MWWWM ?v7l«I»WMg' ^^DW^DI^H H^MWWW^UW^W ^WU^WWWW!« ^I^W« »^WW?W^?« ^>» v^ V«»v»ttlMg «. ö«ek6ruÄdde Ausdehnung der Küsten, die VerlbMdvngSlimen und die Aolonial^ekUete» verteildiigt werden müsjen, in (örwägunH geAl>gen. Es ist augenscheinibich, daß die Wahl und d-ie Amoendming des Eichmaßes zur Beurteilung der Flottonstärte, »die ein Staat für notwendig erachten würide, willkiirliche find. Ob die VtiSinidungblinien nun o^r tnrz, ob d^e übevseeischen Bssitzungen src^ older kloine sinv, der Unterschiet» ändert nicht v«iel an der Lage: Jeider Ewat wüir^t, seine Devbinidunigslinien mrd se^ Küsten ver-teiidi^n unid seine Kolonien schlltzsn )u kön-i«n. Nach drei loschen Gesichtspunkten soll te jeder S-tacit das Recht haben, sich eine s^tte AU halten, diie ebeniso grvh ist, wie die Flotte — mm, ivgenidMer anideren Vdacht. Vin Beispiel wirj» genügen, um diesen PuM klar zu machen. Das französische Kolonialreich ist weit kleiner als daS englische Kolonialreich. Brüche aiber ein Z^isg zwischen Frankreich und Enigland auS, so würde Frankreich, um sich vertÄdtigen zu können, eine «>benso gvohe Flottit! wie England nöt!g l^aben. Da Frankreich wünscht, ^ein Aollmi^retch zu behalten, so hat eS das Recht, alles gu wn, wo« erfo^rlich ist. um «4 zu schützen, unid daraus folAt, daß Frankreich th<:oretiich das Recht haben würde, eine e>benso gvohe Flotte wie die englisch« zu bauen. Warum bleiibt ^«l« Mächte einfach nicht ebenso grohe Flotten bauen könnten. Das, was man im Namen des Rechtes festzusetzen sucht, sind in Wahrheit Mi^chkeitW, di« sich «mS dem il^ilMlckcelch^^^ der imt-ulstri^llen Lage, dev Vilvölkevunysza)! ergeben. Zwischen den GeeskMvDien wie auch zwischen den Land skveMräften der füihvonjden Webtswaten gibt es Mßverhöltniis^, die zum Teil die alligt-meine Laye charakterisieren u:id auf diese Ursachen zmückzufl^hven sind, an denen die ZN^chen nicht» Andern können. Schluß ist klar mch «mleuchberd: Wenn trotz gewisser DifwttHen Äie Groß-m^ichbe zur Äe unid zu Lmzde fviMich und harmonisch zusammenleben tönmn, so seht daraus hc?inzor, daß der Friede in der Wett nicht al^n durch Wa^nymM gesichert Vkrd. Die Veveiirigiten Staaten und Äv land könnten, wenn sie ein Vüvdnits schliß-stn, den OMN als Tvrmmen dieses Jahrhunderts beherrschen, sie könnten auif allen Meevvn der Weilt t»vn. was ihnen beitebt. Wenn England >daS ft^^öisißche oder italienische Avlonialireich AevstHven woktte, vikIt« Klltlllllllt illl Prilger Cemillherllt KommunWche Demagogle in der Arbekttlosenfrage - Feierliche Lossagung des Kommunisten Dr. VoNak von seiner Vartei LM. Prag, 4. F«ber. Veftern abend» war der Prager Gemeinderat Gcha«platz tmnultuSser Szenen, die wiederum einmal von den ltommmiifkn geliefert wurden. Daß sich die Saleriebemher bereit» in den letzten zwei Sitzungen ^S Semeinderate» lärmend und renitent verhielte«, nmrden vom Bürgermeister die er. iorderliche« Sicherheitsmaßnahmen getref-Da» «achau» n«rde von der Polizei genügend besetzt, ein uniformierter ^lizist begab sich sagar ans die Valerie, wo sich jeder mann n^ Beschäftigung ausweisen mußte. Al» mm Bürgermeister Dr. B a x a die Sitzung eröffnete, erhoben die komnmnifti-sche« Gemeinderäte ein ahrenbetäuben^s Geschrei und schlugen im Takt mit ihren Akten auf die Pnlte. Die Konlmunisten erfüllten den Saal mit ihren Zwischeilrusen und verlangten in einemsort, der Gemeinde-rat milge sich mit der Arbeitslosenfrage de» schSftigen. Nun liefk der Bürgermeister durch einen Beamten die Namen aller Gemeinderäte feststellen, die sich durch Krawallifiere« bemerkbar machten. Es wurden hiebet die Namen sämtlicher tlomnmnisten a^gefchrie-ben. Der Bürgermeister teilte nun mit, daß gegen die Ausgeforschten da» Strafverfahren eingeleitet werden würde. Alle ttammnnisten wurden während der Gemeinderatssitzung noch dreimal zur Ordnung gerufen. Gegen Sn^ der Sitzung erhob sich zur Ueberra. schung des ganzen Gemeinderates einer der radikalsten Kommunisten, Dr. P o l l a k, welcher u. a. folgendes erklärte: „Die Unru« hen der heutigen Sitzung haben mich davon tiberzeugt, daß die obstruktionistifche Politik meiner Partei verfehlt ist. Die Arbeiterschaft kann ni^ von den Versprechungen ihrer Fiil) rer leben, sie verlangt positive Arbeit. Die kommunistische Taktik im Staate ist schädlich, weil sie nur geeignet ist, den Faschisnms hoch zuziichten. Aus diesem Grunl^ melde ich dsn Anstritt aus der kommunistischen Partei an." Diese Worte Dr. Pollaks riesen bei den Kommunisten einen Sturm der Entrüstung l)srvor und der Saal dröwte von „Psui!"-Rusen. Hingegen erntete Dr. Pollak bei den Sozialdemokraten und Rationalsozialistelt großen Applaus. Pollak will als politischer Wildling im l^me'.nderat sil^en. Da die Sozialdemokraten und Ziemmllnistcn sich zu Tätlichkeiten hinreißen ließcit, nlnsitc der Biirgermeister die geräuschv>?lle S'^un^ vorzeitig abbrechen. Ein zweites römisches Schiff aufgefunden Erfvlgreich» F»rsch«ng»«eb«il im Ne«l-See Wie die „Tribuna" berichtet, soll e» sich bei der Uu»P«npung beS Nemi'S^S gezeigt l^aben, daß noch e?n zweites riknisches Schiff sich auf dem Gründe befindet. De? Wasssr. fp^l des Nemi-SeeS ist feit Beginn der Impaktion um l4 Meter gesnni»^ Das zweite Schiff ist weit besser erhalten als das LM. R o m, 4. Feber. erfte und tmßt in der Länge 72 Meter, in der Breite hinges^n 21 Meter. Das zweite Schiff gleil!^ ti!em ersten in der Form vollständig. Die Nachrikl^en einiger ausländischer Blätter, wonach dieses zweite Schisf sehr beschädig sei, entspricht nicht den Tatsachen. Minister Biancchi ^ LM. R o m, 4. Feber. Nach langem, qual-vollem Leiden ist gestern hier der italienisclic Bautcn>nnnlster Michae-le B i a n c ch i gestorben. Ll.m Sterlbelager befand sich Mussolini mit sämtlichen Kabinettsmitgliedern. So-dann wurde der tote Minister in die Uni'form eines Ehrenkorporals der faschistischen Miliz eingekleidet und der Sarg im großen, eigenst schwarz dmpierten Saal des Liktorenpalastss aufgebahrt. Die faschistische Presse feierte den toten Minister als einen der tteuesten Mitarbeiter Mussolinis seit dem Marsche auf Rom. Kurze Nachrichten LM. To ? io, 4. Feber. Pvinz Takamaku vermMe sich gestern unter großem japanischen Hofzeremoniell !5. fedruv l93v ^otoklud-vsll ZsltruSn» xospotlvtk» d»nk» nlit Prinzesstn Shikoku Tokuwawa, einer Nichte des Letzte,i aus dem Geschlechte der Eoughumi. Dadurch kam, di« kaiserliche Fa-nkttie in Berwan'd^chast nrit einem Fürstengeschlecht, das seit einem Vicrtelsahrtnllsenld Japans größte StuatÄnünner hervorbrachte. » LM. London, 4. FeS»r. Wie in unterrichteten Kreisen verlautet, wird die englische Delegation einen Gegenvorschlag gegen den sranzösischen Vorschlag über die Transakt'^o«i der Tonnage von Kren zern auf U-Boote unterbreiten. Börsenberichte Z ü r i ch, 4. Feber. Devisen: Beograd 9.127S, Paris 2l1.S4. Lcmdon 2d.215, New-york d1S.35, Mailand 27.14, Pray 15.34, Wien 72.96, Budapest 90.60, Berbin 123.80. Ljubljana, 4. Feber. Devtfen: Berlin 1356.50, BudaPest 9SL.88, Zürich I0V5.V0, Wien 799.79, London 27t! 25, Nelvyort üe.6g, Paris LLL.80, Prag 168.11, Trieft SV7.S6. > groks vseSHungelkttm W»O»G»«»«»««OOaOSOV«0»»O»«G«O< Ii ai« ? MmM! oie vL^uessedUlir betriixt monntück l)In 23.— unä nlelit Vin 20.—. Lei 6le8er Oeleeettkoit >vlrkl suck äarauk sufmerksam eomnekt. claL allLN Ltiumleen. velckv llie Lexueseebiik? kiir llio beiclen letzten Monate noeli niekt entrielitet büken, clss Vl^tt ein» Le8tellt ivorcien muS. Die Veriiv. der »^sr!t)orer Z^eltune». SIiesllesSllMrüWü'lesprl»«! »US clen einlctii^xxixen (Zvbteteii vis lnlern»lioll»!e politil«, Pol!» tllr äes s)eutscken I^eicke», cter I^Snäer unci (Zemeinäea, p«rtet-Politik. I^ecdtspklesse. Kulturpoll-Ull. ^r»uendeve^unx. tt^nclel. Industrie, l^>nclvefk u. lZevert)«, LoclenpolMlt. t'In^nzvesen. Ver-Ilekrsve»en ^ollveien. 