prülliii-irkattoll» - Preist: Für Laibach Gauziährig . . . ü ft. — !r. Halbjährig . . . 3 „ — , Vierteljädrig. . . I „ LU , Moilalli» . . — „ Sv , der Post: Ganzjährig . . . S fl. — lr. HalbjEig . . . 4 „ SO . Bic^Eabrig. . s „ LS . Für Zustellung ,!>s Hau» vierlel-jLbrig 25 Ir.. monatlis 9 kr. Eir>elne Nummern S lr. Laibacher blatt Redaktion: Sodudvlga^r Nr. IS» Lkpkdition und Zulcraleii ünreau: «ongrebvla? Nr «I ovilwi-andw,, von I. r. ikleiumanr L st.Lambkr,',! Zvstrllous>>it>sk: Für die elnlvalüze Pelilzeile r kr. cei zweimaliger Einichallung L ki. dreimal >» 7 ir. IvlertiouSftemke! jedeSmai so Ir. Zei größeren Inleraten und öslerer HirisSaltnng entlrreldender Rabatt. Anonime Mittheilungen werden nicht berücksichtigt; Manuskripte nicht zurückgesendet. r. 84. Donnepstag, 14. April. — Morgen: Lharfreitag. 1870. L Ein Wort zur Zeit. Wer könnte cs sich verhehlen, daß die Lage, ' der sich das Reich im Augenblicke befindet, eme »..«gemein schwierige und verwickelte ist, und daß sie den Politiker zu den bedächtigsten Erwägungen herausfordert. Jeder ehrliche Oesterreicher, dem daran gelegen ist, daß sein vielgeprüftes Vaterland auch diese Krise glücklich übersiehe und daß es endlich einmal Ruhe finde und Zeit, sich zu sammeln und zu erstarken, der muß nach seinen Kräften dazu beitragen, daß sich die Ansichten klären, daß die Mittel gesunden werde», die uns über die Klip-p«si hinwegh binets in ein parlamentarisches Majoritäts-Ministerium. Graf Andrafsy hat dieses Schreiben im Ministerrath zur Verlesung gebracht. Der König von Baiern hat eigenhändig folgendes Schreiben an Herrn Universitäts-Professor Dr. Johannes Huber gerichtet: Mein lieber Universitäts-Professor Dr. Huber! Die von Ihnen verfaßten und während den letzten Wochen in der „Allg. Ztg." veröffentlichten Artikel über „das Papstthum und den Staat" haben durch die ebenso geistvolle als tief durchdachte Behandlung des Stoffes in hohem Grade meine Aufmerksamkeit erregt. Es gereicht mir stets zur lebhaften Be-friedigung, wenn ich wahrnehme, daß die großen po-litifch>kirchlicheu Fragen der Gegenwart durch Träger deutscher Wissenschaft eine freie und offeue Besprechung finden. Es ist mir daher Bedürsuiß, Ihnen für Ihre gediegene, mich lebhaft fesselnde Arbeit meine vollste Anerkennung auszusprechen. Indem ich Sie meines ste- man vergeblich hofft, daß harte Winter ihre Anzahl beträchtlich vermindern werden. Sowie es im Herbst kalt wird, begeben sie sich abwärts bis auf 40 Cent, oder bis zur frostfreicn Schicht und kommen erst im März wieder bis hart an die Oberfläche empor. In der Normandie, wo die Entwicklungszeit drei Jahre dauert, gehen die Engerlinge, nachdem sie im Juni zwei Jahre alt geworden sind, etwa 35 Centim. tief, um sich dort zu verpuppen. Diese Umwandlung erfordert etwa zwei Monate, denn am 19. August 1866 fand man bei einer Nachgrabung auf 111 Pnppen eine einzige Larve. Schon im Oktober ist der Käfer zum Flnge reif, daher bei dem Herbstpflügen häufig Maikäfer aufsteigen. Beim Nachgraben am 13. Dezember fand man an einer einzigen Stelle 118 reife Käfer. L>ie können also, wie so viele andere Insekten, ohne Nahrung monatelang im Boden ausharren und ihren Flug erst auf die Zeit verschieben, wenn im Mai die Bäume ihr junges Laub entfalten. Schon im Oktober 1866, als die Bodenwärme immer noch 10° 6. betrug, zogen die Engerlinge abwärts, und erst im Februar 1867, als die Bodenwärme 7" erreicht hatte, stiegen sie wieder auf. Nach Keuntniß dieser Umstände sicht man wohl, wie der Maikäfer mit der Vervollkommnung der ten Wohlwollens, sowie der Fordauer meiner geneigten Gesinnungen versichere, bin ich Ihr Sie hochschätzender König Ludwig. München, 10. April 1870. Der König von Baiern nimmt, wie man sieht, ganz unzweideutig und offen Partei für die Gegner der Unfehlbarkeit und des römischen Despotismus, ein erfreulicher Beweis und eine Garantie dafür, daß trotz des Sturzes von Hohenlohe in Baiern im Rathe der Krone die klerikale Richtung nicht die Oberhand gewinnen wirb. Der „Tr. Ztg." wird aus Rom vom 13ten telegrafirt: Die General-Kongregation stimmte über die Kanones äö tiäö ab; 515 Väter stimmten zu, 83 stimmten bedingungsweise zu; dagegeu Niemand. Wie erregt in Rom die Gemüther sind, davon geden die tollen