H^35.___________Dienstag, 12. Februar 1895. IahlMNl, 114. Aibacher ^Wrl« ss. NcmMhlln fl, l5>. hnMbr!«, fi. 7 50. Im «lomplolr: I Die .Lall), Zelt., erscheint tägllch. ml« Uusnahme t>cr Sonn- unb sselerlaae, DIt «ldmlnlstratlon l>rft!,de> stch "«»e In,eia e bi« »« ^H, «. ^ dle Züstellu»,, ins Qa,<« „anMhlin f! 1 - InftrtlonsgebUr: FNr » «°ngres»pl°h Nr.L. ble «edactlou Uahnhofgasse Nr, ,ü, Sprechstunden der Nebactlon von 8 bi« ,l Uhr vormilta,«, ^^^^^>^« l" 4 gellen 85 lr,, nrößerc per Zelle «, tr,: bei öftere» WlederlMmne» per Zeile 3 tr, ^ Unsranlierle Vrlese nierden nicht angenommen, Mmmsi-riple nich! zurückssestell». Amtlicher Weil. ! Aller^f.^ "^ k. Apostolische Majestät haben mit Eect2I s H^lchreiben vom 3. Februar d. I. dem Herrn nn «>'^ ^ ^' Finanzministerium Anton Frei-Natbes. c .'^°"^r d'e Würde eines Geheimen ^ lllxsrei allergnädigst zu verleihen geruht. Aer^r/' ""^ k. Apostolische Majestät haben mit lieme"« . ""^rzeichnetem Diplome dem Oberst«! Mit dm, ss^ Ruhestandes Josef Szal.iy den Adelstand ^ gttliht/ ^"""l)rte 'Edler, allergnädigst zu verleihen! gnäH' ^ ""^ ^ Apostolische Majestät geruhten aller- bei ber^n^^?''^'^ des mit Wartegebür beurlaubten. "kannten c^^" Superarbitrierung als diensttauglich des Lan^ , wlemenants Johann Wodniansly. in den m?^"^"^rieregimei,ts Klagenfurt Nr. 4, Tl. M..« M^"o des Landwehr«Infanterieregiments dz^ n ^ anzuordnen; e Uebers.hung nachbenannter Aerzte vom «ctwstande des k. und k. Heeres in den «Mlvswno der l. l. Landwehr anzuordnen, und zwar: <^°es Regimentsarztes „ster Classe: ^nulvn'm' "ö Iosif. des Infanterieregiment« ^fllnterz-."^ "°" ^aiern Nr. 80, zum Landwehr-^ ^^ea,mentTriestNr.5; Dr /^'mentsarztes zweiter Classe: ^ilnents ^ Ziembicli, d^s Infanterie-^f°Mer,. p°rlnyäk Nr. 86. zum Landwehr-""egltnent Czernowitz Nr. 22. ^erhüHs/' ^ ^ Apostolische Majestät haben mit Mister un^7^"tem Diplome dem Garde Wacht-^dtlft^° Oberstlieutenant d. R. Josef Tesach den auergnädigst zu verleihen geruht. Aerhochs5 ""d «. Apostolische Majestät haben mit Ardent „ 7"schüeßung vom 4. Februar d. I. dem M^ " des Vsrwaltung«rathe« der Böhmische ^^hurlr^ k?'^"tilin Gomperz den Stern zum ^ral.S,^. ^ Franz-Joses-Ordens und dem ^.^^ar u„d Clicf der d.ntral-Direction der genannt-n Bahngesellschaft, Regierungsrathe Dr. Angelo Ritter von Kuh taxfrei den Titel eines Hofrathes allergnädigst zu verleihen geruht. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 2. Februar d. I. dem Nmlsdiener im Finanzministerium Anton Trientini das silberne Verdienstkreuz allergnädigst zu verleihen geruht. Se. t. und l. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 1. Februar d. I. dem Bahnhof - Portier der österreichischen Staatsbahnen Franz Kowanda in Amstetten in Anerkennung seiner treuen und belobten Dienstleistung das silberne Ver-dicnstkrcuz allergnädigst zu verleihen geruht. Nichtamtlicher Oheil. Die Landtage. Die Wekelsdorfer Vorlage ist vom böhmischen Landtage mi< 122 gegen 82 Stimmen zum Beschlusse erhoben worden, nachdem der Antrag Pacät auf Ueber» gang zur Tagesordnung mit dem gleichen Stimmenverhältnisse abgelehnt worden war. Für den Entwurf votierten geschlossen der Großgrundbesitz und die deutschen Abgeordneten der Städte und Landgemeinden, dagegen die Jung« und Altczechen. Es ist Sache des Landtages, erklärte Prinz Karl Schwarzenberg, zu documentieren. dass er in der Lage und willens ist, sich nicht von einer kleinen Minorität terrorisieren zu lassen, und dass er die nicht abzuweisende Ordnung herbeiführen muss. Der Landlag ist in der That durch sein Votum dieser Aufgabe, welche eines seiner hervorragendsten Mitglieder präcisiert hat, vollständig nachgekommen, l Der conservative Großgrundbesitz hat auch in der soeben abgeschlossenen Debatte seine vermittelnde Mission treu erfüllt, und geht unbeirrt durch alle Anwürfe consequent vor. Von gleicher Anhänglichkeit für beide Nationalitäten beseelt und von derselben Liebe sür da« l Heimatland wie für den Gesammtstaat steuert er un» ^ entwegt dem gesteckten Ziele: der Herstellung des Frie» dens in Böhmen, entgegen. Der galizische Landtaq hat gleichfalls seine diesjährige Session abgeschlossen. Die «Presst'» schreibt hierüber: Sie war durchaus erfolgreich, wie alle vorhergegangenen, welche dieses Kronland in der laufenden Legislatur.Periode abgehalten. Wenn man die Fülle von Arbeit überblickt, welche Galiziens Landboten in der Zeitspanne weniger Iahve geleistet haben, so wird man ihnen die vollste Anerkennung unmöglich versagm können. Es ist bezeichnend, dass der galizische Landtag, die Vertretung des räumlich weitestaus-gedehnten unter den cisleilhanischen Ländern, jene Vertretung, welche naturgemäß die meisten Agenden zu erledigen hat, bereits in der Lage war, ihre Thätigkeit abzuschlithen. Speciell im heurigen Jahre sind im einträchtigen Zusammenwirken beider das Königreich bewohnenden Vollsstämme auf wirtschaftlichem und culturellem Ge< biete die schönsten Resultate erzielt worden. Freilich werden in Lemberg nicht unfruchtbare Redeschlachten geschlagen, wird nicht die knappbemessene Zeit mit kleinlichem Parteigezänle vergeudet. Dort verzichtet man gerne auf die wohlfeilen Triumphe, welche die aur» populari« gewissen Vombenrhetorilern wahllos gewährt, um der segensreichen Ziele willen, die nur bei fortgesetzter, unermüdlicher Wohlfahrtsarbeit sich einstellen. Wenn auch das Sensationbedürfnis nicht befriedigt wird, so fährt dabei das Königreich desto besser und all? Ein« sichtigen werden dem galizischen Landtage Dank wissen, dass er in so gewissenhafter Weise seinen Pflichten obliegt und damit das Wohl dieses Landes fördert. In Lemberg klang die Session in schönster Harmonie aus. Die Redner beider Nationalitäten beglückwünschten sich ob der erzielten Erfolge, wiesen mit Nachdruck auf die gegenseitige Annäherung hin und gaben einmüthig ihren warmen Sympathien für den allverehrten Statthalter und für den seines Amtes mit größter Umsicht waltenden Landmarschall Ausdruck. Der Kärntner Landtag wurde gleichfalls geschlossen. Auch diese Landesoertretung hat in der laufenden Session vieles Ersprießliche und Nutzbringende geschaffen._______________________________________ Politische Uebersicht. Laib ach, 11. Februar ImMinisterpräfidium wurden am 8. d. M. die Ministerberathungen unter dem Vmsitze Sr. Durch, laucht deS Ministerpräsidenten Fürsten Alfred Windisch- Jeuisseton. ^ „Vasantasena." ^eituna^ ""d .Vawtasena', Emil Pohls !?'^'. als V ältesten indischen Drama« «Mritscha-?'ld. die n»^" Autor König Sudraka bezeichnet c5 b°ch fein ^ ^^tat des deutschen Theaters in 3"slrit d°, «>"/ Maurice Aloomfield. Professor des ^ Aus^M"^'Unwersilät, Hai m einer Vor-3 ftebe? d? ^ ö" AMnge ks mbisch^ Dm-3'^lnden' n? „o^eive manchen, anläßlich der be-e3>ten HüWlng auch für weitere Kreise °'^t. so.ffw "ls über das altmdische Theater "^ugzweise w"e!^" ^" ^"" desselben nachstehend !v!^lech" ^Anfänge des indischen Dramas sind W-l^" rM„.H" "^ unterrichtet: es sehlt an 3" "el von llchen Nachweisen. Die Inder selbst r°^ nur d, "'" "Mch gottlichen Ursprung das' """ /st. ' °°>s chre e,gene Trabii/on in Sand vee- ^n""^ indil^'". griechischen Drama ist der H" W 5nch "Elchen Dr^2 in Tänzen und Ge-«"« th?iHeis^^ östlichen Gelegenheiten, viel-s°tw^tnil, ^ ' b" religiösen Festen, stattfanden. «' Dial°a .Kröche,« Wort, und endlich drr bien.