8o^I-politill, VesZicNekunZivesen vnä so veiter erlellt ä»s A«-IM M MM ».WMM ^üacken, l^uävixstr. 17» lelepdon e» die erfotderliichen Machltmittkl für einen deratvi-gen Aveck halben. das sind theo-vobvsche Möglichkeiten, von >denen woder di« Handlnnig noch die Msicht abb^t. Warum? TM die EinteÄWHg der Welt in ViÄ-«er und Staaten ^rch dih Jntsresson, die TvMt'ionen, Grunidsü^ unid Gesiihle verbürgt wird, 'deren Kristall ii^wn stark genug sst, mn die Flotte-n u->ch Armsen der mäch-ti^tikn Nationen «in Hchach zu hallten. Wüve e» nW so, d^ «Me e« aus dßr ganzen Evde beständig Kriieg. Es ist indessen nicht so, 'Mrd es ist notwendig, idas^ tS nicht so D. Wir würden in e4>ner schrecklichen Bar i>aröi leben, wenn die Sicheret des BolZes nicht >dM?ch die — WaGen veMivgt wilre. Das ist d4e 'Tch'»i>Ache, die Ohnnlacht, die die-«ser Epoche >daS Ge^ge M: das^ Vertrauen w die Jnteresien, die Traditionen, die Gvmckiisütze nnv die die d^ Si- cherheit der Völker nnkussions üb^ die RMl-mfen Aur Seeervogt liind so evtmi-dend sind, obwohl isic nicht gosdgnet sind, von Gvund MIs irgendeiner Art ihr BerhÄtniS zum jdernipmM, zur Macht All änderil. Wer alle Stallten, selbst die kleinsten, versuchen, für ihre Streitmacht so viel wie m»>glich zu vottk-n. n»e!il sie davin eine Vevmehvung ver anderen Mixmtim moralischer Art sehen, w einer Zeit, d-ie eberrso orrvgt uied un« gewih wie die gegenwärtige vst, nottvekvdig soi-n k5m?ten. Mer dieser Wüdel^spvuch kann nicht von Dauer sei?i. TiTre Boc;r!^n.zu^rg der Rüst'an-PN bedingt nottvendigerwei^ eiire Fövder-mlg und Vermehrung nu>rclli^cher Mrqi'chaf ten. ein starkes unt> waches MchtÄbewlkt-sein in der öffentlichen Meinung der ganzen Welt. Von dieser Seite auS müssen di« erforderlichen AnstrenMirgein gemacht ine^ den, sl>^rn nmn ivünsc^, daß Ei-nl!chränlnng «v Bossrönzun^ der Rüstungen ernst ^u Wchmenöe Tatsachen weriden. Die (^oßmöchte haben eS Wriigens ver-sprocheli; das Uebel ist nnr, sie sich yin' sichtlich der Mit^l und Wege, die es schlagen mlt, n'cht eiirig sind. Die Beröcnivg-ten Staaten und Engl-an'd zählen 't)or allem in, daß das Pro« blem der Mrüstung vor a!em ein eur-ipäi« sches ist, denn eS ist (Surc>pa, wo die größten Arineen und die gröf;ten Flotten — mit MsnalMe der mnerifmrischen Flotte — un» terlMten meoden; eS ist Tur»pa, wo die Gefahr ungeheuerlicher Kriege, gesilhrt von modern ausgerüsteten Millionenhs^'ren, eiire ungleich grössere ist. Von diesein KLsichtS-pilntt aus hat Frankreich Recht: Es «-rscheint unmöglich, (.in c'uroMisches PrMem von so leben-.nichtiger Bedeutung ohiv die Mit« hiilfe des Völkerbunjdes zu lösen, der mehr und uiehr die Interessen un-d Wünsche -des gesamten Turopas vertritt. SntsetzUlhe Dkrzweislungstat tintS Landwirtes Stallupönen, 3. Feber. In der Nacht aus hcute schlug i>er Landwirt Völ-stng seine IZjährige Tochter und seinen 24« fahrigen Tohn mit einer Axt nieder und schnitt ihneu dann mit einem Rasiermesser die Kehle bis aus die Wirbelsäule durch Tann warf er siä) vor einem Zug und wurde sofort gctl>tet. Mml nimult an, daß Böl« stng die Tat aus Ver.z^iveiflung über seine Wirtschaftslage verübt hat. Stallupönen, 3. Febru«. Zur Bluttat von l^allupi^kBen wird ergänzend noch berichtet, daß es sich bei den Opfern des Mvrtes des Rentiert BiMn^ um selnen 24 Jahre alten Sohn und sÄne 13 Jahre alte Tochter handelt. Als die Wirtin am Monitag früh die beiden ivecken wollte, fand fte dieise in ihren Betten erschlagen aus. BSlstng hatte seine beiden Kinder mit einer Hacke erschllsgen mkd war dann an die Vbsenbahnstrecke gegan^n, wo «r s^ amf das Geieiise legte und von einem Zuge über fahren ließ. W« wevter ibekmmt wiild, ist die Ursache in einem soeiisch^n Ausammen« bruch mrd in wi.rt?'chafUichen Nöten zu suchen. BÄftny soll seine Kinder sohx geliebt hoben. In einem AbschiebSschret^n an den Bürgermeister gibt er wirtisl^tijche Gchvie rigleiten als Grund der Tat an. Umwandlung in „Rllftungskonseren»"? Z«r M«d«ra«I«atz«e »« Les»rech»«»s«« Vertief««» öe» iwUentlch-sranzvftsche« S«>e«latz«« — Fra«kreich ««ö M«U«« »»v«» m«rUi« >leich st«rA l«i« wi« S«,l««b... London, 8. Feber. Die Delegierte« setzten heitte nach ei»er längeren Pause seit Gamstag und Sonntag ihre Besprechungen fort. ^ Distuffian s^d hauptfächlich der französische AMpro. mißvorsch^ Mfchen dem enB.fchen und fvmzöfischen Stan^nkt. Da der franzö-ffche Vorschlag sehr kompttziert ist und die Uebertragung der Tonnage von einer Schiffskategorie auf die andere zuläßt, find in ttefer Hinficht langwierige Verhandlungen AU erwarten. Jnzwifch« wird einer 'Mitteilung der englifchen Regierung grotzeS Jnteresie entge-geng^racht, wonach fie ihr Flottenl»au. Programm gekürzt HÄt^ England ftrich bis. lang aus seinem Flottenbanprograuvn z»oei Kreuzer zu je IV.V0V Tonneu, «wch nmrde das Programm von 1921 ftar? gestrichen. England hätte nach dem letzten Marinebudget 3 Kreuzer, em Linienschiff, 8 Zerstörer, 6 U-Boote und 6 Korvetten zu bauen gehabt. Aus diesem Programm fttich die Nehrung 2 Kreuzer, 4 Zerftörer, 2 Korvetten und 3 U-Boote. Der „Daily Herald", das Organ der Regierung, verweift auf das Ersparnis von 9 Millionen Pfund in einigen Jahren sowie auf den guten Mllen und das Z^isplel der englischen Regierun' gen. Die konfervativen Blätter find ent-rijstet der Meinung, man hätte jedenfalls das Konferenzergebnis abwarten foSen. lSng land habe die Zalil seiner Kreuzer von 7« aus SV herabgesetzt, das sei das Minimum, den l England miisse Meilen Tee- kommunikation verteidigen. L 0 n d 0 n, 3. Feber. Wie in hlefigen Konferenzkreifen verlautet, soll das sranzljsisckie Flottenbauprogramm vollkotnmen mit lZntwurf iibereinftim-men, der der Kammer unterbreitet wurde. Nach diesem Programm wiirde Frankreich bis 19^3 eine Flotte von insgefamt M).lM Tonnen bauen und dos ganze Mittelmeer beherrschen. In italienist^n Delegations-kre'.sen muler 1019 hatte der Matroje Alt^ander Hcldrmz. «in Oesterreicher so» Geburt, auk ^em Dampfer, der sich muer-wcgS vcn Berzen noch Rew:astle b.'kand. Gelegenheit, der Tocht« des schmevischm Kronprinzen, Prinzessin Ingrid einen gro-ßen Dienst zu erweisen Das Schiff neigte sich stark zur St.4be mck die Prinzessin, die an ^r Reekng sticmd, wäre ins gefallen, wenn der Matrose sie nicht rechtKoitig m seine starken Arme genominen ui^ fie in die Kvjüte gebracht hätte. Der Aron^nz vers^ach damals dvm Retter seiner Tochter, ihm stets zur Hilfe zu kommen, wenn er sich in Not desind«. Jetzt ist Alexmider Held-ving nach Schweden gekommen, um dort seinen WUnsch erfülU zu sehen ^ schwe dilschor Gtvattbitrger zu werden. Die s^^ dilsl!^ BehSrden empfingen ihn aber nicht HejvnderS freundUch. Hie steckten ihn sogar ins Gr^ngniS, da or seinerzeit aus Ähwv-den ausgewiesen word^ ist und jetzt 0!^« EinveiseerlaubniS ins Sand getonmlen ist. Der Vertltidiger HetdringS vor dem Veril^ in (Utebovg, das ihn zu einer längere» GesÄngwisstvafe verurteilte, machte geltend, daß HeldvitHg eigentlich mehr Schwede sei als Oesterreicher. Gr spreche l»»r schwedisch und ist des Dvutichen Vaum noch mächtig. Außerdem hat ja d« schwsdische Kronprinz dem armen Seemann seinen Beistand für den Fall der Not verkochen. Trotzdem muhte Heidring d Nachrichten, die aus St. Flores ^mme«, lauten aber tatsächlich sehr ernst, nnd ein schnelles und «mergisc^S Eingreifen scheint geboten. Nach den vorliegenden MelditMN ilst die Jnselgvuppe von einer förmliche» Mäuseübn'sihwemmuns heimgesticht. Unabsehbare Schaven der laniMichwänzten Na» lanz ums Leben Orlginalroman von Lola Stein. Copyright by: Cor! Tuncker Verlag, S^crlin W. 63 sNachdruck verboten.) !?sder ani meistcni störton fie die ».