Laibacher 'Mung. Nr. 17«. N. il, halbj. ^.?><». Mit l><« ^»lltllung in« Hau« h»ll>j.5s» l». vlit bn Pofi «º»,!. fi. >5, halbj. fi. ?H>. Samst»,;, 2. August 1872. Amtlicher Theil. (trlah des Ministeriums fur Enltns und Unterricht vom 2«. Juli «573 betreffend das neue Statut für d,c Eenlralcommifsion zur Erforschung und Erhaltung der Kunst- und histori« schen Denkmal". Se. t. und l. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 18. ^!i o. I. dem nachfolgenden Statute für die l. l. Eintralcommisfion zur Er-forschunq und Erhaltung der Kunst' und historischen Dentmalc in Wien die Allerhöchste Genehmigung aller-gnädigst zu ertheilen geruht. Stremayr m. p. Statut für die Eentralcommifsion zur Erforschung und Erhallung der Kunst» und historischen Denkmale. tz 1. Die Cenlralcommission für Erforschung und Erhaltung der Kunst- und historischen Denlmale ist berufen, das Interesse für die Erforschung und Erhaltung der sslin'f und historischen Denkmale immer mehr zu beleben, di? Thätiglcil der wissenschaftlichen Vereine und Fachmänner der im Reichsralhe vertretenen Königreiche und Länder hiefür rege zu erhalten und zu fördern, die Denlmale unserer Vorfahren und der einzelnen Volks» stimme allgemein bekannt zu machen und zur Ehre der-sllben vor Vernichtung und Verderbnis zu bewahren. § 2. Die Eentralcommission untersteht dem Mi« nister für Eultus und Unterricht. 8 3. Die Eentralcommission hat ihre Wirksam« leit auf die folgenden Objecte zu erstrecken: 1. Objecte der prähistorischen Zeit und der antiken Kunft (Monumente, Gerülhe :c.). 2. Objecte der Architektur. Plastik. Malerei und ^r zeichnenden Künste (kirchliche und profane des Mit» Alters und der neueren Zeil bis zum Schlüsse des olien und die '»eschüstsordnung, welche vom Minister genehmigt werden, n,-«. 2 ". Die wlchliasten HNssoraane der Eenlralcom. nnsslon für Kunst- und historisch« Denkmale sind die ^on^vai^ ; dieselben hoben die Zwecke der 2ºm-^sion innerhalb des ihnen zugewiesenen Bezirkes zu wahren und zu fördern. Sie werden je nach der Mich-"ng ihrer Studien und ihres Berufe« entweder lür alle ""für einzelne Sectionen ernannt. Ebenso kann sich º" Umkreis ihres Wnlens ans einen Kreis oder auf mehrere solche, eventuell auch auf verschiedene Kronlünder beziehen. Vei der Bestellung der Eonservaloren ist dafür Sorge zu tragen, dah mit Rücksicht auf jede der drei Seclionen der Eentralcomimss'on das aanze Gebiet der im Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder möglichst vertreten ist. Die Ernennung der Eonseroatoren erfolgt über Vorschlag der Eentralcommission vom Un-terrichtsmlnister mit der Funclionsdauer von fünf Jahren. § lt). Die Sektionen corresl de- treffenden Eonseroatoren nur durch d,. >..,.___........,^on. tz II. Die Eommission hat mit allen für ähnliche oder verwandte Zwecke bestehenden ^ocal» und Landes-vereinen in geschäftliche Berührung zu treten und an allen Orten, wo es wimschcnswerth erscheint, auf die Gründung nener Vereine dieses Faches hinzuwirken. Die Geschästsoerbindung mit Vereinen so wie mit Privaten erfolgt durch die Eonscrvaloren, welch letztere überhaupt als Vermittler »wischen diesen und der Een-tralcommisfion im beiderseitigen Interesse zu wirken haben, tz 12. Nach Maß des sich mehrenden Stoffes und de« sich erweiternden Kreises der Verbindungen kann die Eommission Persönlichsciten. welche sich den Ruf gründlicher Kenntnisse und wissenschaftlichen Streben« in Beziehung auf Kunst- und historische Denkmale erworben haben, zu ..Eorrespondenlen" ernennen. H 13. Die Eommission kann au« ihrem Schöße oder außerhalb desselben geeignete Persönlichkeiten für besondere Zwecke ihrer Thäliglcit mit Aufträgen dahin entsenden, wo dies zur Ausnahme eims Objectes oder zur Abgabe eines fachmännischen Urlheil« notwendig erscheint. 8 14. Nm Schluss« eine« jeden Jahres erstatt die Eentralcommission einen in Druck zu legenden i ncralbericht über ihre Tyäiigleit an das Unterrichts» Ministerium. Ueberdies pudlicierl sie in freier Folge wissenschaftliche Abhandlungen auf dem Gebiete ihrer Wirksamkeit. 8 15. Die k. f. Gthörden sind berufen, die Een. lralcommifsion und deren Oraane in ihrem Wirken zu unterstützen, sowohl über specillles Nnsini,en als auch unaufgefordert, insbesondere durch geeignete Millhciluna, wenn ihnen in ihrem Wirkungskreise das Vorhandensein eines Kunst, oder historischen Denkmale« zur Kenntnis kommt. tz 16. Die Eenlralcommission hat alles dasjenige vorzubereiten und in Antrag zu bringen, was aus dem Wege der staatlichen Gesetzgebung zur vollständigen Durchführung der ihr gestellten Ausgaben erforderlich ist. Nichtamtlicher Theil. Vom Tage. Der Besuch des Schah von Persien am wiener Hofe bildet den Brennpunkt des poliliscdcn Inter-esses der wiener Journale. ..Der Beherrscher res irani-schen Hochlandes — schreibt die ..Neue freie Presse" —, der nun der Reihe nach Rußland, Deutschland, Eng. land, Frankreich, Italien seinen Besuch abgestattet hat, erscheint in Wien, gleichsam am Endpunkte seiner abendländischen Reise, um von hier au« über das osmanische Reich an seinen orientalischen Herrschersitz zurückzuleh. ren. Sein Zug durch Europa glich einem wahren Triumphe. Nun kommt der Schah von Pslstcn über den Brenner nach 57 ' '„archie. für deren Vei stand, ^ ,hls. ^ lland. England. Frank,rich, ,z und beisammen sehen. In Wie,, ll.crt.tu j»H »hm dir lluzel» nen Strahlen zu einem Gesammtbilbe sammeln, und » wird gewissermaßen das Summarium seiner ganz» Reise, den Ueberblick über da« »U finden. Kaum kann das Einzelne mächtiger auf seine Phantasie ge»irlt haben, als hier das Ganze wirkt, in seiner Zusammensetzung und Vergltichung ein volle« «bbild, ein »Ürdiaer Abschluß, ein glücklicher Ueberblick, ein ganzn InHall von all dem, was der Beherrscher von Perften bis nun gesehen. Deshalb dürfen wir es getrost aussorechen: der Schah findet hier den reichsten Schatz von Erfahrungen, und die Zusammenstellung