Nr. 273 Dienstag, 28, November 1916. 1^5, Jahrgang. Mbacher Zeitung »»»»»»«««N«»»«»»»»»l «llit Poftversendung: «anzjährig ^0 j. halbjährig 15 II Im Kontor! ganzjährig » ». halbjährig it ll. Für die «ustellun« ln« Hau« ^e-Mhrig « I. — I»s^»»«»«„»>ül,r: tfür lleine Inserate bi« zu vier Zeilen »« k, gröhere per Zeile !2 t,- bei öfteren Wiederholun«^» per Zeile » b. Die «Laibacher Zeitung» erschein: täglich mit lluünayme »er Sonn- und jftieNagr, Die Hvmln»st»nN»n befinde» sich Millonlöslrahe Nr. lS; die »,V»l,N«» Milloziästraße «r. lß «prnchftunden der Nvdlll. >ou »vü « bl« lO UH» !„rmittllg?, Unfrantlerte ^ril'le werden nicht angenommru, Mllnnslripte »iwt zurilctgestcllt. Nelephan-Uv. der Wedaktwn 52. Amtlicher Geil. Selne k. und k. Apostolische Majestät haben nachstehendes Allerhöchstes Handschreiben allergnüdigst zu erlassen geruht: Lieber Fürst Montenuovo! Sie haben weiland Meimrn eÄauchten Großoheim Seiner Majestät dem Kaiser und Könige Franz I o -seph 1. als Dessen Erster Obersthofmeister hervorragende ausgezeichnete Dienste geleistet und sind Ihm bis zu Seiner letzten Stunde eine treue Stütze gewesen. In pietätvoller Würdigung dieser Ihrer besonders anerkennenswerten Haltung verleihe Ich Ihnen die Brillanten zu dem Großkrenz Meines St. Stephan^Ordens. Wien,, am 23. November 1916. Karl m. p. Seine k. und ?. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchstem Handschreiben vom 23. November d. I. den Geheimen Nat Mfred Fürsten von Moiftenu ov o zu Allcrhöchstihrem Ersten Obersthofmeiste allerguädigst zu ernennen geruht. Seine k. und k Apostolische Majestät haben mil Allerhöchstem Handschreiben »,om 23. November d. I. die Geheimen Räte: Karl Grafen Vrzczie-Lancko-ronski zu Allerhöchst ihrem, Obcrstkammercr, August Grafen Zichy von Zich :,nd Vajnnykeö zu Allei-höchstihrem Obcrsthofmaischall, Nikolaus Fürsten Pal-ffy ab Erd öd zu Allcrhöthstihc,-,m OberststaNmeistcr, Leopold Grafen Berchtold von und zu Ungar-schih Flatting und Pullis zu Allcrhöchstihrem Zweiten Obersthofmeister, Nikolai Grafen Szecsen von Temerin zu Allechöchstih i-m Hoftn arschall m Ungarn, August Grafen vo'i Volle garde zu Äll>.,-I,'»cl)stihrem Oberscküchemnieistel, Karl Freiherrn von NumcrStirch zu Alle^M'^'M Oberststalielmeister, Maximilian Grafen Thun und Hohensteinzu Aller-höchstihrem Obcrstjägermeister und Eduard Grafen Cho-loniewski-Myszka zu Allcrhö'chstihrem Oberzere-monienmeiister allergnädigst zu ernennen geruht. Seine k. und k. Apostolische Majestät geruhten allergnädigst das nachstehende Allerhöchste B efehl schre i-ben zu erlassen: Das Infanterieregiment Nr. 1, die Tiroler Kaiser Jägerregimenter Nr. 1, 2, 3 und 4, das Dragonerregiment Nr. 11, das Husarenregiment Nr. 1, das Ulanenregiment Nr. 4, das Feldhaubitzregiment Nr. 9, das Tiroler und Vornrlberger Gebirgsartilleriercgimenr Nr. 14 und das Festuilgsartillerieregiment Nr. 1 haben auf immerwährende Zeiten den Naimn „Kaiser und König Franz Joseph I." zu sichren. Ich übernehme bei diesen Regimentern die Würde des zweiten Inhabers. Das Infanterieregiment Nr. 19 hat Mein?., Namen „Kaiser und König Karl" zu führen. Wien, am 23. November 1316. Kalt m. p. Auf Allerhöchste 'Rnoronnng wird für weiland Sein« k. und k. Apostolische Majestät Franz Ioscvh l. di,c Hoftrauer von Donnerstag den 30. November 1916 angefangen durch