„MheN, Wihlft««», str M." ?tr Mittwoch IS. Dezember tVtiA. VI» Jahrga«g Die „Mnrbnrger Zeitun. " erscheint jeden Sonntng, Miitwoch und Freitag. Pieise — filr Mnrburg: ganzjährig 6 fl., htilbjährig I fl., vierteliiihrig 1 fl. SV kr; für Austelluna ins Hans monatlich Iv kr. — mit Postversendung: stanzjührig ^ sl.. hnlbjährig 4sl., vierteljährig 2fl. Die ein Mal gespaltene Gar«wnd»eilc wird bei einmaliger Einschaltung mit 10, bei zweimaliger mit lü, bei dreimaliger m t Lv tr. berechnet, wozn für jedetmalis^e Einschaltung iiv kr. Änseraten-StempelgebÜhr kommen. Lur Geschichte des Tages. Die feierliche Erössnunst des Reichs rnthes s.ind programmmäßig vorgestern slalt. Ntichdcm schon an« Samstn,^ daS Hkrrcn. hau» durch den vom Kaiser crnnnntcn Präsidcntcn Filrst Carlos Auers-pera, das Abgeordnetenhalls durch den Alterspräsidenten Dr. Kiemann eröffnet worden »vor. Aus drr Thronrcde des Kaisers hlben lvir folMde Stellen hervor: Der DurchfübrunA des Wehrgeskpcs hat in einem Thcile dcs Ruches die Bevöltcrung bcwaffneten Widerstand entgrgengeslpt. Er hat zur Ber hängung von Ausnahmsmaßregeln f.enöthigt, über welche Ihnen Mune Regierung die verfaffungsmäßige Boilage machen wird. Ich beklage die Berirrunfl, welche hiezu Berlinlassltng grgeben hat. auf das Tiefste, und indem Ich hoffe, doß ihr ein baldiges Ziel gesetzt wird, habe Ich meine Regierung beauftragt, die traurigen Folgen dtrselben, sobalt» der gesetzliche Zustand wieder herglstellt sein wird, nach Kräften zu mildern. — Hnl,rn slch aus den selthcrigen Erfahrungen Aenderungen an der Verfassung als lvüilschtNsllierth htrauss.cslellt. so ist der Weg in der Verfassung selbst geboten. Die meisten Vertretungen Meiner Köntj^reilhc und Länder haben sich mit jenen Fragen, welche sich auf die Walil in den Reichsrath beziehet!, eingehend beschastiget. Meine Regierung wird dem Reichsrathe hierüber Mittheilung m^'chen, und ihn in die Lage setzen, die seinem Wirtungskreise zustehenden Beschlüsse zu fchen. Wird in Beziehung auf diese lvichtige Krage die wünschenslvcrtlie Uebereinstimmung erzielt, so kann auch mit um so mehr Zuversicht der Lösung aller übrigen, auf die Ver-jaffung alZzielenden Kragen entgegengesehen 'lerden. Wenn aber die Korm der BersaffuNi^ jeder Art von Anschauungen und Wünschen in Veziehul'g auf ihre Weiterbildung freiksten Attium zur Geltendniachung gewährt, so find denselben allerdings in dem Wesen deS Reiches nach mehr als einer R'chtnt'g Grenzen gezogen. Nicht ohne die sorgsamste Rücksicht auf die besonderen ^^'erhältnisse.der Költigreiche und Länder und deren berechtigtls Verlangen, diese in selbsiändiger Weise zu ordnen, ist die Beifafflmg geschaffen worden. Ich erwarte, daß die Absicht, diesem Verlangen engere Grenzen zu ziehen, als es die Krast und Macht des Reiches nach Innen und Anßea gebieterisch fordert, dem allseitigen Wunsche der B-rftändigltNg nicht in den Weg treten werde. Im Reichsrathe fängt die Parteien und Elubbildung schon an, eS lvare zu wünschen, daß ein kompaktertzlub der Freisinnigen sich tonstituire; ein Telegramm meldet: Ein Clnb dcr Linken und ein Elnb d»r ncuen Linken traten zusammen unter Kaiserfeld und Rechbauer zu gemeinschaftlicher Berathung. Nach längerer Debaite darüber, ob es opportun sei, eilten zweiten Bizepräfide«' ten aus der Minorität zu wählen, wurde l^eschlossen, Kaiserseld zum Präsidenteti. Hopfen und den BerftiffungStreuen Krajkowski zu Bizepräfi-denten zu tvählen. ferner an der bestehenden Verfassung festzuhalten und diesfalls auch die Regierung zu unterstiihcn. Der Kriegsmmister, Baron Kuhn soll seine Entlastung. gegeben haben, man glaubt aber, daß die Demission nicht nngenommsn »verde. Berichte auS Dalmatien erzählen, daß sich in den Reihen der Insurgenten etwa siebzig Mißvergnügte nuS der Herzegolvina befinden, welchen vorzüglich die Hartnäckigkeit dtr Aufständischen zur Last falle. Der Neutralität des Fürsten von Montenegro wird nach wie vor großes Lob