Pr SnnmrrationS-Preife: Fiir Laibach: Sanziiihrig ... 8 fl. 40 kr. HalbjShrig ... 4 „ 20 „ BierteljShrig . . 2 „ 10 „ Monatlich ... — » 70 „ Mit d e r Post: Ganzjiihrig... 11 fi. — kr. Halbjilhrig ... 5 „ 50 „ Bierteljiihrig . . 2 „ 75 „ Fiir Zustellung in« Hau« vier-teljiihrig 25 kr., monall. 9 kr. Laibacher Redacliou: Bahnhosgaffe Nr. 132. Linzelne Nummeru 6 kr. Tagblall. Anonymc Mitthriluagen roctfctn nicht beriickfichtigt Maauscriptr nicht zuritckgefcudrt. Expedition- & Jnserateu« Bureau: Longrktzplatz Nr. 81 (Buch-^^i haodlung von Jgn. e. »(tiny mayr & Fed. Šambtrg.; g) Jusrrttontz»reise: \4V Fiir dir einspaltige Petitzeil« i 4 kr., bki zweimaliger <5in» schaltung a 7 kr., dreimaliger 4 10 kr. JnserlionSfikmpkl jtbtemel 30 Ir. Bei grdtzerrn Iuseralen unt bfterer Einschaltung entsprr, chtnbtr Rabalt. Nr. 42. Donnerstag, 20. Februar 1873. — Morgen: Eleonora. 6. Jahrgang. Die Einbringung ber Wahlreform. (Schlntz.) Angesichts eincv solchen Beschaffenheit be« Re-forinentwurfes bedarf es schon einer weitgehenden Befangenheit des UrtheilS, um die Reform fur staatsgefahrlich nub fur cine Falfchung der offent-lichm Meinung zu verschreien. Abcr sreilich, unscre Nationalklericalen stellen fich auhcrhalb der StaatS-grundgefetze und mochten weit lieber gar kein ein-heitliches Parlament fur die Reichslander als cine Reform der Wahlcn fiir dasfelbe. „Ja, wo findet fortan das'nationale Eigenleben feiue Wahrung?" iverfcn sie ein. Wir antworten: Nach roic vor bei ben Wahlern. Dcnn nicht die Landtagc waren cs, die bisher zur Hebung und Fordcrung dcsfclbcn Las gcringstc gethan. Weil verschicdene Nationalita-ten, verschicdene staatsrechtliche Parteicu in bensel-6en certreten, die Grenzlinic zwischcn Rcichs- und Landesangelegcnhciten nicht scharf genug inncgchal-teit roordcn, so bestand die ganze Thatigkeit der ge^ mischten Landtage bis nun in polilischem Hadcr und widcrlichem nationalen Gczaukc. Fur die Kulturinter-csfen gefchah von dicscr Seite nichts, das Reich und die einsichtsvollcn Biirger der Landschaft muhteu sclbst dafiir sorgcn. Fur die nationalen Schrcicr und Hetzebolde allerdings ist die Reform cine Fcucrprobc.. Sie pflegcn fich stolz zu ruhmcn, datz sic die wahrc Volksmcinung iin ganzeu und grohcn fur sich haben und dah so und so viele Millioncn hintcr ihncn stchcn. Nun, die ditecten Wahlcn wcrdcn ja dariibcr Aufschlutz geben. Hat der vielgeriihmte Fodcralis-muS wirklich die uncndlichc Michrhcit der Bcvol-kerung fiir sich, fo wird sic felbstverstandlich bei den birecten Wahlcn auch fodcralistisch stimmcn; fallt das Ergcbnis der Wahlen antifodcralistisch aus, so ist jene kiihnc Bchauptung der Foderaliften durch einc handgreifliche Thatfachc widcrlcgt, die ihm fur alle Zukunft fcine Aussicht mehr ubrig laht. Ohne ein Wahlcrgcbnis zu feincn gunstcn ist cr schlcchtcrdings nicht andcrs crrcichbar, als durch einen Staatsftreich in den obcrn Regionen oder durch einc Umwalzung von unten herauf. Und wcil sic das cinschcn, agiticrcn und bcttcln sic schon jctzt um eincn Vcrfaffungsbruch und ein fodcraliftischcs Ministcrlum. Doch in Ermangelung uberwiegend starker Wurzcln im Volke nn'trbc sclbst tin Gewalt-streich im fodcralistischen Sinne sich nicht auf die Lange haltbar erweisen. Es ist dcmnach von den vielcn guten Scitcn der Reform nicht die gering-fugigste im Range, dah sie in Bezug auf die Wiih-lereien der Foderalisten einmal einc cntschcidende KrifiS und Losung mit sich zu bringen verhcitzt. Fricde utib Beruhigung wird barauf folgen. Nun bleibt uns noch ubrig, bas gchaufte Material ber Vorlagc ubcrsichtlich zu gruppiercn unb burch Zufammcnstcllung bcs Vcrwanbtcn unb Gc- genubcrstellung bcs Entgegengesetzten barin nnfern Lefern ein ubersichtliches Bilb oer kunftigen Reichs-vertretung Oesterreichs und damit die Moglichkeit zu eigenem Urtheil zu bitter.. Wie schon gefagt, ist der Gruudfatz der Jnter-essenvertretung aus der Wahlordnung der Febrnar-verfaffung beibehalten. Mit wenigen Ausnahmen finden sich demnach in alien Liindern bit bishcrigcn vicr Wahlkorpcr roieber, als btt sinb : Grohgrunb-bcsitz; Sttibtc, Jnbustrialortc, Marttc; Hanbcls-unb Gcwcrbckammcrn, und Landgcmcindcn. Einc Ausnahmc bildcn das Wahlgcbict der Stadt Triest und die Grafschaft Vorarlberg, wclchcn die Gruppc des Grohgrnndbcsitzcs fchlt. Uuch in Dalmaticn ist die Grohgrundbcsitzcrgruppc durch einc folchc ber „Hochst-bcstcucrtcn" crfetzt, was in ben dortigen Landesver-haltniffen feinert Grund hat. Als einc weitere Ausnahmc find jenc Zander zu verzeichnen, in denen die Handels- und Gewerbe-kammern nicht als felbstSndige Wahlergruppen auf-treten, sondern in Gemeinfchaft mit jenen Stadten wahlen, in beren Mitte fie ihrcn Sitz habcn. So ist in Stain bie Hanbclskammcr unb die Stadt Laibach zu einer Wahlergruppe vereinigt, in Dal-maticn die Handelskammer in Zara verbunden mit der Stabt Zara, ebenfo die Handelskammern in Ra-gufa unb Cattaro. Dassclbc ist der Fall in Gorz und GradiSca, wo Kammer und Stadt Gorz; in Jstricn, wo Kammer und Stadt Rovigno; Vorarlberg, wo Kammer und Stadt Feldkirch; in Salzburg, wo Handelskammer und Stadt Salzburg; in Tirol, wo bie Kammcrn in Innsbruck und Rovcrcdo mit den gleichbenannteu Stadten wahlen. Diefe Lander haben also nur drei Wahlergruppen. Was zunachst den Grohgrundbcsitz bctrifft, so entsendet er nach dein neuen Reichswahlgesctzc 85 Vcrtrctcr ins AbgcordnctcnhauS. Die friihere Ver-tretungszahl betrug 58, was tine Vcrmchrung bc-dcutct, wclchc in Ziffcrn ausgedriickt = 27 und proccntualitcr vcranfchlagt — 50 Pcrzcnt. Dicscr WahlkSrpcr tritt ubcrall einhcitlich auf, bis auf Tirol und die Bukowina, wo