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Wolken um politischen tjuriwiilr. geschehen sonderliche Zeichen im Budget-«usschn ssei Da wird von einem slovenisch-klerikalen Abge-ordnete», der seinen liberalen Volksgenossen im Fordern übertrumpsen will, ei» Antrag gestellt, der im letzten Grunde aus die Zerreißnng der Cteiermark und KärntenS hinausläust und dieser Antrag wird mit ernsten Mieuen der Regie-rung zur „Prüfung" überwiesen. Das ist genau s», als wie wenn sich der Budgetausschuß beruseu iihlte, so nebenbei eine Entschließung zu sassen, wonach im Norden des Reiches ein Königreich der Wenzelskrone zu schaffen sei, das Böhmen, Mähren und Schlesien zu umsassen habe und in welchem dreieinigen Königreiche den Tschechen die Hausherren« rechte zustünden. Während jeder Politiker an dem angezogenen Vergleiche sosort das Aberwitzige einer solchen Hand-lungsweise herauSsühlt und die Tragweite einer solchen Entschließung richtig einschätzen würde, weil eben Ermann wenn aiich nur einigermaßen einen Ein-blick in die sndetenläudischeu Verhältnisse, die dor° tige» Machtsragen nnd das Spiel der Kräste be-sihl, läßt man es bezüglich des Südens des Reiches ruhig und ohne einen Widerspruch seitens der Regierung geschehen, daß ein groß-s l o v e n i s ch e r, im letzten Grunde staatsrecht-licher Antrag das Visum des Budgetausschusses er-hält und mit anderen ernsten Anträge» in eine Weiche Linie gestellt, der Regienmg zur P r ü-lung überwiesen wird. Darin, daß man den Antrag Korosee ans Schaffung eines OberlandkSgerichtes in Laibach und sozusagen die Abtrennung Südsteiermarks-und S ü d k ä r n t e n s und Angliedernng dieser Ver Zahnarzt. Antschi Müller kam ganz ansgeregt in die Handelsschule. Sie hatte einen neuen Zahnarzt «tdeckl, der sich erst kürzlich in ihrer Gasse eta-Mim hatte, der so zart und schmerzlos plombierte imd so ein sescher Mensch war nnd gar nicht viel dasür rechnete und einen so hübschen gestutzte» blou-kn Schnurrbart trug und einen prachtvollen Brillant-ring am kleinen Finger. ..Gewiß ein VerlobnngS ring", sagte Jda Kohn, aber da wnrde Antschi Müller vor Aerger ganz rot nnd sagte ivegwersend: .Was wissen denn Sie!" In der nächsten Zeit brach eine förmliche Zahn-»ehepldemie in der Klasse aus; im Wartezimmer »es Zahnarztes trafen sich hie und da zusällig zwei »der drei Mitschülerinnen, wovon jede jedesmal sehr Aiangenehm berührt schien. Frenndinnen, die sich früher immer vertraulich ausgesprochen hatten, be-zmmcn ein reserviertes Weseu anzunehmen und sich «it mißliebigen Blicken ju betrachten; zerstreut «aren sie alle, aber Antschl Müller schien aus einer rosigen Wolke zu sitzen und in den himinelblaueften Himmel zu blicken, auch wenn der gräulichste Nebel itber der Stadt lagerte und die Welt ihr trübseligstes Geficht schnitt. Beim Nachhausegehen merkte man ein allge-«eines Interesse der jungen Damen sür Wäsche-«mslagen und Möbelgeschäfte; selbst Jda Lohn, die sich sonst bloß sürS Theater interessierte, wars die Frage auf, ob ein weißes Schlafzimmer mit Gold »der eines ganz in Messing seiner sei, und Lina Salz stritt mit Ella Pick, ob Batistwäsche mit valenciennes oder Chiffon mit Stickerei besser zu LandeSteile an Kraiu, Küstenland nnd die gesurstete Grafschaft Görz nnd GradiSka sür e r ö r t e r n n g S-fähig erachtet hat, liegt das Ausreizende. Denn daß die Regiernug es wagen sollte, einem solchen Plane die Wege zn ebnen, daß es sie gelüsten sollte, d»e Stimmung der Badenijahre in pvten zierter Gewalt unter uns wachzurufen, daran glauben wir nicht, aber es ist schlimm genug, daß durch dieses untätige Verhalten der Regienmg einem solchen Brand -stistnngSantrage gegenüber, unsere Gegner wiederum in ihrer den Tschechen abgelauschten Erpresserpolitik begünstigt wurden. Den« auch in den Kreisen der slovenischen Politiker gibt mau sich auch nicht einen Augenblick der Täuschung darüber hin, daß der Antrag Korosec ein srommer unerfüllbarer Wunsch ist, aber man hat damit eine» neuerlichen Anlaß gewonnen, sich sür uubcsriedigt auszugeben, weshalb man durch anderweitige Zugeständnisse ans dem Schmollwinkel hervorgeholt und entschädigt werden müsse. Die Forderung des Dr. »orvSec, entsprungen dem Bedürfnis, den liberalen Hosrat Ploj, der die Walze von der gleichzeitigen Lösung der Sprachen-frag« im Norden nnd Süden des Reiches eingelegt hat, durch eine positive Forderung i» Schatten zu stellen, ferner dem Bestreben, ein nenes Schacher-objekt in die Hände zu bekommen, hätte seitens der Regierung durch den Mund des Justizministers von I vornherein in ernster nnd entschiedener Weise zu- I rückgewieseu werden sollen. Ein Oberlandesgericht in Krain, dem die deittsche» Uiitersteirer «»d Südkärntner anSge-liefert sind! Das möchte unseren Gegnern freilich passen! Und die Phantasterei von dem großslovenischen Königreiche nähme damit greisbare Formen a». Wenn es die Regierung noch nicht wisse» sollte, so soll sie es nifh erfahren, daß auch nur der Ver-fnch, diesen slovenischen Wunsch der Ersüllnng näher zu bringen, sür das alpenländische Deiltschtnm den KriegSsall bedeutet, einen Krieg, nicht etwa mit Gesicht stünde. Autschi Müller aber trat mit sieges-gewiffei Miene in einen Laden, ans welchem seil einem halben Jahr mit großen Lettern ans gift-grünen Plakaten „Okkassion!! Wirklich reeller Aus-verlaus!! tief unterm Erzengnngspreis!!! nur mehr bis Ende dieses Monats!!!" zu lese» stand, und kauste dort ein Dutzend Batisttaschentücher, ein halbes Dutzend Kücheutücher und l5 Bieter »astenitreifen, aus welchen in tönenden Versen das Lob deö häuslichen Herdes vorgedruckt war. Man unterschied deutlich drei Gruppen in der Klasse. Die Gleichmütigen, das waren jene, welche sich der Zahnwehrepidenne nicht angeschlossen hatten; die Verbitterten, das waren jene deren gesundes Gebiß uur eine ein- oder zweimalige Konsulation des Doktor Bohrmann ermöglicht hatte, und die Ansgeregten oder Seligen, das waren jene Glücklichen, deren vernachlässigte Zähne eine länger währende Behandlung verlangten. Antschi Müller stand mit fünf Zahnwurzelbchandlungen am Gipfel der Zelig-feit. Die aber öfters vorübergehend durch Zulauf an Patientinnen getrübt wurde. Sie, die das Wartezimmer noch im Znstand der Vereinsamung nnd Oede gekannt hatte, empfand oft etwas wie eifersüchtigen Groll, wenn sie eine Menge holder Weiblichkeit dort antraf nnd mit ansehen mußte, wie diese oder jene eine halbe Stunde vor dem Spiegel stand und ihre Lvckchen zurechtzupste oder den verwegenen Schops noch verwegener in die Stirn zog, ehe sie die „Folterkammer» betrat. Dieser Zulaus brachte es auch mit sich, daß Doktor Bohrmann recht kurz angebunden nnd sehr eilig war und nur durch einen bedeutnngSvollen Hände-druck beim Abschiede ihre gesunkenen Hoffnungen etwas belebte. Resolutionen und Opposition sondern mit O b-str u k t i o ii. Der Wortsührer des deutschuatioualen Ver-baudes Abg. H o f m a u n v. W e l l e u h o f hat es an entschiedener Abwehr der gegnerischen Angriffe im Bndgetausschufse nicht fehlen lasse«. Sein Standpunkt war ein umso schwieriger, als er sich einer Ueberzahl sloveuischer Politiker gegenüber sah, die mit den Sprachenkämpseu im Süden des Reiches ans eigener Anschauung aufs Innigste vertraut sind, während ihr deutscher Gegner sich ans Informationen angewiesen sah. Es hat sich wiederum einmal Herausgestell», wie unbedingt notwendig es ist, daß den Grenzdeutschen des Südens gleich den Sudetendnitschen eine ent-sprechende Vertretung im BndgetauSschusse eingeräumt werde, damit sie ihren zahlreichen Wider-sachern Anwälte gegenüberstellen können, die mit den einschlägigen Verhältnissen ans eigener Anschau-nug vertraut sind. - Der IujiiMinister über die Spnichensriige. Wieder klang aus den vielen Worten des Justizministers — er sprach im Budgetansschiiffe nahezu zwei Stnudeu — die Mißbilligung des Vorgehens jener richterliche Funktionäre heraus, welche in rein deutsche» Geberden tschechische Ei»-gaben zurückweisen, weil dort nur die deutsche Sprache die landes- und gerichtsübliche ist. Neuer-dings machte er der Stremayer'schen Sprachen-Verordnung seine Reverenz und gar zn deutlich konnte man jenem Absatz, welcher die Unabhängig-keit der Rechtsprechung und dem Umsange des Aus-sichtsrechtes gewidmet war, das Bedauern darüber entnehmen, daß eS lein Mittel gibt, jene richterlichen Fnnktiouäre zur Unterwerfung unter die Stremayer'schen Sprachenverordnungen und zur Aber es kam der Tag, da sie aus allen Him-meln fiel; sie ging hinter Ella Pick und Jda Kohn in die Schnle und hörte deren Gespräch mit a». „Wenn nur der dumme Kurs schon aus wäre", sagte Ella, „er hat ja so keinen Zweck." „Wieso?" fragte Jda Kohn. „Weil ich natürlich heirate", sagte Ella patzig. „Wen denn, wenn man fragen darf?" fragte Jda ungläubig. „Einen Zahnarzt", trnmpste Ella. „Also auch?" sagte Jda. „Wieso, auch?" spottete Ella. „Nun, weil ich nämlich auch einen Zahnarzt heirate." „Das ist zu blöd", meinte Ella, „aber meiner ist ein Christ!" „Der meinige natürlich auch", prahlte Jda, „und er schaut aus wie der Kaiuz in einem Salonstück; Sie kennen ihn ja vielleicht anch, er heißt Bohrmann." „Aber das ist ja der meine", schrie Ella empört. „Dumme Gans", sagte Jd«- „So frech ist nur eine Jüdin", erwiderte Ella Pick wütend. „Was ist denn, was ist denn?" fragte dazntretend die dicke Emmi» Mayer. „Die Kohn rappelt", sagte Ella. „Die Pick hat Größenwahn", bemerkte Jda. Sie waren uuterdeß im Schulgebäude ange-langt und dort waren, von der erregten Debatte angezogen, einige andere Kolleginnen dazu gekommen, hochersreu», daß es eine so angenehme Zerstreuung gab. Der Streit wurde immer hitziger, und dabei stellte es sich heran«, daß jede das gleiche behauptete, nämlich, der Zahnarzt hätte sich gleich das erstemal in sie verliebt, denn er hätte immer gesenszt und sie schließlich zu dem Spiegel gesührt, der seinen Waschtisch krönte und gesagt: „Wollen Sie wissen, wie meine zukünftige Frau aussieht? So sieht sie aus!" Und dann hatte er noch hinzugefügt: „Sind wir nicht ein schönes Paar?" Seither hatte er zwar Deutsche Wacht i.,,.