-vli; wicdcrkihrcndeu cjraueu Haare, die sie täPfuNiq sie üb-^rfiel und ihre Mffc matt utch schlafs werden ließ. Er sah si<. a.nl sril)en Morgen, wenn sie nach einer mit Kvpsschmevzien schlecht und halb schlaflos verbrachten Nacht jijberuächti^ u. mi! brennenden Alugen, mit Ieil chre Liebe stets in eincr duuunen Angist war, den (^lieiiten eines Taiges wieder zju vsvl'ieven. An eine Jiüngorc, Schönere. Sixt Wb ihr keinen Grund sÄr diese un-ertslärlict^ Furcht. Er war immer der gleiche. Für ihn existierte keine andere Frau. Er girkg nie ohne Natascha auS, er war immer mit ihr zusammen. Aber dennoch San: sie innerlick) n«!« zu-r vollen Riche. Aar es, weil «sie spürte, day er so ganG ohi« die fiebernde Lln>^nlsch^t war, die fie erMte? War es, Werl sie ost eine aibgrundtieise Trmlrig?eit merkte, d>ie er vl>r «ihr M verbergen ftrMe? Sie hatten in deni Jrchr ihrer Ehe kaum Ersparnisse machen kbnn«t, obwohl sie jetzt n.ur noch zwei Mnvmer in den Hot-^S brauch ten. Zlber Natascha ivoitte das neue Leben zu .^veien genießm. Wollte die Schmcheiten ^r fremden Länder, in dic sie gekommen waren, >kennenternen, AuSsti^ machon, Neltes sehen, in dem internationalen Strom die'er großen elegantenGtädte nntschivimmen. Und Sixt versagte ihr nie einen Wunsch. Er war stets bereit, i^en Willen zu erfüllen, stets bemüht, sie Au erfreuen. Dennoch fehlte irgendetwas in seineilt Wesen und in ihrer Ehe. Etwas Unaussprechliches. Etwas Undefinierbares. Mwas, das man nicht in Worte sassen konn-te, doch unter dem Natvscha litt. Hie er^ sich jetzt von ihrem Toilettentisch. Sixt war fortgegangen zu einer Vesprechunq mit dem Agen ten, lder sie hierher gerächt hatte, und der llber neue EiMgementS verhandei« wollte. Mtascha hatte sich oibgeftiannt gMhlt und war nicht imbge^gen. Wahrheit hatte fie wiei«r sinmal ^tiopffschmerzen, die fit--, wenn fie nur iryvtzd lisimie, vor ihv^ Manne geheim hiÄt^ Er sollte keiine leidende, ew»g mit Gch«ter-Sen dehaftete Frain haikn, der seikbst so ^g und frisch und immer gesund war, der ki>rpevliche Beschwerden nicht Lamdte «e der Mnge-boronen i>er !mrch M^eplage ^emr-Ifachten HimgerSnot erlogen, und das zur Hilfe entsandte Kriegsschiff si!)rt neiben Ärz neien, Mö.uPevert^lg>unqK^räten und kiner großen TtnKlchl von Katzen auch große Bor-vüte t»n 'Z^rn und Ä^^ltteln nrit, um der schl^mftvn Nvt erst simnal zu sdniern. Swe weNgeschlchNiche SnNobung An schwedischer Historiker verölffentlicht eine wenig belapnte Episode nuS jener bewegtesten Z«it der Weltgeschichte, da' eS einem jungen MKdchen leichter war, Kbm-gin zu werden, als heute SelretSrin öei einem Großindustriellen. Nur wen>ig6 wissen, daß Napoleon als junger Leutnant Bonaparte mit einer harmlosen Provin^chönheit verleibt war, das' ^jchseidcn war, einmal Thron Schwedens M besteigen und Ahnherrin des heutigen Königshauses fthtMch yvmacht hat. Äkchv att «tne Sm» satron begeichinot werden. Me engbische Preffe wiichvt allerdings ihre Diskretion — sie will bM ZTaanen dvS Tr^reffers nicht nennen und begnügt sich mit der Feststellung, »daß der betreffende Verbrecher sahre-laing Professor an ein« namihaiften U'.nl>er-sttA gewesen ist. Der Professor «unterhielt vi« Ver^ÄtmS nUt einer Dame der Gesellschaft, 'd«e Hn e»ininvl bat, für sie steuern KU ^zaihien und midere Rechnungen zu be-yloichen. Eines Tages gin^ die Frsllnd-schccht in Brüche. Nun verlanigte der Professor von seiner ehemaligen Freundin unter der Droli«ung, niicht mir ^das intime Verhältnis, sondern auch S^euerhimterzic-lialn-gen W entlschleiern, größere Ge'lds.lk.minen. Ue energische Dame fürchtete aber scheinbar keinen Äandal und ^nachrichtigte die Polizei. Der Pi^(ssvr wurde verha^ und vor Gericht gestellt. Das in diesem Falle I^Lben 8ie k^okkeinkrei! 8ie Ksbe» mekr, n»ci>t veni^ Oenu», 5c!^c>nen zik«^ liire venn 8ie k(sKee tnnlien uncl kreie» ki»pf»»U eil»» ? i cz«»?is5tusrLits. ? t Aet»«kjen 8>« l>Ii»e »v» «>n«I ieniii»be ? ^ »I, lZ. ulic« Z^ikreb ^ ziemlich niiilde Urteil lautete auf di?öl Jahre Gefängnis. Llm Abdul Hamids Erbe N««« S«r«msst!a«e« de» Sulkans s»rder» « Milliarden S»Id-fr«i«e» SebenischSdtsung ^ Di« Griechen dielen 200 Milltonen Paris,?. Feber. Neun Haremsfrauen des «rstorbenen Sttltans AbdulHamid beabsichtigen M wer^n. Während eine^^ Aufent^ltes in! durch eine besondere Finanzgesellfchaft beim Marseille lernte Bonaparte die Tocht(r ci- 3^^krnationalen SchiedSgerichtShl^f im Haag nes dortigen Geschäfts manne«, Dosiröe Fleujund bÄm Völkerbund gegen die türkische rt, kennen und lieben. Er verlobte sich mit Regierung die klage auf AusMung von ihr und ging nach Paris, um dort.eine Tt?l « Milliarden GoldsrancS wegen Erbentsch«. lung zu simden. Von Pyris'schrieb n seiner > digung einzureichen. Abdul Hamid war Var aber aiof ihren Brautigam. und wurde fein Vermögen nach dem Sturze eifersüchtig, da die Kunde ^u ihr gedruns^en Ztvar bi^sck'la^snahmt, aber nickt enteisnet. war, daß er sich in Paris ami^isiere un'd schö nen Damen den Hcerlob-te sich ihm. Ze^hn Il>enfl,lls beobachtet wurden. Auch vwmütssti^nmaen treten durch eine geheiiN' nisvolls Fernübertraaling bei räumlich g< Vielleicht wäre die Geschichte Europas eine! trleichzeiiii andere geworden, wenn Bonaparte sich mit auf. Ein Mann, der in Kabilornien lebt, 'der klcinen Düisiröe verl^eiratet hättc. Er'wurde mitten in einem Vortra>z(, den er wäre n^^'M^^'lich vom T^-amisienleben so ge^' v-or einer flros^en ??er!a'nml^mq hiM, von ^ner ^chlveron Ohnmcicbt befa^?n. aus der er nur 'durch stunidenlanl?"? Ben:Übungen dkr fangen benommen worden, dal', er seine weltbiitor^^chen Pläne, zumail Desir^e alle? andere ^ als Politisch (krgeizig war, a-iifgsge-ben iwd sich n'?t dnr E^iemannes und Familienvaters begnügt hätte! Ein englischer UniversitätSprosesisr Grosser. als Das Erpresseru-nwesen ist, wie bekannt, in England stark verbreitet. Daß sich aber ein Universitätsprafessar der Erpressung Ller.^te wieder ernxckt werden kunnte. ^pa-kam d!e Nachricht, dasz am gleichen Tage NM 'd'-e Stunde sein in L-ondon le- bender Z.villiugsbruder einem Schlaganfall erlegen war. — Eimn interessanten^ Beitrag AU diesem Thema gibt mich daS Ach ick» jpil der AwillingÄschwe^'tern Cawlyn und Mary-Anne Broois in W-adma «im Staate Utah. Die beiden lvur>den von jeher „die treilen Schwestern" genann-t, weil sic nicht nur un.zertren'niich waren, sondern weil sie k«td«n A« »W«t »v« vll iin6 mÜd«^o« Ziv »ick okn« «Ii« x«rtn?,t» 8ckm«r»smpiii>6unU «n6 tjaotro»ur»s ro»loran tröstn«r^ ^acd«n 8i« ^er» V«rsuck elalek moresn krüd. «bvr nui mit klsivva-^iomo, osnn zi« onmLIt Lvc«ft» an^ ^arouf k«nld< itir« Vtrk'uxU. o««»»» s.-. ^ Vertrieb in ^ukoslsvien: ^uxosl. ?. Keivr»6ork ^ (?o., 6. s. o. j.» Narsbor» Uelssk» eosts 56 'UM Mädchen! Der e''.n>^^ige Unterschied ist der, daß Earoltins B^bies dunkle Au.ien ilnd Haare habein. wcluvend Mary'Annes s^wlMngSPärchen blond ist. U:?