Mittwoch den 5. März 1873 Jahrgang Die „M.irburgerZeitung" erscheint jeden Sonntag. Mittwoch nnd Freitag. Preise — für Marburg: ganzjährig 6 st., halbjährig 3 fl., vierteljährig 1 fl. 50 kr: fürZustellun. in« Hau» monatlich 10 kr. — mit Postversenduug: ganzjährig 8 fl., halbjährig 4 fl., viertel>ähr«g 2 fl. Jnsertionögebühr 6 kr. pr. Zeile. Urbcrschllß oder Abgang? Marburg. 4 März. Dem Boranschlnftt für 1874 .zufolge hätte Oesterrtich in seinem Staatshaushalte nicht nur das Gleichgewicht der (Einnahmen unk) Aus« gaben hergestellt, sondern auch einen Uebkr-schuß von 3.467.SI2 fl. erzielt. Diese Erscheinung ist aber eine so ungewöhnliche, daß wir der Versuchung unterliegen, den Boranschlag naher zu prüfen und da erblicken wir den allz-^it getreum Oesterreicher, den Abgang, wieder — einen Abgan p, der sich darf skhm lassen — einen Abgang von nkun-unddreihig Millionen! Ein Ueberscduß. wrlcher diesen stolzen Namen beansprucht, muß doch ein wirklicher Ue-berschuß sein — ein Ukberschnß, der sich auS den lausenden Einkünften ergitit. Wenn aber im Voranschläge unter den Empfängen die ,Beräußer»ng deS StaatSeigen-thumS im Werthe von I üIZZ.ouu fl/' vorkommt, »st dies eine solche Einnahme? — ist es nicht vielmehr eine Veimindstung deS SlaatSvermö-gens? Ferner: die „Ausgaben von Rententi' teln" (3,984.000 fl.) und die „Rcalistrung tzon Eentralaktiven. eventuell Rente"(6,ü00 000 fl) vermehren diese Ausgabe u»v dlese Reallsirung nicht unsere Staatsschuld? Hätte der Finanz-minister diese drei Posten wohl eingrstellt, skills ,r nicht genöthigt gewesen wäre, einen Abgang bedecken müssen? Der bedeutendste Posten untrr den Einnahmen. welche den fragliihtn Ueberschuß erg, ben sollen, ist der „Kaslarest auS dem Aahre 1872" in der Hohe von 30.600.000 fl. Dieser Rest muß aber der vorjährigen Staatsverwaltung gut geschrieben werden. lvaS sich ja bei dcr Schlußrechnung zeigen lvird. Zu bedauern ist, daß die Schlußrechnungen über unseren Stac,tshaushalt immer so spät gelegt werden und daß man dadurch ermöglicht, von einem Jahre zum anderen Kassarkste in deni Voranschlag aufzunehmen, diesilbe» unter die ölnnohmen zu reihen, die Ziffern zu verwirren und Trugschlüsse zu ziehen. Der Gesammtaligang unseres StaatSvor-anschlage« sür 1874 belauft sich demnach auf neununddreißlg Millionen (38.843.383 fl) Klare Rechnung — gute Freunde! Möge daS Abgeordnetenhaus die Weisheit dieses Sprüch-woitcS reiflich erwägen und bei der Verhandlung des VoranschliigeS jeden Wahki zerstören — namentlich aber den eitlen Wahn, als hätten wir für daS nächste ^^erwaltungöjahr keinetl Aligang. sondern einen Ueberschuß. Die Zerstörung dieses Wahnes ist auch deshalb nothivendi^i. damit der Kriegsminister nnd seine Baunersch^ift nicht verleitet lurrden, bei der Mehrfordcrung von (! Millionen in den Delegalionen aus dieseii angeblichen lleberschuß hinzulveisen. tllaturveiil «nd KoilDtill. Dr. Joseph Bersch in Baden bei Wicii, als einer der tüchtigsten Fachmänner Oesterreichs b<-kannt, schreibt in der „N. F. Presse" über N^tur-ivrin und Kunst.vein: In den lej)tn einem mit rohen Brettern abgetheilten Raum deS Hauses schlief. Wir fühlten unS nach kurzer Zeit versucht, lhrem Beispiele zu folgen, streckten uns, in ein paar leichte tvollene Decken getvickelt. auf daS Lager nieder, da» der Alte ouS Stroh und Blättern sür uns bereitet hatte, und waren bald genug fest eingeschlafen. Ein lautes Klopfen an der Thüre weckte uns erst ziemlich spät am andern Morgen. „George Parker. George Parker! Aufge-macht!" hörte ich draußen rufen. Ich rieb mir noch den Schlaf aus den Augen, als mein Be- gleiter schon altfgefprungen lvar. Gr sah sehr mächtige Hand unsanft auf dessen Schulter le-blaß aus tlnd zitterte heftig, große Schweiß- gend. „wie viel beträgt die Schuld?" tropfen perlten ihm von der Stirn. j ..Sir?" Der alte Mann öffnete ihm die Thür, und ließ die Männer herein, die uns aus dem Schlafe gepocht hatten, und deren Pferde draußen angebunden waren. Der eine, eine kleine, dürre Gestalt mit gemeinen, abstoßenden Gesichtszügen, lvar der Gläubiger, von dem der alte uns gestern erzählt hatte. Er entfaltete ein Papier, und las dessen Inhalt dem alten Manne mit näseln-der Stimme und unverkennbar irischem Accente vor. Ü)ie Farm so und so, in Toivnsljip 112, Range 16, im Eouniy Lefsneur. Minnesota Tellltory gelegen, svllte. wie es hieß, am nächsten Mittag öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden. Der alte Manu hatte schtveigend zuge „Wie viel die Schuld beträgt, will ich lvissen!" „3b0 Thaler, Ihnen zn dienen!" lvar di Antwort. „Da sind sie!" Eine Handvoll achteckig,r kalifornischer Fünfzigthahlerstückc flog mit Hellem Klange auf den Tisch. .,Ihr seid der Gläubiger, .^uittirt den Em-pfang. gebt die Schuldverschreibung heraus, macht die Subhastalion rückgängig; ich werde dafür bezahlen!" Der alle Mann entblößte daS Gesicht. Ich sah zum ersten Male die Frau ans der Kammer » » treten; sie sah sehr bleich aus und ihre Lippen hört, dann und ivann einen Blick nach dem beivegten sich zitternd; ihre Blicke ivaren ge-Krankenbette seiner Frau werfend. AIS jener'spannt aus die Züge meines Neiscgesührten ge-Mit Lesen zu Ende lvar, setzte er sich nieder nnd'richtet. verhüllte sein gramvolles Gesicht mit beiden Händen. Das Geschäft war bald zu Ende. Der kleine Mann, der einen solchen AuSgang am „Gnten Morgen, meine Herren," sagte der ^wenigsten erivartet haben mochte, und der andürre Mann mit der näselnden Stimme, l'lch fang« ziemlich verdntzt aussah, kaln durch deu Mit seinem Begleiter zum Weiterreiten vorbe- Anblick des Goldes schnell genug wieder znr reitend. -Besinnnng. Er zählte die Stücke, prüfte sie. „Halt!" rief plötzlich mein Reisegefährte, schob mit einigem Widerstreben ein paar derauf den kleinen Mann zuschreitend, und seine'selben zurück, die über den Betrag liefen, steckte größten Autoritäten auf dkM Gebiett der Wein-chemie einstehen, und Emcr von diesen Hot noch dem Ausspruche Mohr'8 „tine tikfere Emsich» in das West» deS Weines, als alle sogenonnlen Pfod^e«ttU ^usammeu-. Wer also „Polizei" schreie« wollte, wenn th» z« LH»»» dos Aewond auf diese Weise Wei« fob?ißiet, »äre im Zrrtdume ; »iv Kampf gege« biefe Art d« Weinbereimug wäre auch ein vvtloser; w her Feuzett hat «s» eiv-sthcv gelernt, daß ei» bloß juristisch gebildeter „Hofrath" nich! über technisch« Fragt« aburtheileu konn; die kompetruten goä-maaner ob,r haben dim Staate empfohlen, die genannten Verfahren in Schutz zu nctimen, ja sogar in den Weinbau-Lrhranstaltku lchitn zu lassen. t'Schius; solgt.) Zur Geschichte des Hages Die Stellung der Polen zul Wah ! resorm l)at sonderbarerwtise der R«'qic-runs^ eiriktt Grund m^hr qesteben, sich gegen jrdc Ärnderiing dls (^fsstzniiwul-f's anSzuspsechrn: Nian dü.s'-, h'ißk iNLch d ßwegkti t'ks iZigilage sn'.deni. Pi! n mül'croibt??. I t e s j ' ' zös! ' ch 'kl N n > ie n '? v e r s n« u) I l! u q i>: c!c Äu/iguin, lind U'innnl! dkscZ'i !itt-irtcl vou-l pel1öu!ich n Aufsi 'tul dlc' äsii^culcn olhöiigt.i K^'pslosl lul IN snllchtn N'-> li>Nt u!(' >tn', u!."!c ! ud l'!. hilvoiu.qutdst,ltj 1-' s . !l ii .. '! Ij'U lt>. . l' '^' t'. ^Z' >>> >'. 'l' it''- <>' ül. - Nit- ..k I'^-^ ,'Nd."''''; '.nul, d5'i IM ssjcllcil l. unv ttllt sich.tcNt ('''lsolije. ^^?ertt?iscktc ??aekriehtett» (Die deutsche Sprn cl ) c >. u d e n a m e 7 > t a n i j ch c n Schule n.) Dl^' „Ncin-Volker Slaot^zelluufl" jch>ell>t: „Nochiikm slch schon so virle Slimmtn ülikr diesen (Ae^cnsjand l)aben vernehme» lassen, scheint eö unS von b«-soaderem Jntkresse, auch der Beleuchtung desselben von Seite eines Jrlünders, die wir »m „Haald" finden. Raum zu geben. Die betr'fscnde, von „3r»sh Aweritan" unierzeichnetc (5lnsxttduug lautct wie folgt, Die Einfühlung der deutschen Sprache als eines taglichen UnterrichtSgegens^andeS in unseren öffentlichen Schulen ist ein ein großes Bedürfnis^, das allen denen, welche ein Jnterksie daran h.