-dem sie nun die Hauptsachen erörtert hatten, sprachen sie über allerhand gleichgültige Diiige, bis sie sich in großem Bogen wieder dem Part von Schlohbitten näherten und schließlich auf der Terrasse landeten, wo die beiden Eltern sich gerade eben niedersetzten, um ohne die Jugend Kaffee zu trinken. .Da kommen sie ja.' rief plötzlich der alte Herr und sprang auf. „Immer heran, Kinder, setzt Euch hierher. So jung kommen wir nicht mehr zusammen, und wenn der gute Gero erst da oben in den, Nordpol Klima steckt, wird er ein so gemüthliche» Schäle e» Kaffee nicht so bald nnter die Nase bekommen. Habt ihr Euch aus-gesprochen?' „Vollkommen. Ich hab« eS Hildrun freigestellt, wenn sich ihr die Möglichkeit bietet..." .Ach was, freigestellt. Ich habe Deinem Vater auf dem Todtenbett verspreche» müssen, daß ich Dir das Mädel gebe. Du weißt doch, wir waren alte Krieger»-kameraden, haben 64, 66 und 70 in einem Regiment mitgemacht und manchen heißen Ritt zusammen gethan. So schnell darf nian die Flinte nicht in'» Korn werfen. So schnell muß man nicht verzage», zumal wenn di« Väter einander Treue bi» zum Tod gehalten haben. So lange noch ein Funken von Änssicht vorhanden ist, daß Ihr zusammen kommt, so lange müssen wir unser aegenseiligeö Versprechen auirecht erhalten, der alte Laden-bürg und ich. Gott habe ihn selig. Es wird nicht» so heiß getrunken, wie es gekocht ist, nur der Kaffee." Er lachte schallend aus und riß die Andern mit sich fort. .Kinder, eS ist doch eigemlich recht dämlich, daß da» ganze menschliche Geschick an den paar Kröten hängt. Laßt Euch nicht unterkriegen von dem dummen Geld. Gevt Euch die Hände, so, und nun, Mutter, sieh mal weg, gebt Euch auch einen tüchtige» Kuß, wie sich'» unter Brautleuten gehört und nun nicht« mehr von freigeben, von Berlöbniß lösen, daS will ich nicht hören. Frisch den Verhältnisse» auf den Leib gerückt, da»» werden sie schon pariren. Und wenn eben die Kaution nicht mehr da ist, nun, wie alt bist Du, Gero?' .Neunundzwanzig. - „Na ja, so ein junger Dachs will jetzt schon die Flinte ins Korn werfen. Und bist zwanzig, nicht wahr. Sind?' .Zwanzig gewesen, Papa.' , .Also zwanzig gewesen und Gero neunundzwanzig, kann'S doch nicht inehr länger als vier Jahre zu», Rittmeister haben." .Viel langer kann eS nicht mehr dauern.' -(tforijt&una jolgi) 4 Belehrendes, Unterhaltendes. Heiteres etc. | ■a^iiäM—MBWjUtMraBBggggggggggsaBgBagBgagg i . ,J « »io.eg98f«»^ Wintereife. Di« durch so manchen Ort Bin ich nun schon gekommen Und hab aus keinem fort Ein freundlich Bild genommen Man prüft am fremden Gast Den Mantel u> d den Kragen, Mit Blicken, welche fast Die Liebe untersagen. Der Gruß trägt so die Spur GIcichgillig offner Kälte, Daß ich ihn ungern nur Mit meinem Dank vergelte. Und weil sie in der Brust Mir nicht die Flamme nähren, So muß sie ohne Lu>» Eich in sich selbst verzehren. Da ruf ich aus mit Schmer], Indem ich fürbaß wand're: „Man yat nur dann ein herz. Wenn man e» hat fslr and re." Friedrich Hebbel. Ins Album. In tiefsten Nächten zeigen sich Des Himmel» schönste ©lerne oft; — Laß drum von Leid nickt beugen dick, Getröstet wird, wer glaubt und hofft. » So wie im Feld die Blume, Wächst Lieb' im Herzen. Die Häiie mackt sie dorren, Die Milde tränkt sie; Und wer sie jätet. Reißt, wenn sie festgewurzelt, Ein Stack vom Herzen. Paul H e 9 f e. Wa» man nickt kann hoffen Und auch nicht kann lassen, O Herz, da ist kein Mittel geblieben, Al» es von ganzer Seele zu lieben. • Wer die Hand, die strafend schlägt, I« demlelbigen Moment Herzlich lieben kann, der trägt Liebe, die den Tod nicht kennt. Rackert. « Bedenk nur: ehilich sein Ist doch das Beste; Ist auch lein Glanz dabei. Stehst du doch feste. R e i n i ck. SBinterffitterung der Hühner. Der Landwirt knappst zur Winterszeit, wenn die-Pferde häufig ein bequemes Dasein fahren, denselben meisten» am Körnerfut-ter einen erheblichen Prozentsatz ad. Beim Geflügelzüchter ist eine solche Sparsamkeit dem Federvieh gegenüber nicht am Platze. ES ist wenig richtig, bei der Fütterung, welche man den Hühnern während der Zeit zuteil werden lassen will, wo sie nicht legen, das Futter also nicht vergüten, auf besondere Billigkeit einen Hauptwert zu legen. Es empfiehlt sich vielmehr, daß, zumal um die Zeit der Mauser und nach Beendigung derselben, die Fütterung der» an beschaffen ist, daß sie imstande ist, den Hühnern ihre vorherige Produktionsweise zu erhalten und auch den Beginn deS Winterlegen« »u beschleunigen. Ein nähr. dafteS Futter au« einem Gemisch von Getreide, Fleifchabfällen und Hackfrüchten ist zu empfehlen. Statt des Getreide« — namentlich ist Geiste angebracht — hat man auch vielfach Malzkeime g, füttert, die billig find, wie statt des Fleische« Fleisch-futterniehl. Zur Beschleunigung be» Wie deranlangen« de» Legen« wir» eine kräs-tige, nahrhafte Fütterung jedenfalls mehr beitragen, als alle in neuerer Zeit emp loljlenen Reizmittel. Als das einzige der letzteren lassen wir den Samen der ge-wöhnlichen Brennessel, dem sonstigen Fut-ter beigemischt, gittern Daß ein mariner Aufenthaltsort im Winter wesentlich zur Erzielung eines frühzeitigen Wiederlegen« beiträgt, ist den Lesern bekannt genug. Qfenkitt. Ei» Teil Wasserglas wird mit zwei Teilen Echlemmkretde oser Schwer spat zu einem »elfe» Teig ang,rührt Nach Belieben kann man noch etwa» Kienruß zusetzen, damit der Kitt in den Fugen weniger sicktbar wird. Mit der Maffe werden die Ränder der zu kittenden Teile bestricken und diese dann zusammengefügt. Der Kill erhärtet sehr schnell und erweist sick als halibar und feueifest. Da« Schlachte» deS Schweine« hat in der Art feiner Ausfüdrunq auf die Qualität de« gleisches, befände,» aber auf bieHaltbaikeit desselben einen sehr gioßen Einfluß In letzter Hinsicht wirkt beson-der« schädlich große Aufregung vor dem Töten. Je fckwerer der Tode«kampf. desto schlechter hält sich das Fleisch. Am besten läßt man die Tiere vor dem Schlackten einen Tag ganz ohne Nahrung und gibt ihnen nur reichlich frische» Waffer. Großer Wert ist auf vollkommenes Ausbluten und gutes Kühlen zu lesen. Mit dem Aus-hauen wartet man am besten einige Stun-den, da auch dies eine bessere Haltbarkeit bewirkt. Bei Räude der Sckafe ist die »«de-kur der Schmierkur vorzuziehen. Letztere kann auch nur dann von Erfolg fein, wenn in einer Herde nur wenige Tiere angesteckt sind und eine strenge Abfände-rung derselben möglich ist. Bei der Sckmierkur werden nur die kranken Stellen «mit Quecksilbersalbe. Teer, Tabaksabkoch-ung usw.) behandelt, wahrend bei der Badekur der ganze Körper gebadet und hierdurch eher Ausrottung der Krankheit in der Herde erzielt wird. Die Bad'flüf-sigkeit wird wie folgt hergestellt: 7 Kilo Tabak werden mit 60 Liter Waffer so eingekocht, daß noch 20 Liter zurückbleiben, denen man dann wieder «0 Liier Wasser zusetzt, das Mittel wird nach 5—6 lagen wiederholt. Auf ein Schaf ist ein Liter Badefiafsigkeit zu rechnen. Gute Kombination. Förster- .Na, studieren Sie wieder Naturgeschichte f — Sckäfer: „Ja, Herr FSister, ick backte eben, meine botanischen Kenninisse und Ihr Latein gäb' eine schöne Apotheke." Schmerzlich. Verliebte Dame: .Jetzt habe ich mir vier Zähne ziehen und ackt plombieren lassen und der Zahnarzt merkt noch immer nickt«.' Sine verständige Antwort. Der Pdiloioph Mofe« Mendelssohn war in seinen jungen Jahren Buchhalter im Hause eine« beickräntlen Kaufmann«. Darüber bemerkte ein Belannter: .Da« Schicksal ist dock recht ungerecht. Sie. ein so ge-fcheiter Mann, >a 'ffen einem so beschränkten Kopfe dienen!" — .Da« finde ich sehr verständig von dem Schicksal." ent-aegnele M'Ndeltfohn, »denn w>»n ich der Heir wäre, ihn könnte ich nicht brauchen !• (fin schlechter Arzt. Frau: .Aber Kail, die ganze P>axis vernachlässigst du über deine- sportlichen Vergnügungen! eben schickt der Bäckermeister da» Hono> rar ... der ist auch wieder gesund ge, worden!" Angenehme Ber»s«art. .Was ist denn Ihr Bräutigam eigentlich?" — .0, der hat fein eigene», gute« Geschäft. Der ist---gerösteter Kastanien- Händler." Nummer 9 i 9*«tr*c »«cht- Ente 3 Die Liberalen behaupten, di» Plünderungen wären ein Werk der Polizei gewesen. Einige Be-richterstaiter »ag«n, sie hätten wahrgenommen, daß die Wachleuie die Plünderer bei ihrer Arbeit nicht störten, denn sie häiten genau gewußt, wer diese Leite gewesen wären. „Daily Thrvnjclr" meldet au« Petersburg, daß «ehr al» 5000 Personen verhafte« wurden. Nach einer Meldung de« „Daily Expreß- befinden sich darunter 150 Frauen. Die Verhaftungen er« folgten zumeist in der Nacht. Die Frauen wurden au» den Betten gerissen. Die meisten Gefangenen, darunter viele RtchtSanwält« und Professor««, be« finden sich bereit« aus dem Wege nach Sibirien. Zu den Unruhen in Radom wird gemeldet, daß über hunvert Arbeiter, viel» O>fiziere und Sol» baten getötet wurden. Nach der ersten Attacke sei ein zweiter Kampf entstanden, wobei 40 bi« 50 Arbeiter fielen. Nach«« schössen die Kosaken jeden nieder, der sich auf d»r Straß« s»h»n ließ. Die Polizei sprengte in Lodz eine Versammlung de« sozialistischen Verein«. E« kam zu Zusammen» stoßen zwischen den Versamm«lten und der bewaff« neun Macht, wobei mehrere Personen getötet und viele verwundet wurden. In der Stadt herrscht vollkommene Anarchie. Im Laufe der letzten acht Tage sind 35 Dynamitanschläge vorgekommen. Der Papst, über die Ereignisse in Rußland eingehend uaterrichie», hat in einer Unterredung mit zwei Kardinäle« den Entschluß gesaßt, an den Zaren einen Brief zu richt»», worin »r um di» Er« laubni« bitte», ihm anläßlich der jüngsten Ereig« n>sse einen Rat erteilen zu dürfen. Der Papst »r« innert in dem Briefe d«n Kaiser an seine Worte der Lieb» und d»« Frieden«, die er bei der letzten Haager Konferenz «»«gesprochen hat. Er bittet den Zaren, k>em FreiheitSrufe seine« Volk«« Gehör zu schenk,«. Nur eine Tat der Lieb« könne da« russische Volk rett«». Vom ostaswtischtn Kriegsschauplatz. Nach einer Zeit milder Witt«ru«g ist in der Mandschurei streng« Kält» eingetreten. Die Ebrue ist m»hr«re Zoll hoch mit Schnee b»d»ckt. Der Boden ist zu hart, um schnell