vom Orient und Occident kann ihn den großen Zusammenhang aller Voller klarer erkennen lassen, als irgend etwa« vorher gesehene«." — Die «Freien Stimmen" berichten über die Wahlagitationen im Nachbarland Kärnten folgendes: .Während Unterlürnten bereits mit der Aufstellung seiner Candidaten bis auf die Landeshauptstadt fertig ift und für dieselben eine kräftige Wahlagitation betreibt, ist Oberlärnten über die Organisation der liberale» Kräfte für den Wahssampf noch nicht hinaus. Und doch gibt es in L i» einen gefährdeten Bezirk, der, wenn noch lau»" .. ^omit6bildungen und Eomittfttzun« gen allein die ganze Wahlbewegung bestehen soll, für unsere Partei ocrloren^ehm kann. Die klerikale Partei hat ihre Anstrengungen diesmal verzehnfacht. Was aus der Kanzel, im Beichtstuhle und im Privat-verkehre der Geistlichen mit ihren Pjarrkindern seit Monaten geschieht, ist uns natürlich zur Gänze nicht b»-lannt; allein verschiedene Facta, welche vir erfuhren, haben uns belehrt, daß auf d,esem Gebiete von den Kle-ricalen eine Nmeijenlhätigleil entwickelt wirb. Man lasse sich nicht dadurch täuschen, daß die lalholisch-poli» schen Vereine sich verhältnismäßig ruhig verhalten und ' kler«calen Blätter im Gegensätze zu den liberalen Berate über die Wahlagitation bringen; diese ^s-jchttljl gewohntermaßen i« a«het«en, denn die klerikale Partei hat slw f^üi^ Gründe, über ihre Ziele und insbesondere Mittel die Oefftntllchleit nicht aufzuklären. < c ^> en geschehen bei geschlos- senen Thüren, es hal ^raler Zutritt, und boB Resultat wird nicht durch dll Zeitungen belanntgetzM», ein Vorgehen, das, nebenbei gesagt, die römischen VoM» Beglücker vor jedem Ehrlichen hinlänglich kennzeichnet. Vor wenigen Tagen fand in Klagensurt eine «rt Generalversammlung der Pfarrer de« Landes in Wahlangelegenheiten statt. Zum Vorwande einer fo auffälligen Anhäufung von Geistlichen in der Landeshauptfta« wurde eine Besprechung über das fürstbischbflich« Gemi-nar „Marianum" und über die Vertheilung der Staat«-suvvlntion angegeben, allein die Hauptsache blieben die Wahibtsprechungen im katholischen Vereine, welche bei verschlossenen Thüren geführt wurden." Die „Deutsche Zeitung" erhüll ans Prag einen Klagtbrief über die Unlhütigleit im verfassungstreuen böhmischen Großgrundbefitze, dessen Inhalt wir hier nachfolgen lassen: „Uebermah an Vifer kann man zwar der Veifassungspartei mit Rücksicht auf die bevorstehenden Wahlen gerade nicht zum Vorwurfe machen, dennoch geschieht in der Gruppe der Landgemeinden und Slüdle wenigstens etwas von ihrer Gelte, um sich nicht von den Ereignissen vollständig überraschen zu lassen, und weiteres ist in nächster Zeit wohl noch zu erwarten. Um so kläglicher dagegen sieht e« ln der Gruppe des Großgrundbesitze« aus, wo bisher noch gar nichts geschah, was einer Wahlagitation auch nur im c, ln ähnlich seh? ', Und doch n»üre es l! gefährliche ^ oen Giea der Ver- sassun« -5» uanz sattelfesten Gloharnndbefitzer in seinen Ner- „ wankend zu machen, und rechnen »ir nun noct ... .... geheimen betriebenen, dafür aber um so wlrlfamern Agitsti«««» der s»"balen und der " Hand in Hand gehenden Klerikalen dazu. ^4t man gerade kein Schwarzseher zu sein, um mi» Bsforam» in »i« Zukunft zu bllcken. So viel 1236 ist aewiß, daß de? feudale Ad:l mit allem Eifer in die WahlbewegM'g cm>rclen und der Vcrfassungsparlei das Terrain i.ach Kräjn,' üreitig zu niacdcn suchen wird. Sollte das nicht Grwld . daß endlich auch dic verfas - sungstreuel. . liooesitzer ihre bisherige Un-thittigleit fahren lassen und energisch die Wahlagitation in die Hand nehmen? Bei allen bisherigen Wahlen in dieser Gruppe hat es sich atzeial, daß immer diejenige Partei siegte, welche mit ib/en Wahlvorbereitung einer. Vorsprung vor der Otg«lipartei hatte. W.ll man nun auf velfassungstremr Seile warten, bis die Fcuda-len Villlich wieder diesen Porsprung haben?" Bismaick und Roon. Das »Preußische Voltsblatt" tritt den Gerüchten über die angeblich erschütterte Stellung des deutschen Reichskanzlers Fürsten Wismars und den Rücktritt des Grafen Roon mit folgendem entgegen: „Es ist an dieser Stelle bereits auf da« nach« drückest« hervorgehoben worden, daß alle Gerüchte, welche die Stillung des Fürsten Reichskanzler als ge-führdet bezeichnen und seinen baldigen Rücktritt weis« sagen, nichts weiter sink als pc rfide Parte iman ö» oer (Manöver der „Kleuzzeilungs", und ultramontanen Parle«) oder gedankenloser ZeitungStlatsch. An die Wahrheit dieser Gerüchte glaubt natürlich niemand und am allerwenigsten diejeniaen, die fie erfinden und am eifrigsten colportieren lassen; fie sind eben nur Ngi« tationsmiltel und Ha5:n den Zweck, im Volte den Glauben zu erwcckcn, daß in den höchsten Regionen Zwie« tracht, Wantelmuth und Unentschlofsenheit herrsche. Da die Thatsachtn das stricte Gegenlheil documentieren, in» dem Fürst Bismarck fortgesetzt die augenfälligsten Ve-weise der größten Huld und des höchsten Bertrauens vom Kaiser erhält, so siebt man sich wider Willen ge» nöthigt, einstweilen von Eombinationen über die Heu» besehung des Reichstanzlerpoftens Abstand zu nehmen. — Mit um so Hlöher^m Elfer macht man sich jetzt daran, den Rücktritt des Grafen Roon nach der Be-rathung des Mllllärgesetzes im Reichstage als etwas feststellendes ;u behandeln und Candidaten für diese Stelle dem Publicum vorzuführen; für diesen wichtigen Posten späht man nach einer Persönlichkeit aus, die geeignet wäre, die nationale Politik des Reichskanzlers lahm zu legen und den subversiven Plänen der Kleist» Rttzom und Savigny ^ust zu schaffen. Zuvöri-erst verhüll es sich, wie wohl kein der Verhältnisse Kundiger destreitcn wird, mit dem Grafen Roon gerade so wie mit dem Fürsten Bismaick: Graf Roon wird auf dem Posten, auf dcn der dringzndc Wunsch seines Königs ihn gestellt hat, so lange zum Seucn des Vaterlandes ausharren, als seine Gesundheit eS ihm irgend gestattet; wie lange ihm das