Blätter zur Förderung des es. » Herausgeber: Rudolf E. Pcrrx, It. It. Professor an -er Lehrerbildungsmistalk in Laibach. --x p Die «VNUter z. F. d. Bdk.-Unt.» erscheinen al« Srilngi zur »Lailmchrr Schul- . - <3.,,,$ taru il'JV. ’ )• jeiUmg* monatlich. @ Brjugsgctiiibr 2 K jährlich. @ Einzeliiniiimer 80 >i. ' * «»Ni ' Inhalt! I.) Dev «freie» Stundenplan. -. 2.) Zur 2. Frage. — 3.) Ungeteilte eintlnffige Volksschule oder Halbtagsschule? 4.1 Das Rechnen im Stundenpläne der Schulen mit Ableilnngsnnlerricht (4). — 5.) Jur das Lehrerhei», im Süden. — (t.) Briefkasten. ?•) Von Schule zu Schule. «3» der eiiiklassige» Volksschule muß beim erste» Auswerfen des Netzes gleich der .fang getan werde», oder es wird i» der 5ta»t>e überhaupt nichts gefangen.» Pfeifer. Der „freie" Stundenplan. (Abschließender Bericht zur 1. Frage.) IV. Im Leben der Völker hat das Streben nach Freiheit immer eine große Rolle gespielt was Wunder, wenn es auch ans das Gebiet der Schnle herübergrisf und nun ohne Unterlaß wirkt. Man hat es gar oft zurückdrängen wollen und es eingeengt, damit es verschwinde; indes, es ist dabei nur erstarkt und hat sich mit Wucht durch die Dämme gebrochen: Die «freie Methode« feierte ihre Triumphe. Das umreit herrliche Tage, Tage Heller Freude! Doch sic verflogen nur allznschnell, wie ein Festesrausch, dem der Katzenjammer folgt. Es gab viel Methode, aber wenig Erfolge. Es «gab»! Wenn man in der Tat so sprechen könnte! Leider soll es richtig heißen: Es «gibt»! Wir stecken noch mitten im Katzenjammer und reiben uns die Angen, mit einem schonen Morgen ins Antlitz zu sehen. Schon steigt die Sonne der Erkenntnis hinter den Bergen hervor; gar bald wird sie leuchten und wärmen. Dann heißt es frisch an die Arbeit gehen und dieselbe regelrecht beginnen, wie es sich für einen Mann geziemt, der alles vorher bedenkt, eh' er es vollbringt. Glücklich das Kind, das in die Welt eintritt, da die Freiheit in den Bahnen einer gesunden Ordnung einherschreitet! Es wird vor Enttäuschungen bewahrt und erlebt nur frohe Tage. Ein solches Kind ist unser Abteilnngsnnterricht. Ihn will ans der einen Seite die Regel einschnüren, ans der ändern die zügellose Freiheit verlocken. Beide Geführten sind schlechte Gesellen; sie führen ihn dem sichern Tode entgegen. Da springen dreißig Freunde herbei, zerren das Kind ans den Armen der Verführer und geleiten es einen sichern Pfad: Es muß sich anfangs der Ordnung fügen und soll dann, wenn es stark und verständig geworden ist, der Freiheit folgen, welche die Ordnung ihre Mutter nennt. Stach solchen Betrachtungen erscheint uns der «freie» Stundenplan alsein Geschenk, das zwar begehrenswert erscheint, das uns aber mich zum Schaden gereichen kann. Doch, worin besteht der «freie» Stundenplan? Soll das Schlagwvrt ein durchaus freies Schalten und Walten ohne jedwede feststehende Stnndeneinteiluug bedeuten, so daß cs dem Belieben des Lehrers m,hei,»gestellt werden würde, heute einmal zwei Stunden zu rechnen, ein andermal zwei Stunden zii lesen, kurz: das vorznnehmen, was ihm gerade znsagt, ohne Maß und Ziel? Diese Meinung kann kein vernünftiger Schulmann hegen, weil solcherart die Freiheit mich in der Hand des Meisters zur Folter wird für ihn und die Schüler. Selbst ein Genius wie Sammelt Gaben für das Lehrerheim im Süden und sendet sie an den Amtsbruder „Bersin in Laibach"! Pestalozzi hat daran denke» müssen, als er den Lockungen des Interesses zuviel Gehör schenkte. — Der «freie» Stundenplan zielt demnach nicht ans eine dnrchwegs ungehinderte Beweglichkeit im Unterrichte, sondern verlangt bloß freie Bah» innerhalb eines bestimmten Zeitabschnittes, sagen wir, innerhalb einer Stunde. Der Stundenplan weist beispielsweise für den vormittägigen Unterricht eines Schultages folgende Zusammenstellung auf: * 9-10 10-11 11 — 12 1. Abt. Rechnen Schreibleseu 2. Abt. Sprachlehre Rechnen Zeichnen ’ 3. Abt. Aufsatz Zeichnen