>d das ist nur gut. denn s'snst würden vielleicht be? der grs-s;cn Aehnlichkeit noch die beiden Z^villing^'-mütter ihre Kinder verwecheln. Mimosa Bon Hansi Rubin. In einem der bequemen, rotlackierten Korbsessel, die im Hotelgarten standell, saß sie, gesetzt durch Rückenkisseu und sorglich eingehüllt in lr>eiche Wolldecken — hauchzart und ätherhaft. .Melles, seidiges Haar uniivallte ihren kleinen Kops mit den durchsichtig blassen Schläfen und den noch blasseren Wangen u. Lippen, die selbst der heiße südliche Sonnentuß nicht röten konnte. Träuinend blickte sie auf das Meer, dessen Spiegelglätte nur zuweilen durch ein leich-tes Wellenkräuielil bewegt n>urde, wenn in der Ferne ein Fi-scherboot vorüberfuhr. Hinter der glatten, nZeißen Madc^nistirn spielten die Gedanken fromm-sanft einen zarten Blütenreigen, denn dieses sch>vache kleine Her^ hatte noch kein starkes Erleben dlurchlelbt. An der Taufe hatte sie den Namen „Mimi" empsangeu, aber Elteniliebe und ^rtlichkeit ersetzten ihn durch hundert Ko^eworte Immer war sie ein Sorgenkind gewesen, um dessen Daiein gegittert wurde und das in seiner Mutter Haar den ersten Silbevfaden spann. Wie oft schon n?ollte dieses Lebenslichtchen verlöschen, aber die Elbern ließen sich'S waS kosten, zumal sie vermögend waren, und so brannte es wohl behütet weiter. Aus der Iännerkälte der nörd lichen .Heimat hatte:: sie Mmi in die linde Wäriue des meerumraus6>ten Südlandes ge schickt und als sie zum ersten Male durch all die Pranlien>de Schönheit geschritten n>ar, ein wenig benomnien von de?n starken Duft der Blumen, und ihre Blicke das blaue Mer ivie ein holdes Wunder grüs^ten, da kam es ihr so vor, als wandle sie gar nicht me)r auf Erden. Sie hatte ihre Körperschn>ere ja nie gefükilt, aber in jenem ?lugenblick war es wie ein Schweben in sonnetrunkener, Aauer Lllft gewesen. MÄlde schlaf; Mimi die Augen und träumte. Plötzlich knirschte der Kies in ibrer Mlie und zugleich fiel etwas W^'iches, sl'ühles in iliren Schof;, aus die dort lässig ruhendon Hände. Erschrocken suihr Minn empor und starrte auf den Strauß flanm^arter Mimosen, die einen wundersam siißen Dukt ausströmten. Wer mochte nur . . .? Einen Au« blick dachte Mimi an VepPina, das Stuben» mädcben im Hotel, das 'br lebr ergaben war und eine Schn>ärnrerei für die blonde Deutsche kellte. Dann aber erspähte sie vor dem Hoteleiustang einen Herrn, der 'ich settt grü« ßeird verbeugte. Das lvar Harrn Silnird, der Opernsänger, der eines ^>alslerdens wegen hier zur Kur weilte und sein ^^immer neben dem ihren s>atte. Bevpina, die Glirt-äingige, geschn>äl)ige Schiene hatte ihr unauf gefordert davcn erMlt. Eine sch^vache, verhnsclMde Nöte erschien nun auf Mimi? Antlitz, sie neigte den Kopf und gab den Gruß zurück. Das nxir für H>clvry Sigurd, den verwökin-ten ?^auen^ liebling, das Zeichen zum Angriff. Am nächsten Tage ste5f< er sich ihr vor und über brachte ihr die Blumen ^'eri'öulich. Mimi, dii-' eine schla'sose. gedanken bin gegebene Nacht verbracht h^tte, sal? noch zarter, der-innerlichter aus als gewö'inlich und grif? mit bebenden Fiusiern n^ich dlt>' eine ihm bisher fremde Rührung. !)n Gedanken tx'r-glich er i'ie mit den vielen ?yrauen, die durch sein Leben gegangen waren. Er hätte iis nicht an den ?^ingern ab^äl)len ki^'unen. aber er wus'.te. daß keine darunter N'^ar, die er Mimi bätte zur Seite stellen können. Me si<' vor ihln 'aß, den ein n'eniii gesenkt, das Autlik von der Ilchtgoldenen ^Hiiarklut umwos^t, sch'en si< ihm so greu^enlo»? uuir« dilch, daß iede flirverlick" Begierde in ihm schwand. Nach dieser Mcn'chenblu'.ue die au.'znstreckeu, cr'chien -s?ul auf einmal frevelhaft. Die war so zart, io feill und ötiier ssleich. Eine leicht wellendi? ?Isit<. die sorg-s^^m gehesit und von einenl gütic^en ^-verzen gepflegt sein wollte: Mimos.i! Er begegnete ihr 'ortan mit der Te!!ua!i' me und Her^,lick)^eit <.in«.'s ältx?ren Bruders. Ueber Miu'.i aber war ein aan^ neues, bis-lang ungekanntes Einpsinden geksuunen.Das roar so stark und genxiltia. dt'f'. es ihr die Brust beengte und das Atn^en er'chn'erte Es durchrieselte sie h^iß und nabm ihr die Ruhe. Es gab ihren Tränuicu eine andere Richtung. Harrt) Sigurd kam jeden ?'ag. Und innner brachte er ihr d'e »^irtesten Blü« den, die Minri M i^N'en Lie!b^ina'?blumen erkoren ^attc, neben dcnen sie keine ander« dirldete. am wenigsten die prächtigen, ieuer-farbenen Tull>en, di^' ^^^ppina il?r au^'>> ''^im mer brachte und mit welchen sie 'elbst sich schnmckte, da die rote Glut gut zu ihrer dunk len, heilen Schkn',eit paßte. Dann kam die ^^it. in der es auch in der .Heimat endlich s^ruhling werden wollte und hier im Süden die Sonne mit j^'denl Tage „Manborer ^4 MtkwoP, ?itA S. /^«Icale QAZ^««FZc Tsknscknieneea Vie 6o8 5tict^ unc! bokrt! l^nertroglicke Oualen treiben UN8 rukel05 umker. Da lielsen Aspirin- ?ablettca Die Zckmer^en veicken. so cisb vokltuencle Lntspan-nunz uns ei-LüUt. Verlangen 8le nur ^glnalpackwllg 6 er b!»u»Hvei^ roten tra-rantie« marlr^! k»rennender küßte. Unter diesem Kusse aber welkten langsam die Minwsen. Harrti Sierz erfüllte. Sit schwieg, kebn te sich in die P?s^ter des Korbsessels zurück und bi!''^t die Anaen geschlossen, denn sie war immer so müde. Ihre ?^inaer umklainmerten ein Sträuß chen welker Mimosen. Es war^n die letzten, die ^rry ihr gebracht und die zitronengel be Farbe giira schon leicht ins bräunliche Wer. Mimis Finger zitterten und die ster bende,: Aüten zitterten mit. Als sie die schw<,ren Lider öffnete, sah sie. d-aß der Pl<^h neben ihr leer war. .^rry Sigurd war fort geiqangen. er sie ^chlakend ivähnte. Mimi schaute nach dem .f'ioteleingvn'g hinüber. Sie wollte auf das Stubenma^dc^n warten, das ihr helfen sollte, die Decken und Kissen fortzuschafcn. A'ber sie michte lange suchen, che sie das Mädchen entdeckte, (^anz langsam kam es die Treppe herab, hatte ein rotes Gesicht und kicherte verstohlen, .^^int^r-drein aber kain .Harry Sigurd gesprungen, eine gliihendrote Tulpe in, Kuopfloch seines Jaketts, und lück>elte gleichfalls. Nun hatte er Beppina eingeholt, bog ihren j^opf nach hinten und sah sekundenlang in ihre Schwar^kirschenaugen. Mimi erhob sich von ihrem Sessel, ihre K-nie gitterten und sie starrte hinüber. Jetzt ließ Harry den Kopf '^s Mädchens frei, Packte mit einer sähen, winden Bewegimg i'hren entblös^ten. schim-mernd<.n Arm und küßte ihn lachend. Bep« vlna kreischte leise auf. Aber Mimi horte es nicht mehr. Sie war in die Kissen zurück« gesunken und lag nun mit geschlossenen Augen da, weiß, bleich und still. Als Harry Sigurd um weniges i'väter ihr hinaustrat, fand er eine vom Gluthauch der Leidenschaft ver'engte, sterbende Blüte — Mi-mosa. Der ArbettsmorN In der Woche vom 26. Jänner bis 1. Fe-ber suchten bei der Arbeitsbörse in Maribor 67 ma<,nliche und 4« weibliche Personen Beschäftigung, während es nur 82 freie Plätze gab. Arbeit erhielten männliche und 27 weNiche Personen, 12 reisten auf Arbeitsuche «ab und 8 wurden außer Evidenz geletzt, sodaß zu Wochenende noch Kl4 Arbeitsuchende in Evidenz verblieben. Von? 1. Jänner bis 1. Feber suchten insgesamt 740 männliche und AX) weibliche Personen Be-scl^ftiflung, wogegen nur 3^8 Plätze zu besetzen waren. Arbeit erhielten 806 Personen, W reisten auf Arbeitsuche ab unt> 127 wurden außer Evidenz gesetzt. Durch die Arbeitsbörse in Maribor erhal-ten Arbeit: 9 Winzerfamilien, K Meier, l Kuhhirt, 11 Ztnechte, 1 junger Knecht, 20 Waldarbeiter, 25 Bergknappen, 1 Schnei der, 1 Zuschneider für eine Schneiderei, 2 ZuschneiiZ^r (Schuhmacher) für SchuHober-teile, 1 Schlchmacher für feine Ark^iten, 1 Drexler, 2 Schmiede, 1 Zuckerbäcker, 1 Fleisch Hauer, 1 Brotausträger. 1 .Heizer, 1 selbständiger Eisengießer, Gießmeister, 1 Kutscher, I Tischler, 1 Miller, mehrere Lehrlinge (Goldschmiede, Schu?hm«cher, Bäcker und aus deni .'^andelsfachi serner Köchinnen, 10 Dienstmädchen, K Mäqde, 1 Kindermagd. 1 Bedienerin, 2 Krankenwärterinnm, 2 Lehr mndchen (Näherinnen), 4 Dienstmädchen für Serbien und 4 für ein Gaftliaus. ^ ^.«7- ..Q----17. —ic.—.. ^ - öl!.v lm ist cli« vsfnekuvite cteutsct^ D»« guten küF k(^ult»r un«! ?eir»en. öttug clurcli Ikire öuclis^^nälung. numm« lcoetenlo5 klurcli 5f()KI im 5V^6S k>- m. Aaufleute! Das .Handelsgremium von Maribor macht nochmals darauf aufmerk-sani, daß heute, Dienstag abends im roten Restaurationssaal des .Hotel „Orel" eine Zuimnlnenkunft der .