gespendet. Rikita wird eben pfiffiger fein, als seine Ruhmredner in Wien, Triest. Cattaro u. s. w. —Eine freisinnige That hat die Regierung ausgeführt durch die Enthebung des ultramontanen ProfefforS Moriggel, der auch in Graz beim Katholikentage Aufsehen machte, von seiner Stelle in InttSbruck. Derselbe hatte ein Rundschreiben an die katholischen Filialvereine verschickt, in welchem er der Regiernng und allen freiheitlichen Bestrebungen den Fehdehandschuh hinwarf. Im französischen gesetzgebenden Körper, in welche» bekanntlich eine Anzahl „Unversöhnlicher" fitzt, kam es bereits zu sehr stürmischen Szenen. In der Sitzung vom vorigen Dienstag wurde wieder gegen den Staatsstreich vom 2. Dezember loSgezogen. In der Donners-tagfitzung sagte unter anderen Rochefort: „Oleichlvohl habe ich mich nie' mals so lächerlich gemacht, lvie Derjenige, »velcher auf der Küste von Boulogne mit einem Adler auf den Schultern und mit Speck im Hute spazieren ging.^^ (Tumult,) Gleichzeitig gab auch Rochefort einige Erläu-ternngcn zu seinem Gesetzentwurf; derselbe solle verhindern, daß man noch einmal eine Expedition nach Eh.na unternehme, welche nichts als eine pariser Karrieren. Von Friedrich Edl. v. Natler Georgettcheu hatte il>re Mutter durch den Tod verloren. Die wenig übrigen Franks, das elende Bermächtniß der Alten, hatten knum altsge. reicht, die sterblichen Ueberreste auf die ärmlichste Weise zur Erde zu bestatten. Georgettchen. daS arme Wesen, der luederstcn. Bolkskl.isje ent sproffen, Wal gänzlich vernachlässlgt. Ihr Vater, einer jener gewissenlosen lÄäour» des l!»kr»lvre8. lvar mit tli'er Mutter umhergezogen, so lange sie jung und hübsch genug war, um mit iiir Geld zu verdienen. Als sie aber älter und „Mutter" geworden war. verließ er sie, — um sich nie tvieder um sie zu kümmern. Der Pariser knüpft und löst Liebcsver-ljältnisie mit derselben Leichtigkeit «ls er irgend eine Barriere überspringt. Eben breitete der Abendhimmel seineu Schleier liber die Gietiel von Paris, das bunte Treiben in den Straßen hatte n^^chj^elafsen. denn ein schneidender Wirbeltvind jagte in Maffen den Schnce von den Dächern und trieb ihn den mißmuthigen Fußgängern ins Gesicht, als Geo gettchen, ein sanftes blondes Mädchen von ungefähr 16 Jahren, allein in der kalten, finstren Stube saß und durch die zerbrochenen Fetisterglaser starrend, laut schluchzte. Tirse Athemzüge hauchte sie in die kleinen Händchen, »tm nach einigen Momrnt.'n den Frost noch schneidender zu empfinden. „Weßhalb lveinst du d.nn gar sa crbarmunswiirdig." rief ihr eine alte, ärmliche Frau zu. die eben in die Stube tiat. „Ach! Madam Fanchon. wie können sic noch fragen; bin ich nicht das jammervollste Geschöpf auf Gottes weiter Eid.." klagte Georgettchen die Hände ringend, während ihr die Thräneu ivie Glaöperlcn an den Wangen glänzten, „meine Mutter halien sie »nir weMetragea und einge graben — und Vater habe ich keinen. daS lvissen sie selbst; — Niemand. Niemand kümmert sich darum, ob die arme Georgette Hnngerö stirbt oder sich in der Seine ersäuft!" „Nein, können so viel Menschen aus >ev Welt leben, wird sür sie allein doch auch noch ein Ki)rnchen wachsen." tröstete die Alte. „Freilich ist sie ein schlvaches Ding und wird deshali, auch schwerlich als Magd einen Dienst erhalten, aber es gibt ja noch andere Wege, die ihr offen stehen." — Georgettchen betrachtete sie mit Unglauben, dann aber lispelte sie mit einer unaussprechlichen Bitterkeit: „Sie haben Recht. Madam Fanchon!" Nach einer Pause, in tvelcher sich Georgettchen die thränenerfüllten Augen trocknete, fuhr sie fort: „Ich htib noch einen: auf dem Montmartre Gottesacker, wo meine Mutter schläst." „DulNtNtS Zeug! Wer lvird denn gleich liei jedem Unfall an den Tod denken, hör sie mich ein, ich will ihr einen Vorschlag lhun: ich laffe sie auf meine Kosten in Handarbeiten unterrichten. In einiaeu Wochen hat sie das weg und kann schon Geld verdienen. Dann zahlt fie mir daS