Lesen Der Lehrer ist also an eine bestimmte Folge von Gegenständen gebunden, kann aber im Sinne unserer Erörterung 1.) den unmittelbaren Unterricht jener Abteilung zürnenden, die ihn an dem betreffenden Tage nach seinem Dafürhalten vor allem notig hat, — 2.) innerhalb der Stunde das Ausmaß des mittelbaren und unmittelbaren Unterrichtes nach eigenem Gutdünken bestimmen. Der wirkliche Fall wird wieder alles am besten kennzeichnen: 9 bis 10: a) die gestrige Rechenübung der 1. Abt. wurde bereits gestern dnrchgesehen und hiemit abgetan; heute beginnt eine neue Zergliederung oder Übung. — Die Sprach Übung der 2. Abt. wächst aus einer sprachlichen Entwicklung von gestern; es gilt beispielsweise, möglichst viele Zeitwörter der starken Biegung aufzuschreiben. — Der Aufsatz der 9. Abt. wurde schon längst vorbereitet; er soll nun ausgearbeitet werden. — Wer wird diesfalls des unmittelbaren (direkten) Unterrichtes teilhaftig werden? Doch wohl die 1. Abt., die frisch anbeißt. b) Ein andermal trifft es sich, daß am Vortage mit der 1. Abt. eine Übung durch- gerechnet wurde, aber nicht mehr schriftlich ausgeführt werden konnte. Sie neuerdings durchhecheln, wäre Zeitvergeudung, die dem Abteilungsuuterrichte schlecht ansteht; sie beiseite schieben und zu einer ändern übergehen, brächte uns den Vorwurf der Oberflächlichkeit und mangelhaften Auswertung ein. Also muß mit der schriftlichen Ausarbeitung der gestern besprochenen Rechenübung eingesetzt werden. Damit ist aber nicht gesagt, daß nun die volle Stunde schriftlich gerechnet wird; vielleicht schreiben die Kleinen eine halbe Stunde, möglicherweise auch weniger oder gar längere Zeit. Das bestimmt die Freiheit des zweiten Grades, die sich natürlich wieder einerseits nach dem Ausmaße der Übung, anderseits nach jenem des unmittelbaren (direkten) Unterrichtes richtet. — Für die 2. Abt. verwenden wir das vorhin erwähnte Beispiel: Das Wesen der starkbiegenden Zeitwörter soll heute erklärt werden; daran schließt sich eine entsprechende Übung. Die 2. Abt. hat demnach heute vorerst unmittelbaren (direkten) Unterricht. — Für die 3. Abt. gilt das unter a) in Betrachtung gezogene Verhältnis. c) Ein drittesmal erheischen die Umstände die mündliche Vorbereitung eines Aufsatzes in der 3. Abt. oder die Besprechung einer durch den Lehrer ausgebesserten (kor rigierten) Arbeit. In diesem Falle greift die 3. Abt. zuerst nach dem unmittelbaren * Da wir auf diese Zusammenstellung noch öfter zurücktommen werden, so möge das vorliegende Blatt wohl verwahrt werden. (direkten) Unterrichte. Die anderen Abteilungen schreiben indessen nach eigenem Bedarf, bezw. nach dem Bedarfs der 3. Abt. Wie die Stillbeschäftignng eingerichtet werden muß, damit der Unterricht bei freier Führung nicht ins Regellose ausartet, wird im besonderen erklärt werden, sobald wir das diesbezügliche Gebiet betreten. Seitenblicke würden uns jetzt verwirren und das Bild, welches wir herausheben wollen, nicht in klaren Umrissen erscheinen lassen. 10 bis 11: Für diese» Zeitraum ist die Richtschnur bereits gegeben. Hat, wie dies unter a) dargestellt ist, die 1. Abt. mit dem unmiltelbaren Unterrichte begonnen und dann eine schriftliche Übung darangeschlossen, so kann sie jetzt wieder den Bortritt haben, wenn man befürchtet, daß die halbstündige Stillbeschäftignng die Schüler ermüdet hat, oder sic kann nach Durchsicht der nllSgeführte» Rechenbeispiele und, aufgefrischt durch eine kleine Turnübung, sogleich zii einer Abschreibübung geleitet werden, so daß die 3. Abt. das Wort des Lehrers vernimmt. Während vorerst die Zeichenhefte und -stifte zurechtgerichtet werden, segeln die 1. und 2. Abt. in die Stillbeschäftignng und gönnen der stolzen Genossin ein Viertelstündchen zur Vorbesprechung und zur Auffrischung und Klarstellung des berührten Vvrstellungsinhaltes. Nimmt das Bild allmählich Formen an, ist alles im Geleise, dann springt der Lehrer zu den Schreibern hinüber und führt jene Abteilung an der Leine, die seiner bedarf und ihm gern folgt. 