^den, der hkranwochsenden ZugtNd prak-tlsche Vorlheile zu gewähren, täglich klarer vor Augen tritt. In einigen Distrikleschulen wird Deutsch gelehrt, im allgemeinen aber nur ein-oder zweimal wöchentlich. Weshalb kann es nicht täglich und in sawmtlichen Schulen gelclirt werden? Vergebens I»d zu diesem Endzwecke Schritte von Seiten der bemsche« wie anderer Adoptiv Bür,^er. so auch der hler geboroe« Amerikaner geschehen. Was hindert nun unsere Schulbehörden? D>e Geschäftserfahrung in unserer großen Stadt weist uvs auf die Nützlichkeit, ja Notliwendidkeit hin. die deutsche Sprache zu kennen, eine große Majorität des Volkes »st zu Gunsten davon. Hallen dcshnlb nicht die Steuerzahler ein Reckt gehört zu »Verden und ein »Privileg zu beanspruchen, wofür sie bezahlen müssen? WeShalb denn soll unsere heranwachsende Jugend in diesem Geschästs» zentrum, wo unsere Söhne bald eine Stellung als Gischäfts'eute einnehmen werveu, nicht eine gründliche Kentttniß der deutschen Sprache haben um sür dir Änfordllungcn dtö gesellschastlichkn Verkehrs iinüslct zu se>n und die Voriheile sür ilire g^schäst-liaien Bcziehiitlgen zu f»enl'ßcn. Das Deutsche ist, ivie ttiun sal:n, die große.HaudeiSsproche ici Wtlt gn^'ordcu^ und ivelchc st-- sl'ltch'N, kvütioliive» s0i;(ir uun» gro^eu !^li^'l liNltieo Gcsc!>iisl(ö. Wiuc (S delhall) nicht citi. Wohlihtil tür jltcii lnmeti Krisiben, d^l jjch dn- Vulhtlie unstitr so lltsfiichen öfs^ilt-> Lc^ul'N rrsrcul, iven'i «r, sull^^ N', u ic'^'ci iilxi zu ^riral.'cn, n»l ditsci.- tliisillsjrelct ui .^^lasse uu-! > >'"ln dir? sn.r Aiitl^ttiji.r. ll', ^^''clul)iutij', uiu sein ,v-' rcr0itl el.^ l.'tl.l>ch jprcchcn kiUln? ^^viilde lhiu rillt l)tlsin und uuch lu aucciei :liuu. iNl)!'«- t^lin^'^ci.." ^ t i! h l t d u ltj-', d s s p ^ ni s ch e .)) r s ^ e 1».) In Epanicit >sl rie NcklntilUl'.^ mil?kls !^^o>un^i ni'ttrlchlisft nior^c" luid tritt di. Änivcrvuni^ an il)re Stelle. Die Freitvlliijjen NillsskN im Altcr vom neunztt)iitcn l>lS zum vierzislsten Iuhre stellen. Die Dieustzut betrülU sür dlc ueingttrcter.cn ^wci Iaüre. !m I.illt Lle? Witderauiverbung ein Juhi. Der Sold — täglich 1 Pi^eta — 40 kr. östcu. Währ. — Wird am Ende jedcr Woche ar>sj;eznhlt. Dic Reserve begreift alie jurrj^cu Leute, irclche om 1. Jänner eiiit^ je^en Icihrcs ihr ^0. Lrbene-jahr vollkndtt lUil^eii. Um die Strriikraslc der Reserve iN ^en Grenzen der Provinz, der sie an-gehören, zu niokzilisirtn. genü^jt cine Verordnung der RegieiUtt^^, welche diesUkien tmch inner- halb ihrer Militärbezirke mobilifir.n kann, falls die Volksvertretung nicht verslimmelt ist, jetoch unttk der Berpflichlung, diese nach ihrem Zu» sammentrilte sogleich davon ju benachrichtigrn. In allen andern Aälleir kann die Üliobilitlrung nur krast cineS GesttzeS erfolgen. Was die aktive Ärmee bktrifst, so ist keir, bestimmtes Kör-peimaß fixirt. Die Rekruten haben einf^,ch eine gute Gesttndhelt und eine klüftige Körpcrbeschas-fenheit n.ichzuweisen. Vom Eintritte in die Rr-serve sind befreit diejenigen, welche als Freiwillige in die aktive Armee treten. Die Dienstzeit in der Reserve beträgt drei Jahre, und zwar bringen die Reservisten das erste davon unter !.en Fahnen zu. um ihre militärische Ausbildung zu erljalten ; tvahrend der beidkn letzten Jahre sind sie bcurloubt, können aber im Krieas-falle durch ein Gesetz einberufen werden (Landwirthschast. Bäume als B l lhobleIte r.) Im 21. Bande jener die Genfer natur.u.ssenschasMche Gestllsch.'ft herausgibt, hat Professor i^alladon Beobachtungen über d.e Wirkungen dlS/ BlitzeS zusamnteiigkstcllt. Wir tvissen, daß die Näume ostvom Bl.tzgetioffen werden,w.niaerbekaiint aber ist, daß d.e Wirkungen dcS Bl.