MbacherG Zeitung. Nr. 3. Pränilmelotion «preis: Im üomptoir ganzj. . ssilr bic ZustcNnnss l»« Hau« halbj. !»0 kr. Mit bcr Post ganzj. fl. 1b, halbj, st. ? 50. Freitag, 8. Jänner InstltionOgcbtlhr- ffüi Nti»s Inseralc b<» ,n 4 Ztilln 25 lr, größcrc pr. Zcile « fr.! bei öfte«n Wicbtlholungcn vr. Zcile 5 tt 1873. Amtlicher Theil. Se. k. und t. Apostolische Majestät habcn mit Allerhöchster Entschließung vmu 10. Dczcmbcr v. I. aller-gnädigst zu gestatt» geruht, daß d^r Obcrsthofmcister Ihrer Majestät der Kaiserin, Franz Baron N » ftcsa die ihm verliehenen Orden nnd zwar: den lön. prcußi-scheu rothen Adler Orden erster Masse, das Großkrcnz des großhcrzoglich lindischen Zähringcr ^öwen-Ordens und des persischen Sonnen und ^öwcn-Ordens ailnch-men und tragen dürfe. Se. t. und k. Apostolische Majestät haben den» Großgrundbesitzer Joseph Pfeifer als Ritter des Ordcnb der eisernen Krone dritter Klasse in Gemäßhcit der Or-densstatutrn den Nittcrstand mit dem Prädicatc ,. Hoch-waldcu" allcrgnädigst zu verleihen geruht, Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 25i. Dezember v. I. den Professor der wiener Van- und Maschinen-Gewerbeschule Johann Wist zum ordentlichen Professor des Hochbaues und der Encyklopädie desselben, nebst construttivcn Uebun-gen, an der grazer technischen Hochschule allcrgnädigst zu ernennen geruht. Stre m ayr m. p. Der Minister des Innern hat die Oberiugeuieurc Anton Brandner nnd Kadiölanö Früchtl zn Ban-rathen, die Ingenieure Joseph Bradaczek, Joseph Krauschner, Wenzel Hancr, Dr. August Poschi-val, Wllhclnl Schollmayc r, Anton Hart m ann , Karl Scheiner, Heinrich Neeaer. Wenzel Kau. delta, Ernst Swoboda, Hermann Freiherrn von Rhemen, Karl Ulrich und «ar! Lang zu Ober-Ingenieuren und die Ban-Adjunclen Leopold Denhart, Adalbert Kullich. Bincenz Löbl. Io!,nnn Egcrer. Franz Welwarsky, Johann Hanslowski, Joseph Ncmctz, Auton Gc, ttma l, n. Franz Pcschta, Karl Schwarz. Vineenz Tucel. Alois H einzl. Wenzel Spesny, Franz Tayerle,. Peter Iirgis. Anton Uhl, Alois Görg, Anton Rosenberg, Joachim Tyl, Franz Pcyril und Alois O r e g ö r zn Inge-nicuren für den Staatsbaudienst in Böhmen ernannt. Nichtamtlicher Theil. Vom Tage. . . .^lln 4- d. wurde der ..Presse" aus Prag gemeldet, daß dort am Dreikomgstag ein altczcchischer Par -teltag stattfinden soll. Uls Grund, oder vielmehr als -oorwand desselben wird angeführt, daß d e Vcrsamm. lung das neue Memorandum begutachten und genehmigen soll, welches Rieg er als Antwort der altczechifchcn Abgeordneten auf die Aufforderung, im Reichsrathe zn erscheinen, verfassen werde. Die ..Presse" sagt: „Wir haben also wieder eine czechischc Slaatsschrift zu gewärtigen, in der wir die altczechischc Variation von der ^chrc vom selbständigen czcchischen Staat und vom unantastbaren czechischen Staatsrcchl zu hören bekommen werden. Daß ist aber, wie gesagt, nur ostensible Spiegelfechterei. Dem eigent» lichen Zweck kommt eS schon l ähcr, wenn beigefügt wird, daß der allczcchischc Parlcilaa auch ein neues Actions-Programm gegen die Jungc^cchcn sanctioniercn soll, obgleich laum wahrscheinlich ist, daß das altczcchische Vcr« traucnSmänner-CunM den ganzen Plan seiner Ngitatio» nen ui,d Machin, tioncn gcge», die Jungczechen in einer so gut wie öffentlichen Versammlung auseinandersetzen wird. Den altc?,cchischen Führern handelt es sich nem« lich in erster Vinic hauptsächlich darum, in dem Partei»-lamps Trumpf auf Trumpf zu legen und auf die jung» czechische Massendemonstration mit einer noch größeren Demonstration zu antworten. Deshalb folgt dem einen Parteitag binnen zehn Tagen der zweite. Was die Alt» czcchen am meiste,, ärgerte und beunruhigte, war die unerwartet zahlreiche Beschickung desselben aus allen Theilen des Bandes trotz der mMmstigün Zeit und WitterungS' Verhältnisse. Was sie fürchten, ist die Wirkung dieser massenhaften Theilnahme im Volte nnd der Anschein, als ob wirklich die Majorität der Landbevölkerung zu den Iungczechen halte. Deshalb wollen sie alsbald einen Parteitag ihrer Anhänger veranstalten, der noch stärker besucht sein und bei dem es mit Demonstrationen noch lebhafter zugehen soll, als im Eonvictsaal. Sie werden eincn doppelt so großen Saal miethen, und waren beim jungczechischen Parteitag ssiX) Thcilnchmer anwesend, so werden sie 1^<>0 einlade» und denselben wahrscheinlich mit Aufbietung aller V.ittcl die Reise nach Prag er. leichtern. Haben sie erst einen größeren Haufen von Slavaschrciern um Niegcr zusammengebracht als um Slaolowsll) versammelt war, so werden sie von neuem die ^ärmlrommel rühren, die Siegeofanfare blasen und erklären: das czcchischt Voll - das sind wir nnd die jlmaczcchisch?!, Verrnlhcr haben leinen andern Anhang als ein paar hundert Gesinnungsgenossen. Mau sieht also, das Ganze läuft auf den plumpen Masscneffecl hinaus und wir hatten Recht, als wir schon dem jnng. czcchischen Parteiprogramm keine andere praktische Bc. deutung btimaßen, als jene der Erhebung eines neuen Fähnleins in dem czcchischen Partcikampf." Don Alfonso. Die Wiederherstellung der Monarchie in Spanien durch Erhebung des Prinzen Don Alfonso von A st u» rien auf den Königsthron bildet nahezu ausschließlich das allgemeine Thcma politischer Besprechungen. Von Interesse dürfte cS fein. jene Männer kennen zu lernen, welchen die „Regierung der Regentschaft" anvertraut ift. Französische Blätter bringen hierüber näheres: Ministerpräsident: EanooaS del Eastillo, eines der hervorragendsten Mitglieder des Ministeriums O'Donnell (liberale Union), der Mentor des Prinzen «lfonso und Verfasser des von diesem kürzlich erlassenen Manifestes, Mitglied der spanischen Akademie und Autor mehrerer politisch-historischer Schriften. Finanzen: Salaverria, ebenfalls Minister un. ter O'Donnell, unter dessen Verwaltung die dreiperzentige