^ Aber ?? später hinzu und verdrängten s«l,a ^ -Tan, ^ ^'"^ hkikt d.s Drama in In-w"en in nkn"/' (Nataka) und Tanz und Ge-Wb^') der n"'^n ei„e wichtige Rolle. lolMde " « ^^ bie Form des Dramas un< "wnse gefestigt. Jedes Stück beginnt ^ mit einem Prolog oder Vorspiel. Eine Gottheit wird zum Schutz angerufen, dann erfcheint der Schauspiel-director und lenkt in einem Dialog mit irgend einer Person aus der Truppe in das Thema des StückeS ein, das auch zu gleicher Zeit in kurzen Worten skizziert wird. Die Gunst des Publicums wird ähnlich wie bei unseren Epilogen erbeten und dann die Aufliierkfamkeit des Publicums auf irgend eine Handlung seitens einer im Stücke selbst auftretenden Figur gezogen. Womit die wirtliche Handlung beginnt; sie zieht sich von einem Acie dis zu zehn Nclen. So Hai z. B. dab W-' bische Oligina/ des -Va/aMfma- /,,'ch/ weniger a/s z«hn Acte. Die Sprache ist ungemein mannigfaltig und indi« viduell gesärbt. Prosaische Rede und poetische Rhythmen verschiedenster und schwungvollster Art wechseln miteinander in bunter Folge. Die Personen reden je nach Charakter und Lebensstellung verschiedene Dialekte. Nur die Konige. Helden. Brahmanen und sonstige hochgestellte Persönlichki/en reden Sansfr/l. Me Frauen sowie auch die Männer untergeordneten Schlage» ve> dienen sich der mannigfaltigen Bo//ssprachtN, der sov genanuien Prakkz. die sich von dem feinen Maha-raschtri bis zum gemeinsten Apabhransa abschatten.! AevMch wie ja auch in der modernen Bühne Dia-lektc verwendet werden, nur wird das alleS beim Inder mit seiner Sucht nach Systematik etwas konventioneller f und mechanischer als bei uns. Auch das Personal hat mit der Zeit, ganz wie bei uns, einen etwas schablonen- ^ ! hasten Charakter angenommen. Wir hab n erste Lieb', ^ baber jugendliche Liebhab >r, komische Väter. Intri-auanten tt. Im indischen Drama lehren diese F>guren meist wieder, nur bedingen die locale Färbung, und ! das eigenartige sociale Leben nothwendige Abänderungen. Die Figur des Maitreja in der Vasantasena ist zum Beispiel so lypisch, dass es eigentlich kein indisches Drama ohne sie gibt. Waillsja ist der Vidushaka des Stückes, der mit dem Helden vertraulich verkehrende Spassmacher, die komische Figur. Der Vidushaka ergibt sich dem Wortspiel, allerlei komischen Verdrehungen und W'hen; er ist der »dicke Fresser». Dabei aber immer der Freund in Nöthen und tüchtiger Berather des Helden. Aehnlich erscheint die Heldin nie ohne ihre vertraute Zofe und Zwischengängerin (Radanika) unb dnaMchen mehr. Das Oa^e erinnert auffallend an Sha/espeare. Die romanische Willkür, der vurNe Scenenwechsel, der Wechsel zwischen metrischer und prosaischer Rede, die M,schung von Ernst und Komik, der Clown (Viou» shata). Nur gibt es in Indien leine Tragöoin. Line tragische Katastrophe darf überhaupt nicht stattfinden. Der Held ober die Heldin dürfen nicht sterben; der Knoten muss sich anders lösen. Die einheimische Dramaturgie schreibt sogar vor, waS sür un/iebsame Erscheinungen, sowohl ernsten als auch komischen Cüara/ters, nicht »or/om/nen dürfen, wlso ernster Nawr'. lein Tod. leine feindliche Verwünschung, teme nationale Degradation. Komischer Natur.le,n Ossen, Schlafen. Baden. Salben. Küssen. Beißen. Kratzen und so weiter. ,, . ^ « Der scenische Apparat war, scheint es. em ziem lich einfacher, und der Phantasie des gnschanerb war sehr vieles belassen, wiederum ähnlich wie zur Zeit Shakespeare's. Es gab keine wirtlichen Thealergeoimoe, 5in complicierte« System von Decorationen und Maschinerien. Die Bühne war uberaub einsach, nicht durch einen Vorhang vom Zusch^uerraum getrennt. Vielmehr war der Vorhang im Hintergrund der Bühne — eine Laibacher Zeitung Nr. 35. 298 12. Februar 1895. Grätz fortgesetzt. Die Berathungen gelten der Vorbereitung für die bevorstehende Rcichsrathssession. Im Justizministerium hat am 8. d. M. unter dem Vorsitze Seiner Excellenz des Iustizministers Grafen Schönborn eine Berathung über die Börsenschiedsgerichte stattgefunden, an welcher unter anderen die Herren Miller v. Aichholz, v. Lindheim, Generalsecretär-Stkllvertreter der Wiener Börsentammer Lick und der Generalsecretär der Börse für landwirtschaftliche Pro» ducte Leinkauf theilnahmen. Die Session der Landtage geht allmählich ihrem Abschlüsse entgegen. Der nieder österreichische Landtag erledigte vorgestern eine größere Anzahl von Vorlagen, zumeist ohne Debatte, im Sinne der Ausschussanträge. Nächste Sitzung heute. Der st eiermärkische Landtag erledigte am 8. d. M. zahlreiche Referate über interne Angelegen« heiten, darunter die Viehsalzfrage, Straßenbauten sowie die Berichte über die Hopfenschüdlinge und die Reblausverwüstungen. — Die Abgeordneten Dr. Kokoschinegg und Dr. Stärket befürworteten die Vervollständigung des Landesuntergymnasiums in Pettau. — Der Bericht über die Errichtung allgemein zugänglicher slovenischer Unterrichtsculse in Graz wurde an den Landesausschuss zur neuerlichen Berichterstattung in der nächsten Session zurückgeleitet. — Die nächste Sitzung findet heute statt. Im mährischen Landtage berichtete Abg. Graf Fries über den Gesetzentwurf betreffend die Regelung der Fischerei in den Binnengewässern, welcher ohne Debatte in zweiter und dritter Lesung unverändert angenommen wird. In der Sitzung des Bukowinaer Land-laqes vom 9. d. M. wurde der Voranschlag des Landes' fondes festgestellt, und zwar das Erfordernis mit 870.114 fl., die Bedeckung mit 346.537 st. In der vorgestrigen Sitzung des dalmatinischen Landtages erklärte der Referent Landesausschuss Klai«! über eine Anregung des Abg. Bj^la« noviö, dass inbetreff der Eisenbahnbauten eine Initiative des Landes insolange unmöglich sei, als nicht eine Hauptbahnverbindung mit der Monarchie bestehe. Redner erörterte in eingehender Weise die Vortheile des geplanten Baues der Bahnlinie Spalato - Arzano für das ganze Land. Der Redner wandte sich weiters als Obmann des nationalen Clubs gegen den Vorwurf des Abg. Biantini, dass die Viitglieder dieses Clubs durch die Begrabung der Ndresse ihrem Programme untreu geworden seien, und gab eine historische Darstellung des Vorgehens des Clubs, der seit seinem Bestände treu an seinen Principien festhaltend, jederzeit den Verhältnissen entsprechend zum Besten des Volkes gehandelt habe. Der Nationalclub habe den Antrag des neukroatischen Clubs nicht ablehnen wollen, um nicht eine bleibende Trennung zu bewirken, und bleibe seinem Grundsahe treu, die Vereinigung der Nation in der Zukunft zu eimm geeigneten Zeitpunkte anzustreben, der sich vielleicht nach der Einverleibung Bosniens er« geben würde. Mit diesem Programme, auf den gesunden Sinn des Volkes bauend, trete der Club in die Wahlen ein. Abg. Cingria trat einzelnen Rednern der Generaldebatte, insbesondere Biankini, entgegen, wobei er den Adressantrag als einen Verrath bezeichnete und die Partei, die in Dalmatien und Kroatien Starcevic als einen Profeten betrachte, als eine Secte bekämpfte. In der Specialdebatte über das Landesbudget polemisierte einzige unabänderliche Decoration. Hinter dem Vorhang war die Garderobe, aus der die Schauspieler auf die Bühne traten. Mit der indischen Zeitrechnung ist ts schlecht bestellt. Es scheint, dass die Blütezeit des indischen Drama's sich vom ersten bis zum achten Jahrhundert nach Christo erstreckt. Die einheimische Productivität ist aber bis zum heutigen Tage noch nicht erschöpft. Die vornehmsten Sterne am dramatischen Himmel sind Kalidasa, Sudraka und Bhavabhubi. Kalidasa's Schauspiel Sakuntala ist es, von dem Goethe sagen konnte: Willst du die Vlüte des frühen, die Früchte des späteren Jahres, Willst du, was reizt und entzückt, willst du, was sättigt und nährt, Willst du den Himmel, die Erde mit einem Namen begreifen, Nenn ich, Saluntala, dich, uud so ist alles gesagt. Emil Pohls Vasantasena basiert auf dem unserer jetzigen Kenntnis gemäß ältesten Drama in der indischen Literatur. Im Original heißt es Mritscha-katlka, d. h. «das irdene Wägelchen», also «der Spielzeugwagen». Natürlich bezieht sich das auf Nohasena's Wägelchen, in dem Vasantascna's Schmuck verborgen liegt, zur Gefahr des Helden Tscharudatta (so! nicht Karudatta, wie Pohl den Namen wiedergibt. Es ist zu bedauern, dass er das wohlklingende Wort für ein nicht ind^ch klingendes zur Site schob!) Der Autor des Stücke« M «in Künig Namens Sudraka sein. Im WorA ^^'""2 wird er mit überschwänglichen M Ä^^ iß. Es ihm unterstüh^We'^^ von !