^ls. Samstag, 31. Mälz 1894. 113. Jahrgang. OMcher Pl,s!vcrsti>b»na: <,m,,Mr!a ss, 15. hnll'jährig fl. 7 5N. Im Comptoir '°'" 5'lrra!? ^«^ '<'".^ ^' "^ lf"^ ^>c Z"slfll"„a >n« Ha»« aai'zinlüig ss, ,. - Inser,i°nt»ne,.ür: ssii, DMsj«plav Nr.», die Medaction Bal)i,bl!f«llsse Nr, Iü. Sprechstunden der Nebartion von « bi« <1 Uhl vormitlag» — Unfillnlltlle Vriesr wrrtü'i! »!ch> angenummsn, Villnulriiple nichl zuriillgeslellt. Mit 1. Apnl eginnt ein neues Abonnement auf die 2 Laibacher Zeitung. "" ber « «^»/6 " " merations - Nedingunaen blriben ».»«" und betragen: 3°nM ^"^"ung: ,ilr «aibach: 'albiähZ ' " st- - lr. ssanzjährig . . R» st. - lr. ""natlick ^ ' 5 ' 75 ' vierteljährig . 2.7». "1 - > . » . 25 . monatlich... — » »2 » ^°nn""!« Zuteilung ins Haus für hiesige cnten per Jahr 1 Gulden. ^rlolre! .?^^^^numeralwns-Vrlräge wollen "" lugesrndrt werden. 3V3^^ Ig» v. Kleinmayl se Fed. Hamberg. Amtlicher ^Wi5 RerhhHs/' und k. Apostolische Majestät haben mit ^ldma^ Hinschreiben vom 17. März d. I. den ^enten ^^"utenanten : Ios.f v. Watteck. Piä- Freien Obersten Militär-Gcrichtshofes, und Eduard kanten in M " ""^el-Mazzetti. Stadtcomman« kflei all» . ' die Würde eines Geheimen Rathes "ergnadigst zu verleihen geruht. ^enan/''"? ^- Apostolische Majestät haben dem Ay „ ^'" der Reserve des Husarenregiments Wil- ^r. 7 ^7"'ch'r Kaiser und König von Preußm 3"'lchen N^?^ bci der k. und k. österrtichisch-un- !'^Neu n.?^ " Constantinopcl Emerich Freiherrn "^gnädi^ Tallin die Kämmererswürde taxfrei ^'gst zu verleihen geruht. ^W'/u""o k. Apostolische Majestät geruhten aller- c>^e Oberste:" ^fllntcri-?^ Schkrobanek, Commandanten des ^lnm^^equnentb Freiherr von Bils Nr. 51. zum , Karl 35" ^^ ^^ Infanterie-Vrigade und 3^g'Ment« ^ von EulentHal. des Infan« ^?lknbur«K.^^^ ^^elm Großherzog von ^nterier? - "l'b Nr- 31. zum Commandanten des d/^n5^rv.MsNr.51; ^ dern^^uz des Leopold Ordens taxfrei: -^ dez 3?^ Adalbert Ritter v. Koch, Comman-^ner ^Nsanterieregiments Graf Iellacizu^,,^''. sich emporzubring,.., und "< il " dielst "' ^ durchaus nicht so bedauerns- wi,d, sie lrben sogar, ^rch 'hr He'' u '""'s ehr zufrieden, ja oft glücklich. W im Laufe der Jahre doch k"av> nicht ""d "'"cht s, .Zu ercsse handeln, wenn er seine ^'g ll lästig Hte. dass sie möglichst lanae ge- h< ble5 der Qrin "/" "" Arbeiten überbürden; ^r'oe? denen die" !7" Manzungen. üine Berg- " und Q^""^'beigemn wie Lastthiere "ualen aller Art von Seiten bar- barischer Aufseher zu leiden haben könnten. Der Orient ist nicht die Neue Welt, wo Abenteurer, Menschen ohne Grundsähe und Vermögen, Verbrecher sich zu Sclaven-besihern aufschwingen konnten. Wenn hie und da ein träger Sclave trotz Ermähnen und Zureden nicht «hören» will, muss er — wie es bei uns in der guten alten Zeit zur Disciplin grhürte — eben «fühlen». Eine verdiente Tracht Schläge, wenn Worte nicht fruchten, hat noch nie ae^ schadet, weder im Orient noch im Abendlande Von Knute. Knebel u. s. w. ist da keine Rede; es ist das alte Züchtigungsrecht, wie es früher überall bestanden hat. Wir Europäer sind fortgeschritten und haben uns die Prügel «verbeten» - der Motlim kennt keinen Fortschritt und bleibt bei dcr «handlichen» Tradition. Einst fuhr ich auf einem französischen Dampfer von Bcyruth nach Constantmopcl, wohin sich auck, ein reicher Effendi aus Damascus begab, dir in Be gleitung von zwei hübschen Sclaven — wahrhaft vläcb^ tigen Nnbiergestalten - reiste. Mit dem Aelteren der beiden Neger, der zlemllch geläufig italienisch sprach und einen durchaus wohlerzogenen Eindruck mackte wechslltc ich während der tagelanqcn ssabrt mnn^ freundliches Wort. Mustapha war 25 Ja ?e att u^d sich dessen ganz bewusst, Sclave z« sein ^u "m ^ Bemerkung, das er auf emem französische Sch j,)5o f-^o .frn. se. verzog er sleftNsch lächelnd b em wen.g aufgeworfenen L.ppen. fische, den n ein Reihe der prächtigsten Zähne schimme te, und me ntt treuherzig: «Ich bin allein auf der Welt, meine Eltern wurden im Kriege getödtet, Vermögen habe ich nicht — was sollte aus mir werden, Effendi, wenn ich kein Sclave wäre?» Ich erwiderte ihm. er könne ja leicht eine Stelle als Kammerdiener bei einem Emopäer finden und so für sein Alter sorgen. «Ach, Herr!» war seine Antwort, «Diener bin ich jetzt auch, und mein Gebieter hat mich sehr lieb.» Und dann erzählte er, wie er im Alter von sieben Jahren von seinem Herrn gelauft sei - als Junge habe er zuweilen Schläge erhalten, aber me unverdienterweise. (Hatte ich nicht ähnliche Iugenderinnerungen?) Vor zwei Jahren habe sein gütiger Gebieter ihm die schönste Nubierin zur Frau gegetnn, die ihm einen Sohn geschenkt und jetzt in Damascus weile. «Allah lohne es meinem Herrn in dieser und jener Welt,» schloss der «Sclave» seinen Bericht. Brauchte ich ihn zu bedauern? Er war glücklich nnd fühlte durchaus nicht die «Schmach», eine verkäufliche Ware zu sein — war er doch sicher, dass sein Gebieter nicht im entferntesten daran dachte, sich seiner entledigen yl wollen. Würde man alle Sclaven des Morgenlandes mit cinem Schlage gewaltsam befreien, sie ziehen lassen, wohin si> wollten, so protestierte wohl niemand gegen eine solche barbarische Maßregel energischer, als die Sclaven selbst. Der Grund dieser seltsamen Erscheinung ist der, dass die Sclaverei des Orients keine Sclar^rei im schlimmen Sinne des Worte« ist und die L>'ib^ eiqexschaft im Osten sich durch die Anerkcnnu' «Menschenwürde» auch im Leibeigenen auf das <, L»ib«cher Zettnng Nr. 73. 