^strnhleS je nach ^lter nnd Iltnsang i)trscll)en verschieden stnd, und das; gelvisse Arten häus^t!er getrossen. werden al^ underc. F-rner ist Colladon durch seine Veol>-. achlungen zu dem Schlüsse gekommen,. daß eiu Vanul von e-nem S^lihstral)! getroffen werden köll'.e, vhlic dlisi >s,,ettd kitte sichtbare Spur, davon ai. d.ir.jclbui zurückblictie. Ja noch mehr. Die ^^iurn» !^''»ijl>irol)l6 sind nienialt^ an oer Lpizu des U^iunieo zil beobachten, sie liegi». neii vielnil.ijr tr^t an liner von der Erde Nicht ^ti^r tl.iserntiu mittle deö SktiMMes oder eines Vlstkl^, vi^uc aber ^alauö der Schluß gezoaerl l^>r>dai düls'e, daß der i^^num erst.von der stcht-baitn S^nr art von dem strahl getroffen lvorden !>!. Att der Pappel ist 0er Unterschied zivischen der Höht deö 'l^cumkö und der Erhebung der ^^^li^st'ur vont ^^^oden inn größten z diese Spuret! l)alien niemals rin^ Längenautldehnung, die cin Drittel der «^ohc des !i.'aumes übeistrege. In einer Rcihe nebeneinanderstehender Pappeln wird immer die hoch,tc getroffen. Holladon machte nul, dliraus auslnerksam, luklch kostliare Vlij^ah-leiter die Bäume, namesillich aber dic Pappeln ssrr di( Gebäude ubgeliel, können, llm diese Alik! ableiter aber'vollkornmener zu machet,, sei es nö-thiil. dic Pappeln, i'^^rnn sie einmal eine geiviffe Höhe erreicht, on di.'ni uiltererr Theile des Stammes mit Elscnstangen zu umgeben, welche mit einer feuchten Stelle deS Bodens in Äertiindun^^ die andern sieben in seine Tasche, und händigte dem jungen Manne die Schulvdokumente mit sammt der verlangten Quittung aus. „Was vtrlanqt Ihr sür dic Kuh, die ihr der kranken Frau weggenommen habt?" fragte mein Rnsegesährte weiter, nur mit Mühe jeine Aufregung verbergend. „Die ist in meinem Stalle/ sagte der andere der beiden Männer; für 50 Thaler könnt lhr sie jeden Augenblick haben." „Pringt sie her, lch kaufe sie." war die Antwort. „Und jelAt macht, daß lhr fortkommt, oder bei — er iviks ni^ch der TlMre Mit so unzweldentiger Gcbe!)rde, dtiß die beiden Morgengäste schleunig nnd ohne W l^cic-de deii Rückweg antraten. writer geschah? — Ich iaii die alte Frau hastig aus meinen Vegierter znschrei-ten, dem ^rove Thräaen über da? liraune Gesicht liefen. Sre sah rhu ein p^iar Augenblicke mit unbeschreiblicher Lpanrrnng au. sie streifte dann Mtt den ivelkcn, ziNernditl Händen das rothe Hemd von feinem linken Arme; — dann fiel sie ihm laut schluchzend um deu Hals: „Mein Kind, mein liebes, liebeS Kind!" Das Mutterauge »var schärfer gewesen; der alte Mann erkonnte je^t erst seinen Sohn nnd lange, lange lagen sich die Drei still wei-uend in den Armen. Das el'nde Blockhaus war zum heiligen Tempel der Freude gelvorden, itl dem drei ^tluck-ltche Menichen weilten. Ich ging am andern Morgen allein nach Lessueur, da es sür meinen Gefährten je^U dort nichts mehr zu thua gab. 9tach einer laugen und beschwerlichen Reise machte ich die F.nm ausfindig, die ich zu suchen hatte, aber meinen Bruder fand ich nicht mehr. Cr sei seit eini» gen Wochen abgereist, hieß es; lvohin kennte ich nicht erfahren. s's felille mir damals an Mitteln, seine Spur ansznsiichen, nnd cin Aufruf in den öf^ f.nilichen Blättern des Territorium?, das einzige tuas ich zur Zeit tliun konnte, blieb ohne Erfolg. ^-tinige Ä!on'»te spater erst, als iai das erivorbrne Land bereits wiedec verkauft hatte, und Mich auf dem Rückwege nach Osten befand, las ich iu dein Fremdenbuche eines Gasthofes am Aiinnejota seinen Namen. — „Am 16. Juni nach Fort Snelling gereist" —- hatte der Wirth dazu geschrietien. Im Fort selbst war nur noch cine Jnvalidenbesa^ung anwesend; die Garnison — mein Brnder mit ihr — war schon Ende Juni aufgebrochen und durch Kau-saS nach dem fernen