^""t« °u« hechte« "nt schaft abtrat. Das kommt in Indien üster vo" Biankini in heftigen Worten gegen Klatt und Eingria, protestierte besonders gegen die Bezeichnung Secte, worauf die Abg. Klatt und Cingria nochmals nachdrücklichst replicierten. Bei der Post «Gendarmerie» trat Statthaltereirath Nardelli den vorgestrigen Aus« führungen Biankini's bezüglich der Gendarmerie und anderer Verwaltungszweige entgegen. Nach einer Erwiderung Biantini's sprach Abg. Bjelanovic gegen den genannten Abgeordneten vom serbischen Standpunkte. Abg. Vukotic beantragt eine Resolution auf Herab« sehung der Verpflegsgebür im österreichisch-ungarischen Spirale in Constantinopel. Sämmtliche Nedeckungsposten des Erfordernisses gelangten zur Annahme. Im ungarischen Abgeo^dnetenhause erwiderte vorgestern in der Debatte über das Iustizbudgtt Präsident Szilagyi auf die Angriffe, dass er verschiedene Versprechen nicht erfüllt habe, die kirchenpolitischen Vorlagen seien der Kritik von Fachkreisen und des großen Publicmns vorgelegen. Bei den Beförderungen im Richterstande waren für den Nedner nicht die bureaukratische Reihenfolge, politische Einflüsse od?r Protection, sondern Verdienst, Fähigkeit und Fleiß maßgebend. Die nächste Sitzung findet heute statt. Im deutschen Reichstage erklärte auf eine Interpellation Reichskanzler Fürst Hohenlohe, die Regierungen richten ihre Aufmerksamkeit auf die Sicherstellung der Seetüchtigkeit der Seeschiffe durch die staatliche Aufsicht, ferner auf die Sicherstellung des internationalen Seestraßenrechtes sowie auf die Ausstattung der Schiff.» und Rettungsmittel. Der Reichskanzler drückt die Hoffnung aus, dass die in der Conferenz zu Washington im Jahre 1889 vereinbarten Nestimmungen über das Seestraßenrecht bis zum nächsten Winter bei allen Schiffahrts - Nationen in Kraft treten werden. Die Regierungen sowie die Nationen nehmen, erklärt der Reichskanzler weiter, lebhaften Antheil an dem furchtbaren Unglücke der «Elbe». Die Vorwürfe auswärtiger Blätter gegen die Leitung des Schiffes entbehren jeder Begründung. — Auf der Tagesordnung der anberaumten Sitzung steht die dritte Berathung der letztgenannten Vorlage, außerdem die Verhandlung der Etats des Reichstags, des Reichskanzleramts und des Reichsamts des Innern. Ministerpräsident Ribot legte in der französischen Kammer das rectificierte Einnahmen-Budget vor. Dasselbe deckt den Abgang von 25 Millionen, welche zum großen Theile durch die Reform der Erbsteuer einkommen sollten, aus den verschiedenen Ueberschüssen sowie aus Vorschüssen der Depositencasse. Der spanische Senat genehmigte den Gesetzentwurf betreffend den Getreideschutz. Das Gesetz, welches abends von der Königin Regentin sanctiomert wurde, wurde im Amtsblatte veröffentlicht. Es erhöht den Eingangszoll für ausländisches Getreide auf 2'/, Pesetas per 100 Kilo, für Mehl auf 412 und für Kleie auf 2 Pesetas. Das Gesetz bleibt bis zum 3l. Dezember d. I. in Kraft. Die Regierung behält sich das Recht vor, die Dauer der Wirksamkeit dieses Gesetzes zu verlängern. An Stelle des verstorbenen Lord Churchill wurde der Conservative Fardel in Luedpäddington zum Unterhausmitgliede gewählt. Ein Berichterstatter der «Pol. Corr.» aus Kairo versichert, man sei in dortigen politischen Kreisen über« zeugt, dasz zwischen England und Italien ein Uebereinkommen inbetreff einer gemeinsamen Action gegen die Derwische abgeschlossen worden sti und dass bei günstiger Jahreszeit, im nächsten Spätherbste, mit diesem Vorgehen ernst gemacht werden soll. In Petersburg verlautet, dass der russische Botschafter in London, Herr v. Staal, für den Fall der baldigen Neubesetzung des Ministeriums des Aeußern die meisten Aussichten habe, auf diese Stellung berufen zu werden. Falls jedoch die interimistische Leitung dieses Ministeriums durch Herrn Schischkin sich auf einen längeren Zeitraum erstrecken sollte, glaube man es für sehr wahrscheinlich erachten zu können, dass dieses Amt dann dem Fürsten Lubanow werde anvertraut werden. Aus Tunis vom 10. wird gemeldet: Das Amtsblatt veröffentlicht das Decret, mit welchem der Hafen von Blserta für den Handel freigegeben wird. Die Petersburger «Nowoje Wremja» findet, dass die Mittheilungen des Pariser Korrespondenten der «Times» bezüglich der Haltung Frankreichs, Englands und Russlands in der Angelegenheit des äuß?rsten Orients geeignet seien, Japan als Warnung zu dienen. Die Geschcke China's hiengen nicht von d Soldaten erfroren aufgefunden. — Aus Antwerpen: ^ Schiffahrt ist sehr gefährlich. D-n großen Dampfern lve^ Lootsen nur auf die Gefahr der Capitäne mitgege^ Seit gestern sind zwei große eiserne DampssaMe gelaufen. — Aus Amsterdam: Trotz der auherordenm« Kälte ist der Nordseecanal schiffbar, daher der Haie" "^ Amsterdam zugänglich. — Aus Petersburg: Wie «Industriezeitung» meldet, verursache der heftige Tempel Wechsel Befürchtungen in Bezug aus die Schädigung Wintersaaten. In Eenlralrussland und im Sild^ bildet d?r abgegangene Schnee theils Lachen, !^5 «hl flächen durch die wiederkehrende Kälte. Im Süden ^ Gefahr durch die unzeitgemäß früh eingetretene W ^ — Aus Newyorl: Nachrichten aus allen Theilen A"" ^ berichten über heftige Kälte und Schnecstürme. ^ Menschen sind erfroren. In Florida wurden alle u^, culture« vernichtet. Der Schaden beträgt mehrere»" , nen Dollars. Im untersten Westen flüchtet das Wllo . den Wäldern und sucht Schutz bei den menschliche nungen. Wölfe zeigen sich in Rudeln. , P, — (Die französische Armee.) Genera" mont wurde an Stelle Glllllfets zum Armee'^Nl^ ernannt. Per Commandant de« 19. Corps, General V^. übernimmt das Commando des 6. Corps; der 6°" pl dant des 18. Corps, General Larchey, jenes des ^' «l und der Commandant der Vogesen»Division, ^ Varaigues, da« Commando des 16. Corps. , hel — (Eisenbahnunfall.) Aus der LM französischen Nordbahn fand bei Sergnier ein Z"'""' ^ stoß zweier Eisenbahnzüge statt. Der Maschinen!«?" ^ ein Reisender wurden leicht verletzt. Der Unfall ver»"! längere Verspätungen im Verkehre. n b ^' — (Streik.) Aus Lissabon wird vom ^'M gemeldet: Achthundert Arbeiter der Werkstätten d" ^ lichen Eisenbahnen haben die Arbeit eingestellt.