^ 27». Montag am 2. December R 85» Die „Laibacher Zeitung" erscheint, mit Ausnahme dcr Tmin- imo Feiertage, täglich, und foiiet sammt dm Ablage» im >H o m ^, to ir ganzjährig !0 fl.. halbjähria 5 fl mit Kreuzband im Comptoir qa>i;jährig N st., halbjährig .) st. :l0 kr. Fs>r die ZllitellilNg ins Hans sind halbjährig 30 sr. mehr zu entrichten. Mit der Post portofrei gan,jährig , unter Kreuzbano und gedruckter Aorcffe !3 fi., ^"ll'!"hrig <; ss. 3l) sr. — In scratio» ögel'ilh r s.ir eine Spa!t.n;eile ot>er dcn Na»,» derselben sür ei»-»„alige Einschaltung 3 kr., snr zweimalige 4 lr., für dreimalige o lr. n a ch ll i^ g. ^H.,n 2l. Mai d. I. stürzte die Kaischlcml Helena Koschier aus Podgora, oon der Mitte des über den Zcier-Fluß führenden Steges in das vom an. haltenden Negen angeschwollene Wasser. Franz Mescch, von Altoßlitz Nr. 46, ebcn aus dem Heimwege bcgrisscn, ersah die Verunglück, te, und wagte sich, obwohl des Echwimmcns nicht kundig, in das reißende, durch Felscnsiücke imd wirbelnde Tiefen äußerst gefahrliche Wasser. — Mit eigenes, augenscheinlicher Lebensgefahr kampfcnd, ge lang es dem großherzigen Franz Mesech, die bereits 200 Klafter weit fortgerissene Helena K caschier besinnungslos ans Ufer zu bringen, wor-nach dieselbe wieder zu sich kam, und am Leben er halten wurde. Die hohe k. k. Statthaltern hat mit Verordnung vom 12 d. M., Zahl ,4145, dem Franz Mesech , die wohlvcrdicutc gesetzliche LcbensrettungZ. Taglia zuerkannt, dessen Bewußtseyn aber, «inem Menschen das Leben erhalten zu haben, ihm stets der schönste Lohn seyn wird. Die Nczirkshaliptmannschast kam, mcht muhin, den Franz Mcsech dcm Da„kc aller Menschcn-w^,de zu empfehlen. K, k. Bezirkshauptmannschaft Krainburg am 2l. Nov. 1850. A ll f r u f. Der zur Ausrüstung der Armee eingeleitete Pferde-Ankauf hat zwar einen guten Fortgang, und läßt hoffen, den Bedarf in Kürze sicher stellen zu tonnen. Um jedoch schon dermalen auch die klmftig möglicher Weise eintretende Erfordernis) an Pferden durch schnelleren Ankauf zu sichern, wird von Seite des k. k. Kriegs-Ministeriums der Preis für ein gutes schweres Artillerie < Zugpferd im Maße von 15 Faust, 2 Zoll und darüber, von 140 fl,, während der gegenwärtigen Verhältnisse, auf 150 fi. E M. bei dcm Fortbestehen des Ncmonten Preises für die übrigen Gattungen Pferde erhöht; zugleich aber auch gestattet, daß dm Gemeinden, Pferdehändlern und sonstigen Unternehmern, die sich bei Abstellung von Ncmonten in größerer Ausdehnung delheiligen wollen , und in der Zeit von Kundmachung dc5 gegen» wältigen Aufrufes bis zum 15. December 1850 aus tinmal wenigstens 25 Pferde als diensttauglich auf die in den Kronländern aufgestellten Assentplätze abliefern, ein Zuschuß von 5 pEt.; sür wenigstens 60 Pferde 8 pEt. und sür mehr als 50 auf einmal als tauglich abgelieferte Pferde ein Zuschuß von 10 pCt. zu der für die innerhalb der festgesetzten Zeit als tauglich abgestellten Bcspannungs-, Reit- und ^ackpserde entfallenden Verdien st summe, bei Vergü-llMg des Remontcnprciscs nach jeder Assentiruug ^«sbczahlt werde. Für die in geringerer Zahl als 25 auf die Assentplätzc gestellten Pferde findet kein Zuschuß Statt. Ebenso tritt nach Ablauf dieses Ter. 'Nines für die abgestellten Pferde der bisherige Rc-^onten-Preis ohne Zuschuß ein. Werden hicbci zugleich taugliche Kavallerie-Pferde abgestellt, so zählen sie in die Gesammtzahl er Pferde, auf die der Procntcn - Zuschuß zu be. dehnen ist. Die Unternehmungslustigen und Pferde - Eigen- , thüiner finden in der ihnen hierdurch gebotenen Be-^ günstigung n»e ihrer Mlihe entsprechende Prämie, die i>, dem Maße sich erhöht, als sich die Zahl der in obiger Zrit wirklich zur Abstellung gebrachten dienst tauglichen Pferde, wie der hierdurch in's Verdienen gebrachte Nemonten. Preis wächst. Vom k. k. Kriegs-Ministerium. Wicu, am 29. November 1850. Am 29. November 1850 wird in der f. k. Hof-und Staatsdrucklrci in Wien das ('!.!!!. Stück des allgemeinen Ncichsgesetz- und Regierungsblattes, und zwar vorläufig bloß in der deutschen Allein-Ausgabe ausgegeben und versendet werden. Dasselbe ci'thält unter Nr. 45l. Den Erlaß des Finanzministeriums vom 28. Nov. 1850, wirksam für alle Krouländer mit Ausnahme dcs lombardisch.