Mittwoch nm HO^ NoveMbor »GH«. HlO Attttlick«?r Theil., ^^jj! Wer Director der hierortigen k. k. priv. picken rasfinerie, Herr Carl Kranz, hat hierorts folgmde Veträae im Namen der ZuckerrciffinerWbergHeu: 10<^ Gulden für die durch Ueberschwemmung Verunglückten iin Kronlande Krain. 60, Gulden für jene Bewohner Krams, »velcbe hencr durch die Vlißernte gelitten haben, und ^ 2'» (dulden für den durch i)a5 Hochwasser vom A. November d. I. verunglückten Müller Audreao Walen scheg auo Tazen. Ferners hat eine nicht geuaniu senn wollende Frau ans der Unigebnug Lalbach's für die durcl, Uebersch'.remmnng Verunglückten, znr besor.d'ren Be-^llslsichtignug des vorgenannten Müllero, den Bc-' trag von !2 billigen übergaben. ''" Für diese gütigen Spendew wird^deli^edl^Ge^ l>ern im Namen der Unglücklicken der wärinste Dank ,Wt dem Beisaß erstattet, daß diese ^AajM ihrer .N^stilnmulig zug>führt werden. !/1 .ss 0«?' Unter Eiiieiu macht der Magnat bekannt, taß nach. dem ..Beschlusse, deö hW,u ,^l.sammenberufenei, .^mif<^M,Ge!Neil^de>'athe!?, ell/f^a^nülmg in dieser, Et^ds für d!:»,'n Bvwc-hner .^rc>ins, St^'i^rniarks und Kürittens der.irs eingeleitet N'ird, dcni die Herren Ctadt- und Vorstad^- "Hncr mit den Herren Vezirrö>.'orstehern von Haus zn.öauö die Vlildthliiigkeit in Änspruck nehmen, bei den Herren Getreidehandlern aber eine abgesonderte, Commission zur Sanmsiung der Getreide Naturalien -Umwenden werde,^^"'^^^^,'^ ^^?V^>s Unglüct dieser Gegenden ist bereits viel- WtNl/^Insbesondere aber durck den Aufruf de^ f, k. HerVt/WMMMiMrt ^nq>v,ft,!^ geschilt^rk tr^- den, ,da«.es, einer Erneuerung diese.r ^Beschreibung für den bkanut wohlchaligen Sinn der Bewohner dieser 5Mll,ilst»ws wohl nicht'Meht'H^Wf.tz,^ ,^,u. d'. M. anznordnen geruht,' daft die Mo'std il''ct > on en ',u Krafan und (5zer„ owi'i^, dann jene z» Trop^au, Salzburg, Klagenfurc u i, d ^'aibach aufgelöst Md die Verwaltnugsgesch^fte. jener zn Krakau und ^erlio^M ^PostdirettWi M?^emberg, j^er ^n ÄoMN^^z^nrg, Klagenfnrt nnd ^aibach da.Mn 'der angrDzenden Postdilvction in Brunn/ ^mz.^rat; tt«d Triest ül'<'rtragen N'erden ^n <')e!»a^)e,l dieür Älteshöchsten Anordnungen wird ^rfügl, d^s: nut i//fel'rzias l<^i!2 die vorgenannten fünf P^stdircc-tiouen die Verwaltnng des Postwesens in den aufzu-ldsettdell sechs Postdirettionobezirten iibe^leluneyt! zj)s (3orrcsp0lldenzou.' 'U ^wlV ^^ Mls hem Paasx^hale, ^. November. (Schluß.) Die Regengüsse begannen am 2!1. October gegen Abend, und dauerten mit kurzen Un- terbrechungen'bis auf t Ko^n^e. den großtHl' Theil von U^cok, Nadle^k, Podävifn, Daue, den un-^ tern Theil oon ^lltenlnartt> Wrkorc, ^ttnell Theil von Igendorf, Smavasa^ und Vcrhlük, nnd l'ls leyten Sonntag d. 16. d. M. waivu dle Gew5ssns, nmt Mncht' siehr >n^u drei ftje-Wässer ihre Flnthcu bis an die Dächer treiben, bel' den Fenstern und angelweit offenen Thürcn sich dcn nngastlichen Eingang verschaffen; hie und da,erblicke man eine nochdürfcig zusainmengelMe Platte, wtzl^ auf der hanssinchtige Bewohner ans dcn Dachbehälc-' uissen das karge^ theillreift gerettete Viehfutter, wel-che5 ibin d^e^lt^^z« elttreißn^droht, holt, zind üäch! ftincr Zussnchtstätte, wo brüderlichem Mitgefühl ihm und den Seinigen ein Asul geboten, übcrführr. Wo sonst em heittre^'Gespräch, u,r voil dem unheimlichen bauschen der ver-derbenbring^nden <^luth unterbrochen.,, Das gleiche klägliche Bild bitttt die große Ortschaft'Ko^ar^e bei Schueeberg dar. Auch hier sind mehrere Häuser be-rcils von dfN ^luthen unterkühlt nnd ,gehcu ihrem sichern Miderben eittgege,,.. HlM.HWNthilNllich weh? »nüthigen Eindruck auf mich mächte in Ko^m^e ein Schiff, welches, von zwei kräftigen juugen Männern geleitet, nichts weniger alc-> einen Todlell^rg zur Fracht hatte. Ueber mein Veftxl^eiz erfuhr lch, dasi in einen, der drei, inmicten der Ortschaft gelegenen Häuser, wclche bisher noch nicht vollständig geräumt worden sind, ein altcs, krankes Mütterchen, welches beim schlechten Wetter nicht transportm, werden konnte» dee Todes verblichen sey, und-ihr HeMbnif; in i>Ucok, wohin die deiche M Schiff gebrocht werden musi, am Nachmittage Statt finden wird. Ein Ereignis;, wie sich dessen keiner der Insassen von iKo^ar^e zu erinnern weis;; t?enn Wachem wird eo wohl möglich eMnm,,, der Me-Qltschaft uud ihre Vage kennt, daß von dort ein ^eickenbegängniß zn Wasser Statt finden könne. Aehnlicke Scenrn der Verwüstung wiederholen sich ^n 'den üinigen betroffenen und vorbezeichneten Ortschaften. Sammt- ' Iiche, im Verhältnisse zchlrMe Mahl-^ lind Säge-mnöl)?n des Thales ^siny von "den Giraffen,' ,^ersiöri. ^^cij,blHeritz;ei) hö.Meu .5, Gewässer nur giniM^ch^M beSeichile^ i>e!NMeu >vu-.