610 31. Mrz 1894. Friedensbund zwischen den beiden Reichen. Nur ein er« neutes Zeichen dieser erhebenden Harmonie der Herrscher xnd Völker ist der Besuch, welchen unser Kaiser dem höchsten Curgaste von Abbazia abstattet; als solch herzerfreuendes Zeichen begrüßt auch die W lt die Kaiserbegegnung an den Ufern der Adria, als eine abermalige Aeußerung der warmen und innigen Freundschaftsgefühle, welche die Kaiser Franz Josef und Wilhelm beseelen. Die segensreiche Wirkung dieses Bünd< nisses empfinden dankbar alle Freunde des europäischen Friedens.» Die «Presse» betont, dass sich die diesmalige Entrevue zwischen den beiden befreundeten Monarchen unter besonders günstigen Auspicien vollziehe. Russland habe durch seine Handelspolitik für Jahre hinaus loyale Bürgschaften seines Friedenswillens gegeben. Der Zar habe bekundet, dass er auch von dem Friedenswillen des deutschen Kaisers und des Kaisers Franz Josef überzeugt sei und einer Zukunft gedeihlicher wirtschaftlicher Arbeit entgegensehe. Diesem stolzen Beispiele, das der Zar gegeben hat, werde man sich in Frankreich auf die Dauer nicht entziehen können und auch nicht entziehen wollen. So wenig mit dem Aufenthalte unseres erhabenen Kaiserpaares in Cap St. Martin irgend eine besondere politische Absicht verbunden war, so sehr bezeugten die überaus sympathischen Commentare, welche dieser Besuch in der ganzen französischen Presse fand, dafs die französische Nation die Loyalität und Friedens^ liebe unseres Kaisers ehrerbietig erkannt habe und würdige. Diese Erkenntnis müsse aber schließlich dahin führen, dass wenigstens der rein defensive Charakter der Friedensliga in der ganzen öffentlichen Meinung Frankreichs außer Zweifel gestellt und Frankreichs Friedenspolitik lediglich von Frankreichs eigenen Entschließungen abhängig gemachl, die Gefahr einer Friedensstörung der Verantwortung des französischen Volkes allein überwiesen werde. Das «Neue Wiener Tagblatt» führt aus, dass die Kaiserbegegnung in Nbbazia vor aller Welt constatiere, dass die beiden Monarchen auch diese Gelegenheit nicht vorübergehen lassen, ohne die Gefühle unwandelbarer Freundschaft zu bethätigen. Die Reflexe dieser Zusammenkunft beleuchten die allgemeine Lage insoferne, als sie auf die Unerschütterlichkeit der Beziehungen zwischen Oesterreich-Ungarn und dem Deutschen Reiche und auf die allen Anfechtungen siegreich widerstehende Festigkeit des Dreibundes hinweisen. Kaiser Franz Josef und Kaiser Wilhelm stehen an der Spitze jener Liga, welche ihrer Aufgabe, den alten Continent vor kriegerischen Verwicklungen zu bewahren, so erfolgreich gerecht werde. Mit tiefinnerer Befriedigung und auch mit gerechtem Stolze können sie in den diesmal nur kurz bemessenen Stunden traulichen Verkehrs darauf hinweisen, dass es ihrem Zusammenwirken gelungen sei, von Europa's politischem Horizont alle Wolken zu verscheuchen. Die «Deutsche Zeitung» schreibt: Die Thatsache der Kaiser-Zusammenkunft muss jedem Bürger Oesterreich-Ungarns und des Deutschen Reiches, und darüber hinaus jedermann in ganz Europa, der ein Interesse an der Aufrechthaltung des Friedens empfindet, aufrichtige Genugthuung gewähren. Denn bei der freundschaftlichen Umarmung dieser beiden mächtigen Monarchen muss jeden das Gefühl überkommen, dass gemeinsames Wollen dieser Machthaber mit erfolgreichem Können gleichbedeutend ist, und man weiß ja, dass es der Friede, die ungestörte Fortentwicklung gesicherter Zustände ist, was den Inhalt ihres Wollens ausmacht. Politische Ueberficht. Laibach. 30. März Für die nächste Sitzung des Abgeordnete»' Hauses am Dienstag den 3. April um 11 Uhr vnr» mittags wurde folgende Tagesordnung festgestellt: Bericht des Immunitäts-Ausschusses über das Ansuchen des städtisch-delegierten Bezirksgerichtes Prag um Zustimmung zur strafgerichtlichen Verfolgung des Abgeordneten Meznossky ; Bericht des Immunitäts Ausschusses über das Ansuchen des städtisch«delegierten Bezirksgerichtes Trieft um Zustimmung zur strafgerichtlichen Verfolgung des Abgeordneten Ivan Nabergoj; Berichte des Legitimations-Ausschusses über die Wahl der Abgeordneten Karl Morre und L?o Pastor und Bericht des volkswirtschaftlichen Ausschusses über 118 Petitionen um Erleichterung im Verkehre und Handel mit Borstenvieh aus Galizien. Die Generaldebatte über das Budget wird, da sich die Feststellung des Generalberichtes verzögert hat. erst in der zweitnächsten Sitzung beginnen. Die gestrige «Wiener Zeitung» veröffentlicht das Gesetz über das Budgetprovisnrium während der Monate April und Mai 1894. Nach dem Inkrafttreten des deutsch-russi-schen Handelsvertrages ist von Vertretern der russischen und preußischen Privatbahnen ein Vertrag vereinbart worden, wonach die Herstellung directer Tarife für Warensendungen aus Russland nach Königsberg, Danzig und Memel wie in umgekehrter Richtung erfolgt. Entsprechend den durch den Handelsvertrag geregelten Bestimmungen über diese Frage für die Staatsbahnen beider Länder ist der Vertrag der Privatbahnen ebenfalls für die Dauer von zehn Jahren berechnet. In Rom ist das Gerücht verbreitet, dass die Wieder' Eröffnung der Kammer auf den 15. April verschoben werden solle. Die «Opinione» glaubt nicht an die Wahrheit dieses Gerüchtes, gibt aber zu, dass die Kammer, wenn sie sich am 2. April versammelt, wenig oder nichts zu thun haben werde. Das klingt angesichts der brennenden Fragen, welche der Entscheidung des Parlaments harren, sehr merkwürdig, ist aber richtig. Aus folgendem Grunde: Das Cabinet will zuerst die Frage der außerordentlichen Vollmachten erörtert wissen. Der Neunerausschllss aber will seinen Bericht nicht erstatten, ehe die Kammer die Debatte über die Finanzvorschläge des Ministers Sonnino erledigt hat. Für Montag den 2. April sind die General« rathe von ganz Frankreich, mit Auwahme jenes des Seine-Departements, zu ihrer Früjahrssession