p?Wt» dtn Ass»o—l (VMlAi IM»«»« »1.4» ss«I»»«>I>»lI »> »»0M«ckv. «IN— «I.IV. 1» >Io»«t»s. 6«, IS. Ap»N 1SZZ » X > ». ^GMIOMAM i« : .^Ukeie«»« ««<. « tVssWHitunG». »: /^btiotOU^ mon»U. 2S Oin. iu»w!l«n 24 vi^. 6ufe^ f'ost tt vt«, kve 6»« Ki»»i»n6 m»n»V. SS vi«. t^inz«lnumm»s 1 bi» L k)«U KilNWikkipw W«f^ Olekt „turmOf^ Mriborer zeiwiu Montags Ausgabe Noch immer kein Ende Kreuger der Falschmeldungen überwiesen — Fälschungen der italienischen Papiere — Schwindelgründnngen »»M j II Die Hochwafferkatastrophe t«h«ta«se«he »«» H«?tae »es ft»chttM»ftea ^oben» ««ter vassir. — Aietertz»ft»G Her« Seien der DSmme nitlO«ß der GO»e, D«»«> ««» Ttzet^ B o o g r a d, 17. April, ^ie Hiobsposten, die aus den (Äegenden iltlang der Aasserläuse stündlich in der itienz eintreffen, bringen furchtbare Einzel-eiten über die Katastrophe, die die furcht^ irsten Landstriche Jugoslawiens durch das l^ichivasser betrofftn hat. Das Wasser, das l^'Uenweisc bereits eine Höhe bis zu zehn .'l'etern über deni Pegel erreicht hat, steigt loch immer und wächst täglich um 50 biS UV Zontinieter an. ist damit zu rechnen, daß Setiflcn der ^lüßc, da«^ durck) die Schnee chmelzc in den Gebirgen herbeigeführt wor-c»« ist, noch einige Tage dauern wird. ! Militär und Zivilbevölkerung arbeiten tag und Äiacht fieberhaft an der Berstär« ung der Diimme, die an vielen stellen be» eits nachgegeben I)aben oder überflutet ild. Die Save hat zwisäieu Brod und Älbae il.' ganze Cbcne uberschwenimt. Hier sind ausende von Hektar BodenS meterhoch uu» i! Wasser. Die Bevölkerung wurde rechtzeitig qen'arnt und konnte qerettet werden; agcc,t!lt ist viel Biel) in den Fluten umge-innnlcll. In Lremska Mtrovica hat SanlS--as, nachts das Wasser die Dümnie teils luchbrocheu, teils ergießt es sich über dielt,cn hinweg und verwandelte die ganze ^t^gend, soweit das Auge reicht, in eiilen ein ugeu, riesigen See, aus den» nur hie und da ^äuser oder Baumkronetl emporragen. Aliu^erst tritisch »st die Lage bei Beograd. niedrig tielegenen Teili? der stidt sind .gänzlich unter Wasser, das sogar schoil den '^^ci^nhvf erreicht hat und das MoNtipolma« «^aziik. in denl sich nwhrere hundert Wai^gons -alz befinden, ^^ofähvdet. Entlang der Donau und Tlieijj sind meh-icre hundert Kilonnitcr Dämme in l^fahr, durchbrochen oder zunlinidest überfluK't zu i^'crden. Tie Verstärkung der Dämm< Hilst uenig, da dem furchtbaren Druck der Was-lerlnassen nichts standhalten kann. Der Was erstand der Flüsse «reichte eine >>i>hc, die licht nur jene des Jahres 1SZ6, sondern so-'iar das .Hochwasser vor 4tz fahren erlieV-^lich übersteigt. Der Schaden geht schon jetzt DM die Millionen. »W««»»»WW»«OGOGWWWO»OOOGOOOO An die V.T. Adonneatm! Vir ersuchen unsere V. L. «bomenten. die Vezugegebühr, soweit?e nöch nicht be« i^lichei, sew sollte, sobald al« mvglich anzu» weisen, um in der .Zustellung des Vlott«? keine Unterbrechung eintreten zu lasten Ve' dieser Gelegenheit machen lotr twch daraus aufmerksam, das^ akken Eäumigen. welche die AezugSflestlihr kitr die beiden letzten Mona» t» noch nicht entrichtet haben, da» Blatt eingestellt werden mu^ Die Verwaktmift d ..MarIßOrer AektunA^ »»«»»WW>»D»^>UG»,WGGGGGWGWGG Die Nachrichten der Presse, wonach ^»ar ttrenger eine AnzaÄ itaiieui-nischer VertPapiere gefälscht haben sol. «a<^s in der «anjen Welt da» grölZte Aufsehe«. Wie aNsemein vetftchert «ird. hMndelt es fich nicht «m Vttigationen oder Lchatzt>««erwechsel, sondern «m Neoerblankette «it de« italienischen Wap P0» «nd englischen Text. Ueber den Gert, den die gesiilsö^n Papiere darfteRen, weiß «an nichts Bestimmtes, da Isar Streuger ja ans die Wankoreverse jeden beliebilzen Betrag hat jchreiden tÄnneu. ?