-( 28 Anerkennung der jüngsten oberstgerichtlichen Ent-scheidnngen zu zwingen. Er sprach von einem schon lange dauernde» Zustand, der nun durch das den Tschechen nnd offenbar anch dein Jnstizminister mißliebige Ber-halten der richterlichen Funktionäre in den rein deutschen Sprachgebieten durchbrochen wurde, von Gesetzesverletznng nnd unrichtiger Gefetzes zirlsgerichtsvorsteher in Laib ach sei soweit gegangen in zwei Erlässen das Glovenische als innere Amissprache (!) z u erkläre». Die slovenischen Richler und Advokaten feien es, die immer wieder Vorstöße machen, nnd wenn sie eine Znrückweisnng erfahren, rufen dann die slovenischen Abgeordneten nach Sprachenverordnnngen und ganz überflüssigen Neu-regelnngen. Abg. Zitnik habe die letzten Richter-ernenn ungen in U n t e r st e i e r m a r k in sehr einseitiger Weise znr Sprache gebracht. Die jüngst ernannten dentschen Richter seien alle best-qualifizier!, der slovenischen Sprache in Wort nnd Schrift mächtig nnd es handle sich bei diesen Er-nennnngen nicht nm eine Erweiterung des deutschen Besitzes, da fast in allen Orten, wohin jetzt deutsche BezirksgerichlSvvrsteher ernannt wurden, anch früher solche gewesen sind. UebrigenS erfreuen sich die deutschen Richter, wie dies selbst in slovenischen Versammlungen zugegeben werde, wegen ihrer u n p a r t e i i s ch e n nnd klaglosen Geschäftsführung des vollen V e r t r a n e n S der Bevölkerung, während die Anschauungen in Betreff der Unparteilichkeit der slovenischen Richter unter de» Sloveneu selber znm min-besten geteilt sind. Ans den slovenischen Leitungen können Belege dafür angeführt werden, daß die slovenischen Parteiführer, wenn sie sich befehden, ihre eigenen Richter ablehnen und nm die Delegierung deutscher Richter bitten. Man könnte eher sagen, daß die dentschen Richter oft »Ina-objektiv seien und über die bestehenden Sprachen-Verordnungen zn llngnnsten der Deulschen ! inans-gehe». Von einer einseitigen Bevorzugung deutscher Richler bei Richterernennnnge« könne gleichfalls nicht die Rede sei». Der Redner tritt im weitere» Verlaufe seiner Ausführungen für die Berücksichtigung jener Forderungen ein. die in der Denkschrift der Vereinigung österreichischer Richter niedergelegt sind, und erklärt, daß gerade im Richlerslande die Ein-führnug des Z e i t a v a n c e m e n t S geboten wäre, nm die Unabhängigkeit der Richter zn verbürgen. Der Redner gibt zum Schlüsse dem Wunsche Ans-druck, daß die Justizverwaltung den dankenswerten Bestrebungen für Kinderschntz und Ingend-fürforge ein erhöhtes nnd dauerndes Augenmerk zuwende. Die giJTirr slo»e»ifchea Kymnaslnmswüuschr. Anch Heuer bestand seitens der Slovenen die Absicht, im Bndgetansschnfse die tzillier Frage auszuwerfen. Es ist jedoch nur znm Ausdrucke eines Wunsches gekommen, eine diesbezügliche Ent-schließnng wurde falle» gelassen. Darüber wird von tschechischer Seite berichtet: Der Abg. Korvöec beabsichtig!? bezüglich der slovenischen Paral-lelklassen in C i l l i einen Antrag zn stelle», in dem die Regierung aufgefordert werden sollte, nnge-sän ml die in Cilli bestehende» Parallelklasse» zn einem Obergymiiasinm anszngestalten nnd dieses rein slovenische^Gymnasinm bereits im Anfange des nach-sten Schuljahres zn aktiviere» Da sich jedoch verschiedene Einflüsse geltend machte», damit diese Entschließung keine Mehrheit im Ausschüsse erhalte, nähme» die Slove»e» von der Stellnng des Antrages Abstand, nm der von ihnen vertretenen Sache keinen Mißersolg zu bereiten, ans de» die Regiennu, hinweisen könnte. Der Einwirkung der Regierung gelang eS anch, die Deutschen davon abzubringen, diesmal wieder einen Antrag auf Verlegung der slovenischen Parallelklassen in Eilli zu stellen. Hiemit erschien die Eillier Angelegenheit von der Tagesordnung abgesetzt. Gegenüber dem Abg. Koreschee stellt Abg. Hof mann v. Wellenhof fest, daß die Gym n a fialfrage von Cilli von allem Anfange an eine politische nnd nationale Frage lvar, in der die Deutsche» ihre» Standpunkt unverbrüchlich festhalten und allenfalls noch weiter gehenden Forderungen der Slovenen mit allem Nachdrucke entgegentreten müssen. Aus Llni't uilii ianö. «tvangelilche gemeinte. Heule Sonntag, den 5. April finde! in der Cbristuskirche vormittag» um 10 Uhr (in öffenil, Gvtteedienst stall. Alnterfteirischer Keuljcher ^ehrerverei« Heule Sonnlag den 5. April, Punkt l l Uhr vor nnllags finde! im Zeichen,aale der Laut» «bürge» schule in Cilli die Hauptversammlung des Ber-eines statt. TageS-Ordnung: I. AuSschußbenchte, 2 Vorliag: „Lose Blätter aus dem Tagebuche eines deulschen Lehrers im Unterland«". (Herr Ober-lehrer AloiS Seidler, Gouoditz) 3. Gehallseegulie-rung und Landiagswahle». (Landesbürgerichullehrer Herr Ängust Äistuch, Cilli. 4. Freie Antrage. Herr Landesausjchußbcisitzer Moriz Slallner hat fein Er-scheinen zu dieser Versammlung zugesagt. Anichlie-ßend an dieVersammlui.g: wemeiuschasllicheH Millag-esf » im Deutschen Haufe. Gäste willkommen! Irühtings Liedertafel. Für die heule Sonn-tag, den 5. d. M. im Cpeifesaale dcS Deutschen Hauses stattfindend« ,>rühlii>gs-Liederta'el de» Mänuer-Geiang Vereines Liede«krauz erscheint folgende Vorlragsordiiung festgefetzl: I. „Durch Nach! zum Lichl", Marsch von R Lauki>n, 2. »Treu-Ikbchrn". Walzer von Emil Waldteufel. 3 „Im deulschen weist", Mälinervollgesang mit Klovier-begleiinnz vo» E Kremser. 4. L^uveNure zur Oper „EuiHanihe" von C. M. von Weber. 5. „C Wald wie schön bist du". Mänmrchor von Franz Ab! 6 „Unter der Linden", Männerchor von Eduard Kremser. 7. Intermezzo aus dem sollet „Raila" von DelibeS 8. .Rote Rosen". Walzer nach de» Motiven der Operette „Der Man» mit de» drei Frauen vo» Franz Lehar. 9 „Sonnlag ist'S l" Männerchor v Blümel 10. „Herzfenster!", Männerchor v Koschat ll. „Vuffo-Lied" a. d Operette „Walzeriraum" vo» O. Sirauß. 12. „Weana-Busserl", Polka sran^ von Ludiviz Schachenho'»r. l3. „D' Senner Mizzi", Männerchor vo» Thomas Kofchai 14. „Grün' Sleirerland". Männerchor von Franz Vlümel. 15» »Ein > wch Scherz sür's Wiener Herz", Polpourri v. Komzak 16. „Walzer liüume" a. d. Operette „Walzertrarrm' v. Sirauß 17. „Neuester Bauer nkaleuder", Polka frans, für Männerchor mi! Klavierbegleitung von Rud. Wagner. 16. „Signal Marsch" auS der Operette „Der Mann mil den drei Frauen w» Franz l'ehar. Einlrill 1 Krone. Beginn 8 Uhr abend». Paale deS Deutschen Hause» Wir bringen die VortragSordnung im nächste» Blatte. Svilyelm Aulch Avenv. Der vor 14 Tage, verschobene Dusch-Abend, kür den sich schon jch! ein reges Ziiterefse fund gib!, findet bestimmt DonneiStag den U. Äpiil l/tS Uhr Abends im Siadtiheaier statt. Vorverkaul bei Georg Adler, Cilli. Haupt-platz 5. jßom Zollamt Der zum Postass istentc» n> nannte Postaspirant Herr P a p e j, würd« i.ach Lillach übersetz!. Z5kfltzWechsel. Das Gu! B i s ch e g r a d (au* Besckigrad genannt) des Herrn Kur« üittcr Edle» von Jtnonoio ist durch Kauf in den Besitz der Agrarier ParzellierungSbank übergegangen. Der Kaufpreis b:-trägt 360.000 Kionen. ^ajlenaSsperuog. Au^ Gründen der öfienl liehen Sicherheil bleibt der Teil der Karl Traun-Gaffe, welcher zwischen der Ringstraße und der Schmiedgaffe lieg!, bis au' Weiteres für den Wag» und Personenverkehr gesperrt. Zum N«u»agl«ck in der Schmiedgsffe Da veiunglück!e Maurer Mai er ha! bereit« au'geninjtB ebne die Besinnung wieder erlang! zu haben. & hiiilerläß! sechs unmündige Kinder. Selbstmordversuch «m I. b«. unternahm m Lehrling Ierilsch, der seinem Meister rin.'n kter-a Geldbetrag veruntreu! hatte, au» Reue und Furcht«« Elrase einen Selbstmordversuch, indem er in dte8oj leina sprr.ng. Der jugendliche Selbstmörder ken« jedoch gerelie! werden Der Vorfall ho! dem Berichte,stalier des ,«rbe»erwille" den errrüirsihra Anlaß an dem Valer de» Knabe», der in der Willi üömark. SlStter zur I-lntrrhsItung und Selclirung fiir Haus und Xamili» 5««-tags»eil»ß- btt „Pe-tsche« Macht" i« Killt. Er 14 „Die ©Üb mark" erschein» jeden Sonmaq al» unentgeltlich« Beilage sür di« Leser I IQfltt «utsch«n Wacht". — Ein;«ln ist „Die Slldmart" nicht käuflich. | lt7wO Zwei Schwestern. Roman von von Felsen. (4. Zoitsetzung.) „Unglaublich l" brummte Dodenhöst ärgerlich vor sich hin. .Wally Schrötkr zeigte doch deutlich genug, daß sie Benno mochte; hatte rt ifim ordentlich in den Muud gelegt. Also der Alte, ^»ätte ich doch aber im Leben nicht gedacht, daß er einem Manne wie Dir widerstehen würde. Wa» will er denn eigentlich? Wer. denkt er denn, soll nach seinen Töchtern kommen? Aber so sitz' doch nicht wie ein Stockfisch da." fing er an sich zu erhitzen, als Reißbach noch immer hartnäckig schwieg; .erzähl« doch! Wie war'« denn? Wie kam's denn? Hat er Dich wirklich und wahrhaftig abgewiesen ?" Benno nahm erst «inen Schluck aus dem Glase, das ihm Dodenhöst trotz seiner ärgerlichen Erregung eingeschänkt hatte, als müsse er sich die