cs fcinc eigenthiim-liche Zufammcnfctzung bedingt, datz er in zwei WahlkSrpcr zcrfallt, und Galizicn, wo er in zwan-zig politifche Bezirke eingctheilt ist. In Bflhmen unb Mahren tritt ber gcsammtc Grohgrunbbesitz als einc compacte Gruppe auf, obfchou er in bie Lanbtage biefer Lander glcichfalls in zwei fclbstan-digeu Abtheilungen wShlt, als fidcicommifsarischcr namlich und als Grotzgrundbesitz. Das grohte Contingent aus dieser Gruppc entfallt auf Bohmen mit 28 unb auf Galizien mit 20 in ben Rcichsrath zu wahlenben Abgeorbneten. In ben Liinbcrn Karnten, Jstricn, Gorz unb Gradišča unb Salzburg bctragt bicfe Ziffer jc cins. Die Lanbcr Jstricn, Salzburg, Gorz unb Gradišča ertangen erst durch das ntue ReichSwahlgesetz cine selbstandige Vertretung dieser Gruppe im Abgeordnetenhaufe, da jedes dieser Land- chen bisher immcr seine Reichsraths-Abgeordneten aus fammtlichen Kurien vereint wahlte. Die Ber-mehrung der Vertreterzahl machte, es moglich, die Kurien auf eigene Fuhe zu stellen/ Die Gruppe der Handels- unb Gewcrbekam-mern entfenbet 22 Vertreter ins AbgeorbnetenhauS. Diejenigcn Kammcrn, wclchc in Gemeinfchaft mit Stabten wahlen, haben wir fchon oben genannt. Selbstanbiges Wahlrecht haben von nun an bit Kammcrn von: Wien (2), Prag (2), Brimn (2), Rcichenbetg (2), Eger, Pitfcn, Bubwcis, Lemberg, Krakau, Brody, Linz, Graz, Leoben, Klagenfurt, Czernowitz, Troppau, Olmutz, Triest (jc 1). Die Kurie der Stadte (Jndustrialorte und Miirkte) wird von nun an burch 136 Abgcorbncte, gegeniiber bei Ziffer von 67, wclchc bie friihere Vertretung bilbeten, reprafcnticrt fcin. Die Ver-mchrung betriigt somit 69. Das industriSsc, stadte-rcichc Bohmen steht auch hier mit 31 stadtischen Abgeorbneten obenan. Ihm zunachst folgt Nieber-ostcrrcich mit 17, Galizien mit 13, Mahren mit 13. Die flcinercn Stable sinb zu Gruppen vereinigt, bie grofjeren wahlen fiir sich allcin. Solche SekbstSnbigkeit ber Wahl genietzen: bie Haupt-unb Rcsidcnzstadt Wien (12), Prag unb Triest (jc 3), Lemberg, Krakau, Graz, Briinn, Linz mit Urfahr (jc 2), Rcichcnbcrg, Pilfen, Klagenfurt, Czernowitz (je 1). Von ben 12 aus Wien zu ent-fenbenben Abgeorbneten entfallen auf bit innerr Stabt 4, auf jtdtn btr flbrigtn 8 Stadtbezirke je 1. Die Vororte SechShauS, Purkersdorf, Hie-tzing btlben tint Landgemeindengruppe. Ebenfo ist Hcrnals ben Lanbgttntinbtn einverteibt. Die weit-aus grotzte Vcrmchrung ber stSbtifchcn Deputierten ist Galizien zutheil gcworbcn. Dieses Lanb fenbete fruhrr aus ber Gruppc ber Stable 7 Abgeorbnete unb fenbet beren nunmehr 16, was einer Vermeh-rung von 127 Perzent gltichkommt. In Perzenten ausgebruckt, bctragt bie Vcrmchrung in NieberSstcr-reich 112, in BShmcn 90 Perzent u. f. to. Die Knrie ber Lonbgemcinben erhSlt die Vet-trctungsziffcr von 130 Die friihere betrug 78. Die grotzte Anzahl entfallt auf Bohmen (jctzt 30, friiher 19). Sobann folgen: Galizien (jetzt 27, fruher 18) unb Mahren (jetzt 11, friiher 7). Der ganjen Kurie, als solche genommen, ist cine Ver-tnehrung ihrer Vertretung um 52 Perzent zutheil geivorben. Liiuft man bie Reihe ber Kronlanbcr burch unb halt man die Erwcittrungen, wclchc ihnen bk-ziiglich ihrcs Sertretungsrcchtes zugcstanbcn wut-ben, gtgtneinanbcr, fo etscheint nachft NieberSster-teich als bas am mcistrn begCnftigtc Lanb Tirol. Die Vcrmchrung von 10 auf 19, die ihm zutheil wurbe, bctragt voile 90 Perzent, was fonst nur noch bei ben kleinen LSnbcrn ber Fall ist, wie z. SB. Jstricn, welches bisher zwei Abgeorbnete wahlte unb von nun an vier wahlcn wird, was einer Dermehrung um 100 Perzent gleichkommt. Riick-sichtlich der grotzeren Lander ift, .roetm man von Tirol absieht, so ziemlich derselbe Vermehrungsmah-stab sestgehalten und betragt zwifchen 60 und 70 Perzent. Nur Niederosterreich macht eitte Ausnahme. Die gerechte und nothwendige Beriicksichtigung Wiens fiihrte in diesem Kronlande zu einer Vermehrung von 18 auf 36, somit urn 100 Perzent.____________________ Eine Tagessrage. Bou Eduard Kraschovit;, Techniker. (Schlutz.) Die projectierte Bahn hat ihren AusgangS-punkt in Trieft. Die dortige Stationsanlage tft derart projectiert, datz sie eingangs der Bucht von Muggia an der Punta di campo marzo unterhalb St. Andrea zwischen dein Leuchtthurm und dem Arsenal der k. k. priv. osterr. Lloydgesellschaft zu liegen kommt. Von dort zieht sich die Lime an den Hugellehnen empor und erreicht nach Uebersetzung des Rozzol-Thales die Haltstelle Rozzol; nach deren Verlassen bewegt sie sich langs der Lehne von Rozzol und Chiadino in nordwestlicher Richtung fort, be-riihrt den Ort San Luigi, durchschneidet der Lange nach den Farnedo-Wald und langt in der Haltstelle Longera an. Sie verlaht nun Longera, durschneidet den Sattel von KluL (Ključ), gewinnt.die Lehne des Karstplateaus oberhalb der Orte Rizmanne, Borst und Funsenberg, untersahrt die Velika stena und erreicht nach Passierung des Thalkessels von Draga die Station Bassovizza, welche sich ganz be-sonders als Knotenpnnkt fiir die nach Pola projectierte Jstrianerlinie eigncn wiirde. Auf der gan-zen Strecke von Triest bis Bassovizza toil'd fast durchgehends das Steigungsverhaltnis 1 : 40.in An-toendung gebracht. — Die Lime setzt nun.langs der Abhange des Kokuschberges ihren Weg fort bis zur Einsattlnng von Corgniale und senkt sich dann sanst bis zur Sudbahnstation Divazza, auf toelcher eine gemeinsame Stationsbeniitznng stattfiuden soll. Sie wendet sich nun nach ihrem Austritte aus Divazza nordostlich gegen Unter-Lesetsche, durchbricht ben Gaber-berg und halt in der Station Senosetsch. Bald nach ihreM Austritte aus Senosetsch biegt siewestlich ab, nahert