besHieden sein wi?d. kann natürlich tem Mensch wissen, es ist aber rewe Phantasie, seinen Rücktritt für ausgemacht zu erklären und denselben auf diesen oder jenen Terirun anzuberaumen. Sollte aber auch Graf Roon wirklich übcr kurz oder lang durch s lllssa, wo ich kürzlich in Geschäften einige Tage war; daß die deutsche Regierung Kriegsschiffe nach Malaga und überhaupt nach Spanien gesandt hat, ist von allen Deutschen in Spanien mit großem Dank erkannt worden und trägt viel zu deren Sicherheit bei. Die stärkste und auch rührigste Partei hler und in Andalusien ist jetzt allerdings unbedingt die der Imcrnationaleu, welche vollständigen Soclalismus einfüllen will; alle strolche und verkommenen Subjecte und der ganze besitzlose Pöbel der großen Städte sind jetzt fanatische Anhänger der Internationalen und warten nur auf den Befehl der Führer. um mit Raub und Plünderung gegen die Besitzenden loszubrechen. Glücklicher Weise sind die Schufte, welche sich jetzt zu Rädelsführern aufgeworfen haöen, unter einander mistrauifch und bewachen sich glgerifeitig mit gehässigen Blicken, da sie sich den Raub nicht gönnen und jeder fürchtet, daß der andere zu viel Ansehen oder, was eigentlich mehr wiegt. Geld erhalten könnte, und dies schwächt die Kraft dieser Partei noch sehr und hat bisher einen allgemeinen Aufstand ver-hindert. Dieses fanatische Extrem hat. wie es zu gehen pflegt, auch das entge^engefttzle Extrem gestärkt, und auf dem flach:n Lande arbeitet die Geistlichkeit mit vermehrtem Eifer für die carlistische Sache. In letzter Zeit sind viele Waffen für die Earlisttn heimlich aus Portugal eingeführt und auf den Dörfern vertheilt worden, und carlistische Agenten und Offiziere durchreisen ins« geheim die Provinz, um den Aufstand zu schüren. Es wäre ein furchtbarer, entsetzlicher Kampf, wenn die beiden gleich milden, grimmigen und sich gegenseitig glühend hassenden Parteien der Carlistcn und der Internationalen g^ell einander lusslürmcn würden, und wer von ihnen auch Sieger bliebe, Mit dem Wohlstände und der Eivili-sation Spaniens wäre es auf lange Zeit vorbei. In den größeren Städten, sowohl bei dem liberalen Bürgeistand als bei dem internationalen Pöbel, hat die Geistlichkeit freilich gar lein Ansehen mehr, der CarliSmus daher noch weniger; auf dem flachet? Lande aber bei einem großen Theil der Bauern und bei dem Adel ist ihr Ein-fluß in der letzten Zeit gewachsen. Die kräftigen, abge-härteten Bauern und die vielen adeligen Offiziere würden, wenn es zum Schlagen kommt, die besten Soldaten ab» geben. Das eine alte Erfahrung. Durch die Maßregeln der extremen Partei sind felbft manche wohlhabende ruhige Vinuer der Städte, wllche früher nichts weniger als carlislisch oder mit anderen Worten absolutistisch gesinnt waren, jetzt fast gewaltsam zu Anhängern dieser Partei gemacht worden. »Wenn ich doch einmal zwischen zwei Ulbeln wählen muß, so will ich lieber in den Earlisten als in den Internationalen die Herren Spaniens sehen. Eine Herrschaft desUbsolu« tismus ist mir lieber als die des Pöbels, der wir jetzt entgegengehen," sagte mir noch kürzlich ein sehr ange- sehener, früher entschieden liberal gesinnter Kaufmann in Oranada und sügte hinzu, daß er aus diesem Grunde das geheime carlistlsche Comit6 daselbst auf alle Weise zu unterstützen suche. Vorerst aiicr gehen wir einem Vtaatsbanlerott mit raschen Schritten entgegen, ober richtiger, eigentlich ist solcher schon eingetreten. Die Eoupons vom 1. Juli sind nicht eingelöst. Sämmtliche Kassen sin) leer uno nicht der vicrte Theil der Steuern geht ein. Man wird neue Allleihcn versuchen, aber wer sollte wohl so thöricht sein, ocr jetzigen Regierung auch nur einen Real zu leihen; man wird den Verlauf aller Staatsgüter befehlen, aber wer hat Gelb oder Luft, hierauf zu bieten, da die nächste Regierung vielleicht ganz einfach die Ungiltigkeit aller dieser Verkäufe erklärt, und so wird nictls anderes mehr übrig bleiben, als Papiergeld mit Zwangscurs in unangemessener Menge auszugeben, das zuletzt gerade so entwerthet sein wird als die berüchtigten Assignaten der ersten französischen Re« oolution." Politische Uebersicht. Laibach, 1. August. Im ungarischen Ministerium des Innern wird — wie „Reform" meldet — energisch an den Gesetzentwürfen gearbeitet, welche zu Beginn der nächsten Reichstagssession zur Vorlage kommen sollen. Der Gesetzentwurf über die Arronoierung der Comilatc ist der Bollendung nahe. Für den Wahlgesetzenlwurf sind sämmlliche Vorarbeiten vollendet. Im Finanz' ministerium sind sechzehn Gesetzentwürfe sammt Mo» tioierung zur Vorlage im Reichstage ausgearbeitet, und zwar über die Grundsteuer-Regulierung, Kalasteroermes-sung, Einkommensteuer, Besteuerung der Aclieligesellschaf-ten und Montanwerke, Manipulation der direclen Steuern, Stempel-, Gebühren», Tabak-, Salz«, Spiritus, und Stempelsteuern, Gebührenbefreiung wohlthätiger Stiftungen, ferner über l'otto. Pensionierung der Staats' diener, Kapitalszins-Besteuerung und über Ueberschrei-tungen. Die französischen Journale zollen der Botschaft Mac Mahons Beifall; selbst die rabicaleu Blätter drücken ihr Vertrauen in die Loyalität ^>ac Mahons aus. — Gerüchtweise verlautet, daß der fianzosische Botschafter in Madrid, Marquis de Boulll6 seine Demission gegeben habe. — Wle versichert wird, hat der spa7 sche K'.iegsmini.ster die von Don Carlos angebotene Auswechslung dir Gefangenen angenommen. — Die Permancnzcommission hielt am 2!1. Juli eine Sitzun«. Nachdem sic sich constituiert hatte, Vlanttagte Herr Iournault, man möge alle acht Tay« ,me Sitzung hallen, da die Republik durch die beständigen u»mr»cbe der monarchistischen Parteien bedroht sei und man oayer nicht genug Wachsclmlcit üben könne. Pagös-Ouport entgegnete sehr erregt, die Majorität denke weder au Verschwörung noch an Staatsstreich, und die Vage sei, dank den von der Kammer beschlossenen Vorsichleinaß-rci,cln, infolge deren nicht