At. 89. Dounerstllg, 18. April 1889. 108. Jahrgang. kMcher Leitung. ü^", hHs^," P ° ftv«', «nbun« : 8«n,j«hllg fi. 1», halblsbllg sl. ?,»0. Im , ompto»,: ^"" ^""a«e h ,'^"g ,l.».»o, Flil bi« ZusteNnng ln« bau« ,anzjähli«1l. 1. - I»,«t,»»«,,b»rl »Ül ^^^^^^^»u 4 .^«i,ln «» tr.. ntöße« p« .^e«I« « lr,, bei «fltlen wleb«hlllun«en pi. if«il« « l«. Die „kalbachel Ztttnn«" »lschelut llllllch mlt «»«nahme de» «vn«,» nnd sseiellaze Dlc Nvmiuiftratl»» befindet sich Eoiigielsplah 2. bll «liiactio» Vahnhosgassc »4, Vplcchftunden der «ebactlon tägllch von 10 bl« I» Uhr vormittags— UnfranlierloUrilss »erb«n n!«l< an«^n<,m«n.'?"'ll l" den bleibenden Rllhestand in ?DleMM""^'"jähligsn treuen und ersprieß. ^' °lleran^-"Z ^ Ritterkreuz des Leopold^Ordens «"uoigst zu verleihen geruht. !" ^Ä5?'"" ber l. k. Finanzdirection für Krain " ^chnu!,?^^'°l Alexander Alten burger >,? ^chnmw^l?^ '^" '" der neunten Rangsclasse. >ssici?i. Dienten Andreas Ried er zum Rech! Rangsclasse und den Rechnen in k" ?/bel'.2 Iagodiz zum Rechnungs-'^.^^elften Rangsclasse ernannt. Nichtamtlicher Hhei^ ^besU^" Ulltertramcr Vahnfrage. "s-Süll je. sschaltcn im Abgeordmtcnhause °m 10. Upril 1889. H 9ch ^^« , . I. Ü?" soqenann. ^," ^"el einige Worte ilber den ?Mk>. lan« ^Unterkrainer Bahn mir erlauben, clause der Z. °" die Ausführungen, die wir db? ^s berrn c. "^ °us dem Munde Seiner Ex. l'3l?lch M °" H?'delsministers z" h^cn bekamen, ^lw ^en. bel^x i'^iederung dieser Ausführungen ^t hHch^ ich mich darauf, ein doppelte« l,, 'dein? w " "^"kn. ^°3"' dass^as"^" ^'"^st die Güte gehabt zu A^n durck. V^ect dieser Untertrainer Bahn »°ll«?'gchlat >. ^ "" "üb ausgereift ist. und er dasselbe für rationell und ^itz Votier?«. '?.^ "achte. Ich spreche ihm für ^ b'tse se?«?""" Dank aus und werde mei-^ ^'^rel, ?.,, ^ "s Grundlage nehmen für ^«^ecles win -5"^ührungen. 3» die Geschichte >3^> möcki^./"'^ 'U^t einlassen, u„r ganz ^^^1' "oa,te n-li auf eine entscheidende Wand» lung in dieser Geschichte aufmerksam machen. Ursprimg-lich ist die Untcrlrainer Bahn von uns als eine Hauptbahn gedacht worden, als eine Theilstrecke jener großen uölkervcrbindendcn Straße, welche aus dem europäischen Westen durch das obere Savethal über Laibach und quer durch das krainische Unterland nach Kroatien und Bosnien und von dort aus zu den Häfen der Balkan. Halbinsel führt. In diesem Sinne hat der lrainische Landtag diese Frage bereits seit dem Jahre 1866 moti viert, und ganz in demselben Sinne Hut sie auch seiner' zeit die österreichische Regierung aufgefasst, als im Jahre 1869 das sogenannte Aürgcrministcrium die Unterkrainer Bahn in sein Eiscnbahnprogramm auf« nahm und ausdrücklich in diesem hohen Hause erklärte, es werde demnächst zum Baue dieser Linie geschritten werden. Desgleichen kann ich auf das Urtheil Wüllerstorf. Urbairs verweisen, der sich aus denselben Gründen für den Bau dieser Linie ausgesprochen hat. Indessen haben sich vielfache Schwierigkeiten dcr Verwirklichung dieses Gedankens in den Weg gestellt. Zunächst kam die Krise des Jahres 1873 und der da^ durch bewirkte Stillstand in der Entwicklung unseres Eisenbahnnches. Nachdem diese behoben war, blieb der Widerstand der ungarischen Reichshälfte als Hindernis bestehen, und derzeit ist die äußere Lage, welche namentlich unsere Kriegsoerwaltung stets in einer solchen Weise beschäftigt, dass sie die strategischen Interessen in der Regel nur im Nordosten und Osten unserer Monarchie findet. Wir habe» uns somit bescheiden müssen, diesen Gedanken zu restringieren. Es würde uns genügen, wenn vorläufig wenigstens die Strecke von Lai'bach bis nach Rudolfswert, dem Mittelpunkte Unterkrains, mit dlr Abzweigung Großlupp - Reifnitz. Gottschee gebaut würde. Ich sage vorläufig, denn wir im Lande haben die Ueberzeugung, dass diese Linie bei zunehmender Entwicklung des Landes, bei der birdurch erzeugten und gesteigerten Leistungsfähigkeit desselben und mit Rücksicht auf die hiebei in Betracht kommenden wichtigen commerciellen und militärischen Inleressen von selbst eine weitere Forlsetzung bis zum Anschlüsse an das kroatische Eisenbahnnetz finden muss. (Sehr richtig! rechts.) __________ In diesem Sinne hat die krainische Lcmdesverlre-tuug sich in der letzten Session bereit erklärt, für dieses Project einen Beilrag von einer halben Million z„ zeichnen und gleichzeitig von den Interessenten v»r« langt, dass sie mit dem Betrage von 400.00(1 st. an der Zeichnung sich betheiligen. Das Project ist voll. kommen