Verschanzungen an« legen zu können. — Der Kaiser übersandte de« von Libau abgehenden Geschwader sech« Heiligen« bilder (!). „Daily Telegraph* meldet, Kuropatkin habe Beschwerde datüber geführt, daß feine Truppen unwillig feien. Sie weigern sich, gegen die Ja« paner vorzugehen. Der Geist der Unzufriedenheit nehme zu. Die russische Kavallerie überschritt mit einer Abteilung Artillerie den Echaho und ging zu« Angriffe über. Wie verlautet, sind sie auf Japaner gestoßen. Ein Gefecht ist im Gange. politische Rundschau Z>er „alle" Kurs. Der Kur« werde der alte bleiben, versicherte man hochosfiziell bei« Ami«« antritt de« Freiherrn von Gauisch. Trotz de« alt,n Kurse« hat sich aber im Adgeordneienhause die Lage völlig geändert und au« den obstruierenden Jungtschechen sind lammsromme RegierungSIeute geworden. Aber auch draußen merkt man, daß ein neuer Wind weht. Eine Rubrik im amtlichen Teile der »Wi.ner Zeitung", die früher so reich« haltig war, unter Koerder aber sehr zusammen« schrumpite. weitet sich wieder au«, die Rubrik, in wtlcher die Erkenntnisse über Beschlagnahmen ver» lautbar» werden. Ja Leitmeritz ist der AibeitSplan de« Deutschen VolkSrate« mit Beschlag belegt worden, in Innsbruck, in Troppau und andere» Orten haben die Etaat«anwälie ihr „Können" wieder gezeigt. Zweite Auflagen der Blätter mit leergelaffene« Stellen langen wieder ein. E« scheint wieder Vormärz werden zu wollen — bei« alten Kurse. J>« «Handelsvertrag zwischn, Hesterretch-Zlngnrn «ad Kentschland — nnterzeichnet. Der HanoelSoertrag zwischen de« Deutjchen «eich» und O-steruich'Ungarn ist am 25. d. abend« in Berlin unterzeichnet worden, deulscherfeit« durch d.n Staai«sekr«tär Grasen PosadowSky und Freiherrn von Richihosen, sür Oesterreich-Ungarn durch den Botschafter von Szögy ny-Marich. J)i« Wahlen i» Angara endete« «it einer vollständigen Nteoerlage T>«za« und der liberalen Paitei. Da« Kabinrtt Tt«za ist in d«n Wahlen gefallen, denn di» liberal» Partti hat Mitgehört, über eine Mehrheit i« ungarischen Reichttag zu verfügen. Die Wahl bedeutet somit einen voll« ständigen Umschwung in den Partei« und Re« gierung«v»rhält»tffen, somit auch in den allge« meinen politischen Verhältnissen de« Reiche« über« Haupt. Der Jubel im Lager der Opposition ist groß. E« zeigt sich di« Erschtinung, daß voll« ständig unbekannte Peson»n sieareich gegen die Zierden und ältesten Kämpen de« Parlamentari«« mu« vorgedrungen sind. E« sind ganz unglaub« liche Tatsachen zu verzeichne«. So ist z. B. der Adg. M ü n n i ch, der jahrelang, Referent über da« Rekrutenkoniingent, gefallen. Der ehemalige Honvedminister Hkgtdü« ist in seiner Geduri«stadt Klausenburg, die er seit Jahren im Abgeordneten« hause vertrat, gegen einen ganz dunklen Kandidaten der Banssy-Pariei unterlegen. Da« Komorner Komitat, tn welchem die liberale Partei bi«her vier Sitz« besaß, ist vollkommen an bi» Opposition verloren gegangen. Große« Aussehen «>r«gl «« ferner, daß Graf Franz Esterhazy, der Grundherr von Toti«. in dies»« Orte gegen den Anhänger der Unabhängigkeit«par«ei. gletchfall« einen voll« kommen unbekannten, neuen Mann, gefallen 'st. Vizepräsident Baron Feilitzfch, auf dessen Wahl man in Margita «it größter Sicherheit berechne» hatte, ist dort gegen den Kandidaten der Unab» hä«gigkeii»partei gefallen. Ja den Kreisen der ge«einsamen Regierung hat die Niedeilage der liberalen Partei in Ungarn btgreifl»ch»rw,isr r»cht unangenehm gewirkt. Augenblicklich steht man vor einer noch schwer zu übersehenden Lage. Nur so viel scheint entschieven zu sein, daß Graf Ti«za au« seiner Stellung scheidet und daß wahrscheinlich dem Grasen Juli«« Androfly die Ausgabe zu« sollen wird, ein neue« Ministerium zu biloen. Ge« lingt ihm die«, dann hält man die Erledigung t>»« Ausgleich»« und der Hand»l«v»rträg» vorläufig nicht für gefährdet, wenn sich auch dteen Erlevi« guug verzögern sollte. Ander« freilich ständen die Dinge, wenn die Unabhängigkeiispariei die Adstch« hätte, in die Regierung«mehrheit einzutreten und eine Vertretung in der Regierung zu verlangen, beziehungsweise zu erlangen. Bi«her ist von einer solchen Möglichkeit noch nicht« beknnt. Man hält sie abrr auch ga? nicht sür wahrschtinltch. Wohl aber si»ht «an in den Kreisen der ge«ein» samen Regierung voran«, daß die HeereSoor lagen und Heere«organisa'io»«fragen künftighin einer noch schwereren Eledtgung entgegengehen werden, al« die« schon bi«her der Fall war. ?on bet »»rösSaren katholischen ßhe. Die katholisch» Kirche häli streng an der Unlöodarkei» der Eh» sest. Mag dadurch noch so viel Unglück über Tausende von Kaiholiken gebracht werden, di» Kirche läßt nicht ein I Tüpserl nach. Aber eS g'bt doch Umstände, wo auch die intolerante Kirche weich und nachgiebig wird, wo die römische Kurie nicht nur ruhig zusieht, wi» jene« Gebot der Kirche übertreten wird, sondern wo sie mit-hilft, da« kirchliche Gesetz zu umgehen. Da« ist allerding« nur dort, wo e« sich um höh» reiche Herren handelt, nicht um arme Teusel. I« Hof« kaleuder find»! sich ein» ganz n»it» Zahl katdoli« scher hoh»r Adeliger, derrn „unlösbar»' Sven mit Hilfe der Kirche aufgelöst wurden. Der eiste Fall einer katholischen Eh»fcheidung beir fft den Prinzen Aloi« Liechtenstein, d.n Führer der christ-ltchsoztalen Partei. Di»s»r P-inz Liechtenstein hat im Jahre 1890 Johanna von Klinkosch, g,sch,eve«e Haupt, gihetrai»», dir»« Ehe durch päpstliche« Brev» vom 10. D»zemb«r 1884 ausgelöst worden war. Äus Stadt und Land. Merktafel. 29. Jänuer: Stadttheater: Schreihäl«chen und Lachprinzeßch««. Beginn um halb 3 Uhr aachmiitag«. „ „ „Die Fledeimau«". Beginn 6 Uhr abend«. 30. „ Voll • V rfammlung de« V»r»ine« .Deutsche« Hau«' im Hotel .Erzher« zog Johann". 31. „ findet im Etadttheattt (eine Vor- stellung statt. 2. Februar: Siadtth'ater: „Der Böhm in Amerika". Beginn au«nahm«witse um halb 6 Uhr nachmittag«. 2. . v,i»ranenball. 4. . Staduheaier: „Carmen", Oper. 7. . «.Jung Heidelberg-, Opeieite. II. Februar: 12. 19. „Kirchtag auf der Al«" (Alpe»»« ver»in«f»st im Kasino). Stadttheater: Entweder: „Hoff-mann« Erzählungen" oder „Jung Heidelberg*. Hauptversammlung de« „D»utfch« völkisch»« Gehilsenverbanbe«'. Fleischhauer-K änzchen im „Kasino". Z»a» faxende SySe« der ßillier ?ervake» beleucht»» da« Mardura»r llooenisch-klerikale Blatt in zwei an»rsenn»n«werten Mitteilungen. „Sloven«ki Gospodar" schreibt: .Au« verläß« licher Quelle ersahr « wir. daß JHr. pe K» der ^egiernng einen Zlanplatz in Haverje zur Erbauung eine» »lovenischen Hymnastnms »er» taust hat und daß d.r bezüglich» Vertrag be« reii« recbt«giltig geworden ist. Dieie« eigentüm« tümlich» Geiue de« Dr. Deöko verflößt g»g»n den Beschluß der uniersteirischen Vertrauensmänner a« Cillier Paiteitage (10. April 1902) und erregt alle slooenisch«nationalen Kreise, weil dat Gymnasium am angekauften Platz« zweisel«« ohn» nicht ged,ih«n würd» und w»il sich di« Slo« venen ohn« olle Gegengabe au« der Stadt Eilli zurückziehen würden, wo da« Gymnasium bereit* 10 Jahre l ng steht; ü^er die Ang»l»g»nh«it wer« den wir erst in der nächsten Nummer offen und klar schreiben, da wir erwarten, daß die »Domo« vina", die mit den entscheidenden Eillier Kreisen Fühlung hat. un« sagen wird, wo« da lo« ist. Wir erklären aber schon heute, daß d»r einzig rich» tig» Standpunkt der ist: Au« Eilli gehen wir nicht! Und wenn schon, gewiß nicht ohne Konzessionen und nach Gadeije auf »m«n D«!ko« bauplatz oanz gewiß nicht." Die zweite Mitteilung besagt: „Ein Grund für dirErrichlung d »« flov»nischen Gymnasium« in Gaberj» bei Eilli soll auch d»r sein, daß dadurch die Pros ssorrn dikser Anstalt Wähler im zweiten Wadlkörper der Gemeinde „Umgebung Eilli" werd,« wüide«. Wir wissen aber au« oer» läßlicher Quelle, daß di« s l o v e n i s ch «n Pro» sessoren de« Cillier Gymnasiums das faulende System der Cillier Pervaken niemal« unterstützen wer« d » n." Wenn wir un« recht erinnern, war Dr. D«ölo derjenige, der am Pa«»itaae (>0. April 1902) am ärgsten geoen die Verlegung der s>ooe» n'schen K offen au« Cilli gewenert hat Jnteieffant wäre e« zu wissen, welch» w»itschau»nden Pläne Dr. D cko schon damal« im Geiste erwogen hat. Spende. In unferer Mitteilung über die Epen e ür eine »u „rün end» steu sch-evangelische Schul» muß »« 1000 K (nicht 100 K) heißen. Air die ZVärmestuöe haben gespendet: Herr Oners» Anion o. SuK i K 10, Fr^u Kcv^i »in Schaff E'däps'l, H»rr Se.usu n g einen Schwein«» kvps, dir Siadimühle 25 Silo Wehl. Frau Gutt« mann Wuistsuppe uno Ertäpfel, Frau Smartschan Brot. F au Dimetz Wurnsupp» u v E'däps'l, Herr Stigtr Fisolkn. Herr Zongger 3 Schaff Eidäpf'l» Herr Achleitner Bioi. Ungenannt X 2. Herzlichen Dank und gleichzeitig die Bin» um weitere gütige Spende». Stipendia«. Invalid»« de« Mannschaft«« stände . MI tu einem der Feldzüge 1848. 1849 od,r 1859 in J»ali»> invalid geworden sind, habe« Anspruch aus »inen Pl tz v»r F'lvmarfcholl Hein« rich Feihern von Heß'schen Stiftung mit de« Genusse von 100 K jährlich aus Led»»«dau»r. Ge» suche st»d d.« 1 Maiz an da« Elgänzungtdeziik«« kommando Rr. 87 in C>lli zu senven. Zur Ver» g»bung gelangt »> n Platz Deteranenbnll Wie bekannt, findet d»r Ve» teranenvall Donne>«»a« d.n 2. Februar in den Kasinosäl»» stau. D-r Veranstaltn, g wird »in recht r»ge« Jnteress. «ntgkgen«ebracht Am Freitag saab >« Hotel „Terschet" «in» Tanz«Vorüdung sta», die s«hr put de u>i t war. E>ne zweit- Tanzübung wirb Monia., um 8 U?r a»'««?« adgehalt'N. Zteserne Hsstziere nnd Mannschasle». die die W>ff« sah en e O-t-onnanz-Olfiziere (Uatero er») beziv. als Moior-Radtahrer ab» leist'N wollen, haben die lchii-iliche Anmeldung bi« Enk>» F bruar de>m zuktandig»» Ergänzung«« deznk«ko« an^o »u eistati'«. Aon der Ad»»katenka««er. Für den am 14. d. oeistorvene» Ho»« uno Gerich»Sadvokai»n Herrn Dr. B>,rtdolomauS Gla> entk in Maibuig wurde H»rr Dr. Johann Glaser, Hof» und Ge» richiSadvokat in Marburg, al« »instwetliger Stell« ver tr «ter gewählt. Seite 4 .