einmal ein Banket-Feldzug zu befürchten wäre, eine nichts weniger al« bedenkliche. Die Kommission beschloß darauf, alle vierzehn Ta^c, und zwar jeden zweiten Donnerstag, zusammenzutreten. Nur ihre erste Sitzung soll an einem Mittwoch, den IA., die zweite dann Donnerstag den 2H. August stattfinden. — In einer Erörterung der ^age der französischen Parteien im gegenwärtigen Augenblicke stellt der pariser Eorrespondent der „Times" verschiedene Ea-binelsveränderungen während der Parlamentsferien in Aussicht. Wer austreten wird — bemerkt er u. a. -^ .seuiMml. Die Zigeunerin. Novelle von Fanny Klinck. (Fortsetzung.) Al« die Gräfin die Lcctür« beendet hatte, faltete sie den Brief ruhig wieder zusammen und reichte ihn schwei« gend ihrem Galten. Dieser sah si- erstaunt an. ^Nun?' fragte er mit aepreßter Stimme. Hie zuckle gle,chg,lt,g d»e Achfeln und em mitleidiges lächeln umspielte ,hre blullofen Lippen. ..Ich glaubte, es handle sich um viel ernstere Dinge.' sagt« st«, »weniastens lollte man da« der feierlichen Einleitung nach meinen. Was ist's weiter? Dein Bruder, nachdem er sein eigenes Kind verloren, faßt die tollc Id.c. em Kind »u adoptieren und in die Recht: eines eigenen einzusetzen. Em solch hirnverbrannter Ge-danke konnte auch nur in seinem Kopfe auftauchen. Wir sind auf diefe Weise geprellt und um ein gut Thell Rc,ch. thum ärmer geworden, unsere Vorsichtsmaßregeln haben durchaus nichts genützt, sondern jede Auesicht auf eine Erbschaft ist, wcnn er seine Idee wirtlich ausführt, oer» loren." „Unk du denkst n cht daran, Amalie. daß uns unser Verbrechen gar mchts genutzt hat, daß —" .Bltte." unterbrach ihn die " d. „du schein''! zu v.rgcss.'N, daß ich Mt »> <,ir>. heit nicht« zu thun gehabt habe." Der Graf war aufgesprungen, er preßte seine i'ip« Pen fest zusammen und warf seiner Gattin einen durch» bohlenden Blick zu. Diese schien davon indessen ganz unberührt zu bleiben, nachlässig spielte sie mit t-en Quasten des Divans. .Weib," knirschte er, „du bringst mich zur Verzweiflung!" Sie sah ihn möglichst gleichgiltig an, erschrak aber doch vor scmem wahrhaft entsetzlichen Glsichtsausdruck. „Sei doch nicht so unsinnig", versuchte sie einzu» lenken. ..Wozu willst du die längst vergess:nen Dinge wieder auffrischen? Wer weiß, was aus dem Kinde geworden ist, das mag längst —- „Ja, du hast recht," unterbrach er sie, indem er in seinen Sessel zurücksank, „wer weiß, was aus dem Kinde geworden ist? Da« mag längst auf dem Wege fein, eine Diebin und wer weiß, was noch alles zu werden." „Ach. das Kind mag ebenfo gut daran sein wie im Haufe deine« Bruder«. Wer wird gleich das schlimmste denken? DeS Menschen Schicksal ist bestimmt", ttöftete die Gräfin. D?r Graf lachte hell auf. „In der Thal." rief er aus, ..ich habe nicht im entferntesten eine Ahnung dgtwn gthabt, daß du so fpre-chen könntest!" Die Gräfin runzelte lh« Stirn, doch schwieg sie, nachdem sie noch einen Blick auf ihren Galten geworfen hatte. „Genug davon/ fuhr der Graf fort, „ich habe dir letzt „ur „och zu sahen, taß «« uns bald nicht Mthi möglich sein wird, uns in unsercr jetzigen Stellung und in dem bisherigen Glänze zu erhalten. Der Vanquier Moses dtängt. er will die geliehenen Summen zmück-haben; Rechnung auf Rechnung geht ein, kein Mansch will mehr warten; in kürzester Zeit werde ich meint Zahlungen einstellen müssen." Die Gräfin erhob sich von ihrem Sitze, und die Angst vor dem, was ihr Gatte ihr in diesem Augenblicke offenbarte, stand auf ihrer Stirn geschrieben. Doch nur einen Moment, im nächsten halte sie ihre ganze Fassung und Festigkeit wieder gewonnen. „Das kann, darf nicht geschehen," sagte sie beinaht heftig, „auf leinen Fall! Du mußt einen »usweg suchen l" „Es gibt leinen", entgegnete der Graf kopfschüttelnd' „Es gibt leinen?" fragte sie spottend. „Wenn du ihn nicht weißt, so weiß ich ihn." ,N„n?" fragte der Graf gespannt. ..Leon muß heiraten." Der G.af fah seine Gattin ganz erstaunt an, dies war für ihn etwas unerhörtes; er halte kaum aufgehört, ^eon als em Kind zu betrachten, und diefer Jüngling -^ Knabe mochte er fast fagen — sollte heiraten, ein s«0º für das ganze Leben schließen? ..Thorhnt, Amalie." sagte er endlich. «Veon heiraten — em vollkommene« Kind, wo denkst du hin?" ..Man pflegt junae Männer, die bereit« ihr viel-undzwanzigstes Lebensjahr zurückgelegt haben, keine 5'"' der zu nennen," verfehle die Gräfin, ihre Slirn in no« finsterere Falten ziehend, ..zudem bleib, uno lein ander" Wci), uns in unserer Slelllwg z>, erhalten, Veon W"? eine «ich« Partie machen!" 1235 ist einstweilen noch nicht zu saaen. allein e« ist sehr wahrscheinlich, daß der Herzog v..,, Audiffret.Pasquier j eintreten wi^d. Seine Stelle im Eabinet scheint bestimmt zu sein, und wenn er sie noch nicht einnimmt so liegt dies lediglich an den Nonapartislen, die in ihm einen, ihrer bitt.rsten und gefährlichsten Oeqner sehen. ! Die EUrlisten erlitten bei Marededcs (?) eine, Nleoerla>,?; 700 republilanijche Gefangcilc wurden in ssreihcit gesetzt. — Die Insurgenten in Carlagena sehten folgende Negierung ein.- Eontrera«, Präsident und Marine. Roque Barcia, Aeußeres, Ferrer Krieg, Ronuro, Arbeiten. Sauval., Finanzen. Nack Bericht dcs „Peslcr i?loyd" hat an der tür« lisch, montenegrinischen Grenze neuerlich infolge einer Orenzverlktzung montenegrinlschlifeits ein Zusammenstoß ftattgefunde.'