fertiggestellt, die Linie ist traciert, die Tracen« revision hat stattgefunden, die Beiträge des Landes und der Interessenten sind gesichert, es erübrigt daher nur noch, dass die Regierung jenen entscheidenden Schritt thue, um dem krainischen Unterlande jene Bahnverbindung zl: verschaffen, ohne welche dasselbe weiter< hin wirtschaftlich nicht existieren kann. (Bravo! Bravo! rechts.) Meine Herren, es kann nicht genug oft betont werden, dass wir in Unterkrain ohne die Herstellung einer derartigen Bahnverbindung absolut wirtschaftlich verloren sind. Sehen Sie sich jenen großen unaus» gefüllten Fleck an auf unserer Eisenbahnkarte, der da begrenzt wird von der Hauptlinie der Südbahn einerseits und der Strecke Agram Karlstadt'Fiume ander, seits, im Norden abgeschlossen von dem Flügel Stein» brück-Agram. im Süden von der Linie St. Peter-FlUtm. Au dieser moderuen Verkchrswüste — eine andere Be« zeichnung finde ich nicht — participiert das Land Krain mit einer Bodenfläche von etwa 4500 Quadrat» Kilometer mit einer Bevölkerung von 220.000 Seelen (Hört! Hört! rechts), und was besonders ins Gewicht fällt, das ist der beste und ergiebigste Theil von Kram. Die Natur hat diese Thallandschaften und diese Hügelgelände reich gesegnet; der Weinstock reift, das milde Klima begünstigt den Obstbau, wir hätten alle Bedingungen für eine fehr intensive Bewirtschaftung des Bodens. Aber der Mangel eines modernen Verkehrsmittels verschließt unseren Leuten die Absatzmärkte; es ist ihnen nicht Gelegenheit geboten, ihre Erzeugnisse zu Markte zu bringen. Infolge dessen geht — eL ist das eine traurige Thatsache — die Agricultur bei uns zurück, anstatt sich weiter zu entwickeln. Wir haben ferner einen fehr wertvollen Besitz an Wäldern in Untertrain. Es gibt dort noch Forste, wie sie in Mitteleuropa nur noch ausnahmsweise vorkommen. Wir haben noch veritable Urwälder, in denen noch nie eine Feuilleton. ^ls.ir^ ÜV^ling ' "s waren, liebten wir den Frühling. >'pichend, ^ weißen Blüten, seiger Herr' !>>cht,? konnten 'l' feinem milden Sonnenschein. >V> en/m-^" 2w's der freien Natur ? 3"u nähte und ich be- V<, e« lein"' Uien"'?' ""^"lt Z" fristen ^ Ulik " ^ ^'" bedeuteten ^^^Mein^ denn bis zum späten Abend "ä^hH ^ ebeufo unverdrossen wie ich. ? ein, ^tube bni, ""e freundliche, nette Sll.be, > tvi.^lben i, ^ kleine Fenster, und durch ?">H ""set ei„lÄ"6 um die Mittagszeit, qcrade ^ H°l. Dirs?Vls Mahl verzehrten, ein lichter ihn^?.,ff°'"'enstrahl erfreute unser Herz, Sonnenstrahl, und we,m er ^ °». dann?a,^"n.'"'d a°ldig °"f dem Mit- °"N ^r Z'st dc,l ^"' "lr fröhlich, fast andächtig: ^>ch^b^ 5? ""!"'Ie""" blickten, war zwar ?billflah. ^er e,n Stückchen blauer Himmel dieses Stück-war unser Früh- i'n ' ih"°ch. ez "Grunde nicht viel, um glücklich <«>^ 'Hechts" böse Tage - unsere Arbeit ^ Y,^hr erU". ^zahlt, wir konnten den Mict- « de>hen N a^Mit W"erem Herzen hieß ^l, dr Sonnenschein, und sein Lächeln zauberte den schönsten Frühling in unsere Herzen.... N. F. Nachdruck verboten. Fieben nnö kanft haben und, wenn ich nicht irre, zu recht hohem Preise.» «Dann lehrt er wieder zurück.» sagte lebhaft die Baronin, «ich kenne ihn! So lange er nur fünfzig Louisd'ors in der Tasche hat. bringt er es nicht über sich. sich von Paris zu trennen. Es wundert mich nur, dass er überhaupt abgereist ist.» «Wahrscheinlich hat seine Frau das Geld nur unter der Bedingung seiner Abreise hergegeben, und ich zweifle sehr stark daran, dass er je wieder hier erscheinen wird; er besitzt hinreichende Mittel, um sich in der Fremde durchzuschlagen, aber um hier sein Glück beim Spieltisch wieder zu versuchen, hat er nicht genug, denn gerade das Glück ist es, welches ihm für immer den Rücken gewundt hat.» «Desto schlimmer für ihn,» meinte Juliette seuf-zend. «Sie bedauern sein Fortsein?» «Ein wenig, ich gestehe es, denn er liebte mich gar so sehr.» «Bis zum Wahnsinn allerdings, denn er hat sich Ihretwegen zugrunde gerichtet; aber Sie sind doch zu klug, um ein wirkliches Bedauern zu empfinden. G ^......- ^f< hat".' ' . n.,os wellhZM. Am Schluss des zweiten Du°5 ^ HF nerndem Applaus aufgelwmmen ,.^s I ,^ gleich allen anderen Beifall, und^u ^ Beifpiel. „die Blicke s'st Kl Einmal begegneten sich d.e « ^sst <^ und der Baronin Benserrade. Letzter ^ n/^ Thiir ihrer L°»e an, ««d l'<,! de'U^ Gl»rqe« von üistrac «or M> , „nd «°n Ulftrac,