Gerüchte einen Begriff, welche sich an ein heftiges Unwohlsein Bischos Stroßmayers knüpften, und die nichts gerin--geres besagten, als daß der berühmte Führer der Konzils-Opposition vereistet worden sei. Na-^ türlich — schreibt der Korr. des „Wr. Tgbl." —i ist das sinnloses Geschwätz, denn die gewaltigen Aufregungen, welche der Bischos von Diakovar seit seiner Änwesenheit in Rom durchgemacht, sind eine wohl genügende und natürliche Erklärung für seine Erkrankung — aber charakteristisch, wie gesagt, sind jene Gerüchte ^ewiß. Eni römischer Korrespondent der „Triester Ztg." schreibt: Die finanzielle Lage der römischen Kurie wird mit jedem Tag verzweifelter. Woher soll man! den Sold für 16.000 Mann Truppen, die Gehalte! für alle Beamten, die Zinsen einer verhällnißmä- ^ ßig bedeutenden Schuld und tägliche 11.000 Fran-s ken austreiben, welche letztern zum Unterhalte von! mittellosen Bischöfen bestimmt sind ? Die außer- ^ ordenllichen Gaben sind bereits verzehrt, der Peters-psennig sängt an bedeutend karger emzulaufen und die Steuern kann man den 600.000 päpstlichen Un-terthanen nicht wesentlich erhöhen. Bereits seit einiger Zeit war in Paris sür! den 10. April Revolution od>,r doch mindestens all- ^ gemeine Arbeitseinstellung förmlich an-^ gekündet worden. In zahllos, n Plakaten, die man! jeden Morgen in den Arbeitervierteln angeschlagen fand, wurde versucht, aus die arbeitenden Klassen in diesem Sinne einznwirken, insbesondere wurde ansgesordert, den Miethzins, der in Paris in sehr starken Raten am 10. April fällig ist, zu verweigern. Dieser letzte Vorschlag scheint keinen Beifall gefunden zu haben, da es denn doch auch ein bischen zu schwierig gewesen wäre, ihn praktisch zu verwirklichen, dagegen ist der Gedanke einer allgemeinen Arbeitseinstellung leider auf fruchtbaren Boden gefallen. Im Maschinenwerke Eail und Derosne Landwirthschaft in immer größerer Zahl auftreten muß. Der Boden muß sehr locker sein, wenn das Weibchen seine Eier hineinlegen soll. Da nun in neuerer Zeit immer tiefer gepflügt und die Schollen immer kräftiger verkleinert werden, so hat der Engerling das bequemste Leben, denn er wird mit Leichligkeit vor den Frösten u, größere Tiese flüchten, es wird auch nicht mehr so leicht Vorkommen, daß er aus zähem Boden von einer Nulltemperatur noch in geringen Tiefen erwischt werde. Die Häufigkeit der Engerlinge ist sehr verschieden. Herr Reizet hat Felder gefunden, wo je 23 Larven sich aus einem Quadratmeter fanden, also 230.000 auf der Hektare. Da man nun auf einem Quadratmeter 10 Zuckerrüben oder 8 Reps-stöcke (eolW) pflanzen kann, so kommen aus jede Rübe 2.3, auf jeden Repsstock beinahe 3 Engerlinge. Es gab jedoch Felder, auf denen jener Mittelwerth überschritten und die von unzähligen Larven dnichschwärmt wurden. Der Schade», den bei jener Fleqne.iz die Engerlinge in dem Departement Seine-Jnstzneurc anrichten können, läßt sich daher auf 25 Mill. Franken schütze». Herr Reizet ist der Ansicht, daß man den Feldzug gegen die Engerlinge und nicht gegen die Küfer zu eröffnen habe, und zwar im Frühjahr, wenn sie ausgestiegen sind, oder laben die Arbeiter, einige tausend an der Zahl, üe Arbeit eingestellt. Dieses Etablissement von Lail ist eines der größten auf dem Kontinent, ein Beispiel wird leicht ansteckend wirken. Was die Arbeiter damit erreichen wollen, ist schwer verständlich, umsomehr, da die Erfahrung lehrt, daß Strikes die schlechtesten Mittel zum Zwecke sind. lieber die Einzelheiten der Einnahme von Gracia verlautet Folgendes: Vier Truppenkolon-nen machten einen vereinigten Angriff, doch kämpfte nur eine derselben, welche 2 Todte und 13 Verwundete verlor. Die Insurgenten hatten 19 Todte, 10 Verwundete und 42 Gefangene; die Truppen nahmen ihnen 79 Gewehre nnd 20.000 Patronen ab. Der KriegSrath hat sich versammelt. Die Ortschaften in der Umgebung von Barcelona wurden militärisch besetzt; kleine Abteilungen verfolgen die zersprengten Flüchtlinge. Zur Tagesgeschichte. — Die diesjährige Prüfung des Kronprinzen Rudolf wurde auf Anordnung und in Gegenwart des Kaisers am 8. und 9. d. M. abgehalten. Der Erfolg der Prüfung darf, sagt die „Oest.