Rente 50 notierte, machte sich namentlich um die öffent. lichen Arbeiten in Spanien verdient. Marine: Marquis v. Mol ins Grand von Spanien. Präsident der spanischen Akademie und bedeutender Redner, Minister unter Narvaez und also hochconserva» liv, zuletzt Botschafter der Königin Isabella in London (1868). Krieg: General Iovellar, ein gelehrter Militür, früher Generalcapilän von Euba, zur Zeit Befehlshaber der Arme des Centrums; man rühmt ihm die seltene Eigenschaft nach, daß er sich bis jetzt noch nie an einem Pronuuciamenlo belheillgt hat. Colonien: ttopez de Ayala, welcher im Septem-ver 1803 das revolutionäre Manifest von Cadir entwarf und damit das Signal zum Sturze der Königin Isabella gab. Er war dann Minister unter der Regent« schaft Serrano's. Oeffentliche Arbeiten: Marquis v. Orovlo. Mi' nister unter Narvaez. Inneres: Romero Noble bo, das jüngste Mitglied des Eabinets, war indes schon Minister unter dem König Amabcus und gilt für sehr energisch. Auswärtige Angelegenheiten: Alessanoro de (ia-stro, hat schon unter Narvaez dieses Amt bekleidet und noch ruher als Botschafter in Rom fungiert. Justiz: EardenaS, ein ehemaliger richterlicher Beamter. Der General Primo de Rivera versieht bl« wichtigen ssunctionen ein GcneralcapitänS von Madrid, Von jenen Iournalstimmen, welche sich über di< neuesten Ereignisse in Spanien äußerten, citieren wir zu> erst die ,. Mo n ta g S - R evue". Diese hervorragend« Wochenschrift für Politik, Finanzen, Kunst und Meratm sagt an leitender Stelle: „Wenn auch vielleicht seit längerer Zeit vorbereitet so doch geräuschlos und ohne äußere Verwirrung, ha sich noch vor Jahresfrist die Nestaurauration des König thumes in Spanien vollzogen. Der jugendliche Prin von Asturien ist durch ein zunächst von den militärische! Autoritäten des Landes ausgehendes Pronunciamento al, MfonS XII. zum Könige ausgerufen worden. Es ist un zweifelhaft, daß der Prinz diesem Rufe folgen wird dessen Gewicht ihm durch den «nschluß der gesummte, Armee verbürgt ist. Telegraphischen Nachrichten zufolg wird er in Madrid erwartet. Bis zu feinem Eintreffei Feuilleton. Ver Graf von Felseck. Kiimwlllnovelle von Fanny Kl in ct. (Fortsetzung.) <2^s?^^°blchl kündete die zehnte Stunde an. Im Schlosst hatte sich alles zur Ruhe begeben, nur in den Mmachern des Grafen brannte noch Ncht. Das Wetter yane ych n.cht gebessert, denn obwohl es Mondschein wa^ ag doch alles im tiefsten nächtlichen Dunkel. Nur ttrn? M7/ ^! ^°"o zwischen den Mr.sscueu, flat-ernden Wolken hervor, aber gleich darauf lhürmlen sie e ne «^ "°Z "Her unt> tiefer vor ihn, anf. Es war v° m>?^ Nacht uud die Bäume des alten Parkes, w mm ?/" ^l°b Felseck umgeben lag, ächzten un wlmuurlen zum Gotterbarmen. .',<... ?« s^I. ^ traf ein Monostrahl das bleiche, ent-I!I l^' ^ I7> ^''chkn den Büschen hervor tauchte ^erliche Frauengestalt auf, einen Moment blickte sie scheu und lauschend um sich und bann !^ ^-^"""6 den Abhang hinab auf dem Wege nach ,.. l. D"'chl" zu. Ihre Füße schienen laum den Boden vorwÄ""' ?/° "" "°" b""den gehetztes Reh flog sie oorwä'ts, unbekümmert um Regen und Wind, obwohl 5«..^. I "' l""9en durchnäßten Strähnen von ihrem v»up^ herunterhing. Nur biswellen blieb sie einen Mo-Sa^ ."^^>'^"' "er sie hurte nichts als das «daus«" des Wlnbes nnd den klatschenden Regen. Und wieder flog sie vorwärts, sie hatte bereits den Fußpfad erreicht, welcher gcradesweges in das Dorf führte. Der Mond goß wieder auf einen kurzen Augenblick sein gespenstisches Vicht über die Landschaft aus. Er beleuchtete die tlcme Dorftirche und den stillen Fried-Hof mit den weißen ^eichcnsteinen und den fchwarzen Kreuzen, er sandte sein tticht in die grünlichen Fensterscheiben des Kirchleins. Jetzt halte die Frau den Kirchhof rrreicht. Das Thor war vc'schlvsscn, «der sie schwang sich iibcr di niedrige Mauer uuo eillc dann wieder vorwättS. Hengst lich war sie nicht - Furcht kannte die Frau nicht. Sie stand jetzt vor der Kirchcnthürc tiefaufathmend. Sie horchte. Schnell zog sie einen Schlüssel aus der Lasche und steckte ihn in das mächtige Schloß der eichenen Thür. Das Umdrehen des Schlüssels verursachte drinnen in der Kirche einen unheimlichen Widerhall, aber sie zögerte auch nicht eine Secunde, die Schwelle zu überschreiten Der Raum war durch das Mondlicht hinreichend beleuchtet, die Frau konnte jeden einzelnen Gegenstand klar und deutlich erkennen, aber sie hielt sich nicht lange mit Betrachtungen auf. Sie schien hier zur Genüge vc kannt zu sein. Ohne sich aufzuhalten, begab sie sich in die Sacristci. „Hier lag es/' murmelte sie, „der alte Pfarrer hat cS mir als Kind oft gezeigt. Ich weiß nicht, ob ich recht thue, aber ich muß es thun, ich bin es mir schul-dig und ich kann nicht offen gegen einen Mann auftrc ten, dessen Namen ich füh^e und den meine theuere Mama fo sehr geliebt." Sie halte bei diesen Worten ein großes Vuch her» vorgezogen. Der Mond gewährte ihr hinreichend Acht. Hastig blätterte sie darin herum und dann schnitt sie das letzte Blatt heraus — eS war das Werk eines Augenblicks. Kaum hatte sie das Glatt auf ihrer Vrust oer. borgen, als sie zusammenschrack. Sie hatte deutlich vernommen, wie ein Gegenstand an die Kirchenmauer ge» lehnt wurde. DaS Herz stand ihr still — sie war einer Ohnmacht nahe und sie lehnte sich unwillkürlich gegen den kleinen Schrank, in welchem die Nltargefilße aufbewahrt wurden. Dieser Zustand dauerte aber nur eine Minute die Gefahr, welche ihr drohte, gab ihr die Ruhe zurück. Wenn man sie fand - sie war ein Kind des Todes. Fest gegen die Mauer gedrückt, trat sie den Rück» weg an. Sie zitterte nicht mehr. Mit sicherer Hano zog sie die Thür der Sacristci hinter sich zu und einen Aug:Mi(s später halle sie die halbgeöffnete Kirchenthüre erreicht. Sie kannte alle Wege. Es war wieber