  • , m^°d) hat am Samstag der bisherige W z^ ^^ Vertreter Rnsslands, Persiani. der Mll^ia,.«^!?''" "nannt worden ist, seine nenen !""er An?^"'ben überreicht. Derselbe betonte in °^°rl,rnt.?' ^°ls der Zar, indem er ihn zum "Ar ernan'?^" .^sandten und bevollmächtigten Mi-^thien für >, ' ""k" neuerlichen Beweis seiner Sym-!°°Ilk»f> i>, 7." König von Serbien und seines Wohl->!eitz,^'^l«egentschast geliefert habe. Er werde °"sbietm, "m zur Festigung "^durckV ."be beizutragen, die zwischen den " Ttaditim. . ""^°ft der Religion, des Blutes und M Nisli/ sandten Nationen bestehen. Der Re-"lt. i„ ^""lderte, dass die letztere sich glücklich bische,, z>„s ^Hebung der russischen Vertretling am »^'l für ^. ^" neuerlichen Beweis der Sym-^"lschaf. V'^.^nlg und des Wohlwollens für die ^^ l erbten zu können. "te die«; Nanzösische Ministerrath) for-?«silich de« ^ " °"l. alle Gemeinden Frankreichs ?laW,,^ ,^"st°ges des Znsammentrittes der Mn nach Vi7. ^rcinstaltung eines Festes zu ver-Menden^"" b" am 5. Mai in Versailles ab-»V" D^^' Constans wies die Präfecten an. e7>buna"l^" Wegen keine die Ruhe störende V>'dez N.,^^"' Ei„ weiteres, demnächst zu Mctm dar" '^"'ben des Ministers erinnert die ^?'N ihrm c,>? die Leitung jeder politischen w" sie?H°"deu ruhe. alle anderen Beamten ^^e Wm unterstützen. »ten dip ^lt; dH ?" " Zürich verfertigten Bomben ^ w " ." sehr groß. doch wusste die Poli-«ö>»ende M "ben zu suchen seien. Auf mehrere lÜ!" der N '^". ber Geheimpolizei selbst sei «> gefalle?°i?^ ?" Theilnahme an der Ver-W?>d gesei, "' ^bngens behaupte die Polizei, in ^" UmNl^" '""' die geplanten Verbrech«« der ^(Uuz^ler zu vereiteln ^Eabinttsiin^ ""b telegraphiert: Trotz der Kr ^n N";. ^"'"sen in Belgrad herrscht in leine?'" NeH"""^kreisen bczüglich der Fortdauer ""t den respectiven Regierungen ^V''l'chke^ " wesentlich nationale Gesinnung ^^^ ,',,^"'" ^—^ ü^ Serbien als in "G " dies^^^^^^^^^^^^^^^^^ l^^r. ^/"olnent an wusste die Baronin ""^ l'ch ll^°s auf der Bühne vorgieng; sie ^>eten "»escht. was sie von der gänzlich 5<^ auch K,ib«« Verehrers zu ' halten ^"«. ^ wioulleres fa,ld für dieselbe keine '><^ sehe, das« <.^ ^en^raf vm,^' M'ch "icht erwartet habt.. ^W ?' «ssllsl?l ?'s^°c. die beiden aufmerksam """ in"'« ich a dünkt es mich. als hättet Ihr ge-ftti /^ °ber^"^ ""br zurückkehren würde; ^t? habe ? °°' und wenn ich nicht vorher !^eHl es d'"" "eine Ankunft anzuzeigen, so > sM w^ tie?3 habe w? ^"'^ Mückzulchrcn. Nun. da Ü^H wich w^ öu sagen weiß. ^n,>^lchetn H w,e es m,t der Vorstellung geht moment der Handlnng wir uns be. sich ? Me A.. ^ ^ I. '^ Nicht t«^ zu Ende., erwiderte Juliette, ,' ">!d ^" besser'! "^^ N'fasst hatte. v> ii? Nt nick?". '^ h°be vielerlei mitzuthei-H^Mez "ft bequem, halblant sprechen zu V. bleiben ^^.'ch es vor. im Fond der ^'/'". der^V geht nirdcr. es wird lebhaft 'y. "tin ^ro„i/l S ^ Abends scheint gesichert.. H" ^ d^ar" '^"'crrade scharf, s'k ^'t ^r Dz^r E, ^ ^„ Moulieres. "' dc.». denn "^^?'^'" ^"'pl«n« bereitet, ^ein."^ lässt sich nicht in Abrede " "nnienses Talent ist.. ^°"lchunss folg..) Rumänien die neueu Cabinelte bilden, wird hier als eine sichere Bürgschaft für die Zukunft betrachtet. (D e r S ch a ch v o n P e r s i e n) hat am i.-j. d. M. Teheran verlassen und seine europäische Reise au» getreten. Am 12. Mai soll der Schach die russische Grenze betreten, wo ihm ein feierlicher Empfang zu-theil werden wird. Die Ankunft in Petersburg ist für die letzten Tage des Mai in Aussicht genommen. Tagesneuigleiten. Se. Majestät der Kaiser haben, wie das «Prager Abendblatt» berichtet, den freiwilligen Feuerwehren in Dcjwitz bei Prag, Ottlic, Silberberg und Roth.Augezd zur Anschaffung von Löschreqllisiten. dann der Gemeinde Schaar zur Anschaffung einer Feuer« spritze je 60 fl. zu speuden geruht. Ihre Majestät die Kaiserin hat. wie das ungarische Amtsblatt meldet, bchufs Verlheiwng an jene hilfsbcdüiftigen Personen in Budapest, welche sich billlich an Ihre Majestät gewendet haben, den Betrag von 300 st. dem Oberstadthaxptmann Johann von Török übermitteln zu lassen geruht. — («Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild.») In der soeben erschienenen «2. Lirferung des von weiland dem Kronprinzen Rudolf begründeten Prachlwerlcs werden die Schilde« rungen aus Oberösterreich und Salzburg mit einer Ar» likelserie über das volkswirtschaftliche Leben in Salzburg, redigiert von Karl Meng er unter Mitwirkung von Ludwig Dimitz, Sylvester Gottein, Viucenz Koer« ner u„d Fra>,z Zoepf, zu Ende geführt. Mit dieser Lieferung, die dns 19. Heft der Kronländer Oberösterreich