MbllcherMMum. Nr. 347 Plänuiucrabj. b.kv. iiür die Zlistlllung in« Hau« haldj. .<» lr. Vlit b« Post ganzj. ft. ls>, halbj. fi. ?.«,. Donnerstag, 29. Oktober ,u 4 Zlilln Ll> lr., glöhne pl. ^eil« « k.; bei »!lc> rrn Wiebnholnngtn pr. Z«U« » lr. 1874. Mit 1. November beginnt em „cues Abonnement auf die „Aailillcher Zeitung." ble ^" ^ranumerations-PreiS beträgt für M« ' bis <^nde November: 5"r Wba7^. Kneifen.....1 fi. 25 lr. 2" V-^ b^zugestellt . . . i „ - .. üni 2"' unter Convert . . . . i „ - .. Wt m °" »November bis Gnde Dezember: Lili A unter Schleifen.....2 fi. 50 lr. ^C°?<"*b°"s ^gestellt . . . 2 .. - „ Äln ^3^°" unter Couoert .... 2 „ — „ ^^pl°ir offen.......1 >4 I Amtlicher Theil. ^lhlllr' « ""^ ^ ^postolifche Majestät haben mit Nller-Utlb l W "'Mchuug vom 19. Ollober d. I. dem l. Iullus lÄ ''" ^" laiferllchen Haujes und de« «eußern und lt^^^ndrässy o. Kjlt.Szent-Kir6ly Und zu,,, ^""'Horla die Bewilligung zur Unnahmc l. llltbmii ^" ^" ^m verliehenen Grohlreuzes dtS lln gltuht ^" ^tlwen.Ordens allergnädlgft zu «thel- höchster^. und '- Apostolische Majestät haben mit Aller-^rlniraltie ^ b""s "om 25. Oltober d. I. dcm Mini-Dr. ftu^ ./" Ministerium sür Cultus und Unterricht l>tlln^), ^Ulnyer in Anerkennung seiner auSgezeich« lllllsst tu?, ^""ll den Orden der eisirnen Krone dritter "let nUcrgnadlgst zu verleihen geruht. ^chsltr^'U"t> l. Apostolische Majestät haben mit Aller-^lltlis.," .'^llhung vom 2^:. Oltoocr d. I. dem Stalt-^«'- un^u ""^ Neserenlen sür me Grundlasten-Ablö-^er i«^ .^»ulierungs-ttngelegenheiten Vincenz «lr-Utlt» ttlv . '^ " Ancrltlmung seiner villjührlgen treuen ^lllall r ^'^"' Verwendung laxjrei den Titel und Mhll, °-r..^" Stallhallereiralhes allergnädigst zu vcr-^^^uht^ Lasser m. p. Mchtamtlicher Theil. ^ Iournalftimmen vom Tage. kllhlv^.^lyconis der Nachwahl im schlauer Stadt- t«»t, h° " Ml in Ml» in hohem Grade Sensation er- °b di« ,.,,^"" Hütte es gar nicht sür möglich gehalten. Seele der altczechischen Opposition von einer so großen Menge von Wählern desavouiert werden lönnle. Der Sieg der liberalen Partei lu Böhmen hat in wiener liberalen Kreisen großr Gcuuglhung hervor-geruftl', weil man in dem Grafen Clam-M artiniz, wohl nicht mit Unrecht, das Haupl der feudalen Rear-tton e,blickt, sein Fall somit zugll ch :i!i f^wcrtr Schlag für dic Rückschrillepartel ist. U.digens hält man ee für mchr als wahlschlinlich, daß d,e Inngczechen, sobald sie nur erst einmal in stärkerer Zahl aus d:r Urne her» vorgehen und das künstlich genährte Hjoiurlheil des cze-chischen Volles gegen den Relchsralh übe«wanden haben werden, ftch ebensowenig snäuben werdln, ihre Plätze im Abgeordnetenhaus« einzunehmen, als si: Bedenken trugen, im Landtage zu erscheinen und da« vorgeschriebene Gelöbnis zu leisten. „Narodni ^lsty" schreiben: „Der Uthebcr und «usührer jentr unheilvollen Politik, in welche die czechische Nation seit langer Zeit mit unerhörtem Nuf-wande aller unmoialischen Mittel hineingezlnt wurde, ist bei der Nachwahl m jcncr Stüdlegruppe duichgefallen, die er sich sell,st als die gteignelste ausellorcli. Das sli eln politisches Ereignis, von welchem spätere Zeiten die Mclllhr des Belstandes in ein l.l»lere» Glbiel des cze-chlschen Landes datieren würden, «mlcheo adeimals die Nation in ihren tiessten Grundlagen «schüttern und die Ausmerlsamleit auch der fremden polMschen Kreise auf das czechische Land und dessen nationale Parlclbeslrebun-gen lenlcn wcrde. Der Sieg des Dr. Iul. Gregr Über den hochgebornen Grafen Clam-Murtiniz sei für die liberale Pattei die glänzendste Satisfaction für all daS Unrecht, das ihr seil Iahllefrlst von dcm llerical-reactionürem Lager zugefügt wurde. Heute besitze die liberale Partei ftstm Voden im Lande und im Volle und so vlel Krajl in sich selbst, daß ihr sogar der erste Führer der Gegenpartei untelllegeu muhte, und so stthc denn zu erwarten, daß sie von jetzt an in ihrer Entwicklung und Kräftigung forljchrellcli werde." „ Narodni Llsty " nennen dm Elfolg der Reichs-rathswahlen einen für dit liberale Pallei über alle Er» Wartung glänzenden. Das wichltgsie und friudigste Ergebnis sei, daß Graf Elam-Mar tini z, der Führer und Lenker der allczechifchen Politll, nicht durchzudrin« gen vermochte; hierin müsse man den Haupllrfolg der liberalen Partei erblicken. Wenn anocre zehn Alt-czechen nicht die absolute Majorität ll>«!,«! hätten, so wäre nicht viel daran gelegen. Man hätte allerdings ge» sagt, daß die liberale Partei sich