tief-dunkel. - Die Kirchcnlhüre konnte sie nicht schließen, ohne Verdacht zu erwecken, so untrließ sie es. Vorsichtig um sich spähend, verließ sie von einer anderen Seite den Kirchhof und wenige Minuten später trat sie den Rückweg an. Aber noch war nur die eine Aufgabe aelttst, eS eS gab noch eine andere weit gefahrvollere für sie. Und doch dürfte Eylvia nicht zögern, doch mußte sie vorwärts, jede Minute Verzug vermehrte die Gefahr, in welcher sie sich befand. So hatte sie das Schloß erreicht und bald darauf ihr Zimmer. Zu Tode erschvpft sank sie auf ihr Lager 34 Hhrt elne provisorische Regierung die Geschäfte. Der herzog della Torre, der auch im Commando der Nord rmee durch einen alfonMischen General ^oma ersetzt oorden, hat die Exekutivgewalt förmlich niedergelegt. So hat denn Spanien nach fast zweijährigen Schwan« uugen, die es von der idealen Republik CastelarS zu »en Verwirrungen eines schrankenlosen Parteilebens und ndllch zur Militiiroictatur führten, wieder in die Bah-,en der constit utonellen Monarchie eingelenkt. )n seinem Antwortschreiben an die Grandezza hat Prinz lllfonso den constitulioncllen Gedanken lebhaft betont. Er cheint gewillt, den Thron, auf welchen ihn zunächst die nilitiirischen Gewalten des Landes geführt, sich durch ein iberales undooll«thümliches Regiment zu erhal en An der Aufrichtigkeit und Loyalität seiner Verheißungen st sicherlich nicht zu zweifeln. Harte Prüfungen, die sei' lien Knabenjahren beschieden waren, mögen ihn gereift and für seine hohen Aufgaben geschult haben. Wie er diese Aufgaben erfaßt, wie er entschlossen ist. seine volle Kraft zu «hrer Lösung einzusetzen, hat er in dem erwähnten Antwortschreiben mit einem Tone gewin nender Bescheidenheit und mit jcnen wahren Accenten na« lionaler und politischer Ueberzeugung auseinandergesetzt, >ie, wie sich gezeigt hat. ihres Eindruckes auf das spa. nische Volt nicht verfehlt haben Allerdings hatte die constitutionclle Monarchie des savoyischcn Königthumes nicht vermocht, feste Wurzeln in das Rechtsvcwußtsein dieses Volkes zu schlagen. König Amadeo fühlte seine Kraft gegenüber Widerständen erlahmen, die bei der überhasteten Aufrichtung seiner Herrschaft nicht in Rechnung gezogen worden waren. Er hatte ein Doppeltes gegen sich: die nationale Gesinnung und die religiöse. Man weiß, mit welcher Energie sich die feindselige Gewalt dieser Ztimmungeil Bahn zu brechen wußte. König Amadco verzichtete auf einen Thron, welchen er auch mit den extremsten Maßregeln schwerlich zu schützen vermocht hätte. Er fühlte sich weder der Opposition der aristokratischen und kirchlichen Elemente, noch den republikanischen Ideen gewachsen, deren praktische Möglichkeit noch unbestritten war. und die in Castelar einen so edlen, voll patriotischer und nationaler Gesinnung gleich sehr erfüllten Repräsentanten gefunden hatten. Seither sind ernste Lehren an das spanische Volt herangetreten - Lehren, die es unmöglich ungenützt lassen kann. Es hat sich gezeigt, daß die Wohlfahrt eines Staatswesens nicht durch bloße Formen verbürgt wird und daß die idealsten Bestrebungen machtlos sind gegenüber der Unbeugsamkcit der Thatsachen. Die Republik, die alle Parteien entfesselte, ohne einen» Einzigen die Herrschaft zu sichern, die Dictcttur, die nicht einmal ihrer erstell Aufgabeil zu genügen und einen Bürgerkrieg zu beenden vermochte, der oic Kräfte des Landes bis zur Erschöpfung in Allspruch nahm, sie haben die negativen Vorbedingungen für oic Aufrichtung eincs lebensfähigen und relativ gesicherten Regimentes geschaffeil. Wie immer man über die Restauration denken »lag, sie ist cm nothwendiges Product der Ereignisse, welche sich seit dem Verzichte Amadeo's vollzogen haben. Ein Eompromiß zwischen den Parteien selbst im Sinne des Inlerimates nach französischem Muster war unmöglich geworden. Ohne Einfluß oder Unterstützung voll Äns;cn, fast ohne Widerspruch, aus den unmittelbarsten politischen Bedürfnissen heraus hat sich das Königthum Alfons XII. aufgerichtet. Noch ist nicht völlig aufgeklärt, welche Stellung Serrano zur alfonsistischen Bewegung eingenommen hat. Lange Feit galt er als ihr geheimer Förderer. Allein der Umstand, daß er das Eommando der Noroarmee abgetreten und in der neuen Regierung seine Stelle ein- genommen hat. scheint darauf hinzuweisen, daß auch er von der Entwickelung überrascht worden ist. Wie dem auch sein mag, durch den Verzicht auf die Executiv gewalt hat er die europäischen Mächte der Rechtsverbindlichkeit enthoben, die sie durch die Anerkennung seiner Gewalten übernommen hatten. Die Regierungen stehen dc» neugeschaffenen Thatsachen in voller Freiheit gegenüber. Allem Ermessen nach werden sie zunächst abzuwarten haben, ob die Restauration auch vonstite der spanischen Nation ill irgend welcher formellerer Weise ratihabiert wird. Ein Thron muß sich allerdings auf festerer Basis aufbauen, als auf der der Erklärungen und Befehle einiger politischer Generale. Sollte ader das spanische Volt in legaler Neisc seine Zustimmung zu der neuen Ordnung der Dinge aussprechen — und es ist gerade in diesen Blättern wiederholt angedeutet worden, daß es seiner Mehrheit nach unleugbar monarchisch gesinnt ist - dann wird wahrscheinlich auch Europa nicht zögern, seinen Sympathien für ein Regiment Ausdruck zu geben, das den Forderungen der Lage und den spanischen sowohl als den allgemeinen Interest seil immerhin mehr zu entsprechen scheint, als jede Combination, die mit Aussicht auf Erfolg und Dauer an seine Stelle gesetzt werden könnte." Der Prozeß Ofenheim, welcher am Montag den 4. d. vor dem Schwurgerichte in Wien begonnen h t, ruft durch die Masse des vorliegenden Anllagematerials, durch die Individualität des Angeklagten und der Zeugen, durch die ausnahmsweise lange Dauer der Schlußverhandlung allgemeines