-Korr." mit voller Beruhigung ein vorzüglicher genannt werden. Die Antworten wurden mit Sicherheit und in klarer, selbständiger Ausdrucksweise abgegeben und lieferten die erfreulichsten Beweise sowohl von der Gründlichkeit des Wissens, den entsprechenden Fortschritten seit der vorjährigen Prüfung als dem regen Eifer, mit welchem Se. k. Hoheit den Studien obliegt. Se. Majestät der Kaiser sprach dem Kronprinzen seine Freude und Zufriedenheit aus und richtete auch au die betreffenden Lehrer Worte der vollsten Anerkennung. — In Wien ist ein Strike der Bäckergehilfen bevorstehend. Erwähnen müssen wir bei dieser Gelegenheit, daß das sozial-demokratische Arbei-tervrgan, der „Volkswille," sich entschieden gegen die überhandnehmenden Strikes ausspricht. Der „Volkswille" ruft denselben in seiner letzten Nummer zu: „Seid vorsichtig mit Arbeitseinstellungen! und wir wiederholen diese Mahnung um so dringender, da die Strikes jetzt in Oesterreich förmlich Movesache geworden sind, und es schwer hält, alle Erscheinungen auf diesem Gebiete zu verzeichnen. Durch Arbeitseinstellungen wird die soziale Frage nicht gelöst. Wendet sie daher nur in den äußersten Nothfällen und nur dann an, wenn ihr des Erfolges sicher seid. Ohne dazu gehörige Mittel und Organisation ist ein Strike nicht blos eine Tollkühnheit, nein geradezu ein Verbrechen am Arbeilerstande, denn ein verlorner Strike ist in seinen Folgen wie eine verlorne Schlacht: er entmuthigt die Zaghaften. Damit wollen wir übrigens den Strike im September, ehe sie abwärts ziehen. Am 6ten April brachte sie schon ein 18—20 Centim. tief gehender Pflug ans Tageslicht, nnd drei Wochen später waren sie der Oberfläche noch viel näher. Eine Frau, oder besser zwei Kinder, die dem Pfluge nachgeschickt wurde», mußten die Engerlinge auflesen. Das Ergcblüß schwankte im Tage von 5 bis zu 25 Kilogramm Larven, der Durchschnitt aber betrug 10 Kilogramm oder 5000 Larven. Bevor er Reps pflanzte, ließ Herr Reizet im Oktober seine Felder dreimal pflügen und reinigen; beim ersten Auslesen erhielt er 170, beim zweiten 111, beim dritten 63 Kilogramm Engerlinge, zusammen 344 Kilogramme oder 172 000 Stück Engerlinge auf den Hektar. Die Kosten dieser Reinigung vom Ungeziefer beliefen sich auf 11 Franken 80 C - Die Engerlinge jedoch lieferten einen Guano, dessen Werth Herr Reizet auf Grund chemischer Analisen so berechnet, daß die Kosten des Pflügens und AuflesenS sich wieder auf 8 Franken 58 C. verminderte». Dafür erhielt er aber eine stattliche Ernte, während die Repsfelder feiner Nachbarn, welche die Reinigung vernachlässigt hatten, geradezu, verheert worden waren. Ein anderes Gegenmittel sind die Einsammlungen der Käfer. Jetzt werden in Frankreich überall nicht ganz verwerfen, sondern nur auf sein Gebiet zurückweisen. Die Arbeitseinstellungen gehören nicht auf das Gebiet der Heil-, wohl aber der Linderungs- und Agitationsmittel gegen das soziale Elend." — Der deutsche Fortschrittsverein in Brünn beschloß in zahlreicher Versammlung nach einer glänzenden, beifällig aufgenommenen Rede des Obmannes Dr. Sturm über die politische Lage, einen Aufruf an die Deutschen in Mähren mit der Aufforderung zur Partei-Organisation in politischen Vereinen und Versammlungen zu erlassen. — Die Konzils literatnr nimmt immer größere Dimensionen an und bald werden die Schriften und Gegenschriften, die aus diesem Anlaß erschienen sind, eine kleine Bibliothek ausmachen. Eine der jüngsten Publikationen auf diesem Gebiete betitelt sich „Papstthum und Konzil, (Wien, Moritz Perl s 1870), worin als „Antwort auf die 21 Kauoues" eine Schilderung der groben Mißbrauche, die auf den verschiedenen Gebieten des kirchlichen Lebens sich entwickelt haben, geliefert wird. Trotz der geringen Ausdehnung des Büchleins ist doch viel Materiale und mit Berständniß verarbeitet. Die Darstellung ist faßlich und äußert lebendig und das Ganze liest sich leicht und nicht ohne Nutzen. — Die jun g eu Ba u e r n mäd ch e n auf dem Lande müssen jetzt im buchstäblichsten Sinne des Wortes aus Frömmigkeit Haare lassen. Man schreibt der „Tgpr." aus Graz: Es gehen Hausiererinneu in Steiermark von Dorf zu Dorf, welche den Dirnen Zöpfe abkaufen, dabei aber, um billiger zu der Waare zu kommen, den Leichtgläubigen versichern, die Haare wären bestimmt, in den Stadtkirchen den Muttergot-tesstatueu als Kopfschmuck zu dienen. So glauben