Nl. I7ß. Duuucrstag, 5. August 1897. _______________Jahrgang 116. Abacher Zeitung. «!, «l'oli N,il » sl°tz"l7 « d^M^ «°l>.'d°ll,asss «r. n>, Lprcchstund5n d.r >»ed«<1 on °°n « b « ,1 Uhr vorm»..«,«. ^3""tlon in L^k^ '"l den Dienstbereich ^^???.^^ ^wllch ernannt. ^lit d ^ ^ ber Noth UO^^Wstrophe, «o« welcher Ml°?'»d Wone» °^^" °" leitender Stelle, ä>»< «/? «»thuenden r^""5'°!'"ch« N°th- > «1^?'°«. ie L».^ ^ "' bringen. ' < '« b«!°° ih«° M^'und die Geme.üb^ ^butna, !." die Kai " ' ^l" zur Seite ^^^'"- Der ^,?^" mit einem Acte ^°''^d m> die Ueb^? ^Herzoginnen H^'3l.e7'^^^^^ ^ V°Ä° We?! H"^«'°n »'« ' edelste Verkörperung des großen allumfassenden Gemein« geslihls. das im rechten Momente helfend beispriligt, das freudig hilft, mit dem Herzen des Weibes, mit Liebe und Zartsinn. Die allgemeine Wohlthätigkeit ist durch das hehre Veifpiel des Kaiserpaarel in ganz außerordentlichem Maße angespornt. Was kein Gesetz und lein Decret zu ändern vermag, das muss und soll durch Menschenh'lfe wenigstens gelindert werden. Das «Neue Wiener Tagblatt, schreibt u.a.: Es wird großer Mittel bedürfen, um auch nur die aller-dringendsten Schäden minder fühlbar zu machen. Dem Eingreifen des Staates wird sich jenes der autonomen Körperschaften der von der Katastrophe betroffenen Länder anreihen und die Wirksamkeit dieser letzteren wirb sehr wirkungsvoll ergänzt werden müssen durch solche Kundgebungen des öffentlichen Gefühles, die sich in das Gewand privaten Wuhllhuns kleiden. Das ist die Gemeinbürgfchaft in Noth und Gefahr, die alle Angehörigen eines Staates verbindet, und wenn es darauf ankommt, auch über dessen Grenzen hinaus die Empfindung menschlicher Zusammengehörigkeit in große Thaten der Rettung und Hilfe umsetzt. Gegenüber den Elementen müssen alle. die am sorglosen Alltag in Parteien, Stände und Classen zerklüftet sind, solidarisch sein! Der Friedeusschluss zwischen Griechenland und der Türlei. In der letzten Sitzung des englischen Oberhauses gab Premierminister Marquis of Salisbury interessante Erklärungen über die Friedensverhaudlungen in Constantinopel ab. Zur Entschuldigung der Verzögerung bei den Friedensverhandlungen, sagte er, sei vielerlei anzuführen. Wenn es sich uur um ein Arrangement zwischen dem Sirger und dem Besiegten handeln würde, so wäre ein solches wahrscheinlich schon abgeschlossen; da aber das von der Türlei eroberte Gebiet Griechenland durch ein internationales Abkommen zugewichn worden sei, so hätten auch andere Mächte außer Griechenland mitzusprechen. Es handle sich darum, die Nichtrückgabe Thessaliens an die Türlei mit dem Rechte drs Sultans auf Sicherstellung gegen Einfälle in Einklang zu bringen. Der Minister glaubt, dass man jetzt dahingelommen sei, dass der Sultan ein» gewilligt habe, die strategische Linie anzunehmen und Thessalien an Griechenland zurückzugeben. Es bleibt uur noch das «echt der Türkei auf eine Entschädigung. Die Zahlung dieser Entschädigung durch Griechenland sei mit vielen Schwierigkeiten verbunden. Die türkische Regierung habe vorgeschlagen, dass strategische Punkte besehlgehalten werden sollen, bis die Entschädigung gezahlt sei. Er könne noch nicht sagen, welches die Entscheidung der Mächte sein würde. Die Sache sei gewissermaßen noch Gegenstand einer Controverse. Dazu komme die schwierige Frage der deutschen Bonds-Inhaber. Er glaube nicht, dass Europa die internationale Pflicht obliege, für die Bezahlung der deutschen Bonds Inhaber zu sorgen; aber so lange die deutschen Bonds'Inhaber nicht bezahlt seien, werde der Credit Griechenlands auf d'M europäischen Markte ein äußerst geringer sein. Tine Control« der griechischen Einnahmen werde un« vermlidlich sein, falls Geld zur Befriedigung gerechter Ansprüche an Griechenland zu beschaffen sein werde. Die Unterhandlungen in dieser Richtung seien noch nicht weit vorgeschritten und könnten noch Ursache einer bedeutenden Verzögerung s?in. Er glaube aber, dass ein befriedigendes Ergebnis in Aussicht stehe. Was Kreta betreffe, fo hätten die Mächte allgemein das Gefühl, dass es nutzlos sei. definitive Arrange« ments zu treffen, bevor die wichtigere Frage des Friedensschlusses zwischen Griechenland und der Türlei geregelt sei. Die Angelegenheit der im türkisch-griechischen Friedensvertrage vorzusehenden Controle über die griechischen Finanzen hat in Griechenland große Erregung hervorgerufen. Die Athener Blätter wenden sich in heftigen Ausdrücken gegen diese Eontrole, die angeblich niemand übernehmen könne. Ein radicaler Deputierter sucht in mehreren Zeitungsartikeln nachzuweisen, dass. nur die National-Versammluilg die Eontrole über die Finanzen genehmigen könnte. Der griechische Minister des Neußern Sluludis soll, wie die «Agence Havas» aus Athen berichtet, gestern abends in einem Gespräche mit mehreren Journalisten erklärt haben, König Georg habe Europa gegenüber lein Geheimnis daraus gemacht, dass er die Absicht habe. abzudanken, falls dem Lande die Eontrole über die Finanzen auferlegt werden sollte. Den Mittheilungen des Ministers zufolge hätte diefe Erklärung des Königs eine Aenderung in den Ideen der Mächte über die Eontrole herbeigeführt. Wie es scheint, würde di? Clausel über die Garantien für die Kriegsentschädigung nicht die Errichtung einer internationalen Controle über die griechischen Finanzen enthalten, sondern es würden die Besitzer griechischer Werte ^^'«.^3ss^enN vor sich g. des '?