Interest? waäi. Mag daS Urtheil wie immer lauten, da? dürfte sicher sein. - mit den Prozesse Ofenheim bricht auch das im Eisenbahnbau bisher herrschende, alte, morsche System zusammen, und gleich einem Phönix steigt ous der Asche des zu Grabe getragenen Systems auch für den Eisenbahnbau eine neue, gesunde und kräftige Aera auf. Die Anklageschrift lautet: Die l. t. Staatsanwaltschaft in Wien erhebt gegen Victor Ofenheim, Ritter voil Ponteuxln, zu Wien ge geboren, 5i3 Jahre alt, katholisch, verheiratet, gewesenen Generaldirector der Lcmke, q, Czernowih - Iassy Cisen-l^hngesellschaft, derzeit Privatier, wohnhaft I., Schwär, zenbcrgplatz Nr. 12. unbescholten, die Anklage: Derselbe habe: I. dadurch, daß er in den zwischen der ?emberg-Czernowltz Railway Eompany Limited in London einerseits und dem Vau>Unternehmer Thomas Brassey an-derseits am 12. März Ittli4 über den Bau der Eisen-b hnlinie Lemberg-Czernowitz abgeschlossenen Bauvertrag, und zwar in den Artikel XVII die Bestimmung aufnahm und beim Abschlüsse allseitig zur Annahme bracble: es sei oem Thomas Brassey ein Betrag von l.!)00,00<> fl. Oe. W. (190,000 Pfd. St.) unter dem Titel Vor. auslagen" gleich auszubezahlen; daß er ferners in der Verwallnnqsraths Sihnpq der gedachten Bahngesellschaft vom 23. Mai 1 ^04 dcn Ver Wallungsrath der zu constituierenden Geicllsckaft zur An> nähme dieses Bauoer rage« mit allen seiuen B'stimmun gen unter Verschweigung seines belastenden und in5bc> sondere des nach Artikel XVll oben bezeichneten Inhaltes zu bestimmen suchte und nach crfolgter Con» stituierung der Gesellschaft in der Verwaltung rath?. Sitzung vom 8. Juni 1W4 auch wirklich beslimmle: daß er endlich in der Generalversammlung der Nclio-nüre gedachter Bahngesellschaft vom 30. Mai 1«tt5> den Bauvertrag vom I2.M5rz 18 runter auch ihn, Victor Ofenheim, in Beträgen von 50- -100,000 fl. vertheilt und ohne Vorwisfen aller sonstigen Interessenten zu deren persönlicher Bereicherung verwendet wurde; durch listige Vorstellungen und Handlungen die Mit glieder des VcrwaltungSrathcS, als die Repräsentanten der Actionäre der Lemberg-Czernowitz Eisenbahn'Gesell' schaft, und die Generalversammlung derselben Actionäre an ihrem Eigenthum oder anderen Rechten einen mit 1.900,000 fl. zu beziffernden oder einen geringeren, jeden falls aber 300 fi. übersteigenden Sch den und die durch ihre Garantieleistung hiebei mit interessier e Staatsoer waltung Oesterreich einen 300 fl. übersteigenden Schaden leiden sollten und habe in dieser Absicht und auf die oben erwähnte Art den Irrthum oder die Unwiffenheit der obgenannten Körperschaften bl nützt, insbesondere sich hiebei hinter einem falschen Scheine verborgen, um sich uurechlmüßigen Gewinn zuzueignen, um jemandem a» Vermöa/n oder Rechten Schaden zu thun oder um jemanden ?,u nachtheiligen Handlungen zu verleiten, zu denen er sich ohne den ihm mltgespielten Be. April 1807 denselben als einen für die Gesellschaft sehr gü„' stigcn schilderte, daß er suhiil in der That diese Grund' Einlösung für beide Linien durch oic Organe der Gesell» schaft durchführen ließ, hicbci aber jene Summen, m" welche die facUschcu Auszahlungen an die Gruiidvcr käufcr hinter den dafür veranschlagten und zur Vcl< fügliilg stehenden Vnmmcn zurückblieben, als rincil a,/" geblichen Gewinn uiltcr oic hielici unmittelbar bethe'' ligtcn Personcil vertheilen ließ. insbesondere die Hälfte dieses „Gewinnes" mit circa M)' bis 120,000 st. sick persönlich und rillen Betrag uon mindcstcuö li000 l>i< ;<).000 ft. dem Verwaltullgsrathc Frcihcrrn v. Petrino Zuwendete; durch listige Haudluugcn den ^rrthum und )ic Unwissenheit des Vcrwaltuugsrathcs und der Actionäre der Bahnncscllschaft in dcr Absicht, daß hirdurch oiesc Actionärc au ihrem Eigenthum odcr anderen Rechte" ei»cn 100' bis 15>0,000 ft. erreichenden, oder eine« geringeren, jedenfalls aber 3lX) ft. ül)crstcia.c»ocn Schaden erleiden sollten, benutzt, sich hinter einem falschen Scheine verborgen, um sich unrechtmüßigm Gewinn zuzueignen III. dadurch, daß er mittelst eines ganz persönliche!' Ucbercinkommens zwischen ihm und Thomas Brassry i>" Oktober 18<'>4 die demselben nach dem Bauverträge vo>N 12. März Mi4 obliegende Verpflichtung, die zur Hcl< stellung der Linie Lembcrg Ezcrnowih nothwendige» Schwellen in einer Anzahl von :i<;0,000 Stück vcizU' stellen, ohne Wissen des Verwaltungsrathes und del Actionäre und ohne Ermächtigung seitens derselben z"l Durchführung persönlich übernahm, daß er die Auöfiih rung dieser Schwcllenbcschaffuilg durch Decrct, ddo. Odessa» 12. Oktober 1W4. anordnete, daß er in gleicher Wcist. auch in Ansehung der für die Bahnstrecke Ezernow't? Suczawa beizustellenden Schwellen zu Werke ging; daß cr sohin licim Abschlüsse aller die Schwellenliefe' rung betreffenden, nur unter Vorbehalt seiner Genehm' gllnq abzuschließenden Verträge sein ganzes Augemnel' lediglich auf die Erzielnng der möglichst niedrigen M schaffnngspreise und onrchans nicht ans die Qualität ds Schwellen richtete; daß er ill der Sitzung des Verwaltungsrathes oo>" 22. Mai ltt»'»5 die Versicherung gab, die beigestellte" Schwellen seien von ausgezeichneter Qualität, und i» den Generalversammlungen vom 27. April 18<»k u^ vom 26. April 1870 in Ansehung dcr für die Li^' Ezernowih-Suczawa beigestellten Schwellen berichtet^ dieselben seien von vorzüglichster Qualität, während s''» in der That von sehr schlechter Beschaffenheit waren; ! durch listige Vorstellungen oder Handlungen den M^ waltungsrath als Repräsentanten der Actionärc, u"^ diese selbst in Irrthum geführt, durch welchen diese lel^ teren an ihrem Eigenthume oder an anderen Rechts einen bei der Bahnlinie Lemberg-Czernowitz mit 53.73!