trockene Kehle feuchte , und gab sich gleichsam einen innnlichen Ruck, ehe er sagte: „Na also, ich kam, sah — und blitzte ab. Der Alte empfing mich zwar mit viel Dienern und Höflichkeitsphrasen; auch als ich meinen Antrag aus gesprochen halte, redete er noch von Ehre und Ver-gnügen; dann aber, als ich auf sei» Vei langen über meine pekunieren Verhältnisse gebeichtet und auch meine Avancements- und Gehalts-Berhältnifse sür die Lu> kunft etwaS klargelegt hatte, wurde fei» Gesicht deut-lich länger und länger, und schließlich bedankte er sich sür die Ehre und daS Vergnügen Am Ende kann man'S ihm nicht so sehr verdenken. Na — und ich ging, ohne Wally gesehen zu haben Und daS ist gut so." Sein« Brust dehnte sich aus einmal wie in einem befreienden Ausatmen. „Weißt du, Doden« HÖH, schilt mich vei rückt, es ist mir egal, ich fühle mich noch mal so wohl und wie von einer BergeSlast befreit, weil er mich abgewirsen, wtil mich «in ir«md«r Wille verhindert hat, gegen mein besseres Selbst zu wüten. Dabei ist ja absolut kein Verdienst von meiner Seite aber ich fühle mich vor mir selbst wieder gehoben. Das Ganze kam mir aus dem Wege zur Villa Schröter wie ein schmählicher Handel vor. bei dem ein vertrauendes Mädchenherz betrogen werden sollte." „Was, betrogen!" brauste Dodenhöst auf, „du gingst doch gewiß mit der ehrlichen Absicht hin, daS Mädchen glücklich zu machen; und du hättest eS auch gewiß getan, wenn sie dein geworden wäre. Sie ist dir doch nicht unsympathisch?" ..Das nicht. Es wäre sogar möglich, daß ich sie ganz gern gemocht haben würde, wenn eigener freier Wille und nicht dieser infame Zwang der Verhältnisse mich zu ihr getrieben hätte." „Nun also, wie kann man sich dann so starker Ausdrücke wie . schmählicher Handel", „betrügen" usw. bedienen. Ich bin einfach außer mir. daß die Geschichte schies gegangen ist. Lappalie für ihn — die paar Schulden. Aber daS ist der vorsichtige Rechenmeister, der sich weder durch Nnm« noch Stand, noch durch ein liebenswürdiges AeußereS blenden läßt, wenn dai Exempel nicht stimmt." Frau Dodenhöst machte dem eifernden Gatten ein Zeichen zu schweigen, weil daS Mädchen eben die Suppe sür Reißbach hereinbrachte. AlS sich die Tür wieder hinter ihm geschloffen hatte, legte sie dem Manne die Hand auf den Arm und sagte beschwichtigend: „Ereifere dich nicht, Herbert, über 'Dinge, die unseren Freund sichtlich nicht so tief berühren. Zch hab's ihm ja schon immer angemerkt; er wollte nicht so recht heran, hat sich »ur von dir in die Situation hineindrängen laffen und fühlt sich durch die empfangene Abweisung eher erleichtert als verstimmt." Sie nickt Benno freundlich über den Tisch zu. ..Wer weiß, wozu eS gut ist, sage ich mit meiner Großmutter, die diesen schönen Trost stetS in Bereitschaft hielt, wenn jemandem irgend etwa« mißglückt war. Auch mir ging das alle» durchaus gegen den Strich; solche abgekartete HeiratSgeschichten mag ich nicht, die sehe ich von vornherein mit Mißtrauen an. Darum war ich auch nicht dafür, daß der Schauplatz »,» Xrcfl'"« mrln ^>au» »or, obfltclfft «™ «° wie «ch ms« Wally steh« — sehr Ulch« einzurlchlei, 9*« Wesen totxt. Nicht. b«6 ich fürchtete. Wall, würde sehr unglücklich gewesen sein, wenn sie eine» Tage« zu der Entdeckung gekommen wäre, daß eine andere schon jähre-lang in dem Herzen gewohnt habe. da« sie allein zu besitzen geglaubt; für so zart empfindend halte ich sie kaum; aber meine Hände sollten nicht? damit zu tun haben, denn ich bin ihr« ehemalige Freundin." „Sehr schön gesagt", brummte Dodenhöst, „aber mit Redensarten ist Benno nicht geholfen. Wa» wird nun: Nun geht er wieder nach Berlin zurück, zu seiner Miß Maud; die Schulden werden größer und eine» TageS «st e« fo weit, daß ihm da» Messer an der Kehle sitzt* „Zu Maud geht er nicht zurück." unterbrach ihn die junge Frau in bestimmten Tone. „Nicht wahr, lieber Vetter, da» haben Sie mir für jeden Fall in die Hand versprochen und dabei bleibt'S nun doch auch? Reißbach schlug die Auge» nicht au', als er, mehr für sich al» für die andern bestimmt, vor sich hinmur. melte: „Ja es bleibt dabei, mutz dabei bleiben. Ich muß ansangen, den Weg auszuräumen, wenn der ver-fahrene Karren noch einmal in» richtige Geleise kommen soll." „Recht io!" nickte Frau Dodenhöst beifällig. Die sonst warmfühlende Frau hatte für eine Geschlecht»' genosfin diefe» Schlage», für die klci, e Sängen» vom Variit^Theater kein Erbarmen. „Das arme Frauenzimmer tut mir leid — hängt doch sehr an mir," sagte Benno vo» Reißbach mit einem Achselzucke»; .aber am E»de ist's eine falsche Sentimentalität. Man hat auch Pflichlen gegen sich selbst. Ich fühl'» und das um so lebhafter, wenn ich .mal ne Weile fern von ihr bin, wa» sie au» mir macht — 'nen schlappen, unfreien Kerl. Sie ruiniert mich — nicht nur pekuniär Bin schon seit vierzehn Tagen nicht mehr bei ihr gewesen und hab' mich schon dreimal verleugnen lassen. Aber auf die Dauer ist das Bersttckspielen nicht durchzuiühren; da» beste wird sein, ich lasse mich versetzen, irgendwohin in ein verlorene» Nest an der Grenze, wo sie mich nicht so leicht auf-spüren kann, und wo ich fparfam leben kann - leben muß —" .Und damit hoffst du dich herauszureißen?" fragte sein Better etwa» hohnvoll. „Mit etwa» Sparsamkeit hoffst du deine Schuldtn langsam zu tilgen? Da» ist ja, al» wollte man einen Berg in Handkörben ab-tragen." Wieder da» hoffnungslose Achselzucken „Vielleicht rechne ich auch auf ein paar lunrpige Glückszufälle: ein unbekannter Goldonkel au» Amerika oder Australien er. scheiut plötzlich auf der Bildfläche, oder meine Mainäre fle*t>e«a unb mftnr fit*fr ton nirgen« ,u finden, oder Ich gewinne da» große vo« — Kleinigkeit für Fortuna, ein« oder da« andere — * .Gott, wa« der Menfch leichtsinnig dahinredet," unterbrach Dodenhöst die grimmige Selbstverfpottung. „ist da« nur eine Art, solch' wichtige Fragen zu be-handeln?" 9 „Mein Mann spielt sich jetzt auf den ungeheuer Soliden. Tugendhaften au»." sagte die junge Frau neckend „Diese hübsche Seite kehrt er aber erst seit anderthalb Jahren heran» — genau so lange, wie wir beide verhei-atet sind Früher hat er e« haargenau ge-trieben wie ihr anderen." „Womit sie sagen will: Da siehst du nun. waS der Einfluß einer braven, verständigen Frau vermag." „Und der da." erwiderte die junge Frau heiler und nickte ihrem Sprößling zu, welcher eben auf dem Arm feiner Wärterin zum Nachtisch in» Eßzimmer kam. Sie nahm den strammen, lustig krähenden Buben aus den Arm und ließ ihn auf' und abtanzen, während er verlangend die Händchen nach dem Obst in der Schale ausstreckte. Nach einigen Stunde» nahmen die drei den Nach-mittagskafsee aus der Veranda vor dem Hause ein. Benno von Reißbach studierte eben das stursburch; er war willen» heute schon mil dem Abendzuge nach Berlin zurückzukehren, obgleich sein Urlaub noch einige Tage währte. Da hals kein Zureden. Er fürchtete eine »och-malige Begegnung mit Wally, die unter den obwaltenden Verhältnissen mehr als peinlich sür ihn geworden «väre. Snllte er den Kühl-Stolzen. den Verletzten spielen, oder den unglücklichen Liebhaber, der trotz väierlichen Macht-geböte» gegen feine Gefühle nicht ankämpfen kann i Unwahr — verlogen, eine« wie da» andere. Also lieber solche Situationen nicht herausbeschivören. Die junge Hausfrau tändelte mit ihrem Kinde Sie ging so vollständig in ihrem Mutterglück aus. daß e» sie die Sorgen der beiden Männer, an welche» sie sonst verständige» A»teil zu nehmen pflegte, sür de» Augenblick vollständig vergessen ließ. Dodenhöst spielte mechanisch mit dem Kaffeelöffel; er hatte die Stirn voll krauser Falten, während er ernsthaft darüber »achdachte, wie er Reißbach in das glatte Fahrwasser hineinhelfen könnte, das er loben»-werter Weife anstrebte, er wollte den Freund, der ihm nächst Frau und «ind am liebsten auf der Welt «var, doch nicht ohne wirksamen Trost abreisen lassen. Doch wie er auch sann, eS fiel ihm nichts ein; denn er selbst konnte ihm eine solche Summe nicht geben, wie Benno sie brauchte, um sich von seinen Verbindlichkeiten zu befreien. Da kam der Briefbote die Lindenallee, welche, von der Fahrstraße abzweigend, direkt auf daS Gut«- bau« |Ulleft berciuV unb bradjtr fr«« >»t(ii1;inUion«poM- Sieißbach hielt zu seiner Verwunderung einen Stadt- postbrief In der Hand, ein zierliche«, parsümdustende« Ding mit einer steilen, unauSgeschriebcnen Mädchen-Hand. Mit ahnungsvollem Erschrecken riß er ihn auf ES war WallyS Karte. Rot und wieder blaß werdend starrte er auf die paar Zeilen herab, welche ihm in ihrer Dürftigkeit so viel sagten. „Herr Schröter widerruft," sagte er endlich ton« lo«, weil die sragend aus ihm ruhenden Blicke endlich eine Erklärung von ihm forderten. „I wo. nicht möglich. Du machst wohl nur Spaß V* bewunderte sich Dodenhöst. AlS er aber dem wahrhaft hilflosen Ausdruck in ReichbachS Blick begeg-nete, in dem sich all die widerstreitenden Empfindungen deS Augenblicks wiederspiegelten, begriff er. daß es nicht aus einen Scherz abgesehen war. „Aber das ist ja wunderschön! Und dazu macht der Mensch ein Ge-sicht, als wenn er eine Hiobstpost empfangen hätte? Wie ist denn dieser plötzliche WillenSumschwung ge-kommen? Wer schreibt Dir denn da?" „Run, wer! Wally natürlich." klang eS spöttisch zurück. „Sie hat den Papa nach meinem Weggänge bearbeitet, und — da ist daS Resultat ihrer Bemühun« gen.