«eetsAr Nummer 9 Per erste ,jge« Spiel* wird wohl manchen enttäuscht haben, denn e« ist alle« eher al« lustig. Handlung hat da« Werk eigent« lich gar keine, denn der Verfasser legt hier seine ganze Kraft auf die Zeichnung der handelnden Person«», dah«r ist auch die Schürzung de« Knonen« etwa« langweilig und e« verläßt sich daher der Dichter «it Au«nah«e einiger erhei« ternd wirkender Szene, die er einstreut, darauf, daß die Darsteller durch ihr Charakterisierung«« talenl darüber hinweghelfen. Die« ist auch im allgemeinen gelungen. Besonder« war e« wieder Herr Kühne, der durch sein kunstgewandte« Spiel und durch feine Gestaltung«kraft die Haupt» rolle voll zur Geltung brachte. Auch die Mariane des Frl. B r u n n e r war eine durchau« recht er« sreuliche Leistung. Im Steuermann Hein Duif führte un» der Dichter eine ehrlich« Haut, eine biedere offene Seele, eine echte Teerjake vor, die neben den anderen Gestalten förmlich wohltuend und erfrischend wirkte und die vo« Herr» Weiß« « ü l l e r prächtig wiedergegeben wurde, de« üvri« gen« auch als Leiter der Vorstellung volle« Lob gebührt. Fräulein Käthe Ott gab die bissige Gattin Hein Duif« mit einer Natürlichkeit wieder, die förmlich gruselig «achte. Auch die anderen Darstellte, di« H«rr«n Ka « « auf, Orell, Muraner, Hanu«, G la «, Litzet und die Fräulein L e o o p o l d und V a I e r i u «, waren sehr gut a« Platz«. Da« Hau«, da« übrigen« hält« besser besucht sein können, begleitete die Aufführung «it gewiß verdiente« Beifalle. Deutscher Ke»erIeS„d gtffi. Bei der letz ten Au«schußsttzung wurde Herr Karl M ö r 11 zu« Obmann, Herr Franz P a c ch i a f f o zu« Od«ann>S«elloertreter, Herr Han« P r e t t n t r zu« Schriftführer und Herr Josef I i ch a d. I. zu« Säckelwart gewählt. In den Vergnügung«-au«schuß wurden außer den bi«herigen Mitgliedern, den Herren Rieger«perger, Coetanooiö. Hau«mann, Iicha d. Ae. die Herren Korojchetz, Pacchiaffo, Prettner, de To«a und Kullich entsendet. Wie wir hören, wird der Au«schuß den Wünsche» zahl« reicher Fa«ilien nachkommen und in Kürze eine Faschi»g«unterhaliung veranstalten. Per ?errf* „peutsche» Kau»« hält a« Montag den 39. d. abend« i« Hotel »Erzherzog Johann" eine Vollversammlung ad, in der über den Beginn de» Baue« de« VereinShauseS be schlössen wird. der Lasdmehr. Der Kaiser hat ange ordnet die Beurlaubung de« Major« Vinzenz Schneller de« Landwehr-Jnfamerie-Re imeniS Nr. 22. nach dem Ergebnisse der Euperarbitrie« rung al« derzeit dienstuntauglich, mit Wartegebühr auf die Dauer von sech« Monaten (UrlaubSort Rann). — Mit Wartegebühr wurde serner beur« laubt ter Oberleutnant Josef P f l e g e r l deS Landwehr-Jnfanterie-Regiment« Marburg Nr. 26 (auf sechs Monate, Urlautsort P-ttau). Stipendienverleihnng. Die von Jgnaz Nooak. gewesenen Haupipiarrer in Gonobitz, für ledige, arme und tugendhafte BürgerSiöchier de« MarkieS Gonobitz errichtete He,rat«au«stat'U»g«. Stiftung kommt für 1905 im Betrage von 275 K zur Verleihung. Bewerberinnen um diese Prädende haben ihre an die Staithalterei in Graz gerichteten und mit dem legale« Tausschei», dem psarrämtlichen Siitenzeugni« und dem Dürsiigkeit«nachwei« be-legten Gesuche vor ihrer Verehelichung. vor Ende November, beim Gemeindeamte Gonobitz einzu« bringen. Die Au«zahlung diese« Supenrium« erfolgt durch da« Hauptpsarramt Go»obitz, dem auch da« Plä>entaüon«recht hinsichtlich dieser Stiftung zuftehi. Bei Behebung diese« Siipen« dium« hat die beteilte Braut ihre kirchlich ersolgte Trauung gehörig nachzuweisen. „Kirchtag auf der Alm." Die hiesige Sektion de« Deutsch,« und Oefterreichilche» Alpen-verein« und der Kasinooerein haben sich zusammen-getan, um am II. Februar in den Kasinoräum-lichkeilen ein großartige« Faschingsfest unter dem Namen „Kirchtag auf der Alm' zu geben. Zur Mitwirkung wurden ber-il« gewonnen: zwei Musikkap llen, der Cillier Männergesangverein, der Turnverein, Ziihervirtuosinnen. die Cillier Schräm« meln, ein Bolt«li»de»quarlett u. s. w. Außerdem sind alle nur möglichen Be ustigungen sür jung und alt in Au«sicht genommen. Vorgestern haben sich auch die Cillier Dam>n in liebenswürdigster Weise in den Dienst der Sache gestellt und die dochgeschätzte Gattin unsere« Herrn Bürge-meister«. Frau Leopoldine R a k u s ch. bat bereitwilligst den Vorsitz überkommen Da« Fest versp ich, denn auch geradezu einzigartig zu werden, ein gemüt-liche« Sievdichein aller Deutschen C'lli«. W.r sich sür au«gesproch,n originelle Trachten interessiert, möge sich an Herrn Krick wenden, der die ver-tretung der bekannten Firma Fr. Raihschüler in Ried (Obeiösterreich) hat. Gruppenbilbungen melde «an bei eine« Herrn de« AuOchusse« an. Kostü«. zwang gibt e« nicht, «an kann auch in Sieirer-kleid und Jägertrocht oder auch in Touristen kleid erscheine», die Damen in Dirndltracht und dgl. Frack und Salonrock sind verpönt. per deutschvökkische Hehilseuverbaud hält eine Haupioerf^mmlung Sonniag den 12. Februar m Gasthause „Zur Traube» ab. Bei derselben wird Herr Schriftleiter W e b i n g e r einen Bortrag »alten. Deutsche Höehrschatzmarkeu Alle deutschen Stamme«genossen and völkischen Vereine werden wiederholt aus die von der Südmarkhauptleitung >erau«gegebenen deutschen Wehr schätz« Marken aus«erksa« gemacht und gebeten, dies« recht fleißig zu b-nützen. Sie sollen Verwendung finden: al« Berschluß«arke auf allen Brief«n. Pa-keten u. dgl., dann auf Postkarten (nicht auf der Adreßteile) ; ««»besonder» auf Karten von festlich«, Anlässen, in Vereinen und «örperschaf,?», sowie als freiwillige Volkssteuer aus allen Eintrittskarte, bei festen und Veranstaltungen völkisch gesinnter Vereine. Die Marken kosten nur 2 Heller da« Siück und sind durch die Kanzlei des Vereine« .Südmark" in Graz. Herrengasse 3. jedoch nur gegen Vorautsendung oder Nachnahme d»S Betra-geS einschließlich der Postgebühren zu beziehen. — In Cilli vorrätig i» der Buchhandlung Rasch. pr«ckfehler5erichtig»,ß. Im Aufsätze über den Kammermusikadend »n der letzten Nummer muß e« selbstverständlich statt; „der eiserne" der „ein« same" Künstler heißen. ZSirtschaft»verS»»d ßilli. Weil der Ver« band «it seiner Tätigkett am l. Februar l. I. be« ginnt, werden diejenigen Familie» de« Beamten«, Lehr«, Diener«, sowie de« Ruhestande«, die ih« bei zutreten wünschen, ersucht, die« in der Verband«, kanzlei Theaiergasse Nr. 9. wo bi« auf Weitere« täglich in der bereit« bekanntgegebenen Zeit Amis-stunden abgehalten werden, anzumelden. Beitritt«« erklärungen find in der Kanzle, erbältlich. Dort gelangen vo« 26. d. an auch die Satzungen uud Einkaus«bücher zur Au«gabe. Wie es gemacht wird. Der ,Slooen«ki Narod* brachte a« 21. d. ein Telegra«« au« Klagenfurt de« Inhalt«: ,Da« Lande«ge,icht habe heute bei der Berusung«verhandlung den letzten Schein der Gleichberechtigung begraben, während bisaer bei Zioil-Berusung«oerhandlungen slovenische Plaidoye« zulässig waren und heute gelegentlich einer Verhandlung bei Beifassung de« Protokolle« der Beschluß gefaßt wurde, daß in deutscher Spiache zu verhandeln sei und daß auch der Vertreter des Berusung«werder«, Dr. Brejc. deutsch zu r«d«n hab«. Dieser legte die Veriretuug zurück und beantragte die Vertagung der Verhandlung zweck« Verständi« gung seine« Klienten, damit er einen anderen Ver« treter bestellen könne. Dieser Antrag wurde abge« wiesen, die Verhandlung wurde weiter soitgeführt. Die Beruwng«au»fühiung wurde in flovenischer Sprache nichi vorgetragen, vi'lmevr in deutscher Sprach« obeislächlich dargestellt. Bezeichnend sei e«. daß der Vorsitzende de« Senat«. Lande«aericht«rat Schweniner, selbst anerke> nen mußt«, daß der Ge« richt«beschluß ein Nov m gegen d>, di«he,tge Praxi« bilde. Vor demselben Lande«gerichi«rate sei bi« nun stet« slovenisch verhandelt worden^. Diese Miitei« lung trug dem »Slooeniki Narod" nachstehende Berichtigung ein: „ES ist unwahr, daß bei der Be-rusungSoerhandlung vom 2l. d. die BerufungSauS« sührung nur summarisch vorgetragen wurde, e« ist unwahr, daß der Vo,sitzende de« Senat«, Herr LandeSgerichtSrai. Schweniner selbst anerkannt ha e, d^ß der G»richi«deschluß ein Novum gegen die bi«« h'nqe Praxi« bilde. E« ist unwahr, daß in allen Fälln b>« nun unter Vorsitz de« Herrn Land,«ge» richt«rate« Schwentner stet« in slooenischer Sprache verhandelt worden ist; richtig «st vielmehr, daß bei der betreffenden Berufung«verhandlung der Vor« sitzende. Herr L. R. Schweniner, die Berufung»au«« sührung Wort sür Wort in deutscher Sprache v«r« lesen hat. Die bezügliche Erkärung wegen fti Novum« tat nach Verkündigung de« Beschlusse«, daß die Verhandlung in deutscher Sprache fortge« führt wurde, lediglich der A"vokat Herr Dr. Brejc.^ großes ISchadc»fe,er. Am 15. d. geriet in Grooelno an der Süobahn da« Müalen« und Sä .«werk de« in Cilli ansässigen Zioilgeo« meter« Herrn Lebitsch in Biand. Um halb 10 vormittag bemerkten Be ienstete der Südbahn« station au« dem Wohnhause Flamm,» herau«. schlagen. In dem Werk« befand sich zur Zeit niemand, da die dort wohnenden Parteien, e« war gerade eben ein Senniag, sich in der Kirche besande». Der Brand griff weg»» de« herrschende» Sturme« sehr rasch um stch und nur den schier unglaublichen Anstrengungen und de« rasche. Eingreife, de« S>at>on«vorstande« von Grodelno und der Lohnbediensteten ist e« zu danken, daß da« Sägewerk und ei, Tnl der Mühle gerettet werden konnten. Nachdem auch noch die Feuer» wehr vo» Sr. Georgen, die vom S»a»ion«oor-stände drahtlich berufe» wurde, eingriff. konnte man um 1 Uhr de« Feuer« Herr werden. Bei D'escr Gelegenheit zeigte die wino«sch« Lanvbevöl« kerung wieder ihre „Opkeewilllgkeu". Anstatt a, dem Rettung«meike teilzunehmen, stände» st« un« täiig auf der Straße uud saheu zu. »l« e« thue, «it der Zeit zu kalt wurde, «achte, si« auf d« Nummer 9 Straße ein Feuer an. setzten sich u« dasselbe herum und sahen lachend dem Brande z». Dies wurde selbst der St. Georgen« Feuerwehr («it pooenische« Ko««ando) zu toö, sie richteten da« Strahlrohr gegen die bivouakierenden Bauern, die dann pudelnaß auseinander stoben. Die Mühle wurde von Herrn Lebüsch vor vier Jahren i« villaartigen Stiele «baut. Herr Lebilsch erleidet, da er nur filweise versichert war, einen bedeu» tenden Schaden. Außer sä«tlichen Einrichtung«-stücken verbrannte auch eine wertvolle