11 bis 12: Die Kleinen sind heimgegangen oder sie spielen draußen im Hofe — oder sie kauern in den Bänken und spitzen die Ohren, wenn oben bei den «Großen» zur Einleitung für ein Lesestück eine schnurrige Geschichte erzählt wird. Die in der 2. Abt. sind nicht minder neugierig; wir müssen ihr Interesse befriedigen, sonst stockt der Stift. Die «Großen > sind endlich allein bei der Arbeit, rücken schwerverständliche Ausdrücke und Wendungen in das rechte Licht oder steigen in die Tiefen des Geistes und Gemütes. So geht's im bunten Wechsel dahin, jahraus, jahrein. Überall ist Freude, überall Gewinn, weit» der Lehrer bei der Arbeit froh ist und klar sieht, dann ist die Freiheit eine Sonne, die manches Korn zum Keimen bringt. (Fortsetzung folgt.) Zur 2. Frage. a) In der ungeteilten einklassigen Volksschule ist für die 1. Abteilung das 1. Schuljahr, für die 2. Abteilung sind das 2., 3. und 4. Schuljahr und für die 3. Abteilung das 5., 6., 7. und 8. Schuljahr vorgeschrieben. Aus mancherlei Gründen'1' konnte die Einteilung so getroffen werden, daß die 1. Abteilung das 1. und 2. Schuljahr erhält. Der durchzuarbeitende Fibelstoff ist umfangreich, die Zeit zur Durcharbeitung aber kurz, die verschiedenen Operationen im Rechnen machen den Kleinen große Schwierigkeiten, so daß am Ende des Schuljahres nur sehr wenig Schüler zum Aufsteigen in die 2. Abteilung fähig sind. Überdies stehen die Kinder der kleineren Landschulen den Kindern der Städte und größeren Dörfer in geistiger Beziehung im allgemeinen nach, und es ist daher von großem Vorteil, wenn ersterc das 1. Schuljahr wiederholen. Dann brauchen die Kinder auch nicht drei, sondern nur zwei Jahre in der 2. Abteilung zu sitzen. Das öftere Wiederholen einer Abteilung stumpft besonders die geweckteren Schüler ab, macht sie gleichgültig und träge. Die 2. Abteilung würde dann das 3. und 4. Schuljahr umfassen, ln dieser Abteilung könnten beim Rechenunterrichte zwei Gruppen gemacht werden: * Vgl. beit zweite» Absatz! Die Schriftl. die erste rechnet bis 100, die zweite bis 1000. Für die 2. Klasse bliebe das 5., 6., 7. und 8. Schuljahr. Diese Abteilung könnte im Rechenunterrichte auch in zwei Gruppen geteilt werden, und zwar so, daß wenigstens bei der stillen Beschäftigung die Schüler des 7. und 8. Schuljahres andere, schwerere Aufgaben erhalten. h) In der zweiklassigen Volksschule ist in der 1. Klasse für die 1. Abteilung das 1. Schuljahr, für die 2. Abteilung sind das 2. und 3. Schuljahr vorgeschrieben. Nun sind aber,'besonders in Landschulen, die neu eintretenden Kinder im Reden sehr unbeholfen und von langsamer Denkungsart. Am Ende des Schuljahres müssen die meisten derselben entweder als schlechte Rechner oder Leser zum Aufsteigen in die 2. Abteilung für nicht geeignet erklärt werden. Wäre es da nicht besser, der 1. Abteilung zwei Schuljahre einzuräumen?* Der Grund zum weiteren Lernen wird in der 1: Abteilung gelegt — und das ist die Hauptsache. Kann ein Kind im Zahlenraume von I bis 10 gut rechnen, dann lernt es auch den Raum von 10 bis 100 leicht erfassen. Übrigens sind die meisten Kinder in jetziger Zeit der schlechten sozialen Verhältnisse wegen körperlich schwach entwickelt und cs käme eine minder geistige Anstrengung im 2. Schuljahre dem Gedeihen ihres Körpers und Geistes sehr zustatten. Talentierte Kinder kann der Lehrer ja ausnahmsweise nach dem 1. Schuljahre in die 2. Abteilung aufsteigen lassen. Ich habe als «Einklassiger» solche Kinder auch dann, wenn sie eine Mittelschule besuchen wollten, nur zwei Jahre in der 2. Abteilung sitzen lassen, worauf sie weiterhin ganz gute Fortschritte aufwiesen. Auch für die 2. Abteilung wären zwei Altersstufen angezeigt, denn die Anfänge in der Sprachlehre und im Rechtschreiben sind sehr wichtig. Desgleichen gehört für das