sich dem Goli verli, durchscihrt ihn und erreicht die Station Prawald. Genannte Stati-n soll cine ihrer bedeutenden Wichtigkeit entsprechende Stationsanlage erhalten, weil sie ihrer Situierung nach berufen erscheint, den Vermittlungspunkt des aus Triest durch die Strecke Triest-Lack-Bodenbach gegen Norden und durch die Strecke Laibach Karl-stadt-Novi aus Jtalien nach Often gerichteten Ver-kehres zu bilden. Die Linie erreicht nun nach ihrem Austritte aus Prawald, die iistliche Lehne des Nanos-Berges versolgend, die Station Luegg und gelangt bald nach dem Austritte aus dieser in ben Birn-baumerwald, ben sie von Siid nach Nord durch-schneibet und die Station Hrušica, den Culminations-punkt der 780 Meter liber dem Mecrcsspicgel er-habenen Wasserscheibe, mit der Steigung von 1:60 gcroinnt. Nachbem bie Linie Hrušica verlassen, schmiegt sie sich an die vstliche Lehne bes Veliki traven, daim an bie Lehne bes Lipov verli uitb bilbet bei Sorče eineit Halt, wofelbst eine Station, nach dem ungefahr 21/2 Kilometer entfernten Orte Hotedersic benannt,'errichtet werden soll, die den Verladungsplatz des im Birnbamncrwalde gewon-nenen Holzes bilden wiirde. Die Steigungsvcrhalt-nisse sind_ nun weit giinstiger und treten in der Nahe der Station Godovič, welche von der Trace durch VersolguNg der Lehnen des Plateaus von Schwar-zenberg erreicht wird, in die Horizontale, die cine be-dentende Strecke sestgehalten wird. Die Wichligkeit der Station Godovič, die in der Mhe des Quecksilber-bergwerkes Jdna gelegen, braucht wohl nicht erst hervorgehoben zu werden. — Nachdem sich imn die Trace anfanglich in westlicher Richtung sorlbewegt wendet sie sich im roetten Bogen nach Often uud erreicht die uach der 840 Meter ober der Meeres-flache gelegcnen Wasserscheide Veharse benannte Station, von wo sie sich niirdlich wendet und, die linksseitige Lehne des ^ernathales geroinneud und beniitzeud, die Ortschast Podklanz beriihrt, dort in das Sayrachthal eintritt und durch die projectierten Stationcn ©aura (Sora?) uud Sayrach ' laufend, ihre Bereinigung mit der Rudolssbcchn in der Station Lack-Tratta bewerkstelligt, nachdem sie noch sruher die projectierten Stationcn Gorenja vas-Tratta und Bischoflack. passiert hat. Die Einmundung in die Rudolfsbahnstation Lack-Tratta geschieht in der Weise, batz bas von Triest kommendc Gclcisc birect bie Richtung uach Tarvis verfolgt. Bei ber Ausarbeitung bcs Projectes wurbe auch auf zwei Varianten Rucksicht genommeu, beren cine sich auf bie Strecke Sinadolle und Prawald bezieht und durch beren Ausfuhrung gimstigere Stciguugs- und Langcnvcrhaltnissc crziclt wordcn waren, als in der vorliegend beschriebencn; doch wurbe davon Utngang gcnontmen, weil man es vor-gezogen, die Linie uber Senosetsch zu suhren und Niedernbors, welches anbernsalls beriihrt worben ware, auher Acht zu lassen. — Die zweite Variante von Godovič nach Sayrach uber Na Tratta, beren Kosten mid geologische Verhaltnisse sich ebeufalls giinstiger gestalteu wilrdeu, als in der im Projects zur Durchfnhrung gelangten Linie, wurbe aus dem ©runde nicht empfohlen, weil bieselbe um 3'7 Kilometer longer ift, als bie Trace uber Veharse. Die geologische Beschassenhcit ber projectierten Eisenbahulinie ist im allgemeinen eine sehr gunstige, indent in ber Strecke von Triest bis Prawald Merge!, Schiefer und Saudstcin vorherrschend ist, welch letzterer auch zu Bauzwecken verwendet werden tann. Vom Sattel Kluc bis San Lorenzo kommt ein nicht schwer zu bewegendes Eocen-Conglomerat vor, wahrend der iibrige Theil der Strecke, die uber ben Karst und durch dm Birnbaumenvatd fiihrt, vorziiglicher, zu Bauzwecken sehr gut zu ver-weudender Kalkftein ist. Aus der nuu solgenden Strecke von Prawald bis Lack finbet sich Mergel-schieser, Sandsteiu, Kaprolinenkalk, Radioliten-Domolit und stellenweise, insbesondere nachst Gorenja vas-Tratta, gailthaler Schieser. Lack selbst liegt aus Alluvium. Die Lange der ganzen Linie betragt ungefahr 15 7s Mcilen und die esiectiven Baukosten berfetben ohne die Stationsanlage in Triest ‘24,427.129 fl. Die Herftellung ber Stationsplatzc bei St. Andrea ist auf 6,639.607 fl. praliminicrt, wobei natiir-lich auf die Errichtung ausgedehntev Lagerriiumc, Vcrladungsqnais und Hafenversicherungen Rucksicht geitommen wurbe. Der Statioiisplatz Triest ware autzerst gunstig situiert, da cr unmittclbar an der Mundung jener in maritimen Kreisen so vortheil-hast bekannten Muggiabucht gelegen, nur wenrge hundcrt Sfieter von ber jctzigen Rhebe gelegen ware. Die Bucht selbst ist an jener Stelle durch die Hohen-ziige von Chiarbola superiore und infcriorc trcfflich gcdcckt unb wiirde autzerbem gegen ben fie oft be-streichenben Norbwestwinb burch einen 280 Meter langen Seitenmolo geschutzt werden. Die stir das Anlanden nnd Verladen diSponible Quaiausdehnung wiirde 1600 Meter betragen, koimtc abcr ohne Schwie-rigkeiten noch bedeutend vergrotzert werden, Im Vergleichc zur Prebilb ah it stellen sich bic Kosten ber lacker Bahn urn mehr als 9 Millioncit billiger, da die erftere ohttc Stations- und Hafcn-anlagekosten in Triest nur mit einem Kostenauf-wande von 33,675.318 fl. zu stande gebracht werden fonnte, und dies nur auf Staatskostcn oder uuter Staatsgarantic. Die iibrigens auch um vier Mcilen kiirzere Lime Triest-Prawald-Lack beansprucht hingegen gar kcinr Geldleistuug oder Garautie des Staates. Mit der Ucberrcichung des lacker Projectes ist die TageSfrage Predil-Lack in ein neues Stabium getreteu unb eS latzt sich wohl mit Bestimmtheit erwarten, batz bie schwer wiegenben und klar in die Augen sallenden Vortheile dieser Bahn in der bat-iibet tagenden