^anfleitte stattfindet. nl Aus dem BetertnLrdienste. Der bisherige Veterinärrat beim liquidierten GrosM« panat in Maribor Herr Franz Pirnat wurde zum Oberveterinärrat des Drauba-nats iu Ljubljana und dcr Tierarzt Herr D?- Franz V eble zum Veterinärrat b^'i der Bezirkslxkuptiuannschaft in Litiia ernannt. m. Trauungen. In der letzten Zeit lvur-den in Maribor folaende Paare gctrant: .Heinrich .Hetzl mit Frl. Aloifia Leyrer; Johann Nemet i mit Frl. Franz^iska V r a ö k o; Matth'as S t r a k e l mit Maria B u k o v n i k; Franz Z u p a n-e i e mit Frl. Olsia R e b e c; Alois K ar->u e l uiit Frl. Marie Marin; Willibald Hlo g ar uüt Frl. Stefanie Koren; Johann S a d n i k uiit Frl. Paiula S t e-f a n e i L; V^rtin S t rals mit Frl. P-aubine Strauß. m Der Mariborer Aerzteverein teilt seinen Mitgliedern mit, das^ am 16. d. um 17 Uhr in der Restauration „Orel" seine dies-jäl'riste ordentliche Genemlversammlung abgehalten wird. Nl Die Jahresversammlung des Schiit« zenvereines in Maribor findet Mittwoch den 5. d. um 20 Uhr im Gartensalon des Hotels „Zamorz" statt. Die Mitglieder werden eingeladen, recht zahlreich zu ^scheinen. VI Ali ni Der Automobilklub des Kmigreiches Jugoslau^, Sektion Ddaribor, macht seine Mitglieder nochmals darauf aufmerksam, daH d's dieSlähriigv Generalversammlung o n n t a g, den 9. d. vovmittagS im Hotel „Vteran" abgehalten wird. Nl Die Freiwillige Feuerwehr in Maribor begann gestern mit der Einhebung der Beiträge der unterstützenden Mitglieder. Der Inkassant ist mit der nötigen Vollmacht, die er auf Verengen vorzuweisen hat, ausgestat t«t. Die Mitglieder werden ersucht, dem Organ ldie Beiträge einhändigen zu wollen, damit im Einsammeln derselben keine Verzögerung entsteht. Die Feuerwchr und deren Rettungsabteilung brauchen gegenwärtig dringend Mittel, um ihre enormen Ausgaben bestreiten zu können. m Für die Vachernkolonie. Auch Heuer sind die Mariborer Schu^n der Bitte dös Slowenischen Frauenvereines, zugunsten der Feriaillkolonie eine Fasc^ngs-Jungendoer-anstaltung abzuhalten, bereit)Migst nachgekommen. Im Theater bringen Mtstvoch um 17 Uhr die Schulkinder den „^rmarkt in Sevilla", ein Singispiel in zwei Aufzügen, sewie Reigenaufführunge« w Die M a r i b o r, den 4. Fedr.lar. jugendlicken Künstler werden all ihr Können daran setzen, die kleinen Theatergäste voll auf ihre Rechnul^g zu bringen. Die Erwachsenen werden Wohl trachten, ein ausverkauftes HauS zu ermöglichen, um mit dem Neim?ewrnn der Vorstellung d«^ Ferialkolo-nie neue Mttel zuzuführen. m Der Privatongeftelltenverband, Ortsgruppe Maribor, hält, wie bereits berichtet, hl'ute, Dienstag um 20 U!hr im kleinen Scale deg .Hotels „Orel" feine ordentliche IahreshaupwersMNM ren ist aus dem Gekngeneniha.uS in Aayreb der 28sährige be^chäfti-AUNgSlose Holzer Rudolf Arbeiter ausgebrochen und galt seit dieser Zeit als mmuffindbar. Nim konn te der Mann gestern in Sv. Lovven: am Bachern von der dortigen Gendarmerie ausgeforscht unld festgenommen werden. Arbeiter trich sich fast volle ^i Jahre in Oesterreich hevum imd beabsichtigte, in Sv. Lov-renc eine Anqehk^ri^n zu b^iilchen. Der Mann wurde heute wieder nach Zagreb ail»-go'choben. ?S5«NIsH«»ks>SI' am 8. 193lZ!m!bteilung brachte den inworsichtigen Man« ins Krankenhaus. Nl. Ein rückfichtSlofer Kutscher. Gestern kam iil der Frankopanova ulica ein F^hr-'verf in so rasen'der Fahrt herangetobt, daß es niur ll-m ein Haar fehlte, daß nicht der IZ^ährige Schüler Wil^lm Frei tag unter Pfer<> und Wagen gekomnlen ist. Der sofort erschienene Wachmann schnitt an Ort und Stelle ein. Der Vorfall löste bei den zahlreichen Straßenipassanten bogreifliches Envietzen auS. m. 3immerbra«d. Heute nachts gegen 4 UHr früih brach plötzlich rm Sl^eidevsalon Ovechowskh in der Betrin-isba ulica ein Feuer aus. Ein gvo^ Tisch war aus noch Mtbekamnitsn Griwideil in Branld geraten, welcher jedoch von den HauSbewoHnern sellbist geilSicht werden konnte. Mn nichtv-uS-gesl^^es Bügeleisen dürfte höchstwahrscheinlich das Feuer verursacht hoiben. m. Diebstahl. Dtin Maurer Anitvn kam gestem nachmittags währenid der Arbeit bei oinem Neubau dn der Ma>gT>alenslka uzica ein brauner Wrntervxk im Mrte von 1200 Di.n abhanden. Nach dem Langiivger wirö in d'lchern in langer angeneihmer Erinnerung blerben. m. .Wieder ein Aithnerdiebstahl. Im Laufe der vevganiP^nen Nacht wur^ wieder ein .HüHnerdiebstaA verübt, und zwar kamen dem Befi^r ?kakob B. in der Frankopaniwa ulica drei Hübner uii»d ein Habn aris einvm versperrten aHihant>en. ?^om freche« TÄter feM nach wie vor ^wir. m. Verhastet wurden im Lauke des ge« strigen Tages WSftesam« fünf Personen und zwar Franz K.. C^iristine K. und P. »vegen verbotener Uen. Für die Hauptgassen auf der „Jitsel" wmde Breite vo« IS, fiir die Nebengassen aber L bis 10 M»-ter bestimmt. — KünfttsHi« vkb für neu« oder umgeboute Häiif« in der Herrengaif« d^ Aufführung von Dwei Vtockwerim verlangt werdlm. — Dem Gchlossevmeistee Herrn AndvoaS Rozma « wurde die Plan müßige Adaptienmg feines HaicheS Za kve-siifv bewilligt. Gewerbe- «ch «arkto«Dfch»k (Referent L e e n i k). Mkden Umtaa»sch det Botiei^S rSumvichketten der Sodawassereryeuser 2»-renz R o g l j und UIod Me'u!N!d>k^tKn^en ersuchen, man möge anl^Uich der Revision der isvAialen ^e seß^ftgbunq die Tovialivevsicheru'Ng nicht vsr-«schlschiern; vielmehr sollbe d>is?!e!^ nixh ver vosskommm^ wer'deln. FimMzrin uiH Dr. VsrSie setzten sich «rtschiedeir für die Resolutiim ein, die mit .groher StimlnennikHrheit anyonommen wur Hiewiuf wu?dtA indenOrtSschul. a v' s s ch V ß s»raewde fünf l^meindercite gowäMt: Dr. .?»?a?lr>ve.',. Dr. Vreöko, 'Dr. Vkoberne. Dr. V'srKsL und ^vin. Bai den A?s/kssf^fen w"i^dl? eine Re'o« Üudion an^nommen, in welcher daS Regie-vlMgKprasidiium. das s^inanq- und das In-stizmisristtl^um sowie di« Banalverwaltunft evsucht werden, die nstivenidiMn Schl?jtts zu mvtern^men, um den Bau eines neuen SreiSc, erich t S g e b ä u d e S in Ce-l-js zu bbMeuni^,' in welchem daS Kreis« und BeziirkSstericht, die Staatsanwaltikhaft. das Ge-fanl^enenbaius sowie nd von den zahlreichen Stastsömtern vur die Ps'stv^'rivaltunq unü) die Btzirksümttptmann^chaft 'n StaaK--gt'büuden untergebracht. Durch den Bau ei-nes nieuen Krei?.f»er würden ei- nige. derMt von Ztaaisämtern besetzte Woh ntt??gen frei werden. e. Das SvsLhrige Organiftenjubilämn fei« erte dieser Daffe .^rr Knrl B e r v a r, Ttaidtvrg>aniist, Koinpomst und Leiter der Or^lischule in Cslie. H«^rr Bewar wirkt in EÄfe bereits seilt dein Jahre 189b. Der Iui^lant erfrplt sich woi^en seiner E)rstt-IheftWvit "Und Lie'bvnSM'lvdi.glkeit unter der Bevölkerung.^allgemeiner Beliebtheit. Dem noch immer sehr rüsti^n Aubilanten unsere herzlichsten GWckwÄnsche! e. TodeSfSLe. Jon hiesigen Krankenihavse «starb am Samstag, den 1. d. M. die 4j5h-rige Taylöhnerstor^r Kathavina S t i f-t a r aus Pekxpa bsi VvanÄo, ani Sonn-t«dg, den 2. d, M. aber die A^Äl^ige Ar-beiterSgattin Maria Zdon : auS Zaöret bei Celije un>d der 1)^jähri eine ztet5 vorillgNekv QusIltLt! in ein Hau? trat -und dort Kvffee tmnk, um ^ich zu erwärmen, brach plötzlich das dritte Feuer aus. Die Harpse des Besitzers K o-vaL stand bald in hellen Flalnint^n. Die hiesige Feuerwehr ruck^ nach der Mavmie-rung so>siort aus mvd lokal iisierte den Branv. Die Besitzerin B. wuvde wegen VevdachteS !der Brandlegiuing -festgenoanmen unt» dsm Bszirtsgericht in Lasko überstellt. e. verstorbene im ISmier. vorigs,l Monat starbei^ m Celije LV Pcr'onen und zwar 3 in der Stadt mld 17 im öfsentlick)en Krank^chaufe. c. FreMenverlehr lm Jänner. In den hie sigen Hatels übernachteten im Mona!» Jänner 1S49 Freinde, und zwar 1049 Iug!.»sla. wen, 164 Oesterreicher, 11 Reichsdeutsc^, 11 f^baliener, 5 DfchechoslowaSen. 