Utah gegen die aufständischen Marmoncn murschirt. lM'gt Ich ivußle jetzt, warum ich so seltsam be» ivar, als ich an jenem !ieiß.n Iu-.itagc tUit dein Dampfboot, an Fort Snelling vorüber den Älinnesot.flub hinauffuhr, und die hohen Wälle des Forts i.u Nebel H üter mir ver. fchivanden. v. Gstz. Lota Monte^ in Atttiil. L. Montez besuchte i. 1.1843 anch Berlin. Sie war zum ersten Male da, und ist auch nachtier nie inilderhlligekommen, denn es ging lhr schlecht dort. Mit der preußischen Polizei nnd den preußischen Kriminalgerichten konnte auch Lola Montez nicht spaßen, und tväre der König nicht gewesen, es iväre ihr noch schlechter'ergangrn. In den Heibstmonaten des Jahre^^ 1843 befand sich auch der russische Kaiser Nikolaus in Berlin. Zivischen Nikolaus und Lola theilte sich die Aufmerksamkeit des Publikums. Das Pul)likum ist «UN einmal so, überall, und das Berliner erst recht. ' AlA 17. September war in der Hasenheide bei Berlin eine große Parade zu Ehren deS Kaisers Nikolaus, bit der auch Lola Montez nicht sehlte. Sie that, als wenn die Parade ihr zu Ehren sei. Sie flog zu Pferde heran, uud ritt gebracht werden sollten. Ein Beispikl zeigt di? Wirkung dtS Blitze? auf eine P-ippel. Auf der Höhe von Onex im KtiiNon Genf stand ein Maierhof, welcher vom Blitzt t^elroffen wurde. Nelien dem Hofe erlzob sich östlich eine Pappel, während an der nirstlichen Seite deS Hauses eine große Pfütze lag. Der Blitzstrahl fuhr nun an der Pappel herab, von dieser sodann durch daS Haus, welck's er in Brand steckte, und verlor sich in der Pfütze. Wäre die Pappel an ihrem unteren Thetle mit Eisensttingcn umj^etien gewesen, oder hätte sich die Pfütze in ihrer Nahe statt auf der anderen Seite des Hauses befunden, so wäre das Haus wahrscheinlich nicht getroffen worden, da der Strahl dem Eisen gefolgt und sich in dem Boden oder im Wasser verloren hätte. (Reform des deutschen Rechts-lekienS.) Dem Bundcsrathe Deutschlands ist vom Reichskanzler der Entwurf einer Strafprozeß-Ordnung vorgelegt worden ; als Neuerungen von besonderer Wichtigkeit erscheinen solgende Punkte: 1. Die Strasurtheile werden in erster Instanz nicht mehr von r-chtSgelehrten Richtkrn allein, sondern überall unter ^.Viitlvllkunst von Nichljuri--sten gefällt. 2. Die erkennenden Gerichte erster Instanz sind Schöffengerichte, sie zcrfallen in die großen, mittleren und kleinen Schöffengerichte. 3. Die großen Schöffengerichte treten an die Stelle der seitherigen Geschwornengerichle. 4. Die Schöffen üben in ^^leichlzerechtigter Stellung mit den rechtsgelerhten Richtern daS Richteramt in seinem vollen Umfange aus. schlagen! Der alte brave Offizier hatte keinen Ausdruck für daS Schändliche, Empörende diescs Perk)ltchens. Er trug bei dem Kriminalgerichte zu Berlin auf Bcstrafun^^ der „spanischen TäN' zerin Lola Montez, zur Zeit in Beilin sich aufhallend, und im Hotel de Rufsie lo^lirend", an Lola Mvittez wurde zum Kriminlilgerichte vorgeladen. Und datiei beging sie ein zweitcS schweres Verbrechen. Dem Kriminalboten, der il)r de Vorladunlt überbrochle, zerijß sie daS Papier vor der Nase, und die Stücke warf sie ihm vor die Füße. Das war gar Schmähung der Verordnuiig der Obrigkeit. Eine zweite Untersuchung gegen Lola Montez. Aber sie lachte dazu. Aber sie halte viele Bekannte in Berlin, nicht l?los unter den Osfi^ikren, sondern auch unter den Kammergerichts-Rtferendarien. Die letzten setzten ihr auseinander, daß sie für ihre beiden sch weren Verbrechen eine Slrase von mindestens drei Ä.1!onalcn Gefäni^niß, viclleicht sogar IM Ochsenkopf ^denl Berliner Arlieitshaufe) bekommen köiine, uitd riethen ihr, als einzige«» Mittel, dieser Strafe zu entZehen, ein Begnadigungsgesuch an den König an. Drei Monate Gefängvih, gar im Berliner Ochsenkopf, dem unfreiwilligen VersammlungS-otte der gemeinsten Bummler und