-venetianischen Kö-nigreichs, wodurch das bestehende Verbot des Agio-tircns mit Scheidemünze neuerlich kundgemacht, und das Kaufen und jrder wie immer geartete Handel mit solcher Münze unter Festsetzung strenger Geldstrafen untersagt wird. Nr. 452. Den Erlaß des Finanzministeriums vom 2«. Nov. 1850, wirksam für das Kronland Nie-dc'-österreich, womit die Vcistimmungcn dcs Mi« uistcrrathcs gegen die Umtriebe der Wiener Börse zur Kenntniß gebracht werden. Ferner wird am 30. November 1850 in der k. k. Hof- und Staatsdruckerei in Wien das l^.lV. Stück des allgemeinen Neichsgesetz- m,d Regierungsblattes, u„d jzwar smvohl in der deutschen Allein-Ausgabe, alb 'auch i» sämmtlichen neun Doppel-Ausgaben ausgegeben und vcrseudet werden. Dasselbe enthält miter Nr. 453. Die Verordnung der Ministerien des Innern und der Justiz vom 10. November 1850, wodurch eine Vorschrift über das Verfahren der Gensd'armcrie bei Verhaftungen und rücksichtlich der hierüber, so wie über entdeckte Gesetzcsüber-ttetungcn an die Justiz und politischen Behörden zu erstattenden Anzeigen kundgemacht wild. Nr. 454. Die Verordnung dcs Ministrriums des Innern vom 25. November 1850, wodurch eine Theaterordnung erlassen wird. Nr. 455. Den Erlaß des Fmanzministeriums vom 25. Nov. 1850, Über das Versahren bei Entlich, tung der Gebühren vou den in inländische periodische Schriften eingeschalteten gebührenpflichtigen Ankündigungen und Nachrichten. Mit diesem Stücke wild das n e u n undf ü n f-zigste Veilageheft ausgegeben und versendet. Dasselbe enthält den zu Nr. 454 des Reichs-gcsctzblattcö gehörigen a. u. Vortrag des Minister-rathes wegen Erlassung einer Theaterordnung. EbensaUs am 29. November 1850 wird in der k. k. Hof- und Staattzdruckcrci das am 2. October ,850 vorläufig bloß in der deutschen Alleinausgabe erschienene <^XXVIll. Stück dcs allgemeinen llicichs-gesetz- und Regierungsblattes in böhmisch-, italienisch- und slovenisch-deutschcr Doppcl-Ausgabc; — dann das am 10. August l850 vorläufig bloß in deutscher Allein -Ausgabe erschienene OlX. Stück in böhmisch', slovcnisch-, croatisch- und serbisch.dcutscher Doppel-Ausgabe; - endlich das am 19. Juni ,850 voiläusig bloß in der deutschen Alleinausgabe, dann in böhmisch-, italienisch- und sloucnisch-deutscher, und am >4. Nov. 1850 in magyarisch-, polnisch-, croc,' tisch-, serbisch- und romanisch-deutscher Doppelaus-gabe erschienene l.XXIII. Stück des allg. Neichsge-setz- u»d Regierungsblattes in der ruthenisch.-deutschen Doppelausgabe ausgegeben und versendet werden. Die Inhalts-Uebcrsicht über die in diesen Stücken enthaltenen Erlässe wurde bereits bei der Ankündigung von dem Erscheinen derselben «n der deutschen Alleinausgabe gegeben. Wien am 29. November 1850. Vom k. k. Redactions-Bureau des allgemeinen Ncichsgesctz- und Ncgierungsolattls. Das heute den 29. November ausgegebene l)l.lll. Stück dcs Reichsgesctzblattrs enthalt unter Nr. 451 folgenden Erlaß des Fillanz-Mimsteriums vom 28. November 1850, wodurch das bestehende Verbot des Agiotirens mit Scheidemünze neuerlich kundgemacht und das Kaufen und jeder wie immer gealttte H,n,d<>l mit solcher Münze unter Festsetzung strenger Geldstrafen untersagt wird: Schon mit den Patenten vom 26. Mai 1746, l2. Juni 1768, ,2. October 1802, und Hofkanz. lei-Decret vom 20. März 1807 wurde das Agioti.-rm mit Scheidemünze unter Festsetzung schwerer Strafen aus das Schärfste untersagt. Da es dessenungeachtet Menschen gibt, die in jüngster Zeit die Agiotage mit der Silber- und Kupferscheidemünze zum Nachtheile des Staats so, wol)l, als der Privaten betreiben, so wird neuerdings alles Kalifen und jeder wie immer geartete Handel mit solcher Münze auf das Strengste verboten. Die diesem Verbote zuwider Handelnden sind ncbst dcm Verfalle des Gegenstandes der Uebertre-tung mit dem Ein.