Reichsrathssitzung tin vollsten Mahe gewiirdiget werden unb fttr die Concessionierung einer Linie stimmen werden, welche die Hebung der volks-wirthschastlichen, handelspolitischen, materiellen und geistigen Jnteressen verfolgt im Gegensatze zur Partei der Predilbahn, deren speculative unb cgoistischc Be-strebungen zur Hebung bes materiellen Wohlbefin-bens Einzelner ja genugfam bekannt sinb. Nicht un-erwahnt bars gelassen werden, dah in den hiesigeu Kreisen die Absentiernng der krainer Abgeordneten eine keineswegs schmeichelhaste Benrtheilung erfahrt, da man eZ — gelinde gesagt — utibegreiflich finbet, bah bie Vcrsolgung sinnlofer Sonberinteressen die-selben bestimmen laitn, nicht theilzunehmeu an der Ventilierung einer Frage, die fiir das von thnen oertreten fein follende Lanb von so weittragenber Bebeutung ist. Politische Rundschau. Laibach, 20. Februar. Inland. Am Dienstag hielten beibe Hauser bes Reichsrathes Sitzungen ab. Auf ber Ta-gesorbnung bes Herrenhaufes stand bie erfte Lcfung des Gesetzes, betreffend die Errichtung eines Ver-waltmigsgerichtshofes, der Gesetze, betreffend die Sicherstellung unb Execution der Arbeitsliihne nnd die Zulassuug von auslandischcn Vcrsicherungsgesell-schaften zuut Gefchaftsbctriebe in Oesterreich, ferner die zweite Lefung des Rekrutencontingents-Gefctzes fiir 1873 und der neiten Strafprozesordnnng. In betben Haufern fordert cine Zuschrift des Ministers des Jnnern zur Vornahme der Delegationswahlen fiir die am 2. April zn erbffneuden Delegationen auf. Im Abgevrdnetenhanse ward eine Regierungs-vorlage eingebracht, welche anlahlich der in ctttigen Ge-genden Galiziens herrschenden Hungersnoth oO.OOOfl. sur fchenkweife Unterstntzung Rothleibcitber unb einen eben solchen Betrag als unverzinslichen Staats? vorschnh an Galizicn als Nachtragscrcdit fordert. Der Prasident thellt die Zuschrift ber trainer Abgeordneten mit und erflart, biefe Zuschrift ver-rnoge an dent fruheren legalen Vorgatige nichts zu anbern. In ber Klubsitzung ber Vcvfaffungstrcuen wurbe ber Antrag Zaillucrs: bei Wahlcn von Eifcn-bahnausschiissen von der Wahl solcher Abgeordneten Untgaitg zu nehmen, welche Vcrwaltungsrathsstellen bei Geldinstituten bekleiden, die sich mit der Finan-zierung von Eisenbahnpapieren besassen — lcbhast aufgenomineit unb zuut Beschlusse erhoben. In Ungarn ist bic Vacanz, bie im Kabinete burch ben Riicktritt Toth's entftanben, bcrcits ausgefiillt wordcn. Der neucrnamttc uitgarifchc 93ii-nifter bcs Jnnern, Graf Julius S z a p a r y, ist einer jener nngarifchcn Magitaten, die von Ha us aus bie lwthigcn Eigenschaften fiir jebes hcrvorra-gendc Staatsamt — einen altabeligen, hocharisto-kratifchcn Namen und weitreichende Connexioncn — befitzcn. Er war schvn Obcrgcfpan, koniglichcr Commissar, Scclionsrath, Unter-StaatssecrctSr des Comrnnnications-Ministcriums unb wird nun Minister des Jnnern; warn man cs wuuscht, wird cr and) der Rcihc nach Finanzminister, Prasident eines hohen Gerichtshofes, Gefanbter, Heerfiihrer, kurz alles moglichc, was sich mit aristokratischcn Anschaumigcn vcrcinigeit liiht. Er bring! fiir jebes Arnt gcwaitbtc Manieren, eine gewisse Fahigkcit, iibcr jebes Therna gelauftg Allgemciuheitcn zu sa-gett, unb ohne Zweifel auch guten Willcn mit, ffach-kenntnisse abcr sinb ja nicht nothtg, benn bofitr hat man ja bekanntlich Ministerial- unb Sectionsrathe. Graf Szapary wird in kcinem Falle ber schlcch-' teste un ter ben bisherigcn Mini stern bes Jnnern Uugants feiit. „Wemt cs Baron Wenckhcim gcirof-fcn hat, so trifft's Graf Szapary wohl aitch!" urtheilt das Casino iibcr biefe neuefte Minister-Er-neitnung. Auslaud. Das preutzischc Abgeorbneteu-haus wahlte ben Abgcorbnetcn Lasker* und den Vizeprasidenten Koeller als Mitglicdcr der Spe-cial-Untcrsuchungscommission in Angelcgcnheit der Elsenbahnconcessionen. Die Notification, wclchc der h e l v c t i s ch e BundeSrath am 11. Februar dem Gcschcifts-trager der Curie in Bern, Monsignor Agnozzi, in Sachen der Mermillod-Angelegenheit zugehen lieh, laht an bundiger Verstandlichkeit nichts zu wiin-schen ubrig. „Der Bundesrath," heiht es in diesem Actenstiick, „muh taut und offentlich die Rechte des Staates zurirckfordern. Er erklart mithin, dah jede durch den einfachen Willen des heiligen Stuh-les und ohne ausdriickliche Zustimmnng der politi-schen Gewalten einseitig in der Organisation einer schweizer Diocese eingefiihrte Abandcrung von ihm als null und nichtig angesehen wird. Darum laht auch der BundeSrath zu gunsten der geistlichen Gewalt nicht zu, die Katholiken des Cantons Gens von der Diocese, der sie gesetzlich angehoren, zu trennen, und er hat deshalb die Ehre, Monsignor Agnozzi cinzuladen, dem heiligen Stuhle zu wissen zu thun, dah die Eidgenossenschast, wie seither so auch in Zukunst, nur die Diocese von Lausanne und Gens, wie dieselbe seit dem Jahre 1820 besteht, anerkennt, dah sie dem apostolischen Vicar jeden ihm durch das Breve vom 16. Januar 1873 verliehe-nen osficiellen Charakter abspricht und dah sie no-thigensalls sich dem widersetzen wird, dah derselbe ohne die vorherige Zustimmung der politischen Behiirdcn die Function, welche der heilige Stuhl ihm zu iibertragen nicht das Recht hatte, ausnbe. Genehmigen Sie rc. rc. Csresole." Wie gemeldet, wurde der renitente Bischos Mermillod bereits zwangs-weise uber die sranzosische Grenze transportiert. Gen f besindet sich nunmehr in derselben Lage, wie der Canton Tessin, der ebensalls den ihm sriiher ausgedrangten Bischos nicht mehr uber die Grenze laht. Der Vatican hat es seinem unbandigen Ueber-muth zu danken, dah in der Schweiz eine Bewe-gnng alle