und Salzburg bildet, liegt der Band, welcher zahlreiche fesselnde Schilderungen aus unseren heimatlichen Alften-ländern brachte, abgeschlossen vor. Die landschaftlichen Schilderungen dieser Kronläuder, ihre geschichtliche Entwicklung, die Bräuche, Sitten und Trachten ihrer Bewohner, die Schöpfungen auf allen Gebieten der Kunst, sowohl der Poesie und Musik als der Architektur, Malerei und Plastik, alle diese Themen wurden von bewährten heimatlichen Gelehrten und Schriftstellern anschaulich und eingehend geschildert. Die beigcgebenen Illustrationen waren von den hervorragendsten Künstlern entworfen. Das Heft enthält hübsche Illustrationen von Joses Salb, Franz vo» Pau singer, Hans Fischer, Hugo Charten, out, endlich als Beilage zu dem Artikel «Volkskunde» ein sarbiges Costümbild: «Trachlenbild aus Salzburg». Am 1. Mai wird das erste Heft jenes Bandes ausgegeben, mit welchem die Schilderung Steier-marls beginnt. Der Baud «Steiermarl» wird vierzehn Lieserungen umfasse» und im Frühling des Jahres IU90 vollständig vorliegen. Um denjenigen Bewohnern des Kronlandes Steiermark, welche nicht das ganze Werk be« ziehen, Gelegenheit zu geben, wenigstens jenen Band zu erwerben, welcher sich mit der Beschreibung ihrer engeren schönen Heimat befasst, wird der Band «Steiermarl» abgesondert abgegeben werden. — (Zusammenbruch der Araber Handelsbank.) Vci der Araber Handels- und Gewerbe-bank wurde ein Abgang von 335.000 st. entdeckt. Die Entdeckung dieses Deficits hat die peinlichste Sensation und große Bestürzung wachgerufen. Massenhafte Kün-digungcn sind bereits erfolgt. Es ist noch nicht festgestellt, ob das Deficit durch Geschäftsverluste oder Defraudation entstand. Durch eine Reihe von Jahren waren falsche Bilanzen aufgestellt worden, die nach dem jüngst erfolgten Tode des General-Secretärs entdeckt wurden. Die Direction der Bank hat den Arader Localblättern folgende lakonische Mittheilung gemacht: «Gegenüber entgegenstehenden Gerüchten ist der Forlbestand des In« stitutes gesichert.» Der wahre Sachverhalt wird verheimlicht; doch ist der Zusammensturz der Bank kaum auf-zuHallen. Auch der Bubapester Plah ist schwer betroffen; man fürchtet weitere Verwicklungen. — (Der Nor mal ton.) Wie wir vernehmen, hat das Ministerium für Cultus und Unterricht in Ausführung der Beschlüsse der internationalen Stimmton-Conferenz, die bekanntlich vor drei Jahren in Wien getagt hat, nunmehr befchlossen, an der Wiener Universität eine ständige Commission einzusetzen und ein eigenes Institut behufs permanenter Controle des Normaltones zu errichten. Mit der Leitung dieses Institutes soll Professor Dr. Victor Edler v. Langer betraut werden. — (Schlagende Wetter.) In der Rothschild-schcn Kohlengrube «Tiefblau» in Mährisch-Ostrau, welche durch eine Pachtgesellschaft betrieben wird. erfolgte vorgestern gegen ll Uhr abends eine Explosion schlagender Wetter in der Tiefe von 25N Meter. Nach thell:ve,ser Ventilation der mit Gasen erfüllten Strecke konnten die Rettungsarbciten beginnen. Von zwölf Mann Belegschaft dieses Ortes wurden um 9 Uhr abends fünf todt und zwei schwer verletzt herausbefördert; fünf Mann sind noch vermifst, und wird au deren Bergung unausgesetzt ge< arbeitet. Die Ursache der Explosion ist noch unbekannt. — (Veilchen duft.) Einer Berliner Zeltung entnehmen wir folgende Vorschrift zur Herstellung von Veilchendllft: Man pflücke sich rechl frische Veilchen und thue diese ohne Stengel in ein mäßig großes, gut ge« reinigtes und ausgetrocknetes Glas mit hermetischem Verschluss, wie man es zum Einmachen von Dunstobst gebraucht, und zwar immer eine Lage Veilchen und eine Lage Salz. Nachdem man das Glas fest verschlossen, bewahrt man es an einem kühlen Ort auf, und schon nach ein paar Wochen ist das Parfum fertig. Will man da« Zimmer mit Veilchenduft erfüllt haben, braucht man das Glas nur eine kurze Zeit zu öffnen, gleich werden die Blumengeister lebendig und erfüllen die Luft mit Wohlgeruch. Durch sorgfältiges Verschließen nach jedesmaligem Gebrauche erhält sich die Kraft des Duftes monatelang. — (Der Componist Baron Hans Zois) schildert dem «Fremdenblatt» in einem herzbewegenden Briefe seine desolaten Verhältnisse, welche ihn zur Abreise von Wien zwingen und einer dunklen Zukunft entgegentreiben. Sein jüngstes Abschiedsconcert hat dem armen, begabten Musiler ein entschiedenes Deficit gebracht, und di.' Hoffnung, Mittel zur Vollendung seiner Ausbildung zu gewinnen, fcheint gänzlich geschwunden. Würden