Einmaleins und die verschiedenen Schlüsse tüchtige Übung. Der Lehrstoff für diese Abteilung kann aber auch in einem Jahre ganz gut bewältigt werden. In der 2. Klasse sind auf die 1. Abteilung das 4. und 5., auf die 2. Abteilung das 6., 7. und 8. Schuljahr verteilt. Diese Einrichtung ist gut; nur wäre beim Rechenunterrichte die 2. Abteilung in zwei Gruppen zu teilen. Der Lehrstoff für diesen Gegenstand ist für diese Abteilung sehr groß und jeder sieht leicht ein, daß in der 2. Abteilung die Schüler des 6. Schuljahres nicht gleichen Schritt mit denen des 7. und 8. Schuljahres halten können, denn letztere sind ihnen geistig überlegen. Besonders beim Rechnen muß man den Schülern Zeit zum Denken lassen. Ilastet aber der Lehrer und peitscht er den vorgeschriebenen Unterrichtsstoff durch, so werden die Schüler des 6. Schuljahres nicht viel erlernen; geht er aber beim Unterrichte, wie es eben sein soll, gründlich vor, so erreicht er das Lehrziel nicht und wichtige Aufgaben bleiben für das 7. und 8. Schuljahr ungelöst beiseite liegen. Deshalb ist es gut, wenn beim Rechenunterrichte in der 2. Klasse die 2. Abteilung in zwei Gruppen geteilt wird: die erste Gruppe für das 6., die zweite Gruppe für das 7. und 8. Schuljahr. Etwas mehr Anstrengung bringt dies dem Lobrer freilich, weil er sodann mit drei Abteilungen arbeiten muß. Der Erfolg wiegt jedoch die Mühe auf. Die Antwort auf obige Frage dürfte sehr individuell ausfallen. Es sind hauptsächlich pädagogische und ökonomische Gründe, die hiebei in Betracht kommen. 1.) Welche Einrichtung ist die natürlichste? Natürlich oder naturgemäß nennt man das, was der Natur einer Sache, ihrer Einrichtung entspricht. Naturgemäß ist z. II das Familienleben, wenn alle Glieder einer Familie beisammen wohnen, an einem * Eine Bewegung im Sinne dieser Ansicht macht sich in neuester Zeit übrigens sogar mit Bezug auf die vollständige Schule gellend. Die Schrisil ** Durch die Veröffentlichung des nachfolgenden Urteile» ist der Einlauf für die 3. Frage keineswegs abgeschlossen. Der Vorbote soll anregen und die Meinungen schärfen; es sticht darum die Tür zur 3. und jene zur 2. Frage noch immer offen. Hoffentlich kommt noch viel hereingeflogen. Rudolf Pensler, Oberlehrer in Virken. Ungeteilte einklassige Volksschule oder Halbtags Von Ilans Pietschnig, Schulleiter in Kamp, Lavanttal in Kärnten. rische essen, sich unter eine Autorität beugen und nach einer Sitte richten; hier empfangen alle gleichmäßig, bezw. nach Bedürfnis Liebe, Sorge, Belehrung usw. der Eltern. Betrachtet man das ideale Familienleben als Vorbild und Norm des Sehnlichem-, so könnte man wohl die cinklassige Schule, in der acht Jahrgänge von Schülern vereinigt sind, als eine naturgemäße Einrichtung preisen.* Es fragt sich nur, ob die Zwecke der Schule mit denen der Familie vollständig zusammenfallen. Da zeigt es sich auf den ersten Blick, daß die Schule teils enger begrenzte — man denke nur an die physische I’tlege! —, teils weitergehendere Zwecke — man erinnere sich ihrer Aufgaben intellektueller Hinsicht! — hat als die Familie. Daraus dürfte sich dann ohne weiteres ergeben, daß eine Einrichtung, die den Zwecken der Familienerziehung gemäß 'st, deswegen noch nicht derjenigen in der Schultätigkeit entsprechend sein muß. In der einklassigen Schule sitzen die Schüler vom (>. bis zum 14. Lebensjahre an Schultagen 5 bis 6 Stunden lang beisammen; aber nur eine Abteilung kann abwechselnd direkten Unterricht erhalten; die übrigen 3 bis 4** Abteilungen sind während des größten Teiles der Unterrichtszeit zu stillen Arbeiten oder wohl gar zum Stillsitzen u"d Zuhören verurteilt. Ist das naturgemäß? «Ja.,» sagt man, - so in der ungeteilten einklassigen Volksschule; aber auch in der Halbtagsschule hat der Lehrer mehrere Abteilungen zu beschäftigen.» Gewiß! Allein es sind immer nur halb soviel Abteilungen wie in der ungeteilten einklassigen