^ach einer Berjian soll es sich nm 5W Millionen Sronen handeln. Sreuger hat einige Zeit^ nachdem die Bilanz unterzeichnet worden war, die italienischen Reverse in «reuger To»-Porteseuile« eingeschmuggelt und dasiir wirkliche Werte, anDel»lich sranzösische GtaatsobliHationen, entnommen ljabe. Der Nominalwert der gesälschten italienischen Papiere l»eträgt neun Alillionen Psund. Kreuger hatte schon vor längerer Zeit aus die Anfrage der Revisoren er. klärt, diese Transattion miisse geheimgehalten werden, denn es handle sich um eine Anleihe an Italien zur Durchsiit)-nmg eines Mottenplanes. Wen» Frant« reich von dieser Tache erfahre, wiirde dies sür Schweden die unangenehmsten «Velgen haken. Tie italienische vesandtschast in Stock» hol« «eist kat^orisch ale Vieldungea iiber ein vehei«abkommen z»ischen der italienischen Regierung «nd lkreuger zu-ritck und erklärt, «reuger habe Kontakt ge sticht mit der italienis«!^» Regierung, was ih« aber nicht geglückt sei. Vn^ IVA» oder Ansang IftZM habe er persönlich der italienischen Regierung Vorschläge unter, »reitet, die jedoch nicht angenommen «urden. „Rya Dagligt Allehande" berichtet, dah Areuger bereits im Jahre 1915 betriigs-rische Manipulatianen vorgenommen lja-de, anläßlich einer Smiffion, bei der der Kurs auf 15l^?,> hcchgetrieben wurde, die nicht vol gezeichnet wurde. Am T 'g vor Schluß der Zeichnung war bei der Bank, die die Emission auslegte, noch ein wesent» licher Teil des Betrages vorhanden, ltreuger erklärte sedoch, daß die Emission bis zur letzten Aktie voll gezeichnet fei und gab Auftrag zm Einziehung der Zeiä^ «nngSliste. «leick-^eitist wurden die Kuese auf sogenannte .^ichnungSrechte um ein Mehrfaches erhöht. Die Stockholmer ltriminalpolizel hat einen zehn Mann starken Ausschuß ernannt, b«r sich nur mit der Kreuger-AfsLre befassen wird. Die Verwaltung der Kreuger » Toll A.'G. sowie der Untersuchungsausschuß erklären zu der ersten der Kriminalpolizei ttberge^nen Anzeige über die Fälschungen, daß, sa«eit man fich «ach dem jetzigen Stanl» der Dwge urteilen könne, niemand außer Jvar Kreuger van den Aälstl^gen Kenntnis hatte. Unter den Papieren mutet besonders aeheimniSvoll an ein Vertrag mit der spanischen Regierung. Dieser Vsrtrax ist vom Primo de Rivera, dem früheren spanischen SKinisterpräsidenten, und Kreug?r unterzeichnet. Der ^uptpunkt ist, daß ein zu« Krenger-Konzern gehöriges Unter-neh«en, »ie Continental Investment, sich verpslichtet, von 19L5 bis 1S27 Mil-lionen Peseten als Darlehen an die spa« Nische Re^rung gegen lk?» Zinsen zu zahlen. Bei den meisten aufgesundenen Totu-menten ist es im Augenblick nicht möglich, sestzuf^Ien, «as echt und «a» unecht ist. Uebera» handelt es sich um Rieseabeträge, sast um reine Buchstthrungsmanipulatis^ nen, denen keine Werte gegentil»«rstehe«. Der Jahresbericht von ig»» von Kreuqer St ToA ist gesäls^. Bankguthaben «erden in einer Bank ausgesührt, die überhaupt nicht existierte. «eneraldireltor Rothin, der der ttren-gerschen Untersuchungstommission ange. ^rt, hat heute die entscheidenden Beweise dasür erhalten, daß Jvar Kreuger die ^ tt n bru ck, 17. April. Di<.' ^^nternaional^' HandelslamnK'r Iicilt gegcmvärtig in Innsbruck eine T'agnnli ab, um zu den verschiedenen Problemen 5tel-lun^l zu »ehlnc^l nnd Masjnwhmen zu erörtern, die qeeigllet wären, die Weltunrtschast'^ krise zu bannen. Vertreten sind an der Tagung die ineisten Staaten Europas, darnnter auch Ingoslawie n. ^r Präsident d-cr Tagung .<)enry de P e-qeri ni l) o s s desprach cinqaili^'Z in einer lang-en mit startmi Beisasl aufgenommenen Rede Problem nnd die ^'ösungsnii^^ilich-leiten der nütteleuropäischen Wirtscs^aft^kviie. Cl seine Ansfülirnngelr nnt der ^'st- stellnng ein, das; d. Problem, niit welcheni 'ich die Tagung beschäftigen wird, wtthrschciiuich das verwickeltste, heikelste und dringendste der 5tnndelche die politische «rise der lehten Jahre nnt ihrer Psychologie dev Unsicherheit nnd de.? Mißtrauens auSg.'li)st !