> f^r dj« der GegeM!Bla,Mgcnj^di' CBett^ 3 Zoll nnter dem Dache, "bei M MdÄer Kiriße ^ bis 4 Zoll nbe^-M MchMnft'deij^ Kirchendaches und bei der Her^Wft'O^^ieeöM^is 1 .Klafter vom Eingangschorc m M 'Herrslhäfl standen, und daselbst eine. Nochbrücke beim' Eingänge gelegt werden, nnlsite. Im herrschaftlichen Zwinge^ ePeichten die Gewässer die Hohe M 3'/^ AlafA. ^ Das ^DaMr Thal bietet jHt oen ' UWick einer wuzH'i^MaMsMsse, wis -Mlche^ di^ l^rtfthafte-ll. NM >jsie,Hßsei^, hervor-tanchen.^ Nach Angaben von. Augn»zeu^e,l tnarhen sich die Gewässer in den Häusern auf eine lwchst eigenthümliche Weih Nabli. ^2!>ch ,ussly^West^l dnrch die Fensttr aiifno^olirttiqelf^Na^" Brettel norden Mus, . aüß.rg, hnel-ll^Mt »u,d .'^ i .^i, totale Ueberilischiin^, z >il hlltrei-chen^u' Anzahl - ,chp '. Hu-lalseil zeigte sich iü> ^^nocre l?ic Eigimchilmlichkeit dieses.Dodeus im wahresten 3icht, wahreud, wie wir b reit's' belnerkt, Hie^Bewohner^das hereinßfeihen der ^luth. von draußen erwarteten, brachen sich die bjc-Msse,r .iui IltGtn ^cy^Fel^rme° 'm ftHeu, hoch ^he,ij«n' QWe^i ttM Mu, Meahuete .Vahii., Mlche Fed«-vermochte die D^augs^der.Shich/ dieferz armen Bewohner mit entsprechnchen. Fw^ei,,?z,r 2.fc<)il-deM^iWlirM ein' Theil M'Gl^llpl ttW Ftttter-vorräch^n,.mrHM,br,lngt, tr^Ht rin anderer das Viel) jil^lVmle siM weniger bcdwhte Aelle ^.^dort werden Effecten ans der Wohnung durch He Ae,ist>>r heransgeschaU, auf Plätten! c>,brächt. MÜ ^dann zu 29agen weiter m die Nachbachänser qchihrt. -- Auf den bleichen Gesichtern, auf denen sich An'gft lmd Be-forgnistmal^ sind dic mit Oangen durchwachten ?iächte zn lesen. von ,nahr-nder. Host, da die Bedräng,^, k^jne^Insschnb gestattet, t>e^, enmtttM, ^'per^,' Aus^de» melen Einzelnheiten sey nns gestattet, eine esschütternde!Episode ans diesem Ungluckskrama hier mNz«the>len. ÄlS ^im 8. d. M. die OrMaft PnM unr das Bild von ^iM^Mß<'N 3'litth df^b5t,,^u,o'sich am (^ebirge dnnketgräue7 Wolkenmassen la^lte»^ 'Blch,«H^on-ner den Himmel dnrchschüttertei erMN «k, D^zer-, brechender Wehrus von d^n Hichcn ^'ipp^n'dä ftlnch-tendM^chrMcksilchtt ^,M^n^l ü„d jM, zn becen: „Herr! verschone nnse<^m /„-:.- -"' Mber aUe duse tmr HchhittMchlk M»drangnisie sind nur der Mfang w^tM^/WH kttnnf Zu'wech-nender Michseligkeitcn und Dra„M. Wlr bauchen n>,v anf die 1"^ nnr mehr als zwe. Dritthe.le d.s Thales überschwemmt lmd dM hwon die i-eiste>, Ortschaften betroffen siud lbre Wohmmgdn iM Wasser stehen. d.ese Gewässer nach der Erfahrnng vor Wechnachttn l. I. iluen vollständigen Manf nicht finden können; fer: l!/l2 ners. baß diese Ueber sch w e m m u n g bereits im Laufe dieses Jahres die dritte ist, denn bereits im Frühjahre und Sommer hatten zerstörende Überschwemmungen Stattgefunden; daß, was von der Fechsung den Fluchen entrissen wurde, ein darauf schreckliches H a g e l w etter verwüstete, den Nest der Fechsung aber der Reif vernichtete; daß durch die gegenwärtige Ueberschwemmung die Wintersaaten vollständig zu Grnnde gerichtet, die Felder ausgeschwemmt, an pansern und sonstigen Baulichkeiten die größten Verheerungen angerichtet werben; — so haben wir den beiläufigen Maßstab angegeben^, nm die Große der Beschädigung an Eigen-thnm nnd die Größe des Elendes einigermaßen ermessen zu können. Mein nicht der immense Schade nnd das Elend, daß die armen ^eute der Lebensund Fnttervorrathe beraubt, in die raUhe Jahreszeit' eintreten, sind es allen,, was den 'Menschenfreund mit KnlmM erfüllt. Bei der Menge der Flüchtlinge, die gegenwartig in cinem beschrankten Raume beisammen leben müssen, bei "ili'tt'elmden Kost, müssen sick Krankheiten emwicketMwebche M cum?' Bevölkerung decimiren werden. ' ' -d-'^n n^n» i,^-Es ergeht däh^r an^lle Menschenfreund e der drinHeikdr H ilfi»'rnf> nach Kraften z nr LinderunUb't^ uusaglichen Elendes beizusteuern, iMd di^ß nm so m ^O-)^W'«tz' eink B ^V ö l^'rM^b«^r lfft, w e l ch e sich i'lu,n erd e n ^G e s e «e tt g e lsd i' sa nl bewies/ m,d ihr Mitgefühl bei frenidem Unglück immer nach Kräften