einberufen. An 300 Deputierte und 150 Senatoren gehören diesen Departemental«Versammlungen an. Außerdem nehmen an den Berathungen der Generalräthe sechs Minister theil. Von den 90 Generalräthen Frankreichs besitzen gegenwärtig 80 eine republikanische Majorität; die conservativen Majoritäten sind hauptsächlich in den nordwestlichen Departements, in der Bretagne und der Normandie zu suchen. Der schweizerische Ständerath hat das Anarchisten-Gesetz einstimmig angenommen. Ueber die Stellung, die Gladstone seit seiner Abdankung einnimmt, ergeht sich die «Daily News» in Betrachtungen. Diese Stellung gebe ihm einen Einfluss über alle Parteien und Personen im Vereinigten Königreiche, den er im politischen Kampfe niemals besaß. Sollte Gladstone sich je in die politischen Streitfragen mischen, so hat er einen Standpuw^ wie ihn keiner in den letzten vierzig Jahren euM ilommen hat. Wenn er jetzt redet, so ist es "' Stimme eines Schiedsrichters, und sie wird GW finden.» Der Minister drs Innern, Asquith. p'" m Ayton zur Unterstützung des liberalen Candioa^ silrBerwichshire eine politische N^de. Er sagte, die Ere,M hätten die Vorhersagungen, Gladstone's Rücktri't wem die Zerstückelung der liberalen Partei herbeifM", Lügen gestraft. Gladstone habe der Regierung p»' Grundsätze und sein Beispiel vermacht. Auf die MlM s itze sei sie stolz, aus seinem Beispiel hoffe si: NM« 5't ziehen. Schließlich betonte der Redner die 3M wendigkeit von Ho me rule und DecenttalisatloN Intercsse des Reiches. > . Nach einer Petersburger Depesche werde ^' russische Mlttclmcer-Geschwader auf Mnsch °" Sultans demnächst Constantinopel besuchen. Tagesueuigleiten. -(Ein flüchtiger Officier.) N^ A" Verlautbarung der Wiener Polizeidirection ist der l"»« lich rumänische Artillerie-Lieutenant und Eassier ' Militärclubs in Bukarest, Johann Philostrat, 26 3°« alt, nach Unterschlagung von »2 000 Francs Mch^ ^ worden. Cr ist mittelgroß, hat schwarze kurze V^' langen, dünnen Schnmrbart, braunen Teint, ist sichtig, trägt Zwicker und ist im Besitze des rumämi°? Passes Nr. 3463 vom.November vorigen Jahres- — (Kunstausstellung der ta u bst"^" Künstler in München 1 89 4.) Die ««creMW,» d?r taubstummen bildenden Künstler» mit dem S'he München stellt die Veranstaltung einer Kunstausste^ in diesem Jahre zu München in Aussicht. Der ö d'eses Unternehmens ist nichl nur. die Leistungen '" Schicksalsgenossen auf dem Gebiete der bildenden N" und oe« Klmstgewerbes höheren Stil« dem aü^? Publicum zur Beachtung und Äeurtheilung Vorzug^ sondern auch für die Hebung und Förderung des ^ stummen-Vildungswesens Sorge zu tragen. Um i"^ « ^, sührung dieser Hnmanitätsbestrebungen gelangen zu l «, lässt die Vereinigung an sämmtlich? taubstummen ^ genossen aller Nationen die Aufforderung und d" suchen ergehen, ihre Anmeldungen behufs bea^M. ^ Netheiligung an der Ausstellung baldigst bcthaM^ wollen. Zur Ehrung verstorbener College« ""^hliche deren Nachlässe sowie in anderweitigem Besitze bep ^ Kunstwerke derselben zur Ausstellung Melasse«- .^, Zustandekommen deS Nusstellung5projects werden o»e ^ l^ziiglichen detaillierten Programme den Inieressen ^ gestellt werden. Anmeldungen lc. sind zu richte" ^ «Vereinigung der taubstummen bildrnden Kum" München. Schcllingstraße Nr. I13/IU I. , zsche — (Der internationale medic«" ^ Congress.) Am 28. b. sand in Rom im P"'^ internationalen medicinischen Ausstellung ein ^"p ^le abend statt, der einen glänzenden Verlauf natM ^e Congressmltglieder mit ihren Frauen und zahl"'^ ^„> nahmen daran theil. Unterrichlsmlnister Vacccl» ^t^ sich unter den Anwesenden. Die Säle waren eil ^ mit elektrischem Lichte e» hellt und mit Vlu"e Gewächsen ausgeschmückt. «l iih^ — (Explosion in einer Pulve/m ^ Aus Vreslau wird berichtet: Vci Reichenste" ^ec qrcihe Pulveimlihle in die Lust geflogen, s""^! ^. V" wurden sörmlich zerrissen, mehrere schwlr vel » Ursache der Explosion ist bisher nickt vollste von der Nclaverei oes Ujejtens unterscheidet. Alle Sclaven des muhamedanischen Orients (die Sclavinnen kommen als Frauen par nicht in Betracht) gehören naturgemäß der Religion des Propheten an, sei es durch Geburt, sei es durch spätere freiwillige oder noth< gedrungene Annahme des Islam. Dieser fortwährende Zuwachs an «Gläubigen» schmeichelt ohne Zweifel dem Fanatismus und Proselytismus der Moslims, deshalb sehen sie auch sehr ungern, dass Christen und Juden Sclaven besitzen. Trotzdem halten sich in Bagdad, Basra, Mosul u. s. w. auch christliche und jüdische Familien Negersclaven, welche sich nach der Religion ihrer Gebieter zu richten haben, im ersten Falle also getauft, im letzteren, wie bei den Muhamedanern, beschnitten werden. Diese Religionsgleichheit bei Herren und Sclaven bewirkt unwillkürlich eine menschliche Behandlung der Leibeigenen von Seite ihrer Besitzer: Neide sind Menschen und Gläubige und als solche ebenbürtig; es steht der Farbige nicht unter dem Weißen, wie es in der neuen Welt der Fall ist. Da die Freiheit als der ursprüngliche Zustand des Menschen, die Sclaverei aber als etwas vom Schicksal Bewirktes gilt so betrachtet der Islam die Freilassung der Sclaven als em. sehr verdienstliches Werk. Gewisse wunden, we Meineid Uebertretung der Fastengebote u. s. w.. werden durch Freigebung von Sclaven aesülmt und getilgt. Und schon Muhamed der Prophet ve-. sichelte, «dass Allah denjenigen vor der Höllenvein bewahren werde, der einem ,gläubigen' Sclaven die Freiheit gebe.» Er selbst ließ 63 Sclaven frei — er lebte 63 Jahre; seine Gattin Aye^a, d,e ^ocyter Äbu Bekrs, löste 69 Sclaven — sie erreichte ein Alter von 69 Jahren. Der Islam begünstigt die Sclavenbefreiung in dem Maße, dass ein