^a-be. Cr beliandelte die P r e i s k r i s e, die an llnlfang nn'd Tiefe die Boran'^sagcn der Fachleute ilbertrossen habe. Die Männer der Tat, die in ^nnslirnck versammelt sind, sagte Redner, vertreten die aktive W i r t s ch a s t. Diese Mäln^er haben die schlvcre und l<'ben'^wichtige Verantwortung selbst zu tragen. Die Agrarkrise, die im S ll d o st e n (? u r o P a c' srüher nnd stärker eingesetzt hat, habe schon seit (^^nde die Aufmerksamkeit des Pi?llcr-bundes ans das Drania der Donanwirtlchaft gelenkt. ??ach einem Rückblick auf die veiickiie-denen Agrarkonferen^^n und die Arbeiten des Stlldienausschusses der (?uropakonn.-.is-sion des Völkerbundes kam Redner zur Erörterung der Forderung nach Zusammenschlüssen auf der P r ä f e r e n z b a s i s. Ten Donauländern schieneu mehrseitige ^^er einbarungen empfehlensu>ert, nvil die Staa' ten des Donanbeckens zicmlick) hoinoc^ene ll sich ergänzende Wirtsl^ften darstellen. Fälschungen von italienischen Schatzan. Weisungen selbst begangen hat. Tie '»atil der falschen Schatzanweisungen txträgt 42; jede lautet auf einen Betrag von S««.lM englischen Psund. Es wird über zahlreiche Transoktionen berichtet, die ttreuger zur Verschleierung der wahren Situation seiner Gesellschaften durchgeführt habe. So habe er im Okteber 1925 eine holländische «esellschast unter der Firma An. V. Finaneieele Mij. Ga^ ranta, Amsterdam, gegründet, die, obwohl sie nur über ein Kapital von holländischen Gulden verfiigte, dock) als Großschnldnerin in ben Büchern der sül». renden Kreuger-Gesellfchasten ausgesiihri wurde. Die siktiven Transanltionen dien ten dazu, um den bilanzmäßigen l^minr der verschiedenen Gesellschaften zu er» höhen. Nael? Anfzlih!unjis prattischcn (ü'rsolgec^. Das Donaugediet sei lieute ebensowenig wie da«^ übrige Eiiro. pa ein Beispiel si'lr eine internationale '-ivirt-schastsorganisation. Man nul'se sich vietniehi frage?i, n'eschen >>lnderniss'.'n l)ier der (^ii« ter- nnd ^apital-^nnilanf lieute lncht besieg' net. (>'s wäre lvrt^eblill,, zn qlanben, das? ein solcher ''>!t?irtschast!)plan frei von jeder politi« ich^'n '^etractitnng dnrchgesnhrt ivcrden kon-ne. (i!'s handle sich nni nnabhängige Staaten, die Herren über ilir Schicksal seien. Mit gro» s;em Nachdruck nn'isse iieiagt werden, das^ jede Lösung iin vorano zil vernrrteiien wäre, die als gegen irgendeine Mächtec^ruvN'' gerichtet erscheinen kiilinte nnd die deiiZlicl» das .'^iel l)ätte, einschneidende Aelidenint^en de.2 (^^leichgewichte«^ Eurovas Wrzubereitcn. Tie Stunde sei geto»nnlen für nnlindgäin^lich notwendige Mastnahnien, nnr '^icilumen unk' Verlvertuug der Produkte in vernünftigen Cintlang zu brinqen. ^^«ach den mit '.!^eisall anstienoniinenen Aus führnngen des Vorsit^enk^^'il Pet)eriml)off wnrde die öffentliche Siyung der liwifferen^^ geschlossen. In der für vertranUch erklärten anschliessenden Sit^uing der .stonferenz Haber die «.'iltzelnen Delegationen ihre Aenszerun-gen llnd Stellungnalnlien den, Prodlen' der Doimufraqen vorgetragen. Verflcherung gegen Hunger Das Lel>en wird ilumer tonrer. Das kann nicht geleugnet nierden. ^tonnte es nicht ge-schclien, das^ alle (^iold-iverte linken nn>d alle Werlvaviere lvber eines Tages kam er ans eine pratliich? ^'^ch laise Mkch g^n >^nNiger versichern! Suche nach dem Ausweg Internationale Handelskammertagung in Jnnsbmck DeShllßb wandte er sich an e^ne englüsl^ Gesellschaft, die i» London mechiere Hotels befi^t vnd Hunverte von Restau-nmts betreibt. N«^m vttt «ntnhandelt «nd detattiert wo-rden war, und nachdem er sich einer strengen ärztlichen Untersuchung uTtterzogen hatte, er mit der Direktion der erwähnten Gesellifchait einen Vertrag, durch den er sich gegen Zahlung von fünftausend Pfund Et^wg in Bar flclv das Recht stt^e, jeden Tag i'eineS Lebens w einem der größten Londoner Restaurants zwei Mahlzeiten zu sich zu nch men. Der Mann ist jetzt vierzig Jahre alt und bei gläipzender (Wundheit. Man stelle sich also vor, datz er hundert Jahre alt wird, also noch sechzig Jahre zu leben hat. Dann hat er für sünftausend ^imd Sterling den Anspruch auf ungefähr 44000 Mahl^iten erworben, die chn etwa 20 Dinar pro Mahl zeit kosten. Der EngliäTiider glaubt ein gutes Geschäft gemacht zu haben, aber d!