Orgel. Di? En»st'hung«ursache des Brandes ist nicht bekannt, «an ver«uiet, daß er durch Ueberheitzung eines Ofen« entstanden ist. Kleischhaner - Kränzchen findet am 19. Febraur (Sonntag) in den Kas«noräu«lichkeiten statt. Die Musik besorgt die vollständige Cillier M»fikv«ein«kapelle. Zll»glück i« Frifailer Kohlenreviere. Am Donnersiag nachmittags u« 2 Uhr brach im dritten Stockwerke des westlichen Reviers in Trifail in der Kuppe Feuer aus. wobei sich eine gro^e Rauchentwicklung zeigte Dadurch war die Belegschaft des Ferdinand-EchachteS und des Franz-öarl-Schachtes gefährde». Auf da« Gebiet, wo dos Unglück geschah, fällt ein Drittel der Mannschaft. Seit eine« Viertels ahrhundett ist es zu« erstea«ale, daß das Trisailer Werk von einem Unglück heimgesucht wurde. (Als Kuppe be-zeichne« «an den obersten Berhang der Grube, zum Ukterschiede von der Sohle.) Wie der Brand ausdrach, ließ sich bisher noch nicht feststellen. Kims Bergleute, na«ens Bergant. Znibarschitz, Balencak. Roter und Hribar sind tot; die beiden erstgenannten stnd Fa«ili«noä»r. Der Berg«ann Savcek ist tödlich verletzt, mehrere sind durch Ausströmen von Kohlenoxydgas leicht verletzt Die jojia>de«okratisch»n Ardt«»er «essen eine« Ausseher die Schuld an de« Unglücke bei und verlangen dessen Entfernung. Freitag ist der Ausstand aus» gebrochen. Die Arbeiter sind in zwei Parteien geteilt: die soziald»«okcaiischen und die werk«» freundlichen Ärb-iier. Jnsgesautt sind 2700 Arbeiter beschäftig», die meiste« davon Slovenen. An der Ungluck«stät«e und in der Totenkammer spielten sich erschütternde Szenen ad Hunderte von Personen ums'edrn da« Spiial. Den Hinterbliebenen wurde eine erhöhte Pension >.t,>ttz>- Oder-Berg» kowrnissär Salomon au« C>U« ist dort eingetiossen. — Am Freitag um 5 Uhr abends zogen die Arbeiter vor dem DirektionSgebäude auf. Eine Abordnung begab sich zu der behördlichen Kom« Mission um ihr die Wünsch« zu üder«itteln. Da «an d«n Arbeitern daS Versprechen gab. den miß-Uebigen Schichtmeister zu entfernen, wurde der Ausstand beigelegt. Noch in der Nacht u« 10 Uvr wurde «ngesahren. ßrbarmt euch der hungernden Söglein! Jetzt, va die Gefilde mit Schnee bedeck» sind, ist e« den Pö^e ein schwer, hinreichend Futter zu finden. ES ist sehr erfreulich, oaß in Cilli soviel für ui sere kleinen Sänger r.etan wird, aber trotz» de« werden jetzt, da die Kälte andauert, dort und da verhungert« und ersror«ne Vögel gesunden. Es wäre gu«, wenn auch an anderen Orten als im Siad»pa>ke allein Futier «estreut würde. ^a«de»'^eyrerto«fere»j Der k. k. Landes» fchulra» ha» beschlossen, die siebente Landes-Lehrerkonferenz in der ersten Hälfl« deS MonatS August 190b einzuberufen. Al« BeratungSgegen« stand« für di« Tage«ordnung wurden bestin>m»: 1. Di» Erziehung der Jugend zur Ach'ung der Autorität. 2. Die Leseled'«ethode auf phonetischer Grundlage. 3. Di» biologische Methode de« naiur» geschichtlichen Unterrichte«. 4. Ueber die Durch» Mrdalke't de« modernen Z ichenunlerrichle« unter den gegenwärtigen Verhältnissen (Möglichkeit, Lehrgang. Hils««i»»»l). Ueberdie« wird diese Lande« Lehrerkonferenz die Neuwahl de« ständigen Ausschusses vorzunehmen, de« wadlmäßig-n Ternuvorschlag sür die Ernennung eines Mitgliedes uud feines Sielloer»re»»rs i« Lehrer-Disziplinar» fenaie zu «statten und allsällige selbständige An« träge zu erledigen haben. Die Stadt» und Be-zieksschulräte sind angewiesen, die heurigen Be-zrrks-Lehrerkonseren^en au«nah«Sweiie bi» S. Juli z. I. zu« Abschluss» zu drtngen und »indesten« «ine« drr unter Punkt« I und 3 bezeichnete« Ge» g,«stände der Tagesordnung in Borberatung zu «ChMtN. Sentscher Sch»l»erei». I« der Sitzung des «ngeren Av«fchuss«s vo« 18. Jänner 1905 wur« den den G.«e»nde« Vousberg und WeckerSdorf, der Sparkasse in Boit«berg, dem Spar» und Bor» „ptnt'üt W«cht- schußverein Johnsdorf, der Unterbergner Tisch« gesellschaft und dem Geselligkeitsverein in Groß» Seelowitz für gewidmete Beiträae und Spenden, ferner den Ortsgruppen Kreibitzlhal. Oberhohen» elbe. Tetschen. Teplitz und Traulenau und den Frauenortsgruppen Titschen und Teplitz sür ge» wid«ete Erträge von Veranstaltungen und sonsti» gen Zuwendungen der gezte«ende Dank ausgesprochen. Dem Kindergarten in Gotische« wurde ei» ErhaltungSbeitrag und der Schule in Nessel-lhal L'dr«i»tel bewilligt. Dann gelangten Ange-legenheiten des VereinSkmdergartenS in Windisch-Feistritz zur Beratung und Erledigung. Scharfe»««. ES war ein kleines historisches Ereignis, al« bei der Grundsteinlegung der evan» gelischen Kirche in Cilli i« Sommer v. I. ein Stein von der allberühmteu evangelischen Kirche von Cilli in Scharfenau verwendet wurde, der Kirche, di« seinerzeit von den evangelischen Ständen SteiermaikS «rbaut worden war, in eine« Stile, der für die damaligen Zeitoerhältnisse etwa« voll» ständig Neue« bedeutete (Zentralbau). Ist sie ja be» kannilich turch die Gegen»esor«alion und zwar durch Bischos Mattin Brenner in rechtloser Weise in die Luft gesprengt worden. Heule liegen wohl noch kü««erliche Reste diese« einst so stolzen Baues nahe dem Walde von Sachsenseld und Ausgrabun-gen vor einigen Jahren förderten einige interessante Gegenstände zutage, die sich im Cillier Lokal» «useum befinden. Heute sühtt der Besitz dm Namen Goltschenhof und befindet sich in Händen eines Deutschen, der aber, da er allein steht und das Alter seine Rechte bei ihm gellend macht, den Besitz gerne verkaufen möchte. Es wäre hocher« freulich, wenn der Besitz in deutsche und gar evan-gelisch« Hünd« überging». Der Besitz ist mitten in drr höchst er»rägni«rrich«n Hopsengegend be« Sanniales gelegen. Nähere Au«lünf»e erteilt de-reiiwilligst die Schristleitung der »Deutschen Wacht' in Cilli. HUchard Sanneck's neueste« Werk »Rein-Hilde von Urinbor g'. über das wir vor Kurze« berichteten erfreut sich, wie wir erfahren, sowohl in der Kritik, al« auch im Publikum einer äußerst guten Ausnahme. So lesen wir in der „S t e i r. Rundschau' (22. d.) . . . . »Der junge Dichter zeig» daiin sein hervorragende« Er» zählertalen», sowie seine echt künstlerische Au«, arbeitung de« Slvffe«, wobei er in gut gewählten Gängen den Leser vortrefflich zu fesseln versteht«. Die „O b e r stei r. Bolk«,ei»ung' fchreibt: . . . .eine hübsche Novelle in sauberer Ausstattung, die sicherlich viele Leser finden rotrD' ... Die „Steter. Alpenpost* schreibt: „ . — und ist zugleich der Name der Ungebetenen eine« auf Sommerfrische weilenden Dichter«, welcher in dem Schloßfiäulei«, der kunstbegeisterten Reinhilde, seine spätere treue Lebensgefährtin findet. Mehr dürfen wir von dieser sonst recht spannend geschrie-betten Novelle unseren Leserinnen nicht verraten.' — Da Sanneck ein geborener E i l l i e r, dazu der jüngste steirische Autor ist. so dürsten de-sonder« die Bewohner unlerer Siadl an seine« Werke ein lebhafte« Jnter sse finden. Z>ie arme, »erfolgte römische Kirche! Pfarrer ArzenSek tn Weitendem hat, wie un« von glaubwürdiger Seite versichert wird, in letzter Zeit Predigten gegen Luther gehalten, die derart ausregend wirkten, daß unier der Bevölkerung de« Orte« ein» nicht g»ring» Verhetzung Platz gegriffen hu». Weiler« wurden von römischer Seite au« eine Reihe von Broschüren gegen Luther verbreite». Dies« Broschür'N sind von schmutzigster Sorte und sind eine Zusa««enfassung der Artikel, di« seiner» zeit in der „Südsteirtichen Press«' erschienen sind und deren Schreib« Herr Pfarrer May in Cilli seinerzeit wiederholt, doch stet« vergeblich zu einer öffentlichen Au«einand«setzung eingeladen hat. Wir erlaub»» un« nur di» b»sch»>d»n» Anfrage, ob denn der Au«schuß zu« Schutze d'r römischen Kirche, der sich kürzlich in Wien gebildet hat. auch von dielen Verbetzungen und ungesetzlichen Schritten den Justizminister und d»n Ministerpräsidenten unter» richt« ha»? Du arme, verfolgte katho» lisch« Kirche! Kochenegg. (Jahrmarkt.) A« Montag find«» h'«r d« Jahr» und Bi«h«arkt statt. Marßttrg (Trauung.) A« 26. d. sand die V«r«ählung des Herrn Dr. Leo M. N ö t l «it Fräulein Franz, Jentl statt. Marburg. (Wtnzerkurs) An der La«des-Obst- und Weinbauschult i« Marburg findet in der Zeit vo« 6. bis 18. März ein Frühjahrsturs für Wein» uud Obstbau, sowie ein Seite 6 solcher für Winzer statt. Die Zahl der Teil«eh«er am «sten ist mit 40, am letzlen Kurse «i> 20 festgefetzt. Die Bewerber um Teilnahme am Win» zerkurs können nach Maßgabe der ve»fügbare» Mittel Unterstützungen erhalten und müssen selbst dürftige Besitzer, auf dem väterlichen B sitze arbeilende Söhne oder Winzer solcher Besitzer fein. Der Unlerrich» beginn» a« 6. März vor» «ittags 9 Uhr. Anmeldungen sind bis 15. Februar an die Direktion der Landes-Obst» und Weinbau-schule in Marburg zu richten. Marburg. (B e r s ch i e d e n e«.) Z« Sun» sten der deutschen Eiudenlenküche findet a« I. Februar das Südniark-Kränzchen in den un» teren Kasinoräu««» statt. — Der am Sonnlag in dem unleren Kasino-Konzerisaal« abgehaltene erste Fa«ilienabend des Philharmonischen Vereines nah« einen höchst erfreulichen Verlauf. Die Gefangvotträge der Fräulein Fistrawetz und Jauk, die Damenchöre, die Violinvvrträge des Herr» Han« Jäckel, die Gefangvotträge des Herrn X. Waidacher uno die h-iteren Darbietungen der Herren Köhler und V. Mack und endlich die Klaviervvtträge der Herren W. Köhler und Jäckel fanden vielen Beifall. Nach Ab vicklung de« musi» kalifchen Teiles folgt« «in Tanzkränzch-n. — U«b-r Anregung 0«» Gewerbevereines findet ei» Fachkur« für Damenkleider«ach«rinn«n statt, welcher Montag, 30. d., beoinnl und bis II. Februar währt. Da d>« Anmeldung ein« zahlreiche war, fah sich das Gewerbeförderungs» Institut veranlaßt, de« ersten Kurse im Monate Februar noch einen zweiten derartigen Kurs folgen zu lassen. fE in vielversprechendes Talent.) Vor kurze« gastierte an unsere« Stadttheater Fräulein Ella Doppelmaier in dem Birch-Pfetsser'ichen Schauspiele „Die Waise von Loivood" als Jane Etjr» mit goßem E?folge. Sie trat hi«r bereit« einigemal« in Gesellschaft der Frau Ellq Stärk auf. Man muß dir jung«« Dame zugestehen, daß sie ihr Beste» tat, um nebe» einer fo gewandte« Jnterpretin klassischer Frauen» rollen ehrtnhast zu be'tehen. Al« Jane Eyre aber hatte Frl. Dopprlmater die auf Prooinzideaiern besonder« nicht immer leichte Last de« Gastieren« allein zu »ragen und sie tat da« in einer Weise, die «ich» bloß eine treffliche Schule erkennen ließ, sondern auch ein ganz hervorragende« Talent sür solche und ähnliche Rollen. 