- bis Vierfachen des Betrages der Scheidemünze, womit der verbotwidrige Verkehr verübt oder versucht wurde, zu bestrafen. Das geringste Ausmaß der zu verHangenden Geldstrafe wird aber jedenfalls auf den Betrag von 50 Gulden festgesetzt. Das Verfahren wegen dieser Uebertretungen ist nach dem Gesetze über Gefälls-Uebertretungen von den zur Erhebung und Bestrafung der Letzteren be-stellten Behörden und Gerichte zu pflegen. Der Anzeiger einer solchen Ucbertretung erhält den halben Strafbetrag als Belohnung. Das heute den 29. November ausgegebene OI.Ill. Stück des Neichsgesctzblattcs enthält unter Nr. 4 52 folgenden Erlaß des Finanz-Ministeriums vom 28. November 1850, womit die Bestimmungen dcs Ministerrathes gegen die ^Umtriebe der Wie, ncr Börse zur Kenntinß gebracht werden (wirksam für das Kronland Nieder-Oesterrcich) : Die Erscheinungen, welche in der letzten Zeit an der Wiener Börse hervorgetreten sind, haben die dringende Nothwendigkeit außer Zweifel gesetzt, die über den Börsenverkehr bestehenden Vorschriften mit Strenge zu handhaben und Vorkehrungen zu treffen, um gewinnsüchtigen Sveculaticncn und böswilligei, Umtrieben, durch welche sowohl jeder rechtliche Staatsbürger in seinem Vermögen, als auch der öffentliche Credit empfindlich bedroht wird, Ichranken zu setzen. Der Ministerrath sieht sich zu folgenden Anordnungen veranlaßt: R2I8 1. Der Besuch der öffentlichen Börse ist nur gegen Vorweisung einer, von dem l. f Börse.Com. missär unentgeltlich ausgestellten Karte gestattet. Diese Kalte wird berechtigten Handelsleuten, Fabrikanten oder deren Geschäftsführern, d^iln den beeideten Sensalen ohne weitere Nachweisung; andern Personen und Fremden aber nur dann erfolgt werden, wenn sie die Nothwendigkeit ihres Börsenbc.-suches befriedigend dargelhan haben. Es ist verboten, diese Karte an einen Andern auch nur ein Mal zu überlassen, oder von einer auf fremden Namen lautenden Karte Gebrauch zu machen. 2. Jede Versammlung außer der Börse, in welcher Börsengeschäfte abgeschlossen oder vermittelt werden, ist untersagt. 3. Käufe und Verkaufe a>, der Börse können nur unter der Vermittlung beeideter WechselSensale abgeschlossen werden. 4. Alle Geschäftsverhandlungen an der Börse haben auf eine solche Weise zu geschehen, daß Niemand in seinen Geschäften dadurch beirrt werde. Niemand darf, um auf den Cours der öffent» lichen Papiere, Wecbselbriefe oder dtl Comptanten linzuwirken, den Preis der verhandelte» Gegenstände oder den Anbot, den er zu stellen findet, mit lauter Stimme ausrufen oder Andern durch Zeichen zu er. kennen geben. 5. Niemand darf, auf was immer fur eine -Weise, dahin wirken, den Cours der Münze oder Wcrthpapiere zu verschlimmern. Insbesondere ist jede Aeußerung über die künftige Wendung des Courses, dann die Verbreitung unverbürgter, falscher oder entstellter Nachrichten untersagt/ «. Alle Geschäfte, durch die unter verschiedenen Benennungen Gold, Silber oder Wechseibriese auf Lieferung oder Prämien verkauft werden, sind verboten. 7. Wer gegen diese Anordnungen handelt, verfällt in cin< Geldstrafe, w.lche nach Maß d«r Schul. dia.ke>t oder Gefährlichkeit der verbotenen Handwng mit !00—1000 fl. C.M,. und im F^Ne der Wicdri-hollmg mit dem Zweifachen diescs Betrages bemessen wird. Nach dIntcn-danlur, Sanitäts'Dircction, Spitals Direction, Justiz, Platz-Commando, Ober-Verpsiegsamt, Transport' wesen, DetailKanzlei, Fcldlricgs Commissariat und Militär-Presse. — Die dem Feldm.irschal! Nadctzfy beigegebenen Ossiziere des Generalstabes werden gleichfalls in der k. k. Burg untergebracht Mehrere von den pens. Hofparteien, denen bis jetzt in dcr k. k. Burg Natural-Quartiere angewiesen waren, mußten dieselben aus diesem Anlasse räumen und erhielten Quartiergclder. — Die Verhandlungen wegen Einführung des Tabak-Monopols werden im Finanzministerium eifrig fortgesetzt, dürsten aber in diesem Jahre kaum beendet werden. Aus dcn in dieser Beziehung gepflogenen gcnaucn Erhebungen ist zu ersehen, daß von den Acrarial-Fabriken jährlich, im Durchschnitte genommen, ^0.000 Ctn, Schnupftabak, 250.000 Ctn. gesponnener und geschnittener Rauchtabak, dann 200 Millionen Stück Cigarren erzeugt werden. Das gleiche Maß der Erzeugung kann sür Ungarn und Nebcn-läi'dcl angenommen werden, wenn die Einführung des Tabak'Monopols in denselben nach dcn bestehenden Grundsätzen erfolgt. — Das „Neuigkcits-Burcau" meldet: Die von der