btthätigte. ? l.s'-s^l^ Wir sind überzengt, daß die löbl. Redaction in Berücksichtigung des edlen Zweckes nut Vergnügen Beitrage, annehmen, veröffentlichen und der Bestimmung mwerwnk zuführen werde, wobei wir bemerken, daß diese Beiträge durch dte k. k. Bezirksl'aupt-malUlschaft Adelsberg ,den Betroffenen im Wege ihrer Gemeinden'a.ane, mster-Hnte-rvenirnng der Pfarr-geistlichkeit^ amr stch«lstess! w^tde ankommen) gemacht werdm. ^) ^,^!;'^ »^ "^!',^',^ u^-,2 ;,. ' ^S^,^ Alteilt d« Noch m^d daS El?nd siM so. groß, daß hier die Veitrage Einzelner nur momentan wirken können; denn es ist nicht eine Bevölkerung, die sich von ihrem Unglücke,plzrch Mue^ Kräfte wird erholen können; wenn eö.Mendlvo angemessen ware, durch Subven tio,n ^de s Dta^i te s, Hilfe zu. verschaffen, so glauben, wir, sey es Hier der FaZ. >.,,, Wir lesen soeben in öffentlichen Blätter», daß Ee. Majestät ihren zweiten Generaladjutanten Kellner v. Kellerstein in dj< Mdlicheu Kronlander abgesendet haben, um, die/;dmch, :M.^ Neberschweunuungen hart Mttgenom,n«ntlß M'-'MiWichen Geschenken zu betheilen. ^"-^ ^ > ,,, ,,^ Möchten doch'^M.Mfpruchloftn Zeilen das Glück habe^'^Ansmerkjamkeit des kalserlichen Gesandten auf das arme Laaserthal zu lenken. Welche Maßregeln zu ergreifen kommen, um die Plage de< Laasertbakes, nämlich die Ueberschwem-mungen. minder schädlich zu machen, sö wie die Schilderung der weitern Pyrgänge bchalceu wir eincm zn'eilen Berichte ror.-'n^"/-,'^ V c li e ^j^e i ch. '/^" Wien, 22.November. Mit dem I.November d. I. ,st di>t von Sr. Majestät sanctionine nene Organisation des Marine-Obercommaudo's in's Leben a/tret,,,. Dieser zufolge besteht die Zentralbehörde der kaiserl. Kriegsmarine aus dem Mariue-Obercommau-danteu, dem em Admiralitatsratb beigegcben ist. in dessen sieben Departements alle wichtigen Angelegenheiten znr ErörtMn^^mm^n. Diese sieben Depar- Vrrzi'lllg"! l'"tit. wird/ gln^ie' ss. b.nits 7l,itcrsl!itzil»gs-dntr^ige für die ^r. wc'h,l^r von Hratn a„ch oic fur die Vewchütt dcs Laaftrthatts ^nsb.sm,tcrs q,wid' m,t,u spende" übnnthnn" und si.^mit dl>, übrig.« ilut.^ stühu>lg>jl'r!t«sscn a« das k. f. Statth^ltnn, Präsidium nbtl^bcn. vou we si, danu im W.^> d« f. f. ^ilss, hauptmannschaft Adclsbt^ ihrer »mitnm Ä.sti>umnn^ nach s.r sp,- >.ll.n N!d»„mg wcrd.n zugeführt wndvc,'l),ier des L^iftr-U)c»lls immlr ausdrücklich beizufüge,,. tements sind: 1. Das "Präsidial- uud 2. das Militär-Departement ; 3. die Departements für SchiMan und Ausrüstung; 4. für Gebäude und Maschinen; >> für Artillerie und Waffen; tt. für Verpflegung lmd Mon-tnr, und 7. der Justiz. Eine nicht unbedeutende Zahl früher bestandener Hilfs - und Mittelbehörden sind eingegangen, und ihre Functionen'm'die der Departements deö neuen Admiralltatsrachcs aufgenommen worden. Eine ahnliche Verciufachuug ist auch bei den Localbehörden eingetreten, und sowohl für Triest, als auch für Venedig und Pola find die bisherigen Seebezirks- mit den Arsenal-Eoiumaliden unter dein Namen „Hafeü-Mmiralitate" vereinigt worden, so daß !jch't Än' diesen'' drei''Hauptstationoorten der kaiserl. KricgslNarme nicht niehr zwei verschiedene" sondern nur Ntehr eine einzige, Alleo leitende Behörde besteht. 'Vtck'Ven 'zM/'b^aNnt ^ewördene!^ lallen Verbesse-nniM^ill wilderen Zweigen drr V^arine-Verwaltnng, glanbeii' w^'d'er'ttinfnhrnng der Verpsieguiig an Bord der kaifert. ^rlegoschiffe' dnrch Herbcischaffuüg der ^e^ bettsinittes vöir Eeite''der MgienlN^, statt'wie bicher dlnch einzelne Aukanfe, so wie ferner'ber Uniforml-ruttg Vor Truppen nach'l dem in den ' a'nswanigeu Mminen 'eiugesil^teN - SMine Eliivahnnn'^ Mn zn müssen.- ''^''^"^ ^ '' '. ' '''!-"' ^* Wiels,'E3. )tovencher.'^Melch'nach Geneh-inigung "ttts VrgaNisationsDMtes der MadeilUe der bildenden Künste, welches M< e^vl1l)»f, bevorstehend ist, »verden alich die SMeii der offenen Lehrfächer brseln werden. Der Herr Ministeriallath Graf Franz 3 h n n hat die dießfalligen Veslch!lilgsvorsI1)läge, dlirch deren Genehmigung dem macht wird, zur Vorlage b^eis.''"'"s ^.