die Bauerndirnen ein gottgefälliges Werk zu thnn, wenn sie sich ihre Zöpfe abschneiden lassen; der Hl. Pelrus, meinen sie, werde ihren Kahlkopf besonders würdigen, wenn sie ans Himmelsthor klopfen. — Graf Bismark ist seit einigen Tagen leidend und muß das Zimmer hüten. Die aufregenden Szenen im Reichstag haben seinem geschwächten Nervcnsistem sehr arg zugesetzt, und es ist sogar zweifelhaft, ob der Bundeskanzler in der Lage sein wird, nach dem Osterfeste den Reichstagssitzungen mit der bisherigen Ausdauer beiwohnen zu können. — Der „Gaulois" läßt sich aus Rom schreiben: Am 23. März, an jenem Tage, als der hei- lige Vater die Geschenke der belgischen Damen an die Armenier vertheilte und die Rede voll vou Anspielungen an die Freuude Cäsars hielt, wollten die römischen Polizisten in der Via Giulia einen orientalischen Bischof verhaften, welcher sich ein wenig freisinnig über das Dogma der Unfehlbarkeit ausgelassen hatte. Der Bischof leistete Widerstand, wurde mißhandelt und blutig geschlagen. Seine Preise bewilliget, anfangs 20, später 10 Frauken für dcn metrischen Zentner, ja selbst als man die Belohnung noch weiter herabsetztc, kamen Verkäuferin genügender Anzahl. Im Departement der untern Seine wurden 80.000 Franken für Maikäfervertil-gung von dcn Behörden auSgegebcn, man erhielt aus diese Weise, da lOOO Käfer im Durchschnitt 1.40 Kilog. wiegen, 1140 Mll. Insekten, die un nächsten dritten Jahre auf etwa 23 Milliarden sich vermehrt haben konnten. Aber nicht bloö die Behörden, auch Privatunternehmungen setzten schon Preise anS. Eine Rübcnzuckersiederei im Departement der Oise sah von Jahr zu Jahr den Ertrag dcr Rüben in der Umgebung geringer werden, rein Folge der Engerlingsverwnstungen. Sie kaufte ^so den metrischen Zentner Maikäfer mit 20 Fr., und in einer einzigen Jahreszeit wurden 300 metrische Zentner oder 28 Mill. Maikäfer eingelie-fert. Eg jst Mx nicht bloö nöthig den Käfer zu fangen, sondern ihn auch zn tödten, was, wo es sich um Millionen handelt, sehr schwierig ist. Die obige Zuckersiederei warf die Säcke in siedendes Wasser, , was ihr nichts kostete, wenn es aus den Kesseln am Schluß der Arbeit abgelassen wurde. Andere haben versucht, die Maikäfer unter Mühlsteinen zn zerquetschen, oder in Gruben mit ungelöschtem Kalk Religionsgenossen kamen im zu Hilfe, es entstand ein förmliches Handgemenge. Ein anderer orientalischer Bischof fuhr vorbei, stieg aus dem Wagen und protestirte gegen ein solches Vorgehen. Man mißhandelte auch ihn und schlug ihn derb auf die Nase, so daß sein Gesicht mit Blut übergossen war. Nun bekam die Polizei Augst und ließ ihn seinen Mitbruder im Wagen mitnehmen. Er fuhr erst zum französischen Gesandten und dann zum türkischen Botschafter Rustem Bey. Das geschah am Vortage einer päpstlichen Rede, von der man sich die größte Wirkung versprach. — Der Herzog von Montpensier wurde wegen seines Duelles zu einem Monate Entfernung von Madrid und 30.000 Franken Entschädigung ver-nrtheilt. — In dem Prozeß, welcher vor dem Zuchtpolizeigericht vou Autuu gegen die Ruhestörer von Creuzot geführt worden, ist nur eine Frau freigesprochen, dagegen sind zwei Angeklagte zu 3 Jahren, vier zu 2 Jahren, drei zu 13 Monaten, vier zu 8 Monaten, sechs zu 6 Monaten, vier zu 3 Monaten nnd einer zu 2 Monaten Gesängniß verurtheilt worden. Lokal- und Provmzial-Angelegenheiteu. Lokal-Chronik. — (Ein unglücklicher Anwalt.) Es ist leider eine der hervortretendsten Eigenschaften sämmtli-cher klerikalen Blätter, daß sie nur zu oft einen Tou anschlagen, der in guter Gesellschaft durchaus nicht üblich ist. Eine Ausnahme hievon macht nur der kleine Jantschbergmoniteur alms „Triglav," bei welchem nicht die Grobheit, und das will viel gesagt haben, sondern eine wahrhaft kindische Einsältigkeit das spezifische Merkmal bildet, wodurch er sich von allen Kol-tegeu und Kolleginnen schon von weitem unterscheidet. So oft die „Zeitschrift sür vaterländische Interessen" über irgend etwas, das sie nicht versteht und wogegen sie kein vernünftiges Wort Vorbringen kann, in Aerger ge-räth, was natürlich sehr oft vorkommt, da verfällt sie gleich in ihren Kardinalfehler, und statt still zu sein, schwatzt sie dann eine Menge albernes Zeug, schädigt dadurch die Sache, die sie vertreten