zurück, lvaS ich bisher für ue ausgelegl. und isl daS geschehen, gibt sie mir noch ein halbes Jahr lang ein Fünftel ihres Verdienstes. Äst sie's zufrieden Georgettchen schlug mit Freuden ein, denn so konnte sie sich doch des etvig quälenden Gedankens entschlagen, ein ganz nutzloses Wesen W sein. Sie war ein kindliches Gemüth, das lnit Leichtigkeit, wie bei Pari-serinnen inSbesonderS. aus den rechtschaffenen Weg. wie auf den Pfad des Lasters zu leiten lvar, was von dem Einfluß der sie leitenden Person, von der Macht mit der sie dieser Person vertraute und von der Frage abhitlg. ob jener Lenker ihres GeschiekcS ein Teufel oder ein Engel war. Sic selbst tvar zu schtvach sich ihren eignen Weg zu bahnen, denn daran hinderte sie ihre Untvissenheit. ihre Weiblichkeit. ivorauS sich der Mangel an Charaktersestigkeit, Unselbstständigkeit ergeben muß. Georgettchen nun hatte einen solchen Wegtveiser gefunden, in dessen edler Brust der Gedanke verkörpert stand, dies arme verlassene Wesen am Ariadnefaden der Wahrheit, Tugend und Liebe durch diese Welt zn leiten. Es war ein frommer Wunsch, wie sie täglich, stütldlich in über« großer Zahl gemacht — und bcgraben werden. Die Vorsehung wüßte ihre Sterne vom Killnament verbannen, wollte sie alle jetie edlen Wünsche, die von den Menschenkindern gemacht und von denselben wieder gebrochen Vlk»dtM>g gewesen sei. Jede» Wort des Abgeordneten erregte wüthende U»»r«fe ans der Seite der Regicrungs-Abgeordneten. Aus Spanien, das noch immer nicht zur Ruhe kommt, schreibt «an: Am 3. d. find zwei kodesiirtheile an Republikantrn vollstreckt worden. Jose Morato und Autonio Sütel wurden in Balls durch die Garotta hingerichtet. — Die parlamentarische Untersuchung über die KrondtchMantc», deren ^Entwendung" den beiden E5 Königinnen Jsabella und Wisliue znr Last gelegt wird, ist in volle» Zuge Vermischte Nachrichten. (Sin Millionär, weicher hungert.) Dcr Sohn eines der bekanüt,^ Mostauer Millionäre geht dem freiwilligen Hungertode cnt. gegen. Derselbe ist nämlich von dem Wohne befallen, daß seine Kehle Schlange» i» sich birgt, die alles Genoffene stall seiner verzehren und verweigert daher, unter dem Vorwande. diese lästigen Kehlendewohner aushungern zu wollen, alle Nahrung. (Wie der KSnig von Preußen für das Christen, thum eintritt.) Dieser Tage empfing Kön^ Wilhelm in Berlin das Prkfidinm der Brandenburger Protestanten Synode und erwiderte auf die bezügliche Anspracht Folgendes: „Ich danke sür Ihre wohlge-meinten Wunsche und wünsche Meinerseits, da» das in Friede« angefan-Nene Werk in Frieden vollendet werden möge. Es that der Kirche drin aend Roth, das etwas geschah zur Beruhigung der GeLer ; denn mr haben viele Feinde. Ich denke nicht an die Kalholiken. Wenn w^ mcht Wehr den Glauben haben an den «j^eiland, daß er ist der Sohn was soll dann werden? Dann wären auch seine Aussprüche nur Men« fcheusaßungen. Darum wiederhole ich Meinen Wunsch, daß Sie in Frie« den das begonnene iNerk vollenden möchten! — Hierauf wurde das Prä fidlum in «naden entlaffen. (Eine »egnadigungs'Vrdre.) Preußische Blatter melden: Sine Begnadignngs'Ordre. wie fie wohl noch nicht vorgekommen sein mochte, ist kiirzlich nach dem Marienweider'schen Bezirke ergangen. Ein Mann war nämlich wegen schwerer Mißhandlung und Bedrohung seiner Ehefrau zu sechsmonatlichem Gefängnisse verurtheilt. auf Bitten seiner grau selbst jedoch begnadigt worden, aber unter der ausdrücklichen Be-dingung. daß er nicht rückfällig werde, da. sobald cr sich wieder des Ber-gkhens schuldig mache, um d-ssentwillen jene Strafe verfügt ist. diese letz« tere ohne weiteres vollstreckt würde. (Neue Steuern) find in Mecklenburg vorgeschlagen, da durch die norddeutschen Bundesbeisteuern eine 6b perzentige Steuer Erhöhung »othwendig geworden ist. Sehr orginell ist die ministerielle ZusamAen stellnug der Steuerklassen. Den niedrigsten Saß mit 1 Thlr. zahlen die Lehrer, Hebammen, und Schiffer ; sodann kommen