3 Ungarn, 3 Fran^o''ell. 2 Amerikaner und l Schiveizer. Nach dem Beruf waren 436 GsschäftSreism-de, 185 Arbeiter, 85 Gewcrbetreibende, Aerzte, 39 Stri/denten, 37 Indinstrielle un-d 29 Beamten, während 384 Personen ohne Beruf waren. VIe j^unck- unlk I?gclienkü?,ko ist (ier eefSdrllcdste >Vee. (lured veleiien 6le Kssnkkeitserreeei' in uniieren Klii^ver einclrin» i?en können Kinder, weielie 6io ^^ciiule besu-clien. vsräen vor ^rk3Itun«en. ^clmupken u. t1al8krankiie!ten am sieliersiten ^urcd clio voklsciimeclcenäsn vr. V/anäer's eosclilltri. Hütet ^ucii vor Prünsi-Äteii. ctts in letzter ^eit ^nscot-psstiNen imitiei-en. 13589-1 Aus Llutomer ls. Scharlach. In KriZevci bei Ljutomer sind in den letzten Taqen wieder e'inic^c Kin« der an Scharlach erkrankt. Man spricht von mehr alij zchn neuen Fällen. lj. Aus dem Schuldienste. Der geschätzte Lehrer an der Volksschule in Lsutomer, H?rr R a m 8 a k, verläßt unsere Stadt, um seines! neuen ^sten iii Maribor anzutreten. Dem bder äußerst i'chlechton Bsschafseiche:t der Straßen zmtweise eingestellt wori^n. lij. Sine neue Schuhml^chenverkMie. Im Hause des Herrn Hirt Herr Strjanec eine Schu!hmo>chevwerkstäet. lj. S^tmphänomene.' In der Nähe von Lsutomer wuvde dieser Ta^ «in prachtvol« ler Regenbogen beo^chtet, in «der Winters-^it fürwahr sine große Selteniheit. Eine weiiivve ^Ä^dtc-nhÄit ssinid Veilchen, Schneeglöckchen, PaluMtzch«» und R-osenknospen, die in derselben Gog?nd gesunde« worden srn^d. lj. 49 Ferkel in einem Jahre geworfen. Ii, Pristava bei Lijutoiner besitzt Herr Hermann Vargason eine dteijährige Sau, idie iin Laufe eines ei-nzigen Ia-hveH dreimal getvorfen hat. Das erste Mal kamen 21 Fer- kel, darunter nur 2 tote, das ztveite Mal 15 und da^ dritte Mol 13 zur Welt, zui^imen somit 47 lebende und 2 tote FertÄ. lj. Der dreimonatige HMShaltungSkurS in Rodenti wuvde dieser ^ge bsendet. Der neue Kurs hat bereits begonnen und weist einen sehr guten B'^iuh auf. ls. Unsere Strahen lsinid noch wie vor ein Stein 'des Äl-nstoßes. Mvcrwaltungen mußten sich nun notgedrungen dafür entscheiden, eine neue Brücke zu bauen, jedoch etwas un-! terhalb der ailten, die schon längst hätte durch eine neue, stärkere ersetzt »verden sollen. Die Arbeiten machten beiderseits rasche Fort-lschritte, sodaß dieser Tage die allerdings noch unoffizielle Eriif'nung vorgenommen n>cvden konnte. Die neue Brücke mußte dem allgemeinen Berkehr iibergeben werden, da die Reste der alten Holzbrücke mtfert werden mußten. Die neue Brücke ist sehr soli^d gebaut und wird jedem Eisgang und anderen WetterunbUiden trotzen. gr. Der große Bich- und Jahrmarkt, der sogenannte Majsiusnwrkt, fand vergangenen Montag statt. Die Viehmärkte als solche iverden nicht mehr abgehalten. Gs werden nunmehr Vieh, und Iahnnürkte abgehalten, n. zw. mn 3. Februar, 25. Mai, 30. J>lni, 19. August und 15. November. TkeaterKunst Rationattveater in Marlbor Aeperwire: Dienstag, 4. Februar um 20 Uhr: „Fledermaus". Ab. A. Mittwoch, 5. Fcbruar um 17 Uhr: „Jahrmarkt in Sevilla". Veranstaltung des Slow. FrauemiereineS. Donnerstag, 6. Februar um U-Hr: „Fledermaus". Ab. C. -i- Vroher Erfolg GchönbergS. Frank- f u r t, 1. Fever. Die neue Oper S ch ö n-Hergs „Bon heut auf morgen" hatte Sei ihrer Uraufführung in Franiksälrt ei-nen glän Mideit Erfolig. SchÄÄberg wurde mit den MÜttviirlen'deir wilSderhol't heriauSgerusen. Tin begeistert Pforfenider verstSMe nur nccki den glSnzenden Erfolg. Hasenelever-Uraussichrung. B u d a- pest, I. Feber. Das von Eugen .Heltai und Lengyel geleitate Iimerstädtische Theaivr brc^chle t^ine bonierLenswsrte Urmk^führung: Hasenclevcrs „Napoleon greift ein" ?lbenteuer in 7 Bildern, in denen der gvoße Napoleon fletchartig als Wiederauferstande-i^r in das heutige PaviS als Metropole der Weltpolitik und des gesellschaftlichen Getrie-beS geistelllt wird. Gr bekommt baiid genug vom 20. Jahrhundert, das überdies in seiner Mttvlmäßigikett nnt dem Genie nichts aiMfangen weiß, und kchrt zjurück in daS Wachssligu-ren-kabinett, aus dsm « die For-schnngSvsijse angetreten hat. -i- Aus dem Theater. Dieser Tage gelangt am Mariborer Theater daS äußerst intereffan te und eifsektvolle polnische Drama „Schnee" von Przybyiszewfk^ zur Aufführung. Das Stück, das auf allen größeren Bühnen aufgeführt wird, hat überall einen vollen Grfolg erzielt. Die Regie liegt in den Händen doS Herrn Ioliko KoviL. — Das weltbekmmte russische' GwteSkentheater „Blauer V o g e l" das überall vMe Häuser «>szu-weisen hat, gibt in der zweiten Febr»«hä!kf« te auch in Maribor sin Gastspiel. Kino Unto«.Klno. Bis Mittwoch gelöscht der ste Fußballer^Wm m Maribar zur Vorführung, und zwar wird der auSqezi'ttaySlVo«Wvt. — 19.30: Frankfuvtvr Uebertvagumg. — 29: Pariser Uelbevtrogiuing. — 21-45: FmÄkatda-rett. — S2.45: ArmMorter UeibertttWMg. — F r a n k f tl r t 19.39: .Mavierkoni?»e»t. 20: Pariser UeSertragung. — Z1.4K: Stu^tchvrter UobeTtragung. — 22.45: Schach stuntde. —Berlin 19.10: Air Unterhal-wng. — 29L0: V. RostandS romantische Vo mi^ie „TlMno de Bergevac". ^ Danach: TanzmiM. — Langenberg 17.30: Vesper«o'n«evt. — 20: Pawi^ U-bertragung Anschließe-nb: DanWnch?. — Prag 17.Sb: DouOhe Senwng. — 19.05: Tamburi^a-j^onzert. — Mailand I<^.Ä9: Kindel^»«-der. — 2V.S0: Ve^ViS Oper „Tmvvatia". — München 1S.15: Schach für d4e Iugeich. — 20: Pariser Uebevt?a>gung. — Anichli»-ßend: TanMUssik. — Budapest 20.30: FranMscher Wend. - LI-VO: Ziyeuner-nntsi?. —Warschau 17.45: ?wchmi'twgS koni>ert. — 20.15: Franzö-fische MB?. 23: TanftmiM. — Paris 20L0: W«ch-konqievt. '.MÄVMr MM«' »MIM« Sport Srvffnuag d«s SußbaMoison Digefichtß der überaus günstigen Att« termlgsveihültniffe ist Heuer die Eröffnung k»«r Fußblillsailson sehr Mh m Aussicht ge-n^>mmen. Me GportMtze sind nicht mir ^chne«f«i, sondern bereits auch vollkmmvn trocken, sodaß der glatten Abwicklung von Wettspielen nichts meihr im Wege steht. Unsere Vereine stehen txcher schon in gegensei. Bechcmßzlungen zwecks AuStrvyiing der ersten Fußballspiele. Dieselben sind bereits insofern gediehen, als für ?omme?ch«n Sonn tag di« Mannschaft des M a r i b o r für ein Gastspiel nach Ljubljana verpflich-ßet worden ist. Die Weitzschwar^^n stoßen in vzubljana an den K'reismeister „I l i r i« j a", dessen Mannschast gerade während der Winterpause ein auSgiebiges Training zuteil wurde. WeiterS konnten die „ E is e n« bahner " ihre Berhanidlungen mit dvm ge des Europameisters Valan^rud dc'^e nieistenteils Ol? Zw«ter bezw. ass Dritter. : Neuer Schwimmweltrekord. Iiu Schwim men über 220 Vard Freistil ^elanc^ diefe rasch das ^rmanganvt, das heißt, die rose Mrbung der Lösung verschwindet. Und erst, wenn die Lösung Pvei Mmlden nach Einbringen der zu unter-suchent>en Suchten ihre ^l'arbe bsi'behält, kann ««inL^ praktisch hinreichende Befreiung vctti Natvon festgestellt weri^n. Die Ergebnisse »dieser.Untersuchung sind. se>^ e^t. Es gi>bt aber eine noch viel einfac!^re Me-tho>de, von beinahe der gleichen EmpfiMich-keit. Sie beruht ans der sogenannten „Ge-schinacksiprobe". Die zu untersuchenden Plat ten nierden auf einen Trockenibvck gestellt, Fibine rÄ>er Kopien an Klammern ausge-hänx^. An der untersten Ecke saimneilt sich ^s Wasser in Tropfenform an. Die ersten ablaufenden Tro^>fen läßt man abrinnen, noch etwa fünf Minuten aber kostet man von d-^n angesammelten Tropfen. Spürt nian «den eigentümlichen, widerlich süßen (^^chmack des Natrons, so ist noch gründlich w'eiterAuwässern, trat aber die l^e-schmacksempfindung nicht aus, so kann das untersuchte Negativ oder PoMv als praktisch frei von Natvcn anslosehen tverden. FilmeSe Simba Der König der Tiere. Aufgenommen von Martin und O'M I o h n s o n mit Unter-Mtzuug des amerikanischen Muslsums für Naturwnldt. — Ter König der Tiere, der Löwe, ist unter die .Näuber gegmMn, in .Herden eingebrochen. Tie Neger schwören Rache und ziehen iu den .