^'-lml^ -^ ^»Wer Ge,neinderach hat bei'bM höW. Nn-sistorinln das Ansuchen gestM, dasselbe 'wolle dle Pfarrer mit Rücksicht auf dn> fnibere Uebtmg anwei'-sen, dasi sie anck fernerhin die ^eitnug des Ariuenwe^ sens in den '' In Betreff der ils Wirksamkeit "stebenbeu Standrechtsgerichte hat das h. Justizministerium verfügt, daß bei Bildnng ^ines Standgrlichtes stels auch ^lne hinlängliche ^ahl „- n^inu werden soll; ferner/daß das cü, den Presidenten zu richtende Elttladungsschr^il^n'"die cjcnane A>lglil>e der Stlindc der Verhaftung zu entölten habe, damit der Ablauf der vorgeschriebenen drei Tage mit Genauigkelt berechne werden konnc.'^ ''^ ^uD^lu zwischen 'Desterreick und Baiern ge-schtosseM Orans-^egnlirungs-Vertrag hat die a. H. Sanction bereits erhalten. Nach dein Inhalte desselben bitd«^deV'ThaIweg d^ß Donanstromes die Gränz-scheidepnnct^. Eine unbedeutende i.'andspll'<', welche zwei baierische Landgerichte tlvmtte, »vodurch die Eonnnu-nicatioN nnd das Gerichtswesen erschwert waren, tritt Oesterreich an Baiern ab, ,md gewinnt dnrch die GranzbestinnNnng nach dem Thalwege einige bedeutendere flachen. -lll U7"i '.l^'i^ ^i^», 24. November/Der V^nrendnng des kaiserl. Eonslilo Hrn. Natale Solvillo ii« Neapel ist es gelungen, von der dorna/n köni^l. Regierung aus Anlaß der in Bari erfolgte» Verw^rrnng 'des trac-tatmaßige» zcl)!,p>,'lcen!igen ?,oll».icklässes 'für eine mittelst des österr. Hrabakels „Iridc" eingeführte 'Parthie rafffiurten Guckers nicht mir d'tt Anordnung der Rückstellung de-> in diesem Mtle'ilNgel'iih^ich cin-gehoben»,-!! Viehrbetrages. souderü al<'ch"di^ Erfassung einer allgemeinen Weisung zu erwnken, kraft wclck^r in Znktnlft allen mit österr. ^ahrzeilgen'eingeführten ^'adnngen von in österr. Fabriken raffiuirtem 8llck^r, ohne Unterschied der Gattung. der tractatmaßig ge. bührende zehnpv'rrentige Zollnachlaf; "zu Theil werden wirh. -' Ge'Mu am (2!l.) ist für d>^n verstorbenen Aladika von Montenegro. Peter Petrovttsch Njegosch, auf Veranknsnng des hier weilenden Fürsten Milosch ^Dbrenowitsch, uin 1l) Uhr Vormittags in der griechischen Kirche am Hafnersteig ein Requiem abgehalten MW babei von Dr. Eubrotic eine Grabrede halten geworden. - Der Verbrauch an böhmischen Volksschul-bücheru ist so bedeutend, dafi das Unterrichtsministerium der hiesigen Schulbücherverschleisi-Administra-tiou, welche Mahren und Schlesien nut böhmischen (crchischeu) Schulbüchern zn versorgen hat, den Auf- trag ertheilen mnsite, vom AB(5-Tafelchen 20.000, vom Namenbüchlein 40.000, vom Namenbüchlcin, dem der kleine Katechismus beigebnnden ist, 40.000, som mittleren Katechismus 30.000 und vom ^'ese« buch für die zweite Elasse der Landschulen 12.0 00 Stücke neu aufzulegen. D c u l l ch l ,i u d. l?eipzi„, 16. November. Wahrscheinlich in Folge der auf dein kürzlich hier stattgehabten Sclullerseste ausgebrachten Trinksprüche, die von politischen Be-, ziehuugen nicht immer ftei waren, ist gegen den Schillervereln, den Veranstalter jeneö Festes, eiue polizeiliche Untersuchung ring^lcitet worden. Da der Verein als solcher nur einen s^- bestimmt normiüen unschuldigen ^weck hat, nämlich das Ged^ichtnisi des grosien Dichters alljährlich passend zu feiern, nnd mit diesem ?weck andere Tmdcnzeu nie verbunden hat. so wird die Einleitung der Uilterslichung keine gefährlichen Folgen für die Mitglieder des Vereinsvorstandes baben, wie denn auch versichert wird. daß sie vor der Hau5 nur wegen formeller Vergeben gegen die gesell lichen Bestimmungen über, öffentliche Versammlungen und Verein/ angestellt worden se». Sollte der eine oder der andere Reduer sich in seiuen Vortragen ver« gangen haben, jo ware jedenfalls gegen jeden Ein» zelueu mit Maßregeln einzuschreiten. H t li l i c n. Die Bisch^ft Piemouts h^ben dein Könige einen Prolest gegen die Errichtung einer protestmuifche» Kirche in Turin überreicht. Die betreffende Eiselibal'n-^gvfelWaft hat die ministeriellen Bedingungen für die zwischen Vlgevano uud Mortara gelegene Strecke angenommen ; die At'beiteu werde» baldigst beginnen. - -Dle'vbn P<^^,..i ^ln'intttel-ltallenischeu E«senbahnl'a»e betlieiligt^N Regierungen von Oesterreich, Toscaxa, Marina, Modena und des Kirchenstaates niedergesetzte i(7o>n>nissio,^ lH 'M' l4. d. M. ihre Arbeiten ;n ))iode>la begonnen. ^^^<5,K^M e i ch. Marseille, 14. November. Ich hatte Il'nen neulich qeineldet, dasi der Geueral'(?onslil in Tanger dl<' Franzosen '.n ^iab.it und ^ilc anf^eford^vt l.