^"^, lizei traf Vorkehrungen zur Uufrechthaltung der ^ ^el — (Anarchisten-Process.) I" ^« z» Anarchistenftroccsse wurden Müller und WeNca«^ lebenslänglicher Zwangsarbeit, Bcoisch und ^°^^e ^ Jahren Zwangsarbeit, Bossen zu vier Jahren, "> ^ Schlbach zu je drei Jahren und Frau Schlep sF, monatlichem Gefängnis verurtheilt. Leblanc, Arnold, Ions und Berg wurden freigesprochen. Local- und Plolmizilll-Nachrichte»- Krainischer Landtag. Zwölfte Sitzung am 11. Februar. Vorsitzender: Landeshauptmann Otto Det« ^n, Regierungaoertreter: Landesprä'sident Äc>ro Rfgierungssecretär R. v. Laschan. . ^ li"° D,s Protokoll der letzten Sitzung wird ve" verificiert. betreffs Die eingelangten Petitionen werden den ve Ausschüssen zugewiesen. «-rich"/,, Unter den Notlagen befinden sich die v" B> Landesausschusses betreffend die Bewilligung s^hO nähme eines Darlehens für die Landeshaupt»" ^stl und inbetreff der Ausbesserung der Bezüge des arztes Dr. Slajmer. . Fi<', Nbg. Hribar berichtet namens °" hei" ausschusses inbetreff der Pensionsberechtigung " Hebung der Landesauflage Bestellten. .. he«« ^ Abg. Luckmann weist darauf hin, °" schF °„ richte des Ausschusses und dem Pension«""'^ fey^ versicheiungstechnische Berechnung als ^""^0 Die Bestimmung, dass im Falle als der ^ ^lo"""« den Verpflichtungen nicht in vollem Maß« ^hegeH könnte, den Pensionsbezugsbeiechtigten d" ^nge!'^ zeitweilig angemessen gemindert oder auch s " z„ "„ ^ werde, da der Landesfond in keinem 6« ^zelO".^ größeren als der im 8 3 dieses Statute- ,^lv>' Veitragsleistung verhalten werden lann, ^ ^O^ eine große Gefahr für die Bediensteten, ^,s^geN " e nicht ausgeschlossm ist. dasS die VeitraM' M «^l ausreichen werden. Redner bespricht tne unu ^ ^ der Vruderschajtsladen und ist der A">'" ' lo^i« Pensionsfond in eine weit ungünst'gere « <," lönne. V« empfiehlt sich daher, die «" ! ^°ch" Zeitung Nr. 3b._____________________________________299____________________________ 12. Februar 1895. tAAusschuls zur Durchberathung aus Versicherung«-ujm,Nllo ^e Bewilligung einer Subvention l.. lzllnde«^k ^°" 3"' seitens des Staates von 50 °/„. ^ bei deVw'^" w"°" He in erklärt, die Regierung ^ ^N«elen^?"^eit der Wasserversorgung von Zirlnih U.^rbau^ und es habe «? »esteii. ,. "'Zerium °«ch eine Subvention in Aus-8 ^ werden ! ^" Bedingung, dass Viehtränken aus. I, "ben. t><, s? °" «ction der Gemeinde sei freudig zu ?' Redner ^.^^ von der Einsicht derselben ab-^ ^denken «!^ '"stress der beantragten Resolution "l°aes aug. " ^° b^e des vom Staate verlangten b?! ^ltion^" bemerkt, dass die Gemeinde Iirlnitz K>?!" "Me ^ ,^^" ^"egen dem Landtage unter-d« "wird s>? ^ '" den Ausschüssen durchberathen Granes « ^ ^^" Vorberalhen sei die Annahme . Nbc.^ "geschlossen. Av ^ezaua^"pez weist auf den Rechenschaftsbericht ^"he°?!V t ^"' ^ ohnehin den Stand der ^in!'^n?eur?^ b"°"t die großen Verdienste d^s beam,'^spricht deN-« ,i "" ^ Wasserversorgung liche« V' der LanA" ^^reiche Projcctoerfassungen und - Dr. 37""» die Art der Prämiierung. ""sschusfeK ^ö "chtfertigt das Vorgehen des Bei der Abstimmung wird dem Nusschussantrage entsprechend der Bericht des Lanbesausschusses zur Kenntnis genommen. Die Resolutionsanträge der «lb« geordneten Kersnil und Hribar wurden angenommen, jener des Abg. Nrlo wird hingegen abgelehnt. Abg. Lenartic berichtet namens des Verwaltungs-ausschussl-s über den Rechenschaftsbericht des Landesaus-schusses betreffende Communicationsmittel. Beim Berichte über den Strahenbezirk Idria interpelliert Abg. Arlo den Landespräsidenten wegen Erledigung der angestrebten Einreihung der Theilstrecke der Loitsch'Idrianer Lanbesftraß? in die Kategorie der Reichsstraßen. Landespräsident Baron Hein gibt über den Stand der Angelegenheit Nufllärung und betont, dass das Hin-detnis in der Höhe der Kosten liege, welche vom Staate getragen werden sollen. Abg. R. v. Langer verweist auf den Landtags« beschluss in der Sitzung vom 8. April 1692, wonach sich der Landtag im Principe sür die Erwerbung der dem Fürsten Auersperg gehöligen, im Zuge der Landesstraße Rudolfswert-Seisenberg-Laibach und Ainödt-Tschernembl bei Obergurl und Ainödt vorkommenden Gurlbrücken durch das Land entschieden hat und der Landesausschuss demnach beauftragt wurde, weg?n Anlauf der Brücken in Unterhandlung zu treten und in ber nächsten Session darüber zu berichten. Seitdem seien drei Sessionen verflossen, ohne dass der Landesausschuss dem Landtagsbeschlusse nachgekommen wäre. Der Redner stellt die Dringlichkeit der Angelegenheit dar und richtet an den Landesausschufs die Anfrage, wann derselbe dem Landtagsbeschlusse vom 8. April 1892 endlich nachzukommen gedenke. Landeshauptmann Detela erklärt, dass sich der Landesausschuss mit der Angelegenheit befasse und in der kommenden Session Anträge unterbreiten werde. Abg. Zitnil stellt einen Resolutionsanlrag wegen Einreihung eines Weges zwischen Smula-Hinnah-Sviri im Seisenberger Bezirke in die Kategorie der Bezirlsstrahen. Abg. Hribar beantragt, der Landtag werde ermächtigt, dem Landes ° Ingenieur Htäsl> sür die Verfassung der Projecle ber Franz-Iofefs-Vrücke in Ratschach eine Remuneration zuzuerkennen. Bei der Abstimmung wird der Bericht des Landes» ausschufse« zur Kenntnis genommen. Die gestellten Resolutionsanträge werben angenommen. Abg. Povöe berichtet namens des Verwaltungsausschusses betreffend die wasserrechtliche Verhandlung über die Iulässigleit des Podhagsly'fchen Nlternativ.Projectes der Entwässerung des Laibacher Moores. Das Project besteht bekanntlich in der Ausvaggerung des Laibachstusses, in der Anlage von Quais u. degl. m., wodurch Verhand« lungen und Vergleiche mit verschiedenen Besitzern nothwendig wurden. Infolge des Erlasses des l. l. «ckerbauminifteriums vom 18. November 1891 wurde wegen endgiltiger Feststellung des Kostenvoranschlages das wasserrechtliche Verfahren über die Zulässigleit deS Podhagsly'fchen Nlternatio-Projectes der Entwässerung des Laibacher Moores, welches als Grundlage für den Gesehentwurf vom Jahre 1889 diente, durch die l. k. Bezirkshauptmannschaft in Laibach im Jahre 1894 eingeleitet und insoferne noch nicht ab» geschlossen, als über die Genehmigung ber Vergleiche, welchen die Vertreter des Landes Krain und des Morast» cullur-Hauptausschusses beigestimmt hatten, beziehungsweise jener Vergleiche, deren Modification von dem Landes» ausschusse angestrebt worden ist, vom Landtage Beschluss gcfafst werden foll, während in den Fällen, in welchen Vergleiche nicht erzielt worden sind, die Erkenntnisse der politischen Behörde noch nicht geschöpst worden sind. Es werden sodann die einzelnen Verhandlungen detailliert angeführt. Der «usschuss stellt den Antrag: Der Landtag genehmige die vorgelegten Vergleiche und ermächtige den Landesausschuss, dass er nach rechtskräftiger Erle-digung sämmtlicher Wasserrechtsfälle die Ergänzung des Gcsamlnllostenvoranschlagrs des Alternalivprojectes vornehme und die erforderlichen Anträge stelle. Abg. Hribar bedauert den langsamen Gang der Verhandlungen, die wegen unwesentlicher Kleinigkeiten verzögert werden, bespricht die Nothlage der Moorbewohner, die eminente Wichtigkeit der Culturarbcit und die Entwässerung des Moores, betont die Wichtigkeit vom strategischen Standpunkte und befürwortet die schleunigste Förderung der Angelegenheit. Landespräsident Baron Hein weist nach, dass da« wasserrechtliche Versahren abhängig war von dem Vor» verfahren wegen der Abtragung des Udmater Wehrs, welche erst im Jahre 1693 zar Austragung kam. Erst dann konnte