wacker ßthallen have, aber eine eminent politische Vedeulurig halle die Sache nicht gehabt; wenn aber der Hauptanjutzrcr allcr Ällczechen der böhmischen Krone nicht im stände ist, seinen jung, czcchlschen Gtgner entschieden zu überwinden, da müsse die ganze Welt urtheilen, daß es mit der altczechischen Partei sehr start bergab gehe. Oei polltischcli Führern sollte sich doch der Sieg von selbst verstehen. Die liberale Partei könne mit gutem Gew.ssen jedermann ver» sichern, daß sie eines solch glänzenden Ersolge« sich nicht einmal im Traume versehen halle. Nach so vielen Drang» sakn, welche die liberale Partei übelftanden, nach so vielem Unrecht, das man gegen sie verübt, sei da« Resultat der gestrigen Wahlen für fie eine vollständige Satisfaction. Die Wahlniederlage des Grafen Clam-W«r-tiuiz wird von der „N. Fr. Presse" als ein 2«!«-nls von eminentester Bedeutung besprochen. In d« Person des Grasen habe sich das urmalürltche Vündni«, roelchlS die ehrgeizigen Führer der kzcchen m»l dun Feudalismus geschlossen halten, verloipert. Ja ferner Hand seien die Fäden zusammengelaufen, an »elchen marloneltenaltich eln ansehnlicher, relchbegabter, beliieb-samlr Vollsstamm nun sell 14 Jahren m der Irre herumgeführt w,rd. Und gegen diesen Maun habe hmte rn emem unzweideutigen, vernichtenden Votu« der Wille des czrchischln Volles entschieden. Die Niederlage de» Grasen spreche am deullrHfteu dafür, dah die Pajsioi-lälSpolillt in Vöhmen unaufhaltsam ihrem Ende zueilt, und daß die Auflösung der cze^lsch.feudalen Opposition begonnen hat. Lltzlerc habe heule dre „Könlgln" oel« loren und spiele nur meyr mit den Bauern. W»r dürfen in Ruhe abwllllen, wer die Partie gewinnen w«rd. Die Uctlvllätepolltlt fchreile j«ht von einem S«ge zum an» dcren. Mit jedrm Sltge der selben aber siege oer 0ller» reichifche Slaalsgedanle, siege d»e Verfassung. Der „Vollsfreund" schreibt: ..Aus eme zolche Niederlage war gewiß Graf Clam sllvft nlcht gefußt, und w«e wir semen Eharaller kennen, glauben »lr un« von sellltl Stile eines sehr ernsten Schrilles versehen z» sollen. Für die i»lllung des wirthschallllchen Uebei« zu erreichen, nemllch auf dem Wege der voUsläudlgen «oeceutralifation deS Kapital«, der Vlluckftchlluung der Provlnzllll.Induftrie ver öffentlichen Arbellen der Hlbung der Eommunicatlonemrltel in den Ländern, sow« der Erhöhung des Mrtungslreises der Stallhalter ln ölo« nonuscher Beziehung. Die „G a z. «ew." sagt, man habe allgemein ein vlel größeres Deficit befürchtet. Sowohl das Deficrt, al« die Vrt der Vcdlckung desselben seien nicht im nnndeften beforgliiserregend. Dre wiener Journale haben diesmal das Expo!/! »n anerlelmenswerth objlclrocr und jachß«« «leuilleloll. Lei beigen. 'lllnülnovelle von Walburgi« henrichs. Worlletzung.) ^ N°"ch l? Kopeken", sagte Ismail zu KaSla. «besaß ?itl ^ «"ßer unserer getheilten Summe. Ich habe vor-^r k... «" im Kahne die Taschen durchsucht, aber . ..Du l.."^« dort gesunden." ^"be bl /^ b°«h ein Erzdieb!" lachte Kabla. ..Ich »^ wenn ^ ^" Stehlen angeboren wie der Katze, ^Nft " °u weiter niemanden haft, den du befühlen ^lh, jetzt begreife ich! Mrnm sprichst du nlcht lmm« so deutlich mit mir? Aber — werden fie UN« gutwillig folgen?" „Folgten denn die anderen gutwillig?" „Nein, wir mußten sie mit Gewalt —" „Nu„, kraft dieser Gewalt packe du die Alte auf die Schullern, ich w>U den Karren schieben. Dort unten bei der Brücke habe ich ein Boot bemerkt, da« binden wlr los und fahren mit unserer Fracht an Bord de« Schisses." Ohne Umstände packte nun Kasl» die »tte Bett« lerln auf fernen breiten Rücken, ohne ftch an ihr Geschrei oder ihr Gelratze zu lchren und schritt in ftar.le» Trabe dem Kanal zu, wohin ihm Ismall nut de» Karren folgte. Dort legten sie ihre Bülden in da« besagte Boot und ruderten dem Schiffe zu. Die Alle, welche es für ausgemacht ansah, daß sie in dem Kanal« ertränkt werden sollte, ficl auf ihre Knie und bat u« Erbarmen. Ismall tröstete sie: „Sei guten Muthe, Mütterchen", sagte er. .du sollst blos eine llelne Seereise machen zur Stüiluna deiner Gesundheit. Darum erheitere dich — da« Heulen möchte deine schönen Augen verderben." Dus Boot erreichte glücklich daS große Schiff an der Mündung dcs Kanals und die ehrlichen Männer lieferten ihre Ladung richtig ab. erhielten eine Qulltnng darüber und brachten sie gegen Morgen der alten Pam« ftl», welche Hie verfprochenen zehn Rubel zahlte und il,!tm Gcoitler die frohe Nachlicht brachte, dah jlinl Vesehle