Börse getroffenen polizeilichen Maßregeln sind von den besten Folgen begleitet. D^s Gold-Mäckcln b^ beinahe gänzlich aufgehört. Gestern sind 27 2»oiv^ diien, die als gewissenlose Spcculante,, dckannt waren, von der Börse gewiesen worden. Mehrere Verhaftungen von Individuen, die mit Kupfergeld-Vor-rathen Handel trieben, sind bereits vorgekommen. Die Sichcrheits-Organe haben den strengsten Auftrag, solche Individuen, welche cin Geschäft daraus machen, falsche und unverbürgte Kriegs-Nachrichten zu verbreiten, um die Course zu drücken, von Fall zu Fall der Behörde anzuzeigen. — In der Vorstadt Lcopoldstadt wurde am Carmcliten.-Marktplatze ein Weib eingezogen, welches Kupfergeld in kleineren Quantitäten an sich zu bringen suchte. — Gegen mehrere Geschäftsleute, die Privat - Geldzeichen verausgabten, ist rie gerichtliche Untersuchung im Zuge. Mangel an Scheidemünze ist überhaupt seit gestern nicht mehr bemerkbar. — An dcr Börse ist heute del Eintritt nur gegen Einlaßkarten gestaltet. — Die sogenannte Kaffehhaus-Börsc steht unter strenger Auft sicht. — — Folgende Schauder erregende Thatsache theilt man dem „M. H." aus Gömör mit. Am lZ.d.M. wurde daselbst ein Mann, der eines dreifachen Mol' des sich schuldig gemacht hatte, enthauptet. Aber der ohnehin gräßliche Anblick wurde durch dcn Umstand noch schaudervoller, daß vermöge der Ungeschicklichkeit des Nachrichtcrs, das Haupt des Verbrechers nach de>" siebenten Streiche noch nicht fallen wollte, und der Frcimann sich endlich genöthigt sah, das Haupt vo" vorne mit seinem bluttriefenden Schwert förniln) abzusägen! — In Wiesbaden genehmigte die Kammer "lv Ncvressalie gegen den „Stcucrverweigerer Füc»^ Mrttcrnich« dessen Schuld an Steuern für den ^"' hannisberg bis über 30 000 fl. angelaufen ist, '!>"' eine Abgabe von 3200 si. jährlich zurückznbel)^'"' gegen Raht's Antrag, auf dcm Wege der Execut'0" die 30.000 fl. zu erhalten. 121» Statistische Darstellung Galiziens und drs Klon landes Bukowina. Beide Kronlandcr umfassen auf einem Flächenraume von 1528 86 Quadratm.'il.n in 9<> Städten, »93 Märkten u 605« Dörfern eine Gcsammtbeoölkerung von 5,l05.558 Seelen. Dem Religionsbekenntnisse nach gibt es daselbst 2.236.765 römische, 2.149.9! l grie-chische Katholikei,, 310,169 nichtunirte Griechen, 301,595 Euangelische, 2106 Reformirte. 2203 Be-kenner scrtirc>ischcr Glaubensbckcnntllisse und die große Zahl von 328.806 Juden. Die productive Bodenflächc betragt ,3,452,274 Joche, worunter ein Dritthcil in Waldungen, Der Geldwerth der landwirthschaftlichen Production beträgt 183,084.000 fl. C.M. W^s den Viehstand betrifft, so zählte man im Jahre 1846: 579 668 Pferde, 590,856 Stiere und Ochsen, 1,021,814 Kühe und 1.420.000 Schafe. Der jährliche WMH der gewerblichen und industriellen Erzeugnisse wird mit etwa 52 Millionen Gulden (5.M. angeschlagen, — Man zählt in Ga-lizien 1 Universität, l Akademie, 4 theologische und 4 philosophische Lehranstalten, 13 Gymnasien lind l8 besondere Höhcrc Schulen, Der Volksschulen gab es im Jahre 1847 daselbst 22!8. Für das Sanitats. und Wohlthätigkeitsfach ist durch 28 Kran. kenhäuser, l Gebärhaus, 324 Versorgungshauser und 23 Armeninsiitute vorgesorgt. In lriminalistischer Beziehung haben wir erst vor Kurzem, bezüglich Galiziens und der Bukowina, in abgesonderten Darstellungen die neuesten Nachwci.-jungen geliefert, und verweisen unsere Leser auf jene Daten zur Ergänzung des vorliegenden Gesammt» dildls. * — Nachrichten aus O l m ü tz zu Folge war der k. preuß. Minister der auswärtigen Angelegenheiten v. Mcmteussel gestern Abends 6 Uhr in OI-»nütz eingetroffen und die sogleich eröffneten Konferenzen dauerten bis tief in die Nacht. Man kommt sich von beiden Seite,, mit dem ernsten Be-streben, den Frieden zn erhalten, r»tgrge». 5 — Die Nachrichten aus Berlin vom 27, ^litcn friedlicher. Die Friedenspartei scheint im Zunehmen begriffen und an Stärke zu gewinnen. * — Oberstlieutenant Baron Manteuffel, Flü-geladjutant des Königs und kürzlich nach Wien gesendet, ist in Olmüli eingetroffen. Die Eonsercnzen daselbst werden fortgesetzt. B e n t s ch l a tt d. VerliN, 27. Nov. Ueber die Flucht Kinkel's Wird dem »M. (5.