« Gesell-schaft ist derselben Meinimg. In jSdem Fall kann der Versicherte nun ruhig schlafen. Sein Appetit und seine Lebenslust »Verden jetzt wiedergekehrt sein, was ein^ tmrsend Pfund Sterling wert ist, wenn man ste hat. NonDäg, de« ?S. Up?K ZS-iZ. Lad« Mqulid ol< L0w«>-dündioerin Ein ungewöhnlicher Fall ereignete sich in Cannes an der franMfchen Riviera >vä«h-rend eines WohltätigkeitSfesteS. An der Per anstaltung, die unter den Namen „Abessi-nisches Volksfest" arrangiert wurde, nahm die Elite der internationalen Gesellschaft teil. Um das abessinrsche Kolorit noch mehr zu unterstreichen, stellte man in der Mitt« ^s Zaalcs einen Käfig mit drei abessini-s^n Löwen auf. Das zahlreich versammelte Publikum amüsierte sich köstlich, während die drei Löwen von der lustigen Nachbarschaft und dem höllischen Lärm nicht besonid'Zrs beunruhigt zu sein schienen. Die betäubenden »"klänge der Jazz-Kapellen und das unaufhörliche Knallen der Eampagner-Flaschen machten auf die Bestien keinen Mndvick, tis eine der amvvsenden Damen auf die unglückliche Idee kam, die Tiere ein raenig auifzureiz^. Die Dame trat an den LöwenA-fig und kitzelte eine Löwin mit einem Stock hinter dem Ohr. Darauf sprang das Tier über daS Gitter und auf den Tisch des Festausschusses. Die ganze Gesellschaft ivurde vom panischen Schrecken ergriffen. Einige Frauen sanken bewußtlos zu Boden, andere liefen zum Ausgang oder suchten Reldung unter den Tischen. Glück als Sozius In dem Leben vieler erfolgreicher Männer spielte neben ihren persönlich^ Eigen-stiften der Zufall eine beZ^tende Rolle. In Newyork erschien vor kurzem ein Buch, betitelt „Das Glück, dein Sozius", in dem interessante Glücksfälle WS dem Leben ainerifmrilscher Millionäre erzäHlt werden. John R o S e o b, der Aktieninhaber der zivcitgrößten amerikanischen Automobilze-sellschaft „General Motors", verdankt seinen Aufstieg einem Zufall. Er war ein bescheidener Angestellter in einer Puppenfabrik in Newyovk und bekam ein GehÄt von 400 Dinar die Woche. Da er seine alte Mutter und eine minderjährige Schwester unter-stiitzen nrußte, reichte daS l^ld nicht ai:s. Er wandte sich an einen Freund in Ohio und bat ihn, ihm eine bessere Stellung zu verschaffen. Darauf erhielt er die Mitteilung, ein gewisser D u p o n t, ein reicher Automobilfabrikant in Ohio, einen PrivatsekretÄr benötige. Der junge Mann reichte ein schriftliches Gesuch an Dupont ein und wurde unter zahlreichen Beiverberu gewählt. Fünfzehn Jahre später war Roskob Vizepräsident der Antomobilfirma und Sozius seines Ghefs. Die beid^ MÄnner besitzen heute ein Kapital von Milliarden Dinar. David S a r n o w, der PrWdent der amerikanischen RadiokompagMe, kam als zehnjähriger Knabe mit seiner Mutter auS Ruf;land nach Amerika, ^r rührige JÄnge wollte der Mutter helfen und b^ab sich in ^n Verlag des „Nswyork Hera?Id", »m dort seine Dienste als ZeitungsverA-ufer anzubieten. Jrrtttmlicherweilse geriet er in die Räume einer Telegraphenagentur und wurde dort als Lauf^rsche eingestellt. Einige Jahre später erhiolt Sarnow die Stellung eines Telegraphisten. Sein Name wurde 1912 allgemein bekannt, als er die tragische Der Mvßte Spetulmtt aNtt Lettm John LawS phantastischer LebenSlanf Dt« Toten reiten schnell . . . Jvar Kveu-ger, der tei Lebzeiten allgemein alZ das grös^te Finanzgenie Smkopas galt, wird jetzt, einige Wochen nach seinem überraschenden Selbstmord, nur noch als großartiger Abenteurer und gewaltiger Hazardeur bezeichnet. Man muß schon ziemlich weit in d«^ europäischen Vergangenheit blättern, um «inen Fall vom ähnlil^r Tragweite und Phanta-stik zu finden. In der Weltpresse wird Jvar Kreuger mit IohnLaw vergliechen, mit jenem allmächtigm und bemun^ten Finanzkönig des 18. JahchundertS, der gleichfalls vom Gipfel des Reichtums und RuhnlS in den ^rund des NuinS stürmte. Allerdings beging Jo>hn Law keinen ^ltstmord. Er endete im gewissen Sinne noch Mglicher als der schwedische Aündhoi^önig. Er it^rlebte