^l'e, dieje Orte zn verlassen. Dieselben liaben sich mnl, wirklich anf der Brigg „(?'lm'iude" eingeschifft. D»'r Eirund dieses Ereignisss kömntt nuil jeyt zu Tage. Eine franz. Eocadre, bestehend aus den Dampffr-galten „Saa«'>", „Gomer" und „Eaton" verlaßt dieser Tage nucer Eoinmando deo Viceadmirals Dubonrdien Toulon. Sie hat Bomben, Granaten und congrev. Raketen mitgenommen. Die Escadre wird dnrch 2 engl. Danip frezlatten vom Geschwader des Admirals Parker, den „Firebrand" uud den „Terrible" verstärkt, uud ans (5adir sott l',,^er^en. H si c n Ein Eonsnlarbericht ans B eirut, 28. October, bringt Folgendes: Die neuesten Nachrichten ül'er die Verheerungen, welche die Eholera in Bagdad anrichtet, reichen bis zum 2'<. Sept. d. I. Nach den amtlichen Bnllemis sind vom ^. bis 13. Sept. slber 200 Personen gestorben. Am 15. betrug die Zahl der Todten r Nahe von Mossnl, wahrend sie andererseits dem Euphrat entlang vorrückte, ohne bis Mt in Syrien einzudringen. IlHN Die Sümpfe von ^aibach. (Tchlusi.) <^l3ir fuhren alsdann auf einer neuen Chaussee läugs der Laibach hluauf, und sahen auf diesem merkwürdigen Flnß — dor gleich von seiner Quelle, am Rande des Sumpfes, au, dem Haudel dieitt, »no schon zu der Römer Zeit zum Warentransport in Schiffen beniwt wurde ^ die Boote sich mit Trie-stiner Wareu mitteu durch den Morast dahin bewe-es Karstes, ,md dann über diesen binüber — ihr Sch'ffch"« tragend? — bis zum adriatischen Meer gefunden haben. Mitten im Morast, etwas mehr nach Osten, vereinigt sich '"it d"' Laibach der Flnsi Ischza. Es ist nach der Laibach der zweitgrößte Flnsi des Mo^ rastes, anßer welchen beiden noch fünfzig andere kleine Flüsse, Bäche und Quelleu in den Morast sich allömünden. In einem besonderen größern Werke: „Ueber den Laibacher Morast" (vom Grafen Hohenwart) sind diese Flüsse alle uamhaft gemacht. Die Ischza kommt, wie die Laibach, am Rande des Sees gleich mächtig aus einer Höhle hervor, und wie jeuer hat sie ganz klares Wasser. Es ist merkwürdig, daß diese Flüsse, deren Wasser dem hellsten Quellwasser gleich ist, zur Bildung eines trüben Morastes beitragen, ja, dasi sie dies;, wie ich schon andeutete, gerade zum Theil in Folge dieser Reinheit thaten. -Wenn sie von jeher mehr Sand, Steine und Schot-ler mit sich geführt hätten, so würden sie wohl das Morastbecken mit festem, steinigem Boden (Schotter) angefüllt haben. Dieses würde so hoch oder noch höher zn liegen gekommen seyn, als das untere Save-Becken, und die Morastbildung würde vermieden worden seyn. ^ier in der Nahe der Müuduug der Ischza liegt eine entsumpfte Parchie, welche „die Ilouza" oder der „Franzeusgrund" genannt wird. Schon 1tt4l) wnrde hier das Joch Landes mit >'il) ss. ver-kanft, das vor dreißig Jabren Niemand gekanft hätte. Wir sahen l)il>r das Gehöfte eines preußischen Kolonisten ans Köln, der, wie man uns sagte, hier eine Musterwirtschaft etablirt habe. Nicht weit von der Ischza führte mau uns zn einer Sumpfgegend, die den Namen „Perproschza" hat, und bei welcher der tiefste Punct des ganzen Moraste gewesen ist. Au diesem Puncte hätten, so saglc man uns, die größten Fischereien Statt gehabt. Namentlich hatte hier die „deutsche l/ommende" zu Laibach die Fischerei ausgeübt, daher man hier diese Wasserstelle auch die „comiuendischen Teiche" genannt habe. Viele von den seitwärts in das Becken einströmenden Gewässern trugen bisher zur Nahrnng des Morastes bei, da sie zum Theil auf den, ebenen Bo den stagninen, und Wasser und Moorpflanzen nährten, ehe sie mit dem Reste idver Gewässer die beiden natürlichen Haupt-Abzugsaderu des Gau-en, die Laibach oder die Ischza, erreichten. Man hat daher darauf gedacht, alle diese Gewässer aufzufmgen, bevor sie das Innere des Sumpfes erreichen, und sie unschädlich abzuführen. Zu diesem Zwecke hat man längs der Westseite d^ Moraste eine,n Canal gezogen, welcher „der Zoru'sche Eanal" heisit, weil hier schon im vorigen Jahrhunderte cm gewisser Herr von Zorn den Versuch machte, eiueu Eutsumpfuugsgrabeu zu zieheu, der zwar später versiel, nun aber wieder erneuert, verbreitet und auögetteft ist. Dieser (5aual fängt alle Gewässer der Westseite auf uud führt sie nach Lai-bach. Er ist 7W0 Klafter, d. h. beinahe zwei Meilen lang. Auf der Ostseite ist ein ähnlicher Fang-canal, der den Namen „Perproschza" trägt, in der Ausführung begriffen. Jenseits der Ischza kamen wir zu dem „Earo-linengrnnde", einem mit banalen durchzogenen Ter-1 Feuilleton. raiu, auf dcm wir nun hübsche Hänser und freundliche Bauerngehöfte in der Mitte fruchtreicher