^ > ,„ "lrigften N°nder Präsident ^ ^ H °M . «esucher des Clubs ^ ^«N. N's hatte diese Ehre ""'« man die ,ür ihn bestimmten Stimmen auf seinen Sohn übertrug. Er erklärte sich für zu alt, um sich mit diesen tausenderlei Dinaen zu beschäftigen, was ihn indessen nicht hinderte, noch j.den Tag zwischen 5 und 7 Uhr munter seine Partie Baccarat zu machen. ^ . . Allerdings eine bescheidene Partle, wle es einem ziemlich ruinierten Edelmann zukommt, doch zog er sich manchmal mit einem Gewinn von 20 Louisd'or von derselben zurück. , ,. . ,.. ^. Jean de Valtaneuse srnelte weniger häufig, als sein Vater, doch. wenn er spielte, waren seine Einsätze hoch und sein Gewinn oder Verlust bedeutend. Da er an chronischer Neuralgie litt — um den Schmerz zu betäuben, hatte er stets em Fläschchen mit Morphium in der Tasche — so behauptete er, die Aufregungen des Spieles wären ihm schädlich. Er spielte also manchmal ohne Schneid, wie man zu sagen pflegt, denn er war auch nicht sehr reich. Als Gatte einer reizenden, aber wenig ver» mögenden Frau, die er vor fünf Jahren geheiratet hatte und von der er leine Kinder befaß, erschienen ihm die in der gemeinsamen Wohnung verbrachten Abende amüsanter als die Nächte, die er am grünen Tische durchwachte. Selbst wenn er einige hundert Louisd'or gewann, zeigte Jean nur eine mäßige Freude. II. Seit ungefähr einem Monat war der Graf Jean von Valtaneufe also Präsident des Clubs, als sich plötzlich ein äußerst unangenehmer Unfall ereignete, der peinlichste, der einem Clubpläfidenten während seiner Geschsstiführung Passieren lann. Seit einigen Tagen hatte das Spiel einen beunruhigenden Umsatz angenommen, man spielte sehr hoch. und ein junges, sehr armes und gewöhnlich durchaus nicht vom Glücke begünstigtes Mitglied. Maurice de Roncerets, hatte im Handumdrehen unglaubliche Summen gewonnen. Das erwrckte den Neid und, sagen wir es aufrichtig, auch das Misstrauen einer großen Anzahl von Spielern. Einige Clubmitglieder hatten sich das Wort gegeben, an dem Baccarattische eine ganz besonders scharfe Aussicht zu führen. Eines Tages zwischen 5 und 7 Uhr, als eine stark besetzte Bank gehalten wurde, hielten diese Herren das Spiel plötzlich auf und verlangten übereinstimmend, dafs die Karten geprüft wurden. Dieselben waren sämmtlich mit einem leichten Zeichen versehen, daS allerdings kaum wahrnehmbar, aber doch unbestreitbar vorhanden war. Man ließ Pakete aus dem Secretariate kommen, die noch in ihren Enveloppe staken, legte sie auf den Tifch. und die Karten waren ebenfalls gezeichnet. Kein Zweifel! Es befand sich ein Betrüger unter den Spielern; er musste wohl mit einem Tlubdiener unter einer Decke stscken, der die im voraus präparierten Spiele bringen musste. Der Graf Jean von Valtaneuse war gerade an« wesend; er wurde auf der Stelle benachrichtigt, begab sich fofort nach dem Spielfaale und sagte sehr ernst und traurig: «Meine Herren, ein großes Unglück hat uns alle befallen. Es muss sich ein Verbrecher unter uns be» finden. Niemand verlasse den Saal; ich weide ^ojort eine Untersuchung anstellen!» ^^ft iMj Laibacher Zeitung Nr. 176. 1594 5.«^, das Necht einer Art Ueberwachung über das Ergebnis der hiezu bestimmten Einkünfte haben. Russland be-finde sich an der Spitze der Mächte, welche dahin thätig find, eine Aenderung und Milderung der exorbitanten Forderungen herbeizuführen. Politische llleberftcht. Laib ach, 4. August. Die «Voce Cattolica» veröffentlicht den Wortlaut der Erklärung, welche der Statthalter Graf Mer-veldt den italienischen Abgeordneten von Tirol gegenüber den von ihnen dem Ministerpräsidenten Grafen Badeni unterbreiteten Autonomie«Vor» schlagen abgegeben hat. Die Regierung, so wird in dieser Erklärung ausgeführt, sei nicht in der Lage, die Vorschläge der bezeichneten Abgeordneten anzunehmen, weil die Theilung geschichtlich gewordener Territorien, wie die Königreiche und Länder sind, welche den österreichischen Staat bilden, nach nationalen Grenzen auch außerhalb Tirols Folgen nach sich ziehen könnte, für welche die Regierung die Verantwortlichkeit nicht übernehmen kann. Das vorgelegte Reformproject sei derart, dass bei seiner Durchführung die Einheit Tirols nur noch zum Scheine fortbestehen, während in allen wesentlichen Punkten das Land in zwei gesonderte politische Territorien getheilt würde. Der Tiroler Landtag würde zu einer Scheininstitution herabsinken und würbe daher im Wesen sofort und sehr rasch in seiner Erscheinung dasjenige hervortreten, was die Regierung jederzeit für unzulässig erklärt hat und was sie als solches auch heute erklären muss: das Entstehen zweier Provinzen mit getrennter Landesverfassung auf dem Boden des heutigen Tirol. Das ungarische Abgeordnetenhaus erledigte nach kurzer Debatte den Gesehentwurf, betreffend die Concession zu einer Investitionsanleihe für die Raab - Oedenburg - Eberfurterbahn und mehrere Vicinalbahnvorlagen. Auf die Tagesordnung der heutigen Sitzung wurde der Gesetzentwurf, betreffend die Einführung der Strafprocessorbnung, gestellt. Ferner sollen sechs Interpellationen beantwortet werden. Der kroatisch-slavonische Landtag nahm gestern die Wahl des Adressausschusses und der ständigen Ausschüsse vor. Vei Beginn der Wahl gab Dr. Mazzura namens der coalierten Opposition die Erklärung ab. dieselbe werde sich an der Wahl nicht betheiligen, weil trotz ihres Entgegenkommens die Majorität wegen der seitens der