pünktlich vollzogen seien, worüber dll Fnlft Wn« höchftt Zchiedmhti! äuheltt. ' ' ' lF'Nsehnn, j»H.j 1776 mäßer Weise besprochen und haben es unterlassen, Grau in Grau zu malen. Dcr „Bohemia" wird aus Wiln geschrieben: «Dem Herrenhause liegt bereits der Bericht der politischen Commission über den Antrag auf Abänderung der Geschäftsordnung vor. Die Abänderung ift dadurch nöthig geworden, daß das Abgeordneten-Hau« seine Geschäftsordnung änderte; die politische Commission beantragt daher, die vom Abgeordnetenhause vorgenommenen Aenderungen auch an der Geschäftsordnung des Herrenhauses vorzunehmen. Zunächst wird in den «rften Paragraph eingefügt, daß dle Verständigung der Mitglieder des Hauses über den Beginn einer Session „durch die Kanzlei" erfolgt; ferner wird die Veslimmung aufgenommen, daß die Function des Präsidenten und der Viccpläsidenten bezüglich der Führung der Geschäfte des Hauses, sowie der Vorbereitung für die nächste Slfsion bis zum Wiederzusammentritte des Reichsrathe« fortdauert. Weiter wird in § 14 eingeschaltet, daß Minister und Chefs der Cenlralstellen „nicht das Recht haben", der Schlußberathung und Ab« ftlmmung der Commissionen beizuwohnen. Die weiteren Aenderungen betreftcn den Verkehr beider Häuser unter-einander und die Dilecliven für die Zusammensetzung der aus beiden Häusern zu wählenden gemeinschaftlichen Conferenz, welche zusammentritt, wenn bei dringenden Vorlagen «in« Ueber-instlmmm'g dcr beidln Häuser nicht zu erzielen ist, sowie den von dieser Conferenz zu beobachtenden Geschäftsgang. Diese N-nderungen, r6 Fcld-Artillerie-Negimenter. 28 Preußen, 2 Sachsen, 2 Würtemberg. 4 Baiern. 14 Fuß-Artillerie Regimenter, 10 Prcußen, Sachsen und Würtemberg je 1, Vaiern 2. Pionniere- 18 Bataillon,, Preußen 14, Sachsen und Würtemberg jt 1 und Baiern 2. Ebenso 14 Train« batalllone bei gleicher Vertheilung, 1 Elsenbahn.Batail-lon in Prenßen, 1 Eisenbahn-Eompagnie in Valern und «ine Anzahl nicht regimentierter Ossiziere. Da« ge< sammle deutsche Heer zühlt 17.221 Offiziere. 48"»» Unteroffiziere, 7'l i Zahlmtister.Asplraulen. 5139 SM> leute dazu 7178 Gemeine, 327.898 Gefreite und GH meine, 3183 LazarellMhllfen. 9434 OelonomiechMH werler, in Summa 401.659 Mann, dazu 1673«elzle,f 746 Zahlmeister, 612 Roßärzte. 619 GüchsenmM', Politische Uebersicht. ! «albach, 28. Oltober. > Der serbische Kirchen congreß hat in ftl'f ner am 24. d. M. abgehaltenen Sitzung daS ConB , stalut zu Ende berathen und nach dcn «uSschußanttü^, angenommen und t. Commissär Huber wird sich nun z" ' Berichterstattung nach Pest begeben. Wie man uns ° dort schreibt, dürfte die Allerhöchste GeuehmigM " Z Statuts in nächster Auesicht when. BlS zur 6"^ gung desselben wird der Congretz das Statut iM > , Melropolltenwahl verhandeln. Hiemit wird er seine «»"> gäbe gelöst haben. ,z Die..«gen« Havas-Reuter« meldet: Oest errl> hat am 21 d. M. die Pforte verständigt, daß ^ ^ den Donau-Für st enthümern commerclelle W ! einkommen treffen werde und demnach den hierauf«. züglichen Zwlschenfall als geschlossen betrachte. D«»''«> land und Rußland erklärten der Pforte gleichzeitig. °I ff sie die Anschauug Oesterreichs billigen; sic gave« ll» , nicht an, ob sie die analoge Uebereinstimmung ltts!« werden. In feinen Unterhandlungen stützte sich 3^ ff reich auf den parifer Vertlag und auf seinen ^" ^ der Türlei abgeschlossenen Handelsvertrag, wlltyel l> , Zusatzartilel enthält, der sich in den zwischen dcr T"' und anderen Mächten, mlt Auenahme RuhlandS "" schlossenen Handelsverträgen nicht vorfindet. Diesels satzartllcl besagt, duß der Handelsvertrag den^M^Z inbezug auf die Donau.Fülstenlhümer in nichts »vü^» Seit dieser Zeit hat Oesterreich mit den Fülstenll,^ > je nach Mahgabe des Bedürfnisses direct versA" <> Zollübereinlommen getroffen. Da aber der ^ z> zwischen beiden Ländern ftch erheblich vermehrt un»'^» den demnächstigen Anschluß der Eisenbahnlinien ,.