sich Musik- und Menschenfreunde finden, welche ihn aus seinem Jammer, den er in den düstersten Farben schildert, erretten, so gedächte er zu Delibes oder Taubert zu pilgern und dort Vervollkommnung in der Musik zu suchen. Vorläufig arbeitet der arme Componist an einer für Berlin bestimmten «deutschen Vollsoper». — (Ein naturhistorisches Curiosum.)In den Straßen von Lingelsheim kann man zur Zeit eine vierbeinige G^ns sehen. Das zweite Paar Glieder des jungen Thieres befindet sich an einer Art Verlängerung des Hinterkörpers, die etwa ein Drittel so groß ist, wie der eigentliche Körper und nur durch einen dünnen Muskel mit demselben zusammenhängt. Letztere Beine sind jedoch lahm und können zum Gehen nicht benützt werden. — (Denkmal für Abt.) Die Witwe des rühmlichst bekannten Volkslieder-Componisten Franz Abt ist diesertage in Wiesbaden gestorben. Von den fünf Kindern des Componisten leben nur noch zwei. In Braunschweig wird Abt, und zwar in der Nähe des Hoftheaters, der langjährigen Stätte seines Wirkens als Kapellmeister, ein Denkmal errichtet. Der hierzu bestimmte Fond beläuft sich schon auf etwa 30.000 Mark. — (Feuer.) Aus Wien schreibt man uns unterm Vorgestrigen: Heute nachts entstand in einer Holz- und Kohlenlammer der Wäschefabril von Valentin Zuftancic am Neubau ein Brand, der rasch um sich griff und bei Ankunft der städtischen Löschcorps bereits auf den Dach» stuhl des angrenzenden Mafchinenhauses übergegangen war. Je ein Löschtrain der Feuerwehr»Filialen Neubau, Mariahilf und Iosefstadt forme der Centrale Am Hof trafen nach kurzer Zeit ein, bedurften jedoch zu vollständiger Unterdrückung des Brandes einstündiger Arbeit. Der Schaden ist fehr bedeutend. — (Von der PariserWeltaussiellung.) Seit einigen Tagen stehen zwei kleine Kanonen auf der zweiten Plattform des Eiffel-Thurmes. Damit soll während der Weltausstellung täglich die Eröffnung und die Schließung derselben angekündigt werden. — (Kossuths Erkrankung.) Nach einem aus Turin eingelaufenen Telegramme ist in dem Gesinden Kossuths eine solche Verschlimmerung eingetreten, dass seine beiden Söhne an das Krankenlager gerufen worden sind. — (Theuere Pferde.) Bei der Samstag in Wien stattgehabten Licitation der Vollblutpferde des Fürsten Max Fürstenberg wurde die fünfjährige Stute «Cintra» von Fürst Franz AuerSperg um 1(5.000 fl. und der dreijährige Hengst «Sz. Geliert» von Graf Anton Apponyi um 14.000 fl. erstanden. Im ganzen wurden zehn Pferde um 42.050 fl. verlauft. — (Erdbeben.) Berichte aus Port Depaix auf Haiti melden vom 28. März ein furchtbares Erdbeben. Eine Menge Häuser wurden zertrümmert, viele Personen gelobtet oder schwer verletzt. — (Verdächtig.) «Wie alt ist die Dame?» — «Zwanzig.» — «Schon lange?» Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Elisabeth « Kinderspilal.) Um vergangenen Samstag fand im hiesigen Rathhaussaale die diesjährige Generalversammlung des Elisabeth - Kinber-spital'Vereines in Anwesenheit der Frau Baronin Emilie Winkler und zahlreicher Mitglieder statt. In Vertretung des erkrankten Obmannes eröffnete der Obmannstellvertreter Herr Dr. Suppan die Versammlung, indem er mit warmen Worten des erschütternden Hinscheidens Seiner kaiserlichen Hoheit des Kronprinzen Rudolf und des tiefsten Seelenfchmcrzes gedachte, welchen Ihre Majestät die erhabene Schutzfrau des Elisabeth - Kinderspitales erlitten, worauf sich die Versammlung zum Ausdrucke ihres ehrfurchtsvollsten Beileides von den Sitzen erhob. Weilers erwähnte der Vorsitzende des betrübenden Todes des Gründers des Elisabeth-Kinderspitales und Ehrendirectors, Herrn Dr. Ko watsch, welcher in Ausübung seines Berufes am 30. August v. I. in Treffen verschied. Die großen Verdienste, die sich der Dahingeschiedene um die Anstalt erworben, sichern ihm ein immerwährendes, ehren- 5!aibacher Zeitung Nr. 89. 