Opposition in die Ausschüsse zu entsendenden Mitglieder lein Einvernehmen herbeizuführen fucht. Die coalierte Opposition verließ sodann den Saal. Eine der «P. C,. aus Rom zugehende Meldung versichert, dass die sich in einem Theile der Presse erhaltenden Gerüchte von einer bevorstehenden Um. gestaltung des Cabinets, bei welcher die Minister Costa, Luzzatti und Gianturco aus ihren Aemtern scheiden und die Deputierten Zanardelli, Sonnino und Martini m das Cabinet eintreten würden, ganz willkürliche Combinationen sind. Ministerpräsident Marchese di Rudtni fasse gegenwärtig keinerlei Modification in der Zusammensetzung des Ministeriums ins Auge. — N«l den M Laufe del August erfolgenden Avancements "" Heere nmd der Prinz von Neapel, der gegenwärtig Commandant der 15. Territorial-Division in Florenz ist, zum Commandanten des 10. Armeecorvs ln Neapel ernannt werden. «"«'re^ros Wie man aus Paris meldet, wurde auf An- regung der englischen Regierung zwischen den Cabins" er Großmächte ein Gedankenaustausch üb r b«^ der gem, chten eingeleitet. Die Angelegenheit werde <,^«w^ " Verhandlungen längere Zeit in Nnwr,,^ "ugeleuelen die gemischten Gerichtshöfe >a Grund eines international n E nve^ ^ gerufen wurden und Eim«un° der «m°«e'.rzi.7N'n nM "^"«"° der brachen Truppen aus Kieta ^ ^'«Z^ und «ine G°bir««b°«em «i an»e,e»!> '«,« 3^?'.'" stien 4 W°n„ und 8 vU„ ..,.?"' ?°"° Gel°««.z°hl der Truppen d"'"^"^^ Tl° au, Kreta beziffere sich «,! Z»Ä? «l°ßmacht« die Räum»»« Thessalien« durch die »rM^.?' . ' »°n England «erlangt wurde b«°r V^- "/" Nach einer aus Constan, i« « ^ , ^ ,. Meldung ist es in jüngster ^ WUMZZ N°"°l"r, Salons und Tagesneuigleiten^ hat, w^ U °N!,,! so stark mitgenommen worden. °°i ^^, M ^ Wiedereröffnung de. «« «hr «^ >st ° <^ Dle Fahrstraße v°n IM "^ "°he bil ^° ^ Stellen ganz führende Iohannls.Vcücke "^M. bH «urde die Esplanade, die SrH« "^,W ,, und der Irauu-Qaai °rg ve^ ^ Ischl dallies gel'g'neGcle-.Vltt ^«« ^ Localbahn, deren Damm lnder " «^ °°^ Durchlos, ro.ggerisscn "«rb^t bl,^ , von Salzburg nach bach, wieder °"s^n°««"/ " ^ 7^' «lpp>or.ifioniecuns von II^ v°"^ zz.ll« > Gerüchte, das« auch ^ u,.d dass der Kaltenbach.Tunne l ^ ^, z f sich nicht. Menschenlib" ^^', ril«"^ ^ In Sieg soll eln b°lz°rb t r « ^> anderen Gerüchte find "!«" ^ ,« ^ auch Edensee und d°« 2un «^ Straßen und sämmtliche W°^^ ^«z,^, «chwunden find. Die TraUN-R g g^ei« theilwelse vernichtet. G"d°r« ' ^^eb« Fmerwehr in IM waren w«hle^ ^^^^^^^ unermüdlich thätig, u« die" Oichelh' '/ o°n I.'chl Anenden Part^ ^^-g^ Dle Pionnlere «belteten «« ^ M , gegenwäctlg «lt der bH^Nll««",!^ lie Traun beschäftigt. Die " ^,^B" ,^ sährdung der Ka'.lerMa ^ Vrle«, wo S,. lünigl. M"' ^ ^ichl' < ., si^ mit silner Familie «°hn '^ ^ "^, «M ,H hoch über dem Inundation, " ^3'^ ''u^1.«.e^^ schaft der m7lden, das« e« j,tzt ^ liegt, zur allgemeinen E'n ahrun« ^^^, erforderlichen Geldmittel in ° stM. az,« '^_(PieBuchhänble"«' hle s"^ i' I« schwedischen gerechnet, seine, Werle, über die lA" <^ b»H^- Vl« jetzt fin°»««g«ben " 2?^ holländische, englischer, ^nH^M^ ^ hergestellt und h°be« dle beM ^ Forschung«relsmden bisher em ^^g, ^,, betrage von 720.000 N"^ s^ 300.000 Marl auf die »U'li ^» England entfallen. , ^ „ fer v o" bef^ - (Gin neues Ops« z«iza . ," ,«rclu« eln Deutscher, der ^ P,bl^^" lufte erlitten, vor den «us" ^l Fl Revolverschul« entlelbt. Das ^ ^ , Unterbrechung. ^ latastl ° ^ ^^,^ ^ zl Verl^^e«' Vrand im Bazar «Eharltt^-^F Ariaöne. Roman von 8. U«th. M. Fortsetzung.) «Nls ob dich, bester Emmo, das etwas angienge!» sagte Onkel Fried vertraulich. Und mit erhobener Stimme fuhr er fort: «Wenn heute ihre Verlobung in die Brüche gehen sollte, morgen schon fienge das Gereiße um sie wieder an!» Emmo von Maulenbrink lächelte überlegen. Der alte Polterer imponierte ihm schon lange nicht. Auch die übrigen machten ungläubige Gesichter; solche Zeilen waren nach ihrem Dafürhalten für die schöne Waldau vorüber; sie gehörte in ihren Augen zu denjenigen, die den rechten Anschluss verpasst haben. «Nun, die Erna soll sich doch hier in Wattenwy! riesige Mühe gegeben haben, die Klitsche wieder auf den Damm zu bringen!» rief eine Stimme. «Hat sie auch! Von früh bis spät ist sie auf den Füßen gewesen!» lobte Tante Eveline; sie gab der Wahrheit stets die Ehre. «Aber was nützte das alles? War hier eine wackelnde Wand geflickt, so regnete es dort zum Dach hinein, oder hier nahm sie die Diele und besserte damit die Ställe aus. Ihr versteht mich schon. Ein Loch wurde immer mit einem anderen zugestopft. Es fehlte dem armen Dinge eben am Besten!» Alle sahen sich verständnisinnig an. Jeder wusste, was die Gutsherrin unter dem «Besten» verstand und da^H fte gelbst die größte Portion von dem erforder» lichen ArMei he^ß. «n» c^"',"^"" verlottert! Und nun gar erst die Menschen!, hob Tante Evelme von neuem an. «Aber woher Me Erna da« auch verstehen?» l.'^ ^ .^'^ nur immer recht fleißig. Eve-"An, damlt ^ bald allen auf die Socken geholfen n??. ^-3" fängt hier nämlich die Civilisation an. N, l.^cM Ordnung und so rauf b > 2 Alle lachten. li<5?'^?' ^ "°" "°s leben denn die drei eigent. Stimmen'Nein"" "Wr w die verhallenden Tante feline schlug auf ihre Tasche. V^"ten diese Geste verstanden. «Ru^ ü.)"Me unter den Fenstern vorüber. Tame ^s^'- donnerte Onkel Fried. A" . "me h°b den Kaffeetisch auf. sich auf sie. «ss?«,^tt t" . "Ued 'hr entgegen, sagte e? V spat! Wird bald zur Vtetraite geblasen!