* Er wars das feine Kärtchen ziemlich despektierlich vor sich auf de» Tisch. „Aha! Na — hab' ich nicht einmal zu dir geiagl: Ce qne la seuinte veut, Dien lo veiit Er wußte wohl, der arme Pater, da feine Tochter wollte. DaS Mädel war ja vom ersten Augenblick an unvernünstig in dich verliebt. DaS sah ja ein Blinder." .Freilich, wenn sie eS mir nicht so leicht gemacht hätie,' schaltete Benno immer in dem gleichen spöttischen Tonfall ein, „wäre eS am Ende doch nicht so weit ge-kommen". „Nun. wie die Sachen lagen, war ein bißchen zu viel besser, als zu wenig. Aber eS sieht wahrhaftig so aus, als sreutest du dich gar nicht." „Wie kannst du erwarten, daß ich mich freue, nach-dem ich dir vor einigen Stunden meine Ansichten über diese» Fall auseinandergesetzt habe" „Ach, das ist ja alle« dummes Zeug. Empfinde!«!!" „Also doch!" sagte Frau Dodenhöst. aber in ganz anderem Tone wie ihr Mann; es klang weder Triumph noch Befriedigung daraus hervor. „Also doch! Und nun werden Sie hingehen, und die Verlobung wird i» Szene gesetzt werden?" „Was denn sonst?" erwiderte an des Freunde« Stelle ihr Gatte. „Ich weiß doch nicht,' sagte Reißbach langsam. Und dann kam eS in jäh auSbrechendem Unmut heraus. .Zum Kuckuck ja. daS ist eine ganz infame Geschichte. Nun hatte ich mich schon so hübsch mit der Tasche deS angcltrunbct, unb nun soll bn« tttlbr r - tsArllgt ftotnAblefpIrlen doch luleder lo»gehrn I tltir nee, ich mag nicht mehr. Ich spiele den Gekränkten und verzichte." „Mensch, Du wirst doch nicht toll fein? Regulär verrückt gehandelt finde ich daS! Solche Chancen bieten sich Dir nicht noch einmal, ergreifst Du da« Glück jetzt nicht am Schöpfe, entfchlüp t eS Dir für alle Zeiten." .DaS Gluck!" sagte die junge Frau gedehnt. ..ES kommt doch vor allen Dingen daraus an, worin Reiß« dach sein Glück sieht, in Wally Schröter einstweilen nicht. Und darum tu mir die Liebe und laß ihn jetzt handeln, wie es ihm fein Empfinden vorschreibt, kein« Beeinfluffung mehr in dieser wichtigsten aller LebenS-fragen, damit Du Dir später keine Vorwürfe zu machen hast." „Na, denn nicht!* fagte Dodenhöst sarkastisch. „Also, werter Fretmd, tu, wa« Du willst; ich wasche meine Hände in Unschuld. Ist'S so recht, liebe Frau?" Gegen abend aber befand sich Benno von Reiß-bach statt im Zrlge nach Berlin aus den, Wege nach der Villa Schröter^ IV. ES war am filzenden Nachmittage Herr Schröter kam aus feiner Fabrik, die von alterSher im Zentrum der enggebauten, etwas altertümlichen Stadt lag, wo er auch früher mit seiner Familie gewohnt hatte. Die komfortable Villa stand erst feit ein paar Jahren da draußen, ein paar Schritte abfeitS vo» den Häuser-zcilen der Straße». Er halte mit seinem Buchhalter und' Faktotum, dem einzige» Beamte», welcher die schriftliche Seite des Geschäftsbetriebes besorgte, gearbeitet, aber die innerliche Unruhe hatte ihn heute frühzeitig auS dem Kontor vertrieben. ES ging ihm gar fo vieles durch die Gedanken; diese ihm so unerwartet über den Kops gekommene Verlobung seiner Aeltesten, die mit eben so viel Ueberstürzung ins Werk gesetzte Festivität heute abend, die vor ReißbachS nun nicht mehr länger hinauszuschiebender Abreise den Akt verherrlichen sollte, der so wenig »ach seinem Sinne war. Herrn Schröters Nachgiebigkeiten bekamen für die Seine» immer einen etwaS bitteren Nachgeschmack. Zuerst vermochte er Bitten, gor Trän«» nicht zu widerstehen; wenn sich aber die hochgehenden Wogen der Erregung gelegt hatten, dann war er über dir eigene Schwäche wütend, und durch fortwährendes Poltern und Räfonieren und S«itenhiebe entlud sich fein« schlichte Laune nach allen Richtungen. So war er auch wieder ziemlich ungenießbar feit dem Augen-blick, wo er zu WallyS Wünschen .ja" gesagt hatte. (Fortsetzung folgt.) »rlrbrrn»*«. f entfAÖOerrfiAifA« ?»r,l«en. B„» Änrl PrS». Gesang'ne Dnnkuheit. die mich umgibt In Totenkivrlen unter got'schen Domen l Zur «Ich» h>» Menschenrest |ei stiebt. gin leichter Schauer hat mich über' komme,. Erlosch'ne Seelenflammen find vergessen, Ob ste einst zugezählt den Bösen, Frommen. Wer wirb den Drang nach künit'gem Leben messen, Wenn schon Jahrhunderte die Mauern bilden, Von denen keine Antwort zu erpressen? Die Pilger in den irdisch«» Gefilden Abwerfen ihre Bürde und ste lassen Zurück un« Rätsel, die gelöst ste hielten. Und du glaubst Völke, wandel zu erfassen 'i Begnüge dick, ju leben und zu streiten. Dein Volk i» lieben, seinen Feind ,u hassen: Dann hast du »»«gesorgt sür alle Zeiten. Moldkörnrr. Genügen ist ein reicher T'sch O Nur ein Glück, nur eine« gib,'« hlenieden, Fast für diese Welt zu gut und groß: HäuMchkeil I in deine« Glücke« Frieden Liegt allein der Menschheit große« Lo«. * Da« Beste ,u hoffen, ist fromm und tapfer und weise. Poung. VTAftlfciir Kin Hausmittelche» gegen Atem öelilemmnng (Ksthm«) Sommer-roggen (Korn) wird mit warmem Wasser gewaschen, wieder getrocknet, gut braun geröstet und gemahlen. Hieraus wird in der gewöhnlichen Weise Kaffee bereitet und vier Wochen lang oder nötigenfalls länger täglich davon mehrere Tassen getrunken. Da« Asthma ist freilich eine so verschieden geartete Krankheit, daß man kaum erwartin darf, daß von einem auch noch so wirksamen Mittel alle Fälle geheilt werden können. Statt Sommer.' körn wird man, wen» diese« nicht zu haben ist, auch Winterkorn nehmen können. Der Roggenkaffee ist übrigen« ein angenehme« Getränk, an da« man sich leicht gewöhnt. Hchwittzsüh,. Dieselben find zwar kein Zeichen von guter, aber au» keine« von schwacher Gesundheit. Der üble Geruck läßt sich in der Regel durch sorgfältige Pflege und Benützung neuen Schuhzeuge« beseitigen; alte« Schuhzeug. da« schon völlig von stinkendem Schweiß durcktränkt ist, wird aus einem warmen Fuß immer schlechte Düste ausströmen lassen. Doch läßt sich der Geruch au« dem Schuh zeug durch einige Tropfe« Formaltn, die man in den warmen Schuh tröpfelt, pertr^iben. Zur Bekämpfung eine« mäßig starken Schweißfuße« genügt schon, neben mehrmaligem Waschen am Tage, hinreichend kühle Bekleidung der Füße mit dünnen wollenen Strümpfen und Schnür-oder Halbftiefeln. Zugstiefel behindern, da ste am Knöchel »u eng anschließe», die Lüftung de« Fuße«, drücken in der Knöchelgegend. oftmals auch noch ringsherum, die Blutgefäße zusammen, so daß Blutstauung eintritt, die allein schon einen feuchten Fuß machen kann. Viele Schweißsüße verschwinden bei kühler Bekleidung de« Fuße« und täglichem mehrmaligem Waschen mit kaltem Wasser (davon einmal mit Seife) 'llmählich von selber. Füße, deren Haut da« Wasser nicht so häufig mrtrüal, hmlvn hüt einmal am gewaschen und später mit €>plcttuf abgerieben oder mit Borolinstreupulver eingerieben. Schwere Fälle von Schweißsüßen. bei denen da« Wasser durch den Stiefel läuft, müssen .Irztlich behandelt werden. Heitere». P«ra»ssetz«»g .Wer w^r denn der Herr, der diese unglaublichen J-gdgeschichten erzählte?" — .Der pensionierte Herr Oberförster— „Alle Wetter, muß der erst gelogen haben, al» er noch aktiv war!" fiua bet höhere« K»cht,rschule. Lehrerin: „De« Kinde«", welcher Fall ist da»? — Schülerin: Der zweite Fall. — Lehrerin: Ach wa«, wir sind hier nicht in der Lolköschule. sondern in der höheren Mädchenschule! hier heißt e« .Genitiv'. Z5er»hig»»g Schaubudenbesitzer: . . . . Und jetzt, meine Heuichasten, wird der Pudel da« Alter einer anwesenden Dame «rraten! . . . Bitte Fräulein, bleiben Sie nur ruhig hier — er kann nur bi« zählen 1" N«ble Belohnung. Hausherr (zu den Klavierttan«porteuren. die auf ein Trinkgeld warten): .Sie haben sich ordentlich angestrengt, meine Herren . . . Lucie. mein Kind, spiel den Herren dafür mal die Ouverlure au« dem Tannhäuser l" Mit leichter £««». ».: .Sie kennen ja den alten Scharrmeler. ist er denn wirklich io geizig, wie wa« erzählt?' — B : .0, keine«weg«; der gibt manchmal in einem Jahre hunderttausend Mark au« — für Eisenbahn Prioritäten." ftutuu;« 27 «rfcfeicbte al« Zeuge auftrat, sein Mütchen zu kühlen, indem er die Notiz über die Veruntreuung mit der »usschrlst versah: „D«r Apfel fällt nicht weit vom Slawin " Ebenio bvShaft, wie närrisch ! Hl chti«tt,llvn« In unserem GerichtSsaalb«-richte »Herr Oswald Lakitsch aus der Anklagebank," würd« der Rame deS Zeugen Anton Sakoschek. Goldarbeiter unrichtig mit Sapuichek wiedergegeben, wa» wir über Ersuchen de« Genannten hiemit richtigstelle». ?5ar«uoq. S:it einiger Zeit machen herum ziehende Photographen und Agenten unsere Gegenden unsicher. Durch bessere Musterbilder und billige Loci-preise werden Leute von diesen Agenten überredet und durch geschickie Manöver zu einer Bestellung gebracht. Sie führen Ausnahmen unter der ^Vorspiegelung, da» Lild sür ein Illustrierte« Blatt oder für einen Adieß-kalender it. zu machn,, auch über fingierte Bestellung «u», und fragen dann die Photographie,ten ob selbe da die Aufnahme von dem Unternehmern schon be zahlt wu»de, nicht Bilder oder Karlen wünschen. So o»er durch andere UeberedungSkünste erhalten sie »usttäge, lassen stch ein« Angabe geben oder senden die Bilder per Nacbirahme, natürlich ergibt sich j«deS> mal ein Schund, manchmal werden auch gar keine Bilder geliefert. Obwohl die Bilder jeder Beschreibung spotten, ftrb die Besteller machtlos, oder wollen sich wegen der 2 bi« 3 Gulden keine gerichtlichen Wege machen, auch wissen Sie manchmal nicht die Firma «uefindig zu machen oder mit Erfolg anzupacken. Wenn diese Agenten außer Billigkeit noch für feinste Au«fÜhrung und beste« Material garantieren, so be-ruht dic« nachweisbar auf Schwindel, den stch eben nur diele Agenten erlauben können, da sie nur ein-mal da« Feld bereisen