« geschrieben: "' «Außer den beiden Aufschern des Zuchthauses zu Spandau, die in dem Verdacht stehen, gegen den Preis von 800 Thalern den Züchlling in Freiheil gesetzt zu haben, ist jetzt noch ein Gastwirt!) Krüger zur Untersuchung a/zogen, bei dem sich fremde Per' soncn ausgehalten haben sollen, denen man die Ein-lcitung des ganzen Planes zuschreibt. Der Gastwirt!) behauptet, diese Personen nicht zu kennen. Kinkel ist durch mehrere Thüren, zu welchen mittelst Wachs-abdruckes Nachschlüssel angefertigt seyn sollen, unter das Dach des Vo,dergebäudes gebracht worden, durch ein kleines Dachfenster, das noch jetzt zerbrochen ist, auf's Bach gestiegen, und an einem Strick auf die Straße herabgelassen worden. Der von dem Strick angeblich herrührende Eindruck ist an der Dachrinne bemerkbar. Daß die Aufscher der Nachschlüssll be-durften, erklärt sich wohl daraus, daß zur Nacht sämmtliche Schlüssel an den Inspector des Zucht Hauses abgeliefert werden müssen. Das dem Letzteren nichts zur Last falle. wird von allen Seiten vcr-sichert. — Uebrigens soll Kinkel nicht, wie es An-fangs hieß, in Offiziers Uniform entflohen seyn. Die Vorderseite des Gebäudes wird merkwürdiger Weise des Nachts von gar keinem Posten bewacht, so daß wohl cine Verkleidung gar nicht ein Mal nothwendig war. München, 25. November. Die seit vierzehn ^agcn projectirte Aufstellung des ersten baicrischen Armee-tzorps am Main zwischen Bayreuth und Bam berg, mit deren Ausführung etwas gezögert wurde, wird nun im Laufe dieser Woche erfolgen, denn die drei Infanterie.Regimenter und mehrere Baltcncn Artillerie der hiesigen Garnison, die seit drei Wochen Marschbereitschaft haben, erhielten diesen Abend Marschbefehl, und schon Morgen wcrden d,,s 1. u. 2. Batallion des Inf.. Lcibreg. auf der Eisendahn nach Bamberg abgehen, und die übrigen in den darauffolgenden H^gcn folgen, während sich die Truppen anderer Garnisonen seit zwei Tagen schon anf dem Marsch dahin befinden. Der zum Eom-mandantcn dieses Armeekorps ernannte General lieutenant von Gumppenberg ist mit den Offizieren seines Gencralst^bes bereits in Bamberg eingetroffen. Der Feldmarschall der baic>'schcn Armee, Prinz Karl, so wie die Prinzen, General-Licutenant Lm'lpold und Oberst Adalbert, haben allcs zur Abreis/ zur Armee gerüstet, und werden in einigen Tagen München verlassen. Trotz der fortgesetzten so bedeutenden Rüstungen ist indessen bei einem großen Theil der Bevölkerung unserer Stadt die Hoffnung aus Erhaltung dcs Friedens noch nicht gesunken. Italien Von der italienische« Gränze, 25. Nov. Das piemontesische Parlament ist wieder eröffnet. Am 23. begab sich die Königin und Königin-Mutter in Begleitung dcs Hofes nach dem großen Saale. Der König wurde auf dem Wege über den großen Platz, wo die Nationalgarde paradirte, mit jubelnden »Evviva'ä« empfangen. In der Thronrede empfahl der König die Negulirung der Finanzen. Es werden Vortheile in Aussicht gestellt, welche dem sardinischcn Handel aus den bereits abgeschlossenen oder noch abzuschließenden Handelstractatcn erwachsen sollen. Hinsichtlich der Verhältnisse zu den übrigen Staaten, welche überhaupt als 'friedlich geschildert werden, war natürlich die römische Frage Gegenstand der allgc- ^ meinen Aufmerks.unlcit. Der König erklärte: daß es dcr Rrgicnmg noch nicht gelungen sey, die Schwie-rigkriten zu überwinden, welche mit Rom ,>M Folge »der neuen Gesetze, He man den eigenen politischen »und gesetzlichen Verhältnissen nicht länger versagen „konlUe," entstanden seyen. Man habe, heißt es weiter, oi? Achtung/ welche die Regierung sür den heil. Stuhl bewahrt, znm Leitfaden bei dem ganzen Verfahren genommen, »s.'Y jedoch fest entschlossen, „die Unabhängigkeit der Gesetzgebung zu wahren." — Der König fand bei dieser Gelegenheit unzweideutige Zeichen dcs Enthusiasmus für seine Person. Fran k r e i ch. Paris, 25. Nov. Ich bin glücklicher Weise im Stande, aus der glaubwürdigen Quelle Ihnen die Versicherung zu gebcn, daß die von mehreren deutschen Blattern wiederholte Nachricht, als wäre es dem bekannten Ncvolulionschef Mazzini gelungen, die von ihm ausgedachte Anleihe von zehn Millionen zu Gunsten der Umsturzpartei durch freiwillige Sub.