- stets, ^obgV l^ d°s that er aw'inV^ die junge Mädchen nicht mehr ole frühere SlcherlM hatte, aber sie alle sahen auch dasv sie nur noch schöner geworden war. n.!^H^. mehr gesehen, liebes Kind!» ^nnN w^7^ als m der Stadt!- Die "bkommen von zu Hause? ^ brauchen dich! Kann mir das So redeten sie auf Erna", gleich felbst beantworten^ M V?/ .Möchten euch gM ^ ^ls . aber wissen ja, dass 'h "" ^F h°!. uer»i,«t dich m« ' ° M ">/, mii einem Vlick au d.e ">« ,„«« ^ H bestand!« in dm Taschen H ,,v«l »,' , und denn H°>» einen w« O!,l> ,,F' ragen! der ,u« U°b«st«!« ^ hervorragte. . «s,..üere U«" hB A es. dass bei allem, was er ^^ auf die Lippen der Mwei . ^ Eveline hielt ih« die H z.,cl ,^ Auch über Erna« f^ he« ^ seinem Anblick, ein Umstan, ^ Wohlgefallen aussa ste. Esther g se'"^ ^Herrliche fünde« ^^ss-S ^ wie?, gab er unter dle," ^ Ausdruck. . t,.ren "' Erna konnte sich "" nicht entsinnen. ^^M stls" ^ ^3^WgNr,,76 ? 597, 5. August 1897. »» »,,'"»" »»«! »>"""'. °" s«u Char!! be» >'''»« °'°°» d« «o'd.i?,."^»'''" b.» hind« >!><» «,, ^ l«"el i»^ , V ^!l »u» einer tz»h, "'^!'lh»st? ' "° »' b» l» ^ben Theil d?«^ ^'^ ^°«e bringt jcbes > ^°""n e^7"'« '" Tiroler Ve'rg" °K h??") leinem V""'und scheint an »u«. > /i« Laufe Ä ^'"" nachzustehen. Diese« ' !ch° ^^beftei ung n ^°"^I"" im Val bi >°. d^ter un.^ s/n ausgelührt. davon ift eine ft°« "" bvhe v°n 2^?° "ellc. ««"« unweit ^»eilenin^o« °" die großen Iu. '-'^-'35»»« il ^(U^lllma au«. ^ ^ W lobenswert WWW '" ^""tthe r« !^ verzierte« C»?. H°" ""lbe ln ' "«er h.7"rn Urif V?d «^ ^ ^^^en und durch ^le^ "üsMlsumme ""' v 2 lr. per ft«./« V'H?H ...den aa« M^, ^>"g ' ^teZ °" das meist!n)". "" einem '^ü ^ ^'^ur un^ '"beit ^? c, °lt nur wenige ^ die Aw ^W'"pelt wieder ^^ """ versügt werden Etwas früher gelangt mau zum übelstempelten Wechsel oder llheck, wenn man rinen Veamten mit dem» selben zum l. l. Steueramte sendet, was jedoch auch ziemliche Mehllosten und geitoersäumniS verursacht. Bei sehr lurzen Wechseln tritt oft die Gefahr eines Präjudiz durch die Verzögerung ein, welche das amtliche Abstempeln verursacht, stets jedoch ist es höchst unangenehm und kostspielig, über die einlausenden ausländischen Checks und Wechsel nicht sofort verfügen zu lönnen. In Oberlrain gibt es mehrere Industlie-Orte, welche lebhaft mit dem Auslande verlehien, wie: Weißenfels, Lengenfeld, Kropp, Steinbüchsl, Eisnern. Iauerburg, insbesondere Assling. Diese sind sehr weit vom nächsten l. l. Stcueramte entfernt und da die Verfügung über ausländische Lhecks und Wechsel vor der Ueberstempelung, welche so viel Zeit und Mühe kostet, nicht möglich ist, anderseits die Wechselstrafen sehr bedeutend sind. so lassen diese Industrie.Etabiss» ments die ausländischen Kunden die Facturenbeträge an Vanlen im Auslande erlegen, wodurch der inländische Banlverkehr beeinträchtigt wird und übeldies den Industriellen Mehrlosten verursacht werden, welche sie jedoch lieber tragen, als sich den Fatalitäten der in« ländischen Ueberstrmpelunn auszusehen. Auf Grund dieser AllifÜhrungen empfiehlt der Antragsteller, seinen Antrag annehmen zu wollen. Die Kammer stimmt dem Antrage stimmen» emhellig zu. lSaMz solgt.) ^ (3 eftschießen.) Aus dem l. l. priv. Landes. Hlluplschilßstande in Laibach findkt am 6. und Ib. August ein Frslschilß?« zur Feier de» «llerhvchsten Gibultss ste» Sr. Majestät des Kaisers statt. Das Plvglam« lautet: Es wird geschossn: Sonntag, den 8. «ugust, von 2 Uhr nachmittags b,z zur Dunkelheit, Sonntag, den 15. August, von 2 Uhr nachmittags bis zur Dunkelheit aus I, Feldscheibe (ein Stand), 300 Meter Entfernung, mit einem in 20 Ringe eingetheilten elliptischen Treffer« jtlde. Neste: Elftes 20 Franc«, zweite» 15 Franc?, dritte« 10 Franc« in Volt» sür die höchste. nachfthöchfte u. f. w. Unzahl der getroffenen Ringe in einer Seri« von sünf Schüssen. II. Standscheibe (ein Stand), 175 Meter Entfernung, mit einem in 12 Ringe eingetheilten runden Trefferfelde. Vefte: «rfie« 20 Francs, zweites 15 Francs, drittes 10 Francs in Volk für die tiefsten, nächstliefften u. f. w. Vlällchenschilfse während des ganzen Schitßens. III. Üandesscheibe «Krain. (ein Stand), 114 Meter Ent. ernung, mit einem in fünf Ringe eingeltMen runden Tresserfelde. Vefte: Erstes 20 Franc«, zweite« 15 Francs, drittes 10 Franc« in Gold sür die tiefsten, nächfttiefften u. s. W. Vliitlchenschüfse während des ganzen Schitßens. IV. Feftscheibe «Kaiser» (ein Stand) 175 Meter Ent-fcrnung, mit einem in 20 Ringe eingetheilten runden Trefferselde. Neste: Erstes 20 Franc«, zweite» 15 Francs in Vold für die höchste, nachfthöchfte u. s. w. Axzahl der geschossenen Ringe in einer Serie von fünf Schüssen. Geste: Erstes 20 Francs, zweites 10 Francs in Gold für die tiefsten, niichsttkssten u. s. w. Vlättchenschüsse während des ganzen Schießens. Leggeld: Nuf Scheibe I, II und III 50 lr. für eine Schusslarte von 25 Schuss; auf Scheibe IV 1 st. für eine Schusslarle von 25 Schufs. Die Verlheilung der Vefte erfolgt am 15. August nach Schluss des Schießens. Sonnlag, den 15. August. con> certiert die Kapelle des l. und l. Infanterie«Regiments Nr. 27 von 3 Uhr nachmittags an. — (U nl formlerung der Eisenbahnbeamten.) Die «Wiener Zeitung» verlautbarle eine Verordnung des Eisenbahnmlnifters FVlL. Ritler von Guttenberg über die Uniformierung der Beamten und H!lf«bea«ten bei den Staats« und Prlvat'Eifenbahnen. Die