und ein zweiteSnral sich hüten, sich wieder blicken zu lassen. Sin hier anseßiger Photograph wird sich hüten, auch nur den geringsten Mak.'l aus sein Geschäft zu wälzen, und eS wäre am Platze, daS Publikum zu großer Vorsicht zu mrhnen, und ihm zu empfehlen, sich bei Bedarf, an hier auießige deutsch« Fachleuie zu wenden, die auf jeden Fall die gleiche Leistungsfähigkeit und Gewähr für ganz reelle« Gebahren bieten, wo jederzeit Reklama-lioncn eingebracht weiden können und auch Berück-fichirgung finden Täglich liest man Warnungen in den TageSblättern und dennoch finden stch immer 8eute, die hereinfallen wie e« dieser Tage auch in tiUi wieder der Fall war. Diese Agenten b«einträch-tige» da« Ansehen deS Standes, und schmälern auch die Einkünfte, zum Großteile sind sie auch behördlich nicht befugt zu arbeiten und soll diesem Treiben Einhalt geiar werde:,. Httergab. Da nun die schöne Jahreszeit in Sicht, wo an langen Nachmittagen die Jugend nach beendeter Schule, grrne im Fieien bei einem guten Buche sich unterhält, so werd«» Ellern darauf aufmerlsam gemacht, ihren Kindern, da» schöne amüsant« Buch: Im Kinderstübchen von Emma Ruiß — Wradat < ch als Ostern, zum Geschenke zu mache». E« wird sicher nicht verfthleu, Mädchen sowohl als Knabe» große Freude zu bereiten. Ja den Buchhand-Handlung«»: Fritz Rasch und Georg Adler vor-ritig. Kduard Dichter, Inhaber der Ersten afade mischen Tanz- und Bildungsschule in Graz. auch in «wie«? Stadt seit zirka 30 Jahren als h rvoi-ragender Meister seines Faches (durch seine alljähr-lich abgehaltenen UntmichtSkursc bekannt), wird der an ihn rrgangenen ehrenden Berufung und seinem gegebenen Worte nachkommend, nach Ostern hier eint«essen, um seine Vortrüge über Aesthetik, An-ftandslehre und h'emit erworbenen Tanzunterricht zu eröffnen. Die geehrten Familien von Cilli und Umgebung seien hiemit noch besonders aufmetksam gemacht, daß behufs vorher erforderlicher Einzeich-»ung. die Firma Rasch aus Gesälligkeit den An-Meldebogen aufliegen hat, und sie werden gebeten, hiedurch ihre Beteiligung bis längstens 22. April zur nötige» Kenntnisnahme zu bringen. Da sich bereits mehrere Familien auch sür Abhaltung eines deionderen Kinderkurses beworben habe», wäre ein« rechtzeitige Anmeldung sehr erwünscht, um hiefür die erwünschte Stundeneinteilung treffen zu können. Aom Landesschulrate Die zeitlich in Ruhe-stand getretene Lehrerin in Hraslnigg Lätitia Kobale wurde im öffentlichen Schuldienste wieder angestellt Der Oberlehrer in Maria - Neustift Domitian Eerajiiik wurde über sein Ansuchen in den dauernden Ruhestand versetzt. Köhlealorlchnngen in Autersteiermark Im Sustrage deS Eifenbahnminifteriums wird der Höhlen« forscher G. And. Ptrko in Laibach die zahlreichen Höhlen deS Sann- und Schalltales zwischen Cilli und Unterdrauburg erforschen und aufnehmen Arndcrmor». Aus Rann wird gemeldet: In der Umgebung des benachbarten Samobor hat sich ____Äeulsche ein gräßliches Verbrechen ereignet. Der Bauer Thomas Babic machte seinem Bruder Johann darüber Vorwürfe, daß er seine Frau vernach-lässige und mit anderen Weibern sein Geld ver« prasse. Dies brachte den Johann Babic derart in toni, daß er ein Messer ergriff und es dem rüder in den Bauch stieß Tyomas Babic war alsbald eine Leiche. Vater und 5oßn verunglückt. Der Bauer Zur. der mit seinem 8jährigen Söhnchen von einem Markte in Weitenstein in angeheitertem Zustande heimkehrte, stürzte über einen 25 Meter hohen Felsen herab, hiebei das an der Hand gehaltene Kind mitreißend. Hiebei sand Im de» Tod; sein Kind wurde schwer verletzt, dürfte jedoch am Lebe» erhalte» bleiben. v»,ichwar«>»«ol>lle Bei der Auslosung am I. d. M wurde» die folgende» Berufene» ausze-los« und zwar als H a u p t g e s ch w o r e n e: Joses Hoöevar, Schneidermeister Öilli. Anton Strasek, Ledeier, Peilenstein. Franz Mahr. Stadu Wachtmeister. Cilli. Rochus Leskosek, Gastwirt, Drachenburg. Zohaun Michelitsch Geschä'lssührer, Cilli. Johann Zechner, Hausbesitzer, Raun Franz Jele», Gastwirt, Heilenstei». Franz Niedorser, Besitzer. Felberndors. Ernst Kos, Kaufmann, Hörberg. Johann Koß, Kaufmann, Cilli Alfred Pungarscheg, Buchbinder. Cilli. Konstantin Baron Fiedler, Guts-besitzer, Kappeldorf Franz Lang. Oberförster. Rann Jakob Pilih Besitzer, Dirnbüchel. Franz Woschnagg jun., Ledersabrikant. Schönstein. Adalberl Stein-Hauer, Kürschnermeister. Windisch-Graz Sebastian Selischeg. Hausbesitzer. Cilli. Loren; Lauritich, Leder abiikant. Gonobitz. Martin Urschko, Tischler-meister, Cilli. Franz Strasella k. k. Molar, Rohitsch. Alois Cepl, Besitzer, St. Margarethen. Johann Einfalt, Ledererme'stcr. Rohitsch. Franz Stigliz, Kaufmann, Botschua. Johann Bovha, Privatbe-amter. Nikolaiberg. Franz Fereniak, Finanz-Kom-missär i. R St. Marein Matthäus Presker, Han-delsmann, Reichenburg. Anton Patz. Sparkassekassier Johann Adam Ko^uh, Besitzer, Gegend Hol^n^g. Johann Pokorny, Holzhändler, Ober-retschach. Karl Petriöek, Zuckerbäcker, Cilli Alois Bincl, Besitzer. Bischofdorf. Jakob Lorinc HauSbe» sitzer. Hocheuegg. Nikolaus ZdolSek, Besitzkr, Sve-telka. Franz Beleusek, Besitzer, Ostroschl>o. ,Zranz Josit Sparkasserevisor, Cilli. AIS Erginzungs-gesämorene: Gregor Ciefer, Besitzer, Unter» kötting, Karl Ban. Besitzer, Babno. Johann Koroschetz, Hausbesitzer, Cilli Albert Roßman», Buchhalter, Cilli. Paul Kladenschek, Hausbesitzer. Cilli. Kasper Treo, Agent, Cilli. Bartlmä Ceöto, Besitzer, Schloßberg. Franz Urch, Kaufmann Cilli. Dr. Johann Riebl, Arzt, Cilli. t av Kartenspiel im Poranschsag des Finanzministeriums. Im Jahre I9V6 wurden in Oesterreich 1,5178.225 Karten abgestempelt. Der Ertrag des KartenstempeluS belief sich auf 635.000 Kr. Ausgeführt wurde» 2,430.675 Stück Spielkarten. Aus jeden 16. Bewohnn entfällt ein Kartenspiel. Die Karten werden nach Dänemark, England. Indien und Afrika versendet. An der Erzeugung beteiligen sich 10 Fabriken. Wieviel Zeit und — Familienglück aber jährlich durch das Kartenspiel verloren gehen, darüber schweigt die Statistik des Ministers. Errichtung einer Htattöalterei AauaS'eilnng. AuS Windisch-Graz wird berichtet: Die steiermär-kische Slalthalterei beabsichtigt, bei der hiesigen Be-zirkShanptmannschast eine Banabteilung zu errichten, um einerseits eine Entlastung der BezirkShauptmann-schaften von Marburg und Cilli, anderseits eine Er-leichterung des politischen Dienstes der hiesigen B«j zirkshauptman» thust zu erzielen. Die technischen Agenden der neu zu errichtenden Bauabteilung wür-den außerdem in diesem Bezirke liegenden Teile der Drauwalder Re chSstraße auch die übrigen einschlägigen Amtshandlungen in den vier Gerichtsbezirke» in sich schließen. Die geplante Bauabteilung soll mit 1. Jänner 1909 ihre Wirksamkeit beginnen. AeHlam» Alatoersum, die moderne illustrierte Wochenschrift, die sich im Verlage von Philipp Reklam jun. in Leipzig zu einer der bestgeleitete» und vornehmsten deutschen Zeitschristen entwickelt hat, ver-anstaltet anläßlich des im Oktober beginnenden 25. Jubiläums-Jahrganges ein großes Roman-Preisausschreiben, wie es bezüglich der ausgesetzten Summe der deutschen Schriststellerwelt bis jetzt noch nicht geboten worden ist. Es wird sür einen Roman im Mindestumfang von 120 Spalten dos Riesen-Honorar von dreißigtausend Mark geboten, ein Honorar, dessen Höhe der Laie am besten ver-stehen kann, wenn er sich ausrechnet, daß dem preisgekrönten Schriftsteller unter Umständen jedes Wort mit ca. 1 Mai! bezahlt wird I Solche Honorar-angebote sind unS bis jetzt höchstens manchmal auS dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten. auS Amerika, gemeldet worden. Zu bemerken ist. daß daß die Summe unter allen Umstand«» zur Aus-zahlung gelangt und auch nicht aus einzelne.Romane verteilt werden soll, wie es sonst d » öfteren bei PrriSausschrcibl» anderer Verleger geübt worden ist. Daß Reklam die ernste Absicht bat. durch dieses PreisauSschreiben fördernd auf die geistige Produktion der Gegenwart einzuwirken, geht auch auS der Zu» fammcn>etzung des PreisiichteramuS hervor, daS außer der Redaktion und dem Verlag des Universum die Herrn Gustav Falke in Homburg, Gehkimrat Dr. Rudolf von iWottfdj.ill in Leipzig. Rudol' Grein; in Innsbruck, Dr. Paul Heyie in München und Hans Land in Berlin übernommen haben. Das deutsche Volk darf auf das Ergebnis des PreisauS-schreibend sehr gespannt sein, und Reklam, dessen Universal-Bibliothek Jahr sür Jahr in vielen Millionen Bänden über dic ganze Erde verbreitet werden und damit eine hohe kulturelle Ausgabe er» süllen, fügt durch dieses im größte» Stile angelegte Preisausichreibcn ein neues statt in den Ehren« kränz seiner Ersolge. Verein HüdmarS, Hraz Ausweis über er-haltene Spenden aus der Steiermark In der Zeit vom 25. März bis I. April >908. Spenden liefen ein von der Sparkasse des Bezirkes Umgebung Giaz (Pro-Vision aus verkauften Südmarkloien) 10 Kronen; O.-G. Eibiswald 10; Deutsche Tischgesellschaft beim „Braiidhos" in Graz 5; Abiturienten der Ersten Staats^ Oberrealschule in Graz (statt eines «KranzeS für Herrn Dr. Reibenschuh) 40. '' uä den Sammelbüchsen : Akademische Ortsgruppe Leoben 10J Kr.; akademischer ArbeitSaujchuß in Gra; (Marcho - Teu tonia 21, CheruSkia 10, Stiria 4, Germania 6, Allemairia 2v0, Raethogermania 8, ^rankonia 5 47); O. G. Eibiswald 59; akademischer Al beitsausichuß in Graz (Sammelbüchse Nr. 2u41) 7-75; O.