Kreise erfaht, welche kein geringeres Ziel verfolgt, als eine Nationalkirchc, miter ganzlicher Trennung von Rom, zu organisieren. Die republikanische Presse Frankreichs be-grvht naturlich die Nachbarrepublik mit ungehemm-ter Sympathie, wahrend die monarchischen Blatter alles denkbare Unheil prophezeien. Journal de Paris und Assemblve Rationale riechen^Petroleum, wahrend dk Gazette be France nicht die Hossnung aus-geben will, dah die Spanier in den Schoh der alleinseligmachenden Monarchic'zuruckkehren wurden. Den Nagel aits den Kopf trifft „Figaro," welcher die Griindung der spanischen Rcpnblik „das Unglnck des Tages" nennt. Ein Ungliick fur die sranzosi-schen Monarchisten ist sie wirklich. — Die en g-t i s ch e n Blatter billigen Amadeos RMtvitt und sprechen uber den Exkonig in wohlwollendster Seise. Nur'cinen Borwurf machen sic ihm: dah er iiber-haupt die Krone angenommen hat. — Die ossiciv-sen italienischen Blatter machen gnte Miene zum bosen Spiel und seiern Amadco wie einen Heros, der scinesgleichen kaum in der Weltgcschichte finde. Ein Rund schreiben Castellars an die Vertreter des Anslandcs legt dar, dah die Procla-mierung dcr Rcpnblik nicht das Ergebnis der Ver-bliiffung, sondcrn der wohlbcdachtcn Ucbcrzcngnng der Cortes und der AuSdruck der ofscntlichen Meinung war, und constaticrt, das Volk sci ruhig, die Armee gehorche und alle Behiirden setzen ihre Functioncn fort. Die Annahme der Republik und die Wahl der Regierung haben ohne jeden Druck stattgefunden. Die Regierung wird die Ordnung um jeden Prcis ausrcchtcrhalten und zahlt zur Befestigung der Republik anf den Gesetzlichkcitssinn des Volkes und die Trene der Armee. Lastelar empfiehlt den Bcrtrctern Spaniens bei Nolificierung der Republik alle Vorcingenominen-heiten zu bekampfen, den sriedlichen Charakter der Republik im Intimi wie auch im Aenhern darzulegen, insbesonders etwaige falschc Meinuiigen des AuSlandes zu zerstreucn, nachdcm die Armee emschlossen ist, die legitime, ans dem Volkswillen hervorgegangcne Regierung zu schiitzen. — Am 19. d. erschien ein De-rret, welches den Carli sten innerhalb 14 Tageu Amnestie anbietet, nach deren Ablauf mit aller fi'ir die Ruhe des Landes und das Wohl der Republik nothwendigen Energie gegcn sie vorgegaugen wird. Nach einer Depesche aus Lissabon vom 14. d. M. auhert sich das bedeutendste Journal Portugals, El Comercio, uber die ersolgte Procla-mierung der Republik in Spanien wie folgt: „End-lich ist Spanien republikanisch. Gott gebe, dah es diese Regierungsform behalt, dcnn sonst wurde es unter das Joch des wildesten Despotismus kom« men. Wir werden aufmerkfam den Fortschritt der neuen Republik verfolgeu, welche, wenn sie sich er-halt, unbedingt die Grenze ii b e r s ch r e i t e n wird, nicht durch Gewalt, sondern infolge der naturlichen Wirkung der politischen Propaganda, und welche hier mit Freude ausgenommen werden wird."_____________________________________________ Zur Tagesgeschichte. — Ein Familienbild. „Hon" erzahlt solgende Humoreske: „Gestern sand in Osen bei einem Oberlieutenant cine Execution statt. Der SchLtz-meistcr nahm bei Gelegenhcit der Lufschrcibung der vorgefundencn Gcgcnstandc cin Gemalde mit goldenem Rahmen von der Wand, um dessen Werth zu bestim-mcn und dann zu notieren. Der Advocat des Klcigers, der ctwaS kurzsichtig war, rief ihm abet, als cr das Bild von der Wand itehmen wollte, zu, dies zu unter-lasicn, da im Sinne des GcsetzeS Familienbilder der Execution nicht unterlicgen und nur der Rahmen mit Bcschlag bclegt werden kann. Hicraus ergrifs die die Execution erleidende Partei das Wort und be-mcrkle dem Advocatcn, dah sic sich jede pcrfiinlichc Bcleidigung cin- fllr allemal verbittc. Dcr Advocat ward aber hicdurch nicht aus der Faffung gebracht und citictic den Gesctzparagraph, dcr dem Oberlieutenant den crwahntcn Bortheil zusichcrt, wobci er diesem bemerlte, dah er sich frcuen mogc, sein Familicn-gemalde nicht auch nolicrt zu sehen. Jndcssen hatte der Schatzmeister das Bildnis von dcr Wand genom-men, und als es der Advocat nochmals bctrachtete, (ah er Lbcrrascht, dah das Gcrnaldc, wclchc« cr flir ein Familienbild gehalten, das treue Conterfci eineS graven Escls sei. Tableau." — Ein unangenehmes Avancement. Ein Ehemann in Paris, der zugleich Sergent de Ville ist, bezicht abends scinen Posten. Da wird die Gc-schichte langweilig, er denkt sich, dah auch in seiner Abwesenheit niemand das Haus, welches er zu bewa-chcn hat, sorttragen werde, also rasch entschlossen, seine Wohnung ist nicht meit, den Schlllfsel hat er in der Tasche, nun nur sachte aufgemacht, damit ihn niemand horc und verrathc, rasch entUeidet, ins Belt hincin und ein paar Stunden gut gcschlaseu. Ja wahrlich, gut gcschlasen, denn als er erwachtc, war die hochste Zeit zum Ausstehen, solite man seine Abwesenheit nicht bemerken. Also cbenso rasch angekleidet und fort. Er kommt aus die Wachtstube. Aber welch homerisches Gelachter cmpfangt ihu da, zugleich beeilen sich seine Kameraden, ihm zu seinem Avanccment zu gratulieren. Der Ungliicklichc hatte im dunklcn Zimmer die Kleidcr ernes — Lieutenants erwischt. Was nUtzte ihm die Scheidungsklaze gegen seine Frau, zum Prososen muhtc er doch._____________ Local- und Provinzial-Angelegenheiten. Origival-Correspondeuz. Sittich, 17. Februar. Am Sonntag den 16. d. vcranstaltctc dcr schr bclicbtc Herr Bezirksrichter Josef Drcnig in Sittich eine Abendunterhaltunz in seiner Wohnung im Herrschaftsgcbaudc, zu welcher cr meh-rere seiner vielen Freuude und Frenndinnen cingcladcn hatte. Der Ansang war um Halb 6 Uhr. Nach eini-gen von den sitticher Herren und Frl. Angela