soll, in arger Weise und kompromittirt namentlich ihre Patrone ganz unverantwortlich. Das geschah schon öfter und erst jüngst wieder aus Anlaß der im konstit. Verein über den Austritt der Reichsrathsabgeordneten gefaßten Resolution. Was thut da der gute „Triglav?" Er kommt durch jene ruhig und würdig geführten Verhandlungen ganz außer Rand und Band; cs fällt ihm schon wieder nichts Gescheites ein, was er dagegen vorbrin-könnte, und so fällt er wieder in den ärgerlichen Pa-roxismus, in dem er stets eine Dummheit macht. Dies- oder in Jauchenwasser zu tödteu. Alle diese Mittel haben sich nicht bewährt. Die wohlfeilste Art des Mordens besteht darin, daß man die Maikäfer in eine Tonne schüttet, die Zweihundertstel des Gewichtes der Maikäfer an Nasthalin enthält. Nach fünf Stunden haben die Gase alle diese Thiere getödtet. Auch hat man schou Nasllicüiu auf dcn Feldern selbst anwenden wollen, um die Käser zu vertreiben, allein selbst wenn die Waffe wirksam wäre, würde mau das Uedcl doch damit nur von einem Schauplatz auf den ändern verdrängen. Der Gar-tenbauinspektor der Stadt Paris, Herr Robert, schlägt vor, die Maikäfer in Fallgruben zu fangen. Da sic nämlich nirgends häufiger sind als um iso-lirte Laubwaldgiuppcn, so werden, wenn man um diese Gruppen in Maikäserjahren streifenweise deu Boden öffnet und ihn auflockert, die Weibchen dorthin ihre Eier tragen und die Engerlinge sich dann dicht beisammen finden, zumal die Larven im ersten Iugeudzuftande gesellig leben. Die Maikäfer und Engerlinge haben mir Werth als Dünger, denn die Eier von Hühnern, die man mit Maikäfern füttert, crhaltcn einen widerlichen Geschmack, der sich den ganzen Sommer nicht verliert, selbst wenn die Kä-fer- oder Engerlingssütterung aufgehört hat. mal läßt er sich sogar zu mehreren Hinreißen und er verzappelt sich so weit, daß er einen ganzen Artikel hindurch dem konstitutionellen Verein die Berechtigung abstreiten will, die Kritik über den Austritt der Abgeordneten zu üben, und sich zum so und so vielten male mit der Behauptung lächerlich macht: das „Tagblatt" sei von der Regierung subventionirt. Kann man eine Sache unglücklicher vertheidigen, als durch solche Argumente? Kann man die ausgetretenen Abgeordneten mehr schädigen, als durch solch ein einfältiges Gewäsch? Nicht ein Wort sachlicher Widerlegung, nicht einen Grund zur Unterstützung des Benehmens unserer krainischen Reichsräthe wußte der „Triglav" aufzutreiben, und doch hat er sich in seiner naiven Unvorsichtigkeit wieder Hinreißen lassen, Dinge zu schreiben, die erstens an und für sich gelinder Unsinn sind, und dann für eine Erwiderung auf die Debatte im konstitutionellen Verein wie die Faust aufs Auge passen. Seine Partei und seine Patrone werden sich sür eine solche Vertretung bedanken, und wenn er auch künftig unfern menschenfreundlichen Warnungsruf nicht achtet und sie in so empfindlicher Weise bloßstellt, werden sie ihm endlich bei aller Nachsicht die Liebe künden und sich um einen pfiffigeren Sachwalter umsehen. Im übrige» werden wir uns wohl hüten, den „Triglav" anfzuklären, daß der konstitutionelle Verein, als er sich „entblödete," die fragliche Resolution zu sassen, sehr bedeutend in seinem Rechte war, und ihm auch sür die alte Lüge, daß das „Tagblatt" subventionirt sei, die verdiente Abfertigung schenken, denn dazu sind wir viel zu bescheiden und wir maßen uns wahrhastig nicht an, einen Kamps aufzunehmen, iu dem selbst die Götter nnzweiselhast erliegen müßten. — (Dr. Toman) hatte, wie die gestrige „No-vice" meldet, am letzten Dienstag beim Kaiser Audienz, um Allerhöchstdenselben im Namen der aus dem Reichs-rathe getretenen Slovenen ehrfurchtsvoll zu begrüßen, indem auch im Namen der polnischen Deklaranten der Abgeordnete Grocholski ein gleiches gethan hatte. Der Empfang soll ein sehr gnädiger gewesen sein. — (Gewerbebank.) Bei der am 11. d. M. um 6 Uhr Abends abgehaltenen zweiten ordentlichen Generalversammlung der Kreditinhaber hatten sich 48 Kredittheilnehmer eingefunden. Vorsitzender Herr Joses Pauer erössuete die Sitzung, worauf derselbe den Bericht über den Stand und vie Bewegung des Sicherheitsfonds und Reservesondes der Kreditinhaber nach dem Jahresschlüsse 1869 verlas. Zu Skrutatoren wurden die Herren Matthäus Treun