Schule, und dadurch kommt diese Einrichtung der meines Erachtens einzig natürlichen Gestaltung, der mehrklassigen Schule, näher, in welcher - jeder Lehrer seine Abteilung, seinen Jahrgang unterrichten und für mündliche und schriftliche Beschäftigung genügend Sorge tragen kann. Offenbar hat die cinklassige und auch die Halbtagsschule Vorzüge, die der mehrklassigen abgehen. So ist es beispielsweise ein großer Schade, daß in den mehrklassigen Schulen die Lehrer ihre Schüler meist nur ein Jahr behalten; kaum haben sie dieselben einigermaßen kennen gelernt, so übernimmt ein anderer Lehrer die Klasse, um von neuem zu tasten. Von einer Berücksichtigung der Individualität kann solcherart nicht die Rede sein. Jede Versetzung ist dann aber für den Schüler ein Riß im Sehnlichen. Wie glücklich ist dagegen die cinklassige Schule! Sie behält und begleitet den Schüler vom ersten Schultage bis zum letzten; ein acht Jahre lang gewobenes und darum festes Band kann zwischen Lehrer und Schüler geknüpft werden, das Band des Vertrauens, der Liebe, der Hochachtung, — und dieses Verhältnis ist die günstigste Vorbedingung für die Entfaltung der kindlichen Anlagen, für willigen Gehorsam, für die Charakterentwicklung usw. Hier liegt die hellste Lichtseite der ungeteilten einklassigen Schule. Hat diese auch der Halbtagsschule gegenüber diesen Vorzug für sieh? Nein! Denn auch in letzterer ist die Schulleitung einheitlich, auch in ihr führt e'h und derselbe Lehrer die Schüler durch die ganze Schulzeit. 2.) In welcher Schulart ergeben sich die erwarteten Erfolge am leichtesten und sichersten? Ein alter pädagogischer Erfahrungssatz lautet: «Je ausgewählter, d. h. je, gleichmäßiger die Schüler, desto leichter das Lernen, desto leichter die Lehre!» Gibt es Wohl eine Schulart, welche von dieser Vorbedingung weiter entfernt wäre, als die ungeteilte emklassige Schule es ist? Kann man sich eine Klasse mit bunterem Durcheinander der Köpfe denken, als diese? Ist die Halbtagsschule ihr gegenüber nicht ein wahres Eldorado? Man sagt zwar, es hänge von der Gewandtheit und Geschicklichkeit, von der pädagogischen Durchbildung eines Lehrers ab, ob es in einer einklassigen Schule geht * Die cinklassige Volksschule — eine Familie: ein Hübscher Gedanke! Die Lchristl. ** 4 Abteilungen werde» allerdings nur ausnahmsweise, etwa heim Rechnen abgegrenzt werden. Die Schriftl. oder nicht. Gewiß, es geht ja, — aber wie! Am schlimmsten sind mit den ewigen schriftlichen Übungen die Kleinen daran; aus Mangel an geistiger Anregung werden sie schließlich gleichgültig und stumpf. Zweifellos ist es unter diesen Umständen geratener, die Schulzeit zu verkürzen, anstatt sie zu vergeuden; es ist also besser, die Halbtagsschule einzurichten.* (Fortsetzung folgt.) Das Rechner: int Stundenpläne der Schulen mit Mteilnngsunterricht. IV. 3. und 4. Schuljahr! Das reine Rechnen des 2. Schuljahres wirkt wie wir letzthin erwogen haben ans die Stillbeschäftigung des 3. Schuljahres überaus nachteilig; die laut ge sprochenen Zahle» reißen den kleinen Rechner fortwährend ans der Bahn, so daß sein Geist ermattet oder das Fehlerinache» ihm zur Gewohnheit wird. Ist der Einfluß des 4. Schuljahres weniger störend? Keinesfalls! Dort kreuzten die Zahlen, hier durchfurchen die mündlich tviedergegebenen Schlüsse, die Operativnssätzchen und die Zahlen das Gedaukengelvebe. Der Schüler in der Unterabteilung (3. Schuljahr) nagt ein einer Division mit ganzen Zahlen, jener in der Oberabteilnng steht an der Tafel und rechnet eine Division mit Dezimalzahlen laut vor: Das rüttelt an den Geistesfäden der Stillrechner ohne Unterlaß, wie es nicht minder im umgekehrte» Falle das Denken der Großen zersplittert. — Bei diesen kommt zudem noch ein anderes Bedenken hinzu: Bei de» Schlüssen, welche die Sachverhältnisse der Rechenaufgaben betreffen, müssen oft Zahlen im Kopfe behalten werden, damit sie mit anderen, die durch