liederlichen !)irntn^ Berlins, das war der Tänzerin doch zu viel. Sie bat einen der Neferendarien. ihr das Begnadigungsgesuch zu machen, und sandte eS an den König ab. Friedrich Wilhelm IV. hatte eigenhändig ^luf das Gesuch geschrieben, buchfNiblich ivie folgt: „Mllk. Lola ist ein unartiges Kind und hübsches Mädchen, deren Betragen wir nicht so genau zu nehmen haben, da uns ihre Erziehung lticht anveilraut ist. Die Polizet.Behölde hat dafür zu sorgen, daß sie Berlin schleunig räume, und ihr ihren Paß sogleich zuzustellen. F. W. An den Polizei-Präsidenten von Putkammer." Ein Datum hat der Köiig auch nicht beigefügt; der Polizei-Präsident halte den Befehl am 3. Oktober erhalten. Mnrburger Berichte (A ns h i l f S k a f f e.) Bis Ende Februar hat die AuShilfskafse an Einlagen und zurückgezahlten Vorfchüffen 12.108 fl. 96 kr. eingenom-mrn, und an Rückzahlungen sowie an Darleihen I2.l)66 fl. 45 kr. ausgegeben. (Sparkasse.) Im vorigen Monat wne-den von 544 Parteien 126.502 fl. 94 kr. eing.« legt und von 511 Parteien 70.425 fl. 65 kr. herausgenommen. Die Darleihen gegen Hypotheken bcliefen sich aus 52 000 fl., jene gegen Faustpfänder auf 20.650 st. Eskomptilt wurden 4 Weci)sel im Betrage von 8.400 fl. (Aus der Zeit der G r e n z b e w a» chun g.) Im November v. I. wurde bekanntlich wegen dir Viehseuche die Grenzbewachung gegen Ungarn und Kroatien angeordnet und rückten dlßhalb nebst Anderen auch siebzig Nefcivemänncr deS Infanterie - RegimentlS Graf Härtung in Marburg ein. Diese beschiverten sich aber, daß man sie ungesetzlich einli^rusen und wurden ent- mitten durch die dicksten Haufen vo.» Menschen, als wenn sie ein großer Helr, und sie durchbrach die Reihe der Soldaten, al5 we,in sie ein Feld-Herr sei. Sie mußie und wollte überall dabei sein und im nächsten Gefolge der regierenden Häupter. Einem alten Wachtmeister von der Gensdarmerle wurde doch dies zuletzt zu arg. Er ritt auf sie zu, und empfaljl ihr sehr höflich — die Gen^d'armen konnten dauials noch sehr höflich sein —. daß ne sich mehr zurückhalten und die Leute nicj^t belästigen möge Sie antwor» tele ihm mit einem /werben spanischen Fluche und einem derben Schlage ihrer Reilpeitsche über das Gesicht. Der alte GenSd'arm war verständig genug, auf der großtN Parade, in der Nähe der Monarchen und im Angesichte von mehr als hunderttaufend Zuschauern, keine weitern „Maßregeln" zu ergreifen, die nur einen noch größeren Skandal gemocht hätten. Sein Vorgesetzter sah am andern Tage die Sache anders an. Ein Äcnsd'arm. gar eln Wachtmeister der Gen^d'armen. auf feierlicher Parade, in der nächsten Nähe Allerhöchster Herr-schatten, mit einer Peitsche in daS Gesicht ge lassen, nachdem sie einige Tage in der Kaserne zugebracht. Das KriegSministerium hat nun den Kommandanten des ErgänzungSbezlrkeS (Oberst N. von Perger) zum Ersatz der Verpflegskosten Verurtheilt. Wcr entschädigt die Reservemänner? (Kunstdünger-Fabrik.) llnter jenen ReaÜläten. welche man znr Errichtung der Kunst-dünger>Fabrik angeboten, ist eine in dir Straßun gelegene für die tauglichste erklärt worden. (A n f dem Schübe.) Dieser Tc^^^e soll-ten zwei Schüblinge (Michael und Martin Sorko) von Marburg nach Selzaberg im Gerichtsbezirke St. Leonhardt geführt werden ; unterwegs entsprangen sie aber dem Begleiter und lveilen noch immer ferne von ihrer lieben Heimatgemeinde. (Selbstmord.) Am 2. März Nachmittag erschoß sich in der lNrozer-Vorstadt, Mühlgasse N. 183, der Eisenbahn-Kondukteur Herr Karl Nabel aus H. Dreifaltigkeit. Zerrüttete Geldverhältniffe dürften zu dieser That bestimmt haben. Herr Rabel war unverheiratet. (Säbel uud H a u b a j o n n e t.) Am Sonntag Abends gegen 8 Uhr entspann sich im Wirlhshause der Frau Srtschilsch. St. Magdalena. Bahnhos-Struße, zivischen Dragotiern und Jägern ein leidenschaftlicher Wortstreit, der