Verordnung besagt unter anderem: Den Veamlen und Veamtenaspiranten, den Unterbeamlen und Aushllss-Unterbeamten sowie den Dienern der Staats- und Privat-Eisenbahnen ist in und außer dem Dienste da» Tragen eines Ehrenlleides, einer Uniform gestattet. Insofern dieselben mit dem Public«« im ausübenden Dienste in Aerührung kommen, find fie im Dienste zum Tragen der Uniform verpflichtet. Die Uniform der Beamten ist nach acht. die Uniform der Unterbeamten nach drei Uniform-classen. die Uniform der Veamten-Nspiranten und Aushilss-Unterbeamlen nach je einer Uniformclasse, die Uniform der Diener nach vier Uniformclassen festgesetzt. Für die ersten fünf Uniformclassen der Veamten wird noch eine besondere Galauniform eingeführt. Der D?gcn wirb bei der Ausübung des lx-cutiven Eifenbahndienste« nicht ge-tragen. Spätestens bls 1. «luguft 1900 haben diejenigen Veamten, auf welche diese Verordnung Anwendung findet, mit der der neuen Vorschrift entsprechend geänderten Uniform versehen zu sein. Der Gruß ist in Uniform nach mllitiirifcher Art zu leisten. Bezüglich des Tragens von Trauerabzeichen in Uniform gelten auch für die bei den Staat«- und Privat«V»senbahnen angestellten Veamlen !die für die Staatsbeamten bestehenden Vorschriften. — (Die l. l. gewerblichen Fachschulen in Laibach.) Dem vom Director Herrn Ioh. Subic erstatteten Jahresberichte der l. l. gewerblichen Fachschulen (Fachschule für Holzbearbeitung mil einem offenen gelchenfMe und Fachschule jür ssunstMrel und Spitzen« arbeiten) entnehmen wir: Das abgelaufene Schuljahr bedeutet sür beide Fachschulen eine Periode ruhiger Entwicklung und inneren Ausbaues. Siimmtliche Abtheilungen erfreuten sich eines zahlreichen Vesuches und die Gesamml« frsquenz erreichte die höchste Ziffer seit dem Veftande der Anstalten. Der offene geichensaal hatte ebenfalls eine außlrgrwöhnlich hohe Besucherzahl auszuweisen und dürfte mit seinen 106 Frequenlanlen die ftärlstbesuchte derartige Institution in Oesterreich sein. Er musste, wie im Vorjahre, in zwei Abtheilungen gelrennt werben. An der Fachschule sur Holzbearbeitung, die nach dem Statut den Zwlck hat, auf Grund eine« planmäßigen lheorelischen und praktischen Unterrichte« die wichtigsten Zweige der Holzbearbeitung zu lehren und fich dem entsprechend nach den einzelnen holzbearbeitenden Gewerben in den höheren Jahrgängen in Fachabtheilungen gliedert, von denen zunächst solche für Vau. und Möbeltischlerei. Drechslerei, Schnitzerei, figurale Bildhauerei und Korb-flechlerel bestehen und ln der Folge sür Mühlbau und Zimmerei errichtet werden, bestand der Lehrkörper au« dem Director, 8 Fachlehrern, 1 Hilfslehrer sür Religion und 3 Werkmeistern. Zu «nlang des Schuljahres waren 75 ordenlliche Schüler und 15 Hospitanten eingeschrieben. Zu Ende des Schuljahres zählte der I, Jahrgang 23, der II. Jahrgang 16, der III. Jahrgang 10 und der IV. Jahrgang 10, die Kortflechlerei 7 ordentliche Slüler; die Fachschule besuchten außerdem 7 Hospitanten. Die Classification der oedentlichen Schüler ergab folgend?« Refullal: Einen entsprechenden Erfolg wiesen 49. einen nlchtenlsprechenben Erfolg 7 Schüler auf; zu einer Wiederholungsprüfung wurden 9 Schüler zugelassen, 1 Schüler blieb unglprujt. Der Muttersprache nach waren deutsch tt, slovenisch 82, kroatisch 1 und serbisch 1 Schüler. Dem Geburlsolte nach waren au« Laibach 17, aus anderen Orten Kcains 63, aus sonstigen Klonländern Eisleithanien« 9 Schüler und 1 Ausländer. Nach dem Wohnorte der Eltern waren 32 Octsangihärige, 56 «uswärtige. Nach dem Religionsbekenntnisse waren 69 Schüler römisch-katholisch. 1 protestantisch. Da« Clasfificatloneergebni« kann al« ein günstige« bezeichnet werden, indem nur 10 pLt. der Schüler das Lehrziel nicht erreichten. Die Fachschule für Kunststickerei und Spihenarbeilen, welche die Heranbildung lunstgeübter Stickerinnen und Spitzmarbeiterinnen bezweckt und einerseit« die in Kcain erhaltenen Refte der glricharligen Hausindustrie wieder beleben, anderseits an der Hand richtiger, den Gesehen des Stil« entsprechender Principien unk nach dem Vorbilde bewahrter Muster eine allgemnne rationelle Ausbildung in der Weih« und Vunlstickerei sowie in den Spihenarbeiten vermitteln soll, gliedert fich in drei Abtheilungen, und zwar: ») in die Kunststickerei und d) in die Spihennäherei mit je drei Iahresculsen und einem Atelitlcur« für Absolven-tlnnen; c) in die Spitz nllöppelci mit zwei Iahrescursen. Nn dieser Fachschule bestand der Lchrlölper au« 3 Fach. lehrerlnnen, 2 Fachlehrern und 1 Hilfslehrer. N« Veginne des Schuljahres waren 42 ordentliche Schülerinnen und 25 Hospitantinnen eingeschrieben. Za End«: des Schuljahres zählte der 1. Jahrgang 18, der II. 7, der 111. 