Moslim zur sofortigen Freilassung eines Sclaven verpflichtet ist, ja, dazu gezwungen werden kann, wenn er ihn unter der Bedingung der Freigebung angekauft hat. Uebrigens bleibt der Sclave auch nach der Frei« laffung noch unter der Vormundschaft seines früheren Herrn, denn der Orient nimmt ein zwischen Herrn und Sclaven bestehendes gewisses Verwandtschaftsoerhältnis an, wodurch ersterer sozusagen der natürliche Schutz' Herr des Freigelassenen ist. Die Freilassung geschieht entweder durch eine von dem Gebieter geschriebene und unterzeichnete Erklärung oder durch ratenweise Abzahlung einer vereinbarten Summe; bei Ablieferung des letzten Piasters ist der Sclave frei. Die erstgenannte Art ist die gewöhnliche und zeugt von der natürlichen Gutherzigkeit der orientalischen Sclavenbesitzer. Es liegt mir fern, diese kurze Abhandlung zu einer Vertheidigungsrede der Sclaverei im Osman schen Reiche stempeln zu wollen. Denn wie erträglich, vielleicht sogar angenehm, das maternlle Los der Sclaven im Orient auch sein mag. der Sclavenhandel, die Sclaverei als solche, verträgt sich nie und nimmer mit dem Fortschritt, mit der Humanität unseres Jahr-Hundertes. Dennoch. «,,, Roman aus der Gesellschaft von L. Ideler (u> (Sl. Fortsetzung.) ^/ «Du bist wiederum zum Jüngling ^ sagte Anna erfreut. ,^,' "'.< «Das macht die Hoffnung, der lcy " ^B gegnete er lächelnd, und obgleich er meM" hatte, fchmückte er sich zum Ball. .. ^ sA Die schönen Räume des großen Ho« ^ ^ ^ berg begannen sich zu füllen. Eine A"" «ch il«^ andern erschien, der Damenflor entfaltete '" «W zartesten Farbm. wie dunkle Punkte erW^' .^lze Lichtblau und Rosa. Meergrün und Wech t>'^ H Fracks der Herren vom Civil, dazwlsch"' pl manche schimmernde, goldstrahlende umi ^f r horte das Aufschlagen der Cavalleriesavel ^ W9. glatten Parket, die Sporen klirrten, «no yb" Mädchen waren sehr uneinig über den 4v.^la. ^ßll Atlila eine bessere Figur mache oder ble .«^sa ^ Cora sah wunderhübsch aus in vl«' ^l ^ mit Rosenknosr.cn; für eine so junge ^ ^c ^h Anzug vorzüglich gewählt. D"s Valim ghjc, ^ wahres Mustrrwerk von Geschmack ""^.,,0?^ Rosalie gedachte mit Wehmuth der fte»"^ ^ schasi^ die es noch fertig gchastet und denen dann ^ s,e^>z, Nakl für immer entsunken war. Jetzt.^Wes M und kalt, in tiefer Dunkelheit, während »yr ^ V von Licht umstrahlt, von Musik umraMY' der Lebenden entzückte. ^^w«bm, «r, 73_____________^___________6ll 31, ^z^ I«g< G., . (Manzenfund.) «lm 22. b. M. wurde beim do/ !3 Weingarten des Johann Schelberger zu gier«-llu«>. ^ederösterreich ein Krug mit 622 Silbermünzen gelundm ^"' ^^ ^^- ^^' !6'2 und 162, ble3»^1?^!" "' Tschabuschnig g) hat berechnet, dass ^ ^'Mltlährlichmindestcns,sage130.000.000.000mal finden ^ "'.^"h°hlt: 'Wie gcht es Ihnen? Wie be-^166««« ^^' ""^ °"^ ^'^ ^"^ ^"""^ Anhang aüs ein ^^ Stunden verwendet und somit, wenn man «lrbe? U acht Arbeitsstunden rechnet, 270.833.333 NMackt ^ ^"^ ""^ Berechnung des Gähnens hat er Gesellst ^^' *D" artigste Mensch gähnt in einer tin '^ö/hnmal: macht doch, nur 600 solche Acte in rechnet ^l ^"^" " 104.000.000 auf das Jahr einen ,. ""> ^"öm für das Jahr 52.000,000.000, und Her «° ^'Secunden angeschlagen, 3.611.111 Arbeitstage, bie!t?« ^'^ ^" eines Arbeitstages wäre ein Frank; Gähnen »r'^ ^'"ben Sie sich?» und das gesellige lniMi,«»''" ^°^" bem menschlichen Geschlecht im Jahre ^"s 275.444.444 Francs. '"llrde^i ," neuer Komet.) Nach längerer Pause Blisi/ l"°!lopischtr Komet durch Herrn Denning in geht «ls„ 6l- Derselbe steht im Sternbilde dcs Löwen, halle «w ^" ^ ^^ °bends durch den Meridian und »erabe 9 "'. ^"i "^ ^ Uhr die Position 149" 34' Eeine NÜ. 2""? "^ 31" 43' nördliche Declination., Und 33' l.?""6 " 24 Stunden beträgt 55' zunehmend etwa M? ?v ^°^^ ^ er al>er ein schwaches Object. Eüdch.' .^be, mit einem 2 Minuten langen, nach d°l« d,.l?"'^eten Schweife. Es ist nicht zu erwarten, ^se be viel heller werden wird. "theilt ^ "sputet.) Wie die «Gazetta di Venezia» ein y.l'f ""^e dieserlage einem Advocaten in Venedig Iahr^ / ^stellt, welcher vor mehr als neunzehn gegeben n, ^"diso, zwei Stunden von Venedig, auf-">us«te d?r «^ ^" Poftmarle schon außer Curs war, ^ ^'"dvocat auch noch Strafporto zahlen. ^lneind?l?,?^ä° ^^) Unter den neuangestellten Cchulze ^""khrern Berlin« befindet sich auch ein Herr Wen hat w- ^^dicat dcs .Fünfundfünfzigsten, er-' der 14 c^.^" ^ehmann ist der 19. und ein Neumann °"s der ^^"^ Os borne.) Das Schloss Osborne welchen, »w ^'^ "^b einen Anbau erhalten, in il""ner ,; °"ö'g neue Schlafzimmer und zwei Bade« ^Nbemmc'^ ""den sollen. Die neuen gimmer Mllnb" A'°lge der fürstlichen Gäste der Königin von ^l zur».l "^ ^"6 Sommerausenthaltes auf der ^'l" fein- ,ü°?""' b""". Namentlich wenn der deutsche ^t. b°l« .^'^ Großmutter alljährlich in Cowes ^reichend - ^^ Näumlichleiten des Schlosses als ?^an?^""2lückter Luftschiffer.) InCanne M Hz" ^. b. ein Luftschiffer von einer Höhe von v'cht ,"u"a .^ ^.^ bereinigten Häfen' Vost^n, Newyorl, Phila- ^ofal^^^^^" ""^""^ «Sie ^ ^ ^"^" Gedanken gegen Cora aus. l ^°rtet? >?7"^ shun wieder fentimenlal, Fräulein,» ? Eiche„s'^ ^^"'lch. «Mir thut ja das gute Fräu- 7"h sch^ "'"d auch herzlich leid und doch freue ich A Es'w.'