> weitere Steigerung erfahren kann, so müssen diese llz> einkommen dcsser definiert werden. Demungeachlll ff Oesterreich beantragt, nicht etwa Vertrüge nut den ^"^,. Filistenlhümern, sondern nur Conventionen unter .,> selben Gedingungen wie die seinerzeit vereinbarte v,^ > convention abzuschließen. Die Türkei protestier« ^,. formell gegen daS beabsichtigte UtbereintommeN, ^l langte aber, daß Oesterreich den Fütstentyllmel'' ^ Schickllchleit oegr«,sllch mache, vorerst die Erwach''" h. oer Pforte zu verlangen, was jedoch von Olslctte^ gellhnt worden ist. ^ Ein neuestes pariser Telegramm meldet: Dae ^ jcct einer Prolongation derAssemol 6 t t"s ^. schließt in sich die Erwählung eine« SenalS, zul^ü gesltzt aus 200 gegenwärtigen Deputierten. D«e "^je sollt« als Rcpräsentantenlammer functionterc«''^ ! Dauer einer Session soll nicht vier Monate «d«' ^< ten. Der Präsident wird die Kammer unter U" ^ lung des SenalS auflösen können. Das Plo^B' von drei großen Journalen vorgelegt und "^F" werden. — Bei dem in Bordeaux stattgehabten " Dl hielt der Minister des Aeußern, Duc D^ca^^ Rede, in welcher er sagte: ,Der Marschall-PlW. B mir die specielle Obhut dlS Friedens alivelll^ „»l werde nicht den Pflichten zuwiderhandeln, lvelcht ^,, auserlegt hat. Der Friede muß. um fruchtbar i^K, auf einer mit unserer Würde und uüscren ""M^ weiche nicht getrennt werden können, verträgliche«' zop' läge beruhen. Wlr haben ihn demzufolge unlcr ^,z« pllten Schutz der Behauptung des RcchleS u^ .F. und der Achtung der internationalen Vertrüge "yiil Ich fordere die genaue Einhaltung und biete °'^ Mi' ^ Durchführung jener Conventionen an, welche ^« , «angenheit uns Übermächte. Dieser Vooen ist °^op'« Frankreichs und die Bürgschast für den Frieden ^ ^<" welches uns Dank weiß, daß wlr unS ">> behaupten." lS ^> Der „Nord" bezeichnet die Nachnch' " M" Frankreich der russischen Regierung die """ ' ^s ihrer Orientpol ltil unter gewissen .^Mcl< zugesagt, nls pure Erfindung. Von derlei^' ^ß bedingten Abmachungen sei nirgends eine "^lil ' land beabsichtige lediglich, den Frieden im " erhalten. ^«stal'til'A. Die hohe Pforte hat, wie °"/° l^" ^ berichtet wird, ein Rundschreiben an "« °" .„„, ^ sandlschasten gerlchtlt. um denselben l"' ^ct^^i lünftlg alle Reclamation««, Proteste. Ge"" glsa'^ die von Fremden an die tüttlsche NeM" " ^g«" werden, in türkischer oder französischer S^Mt ' oder von einer türkischen Uebersehung "" ^ müssen. briti> Dem ..Globe" zufolge erhoben dl« ^gl»^ Unterthanen der Sulu-Inseln bcl ^p"^ Regierung «ine Beschwerde, worin s"..?" 3t<^< würden gedrückt, seitdem sich die spa" «^be.^ die Souveränität über die Inseln angee^'" « «?" ^ zufolge sei ein britisches Kriegsschiff ,"°^t> s"' Inseln zur Untersuchung der Beschwer" ^. erftattung an die Regierung abgts«n>et "" 1777 .. Präsident Grant lft von sllner Neise nach I«. N?"° zurückgekehrt, «uf alle Anfragen, um eine be. W« Körung inbetreff seiner dritten Präsident-'?,^«'"»ndldatur zu elhalten. erllürl« Grant, daß er »mal« politische Ehren beanspruchte und jede Veranl-I^8^llir^dit umlaufenden Gcrlichlc zurückweise. Die Lage der Auswanderer. »,.,..^t "Internationale Eorrespondenz" erführt mit Au!"? ""> wiederholte Mittheilungen über die «agt der «««anderer und der Colonisationsnersuche in Vrafilien si,«"uz «ltläßlicher QutUe, daß dic brasilianl-ibrer ?!^rung, ungeachtet des enlschledenen MiSerfola.es lionil^ ^en EoloulsallonSverfuche mit einer brasi< c^'^n Geschäftssi^^ einen neu-n Contrail abgl-C° °n 3 ^"' ^ur ElusühlUilij von 100M) deutschen auld ln .' ^^ ist "Hl i" zwe'fel". daß infolge dessen tauck.« " diterrelchischen Ländern wieder Agenten auf-Ue °a ?^°' "^ "^ allen Mlttcln der Uebelredung Vrun.i Bevölkerung für die Auswanderung nach ''"" zu gewinnen suchen werden. ltcht»li/ "^^"ll uns. die öftelttichische Veliöllcrung zu w« "" b" Umtrieben der angeworbenen Agenten hall«, ,""b ^" traurige Schicksal nochmals vorzu-Die M? ^" ^r Auswanderer ln Vraftlien harrt, llliul» « ^°^ derselben ift in dem llußerft ungesunden l«°uk..^M"° dem Tode unterlegen; der Rest verfiel nichtuu« 1^? blende, so daß. um vor gänzlicher Ver-lichtt "" ^lnigften« einen Theil der Auswanderer mvg-" Illn l"""' ^" ^- "^ ^ Geschäftsträger in Rio lnit all,« ^ "" b" äußersten Kraflanstrengung und gtuülhint ä" Gebote stehenden Mitteln vorzugehen diese A^.danach die österreichische Vevöilerung lllltn L , eihobcnen Warnunhsrufe beherzigen und bll denen ""^" »llvlssenloser Ag«l,ten widerstehen, litUcn O^? ^ lediglich um einen persönlichen male-von Tau! ^^dcll, nicht aber um das weitere Schicksal Tobe ln. ""' die ln ihrer Vcthvlung blindlings dem ^!!!^ttrttben werden. "^"^ Vagesnemgketten. ^. ^tempelgefalle. Magazin.''^^"" 2'g." lhellt eine Uebersicht der von den ""absolve 3 "^" Semester 1674 an die Berläuf« «no Ply2l ss^lempelmallen, gestempelten Wechselblanlelte Pelung «m lheine' ^""" die Stückzahl der der Slem-Anllilldinun"^^"" Spielkarten, Kalender, Zeitungen und ^tiodr t> « ' Vtrgllchen mil den Ergebnissen der gleichen Mld ^"iahres. ""-ztUt H " "" im elften Semefier 1874 hieflir eiugegan. dtr alei^""«trac, von.....7.659,795 si. 1873?"'2" ^nnahme des Jahre« l»lg, p" . .......7.616.224 ., ^ "«4 ein Steigen desselben '^«>w........ ""'"' °" de» Gtsammlerlrägnisse entfallen im ersten Semester l»Nf ^ ^ 1874 1673 ,. Itewpelmalleu > - 7.021.222 6.919.893 , « 'vplellarlen . . 60.432 7b.886 ., " Sender .... 8.94» 9.631 .. ' AUungkn .... 443.939 463,256 .. " ""undigungen . . . 17.010 25.421 .. " ^owessenscheine . . 18.869 15.840 " "echleld,anlelte. . . 69.360 86,295 H. zusammen . 7.659,795 7.616,224 lchlffa^.g ?°" der Nalionalbanl, den Eisenbahn, und Dampf-dann m '""ernehwungen. Sparlussen, Credit-, Tscvmpte-, ^ehe^ Mttungeanftalten und ähnlichen Instituten sür ^^ "vlschusse, A«fnahmS- und Versicherungsurkunden. ^lrsiotlen /2 geleistete Einlagen, eingelöste Checks, erfolgte ll»l ttft " '" w^e fUi ausgegebeue Fahr- und Frachllarlen Veb<>? illuster 1674 entrichteten unmittelbaren ^h«t a dettugen......2.258.593 fi. "od. »." dc>« Ergebnis der gleichen Pe, lvlni ^"jahres per . . . . . 4.464.479 .. ^"°l......^ 2.205,886 fi. >.^t^ (bvfjagden.) Nu« Neuberg schreilt wander gtllhlvn,^"^ll" : «Nach der von der hofjagdleilung ad-^. b», i7 ^^ußlifte belauft sich d°S Ergebnis der vom bleuen e/,' ^' ^" den neubelg-wlttzfieger Revlelln abge, l?L^,^°Mgden i» ganzen auf 222 SlUck Wild (Gemjen ^^l'er 47 ^^' ^^"e 12 und Kälber 3). Hievon erlegte der ^oßhe«^ " (^^ Gemsen. 5 Hir,che und 1 Thier), "l»d i ^2 von To«cana 46 Stuck (40 Gemsen, 5 hnjche kau, I ^)' 3Ulst Hohenlohe 10, Gias Wrbna 15, Obeift ^lii 4 ' ^"l OlUne 23, Varon Löhneifen 7, Graf Fe. ^ ^lltou N^^"""" Mayneri 4, Baron WallerSlitchen ^ ,«^"iebe 5 ^nd das ^agdpersonale 45 SlUck." ^ Nhr v°.ni l""2> «lm 2. November d. I. um "lMscomw « 2* """ ^ln Beisein der Staatsschulden. ^ deft»y, "''<"« des Reichslath.es in dem sur Verlosun-^' ^"losun" ?"^" Vancogedäude, Swg«straße, die ^"dunllen b« ^ Wewinnnuwmern der Staalsschuldver-^^»en we,d ö' ^""""ulthens vom Jahre I860 vor. — (Der Marlen-KrönungSprocesslon) in Innsbruck wohnten 10 Vischöfe, 7 Musikkapellen und 20.000 Personen, der 5iiu«lichen Aevöllerung angehörig, bei. — (Pferdeconsctiplivn in Graz) Bei d«l vor kurzem vorgenommenen Pferdeconscliption für den Be-da,f dcs Heeles wurden im Stadlbezule Vraz im aanzcn 1554 Pjelde vc.rgesilhll unb hievon 213 tauglich befunden, «ud zwar 38 als Sleilpserde, 169 als Zugpferde und 6 l»l« Plickpferde. — (gur AssaireUrnim.) Die londoner Blätter drucken einen Brief ab, welcher von einer dem Grafen Arnim sehr nahe stehenden Scile an den ..Newvoil Herald" ge. lichtet worden ift. Derselbe erörtert die Möglichkeit de« Wegkommen« einiger Papiere nach AlnimS Abgang von Paris. Nlni« konnte nicht die Briefe copieren und die originale abliefern, weil, wenn dic Papiere nicht fein eigen waren, die Coplerung ungesetzlich gewesen wtirc. Der Fall Urnim sei durchaus persönlicher und politisch« Nat»r. Bismarck, gereizt dulch Arnim« lUrzliche Vetöffenllichnngen und darin bewiesene Ueberlegenhell, stellte dem Grafen, den cr al« einzigen ihm gewachsenen Gegner fürchtete, llewlich nach und wieS ihn dutch Noten zurecht, welche, allem UsuS gemäß, dem Empfänger gehvren, außerdem bedlltfe Arnim derfelben zu seiner Rechtfertigung bei dem falfch berichteten Kaifer, an den er sich wenden wollte. Der Brief bezichtigt Vismarck der brutalen Gewaltanwendung und der CabinelS« luftiz gegen Arnlm. Die Zeugenaussagen wurden die Wahr, heit des Gesagten darlegen. — (St. Gotthardbahn.) Von Göschen« wird die Explosion von 34 Zentnern Pulver, welche am nöld, lichen Eingänge des großen Gotthard.TunnelS aufgespeichert waren, gemeldet. NllcS deutet darauf hin, daß Böswilligkeit lw Spiele sei. Die Wirkung der Explosion soll furchtbar gewesen sein. — (Gegen die Seelranlhell.) Wie die »Gngl. Lorr." mittheilt, soll das eigens zur Sicherung der Rei-jenden gegen Seekrankheit in England gebaute Zwillings» schiff „Caftalla" am 22. d. M. bei ziemlich aufgeregter See d« Probefahrt von RamSgate nach Calais in 2 Slun. den 50 Minuten gemacht und dabei den Lmwillungen der Wellen in der gewünfchlen Weise widerstanden haben. Locales. Rationelle Torfverwerthung (Fortsetzung.) Außerdem erhellt, daß unserm Coal« ein sehr weiter Spielraum gelassen, und daß, da cv un sich daS bill,gfte aller Nlennmalerialien (denn er ift der befte und wenh, vollste), ein ganz enormes Geschäft mit dcwjllden zu machen »st. Auch kann er