die Vezirlshauptmannschaft mit ihrem Ver« fahren, das der Natur der Sache gemäß einen ungemein großen Umfang hat, fortfahren. Sobald der Landtag über die Vergleiche schlüssig werden wird, dürfte das Verfahren heuer beendigt werden. Allerdings seien die Kosten ber Vergleiche verschwindend gering zu jenen der weiteren Durchführung des Projectes. Abg. Dr. Schaffer erklärt die Vorwürfe des Abg. Hribar gegen den Landesausschuss sür unbegründet. Es handle sich um Kleinigkeiten, während die großen Fragen noch nicht gelöst seien. LandeSpräsibent Varon Hein bemalt, dass die Erledigung der kleinen Sachen die Lösung großer Fragen aufgehalten habe, daher sei die Veschlussfassung des Landtages von großer Wichtigkeit für die Förderung der Angelegenheit. Abg. Dr. Papej weist die Wichtigkeit der Verhandlungen nach, mit denen sich ber Lanbesausschuss befassen müsse. Nbg. Hribar erklärt, das« er nach den Erläuterungen ber Vorredner seine Anwürfe gegen den Landes» ausfchufs zurückziehe. Bei der Abstimmung werben sodann die Anträge des Ausschusses angenommen. Der Landeshauptmann unterbricht um '/.2 Uhr nachmittags die Sitzung und beraumt die Fortsetzung um 4 Uhr an. In ber «benbfitzung, die bis ^9 Uhr währte, wurden die restliche Tagesordnung bis auf einige Punkte, die von derfelben abgesetzt wurden, erledigt. Ein ausführlicher Bericht hierüber folgt. Die nächste Sitzung findet Mittwoch statt. — (Vom slovenischen Lehrervereine.) Der von uns angekündigte Unterhaltungsabend des slovenischen Lehrervereines in Hafners Bierhalle war sehr zahlreich besucht und verlief in animiertester W?ise. Zu demselben erschienen auch Herr Bürgermeister Grasselli, Landesschulralhsmitglied Director Iunovicz, Stadtfchul-mspector Professor L'.'vec, mehrere Lanblagsllbg?ordnet<>, Professoren und Beamte. Das Reinerttägnis dieses Abends im Betrage von 140 Kronen wurde dem Vereine zur Gründung eines Convictes für studierende Lehrerlinder in Laibach übermittelt. Der günstige materielle Erfolg ist namentlich das Verdienst der Damen t»ss Comites. — (Marien-Bruderschaft.) Bei der vorgestern in Anwesenheit von 100 Mitgliedern abgehaltenen Generalversammlung des Marien-Vruberschaftsvereines unier dcm Vorsitze des Vereinsvorstandes Karl Lachainer wurde die Tagesordnung in bester O.dnung durchgeführt. Nach der V?llefung des Protokolles über die vorjährige Generalverfammlung wurde die schon früher den Mitgliedern zur Einsicht grgrbene Rechnung und ber Ver» mügenssland mit Schluss des Jahres 1894 genehmiget und über Antrag ber Herren Rechnungsrevidenten der Direction einstimmig das Nbsolutorium ertheilt. Bei ber Ergänzungswahl wurden die Herren Johann Dougan, Anton Gams, Karl Hinterlechner und Karl Dostal per Acclamation in die Direction und die Herren Valentin Arselin, Max Venda und «dolf Reich zu Rechnungs-revidenten gewählt. * (Ersroren.) Am 7. b. M. hatte fich die 50 Jahre alte Grundbefihersgattin Katharina Sedmal aus Koritence, pol. Vezirl Ndelsberg, in Geschäften nach Feiftrih begeben und wurde am Abend zurückerwartet. Nachdem dieses nicht eintraf, wurde sie gesucht, jedoch erst am 6. b. M. früh auf halbem Wege zwischen Grafenbrunn und Ko« rilence im Schnee als Leiche aufgefunden. Obwohl ber Verdacht einer strafbaren Handlung nicht vorliegt und sich der Unglücksfall aus dem Schneefturme vom 7. d. M. und den Verwehungen der Wege erklärt, hat ber Herr Gemeindevorsteher den Vorfall sofort dem l. k. Bezirksgerichte Feistrih angezeigt. — Am 6. d. M morgens wurde im Graben an der Vezirlsftraße zwischen Arch und Vuöla der 60 Jahre alte Josef Matlo aus Laz-, pol. Bezirk Gurlfeld, todt aufgefunden. Wie erhoben, fiel der Genannte am vorhergehenden Abende, während er mit dem Kaischler Puchel im berauschten Zustande von Gurlfeld nach Hause fuhr, in den Straßengraben und erfror darin. Der Leichnam des Verunglückten wurde auf dem Fried-Hofe zu Arch beerdiget. —i». * (Schadenfeuer.) Wie man uns aus Tfcher« nembl meldet, ist in der Nacht vom 6. d. M., wahrscheinlich insolge Unvorsichtigkeit eines der Hausgenossen, aus dem Drefchboben des Josef Slerl aus Lola Feuer zum Ausbruche gekommen. Dasselbe breitete fich rasch aus und ergriff das anstoßende Wirtschaftsgebäude fammt der Getreidelammer des Franz Kolbezen aus Lola. Da man das Feuer erst spät bemerkte, wurden diese Objecte gänzlich eingeäschert, und ist es nur den bedeutenden Schneemassen zu danken, dass nicht auch die benachbarten Wohn-gcbäude dem Feuer zum Opfer sielen. Angesichts dessen, dass fich in den niedergebrannten Wirtschaftsgebäuden bedeutende Lebensmittel« und Futtervorrälhe befanden, wurde der Schabe des Josef Kterk auf 200U fl,, jener des Franz Kolbezen aber auf 2500 fl. geschäht. Letzterer ist auf 700 fl., ersterer jedoch nicht versichert. —r. — (Aus AsSling) geht uns die erfreuliche Mittheilung zu, das« dortselbst, Dank den Bemühungen und ber Opferwilligleit des bermaligen Vorsitzenden des Octsschulrathes, k. k. Postmeisters Herrn Alois Schrey, mit Beginn des laufenden Winters eine Suppenanstalt ins Leben gerufen wurde, an der jeden Mittag (i^i Schul» linder mit Suppe beköstigt werden. Da der genannte Vorsitzende bei der Gründung dieser humanitären Einrichtung weder Arbeit und Mühe noch materielle Opfer scheute und diese Anstalt geeignet sein dürste, den geregellen Schulbesuch in ber günstigsten Weise zu beeinflussen, so hat der l. l. Bezuttschulrath in Radmanns-dors in seiner Sitzung vom 6. d. M. dem Herrn Schrey Laibacher Zeitung Nr. 35. ________ ________^)0___________________ 12. Februar 1895. für die Gründung dieser Suppcnanftalt sowie überhaupt für dessen langjähriges schulsreundliche« Wirken einstimmig den Danl votiert. —o. * (Deutsche« Theater.) Ein zahlreichesPubli< cum fand sich gestern zum Benefiz der verdienten und beliebten Operettensängerin Frau Wohlmuth ein, folgte in animierter Stimmung den anmuthigen, packen» den Melodien deS «Vogelhändler» und ließ es an leb» haftem Veifalle und wiederholten Hervorrufen nicht fehlen. Die hübfche Operette wirlt frisch und lustig, und ist sie gut vorbereitet, wie es gestern der Fall war, bleibt der Erfolg nicht aus. Die Vencsiziantin Frau Wohlmuth erhielt, abgesehen von dem herzlichen Veifall, auch zahlreiche Beweise der Sympathien des Publicums in der Gestalt von Kränzen, Vlumenlärben, Bouquets u. bergl. m. Die Künstlerin sang und spielte die luftige Briefchristel mit lebhaftem Temperament und reizvoller Natürlichkeit. An Herrn Femminger, der den Adam gab. hatte sie einen luftigen Partner, der den Vogelhändler, obgleich stimmlich etwas indisponiert, mit anerkennenswerter Bravheit durchführte und vielen Applaus erntete. Die Kur-fürftin sang Fräulein Mral mit künstlerischem Geschmacke. Herr Rufth machte mit seinem einmhmenden Aeuhkr^ und agilem Spiel neuerlich einen sehr gulen Eindruck; über die gesangliche Leistung unterlassen wir auch heute eine kritische Analyse, da manche Umstände ein abschließendes Urtheil erschweren. Eine Bemerkung können wir jedoch nicht unterdrücken: Jeder Sänger soll mit seiner Stimme aufs genaueste haushalten und nie mehr Stimmetall ausgeben wollen, als in seiner Kehle deponiert ist. Herr Nusth erhielt auch gestern wiederholten Beifall. Herr Herrn selb war ein recht gemüthlicher, humorvoller Weps. Fräulein « usterllh als Adelaide voll drastischer Komik. Die Herren Herzfeld und Gärtner amüsierten durch wahre Circusspässe als Professorenpaar das Publicum, wobei sie hie und da die ohnehin derben Witze übertrieben. Wir hatten nun zwei gute Operetten-Vorstellungen, die das Publicum anerkennend acccptierte, und fetzen voraus, dass auch die kommenden fröhliches Lachen und herzlichen Beifall zu verzeichnen haben werden. .1 — (Gem eindevor stands-Wahl.) Bei der in der Gemeinde Franzdorf am 10. Jänner 1895 statt» gefundenen Wahl des neuen Gemeindevorftandes wurden Joses Verbik, Fabrils- und Realitätenbesitzer in Bistra, zum Gemeindevorsteher, dann Joses Suhadolnik, Realitäten« und Gasthausbesitzer in Franzdors, Johann Majaron, Realitätenbesiher und Handelsmann, und Karl Zitnil. Realltätenbesitzer in Franzdorf, zu Gemeinderäthen gewühlt. — (Waidmännisches.) Im Verlaufe des Jahres 1894 ist im politischen Bezirke Stein folgendes Wild zum Abschüsse gelangt: 86 Rehe, 10 Gemsen, 1406 Hasen, 21 «uerhähne, 9 Stück Virlwild, 106 Stück Haselwild, 4 Schneehühner, 194 Feldhühner, 711 Wachteln, 289 Waldschnepfen, 122 Moosschnepsen, 172 Wildenten, 5 Steinhuhner, 108 Füchse. 