-scriptioncn abseilen des anglican. Elerus zu decken, eine reine Zeitungsente und nichts weiter ist. Be-kanntlich ist dcr niedere anglican. Elerus nichts weniger als reich, weil die Geistlichen jenseits dcs Ea uals nicht vom Staat,angestclll, sondern theilö von dcr Gemeinde bezahlt werden, — tbeils vornehme Pfründncr vertaten, welche die Einkünfte der Präbendc in London verzehren und ihren Stellvertretern kaum die Mittel zu einer kümmerlichen Existenz belassen. Dieß ist so fthr wahr, daß nach dein Tode der anglican. Geistlichen ihre Familien gewöhnlich in die tiefste Armuth verfallen. Während also M«zzini und dessen politische Glaubensgenossen vom niedern Elerus in England keine Gcldvorschü'sse hoffen dürfen, haßt der hohe anglican. EleruZ weit mchr die Häupttr der Rcuolution als den römischen Hof. Vom Letztem haben die anglican. Bischöse bei weitem nicht so viel als vom Sieg der Revolutions Partei zu befürchten. Die Waffen dcs Papstes sind nur moralischer Natur, währcno Mazzini und Eonsorten Mord, Plünderung und Zerstörung in ihrem Gefolge mit sich führen. Mit dem praltischel! Sinn, welcher den Engländer charakterisiit, hat dcr anglican. Clcrus sofort be-glissen, daß er von cincm Bündniß mit dem H.iupt der ß'iovino i!.»Ii.-» Nichts zu hoffen aber Viel zu fürchten hat, und allen Bestrebungen Mazzini's unbeachtet, hält der anglican. Elcrus seinen Beutel enger als jemals geschlossen. V e l g ie n. Antwerpen, 24. Nov. Das schon seit einem Jahre aufgenommene Project einer Dampfschifffahrts-Nerbindung zwischen hier und New-Vork scheint nunmehr seiner Verwirklichung entgegenzugehen. Die Theilnahme dafür ist augenblicklich groß; von den 5000 Acticn, im Gesammtwerth von 2^. Millionen Francs, sind in Belgien und England bereits 3555 gezeichnet, und wenn, wie wir mit Bestimmtheit annehmen, der industrielle Theil Deutschlands und der Schweiz, von wo aus der größte Zufluß von Passagieren und Waren erwartet werden muß, sich dieser Dampsverbindung thatsächlich und vielseitig anschließt, so dürfen wir das Unternehmen wohl mit Recht eines der lucrativstcn und nützlichsten nennen, welches die Neuzeit aufznweisen hat. Dcr Dienst soll durch fünf, zwei Mal monatlich fahrende Schraubendampfboote versehen werden. Großbritannien und Irland- London, 25. Nov. Der Sturm, welcher seit zwei Tagen und Nächten in London wüthet, hat dem Ausstcllungs-Gebäude im Hyde Park, außer einigen ze>bloche»cn Fensterscheiben und abgerissenen Gerüst-balkcn, weiter keinen Schaden zugefügt. Ungefähr ein Vierlheil dcs Daches ist mit Glas gedeckt. Es arbeiten jetzt an 2000 Menschen, wclchc wöchentlich mehr als 2000 Pfd. Staling verdienen. Die Fabrikanten transportabler Häuser haben um die Erlaubniß nachgesucht, dieselben einsenden zu dürfen. Da dcr Raum dcnn doch zu klein ist, einige Häuser im Gebäude auszustellen, der Gegenstand aber dcr Auswanderer wegen von großem Interesse ist, so dürste vielleicht der Vorschlag Gehör finden, diese transportablen Häuser als Erfrischung».-Localitaten zu verwenden. ,,, . i» . Neues «ud Nenestes. N3ien, 30^ November. Auf außerordentlichem Wege erhalten wir aus Olmütz einige Andeutungen über die dorr gestern Statt gefundene Ministerconfe-renz. Die Besprechung fand nach dem Wunsche des Hrn. v. Manteuffel nur unmittelbar zwischen ihm lind dcm Fürsten Schwarzcnberg Statt, so daß weder der russische Gesandte Hr. v. Mcyendorff, noch der Graf Westphalen daran Theil nahmen. Es war eine Eonfcrcnz deutscher Minister über deutsche Angelegenheit. Doch schien die erste Besprechung nicht ganz die beiderseitigen Wünsche zu erfüllen, und wie wir hören soll Hr. v. Mantcuffcl gestern Abends abzuweisen Willens gewesen sey". Fürst Schwarzcnberg bewog ihn aber in Hinblick auf das Inhaltsschwere dcs Moments für die Eoxferenzen am heutigen Tage fortzusetzen und allcs läßt vermuthen, daß Versöhnlichkeit eben so sehr wie politischer Scharfblick bereits ^n dicscm Augenblicke ein gedeihliches Ende dieser unglückseligen Wirren herbeigeführt haben werden. - ^ (Wand.) __ Se. Durchlaucht der Fürst Schwarzcnberg ist heute Morgen von Olmütz angekommen, Gleich nach jcincr Ankunft begab sich derMinistcr.Präsidcnt zu Sr. Majestät dem Kaiser zu einer Audienz, die mehrere Stunden dauerte. Man vernimmt, dasi die Olmützcr-Eonsercnzcn z" einem günstigen Resultate, vorbehaltlich der Ratification der Cabinete geführt haben, und daß über die Hauptfragen eine Einigung erzielt worden ist. — Der ^ladica von Montenegro ist gestern hier eingetroffen und im Hotel zum römischen Kaiser abgestiegen. Dem Vernehmen nach wild derselbe über dei, Winter hier verbleiben.'