Seitenbetrad)tnngen abfallen, in Beziehung treten. Will sie der Schüler nicht vom Winde hiuwegfegen lassen, der von der Unterabteilung herauf bläst, so muß er sie feftuageln, d. H. auschreibeu. Wie schwerfällig sind aber dann die Bewegungen des Geistes! Und ist das Gerüste endlich aufgebnut und geht es ans Mauern, so muß der Mann in der einen Hand die Kelle, in der ändern das Schwert halten, um den Feind abzuwehren, der den Ban vernichten will. Wie diese Arbeit fortschreitet, kann jeder leicht ermesse». Wodurd) wäre dein abzuhelfeu? Ganz einfach durch die Verschiebung von Stunden: Wenn in der einen Abteilung ein Sprachgesetz entwickelt wird, während in der ander» Zahlengebände aufgeführt werde», so kann jeder Teil ruhig arbeiten, ohne Störung, ohne Geisteszwang. - Aber da müßte ja das Rechnen bei einer Abteilung in die zweite Stunde oder gar in die erste Rachmittagsstnnde geschoben werden!« —hörte ich jüngst einen wettern. Und Rechnen ist doch Denken; das kann nur in der Morgenstunde gedeihen, ihm gebührt der erste Platz »sw.» — Wie kurzsichtig! Erst kürzlich sagte Dr. Latz, einer unserer Besten, in Nürnberg, daß die erste Nachmittagsstnnde gar wertvoll ist; ich setze noch hinzu: Nicht das Rechnen allein hat ein Patent auf Denken genommen; aller Unterricht ist — Denknn terri ch t. Wer es anders meint, versteht eben den Geist der Zeit nicht und der packe zusammen und werde Schulmeister bei den Hottentotten! — £iir das Krhrcrhei», im Süden. (-1. Ausweis, abgeschlossen am 7. Juni 1904.) a) Gründungsliriträgr: Hochw. A. Gabler; Hochw. M. Deuietz; Hochw. M. Thaler; Hochw. Albin Lauer; Lehrer Josef Egger; Lehrer Joh. Hellweger; Lehrerin Bertha Spörr; Lehrerin Iba Frinnenzi; Lehrerin Ant. Peez; Lehrer Ludwig Friede! (sämtliche in St. Felix, Südtirol). Schulleiter Michael Mulser und Lehrerin Anna Tinkel in Kals bei Lienz; Lehrerin A Dostal und zwei Lehrerfreunde in Maria Neust ist bei Pettan; Baron Wvlkensperg; Gerichtsadjnnkt Dr. Kotevar Edler v. Kondenheini; Finanzsekretär Dr. Rnd. Roschnik; Rechtsanwalt Dr. Edwin Ambrositsch (in Laibach); k k. Lehrer Alois Petsche, Pvla; Lehrkörper der deutschen Volksschule via Fontana, Triest 11 K; Frau Hanptmann Anna Staut, Lehrer Franz Högler, Stalzern: Lehrer C. Lilek, Monsberg bei Pettan; Schulleiter Georg Erker, Unterlag bei Gottschee; Frau Miuii Schlenz, BürgerschullehrerSgattin, Triest; Lehrer Wilhelm Tschinkel, Morobitz; k. k Fachlehrer Matthias Petsche, Gottschee. (38 K.) * Der Verfasser denkt dabei — wohlgeinerkt — an etwa 80 Schüler! Die Schrift!. b) Sgcnden: Jyrait Hauptmann üctmic Ubu 200 K; Schulleiter Michael Mulser 1 K; Rechtsanwalt Dr. Edlvin Ambrositsch 1 K; f. t Fachlehrer Matthias Petschc, Gottschee. 1 K. Zusammen 203 K. Summe des heutigen Ausweises a) 38 K, b) 203 1<; mit dem in Nr. 5 ausgcwieseueu Betrage zusammen ->74 K. Allen besten Dank! Der Verwalter: Franz Bcrsin, Lehrer in Laibach. 1.) »Ein Tag, ein Jahr im Leben des Kaisers.» Ein Büchlein für die Kleinen. Preis 20 li. Probestücke versendet »Lehrer Bersin in Laibach». Das Reinerträgnis ist dem »Lehrerheim» gewidmet. Kollegen, veranlaßt den Ankauf durch die Behörden behufs Verteilung am Schulschlnsse oder am 18. August! 2.) Lehre spare»! Ein zeitgemäßes Nnterrichtsbeispicl, ansgearbeitet von E. Peerz. Preis 20 li. (Bezug wie oben.) Bereits in 1000 Stücken verbreitet. Dem »Lehrerheim» gewidmet. 