^l" mein Kleid gerade noch gemacht Ä Mück«^ b^ letzte. Anna Wandcr hat ihren Aussen; si« ^.""'N und anderweitig verarbeiten lassm ^Allllen ?s. ^ s'lbst, dass es nicht halb so hübsch 9?stellt f>^' ^ ""n Fräulein Eichfeld es noch ^ sehr as'ss^ hoffe, dafs ich gerade in diesem > wM?5-^" ""^' Aber wenn es nach Ihnen °^ EchA'^ wohl das Kleid aus Pietät für die ""en7v° ." gar nicht anziehen, am wenigsten di>c ^°salie L"^'" Ballabend,, schloss sie lachend. H Hunt ^g;.sie ^"e ^ über sich selbst, rl "' d« Np z, °? """"I gegen Cora erwähnt zu ^""Nen dachte ""^^' "'^ ^^^be über Gefühls ^ilette^^'"sch"n Blick musterte Cora Rosalie's 3^- Es w"^.M't Schneeglöckchen und blauem W5 linsten lN°lI'" ^""' duftiger Anzug, der von ^ll lonnMmack zeugte, und trotz ihrer Ve-Nick. ändere ^°^° "'lh^ an demselben ausfetzen. li,Hauz °Ztt^ in frühlichster Laune sein lichte erst V"^'' "'' " sagte. Paul Falken- <^esunderN,H7" ."'5^ren wollcn. die Froh« ^" Wach^M/u bedrückte den armen Krüppel. sitze. Lichts da ^^""d darauf. c>«e Leiben und Fs."/^ie ^n hier nicht allein ^l)H .Müllt sj„k m l! fangen, während wir andern diezVM mit«''« °"^ Weihnachten konntku Si« es ü°^ geht es ^"'^"l Sie zu leidend waren; ä äut.^s^°" besser, und nächstes Jahr geh, belphia und Baltimore landeten während des vergan« genen Jahres 431.712 Personen, von welchen 93.739 über Bremen, 37.167 über Hamburg lamen. — (Verwundete Conftabler) Während der letzten Demonstrationen in Budapest wurden auch zahl-reiche Polizisten verletzt. Es wurden nach «P. H.» nicht weniger als 64 Conftabler ins Spital befördert, von denen 18 schwere Verletzungen erhielten. Einigen von ihnen wurden im Gesichte durch Steinwürfe folche Ver. Zündungen beigebracht, dafs sie möglicherweise für das ganze Leben entstellt bleiben werden. — (Erdbeben.) Am 26. d. M. wurde in Theben, Delphi, Aigion, Chalkis und den thessalifchen Inseln Erd« beben beobachtet. Local- — (Anlunft Seiner Majestät des Kaisers in Wien) Seine l. und l. Apostolische Majestät sind gestern um 9 Uhr 40 Minuten vormittags mittelst Hof-Separatzuges aus Abbazia in Wien eingetroffen — (Die deutsche Kaiserfamilie in Abbazia.) Man telegraphiert aus Abbaziai Ihre Majestäten Kaiser Wilhelm und Kaiserin Victoria machten gestern eine Morgenpromenade am Strandwege und schifften stch mit Gefolge um 10 Uhr 15 Minuten auf der Y^cht «Christabel» ein. Jagdgewehre wurden an Bord mit« genommen. DaS Wetter ist prachtvoll. — (Section «Krain» des deutschen „nd österreichischen Alpenvereines.) Am 27. b. M. fand im Sommerfalon des Hotels «Stadt Wien» ein Vortragsabend statt, der sich eines sehr zahl-reichen Besuches erfreute. Der Assistent der l. und l. Marine - Akademie in Fiume Herr «lbin Velar schilderte in fesselnder Weife eine mehrtägige Reife, welche theils zu Wagen, theils zu Fuß in das touristisch noch wenig bekannte Lilathal und zu den Plilwitzer Seen im Velebit unternommen wurde und lenkte dabei die Aufmerksamkeit der Zuhörerschaft auf ein Gebiet, das durch die Eigenart der Bewohner und der Gegend alle Be-achtung verdient. Wie der Vortragende durch zahlreiche Stellen aus Haquet und Valvasor erwies, kommt ein wesentliches Verdienst an der Erforschung dieses Gebietes den genannten beiden Männern zu. — Zahlreiche Karten sowie schöne Aquarelle, welche dem Vortragenden vom Maler Stefan Grafen Wickenburg zur Verfügung gestellt wurden, erleichterten das Verständnis der interessanten Ausführungen, die allfeitig lebhaften Beifall fanden. — (Reglement für die lrainischen Ver. bands . Feuerwehren,) verfasst von Albin Carl Nchtschin. Wie das Vorwort besagt, hat es der Verfasser, angeregt durch die allfeilig lautgeworbenen Wünsche, unter« nommen, allgemeine Dienstes« und Uebungsvorschriflen für die lrainischen Feuerwehren zu verfassen. Wenn wir das 211 Seiten starke Buch durchblättern, so fällt uns vor allem die praktische Schichtung des umfangreichen Stoffes und die klare, gedrängte Darstellung desselben angenehm ins Auge. Durchaus populär geschrieben, mit Vermeidung des unnölhigen Ballastes von technischen Ausbrücken, kommt es in seiner Form den militärischen Nächstes Jahr l Ein fchmerzliches Lächeln zog über das bleiche Gesicht d«S jungen Mannes. Als aber auch die Damen zuredeten und Mis« World ihm freundlich vorstellte, dass der einsame Abend für ihn nachher schwerer zu ertragen sein würde, als er jetzt denke, entschloss er sich mitzufahren. «Welch eine Erscheinung!» dachte Rosalie, als sie den hübschen jungen Mann in gewählter Kleidung erblickte. «Welch ein feines und dabei so antes Gesicht.. Und mit immer neuem, innigem Bedauern streifte ihr Blick den leeren Rockärmel, der schlaff herunterhiena. Herr Wenoukeit erregte trotz des unscheinbaren schwarzen Fracks Aussehen. Wo der feingeformte Kopf mit den geistreichen Ziigen und den ausdrucksvollen, dunkelblauen Augen auftauchte, wurde er bemerkt «Wer ist das?» fragten Fremdere. «Der Hauslehrer aus Sarrin, Wachtels Haus-lehrer.» «Hauslehrer? Ich dachte, eS wäre einer von der l gräflichen Verwandtschaft in Friedenau; die fehen alle sehr vornehm aus,» sagte ein alter Landeoelmann der selbst nicht allzuvornehm aussah. ' «Das Profil erinnert an einen Römerkopf aus - der Zeit der Cäfaren. Dieses Gesicht könnte man auf ' eine Camee schneiden lassen,» meinte ein junaer klassilck, angehauchter Referendar, der Münzen sammelte l Der Gymnasialdirector putzte seine Bulle «Allerdings, eine Erscheinung aus der Antike» stimmte er bei. ' «Würde er Ihnen schwer übelnehmen wenn « hörte, dass Sie ihn füc antik erklärten?. rief ein unaer l lustiger Husavenlieutenant. «Könnt's ihm aucl» nick! , verdenken! Mr das zu mir sagt, soll's bewVn»^ - Und herausfordernd schlurr i vertheldlger an sein Schwert. «"«»v» l (Fortsetzung fogt.) und Eisenbahnreglements am nächsten Das Reglement zerfällt in zwei Abfchnitte, und zwar: 1.) Die Dienstordnung ; 2.) Uebungsvorschriften. Letztere find durch die mit Notenschrift versehene Signalordnung und mehre« Figurentafeln erläutert. Bei den einzelnen Exercitien mit den Requisiten find die Umrisse der Gerälhschasten und die Stellungen genau citiert. Der flovenifche Text fchließt sich genau dem deutschen an und ist, wie dieser, populär und gedrängt gehalten. Der Druck (Klein-mayr Ausländer, darunter l, Frauen, ausgewiesen, und zwar nach Nbftrasungen wegen Verbrechen 35, wegen Uebertretungen und Vergehen 5, aus Rücksichten für die öffentliche Ordnung. Sicherheit und Sittlichkeit 26 Personen. Von dieser Ve- L«i»»cher Jelttmg Nr. 73. 