742 18. April 18^ volles Andenken. Der Obmannstellvertreter gedachte sodann mit anerkennenden Dankesworten des hiesigen Apothekers Herrn Ubald v. Trnküczy, welcher, wie in den Vorjahren so auch im verflossenen Jahre, dem Kinder-spitale die Medicamente in uneigennützigster Weise unentgeltlich lieferte. Nachdem der Rechnungsabschluss fiir das Jahr 1888 und das Präliminare für das Jahr 1889 genehmigt worden, beschloss die Versammlung einhellig, das alte Sftitalsgebäude, welches durch den Neubau entbehrlich geworden, sammt dem dazu gehörigen Garten dem hiesigen Frauenvereine der Damen der christlichen Liebe zu verkaufen und die Abschließung des Kaufvertrages sowie die nähere Vereinbarung der Bestimmungen desselben dem Verwaltungsrathe zu überlassen. Bei den hierauf folgenden Wahlen in den Verwaltungsrath wurden die bisherigen Functionäre, und zwar die Herren Dr. Emil Bock zum Obmann, Doctor Iofef Suppan, Lorenz Mi kusch und Albert Ramm zu Verwaltungsräthen, Karl Leskovic zum Cassier, Dr. Anton Ritter von Schoeppl zum Secretär und die Herren Josef Kord in und Matthäus Treun zu Rechnungsrevisoren, wieder gewählt. — (Gemälde-Ausstellung) Am gestrigen Tage wurde die angekündigte Ausstellung des Riesengemäldes «Ansicht von Prag» von Anton Chitussi im landschaftlichen Redoutensaale eröffnet. Dieses für die Pariser Weltausstellung bestimmte Meisterwerk bietet die Ansicht eines höchst romantischen Theiles von Prag im duftigen Frühlingscolorite, vom Pavillon des Strachower Klostergartens aus gesehen. Links oben beherrscht die Situation der Veitsdom mit der königlichen Burg, unter demselben die altehrwürdige Kleinseite mit der Patina-grünen St. Nilolaus'Kuppel und zahllosen Palästen und Häusern; auf der anderen Seite der blauschimmernden Moldau, über die wir vier Brücken gespannt sehen, dehnt sich bis an den Horizont die Altstadt, Karolinenthal und ein kleiner Theil der Neustadt aus. Ganz in der fernen Tiefe, hinter dem Eisenbahnviaducte, verkündet bloß der aufsteigende Rauch die Existenz des neuesten FabrikS« Viertels Bubna. Der größere Theil der Neustadt, Vyse-hrad und Smichow sind dem Blicke entzogen, dafür genießt man die meisterhaste Darstellung des in Blüte prangenden Klostergartens und der im ersten Frühlingsgrün schimmernden Anhöhen. Das ganze Bild misst 20 m" Fläche und ist mit 30.000 fl. bewertet. Wir machen darauf aufmerksam, dass die Ausstellung nur eine Woche, und zwar täglich von 10 bis 5 Uhr nachmittags, geöffnet bleibt. Entree 30 kr. Eine eingehende fachmännische Besprechung des Gemäldes bringen wir im Feuilleton der nächsten Nummer. — (Oesterreichischer Mittelschul tag.) Aus Wien telegraphiert man uns unterm Gestrigen: Im Festsaale des akademischen Gymnasiums wurde heute der österreichische Mittelschultag eröffnet. Als Vertreter des Unterrichtsministers war Hofrath Wolf erschienen. Der Director des akademischen Gymnasiums Slamecta begrüßte die Versammlung, sodann referierte Professor Meist aus Prag über die Dispensen in Geschichte und Physik bei den Maturitätsprüfungen und beantragte die Aufhebung der Dispensen, eventuell Einführung der Prii-filngsdispens von Gegenständen, über welche schriftliche Arbeiten angeordnet sind. — (Todesfall.) Wie unseren Lesern bereits be» kannt, ist vorgestern nachts der Senior der krainischen Advocate», Dr. Franz Suppantschitsch, im Alter von 78 Jahren an Magenkrebs gestorben. Der Verblichene wurde gleichzeitig mit Presiren im Jahre 1849 zum Advocate« in Rudolfswert ernannt; später über« siedelte er nach Laibach, wo er bis an sein Lebensende als Advocat und Rechtsconsulent der krainischen Spar-casse fungierte. Dr. Suppantschitsch war durch eine lange Reihe von Jahren Präsident dcr krainischen Advocaten-lammer und halte sich in allen Knisen großer Sympathien zu erfreuen. Das Leichenbegängnis findet heute abends um 6 Uhr statt — (Zum Streik im Lloyd-Arsenal.) Gestern erschienen zahlreiche Arbeiter im Triester Lloyd - Arsenal zur Aufnahme der Arbeit; doch haben die wichtigsten Arbeiter, nämlich die Mechaniker, Maschinen - und Feinschlosser sowie die Kessclarbeiter, die Weiterführung des Streiks beschlossen. Auf die Anzeige der Directors, des Lloyd, dass neue Arbeiter aufgenommen werden, meldeten sich bisher nur 17, meist übelberüchtigte Individuen. — (Concert.) Fräulein Valentine Karinger, Conservatoristin aus Wien, Schülerin des Herrn Prof. Hans Schmitt daselbst, unserem Concertpublicum von früheren Auftreten her auf das vortheilhafteste bekannt, gedenkt Samstag, den 27. April, im landschaftlichen Nedouten-saale ein Concert zu veranstalten, in welchem selbe Gelegenheit finden wird, von ihrem hervorragenden musikalischen Talente und von dem bedeutenden Fortschritte Proben abzulegen. Wir zweifeln nicht, dass unsere talentierte Landsmännin ein sehr besuchtes Haus erzielen wird, umsomehr, als sie uns ein sehr interessantes Programm bietet und durch die Mitwirkung hiesiger hervorragender Künstler auf das wirksamste unterstützt werden wird. Ueber das Programm berichten wir nächstens und bemerken nur, das« Vormerkungen schon jetzt in der Handlung