die Erzieherinen. Wirch-schafterinen und Schauspieler mit 1 Thlr. 16 Schilling ; hierauf die Ar' chitekten, Ehiiurgen. Feldmesser. Ingenieure. Notare. Wirttjschaftcr. ^rist-^fieller. Redakteure, Holzsetzer. Kornmesser und Biehverschneider mit 2 Tl)lrn. Weit über diesen stehen Guts und Fabrikinspektoren, Administratoren-Advokaten. Aerzte und Oberkellner mit 4 und ö Thlrn. während Fabrik-arbeiterinen mit den Pferden rangiren und 24 Gch. Steuer erlegeu. Lehr-ttuge, Laufburschen und Schiffsjungen dagegen mit den Hunden, von denen ewe Steuer von 16 Sch. zu zahlen ist Verschont von ter Steuer ist kein Mensch und von d^m lieben Vieh nnr das Schwein. werden, auf jenen Himmel schreiben; denn jeder Mensch hat doch eine, wenn auch kurze Zeit im lraumgefilde einer idealen Welt von reiner brüderlicher Hingebung. heiUger. uneigennütziger Liebe nnd Aufopferungsfähigkeit geschwelgt und war in diefem Phantom überseelig. — Freilich «ührt dieses Kinderspiel nnr so lange, bis Bater Morpheus stiehl und de» Träumer mit einem derben Stosse ins Leben jagt, wo die geträumte 'Melt verschwunden und an ihre Stelle tritt der schleichende Gesellschafts-w«rm „Egoismus. Habgier. Trunkfucht, plumper Geld- und Adelsstolz, '^rrfchfucht" »nd wie alle diese Epitheta eines „glücklichen glänzenden Lebens (?)" heißen mögen. Frenndschaft finkt zum erbärmlichen Mantel der Selbstsucht. Liel,e zu einem Handelsartikel der Konvenienz herab und das Band, d.is die Vrilder einer Welt umschließt, heißt Seuchelei. heißt Lüge l und tritt nun a» uns erfahrne, praMfche Leute 10 ein „Thor" heran und begehrt ^Wahrheit" von uns. fo lachen wir laut aus oder zucken mitleidi,z dir '^sel und sagen: ^abewitziger Schwärmer!" wirf deinen Plato bei Seite, werde Cpituräer wie wir, denn mit Plato lebst du in einer Wklt von Ideen, für die sich noch kein Kolumbus gefunden »r.d du mubt ver-hungern, wahrend wir mit unserem Umfange eines Gambrinus würdig, kokettire« können, denn man muß die Welt für das nehmen, was fie ist, ein Komödienhaus, gefüllt von lügnerischen Komödianten, ein Kaufladen, in dem nur die elende Waare „Geld- für Lebensglück vertauscht wird, eine Freßküche und endlich ein großes Freudcnhans. Georgettchen also träumte selbst noch und fand einen Mann, der mit Ihr träumte. war ein Student. Er hatte fie oft und oft aus dem Montmatre Gottesacker weinen gesehen, fich ihr genähert und ihre Liebe gewonnen. — Welches Unglück« liche. von aller Liebe verl-ssene Geschöpf würde auch einen Tröster von Kch stoßen, der ihr die heilige Liebe entgegenbringt, nachdem ein träumen-des jugendlichessHerz unnennbare Gehnsucht fühlt. — Sie erwiderte mit aller Gluth kinl)jscher Träume seine reine Liebe. Da drängte fich zwischen bride das abgezehrte Gespenst „Armuth". das mit seiucr kalten Sense unzählige Opfer schon gemäht und mordete a«ch diese beiden Existenzen. Ein elender Papierfetzen, mit dcm sich Mnrbnrger Berichte. Marburg. 15. Dezember. (Vom Gesangsverein.) Das am 11. Dezember in Götzs Bierhalle abgehaltene Mitgliederkränzchen kann als sehr gelungen bezeichnet werden, was den grsanglichen Theil anbelangt. Am besten gefielen Neck-Heims Kompofitionen «Die schönen Aut^n der Frühlingsnacht" und die „Liederquadrille" von Brixner; waS erstere Pie^e anbelangt, so ist die Komposition trotz einiger Reminiseenzen geluugeu und wnrde insbesondere dnrch das Tenorsolo des Herrn Dr. Stöger, der sehr gut disponirt war. viel Applaus, hervorgerufen; Herr Dr. Duchatsch sang das „Spielmanns-lied" von Gumbert mit gewohntrr Präzision; in Herrn Wottawa hat der Berein einen kraftvollen Baß erworben: das erste Lied, welches er vortrug, „das Schlachtfeld" v. Reistnger gelang ihm vollkommen sowohl in den Forte- als Pianostellen, beim ..Zrcher" von Hölzl schien er etwas zu stark zu tremoliren; daS Soloquartet „Wunsch" von Wttt gefiel und ebenso die Chöre, von denen wir „Waldrinjamtcit" von Storch unh „Der Lin-denbaum" von Schubert nennen wollen; das „Kärnlnerische Volkslied" von I. Ncckheim klang recht gut, doch scheint eben die Naturpoefie deS Volkes sür de« rauschenden Chor weniger geeignet als für das Quartett, in tvelchem eben gerade die Kärntnerlieder .im meisten Erfolg erringen. Die Klavierpie^e „novvriog poetiezuvs" von Willmer zeigte Herrn Reckheims Mcisterschaft in der Behandlung dieses Instrumentes. — Das Li»-kale wurde leider bald nach der Produktion von den Theilnebmein ver-lassen, da es zn schlecht zu heizen ist. (Gerein „F 0 rtschrit t".) Die am Freitag im Hotel ÄsK? abgehaltene Versammlung des Vereins ivar ziemlich gut besucht: der Ob« mann Brandstetter besprach die letzte Gemeindeausschußfitzung und trug die „Erklärung'' der Ausschü,1e des dritten Wahlkörpers an den Bürger-Meister vor, auf Leebs Antrag wurde denselben der Dank des Vereines ausgesprochen; er erwähnte die Nothwendigkcit der Sparkaffereform, wozu auch Mitglied JallaS treffende vergleichende Bemerkungen in Bezug auf die Gruzer und Laibacher Sparkasse machte; Prof Rieck bemerkte gleich, falls einiges zu der letzten AnSschußsiNung nnd besprach insbesondere das abgelehnte Ansiichen des Mitgliedes Havliezek, im Transportsammelhause noch drei Monate bleiben zu können. — Es wulde sodann beschlossen am 21. Dezember die Neuwahl der Vereinsleitung vorzunehmen. — Der Obmann verlas ein an ihn gerichtttes Schreiben dcS Bürgermeisters Wis-stak aus Mahrenberg wegen der Gründunasfrier deS dortigen politischen Vereines „Freiheit", und mehrere Mitglieder erklärten daran theilzuneh-men. Dln Schuihausbau beti essend erklärte die Versammlung mit den Vorschlägen des NeunerkomiteS deS Ausschusses einverstanden zu sein, nur üb. r den Ort.die Schule gebaut werden sollte, entspann fich eine Debatte, in welcher Mjjglied Prof Rieck für den vom Komite vorsieschla-genen Platz beim Kanduth'jchen H.^us. sprach. Mitglied Hohl daS Ver-pfiegSmagazin und Mitglied Hoinig den Platz deS Herrn Lanrentschitsch zur Beachtung empfahl. (Erste Schlußverhandlung ^egen die geitunq: „Llovsllski ^aroä".) Laut einem gestern Abends eingelangt n Telegramme aus Cilli wurde im Preßprozesse des ,3lov. wegen Verbrechens der Störung der öffentlichen Ruhe nach g. 65 der Redakteur .I'awsiü für nichtschuldig erklärt. Den Geschwornen wurden 2l Fragen vorgelegt, die sie einstimmig mit „Nichtschuldig" beantworte, ten. Obmann der Geschwornenbank war der Gymnasialprofessor Orescheg. Der Vertheidwer Dr. Razlag sprach vom juristischen Standpunkte in aus. gezeichneter Weise. Der StaatSanivalt, der Vertheidiger und der Ange- vielleicht gerade ein blafirter, lebensmüder, jugendlicher Greis aus der Reihe der petita orvv« (die auf den ganzen Erdrund ausgestreut sind) seine Zigarette angezündet, hätte genügt zwei Mensche» vom Abgrund des Velderbens zu erretten. Doch — es muß ja auch unglückliche Geschicke geben, schon um der Herren Dumas. Sardou. Kock zc. «Villen. Wochen. Monate vergingen und Georgettchen hatte es durch Fleiß schon daliin gebracht, monatlich gcgen 30 Franks zu ertverben. Allein obwohl diese Bezahlung bereits ihrem angestrebten Ideal entsprach, war es ihr doch unmöglich, selbst bei dem armseligsten Leben ihr Dasein zu fristen. Madame Fanchon war ein armeS spekulatives Weib, das fich NM alles Andere nicht kümmerte, wenn es nnr seinen Abzug genommen hatte. So kam es denn, daß Georgettchen ost tagelang nichts als trocke-nes Brod zu essen hatte und es kamen kalte Winterabende, wo sie ftlbst das entbehren mußte. Doch wie geduldig ertrug sie alles dies, wie gerne arbeitete sie sich die Händchen ivund. wußte sie doch, daß fie an der treuen Brust ihres Louis reiche Entschädigung ihrer Leiden finde. „Weßhalb bist dn heute so stumm, m^in LouiS ?" sagte Georgettchen, fich an ihn schmiegend. „„Meine theure Georgette, weil ich für ivenige Tage dich Verlafsen muß und ich fürchte mein schönes Georgettchen wird mir in dieser Akit----"" „Mein Louis! geh, das ist nicht schön von dir, so von