Drenig gesungenen und sehr gelungenen deutschen und sloveni-schen Liedern wurde das Lustspiel „Zakonske nadloge" ausgesdhrt. Die Hrrrcn Kovac, Schullchrer, dann die k. t. Finanzer Praprotnik und Loger in Sittich haben ihrc slovenischcn Rollen recht gut ausgesaht, wiihrend die Frauleins Angela Drenig von Sittich und Maria Didak von Laibach (auf Ferien in Sittich) meisterhaft fpieltcn und wohlverdicntcS Lob emteten. Nach dem Theater wurde lustig dem Tanzvergniigen gehuldigt, wozu die gerSumigcn Localitatcn des Herrn BcMS-richtcrs sich befonders eignen. Die Musik dazu wurde von mchrcrcn Hcrrcn auS Sittich aufgefiihrt, welche es verstanden, die Fiihe der Tanzcnden in das rechte Tempo zu vcrsctzcn. Erst als dcr Morgen graute, cmpfahlcn sich die Gaste und ward dcr gesclligen Unter-haltung ein Ziel gesetzt. Jch erwahne dies« Abends unterhaltung, um zu bcwciscn, dah in Sittich und dcr Umgebung die grbhte Harmonic zwischen den Bewohncrn hcrrscht, datz die Sitticher sich nicht dutch fchroffe 86* gcschlosscnhcit gegenseitig das Leben vetbittetn. 8. — (Aus dcm GctichtSsaal.) In dct gestctn zu Ende gesiihtten Schluhvcrhandlung gegcn P o l i c a r wutdc dieser bee Thcilnehmung ant Ver-brcchcn dcr Ereditpapiersalschung rechtlich schuldig gr-sprochen und zu fllnf Jahrcn fchweren KcrkcrS vcr-urthcilt. Beziiglich des Jos. Pirc wurde die Schluh-verhandlung vertagt, weil die Staatsanwaltfchast neucr. lichc Erhcbungcn beantragte und det GcrichtShof diesen Antrag zum Beschluffc erhob. — (Zum Schutze det Hausindustt ic.) Det Handelsministct hat an die Statthalter folgendeS Rundfchteiben etgehen laflen: „Die Pflege und Fot-detung det in mchrercn Thcilcn des Reiches einge-bUrgerten HauSindusttic ist cin Gcgcnstand nieiner bcsondetcn Anfmcrksarnkeit. Einzelnc Zwcige bieset ErwctbSbcschastigungen vermogcn bei bet stetigcn Aus-breitung und Vcrvollkommnung bet mcchanischcn Bc-triebstinrichtungen bic Concurrcnz bet Maschinenarbeit immer schwcrct zu ertragen und bediirsen, da dicscl-ben haufig zum allcinigcn Lebensunterhalte bet Be-wohnct gewisict Gcgcndcn diencn, einer fachlichcn Untcmeisung, um hicdurch eine Vctbcfscrung urtb Concurrcnzsahigkcit bet betrcs^nben Erzeugnisse herbei-zusUhren. Andere Zwcige bet Hausmdusttie haben zwat die Maschinen-Eoncuttenz nicht zu fiitchten, be« nothtgett abet glcichwohl eines fpccicllen llnterrichte?, weil iht Gcdeihcn cinen vercdcllen Gcfchmack und gc-liiutcrten Formcnsinn crhcischt. Bcvor tch in dieser Beziehung wegen Errichtung von Fachschulen und Musterwerkstcitten, Bestellung von Wanderlehrern rc. rc. weitere Einleitungen trcffe, wLtc cS mit ctwllnfcht, cine umfaffende und eingchcnde Datstcllung dcr in Jhtcrn VctwaltungSgcbiete bestehenden Hausindusttien zu erhaltcn. Diese Darstellung hatte sich auch auf jene Zwcige dcr industricllen HauSarbeiten zu erstre-cken, welche durch ihre EMwicklungSfLhigkeit und AuS» dehnuttg gegriinbet crroortcn laffcn, dah ihre Urngc-staltung zur cigcntlichcn HauSindusttic moglich sei. Jch lade Ever Wohlgeboren ein, die die«f!illigen Er« hebungen im Wcgc dcr untcrstchcnden Behbrden, etwa mit Hilfc dcr Gemeindevotstandc, zu veranlasfen. — (Ausschuh -Botberathung be t P teb i l-B o tla g c.) In det am 18. b. stattgehab-tcn Ausschutzsitzung rescrierte Abgeordneter S chaupp ttber die RechtSfrage gegeniiber dem PrioritatSrechte ber Siibbahn unb sptach sich bahin auS, datz die Be-rechtigung einer selbstandigcn, mit ber Eiidbahn pa-rallelcn Flihtung det Ptcdilbahn von GStz nach Tricst als zweifclhaft betrachtct werden music unb jedensallS einer sorgsaltigen Prttfung bedUrfe ; hierauf stclltc er den Antrag, ber AuSschutz wollc mit Riicksichtnahmr anf die eingebrachtc Wahlrcsorm-Borlagc sich bahin autzcrn, batz tibcr diese Vorlage zur TageSorb-nung tibergegangen werden soll unb datz der Regie-rung die Beriicksichtigung jcncS ProjectcS ancmpfohlcn werde, welches keine finanziellen Opfcr des Staates in Anspruch nimmt, d. h. des Lacker Projectcs. Uebet Anfuchcn des Handclsministets, welcher sich votbehielt, dem Ausschussc neue Ausschiiisse zu geben, wurde die Bcschluhfaffung liber diesen Ncsoluiwnsanirag auf die Niichstc Sitzung vcrfchoben. — Als Nachtrag zu dieser Ausschutzsitzung kann cine- tibcr Einladung de; Ob-mannes Abgeocdneten Bidulich stattgrfundene Conferenz betrachtct werden, welche im „Hotel Frankfurt" statt. sand und an welcher, auher Herrn Bidulich, noch Graf Coronini, bee Podestu ber Stadt Triest mit ben bei-ben stiibtischcn Delcgicrtcn Sirovich und Ballon, Herr Escher von bet triester HandelSkammer, die Abgeord« neteit PaScotini, Morpurgo unb Šeme theilnahmen. guxd biefer Versammlung war bie Anstrebung einer VerstSndigung zugunsten bet Predilbahn, welche abet irotz be« von Vibulich gebtauchten SchreckmittelS, bah, wenn man ben Ptebil verwerfe, gat keine Bahn ge-6aut toetben ftinnte, nicht etteicht toutbe, inbem bie Delegietten bee MunizipiumS, welchen sich auch Ab-geotbnetet Morpurgo nSherte, an ihrer Ueberzeugung festhielten, bah nur die Lacketlinie ben Jntereffcn ber Monarchie unb ben bamit ibentischm Aspirationen TriestS entsprechen Ibnne. ES verdient fchlietzlich her-vorgehoben zu werden, dah auher Vibulich und Coro-nini kein Mitglied deS EifenbahnauSschufseS an biefer Conferenz theilnahm. — (Ueber jene EinjShrigfreiwil-ligen) ber letzten Prasenzperiode, welche die Reserve. OffizierSprllfung zwar in theoretischer Beziehung mit gutern Erfolge abgelegt, im praktischen Exercieren jeboch nur .mittelmLtzig" bestanben haben, wurde ber ..Wehrzeitung" zufolge HSHernortS bahin verfitgt, datz felbe roegen Mangels an praktischer AuSbildung nicht