-G. Frohnlenen 850. Südmarklotterie. Die Ziehungsliste für die Südmarklotterie gelangt erst am Montag, den 6. d. zur Versendung. Die Verzögerung bittet die Lotterie» leitung damit zu entschuldigen, daß eben der ^iehungS» tag ein Samstag ist. die Ziehung erst abendS statt-findet somit mit Rücklicht auf die 12 Uhr nachts beginnende Sonntagsruhe selbst unter nahmhafter Aufwendung von Druckkosten ein Herstellung der Ziehungslisten sofort nach der Ziehung und Versen-düng derselben noch am Sonntage unmöglich ist. Die Ziehungslisten gehen am Montag noch von Wien an alle Ortsgruppen und a» die vo» di sen angegebenen Berfchleißstellen ab. j)ie Sammlung von Aubikänmsmarken für den dnltschea Sch«r»erein hat bereits allerorten lebhaften Anklang gefunden und es lausen beinahe täglich Markenfendungen ein. Auch sonst ist auS verschiedenen Mitteilungen zu entnehmen, daß die Sammeltitlgkeit bereits großen Umfang angenommen hat. Erfüllen alle Volksgenossen diesfalls ihre Pflicht, so könnte dem deutschen Schulverein dadurch ein ganz bedeutender Reinerlös zustießen. Dritter Alpenltntzischer Kaadwerlierta«. Anläßlich der am 19. September bis 4. Oktober 1908 zu Graz stattfindenden „JubiläumS-AuSstellung der Handwerker Steiermarks" findet in Graz am 20. und 21. September der 3. alpenlündijche Hand-werkertag st alt Ueber Einladung des Alpen» ländischen Handwerkerraics sand dieser Tage in Graz eine von allen politischen Parteien beschickte und zahlreich besuchte Versammlung von Handwerks-meistern statt. Es wurde eine sür die Handwerker-schuft erfreuliche Einigung erzielt, die Grundzüge der Tagung beschlossen und auch gleichzeitig die Leitung deS TagungsauS'chusseS gewählt. In dieselbe wurden einstimmig berufen: Landtagsabg Anton Krebs, l. Vorsitzer: VituS Käser 2 Vorsitzender; Handelskammerrat Karl Breiner 3. Vorsitzender; Josef Grieiel, 1. Schriftführer; Joses Kaurimsky, 2. Schriftführer und Karl Kaltendöck, Zahlmeister. Der Arbeitsausschuß ist bereits mit den umfang-reichen Vorarbeite» beschäftigt und werden zur Tagung sämtliche handwerksmäßigen Genossen-schaften, Verbände und Bereinigungen Oesterreichs geladen. Alle die Tagung betreffenden Anfragen sind zu richten Graz, Handwerkerhaus Raubergasse >3. Hra;>r Jj»eiBltmflk Die Vorarbeiten sür die Grazer Jubiläums Herbstmeffe schreiten rüstig vor-tvärtS und dürfe die diesjährige Veranstaltung nach den bisherigen Anmeldungen zu schließen ihre Vor» gängerinnen sowohl bezüglich der Fülle, als auch der Qualität deS Gebotenen noch bei weitem übertreffen. Um der Kaufmannschaft Gelegenheit zu geben, sich gewinnbringend an der Herbstmesse zu beteiligen, ist -Kette 4 Deutsche Wacht iiamuici 28 die Veranstaltung einer Verkaufsiresse im vornehmen Stile in einem eigenS zu diesem Zwecke zu mieten-den Zelle in Aussicht genommen. Die k f Landwirt fchastS -Gesell Ichast hält auf den Gründe» dcö Trabrennplatzes auch Heuer wieder eine Rinderschau ab. welche dir Rassen des steierischen Mitlellairdes uns vorsühren wird; daran anschließend wird eine Schweine- und schließlich eine GeflügelauSstellung abgehallen. Eine besond re Attraktion dürste die von der f. f. LandeS Pferdezucht-Gesellschaft veranstaltete Hengstenschau werden, bei der wahre Prachl-«xemplar« sowohl a»S den StaatS, wie auch Privat-Gestüten vorgesührt werden. Außerdem ist eine Kaninchen- nnd Taubenausstellung geplant. Für den Mesfeprater liegt heute schon eine derart große An-zahl vo» Anmeldungen erstklassiger Schaustellungen vor. daß es schwer sollen wird, sie alle unterzubringen. So weil sich heule schon alles überblicken läßt, wird die JubilüumS-Herbstmesfe gemeinsam mit der Jubiläums-Ausftclluirg der Handwerker Sleier-markS ein feilen vielseitiges und glanzvolles Bild bieten und durch ihre AnziehuiigSkrail zweif Ilos wieder Hunderliaufende »ach der schönen Hauptstadt der grünen Steiermark bringen. cho»«iitz. (Stiftung. — « i» dersch » tz» verein.) Die Bezirksveriretung Gonobitz hat aus Anlaß des 60 jähr Regierungsjubiläums für den Zweigverein Gonobitz vom „Roten Kreuz" gehörige Privalspital einen Kreiplatz gestiftet. — Unter dem Vorsitze des BezirkSgerichtSvoriieherS Dr. Dolezell wurde dieser Tage eine Vorbesprechung wegen eines zu gründenden Bezirksvereines sür «i»de> schütz und Kinderfürsorge abgehalten, an der Bezirkshauptmaiin von Lehmann. Bürgermeister Dr. Kadiunig, Rechts-anwalt Dr. Rudolf, Hanplpsarrer Hrastelj, Ober-lehrer Leidler, Oberlehrer Pirch und Lehrer?rabu-siner teilnahmk«. Bezirksodmann Poffek war dienst-lich am Erscheinen verhindert Nachdem der Einbe-ruser de» Zweck eineS solche» Vereines an der Hand der vorgelegte» Satzungen erörtert halt«, wurde die Gründung beschlossen, und erklärten sich die oben angeführlen Herren bereit, in den vorbereitenden Ausschuß einzutreten. Sofort nach Genehmigung der Satzungen will man an alle Geldinstitute des Bezirkes (zehn an der Zahl) herantreten, damit sie diese jüngste Schöpfung kräftigst unlerstützen mögen. Der Vereinsdeitrag wird, um auch die breitesten Schichlen der Bevölkerung zu gewinne», möglichst niedrig gestellt werden. Viadtsch.Araz. (BezirkS-T»rufest). Am 28. Mai d. I begeht der Turnbezirk 4b des Süd-österreichischen Turugaues sein drittes Bezirks Turnfest in Windisch-Graz. wozu sämtliche Turnvereine sowie Turnsreunde geziemend eingeladen werdrn. ES wird ersucht, sich recht zahlreich beteiligen zu wollen, da Windisch-Graz an einem sehr bedrängte» Punkte liegt. $iil>rn4 in eine Airche. «»s W ind is» graz wird vom 2. be. gemildct: Geilern abend» nach bcm A »«läuten b«m«rtt« der Mehner PreSker, daß die beim Haupteingang der Pfarrkirche aufgestcUte blecherne Sammelbüchse abgerissen und erbrochen am Boden lag. Btin» weiteren Nachleben fand er die Opferbüchse beim Haupialtar erbrachen und ebenso die b«im Knuzaltar: diese war noch dazu au» der Mauer gerissen. Zum Herautbrechen benüftcn die läter — den» mindest jirei Verbrecher müssen e» gewesen sein — eine anbeithalb Meler lange eiserne Stange. Glücklicherweise wurden die Opicrbüchsen erst vor kurzem entleert, io daß der angerichiel« Materialschaden den Wert der Beute gewiß weil überragt. Die Täler stnd noch nicht bekannt, doch richtet stch der U«rdacht gegen drei fremde Männer, die stch schon am Morgen durch ihr Gebahren in d«r Kirche auffällig gemacht halten. Bon diesen angemeldeten Kindern konnten in der einen Anstalt des Landes (Graz) nur 270, daS sind 30 Prozent Aufnahme finden. Rechnet man von den 900 taubstummen Kindern noch 200 mit Kretinismus belastete Taubstumme ab, so ergibt sich immer noch die enorme Zahl von mehr als 400 taubstummen Kindern, welche mangels einer weiteren Anstalt einer ihrem doppelten Gebrechen entsprechenden Erziehung nicht teilhaftig werden könne» und infolgedessen häufig der Gemeinde zur Last fallen. Die Errichtung weiterer Taubstummcnanstalten erscheint daher als ein dringendes Gebot der Notwendigkeit und es läge im Interesse der einzelnen Bezirke selbst, zunächst die Errichttmg wenigstens einer zweiten Anstalt fördern zn helfe». Interessant ist die folgende Tabelle, welche die Verteilung der seinerzeit gemeldeten 900 taubstummen Kinder ans die einzelnen Bezirke Steiermarks ver-anschaulicht. So wurden ans der Fürsorge sür taubstumme Kinder in Steiermark. Vergleicht man die österreichischen Kronländer hinsichtlich der Zahl der Taubstummen, so rangiert Steiermark an dritter Stelle; nicht weniger als 21 Taubstumme kommen auf 10.000 Einwohner. In Salzburg, wo die Verhältnisse noch ungünstiger liege», zählt man 28, in Kärnten gar 44 Taub-stumme aus 10.000 Einwohner. Die Gesamtzahl der Taubstummen in Steiermark beträgt rund 3000. Taubstumme schulpflichtigen Alters wurden der Direktion der Landes-Taubstummenanstalt aus den Geburtsjahren 1890 bis 1899 nahezu 900 gemeldet und es läßt sich wohl vermute«, daß sich dieser Stand von taubstummen Kindern auch in den nächsten Jahren auf ziemlich gleicher Höhe halten wird. Bezirkshauptmannschaft angemeldet emeldet aufgenommen 27 7 98 25 46 16 34 . 13 11 3 25 10 48 14 32 14 37 16 86 15 50 16 55 15 35 7 8 2 6 3 77 25 24 5 16 5 2 1 22 7 10 3 19 4 52 15 39 11 12 3 Brück — — — Stadt Cilli — — Umgebung Cilli — Deutsch-Lands berg Feldbach — — Gonobitz — — Stadt Graz — — Umgebung Graz — Gröbming — — Hart berg — — Iudeuburg — — Leibnitz — — — Leoben — — — Liezen — — — Lutte« berg — — Stadt Marburg — Umgebung Marburg Mura» — — — Mürzzufchlag — Stadt Petlau — Umgebung Pcltau RadkerSburg — — Rann — — — Voitsberg — — Weiz - - - Windischgraz — — Handel und Volks wirtschaft. Statistik der Raiffeifenkafsen in Steter mark pro 19 >»6. Die vor kurzem vom Verbände der landwirtschaftlichen Genossenschaften in Steiermark durch Drucklegung veröffentlichten: ..Statt strichen Mitteilungen betreffend die Vorschußkassenvereine nach d«m System F. W. Raiffeisen in Steiermark, welche der Revision deS Land»«au«schusse» oder d«S Verbandes der landwirtschaftlichen Gencssenlchaften in Steiermark unterstehen, nach t«m Stand« mit Ende Dtjernber l!)0l>* zeigen ein weiteres bedeutendes Fortschreiten in der Entwicklung und Organisation dieser für die Landwirte Steiermark» so wohltätig und gemeinnützig wirkenden Institution. Die fort-währende Vermehrung der Zahl der bestehend«» Kassen und dic Erhöhung deren Umsätze beweist zur Genüge die d«n Raifftisenkassen innewohnende Kraft und Fähigkeit, dem Kresitbedüifnisse der Landwirt« in wirksamer Weise abzuhelfen und ste dadurch wirtschaft-lich zu unterstützen. Nachdem im Jahre 1906 14 Raiffeise fassen neu gegründet wurden, bestanden mit Ende 190t» 269 Kassen, von welchen 259 