sei«n Sturz und kam an den Bettelstab. John Law wurde am IS. April lS7l in Edinburgh in Schottland geboren, wo fein Bater eine Wechselstube und ein Maklergeschäft betrieb. Nach dem Tode des Baters trat der ISjährige Johtt als einziger Erke in den Besitz des nicht ultbedeutenden Vermögens. Einige Jahre leitete er das väterliche Geschäft, dessen Rohmen aber dem ide^reich^ und totenifrohen Geist des jungen Mannes viel zu eng erschien. Er trug W schon damals mit dem G^anken einer Bank, die von der Regierung eine Monopolikonzession für die Herausgabe von Banknoten erhalten sollte. Dies^ Papier^pld sollte nach seinen Plänen am besten durch den Wert des gesamten schottisch?n Grundbesitzes gesichert werden. Man muh daS Finanzgenie John LawS bewundern, der in einer Zeit, die das Papiergeld überhaupt noch nicht kannte, mit einem solchen Projekt lhervortrat. 1SV4 begab sich der junge Mann nach London, wo er dank den guten Beziehunzsn seiner Mutter und noch mchr dank seiner imlponierenden eleganten Erscheinung zu den besten Gesellschaftskreisen Zutritt evtiielt. Sein ^but in der Hauptstadt endet« schnell mit einem Skandal. ^ eine LiebeSaffSre verwickelt, forderte er seinen Rivalen und brachte ihm eine tMich« Degemvunde bei Law wurde vor Gericht gestellt und zum Tod« vemrteilt. Einflußreiche Freunde ver halsen ihm zur Flucht. Es gelang iihnl, nach FrankreH zu entkommen. Seit diesem Tage begann die Wanderperiode seines Lebens. Er bereiste die europäischen Hauptstädte und versuchte überall die Herrscher und Regierungen für seine Finanzpläne zu gewinnen. Äe europäischen Fürsten und ihre Minister brauchten (^td! Unter Geld verstanden sie aber klingende Münzm und hatten Ar das Projekt des jungen schottiischen Finanztheoretikers kein Verständnis, das sie statt mit Gstd und Sil^r mit gedruckten Zetteln beglücken sollte. Sie betrachteten eine solche Idee als phantastisch, gefährlich, sündhaft und vor allem zwecklos. Sie waren fest davon Überzeugt, daß es keinen einzigen Dummen geben könnte, der Papier statt Geld annehmen würde. Herzog Bittor von Savoyen, der zukünftige König von Sardinien, gab der allgemeinen Meinung Ausdruck, als er nach Anhören des Vortrages John LawS kurz und bündig erklärte: „Wir europäischen Fürsten sind nicht reich genug, um unS von einem «^witzigen Schotten durch sein Papiergeld ruinieren zu lassen." ^r Tod des Sonnenkönigs Ludwigs des Vierzehnten wurde zu einem Wendepunkt in John Lmvs Laufbahn. Der Herzog von Orleans Ülbernahm die Regentschaft des Landes, dessen Finan,zen in einem kläglichen Zustande waren. Der Staatsbankrott stand vor der Tür und die französischen Staatsmänner waren von Panikstimmung ergriffen. Da tauchte John Law auf und gewann den Herzog für seinen Plan. Trotz der Wei-gerung des Parlaments, dem Finanzprojekt zuzustimmen, unterzeichnete der Herzog ein Dekret, das den Schotten ermutigte, eine Privatbank mit einem Aktienka^tÄ von g Millionen Livres zu gründen. Nachricht von dem Untergang der „Titanic" in die Welt funkte. Kurz darauf begann sein Aufstieg, der ihn an die Spitze der größten Radiogeselbschaft Amerikas brachte. Ei« Jahr ft»kter wurde di« Privatbank in ein öffentlich^ BanvwstitM verwandelt, das ew EmiffionSrecht dt» zu Millionen LivveS echielt. Hätte sich Lmv mit dieser für dt« damalige» Verhültniss« »»er^rten Emissionssumme begnügt, so würde er in die Geschichte als Frankreich größter Wohltäter «ingegangen sein. Wer genau wie dem Schleen Avar Kreuger, dem Franzosen Oustrie und unzähligen aicheven Finanz leuten unserer Tag« wurd« vor zwei Jahrhunderten ihrem größten Vorgänger Jrhn Law ExpansionSdrang zum Verhängnis. Gr grÜnt^e «in« Handelsgesellschaft, die das Monopol für den gesamten tbberseeischen Handel Frankreichs echielt. Sie bra^ 200.000 Atti«n im Gesamtwerte von 100 Mllionen LwreS heraus. Das beunruhigte Parlammt untersagte das Einlösen der Lawschen Paplernoten, der Regent vernichtete daS Parlamentsdekret u-ttd verlieh