^ .j ^ — Ä' kurzen Zwischcnräumen wurden heute zwei Couriere nach'Fra"ksurt und Kassel erpedirt. Verantwortlicher Herausgeber und Verleger: Ign. Al. v. Kleinmayr. Telegraphis6ier (5u„rS - Vericht der Staatbpapicre vom 30. Nov. 1850. Staatsschuldvtrschreibimgen zu 5 »W. (n> CM.) <»4 detto >. ^ '/^ .... «1 1/2 Darlehen mit Verlosung v. I. 183U, für 250 fl. 282 1/2 Obligationri, von Galion . ,;u 2 M. 40 Äank-Actie». vr. Stück «NO i» C. M. Aetien der Kaiser Ferdinands-Nl.'rdl'ahn zu ^looo fi. C. M........N45ft. in C. M. Wechsel-Eours vom 30. Nov. 1850. Amsterdam, sür 100 Thaler^urreüt, Rthl. <«5» G. 2 Mo„at. Vlnasl'inn. sür 100 Gulden (z»r.. Gu!d. 1^3 As. llso. Fraxfsm'la.M., s»r 120 fi, si'dd, Ver- ) m>s-Währ, im 2^ l^i st- N"s', ^»>d,) l.N«. 2 V^'ual. Gcima. für ^l0<» >ic»e Piemoot. Vire, (^»!d. 152 '^s. 3 Mmlat. Ha>„l'urg. sin 100 Thaler Bamo, Äthl. 2l<> 2 M^nat.. Ll)!id^l. für 1 Pfu»d Sterling, Gulden i^'iil» 3 Monat. Marseiüc, für 300Flc",sen, . Guld. ! 54 l/2 2 Mona!. 1!arii', sin 30N Fra»Ien . . G»>d. «.^1/2 2Mo!i>K. Vickarest für 1 Guide» . . . Para 212G. 31 T.Sicht. nach de ^/llivd" Ul'm 30. Nou. l ^50 Vries. Geld. Kais. Mnnz-Ducaten Azpo ... — :lil.'le>nbcr 1^50. Vl a » r l p r c i s e. (^i» Wiener Mcyen Weizen . . 5 si. 15 k>. — — Kuturuft ..—.,— ^ — — Halbüucht . 4 .. 2/^ ., — — Korn ... — » — » — __ Gelste ...—..— >, — Hirse ... 3 ., 48 » — Heiden ... 3 ,> 82 » — — H^ser ... — „ — « Fremden- An;eige dcr hier Ä«»gek»>l»»nc»eu nud "Abstercisten De» 27. ^coveiilber I850. Hi'. AspeNl, .__ ll. Hi'. Capellari; beide Pliva^ tit'is; — Hi'. D>'. Lllkci'i; — H>'. Melllli; — Hr. Mayer Tc'glio, — imd Hr. S^liadillli; alle 3 H^il-delslelite; '— Hi-. Fivch.'N' Past, k. k. Obclst; „ alle 7 von Wie» »ach Ti'iej'l. — Hr. Vladik.' von Moiitetie^ro; — Hr. ?l»dreas Nerom'ch, Se»a» tor; — Hr. ?^zar v, Hc>ir>ath, Piivacie, ; — Hr. B.'njamil» Hiisch, ivesift^r; — Hr. Rudolph Sie^l, Handelsm.; — Hr. Ritll'r l'. Cjl'rin'g, Mim'stl'rittl.-S«>ct. Chef, — li. Hr. Paodely - Zalli, türk. Uin^r.-thau; alle 7 ro» Triest »ach Wie». — Hr. Eapri-l,o'.'öky, Primer, po»Wic>, »ach Feirara. — Hr. Saffi, Ha»deI6i!!a»!,, r,.'» W^ü nach N»l„. — Hr. Gustav Graf Allercipera, , Privatier, von I^ust^dil. — Hr. Graf Casun, r^is. russischer Consul, r>o,> Graß »ach Triest.—Hralll. v. Nenner, k. k. Oberstei,^ Waise, von Tliest nach Salzburg - Hr. de Pimo da», Privatier, — u. Hr. Dellio, Privatier; beid.' ron Triest »ach Gratz. — Den 28 Hr Pluch, Ha»delsm., von Wie» »ach Nemnarrtl. — Hl. i!uuro, Prioalier, vo» Nie». — Hr. Kuixpf. Handels»,., — n. Hr.Dolnitlcher, Doc tor der Mcdicin ; be>de von Wie» »ach Tncst — Hr. Fmst Demidoff, — »- Hr. Graf Z,chp; beide Pri--vatiers; — Hr. Augul't Sai»so», — „ud Hr. ^. Stalnpfl, Handlllngs - CommiS, von Wien »ach Gottschee. — Hr. Caspar Don Cavalli, ftens. Hauptm., von Verona nach Wlen. Z. 2^lw. (I) Concuvs- ?lussck reibung. Zur Wiederdesehung dcv Zal)ll,nistnstelle dci der hicroltigl'n k. k. ^!andes.Hal!pt'(Zaffa, mit dem Gehalte jährlicher 1400 st. und der Ver, dindl,chki',t zu einer baren oder sidrijussmischli, ^auurttöleistul^) uon 3l>0!> fl-/ wird der (5l?n-cms vi.6 l5. Jänner l«51 ausgeschrieben. Dornigen, welche sich um diesen Dienstpo-stcn d.we.vd: telizt^ü^Ue vnschcncn Gesuche, über ihren Stand, Alter, bisherige Dienstleistung und sonstigen Kenntnisse, so wie auch insbesondere über ihre Cau- Vrot- u. fleisch-Tariff inderStM Laibach für den Monat December ittsn. Gewicht lPreiö . Gewicht lPreis Gattung der Feilschaft ^ Gebäckes Gattung der Feilschaft ^. Fs^sch^ttung B r o t. Rindfleisch ohne Zuwage < l l — — »10 «V, . . ^ l . . . ^ 2 I ^2 V.'i finer FI.'isHalmabme unter 3 Pflilio bat kcixc Zuqabe vo,n ^/luno^emmel . ^ ... — 42 l ! Hi'U?lkopf,, Ob,rfüßcn . Nieren ,lnd dcn veria,i,d ' ' ' ^ l/° l Aus!H'rolttl»s> sich crqebcnden Al'fälle« von Küocl'cn, F^tl und i'lt-^In V<«»,».