7etta». (Der Mu s e a l v e r ei n) hielt am 23. d. unter dem Vorsitze de« Obmannes Herrn Dr. v. Plachki seine Hauptversammlung ab. Der Vorsitzende dankte den Gönnern des Vereine«, in«besond«e dem steiermärkischen Landes» au«jchusse, der Stadlgemeinde und dem Vorschuß-Vereine von Pettau und Herrn Juristen B. Skra-bar für ferne archäologi'che Tätigkeit. Den Kassebericht erstattete Säckelwart Herr A. Lchröpffl. Den Einnahmen von 2064 X 42 h stehen Ausgaben von 1240 K 12 h gegenüber. Der Rest wird für größere Grabungen verwendet werden. Ueber Aniraa der H«ren RechnunuS-prüfern Gemeindera» Josef »ollenz und Josef FelSner wird dem Kassier daS Adsolutorturn uud der Dank ausgesprochen. Herr F.lSner be» richt«« über die Neuordnung deS Museums. Diese sei notwendig geworden, da die Periode 1903/04 eine große Ausbeute an Funden und N ueiwer» düngen ergeben habe. Für die Abteilung .Prtiauer Zunftwesen" wurde ein besonderer Raum bestimmt. Für da« Bibliotdekzimmer fei ein KustoS nötig, um die Ordnung zu «halten. Im Annkensaale wurde ein neuer Tisch m» den neuen Ausgrabungen ausgestellt. Die Medaillen» und Jnfiegel» kästen wurde« neu geordnet u. s. w. Ueber Anirag de« Schriftführer« Herrn Anton Slering wird der Au«schuß eine Besichtigung de« Museums vornehmen und hiezu auch den Gemeinderat und alle unterstützende Mitglieder einladen. Herr Gfpatl wünscht zur Hebung der Besucherzahl, bi« Heuer nur 275 betrug ans dem Bahnhöfe Plakate «it Ansichten der einzelnen Museums» räume anbringen zu lassen. Ueber die archäologt-schen Fund» berichtet Herr Jurist V. 6 k r a b a x. Unter diesen sei besonders eine Silbermünze ans dem 3. Jahrhundert v. Ehr. zu erwähne«, eine seltene Tetra-Drachme. Es fei hiernit klar, daß auch andere griechisch« Antiken, die hier ««funden worden sind, echt sein «üssen, so ». B. ein «assro goldener Gürtel «it griechischer Inschrift i« Gewicht« von 850 Gra««. Die Akad««t«n Wiens und Berlin« dezwetselten seine Echtheit; jetzt ist dieses kostbare Stück in England. Bei« Kaserne- Seite 6 9ft W«cht- ?iunmer 9 bau« wurde ein« schöne Goldmünze Vespastan« p fuoben; sie ist im ««sitze de« Grasen H»rb»r. fttin Dort würd» auch »in« Sieinmauer von 7 Meier Länge und 1 Meter Höbe ausg»d»ck«, wahischeinlich ein Teil des römischen B»s»sti-gung«w»rke«. Weiter fand man 120 Münzen und Brovzen. Man land auch die Siraße, von P«lo» vium nach Flam solteoce führend, wie auch den Straßenzug. der nach Sadaria geführt haben dürfte. Herr Skrabar macht bei dieser Gelkgen heil auf die wertvolle Arbeit de« Herrn Dr. F. Pifchinger in Graz aufmerksam »Die Lage der Siadt Pettau'. Ja drr Festlchrift ju Ehren deS Herrn Hofratet Bormann wird auch da« berühmte Tonmodell, ein Medaillon mit Triumph bogen samt Inschrift, besprochen werden. Dem Herrn Skrabar wird unter Heil Rufen die Anerkennung für sein rast ose« und »rsolg.,»klönl,« Bemühen zuteil. Herr Feltner beantragt, über die einzelnen selten«» Objekte wiss»nschasilich« Be» richte abfassen zu lassen. Die Herren Skrabar und G s p a l t I sprachen dagegen, daß Objekte de« Museum« für nicht wissenschaftliche Zwecke herau«. gegeben werden. Schließlich finde noch Erwähnung, daß der Verein die«mal den höchsten Stund von 81 Mitgliedern aufweist. SU»«. (Die windische Geheim, d rucker ei.) D^r windische G»heimdruck»r Anion Umet würd' bereit« roepen unerlaubten Halten« einer Winkelpress» zu 50 X und zum Vasall» der Presse oeurieilt. Er wird sich ader auch noch wegen unbefugter Au«übung ter Buchdrucker« und wkgen Steuerhinterziehung zu oeramworlen haben. Während der Verhandlung leistete sich Umet einen Kraftau«druck gepen Herrn Seketär Schallon; er wurde dafür eigens mit 40 K destrait. Steinbrück. (Schüyenklub.) Da« Tanz, tränzchen de« Schützenklud« findet am 11. Februar in der Bahnwinschast statt. Die Musik besorgt di» Kapelle de« 27. Jnst.»Reg». Kostüm» sind s»hr erwünsch». M-ltnistew. (V e r p s l e g « st a , i o n) Im Jahr» 1904 wurde die Ve>pfleg«staiion von 926 Person,n besucht. Die Verpfl gtkoft»n belie'en sich a»I X 444 78. di, Kosten der Lokal, und Wäich?. erinignng aus K 34 48. St. Heorge» a. d. Südbay» (Hunde. w»t.) Hier ist ei» ä und an rer Wut erkrankt und dann verendet. E« wurde d'her im Sinne de« K 35 de« allgemeinen Tierseuch ngesktz.« im ganzen Bereich» der Gemeinde St. Georgen a. d. Süftdohn di« Hu»d»konium^z bi« aus Weiter»« angeordnet. Mi»btsch-A«illrih. (Brand.) Am II. d. um 10 Uhr vormittags brach bei den Bäckerei- und Gast-wirtscha lSbesitzern Berghau« in OberpulSgau Feuer aus, welches da« WohnhauS samt Wirtschaftsgebäuden bis auf die Mauern einäscherte. Dabei ginge» sämt» liche Fährnisse, Holzvorrat, «leider, Einrichiu.igSstücke, Mehl und Getreidevorrat und andere Lebensmittel zugrunde. Gerettet wurde nur durch die auf dem Brandplatzt erschienene Feuerwehr von UnterpulSgau daS Bieh, der Weinvorrat im Keller und die in dcr Backstube befindlichen Gegenstände. Die Ehelrut» B»rghau« find bri zwei AfsekuranzgtseUlchaslen mit Gedäuden und Fährnissen auf 13.000 K versichert; sie erleiden jedoch einen bedeutend höheren Schaden. Eine Stunde vor dem AuSbruche deS BrandeS hat der Kaminfeger die Rauchfänge ausgebrannt und daS Feuer kam auf dem Dachboden, aus welche Weise daS ist unbekannt, zum »uSbruche. ZSi»dt>chgraz. (V o r » e t t u n g.) Im Hotel „Lobe* veranstaltn«» am 24. d. mehrere diesig« Mustkt'äft« »in» Vol stellung. Den Beg» n mach,» di« Posse »Der Eiseriüchitge«. in welcher sich Frl. Emilie Techt, Frau Dr. Knapitsch und die Herren Max Dobaj und Stephan M a n d e l-b u r » e r durch floue« Spiel herooriaien. Die Darbietungen der Herren Dr. K » a p i t f ch (Klavier), Fr. ffl a l 0 h a n « (1. Violine), M. Dobaj (2. Violine) und M. Mandeldurger (C'llo) gehö ten der klassiichen Musik an. lte de« HauSor«s» Beran- staltung hatt» in j»d»r Hinsicht groß»n Erfolg. Dem au« dem Au«schusse aewählten »nd ve,stärk ten Komitee gereicht der Abend zur größten Ehre; durch den Eisolg sind die große Mühe und der Zeitaufwand, die dem Unt»rn»hm»« von Seite des O '»mann»« H»rrn Han« Hofbaut r. der Herren Tischler. Schuster, Findenig g, P i r ch, Koll«nz. Wen zig. Kreinigg und Totter sowie der übrigen Komueemiiglieder gewidmet wurden, reichlich belohn«. Die von den Herren Schuster, Pirch, Kollenz. Potpetfchan und Kreinigg besorgte, reizende Au«schmückung der Räumlich keilen bot einen freundlichen Radmen sür da« bunt» Treiben, da« w»i«hin»in in di» Morgenstund» währt». Der B'such war ein vortrefflicher. Die »»«gezeichnete Mareiner Kapille spielte fl,ißig. In d»n Zwischenpausen sang der in humoristischer Be ziehung unverwüstliche Herr Binzenz Schuster einige Scherzlied» r, di» stürmische Heiterkeit ent-sesselten. Die Klavierbepleiiung hiezu besorg!« Herr Oberlehrer Weixler. W«hrhaupimann He>r Anion Tischler gedachte in einer warmen Ansprache de« Gründer« der Feuerwehr in Weiten stein, de« allverehrien Bürgermeister« Herrn Dr. Lautner, und bedauerte lebhaft dessen Abwesen heil; er dankie den Anwes »den, in«be>ondere den Wöllaner Kameraden, leider den einzigen D»r tritern au«wäriiger Feuerwehren, für ihr Erschä nen. D n Veikauf d»r N-mwrn sür den Glück« basen delorgien in liebenewüi diger Weise die Fräu lein Rest Pirch, Mitzi T e p p «i. Mitzi, Paula und Lovise Tischler. Nach 12 Uhr begann Her Han« H o f b a u e r mit der Verteilung der eingelaufenen 106 Eiück Beste Vi«l» derselben hauen wacker» Ei i»r gespendet. Dürfte auch der Reinertrag der viel»» 5pesen wegen für die Verein« fass' nicht groß s»ir», so hat d»r Verein sein» Auf gab» irotzdem »riüll«, >»dm »r seinen Mitgliedern und Freunden einen genußreichen Abenr' bot. wa« auch von S'ite der Teilnehmer allgemein anerkann« würd». Di» vtrabitichien Speisen und Getränke waren vo, züglich und fanden allgemeine« Lad. —x— Mieymtrkt« im Aebr«ar. 1. F»b : Gairach, Bez Elli; 3 Fed.: Si. Jukob, Trifail, B z. E'lli; 6. F«b : Doberna, Bez. Eilli; Stadt Cilli; S«. Peier bei Königsberg, Bez. Rann; 9. Gonobitz; Saaor, Bez. Li'ai; 10. Feb.: St. Georgen o. d. Sübb.; 13. Feb.: Möitnig. B z. Sikin; 14. F»b.: P.ni. 1, Gachlenftld. Bez. Eilli; »rapina.Töplitz Koanen; 16. F»b.: Faulsch, Bez. Rann; 20. Fb.: Fraßlau, Bez. Elli; Ober tucheim Bez ©itm; 22. F»b.: Tüchern. Bez. Eilli; St. Phil pp>, Bez. Ra»n; 24. Fed.: Tvsser, Bez. E'Ui; Hl. Geist, Bez. Goncbitz; Moräuisch, B»z S ein; Windisch-Feistritz, Bez. Marburg; 25. Feb.: Bro» b-t Rohnsch. Kroatien; 27. Feb Pöltschach, Bez. Marburg. Hingesendet. Der unterzeichn.te Ori«schulrat fühlt sich ver. pflichie«, auf diesem Wege allen Person»», die durch Zuwendu g von Geldmitteln die An-schassung vo» warmen Kleidern sür arme Kinder e> möglich» haben den wärmsten Dank zum Au«-drucke zu bringen. Der Ort«schulrai Hrastnigg d»r Obmann: Aritz Aarger. ausgeführt« Landkarte für d»n d«r .Bibliothek» einzuverleibenden Hanbatla« und schön» Text.Illu-strationen ergänzen glücklich den Lernstoff. Weg«» ihre« hohen und bleibenden Werte« für jedermann sollte die Bibliothek in jedem Hause, in jeder des« seren Familie zu finden sein. Schrifttum. ZtibNotye» de» allgemeine» »nd prattische» Missen» Zum Liuviu», iiiio Selvsiun miai in d>n ha, piiächlia sten W'sstnezwel^ en und Sprachen für »austkute G werditreidinde, Beamte usw. In Verb »Sun« mi bervorrag'»«^» Fachmännern her-au«a», «n»n Von Emanuel Müller-Ba en. (Ericheint in 75 L ^ti ung n z» je 60 Pf. b„m Deutschen Vo lag« Hai. 8 B»>>g A Komp., Berlin W. 57.) Von diesem h»rvorrageno»n Werke, wie kein andere« dazu berufen, die Wissenichafien im besten ^inne de« Wort»« ovlk«'ttmlich zu mact.«n und so in di« weit st'N Erdichten hineinzutragen, sino soeben H»f« 29 di« 31 erschi»»«», ivelx« di« sranzösisch» Spraa.