und Nikolaus RudHolz er gewählt. Der Präsident der Gewerbebank Herr Alex. Dreo ergriff sodann das Wort und drückte dem austretenden Komitee für deffen Bemühungen den Dank aus und die Erwartung, daß sich die aus der Wahl hervorgehenden Komitee-Mitglieder mit demselben Eifer ihrer Aufgabe unterziehen werden. Vorsitzender Herr Josef Pauer stellt sodann den Antrag, den tz 54 der Statuten dahin abzuändern, daß die Zinsen des Sicherstellungsfondes vom I. 1870 an an die Kreditinhaber vertheilt, dagegen die Zinsen pro 1869 nicht vertheilt, sondern dem CichersteUnngsfonde aus neue Rechnung gutgeschrieben werden. Sodann wurde nach ß 75 der Statuten zur Wahl des auszu-stelleudcn Koinitee's der Kreditinhaber und des Revisionsausschusses geschritten. In den letzteren wurden gewählt die Herren: Karl Achtschin, Matth. Treun und Alb. Trinker; als Zensoren die Herren: Franz Do-berlet, Franz Ferlinz, Gustav Fischer, Franz Goltsch, Vinzenz Hansel, Joh. Komar, Joh. KoSjek, Franz Legat, Joses Lorenzi, Ferd. Matschek, Johannes Müller, Josef Paulin, E. Voltmann und Thomas Wernigg. — (Das politische Programm der „Novice" lautet:) „Wieder naht sich eine wichtige Zeit (vL'/iii öas), für die wir uns schon jetzt vorbereiten müssen. Vorerst müssen wir Slovenen uns in Acht nehmen, daß die Deutschthümelei bei den Wahlen nicht das Unkraut zwischen den Weizen säe. Wir haben redlich und lojal beigetragen, das jetzige Ministerium und den bisherigen Reichsrath zu stürzen, die durchwegs nur dasjenige durchsetzen wollten, was uns nicht zum Heile und Nutzen ist. Es zeigt sich uns zwar eine etwas bessere Zukunst, doch ist sie uns durchaus noch nicht gesichert, daher thut eS noth, daß wir selbst stark und kräftig in den Landtagen dastehen, in diesen werden wir die nationalen Heiligthümer vertheidigen und uns allseits in eine bessere Lage versetzen." Die politische Weisheit der Slovenen hat demnach darin zu bestehen, daß sie im Landtage die Majorität besitzen, alles Übrige wird sich schon von selbst geben. — (Neue Postämter.) Das Handelsministerium hat die Errichtung von 23 Postämtern in Krain und von 25 Postämtern im Kllstenlande, welche sich mit Besorgung des Brief- und Fahrpost-dienstes befassen werden, genehmigt. Mit der Aufstellung dieser Postanstalten wird die Postdirektion in Triest in nächster Zeit Vorgehen. — (Bei e i n e r Feue r sbr n n st), welche am 11. d. M. inRadkersburg verheerend wüthete, hat sich die kürzlich von der Stadt angekaufte Metz-sche Feuerspritze glänzend bewährt; wie mit einem Schlage war dem entfesselten Elemente Einhalt gethan, als dieselbe in Thätigkeit gesetzt war. Die Spritze konnte umsomehr mit vollster Kraft wirken, als eine Abtheilung Militär eine ausdauernde Kraftanstrengung mit erzielen half. Znr Hebung der Samenproduktio» im Jnlande. Vor Kurzem erschien ein Bericht der vom k. k. Ackerbauministerium berufenen Kommission zur Hebung der inländischen Samenzucht, in welchem Vorschläge von hoher Bedeutung niedergelegt sind. Die von der Kommission gestellten Anträge sind folgende: I. Zur Hebung der land- und forstwirthschast-licheu Sameuprodnklion mit Einbeziehung der landwirth-schasllichen Gemüsesameuzucht: l. Die Errichtung jährlich wiederkehreuder Samenmärkte in allen Krön-ländern mit Verleihung von Prämien für hervorragende Leistungen aus dem Gebiete der Samenzucht. 2. Die Errichtung von Samenkontrolstatiouen und gesetzlicher Schutz gegen Samensälschiing. 3. Die Einführung des Unterrichtes im laudwirthschastlicheii Gemüsebau nnd einschlägigem Samenbau an den Ackerbauschulen, Anregung znm Gemüsebau durch die BolkSschullehrer und Vertheilung von Sämereien. 4. Errichtung von Versuchsfeldern an den Ackerbauschulen zur Erprobung des praktischen Werthes neuer Kulturpflanzen. 5. Entsendung von 2 Stipendisten nach Deutschland zum Studium der Waldsamengewinnung im große« und der besten Klenganstalten (Reinigungsanstalten für Waldsamen). II. Zur Förderung der Produktion hortikoler Sämereien: 1. Gründung eines Verbandes fämmtli-cher österreichischen Gartenbau-Vereine und Herausgabe eines Cenlralblattes für Gartenbau. 2 tung einer höheren Gärtuerfchnle, hieran sich anschlic- Laibach ßend: Verleihung von acht Stipendien für junge Gärtner zur Ausbildung in der Samenzucht:c. 3. Einführung deS Unterrichtes im laudwirchschaftlichen Gartenbau an den Ackerbauschulen. 