endlich znm Kampfe mit Säbel und Haubajonnet führte. Im Gastzimmer ivurde Vieles beschädigt Die Sold^ttN setzten den Kampf auf der Straße noch fort — unter fürchterlichem Geschrei, bis eine Militärivache einschritl und die Ruhe »vieber herstellte. (Rechtsschutz-Verein der Eisen-bahn-Kondukteure.) Zur Hauplversamm-lung, die am 3. März im Saale zur „Stadt Wien" abgehalten ward, hatten sich Vertreter aller Jnspektionsgebletc eingefunden. Außerdem waren viele Kondukteure erschienen, tvelchen die Direktion zu diesem Zwecke Urlaub ertheilt hatte. Die Gründung des Vereins ist gesichert und soll derselbe alle KondukttUre der Südbahn-Geiellschafl aufnehmen. Ucber »^Ifhundert jllnd bereils eingeschrieben — gegen siebenhundert f'hlen noch. Letzte Post. Für Böhmen ist die rascheste Eiufüh-ruttg dcr Vanvbriefträger angeordnet lvorde'N. Die Freisinnigen im Kauton Äolothuvn haben mit Unterschriften das Vorgehen ver Regierung in der BiSthumSangelegen-heit gebilligt. Vom nordamerikanischen Abgeordneten-Hanse ist der Antrag auf Begliickwünschung des spanischen Volkes angenommen worden. Wom Wüchertisch. Eine Reise vom Mittelrheiu (Mainz) über Köln, Paris und Havre nach den nordamerikanischen Freistaaten beziehungsweife nach New-Orleans. Erinnerungen und Belehrungen über die politischen. religiösen und gesellschaftlichen zc. Verhältnisse in den nordamerikanischen Freistaaten. Von Dr. Franz Joseph Ennemoser. Sechzehnte Auflage. Wien. Selbstverlag deS Verfassers. Wieden. Kettenbrücken-Gasse, IV. II. Der Verfasser schickt dieses Buch in die Welt, um Jenen, ivelche sich Kenntniß in Betreff des Wohles und WeheS der AuSivandernden, sowie der amerikanischen Verhältnisse verschaffen tvollen, eiN möglichst anschauliches Bild der Leiden und Freuden einer solchen Reise vor Augen zu führen. Dr. Ennemoser hat von lej^teren wenig genossen, darum wünscht er durch die Mittheilung seiner Erlebnisse wenigstens den Einen oder den Andern, ivelcher ausivandern ivill, zum Nachdenken anzuregen, ihn gar von diesem Entschlüsse abzubringen und zu erneuter Thatigkeit in der Heimat zu belvegen. Dieses Werk ist gemeinverständlich geschrieben und zeichnet sich der Verfasser dnrch eine wohlthuende Wärme des Gefühl» auS. Die große Zahl der Auflagen spricht für den Werth des Buches. Steiger mit Arbeitern für ein Braunkohlen-Werk gesucht. Für ein aufgeschlossenes NraunKohltUVtrK (ölgnit) von grober Mächtigkeit, in Serbien, wird .in tüchiiger Steiger Mit etwa 4-5 'Aergtettteu. welche sich durchgehends auf Artlunt^ohlenball Ver-stehen müssen, gesucht. Die Förderung wird in Mord gegeben und daS gerin.che jährliche Förderquantum beträgt 100.000 Zentner. Anträge und Anfragen lvollen i^efälligst an die Allmpfmühte und Spritsatlkik von in gerichtet werden. Verein „I^erkur." 2U ävm «UK S. Alti?» Iialb 9 I/Iir ^denlls stattLiiäeu6eii l)isvussion8-^bvnllo. 1. „Das wstri8clie ^as8 u. sk'ort- 8et2UvK), Vortrag äes Herrn krot. ^1f. ^üUlisr. 2. Lsavt^orwox liborllvwweoer ^raASii. 3. LrvSllUllg 6e3 k'rsß^ekasteos. I^srdurA äsu 3. Mr? 1873. 182) Oer ^ussekuss. Ich erlaube mir dem?. 1. Publikum anzuzeigen. daß ich die ehemalige „Bier MMilkvIinscksrtvr iRlMah-Ettracl nach Prof. ^ppvlUei» und UvIIvI» der Wiener«linik mit der Hoffschen T har-latanerie nicht zu verwechseln, besser als alle iibrigen jetzt im Handel vorkom-Menden Malzextrakte. 11 Autstellungen prämiirt. W > Für SlbzehrendeTs^acht, besviib. Hroji-. Lli»gt»- md Halskra»!»,. «». Wohlschmeckender Ersatz de» schwer verdauliche« Leberthranes ^ach Prof. ^nebst a Deutschland» bedeutendsterLungenklinikerl von Tübingen. 59^ l. Qual. 50. 7.5, 85 kr., fl. 1.10; ll. Qual. 80, 45 kr vl^Depöt für Marburg^Hzy bei k. Itolletniz, Tegetthoffstraße. Wilhelmzdorser Malzprodnkte« Fabrik lilaris^Iülker LAick- und Ooiiimi88ivu8liau8, A/a»'ia^i?