mir zu denken." „„Paris ist groß, ist verführerisch und dein Elend, armes Herz, ist drückend. Leider ist's auch mir kaum möglich dieS Leben fort zu schleppen und ich wäre schon längst HungerS gestorben, wäre man nicht so gnädig, mir die Kost in einem Armenspit^lc zn verabreichen. Ich. mein Herz, kann dir für jetzt nichts geben, als., meine Liebe und könnte dir nicht einmal zürnen, wenn du dich deshalb von mir. diesem Beltler loS sagtest."" Georgette sah mit feuchten Augen zu LouiS aus, preßte ihre glühen-den Lippen aus seine Wangen »lnd lispelte mit unaussprechlicher Wehmutb ..mein Louis!' Nagte sprach.» flovenis»^ d«r S^rii^^hof tbeil« dech»^ «htil,'slo»«nisch. -Wik wir vernehme« idl.U uns schon arg «itgenom» men. dann j^iug es am fünften Tage von Budua aus ins Feuer, dann nach Risano. dort waren die wildesten Kerle; die Kanonen haben die Maulthiere tragen müssen, mit diesen habe» wir uns Luft gemacht, vor ihnen haben sie R spekt. Wie hier die Gegend aussieht, das ist nicht zu schildern; man sieht sonst nichts als Felsen. Wasser und Himmel; jeßt haben wir die Lumpen sehr weit vertriclirn. auch viele uiedergemacht. daß fast keiuer zu sehen war ; am 25. sind ,vir vom Gebirge herunter, das ganze Militär ist abmarschiert, das achte Bataillon hat die Arriergarde machen müss. n; unter dieser Zeit hab.n sich die Morlaken gesammelt und uns u.,.gangen; man sah nichts weil starker Nebel war. Plötzlich wurden wir angeschossen, das ganze Bataillon wurde zersprengt, sie kämm wie die Wilden über uns und wer nur etwas verwundet war und nicht entlaufen konnte, den erwischten sie. z0j^en ihn auS und «assatti»ten ihn. Mittlerweile wäre« unter strömenden Regen Nacht geworden; wir wollten nach Risano. da kamen wir auf einen Felsen unweit des Ortes Risano; der Felsen war eben so beschaffen, daß wir die ganze Nacht über darauf herumstiegen ivie die verlorenen Schafe. Mit den Decken, die wir bei uus hatten, ließen wir nnS über die Felsen herunter, so daß wir in der Morgenzeit in Risano anlangten; aber wie salzen wir aus. fast nackt und die Hände und Füße zerschnitten von den scharfen F-lsen. Jetzt befinden wir uns in Castel Nuovo. wo die Monturen uud das Rüstzeug ausgebes» sert werde»». Eingesandt. Löbliche Redaktion! Bei der auch schon in unserem Bezirke zum Ausbruch gelangten Klauenseuche dürfte es im Interesse der Landwirthe liegen, öffentlich zur Kenntnib zu bringen, daß die Versicherungsgesellschaft Providentia in Wiea Biehvelsicherungen gegen Verluste und Schäden, sowohl bei Pferden als Rindvieh, durch Seuchen aller Art. oder durch andere Krankheiten, endlich auch durch plötzliche Unglücksfälle, gegen sehr mäßige Prämien übernimmt; was aber vorzüglich Erwähnung verdient, ist. daß man auch theilweise den Viehstand und sogar bloß aus 3 Monate in Berficherung .geben kann und ist sich in dieser Angelegenheit an die löbliche Hauptagentschaft in Marburg, am Hauptplatz gegenüber der Aloisikirche, zu wenden, woselbst jede Auskunft auf daS freundlichste ertheilt wird, weßhalb ich allen Besitzern von Viehständen diese 'aus Gegenseitigkeit gegründete Anstalt bestens empsehlen kann. Achtungsvoll Math. Kl ingensteiner. St. Jakob in W. B. am l1. Dezember 18S9. gnr Nachricht. Nachdem in Angelegenheit der Marburger Sparkasse iu der Sitznig vom gestrigen Tage eine die Gemeindeinteressen befriedigende Verständigang erzielt wurde, so entfällt die Nolhwendigkeit der für heute anberaumten öffentlichen Wählerversammlung. „„Mein Tänbchen"", fuhr Louis sort. „„ich werde bald zurückkehren mit einem kleinen Aemtchen in einer Provinzstadt nnd dich, dich mein Engel! mein besseres Ich! nie wieder veilassen. Versprichst du mir Treue bis dahin V"" Georgette schluchzte laut. Louis zog ein Papier aus der Tasche und drückte es seinem Mädchen in die Hand : „„Sieh mein Herz!" " seufzte er. „„Geld kait^.ich dir keines geben, denn ich habe selbst nicht einen Zous — aber hler. hier hast du ein kleines