4. Auszeichnung hervorragender Leistungen auf dem Gebiete der horNkolen Samenzucht. 5. Errichtung stabiler Samenhallen. 6. Herabsetzung der inländischen Post- und Bahntarife. Für den größeren wie kleineren Laudwirlh Krains dürsten Versuche in der Sauieuzucht angezeigt sein, da das Klima besonders günstig ist, und dürsten sich bedeutend höhere Bodenerträge erzielen lassen. Um allseitig anzuregen, wird die k. k. Gartenbau-gesellschast in Wien eine Ausstellung von Sämereien aller Art am 25. September dieses Jahres veranstalten und werden die besten Artikel prämiirt, und zwar sind ausgesetzt: 2 goldene und -1 silberne StaatSpreisine- dailleu ; ferner Geldpreise in Abstufungen von 20, 15, 10 und 5 Gulden, endlich Anerkenuungsdiploiue. Die k. k. Garlenbcwgefellschaft in Wien hat ihrem korrespondirenden Mitgliede, Herrn Ernst Metz hier, eine Anzahl Programme zur Vertheilung übersendet, welche auf briefliche Ansrageu von demselben zu beziehen sind, wie derselbe zu jeder weiteren gewünschten Auskunft bereit sein wird. Sonett. (Frei nach dem Slooenischen des Tr. Frauz Preseru von Louise Pessiack.) Seit eiust in Betlehem aus Engels Munde Dem Licht Hoscmna klang, mit frohem Schalle Schloß achtzehnhundert drei und dreißig male Die Erde schon auf ihrer Bahn die Runde. Bor Ostern war'S, wo hehrer Leiden Kunde Dem Christen weist des beil'geu Grabes Halle, Da zog auch ich durch Laibachs Kirchen alte Und kam nach Tiruau um die zehnte Stunde. O Dorueuau! ^ — vcrhäuguißvoller Name -Wo mir geboren wurden meine Schmerzen Aus eines Augenpaares reiner Flamme. Als s i e betrat das Gotteshaus, das hohe, Da traf der Fuuke zündend mich im Herzen Und keine Macht verloscht nnu seine Lohe. * 1'ruovo, trn, Doru. LinL» >80>«e, Marmoglia, Handelsmann, St. Peter. — Wogritsch, Private, Triest. Verstorbene. Den 13. April. Dem Herrn Stanislaus Biker, Ma-schinenführer, sein Kiud Johann, alt I Jahr, in der St. Petersvorstadt Nr. 97 an Fraiseu. — Dem Herrn Andreas Nack, Kondukteur, seine Tochter Maria, alt kl Jahre nud 13 Tage, iu der St. Petervorstadt Nr. 35 au der Lungentuberkulose. >> X v / >> » >> v«- ^ XX X > > X X X » X X >!» X (das steierische Gastem) (vingesenvet. 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In Folge einer Leberkrantheit war ich seit sieben Jahren in einem furchtbaren Zustaude von Abmagerung und Leiden aller Art. Ich war außer Staude zu lesen oder zu schreiben; hatte ein Zittern aller Nerven un ganzen Körper, schlecht Verdauung, fortwährende Schlaflosigkeit uud war in einer steten Nervenausreguug, die mich hin- und herlrieb uud mir keiueu Augenblick der Ruhe ließ; dabei im höchsten Grade melancholisch. Viele Aerzte, sowohl Inländer als Franzosen, hatten ihre Kunst erschöpft, ohne H Direktion Römerbad W K in Untersttlcrmiirk. x -O ^ ^ ^ ^ ^ ^ ^ Aerztliche Empfehlung. Die Ttiillwerit'scheu Brustbonbous haben vor allen ändern gegen Heiserkeit, Husten re. empfohlenen Mitteln den ganz besondern Vorzug, daß sie, nur auS Zucker uud Pflalizeusäfteu bestehend, vom Körper leicht afsizinirt werben uud die Verdauung nicht stören. Sie werden nebenbei von Kindern und zarten Personen gerne uud mit Erfolg genossen, wie ich mich selbst dnrch Versuche iu dem unter meiner Leitung stehenden Hospital über- (379-6) Linderung meiner Leiden. In völliger Verzweiflung habe ich Ihre Iltzva-Isseiorv versucht, uud jetzt, nachdem ich drei Mouate davon gelebt, sage ich dem lieben Gott Dank. Die ! RovÄlWeiüre verdient das höchste Lob, sic hat mir die Ge-! »^re^läu '?l Februar 1847 snndheit völlig hergestellt nnd mich in den Stand gesetzt, - " 0„ «Nrtueo. prakt. Arzt, Wundarzt rc. meine gesellige Pv,,c,ou wieder eluzuuebmeu. Genehmigen! fj.^t die Stollw-rck'schen Brustboubous echt in Lie, mein Herr, rie ^eijicheruiig meiner innigsten Packeten mit Gebrauchsanweisung ü, 30 Nkr. barte.t und volltommenen Hochachtung ! in bei H. I. »raschowitz, in Nar 4 u, 8 o (lo I! reü -ru. ! ^ To!,N. In Blechbüchsen vou Pfd. fl. 1.50, 1 Pfd. fl. 2.50, 2 Pfd. fl. 4.50, 5 Pso. fl. 10, 12 Pfv. fl. 20, 24 Pfd. fl. 36. — lisvLlWeiöriz 6IioLvlÄtv6 in ^ Tabletten für 12 Tassen fl. 1.50, für 24 Tassen fl. 2.50, für 48 Tassen fl. 4.50, in Pulver für 12 ^ Taffen fl. 1.50, 24 Tasjeu fl. 2.50, 48 Tassen 4.50, I für 120 Tassen ft. 10, 288 Tassen st. 20, 576 j Tassen fl. 36. — Zn beziehen durch Barry du! Errich- ^ Bgrry ^ Eo. in Wien, Goldschiuiedgasse 8; in ! Epileptische Krämpfe (Fallsucht) (i«;-74) heilt brieflich der Lpe;ialar;t für Epilepsie Doktor Sd. KLiiüsvS» in Berlin, jetzt: Louiseustraße 15. — Bereits über Hundert geheilt. Wiener Börse vom 13. April. . Geld Ware j Laibach bei Ed. Mahr, Parfumeur; in Pestl»?