7, der Atelier-Curs 6 ordentliche Schülerinnen und auß?tde« zählte man 25 Holpitantinnen. Das Classi-ficationsergebnis kann als ein sehr günstiges bezeichnet werben, da sämmtliche clafs:ficierte Schülerinnen als reif befunden wurden. Der Muttersprache nach waren 15 Schülerinnen deutsch, 50 slovenisch, 2 italienisch; dem Geburtsorte nach waren 31 aus Laibach, 20 aus anderen Orten Krains, 14 aus sonstigen Orten Cisleithanien«, 2 aus Transleilhanlen. Nach dem Wohnorte der Ungehörigen zählte man 53 Orlsangehölige und 14 Auswärtige. Sämmtliche Schülerinnen waren lömisch-latholisch. — Bei der Gründung der Anstalten wurden von verschiedenen locale« Factoren Veiträge zur Unterstützung durstiger Schüler und Schülerinnen in Aussicht gestellt und gewidmet. Im Schuljahre 1896/97 wurden zusammen 2910 fl. Stlpenoienbctläge flüssig gemacht. Von diesen Vcträgen entfallen 1925 st. auf die Fachschule sür Holzbearbeitung und 985 fl. auf die Fachschule sür Kunststickerei und Spihenarbeiten. Für die Korbflechter-i-Abtheilung wurden besondere Stipendien l« Vetrage von 780 fl. gewidmet. — (Von der Eentralcommisfion für Kunst- und historische Denkmale.) Wie un, mitgetheilt wird, wurde die beantragte Zerlegung bl» durch die Resignation des Herrn Conservators Dom-pfarrer« Johann Fli« erledigten Eonservaloren-Vezirle«, II. Section, in zwei Bezirke genehmigt und wurde der Director der l. l. Fachschule in Laibach, Herr Johann Zubic, zum Conservator der II. Section der l. k. Central-Commission für Kunst- und historische Denkmale auf die Dauer von fünf Jahren mit dem Wirkungskreise ln den politischen Bezirken Adelsberg, Loilsch und Stadt Lailwch ernannt. Die Vesehung des weiters erledigten Conservatoren« Vezlllls II. Section für die politischen Vezirle Laibach» Umgebung und Llttai wurde vorläufig in 8U8pon»0 gc« lassen. —o. — (Genossenschaftliches.) In Kropp wurde tin »rbeitet-Consumverein als Genossenschaft mit beschrankter Hisluna. gegrünbet. Zum Obmann« derselben wurde Andreas Slriba, zu dessen Stellvertreter Johann Iupan >m. gewählt. ^y Laibacher Zeitung Nr. 176. 1596 5.MBÜ> — (Laibacher E f fe ct e n « L o t l e ri e.) In d« vorgestrigen geheimen Sitzung des Laibacher Gemeinde-ralhe« wurde das Uebereinlo««en mit der Wiener Firma Schellhammer & Schatlera, welcher der ausschließliche Ver« schleiß von Losen der zugunsten des städtischen Regulierung«-fondes bewilligten Laibacher lifftclen-Lotterie überlassen wird, genehmigt. Es sollen 1.000.000 Lose «it zwei Haupttreffern (erster Haupttreffer «it 50.000 Kronen) und im ganzen mit 2700 Gewinsten in Vertrieb geseht »erben. Die Ziehung findet am 4. October 1896 statt. — (Sanitäts - Wochenbericht.) In der Ieit vom 25. bis 31. Juli lamen in Laibach zur Welt 19 Kinder, dagegen starben 23 Personen, und zwar an Tuberculose 2, Magenkatarrh 3, infolge Schlagflufsls 1 und an sonstigen Krankheiten 17 Personen. Unter den Verstorbenen befanden sich 5 Ortsfremde und 6 Personen aus Anstalten. Infectionstranlhelten wurden gemeldet: Typhus 1 und Dlphtheritis 2 Fälle. — (Neuer Verein.) In Theinih, Vezlrl Stein, ist die Gründung eine« Vereine« «viustva gkupnL po nwöi o n63!'6öHil prl pogloMii in Fovoji xivini» im Iuge. Die Statuten wurden zur behördlichen Genehmigung überreicht. ^ * (hagelschlag.) «m 2. b. M. gegen 2 Uhr nachmittags entlud sich über die Gemeinde St. Ruprecht ein Gewitter mit Hagelschlag und vernichtete in der llataftralgemelnde Groh-Iirnil in den Weingärten lheil-weise die ganze Fechsung. wodurch ein Schaden von 15- bis 18.000 fl. verursacht wurde. An den Feldern wurde lein besonderer Schaben angerichtet, weil die Vefiher ihre Flüchte melstentheil« bereits heimgeführt haben. — Aus Rudolfs wert wird uns mitgetheilt: «m 22. v. M. nachmittags entlud sich über die Ort< schasten Deutschdorf, Gruben, Unterwalb, Ober- und Unterwintel. Hof und über einen Theil der zu St. Paul gelegenen Weingärten ein Hagelschlag, welcher diese Weingärten ganz vernichtet hat, während der an den noch am . Wüchse befindlichen Feldfrüchten verursachte Schaden lein so bedeutender ist, nachdem die Ernte schon eingebracht ist. -r. - (Feuersbrunft.) Am 30. v. M. um 3 Uhr! nachmittags ist ln der an die Preschtenne anstoßenden Schupfe dcs Kaischler« Franz Malar in Laverca, Gemeinde Rudnil, politischer Vezlrl Umgebung »Laibach,, Feuer ausgebrochen, welches die beiden Objecte binnen lurzer Zeit sammt den Heu», Stroh- und Getreidcvorräthln gänzlich einäscherte. Der dem Mlalar hleburch verursachte Schaden beläuft sich aus 600 fl,, assecuriert war er auf beide Objecte auf 250 st, Das Feuer dürfte durch Kinder, welche mit Zündhölzchen spielten, verursacht worden sein.. Die Anzeige an die l. l. Staatsanwaltschaft wurde er«! staltet. — Nachts vom 22. auf den 23. v. M. ist in der theils gemauerten, theils hölzernen, mit Stroh eingedeckten und einfam stehenden Kaische des Tischlers Johann Vidmar in Sagraz, pol. Bezirl Rudolfswelt, auf eine noch nicht belannte Weife Feuer ausgebrochen, welche« der Dach-, stuhl sammt anderen hölzernen Theilen und einigen am Dachboden aufbewahrten Fahrnissen zu« Opfer fiel, wobei Nldmar einen angeblichen Gesammtschaden von 260 fl. erlitt. Vidmar hat die zum Theile abgebrannte Kaische gegen Feuersgefahr auf 200 fl. versichert. Entstehungsursache des Vrande« ist bi« nun noch unbekannt, vermuthlich liegt Unvolfichligleit zugrunde.