61« zi. Mrz 1894 sammtzahl wurden ausgewiesen: nach Russland 16, nach Ungarn und Preußen je 14, nach Italien 7, nach Vaiern 4, nach Württemberg 3, nach dem übrigen Deutschland und der Schweiz je 2 Personen und nach Amerika, Eachsen, Vaden und Griechenland je eine Person. — (DerTelegraphenverlehrinNbbazia.) Nnlässlich des Aufenthaltes Seiner Majestät dcs Kaisers Franz Josef in Abbazia hat der Verkehr des dortigen Telegraphenamtes eine ganz außergewöhnliche Steigerung erfahren, indem an diesem einzigen Tage nahezu 500 Telegramme mit nicht weniger als 35.060 Worten verarbeitet wurden, ein Corrcspondenzverlehr, dem natürlich nur durch die getroffenen besonderen Einrichtungen cnt« sprochen werden tonnte. Als interessantes Detail sei erwähnt, dass der allgemeine Enthusiasmus beinahe die Abwicklung der telegraphischen Correspondenz hindernd beeinflusst hätte, indem einzelne von den vielen Flaggen und Fahnen bei bewegter Luft vorübergehende Draht« berührungen veranlassten. Auch der Verlehr der Telegraphen-Hauptstation in Trieft war an diesem Tage enorm gestiegen, indem bei dieser Station zusammen 5388 Telegramme mit 140.990 Worten verarbeitet wurden, wovon auf den birecten Verlehr mit Berlin 12.630, mit Wien 32.620, mit Budapest 7840, mit Oraz 4000 Worte u. s. w. enlfielen. — (Die Eur-Lifte) Nr. 35 von Nbbazia ist anlässlich der Ankunft Seiner t. u. l. apostolischen Majestät des Kaisers als Feftnummer, künstlerisch reich ausgestattet, mit schön gezeichneten Umrahmungen er» schienen. Dieselbe enthält auf der ersten Seite der Einlage den Allerhöchsten Namen Seiner Majestät, auf der zweiten Seite die Namen des Allerhöchsten Gefolges, und zwar: Generaladjutant Excellenz Graf Eduard Paar, l. und l. General der Cavallerie; Flügeladjutant Albert Lonyay de Nagy-Lbnya, t. und l. Oberst« lieutenant; Flügeladjutant Richard Freiherr v. Vuttlar zu Vrandenfels, l. und l. Major; Claudius Alexander Ritter von Klaudy, l. und l. Hofrath; Karl Edler von herdliczl, l. und k. Hojsecretär; Josef Mardegani, l. und k. Hofsecretär; Victor Stöger, l. und k. Hof-Reisecassier. — (Gemeinde-Versammlung.) Am Montag den 2. April hält die evangelische Gemeinde Laibach ihre diesjährige gesetzliche Gemeindeversammlung im Schulsaale ab. Dieselbe beginnt um 8 Uhr abends, und haben die sämmtlichen männlichen, der gesetzlichen Vorschrift entsprechenden Mitglieder der Gemeinde Sitz und Stimme in derselben. — (Incuvationsbauer bei acuten Infections ' Krankheiten.) Eine von der Londoner Klinischen Gesellschaft gewählte Commission zur Feststellung der Incubationsdauer bei acuten Infektionskrankheiten, wobei hauptsächlich die während der letzten 15 Jahre gesammelten amtlichen Berichte als Grundlage dienten, beziffert die Incubationsdauer bei Diphthentis auf 2 bis 8, am häusigsten 2 Tage; Influenza auf 1 bis 4, meist 3 oder 4 Tage; Masern auf 8 bis 10, am häufigsten 14 Tage; Parotitis (Mumps) 2 bis 3 Tage, meist 3 Wochen; Nölhel aus 2 bis 3 Wochen; Scharlach auf 1 bis 8, am häufigsten 2 bis 4 Tage; Typhus 8 bis 14. bis-weilen 23 Tage; Schafblattern 9 bi5 14, am häufigst n 12 Tage. Die Commission ermittelte, dass die Diphtheritis während der Incubationsdauer. während des Anfalles und während der Reconvalescenz ansteckend ist. dass bei Parotitis und Röthel diese Eigenschaften schon 3 bis 4 Tage vor dem Auftreten der Kranlheitserscheinungen vorhanden sind, indes bei Masern die Nnfteckungssähigleit sehr schnell schwindet und höchstens drei Wochen andauert. Vei Typhus erhält sich der infectiöse Charakter von seinem Beginn bis 14 Tage nach Ablauf des fieberhaften Zustande«, bei Scharlach aber bis nach Ablauf des Ab-schuppungsprocefses, mitunter acht Wochen lang. — (Obftausftellung und Pomologen« Congress in Petersburg.) Das Ackerbau-Ministerium hat zur Erzielung der nöthigen Einheitlichkeit aller au« Oesterreich zur Anmeldung und Ausstellung gelangenden Objecte den Sectionsrath dieses Ministeriums. Dr. Emil Ritter von Herzmanowsly, zum Commissär dieser Ausstellung ernannt, welcher die Anmeldungen bis längstens 1. Mai d. I. entgegennimmt und mit der Vertretung der österreichischen Abtheilung nach außen hin beauftragt ist. Directe Anmeldungen beim Nusstellungs« Comi« in Petersburg bleiben unbeachtet. Sonntag den I.April (Weißer Sonntag). Hochamt in der Domlirche um 10 Uhr: Viäi ^uam von Fr. Wilt. Preismche 8a1vo ro^ina und Offertorium von E, Stehle. Graduale von A. Foerster. In der Stadtpsarrlirche zu St.Ialob am 1. fpril um 9 Uhr Hochamt: M»3a. low, puicckr» e« ^ von Pater Angelil Hribar. Graduate von Anton Foerster. Offertorium von Camillo Michel. Neueste Nachrichtens KelegratNtne. Wien, 31. März. (Orig.-Tel.) Sicherem Vernehmen nach trifft Se. Majestät der deutsche Kaiser auf der Rückreise von Abbazia am 12. oder 13. April in Wien em, wo Allerhöchstderselbe einen Tag als Gast Seiner Majestät unseres Kaisers verweilen wird. Wien, 30. März. (Orig.-Tel.) Der socialdemokratische Parteitag beschloss, an der Mai-Demonstration festzuhalten sowie die österreichische Regierung in demonstrativen Versammlungen am 1. Mai aufzufordern, sie möge die Initiative zu Unterhandlungen mit den anderen Industriestaaten wegen internationaler Fest« sehung des Achtstundentages ergreifen. Der Achtstundentag sei in Oesterreich zunächst filr die Grubenarbeiter zu erkämpfen. Wien, 30. März. (Oiig.