sechs Monate mit folgender Abwechslung getragen: Die ersten zwei Monate, d. i. vom 30. November 1916 bis einschließlich 29. Jänner 1917, die tiefste, in den folgenden zwei Monaten, d. i. vom 30. Jänner bis einschließlich 29. März, die tiefe und in den letzten zwei Monaten, d. i. oom 30. März bis einschließlich 29. Mai, die mindere Traun. MchtcltnMchsr Geil. Der Kaiser — unser Allerhöchster Kriegsherr'. (Aus dem Felde.) In den letzten Tagen leistet das Kriegsvolk Österreich-Ungarns seinem Allerhöchsten Kriegsherrn Kaiser und König Karl den Eid der Treue, und des Gehorsams. Oft und oft haben wir im Frieden das erhebende Schauspiel erlebt, da die aus den Akademien und Kadettenschulen ausgemusterten Offiziere und Fähnriche aus begeisterten Herzen das erhebende Gelöbnis ablegten, mit j ihrem Blut die Wahrhaftigkeit des Trenschwurs bekräftigen zu wollen, und die junge Mannschaft, die jeweils in den ersten Novembortagcn den Eid leistete, erkannte, stM, daß dieser weihevolle Augenblick ein unzerreißbares Vand zwischen d gen auf vielen Kriegsschauplätzen, auf zahllosen Schlachtfeldern mit seiner Wehrnipcht verwachsen ist wie Herz und Hand des Menschen. Kaiser und König Karl war Oberst, als der greis« nun verblichene Herrscher im Abende seines Lebcu5, den er nur mehr Werken des Friedens geweiht wähnte, seine Völker aufrief zum Kampfe um den unversehrten Bestand der Monarchie. Erinnern wir uns, loas uns Erzherzog Karl war, um zu ermessen, was uns der Kaiser uud .König Karl ist. Lassen wir — schmerzlich bewegt, weil sich Vergangenes zeigt, doch voll froher Zuversicht, da» Treibende Kräfte. Roman von E. Grabowsli. (23 Fortsetzung.) (Nachbrult verboten,) Unwillkürlich straffte Anton lseine Haltung, aller Trotz wurde in ihm lebendftl.. Er ahnte richtig, daß der Stein im Rollen war und dachte: „Aufpassen heißt's." Schließlich war es ihm nicht gerade nnangenehm, daß es endlich zu einer Aussprache konrmen sollte. Nur der Augenblick schien ihm nicht zu passend. Der Abend war fchon ziemlich vorgeschnitten, und der Vater schien ermüdet. Er folgte ihm nachdenklich über den Hof nach dem Wohnhause. Die Tür des großen Wohnzimmers stand offen, und aus der Tiefe des Zimmers gähnte Dunkelheit. Der Müller blieb stehen, blies die Backen auf und starrte in das gärende Grau. Ihm war's, als griffen aus ixr Dämmerung Spinnenhände nach ihm und sckmür-ten ihm die Brust zusammen. Er atmete tief und Wischte sich mit dem Taschentuch über sein schweißiges Gesicht. „Nicht da hinein," wehrte er mit sichtlichem Grauen, als Anton rasch voranging, um die Lampe anzuzünden. „Laß uns in den Garten gehen. Es spricht sich leichter im Freien." Schweigend ging Anton neben ihm her. Der Abend war heiß, die Frische des Morgens auf° gesogen vom Brand der Iulisonne. Nach den Obstanlage» lenkte der Müller seine Schritte, zwischen den Rei- hen der jungen Bäume ging er hin und her und freute sich über ihr gutes Gedeihen. ,I3 wie ein Mensch, so ein Baum, will justcnnent so viel Liebe und Verstand zu seiner Pflege! Gibt eins nicht das — schlägt er aus und trägt Wildlinge statt edler Frucht." " Während Strobel das sagt», sah er sich nach einer Sitzgelegenheit um. Er fühlte aus einmal eine große Schwere in seinen Gliedern. «Uff — die Hitze!" stöhnte er, riß die Weste auf und ließ sich auf einem umgestülpten Karren