Rechnung»-abschlösse ausstellt'«. Laut Jahre»rechnung beirug im Jahre 1906 dic Summe d«r Ei rnahmen und Au» gaben je K 17,929.498.73, d«r»nach dcr Gesamtum latz K 86.8o8.997.46. Im Jahre 1906 wurden h«i den 959 Kassen an Geschäftsanteilen K 49.694*— eittgeziht und K 27.852*— rückgezahtt; an Spar-einlagen K 8.466.771/.2 eingezahlt undK 5,520.601.49 rückgezahlt. An Darlehen rückgezahlt X 4,241.784 02 und hinauSgegeben K 5,600.070 02, • in laufender Rechnung mit d in Verbände und den Mitgliedern K 3,247.774.4'> eingezablt und X 5,694.007.25 rückgezahlt. Laut VermögenSaufstellung (Bilanz) betrug mit 31. Dezember >906: Der Stand der Geschäft»-anleil« K 527.973*—, D«r Stand d«r Spareinlagtn ^ l 9,763.635.73, Der Stand d«r Darl«h«n K 14,877.587.59, d«r Stand d«r Einlagen beim Verbände ii 5,8.',0.722 65, der Stand der Kredit« beim Verband« K 1,688.149.79, der Stand de» Rtservefond« K 441.433.56, der Stand d«r Summe der Äkiiva und Passiva je 1^ 23 318.633.l0. Von den vorgenannten Ziffern wird «»»besondere aok den Stand der Spareinlagen, d«r Darlehen und aus den Gesamtjabrrsumsatz per k 3 >,85^.907.46 hingewiesen, welch' letztem infolge seiner Zusammensetzung ant vielen kleinen Posten den mit d«r Verrechnung betrauten Organen der Raiffeisen lassen keine geringe Arbeit im Interesse b«r AUgemeinheit auserlegt, dafür aber anderseits Hunderte» und Tausenden von Landwirten tatsächlich geholfen hat, sei e« durch Gewährung billigen Personalkredite» oder durch die geboten« Spar-Möglichkeit. Schließlich ist noch zu bemerken, daß die VerwaliungZkosten infolge der geringen Regten b«i den 259 Kassen im Jabre I9h6 im Durchschnitte U.30J Prozent de» Gesamtumsatzes betragen haben. Gewerbliches. S o n n t a g s r u li e in den Konsum-vereiue». Das Handelsministerium hat kürzlich den Entwurf eines Gesetzes, womit die gewerbege-schlichen Vorschriften über die Sonntagsruhe >m HandelSgewcrbe ans den Geschäftsverkehr der Kon-fumvereine erstreckt werden, den politischen Lande»-behörden zur Durchführung einer Begutachtung übermittelt. Die Konsumvereine nnd Erwerbs- und WirtschaftSgenofsenschafte« fallen gegenwärtig nicht in den Geltungsbereich der Sonntagsruhevor-schriften dcr Gewerbeordnung, was mit Rücksicht daraus, daß in betriebstechnischer Hinsicht eine Verschiedenheit gegenüber de« privaten Handels-gewerbcn nicht vorhanden ist, als eine Lücke in der Arbeiterschutzgesetzgebiing bezeichnet wird. In dem erwähnten Gesetzentwürfe ist der Regierung die Är-mächtigung eingeräumt, im BerordnungSwege auch noch andere den Schutz der Angestellten im Hau-delsgewerbe betreffende Bestimmungen der Gewerbe-gesetzt auf die Angestellte« in Konsumvereinen an* wendbar zu erkläre» nnd ebenso die sonstige» Arbeiterschntzbestimmungen der Gewerbegesetze auf die Arbeiter der übrigen Kategorien von Erwerb» und WirtschastSgenossenschaften, besonders der Pro-dnktivgenossenschafle« zn erstrecken. Auch dies« Fragen werden den Gegenstand der Begntachtmg der Landesbehörde» bilden. Gerechtfertigte A r b e it sv er w ei-g e r » » g ist k e i n G r n n d zu vorzeitiger Entlassung. Der Geschäftsdiener eines Ge> mischtwarenhändlers sollte im Berkanssladen ei« verunreinigte Stelle des Fußbodens mit Bürste uns warmcin Wasser ans wasche». Er weigerte sich diese Arbeit zu verrichten und wurde deshalb odve Kündigung entlassen. Erst nach der Entlassnng crs klärte er, daß solche Arbeit einer Dienstmagd zustehe nnd von ihm schon wegen einer Schnittwunde « der rechte» inneren Hand nicht ausgeführt werd» könne. Diese Einweiidungeu ließ der Gemischtwar«»' Händler unbeachtet nnd so klagte der Geschärtsdieaa beim Gewerbegerichte Brunn ans Bezahlung bei Lohnes sür die KündigniigSftist von l4 Tage«. DaS Geiverbegericht anerkannte hiebei, daß der Ge-mifchtwarenhändler allerdings nicht völlig im Un» recht war, als er die ansängliche kurze, ohne Grilid» abgegebene beharrliche Arbeitsverweigerung mit 'o-sortiger Entlassung beantwortete. Nachdeni aber ber Diener ausreichende Gründe angesiihrt hatte, häm sich der Gemischtwarenhändler von der Wahren derselben überzeugen dic Entlassung zurücknehme» nnd den Diener »veiter verwenden sollen. Der He-mifchtwarenhändler wurde daher znm vollen Erfty des vierzehntägigen Lohnes nnd der andere» «r einbarten Genüsse verurteilt. Hingesendet. Sehr geehrter Herr Sch rlftleiterl Haben Sie die Freundlichkeit, den nach»»laeirm wenigen Zeilen in Jbrem geschätzten Vlatte Raum ß gewähren, viell«icht reichen ste bin, einem rühttam Mangel abzubelfe». .Der Vorrium unterer Bah»-h o f» b a l l e «ntbebrt einer U b r, obwohl e» ge°» leer« Wänd« gibt, di« nach einem bei einer Verkett anstatt so notwendigen „Möbel" geradezu schr». Hoffentlich fühlt stch die verehrlicht Vahnhofoorkebri» durch diese Zeilen bewogen, dem von der Ve»ö!ker»tz sehr lebhaft empfundenen Mangel abzuhelfen. Einer im Rarnen Breln. Nummer 28 Deutsche ZU acht *«•: 5t _ Herbabnya Uiuerpzojphociaiaurer Kalk-Eisen-Sirup. Mut -ch« mit uuirnfttb. Cttyiginsrrr. r-iiof Verba l>nys Aromatische-Klsenz. Seit .^«Jahren ärztlich erprobt und empsoklener Brustsirup. Seit »3 Jahre» eingeführte und besten» bewährte schmerz- Wirtl !chl>imlisend. hustenstillend, appetitanregend. 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Die im Geiste der Traditionen Paul Pachers grleitete vollkommen unabhängige Monat« schrist betrachtet die politischen Ereignisse vom all-deutsche» Standpunkt und brmgt politische Urteile im Sinn dcr politischen Erziehung des deutschen Staats-dürqerS Paul Pachers „Politik" erscheint am 1. jedes MonatS. Der Bezugspreis sür l Jahr (12 Hefte beträgt nur Ä ronen <2 Mark .'.0 P'g.). Einzelne 30 Heller (25 Pf.) — Probehefte werden von der unkntgelilich abgegeben Stt'ut- oder Selbstunterricht? n A sjen der Ziormalschule cu.mal vo,h«»den ist, dann kann die ?vrtsetzuuq de» Stubiu»« sowohl duick die Cchulc, also dur-b den periSnüdien Unterricht des Lehrer«, al« auch durch den Selbftunierricht ror sich gehen. Stehen beide We,ie offen. wa« ja nicht immer der Fall ist. dann sind > odl di« verschiedenen Umstände für und wider genau >u erwägen und i» piüien. So billig sich die Ikorrnatschul-bildurg stellt - in den Kulturstaaten so gut wie kostenlos — lo kostspielig stellt sich meist das höhere Studium. Beim Erwäaen wird man vielfach finden, dab sich der Besuch einer Schule oder eine» entsprechenden Privatlune« gewödn» lich, manchmal io.iar bedeutend höher stellt al« der?e!bst-untern»« Denn nicht immer sind tn einem Orte wirtlich tüchtige Lehrer, geschweifte denn gerade j.ne Leb'anstalicn vorhandei', we che ta« gewählte Studium venaiuel» wür-den. Be>m Besuch einer Lehranstalt in mehr oder weniger iiitsernien Lrten ist ober, von den einmaligen Ueberfiedlung«. kosten ganz a!geiede>-, r>oen binde nd in den Weg treten. Ueberdies nehmen Erwachsene nicht gerne wieder die Stellung eines Lchüler« ein. so daß also der Selbstunterricht ost der einzige Ausweg ist Ist nun die Entscheidung angesichts der Vielsachen unleugbaren Lorteile sür den Selbstunterricht aesaller, dann heißt eS Umschau halten nach geeigneten Werken. Es gibt deren verschiedene und da e« sich um »inen so ernsthaften Zweck handelt, ist die Wahl mit doppelt« Vorsicht zu treffen Unbeitillen den ersten Ratig darunter nehmen die ..Wiffenichaftlichen Selbstunterrichlt-werte, Methode Austin, mit brieflichem Fernunterricht" ech, denen Tausende eine einträgliche Lebensstellung, ibr Lebens-«HM verdanken Haben doch tüchtig», in Wistenschatt und Praxis gleich bewährte Beriaffer es meifterhajl verstand», wissenlchastlicheGründlichkeit tnii einer wahrhait vollendete», jedermann verständlichen, undedinqt »um H««l« ! krende» Methode zu vereinigen Jedermann ist imstande, sich durch da« Studium dieser Mrke. mit verhältnt«mä«,!g geringst, »losten, je nach Walil eine umtassende allgemeine, reipekti»» lausmännische Bildung sowie sämtliche aus Gymnasien. Nea'gymnasien, Realschulen, Lehrer- und Ledrerinnen-Bi!» dung-anstallen. Handelsschulen, Madchen Lyzeen usw ^e lehrten Kenntnisse bis zu den Ansorderungen »er vrrichte-denen Klassen aus eiaerer Ktast anzueian.n und sich ans alle Prüfungen (Einjährig Freiwilligen-Prilsung, Matnr, psw.) vortubereiien. Außer den Rustinichen Lelbslunterrichtt-werten gibt es. aus ähnlichen Piinz>p!en ausaebauk. Werke für den rein sachlichen Selbstunterricht, z. B. fstr Maschine«-ko> strukleure, B^uiechniler. Kunstichloffer. Ber beamte. I», genieu'r, Eisendabnangeftejlie, Etetiiolechniter i>iw. und dies die „Unterrichtsdrieie sür da» Selbststudium technticher Wissenschaften, System Karnack Hachfeld". welche das wör-dige Gegenstück zur „Methode Austin" daistellen ue.d ans dem technischen Gebiete die gleiche allgemeine Anerkenn«!, gesunden haben, wie die eistgenannt n aus dem wisienichost-lochen. Ueber die ganz leilpiellos dastehei.de Güte dieser Selbstunierrichlewerte gibt wobl am besten der unserer hm-t:gen Nummer von der Periand-Buchhandlung Schall>h» und WollbrUck, ien 14/2. beigelegte Prospe t eingebende Auslunst. welche Firma übrigens >ede bezügliche Ansia« pcvmpt beantwortet. Nur solidestes Fabrikat kaufen m. u. D- Franz Premschak gewesener mehrjähriger Operateur an der chirurgischen Klinik Prof. Hofrat , Hochenegg, am k. k. Elisabethspitul (Bittina-Pavillon fflr kranke Frauen), an der niederösterreichischen Landesgebäranstalt etc. ordiniert für innere und nassere Krankheiten Cilli, Ringstrasse Nr. 7, 2. Stock T7-023. 