^ 13 kr. und bei der Linie Ezernowitz-Suczawa mit 14,61^ 14 kr. ö. W. zu beziffernden oder einen geringeren, ^ dcnfalls aber 300 fl. übersteigenden Schaden leiden s^ ten, und habe in dieser Absicht und auf die eben e" wähnte Art den Irrthum und die Unwissenheit der ^ 35 waltungsräthe und der Actionäre benützt, insbesondere sich hiebci hinter einem falschen Schein verborgen, um diesen letzteren an Vermögen oder Rechten Schaden zu thnn. EoMi'tzmig folgt) Politische Uebersicht. Uaibach, 7. Jänner. Der kroatische Landtag nahm den Gesetzent. nmrf über dcn Verlauf dec Studien- und Reli -gionsfon c, sgüter in der Specialdebattc mit dem Ausschuhantrage an, wonach die aus dem FondSgüter-verlaufe gelöetcn KalifschiUigssummen dem WidmungS» zwecke des verlausten o)utco erhallen bleiben sollen und der BanuS in del nächstsolgenücn Landtagssession einen Msetzcntwurf über dic illianipulatiuu mil den Landes-fonds einzubringen habe. - Hieraus wurden auch die Gesetzenlwürse ulicr die Vorrichtung eincK Bureau für Land esst atistil und über die Kompetenz des Bezirksgerichtes in Zcngg in der General, und Special« debattc aug:nomiucu. Nach einem berliner Telegramm dcr „Kölnischen Zeitung" wird in Berlin dic Anerkennung der „cucn Regierung in Spanien seitens fast aller Eabinetc umjoweniger bezweifelt, als dle Thronbesteigung Al< sons XII. von meieren Eaulnclen gleichsam als eine Fortsetzung dcr vun dcr Revolution von I8l»8 zurück, getretenen Regierung unlcr dynastischen Gesichtspunkten angesehen werden. Man glaube, daß auch Rußland schwerlich lange mit oc». Äucrleunuug zögern werde. — Dic „Norod. Mg. Zig.' schreibt, dic Annahme, daß in Berlin die Abberufung des bairischen Vertteers bei dem päpstlichen stuhle erwartet wurden sei, beruhe auf einem Mißverständnisse, da eö sich bei der besonderen bairi!chen Vertretung wirklich um territoriale Interesse" handle. - In dcr VuudrSralhssttzung wurde dal, Orsetz über die Beurkundung des Personenstandes und die Civile he mit großer Majorität unter Einschaltung des Vorbehaltes angenommen, daß die Besinnungen des Gesetze« den kirchlichen V.',uflichtnngen bezüglich der Taufe und Trauungen nicht präjodicicrcn. Die Be-schiehuug der rostoctcr Handclebrigg „Gustav" ist nun. mehr durch die erfolgte Vernehmung der Matrosen des SchlM festgestellt und ebenso .onstatiert. daß d!c Mann. schaft durch die Beschicßmlg verhindert wurde, einen dritten Änler auszuwerfen, die Beschießung folglich dcn hKchlffbruch mit herbeigeführt habe. Wie der ,A. Ä. Heilung" aus München mitgetheilt wird. deiitl die baicr,schc Regierung nicht daran, ihre Gesandtschaft bei der Curie aufzuheben. Das Gerücht, daß Mac Mahon eine Botschaft an dle ^iatlonalvcrjammlung richten werde, wird bestätigt. Die Gerüchte über Veränderungen im ^abincle werden dementiert. Wie das „Vaterland" erfährt, hat Don Carlos auf die Nachricht uon dem alfonsistischen Pronunciamento seinen bisherigen Kricgsplan dahin abgeändert, daß die basco-navarrcsische Armee gegen Burgoö marschiert, dic von Anagonien und Valencia untcr dem Eommando Dorregaray'S auf Madrid. Die hohe Pforte hat eine Commission mit Ausarbeitung cines Entwurfes behufs Abschlusses eines Han oelSvertrages mit Perjien betraut. Savfet und Ka-bull Pasch« wmoen zu Delegierten der Türkei be« slllMNt. Rußland soll ein neues Strafgesetzbuch bc. kommen, zu welchem die Vorarbeiten seit Jahren im Zuge sind. Eine Commission war unter dem Vorsitze des Grafen SoUohub im Ministerium des Innern zur Vearbeitung des Systems dcr Freihcitsstrafcn niederge» letzt. Zu gleicher Zcil arbcilcle ci»e andere, bci dem Iu- '"immlsterium unter dem Präsidium des Obcrprocureur« !l!^ ?"°"°"st>f" frisch aus Delegierten der zweiten Majestät eigener Kanzlei, des Iustiz- n n. .^ - "^ .^s Ministeriums des Innern zusau,' der a w ^"""ssion. deren Programm ein umfassen« ten tt ?^ ^ der ersteren. Die Arbeiten dcr zwei. s"'d abgeschlossen und das Iustizmini- )>.'"' ^"l das Project des Eriminalcodex bereits dcm he 2 .^ersseben. Die ,Mosl. Ztg.- verspricht n°. ibr », '^ ""^" "der den Entwurf, welcher, soweit er >^s. .'^ bctannt ist, im Reichsralhe auf ernsten Wi- verstand stoßen dürfte. rickt.7^ russischen Glätter geben cine Analyse des Be° beml.^ ^eichscontrole pro »873. Dcr Golos' heraus l<^ '^ ^" Deficit von I.l M.l XX) Rubel» men üb '^'^" '^ i« erwähnen, daß die Einnahm Stci^r,,^ ^" ^""nschlag hinaus eine so erhebliche "l^crung ergaben, daß cinc Mehlau^gabe von 27 lia ^ '^' "'"flicht wurde, wodurch jcncs Dcficit ent. Mno. >l)le Besteuerung der Kronländcrcicn ergab allein wer^"- " "°" "^a l,2! . """' Ileberschussc entgegen. Neue Steuern >mo d^bel in leiner Weise erforderlich, vielmehr lonnttn .., "^»abeposten """ ben sogenannten Neicheprastanten »us den Reichsschatz übertragen werdln. Hagesneuigkeiten. — (Else nbahns a che„.) Die von mehreren Vlättern llngst gebrachte Nachricht, nach welcher dic Regierung .ine Eisen-ahn-Anlcihe zu contrahieren bea'usichtigtt, wird als erfunden be-eichnet. Nach den Eiqebuisscil dcr Konferenz von Eisenbahn' directorcn, welche am 30. Drzembcr v. I. beim HcmbelSmiuister laltgrsundcn hatte, steht die Annahme von Einheitstarnen aus Krunblagc der bei der Slaat«bahn ilblichm Llassisi^ation m Au«-ichl. — Dic Eiscllbahil von Pitesti luich dcr ungarischen Grenze >e, Äcrcseroua wurde am 5,, d. M. erüfjuel „nd dcm öfjenllichrn Üeclehr ilbcrgebcn, (Ll»ndtagS«sci!ioil.j Die «Inleruationalc Lorrc pondmz" ist in dcr i!agc, die hic und da aufgcwuchle Nachricht, >aß fllr die Vinberilsmia, dec Randlage zu ihrer diesjährigen 3cssloi, die Zeil nach Ostern und für da« Tagen derselben bit Heil zwischcn Ostcrn und lilngNeus Pfingsten l. I. iu Nu^sichl >i-nonlmrn wurde, mit aller Bestimmtheit zu besiäligm. Die »olitischen ^'andeschesi! »uurdcn hicv2N bereit« iu ilellulnie gesetzt lnd angcwirslil, aus die Ausarbeitung der i'andlagSvollagcu den ^sprechenden Einfluß zu