zu Lieutenanten in ber Reserve allerhLchstenorts bean-tragt wetben konnen. Das Kriegsministerium hat gleichzeitig angeorbnet, bah die tctreffenben Truppen-commandanten folche Freiwillige nach ihrer Befahigung zu Titularchargen, infofetne sie diese noch nicht be* fleiden, ernennen mogcn. Es bteibt jeboch jebem ber letzteren freigestellt, sich zur nochmaligen praktischen Priifung zu mctben. Urn ihnen abet Gelegenheit zut Etlangung ber erfotbetlichen praktischen BefShiguug zu geben, wurbe gestattet, bah derlei Aspiranten Bet einern selbstgewLhlten TruppenkSrper eine mehrwochentliche UebuugSperiode auf eigene Kosten mitmachen lonncn, wozu von ben betreffenben TruppenkLrpern bie Armatur unb RUstung zu verabfolgcn ist. Nach zufriedeu-stellenber neuetlichen praktischen Erprobung ist auf Be-forderung ber SBetreffenden, zu Lieutenanten in ber Reserve ber wieberholte Antrag zu stellen, unb in Hin-kunst ist, ba beirn Reserveoffizier auf bie praktische Tiichtigkeit ein Hauptgewicht getegt wetben muh, mit jebem ber Reserve-OffizierSPrUfung sich unterziehenben Einjahrigfreiwilligen eine griinbliche Erprobung fowohl in ber Fiihrung einer geschlofsenen Abtheilung, ale ouch in ber Verwendung als Letter einer entsprechen-den Abtheilung im zerstreuten Gefechte und im Sicher-hcitedienjle, some im allgemeinen in ber Befahigung zum praktischen Truppenosfizier votzunehmen unb in ben dieSbezUglichen Rubuten (Geschicklichkeiten im Exercieren und Felbbienst) bas Resultat getrennt aufzn-nchmen unb nur berjenige zum Reserveoffizier ate geeignet zu klassificiereu, bent in biefen Leistungen daS PrSdicat „gut" zuerkannt wurde. — Jnhalt ber „NeuenJllusttierten Z eitung" Nr. 7. Jllustratiouen: Kaiserin Karolina Augusta. — Kaiserin Karolina Augusta auf bent ©terbebette. — Ein Triumvirat ber Weltauestellung. — Betwehtet Eisenbahnzug. — Die Rotunde bet Weltauestellung. — „DomnS"-HauS. — Text: Kai-fetin Karolina Augusta. — Pester Btiese. — Det Lazzatoni in Neapel. Gebicht von L. Foglat. — Det Schleidererhansel. Eine Gestalt au6 bem Volke ber Alpen von P. K. Rosegger. — Dae Triumvirat ber Weltauestellung. — Auf Abwegen. Novelle von B. M. Kapri. (Fortsetznug.) — Schneeverwehungen. — Die Rotunde der W-llausstellung. — Arbeiterpensio-ncn in Wien. — Die AtgrUnbe des HerzenS. AuS fceut Ungarischen des B. Sigm. Sernčnt). (Schlutz.) Kleine Chronik. . Wirthfchaftliches. (E inslu tz der Bodcnwarme auf die Entwicklung von Kulturpfanzen.) AuS enter gibgeren, in ben landwirthschasllichen Ver-snchSstotionen verLsfentlichten Untersuchuug dcS Herrn I. Bialoblocki bringt das »Landwirthschaftliche Cen-iralblatt fiir Deutschland" nachstehenden AuSzug. Der Einflutz der Bodcnwarme rnacht sich in zwei Ri'chtun-gcn getiend: in der Abkurzung oder Verlangerung d:r LegetationSperiode und in dent Luheren Baue bet Pflanzen. Beziiglich biefer beiben Punkte konnte bei ben verschiebenen Versuchen folgenbee bemerkl wer-ben: Det Einfluh auf bie Befchleunigung ber Vegetation finbet hauptsiichlich in ber ersten Periobe stall. Mit bet steigenben Bodcnwarme rcirb bie zu einern gewissen Punkte bie Vegetation' beforbert. Von bem Augenblicke an, wo biefer Punkt flberfchritten ist, hat bie weiter steigenbe Bobentemperatur eine Verlang-samung bee WachSthumeS zur Folge. Der maximal giinstigste Werth ber BodenwSrme ist fiir bie verschiebenen Pflanzensorlen verschieben. Eine constant erhal-tene Bobentemperatur rnacht sich burch einen besonberS kriiftigen Bau ber Versuchepflanzen bemerttich. Als bie autzerste Grenze einer constanten Bobentemperatur, bei welcher noch ein WachSthum ber Wurzel stattfiu-ben kann, ist eine unterhalb, aber sehr nahe an 40 Grab C. liegenbe Temperatur zu betrachten. Die Bo-bentemperatnt von 10 Grab gestattet ber Gerstenpslanze, alle ihre LebcnSsunctionen und EntwicklnngSstadicn normal zu vollziehen. Die erhbhte Bobentemperatur hat feinen bedeutenben Einfluh auf bie Nahrstoffauf-nahme burch bie Wurzel. Mit bent burch bie erhbhte Bobcnwiirme bcfchleunigten WachS!hum ist cin hoher Wasfctgchalt ber Pflanzen verbunden. Lose der wiener Armen-Lotterie Ziehung am 25. Februar d. I., Haupttreffer 1000 Stuck Ducaten, & 30 kr. (bei Abnahme von 5 Sliick t Sttlck gratis) flnb zu beziehen durch (53 - 27) Rudolf Fluck, Wechselstube, Graz, Sackstratze Rr. 4. Wilternng. Laibach, 20. Feb ruar. Gestern 92 cbel, bis gegen Abend anhaltenv, nachts geschlossene Wolkendecke, hcule nach 6 Uhr Rebel bts Mittag, nachmittags Sonnenschein, theilweise Hohenncbel. Temperatur: Morgens 6 Uhr — 5 ti", nachmilags 2 Uhr -- 2 0° C. (1872 + 2*2", 1871 + 5.3 ). Barometer im Fallen, 748.75 Millimeter. Das gestrige Tagesmittel der Temperatur — 4'1°, um 3 7" unter bent Rormale. Angekommene Fremde. Am 19. Februar. Hotel Elefaiit. Oil, Handelsreisender, Linz. — Spcnval, Krainburg. — Lenz, Kfm., Pest. — Schnider-schilsch, Tarvis. — Tavcar, Pfarrer, Walsch. — Rotzen-berg, Kfm., Lckve. — Hirschel und Weffel, HandelSrei-sender, Wien. — Kerschin, Restaurateur, St. Peter. Hotel Stadt Wien. Schwarz und Kimmel, Kflle, Miinchen. — Baron Apfaltrern, Kreutz. — Franki, Kfm., Wien. — Ambrvzii, Privet, Unterkrain. _______ Gedenktafel Lber die am 2 2. F e b r u a r 1873 stattfindenden Li-citationen. 2. Feilb., Zagar'sche Real., Wrost, BG. Laibach. — 3. Feilb., Zdravje'sche Real., St. Georgen, BG. Laibach.