dem Bankinstitut John LawS alle Recht« einer tönigttl^n Bank. Kupz darauf erhielt Law das Privileg der Münzprägung. Aller Wider stand gegen Law wurde dadurch gebrochen. Auf dem Gipfel der Macht angelangt, war er neben dem Siegenten der wirlli^ Beherrscher Frankreichs. Die Katastrophe kam wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Als das emittierte Papiergeld den Betrag von 1.S Milliar^n LivreS erreichte, begann der KurSswrz, der sich trotz drakonischer Gegenmaßnahmen und Vetbote nicht mehr aufhalten ließ. Ein Sturm der Entrüswng bedroht« den gestern noch allmächtigen Mnani^irektor. Er konnte nur mit Mühe sein Leben vor dem Zorn der aufgewÄhlten Massen retten, die sein HauS in Paris stürmten. Mit 800 LivreS in der Tas«^ floh er üder die Grenze. Einige Jahre trieb sich JoHn Law auf dem Kontinent herum und starb l7A) in grenMloser Armut und völliger Vergessenheit. „Er fiel, weil er nicht bremsen konnte", sagte über John Law sein großer Zeitgenosse Voltaire. Dieses Wort des französisc!^n Philosophen hat seine Geltung auch für unsere Tage in vollem Umfang behalten. Lokales Ma? i » » r, 17. AprU. Seßta« de« Ä?«wle-«a>«ei^ M«ibor stand gester» ganz i« Zeichen de großen F«sttage» des Ipavie-Süngerbunde Die Feierlichkeiten w»rdm mit einer Festve sammlung am VmmMag ewgeleitet, wo rauf am NachmUtag zwölf Ehöre im Ral^ men des ersten Gaukonzerte» ein abwechs lungsreiche» Programm zur Abwicklun brachten. Es wirtte« mit die Gesangvereine „Zarja aus Pobretje (Ghormeister Bogomir Atel „PoStni rog" (Anton Nerat), „Jadran (JosefLah), „Drava" (Mbin Horvat), „Mn ribor (Ev. I. GaSpariS), MaSbena Ma tiea" (Prof Bas. Mirk), ^ra" au» Rad vanje (Anton Nerat), „Gokol" aus PoljLan (Janei«!^n opertemt. Eo «ird das Herz tmrch etn her^hnliche» Zetchenbild barg» stellt, um das GmiSßymibol för »iEle Worte und Begriffe darziHellen, die mit de« Her-.zen irg^wie in Zusammenhlma pche«. Während das Hautz»dwort d»rch et« dath» förmiges Zeichen ausgedrückt wird, erscheint dies. / Zei^ bei dem W^chaftSBort i» umgekehrter Form, mtd deim vimstandSwsrt wird ein eiirfacher Strich lbenudt. Die MeHr zahl bezeichnet man dmch drei Punkte über dem Wort, das Geschlecht dmch de^oi»de?e Striche. Es gehörte zwei!felloS eine gewaltige Arbeit dazu, aus verhältnismäßig wenigen Grnndsymbolen Bezeichnungen fitr die ver-schiodenartisssten Worte msd Begriffe zu schaffen. Mag die Schöpfung Dr. Sommer. Vateks in ihrer praktischen Auswirkung auf unüberwindliche .Hindernisse stoßen, der Gedanke der Schafs^g einer Unwersalschris?, die in allen Teilen der Welt leSbar wäre, ist jedenfalls interessant und originell. Auf dem Steon wie »u Häuft Auf einer Werft in Belsast wi,d im Aufkrage der englisc^n White-Star-Schiffa)rtS sofellschaft ein neuer Ozeandamfer gebaut, ^s neue Schiff, das den Namen e o r« g i c" trägt, ist nicht übermäßig groß und steht mit seiner 28.000 Tonnen Aafserver-drüngung hinter den Ozeanrissen der letzten Zeit weit zurück. In bezug auf seine Ausstattung kann dagegen der neue Dampfer als einzig dastehend gelten. Neben den luxuriös ausgestatteten Kajüten gibt es an Bord des „Georgie" präc^ig eingerichtete Wohnungen, die auS einer Vele, Salon, Spebsczjimmer und Schlafzimmer bestelM. Statt der üblichen Kojen find die Schlafzimmer mit Betten versehen, sodaß die Passagiere sich während der Ozeanfahrt ganz höi lstich fühlen können. Der Rauchsalon 2. Klasse stellt eine Far-merswbe aus dem 1«. Jahrhundert dar, und der Gesellschaftsraum 3. Aasse ist im Stile einer altengiischen Dorfwirtschaft gehalten. Z^ür den ZeitvertreiH d« Fahrgäste wurde besonders gesorgt, indem in drei Ki«»sälen die letzten Filnischlager gezeigt werden. In besonderen Räumen stehen den Kindern zaÄreir^ Spielsachen Aur Verfügung. DaS .Hinterdeck des Dampfers ist in einen Wn-tergarten verwandelt und mit Palmen und twpischen Blumen geschmückt. Die Mnde des schwimmenden l^rtenS skld aus Glas und ermöglichen einen AuSWck in die unendliche ^rm des Ozeans. Anto» K « tz: Das tägliche Äwiegetvrach Eifersucht ist eine Leidenischaft.. . usw. „Wamm lachist du?" „Ich habe doch gar nicht gelacht?" „O ja, ich habe genau ^ehm, daß du hinü!bergÄa^e zufrieden geben. Das Wettspiel leitete au^. gezeichnet Schiedsrichter Dr. PlaninZet aus Maribor. Sroß-Souutni um dle Vtaattmelfterschaft In Zagreb wurde gestern die ^taatslnei-sterfchaft im Querfeltleinlanfen über 10.0(X) Meter wiederholt. Am Start haben sich r.e. den „HaSk" und „Marathon" (Za^^reb) cvuch die Mannschaften von „^Primorje", „Jliri-ja" und „^leizniLar" eingefunden. Als Sieger setzte sich „Primorje" mit Krsos, vaöiL, Slapniöar und ^orga durch, mä'hrcn^d den M>eiten Platz „Ilirija" (Spvrn, Vrii-san, Senöar, Osterman) besetzte. landete an dritter und „Marathon'^ an viei ter Stelle. Ter Sier Aot-dem r ^t>pfpuy, it»r gowl'Nl's Uiich- lctt'il Uwe» qtciHttn. s« chn befreite sie nch dtllt kani M Hin, hiwqte fich an sei« nrik k^rm. '?^i hier 5ebewchl ia.qsn.'^ „Äiaruni willst du schon ,ichen? Du hast die deiden Oeflichten nicht flefunden, nicht wahr? auch nicht, illnd »«un tslauk^st du» öeimil Maml dlcheim aiMtveffen? Wenn e? ülier fort ist, wird er nicht geraoe nach .'iX'u.je Mgailgen sein." ^Zoickern?" ^Das weitz ich nicht. <t so finftn an. Gnvivdstin! Ich habe dir i^och mchts getan. Aber zu glalkben, daft kein Mann ieyt einsam und brav daheini au^ ivartet, ist absurd! Das «siehst nwl»! ein? ")l'iin ailio! Z<'i gescheit un<» mach' wi<' er! t^en'eU' die Nacht! Aarnin iniilit 'dn atleitt zu Hause sitzen nnd auf ihn .vartenV liln'd trmi rist s?in?" gefüllt nur ivicht ni^hr hier. 7>ch habe ouch ^ mtle Bekannte, die mich alle nach r!»!« liragcn. Was lsoll ich sagen» Ivo er istV ??ein. „ein, ich will fort!" „Äba!lse. La^ nnö zu-»smnillen liieiten. Tili wenig noch, ."i:? Ztii^rd ird ein herrlicher Abschlnß Äbends sein. Gwendalin, iiitze G!l»en^ doli II. koin m lnit zn inir!^' lkr «hatte ihre Äbsagc lachend otzcr enipi^rt ganz 'est erwartet. Ss iwerrie^te ihn all» sie »ersetzte: ..Warutn schließlich nicht! (4ltt! Gehen »vir zu dir!" Sie sah ihn sehr seltsam an bei ihren ^or ten. Er konnte den Ansöruck chrer schienen Augetl nicht de»»ten. Mer da^ Mkck. sie bei sich haben zu sollen, machte ihn trunken vlck toll. Er dachte irberhaupt nichts gab sich dem Zauber «der stuicke ?te stll,ffen in die Garderobe. D»,rt hiillte Tristait die schöne Kran in cht«« Pelz, klel« dele M selbst an, zog ihren Arm t den feinen und verlief mit ihr die Fesir«iuine ani Zoologischen arten. Das nächtliche ^rlin brandete ihnen entgegen. i.^rmend, bum, strlle von Licht, von schreienhett Reklamen, lhaftcniden Mensen, jagende»» A«ts4. Der Mann winkte einen Wagen heran, gab die Adresse: Altr«cht»Achill«D«-tr!i^. Gwettdolin fragte, als i1e fuhren' „Wohnst du allein?" „Mit meiner Mrtter zusammen, aber sie ist verreist. Auch da» MÄthtn hat llrlaitb. Wir lverl^n allein sein, slhöne Mrch^npcin-MW." „Du bist nicht verheiratet? Bestlnnnt nicht?" „Ich kann es dir schworen. Warum?" „Weil ich da»»n nicht M dir gehen w!i?-de. Man soll nicht ill den Frieden einer Ed? einbrechen. Niemals und un«er keinen Ilm-stiZniden!" Er fragte, betrokfe^n von ihren Vorl.?!,: ..Breche ich in den Frieden deiner Ehe ein. l^lv^'ndolin?" sie schiittelte den Zkvt^, warf ihn dann trvhit» zurück. „1^.? haben schon andere getan. Nein, dn nicht. Ich will fa mit dir ffchen." Tie betrachtete ihn schr auimertiani. Lein kluges, rassiges, schön geforintes Gesicht mit den großen, graublauen Äugen schien ihr zu gefalle»!. Der Ernst wich von ihren ZÜsien, sie lächelte ihn an. Der Wagen hielt. Die stratze lafl dunkel und einsam. Als Tristan tt.vend-zlin aus den» Wage»! hob und ins Haus fiihrte, slihlle sie sein Zittern. A-uch sie »var erregt, aber ganz atuders als er. Tie bej^riff, was ihr ^uch i»i der Lttmmu»tg dieser Nacht für den Mann bedeutete. Aeim «r ihre Ge^ danken lesen könnte! Tie prehte die Lipp:n zusaminen. Si-e wollte ibn nich« «nttiiu.s6)l.l». schweigend stiegen sie zlvei Treppen em- por. schlosi lrlswn die Tüi a»f. Th^ sie eintrat, las Wwendolin den Namtin: ..