/67'st?'asss M'. (Hotel Kummer.) Die von uns ausgegebenen Bons tt fl S««, K«««u haben 90 Tage fixe Laufzeit und werden biS auf Weiteres mit Verzinst. Diese Bons sind mit CouponS versehen, durch deren Rückstellung daS Capital auf weitere 3 Monate prolongirt werden kann, und empfehlen wir dieselben dem P. T. Publikum der Provinz als geeigneteste CapitalSanlage. Zqusfsnina L. Komp. Einlagen in Silber, Gold oder fremdländischen Banknoten werden in derselben Währung zurückgezahlt, als sie geleistet wurden. (122 Srösstö invileri» unS ßxut s^smavlite? llvrrsiiklsiäör, «0Hvie »uek vaed I^ass 2ur ^vkertiKUllK 2U dilliAstsli?rviseQ, ewpüedlt 1S7 Kelieiltl. Marburg, 1. März. (Wochenmarft»b-richt.) Welzen fi. 6.50, Korn fl. 4.10, Gerste fl. 0.-, Hafer Hirse fi. 0.-, Hirsedrein fl. 6.10, Helden fl. 3.60, Erdäpfel fl. 1.60. Bohnen fl.4.-, pr. Metz. Welzengrie». fl. 15.50, Mundmehl fl. 12.50. Semmelmehl fl. 11.50, Weißpohlmehl il. 10.50, Schwor». polMehl fl. 8.50pr.Cnt. Heu fl.0.—. Lagerstroh fl.0.-. Riudfleisch 26, «albfleisch so, echwe.ufle.sch i. 30. Lammfleisch 22, Speck frisch 35, Rlndschmalz 60, Schweinschmalz 44, Schr.ieer SS. Butter 54. Topsenkäse 14. Zwiebel 10, Knoblauch 24. Kren 10, «ummel 48 kr. pr.Ps. Eier 2 St. 7 tr. Milch frische 14 kr. pr. Maß. Holz 18« hart fl. 7.-, weich fl. 4.60 pr. Klafter. Holzkohlen hatr 60, weich 40 tr. pr. Med. Pettau. 28. Febr. (Wochenmarkt»bericht.) «eizen fl. 5.50. Korn P.S 60, Gerste fl.S.30. Hofer fl. 2.—, Kukuruh fi. 3.55, Hirse fl. 0.-, Heiden fl. 2.80, Erdapfel fl.1.30pr.Mcp. Rindschmalz Schweinschmal» —, Speck frisch —, geräuchert —, Butter 50, Rindfleisch 28, Kalbfleisch 30. Schweinfleisch 30 pr. Pfd. Tier 2 Stück 5 kr. Milch frische 10 kr. pr. Maß. Holz 36" hart il. 10.50, weich fl. 7.— pr. Klafter. Holzkohlen liart 60. weich 50 kr. pr. Met». Heu fl. 1.80, Lauerstroh fl. 1.40 Strrustroh fl. l.— pr. Ctr. ' »^It« »lerquelle. Heute Mittwoch de» 5. März Riesenknöbel mit Kaiserfleisch und Kraut. 186 Das Knödel-Comitv. M« goldener Uhrschlüffet wurde auf der Triesterstraße in der Nähe dtS allgemeinen Krankenhauses verloren. Der Finder möge selben im Comptoir deö Blattes gegen Belohnung abgeben. 184 Zu verkaufen: Gin Schimmel, 15 Faust hoch, 8 Jahre alt. (167 Auskunst in der Expedition disses Blattes. Elve Zlldvstrie-Lehrenn, a« der ?. k. Lehrerinnen-Bildungsanftalt zu Graz geprüft und hier angestellt, empfiehlt sich mr Uebernahme aller praktischen und Galanterie-Arbeiten, alS: Tapijstrit-, ApvliKations-, Verl-, geschorenen hohen und Flachftickereitn, Tvch-, Mr- und WMblumtU, dann aller Filet, Fri-volitäleo-, Höckel-, und Zlrick-Arbeite«. Auch wird Unterricht in und außer dem Hause für Erwachsene nach einer leichtfaß« lichen Methode, sowie für Anfängerinnen im Stricken, verbunden mit einem Vorkurs sür die Schule ertheilt. (164 Biktringhofgaffe, Kammerersches Haus. Eisenbahn-Fahrordilung. Marburg. Personenzüge. Bon Trieft nach Wien: Ankunft 6 U. 21 M. Krüh und 0 ll. 4.'^. M. Abend». Abfahrt 6 U. 33 M. Krüh und 6 U. 57 M. «bend». Bon Wien nach Trieft: Ankunft 8 U. 13 M. Krüh und 9 U. — M. «bendß. «t,fahrt 8 U. 25 M. Krüt» und 9 U. 1Z M. Abend». HVvtlll»«!«, abgepreßt, in Teigform oder getrocknet in Stiicken kaufen zu den besten Preisen (66 HMaxvnniani», ^ Ovin»., Wien, IV. Bez., Resselgaffe. m« v»st»rr«lolilsol>« Illävstrkll-Ikuill (vormals »»iilcl,»»«, IZ«l«ar«I W^iirst) Wen, 8tvfÄN8p>»t/ lXe. ewittirt vom 6. I^oveiuber su LALZZ,-Lcliöius in ^bseluiitten 2U A. IVO, övö, 1(>(><1, övl)(>, mit Versiilsuox -u SV« S'/2 7- xekkn 8 "rsAL, 14 rsxe, 30 1'aKe, K0 T'axe Xüaäixuiix. Die im Ilwlsuke betinälielien iiivlit xekimäixten (lassasvlieine xelliessen ?om obiKkn l'sAL »II «Zie Iiölieie VerüinsunK. vie Minsen kijoneii dei cZer kLüuäixnnK im Vorlilnein belioden unck ilie vApilalsriieki^aliluiiMii aiieli in slleil I^nniles lIsupl8tS