^l ^ ... 6 ^ /2 Marf nd d!l> F>!!s«cr brrcckligel, lii^u^ü Nrotl,. und bl'< 5»dis«Pfliüd ^ '^«' / __ ,„ „ <, ei» hal^rs Pf,>nb , »nd sofort v»rl,ält nl<»iäs!i^ zilzui^.iqc»; doch < auS ^iUNo^ , ! l> , ^! ^ , wi^d ,,!,sdrücr>iä' verbot««, sich l'ei oics.r Zuwage fr^mdartigcr ^,.,. . ^ iSemmeltcia! __ 27 '—> <» Fllischtlicil,. als: Kalb., Schaf». Schwein, Fleisch u. dgl.'zu W.,^1,-VlOt. 5 .„<, ..,s,.,.V ,^ „ ,, l'^l',,.'», > llUv vluiu. l ^- '^ ü " Wl>r ,,»>ucr fine FciKcl'aft nicht nach dcm tarmäsiissen Preis. Ge« ^SeMMeltei^ l 5 2 <> Iviä't, odrr in eioer »cl'l.^tcren od,r an^er,, Quaülal, als durch !a ^! ?^,'i s di, T^r>.' v«r^b,n ist, yerkauf!, wild „ach l>en b>s!eli»'nee» Nocken'Brot < ' !4 ">^'l — 29 2 ? W.s>,h<„ »«»achsichtlick ge,tr.nt wctden, In welcher Hinsicht a»ch likN.' U. ^j^^ t 17 ' /' das kal>f,nde Plll'likum aufssefoi^lt wird, f!!,' i'ic'i« dicler Ti,- V KorNMeli! ! K, «< ^— <> i,.>,^ .,,ll>>>!t^!,e» F.ilschaftc» auf k^ine Welse mehr. a!S die ^s,<.s , . <« . ^ ^ „ . ! S>>!?»na answcis.'l, ,li I'f,abl>>n; jede Uibcrlialtllnq und «,uor, Ol.las,brot aus Nach.^ ... — 29 ! t 3 »in>..ng al'er. weiche sich ci„ Gewerdsm.r,,. qeqe,. die Satzung ,..!.i'./a'.',^,.., '' l .^ l >2U 2 l> erlauben soül,, soqleich d.m Magistrate zur gesetzlichen Vettla tionsfähigkeit, im Wege ihrer vorgesetzten Bchö'rde biö zum obigen Tage bei der gefertigten Steuer-Direction ei»izureichen und zugleich anzuzeigen, ob lind i» »velchem Gr.ide sie etwa mit einem Beamten der hierortigen iiandeshaupt-Caffa verwandt sind. V^n der k. k. Steuer- Direction des Kron-landes Krain. Laibach am 17. ylooembcr 185,l>. Z. 22«9. (3) Nr. II400. K u n d ln a ch u n g. Von der unterm 25, v. M,, Z. 9240, veranlaßten Concurs- Kundmachung zur Besetzung einer erledigten Manipulations- Adjuncten- Ctelle mit MW st. Gchalt, ^.1i ll>. :>, hates das Ab-kommen zu erhalten. K. k. Finanz-Landes-Direction. Gvatz am l<» November l85tt Z. 227!). (3) Zahlungs - Auffor derung an die ehemaligen Unterthanen, Grund- und Vogtholden der D. Q. rittcrl. Commcnda Laibach. In Folge der hohen Ministerial - Verordnungen vom !>. August und 29. September ltt5><», kundgemacht dulch die Neichsgeseh- und Negierungs' blatter l^lX. und l^XXIX , Nr. 32c'!,l5. !847 anher aushaften, hiemit aufgefordert, die erwähnten Rückstände bis Ende dieses Jahres um so gewisser an diese Commenda abzuführen, als sonst diese Rückstände auf Kosten der Nestanten im Rechtswege dei-getrieben werden würden, Berwaltungsamt der ritterl. deutschen Ordens-Commenda Laibach am 14. November 1850. 3. 228 2. (.3) Nr. 367^- Edict. Vom k. k. Bezntsgc>ichlt Plannia ivild bekannt gegel'ei, -. C's sey über die Klage des Geolg Kili- »,ion '/e ra^inc: N>. 3, (ieffionäls der Vkclcule /ludreas und M^llia Kl)!ln>r, wider die unbekannten Erben des Malhias Mal',ie>öl«!: von el'eudort, wegen nüt der Kl.ige -l).'!,dlung mit dcm Anhange dcö §. l8 des kais.Pa° lenics uom l8. October l845, auf den 31. Jänner 1851, Arül) 9 Uhr hiei^eiichis anberaumt, und den ^ttl>^lcu Herr F>an, Scheiko ^on Ziiknitz als l'ü-rulol' »cl :ic!ili>l beigr^ebrn wo,del, , mit welchem die angrbiachve Nechlss^cbe nach der allgcm. Ge^ »ichts^rdnuna, reihandell werden wird. Dessen weiden die Oell^icn zu dem E>>dc er» lniieri, daulii sie zur rcchien ^eii ftlb>1 erscheinen, oder 5em b>stcllcen (^uralor idrc Behelfe mittheilen, oder ^inen andlsn Sachwaller bestellen li»d anher namhaft inachl'ii, llnd damit dieselbe» üoeih^upl im ordnuu^s-n,^ßig»'n Wege einschreilen, widiigcns sie sich dlt i^l'lgln ihrer ^crabsauünlng scldst ^uzuschrciben ha!?en wcidei'. K. l. B>z. Gericht Pl>>n!na am 4.August 1850- Z. 22^10. (2) Ankündigung. Im Hotel „zum österreichischen Hof" sind für Gcorgi i«5i zwei sehr schöne, gassenseits gelegene Wohnungen mit den dazu gehörigen Bestandtheilen zu vergeben; auch kann eine davon stündlich vermiethet werden. Das Nähere im Hotel bei Ang-iistiM Jack.