Fluren fanden. Die Colonisten sollen sehr arme Lent- , ch.n ans Krain gewesen seyn, die man selbst kanm znr Ansiedlnng hier bewegen konnte, die mm aber recht wohlhabend und zum Theil reich geworden sind. Auf einer Darst.Ilnng oder einem Sitnations-plan des Laibacher Sumpfe«,, anf dem der Graf Ho-henwarr ein Bild vom Znstande desselben entworfen hat, wie er im Jahre l78t) war, sah es in dieser Gegend ganz gränlich ans, überall die ärgste Wüstenei. Auf dieser Wüstenei rasteten aber anf ihren Zügen zum Süden Tausende von Kranichen, wilden Gänsen und anderen Vögeln, welche die Wildniß belebten und die Laibacher Morastjagd weit und breit berühmt machten. Hiermit ist es, wie gesagt, nun vorbei. Die Kraniche uud Gause sinoen hier keinen Rnhepunct mehr. Wie auf unseren nördlichen Torfmooren ist anch auf diesem die Birke gauz einheimisch. Doch war sie vor der Entsumpfung nnr krüpplichteu Wnchseo und wurde in Moosen oft ganz erstickt. Ieyt, seit der Anstrocknnng, wächst sie schneller und höher. Wir sahen, wie in der Lüneburger Heide, gauz lauge Wege mit Birken znr Seite bepflanzt. Der Carolinengrund ist ein schon völlig nrbar gemachter uud organisirter Morastdistrict. Weiter nach Osten kamen wir aber zu einem District, „die Hauptmanza" genannt, der erst ganz neuerdings (im Jahre 18.'>0) in Angriff genommen, aufgerissen, und mit Straßen, einem „Secundär^ (5anale" :md „Parzellen-Graben" versehen war. Anch hatte man bereits eine lange, breite (5ommunicat!onostrasie quer ! durchgelegt, anf der wir dahinfnhren. Solche Hauptstraßen nenueu sie hier mit einem italieuischeu Ausdruck „Stradous". (Ich dachte dabei an Ragusa, dessen Hauptstraße auch Snadou heißt.) Die hier «n der Haupt'nanza'ge'wonueueu ueuen I.'ll) Joch waren in l!3 Parthlen vertheilt, und sollten jeNt verkauft oder zn Wiesen verpachtet werden. Die Sttadons und (5anäle werden von vorichereili sehr weit nnd g,oß angelegt, nm spateren Entscha-diannaen vorzndellgen. Unser Stradon war 7 bls.tt Klafter breit. In den Oiraben sah man genau die Schichtung des Morastes. Dle oberste Schicht bildet eine dicht verwachsene Moosdecke vou 2 Schuh Dicke. Diese Moosdecke ist zu gar nichts nul). Sie wird umgehaurn uud verbrannt. Ihre Asche dieut als Düuger. Drn Torf des Morastes hat man früher gar nicht beuüftt, theils weil er wegen der schwammigen Mooodecken und der Ueberschwemmungen gar nicht zugäuglich war, theils weil man ihn als Brennma--terial verachtete, da man noch in einer Fülle ron Waldhol,; schwelgte. Icht, da die l/anale und Grüben viel Torf au's Tageslicht gebracht haben, und das Holz in Krain immer thenrer und rarer wird, hat »na» in Laibach nnd der Umgegend auch übei^I Torf zn brennen angefangen. Man verfuhrt jeyt ^ den Torf des Morastes sogar schon zn einigen benachbarten Hüttenwerken, z. B. zu eiuem Blei-Schmelzwerke, das mir genannt wnrde. Jenseits der „Hauptmanza" kamen wir endlich in eine Gegend noch völlig roheu und ursprünglichen Morastes, »im mn!»« (auf das Moos selbst), w,e, die eingebornen Slaven sagen. Dieselben nennen aber anch überhaupt den ganzen Morastdistrict »?>'n >»;>!> „auf dem Moose". Wir gingen eine Strecke weit auf diesem Urmorast fort, anf dessen schwankender, einförmiger, duukelgefärbter Oberfläche es ebeuso trostlos aufsieht, wie auf dem Polar-Mecre. Vor uns, mitten ans dem Moraste hervorragend, lagen ein Paar kleine, recht hübsch bewachsene Berge, der eine „Ger-mes", der andere „Babuagoriza" genannt. Wir wünschten zu ihueu zu gelangen, aber man sagte nns, ee sey nnmöglich, weil der Morast in der Nähe dieser Berge immer weicher uud gefährlicher würde. Wer hier anf dem Morast Reisen machen will, musi fliegende Vrückeu oder Bretter mitnehmen, die man wechselsweise verschieben kann. Sonst kam man ^hier überall nnr mit Hilfe von solchen Brettern ans der Stelle. Die Arbeiten der Ingenienre sollen hier auf dem „Moose" nicht geringe Schwierigkeiten dargeboten haben. Insbesondere soll anch die Vichtansstrahlung nnd die i/nftbewegnng über dein Moraste bei Son-nenschein fast ganz unerträglich gewesen seyn. Die Ingenienre riskirten zu erblinden, nnd sie konnten ihre Arbeiten unr des Morgens ganz früh, fast noch in der Morgendämmerung, vornehmen. Nach 10 Uhr Morgens waren in den Sommermonaten die Arbeiten der ^nft- nnd Lichtausstralilllng wegen ganz nnmögli ch. Sie musiteu daher zuweilen des Nachts auf dem Moraste campiren, um bei Zeiteil zur Hand zu seyu. Mau machte mw bier in der Hauptmanza auch auf eiuige der sogeuaimt«', .