—Am 25.V.M. während de« Vormiltags-Gottesdienste« ist im Dache des, Schweinstalle» des Besitzers Franz Hocevar ln Ambrus, pol. Vezirl Nudolf,wert. Feuer ausgebrochen, welchem der Dachstuhl bc« Schweineftalles und jener d-s anstoßenden! gemauerten und mit Stroh eingedickten Hauses sammt einigen am Dachboden befindlichen Geläthschaften zu« Opfer fiel. Hledurch erlitt Hocevar einen beiläufiaeni Schaden von 400 fl., welche« ein« Versicherungssumme! von 300 fl. entgegensteht. Durch diesen Vrand wurde die ganze 58 Häuser zählende Ortschaft Ambrus ln hohe« Grade gefährdet. Nur dem rafchen Eingreifen d«r Orts-! bewohn« ist e, zu banlen, dafs da« Feuer nicht eine größere Dimension angenommen hat. Der Vrandlegung! verdächtig erfchelnt «in Agent, welcher sich unter ver. dächtigen Umständen dort aufhielt. Derfelbe wurde festgenommen und dem l. l. Nezirlsgerichte eingeliefert. —r. ! * (Ertrunken.) Am 29. v. M. nachmittags gienz der an Epilepsie leidende 54jährige, verehelichte Kalschler Anton Heleznilar aus Vrunnborf auf den Morast, um Torf zu trocknen. Unterwegs erlitt er einen epileptischen ^ < Anfall, fiel in einen Graben, und da er allein war, er« tranl er in demselben. —i. — (Pofisparca sse.) Im Monate Iuli d. I.l wurden bei der Postsparcasse im Sparverlehre 3,493.379 st, eingelegt und 2,990.167 si. rücka/zahll, so dass um 503.212 fl. mehr Einlagen als Rückzahlungen stattfanden. Im Ehcckoerkehre betrugen die Einlagen 160.056.663 fl., die Rückzahlungen 160.358.294 st., und hat fich sonach das Elnlagensaldo um 301.630 fl. vermindert. Die Anzahl der Thellnehmer hat fich i« Monate Juli im Spatvlllehre um 5180, im Ehcck-^l'ehr. um 241 und im Clearingverkehre u« 223, N7d^ D«U««.H i« Monate Julie,- saldo d«^ 3>" 326.6W.504 fl. Da» Gesammt- bezissert fich «N Ende Iuu' ,« «,parv«,ehrl »M b2.264.9b8 fl.. l« «h.ie8tin> unter der Leitung des bekannten Höhlenforscher« Herrn! O.And.Perlo nach dreijähriger Thätigkeit die hundertste Höhle im Karste erforscht; auhlroem haben in diesem Zeiträume die einzelnen Mitglieder des Grotten. Eolnlle'«, bei 300 Höhlen selbständig befahren. H»rr Perlo felbft! hat in sieben Jahren 296 Höhlen, sömnllich in der nächsten Umgebung Trieft«, erforscht. Ein demnächst er-scheinendes Werk aus seiner Feber soll die Pracht und den wissenschaftliche« Wert der Unterwelt de« Karste«, schildern. Herr Perlo hat fich Überhaupt um die Höhlen-forfchung ein großes Verdienst erworben; auf ollsem interessanten Gebiete geht Oesterreich anderen Ländern' 'voran und speciell Trieft liefert Nennenswerte«. Da« , Grollen.Eomite' besteht aus den Herren H. Veit, R. Kon-viczka, G. Bonazza, O.Wallach und R. Trtvlsan unter der trefflichen Leitung Herrn Perkos. Manches, wa« vor wenigen Jahren unter den Höhlenfotjchern al» eine Un-Möglichkeit galt, ist ausgeführt worden, so wurde z. V. der Schlunb von Kluc, 226 m tief, vor welchem man der Tiefe und de« Eteinfalles wegen zurilckscheute, erforscht; die (irotw äoi Narti aus dem Verge Cal, 264 m lief, wurde im Laufe von siebzehn Tagen nach anstrengender Arbeit förmlich erobert. An Höhlen mit mehr al« hundert > Meter Tiefe wurden erforfcht: der Hades-Vchlund, 110 m! tief; der Pluto-Vchlunb, 220 m tief; die N°e Grotte,' >110m; der Andreas. Schlund, 130 in; die I^orou. Nalsäotta, 132 m; der Teufels-Schlunb, 160 m; die Riefen.Grolls. 160 m; der Schlunb von Opiina. 112 m;, der Tartarus°Schacht. 130 m; der Schlund bei Vresovlzza, 100m; die Tropfsteinhöhle von Sefsana, 120m; der Mattel - Schlund, 155 m; die ^or^ Naoiali Kura, 100m; das Taubenloch von Vabrovlzza, 108 m; die I Herkules-Grotte. 104 m tief. :c. ________________! Aitevarisches. Den Namen mit Recht verdient das in über 200.000 , Auflage erscheinende Weltmodenblatt «Große Modenwelt» mit bunter Fächervignette. Verlag John Henry Schwerin., Berlin 38, 85. T>enn nicht nur im gröhlen Format erscheint dieses beliebte Blatt, sondern die Fülle der künstlerischen Illustrationen und des Textes sowie zahlreicher Beilagen un ^ Verhältnisse zu dem geringen Abonnementspreis von 7.-i lr. j vierteljährlich setzt geradezu in Erstaunen. Man findet nicht nur die neuesten Modelle aus Paris, Wien, London lc,, sondern auch herrliche, naturgrohe Hanbarbeitsvorlagen aller Techniken, m den Extra.Handarbeiten.Beilagen; eine reich illustrierte Belle-tristil, sowie ein vorzüglicher Tchnittinusterbogen größten Formats I zieren jede vierzehntägige Nummer. Seit einiger Zeit ist auch das reizende Stahlstich.Modencolorit bedeutend vergrößert und dürfte für jede Dame durch die natürliche Wiebergabe moderner Farben von besonderem Interesse sein. Wenn wir noch auf die achtseitige («ratis-Romanbeilage «NuS besten Federn» hinweisen, > die nur Werte erster Autoren — demnächst beginnt ein hoch. spannender Noman «Frauenlampf» von Hermann Heiberg — bringt, und serner bemerken dass die «Oroße Modenwelt' in vielen fremden Sprachen erscheint und auf der Internationalen Moden.Auzstellung mit der goldenen Medaille prämiert ist, so I sprechen diese Thatsachen für den hohen Wert des Blattes. Keine Liebe ist größer als die Mutter« liebe, und darum sollte jede Mutter aus Liebe zu ihren' Kindern das einzig in seiner «rt dastehende, speciell für Mütter geschaffene Specialblatt «Kindergarderobc», Verlag John Henry Schwerin, Berlin W. 35, halten, denn nicht nur werden die Kinder zum Outen erzogen durch lehrreiche Er« zählungeu, Sentenzen, anregende Gesellschaftsspiele ?c. in den illustrierten Oratis-Neilagen: «Im Reiche der Kinder» und «Für die Jugend», sondern es ist auch jede Mutter, mit Hilfe zahlreicher Illustrationen mit beschreibendem Text, imstande, ihren Kindern durch Selbstanfertigen des Spielzeuges aus Resten des Haushaltes eine nützliche, zum Nachdenken anregende! ' Beschäftigung zu verschaffen. Aber auch die Mutter selbst hat größten Nutzen; kann sie doch mittelst des vorzüglichen Schnitt. mustelbogenK sich die Garderobe ihrer lieben Kleinen aus den. lütteren Sachen der Erwachsenen selbst anfertigen, ein Vortheil, l hu dem der »cringe Ubonnementspreis von nur 4b lr. viertel« l Ehrlich in leinen, Verhältnisse steht. Aber nicht nur diese Bor«' _____________------------------------,. weid" >^;F-, «ll theile bietet das ^ «uchhandlung Is'v, """«a, ^l «erden. __________^--u-^^ ! ^ !d°« Viadutte« ,bei VA« g,,u M'^ U' der Swcke Ü.l,i Der «°Mr der 2°«' K,« »n d« «' «»' „h stille Wlich °°n,«"" °e b!'