nchmcn. - (Ei senbahnbllu in Dal matien.) Die Vergebung dcr Olicrbailmalerilll,tn fllr die au« RlichSmitleln zu erbanende )alma!ilicr Liscnliahn hat wic ,'olgl slaUgejunden ^ Dic ^icscruug )cr Iü<>,5><»() Znllcentner Vcssemer.Slahlschicueli wurden au uicr uländische Firmen, u. z. an die hüllmbcrgcr Eiscnwcrlggcjcllschast, )ie lcrniher (iiscn- und Bcsssmcrstahl-Nctieligtscllfchasl, dic stelli-chc Eisenindustnc-Ocscllschaft und die giazcr MafchlNlN-Wllgcubau-Uld Vlahlwcrtsgcscllschlljt bcgcbcn. Der erzielte EinheitSprei« öelrägl per Zollzentucr franco Spalalo und Sebcuico lm Durch-Ichnitt « fl. ii>l lr, inclusive Eiugaiiliszoll. Die Fabricallun der schlclienbcfcstlglMllMiillcl wurde au o»e Zopmu- uud Slcpha llllucr Vcrgliau und Ullsenhutttugesellschaft, an Maicharl H Eomp. ill Ncunliichen, an die Llscu: und Slahlgewrrlschaft Eibiowald und Krumbach und au den Präger Eisruhllltcnvcrcin übertragen. — (Gegen Vi>chos Martin.) Der Hlirchcngcrichlshos ,n Berlin hat gegen dcn Bischof Marliu von Padcrborn, der nicht erschienen war, dcm Antrage des OoerstaalSauwallS entsprechend, die Nmtscnlsctzuiig ailtzg^sprochc». Locales. Auszug aus dem Prolokolle Über die ordentliche Sitzung des l. l. VandeHschulrathes für Krain in ^albach. am l<). Dezember I>i74 unter dem Borsitze des Herrn l. l. Hofratyes uno Leiters drr l. l. ^andcsrcgicrun^ Oohuslc^v R. v. Widm an n in Anwesenheit von ft Mitgliedern. (Schluß,) l.'>. Dcr Antrag drr Vandrsconfrrcnz anj <>^vl bestand des einjährige, prallischcn Bildxngslnrscs wird zur «'emllnis ncno,nmcn ,i,ld cs ist dcmsclbrn anch wcilcrhin in Grmcißhcit dco huyc,, Minisllrialcilussrs uom 20. Mai 1^74. Z. 71^. dic vollc Berüctsichligilna zuzuwenden. Ul. Dcm Wunsche, daß daS Institut dcr Untcr-lchrcr bis zur Dcctnna. dcs ^chrcrnmngcls aufqchobcn und alle noch vorhandenen Untcrlchrcrstcllcn in Lchrcr stcllcn mngcwandclt wcrdcn inögcn, ist ohncdcm schon bisher scitcns dcS ^andcdschulrathcö dic möglichste Äc^ rucksichtigung zngrwcndct worden. 17. Die Anträge dcr ^anocSconfcrcnz, „daß Sti pcndicn für ^chramtszoglingr iu ausgiebiger Wcisc vcr theilt wcrdcn" unt» „das; für cinc wiiroigcrc Untcr. bringung dcr ^chrnbildlingsanstall Surgc getragen wcrdr" scicn dcrzcit gcgcnslandKloS, da ohncbicS schon biöhcr dir Vchralutszögliugc mit auSgicbigcn Sliprndicn bcthrilt wurden, und wcgcn Erbauung cincö ciglnrn lM'äudcS zur Untcrbrillgung dcr lchrcr, cucnlncll'auch dcr Vchvc-rinncnbildlülgcüanstall die Bcrhandlungcn bcrcits cingr lcitrl wurden. l tj. Dcr Antrag der ttanocöconfcrcnz, daß auch für kram, wie dicfcs bcrcits für Istricn grschrhrn, cinc '.^ovcllc znm Schulaufsichtögcsctzc dcschlosscn und crlasscn wcrdc, auf dcrcn (Grundlage qcgcu pflichtsaltnugr Orts schulräthc im Disciplinarwcgc vorgcgangcn, rvcnlucll rin Schuladnnnistrator ans Kosten dcr Schulgcmcindc zeitlich bcstcllt wcrdcn tönnlr, wird drm hohcn Mini slcrium sür ^ullu,» und Unterricht imtcrlncilcl. ^.». Dic l. t. Äczirt^ichulralhc sind zu branflraacn: l^) Dcr Einführung dcs ganztägigen Unterrichtes an dcn Boltsschulcn, dcr Aclivicrnng „cucr Hchulcn, bc zichnngbwcisc dcr Errichtung von Ercnrrcndo.Slalwncn ihrc vollc Aufmcrtsamlcit zuzuwcudcn; I») dahin zu wirlcn, daß ^cmcindcn, wclchc das Holz für dic Heizung dcr Schule zu licscrn haben, sulchrö strts vor Älgiun dcs Schuljahrce» rinlicfcrn, sonst abcv das rnlsprcchrndc (Hcldrclulum rrchtzcitig abzuführen, ^nglcich wcrdcn dic t. l. Bczirlsschulräthc wicdcrhull aufgcfordcrt, mit allcr Strcngc auf dic grnauc Pflicht crsüllung scitrno dcr Vchrcr, insbcsondcrc hinsichtlich dcr Führung dcr Amtt. Dcm Wunsche dcr ttanoesconferenz, daß wegen dcr Portofrcihcit der Sendungen von Büchern der Ve-zirlSschullslircr-Bibliothctcn cin (^csch crfiicßcn möge, ist brrcits durch die hohe Ministcrialocrordnung vom 25ften Februar l«72, Z. 1l)27, entsprochen worden, laut »el chrr die Portofrclhcit dadurch erzielt werden kann, daß dic Vüchcr von der Direction (Leitung) einer üffent-lichen Schulc am Standorte dcr ^ehrcrbibliothcl an die Direction (Leitung) dcr als öffentlich anerkannten Schule, wclchcr dcr Lehrer angehört, und umgelehrt versendet wcrdcn. 26. Das Ansuchen dcr ttandesconferenz, daß die Schulgelder und alle Concurrrnzbciträgc für die Gehaltt dcr lchrcr vom l. t. Stcucramtc cingchoden und daß oicscn dic Gchaltc der lchrcr pünktlich ausbezahlt wer« dcn mögcn, ist bezüglich dcs ersten Theiles angesichts der dicssalls bcstchcndcn Bcrfügungcn gcgcnstandslos, und ist uur für dcn Fall, als die Gehalte der Lehrer nicht pünktlich zur Auszahlung gelangen sollten, sofort das Erforderliche zu veranlassen. 27. Von cinrr Verfügung hinsichtlich oeS Antrages auf Aenderung dcr auf dic Errichtung und Erhaltung dcr Bürgerschulen bezüglichen Bestimmungen dcs Bandes gcschcö vom 2'.). April 187^ ist abzuschcn. 2tt. Dcr wcitcrc Antrag, daß wcgcn Pcns'onicrung drö ^rhrprrsuualcs an Bürgerschulen und wegen der PcusiunSbrzugr dcr Lehrer und ihrer Witwen und Waisen dic im Grsctzc uo,n 2!». April 187^, Z. 22 L. G. Bl.. enthaltenen Bestimlnungen zu gcltcn hättc, erscheine als gcgcnstandslos, da sich dic im citicrtcn Gesetze cnthal tcncn Bcstinlmuilgcn ohnedies auch für die Vlirgcr schulen bcziehell. 