nieder. Anton lehnte ihm gegenüber an einen: alten Nußbaum. Auch er fühlte die Schwere dieser Stunde in den Gliedern. Die alte Scheu vor der Entscheidung war wieder da,— er fürclMe sich vor dem unausbleiblichen Kampfe mit dem Vater. Fest wollte er sein wie Eisen und doch. . . Gewohnheit und Pietät machten ihn zaghast. Er kralnpfte die Hände zusammm und »oartele. Der Müller suchte nach Worten und fand keine. Er konnte ein nrerknnirdiges Unbehagen nicht los werden. Sein vom Wein erhitztes Blut gärte in seinen Adern und drängle much dem stopft. „Is ein schwerer Tag g'wcst heut!" fing er dann an. „Aber schließlich . . . Bub', daß dir gratulieren!" Er sftraug auf und hielt Anton die breite Hand hin, aber der schlug nicht ein. Wohl war es ihm penüich, dem Vater die behagliche Heiterkeit zu rauben, die so schön zu dessen Jahren paßte wile- der Frieden rundum zu dem sommerlichen Abend. Auch kroch wieder die feige Furcht vor einen« Auftritt aufdringlich aus dem Wust seiner Empfindungen. Doch gab er sich einen Ruck — er durfte nicht länger schweigen. Es wärie unredlich gegen das Mädchen, das sich ihm vertrauend auf soine schönen Worte ganz hingegeben hatte. „Nu, du sagst ja gar nichts," fragte Strobel verwundert den noch immer Schweigsamen. Anton räusperte sich " suchte nach Worten -— und fand keine. Es war doch keine MeimcMt, die Hoffnungen des ahnungslosen Mannes zu zerstören. Doch es mußte Mn. Und so zwang er seine Unentschlosscnheit nieder und sing bewegt und unsicher an: „Ich, weiß wohl, Vater, was Ihr von mir verlangt. Aber. . ." In diesem Augenblick wankte der Müller und gM mit den Händen in die Luft. Anton sprang erschrocken zu. stützte ihn mit Mner jungen Kraft und führte ihn zu dem Karren zurück. „Ihr habt Euch doch nicht zuviel zugemutet, Vater." Es klang ein Vorwurf aus seinen Worten, der den M-ten, der schon wieder zu sich kam, ärgerte. „Unsinn," entgegnete «r. „Wir haben gekneipt, der Fabian hat schwere Weine. Das ist ja wohl gar — aber die Hitzen heut' ... die setzt einem zu. Und dann die Freude, Tonerl — die Freude!" (Fortsetzung folgt.) Laibacher Zeitung Nr. 273 1964 28. November 1916 sich aus dem Vergangenen die Zukunft erschließt - die Bilder aus dem Kriegsleben des Allerhöchsten Kriegsherrn an uns vorüberziehen. Zuerst im Stunde des Ar-meeobcirkommnndos, dann als Vertreter des Monarchen bei den Truppen aller Kriegsschauplätze, zeigt sich uns Erzherzog Karl als der Mann, der die vielfältigsten Eindrücke in sich aufnimmt, den großen operativen Zug des Krieges, die geistige Leistung verfolgt und die Menschen und Waffen studiert, die Entschluß und Befehl zur Tat werden lassen. All die Hebel, Näder und sonstigen Bestandteile, einer gewaltigen Maschinerie, deren Antrieb er bereits kennen gelernt hat, arbeiten vor ihm, wenn er an der Front weilt. >Fn der Berührung mit den Soldaten aller Zonen und Nationen sieht er, wie der Mensch zum Kämpfer, der Kämpfer zum Sieger wird, welche! Intellektuellen, moMischtn und physischen Einflüsse den Erfolg bestinumn. Erzherzog Karl hat, ehe er selbst den Säbel zog, einen Anschauungsunterricht genossen, wie er noch keinem Feldherrn zuteil ward. Damit erschöpfte sich aber Zweck und Sinn dieser ersten Kriegsfteriode im Leben des Erzherzogs nicht. Er brachte ja anderseits ten Geist der Fürsorge und Liebe, der Teilnahme