^von Möllinye«" ftmch a«f dem Zchtid vn der Tl»r. DaM ivaren sie in etnem dunkel getäfelten Herrenzimmer, in denl Zchivere alte Möbel stairdie»^. )ni 1!et>^nrauni, einen» WohOsalon, befand sich das Gr^.mmophon Tri^ lieft ^ sütze Mise eines Taitzo er-klingen, sie dvrchdrach die seierlicki« stille der Stacht. Er le^e seimn Arm «m die slhbne, fremde ^rau. ^ie lank«n Westali nach. Er hatte den Dornino abgelegt, iln ^ra«l wirkte er noch eleganter ind smnpa« thischer. Aber der »ontaals, suchte dann wieder den kleinen Mund, flüsterte in TvuntenHeit und In Mück ihren Nainen: „(vwendvlin!" Ilnd fühlte sich plös^lich zurückg?st?ßen. sah die Fran sehr blaß, sehr erregt, heftig atinend, ganz ser,» voi» Rausch und Mück, die i-hn so stark erfüllt hatte,», vor sich stehen lnit abwehrend ausgestreckten .Wnden und weißen Lippe»», die »nühsan» stamuielteu: ..Das nicht! Bitte, so nicht. Ich — kam» »»icht!" Er begriff sie nicht sofort, llnd erst .US lsie zu einem sessel wankte und dort förmlich Ausammenl räch, erst als sie bitterlich vor sich Hi»nveint«, ahnte er die Zlyammenhänge. Ihr Tchluchzen erschüttert« ihn. lkr kniete vor ihr. streichelte ihre.Hände, bat: ..Wollen sie »nir nicht sagen, mir erklären . . . ? .Habe ich Tie vecktzt"" Jetzt sand er auch das vertrauliche Du. das ch» de»» ganzen Abend so leicht übe», die Ldppe« geflossen ivar, nicht u»««hr. Ti? beruhigte sich langsam. „Was müsiev sie voi» lnir denken?" flüsterte sie in «tar-ter Be»r>ogung. „Nein, sie haben Mtch nicht verletzt, sie taten ja nur, »vas natürlich war »»» dieser Situation. Denn als ich mit in Ihre Bohnui»g ging, »mißten sie den-ke»» . . . Auch ich ^be mir u»»ser Zusammen sein anders vorgestellt. Ader ich kaan nicht, lann nicht . . . Dann lieber das andere." Tie ijatte zuletzt sehr leise gesprochen, bei-nahnie linverständlich. Er fragte: „Welches andere?" sie schrak zusammen. „Nichts, nicht.' ^ch habe dummes Zevg geredet. Berzei^n sie mir. Und — lassen Äe mich jetzt liefen. Ich kann nicht anders." Er stand langsam vom Boden auf. D't gekrüinlte Eitelkeit, das beleidigte Mannas, empfinden brannten in ihm. „Warum sind sie init mir hierhergekom. n»en, gnÄdige Frau, ivenn Tie jetzt — so ^ von mir gehen?" Tie wandte de» Zkopf .p»r seitv. wich sei« nen Augen ans. „Tie wisien ivarnn»." „Tie ivollten Ihren Ma»»»» betrüget» in dieser Nacht. Ich kam Ihnen gerade in den Weg, davun» gingen Tie »nit n»ir Ist eS so?^ Sie antwortete i»icht. „Ein Ra^akt also! Daß ich es ivar, »nit den» Tie giitgen, ivar nicht mehr als ein ^fall! Es hätte genau so gut jeder unders vom Ball sein können." „Nein!,, schrie sie gepeinigt auf. „Nein, so war es nicht! Ein Racheakt — vielleicht! Aber jeder andere? Rei»l. »»eii»! Ich ging mit Ihnen, weil Tie mir gefielen." ..Und jetzt? llnid hier plötzlich nicht »nohr?^ „Doch, doch, das ist es nicht. A^r ich 'kann nieinen Mann nicht lietrügen, ichsan« es ni6)t." „Das hätten Tie vorher ledeitlel: sollen, gitädige Fran. sie haben sich selmt und lnich in eilte scheußliche Situation gebricht." „iUnd »ven»» un!^r 'Zusammensein ander? geendet hätte? Ich fnl)lte plötzlich, daß ich mich selbst iund Tie l»ur erniedrigen würde, ivenn ich Ihnen ^hre Küsse zurückg^t^ben hätte — niit diesen (Äedante»» in nieinem Ini»«rn. Verzeihen Tie mir u»ld lassen sie »nick» gehen." „Wie Tie befehlen" Er »nachte keinen Bersvch inehr, sie zu halten. l>^ing auf den Flur, si^ltete das Licht ein. Brachte ihr ihren Mantel „Wü»lschen Sie ei»» Auto?" „i^ch tt»Kchte es mir lieber auf der strasz« nelilnen, nicht hier vor der Tür einsteiqen.^ Wieder sagte er: ..Wie Si« befchlen." f^ortsetzung folgt.) ZßMle! 6em vnterstlltrunxz-vorein ller l^Ilnöen in l-iubijsns. postseßeei» k^r. 14.06«. RVcheatallW und Eistaiteu ,u vertausen. Razla>>»»vti l»lica ?. 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