des Herrn Ka ringer am Rathhausplatze entgegengenommen werden. — (Meuchelmorde.) Die Untersuchung über die seit zwanzig Jahren im Schönsteiner Bezirke bei Cilli an einer Reihe von Ehemännern verübten Gift» morde, über welche wir bereits berichteten, hat am 16. d. M. zur Entsendung einer kreisgerichtlichen Commission nach den Thatortcn und zur Exhumierung dreier Leichen geführt. Das Ergebnis der von den Gerichts-ärzten an den letzteren vorgenommenen Obduction war die Verhaftung und Einlieferung noch dreier Weiber, die in dem dringenden Verdachte stehen, sich ihrer Gatten mittels Arseniks entledigt zu haben. — (Die Laibacher Fleisch Hauergenossenschaft) hat an die Handels- und Gcwerbekammer die Bitte gerichtet, diefelbe möge beim l. k. Ministerium die Erlaubnis erwirken, dass zur Zeit großer Hitze in der hiesigen Schlachthalle auch an Sonntagen vormittags geschlachtet werden dürfe, was ja auch im Interesse des consumierenden Publicum« gelegen sei. — (Schadenfeuer in Werd.) Am vergangenen Montag um '/.5 Uhr früh brach im Hause des Realitätenbesitzers Franz Kotnik in Werd auf dem Dachboden auf bisher noch unbekannte Weise Feuer aus, welches den Dachstuhl des Hauses und des Stalles, dann bei 840 Kilogramm Heu, Fisolen und mehrere Haus-geräthfchaften des Pächters diefes Hauses einäscherte und dadurch einen Schaden von circa 500 st. verursachte. Auf dem Nrandplatze waren die beiden Feuerwehren von Oberlaibach und Werd mit zwei Feuerfpritzen anwesend. Das Feuer wurde im Laufe von zwei Stunden gelöfcht. — (Wochenausweis der Sterbefälle.) In Laibach sind in der Zeit vom 7. bis 13. April 23 Personen, und zwar 12 männlichen und 11 weiblichen Geschlechtes, gestorben. In der gleichen Periode kamen 10 Knaben und 4 Mädchen, zusammen 14 Kinder, zur Welt. — (Aus Stein) berichtet man uns: Am 13ten April gegen halb 11 Uhr nachts brach auf dem Dach« boden der ganz isoliert stehenden Kaische der Eheleute Letnar in Vrtace auf bisher unaufgeklärte Weise Feuer aus und äscherte in kurzer Zeit das Wohngebäude sowie eine kleine Stallung vollständig ein. Der Besitzer und dessen Frau, welche schliefen, konnten, als sie des Feuers gewahr wurden, nur ihr Leben und wenige Habseligteiten retten. Dcr angerichtete Schaden soll sich etwa auf 400 Gulden belaufen, auf welchen Netrag die Eheleute Lelnar übrigens bei der Gesellschaft «Slavija» versichert sind. — (Auf offener Straße) wurde vor mehreren Tagen unweit Cilli ein Mann Namens Robel von dem Inwohnerssohn Franz Butel aus Dobritsch mit einer Weingarthaue erschlagen. Die beiden lebten schon seit langer Zeit in Feindschaft. Neueste Post. Original-Telegramme der «Laibacher Ztg.» Wien, 17. April. Die «Wiener Zeitung, veröffentlicht die Durchführungs - Verordnlma. zum Wehrgesetze, ferner die Verordnung des Unterrichts-Ministers, betreffend die den Studierenden an Hochschulen, welche als Einjährig-Freiwillige dienen, zu gewährenden Begünstigungen. Wien, 17. April. Ministerpräsident Graf Taaffe reist morgen in Begleitung seines Sohnes Heinrich auf einige Tage nach Prag zum Besuche seiner Schwester. Trieft, 17. April. Die Zahl der heute im Lloyd-Arsenale erschienenen Arbeiter beträgt nur 500 von 1500. Da die Fortführung der Arbeiten mit diesen Kräften, unter welchm alle höheren Arbeiter fehlen, unmöglich ist, dürfte die gestrige Drohung des Ver« waltungsralhes, das Aisenal vorderhand zn schließen, heute in ElfüNung gehen. Preßburg, 17. April. Bischof Ronay ist gestorben. Bukarest, 17. April. Die Kammer nahm mit 110 gegen 51 Stimmen den Gesetzentwurf, betreffend die Befestigung, an. Vor der Abstimmung verlas der Kriegsminister eine Denkschrift, in welcher betont wird, dass Rumänien, die nationale Vertheidigung organisierend, sich weder um die Interessen Oesterreich-Ungarns noch Rujslands lümmelt, sondern ausschließlich um das nationale Interesse, welches stritte Neutralität verlangte. Die «Agence Ronmaine» bemerkt, dieses Votum sei die beste Antwort auf jene ausländische Presse, welche das Cabinet Catargm beschuldigt, dass es sich im Schlepptau der russischen Politik bewege. Rom, 17. April. Die italienische Regierung hat den Beschluss gefasst, sich vorläufig in k>ine neue mili» tärische Unternehmung in Afrika einzulassen, vielmehr die Entwicklung der Dinge in Aby'sinien abzuwarten. Paris, 17. April. Merlin, der Präsident der Untersllchuligs - Commission des Staats - Gerichtshofes, soll Hausdurchsuchungen bei General Dubarail und Cassagnac angeordnet haben. Es geht das Gerücht, gestern sei ein Verhaftbefehl durch Merlin erlassen worden. Athcu, 17. April. Die Kammersession wurde nach Votierung der Gesetze, betreffend die peloponnesische und die Bahn Athen Larissa, geschlossen. Kairo, 17. April. Die Söhne des Khedive w"b" die Ausstellung in Paris Angekommene Fremde. Am 16. April. l u,l> Stadt Wien. Dr. Mertens. Professor. Graz. -^ "H„,^ ^riederich. Kaufleute. Wien. — »tigert, Kaufm-, «' Schuster, llaufm., Gottschee. < Uole!