„Seefenster" aufmerksam. Wir sahen freilich weiter nichts, als vertiefte, Mlt Wasser gefüllte Stellen. Doch scheint es, daß diese Seefenster einen unterirdischen Zusammenhang mit Höhlen in dem benachbarten Gebirge haben. Denn zn Zeiten treten starke Quelleu aus ibnen hervor, welche die Wassermasse im Morast auf ähnliche Weise anschwellen lassen, wie dies; beim Zirknwer See an? den dortigen sogeuaunten Speilöchern geschieht. Ueberhanpt ist oder war das ganze Morastbecken vou Laibach in fast allen Beziehungen nichts weiter, als ein etwas modificirter ZirkniNer See. Wie die, ser ist er ein flaches, dem Karstgebirge eingesenktes Becken. Wie bei diesem fließen seine Hauptgcwässer aus Höhlen zur Seite hervor, audere Gewässer aber ^ theils aus gewöhnliche» Bachen, theils aus löchern im Beckeubodeu (Speilöcher, Eecfenster). Wie bei diesem bot anch der Morast zu Zeiten den Anblick eines Eecs, zn Zeiten den vou wasserloser Oberfläche dar, und wie bei diesem verkehrten die Fischer und Schiffer abwechselnd mit den Iaa/ru und Heumachern anf dem veränderlichen Terrain. Bei jenen Seefenstein war volle Nacht über n„6 hereingebrochen / nnd wir flirten daher nach 1'aibach zurück, nnter Gesprächen, die das Herz beglückten, weil sie sich alle anf einen»ei-srenlicheu Fortschritt des Zustandes der Menschen''iN diesem ^'ande bezogen. Die Leute siud überhaupt seit dem Siege über ihren Snmpf viel rühriger und spcculaiirer geworden. Dieser Sumpf lag ihnen Jahrhunderte laug so zn sagen wie ein Alp anf der Seele. Dasselbe ist bei allen Dorsbewohnern umher zu bemerken. Es sind seit der EntsllMpfung gar mancherlei Etablissements in der Gegend begründet worden, die zwar auf den ersten Blick in gar keiner dnecten Verbindung mit derselben zn stehen scheinen. Anch dadurch, daß die Entsnmpfung die Rechtsverhältnisse der Gemeinden änderte, ist viel rühriger Geist herbeigeführt. Ehe-^ malo hatten die Gemeinden große gemeinschaftliche BesiNnngen, Hutgerechtigkeiten u. dgl. Und diese Com-munalgerechtigkeiten waren sowohl der Eutsumpfung selbst als auch audercn Verbessernngen entgegen. Sie wurden 1K2'i aufgehoben, und jeder wnrde Prn'at-eigenshümer einer Parzelle des Sumpfes, was natürlich den Fortschritt vielfach förderte. Selbst durch seine physischen Eigenschaften drückte der Morast wie ein Alp anf den Geist der Umwohner. Die Nebel von Laibach waren ehemals berüch. l/gt. Sie lagen von Mitte Octobers bis April über der Stadt. Im Winter wichen sie oft erst gegen Mittag, und ließen die Sonne einige Zeit sehen. Oft sah man tagelang dle Sonne mcht. Dazu halten diese Laibacher Nebel einen sehr üblen Geruch von der fauleu Luft, die sich über dem Morast einwickelte. In Folge der Art uud Weise nnd des gelingen Grades der dynamischen Spannung dieser Morastluft wav besonders in den heißen Monaten die Luft in Laibach sehr matt, schwer n»d trage. Mau sagt, daß sie auf den Unterleib uild das Ganglieusystem der Bevölkerung sehr schlecht gewirkt habe. ' „Das ganze Volt". so sagle man mir, „war matt. Kein rechtes frische ^eben darin." Dieß Alles mm l,at sich s"t der Entsum-Pftmg sehr merklich, ja auffallend gebessert, uud wird sich in Zukunft noch wohl Eiseubalnverwaltnnss als eine Hanptmtt.nteresientm den fortgefchttn En N. ^W0 ^ detto sl'ttl? , >839. » 3 >0 .. P»5»Mf N.ncs?lul.l»n <8.)l Gilles« ^...... ^ l Bans' Vlctisn. rr, Stülr., Gild. 124 ?/8>6 .h «D»ö! Fraussurl a.««., (, sür 120 st, iudr. Ver- ' ^ ^ .^' .iu6-Wahr. .) l2^ l/2 2 Woua^ HüUlbulg. ftr ltttt Tlftllel Äau<». «tl,l. »84 1/^ ^.'s. 2 Mruat.. Vivoruo.f'v3(j0r^«ui!«, Viv. ch, ^n<^ Gold. ,2^ 1/^Br, 2 Mrnat.^ Mar,.!«,, snr liOO Frauf.n. . G,l>d.^ 1481/^ 2 Mo!l.,t^ Varis. fur 3W Fnnüeu ., . . ^ch- 1^8 1/2 ^l. 2 'I^ >!a!. Vu^n-N fur < 'Hilllden . . . l'Äv' 22 l .5« s, 3'tt,!. l>lmst«,ti«oß,1. für l- G>l!l»»ll^'.'DlttUMatN^^ UbTi.i«!chl.z ber hie^ A«fteku»«»«enen nnd Ab,^e«is!e». Hei-, vöu CiUll.^ Hen' Rcih'/ Handc!^!i>. , ^',l ClUi »ach Tril'st. — He,7 s^^niiai! Ca?>-,an^', P'l,^ac,^,/ no,»'H5^.,,m? i»ach W>»!». — Hi-. >3,!nol, ^inm, —^ i,n,,^ ^0'"'. Plosrssor, .