^amps gegen Simba. Rassige schivarze Gestalten, den zitternden ^dünnen Speer in der einen, ten buntbemalten Schild in der anderen .^nd, «wmidern id^urch die Steppe. Stolz kommt mächtige, gelbe Tier, langsam Pranke für Prante vorsetzend. Da flitzen die Lanzen nach ihm, und der König der Tiere wen'det sich mvt einem Satz zur Flucht. Jul Zick^^ack 'sucht er zu ent^mmen. Aber ük^r« all tailchell die glänzenden, schwarzen Helden auf. Sie krei^sen ihn ein, jagen ihn mit ihren Lmizen vor sich her, springen und laufen mn die Wette. Ein tollkühner, eitl schöner Kainpf. Jinmsr tlsiner wird der »?rels MN Simiba, Speere stecken bereits in seinem Fell, und wutschnaubend springt er plötzliich seine Verfolger an. Zerfleischt cinmn den Am7. Doch da schwirrt es dairch die Luft. S^x»r aus Speer bohrt sich in des Lö>ven Leib, und zu Tode getroffen bäumt sich das mächtige Tier, wülzt sich dann in wütenden Schmerzen airf d<^m Boden, bis es verendet. ^ sauch^n die Schwarzen aus und nmtanzen den toten König. Sie ha^^en Simba ibefiegt. .Haben einen Kampf gewonnen, der spannend und ergreifend war. Und den man unnttttelbar lniterledt. Dean >die Leute an der Filurkamera sind erstannlich nahe gestanden. Trotz Teleobjektiv ist ein ungeheures Wagnis, wilde Tien^ aus solcher Mhe KU filmen, wie eS in diesem Film geschehen ist. Filme aus Afrika hat es im letzten Ialhr in mehrfacher Attslage gei^eiben. Dieser ist ge^viß ein Höhepunkt. Von 1923 an ^war die Exped^on v»ier Jahre lang in Ostasrilka, nm zu filmen. Und sie hat es vor allem vevsbanden, aus dem großen Ma-lterial d4e richtigen Sqenen auszku>suchen, Gelvehr nnd F'-lmkamera siaiben hier n<^>e" «nan^ gearbeitet, um Divve, die man sonst mir in Menagerien oder dressiert zu sehen beVomimt, in Freiheit auss Md zu bannen. !W»>rodliIc, Flußpsevde, Nashjorn, Elefant, Giraffe, Kamel, Geier. Hyän«, Affe, Zelbra, Antilope, Büffel, Strauß, alles ist hier eingefangen, aus nächster Nähe beobachtet. Vor allem aber er, Simba, wie ihn die Neger nennen. Und aiuch diese, in ihrer Uvheiit uns ebenso exotiisch wie die wilden Tiere, wurden ldaheim '^lauscht, im Spre« chen, Beten, im wunderbar rhythmischen Tan^n beoi^chtet. Alles in all^m: ein sogenannter Kulturfilm, der wei-t mehr ist als bloß belehronld. Der Landwirt Brauchen die Wiesen und Meiden auch eine Stickstoff-dllnaung? Früher war die Anficht vorherrschend, daß die Wiesen und Weiden mit einer Kali« Phosphatdüngung (Thomasmehl und Kalisalz) vollkommen ausreichen, well die Kleearten und die klee- und wickenartigen Firt-terkräuter mit Hilfe der Knöllchenbakterien den Bedarf an Stickstoff auS der Luft decken können. — Die GrSser haben aber ein<^n großen Stickstosfbedarf und gibt man zu einer KaliphoSphatdüngung durch Thomasmehl und KalWz noch eine Stickstoffdüngung mit Kalkstickstoff, dann wird auf der Wiese ein richtiges ^misch von Kleearten und Gräsern erzielt. — Die Wisse soll kein Kleefeld sein, die^ Gräser müssen auch hier vorherrschen, wahrend auf den Werden die Gräser im Verhältnis von 3:1 vor7?errschen sollen. — Die Stickstofsdüngung darf daher :tainentlich aus den ausgehungerten und jahrelang vernachlässigten Wiesen und Weiden nicht unterbleiben. — Im Verein mit den Phos^horsäure- und Kalidüngern wirken Stickstoffdüngungen nicht nur ertragssteigernd, sie verbessern auch die Qualität Futters. Nachdem die Stickstoffdünger ziemlich hoch im Preise stehen, wird der denkende Landwirt trachten, den Stickstoffbedarf der Wiesen und Weiden vor allem durch die Wirtschastsdünger: Stallmist, Jauche und Kompost zu decken. ^ Erst dann, wenn die Naturdünger nicht ausreichen — und das trifft bei uns fast überall zu — kommt der Zukauf von künstlichem Stickstoffdünger in Frage. ^ Wegen seines hohen Kaltgvha'ltes eignet sich hierzu besonders der Kallstickstoff, der 16 ibis 22 anhaltend wirkenden Stickstoff und mindestens 60?8 wirksanien Kalt entölt, für kalkarme Wiesen und Weiden. Kalkstickstoff sann im .Herbst und im zeitlichen Fru^ahr auf die Wiesen und Weiden gestreut werden, aus das Joch gib^ man 80 bis IlX) fg. Der Kalk-stißstosf soll scharf untergeegigt werden. Auf nasse oder gar sumpfige Wiesen soll nie Kunstdünger gestreut werden, diese müssen zuerst entwässert werden. —o— l Berbefsenmg nicht zu sehe verntnhlÄssig« ter Wiesen. Nasse Wiesen gibt eS in sehr vielen Gegeniden. Die Erträge solcher Wiesen find g^ng, weÄ auf solchen Mefen viel Biiiseu, Schachtelhalm und grobstengelige Doldenpflanzen neben anderem wertlosen PletschiUlwerk wachsen. Süße, gute Wiesen-gräser und die klee- und wickenartigen s^t-terkräuter fehlen aber zumeist ganz. Weder SzcMitnger, noch Komi^ oder 5^tdün- ger helfen bei solchen versumpften Wiese«. Das überflüssige Wasser, durch das der Boden verfäuert wird, muH unb^ngt abgelei« tet werden, denn nur in einem mäß^g feuchten Beiden können fich die guten süßen Gv^ ser und die Aeearten behaupten. Das Ziehen einiger Wassergräben, die man um die Grenzen herum herstellt, wird nicht zum Ziele führen, besonders wenn die Gväben kein G^älle haben. Vine richtige und wirk« same Entwässerung kann nur vml einem Fachmann durchgeführt werden. Nach de« Entwässerung wn4> die Wiese gekaslkt, dann das Moos ausgeeggt. Eine auSgiebige Düngung mit Kal^alK und ThomaKm^l (1 bis 150 kg Kalisalz und 2V0 bts S00 kg Tho, masmohll auf da4 Joch) darf nicht fehlen. Im FrMjahre werden auch Avmpost und ^uche allfgebracht. Die Z^samung solcher Wiesen mit Fuchsschwanz, Knaulgras, Fiv>-ringras und DhymotögraS wird besser nach dem ersten Schni-tt durc!^eführt, weil sich dann die zarten Gräser leicht^ behaupten können als im Frühjahr. Ganz und gar ve« nachläsfigte Wieisen müs^ umgerissen und als Kunstwiesen ?:eu angelegt werden. Falsch ist es natürlich, nur Thvnna'Kmehl allein oder KailMz allein anzuwenden. Immer sollen beide zur Anwendung gelangen, dam» wird der Erfolg nicht ausbleiben. l ltornkäfer (Aornnmrm), MchlmotteSp Kleibermotten zu vernii^en. Hie^u eignet fich Areginal, eine Flüssigkeit, die, in flache Schalen gegossen, rasch verdunstete Nach zwölfstündiger Gimvir^ng der hie-durch entstehenden Gase werden alle Klein-lsb«vesen vernichtet. Am besten ist eS, die zu bogasenden Gegenstände in geeignete Kisten oder Truhen zu legen. Dann stellt man je nach Größe eine oder mehrere Schalen Areginal hinew und verschlief die Zysten sorgiMig. Fugen und Ritzen find außen mit j?leisterstteifen oder Lehm abzudichten. Ein Liter Areginal reicht für einen Naum von ss) Kubikmeter. Areginal ist zwar brennbar lVorficht bei off^r Flamme), aber nicht explosiv. Stoffe, Pelge, Farb^ Tapeten irsw. werden durch Areginal nicht angegriffen. Auch erleiden Bienenhonig, Butter, Bwt, Mehl durch Behandlung mit Areginal keine Geruö^- oder Geschmacksbeeinträchtigung Bllcherfchau V. Di« neueste Skmnmer der ^Radiowelt" enthält viele hochaktuelle und interessante Artnikel und Nachrichten. Nebst Texeinführun gen, Sprachkursen und einem sipannenden Ra^oroman enthält dieses Heft auch die ausführlichsten Radioprogramme. b. Stein — Holz — Eisen. Wochenschrift für modern« Bauwirtschaft und Baugeftal-tung. 43. Jahrgang der Holz- und Bauzei-tung, a!b I. Jänner 19.