. Der Gouverneur von Albanien trifft Anstalten, mit Nachdruck gegen Montenegro vor» zugehen. In Constantinopel wurde e,n militärischer Reformralh errichtet und der Eommundant de« zweiten Armcecorps, «bdi Pascha, zum Präsidenten desselben ernannt Zur Tcsinfcctiousfragc. (Schluh.) Wenn wir so die Nnwendung de« Eisenvitriole neben der Karbolsäure noch zu rechtfertigen vermögen, obwohl delstlbe als ein DeSinsectionsmitlel in dcm Sinne wie die Eaibolsüure nicht genannt zu werden verdient, so müssen wir uns über eine Reihe von Mitteln, welche sonst noch zur Desinfcclion empfohlen wurden, im gegen» lhcllistcn Sinne aussprcchen. Wir erwähnen den Ehlor» lall und da« Ehlor, dieselben greisen metallene Gegenstände heftig an. Der Ehlorlall dringt ferner allallfch: Ntaction in den Flüssigkeiten, in welche er gelangt, hervor. Alkalische Reaclwn begünstigt aber die Entwicklung der mnsl li niederen Olgünismen; dem Ehlor selbst kommt dic llitensioe fäulms- und gührungswldrige Wir, lung der Earbolsaurc nicht zu. es übt überdies eine fthr reizende Wirkung auf die Athmungeorgane aus. Wie der Chlorkalk sind alle Desmfcclioncnnttcl von allali» scher sieaction. als z. B. Kall u. s. w.. nicht zu empfchlen. Von dem übeimangansaurem Kali, welches dic meisten organischen Subslanzeli, mit welchen es in Berührung kommt, durch Oxydation zerstört, würden, wollte man diesen Zweck erreichen, und nur damit wäre auch die Unschädlichmachung von Organismen und Fermenten, die in jenen organischen Substanzen vorlommen, erzielt, sanz enorme und unerschwingliche Mengen erforderlich sein. Mineralsäuren, welche auch empfohlen wurden, ^!!en in so müßigen Eonttnlralicmsjjradtli H^ h^ ^ltrbolfäure nichts in stüileren Eoncentrallonen ange« Wendet, haben sie aber den Nachlheil. t>aß sie nicht nur die leicht zeisttzlichen niederen Organismen und Fermente angreife», sondern diverses festes Material«: Holz, Metall und Mauerwerl fehr beträchtlich schädigen. Wir lönnen nach dieser Betrachtung über die uns anderweitig empfohlenen Desinfectionsmiltel wieder nur der Desinfection mit Carbolfiiuie und Eisenvitriol, wie sie vom löblichen Stabtrathe in Aussicht genommen wurde, das Wort reden, und eS bleibt uns nur noch übrig, den Einwendungen zu begegnen, welche gegen die Anwendung der Earbolsäure gemacht wurden, weil sie auch auf den menfchlichen Organismus selbst eine schädliche Willung aueüben könne. In dieser Beziehung ist folgendes zu bemerken: Die Earbolsäure ist ein Gift, und wäre sie es nicht, dann würde ihr auch die Vedeu- „Eine reiche Partie!" wiederholte der Graf, die Achseln zuckend, halb zu sich selber, „es gibt gerade in unseren Kreisen solche Purticn wenig. Ader da du die Verheiratung deines Sohnes befchlosscn hast, so wirst bu dich doch gewiß auch schon nach einer passenden! Schwiegertochter umgesehcn haben." «Du h«ft in der Thal das rechte getrofs^'. Ich lcnne eine junge Dame, die lieben ti»em cnorm.n Reich» lhum auch uvch den Bo,zug hat, vom Stande zu sein." «Ist sie jung - schön?" forschte er gespannt. Die Gräfin zuckte leicht die Ach,eln. „Jung, was die Well im allgemeinen so nennt, »st sie freilich nicht, sie wirb ungefähr zweiunodreißig Jahre alt sein; doch da« gleicht ihr Vermögen aus." ..Ich befürchte, Veon wird der Meinung nicht fein," versetzte der Graf; »eine Differenz von acht Iohrcn ist doch ein bischen stark, vefondtts wenn die Frau die º tert Perfon ist. Aber, um kurz zu fein, nenne wir dle,enlgl. die du für Veon ausgefucht hast." „Olympia, die Comlesse von Wildbach." sagte sie 'alt. ! il»r m"^"" Ä"Vº" "'^ sº verzweifelt," entgegnete Hr Gatte. ..ich wäre wahrlich versucht, in da« hellste Oe ächltr auszu rechen. Nun. «malie. ich habe gegen diese Sache n.chts e.nzuwmden; ocrs.ichc dein Glück bei «^^ ?'^ º^'c b" ^schichte au« dem Epiele." trat ^7 ^ Graf aufstand und an da« Fenstcr > h"l "ibn n^ ^ «"^,^"7 ^"'" S'vc und rausch". ^ hinaus ^" """«'"' zur Ttil^ (sortsthung folgt.) tung als Desinfectionsmittel, welche wir ihr oben zusprechen muhten, sicher nicht zukommen. Daß dieser Körper, der im großen leicht und verhältnismäßig billig zu erzeugen ist. schon in geringen Mengen solche giftige Wirkungen hceoorbringt. begründet gerade seine bervor-^ ragende Gedeulunq inbezug auf die Dle>inf:cti>n, kann , une aber >n keinc^ Weife vor der Anwendung desselben zu de« gedachten Zwecke abschrecken. Die Carbo'säure wirb gleich vielen anderen Giften auch als Arzneimittel zu innerlichem und äuhlllichem Gebrauche verwendet. In geringen Dosen kann sie durch langt Zeit verabreicht werden (15 Orcmm auf 200, zweistündlich ein Ehlüffel voll), ohne daß sie Iritorica» liouselscheiuungen hervorbrächte. Bei Thieren (großen Kaninchen) nnrden Inloricalionserschemungen erst durch Dofen von 0 18 Gramm bei subcu>aner Injcction der-selben hervoraebrachl. Tödtlich wirkt dic Injrttion von 0^ Gramm. Bei äußerlicher Anwendung der Karbol» fault, z. B. zur Durchlrürtung von auf Wunoen zu legender Charpie werden ziemlich conccntrierlc i?0>ungen von Eardolsüure mit Nutzen angewendet. Wie sollte man. unter so blwandten Umständen aus dem Umstände, dah! Carbolsüure denn doch als Olft bezeichnet wetden muß, einen vernüftigen Einwand gegen deren Verwendung als ^ Dtsinseclionsmillel herleiten? In Canüle ui,d Aliorl: geschüttet, wirb sie bort ihre günstia/n Wirkungen her-! vorbringen, wie sie aber, einmal so verbraucht, auf den' Menschen schädlich wirken sollte, ist luchl abzusehen. Be» lästlgend allerdings und Unbehagen erzeugend, aber nicht ^ dircct schädlich wird sie auf solche wirken, welchen der pene-, traute Geruch der Säure eine unangenehme Empfindung erregt. Was insbesondere die tlgcnthümllchc Anjchauun^ betrifft, daß Earoolsäure nicht in Kanäle einglbrachl werden solle, weil dcr Fall vorgekommen sei, daß sie dann < im Wasser benachbaiter Brunnen zu schmecken war, so muß mit allem Nachdruck hctvorgehoben uerder, daß es als die bellagenSwerlheste Wahrnehmu,^ bezeichnet wenden muß, wenn sich ein solcher EolU,kf von Brunnen mit Kanälen offenbart. Gegen die Verwendung von Elnbolsäure als DeSinfectionsmitlel laun sie aber in keiner Wcisc sprechen. Im Gegenthcile; wenn weiter nicht« als dic Anwendung von Earbolsäure zu det Entdeckung des sanitären Misstandes eines fo unheimlichen und ge» fährlichen Zusammenhanges zwischen Brunnen ur.d Ka» nälen geführt hätte, jo würbe das der Anwendung der Earbolsüure gerade einen neuen Werlh als Deleclivmiltel von gefährlichen Einrichtungen, die dringende Abhilfe