«. die Gadet«dergklsche Sienoarapht», die Koniorw'ssenschasi, dir »ngliiche Sprache sowi« di« Arithmeiik „' schließlich Aigevia behandeln und di», wa« kla en präziien Siil, in j «>er Hinsicht üoer-sichiliche Einieilu'-g de« Lernstoff,« uno allgemein verständliche Daist llung«we»e anbetiiffi, sich ihr.n Vorgängern würdiu an die Sene tl»ll»-. Jede der genannten Lieferungen enthüll außerdem «in« gut Tagesntlligkeitkll. S«tigfprech»ag zweier Ai»i.,i»«e». Wie die »Agenzia Zialrana' meldet, wird fetten« der Ritenkongregation die Wiederaufnadme deß Kans» ntsotion«proz»ssk« der Prinzessin Marie Christine ron S voyen, Gemahlin F»rdinand« II., König beeeer Sizilien, und der Prinzessin Klothild« vo» Bourdon, Königin-Witwe von Sardinien, vorbe» reitet. &n "glcvotverattentat. In Monza bei Mai-land wurde gegen einen Bkzirt«richl»r ein Rtooloer» attentat verüvt. Der Täter wurde verhaltet. Ma» vermutet anarchistische Umtriebe. $i»e französtsche Ao»»e al, J>i,bi». I« Mai de« verflossenen Jahr«« wurden dem Gut«-desitzer in SirzeliSka, Mi ci«lau« ZielinSki, Bril. lauten im Wert« von 5000 K gestohlen. Die Erhebungen de« Polizeiagenien blieben ergebnislos, trotzdem sämtlich» Ditnerfchaft üd»rwacht wurde. Ditsl-r Tag» v»rfi»l nun d»r Agent aus den Ge« danken, od nicht etwa die französisch» drrißigjährige Bonn» au« Lure, Marie Lomdola?, die Diebin fei. Er begab sich nach Strzeli«ka und unternahm ein« unverhofft« Nachschau, die «in glänzende« Ergtbai» »rwie«. Im Koffer der Lombola? befanden sich nicht nur olle gestohlenen Kostbarkeiten, sondern auch viele bi«her nicht vermißte Spitzen und andere Toil»ti»ngeg»»ständ» d»r Frau Zi»lin«ka. Die Di»bin, welch» ihre Tal gestand, wurde dem Polt-ztiarreste in Lemberg überstellt. Scheintod. In Accrington in ter Grasschaft Lancaster war «ine junge Frau gestorben. Ma» bahr«» di» Leiche in einem kalten Zimmer auf. AlS der Sargmacher maßnehmen kam, bemerkt« er. daß ein Augenlid noch zuckt«. Er machte Wie-derbeledung«o«rsuche und bald g«lang »«, si« zu» L«b»n zu erwecken. Sie dürfte von ihrer Krankheit bald genesen. per dentsche Kronprinz bei antisemitische» Studenten. E« erregt nachhaltige« Aufsehen, daft K.onprinz Wilhelm an einem Kommers de« a»ti-semitischen Vereine« deutscher Studenien teilgenom-men und dort eine Red« geholten hat. An d«« Kommer« nadrnrn au i di» antisemitisch»» Adg»> ocdn«i»n Siöcker, Lieberrnann v. Sonnenberg, Pfarrer Krösell und Brühn, sowie einige bekannte anlisernitisch» Agitator»» bei. Der Kronprinz, der in Begleitung seine« ältesten Bruder« erschien«» war, dankt» aus »in, v»grüßung«ansprach» de« Vorsitzenden mit eiu»r Red», in der er dem Verei» deuischer Siudenlen für seine Einladung dankte unl> dess.n Bestrebungen reichen Erfolg wünscht». D«r Kronprinz dkgrüßi« d«n Abg. S»öck»r überau« h»rz. lich, schüttelte ihm die Hand und ließ sich auch de» Ada. L»«b«rmann v. Sonnenberg vorstellen. Die Festrede hielt Kand. Tdeol. Lorenzen, d»r vrrsicherte» daß der Verein deutscher Studenten in der Be-kämpsung der Juden nicht nachlassen werde. Der K oi Prinz klatschte nach der R»de ledhaft Beifall. Heil ivm l $i» Stückchen ,^Kirche»geschichte". H,rr Josef S a r t c, der oerzeitig« römische Bischof P>u» X, hat eine kleine Korrektur der bi«herige» osfi Pickel die Höhle zu uniersuchen. Lm Grunde derselben fand er zu feiner Verwunderung goldene Krlche und Monstranzen in großer Anzahl. Dieselbe? waren wahrscheinlich in Kriest«zeiten vergraben und dann vergasen worden. Man schätzt den Wert de« Funde« aus 400 000 Franken. Professor Kuumctiffe, einer der hervorragend» sten Aerzie m London, der durch di« Anwendung drr modernen Therapie zu einem Weltruf empor-gestiegen ist. hatte an 150 Patienlen, die bei ihm gegen Rheuma und Gicht Hilfe suchten, konstant«, daß auch bei den schweiften Erkrankungen in Gichi und Rheuma die auch bei un« äußerst wohlbekannte Zolian-Salbe die besten Erfolge hervorgerufen habe. Diesem Umstand ist e« zuzuschreiben, daß heuizu-tag« alle an dieser unangenehmem Krankheit Lei» denden nur durch di« Anwendung der Zoltan-Salbe kuriert werden. Diese Salbe ist in allen größeren Apoibeken erdältlich. kostet per Flasche 2 K und wird direkt vom Erzeuger. Apotheker Zolton, Budapest. versendet. gi» verbreitetes Kausmittel. Die steigende Nachfrage nach »Moll'S Franzbranntwein » nd Salj" beweist die erfolgreich« Verwendbarkeit diese«, namentlich al« schmerzstillende Einreibung best-bekannten antirheumatischin Mittel«. In Flaschen zu K 1 90. Täglicher Versand gegen Post-Rachnahme durch Apotheker A. M o l l, k. u. k. Hoflieferant, Wien, Tuch« lauben 9. In den Depot« der Provinz verlange man ausdrücklich Moll'« Präparat mit dessen Schutzmarke und Unterschrift. 4 sr Echutzmarte: „Anker" > "VI Llnlmens. Capslcl comp, Pain-Expeller ist v»rzüglichfte schwer,fti«r«d« «Ha> rrUnuiß oagemein aarrfannt; zum Preise von 80 h., (.1.40il 2#. vorrätig in allen «polheken. Beim Einkauf diese« überall beliebten Hau«-mittels nehme man nur Originalflaschen in Schachteln mit unsrer Schutzmarke „Stafer" au< Richters Apotheke an. dann ist man sicher, da« Originalerzeugni» erhalten zu haben. Richter« Apotheke z«m „Golde»«, Löwen" w Prag Elisabethstraß« Nr. 5 neu. _ versand täglich. Ä (,Glorio" — Einlaß — Mass«) ist !b«-sonders geeignet zum Neueinlassen harter Fußbidni, da diese? Einlaßmittel außerordentlich billig ist und die Anwendung desselben wenig Mühe verursacht Dosen ä 35 kr. und 65 kr. sind bei Gustav Stiger und bei Hlictor Wogg in Cilli erhältlich. 4 1 COGNAC MEDICINAL ,#\ gäranurj^chtes*". 82 WEINDESTILL'AT^ V DESTIILERIE-CAMIS & STOCK TRIEST - BARCOLA in jedem besseren Geschäfte erhältlich. Tavisende XDa,n.lr- »et reifern au« aller W«ll «•mhilt da« aufklarend« «ad belehrend» Euch al» feindlicher Ratgeber Iber Apotheker A. Thlrrry'i fUt»»in and CentifolienKAlbe ala na#r-aettbare Mittel. Frankoiatendanf die«»« BBehleini aach Erhalt tob S& b rklafer von Bachab« muBfea meiner allein echten Priparat« bUta mir namhaft zu aoachon behaf« eirafgerlehi-lldjar Versulgunf. I0o?4 ICH DIEN „Le Delice" Zigarettenpapier - Zigarettenhülsen —— Ueberall erhSltlich. —— General-Depot: WIES, l., i'redigereasse Nr. 5. Wer lieb« ein zartes. reine» Gewicht ohne SumiiHTsprofMeii, eine weiche jee-schmeidig»« Haut anil einen rosigen Teint? 9247 Der wasche sieh tätlich mit der bekannten mediriniachen Bergmann's Lilienmilchseife (Schatzmarke: 2 Bergmlinner.) tou Bergmann & Co. Dresden und Tetscheu a E. Vorrätig a Stack 80 b Apoth, M. Rauscher, > n 0. Schwärzt & Co., | In Drogerie J. Fiedler. Cllll. GulanU-siesch. Fr. Karbentz, I Bergmann's amerikanischer Shampooing-Bay-Rum (Schutzmarke: 2 BergmKnner) 9247 von Bergmann & Co Dresden und Tetsehen a. E wunderbar erfrischendes und liaar-Ftärkendes uud daher beliebteste« Kopfwasser der Gegenwart, sowie bestes Mittel Regen Schoppen. Vorritte in Flaschen ä K 2 — bei: Friseur Alfred Winkler, Cilli. Husten Wer daran leidet, gebrauche die alleinbewährten lindernden und wohlschmeckenden Kaiser's 1£KM1 Brust- Caramellen 017Ist not. beglaubigt« Zeng-LI Tu niste beweisen den sicheren Erfolg bei floaten, Heiserkeit, Katarrh und Verschleimung. Paket 20 und 40 Heller. Nur echt mit der Schutzmarke „Drei Tannen". Niederlage bei Schwärzt & Co.. Apoth .zur Mariahill* .Cilli. M. Ran acher .Adler-Apotheke* in Cilli. Karl Hermann, Markt Tüff.-r Patente Moster-u. Markenschutz erwirkt Patent-Anwalt Ing . J. Fischer, Wien I, 'Maiimilianstrasse Kr. 5. Seit 1877 im Patentfacbe titig. 9061 Rheumatismus- nnti SiAt.flronrti teilt »»cmg-IIIich mit. wa» ikttr lieben Kiatict nach j»l,nl-it,en oräilidKn @4nKttfn fsfsrt finberung utii »ach furjrr Zeit v»llständij>t dt-ichl«. Marie Gninaner Muncht», Pilgersheimeiftr. MJ. IIEKBAB2VYS Unterphosphorigsaarer Kalk-Eilen-Sirup. Dieser tor SS Jahren eingeführte, Ton vielen Aerzten bestens begutachtete nnd empfohlene Brnstsirup wirkt schleimlösend and hustenstillend. Durch den Gehalt an Bittermitteln wirkt er anregerd auf den Appetit und die Verdauung, und somit befördernd ans die Ernährung Das tnr die Bliitbitdung so wichtige Eisen ist in diesem Sirup in leicht nanimilierbarer Form enthalten; auch ist er durch seinen Gehalt an lO'lichrn Phoüphor-Kalk-Salzeii bei ecbw&cblichen Kindern besonders für die Knochenbiidung sehr nützlich. Preis 1 Flasche 2 K 50 h, per Post 40 h mehr für Packung. Warniinnl W'r warMl'n Tor '^0 Bnt>r gleichem Vsal llllliy . („lef ähnlichem Namen aufgetauchten jedoch bezüglich Ihrer Zusammensetzung und Wirkung von unserem Origiaal-Präparate ganz verschiedenen Nachahmungen unsere* seit 35 J,ihren bestehenden llnterphosphoiigsnuren Kalk-Eisen-Sirups, bitten deshalb, stet- ausdrücklich „Uer-babnys Kalk-Eisen-Sirup" zu verlangen und darauf zn at-hten. dnss die nebenstehende, behördlich protokollierte Schutzmarke sich auf jeder Flasche befinde. Alleinige Erzeugung und HauptversanHstelle: Dr. Hellemanns Apotheke „zur Barmherzigkeit", Wien VII/, Kaiserstrasse 73-75. I)e|idls bei den Herren Apothekern: in Cllll: Tl. Hauiehrr. O. Dfhwarzl & Co., Ilenlseh-Untlsberf: 0. Daghoser. Feld-bach: J. König tonnlillr: J. Pospischll Erben. Ciras: Apotheke der Barmherzigen Rrfider,»B. Fleisiher, F. Frantze, J. Strohschneider, Hlndhergi 0. Koschel. Iialliaeh : M. Mardetsehliger, J. Majr, G. Piecoli. U. v. Trnk6czy. I.lezric G. Grsifkwang. .Tlarltiaric: V. Kuban W. Kctcig Erben, F. Prull, K. Taborsky. Nureek : E. Ueicho. Pellau: J. Behrbalk, H Molitor. Ilad-kersburg M. Lcyrer. Kann« H. Schniderschitsch. IVIndlnrli -f'elsirllz: Fr. Pctiolt. Uindlsehfraz: K. Rebul. ll' .lfibert;: A. Huth, S95V UUV) ICtlWMHV "'OS" %*u**xxxnnx**%**xux*u**u*Ku****u**K*n*x Herren! Brwlhrt« Behandlung bei verzeitiger hrasdnick! Man verlange Prospekte. Herr W. in Th. schreibt mir am 2. Sept. 1902: .Meinen baulichsten Dank für die erfolgt eiche Behandlung". E. Herrmann, Apotheker, Berlin N O, Neue Königstrasse 7a. 9900 Mlpiti'ftxt. IPn Dieser FMMchliiffttkutttlOff enthält: Hochinteressante Neuheiten in Cotillon-Touren, Cotillon-Orden, Larven, Nasen, komischen Kopfbedeckungen, komischen Musikinstrumenten (ßigotphones), Abzeichen, Co-riandolt, Luftschlangen, Dekorations-Gegenständen Jux- und Krtierzttrtlkel. Cotiiionhaus Heinrich Kertöa, Wien, L, Fleischmarkt 18—16o ! ! ! Auf TrllEnhlunc Uhren an Jedermann. ! ! ! »owie Pretiosen in Gold nnd Silber versendet gegen Monatsraten von 3 K aufwärts das 10300 Uhren-Vereaaifhans Mendl In Wien IX./I, Porzellangasse 25. Preisliste gegeu Ketounnarke. Die Landwirtschafts- und Weinbau-Maschinenfabrik Josef Dangl, Gleisdorf empfiehlt neneste verbesserte Göpeln, Dreschmaschinen Futterschneidmnschlnen, Schrotmühlen. Rnbensrhneider, Maisrebler, Trienrn, Jauchepnmpen Mooseggen, Pfcrd«-hcurt'cbcn, lleuwenden, nenote Gleledorfer Obstmiihlen mit Steiuwalzen und verzinnten Vorbrechern, Obst- und Weln-preaaen mit Original-Oberdruck Differential-Hebelpresswerkm Patent „Dnchsclier", (liefern grösste« Sanergefmis) such extra Preaxplndeln int solchem Druckwerke, welche« allein nur bei mir erhältlich F.ngl. Gusstahlmesser. Reservcteile. Maschinen ver kauf auch ans Zeit and Garantie. Prelsconrante gratis nnd franko. lienzin-Motore. 