!"/' i« /' ,H, meringMe 16 und I' «« ^,» ^ j Die Schmll- und P°!'M M ky , neuerlicher «rdairMun»" ^ z,l». l ^ stein ist ebenftll« "°ch «NW dli«° ^«^ .tz. Wien, ^«"»"^,^..F«»!lH,i, < ,wi,chen Wien.T>r°!'2ch'Na<<-«' , ..^ erchMede«M.ra°,°«Ks^^^^^ H Sammlung m ^.'warnst«' „,'b"^! z, Ueier,chwemm!en den ? l>ll°>"?iH I !»ie,.mn N°hl.h°.'«W"ftnn,« V,« «>^ ^ «i.de^V 3/^rH. : sind »erein!«! und ^ °S»Izb,,r« ^,' ). ^ sind in «°llcm gu«^ f« ,r,ff S^z c,^,,,,",, nach Mohacs .z"r H"V""fl ''V 2b.iprlisibe>itcn von , A<,»A ^ """' °b°«d« „llch Kron- '6^»"«^^" Praside... F»u.e ^°>4,U . ""«««"«M°"!che»? ^»N»»^ 7n»l^'^'Der «n«»N der a:^^HH,"'^°'Tr»n«v°°. MWM ^^^ ^^ "' w°"l>' Privat", sammt Verstorbene. Im Civil spit ale. Am 3 1. Juli. Anna Camernil. ssabrilSarbeiterin, 27 I., Verblutung. — Johanna Nallaöen, Inwohnerin. «7 I. Marasmus. Am 1. August. Valentin Plevnil, gimmergehilse, 2l I., Tuberculose. — Varthlnia Lernivec, Waise. 11 I,, Nephritis. — Anna Mohär, Inwohnerin, 43 I., ülenmßiti» l<»ci!. — Ursula Grad, Inwohnerin, 60 I., Sarcomatosis. Am 2. Angus«. Maria Lusteriie. Inwohnerin, 76 I, !>1ur^8mu8 »eni!i». Meteorologische Beobachtungen in Laibach. __________ Seehöhc li(X! 2 m. A DZ IZ« xE i Unstch, Z3Z 4 L Ü.i«. 78« 7 24 !j OSO. »ml. st. ^theilw. bew. ' 9 . Ab. 7378 194 SO. scdwack lbeilw. bew. 5. > 7 U. Mg., 738-0 , 14-7 ! NO? schwach ! heit« > 00 Das Tagesmiltel der acstriaen Temperatur 20 5'/ um 0 9'über dem Normale. Verantwortlich?, «ebacteur: Julius Ob««3<»nulch°w«lv »«ttsi- »ion »issedrod saul»sll 8«ill« 60 kr. lnö sl. 3-A5 per Mclcv — japanl'siiche, chinesische ?c. in den neuesten Dessins und Farben, sowie schwarze, weiße und farbige Henne« bera.Teide von 35 lr. bis sl. 14 N5 per Meter — glatt, gestreift, scarriert, gemustert. Damaste ?c. (ca. 240 verschiedene Qual, nnd 2000 verjch. ssarben, Dessins ?c.). Porto- «nil »teuesfl-ei in« »au», — Mnsler umgehend. Doppeltes Briefporto nach der Schweiz. ^1137) 15^« L «6nn«lio^'8 8oillon f»bs>lr« Leopold Berg. Preis 60 kr., mit Postversendung nach auswärts 63 kr. Stets vorräthig in der Buchhandlung lg. v. Kleinmayr S Fed. Bamberg Laibach, Congressplatz. Medicinisclie Klinik der königiicben Uiiyersitat zu Genua. Herrn Apotheker Piccoli XjaiToa-cls.. Ihre Magentinctur wurde auf der Klinik und Poliklinik vielseitig erprobt und hat sich als ein ausgezeichnetes, tonisches Mittel für den Magen erwiesen, insbesondere in jenen Fällen von Appetitlosigkeit, die von anämischen Zuständen verursacht wird. (2889) 6 Der Director der Klinik: Pros« Ed. Maragliano m. p. Henna. 28. Juni 1897. frische Krebse (26fiß) sind 6-G im Gaslhauss des Franz Rozman, Fischgasse zu haben. Bla-u.d.isclie ISisenpillen mit Chocolade-Ueberzug aus der «Mohren-Apotheke>, Wien, Tuchlauben, anerkannt vorzügliches Eisen-iniltel, vorn Organismus leicht assimilierbar, angenehm zu nehmen. Eine Orlg.- Schachtel mit 100 Stück 75 kr, """" Alleiniges Depot für Laibach: iß^ Adler-Apotheke ^1 des Mr. Ph. Mardetsohlaeger _—. iu JL.uil>iic-li (aa7; öü-üb neben der eisernen Brücke. Daselbst auch Depot aller Chirurg. Verbandstoffe en gros und en detail, ebenso die bekannten Chirurg. Gebrauchs- und Kranken-Apparate billigst. Course an der Wiener Börse vom 4. August 1897. «««°em oMenn. «0««!«««. """Vt".NN.. °'"'^> «,!>«,«, »9,,««« bto.Vt.« Nl ^," U'lwo . . :n« 80 ,00 40 »'und,nu..«l.l,,a«°«.» Mr is« st ,^ ^ '. 't?">N.^. . . . «.«-7b.««'««. »eld «ar» ßs««hbrl,ft (füllOofi.). ««dtt «ll«, »1». "«1.4»/° »» ?« llX) 70 dtt. ^°^«" ^>/ il.GNl. ll?7l.,l8t.u «.»„,« «llnbe» »9 8« loo 8N '<"'bl> — ,rl«slt««.»bli,°li«n,n (für l«l> fi). ««d ,oi ?li «üdbabn »°//«»»««. ü(X>p. L<. ,88 t.0 l»4b0 Un«..'«allz. «°hn ..... l«! »» ,«l» 2!. 3>/. UN»«»«!"« wab"" »« «» l — ,lv»ls» los» (ptl Stück). «udt»l'«»fMc° (»»mbav) . «80 ? »0 "«» ll« st. . - - - - 2«0 76 ,o« lb «N»rul> W»ldftt!nU°lt »<> st. O?».««nl »oo ll. so«/,». lSi >>o l«l> - Vantvt« l»b Vodcr,»«ns!,,OtN.,»i>Nsl.V.40°/, 4b» — 4b8 - «rdt,.«nst, s, Hank.u.». l«n fi. —" — — dt°. bti. per Ultimo Veptb,. »70 — »7U b0 »«bitbanl, «llg. UNg., 9U0st. . 40b —40?.. Depofitenbanl, «ll«., »00 fl, . »«lb-bO!»«'— »«compte.»,^., «drOst., 500 st. ?44 - ?<»0'— «lro»u. Tllfftnv., Wien», »0« st. — — - — Hypothtlb.,Olft„»00 st.lüV/,». 8»— 88 — öHndtrbanl, vest., 800 fi. . . z>4«6U»4l'— 0«st,lr.»un«<»l. Vanl. «00 st. . 94t>— »49 — Umonbanl X00 st...... ll<»« »0 »04 ^ü «e?t,l,r»b»nl, »ll«., l40 st. . »?4»5l?b-- Alli»« von «»4 Vu st. . bb< l.0 b^> »!> Donau. »»»pNchMahrt«. „,., llefte»., ^»0 st. «M. . . . 4b4— 45« — DulH°denbacheri'NIt,!b.. «cselllchüft LW st. s, . . . »83 l>0 «!>4 «» üloyb, Otft., Tritft,50U N. «M. »»» — »i.4 -Otftcrr. NoldwlPb. l>0U fl. 3. . »5!,'7b »t»4 7b dt°. dt«. (Ut, U) »00 st. V. »!iU -^ b» l<0 Pca« Gllddllli» «00 ft. L.....»4 1.0 «b 30 tzÜdnordd. N«lb.«V. »<'<> fi. «»f..Ur,,,?»st.z.W. i«i- »?o- «,.»».»»«?. »uv i. . . . ->------ «ell> ««« »r»»»«y^«e1., «t««r., Pr«^ r st. . . . „? - i,« _ Un«.H»l!,. «smb. »00 st. Vllb« >ll— «» — Un,.«tstl>.Mllab-<»r«j)«(wst.O. «o «, «l b0 Wien« Loc»Ib»hnt». »ct.»0«^. — — -.... l»l»«strl»^ltl,» (per Vtü st. . . 97 bl, 9» — «igy^sr «» l^> l?0bl» «»Nrn1.^».,i>st.