16 Marder. 8 Iltise, 7 Fischottern. 5 Wlldlatzen. 21 Dachse, 4 Adler, 4 Uhu. 14b Habichte, Fallen, Sperber und 11 Eulen. —o. Neueste Nachrichten. Gelegrarnine. WelS, 11. Februar. (Oriq.-Tel.) Se. Majestät der Kaiser ist heute um 8 Uhr 35 Minuten früh mittelst Hofzuges nach Verabschiedung von Sr. k. u. k. Hoheit Erzherzog Franz Salvator von Wels an die Riviera abgereist. Arco, 11. Februar. (Orig.-Tel.) Se. k. u. l. Hoheit Herr Erzherzog Albrecht ist vorgestern an einer leichten Lungenentzündung erkrankt. Heute ist das Befinden des Erzherzogs bedeutend besser. Das Bulletin lautet: «Nacht recht gut. Entzündung nicht fortschreitend, Aus-wurs leicht. Kräftezustand günstig, bedeutender Fieber-nachlass.» Erzherzog Rainer und Gemahlin sowie Erzherzog Eugen sind anwesend. Erzherzog Friedrich und Hofrath Widerhofer werden heute abends hier erwartet. Arco, 12. Februar. (Orig.-Tel.) Das Befinden Sr. k. u. k. Hoheit des Herrn Erzherzogs Albrecht ist zufriedenstellend; hochderselbe brachte mehrere Stunden außer Bett zu. Wien, 11. Februar. (Orig.-Tel.) Ihre Durchlauchten Ministerpräsident Finst Windisch-Grätz und Gemahlin versenden 1600 Einladungen zu der am 19. d. M. im Palais des Ministerraths - Präsidiums stattfindenden Soilöe an Mitglieder beider Häuser des Reichsrathes, an die Spitzen der Civil- und Militärbehörden und die Vertreter dcr in- und ausländischen Presse. Wien, 12. Februar. (Orig.-Tel.) — «Wiener Ztg.. — Der Ackerbauminister ernannte den Ober-Berg-^rwalter Karl Bro,^ in Idria zum Aergrath, den ?r°^""'^"""" I""z I"nda in Idria zum ^un^Ge^ Behufs Fort- Plener weitere von zur Hälfte sest, zur Halste Op^°"3"^ 101^4 Berliner Usance an das Consortium Credit-anftalt, Bodencreditanstalt und Haus Rothschild. Brunn, 11. Februar. (Orig.-Tel.) Der Landtag wurde heute unter begeisterten Hoch- und Slavarufen auf Se. Majestät den Kaiser geschlossen. Spalato, 11. Februar. (Orig.-Tel.) Heute vormittags wurden im hiesigen Staatsgymnasium neue Bilder des Kaisers in sämmtlichen Classen in feierlicher Weise angebracht. Vor den versammelten Professoren und 300 Schülern hielt der Gymnasialdirector eine patriotische Ansprache, worauf von den Studenten die Volkshymne gesungen wurde. In jeder Classe wurde ein dreimaliges Hoch auf Se. Majestät den Kaiser ausgebracht. Zara, 11. Februar. (Orig.-Tel.) Im Landtage beantragte Abg. Trigari und Genossen, die Entrüstung über den Vorfall am Gymnasium zu Spalato auszudrucken. Der Regierungsvertreter äußerte das tiefste Bedauern über den Vorfall und sprach seine Ueberzeugung aus, die gesammte Bevölkerung Dalmatiens, welche sich stets durch Loyalität und treueste Anhang lichkeit an den Kaiser auszeichnete, werde diese Unthat verdammen. Abg. Klaic stellte den Zusatzantrag, der Landtag möge seine loyale Gesinnung durch die That beweisen und anlässlich des Jubiläums Sr. Majestät des Kaisers den Landesausschuss zu beauftragen. Anträge zur würdigen Feier vorzulegen. Die Anträge der Abgeordneten Trigari und Klaic wurden einstimmig angenommen. Newyork, 11. Februar. (Orig.-Tel.) Der an der Union«Pacific - Bahn gelegene Bahnhof St. Josef ist niedergebrannt. Der Schaden beträgt 400.000 Dollars. Einberufung des Neichsrathes. Mittelst Allerhöchsten Handschreibens vom 9. d. M. ist der Reichsrath für den 19. d. M. zur Wieder-aufnähme seiner Thätigkeit einberufen worden. Das Abgeordnetenhaus hält an diesem Tage um 11 Uhr vormittags seine erste Sitzung im laufenden Sessionsabschnitte. Die Tagesordnung ist folgende: Berichte des Petitions- und Thierseuchenausschusses über Petitionen; Fortsetzung der Specialdebatte über den Entwurf eines Strafgesetzes, und zwar über den ll. Theil (Verbrechen und Vergehen), I. bis III. Hauptstück (§ß 84 bis 104). __________ Der Krieg zwischen China und Japan. Yokohama, 11. Februar. Auf der Insel Liu« Kung-Pas gefangene Japaner bestätigen, dass das chinesische Kriegsschiff «Tscheu-Iuen» gesunken sei. Die Pulvermagazine der Forts auf der Insrl Isato sind in die Lust geflogen. Aiterarisches. Die Leserinnen der Illustrierten Frauen.Zeitung, zu denen die besten Kreise der österreichischen Frauenwelt gehören, werden das Heft 3 dieses weit verbreiteten Blattes mit besonderer Freude begrüßen. Abgesehen von dem ausgezeichneten Modetheil, bieten auch der literarische und der illustrative Theil Fesselndes in Fülle. Pie Patriotin wird sich zumal an dem von Julius Ritter von Vlaas in Wien gemalten Bilde ihres jugend' lichen künftigen Kaisers, des Erzherzogs Franz Ferdinand von Este. erfreuen; desgleichen wird sie den ausgezeichneten Schnitt bewundern, den ihr das Püttner'sche Bild «Der Friedhof St. Peter in Salzburg», eine stimmungsvolle Schneelandschaft, vorführt. — Helene Whlau's urfrische, den allgemeinen Beifall erregende «Rathsmädel. Geschichten> finden ihre Fortsetzung neben dcr Würdigung von Marie v. Eber«Eschenbachs Roman «Glaubenslos» aus der Jeder von Professor Sauer in Prag und neben einer ganzen Reihe anderer interessanter Beiträge. Mit Genugthuung verweisen wir auf die reiche Betheiligung gerade österreichischer Kräfte an diesem vorzüglichen Hefte. Angekommene Fremde. Hotel Stadt Wien. Am 11. Februar, Baron O^egovic; u. Daubachy, Privat, und Dr. Grünwatd, Abvocat, Agram. — von Rueff, Ober« Inspector der Staatsbahn, s. Frau, Villach. — Slerl, Privat, Abbazia. — Fuchs, Goldhamer, Wlach, Rittweger, Königsberger. Fcllner, Gausl uud Kraidl, Kflte., Wien. — Globocuik. Kfm., Kraiuburg. — Wortman, Kaufm.. Fiume. — Stampf, Kaufm., Prag. — Lill v. Lilienbach s. Tochter, Graz. — Sbetic, Notar, Littai. — Trappen, Beamter, Asslmg. — Goelen, Privat uud Loncar, Privat. Ncumarltl. — Roducek, Kaufm,, Fulpmes. — Finger, Kfm., Pilsen. — Mantoni, Private und Koller, Kaplan, St. Georgen. — Cuzet, Besitzer, Grafenbrunn. — Schauta, Forstmeister, Hammerstiel. — Lenarcic, Besitzer, Oberlaibach. — Iurtela, Aduocatens.Oattin, St. Marein. — Dr. Thomann Edler von Montalmar, l. k. Vezirkshauvtmaun, Gottschec. — Zitnil, Privat, Franzdorf. — Schuschmann, Ledermeister, mit Tochter und Pahanegg, Trifail. Hotel Stadt Wien. Am 11. Februar. Hofholzer, Private, s. Familie, Gottfchee. — Parma, l. k. Bezirtscommissär, Adelsbera.. — Steger, Spiel« mann, Lalenbacher s. Frau, Uttler, Schwarz, Rottach, Reitter, K ftte. i