3.) Amtsbruder R. Pendler in Pirkcn hat ein Musikstück zur Verfügung gestellt Näheres darüber nächstens! Wer stellt noch die Feder in den Dienst der guten Sache? Briefkasten. Das hohe k. k. Ministerium für Kultus und Unterricht hat niir »zum Besuche von in- und ausländischen Landschulen» ein Stipendium verliehen und ich komme, ehe ich mein Räuzel schnüre, mit zwei Fragen: l.) Wer will mich «gern» ein Stündleiu in seiner Klasse hospitieren lassen? — 2.) Wann soll ich kommen, d. H. bis zu welchem Tage währt der Unterricht? — Wenn wir so Aug' in Aug' mancherlei erörtern, wird alles klar und die «Blätter» bekommen kräftige Kost auf lange hinaus. Besonders angenehm wäre mir die Teilnahme an Bezirkslehrerkonferenzen und Lehrervereinsversammlungen, weil ich da auf einmal viel einheimsen und dann in Raten nach allen Seiten spenden könnte. In dieser Beziehung wende ich mich an die Herren Bezirksschulinspektoren und Bereinsobmänner. Mögen alle, die eine sachliche Aussprache wünschen, mich rechtzeitig benachrichtigen, weil ich meinen Reiseplan demnächst entwerfen will! Hcrzl. Gruß im voraus! — Weiters habe ich mitzuteilen, daß ich gelegentlich des Lehrertages in Marburg über die Gründung eines Lehrerheims im Süden sprechen werde. Wer bis dahin geeignete Vorschläge zur Verwirklichung aus-gesonnen hat, wolle sie mir bckanntgeben, damit wir die Frage bis auf den Grund erschöpfen und rasch zur vollen Tat Überleiten. — Nach Gmünd, Oberhollabrunn und Pögftall: Die Bestellung der -Blätter durch den Bezirksschulrat weist wieder einen neuen Weg zur Verbreitung. Der löbl. Bezirksschulrat P ö g st a 11 läßt Monatlich 4 Stück an die Schulen versenden und durch das k. k. Steucramt bezahlen. Warum sollte der Vorgang anderwärts nicht möglich sein? — «Roseustock»: Bei 2 K Jahrespreis noch Rabatt, — mein Lieber, das Ansinnen ist matt! — Die 2. nud 3. Frage werden nicht allein zur »Beurteilung», sondern zur «Auseinandersetzung» vorgclegt. Ein ruhig geführter Federkrieg wäre darum das beste Läuteruugsmittel. Wer Mut und Kraft Hot, wage sich in den Kampf! Tie Bahn bleibt frei! — «Althart»: Zu, a) Was nützt eine Lungenheilstätte im Norden? Geben Sie doch Ihren Kollegen den prächtigen Artikel Bruches »Ein Lehrerheim an der Adria» zu lesen! — Zn b) Dieses Jahr für beide Blätter 4 K. Soll ich die Zusendung der «Bl. z. F.d. Abt.-Nut.» im besonder» cinstcllen lassen? - - «Reklamationen» der »Blätter» unterliegen keiner Postgebühr. — P. in Dignano: Auf Ihren Vorschlag bezüglich des «Lehrerheims» werde ich in Marburg nicht vergessen Übrigens Hut ab, daß Sie als «Nichtlehrer- sich der Sache so warm annehmen! — O. in L. (Bukowina): Also auch iu den Buchenwäldern hat man meine «Blätter» aufgefangen! Das freut mich. Die Anempfehlung in den «Bezirkslehrerkonferenzen» lvird jedenfalls wirken. Die Verleger schiele» nach den «Blättern». Wenn ich nachgebe, so muß der Lehrer die Herstellung dem Verleger bezahlen Die Rechnung ist einfach: Sie würde mehr als 2 K ergeben. Dann» lasse ich die «Blätter» vorläufig nicht ans den Händen. — P. in Th.: Jedenfalls komme ich in Ihr Wolkenheim; doch wann, das weiß ich noch nicht Oberlehrer Kratznig in Pontafel: Halten Sic den Grenzstein fest und vergessen Sie auch in der neuen Stellung nicht der »Blätter»! Glückauf zur verdienten Beförderung! H. in Königstcttcn: Ihrem Wunsche wurde entsprochen. Probennmmer» stehen jederzeit zur Verfügung. Nach Walbecke: Sehr hübsch! Doch diesmal blieb kein Plätzchen mehr übrig. Ihre Vernfsfrcnde sagt mir, daß es doch »och -Lehrer» gibt und nicht bloß Stundenhalter. P. in Kamp: Ich ivar anfangs auch so zaghaft wie Sie. Dann aber schoß ick} keck los und alsbald kamen viele, die da sagten: «Endlich hat es einer gewagt!» Jede Überzeugung, die Gründe nnfbringt, ist zu achten. An Ihrer Schultüte werde ich selbstverständlich nicht vorübergehcn. — R. in S.: Ich will in den Ferien sichten und Ihnen dann das Beste angeben. Sp. iu Obcrperfnß: Ich kann nur immer folgendes wiederholen: Wenn alle rührig für die Verbreitung wirke», so kann 1903 den zweimaligen Wechsel im Monate bringen. Die Tiroler Lehrer sind fleißige Arbeiter: das weiß ich schon lange. Ans Wiedersehen! — Eh. im Gailtal: Könnten Sie die Versammlung ans Juli verschieben? Ich würde diesfalls teilnehmen. Von Schule zu Schule. V. Wie oft Hab' ich min dem dampfenden Ungetüme, das durch Wald und Fluren dahinrast, meine sterbliche Hülle anvertrant, es