-Tel.) Sämmtlichen Wiener Gaswerken ist der Betrieb durch Aufnahme von Hilfsarbeitern gesichert. Bisher sind keinerlei Ausschreitungen vorgekommen. (Ein Streik der Gasarbeiter in Währing war während der Verhandlungen des socialdemokratischen Parteitages angekündigt worden mit der Beifügung, dass wahrscheinlich sämmtliche Wiener Gasarbeiter dem Streik beitreten werden. Die Redaction.) Wien, 31. März. (Orig.-Tel.) Die streikenden Gas-arbeiter hielten gestern nachmittags Versammlungen ab, worin die Redner das Ausharren im Streik empfahlen und zu unbedingter Aufrechthaltung der Ruhe ermähnten. Delegierte sämmtlicher Gaswerke begaben sich zum Gewerbe-Inspector, Unterhandlungen mit den Di-rectionen anbietend. Die Streikenden verlangen nur Wiederaufnahme des entlassenen Arbeiters Nebel. Mehrere in den Gaswerken aufgenommene Hilfsarbeiter erlitten mangels Manipulationskenntnis erhebliche Brandwunden. Die Ruhe ist ungestört. — Der socialdemokratische Parteitag beschloss inbetreff der Bergarbeiter die Ausscheidung der Kranken- und Unfallversicherung von den Bruderladen, ferner die Vereinigung aller österreichischen Vruderladen zu einer Reichs - Eentralbruderlade zu empfehlen und sichert denselben werkthätige Unterstützung der gesummten Arbeiterschaft zu. Görz, 30. März (Orig.-Tel.) Der Herr Minister für Eultus und Unterricht Dr. Ritter von Madeysti, welcher gestern abends hier eintraf, wurde im Bahn-Hofe vom Statthaltereirathe Ritter von Bosizio, Landeshauptmann Grafen Franz Loronini und Bürgermeister Dr. Maurovich empfangen. Heute inspicierte der Herr Minister die hiesigen Mittelschulen. Krakau, 30. März. (Orig.-Tel.) Se. k. und k. Hoheit der durchlauchtigste Herr Erzherzog Eugen ist heute morgens zum Leichenbegängnisse des Generalmajors Narl Ritter von Guttenberg hier eingetroffen. Hüchst-derselbe reist heute wieder ab. Budapest, 30. März. (Orig.'Tel.) Tausende von Menschen treffen mit allen Zügen ein. Die Stadt trägt Trauerschmuck, der Westbahnhof ist schwarz ausgeschlagen. In Esakathurn, Kanizsa und anderen Städten, welche der Zug mit der Leiche Kossuths passiert, sind große Menschenmassen und Deputationen versammelt. Um drei Uhr kam die Leiche Ludwig Kossuth's hier an. In den Straßen herrscht ein ungemein großes Gedränge. Der Verkehr wird mit Mühe aufrechterhalten. Die Stadträthe hoben den Sarg auf ein Holz« gerüst. Der Vicebürgermeister Markus übergab den Sarg der Obhut der Stadt. Der Leichenzug bewegte sich zum Nationalmuseum, wobei die Präsidenten der Abgeordnetenclubs die Enden der Trauerschleifen trugen. Der Sarg wurde in der Halle des Museums auf einem Katafalk aufbewahrt. Die Ueberführung vollzog sich inmitte großer Menschenmenge bei tiefer Stille zwischenfallos. Covurg, 30. März. Der Prinz von Wales lässt sich bei der Hochzeit des Großherzogs von Hessen durch den Herzog von Jort vertreten. Der Erbprinz Alfred von Coburg wird sich mit einer der Zwillings-tüchter des verstorbenen Herzogs Eugen von Württemberg verloben. Conftantinopel, 30. März. Der General-Director der Tabalregie, Form, ist heute morgens infolge von Cholera gestorben. Santander, 29. März. Der Torpedo «Condor» wird morgen früh das Wrack des Schiffes «Machichaco» in die Luft sprengen. Die Bevölkerung flüchtet. Rio de Janeiro, 29. März. Die Schiffe Peixoto's sind aus Montevideo hier eingetroffen. Die Flotte der Regierung bereitet sich vor, nach dem Süden abzugehen, um die Schiffe «Aquidaban» und «Republica» zu bekämpfen. AiterariscHes. Ein schiw gedeckter Tisch ist der Stolz der Hausfrau und erhöht das Behagen der Gäste. Wie man mit ganz geringen Mitteln auch einen bescheidenen Tisch geschmackvoll schmücken lann, lehrt eine soeben im Perlage der «Wiener Mode» erschienene, reich illustrierte Vroschüre «Lie Kunst, Servietten zu falten» (mit 3!) Abbildungen und einer Einleitung über das Tafeldeclen und Servieren), d»e in jeder Buchhandlung für 30 kr. — bl) Pf. erhältlich ist. — (Liederblüten aus dem Süden.) Diese ver« mehrte Ausgabe der Gedichte von Ludwig Germonil ist in« folge der ausgiebigen Abnahme in Sängcrkreisen vollständig ver-griffen, so dass eine neue und abermals vermehrte Austage veranstaltet wird. Die Lieder der fünften poetischen Gruppe sind cs vorzugsweise, welche allgemein der lebhaftesten Anerkennung sich «freuen. Wie das Vorwort dazu besagt, bewegen sie sich durch-»ehends in den Rhythmen i l l y r i s ch e r Vultswcisen. Außer dem Wiener «Weltblatt», dessen Nusspruch wir seinerzeit cit'ttt. haben nebst mehreren anderen Zeitungen auch das '3^' blatt» und «Nrne Wiener Tagblalt» diese Lieder lobend Y^ gehoben. .,«., Vlies in dieser Nubril Besprochene lann durch'd« W!» Buchhandlung Jg. v. Kleinmayr H Feb. Vambel« zogen werben._______________________________^^-<- Angekommene Fremde. Hotel Stadt Wien. ^ Am 30. März. Karner. Kfm., u. Schipp, IMpe"". "H - Stern, Kfm., Linz. — Marcus, Privatier, sammt 3^' ^ Tochter, Brunn. — Dr. Den, Advocat, Ndelsderg. -" ^M Kfm., Mähr., ^. «,, strafte 8, Krebs. - Maria Merala. Tuchschecers-Tochter, ^ H, Pctersstrahe 32, Diphtheritis. — Otto Cimermcm, Marq" Lohn. 4 I.. Petersstrafle 9. Vlutmanael. ^M^ ?Ü7Mg.! 742^ '0^0" "O'. schwäch" heiter .,gg 30 2 . N, 738 4 15 0 O. mäßig heiter 9. Ab. 7381 92 O. mäßig heiter ^. Heiter, windig. — Das Tagesmittel der Temperatur um 13' über dem Normale. ______^^ Verantwortlicher Redacteur: Julius Ohm-Ianufch"^ Ritter von Misschrad. ^^^-^ Mtte, lesen Sie! Moderne Damen - Strohhüte 5 40 kr. > > Schweres Seidenband für Hüte 8 kr. per Meter > ^ .......