29. Das Ansuchen, daß dic Leitung cmrr mehr tlassigcn Volksschule, dort, wo sie dcm Katecheten an vcrtrant ist, dcnlsclbcn abacnommcn und einem Lehrei dieser Schulc üdcrgcbcn wcrdc, ist gegenstandslos, dc gcgcnwärlig an kcincr mchrklassigcn Schulc der Kateche! mit der Leitung brtraul ist. 30. Das Ansuchrn, daß künftighin nur solch« Männer als Bczirlsschulinspcctorcn in Vorschlag ge bracht wcrdrn lnögrn, dic dcm Lchrstande angehören wird znr Kenntnis gcnommcn. IX. In Erledigung dcr von dcr Direction dei k. l. Lchrcr und Lehrerinnrnbildungsanstall in Vorlag! gebrachten Gcsuchc uin Schulgcldbcfreiung wird diesclb« acht Schülern und zwci Schülerinnen dcr Ucbungsschul« grwährl, X. Ein ^insucheu um Empfchlung cincs Lehrmit tcls für dcn Lcscuntcrricht wird dahin verbrschicdcn, baj dcnisclbcn, insulaugr dic Zulässigtcit dieses Lehrmittel« nicht vorliegt, mit Hinblick aus die hohe Verordnung dcs l. t. Ministeriums für Eultus und Unterricht von 25i. März 1873, Z. 1418, nicht entsprochen werde, könne. XI. Betreffend dic Fcstslcllung dcr Reisekosten« Entschädigungen für die Mitglieder dcr Vczirlo unt Landeblehrcrconscrcnzcn wird nachstchrndc Bcflimmunz gclrofsen: Bci Bemessung der Rcisclostcn Entschädigunz hat dort, wo dic Eisenbahn nicht zu bcnichcn ist, de, Vclrag von Eincn, Guldcn für jc Eincr Mcilc des Hin und Rückwrgcs als Maßstab zu gcltcn. Kann die Reis, culwcdrr gan; odcr lhcilwcisc auf drr Eisenbahn zurück gclcgt wrrdrn, so sind ncbs: dcr ortsüblichen Wagen gcbühr zum und von, Bahnhofe, eventuell dem Meilen gcldc für die nicht mittelst Eiscnbahn zurückgelegt« Wcgcsstrcclr dic mit ^cr Benützung der Vahn vcrbun dcncn Auslagen untcr Pusstcrung dcr Fahrprcisc dc, ;wcitcn Wagciillllssc zu vergüten. Dcr entfallende Ge samlnlbctrag darf jedoch das Maiimum von 1 fi. füi jc 1 Mcilc nicht überschreiten. Belangend das Taggeld welches in Hinblick aus den tz 44 dcs Landcsgcsetzes von> 29. April 1873. Z. 21 L. O. Vl., nur dcn «baeord ncten dcr Bezirlsconferenzen zu den Landesconferenzer 36 gebührt, wird solches mit 3 Gulden festgesetzt. Auf die hiemit festgesetzten ReisckosteN'Entschädigungen haben nur jene Mitglieder der Bezirks- und ^andcslchrerconfennzcn und ebcns» auf das obnormicrtc Taggeld nur jene Abgeordneten der Bezirksconfcrcnzen zu den Landesconfe-rcnzcn Anspruch, deren Wohnsitz mehr als rinc halbe Meile vom Orte der Confercn; entfernt ist, XII. Der Poltsschullchrcrswitwc Maria Zalotar wird die normalmäßige Witwenpcnsion aus dem traini» schen Schullehrerpcnsionsfondc bewilligt und flüssig gemacht, belangend das Ansuchen um Bewilligung des Conductquartals und eines Erziehungsbeitrages aber der Act zur Ergänzung zurückgclcitct. XIII. Im Gegenstande des Ruhegenusses eines pensionierten Pollsschullehrers jährlicher 100 fi. wird die l. t. Forst» und Domänenoirection in Görz, mit Hin» weisung auf den § 85 des LandeSgesetzeS vom 29. April 1873, Z. 22 3. G. Vl.. um die Niederflüssigmachung des die Religionsfondsdomäne Sittich treffenden Pen« sionSbetrages jährlicher 50 fl. auf die Lebensdauer deS Lehrers ersucht, der die Schulgemeinde treffende Vetrag jährlicher 5)0 fl. aber gegen Ersatz von der Gemeinde aus dem lrainischen Lehrerpensionbfonde flüssig gemacht. XIV. Aus Anlaß eines Berichtes der l. t. Gym» nasialdirection wird die Aufnahme einer Aushilfskraft filr die Dienersgeschüfte im Lycealgebäude aus die Dauer des strengsten Bedarfes bewilligt. XV. Dem Gesuche eines Vollsschullehrers um einen Gehaltsvorschuß wird keine Folge gegeben. Nach den Anträgen der betreffenden l. l. Bezirks' jchulräthe wird die suppletorische Persehuug der vacan-ten Lehrerstellen in Selo bei Schiinberg und Franzdorf gegen Remuneration aus den Intercalarien der supplier« ten Lehrstellen genehmigt. XVI. Ein Gesuch um Entlassung einer Candidatin von der Lehrerinnenbildungsanstalt und um Nachsicht des bezogenen Staatsstipendiums wird an das hohe Ministe, rium für Cultus und Unterricht geleitet. Nach Erledigung mehrerer Remunerationsgesuche wird die Sitzung geschlossen. — (Allerhöchste Sfteude.) Sc. Majestät der Kaiser haben dem uniformierten Vilrgercorps in Rudolfswerth Über dessen Vitte und in gnlldlgfter Anerkennung der stets loyalen Haltung dieses Cory« eine mit dem l. l. Reichsadler und dem dorligci, Stadlwappen gezierte Fahne zu spenden geruht. (Für Abbrändler.) Da« filrstbischöfliche Ordinariat in Laibach hat dem t. l Landespräsidium in Krain einen Samm-Iung«betrag von 34 fi 50 tr. filr die Abbrändler zu Nenmarlt in Steiermart übergeben. — (Humane Spenden.) Die Herren Nitmann und <3 oltsch haben i« 15 fl. zu Feuerwehrzweckeu, und zwar fllr die Mufil je 5 fl., filr den lluterstiltzuugsfond je 5 fl. und fitr den allgemeinen Fond je 5 fl. gespendet. — (Personal nach richt.) Herr Nlfons Gras v AucrS» perg wurde am 1, d. auf der Eisbahn von einem aulaufendm Schlitten niederqeftoßen und erlitt cinen Beinbruch. Der Hcilungs-Prozeß verläuft gllnstig. — (Aus dem 35 e rc i n sl eb e u ) Der Verein zur Unter, ftllhung dürftiger Schiller an der hiesigen Obcrrealschule hat seinen Jahresbericht pro 1874 veröffentlicht. Wir entnehmen au« demselben folgendes: 1. Dieser Verein hictt ciue Generalversammlung und fünf Ausschußsitzungen ab. 2. Iu den Ausschuß wurdeu gewählt: die Herrm Vathasar Knavitsch, Franz Krc-minger und Fricdnch Krizman, bezichungswcise Knapitsch zum Secretär und Kreminger zum Kassier. 3. Der Vcrcin zählt !< be-stllndige nnd 106 zahlende Mitglieder. 4. Das Vereinsvermögen besteht au« 12 Fllnftellofen des 1860er und 5 St. Obligationen de« Nationalanlehen«, 5. Der Verein zählt zu seinen Wohlthätern namentlich die lrainische Sparlasse. Se. Erc. den Herrn Unlerrichtsminister, die Herren Director Waloherr, A. Hartmanu, E. Terpin, Director Mahr, «. Zcschlo, d« Frauen u. Farlatti, L. Kosler und eine Ungenannte. 6. Für reine Unterrichtszweclc wurden 518 fl. 19lr. verausgabt; ein großer Theil armer Schüler wurde mit Schreib und Zeicheurequisiten, mit Lehrbüchern, Kleidungsftilcken, ja ganzen Anzügen und auch mit Geldbeträgen betheilt. 