mit Granen angesehen, wenn es mit seinen Glntangen ans dem Nebel tauchte, es mit Jauchzen begrüßt, wenn ich ans dem einsame» Tale wieder hervor kroch — in die Welt mit ihrem geschäftigen Treiben! Ich Hab' es bewundert das Eisenros; mit dem hocherhobenen Haupte als Knabe, Hab' es bewundert als Jüngling, da ich den Ban seines Körpers verstehen lernte, und bewundere es als Mann mit dem Gedanken an seine Bedeutung für die Menschheit und ihre Kultur. So stand ich denn auch jetzt, als ich wieder festen Boden unter den Füßen fühlte, vor dem Räderwerk und harrte des Augenblickes, da der Koloß zum Leben erwacht und langsam seine Glieder zu strecken beginnt. Noch stand er still, gedemiitigt, in Fesseln geschlagen, »nd nur das zornige Schnauben verriet, daß er noch lebte. Jetzt schrie er mit seiner heiser» Stimme auf, daß es von den roten Wänden widerhallte, und reckte sich, als wollte er all die Spangen brechen, die seinen Leib umklammerten. Wie tobte das Ungetüm, wie schnob und pfauchte es! Und doch was half's? Oben stand im blauen Rock ein hagerer Mann; der zog a» einer Stange, und fort ging's im Sans das Ungetüm als Sklave des Menschen! Ich sah ihm lange nach, bis es in der Ferne verschwand. — — «Ans Wiedersehen in Sexten!» rief eine Helle Stimme ans dem Fenster, als Wagen um Wage» an meinem Auge vorüberglitt. Das Mädchen hat vergeblich ans den «Gestrengen -, den es um Rat fragte, in Sexten gewartet.... Gonvernantenlos ein traurig' Los! Als wir idas Männlein «mit dem rötlich strahlenden Gipfel« »nd ich) mit unfern Gesprächen über Schule »nd Prüfungen so ziemlich zu Ende gekommen waren, hupfte ein munterer Junge durch den Gang; hinter ihm wand sich ein Blondköpfchen durch die Reihen, den «schlimmen Hans« aufzuhalten. Uns gefiel der Junge und wir hatten ihn bald in der Mitte. Während wir ihn hoben, damit er den schäumenden Bach sehe, und ihn dann um die Ecke zum ändern Fenster führten, damit sein Blick das Tal zur Linken umfasse, trippelte das ■ Fräulein* hinter ihm daher »nd wollte uns den «lieben- Range» entführen. «Aber Hans, belästige doch nicht die Herren!- Ich wendete mich um und sah in ein frisches Mädchengesicht. Eine Träne glänzte in den Augen wie ein 'Tantröpflein auf Vergißmeinnicht. «Wer wird denn so böse sei»-, stammelte ich vor mich hin, «der Kleine bringt »ns ja willkommene Unterhaltung!» ■ Ach, wie kan» der ungezogene Bnb jemandem Unterhaltung bringen!» «Warum nicht! Er ist ein Bnb und Bnben sind lebhaft. - Glücklich die Kinder, denen es in allen Gliedern zuckt; ist's doch zumeist ein lebendiger Geist, der an den Muskeln zerrt! Der Tränciignell war jedoch nicht mehr auf,zuhatten: Wie ein Bächlein stürzte er über die blühenden Wangen und wie ein Bächlein rauschte es zwischen den roten Lippen hervor — Klage, bittere Klage! Das Mädchen war Lehrerin. Hinaus ins einsame Dörflei» wollte cs nicht; in der Stadt gab's keine freie Stelle; daheim konnte es nicht mehr bleiben, denn sechs Geschwister saßen 11111 den Tisch. So zog es mit einer wohlhabenden Familie in die Welt, in die Großstadt, in die Bäder, in die Sommerfrischen. Und neben ihm, vor ihm, hinter ihm tanzte der Quälgeist — der «schlimme Hans». Mich dauerte die arme Kollegin und tröstend griff ich die Saiten der tief-gestimmten Leier: «Lassen Sie den Dienst, der Ihnen nicht Freude bringen kann, ziehen Sie lieber hinaus in die Dorfschule, wo Sie 50 oder 60 treue Augen anblicke», wo eine strenge Ordnung waltet, wo Sie Schutz finden und Recht! Hier sind Sic der Willkür preisgegeben, der Laune einer unverständigen Mutter, der Gnade eines lebhaften Jungen, welcher Sie zur Sklavin gemacht hat. Der Privatdienst ist ein Martyrium. Wen die Götter hassen, den machen sie zum Lehrer; wen sie z» Tode peinigen wollen, — zum Privatlehrer.- Herausgeber und ueraiitluortlirticr Schriftleiter: fllutolf E. Peer-. Drull uou 3tl u. Kleiumayr & Fed. Bamberg in Laibach.