Pollal, Coinptoirist, Mien. — Müller, Rom under, Kflte., Ncmscheid. — Vrbancic, Kfn,., Graz. — Virajt, Kfm., Fiume. — Perlo, Agent, Cilli. —Goriany, Private, f. Tochter, Ruperts« Hof. — Ruchay, Künstler, Königsberg. — Schuber, Kfm., Gott< leuba. — Melier, Kfm., Trieft. — Danziuger, Kfm., Fiume. — Haide, Kfm., Innsbruck. — Zimmermann, Förster, Iauer-burg. Hotel Vaierischer Hof. Am 11. Februar. Mallner, Grundbesitzer, Eben. — Dr. Kohn, Fudlicilp. — Nrinslolle, Besitzer. Werscheh. — Hojas 5' Schwester, Assling. — Stirne. Hausbesitzer, Rcichcnau. — Wuchte, (5ommis. NcsseUhal. - ssert. Damenschneidern:, Vcar-"»rg. — N0n,g. Gastwirt, lind Tchmiebrr, «astwirtill, Gottschce. Verstorbene. Am 10. Februar. Anna Laiblin, Private, 22 I. Vegagasse 9, Paralyse pulmonum. — Anna Strukeh, «> siherin, «7 I., Maria'Theresienstraße 16, Hpoplexia ceredn. Am 11. Februar. Martin Strajnar, Besitzer, »^" Castellgasse 12. Magenkrebs. — Ferdinand Ivanisevic Pr"" beamter, 44 I., Floriansgasse 29, Lungentuberculofe. Im Svita! e. „ Am 10. Februa r, Maria Flcre, Inwohnerin, «" ^< Rothlauf und Altersschwäche. Volkswirtschaftliches. Latbach, 9. Februar. Auf dem heutigen Marlte si'ld "' schienen: 3 Wagen mit Getreide, 4 Wagen mit t»eu und AM und 5, Wagen mit Holz. _____ Durchschnitts-Preise. ______ Mlt.. M«z.. Ml" ^ N, ,'lr fl,,lr, ft, ft^^L! Weizen pr.Mcterctr. l! 70 7 50! Butter pr. Kilo . . —!?5 -"-Korn . f, 65 5 75 Eier pr. Stück . . - 3 -^ -Gersl e . 5 80 ll 50 Milch pr. Liter . . - 10 -" ^ Hafer . « - 6 50 Rindfleisch pr. Kilo - 60 ^ Halbfrucht .------------Kalbfleisch . -66-^ Heiden . 6W 7 25 Schweinefleisch » -56^ Hirse » «50 7 50 Schöpsenfleisch » ^i^^ Kukuruz . 7i— 7 20 Hähnbel pr. Stück — 60 ^ Erdäpfel 100 Kilo 3 50— — Tauben » 20^^ linsen pr. Heltolit. 12- — — Heu pr. M.-Ctr. . 1!96^ Erbsen » 12-------—Stroh » ..205^^ Fisolen . 10-------l— Holz, hartes pr. i Rindsschmalz Kilo - 94 -- Klafter 7<50^ Schweineschmalz » — «6-------— weiches, > 5 50 77 Speck, frisch . - 5«-------Wein,roth.,100 Lit. - ^ A ^ — geräuchert . !64-------— weißer, . i^> Lottoziehung vom 9. Februar. Wien: 9 «5 3« 29 51. Meteorologische Beobachtungen in Laibach^. " <ö^ HZ^ Z" Wind des Himmel« ZD ^^^^»^F^«^__________^-------^ " sU7MgIs 726 - 7 "-3^"W/AwllH"MMM«e« 11.2 »N. 725« -0-2 NO. schwach bewölkt ZchH 9.M. 721-7 00 W. schwach Sch'M ^ Tagsüber bewölkt, abwechselnd Regen, Graupeln, "nze Schneeflocken, abends Schneefall. — Das Tagesmittcl der ^c« ratur —13", um 0-9 unter dem Normale. ^ ^l Berichtigung: Im Witterungsberichte vom 10. l?e" sollte das Tagesmittel statt 4 0" richtiger —4 0° heiAn^^^ Verantwortlicher Redacteur: Julius Ohm«Ianuschol"^ _________________Ritter von Wissehrad. Wie oft möchte man auf diese oder jene Frage, nA ch< cmem beinl Zeitungs- und Vücherlesen, im Gespräch, be"'!^g stnnen :c. so häufig aufstoßen, eine augenblickliche W"" >, haben. - Diese Aufgabe löst in glücklichster Weise MeyersK^l Lexikon des allgemeinen Wissens in emem Band i» H" M) gebunden, fl. 620. — Ein Band in Kleinoctau von """,.^ Seiten engen Druckes, für den neben jedem Tintenfass, a" »^ Tlsch ein Plätzchen frei ist, weiß es für jedes VorloM'NM« ^ Erklärung, auf jede concrete Frage eine Antwort. "'' ^z Zweifel einen Bescheid, filr jeden Nothfall einen Vchels- ^ überaus praktische Buch ist vorräthig in der hiesigen BuchU") Ja., v. Kleinmayr « Fed. Vamberg (63^. Wilhelms anttartfjritiföer, aiitir^ciuitotif^cr Blutrein igungs-Thee von Franz Wilhelm, Apotheker zu Neunlirche" Niederösterreich, ist durch alle Apotheken zum P"" von ö. W. fl. 1 per Palet zu beziehen Vnaros.Laaer in Laibach bei Herrn Peter L"ß" ' Hauptdepot in Laibach bei Herrn Apotheker I"^ Mahr nnd bei Herrn Apotheker Nbald v. Hrttl^c^' fon mriicffitorifflfeii empfohlen ^^ 7L^ i „ JjustensHllend^chleimlösend,^^^^ JkS&r^^!*** \g^§^ uns während der Krankheit und beim Ablclicn ^ , innigstgcliebten Gatten, respective Vaters, oc» ^ > Valentin Dervar ^ zugekommen sind, sowie für das ehrende Kel"" ^, > die vielen Wnen Kränze sprechen w" ""' jgsie" > wandten, Freunden und Bekannten unseren > Dank aus. ! Rudolfs wert am 8, Februar I8l'5. > Die trauernden Hiutcrbttew»^ _______________ 301 1 ?. Foliar 1895. Course an der Wiener Mrse vom 11. Februar 1895. «««^ ^«ellen Course Si°°t«.Anltl,tN. Gelb W»« 4'°Ne^ , l01'5I0135 ,,, ,. ''" ^"'^Iul! INI«.. ,0l<0 U'Un ^ " ..»e 500 fl, iu,).5.,»,in,,5<. »^ '« «.«no n nrln, ^y,7<) zz,0'?0 «eld Ware Vom Gtaate zur Zahlung übernommen« »lsenb.'Prlol.' Obligationen. Llisabethbahn llnn n, 3000 M. siir 200 M. 4»/„..... 12125 122 85 Cllsabethbahn, 4»>u ». 200« M. 800 M, 4»/„..... 127 25 — — ssranz-Ioseph'«., 4"/„ bt°, dtu. per Ultim» . . 9«-»! 9» 50 bto. Tt. C. ÄI. Oolb 1U0 fl., 4>/,"/„ 127^75 12875 dto. KW. Silber lN0 sl,, 4>/,<>/n 1N»-ü0 104 5>N dto. Staat« Olilia., (Un«. v!lb.) v, I. 1«7<>, 5"/„..... 125 75 12Ü75 dto.4V2"/nSchanlre«al'Äbl,'Obl. 10» 90 ,0l»0 dto. Plälll.slnl. k 100 fl, », W. ,ei-5» ,62 5.0 bto, dto. il 50 fl, «. W. IN»-— Illi — TheihNeg.'Lllse 4"/„ 100 st. . ,5» . ,51 — . 5.'/., aallzlsche...... -' - --- 5"/„ »iebrrüslerreichische . . . 10875 —-— 4"/n lroatischc u»b slavonische . N8-25 9l» 25» 4"/„ unnarilche (10!) fl. b.W.» . 9810 S» — Andere üssentl. Anlehen. Donau Meg. Lose 5"/„.... 18275 13« !if> dto, -«»leihe 1»78 . . 10» 25i0!»-25> «nlchen der Stadt Oörz. . . m «5 —-— «lnlcyei, d, Ttabtqemeinde Wien 107-15 10815, Vlnlehen d. Llabtnenieilide Wien lTilber oder Gold) . . . , l32-- 1»»5><> Prämie» «nl. d. Stablssm. Wie» l?7-5» 17« 5.« Äürsebau «ulrhen, uerlosb, !»"/„ 101-75, 102-75, 4"/n ttrainer Uanbe«-slnlehen . —— —— «ltlb Ware Psandbrieft (für 100 fl,). Vobcr. allg, «st. ». i»4-! 124 «0 dtl». „ ,, in50 „ 4'/,°/„ —— — - dto. ,, „ ,v.'Nnst.4"/n 99»0 im»««» Oest.^ung. Vanl verl. 4>/,»/<, . 100— Kw'8U dto, dtll. „ 4°/u . . 100'— 100-80 dtll. bto. 5Mhl. , 4°/,, . . 100— 100-80 Spaicas!,e,1,es».,30I. b'/,°/a vl, 101-50 — — PlioritiilS'Vbligationen (für 100 st.). sserdlnands'Nordbllh» »0 lei»0 Vodl-r,'Unst,.0sft,,200fi.E.40°/n 5»0 — 5«3-?b lrdt,'«nst. f. Hllnd.n.V. 1«0fl. — — - — dlo. bto. per Ultimo Leptbr, 415— 4155« llrebitbanl, Nllss. una, 200 fi, . 50150 50»-25 Depositenvaul, «llg,, «00 fi. . »84-50 »6«50 lt«compte Ges., Nbrüft,, 50« fl. » Vühm. «ordbahn 150 fi, , . 301, — »10 - dto. Nestbllhn »00 fi, . . . <17 75 418 75 Vuschtiebrader i't.-Db.'Z.)200fi.S, —-—------- Duz'VobenbllcherE.'«.»00fi.S. 78- 8»-— Ferdinand« Nordb. 1000 filtM. 84»5 »475 Lemb.- llzernow.Illssl,' ltisenb,- Vtsellschllst »00 fi. S. . . . »01-303- liloyd, Orft., Iriest. 500 fi. CM. 563 — 5«? — Oesterr. Noidweslb. 2(»<» fl. 3, . »5575!»i,f. ?5 bto. bto, (Üt.. U) 200 fi. E. 27825 »78 75 Praa Duxrr ltisenb 1ü0fi.S, . »0 75! 9125 Niebenlmlffi-l Eisenbahn, ltrfle —-^ —- - Ltllllteeisenbllhn 200 fi. E. . . »98 10 39865 Lübbahn 200 fl. S..... 10« — I0N 75. Vilbnoldb. Verb. «. 200 st. HM. »ll— »l1-i,<» tlllMwll!»'<»«s..Wr,,170fl.ö.ll». 442 — 44»'. dto. Vm. 1887,2lX»fi. . . . — — — - »eld «a« Tramwav'Vff., NeuelVr., Prio^ ritüts^lctlen 100 fi. . . . io? - to» — Ung.Hallz. litsenb. »00 fi. Silber »08 50 »ol» 50 Ung.Wtftb.lMaab'GrlMttofi.G. »o?— ^ ^.. lMtn« Localbahnen'Acl.'Vef. 8«— »? »5 zndustn»«Actlen (per Stück). »auges., «lll«. «st..100fi. . . 115-«»«.,?- . «lgydier Visen' und Stahl°Ind. in Wien 10« fi..... 77— 78- - Eisenbahnw. Utihll.. »rfle. 80 fi. I»5 — i»? — „Elbemühl", Papiers, u. V. «. 