3 "bis ±± "CHar vormittags. Fällig-© Köchin und Wirtschafterin wird fOr die Koch- und Haushaltungs-Schule der Pettauer Bezirksvertretung aufgenommen. Bedingungen: Selbständigkeit im Kochen und häuslichen Arbeiten, Kenntnis der deutschen und slovenischen Sprache, gute Zeugnisse. 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Auag.RDiaMatantätaprftfang aa 4 Oberraaiack. 1 a k.: Anag A (ffioh. wie b. Gymnaa.1. Anag. BI Lehrfkch-wi.k. d- H*al«ehai*V — bat Werk Tori. di^L K»ontr.ia«",dte ». Be»teh der IIa. tarlutipral. l lA ufnakfa aaa UiitariltUMW.MalmiMjt. H.nhjck. u^tlg atnd. Die Handelsakademie. Beibrtoaterricfatework «ur Aneignung desjenigen Kennt-niaee. welche bei der Abachluaspriifüng an einer Handelsakademie mitBtnjfchrig-FrolwtUigen-BechtTerlangt werden, *,wta Vorbereitong auf die Befähtgungsprüfting »um Ein-jShrig-PreiwilllgOa-Mllitlrtlienst. Inhalt: Dcot.oh rtlnterrichu- Handa'»kundo, Har tel«korrei|M>niSeaa, Backbaltung, Wesbaelknnd», Bank-nnd B9rt.nw*aeB 8trn.irraphia. VolkawirUckaftaleLro. Autgaln A KlaM. 1 and 2. An.gafi- BKliw S, Auagibe C Kla«** « — In «ll-a^m Werk wird alle, jr«i"hrt, w»a txif nAttd*Uak«df miau mil KinJäbrig;-rr«lw*llisw-R««bt OttMh fuad 6», üotwrlrfct« Ut nnd vm bqtq dw Besifcifungsprftfnag mm ftrfor'l^rllch lM. öieHandelsschüleäSei Seibstunterrichtewerk »ur Aneignung derjenigen Kennt-nisae, welche bei der Absoblusuprüfting an einer öffentlichen Handelsschule (mit 2 Jahrringen) verlangt werden. Inhalt: Roehren und K.utmltnrwlie« Rechnen, Bni liftlhrung. Bandriß korTeapt.nd. 'it. Wadiiat- nnd Rand« lakaad., Dentarh (Unterri.huapr^ke^ lrlagaographle, Bank- und B&r»enweaen and auf Wunach: Fran/daiaak. _.._.l«eh, StTOErmphin. — In diesem Werkn wird alle» g-lekrt. waa ans «OenUlrhen Handelwehulnn (mit 8 Jahrringen) Gegen«tand de. Datnrnaht. 1 at_ — Du Werk verleiht der weibliche« Jagend .In. grQndlleh«, an (urnnd. kaafniünniaah. Bildung. I Die Realschule. Handbuch mir Aneignung derjenigen Kenntniase, dl» an Ober-und Unterrealschulen gelehrt werden. Inhalt: Raiigioa (katholtaah oder erangellach). DeuUck (Dnterrichtaepraeh.), ?rana»»jaak, Kngtiaok. Geographie, GMcbicbta. Xithamatlk, Naturge.ehlohU, Ch.nüa, l'hjralk. Au.gux A UnterTi^lMkale (Ki. I—IV), Aoagab. * Kl. T—VII). - Dieae. Werk ntit jeden in dl. •Ummta Kla.ua TonubcraiL u. dient iehwicken B Obarrealachul. eh aV.betkudi: aas be» cbfll.rs car UataratStaaag IV), Atuga i. Lage, fiel ken Schüler Das Mädchenlyzeum. Handbuch «ur Aneignung derjenigen Kenntnis*», welch» auf MldchonlyBoen gelehrt werden. Vorbereitung sur Aufnahme inMldeheniy»»«n und sur Reifeprüfung. Inhalt: Religion (katholiack od.eTaageltaah), Deataeh i UaterrtahtMpraeh.), FraurJe. Kngitich !Hus Wunsch), Geographie,Ge^htckte. Aritbaietik.Haknrgo.cklckta nnd Naturl.hr- (mit Chemie nnd Pbjaik) Aoagab. A Vorbereitung «ur Auf-n ahme ia di« I. Kl aaa. d.rU Kiaeh. Rng-liach, Btanograpkta. — In di«. Werk* wird alle, gal.hrt, waaa.f »ffeoilirh.n Haanalaachultn mit 1 Jahrganges Gegenstand d«. UnUrriskta i»u Da. Werk Vttieiht jung. Mkauarn all« gadieg, aaagetaichaeta kaefmAniiUck« Bildung. Die französische Sprache. 8»lbBtunterrichtawork «ur Aneignung derjenige« Kenntnisse, welche in Separatkursen für Französisch an SfSsnt-liehen Handelsschulen gelehrt werden. AufWuosah wird dasu Handelskorrespondenz geliefert, so dass daa Studium beider Werke den Besuch eines entsprechenden Separat» kursus an einer Handelsschule ersetzt» •Ä 2IAIX US^M. m ns^qUOAAa ? -5 chjux«^v djoa^fe qn ^ujqvvuiz juoujU wa «3}))d Sr«Ä »l^ddSO J„B 9-I9PU089I »üfiisuv Jnz sr— X «iSuiuaiii3 «, tz, «Q S1«A§ •ryjop «W1 lJrrp^a M™« X5| ajj^ a an; /»umiaiq «*»«nj>*^ j«p ntf •In !J2!*JKWK xtjtwjz «OA n«<3t|j»A n |«u»i«K »r.fü M Qt» oanprq;oe naSanpnurcstaivx 9»iq»g Q4|i* in* n,»auiijqoj -tu? q'-ijuvjd uoüuijo^ uoa 8|ig^ »II» 'pats D.>qs3q8ioq m»p«C Stz^ •q)PUJ?n j>po Bunqjjiqjiiust saqo *pl>B vv DurAtnjf u)i>puos?a >uqo ia^MJ^iutii$qp$ quap mpn njpnqun« xnnqaaj. Jsp o2|9j&z monf» pa»li| ii| «zsz» j*»p *napof qavaiejq uj5I|I]VJ-)(1 pj»jqo«jj-^D«antvj •qjpu ustip|j| 5?p «1 s»q m iDjnqjsti^g 'vsliezsur^sz «qjsiuqjjj iqjjjjjiun »a » *|i|3iiiijq3S naqj;*{nj m»|n p«|« «jp |q«H ■««* WIiii^SJB« aS(0|ni z •qj!]pnKi«JOt nn«iujapo{ Jn; |Sn|poquu « »P )ipmn |«iin qaiipunjs •jaqnnn |k| »«|3M.iqo'|3|a *T IUi3UUOX nminjUnii "I tüin am».» Unterrichtsbriefe flr Aa« Selbststudium technischer Wissen* schaften System Karnack-Hachfeld. £SR22^£SS52Ä «•RftSatlft« «*fe% f>* b«a Besach «ech»tsch« Lehranstaltra. Gr»n»lich« **i M»W Be-derrilaa« ^ch Uer tech nisch. Lehraastalte», W»besoab«r« bet »er Vorberrt-t»»g »«fUachprüfungea. flU «•« < Mt« Nt «echaik. va^aag reiche 9*(Uf*k»«tK. «• hatte»» ein« ff*®« •.«»»«*» faktisch bewährter *n#fäbra>wea ««f «Oea Gebiet«, »« T«chaU. Ein© grosso Sammlung Minen ©tmeinfcrftäubl. Handbach »** Au«bildaa« »ou Maschia«at«chnikera w» .*«nstntftewtta. konstmRteur •«nein* »crstantL Handdach »»« Au«-dild»»zv. 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Lei ier der Aesthetik und Tanzkuust in den Instituten ,.Pirkhert" „Sucre ooeur" (Graz), „Di ntHehes Töchtei heim zu Marburg', „Deutsches Mädchen heim" zu i ettau und an der k. k. Kadetten- schule in Liebenau, beehrt sich hiemit den p. t. Familien von Cilli und ü m g e b u u g die höflichste Anzeige zu bringen, dass er (nowi«j in tVOheien Jahrgängen im Deutschen Kasinosaale) nun. nach behoben er Hindernisse, im Deutsolien die erwünschten (JnterrlcIitNkiariM* für Tanz und AiinIuimI > > > Mittwoch, den 22. April WWW eiöffnen wird, iiis zu welchem Termin Anmeldungen zur Beteiligung die Buclihun'llungsfiima Frifz fltii«cii entgegennimmt. 14121 am Josephiberg bei Cilli, ist aus freier Hand zu verkaufen. Antragen und Anbote an Dr. Mirko Grasselli, Laibach. i«M Zahl 1408 1908. 0 ffert- A iisschrei b uiig. P'T steiermärkisebe Landesausschuss hat mit Erlass vom 5. Min 1908, Z. !•152/11 1092 das gefertigte Amt beauftragt, die Ausschreibung für die Vergebung der Arbeiten für die Errichtung einer landwirtschaftlichen Schule in St. Georgen a. d. Südb. iin Offertwege nach einzelnen Arl.citsgattungen an Einzeln- oder Gesamt-Unternehmer zu veranlassen. Die zu vergebenden Arbeiten umfassen: a) die Erd-, Maurer- und Handlangerarbeiten im Kostenbeträge von..........k 136.770.64 b) die Zimmermatin8arbeiten im Betrage von . . . 46.729,91 c) die Tischlerarbeiten ....... 14.959.82 d) die Schlosserarbeiten , , ..........11.052.40 t) die Glaserarbeiten . . ..... 1.580.70 /) die Anstreicheraib,i!e„ . . ..... 467060 g) die Speugleiarbeiten , . ..... 3.408.10 A) die Malerarbeiten . . ..........765.85 Die betreffenden, mit einer Stempelmarke von 1 Krone versehenen Offerte, welche Vor- und Zunamen. Wohnjrt uuJ Charakter des Offerenten, die Bezeichnung der zi übernehmende i Arbeiten, den Einlass oder die Auszahlung räch Psrzenten in Zahlen und Worten deutlich ausgedrückt, sowie auch die Erklärung zu enthalten haben, dass der Offerent die Offert-und Buiibedinguisse kennt und sich denselben ohne Vorbehalt vollinhaltlich unterwirft, Smd längstens bis 15. April 1908. 12 Uhr mittag, im Einreicbungs-Protokolle des Landeshauamtes versiegelt zu überreichen oder portofrei an dieses Amt einzusenden. Dos Vadium beträgt für die: Maurerarbeiten........K 6640.— Zimmermannsarbeiten...... 2340._ Tischlerarbeiten........ 750._ Schlosserarbeiten.........590.— Glaserarbeiten..........80.— Anstreicherarbeiten....... 240._ Spenglerarbeiten......., 170.— Malerarbeiten..........40.— und ist dasselbe vom Offerenten im Landesobereinnehmeramte unter Bezeichnung der offerierten Arbeitsgattungen gegen Empfangnabme eines Depotscheines längstens einen Tag voi Offertschluss zu hinterlegen. Nach Zueikeunung der Arbeiten dient das vom Ersteher erlegte Vadium als entsprechende Kaution. Der Depositenschein ist dem Offerte nicht beizugeben, sondern bis zur weiteren Verständigung aufzubewahren. Die Baupläne, Preistarife sowie die Oftert- und Baubedingnisse können in der Zeit vom 6. bis 15. April 1908 an Wochentagen während den Amtsstunden von 8 bis 2 Uhr im Landesbauamte eingesehen werden. Später als zum oben angegebenen Termine einlangende oder den Bedingnissen nicht entspechende Offerte werden nicht berücksichtigt. 1413« CJraz, den 3. April 1908. Rosmann. Seite 10 Deutsche Rummer 23 --------- .ärmüur'-;. WTRACT' Rmour^* 'Vag,» asA-W herrschende Theuerung bietet die beste Gelegenheit, um sich von der Unentbehrlichkeit eines guten Fleischextraktes zu überzeugen. 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Zur Feier de« 60jährigen Regierungsjubiläums Sr. Majestät des Kaisers wird in der Zeit vom 19. September bis einschließlich 4> Oktober 1908 gemeinsam thit der Grazer Jubiläums-Ilerbstmesse 1908 in Graz eine Handwerker-Ausstellung für das Kronland Steiermark veranstaltet. — Es ist Ehrenpflicht der untersteirischen Gewerbetreibenden sich hiebei rege zu beteiligen, um zu beweisen, dass durch eigene Kraft und Arbeit Grosseo geleistet werden kann. Da die Anmeldung der Aussteller bis I. Mai I. J. zu geschehen hat, so werden jene Gewerbetreibenden, welche durch die Genossenschaften noch keine bezüglichen Anmeldebögen erhalten haben, eingeladen, sich ehestens an den Gefertigten behufs Zusendung der Anmeldebögen, welche in zwei Exemplaren auszufüllen sind, zu wenden. Cilli« am 4. April 1908. lCh8iZ*l Mitglied des Jubiläums-Ausstellungs-Ausschusses. Drncker, Verlegn unb Herausgeber: Perein«^vuchdruckerei .Celeja' in Cilli. Verantwortlicher Schriftleiter: Daniel Waltet.