^ Hotel Elefant. Martin, caixl. ^ur.. und La Roche. ",^1. s. Gattin. München. — Comuß, Ingenieur, UM» ^, Trieft. — Molliue. Fabrikant, Neumarltl. -- ^' l „«l - Waller. 5lfm.. Weiß. Cann s, ssran «nd vw ^. ^ Frau. Wien. — Maria Teppan s. Tochter, A""»^ ^i,z. togo s. Frau, Aillach, — Shmolla. M'"-, F""'VMi>, ^ heimer, Mainz. — Holmiann, Gcaz. -— 2""' Varon Stillfried, k. l. Oberlientenartt. Trieft. ^ Hotel Aairlschcr Hof. Stemberger. Weinhändirr, .'^,^,,-^ Hotel Sildbahllhof. Hmenbach und Nizzi. KauMll. ,, <,^. »tlilar. Kaufin,. Srubrat. — Pogacnil und poi" rinnen, Wrz, — Gold nnd Liebenwein, Vlllacy^^^-^ Verstorbene. gz 5, Den 15. April. Johann Mauer, gwä'Ngl"M Polanadamm 50. l'neumoni». as^acat, ^?^ Den 1«. April. ssranz Sllppantsch'lscl), M' ^„„l°. ScheNenbnrggasse l!. Magenkrebs. — Martin ^'^ H„,cB' 53 I.. MariaThercsienstraße N, Tuberculose. ^^,^ <. Hribar. Nauchsanglehrers-Sohn. 3 Mon.. ^mM., M" Fraisen. — Ioscfa Mchlota, Arbeiters-Tochter, " " straßc 15, ssraiscn. .._. Mli»," ^ Den 17. April. Johanna Bilenc, He,zers " Petersstraßc 69, Herzfehler. In, Spitale: « .^lels-^"'! Den 14. April. Gertraud Selan. NN InM 42 I., ?roc63»u8 puerperaüs. — Maria 2)°" nerin, 75 I., IVlarasmu» »enili». , . -^ Z4 3^,. Den 15. April. Maria gdesar, Ai-be'term,^ ^ ,», liri, puerperal». — Johann Cajhen, Arbener, rk3MU8 senili». Hi^orologische BeobachtlllllM^M^5^ 2llt sch"" 17.2. N. 725 7 4-6 SO. schwach "^ 9 . Ab. 728-7 1-4 NO. schwach > " Tew,p"it Tagsüber bcwiMt. abends Aufheiterung. """ k- ^ Temperatur 18°. um 74' unter Wn^tolN^^^ Verantwortlicher Nekacteuc: 3-"'^^^ Mü» Haube. ^ ,..M Eine Person, welche durch ein einfaches ^ ^ ,ft ^ riatt Taubheit und Ohrcngeräuschcn «ehe" ^„M ,X„ eine Beschreibung desselben in deutscher Spra°> „^ O'^ gratis zu übersenden. Ndresse: I. H-"'9°^ i04^> Kolingasse 4. ________ Statt jeder besonderen MM. ^ Schmrrzerfilllt geben wir allen lf""''„sett '«' Velannten die betrübende Nachricht, °", nigstgrliebte Tochter ! vorgeftern Dienstag, den16. d. M..'"l ^t '" ^ im 7. Lebensjahre nach längerer «rm besseres Jenseits abberufen "«cde. Von«"^ Das Leichenbegängnis ftndct h«^ 5^ den 1«. d. M. um 4 Uhr nach'MttagS " ^ s«M hause Staatsbahnhof aus nach St. ^1 Laib ach am 1«. 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Hund, u, V, ,<«!ft. 8»7»0 898 — ll»I, «lla, Uüss. 800 fl. . ^N4b0 3Uü" Drposilrülillül, «llss, 200 fi. . ,»5bl> ,8k ÜO «tKcomp»!'Ves.,Rdr»st. 500 fi, . 540 — 55<'- Viro- u. llasseiw,, Wiener 200 fl. ,»9 — 20l — Hyftothelenh.öst. 200st. 25»/ - - 80V — ' Westbat», !iOO fi. . . . 383 — 331 - Vuschtichrabei ltis. 500 fl. «M. 97U — 974 — dto. (lit, L.) 800 fi. . 358 — 355 - Donau - DampfschiMalirt' Ves,. vesteri. 500 fi. ÜM. . . . 397 — «S9 — DrauMj. (B.-Db.-Z.) 200 fl. S. lU4 — ,9i - Dux «obenb. Eis, V. 200 fi, V,----------------- sserbinanb«Norbb. ,OO0fl.CM. 8587 8590 Val. Lall Lubw,°Ä. 200 fl, «Vi, L35 50 80k 75. Lrmb, - Lzernow, - Iassy - Eisen- liahi! Orsrllsch. 200 fl. E, , . 234 50 »3b — Lloyb.ijst, !!i!<,.,Iriest500fl,«M, «5 — 407 - vesterr. Nordwestb. 800 st, Silb. ,85 — ,88'KO dto, (üt, ll,) 800 fl. T, , . 81,-50 81,-75 PraN'DuxerVlseül,, ,50fi,Sb.Aerb, Ä.iiOOsi.EM. lN4 — ,64 5,1 Iramwlll, Oel.,Wr.,«?Ost. ü. W. 254 75 835 85 » neue Wr,, Plim-ität»- «lctlen ,00 fl...... ,00 — 10,— Ung.»a»liz. «isenb. 800 fl. Ellb« 189 85 189 75 »ett «ai» Ung. Nordostbahn 800 fl. Silber ,8i »b l»«f?5 Ung,Westb.(Äaab Graz)8U0stE. ,8» ..,?<,'.. Industrie Actien (per Stüs). Vauges.. «lllg. Oest. ,00 fl. . »««-. «,-— »gydier Visen» und Ltahl-Inb. in Wien ,00 fi...... 70— ?» — Eisenbahn».«L«hg.. erste, »0fl. »3 b<< «>4'bl> »ltlbemuhl», Papiers, u. V.-V. «< — l>«-b» Liesmner Urauerei ,00 ff. . . 104 - ,04-b« Montan Gesell,, österr,-alpine 75-- ?ü'b« Prasser ltisen-Ind.Ves, 200 fi, 370 — 87, - Salllo-Tllrj, Eteinlohlen »0 fl. 873 —875»- »Lchlbcilmühl», Papiers, »00 fl. 8lb - 8,7 — «Llehrermühl»,Papiers.u.V.-V, ,30 «5 :3, — Trifailei ltol,lenw,°Ve!, 70 fl. . ,,u — ,,»-— Waffens,.<Ü..Orst,