— u. <-)r. ^r.nii o H^^'»' ^»s, alle 4 von Tli<»^t nach W»r. ?)l>,'d,l, Ingenieur uild ^)v. Pc »ach Görj. — Hn Sch-allk, Regieiuügil'ath, rcli W,'c:l «ach Mä> attb. — Fr. Kechla, — u. Hr. C^'lllo!!, bclt^ Pi^alll'iS, -7- tt. Herr Wooe, 3, Wiel, n^ch T>«1^! Dei: l9, Hr. Aih^n<- und Helr Schwau^ H«üd>!lXlia«u, bode von HiNi nach Tiifst. — Hi^. Ellla» Pnclaii^^MM'Ka-nnlie, voll Nitii n^zch Veuediq. Dcu 20. H:'. C^sHi- Gl^zi,', H^iidslö^^'Ni, voii Tnrst üach Wien. — Hr. Eopcc, Huidtisüiai,», vo» Cllll ll^ch tuest — Hri-r'P^li< P-v^^/VollW,,!, nach Oörz. — Hr. H^cl^»^-^ ^cHB^lklKi', d.ide Ha»dtltl,l»tt; — Hl-, Beck.'l, ?Nsr„Wx—ckzHnizz^^a, Thun; — Hr. Heu:«, — ll,,o H>' W^!«.v.' Havat^vSkys-ruff.-Gru^liltf __ Hr. Uti'ali«, Veamts; -^.-Hr. Vai an,, vms. <^^ml^^ Den 2l. ,H«. ^chlw^ ^ Hr. E«st',S. -l- ll. Hr.,W,ischhc,«U'l. alle 3 H.nidMe^,;___Hr. G_lc^f yHy,,, ü«tt>t>sl, — u»d H, H.'ll. R«cl0l.>ailxs5 r^»» Ä^icn »^ch Tilllt. — H'. ^ chci^, H.'>.d^5ll!a!i:!, ?c>i>< <6W."^fj>l. D^ir ^llMit; ' Hl' ^'^Il^d^ H^'v' ^«lömaun; —,Hl v5» N, — «, Hei? ^. D^e,,, ^2 ^c!,l' W'Id-,^'1l^!>c. < ^üdc^ni.lni,, >o,» ^rH^uHchs ^l'^tz. — ^-..Roftli^'l^v , H,n,ds!K^ "?MM? -^.^ Hr, Coliradi,,!, all<,^'Hand,IKl,utž/^. «^.^Ll. ArHWl',iü> ^li^t'cl-, ällc 4 von Meu n^ch Hh^^l»^ ^ M.!li» ^lolillu^s, !^l^g'l-, — li Hz-. »W^.^M^^Wchc^ ^)^.,^,^ ^ ^,^' ^, 5,ll>l!.,ll. Wic», Mit u^ch Ho< ^'H^'l ?l"d"'sek ^ü»„c Zra< — "''^^^ '"""^' ^e P!w.N^'l,, r.'ll Wiei, nach 5MiO.»^Hl V.l..n.u ^,tttM.n, Be,^,!'i — Heil- ^Mtoll'Lob, -^ mld Hf. ^„^^ ^ikseu. bcide H^ü- ^l^lenc,. l». alle 8 ^u T^i<,i^ch Wie.». ß^^7^. '(2) ,''^ „^ ^ ""^ Eill zlvei^u. MHaib Jahr alter Slier^ Mter Mürzthakr Ra^e, ist auf dcm Gute Na< delstml in Ulttcrkrain M^ve^ kaufen. ^! .^ -Hurckdrun^ bringen wir hiemit die frcudlge Nachricht, daß'M M^kfürstlicke Bestatlgunq für dm von -der Gcmcmdc gewählten PfatkO^ Ä^rW.T he od i^^ ^s ^ aus Anhalt Mst erfolgtest Wir schmttz MM^ zu Nnwclhung der Kirche dctteff^i^d.^i^^^j^^ ,,,, ^,^^3 ^l ^^67^V «:,i Laibach a»u ^. November iU^s ^7«^ ä-^ ^nniV mi n^i^nwV-«m'V ^za 3^' Der Vorstand 0cr evMgolijchvw G^nwlNkHüiV .XX) voKjtz^oZchiM ___Casino-NachrilW^'^ eiüeb Mrh:ztU-^llUl<'jS^,^'g^t^l;d^D für oc.« ^ll)^' ans ^/Nou^'nü'('r il-^I. " ' vV ,n^Mz N l ü d ll NW n'^j' allgl'mcinen Ial)lcau»,'lsanlMlllNg d,^s lMmlsch^ Vercillcs für Krain a,' dcn Dirc'ttlon^nlitgl!^ dern nur dlei Mitgli^d^r l'rsc!)^'!^',! w.u?li, waö man'im^gnnsti^st^l F^li^.' d.l auß^st schl<'chlcn Winei'ui^s ziMl^^m will, so wlndc d,^ Sihliüg vertcnjt/ und man ladct ;i, ^l''MM^i>Dow Uhr in dcn^^cin6 ^0cacNle»!--ist e» ^elil'!^^, die Wildheit dl^ses, Thitt^^i.bl'^viü^en. Die ?lbrich Win; ist vo» dem Ul!t,!zeich»ct,l> so weit pb^clückt d^'es ui^t »ur ^ehoislNi, >, d sai, aiic^ oerschied^ic, UsblU'^cu in^cht, ;. V.: a!i/vB>'.h! s^iii,! Wärtcl'!? w5rd" N il'^l b^e H^od u„d d^5 W^cht khs seli^.. st^ alls b/iV^S^H'reii/stell/li/^l'^^ , duicl ^ d/,^eif^priNl1n?^au^"b^ü'^a!^ mtt' ci,„ Tafel t.vtel,, dainit die ^N^cha<^?^'s^»c Co»stnict«! ^ Me^!ec>>»,vN/Ha,!Ü^,^fM' ^^K'M'W habe,, w lt .Mi ^idHnch.eii!.'!i To" ljl!w^^)fy': ^ich-^MchlüO ch r,iht f<- a»,ch seine Tatze alls D^likl^kiic.^s^)^^ , ^fvllljHsl."^ Geslali ist ft^n; >^''!>,!>is;>^ sci,,!» H,!!,»' d<ü ,.^0>pc: dccki <'lN qlaü^'üd, s^üuiicc.^ l,^<5 na^i, Ee>!i lllsl^ll'ül^igNl'l' Tl)>,'!l !>l dci Schw>n>;, >v^!r T i? ^sitt,-!!!!,^ aeschiehl iwisch»'» 2 lind A Uhs s)tach- , lnitti^i, d^iü, '> >,i,,d 6 Nhr A'^üd? lüii lebende,, fische,,, Dic ^lid^ is! ^'öffü.'s vo,i Ki lll'l^ frül) bi^ e, ^d!'?l^c c5. D^r Scha'l!^l^l7 l,I ,n'^liU). Erster ^a-'g ,,>ich Belebe», zi^eiltl l> k»', >, ",'. is« «»i^l -l^s.^l n^iis^ nMu^ uN^NN^nN"V_ . ^nd^nj me^lt.^Iima',tli !,.,ch guil"' ?il, o„l,sc !, 'vuWis^em.ch! wüße^"'«^^^'!^ .I'^s f.!:ll- ^".,, !!., ueijch!cl<'l!r!i ^',dn^ , in c> ,!njch^, ;, .v,,, !)l>n>cdl),nr!l 7>!'Ü!^l>^'lU^> . !'<'il'iids!^ s>.I'0!:f >ü,o ^n^ licke,' Qu 'l^>><; n'cinü die ^l,!>?. l^^e ,"aUie^M<^, Hl'ilschrill!! l!!!^ ?; e>l,,ps>l)!>,'. Mr-undKutWu- ^fittk zui^kal,lfeni.^n:n:der Th^tergasse Mel)clmnlssed.K Schlafes Z ^oicftii ^usi^ild l,n n,e!.,chl,chl'»^.Hel)^^^'^^fU, ^ ; 32,.,AufI. d, frqnzöl.,Au§g.b< von Or/Uch», H , Hl '^ckn^Äl^ O^u>Ml^ „l^^^lllT >. 5)6/lO3 Z . ^ Wille. ^^',zücktt''g. 'Htllsek^^MH. I ' !> ss--?» Wir ,e„ft!i di, A " s," , ' s l,' ,n f^l^'^^ul^« 8 ^ ^ll!n^> zö^«is mtl d',n W>,,>!>!'>: >^, «,.'5chrifl',^»ß i^>" ^! ^! M ^Nl^ i,N,^!M^! VW!,ftl liui af>'dnl. »z»!s>,ch>.sl.?'' A