7. Der Rechnungsabschluß pro 1874 weist 1076 fl. 73 lr. Empfänge und 984 fl. Ausgaben aus. Unter letzteren fungieren 444 fi. zum «nlauf von 1860er Flinftel-Losen. — (Das Juristen lräuzchen) findet am 20. d, statt. All, Anzeichen tonten ?ine seh- lebhafte Theilnahme an nnd stel. le>i .'inln qlllnzr'den ?liend u Aus'icht. — - («öinblutigerviaufexceß) zwischen Angehörigen des l. t. 7. Feldjäger-VataillonS und Civilpersonen sand am Id, im Gasthausc des Magaj iu Tschernembl statt. Der vermittelnde Wirth erhielt Vajonetthiebe auf den Kopf. Die beiderseitigen Rädelsführer wurden arretiert und den comp^lente» Gerichten eingeliefert. (Theater.) Herrn Lesser wurde in der gestrigen zweiten Gastvorstellung nur im dritten Acte Gelegenheit geboten, sick als „Richard o. Kerbrianb" iu Oaßmanns „Feenhände" al« Künstler zu präsentieren. In den übrigen Acten tritt seine Rolle nur untergeordnet in Scene. Das gut besuchte Haus zollte der gediegenen üeistuug VeifaU und Hervorruft. Unsere eigenen ständigen Vühnenträftc, »nmentlich d,e Herren Hegel (Tristan), Erfurth (von Penn-Marr) und die Damen Frl. KlauS (Helene), Frau Erlurth (v. Meneuille), Frau «lumenthal (Gräfin Witwe), Frl. Krüger (Bertha) nnd Frau Hegel (Frau v. Verny) gaben sich lobenswerthe Mühe, die Aufführung des amüsanten, feinen Lustspieles in acceptabler Weise zu erledigen. Ging nicht alleS klappend, wie eil sein sollte, so fällt tief in die Nagschale, dafz unsere ersten Kräfte des Schau- und Lustspieles täglich in die Schranke« treten müssen, während die Posse heuer gänzlich schläft, die Oper andauernde Ruhe genießt, die Operette uur dann und wann ein Lebenszeichen von sich gibt und auf einigen hervorragenden Schauspielern und Schauspielerinnen gleich einem Atlas die heurige Theatersaison ruht. Dem Vernehmen »ach wird Herr Lesser noch im „Känigslieutenant", „Graf Waldemar", „Kran", iu den „zärtlichen Verwandten" oder ,,die Wiederspän-stigen" auftreten, — (Auch über unserer sloven ischen Vllhne) schwebt heuer das Damollesschwert des „Theatertrach!" Auf beiden VUhneu geht es heuer «icht so, wie es gehm sollte. Veibe Theater-Comites, das slovenische und deutsche, werden heuer bci Einkassierung der Thcatersubuenlillnsbeitrci.e bei Theaterfreunden auf große Hindernisse stoßen. Warum soll auch auszerordcutlichc Zahlung geleistet werden, wenn nicht« außerordentliche«, nicht elnmal gutes geboten wird? — Die deutsche Oper schläft schon nahezu drei Wochen; die gewünschte deutsche Localsängcrin wan-dert noch in unbekannten Ländern; die slovenische Operette erlitt durch die Fahnenflucht des Frl. Neugepauer einen argen Schlag. — Die vorgestrige Auffuhrung de« Vollsstücles „l!i!ll>ie>l,!i!^ c!o3 Ileri-n l^U2. Kaw8. (v'ollll iil UumliUl^ i«t g'U/. l)e8ont«n. llie»«« KosclilM i«l !>«!l»,»!l!ic!< vvuiclo »clic»» wisilur ^3» ^sc»»»o I^o« Iiei >t>m ^l-^onnon, u»ll !>zl c>il)8«z ll»u.<> «<:l!0l! slii!«?, clun l»oi ikm ^«lliuiliFten cti« ßr<>!,8te» ll»u>»lj;!:^il!i,l: vs)» lt. Hiurlt :!<;«,«<»», H?U,«0U. 244,400, 18:l.u«w, l80.000. l5<»,<»00. l)sll>,!,l3 152,400, 150.000. W.000. »!t, wo«ult! /u l-«!^!»en li»pil»l!8l<:n ^e^orclu» »in nc7.»lill clie^e» ll»u« dui-eli 8e!no »uilv^rliroilolen Voi-Iiin^üü^üil <^i<' (^«"inne in ^eclem 0r<« »uz. l)» eine Flusse ljellioili^u»^ /,1 ei-^silen ii>l, inü^e m»i» «i<:^> vcrli'imensvull «n «lie ^'ii-mü l^tt?,. l!jl»m>». <«llN in lllllNllUl'^ senden, lioi ller n>»n ^owigzonlinft unam>,t li(,' 738 »u > 0^4 O. schwach > Nebel 7. 2 „ ^)i. 789...;!; ^- 2.« , O, schwach bewölkt 0.« 10 „Ad, 743.»!. l^ 2 2 j O. schwach , Nebel Nacht« heiter, morgen« dichter Nebel, tagsllber trllde »ur einige Souiiculillcte, Abends nach 6 Uhr dichter Nebel acaen' »tm Uhr ocrschwindeud. Da« Tugesmitte! der Wtlrme ! l"?" ,,m 4 3" über dem Normale. ^ ' '"" Veranlw°rtl,cher Nedarteur : Otto mar «ami» era. ^l^vs^N^PVli^ ^^kN, 5. Jänner. Glaubwürdigen Nachrichten zufolge geht das Geschäft in den Wechselstuben gut. da beträchtliche Summcu von Aulagcpapieren, freilich nur von solchen Ol'l.sll!^v».!«/!. bester Kategorie, Absah finden. D«e Vürse dagegen gab sich einer trllben Auffassung hin und blieb in jeder Gattung von Speculationspapieren gcschaftslos und unlustig. Geld Ware Gt^ Na« Geld Wale A ,854 .......103-25 103-75 Handelsbank........«5-.- 6550 Ungarische Nordostbahn . . . 114 11475 Ung. Ostbahn . . . 677^ «« « I860........1N'40 ll170 Nationalbanl.......998- 1000' Ungarische Ostbahn.....54- 5450 «.l^.^c. ,. 1860 m 100 fi. N5-25 N575 Oesterr. «ankgesellschaft ... - - Tramway-Gesclllch......124- - «- ^. <, Vrlvano,e. . 1864 ... 13750 127-75 Unionbant ........I<5 ^ 1058'' « . «,^. .. «",'»««.........'6250 163-Domänen-Pfandbriefe ... 12525 12575 Vereinsbanl........4225 4250 Vau«esellschaften. Rudolf«-?.........lg.. ,g.^ Priimienanlthen der Stadt Wien 10150 102- Verlehrsbant .......g« . <<9 - ULg. üsterr Vausscfellschaft . , 26- 2650 Wechsel, vöhmen » «l«...». l - -"'" "" ^. Wiener Vaugescllschaft..... 4050 41 Augsburg ... n«,.^ n...«/, «alizien l ^""d- l 94., 84.5ft Nctien von Transport-Unterneh- " Frankfurt . . , ^.,^ 3^ Siebenbürgen l ent- 7^ 7^.75 ^^^ Pfandbriefe. Hamburg ...... 54? 54.A Ungnru ' «siun, , ^.^ ^..._ ^^ ^^ NUg. öfierr, Vodcncredit . . . 95 75 96 25 l.'°noon ..... ,10 801,,. Vonau-Regul«rung«-r°se 97.50 98 - Alfüld-Vahn........132 - 132 50 dlo. in 33 Jahren 86' 86 25 P°ri« ...... 44?5 4420 Ung. Eisenbahn-Anl 98 75 99- - Karl-Ludwig-Vahn.....239-239 50 Nationalbaul ö. W.....94 50 94 60 Vahn (Linz-Vudweifer Prioritäten. Napolensd'or ! ' 8 . 9. 8 ^' 91 '< «ctieu von Vanteu. Strecke).........- - —- ltlisabeth..B. 1. Cm.....93 - 93-50 Pteuß.Kassenschein I 64'/ " , " A.'" ««ld Wa« Ferdinande-Norbbahn . 1925 -1935 - Feid.-N°rdb..S.......105.25 105 50 Silber 104 " W '" 1^ " ?! ^'" «ngls-Vanl 137 50 137 75 Franz ° Joseph - Vahn . , . 183 50 184- Franz-Joseph-V.......100 2-> 100 40 " " "^ " ^ " vanlverrin........97- 98- Lemb.-Lzern.-Iassy'Vahn . 140 50 141-. Aal. Karl. Ludwig-V.. 1. llm. . .-103 50 «rainische Wrundenll°Nu.,°«Ql.lm«.i«n«. GoXncreditanftatt.....->------------- Lloyd-schlllch........«1 - «»'- Oefterr. «ordwest-V.....9bb0 9570 VlivaN!rung- 3ld