1010 Meßmer° w< das tägliche frühstück feinster Kreise, ist bei größter Billigkeit ei» boher Genuß. Die derühmien Mischungen nach englischer und russischer Art sind von ollen Kennern bevorzugt. Probepakete ^ 100 g von K t — bis K 2 — bei Franz Zangger und Gustav Stirer. 9973-1 ZTrisclxen Speck W Schweinefleisch •MK |Sp< Z Wohulterii und Nohiiiken ohne Haut 2 Netzbraten, ferner steir. Hausselchwürste Z versendet zu billigsten Tagespreisen jeden Freitag # Junes Ratiluiir, Fettau W Exportgeschäft für Eier, Obst, siemüse, Geflügel, echten Slivowitz, als i r mit Maschinenbetrieb : atelxiaclie "W eine etc. 10H14 ustein' (früher F.lldwbrth-eillrn srnmuili, welche »eit Jaureu bewährt nnd ▼ob hervorragennsn Aerzten ais leicht abführendes, lösendes Mittel empfohlen werden, «tören nicht die Verdauung. sind vollkommen unschädlich. Der verzuckerten Form wegen werden diese Pillen selbst von Kindern gern genommen. Eine Schachtel. 16 Pillen enthaltend, kostet 80 h, eine Rolle, die 8 Schachteln, demnach 120 Pillen enthält, kostet nnr 2 K ö. W, Bei Yoreinsendu g des Retrage« Ton K 2 46 erfolgt Frai>kniu»endung einer Rolle. Man TTor 1 a n rra .FdiUpp Neniteia'«*4 abfahrende Pillen", luctll V DJ lall^ t) Xar echt, wenn jede Schachtel ans der fttckseite mit unterer gesetzlich protokollierten Schutzmarke „Heil. Leopold" in rotsebwarzem Druck verseben ist. Unsere registrierten Schachteln, Anweisungen nnd Emballagen missen die Unterschrift , Philipp Neustein, Apotheker" enthalten. Philipp Neunteln'« ssss Apotheke zum „Heiligen Leopold", Wien, L Plankengasse 6. In Cll II: M, Bnuaohor, jYscrrfin Urschko 4^^ PTT T T 3 ««M IM Ra'ha.n'ga,ne 17 ^ ^ ^ übernimmt alle Arten Bantan von den kleinsten bis zu den irrGssten sowie Gewölb- Ein richtn ngen und Portal«. Anfertigung von Fonatern, Tflran, Parkett- und Etohenbrettlböden. Vertr°ter dar berühmten Parkettenfabrik von Salcano bei 6örz. VERO0BTE Alle Arten Parkett- nnd Brettelmnster stehen bei mir auf Lager. Kerner liefere ich för sämtliche Bauten fertige beschlagene Fenster nnd TBren nachdem ich einzig und allein hier zum Anschlagen berechtigt bin und speziell für Anschlagen da» Gewerbe habe. Fertij« Doppel- ini Kreaztürei and verschiedeie Feister fÄuür Fensterrolenux Brettel und gewebte. Grosse Möbel-Niederlage altdeutsche Schlafzimmer Garnituren au« Nasaholi, für Männliche Ausstattungen alle Gattungen politierte und matte Möbel. Fftr Spelze- Salon und Schlaf'immer tapeziert« Garnituren Ferner Matratzen, Eias&tzs und grosse Divans Sämtliche taps, erte Mübe» werden naen Mass und jeder Zeichnung billig und schnellsten, ausgeführt. Grosse Niederlage von fertigen Särgen >eu««t« r An fdhrung, gekehlt feinster Fa$on. kein Unterschied von Motallsärge n l'nilfcfffirify Pulver. Nur PCht, w*"1" ^ 8oa»ohi«l anj }€•!«■ Palv«r A. Moli"» --SrhatHMrkc and Unterschrift tri«t. IloU'a Setdlltz-Pulver sind fflr Mi en leidende ein unübertreffliches Mittel, von den Magen kräftigender und die Verdauungsthätigkeit steigernder Wirkung und als milde auflesende* Kittel bei Stuhlverstopfang allen drastischen Purgativs, Pillen. RitUrw&srern etc. vurtnzieheo. Preis der Original-Schachtel K 2.— 9062 SdT Falslflcat» wardea g«x&c2vtU.e2a. -o-ox*oig-t. -W» Moll-5 Franzb jantweiHu.Salz" Nur echt, wenn Jed" lsl*»che A- Holl's Bchutamarfc« Irlift ui| nlt der Blelntomh« ' -A. MOLL* verschlossen Ist. Moll'a Franzbranntwein nnd Salz ist ein namentlich als schmert- ■ tillende Einreibung bei Glicderreissen und den andern Folgen von Erkältungen bestbekaiintes Volksmittel von Muskel- und Nerven kräftigender Wirkung. Preia der plombirten Original-Flasche K 1.9«. Haaptvertaodt durch Apotheker A MOLL, k. a. k. Hoflieferant, Wien, Tueblaobea. In den Depotsi der Provlns verlange man •usdrfle>1ioh A. MOLL. S Priparme, Depots: En Aug. Bö heim, HoUitsch-Suuerbrunn. Had. To mul, Reifnigg. Hin gutes, altes Kausmittet daS in keiner Familie schien barf, ist da» ollbetonnte, sich immer demährenbe igru 11 Keß'sche Hucatyptus qaranliert reine», feit IS .»obren direkt von Australien bezogenes Naturprodukt. In Teutschland und Lesterret ch-Ung»t» gese^Iich geichüsl Der billige Preis von E i w per Oriqinal Fiaiche, w«l cde sedr lang reicht, ermöglicht die Anschaffung Zederatann zur Wiederertaigunz »er v esuildvei» und virdeugaiig „egea Sr,athrit. Ueber J500 tob- und Dankschreiben sind mir von Geheilten, di« an Gliederreißen. Riickei-, vrnft-, SelSschmerzea, HexenschuS. Atem-ot, Cchnnpse», .«ovsschmerzey, Ertrankoszei der iinern, edle» Orgi«. al» Wunden, Hauitrantdeiteu u. litten, nnorrlangt zugegangen. Niemand tollte versäume», sich da? hochwichtige Buch, in w«lchem die Eucalyptu«-Präparate genau beschrieben sind und wie deren vielfältig«, erfolgreiche Anwendung bei obengenannten Krantdeiten stattfindet, kommen ju lassen. Im Interesse aller Leiden-den sende ich daS Buch aberall bin ganz u«s»>st und habe dattn zur Ueberzeugung eine Mea>e Zeugnisie von Gthrikte« zum Abdruck bringen lasse». MM" Man achte genau aus di» Schusmarte. "W> Klingcntha! i. Sa. JKru»t Hess 0194 S»t«litzt«».J»»»neirr. Tepüli: Graz: Apotheke zum schwarzen Bären, Heinrich Spuruy. Mär-bürg a. Dr»»: Apotheke zum Mohren, Ed. TaborSky. Nummer 9 .Deuts-t»/ Macht" Seite 9 Kugs M«sf» Schatten. Der Kaiser verlieh dem Eluligarter RtchiSanwall« Hugo Faißl sür dessen Verdienst« um den österreichisch?« Zondichter Hugo Wolf und die Verbreitung dessen Werke bat Offizier.kreuz de« Franz Josef-Orden«. Kin Aiebesvrief » »en ?apk. Der win-difche Kaplan von Et. Magoalena (Kärnten) muß sonderbare Vorstellungen vom Religlon«unterrichte, den er in der dortigen Mädchen.Volksschule «teilt, besitzen. Vor einigen Tagen diktierte er den Mäd. chen in der Religion«stunde folgenden Brief: „An unserm großen Vater, den großen Häuptling (!) de« Gebet»«, welcher in dem h.iligen Dorfe (I), Rom genannt, wohnt. — Seit langst Zeit wollien wir schon an Dich schreiben, aber wie sollte unser Brie> Dich erreichen? Wir wünschen. Dir zusagen, daß wir Dich lieben. Wie könnten wir I sum Jesum lieben und Dich verachten? Gewiß, wir lieben Dich! Deine Trauer ist auch unsere Trauer. Könnten wir doch näher bei Dir sein! Wir sind arm. Hätten wir Geld, wir würden e« Dir f«n» den. (Natürlich, sonst nicht« «ehr! Der Papst ge-bietet über ein, schwere Anzahl von Millionen allem in der Bank von England z Sein Riesenpalai« sin» be« nicht seinesgleichen auf der ganzen Erd«. An«, d. Schriftl.) Statt dessen aber senden wir Dir unsere Herzen. Wir gehen nun wieder in .unsere Jagdgründe (!!). Wir tragen Dein Bildni« bei un«, welche« un« der Priester gegeben. In unser» Herzen ist Drin Andenken eingeschrieben. Wir haben nicht« weiter «ehr zu sagen. Segne un«, wir liegen olle aus unseren Knieen. Unser letzter Ruf ist: «Wir lieben Dich'l' — Dieser vom Magda-lena-Kaplan diktierte Echreibebrief an den Papst, der i» die Echulheste eingetragen werden mußt«, siebt einer Wiedergab« au« einem — Li«be«brief-Htller gar nicht unähnlich. Ob derartige U»bungen für junge Schulmädchen besonder« geeignet find, bezweifeln wir wohl «it Recht. Braut-Seide »»» »rc*i. W« « 11» p. Wct I, «an ffarfc«». rttnn!» uns ■choa versollt in« - - . H»»s «rlirfdt. Mnche M»S«,»iiSi»»dI un 8*I«M-F»lirlln, Hrnnebert, Z rieh. Q/errava//oi China-Wein«»Cisett. Kräftlgungaml t tei Nlr Schwächliche, Blutarme and RekonTaleer «OS IrrtUoM Q.Urttw. J. REBBATALL«, Trlcat*-Rarcola. Klnflkh in den Apotheken in Fluchen in >,. uter A * K 2.SO and n 1 Liier k K 4.80 Herichtssaat. $it tröffnnag des „?lar»d»i bcm" in 3U*n. A« 14. August v. fand in Rann die Eröff. uung de« .Rarodnt dom^ statt. Infolge de« her-ausfordernden Auftreten« der Ranner Pervaken und der fr,«den Sokolisten kam e« zu wiederholt'» Zu-sammenstößen mit den Sokolislm und Ranner Deutschen. So ka« tS a« genannten Tag« auch um 6 Uhr abend« vor dem Gastdause de« Herrn G a» d r i t s ch zu einem Kampfe zwischen Deutschen und Sokolisten. Die Sokolisten, die durch und ,Nazdar"-Rufe die Deutsch»» schon früher wieder-Volt herau«gtsordert hatten, begannen nun die Deuischen mit Steinen zu bewerfen, wa« dies« in gleicher Weise erwidert haben sollen. Hiebei soll «in Sokolist. ein Beamter der .Banka flavia", von einem Deuischen »amen» Gustav P. durch einen Sleinwurs am Fuße schwer verletzt worden sein. Herr P., ein fleißiger uno strebsamer Gewerbetrei» bender. dem von feiner Zuständigkeit«behörde da« beste LtumunüSzeugni« au«gestellt wurde, halte sich nun am 26. d. de«wegen vor de« k. k. Krei«- al« Erk«nntni«g«richt Cilli un»«r dem Vor fitz, des k. k. L>ber-Landt«gtricht«rate« Reit ter wegen Ver» brechen« der schweren Körptrbeschädigung zu ver» antworten. Herr P. bestreiket mit aller Entschiedenheit, einen Si«in geworsrn zu haben nnd stellt d«n Fall so dar: Eben al« er sich in di« Kegelbahn de« ge-nannien Gasthaus«« b«g«b«n wollt«, s>h «r, wi« d«r Buchhalt«r H«rr Oder von Sokolist«« zu Bod«n gtschleud»rt wurde. Er wollte Oder zu Hilf« «il«n. würd« aber von einnm Steine. d»n ein Sokolist gegen ihn schleuderte, a« Kopse getroffen und er-beblich verletzl. w «halb er sich sofort in da« Gast-hau« zurückbegab, wo