^0 als .Halbmonatsschrift für Mar? monatlich. MnätM VoWINl»» In cker l'sek ecd08!o vaicei siuä in xutxelutieener l'ieiäruckausflliirunx ckrei Kronen>verte ersekienen, xvobei man fiir vslLem Papier oiine ^Vasser^eieken: 3 Kronen varz^?rün. In I t sl ien j8t auck Vert 6er Vier?eknliuncIv?t-''.?akrkeier-'^u5Lads äe8 KIo8ter8 /^onte Ls88in0 er8ctilenen. Im Noekrecktsclc ist äer keiUee Voneckikt von t>lur5ia, äer (irüncler cies LeneMti-nor-()rc!en8. ckarLe5tellt, so vie ikn un» nocii lieute ein altes» kostbares A/Iosailc im Kloster selbst ?eiL^. vie llmsekriiten sinck sesciinisckvoll um cken eruppiert: ^ul w^eilZsm Papier okne VVasserzieicken ist eucUut.' l^.»»I. ^irtscksftUcks kunciseksu WtlttonjunNur GSnstig »»r «» Frankreich — Seri»«« B«le»»««t i« I«g»- i«tl Fterbft t9!9 scheu Staaten in Asgyp4en, Bolwien, Kuba und Jap«m. Seit dem Herbst 1S29 ist di« Konjunktur verschlechtert in Jtwlien, der Schweiz, Belgien, l^stt^rrsich, Tschechojlo« ivaVei, Polen, Estland. Von auheriischnl Staaten jind es Britisch-Indi«n und Sü-dasrika. wo di« Sibuadivn anhaltend Filnstiiq ist. Ver-befferungen wuMn m folgenden Staaten be «bachtöt: Jilgoflcwien: geringe Belebung. Dänemark: etwas verlangsamter Aufsihnzung M-rweyen: anhalteqrder Lsonlunkti^raufst?^, Liwuen: sterinqe Besserung, Jrlmid: hin gebessert, R^i-Mnien: lanz'ann fort^'chrei-tend^ BesseMng, B^rlissarien: geringe Besserung, Svanien und Porbuigal: zi^gerni«: Bss-serung. Von den austerenro'p'A^schen Staaten werdcn leichte Besserungen aus Mexiko, Be-ne.Mla. Ecuador, Varaguay, Persien und Austragen gemell^t. Das Berlincr Jn^ditut für Konlunkturför« derun^ hat seine Uobersicht über die Welt« wirtischaftSlalg'e Anfang 1930 herausge-bracht. DaM wird bemerkt, daß die Konjunkturbewegung ihren Höhepunkt im allgemeinen schon liberschr^tten hat. Die wächti^tm W!rtschastsge>b!«te dcr Welt sind nrit wenl-gen Ausnahmen von einem Konjun'kturrüc^ng erfaßt ^oor^n, wobei der Tiefstand vielfach noch nicht erreicht 'st. Die einz'vge wichtige Ausnahme von der all^meinen AbwartSbmx'g'ung bUdet Frankreich mit anhaltend giinstiger Wirtschaftslage. Die BesierunI, die in einigen anderen Län« dern sestigestellt werden kann, ist im allgemeinen nur k?'ring. Innerhalb d<^r einzelnen Länder ist d^e Entwicklung keineÄvegs einheitlich. Manche WirtischÄftszweige befinden sich in einigen Lön^dern trotz der allgemeinen Rülkcpan'flStendeinz noch in günsti'ger Lagi'. Meist unbefriedigt ist die Loge Z^r Landwirtschaft. Ausgesprochen ungünstig ist die Lage in lvroßbritannien, Rustland. Finnland, Ungarn unid Griechenland. Vi>n aus^remVpm- IuaoNaw fche SIn'uhr ty29 Nach den soeben veröffentl-ichten Dat^n betrug der jugoslawische Jnipovt itn Iak^re lS29 1,671.520 Tonmn im Werte von 7.594,7ö0.ZS9 Dinar. Im Jahre 1!^^S bc-trug die Vinfuhr 1,564.^0H Tonnen im Werte von 7.835,326.036 Dinar. Das Jahr 1929 brachte dah^r eine Mehreinfulir von 106.112 Tonnen bei einer Wertabnahme von 240.575.707 Dinar. Prozentuell betrug die GtzMichtszunahm« 6,78 ?d und die Wert-«jbMihme 3.M?K. Seflgael- und Sierm'Zrkt Die Situation für unser Geflügel :n I t a l i e n ist andauernd girnstig, was sich auch m den festeren Preisen ausdrückt. In Mi-lano bewegen sich die Preise zwischen 9 und 9.25 Lire pro Kilogramm. In D e u t s ch-l a n d hat sich die Situation nicht sehr verändert. Die Preise fiir Lebendgeflügel liegen bort zwischen 0.82 und 0.85 und für sie-schlsschtetes Geflügel zwischen 1.15 uird 1.20 Goldmark pw 'deutsches Pfunid. Der russische Auftrieb an gMlachtetem Geflü.7cl macht starke Konkurrenz. ?^r Göns e -markt ill Deutschland ist rcdsproife m der letzten Zeit ange.^ogen haben. Die Inlandsmärkte notieren 15.50 bis 16 Dinar pro Kilogramm. Die Zufuhren sind etwa^ lebhafter geworden. Am E i e r m a r k t ist die ungünstias Situation andauernd. Das Angebot steigt ständig NN und im t^l-^ichoil Verhältnis ist die Nachfrage iin Abfall. Dadurch ist die Pr2l'<-fixierung auch -ichr labil und zur Baisse n^'i-gend. Frische AuSfuhrlvare liegt in grossen Quantitäten in den .U'ihchäuscrn an der '!>eut schen und Schweizer Grenze und wird teilweise in jliomnnssio>il abgegeben. Soweit 'ie nberhauvt eiu-.'n Käufer findet, wird irische Ware zu l5l> bis 160, Konservenware 9») bi'Z 100 Schweizer Franken pro Äiste, franko deutscher oder schwv'izer l^renze ali--gegebcn. Italien tritt noch vereinz-'It .Käufer, jedoch bloß fiir frische War? ans bezahlt 500 520 Lire Pro Äistc franko italieliischer <^;ren5,e. Auf den Inlandsplät' zen haben di.' ?ieise ebenfalls weiter nachqp-lassen und werden Ääufe zu ?5> bis Kl) Dinar pro 100 abcieschlossen. Tic Zufuhren sind et^ was lebhafter geworden. Die Lage ou' d?n Diel'märk en Der Auftrieb an M astschwein en ist auistenblicllich recht schwtnl), zume'.st wer-deeine sind selten, werden aber infolge der billigen Maispreise zu Mastzwecken gesucht. Prag hatte einen Gesamtauftrieb von 4844 Stück, davon waren aus Polen 2720, aus Unganl 474, aus I u g 0 s l a w I e n 215, aus Rumänien 326, aus Dänemark 69 und aus der Tschechoslowakei 1040 Stück. Mastschweine erster Klasse erre'.^chten 10.70 bis 11.50, zweiter 10.80 bis 11.50,. magere Tieve ersterKlasse 10.75 bis 11.80, zweiter 9.75 bis 19.70 KL pro K'iloyramm. Der Wiener Auftrieb betrug 9100 Schweine, wovon 1V9 aus Oefterreich, 2421 aus Ungarn, 2736 aus Jugoslawien und 4l>^ aus Polen stammten. Mastschweine erreichten 2.S5, mittlere 2.18 bis 2.33, Fleischschweine 2.10 bis 2.75 SchMing ^iro ffrlogrvünm Lebendgölvicht. JnBudaPest wurden 310.^ Schweine aufgetrieben, wovon 43 unverkauft geblieben sind. Es notierten schwere Schweine 154 bis 156, junge 144 bis 148 und alte 1A4 bis 14? Pengö pro IVO kg Lebendgewicht. Um Rindermarkt ist ein gewisser Mangel mr schönem Vieh eintreten. Die Preise fiir Ochsen und Stiere prima bewe« gen sich zwischen 8 und 9, IIa zwischen 6M und 7.60 und Illa zwischen 5 und 6 Dinar. Msfel notierten zw^sck^n 5 urrd 7, K'ühe zwischen 7.50 und 8.59 für erste Qualität, i^weite 6—7, dritte Dinar; Schafe 4 Mnar pro Kilogramm! Lebendgewicht; Lämmer werden nur schwach angeboten. In P r a g betrug der Rinderaustrieb 1266 Stück, davon kamen aus der Tschechoslowakei 327, aus Jugoslantien —, aus Ru mä7äen 266, aus Ungarn 63 und aus Polen 610 Stück. Maststiere notierten zwisch2n 7.7i'i und 9.50, mittlere zwischen 6.10 und 7.70. dritte zwiischen 3.50 und 6, Primastiere 6.25 —7.23, zweite ^—6.20 Äc. Ill W i e n belief sich der Austrieb auf !^t)22 Ttilck. Daivoql waren aus Öostlirreich 583, aus Ungarn 377, aus Jugoslawien 61 uni^ aus der Tschechoslowakei üt; Nl Äoil-tinna'« 0^7. Primaochscn erreichten 1.75» bis übrige nach Qualität 1.15 bis 1.45 Schilling pro Kllogrmnln Lebendgewicht; Stiere 1.6i'>, I bis 1.50 Schilling. Budapest notierte: Ochsen prinra 83 zweite (>8—7^, dritte Qualität .'>t — I ü8, Kühe prilna V—9?, zweite Ztie- vc prim.i Z04—108, zweite 76—80, Biifsel priinn zweite Qualität 4l—48, Näl- ber —l6l) Penssö. Auftrieb nur Z60 5tück Mllionen Dinar. Sie vertvi«b lediglich eng lische Wartm, namentlich Spovtvrtikel. Ihre ZahlungSunfähigkoit be^ür^t sie nrit der Abwanderung imd dem Zugvundegehen deS t^lin1. MERCUN« behördlich konzessioniertes Auskunftsbüro Zagreb, llica 13, Telephon 68-5i «» Mt?wio?y, S. s?e?nM l tiM Kropf und Blihhals 754 beseitigt ohne Jod, ohne Medizin ein vom Selbstbefreiten erhjndenes Mittel dauernd und schnell. Anfragen (6 Dinar in Marken beilegen) zu richten an: K. Jllek, Starnberg, Mähren 220, CSR. Erfolg garantiert! — Briefe mit 3 Dinar frankieren! Kleinei' ^nzeiqei' t^F^se^ Din.ir werden gesuckt auf Intabulation am 2. Satz. Anträge erlcten mit '^iniettari« gäbe unter ^.Neues .flau»'' die Berw. 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