sich lmtch stiue eigene Üchincurilnz mcht schaden, da e»n Smlen der Preise der Bilnnmaleriallen im aUgememen durch sein Erscheinen auf dem Marlle zwar voraussichlllch, ihm selbst aber, dtsscn Selbftloftenprcis jür den Producenten sich jaft, wie mir scheinen will, auf die Imsen und «mollisalion des Kapitals cm Gebäude» und Maschinen, Oesen und Pressen beschränkt, welche zu dessen Herstellung nöthig, a« wenigsirn gefährlich »er, den lann. Die Preise sind augenblicklich in Hamburg pro 12 Doppelhectoliler oder 114 Cubitfuß, für SchmelzcoalS 20 Thaler, sur Slemlohle 16 Thaler, sür Holzlohle 36 Thaler (pro Centner 1'/, Thaler.) Die 72 mal 114 Pfund «ohle, welche da« gleiche Maß PreßlorfcoalS repräsentieren, wurden alfo in Schmelz, coalS circa 37 Thaler, in Steinkohle circa 17 Thaler und in Holzkohle 72 23. 36 n^ no Thaler losten. Mu allen dreien aber lanu es l>er PltßlorfcoalS gut aufnehmen und würde, da er die Holz, unb Schmelzlohle bald ganz eliminieren könnte, gewaltig aber wohlllMg auf holz. unl) Gaeprlise leagwen, «icht anders al« vor 10 Jahren daS Petroleum auf die Oelpreise. Eine F'Mung des Selbstkostenpreises ift nalUrlich von deu Httsltllungsbedingungen abhängig, welche ebenso wie der Uerlaufepre«, einen weiten Spielraum haben, je nach dem Werth de« Rohmaterials. Dle verschiedenen Modalitäten, die hierbei statthaft sind, erfordern eines jedem besonderen Fall angepaßten Anschlages. Einen «nhalt aber sur das absolute Maximum beS Selbstkostenpreises durste folgender kurzer Anschlag gewähren. ES lostet der Tors (m Hamburg) per Theer (circa 16 genlnel) 8 Marl; man darf also nach Abzug der Traneport- und Klämeremolumenle auf höchstens 3 Sgr. pro Zentner im Bruch rechnen. Mit Dampspsiugmaschinen gehoben, dürfte d«S noch Uberlneben sein. Dleser Torf, mit circa 20 pZt. Wassergehalt, liefert circa 40 pZl. Coals; pro Zeniner Loals «gibt sich also 2'/, Zentner Torf ü 3 Sgr. — ?'/, Sgr. D« iljercoalung«lvsten (incl. «wonisation der Unlagelapitallen fUr Oesen) be, lausen sich auf 1'/, Sgr. p,o Zenlncr (nach Erkundigung bei verschiedenen Schmelzcoal«öfen) wacht 9 Sgr. Die Dampfmaschine und P«sse zu 20,000 Thalern an. geseht, wUrden wir 5 Thaler 10 Sg». täglich sur dieselben zu amortisieren haben, so daß also nur 250 Ztr. täglich an Rohmaterial gepreßt werden mußicn, um dafür den Aufschlag auf 1 Sgr. pro Zentner zu befchränlen. — Rechnen wir 2 Sgr. sur Arbeit«- und andere ltosten, s« stellt sich der Zentner kä nmximuw aus 12 Sgr., wich« rend Vchnlelzcoal« i« glücklichen Hamburg mit 1 Thaler Steinkohle mtt 20 Sgr. unb Holzlohle «il l'/, Thaler pro Zeniner verkauft wirb. Daß in Wirklichkeit bei große« Betriebe unb unter sonst ermulhigenben Verhältnissen höchsten« die Hälfte de« obigen MaximumS erreicht wnd, liegt auf der Hint», wenn man betenlt, baß da« Äohmalerial fast gar nicht ins Gewicht lall«, und da« Pressen mit der Hand in einer Schra»-benpreffe sogar nur 1 Sgr. per Zentner beträgt, wie ich in der BUHring'schen Fabrik sUr plastische Kohlenpräparate. in Hamburg, wo ich meine Eiperimenle anstellen durste und dessen Besitzer mich wcslmlich elmu«higtze noch bedeutender, da dieses Material weniger Honsiftenz und Zusammenhang hat, al« Torf, der selbst ungepreßl noch einen leidlich zusammen-hallenden EoalS gibt. Je nachoem mau nun eine hydraulische Pcesse, einen Dampfhammer, einen emjachen Excenter oo« eine Deily» leepllsse lin welche der trockene TorfgiuS durch cine lange Bessemer-Slahlröhre gezwungen wurde und ans diese« Wege sich in eine dichte, in Scheiben herauslc,llende Masse ver-wandell) benutzt, laim der Torf als Vru« over in SlUcken verwtubel werden. Bei letzterer Presse wird er durch Eggen in großen Flächen losgerissen und als GruS zuerst an der Lust, spät« in großen Trockenschuppen künstlich, in unserem Falle also durch die Hitze der AercoatungSgase, getrocknet. (Fonscymin sol«>.) — (Die philharmonische Gesellschasl in Laibachj hat die abgeänderten eigenen Statuten »nd a»ch jene deS MännerchoreS in Dluck legen und ver«he»t«n lassen. Die Plenarversammlung findet a« Sonntag den 8. November l. I. um halb 11 Uhr vormmag« im Geweiude»lllhesaale stall. An der Tagesvldnung stehen: 1. Wahl des GeseUschaftSdireclorS und der 9 Duetliou«. Mitglied«. 