Geb^tlein. das ich für dich und mich geschrieben. Denke nach darübel, prüfe es und bete es täglich, täglich. Kommt einst die Zeit, wo du seinen Worten nicht mehr glaubst, darüber gar spottest und höhnst. — dann Georgettchen. dann hast du ausgehört mich, hast ausgehört auch überhaupt zu lieben. Dann schließe dein Dasein, denn ein Leben ohne alle Aebe ist eine öde Wüste, eine Qual der Hölle, eine trockene Pein, ein verdorrtes Sichthum. Leb' tvohl! ^ und merke meine Worte!"" Noch einmal preßte er sie innig an seine klopsende Brust und--- entfloh. Georgettchen stand einsam in ihrer kalten Kainmer. Träumend blickte fie vor fich hin, da fiel ihr Blick aus das Blatt Papie?. das sie noch immer mechanisch in der Hand gehalten und mit d^m gellenden Ausruf „LouiS. mein LouiS!" entquoll ein Strom von Thronen iliren Augen. — Nachdem sie sich etwas erholt hatte, eilte sie zum Tischchen, zündete eine kleme Wachskerze an. die sie am Ausgange ttgend cin.r Kirche gesunden, nal)M den Zettel und laS mit zitternder Etimme: ' „Wo wohnt das ganze Glück deS Erdenlebens. Wer ruft, ich bin am Ziele meines Strebens? Dem Stolzen ist ein kleiner Raum gegeben. Verlassen fühlt er sich, i h n flieht die Welt. Der Reiche haßt dies ausgekoste Leben, Zum Äel selbst wird ihm sein kaltes Geld. Der Mäch t'ge sieht von Freunden sich vertassen. Denn Jeder ist sein Speichellecker. Knecht. Die ihn zu lieben scheinen, ach! die hassen Den Geiselschwinger ihrer Furcht mit Recht! Wer EpikurS Gebet hat nachgesprochen. Sein wüstes Sein vertobt und nie gesühl t, Der ruft am Lebensschluffe dumpf, gebrochen, Weh mir! ich Thor! ich Hab mein Sein verspielt, Wer Glück sucht. Lebenswonne. Friede, Der hasch' nach diesen Ephemeren nicht. Der Wind zerstäubt sie all' und müde Sinkt vor ker Zeit ins Grab der arme Wicht. E i n Glück nur bleibt, verjagt des Lebens Trübe. Grünt immerfort, f i e ist's — die reine Liebe. Wer liebt, dem stehen auf Erden alle Himmel offen. Der wird auf jenen Ungewissen dort nicht hoffen." „Ja, Ja", rief Georgette begeistert, indem fie das Blatt an ihre Lippen drückte, „ja. du mein Gott, meine Seelit^keit, mein Alles du!" Tage. Wochen vergingen und Louis hatte nichts mehr von fich hören lassen. Doch, obwohl in Georgettens Herz öfter der böse Arg-wohn emportauchte — unterdrückte fie ihu stets und rief seinen Name«. Es kamen ivieder bittere Abende für das arme Kind. Ihre fteißige Arbeit deckte nicht mehr die Forderungen der Madame Fanchon. die mit jedem Tage uniieduldiger ivurde und sie mit heftigen Vorwürfen überhäufte. Dazu kamen noch die grinsenden Gäste der Armuth „Hunger und Frost." Kein Stückchen Brod. kein Holz, nicht einmal ein Kerzchen war im Hans und Georgette der Verzweiflung nah. wollte sich Trost suchen. Trost im Gebete ihres Louis. Da kommt ihr ein Gedanke: fie tveiß eine geheizte erleuchtete Passage — dort eilt sie hin um sein Gebet zu lesen. „Georgettchen. Georgettchen!" ruft eine frische Mädchenstimme und die Borübereilende wird am Rock gezogen. „Alize! Du hier — und in diesem Aufzuge!" „Ja mein gutes Georgettchen! nicht ivahr, das hättest du dir nie gedacht, daß aus der armseligen, zerrissenen Alize noch so ein nettes Figürchen werden könnte." „Alize! — darf ich dich fragen, lvas du eigentlich treibst, ohne dich erröthen zu machen?" (Fortsetzung folgt.) s. s»41—SS4Z. Ita»ck>»avl»i>ax. SZS Da« «fertigte Stadtamt bringt wicdrrhalt zu Kolg« Vemrind« Rath-BÄchlusir» v«a S. d. Mt«. im W'ge d« öfftnttich«» Nnsteigtrua« dq« Ktcht zur Si»h»b»«k di« Lmdgtsälle« im Dorfe Welling nnd da» »echt der Martihiitttnaufstellung am HauvlplaPe in der Stadt auf die Dauet »o« drei Jahren und zwar vom 1. Jänaer 1370 bi« Ende Dc-»ember 1S72 zm Verpachtung^ wobei der lchtjShrij,«^ im Wege der Ber achtung erzielte Ertrag von S00 fl — und rs8pevtivv lS fl. — al^ lutrustprci» für ein Jahr ang-aommen wirl«. Hiezu werde» Unternehmnngtlustige mit dem Remerken ti«geladin> daß die dießfillige mündliche Berstcigerilng am ZV. Dezember ISöS um 11 Uhr «ormittag« in der hiesigen Amt«tanzlei, wo die nähere« Be-fti«m»»ge« und Liiitaiiontbedingniffe. während der Amttstnnden iSglich «ingtsehtn werde» können^ stattfinden wird. «tichtmxt Mnrbnr,. am IS. Dezember ISS» Der Bürgermeister - s. S720. 