^« Sürah schwarz und alle Farben 96 kr. per Meter ^1 Neueste Pepita- und gestreifte Neinseide für Blousen fi. 1-15 bis fi. 135 ^1 nur bei (1401)^ K. Kenda, Laiiach ZZ Vosll2uung83tijrungon, ^ zZ «»ll«nk»t2ssn, 0>8pvn8le, ksilletltlosisllelt, ^ nen Ll.c, 80WI6 6ie ^ß V«s»LNleImun«, «U8t«n, »slge^eit «'^"^8)" «" (III.) kranklieiten, in ncilcl'Si' D H—-----35uV^v^» A^ mil l)<,»s)n Sensationell! l "^" ^trolchutpuhen mehr nothwendig l U ! ^^ modernsten Formen per stück 45 kr. A ! wie auch sämmtliche Zuthaten bekommen A ! 3ie staunend billig bei W I. K. Denedtkt l Laibach. Alter Markt l/6. A C34b) 4-2___U R Danksagung. » > Nerl,3"' ^'^^en Schinerze über den fo herben M > Flau """" innigstgeliebtcn guten Oattin. der M ! Z!irancisca Kiap» > » slj/^ 'c^ "^" werten ssrenndrn und Velannten M > Krnn»^' wohl!h»endr Thnlnahme während der M > fiir !,, "."nd bei dem Hinschciden. wie nicht minder M > ehrrn^»!^""' Kranzspenden und die zahlreiche M > 3lul,rs.«.. ^^'^'"l, b" Dahingeschiedenen zur lehlen « > aus n ,. "'"nen herzlichsten und Wärinsten Dank >> > Nraenii? "sonderem Danle fühle ich mich ueipsiichtet M > PiNn " " ." h"r<-n Ma, queuren für il,»e Vctheili. M > gliHrn .^"^kubegäugnisss und den Herren Mit» M W weili^"» lÄrsangvereines «Ljubljana» für den W » ^°ollen, erhebenden Wrabgesang, W ^^ Anton Krapz. M W Marianne Malltz geb. »oman gibt im W ^ eigenen und im Namen aller übrigen Verwandt, n ^ M allen Freunden und Bekannten die betrübende Nach« M M richt von dem Hinscheiden ihrer innigstgeliebten M M Schwester, des Fräuleins W > Helene Toman W W welche nach langem schmerzvollen Leiden, versehen W ^ mit den heiligen Sterbesakramenten, heute Freitag M ^ den 30. März um halb 8 Uhr vormittag« in ihrem ^ M 71. Lebensjahre selig im Herrn entschlafen ist. M ^ Das Leichenbegängnis findet Sonntag den ^ ^ 1, April um 5 Uhr nachmittags vom Sterbehause M M Petersstrake Nr. 8 auf den Südbahnhof statt, von M « wo die sterbliche Hülle nach Steinbüchel übcrfühst ^ M und daselbst Montag den 2. April um 10 Uhr ror> M « mittags im Familiengrabe auf dem Ortsfriedhofe bei» « ^> gesetzt wird. ^» « Die heil. Seelenmessen werben in mehreren W ^ Kirchen gelesen. W Laibacham !j0. März 1894. M Danksagung. » Allen werten Freunden und Bekannten sogt W für die Blumenspenden, die herzliche Theilnahme M und das ehrende letzte Geleite bei dem Leichen« ^ begängnisse ihrer geliebten, theuren Gattin, be» W ziehungsweise Mutter, der Frau W Ioscfilit Stmlld ,«d, Kli^aj I den innigsten, herzlichen Dank W die tirftrauernde Familie. > Laibach am 30 März 1894. W lllmlvennittlWz-Lmzll L. flux, llaln l98) In Jeder Pfarra und Ortsgemeinde wird eine veret&ndige, geachtete und finanziell sichere (420) Persönlichkeit als 20—10 'Weptpanensinfuiii init gutem Nebenverdienste angestellt. Briefliche Anfragen unter «201.191 >, Gras, postlagernd. 55 bis 4CP fl. t&gllcl*«*» ¦lohern Verdienst ohne Capital und Risico bieten wir jedermann, der sich mit dem Verkaufe von gesetzlich gestatteten Losen und Staatspapieren befassen will. Anträge unter «Lose> a. d. Annoncen-Expedition J. Dannebergr, Wien L, Wollzeile 19. 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Ludn>«g < «abn «m. l«,, 8<»0 fl. 3. 4°/, 9« 40 S7 «0 Vniarlberger Vllhn, tmlss. l8»4, 4°^(div.Vt.)T,,f. i««N ?< »?- «5'" Un„. Volbrenle 4°/» pei «lasse, - —------- btn. dto. dt°. per ÜM«o . , :,S'0ll»80 dt°, Rente Kronenwähr., 4°/„. N,uerfre»ronenN!,m. »zob "5l» 4^/° dto, dt«. btu. per Ultimo . »b «>i »ü Lb dl,fi.,4'/,'Vn lll'l- l»««w Kto. dtl>. Gilb. 100 fi.. 4'/,"/, 1«, eo l0« Nü bto. Gt»at»^)bl<«. (Uug. Obsll,) v. I, 187«. »°/, l»» 4N ,»4 «ch»nli,«al «bl .Qbl, ,00 30 ,N, »«> btl>. Pr«m..«nl, ^ ll«, st. «. « 'b» b« '»» «» dto. dto. >. l^fi. l.«. ie5 ^ ,,« _ bto, „ ^ «°^>. «Em. »,z-ü Un«.<«°llz. V»l»n . . lN5-io»- 4°,, Untertrain« lbahnu, . ««, ^^ Piverft «ss» lpei- stüll). Vuoap,st.«»Nlica (Dombau) . ,o «^ ,9.75 ^-s9 ««comple Ge!.. Ndr«N,, b00 fi. 70» — 705 »b Mro. u. ll»s!:nv,. Wlen«, il«0fi. «7 — «bx - b«u»°thelenb.,«ft,,iw0fi,ilb'/,» «»— »<- üünberbllnl, «st.. il«0 fi. . . , il« »b »« 7» 0efterr..Nn»«r. »anl 600 fl. . ,n 0 «"»4 Nnionbanl «00 fi...... >«7>^>«'»»» «l«tedr«b«ml, »lla., l« «. . i?ü — »I« — AltlH» «0« Z«N»P«rl» D»t»Nl»h»«»H«« v fi. «N. . . . 4« — 4,0 . Dl»u^.(»llt,.°Db,.Z,)»a0fl.«L. -- -- Dui.»od»nbaHn ».<«. «ovfl.V. «l l? f,0 Ferbln»nd«.«ord»i, lvoofi. ««. »940 «bu Ün»i.' llze^,»» Iafth. chrjenb,. »e 00 ?4 bo liIlN,l>.«1l^l..trse»,»<»fl.lN«. b"? - ".13 ONl« l«««t>»e»b, «»». GUl>. »«» »b e»? «b dto, sm. U) »00 fi. V. . . <«« »?> »3 »b Vrag.Durer lNlenb. Ibv fi, «llb. »« <» »« l," Viebenbürner «Nmoahn, erst» . — <3>l>al»e fi , , W -- 8? b«, Un« »aal», »«enb »<»N N bild« «w» » »n< »>» Un«.«estb.(«»«b»<»lll»)»ovfi,G. «>, ?i w,7» «Oner «ocolbalm^ - »ct ^ ?» — 7l - l»d»»ltri<'Altt« lpe^ V»ck). Vauges.. «ll«. 0»« , 100 fi. , «ll «0 ,l, »« VaUdirr »«en. und Slahl.Ind in «ien «NN fi..... «9 90 ?n^> ««enbalnnv.-iieth,., «st«, 80 fl 10? — ,o» «l .«lto^hl", A«p«rl u. « >« 4»»0 44?» «<«»>»» V»«r^ luv fi. . »NO- in? -. «»»«»<»«««»»<»., z««,.<»l»i^ »z?o «««y l^»B» «»«.Ind,«e1. «»st b».» — bb' « K«U«»»lar, VlNlnÄhl» «0 » t»4 - ?»o — .,«b3lo«l»ül)l" bapter».,»«)«.--------------- , Gteyrer»/', Papiers », N.^P. 1b3 — ib» »<, tr- ,7« — «astens»».,0«fi.inMen,l!»nß. »<>o — «» — ««««».«»ihanfl., »N« w H«si, !» «l......... 4»? - ««'- «l. »«x^fH»«»»» »00 fl. . . ,!», — , ,— O««»«l«»n«eiKvl-«ctt«n»«»X., »97— «»» — ßnisn». Nlllnerdam....... 10» KV »n> »5 Deutsche WH»,...... «'—»,,» U»nbol>........ «94bb»»4»ch P«t« 49 «^ 4» b» bt..»«t««h»l,...... .-------- Ducatni........ »8 »P> »<» Flllnc»^t»«t..... »9". 99l, Vllber........ - — 7,,',»!^ ^^»««^nlnntn, , . «« «1 nz I'alienülb, V»nln«len ... « ^«» 4« »0 V»pt,l'««lxl «,4 ,»4,