er fich da« Blut vom Kops« wusch und die Wunde reinigte. Einen Slein zu wersen habe er weder die Absicht noch Gelegenheit gehabt. Di« Verwundung d«« P. wird durch «inen Zeugen bestäiigt. ebenso bestätigt Herr Oder, von den Sokolisten angegriffen worden zu sein. Der angtblich verletzte Aloi« N o v a k be-hauptet mit aller Bestimmiheit. daß P. den Stein geworfen habe. Seine Au«sage wird noch durch die »ine« zweiten Zeugen, de« Sokolisten mit dem urwindischen Namen R o h r m a n n, uni«rstützt. Beide bezeichnen Herrn P. al« den Täter, während in Rann den einschreitenden Gendarmen Oder al« der Täler von den Sokolisten bezeichnet wurde. — Novak macht auch dr«i Z«uginn«n g«lt«nd, dir abrr all« «rklärten, damal« gar nicht am Tat-ort»g«wes«n zu s«in. Auch weichen die Angaben bezüglich der Person«beschreibung de« Tä> ter« von den in der Voruntersuchung gegeben«» ab. Eine Reibe weiter« vernommener Zeugen kön-»en über bie Täterschaft de« Herrn P. nicht« «r-geben. Der angeblich verletzte Novak ließ sich erst am 18. Oktober in Laibach ärz>lich untersuchen, nachde« er sich früher durch einen Kurpfuscher de-handeln ließ. Die Gerichi«ärzl«, di« Herren Dr. P r e « s ch a k und Dr. I «s, « k o , die Nooak unttrsuchten, erklärten die Verletzung al« eine leichte mii einer Gesundheitsstörung von 20 Tagen, die aber dadurch bedingt erschein«» kann, daß Novak sich di« zur Heilung der Wunde nötige Ruhe versagte. Dec Vertret«r d«r Staatsbehörde. Slaat«an. walt-Stellvirtrettr H«rr Dr. Bosch «k, hält di« Anklagt aufrecht und ersucht um Schuldigfprechung. da durch die eidliche Au«sage zweier Zeugen die Schuld des Angeklagten nachgewiesen sei. Ein G und. in die Aussagen der Zeugen Zweifel zu setzen, liege nicht vor, umsomehr. al« sie den ge-bildeten Ständen angehören. Der Verteidiger. Herr Dr. Ernst M r a v l a g au« Marburg, wendet »ch in seinen Ausführungen u. a. gegen r>j« Behauptung de« Ankläger«, daß die döhrre Bildung«stuf« drr Belastu»a«z»ug«n «inen Zweifel an ihrer Wahrheii«liebe nicht aufkommen laffe und erklärt, daß gerade hier vor diesem Ge- richt«hose bei Straffällen. die »inen politischen Hin-tergrund hatte?, e« sich ereignet habe. da« Leute au« akademischen, ja selbst richter» lichen Kreisen, al« Zeugen o «rnom » m»n, falsche Aussagen grmacht h a b » n. Auf die Erwiderung de« Vorsitzenden und d«« Stoai«anwaltt«, daß sich solch« Fälle hier nicht ereicintt hält««, «rklärt« Hrrr Dr. Mravlag: Ich «rinn«re nur an d«a Fall de« Serich,«adjunkttu Dr. M o h o r > (. Der Gerichl«hos nimmt die Schuld de« An-geklagten al« erwiesen an und verurteilt iha z« 14 Tagen Kerker. 1 Dr. Mravlag meldet gegen da« Urteil die Nichtigkeit an. O ch ch Kwe iuteressaute Aerhaudtuug «nd Aer- Bttltflll sand am 25. d. beim P »ttau »r Sirafgerichte statt. Der „Slooen«ki Narod* brachte kürzlich eine« von ungeheuerlichen Angriff,« auf den Pet» tauer Bürgermristrr Her,« O r n i g strotzenden Auf. fatz, den die »Marburger Zeitung- zur Kenntni« weiterer Kreis« drachle. Der Arlikelfchr.iber de« genonnlkn windischen Hetzorganr« ^'iff i« unglaub« lich roh«r Weis« Herrn Bürgermeister Orn'g an und beschuldigte ihn. bei den lktzien Bezirk»vertre-tung«wahlen (?»ren AuSgang den Pervaken auch i««er schwer im Magen liegt) — „geschwindelt' zu haben. Herr Ornig. welcher gegen da« genannte Lai-bacher windische Hetzorgan die Ehrenbeleidigung«» klag« e>n> «bracht da», forscht« letzter Taxi« nach de« Urhrber der Beschuldigungen. Er stillt«, da im ntnannikn Aussatze auch «in« Südbahnslim«» «rwähol würd«, den deuischen (It In prkior der Südbahn, Edlen o. Schmuck, diesbezüglich zur Gede und siebe da. Schmuck ri-s Herrn Ocnia di» Worte zu: „Ja. du hast gefälscht, die Wahl-legitimalio» war g»kälscht. e« ist ge'älscht worden.- Bürgermeister Ocnig klagt« feinea li«d«nsivüc. digen Duzfreund wegen Ehrenbeleidigung. Die am 25. d. sturchgesührle Verhandlung Dauerte nahezu fünf Stunden. Herr Schmuck Halle sich zum Verteidiger d«n — slov«nisch«n Aoookalrn und La»dlag«abg?ordneten Dr. I u r t e l a ou«er» karen. Die Verhandlung fördern höchst in,er»fsanle Dinge zu Ta^e. E« wurve sonnenklar noch^ewie-fen, da« Bürgermeister Ornig mit den WahUegiti-maiionen gar nicht« zu tun hatte und daß über» baupl keine einzige Wahll dauungsurgam, bei sieht, Magen- und BUsen-Katarrh. Vonüglich für Kinder, Keconvaletceoten und während der Gravidität. Bestes diätetisches CQd Erfrlxchunft-fielrlnlr Uris Boyil, l^chrerfn der englischen Sprache gibt bekannt, dass sie einige Vormittags* stunden frei hat. Rlngstr. 16, Parterre der sloTenischen und deutschen Sprache mächtig wird noffl«»tcll aufgenommen. Gemischtwarenhdlg.; Alois KossMr in Missling. iosiö Gothaer Lebensversicherungsbank a. G. CSrAaat« Ansiall Ihrer Art Ist Europa. Bestand an eigentlichen Lebensversicherungen über 1012 Mill. Kronen Bisher ausgciahlte Vericberungssummen „ 517 . ,®'® sitrta halten Feberathflsse lsammrn irsiver Versleberttagsaehaiern lutuir, bisher wurden ihnen 255 Millionen Kronen surfickgewährt. Sehr cAnutige Verslehernngsbed lasgangen: w««rf4llbarkelt üaaafechtbarkelt und Weltpolle« asch 1033' 2 Jahren. Prospekt« und Auskunft kostenfrei durch den Vertreter der Bank: Pinter, Sparkasse-Beamter in Cilli. Teile 10 „K-«tfch- W«cht' ?tumm?r 9 LJ I 1 I I LJ Erste österr. Hartsteinziegelfabrik MDWM Ladislaus J. Roth, Cilli ■ (Steiermark) ------------------ Erzeugt rozwti* tat- md wetterfeste Hartsteinziegel, dieselben hüben eine sehr gefällige und regelmilssige Form, lassen sich zweck-gemäss scharf bebauen, besitzen eine dreifach so grosse Druckfestigkeit wie die Tonziegel, können auch beim Wasserbaue mit Vorteil verwendet werden, beinahe jeder Hartsteinziegel ersetzt wegen der schönen Form beim Bohbaue den Verblenden Daher ist der Bartsteinziegel unbedingt der beste Baustein und unstreitig sowohl seiner Form als auch der Widerstandsfähigkeit wegen in allen Fällen dem Tonziegel vorzuziehen; der wichtigste Faktor hiebei ist: Hartstejpe werden im Sommer nnd Winter ergengt, keine Stockung im Baue, und billiger im Preise wie die Tonziegtd. Hartstein-Stampf-Betonrohre (patentiert) fslr Kanalisierungszwecke, Entwässerungsanlagen etc. etc. erhältlich in jeder Dimension, sehr widerstandsfähig und konkurrenzlos. Im Pn»iiw» um 16*',, billiger »I» drr bet der Konkurrenz hrtehste gewahrt* Rabatt. H/irtQtOlll-MstCJllkDlSittOTl fei Ginge, Vestibüle«, Köchen, Abort«, wie »ueft für pJaere AlO.1 lalclll IHUbCll IV planen iumnl. mit Starker Frequenz, wie Kirchen ete. stets in grösster Auswahl vorrätig. vom einfach»'«» bi« zum vornehmsten Muster, mit vielfarbigem Kolorit. Erzeugung von sämtlichen vorkommenden Betonwaren. Prelae sehr und konkurrenzlos. — Offerte um! KostenvoranacblKge1 ans Verlangen bereitwilligst. LJI in Zwei braune Stuten 5 und 7 Jahre alt, sind zu verkaufen. Adresse in d. Verwaltung d. Blattes. Ein zweisitziger eleganter Schlitten 1- und 2spinnig zu fahren, fa»t neu, ist um 160 K iu verkaufen. Anzusehen bei Herrn K. PBhl in CiUL Eine 10323 Gewehrwand billigst zn verkaufen. Auskunft in der Verw. d. BI. ferkaulsgewöltie im Haas« Rathausgasse Nr. 5 sofort zu vermieten. Zwei verltiHHliche Brotausträger werden aufgenommen in der Bäckerei Reffula, Cllll 10833 Wohnung Keiueht 4 Zimmer, Köche, Diennt-botcnliinmer o. p. w. ab 1. Mai I. J. — Anträge unter Preisangabe an die Verw. d. Blattes. 10835 Versende garantie t naturechten ■atrtssner. wie Oislmnllner lllutweiii e> o m » Liter 16 kr. in Fiie-ern von 60 Liter aufwärts ab meiner Station, Franz Rosenkranz Gffrz (Küstenland). GHSjcustlerex Gelegenheitskauf Wegen Todesfall Sstocki ehe» Kckzin*hsns mit 4 Gewölben, darunter ein »eil 26 Jahr' n im besten Gange befindliche» Ge-misehtwarengeschift mit Flaschenwein in einer der »ebensten Strafen von Graz nächst Trsmwsy and Stadtpark aus freier Hand unter gfinxtigen Zahlungsbedingungen tu verkaufen. Auskunft erteilt aus Gefälligkeit nur an ernste Reflektanten Herr Dr It v. Kaiserfeld, Sporgasae 32. i Gras. 10341 Fremden-Pension Plenti, Graz m. Goethcstrasse 3. Telephon 983. Fremdenzimmer für Tage und Woehen Komfort. Grösste Rahe. Massige Preise. 10152 Tramway und des Stadtparkes. mit jedem Nähe der Eine grosse schöne Wohnung RingstrAase Nr. 8. I Stock, bestehend au» 5 Zimmern, 2 Dienstboten»» mern, Köche, Speisekammer, Boden- und Keller-an teil ist ab l.J&nner 1905 m vermieten. Anzufragen beim Hausnilmin ifttrator der Sparkasse der Stadt gemeinde Cilli Wohnung mit 2 bis 3 Zimmern samt Zugehör, besiehbar im Februar von kinderloser Partei, in der Stadt oder nächster Umgebung gewacht. Angebote wollen uoter . 8. B. 10325" bei der Verw. d. BI. hinterlegt werden. 10325 mit 2 Zimmern, Küche, Speisekammer und Zugehör ist xogleich oder ab 1. Februar zu vermieten. Anfragen sind zu richten ,Grüne Wiese*, I. Stock. 1032» Die vorsQglichen st »irischen empfiehlt itir geneigten Abnahme Viktor Hauke, Schönstem. In Cilli erhältlich bei Otto Küster, 9951 Pensionistenheim In der Villa Baumer unterm, Schlo&aberg, Haus Nr. 6*, (vis-a- vis dem Grena ierwirt) , nd Jahr»»-Wohnungen, geeignet für Pensioniaten, zo vermieten u. zw.: 1. Eine Wohnung, Hochparterre, bestehend au» 2 grossen Zimmern, Balkon. KOehe, Boden- und Kelleranteil. Gartenbegehung. Jahreszins 240 fl. 2. Eine Wohnung. Hochparterre, bestehend au» 2 Zimmern. Küche, Keller- nnd BodenauM*. Gsrteiibegtlnng. Jsbrsa tins 160 fl, 3. Eine Wohnung im I Stock, bestehend ans 3 Zimmern mit »epaiierten Eingingen nnd ttalkon, KOche, Kelter- und Bodenanteil. Jahre-iins 20<) fl. Diese Wohnonc kann aneb vom Hauseigsa-tfimt-r n Ablieft werden. i025d Bei Diirchsiiltruiifr aller banUniÜHMi^eii Gosehiiste besteitH empfohlen: 10315 Bank- und Wechselhaus Hl J. Plewa & Sohn WIEN, L, Nener Markt Nr. IS Parterre nnd K. Stock Gegründet im Jahre 1856. w ■ M. 1 V 11 VA. Iv V IAH Gegründet im Jahre 1856. Ein- und Verkauf von Kapitals Anlage- und anderen Wertpapieren zu besonderen Kursbegunstigungen. verlegn und Herausgeber Bereinibuchdruckerei »Etleja" in Eilli. Berantwonlicher Cchrislleiter - Hugo Webinger. Druck bei Leretnsbuchd-uckecei .Celeja" in Eilli.