827 «u» Anlaß des konstatirlen Vorkommens der Erkrankung von Rint Vieh in dem Hanse Nr. 207 in der Kärntnergafse an der Maul- und Klanensenche wird zur möglichsten Hintanhaltung der weiteren Vcrbrei. tnna sür die Dauer der Seuche hiemit angeordnet, daß die Kärntnergasse als kontumazirt zu betrachten sei. und daß daher aus derselben weder «bverküuse noch gutause von Rindvieh stattfinden dürfen, daß der Trieb von Rindern. Schasen. Ziegen und Schweinen durch diese Gasse gänzlich ju unterlassen sri. und daß serner auch der Berkauf der Milch von d n kanten Thieren nicht Plap greifen dürfe. Dies wird behufs der genaueste» Darnachnchtung zur allgemeinen Kevntniß gebracht. Otadtamt als politische Vehbrde Marburg, am 14. Dezember 1869. Der Bürgermeister: öüNvüIüI'!. Nr. üb64. Kundmachung. (815 Womit vom gefertigte» Stadtamte bekannt gegeben lvird, daß am 18. Dezember d. 3. BorenittagS 11 Uhr in d^r hiesigen AmtSkanjlei eine Verhandlung zum Zwecke der Sicher-stellnng der Schubfuhren, sowie der Verpflegung und Beglei-wng der Schüblinge in der Schubstation Marburg flir die Zeit vom I.Jänner bis Ende Dezember 1870 stattfinden wird. Stadtamt Marburg am 4. Dezember 1869. Der Vice-Blirgertneister: Stampfl. U«O de« Wtesmthal. „Ein lieber alter Hausfreund hat heute seine Einkehr bei uns genommen. — es ist der ..Lahrer hinkende Bote"*) für 1870. — er ist seinem Wesen nach der Alte geblieben, nur hat er sein Felleisen wieder vollgestopft von Neuigkeiten, die uns bald in eine patriotische Begeisterung versetzen, bald zum Lachen erregen und dann wieder in die ernste Stimmung der Theilnahme an fremdem Elend zurückbringen." Stimme aus dem Wiesenthal. Preis 30 kr. Zu haben bei allen Vnchhündler« u. Buchbinder». lol» deekrv mi>v vröKnet kakv. Durek ?raxi« lu äivgvm Hvio im öosit^o 6sr neuvLtvn uuä llivstvn I^asediueQ, ist es mir ksi okvu so vlvzantsr vis LsegvdmavIcvoNvr Linriodtuux Lxoluvßxon, äiv voN-lcvmmvv8tv Ausstattung 6er liildvr su vrmöLslie^ou. Die ?r»iis äor Lilävr Kkbo iek vsodstvkenä isstFvsvt^t: 12 Ltüolc in VisitliartouLorm . . il. 4.—. 6 v .. „ . . ü. S.ö0. 12 Ltüele in XakillstLorw . . . ü. 8.—. 1 ^ ^ „ . . t1. 1.^. (Drössers Liläer vou il. Z— IZis t1. AS.—. Vor» jsävr ^uiuakmo virä ein ?rod«d11ü xvUotsrt. ^uü»»dw»«tnnäou täxliod von 9 bis 4 Ilkr, bei jvävr >Vittvrung. Oopivll von Oelxvwälävv, 8tivkou, Xuluakmon von Kauten, ^asekinen, sovie ülisrimupt tevlimsvllvn Ovgsvstkväsn aUor ^rt v/eräsil auk äas LorKfÄtixstv unä Villizstv ausgvLükrt, ebenso XavIibvstelluuLen üu ermässigten?rvjsvll. — In äriuzonäon k'üllen Icönnen LesteuunLsen in Icürziester ?eit eKeotmrt Hl^eräen. I.?m ^enei^e ^utträKe bittet l1ool»»ot»tvups«vo1l vr^vdsiut ... Itramli. _?dot0ssr»pd._ k'rüvlitvndrocl, vom feinsten big «um ordinärsten, versvdieckvne Nörten Itivv, lamaios-kum, Punsok-Lsssni (Vanille nnS.^nanss), goivie WIni>»Lonkv0t 2NM 2ieren äer Okristbkume vwptit'lilt 812) l^onäitor vis-a-vis „Hotel ^okr." M»I»«Nr»U'IollI»oi>s. __________ Ans 9 Anßsteknngei »rz»iirt. Nach k. k. Pros. Heller an der Wiener Klinik allei»» echt. Gegen Httfte«, Heiserkeit und Berschleimung. «r. I im Glas <«7- ,/» ^ 36 und 60 kr. )Per Carton 10 kr.( kr. 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Demzufolge bin ich auch ferner bereit, jedem Leidenden diese» so vorzügliche Heilverfahren gegen frankirte Einsendung von l» fl. mitjutheilen. Louis «elsner in Verl tu, 81!) ' neue Schönhauserstraße 12, 1. Treppe. aller ^rt ün6eu kei ^illixstvi' öereelmuu^ ausßeäeilnte Verbreitung im lanävirtksellat^Iielwn ^Voobenlilatte „l^lvvkntilii Ko^pnitkr". ä i sertigte beehrt sich einem ?. ?. Publikum l Inderate iveräen gratis nl^eisetzit nn