«rc.ö»«r.WK-. / -.---------------------------------.--vc».Hyv-th.>«->>k / ^ o-" " - - m ^ ^ > c>> ' , »r». Rente, o,t.1.>av. > s».«s . ... „ Torok; in Prag I. Fürst: m Preßburg bio. »r-.rs.«»sm. «s.?« '!»rrt.^s-odUU. in von I8S4 . . .>«.»0 »>,-S-db.-Gc!.z'.!Le>!>Fr. i IvAIvt. , Ul t. (t 0 e u s ll r l l r n v cl e r , qcinze! ?6 50 rur.?'^ d:o. Bonö 6 PC:. 2- W.-l-e 98?—' 99.— Grledlliuug. Hilfslehrerstelle für den Zeichenunterricht au der Lberrealschule in Agram. 5>00 fl. Remuneration. Bis 15. Mai bei der Negierungsablheilnug für Kultus uud Un--erricht in Agrani. in Linz Hasel mayer; iu Bozeu Lazzari; in Brünn Frauz Eder; iu Graz Oberrauz-meyer, Grablowitz; in Lemberg Rotlender; in K lci us enb u rg Kr 0 n st ä d te r, und gegen Postnachnahme. Wttkrrmg. raibach, 14. April. Vorm. Souueuscheüi, wechselnde Bewölkung Nachm. trübe. Wärme: Morgens 6 Uhr -s- 3.4", NaLunittags S U^r -I- 12.5^ (I86Ü I8.5", 1866 8.6") Baro- meter 32!x69"' im raschen fallen. Das gestrige Tagesniittel der Wärme -s-7.0", nm 0.3" unter dem Normale. Atlijewmmeue Fremde. Lin 13. April. Lindner, Ingenieur. Wien. — Desenibus, Reisender, tldine. — Rudolf, Äanfin., Wien. — Heller, Fabrikant, Töpliz. — Kump, Handelsm., Reichenau. — Goffler, k. k. Banadjunlt, Kiainburg. — Lapajne, Lehrer, Jdria. — Müller, Handelsreisender, Wien. — Bnchtan, HandelSm., Wien. TH'i,'»«. Dallinger, k. k. Mil.-Beamt., Wien. — Händler, Handelsm., Graz. — Kosler, Handelsm., Ungarn. — Lakner, Handelsm., Wien. — Jaklitsch, Hau-delsm., Pest. — Michitsch, Handelsm., Wien. — Zwelitsch, Handelsm., Paris. — Skarja, Postmeister, Krainburg. — Wolf, Handelsm., Niederniösel. — Gaschpeeitsch. Reis., Craz. Plesche, HaudelSm, Statzern. -- Blis, Respizient, Pirano. — " Hauer, Ksm., Wien. — Globocnig, Les.-Gattin, Eisnc>n. II«.— 118 5« . . . 4».- »4».— Lose von 1860, Mnfl. Itt,;.--u 6.2.)jNordb. (100 sl. CM.) r>4.— 94.50 Pvännensch. v. 1864 . ^19.80 l20.-!Lieb.-B.(20L>ft.ö.W.) 90.50 90.75 ^ ' tNvdolfSb.(ZOt>fl.ö.W.) 94.25 94.50 ^ !Franz-.Zos. (200ft.S.) 95.^1, 95.80 Lreiermark 93.— 93.50- ' i i ^036. 86.— ^ 94.- Mrntcn, Krain u. Küftenland 5 Ungarn . . zu 5 Krvar. n. Slav. 5 Hiebcnbürg. „ 5 Nancualbank . ^reditanstalk 75.50 76.- 7l4.— /I6.— . 257.80 :'58.— >K. ö. EScolnp1c--'-^t.s. 860.— 865. Analo-öfterr. Ban' . L27.25 327.5 Oest. Bodencrer.-A. . 375.-- 38o.-Oest. Hvpolh.-Bank .! — Steier. CScomvt.-B!. 245.— 250. ssais. Ferd.-Nordb. .? 2215 2220 Südbahn-Gesellsch. . 212 30 212.50 Kais. Elisadetb-Bahn. 191.50 192. Larl-Ludwig-Ba^n Siebenb. Eisenbahn 237.— 237.50 168.— 169.— 186.50 187.- 178.- 178.50 173.— 173.50 93.20 93.40 90.75 9,.- 107.— 107. L5 90.10 90.50 i-^redr: lOO ft. ö. LL. . 158.75 159 — !Dcir.- Tampfscb.--Ges. zu 100 ft. CM. . . 99.50 100.— Triefter 100 tt. CM. . 127.— 129.— dto. 50sl. ö.W. . 61.— 63.— Qsencr . 40 fl. ö.W. 33.50 34.50 40.— 41.— Pa!ffv . 40 ^ 3". 50 31.- Llarv . .. 40 „ 36.— 37.— St. Tenors „ 4l) ^ 2-».50 30.50 ^indischgrätz 20 „ 20.50 21.— Waldflein . 20 „ 22.- 22.50 Li'eglevich . 10 „ 17.50 18.50 Rubolsöstift. 10 ö.W. iVvoLso! (3 Mon.) Augöb.ioorl. südd.W. 102.50 102.60 ssrankf. 100 tt. „ London 10 Pf. Sterl. 102.60 102.75 123.69 183.80 Paris 100 Francs . 49.— 49.— Wüvrsv. .«ikais. Mün;-Ducaten. 5.8tz 5.87 20-Francsstück. . . 9.86^ 9.87» BereinSthaler . . . 1.81 1.81 Silber . . . . 120.35 120 65 Nation. ö.W. verlo< llng. Bod.-Creditar Ällg.öst.Bod.-Credtt. 107 dto. ,n 33 3.rückz. Telegrafiscber Wechselkurs vom 14. April, bperz. Rente österr. Papier 60 40. — 5perz. Rente österr. Silber 66.70. — 1860er Siaatsanlehen 9640. — Bankaktien 7l3. — Kreditaklien 254.80. London 123 60. — Silber l20/>0. — K. k. Dukaten 5.87. .?rlrg'!r und kiir Die Redaktion rerau'worUich : Olivma r Bamberg. Druck ooii Jgii. r>. Kleinmayr L ffed. Barvberg tn Laibach