2. «lll,älllge Anträge. Nach dieser Plenar-veisammlung beginnt jene deS Männerchore«, welch« eben» auch zur Wahl der Funktionäre für da« nächste Jahr schrei-ten wird. — Die Concerlsaison rückt allwül'g an. Musikfreunde, welche noch nicht Mitglied« der Vejelljchafl sind, werden leme Zeit zu versäumen haben, sich der philharmo-nischen Gesellschaft al« Mitglieder einverleiben zu lassen. Die Proben de« Miinnerchvre« w«den in der dies» jährigen Saison, wie gewöhnlich, an Montagen und Freilagen ablnds 8 Uhr im Veremzlocale. Mrsteuhoj 206) abgehalten werden. Die Mitglieder deS Münnercho«, werden ausmerllam gemacht, baß die erste Probe a» Freitag, den 30. d. stattfindet. Die Proben de« Pa»en. 1778 chores haben bereits vorgestern begonnen und «erden vor* läufig alle Dinstage stattfinden. Der Gesaug spielt in Latbach eine große Rolle. Die Fortschritte, welche aus dem Gebiete des Gesanges gemacht werden, fuhren in der Regel schneller zu einem elfreulichen Resultat«, als am Clavier. G« tritt m »usitfreundlichen Kreisen der Wunsch in den Vordergrund, es wözen alle qesangsluftlgea uud gesaugs-lundigen Herren und Damen Laibache sich recht fleißig bet den Oesangspcoben und Productionen eillstnben. Durch ge< fällige zahlreiche Mitwirkung werden die geehrten Theil-neh«« den guten allen Ruf der philharmonischen Gesellschaft in Laivach «nd ihres Gesangschores aufrecht erhalten »nd erhöhen. — (Un « dem Parlamente.) Dr. Schasfer befürwortete den Antrag des Abg. Dr. Plvmber auf Aufbesserung der Geblihren für Mlilärpenfionisten in folgen« de«: ^Ts ist nicht zu leugne«, daß eine große Anzahl von Person« de« Miluar.Pensionsftandes stch auch nicht den lltinften Comfort verschaffen lönne. Ich möchte auch darauf hinweisen, daß da« hohe Haus bisher immer ver. dienten Slaatsdienern gegenüber oie gröhlen Rücksichten hat walten lassen. Der hitr Minister hat in der Generaldebatte geäußert, daß des Zustandekommen des Gesetz?« vier Jahre hat auf fich warten lassen. Nun, der Vorwu»f trifft gewiß a» allerwenigsten da« Abgeordnetenhaus." — (Unterlrainer Vahn.) Sicherem Verneh« «un nach werden sämmtliche Slä2le und größere Orlschaf» »en Unterlrains eine Deputation an da« kaiserliche Hosi iger absenden und nahe;u alle interessierten Gemeinden Unter-kraiu« Pelillonen an beide Häuser de« Reichsratb.es rlchlen, dawit de» nntertrainer Visenbahnprojecte vonseile der Re» gierung und des Parlamentes schon aus Rücksicht auf beu in Untetlrain heischenden Nolhftanb die gebührend« Auf» »erlsamleit gewidmet werde. — (Der katholische Verein) faßte vorgestern den Beschluß, auch heuer arme Schulkinder mit Winter-Neidungsftücken zu belheilen. — (Der hiesige slovenische Lehrerverein) hat sich couftituierl uud folgende Wahlen vollzogen: Die Herren Stegnar, vbmann, Towöi?, Obmann«, stellvertreter, Moknil, Secretär und Kassier, Verl» «ann, Vibliochelar. Dem abgetretenen Obmann Herrn Praprolnil wnrde der Dank des Vereines votiert. — (Au« de» Vereinsleben.) Die Mi«, glieder de« laibacher „Kegelbund" versammeln sich jeden Donnerstag abends 8 Uhr in Kosln's Vierhalle zu ge« jelllgtt Unterhaltung. — (Die slovenische Bühne) bringt Sonntag den 1. November nach alter Gewohnheit das bekannte Rührstück „Müller und sein Kind" z« Aufführung. — (Der Schlutzprufung) in der Obst- und Weinbanschule zu Slap wohnen namen« des trainischen Landes-ausschusse» die Hcrren Dr. Costa uud Landesingenieur Witscht, dann namens der l. l. krainischen Landwirlh-schaftsgefellfchaft deren Ausfchußmitglled Peter Laßnil bei. — (Attentate.) Der zu Kot, l)rt«gemeinde Vrunn-dorf, Vezirl Umgebung Laibach, bedienftele 20jährige Knecht Franz Slraber wurde a« 21. d. früh um 1 Uhr auf dem Hliwwege au« Slaje von dem ihm nacheilenden Urlauber Josef Vmole au» Kot mit einer Hacke so wuchtig auf den " blssM die Vorgänge in PodMitza uud sagt: Zur Benmfie' , rung der Aufregung an der montenegrinischen OllB und zur Vermeidung nemr, blutiger Conflicte erW!" es dringend gtbot«n, daß die Türlei baldmöglichst °" Schuldigen bestrafe. Telegraphischer Wechftlcurs vom 28. Oltobcr ,^, PaVitr.Mtutc «»'55. - «iil,er-Nt»te 73 90. — 1°^ slaa.z.Aullhm 10»-—. — ««ml-Urlim »7b. — Credit»»"'" 231 75. — London 1101(1. - ckili:; 10b' - . — «. l. Ml^i"" c^tln. — N»vol:c.n«5'!n 8«7. Wieu, 2«. Ollober, 2 Uhr. Schluhcurse: Credit 2»>'?"' Anglo 158 50, Umon 128 50. Francobant kl -. Haudtls»" 72-, VereinSbanl t6 2'', Hypothctarrentenbanl —-—. allM" Vaugesellschaft 4l> 25», Wiener Vaubaul ki4 5^. Unionbaubanl 3« > Wechslerbaubanl If>2?>, Vrigittenauer 1b 50. Staat«bahn «0l ^ Lombarden 111« 50, «iommmiallose —. Malt. Handel und MkswiithschllstlW Vaibacb. 