er» heischen, verleihen. Wenn es möglich ist. daß die Earbolsäure aus den Kanülen in die Brunnen grlungt, dann wird es auch eben so möglich sein, daß die unheilvollen Agenlien, deren Zerstörung durch dic Desinseclion n l« süure dic Förderung und Ausbreitung von s« kras>lh:i«en verhindern foll, auf demfelben Wege ,» dic Bllinnll, gelllnacn ulid in bcr ahnlniaelo« las Wasser solcher Brunnen genießenden Bevölkerung »hre Verderb-lichen Wirkungen entfalten. Sollten derartige hülle aufgefunden werden, dann sollen sie dazu bestimmen, dah man energisch dem gefährlichen Uebelstande abhilft, für die Frage der Deainiection können fie nicht als Einwürfe in Betracht kommen. In Bezug auf die letztere Frage müssen wir vielmehr nach allem angeführten uns dahin aussprechen, daß die Maß« regcl der Desinfeclion der Abzugelanälc mboesondere mit Carbolsäult als eine zn'.ckmähige und nach dem heutigen Stande unserer Erfahrungen gerechtfertigte bezeichnet werden muß. Hagesneuigkeilen. — (Perfonalnachricht.) Se. Excellenz der Herr Minister des Innern Freih. v. Nasser ist von Paftein nach Wien zurückgekehrt. — (Zur Beseitigung der rise.) In trieft sind die Bemühungen einiger ^ > der han. ! delswell zur Bildung eines Aushllfsfonb« von Orfolg begleitet gewesen. Der Belnebsfond, zu welchem die '"..... Eommerciale, die Filiale der ttfterreichlfchen äredü und das Haus Moipur^io und Parenle beigesteuert halcli, beträgt l,NX>.l)<><) si., ein Gltraq. welche e« ermöglichte, dah das Comi>6 fune > „ Dperalionen . Juli Über Graz und Umgebung nieder und hat an vielen Orten nicht unbedeutende Verwüstungen angerichtet. Der Miy schlug in das Vafthaus „deim Wiesenwmh" ein unt> schädigte Dach und Mauerwerl. Auf dem Bahnhofe der ungarlschen Weftbahn wurden vier i'astwaggcin« und zwe» andere Wagen ^ in Bewegung geseht und dls gegen Messcndors gelriebe«. von wo sie von einer bereilfiehenden sieseroemaschme ein» geholt und ' 'rächt wurden. In der Slabl ' " > gegen 7 U. verwehr olat»i 34 des Gesetzes zur Regelung «der Errichtung und der Erhaltung der öffentlichen VolK» schulen der tz 15 des Gemeindegesetzes vie maßgebende Ve» stimmung enthüll. 7. Ueder den Verichl des l. l. Vezirleschulrathe« in Gotischer, betreffend die Reparatur au« Schulhause in Unter» deutichau wild der auf die V/eiftcifchaften entfallende Patro» natsbeilrag pr. 175 fl. 40 lr. aus de« Meligionsfonde bewilligt und flüssig gemacht und die Einbringung der gesetzlich die Schulgcmcinbe treffenden Kosten für Materialien, dann Hand' und Zugarbeilcn angeordnet. 8. Das Gesuch der Musitlehrerslochler Johanna Maschck um eine Onadengabe wirb an den lralmfchen Landesausschuß mit dem Antrage geleitet, fUr die Vul» ftellerin eine jährliche Onadengabe ans de« Normalschul» fonde zu bewilligen, beziehungsweife die Gewährung einer Gnadengabe beim h. Randlage erwirken zu wollen. 9. Ueber die vom Bezirleschulralhe Sleln vorgelegten Erhebungen betreffs Ausnnltlung eines geeigneten Bauplatzes für das Schulhaus in St. Helena bei Douslo wird demsllt'-n bedeutet, den Alt behufs der Erwirkung des ^ vnsausspnches an den l. l. Bezirlshauptmann ?,ut ei ^____ ^n compelenten Amlshandlung abzutreten. Wel» lers wird bemerkt, daß, nachdem die iDbslbuumzuchl keinen V "^"- ^ º " ischen Unterrichtes bei der Volls-sci ..lion nur wegen Erwerbung eines Tciiauis m de» Dltllt von 12 " und in der känge vo» 13 " fUr dle Nusslcllung des Schulgebäubes, und nachde» daeselbe nach allen Seilen 2 bis 8 ilMftr. f«i sein soll, > - noch »oeilers erforderlichen Grundes, »nd zwar »tt l auf die vom h. Mmifterium hcrabgelangle Pla»-jl^zc lm Oesammlfiächenmaße von 160 I^lllftr. zu bean« tragen wäle, und daß sc»ner behufs der Berücksichtigung i« Elploplialionsauefpruche das bezugllche Terrain mit der K«la-stral'Paizellennummer und mit der Gruudlmchs- oder land-läsllchen Bezeichnung, dann mit der Vegrenzn»g näher bezeichnet werden mufse. 10. Dic Anfrage de« l. k Vezirksfchulralhes in ?itl»i im Gegenstände der Auslegung mehrere Paragraph« dn neuen Schulgesetze wird nachstehend beantwortet: I) Hinsichtlich der Frage, ob die in die zur Vesor-gung der n, rs Gesetze« vo« 2v. Upril 1873 be- treffend die . . der Errichtung, der Erhaltung »nd des Besuches der öffentlichen Volksschulen bezeichneten Ve-fchiislc zu verstärkende Oilsfchulbehörde nach zj 34 jluä»» Gewählten die auf sie aefallene Wahl ad^ulrhnen berechtigt sind, fei zu >lben den nach ßs b und 0del . ^s vom ^> ,,.^ar I«70 gewählten Aemelndevertrelern in der gedachten Beziehung gleichzuhallen sind, weil fie s' 'Nchl auf den Grund und ?,nvcl und r>en '.' ^ verstärkte» Ortest «,»5 Verpfilchlungen für dlc _,..!.... ,.'" nach obigen Ve» stinlmuugen de« Sch»fftchl«a.eje»e« zu wühlenden Ge«einbe-verlieter haben. 1240 2) Die Frage, ob die in den verstärkten Ortsschul« rath gewühlten Hemeindevertreter an dcn Bergungen üder alle nach § 8 des Echu'.aussichlsgeseyes zum Wlrlungslreise des Orlsschulrathe« gehörigen Gegenstände oder insoweit sie sachlich« Vedürfnisse der Echule betreffen, lheiluehmtn, be^ antworte sich durch den klaren Woillaul des §33, Alinea 3. und § 34 des cilierten Gesetze« dahin, datz der Ver« ftärlung des Orlsschulrathes die Besorgung der Geschäfte zu Grunde liegt, welche die Bestreitung sowohl aller sachlichen Bedürfnisse der Volksschule, als auch der Bezüge des Lehr« Personals zum Gegenstände haben. Ein über diese Geschäfts» sphäre weiter reichender Wirkungskreis in Vollsschulangele-genheiten ist dem verstärkten Orlsjchulrathe gesetzlich nicht eingeräumt. 