60— »I — Liestnzer Vrauerei 100 fi. . . 128— l»9 5« Vlonlan'Vesellsch., vest.«alpine 9180 91 »(» Präger VijenInd.-Ves. »00 fl. «82 — ««« . Valaolarj, Steinlohlen »0 fi. 74« — 752 — „Vchl0gln:ühl". Papiers., »00 fi. »19 50 2»0 50 „Eteyrerm.", Papiers. u.V.»». 1«?'- ,88-5<» Irisaller Kohlenw. < es. 70 fi. 172 — ,75 — Wllffens..<«,,0tst,i»WltN,100fi. »55 — »59 --Wllggon-Leibanft.. «Hg., ln Peft, »0 ft......... 4»5« 4»8 — Wr. Vaugesellschafl 100 fi,. . 147 - 148- «lenerberger Zie«el'NctitN'«,s. »«»-— »«« . Devisen. «mfttldam....... 10,-80 10»— Deutsch, Plütze...... «o 77. K0 9«, Uonbon........ 1»4 45 ,24 75. Pari« ........ «32. 49 4!» Lt. Peter»burn..... — - - - Ulllulen. Ducaten........ 5'8ü 5 »»< 20 sslancb Stücke . , . . , 9'8^ 9!»tl Dexlsche «eilt,«banl»ote!i . . N0-7k!S0-82, ItHlienische Vaxtnott,, ... 4« »7^ 4« 9?, Papier Nubel...... ! l »»^ l-3»^ AlldesM^rinLllibllch. . lb9.z8orst.imAbonn.) Unaer.Tag. ^ttwoch den 13. Februar :|« Praktikant« ^ Slovenisch4p J Qhre alt» der deutschen und li8> wird f prache vollkommen mäch-kMn* «! Ort ausgenommen bei -^Schuster in Laibach. w. *««oht "wird ein SSf^der Wirt 5SŽU Jo8ef Vodn^ i» Unter- —.__^ (650) 3_1 , ItinjMündL ^r^en, Schlafkamrner, Küche und UieJ^ßUlige" ol1!11895 werden gesuoht. ->2eilf °\rten i„ die Administration jjj^^lfrbeten.^ (663) ^-^__ ^verkaufen. 3_1 >erteiUsLsuchlen Claviere der s*o°>a, ei. J.lrmei1 Böaendorfer, >te a* ''äger Wa» Stelzhammer elc. ^ hn ,'nd tadelllJ e- Säm>"tliche InstructsÄeehtt*. n,\.und "»ache besonders Ä^t»i,«llcuitt auf den Bösen. H[ fli\m zJr^r*- Stutzflügel lchst ein Besichl'g«ng derselben •^ ''^achtungsvollst \J>eizulegen Anfr»gen ist eine Retour- ..Allbewjihries ¦«rteichUt ^^^^^^^^(5404) 60-43 Pränumerations-Einladung. Wir laden hiedurch die Interessenten des Effectenmarktes höflichst zum Abonnement des Moniteur Autrichien (Deutsche und französische Ausgabe), finanzielle Zeitschrift und reichhaltiger Verlosungsanzeiger, ein. 17. Jahrgang, Abonnement ganzjährig fl. 2—. fly* Erscheint stets am 2. und 16. jedes Monates. *^m Administration des Moniteur Autrichien (Deutscue Ausbaue) Wien IV., Favoritenstrasse 27. Anfragen finanzieller Natur werden auch Nichtabonnenten gerne kostenfrei und sachgemäß beantwortet und Probenummern 3—1 gratis versendet. (044) Bank- nod W echNelliuuN I-j. I^IEIDLIiTa- SC Co. Wien, IV. Bez., Favoritenstrasse Nr. 27 hält sich zu nachstehenden Tran.sacüonen bestens empfohlen: Ein- lind V6rkällf a^er Wertpapiere, Obligationen, Prioritäten, Lose, Actien etc. zu den coulantesten Bedingungen. BankpeSChäften." vvie lnca88»- Cheques, Tratten, Credit- " briefe, Depots. COntO'CorrBntS. ''nsere Wechselstube nimmt Gelder auf Conto-Corrent und zahlt Zinsen nach dem Zinsfüße der Oest.-Ung. Bank. DSDÖtS. ^"e Werte, welche durch unsere Vermittlung gekauft " " werden, können bei uns im Depot bleiben, ihre Verwaltung (Incasso der Coupons etc.) geschieht gegen Entrichtung einer mäßigen Gebür. BÖT86. A^e Börsenauflr*ge werden coulantest ausgeführt. Wir verlangen eine den Verhältnissen entsprechende Deckung bei Termingeschäften, ertheilen gewissenhaft Rath und Information. AUSkÜnftG wer^en gratis auf alle Anfragen finanzieller Natur ertheilt, die Antworten werden je nach Belieben unserer Kunden per Brief oder im Briefkasten unseres Journales gegeben. L RIEDLING & Co., Bank- und Wechselhaus Herausgeber u. Eigenthümer d. Monltenr AutrlohUn "Wien IV., Pavoritenstrasee 27. ——— Telegramm-Adresse : Ri*611nybank, Wl«n. ——— „Kaufe beim Schmied und nloht beim Sohmledel!" sagt ein altes Sprichwort. Ich kann dies mit Recht auf mein Etablissement beziehen, denn nur ein so grOMei Geaohaft, wie das meine ist, hat durch Oassaeinkauf riesiger Warenquantiläten und sonstiger Vortheile, billige Spesen, die schließlich dem Käufer zugute kommen müssen. Reizende Mustor an PrJvatkunden gratis und franoo. Reichhaltige Muster-biioher, wie nooh nie dagewesen, für Sonnelder unfrankiert. Sttoflfe ffttr Anzfige. Peruvien und Dosking für den hohen Olerus, vorschriftsmäßige Stoffe für k. k. Beamtenuniformen, auch für Veteranen, Feuerwehr, Turner, Livree, Tuche für Billard und Spieltisohe, Wagenttberzttge. Grösstes Lager von steierischen, Kärntner, Tiroler etc. Loden für Herren- und Damenzweoke zu Original-Fabrikspreisen in so großer Auswahl, wie selbe eine 20fache Concurrenz nicht zu bieten vermag. Grösste Auswahl von nur feinen, haltbaren Damentuohen in den modernsten Farben. Wasohstoffe, Reiseplaids von fl. 4 bis fl. 14, dann auch Sohneiderzugehör (wie Aermelfutter, Knöpfe, Nadeln, Zwirn etc.). Freiswttrdige, ehrllohe, haltbare, rein wollene Tuohware und nicht billige Fetzen, die kaum für den Sohnelderlohn stehen, empfiehlt •Po Im. S«tka>*o jTsj 1e y Brunn (das Manchester Oesterreichs). Grösstes Fabrlks-Tuohlager im Werte von einer halben Million Gulden. mF* Versandt nnr per Nachnahme! "^m Wamiinirl Agenten und Hausierer pflegen unter der Spitzmarke „Stikarofsky-WctlllUllg . aone Warei« j}ire mangelhaften Waren abzusetzen. Um Irreführungen der P. T. Consumenten hintanzuhalten, gebe ich bekannt, dass ich an derartige Leute unter keiner Bedingung Ware verkaufe. ^jj) 24—1 (531) 3—3 St 684. Razglas. C. kr. okrajno sodišèe Kräko na-znanja, da se je v pravdi Jožefa Ko-drièa (po dr. Puöku v Krskem) radi pri/nanja solaslninske pravice s prip-v Ameriki odsolnemu tožencu Jožefu Poldanu iz Krške Va.si št. 19 postavil kuraforjem na èin Janez Iföiö iz Krške Va.si ter da se je lemu tožba de praes. 17. oktobra 1894, st, 9062, vro-èila. To se Jožetu Foldanu s tem dosfavkom daje v vednost, da lahko naznani semkaj drugrga zastopnika, sicer se bodespostavljenim skrbnikom razpravljalo in spoznalo, kar je pravo. C. kr. okrajno sodisöe v KrSkem dne 26. januvarja 1895. (217) 3-3 fit 5894. Oklic. Vsled proSnje Franceta (Jostise se s tus. odlokom z dne 7.decembra 1894, St. 769, na 12. aprila in 12.maja 1894 doloèena prodaja na 322 gold, cenje-nega zemljisf-a Lorenca Menarta vlož. St.. 55 kat. obè. Hotederäica ponovi ter se zänjo doloèujela röka na 12. septembra in 12. oklobra 1895, dopoldne ob 11. uri, pri tem sodificVi s prejsnjim pristavkom. C. kr. okrajno sodiäce v liOgatoi dne 30. novembra 1894. (522) 3—3 St. 588. Oklic. A. Na tožbe: 1.) Gregorja Spenko iz Bukovice proti Karolini Remz, omož. Schim; 2.) Antona Banko iz St. Pavla proti Uröi Banko, roj. Levc, Mariji, Lovrencu, Mihi, Valentinu, Luki, Ursi in Heleni Banko; 3.) Franceta Pera iz Mengsa proti Urbanu Brencetu, Mariji, Franöiski in Rezi Per; 4.) Avgusta Terpinca iz Kamnika proti Karolu Terpincu, vsi neznanega bivališèa, in njihovim neznanim prav-nim naslednikom radi priznanja za-staranja zemljeknjižno vknjiženih ter-jatev, in sicer: ad 1 200 gold., ad 2 450 gold., u po 41 gold. 37 '/« kr., ad 3 32 gold, in ä po 150 gold., ad 4 100 gold. B. Franceta Prasnikarja iz Kamnika proti Francetu (Jerkmanu iz Mekinj neznanega bivalisèa, oziroma njegovim neznanim pravnim naslednikom, radi priznanja priposestovanja zemljisèa vlož. ftt. 52 kat. obe. Kamnik doloèil se je dan za HkrajAano razpravo na 22. sebru varja 1895 ob 9. uri dopoldne pri tem sodišèi. Tozenim postavili so se kuraforjem ad actum: ad 1 Janez Sporn iz Vodic, ad 2 France Zajc iz Dragomlja, ad 3 Janez Levc iz Mengifta, ad 4 Josip Moènik iz Kamnika, ad 5 Valentin Pogaènik iz Mekinj. C. kr. okrajno sodisèe v Kamniku 2fv januvaija 1895.