28. Oltobcr. Auf dem heuligm Marltt si^ '^ schielten: 20 Wagen mit Getreide, 4 Wagen mit Heu und V, (Heu 21. Stroh 26 Ztr.), 28 Wagen und 4 Schlffe (29 5W" mit Holz. Durchschnitts-Preise. ^_<^ Weizeu pr. Metzm 4 90s 5'70 Vulter pr. Pfund —^"^ Korn „ 3 60 3?7!> Eier pr. Stuck -^z ^ Gerste „ 2 80 3 13 i Mllch pr. Maß ->l" " „ Hafer ,. 2— 2,20 Rindfleisch pr. Pfd. -3"^ Halbfrucht „ ------4 35 Kalbfleisch „ ^^" Heiden „ 3 - 3 l3 Schweinefleisch „ — ^ ^ H.ise „ 3 - 3 t3 Lämmerne« „ - l« ^ ^ Kuluruh « -------3 90 Hühndcl pr. Slilcl - 4" , Iidäpfel „ 2------- Tauben „ ^ ^ "^ üinsen „ 5 30------ Heu pr. Zenlnrr I '^'"/. ürbsen . ü 60------ Stroh „ - ?" '.,^g Fisolen „ 5 80------ Holz, hart., pr,Klft. - - ?zg Rlndeschmalz Pfd. - 54 - - — weiches, 22" ^ ^ ,« < SchwelNtschmalz „ - 50 — - Wein, roth., Eimer ^ ^ !. , Speck, frisch « - j35>------- — weißer, „ - " ^ — geräuchert „ —>42 -! —^ ____^- Angekommene Fremde. Nm 28. Oltobtr. M »»e«> ««»««» TV««,,,. Schwarz und Wassermann, '^z, sende, Wien, — Schlittermann, «erlin. — «opiezly ^ '^ bcrg, l. l. Oberlieutenant, Klagenfurt. — Frl. Zel'ol, ^, vate. Lack. — Starja. Postmeister, Krainburq. - ül'ill«^ " qenienr, Prag. ' -^ «»»^^> «:>««'««<. Massena sammt Gemalin und Oreg°^ Handelöm., Marbnrg. — v. Sachse, Wien. — F">' „ illaqenfnrt. - Baron Ameroussen mit Familie, Mnll>>°M i»»T«?< «!«^Vy,«. Eonrad Nitter v. Wolff, t. l. riltts"," sähnrich, Pula. ^hi »»l«^l««»>«^ »»s. Slerjanz, Veschäftsm., Nozice.'" Vlalauas. - Oulu', Handelsm., Sessana. ^ «.««»«,» v»l» ««,»«««>5V««»». Androjna sammt l»t" !»>«»>,r«,,. Wilner, Zaresly und Utinger sammt ^.^l<>t Prag. — Serney, Wien. — Maloutz, Handelsm., ^° — Menzinger, Krainburg. — Vellini, Händler, Oörj^^" Theater. M Heute: Für nervöse Frauen, Lustspiel in 1 M ^ i' Hcnrion. «rlauben Tio, meine Gnädige! l!m>^jF 1 Auszug, nach d«m Französischen. Dorothea, Operette >" Alt von Offenbach. Meteorologische Beobachtungen in LaibaH^ ^ « «. «ß-«» 2 3 " " ^ ^Z 6 U. Mg. 743 7« j 11^.78 windstill Nebel gF 28 2 ^ N. 742 34 -s- 3.4 NW. schwach!,.Hälftc bett». W„ Ab 74!j u? >-l> ii-I I windstill trilbe ^« ?tebel anhaltend. Nachmittags Höhennebcl, naljla^»!l' TageSmittel der Wilrme -^2 8', um b 7' un^ d^M^^ Verantwortlicher Redacteur: Ottomar Vanlb^^^ ^^vs^^^^i^s Avien, 27. Oltober Die Vürse nahm einen Anlauf zur Besserung, erlahmte jedoch bald und vcrlehrte sodann, ohne durch muere Nachrichten gedruckt worden z" > «es«, 1839.......87N-- 274 - , 1W4.......100 K0 100 7K . I860.......108— U8 2k. . lSso ^, 100 ft. . . . 112 «b 112 50 , 1»»4.......12V-- 13350 t»o«llntll.Pflludbrlef« . . . 1ll12b 12lbi» «r»»l»ant«h» der Vt«bt «t» 101 bO 102 — »H,i« l *^'l .. «920 887b 3.?«^»j^.j . - ^ 737b »«N»u.»lgnlieruuge.Lol'. . . 97^0 97 75 U»,. «l«H»hn.»nl. .... 96 b0 97- Ung. Prtw»l«n,«nl...... 88 75 83- Wunu C««nmu»l«>»lth«l . . 88 - V8 2b Actien von »«nten. ^ . ^. Veld Ware «n«l°.«an, . ... I54-. 154 Xk «nnlvtrein . h« i«xv . V°dtN««dU»nft^' ' ' ,ou ,in «Ndit,nM^ ... ' N^iy?^ Gelb Ware> hu . . . . - 239 75 240 25 »nnan.Dnmpfschiss.,Gesellschaft 4li6— 457-«lilub«th.«estbl>l,n..... 189 50 190 -«lilobtth.Vuhu lLiui'Vndwtil» Streck,).......— — - — Ferdinllnds.Vloidbahn. . . 1910 — 1915 -ßranz-Ioseph-Vahn . 1U4'— 1N450 l!emb.-«zelu.«Iaffy-B°l)n . 149 — 149 50 Lloyb.Oejlllsch. „ . . . 445— 448 -ochnr. «ordwtftbahu 141- 142 - Geld Ware Nubolfe.Vahll.....147 — 148 - - Vlaatsbahn......»0l» . 301 - Güdb»hn........t36 25 186 70 Theiß.Bahn.......1«? .- 1«« — Ungarische «orbosti«tzu . . . 114— 1l5 -Ungarischl Oftbahu .... 55 — 55-50 T««»ey.«lfellsch......lSo—132- VaugeseUschaften. »ll«. «fterr. «2U° 47 25 «im« V«n,ts:llsch«ft. . . . hb.- 55 25 Pfandbriefe, «ll,«». «fterr. V°l»»erthtl . . 95 50 96 bl) dto. » W Hehren 87— 87l»0 ««ti«N2ll>«ll l. »..... 9345 986» Ung. V,»>,rcrkhit . . . 8S.- 8635 Vrioritaten. Llisabeth.-B. 1. Cm.....98 7b 94- Ferd.-Nordb. S......10425 10450 Franz-Ioseph-V......100 b0 100 7« Val. Karl-z.'udwig,V., 1.2m. . 106 25 106 7b Olfterr. Norbweß-».....l>5— Sbb0 Vltbeubür««..... 31-8125 VtaaUbahn 196 60 186 W ' ^—,.. ______^^_^— ^^> "" Oeld ^g ^ ^bahu.8^.....1S0^ «üdbahn, «oni '. . '. ' '2,"^ . Oftbahn...... SV»" ««ölt.«.........I6«7b> «udolf».«........" Wechsel. ,sU 8r««lfnrl........Ad ^ blltnllnr«.......' <<«,3^ '^ L«nl!,n.......' ^igsb " P«i«........ *" »eldsprtett- g,lt ^ Vnt»t» . . . 5 st. 24 lr. ^ «^, Nap«>l«n«d'«r . . 8 ^ l'n » ^ ^.s»" , Prwh. «»sstnschelnt 1 ,63'b0 - . , i" «lli»«r ... 104 ^ 90 ^"" «raimsche VrUldeutlaftung^oM"^.^ Prtvlltny«»«,,: Geld 8b b0, «"- l