— 3. Feilb., Sittar'sche Real, Bcischeid, BG. Laibach. — 3. Feilb , Tomsii'sche Real, ad Auersperg, BG. Laibach. — 1. Feilb., Klemenc'fche Real., Antzergoritz, BG. Laibach. — 1. Feilb., Prebiv'fche Real., Dobrova, BG. Laibach. — J. Feilb, Brodnik'fche Real, ad Krcnz, BG. Laibach. Theater. Hente: Die Erziehung macht den Original-Lustfpiel in 5 Aiifziigen von C. P e tf o n c»: Graf Ravenfeld................................. Eointeffe Ulrike von Thalhoff, beffen Stief- tochter .................................... Baron Lanten................................... von Speckstein................................. Meerbach, Besttzer cine? Bankrnhanses anf dem Gnle des Grafen......................... Rosa, seine Tochter............................ Frau Quiikr, seine Wirthschafterin • • • Dcr Pfarrer.................................... Franz Bose, Jiiger............................. Menscheii A. GLrner. Hr. Wauer. Frl. Brand. Hr. Carode. Hr. Ansim. Hr. Hofbaner. Frl. Koltaun. Fr. Kroscck. Hr. HSller. Hr. RLber. Telegramme. Wien, 19. Februar. Das Herrenhaus wahlte den Budgetausschutz und setzte dann die Straf-prozehdebatte fort. Lichtenfels spricht gegen das 4in § 2 aufgestellte Prinzip reiner Anklage und wunfcht die Staatsanwaltschaft unter die Control- des Richters gestellt; er bringt einen Antrag in biefetn Sinne ein, welcher jedoch nach langerer, mit einer zweistiindigen Rede des JustizministerS abgeschlofse-nen Debatte einstimmig adgelehnt wird. § 2 wird sodann in der Commissionsfassung angenommen. Lichtenfels zieht nunmehr die zu ben spateren Paragraphs geftetlten Abanberungsantrage zuruck. Der Versaffungsausschuh, die Specialdebatte utier § 7 der Wahlresormvorlage fortsetzend, nahm Abfatz A dieses Parapraphen bis zu den Worten „im Konigreiche Bohmen" mit alien gegen 1 Stimme (Coronini) on; ebenso den Antrag Herbst auf Er-hohung der Stadte-Abgeordnetenzahl BohmenS von 31 anf 32 und fchlietzlich ben ganzen Abfatz ruck-sichtlich der ubrigen Abgeordneten Bohmens. Mil Einverstandnis des Ministers des Jnnern wurde die Befchluhfaffnng uber bie Abgeordnetenzahl Dal-matiens vertagt, um noch die dalmatinischen Abgeordneten zu Horen. €). jr. II si main n „zur goldenen Quaste“ Laibach, Hauptplatz, empfiehlt acin stets mit dem Neuesten gut sortiertes Lager von: Seiden- und Woll-Crepin, Gallons, Quasten, Behange, Spangen, Woll-, Seiden- und Pelz-Fransen, schwarz und farbig Reps, Atlas, Noblesse und Taffetas, schwarz und fUrbig Seiden- und Baumwoll-Sammte, Woll- und Seiden-Plusch, schwarz und farbig Noblesse, Faille, Atlas, Moiree-und Sammt-Bander, schwarz, weiss und farbig Baumwoll-, Zwlrn-, Seiden- und Woll-Spltzen, weiss und schwarz, glatt und faijonniert Scideil-Tiill, _*/, und */4 Blondgrund fur Brautschleler, Gaze, Frou-Frou, Hutschleier, Tiill’ anglais, Batlst-Clalr, Moul, Crepe-Llsse, geschlungene und gcstickte Moul-, Batist- und Leinen-Streifen, Mousselin, Organtln, Aermelfutter und Futterleinen, Sarslnet, Percail, Vor-hang- und Schlafrock-Quasten, weisse Vorhang-Halter, Mobel-Chenillen-Fransen und Crepin, Wagenborten, Leinen-und Percall-Bander, Knopfe jeder Art, Selde, Zwlrn, Na-deln etc. etc. BestellungOn nach Auswiirts werden postwendend expe-diert und Gegcnstande, die nicht auf Lager, bereitwilligat besorgt. (12—21) EpilcptiscJic Krampfc (Fall- I. heilt briefllch der Specialarzt fiir Epiiepsie SlltlllJ Mr. O. Billllsell, Berlin, Louisen-strasse 45. Augenblicklich iiber tausend Patienten in Behandlung. (732 - 31) Wieuer Borse Horn 19. Februar. Staatsfonds. 61)ere. Rente, ost.Pap. btv. dto. oft. in Silb. Lose von 1854 . . » Lose von i860, 9®nie Lose von i860, Fiinft. PrLmiensch. V. 1864 . Grundentl.-Obl. ©teictraatl zu 5 pCt. Rarnten. Kraiu. u. Sttjtenloiib 5 „ Ungarn zu. . 5 „ Kroat.u.Slav.5 „ Eiebenbiirg. zu 5 „ Action. Nationatbank . . . . Union - Bank . . . . Utetitanftatt . . ... N. b. EScomPte-Ges. Anglo.-iisterr.Bank . Oeft. B°dencred.-A.. Deft. Hypoth.-Ban!. eteicr. EScompt.-Bk. Franco - Austria . . Saif. Ferd.-Nordb. . Siidbahn^GcieMch. . fiaif. Elifabcto-Bah«. A-rl-i!lldwig'Bahn. . Siebenb. ffiifenba^n . Et-atst-hn Pfandbricfo. Ration. 6.SC. verloSb. 6ft.Sck.=6temt. Mo. iuS6 3. rttdz. . Geld Ware Geld Ware 70.15 70.25 Deft. Hypoth.-Banl. 94.25 94.75 73.60 97.— 73.70 97.75 Prioritats-Obl. . 105.75 124.— 106.— Sitdb.-Ges.zu 500 gr. 108.75 109.25 148 50 14^1— dto. BonS 6 PCt. Nordwb. (loop. CM.) 92.15 93.— Sieb.-B.(20<>fl. Bffl.) 88.25 83.75 91.50 Staatsbahn pr. ©tila Staatsb. pr. St. 1867 109^0 no!— 85.75 82 — 86.— 82.25 Rudolfb. (sooft.b.m.) Franz-Iof. (200 ft.S.) 93.50 94.— 101.60 101.80 83.75 84.— Lose. 79.75 80.50 Credit 100 ft. 8. W. . 187.50 188.— Don.-Dampssch.-Ges. ,u loo fl. CM. . . 98.50 99.50 1001. 1003. Triester 100 ft. CM. 117.50 118.50 248.— 249.— dto. 60 fl. o.W. . 58.— 69.— 338.75 338.- Osener .40.fl.ii.SB. 30.— 31.— 1190 1195 ©aim . 40 „ 40.— 41 — 316.50 317.50 Palffh . „ 40 „ Clary . „ 40 „ ©t.@enoi«„ 40 „ WindifchgrLtz 20 „ Waldstein . 20 „ 27.50 28.50 283.— 285.— 38.- 38.50 29.75 30*75 297.- 133. 133.50 24.— 22.50 25.— 23.- 2275 2285 Keglevich . 10 „ RlidotjSstift. 10 „ 18.— 18.50 190.75 191.25 15.25 15L0 247.50 228.50 218.— 229.- Wochsel (SaKon.) 177.— 178. 329.— 330.— AugSb. I00fl. sLdd.W. 91.80 9210 221.50 222.50 Franks. 100 fl. . h Loudon 10 Pf. Eterl. 92.15 92.25 187.— 188.— 109.50 109.60 174.50 175.- Paris 100 tzraucs . Mftnzcn. 42.85 42.90 92.30 92.50 Kais.Mlinz-Ducaten. 20-tzraursMck . . . 5.17 5.18 87.75 88.— 8.7 » 8.71 102.25 102.75 VereinSlbaler . . . Ik?- - 163.60 88.75 89.50 Silber 10, - 108.50 Telcgraphischer Coursbertchl am 20. Februar. Papier-Renle 70.35. — Silber-Rente 73.70. — 1860« Staats-Auleh?n 105.50. — Banlactien 1001. — Credit 339.— — London 109.50. — Silber 108 30. — K. k. Mltnz-Ducate« —. — 20-Franc-Stlicke 8.70'/,. Oruck von Jgn. v. Kleinmayr & Fed. Bamberg in Laibach. Berleger und fiir die Redaction oerantmortlich: Ottomar Bamberg.