3) hinsichtlich der Frage, inwieferne der § 35 des cilierten Gesetzes betreffend die Besorgung der im § 33 ibiäslu erwähnten Geschäfte durch dl« Gemeindevertretung auch auf Schulsprengel Bezug hat, welche aus einer Ge« Mtlnde oder Untergemeinde bestehen, sei unter Hmweisung auf den ausdrücklichen Wortlaut des gedachten Paragraphen zu erwidern, d^ß derselbe nur von Echulbezirlen handelt, welche aus einer einzigen Gemeinde oder Unlergemeinde bestehen, daher die darin enthaltene Bestimmung auch nur auf Schmdezuke, deren Umfang durch den H 18 des Schul-anfsichlsges^tzis erklärt wird, Anwendung findet und nicht auf Schulsprengel bezogen werden lann in Bezirken, welche ans mehreren Gemeinden, rucksichtlich Unlergemeinden beste r die diesbezügliche Bestimmung des § 34 de« er» ^ Gesetzes maßgebend ist. 4) D:e schließlich? Anfrage, ob im Hinblick auf den § 87 des Gesetzes zur Regelung der Rechtsverhältnisse de« Lehrstandea die erste Dienstalterszulage auch den provisorisch anglfteUlen 'Mlglledein des ^'edrstandes gebührt, wenn dieselben bereits 15 Ialzre an einer öffentlichen Volksschule eines der im sieichsrathc vertretenen Königreiche und Länder ununter» brochen und mit entsprechendem Eifolge gewillt haden, sei dahin zu branlworten, daß. nachdem einerseits im H 30 des gedachten Gesetzes auf Dienstall:!.' nur definitiv angtstclllc Schlei Ansbach haben, lS aber das Gesltz in der Uebergangideslimmung des H 87 des Nus« druckes: ^bereit« angestellte" Mitglieder des kehr, stände« «. sich sicherlich nicht bedient balle, wenn demselben nicht cie Absicht einer Uni ' ' defininv un. geftelllen und prcv'sc?rilllge gegeben, dagegen aber demselben aus Billig-feuStUctsichlen au» diesem Anlasse eine Remuneratlva de« »illigl. 12. Der Landesschulralh spricht sich angesichts der nach dem ^andesgesehl: vom 29. April l. I. bevorstehenden Regelung der Rechtverhältnisse de« ^hrstandes an Leu Volts-schulen m Kram und wsbe^ndere im hinbUcl ans dm § 41 dieses 0'.' ^ ..... einer Post. meistersstcUe an ,5ern die Hjer» sehung der '! ^Usjchullehrer üll- zusthc geei^.... ., , ^. ^......., : . , ii der genauen Er« fUllung des Kehlberules ln Anspruch zu nehmen. — (Die Liedertafel) des Männerchores der phil« harmolllschen Gesellschajl war gestern von mehr als 700 Personen besucht. Den durch Elemenlarschä)en betroffenen Insassen Uluclliains dürste e»n ReinerUägnlS von nahezu !U0 st. zufallen. — (Im Easinogarten) wird sich heute eine »ngar.sch« Musiltapelle unter der Dlrection des Herrn Vr«la Dvl^,sz piocucieren. Zreunden echter ungarischer Na« lionalmusil sieht em rccht angenehmer Ävcnd in Aussicht. -^ (Ta« Purliunc «lasest) brachte un« gestern eine Schar von Mindesten« 1000 frommen Lantleuten, die grohienlbeU« aus hartem Giftem im srelen Nachtlager hielten. -— (Nus dem Vereineleben.) Sonntag den 3. d. nachmittag« «m 2 Uhr findet in der Fischer schen Äe. ftauranon nächst d« Elernallee eme Versammlung der 5 ^V^«'"'" lwlt. Uuf der Tagesorünung ßeht d« Beschluysassung über die Frage der «oschickung eines Delegieren aus ^aidach z« h«« ^ g 9 „nd 10. Sep-temder l. I. m Wien stausindenden üsterreichi^chen Eon-gresse der Holzarbeiter. Der Obmann des h.esiaen «rbeitervereines wird bei dies« Gelegenheit einen Ponrag Über dte Ledeulung solcher Longresie für den ae.ftiaen ^l)llslt:ri-: der Ardcü« ^»n. ^ ^ , 0 FiFeuner ) hie//en gest^n »ufre/wil/izen Einzug ui unftre ^^unn. P« V^^stral u« ^o unUe-benswilrtig, tic nomadischen Vergnü^ungszügler in ihre Heimat nach Gieß Kanijcha m Ungarn zu mst,^««« wiener Welliiusstellnng) g«^ hnüe v> . um 2 ^iji bb PivuuUA evn. ^lfNHzu^ ^on > VailXlch ao. ! Original «Sorrespondenz. Wien, 31. Juli. (Wiener Weltausstellung.) Sechs Tage bewegte ich mich auf dem wiener Ausstellung«« platze. Ich muhte meine Augen in die Hand nehmen, um in dem ausgedehnten Rayon die Ausftellungsgegen« stände aus Krai» aufzufinden. Im allgemeinen mutz ich bemerken, daß ein großer Theil der lrainischen Aus« stell« sich einen besseren, mehr in die Augen fallenden Platz hätte aussuchen oder bestellen sollen. In Lrmang, llmg eines Kataloge« irrte ich rm Ausstellungslabyrinlh stundenlang umher, es dem Zufalle überlassen!), ob ich so glücklich sein werde, lraimsche Firmen zu treffen. Fortuna war mir hold! Ich beeile mich, Ihnen milzulheilen, was ich gesehen: 1. Die lrainische Industrie-Gesellschaft macht Furore mit ihren Eisenpioduclen, namentlich mit Roheisen. 2. Da« Berg« und Hüttenwerk Iohannislhal erponiert verschiedene Lrze. 3. Die Bleigewerl^chaft ttnapovöe stellt Blei« und Quecksilber au«. 4. Der lrainische Marmor — 21 Galtungen, insbesondere eine große runde Tischplatte — wird bewundert. 5. A. Samassa« Glocken und Thon» öfen finden großen Neisall. 6. Großen Beifalles ersreul sich auch die Ausstell»ng des Rehn'schen Kindergartens durch ihre Reichhaltigkeit und Nettigkeit. 7. Die Zeich« uu.igeu und Gypvacdcilen der hiesigen Oberrealschüler werden aufmerksam betrachtet. 8. D« von der „Mattca" bisher ausgegebenen Schriften weiden mit Intecesse beachtet. 3. Die Flora Krains, 30,000 Exemplare enthaltend, fesselt die Besucher der Wellausstellung, namentlich Nalursreunde, in hohem Grade. 10. Die Probucte der Roijhaar"Vleu sablil de« Herrn Pr. Huoovernig au« Ltcasisch machen Effect. 11. Die oberlrainer ^ederfabntanlen, d« Herren Deu, Mally, Pollat und Peisial werden ihren Firmen hüten Namen mache». 12. Aufmerksamer Beachtung weiden gewürdigt die Filz« plo5ucle der Herren Terpinz k Zeschlo, die Spitzenhälel« aibeuen und Nationaltrachten Krains, ausgestellt von der hiesigen Handelskammer, dle elloas primittven Schuhwaren der ueumarlller Schuhmacher, die Korbflechtereien und Holzgeläche 0ee Herrn Palllsch, die Echuhwaren, Kämme und Bürsten der Herren Pemili k Pitter. 13. vorzügliche Ausrnerlsamleil erregen die Parqueilen der Herren M. Panther au« Krainburg, Naglusch aus Bischoflack, Freiherr von Zo»e au« Seebach, Franz Steinmetz aus Eisnern, i duseln ^ Deismget in Blschoflack, F. Kolnit aus Oder« 'laldach, I. Zum« aus llieloes und die Fournire des Herrn U. Iugovlc an« Krainburg. 14. Die Halanlerie-und Buchbinderarbeittn des Buchhändlers Herrn I. Gionlini w:e auch d« Holzichnülarbeilen des Buchbinders Herrn . ^jeit weroen mit großem Hmeresse veschaut. Meine ^. cc ist nicht so gewandt, mein «Oedachlni« von l>em Ge« ^ammteinorucle, den da« autzeiordeniUche Schauspiel der ^dettaueftclluug gemacht, so delüuci, datz »ch nicht in der ^age diu, Ihnen die ltinzelnheiten des Gesehenen näher zu beschreiben, ich überlasse diese Aldctt dem Herrn Handels' lammeijecreliir Murmt, der im Interesse beS Dienstes und d« lrainer Kammer gewiß emen detaillierten Bericht in« betreff Kraiu« Ihnen millhellen wiro. Ergebenster k. . . Bücherjchlln! ^rlauierungen zur Htrafprozepordnung Die Berlogsbuchhanolung von ^.'euschner und ^'udeusly in Graz, m leren Berlag schon mehre« m der zurldischen Literatur sehr geschätzte Werke tljchleuen sind, versenoel uMer dem Tilel ^r^äuleru ngcn zur Strajpro. zcßordnung vom 23. Mal 1U73" einen 0« Reihenfolge der Paragraphe des Gesetze« sich anschließenden Commenlai. ^icisass« dicses Werkes sind die iusbejondere al« Pralnl« geschätzten Iul. Miller buch er, Slaals-anwalt t)«m ^anorSgerich»»: in Graz, und Dr. Bincenz Neumeyer. Da dls nun erst em Heft des Werte«, welches die ürläulerung der Elnjuhrungsbeltlmmungen und der §H 1—49 des Gesetzes enthüll, vollugl, so kann man em vollständiges UrlheU umsowenig« sllllea, als der einem Kommentare Da« Maleriale bei den einzelnen Gesetzespara» gra^' !.ul ist, jedoch genügt i)as gebotene, um mit Ber„ .üssprechen zu lohnen, dah da« Slrc^n l« beiden Verfasser «in ernstes war und daß sie der unter» nommlnen Ürke.t volllommen gewachsen siuv. Das reiche, ln den Motiven, oen Verhandlungen oes HteichslalijeS, den Be« spre! .lleraluc gebotene Material ul . ,^l woroen. <2s mocyle un« beinahe ounlen, oaß 0« VerlaH« dadurch, oaß sie den Wonlaut von in den Berlrelungsliilpein gehallenen Neben voll ausgenommen haben, zu weit gegangen seien; doch wir wollen darüber mlt ihnen nicht rechlen. Auch ore sonstige relchhalllge Literatur des Strafprozesses uno ble fremden We^etzgedullgen haben eli.gchenoe Beruclsichllgung gesunden. Die zu den einzelnen Ge^tz«,>lellen gegebenen Hlläulerun« gen sind präci« gefaßt. Bejonoers lieivorzutjeden sind auch die vollständigen Zujammenfafsuugen 0« in den verschiede» nen Paragraphen de« Gesetzes zerstreuten, jedoch unter einem gewissen Gesichtspunkte zusammengehörigen Beftim« mungen, wie z. B. über du Raihslammer (Seue 52), den H«^Hi«hos l. und U. Instanz (Seue 54 und üb) u. dgl. Die« so wie die sorgsälllg« Sammlung der noch gellenden 3?or»allen, wie we^ mil jremden Gerichten im º0lNeg«nc>en Falle finden, empft^n oa« W«l msdelondere dem Plallller. von den einzelnen Panun ift ter Lfcul» übe« da« Wesen u ' 'lellung der S«aalsanwalllchc,'i sSeue 75 fen, daß «« «s»«». z ? Cowac»?. (inoMndler. Tnest. ^ wuinm, «»>,M. Mar,i',-'!,', ^l,-,!i„>!,,^s^ ^ Frau. ^^' gedin, Martoi' Anna. Pnvatier. .' > ' ^ Hantsch. Polemci. ------, ,........: '^rau, Wali,:lü - ^induli, Ney.ia. Wurmbianv, <^adct, Wien.— Poschich, Volllsca, «»»«»»»«»»«^ «»s. Slül, Mcchaniscr. Fiums, - Dr. Hchranz. ^inanzconcipisi. Trieft. »4»»»»«'^ »«>» «>. ^aidinsssl, Pi>va Lippusch, Haslwirth/ Marburq. — Ziffer, «qcn!, » äUelcorucogisch^ Neobachlungell in Lmbach. _ ...... k "Zei "z," ' i'7" H« »^Mz- ^" ^17.1 NW. schwach hlittr l!0«Nl>. 73«,« ^..^, , ^ Sehr h,iß, fast wo„enlo,. ^..........^ .. ^.. ..^d und Nord' weft. Das Tagesmittel eer W«nne ^ «s»' um 3'^" aber den» AiovmüVt. «,re>!iln,ortl,ch« iXeoacin»». I«naz v. «itinmayr. ls4l ^H,I«»s«»^«>vi^i- Wien, 31 Juli. Die Vörse war gesch»sl«lo«. aber ftft. Die beschränlte Zahl der Vffectcn. welche Überhaupt in Umsah gelangt, weis« bedeutend mehr «eprisen »l» ««tU.en-P<«mbl»riefe ... 120.- 121.- Vllhmen , ^..^. , , . 94. 9b. Vallzien ^"- l 7475 7525 ViebenbUiaen s , ?..^ 1 . . 74.75 75 25 Ungarn I '""UN« > . . ??... 77.50 Donllll:?legnlierung«>i!<>se. , . 96.50 97.— Unh, Lismbahn-Nnl..... 96 25 97.25 Ung. Prämien-»«!...... 8l50 «2.- Wiener <5ºmmunal.«nlehen . . w.f^> »S.— Nctie» von B«»ks« Geld Ware «ny!o-Vaut.......I62.b>» 16».— Vlltitvtlelu.......1b7.— 159.— Bodtncredltllliftall . . . —.- —.— «l^ltcnftott......214 'N4.50 Held Ware' Kreditanstalt, m^u! 11«.— 120.— Depofitendanl . 81. 88.- Vscompteanfial« . . 915.- 925.— hra«co-»anl . . 67.L0 68 — Handelebanl.......76.- 77.- ^'änders'llnlenvertin.....105.— 108.— Nalioualbanl......962— 964.— Oefirrr. allg. Vanl ... 99.— 101.-Ocflerr. Bansgefellschast . . 200.- 201. Umonbanl......1U0.~ 181 — Verein«baul ... »6. 37. V«rlthr«banl ... 126.50 127.- Aetieu von Ira»«p»rt Unter»eh' mnugen. seld Ware «lfUld-Vahu.......153- 154.- »arl.kudwig-Vahn .... 220. 2it1.- ' Donau, Dampfschiff., «efellschaft 576— b7«.., Vlisabeth-Wrftbahn.....Lib.— 217.— Vllsabelh.Bahn (^mz-lNub»fiv«,nd«.«orkbahn . . 8070,- «0«0 — ^ranz-Ioseph-Vahu.....206.— 207.— knnl>,,tzern.Iassy-Vahn. . .187-188 — »tlb Ware Nopd-Oestllsch......483.- 485.- < Olfterr. ^iordwtNbah,, . , . 201.— 202.— «udolfs'.Vuhu.....157.— 158- < SwaUbahn......3!i8 — 829.— , 1 Sudbahn , 184- 16ü.- ' Theiß-Vahl, . 20«.- 20b.—' Ungansche Viordoftbahl, .118.50 114.50^ Ungarische Oftbahn . . 74.— 75— j lramwap.Oeltllsch......263.— 8b4.- Vfandbrlefe. ! ^ Allgnn. öfterr. Vodencredil . . 100— 100H0 dto in 33 Iahrm 87— «760 «ationalbanl «. ».....90.15 90H0 Un«. Vobencreb'l 80.00 81.— Prioritäten. ! «lisabtth-V. l. «m.....94. 94.50 ßerb.-Notbb. S . . 106 25 106.50 ftran,-3os,pl,-V . .10350 104- Gºl. «arl i!udwiº.V., I. »n,. . 102 tH 108 — Oefterr. stordweft-V.....101.75 102- Siebenburger..... 85.50 86.. , ,Sla»t«bllhn.......l»3.50 134. ! »eld »«e Silbbahn k 8',......109H0 110.— 5',......9560 957b Sübbahu, Von» . «1H« «««) Ung. Oftbahn......71.- 71H0 «rebtt-e. . 160^0 1S1H0 «udolf«»^ 13- 14... Wechsel. »»«»liurg........98H0 »s.7b zr«-lwrt........98.75 94 — H»u.burg . . 54.65 b4.7b koldon . 111— 111.10 Pori« 43.7b 48H0 Oeldsprten. Gelb »«« Dncatm . . . 5 ft. 2? k. ü fl. «» k. ^apoleon»b'ºr . . 8» 87» S»S3, Prwh. »assenschewe 1 , kb ^ 1 » «Sz -«Über 107 . 7b ^ INS ... , Kramische GruudenllaftungSlObllgatwn», ! Privatnoriernnu: Veld U9H0. »«» 90 b0.