und des Verstehens von den Höhen des Thronies zu den Kämpfern u,n Österreich-Ungarns Ehre und Verpflanzte das Vertrauen der im Felde Stehenden in den glücklichen Ausgang des Krieges nach der Heimat. Die Weisheit des Monarchen ließ dann den Thronfolger in die drei entscheidende» Phasen des Krieges eingreifen. Erzherzog Karl war es beschieden, Italien, den Erbfeind Österreichs, niederzuzwingen, die Trutz bürgen der Welschen an unserer Grenze zu zerschmettern und seine tapferen Truppen die italienische, Tiefebene sehen zu lassen. Italien, dem auch vordem kein Erfolg bestimmt war, sollte durch den Thronfolger die Kraft und den Schwung eines Angriffes unserer Armee kennen lernen. In Ostgalizien übernahm dann Erzherzog Karl das KonMando über -eine Armee und später über eine Heeresgruppe, die voai der nlmänisch-buIowinisckM Grenze bis südlich von Vrody dem Ansturm der Nüssen zu wehren hatte. Im Sommer 1915 sollte sich nach dem Willen und dem Glauben unserer Feinde das Schicksal dieses Völkerringens wenden und entscheiden. Während die Franzosen und Engländer mit unerhörtem Aufwand an Menschen und Material den deutschen Ring zerbrechen wollten, warfen di? Nüssen Millionenhcerc gegen die anfangs nur dünnen Linien, nm sich über die Karpathen den Weg in die lachende ungarische Tiefebene zn bahnen und nördlich des Gebirgswalles durch einen Stoß in den Naum Lemberg-Stry die ganze bis an den rigai-schcn Meerbusen reichende Linie der verbündeten Mittelmächte auszurollen. Die Krisis des Weltkrieges! Von den italienisch-tirolischen Hochgebirgen eiltp Erzherzog Karl nach dem Nordosten, um dort den Widerstand der Armeen anzufeuern md die russischen 3* asscn-stöße an seiner kraftvollen, entschlossenen Führung zerschellen zu lassen. Wir dürfen heute sagen: es waren harte Tage, die Gabe wird dcm höchsten Proteltorstellvertreter des Witwen,^ und Waisenfonds Seiner?. und k. Hoheit Herrn Erzherzog Leopold Salvator zur Kenntnis gebracht und in gegeignetcr Weise veröffentlicht werden. Dr. Eduard Prinz Liechtenstein, t. k. Hofrat, Leiter des Kriegshllfsbureaus des k. f. Ministeriums des Innern. Der Präsident des k. k. österreichi schon MVtä'rwitwen-und -waisensonds: Dr. Max Graf Wickenbur g, l. und k. Geycimer Rat, Minister a. D. Spenden sind unter dem Motto „Den: Andenken Sv. Majestät" zu richten cm den k. k. östreichischen Militär-witwcw nnd Waisenfonds, Wien, 3. Bez., Auenbruqgor-gasse 2, Vostsparkass^konw 149.617, an das Knegshilfs-bureaus des k. k. Ministeriums des Innern, 1. Bez., Hoher Martt 5, Postspartafsenkonto 149.002, an sämtliche politische Landcsstcllen oder politische Behörden erster Instanz, an alle Landeskriegshilfsburelllls o>der an die Landes- und Bezirks organisationen (Krieasvcr-sicheningsabteilungM) des Witwen^ und Waisensonds. Die Verwendung der den Landetzorganisationen zukonr-menden Spenden erfolgt innerhalb des betreffenden. Kronlandes. » — (Feierliches Seelcnantt.» Montag deni 4. Dezember um i0 Uhr vormittags wird für die Seelenruhe Sciner k. und f. Apostolischen Majestät des höchstseligen Kaisers und Königs Franz Joseph l, in der hiesigen Domkirchc ein feierliches Seelenamt gehalten werden. ^ lBeilcidskundnelmnnen.^ Beim Herrn Landes--Präsidenten Grafen Attems sind ferner mit der Bitte erschienen, anläßlich des Ablebens Seiner Majestät des Kaisers Franz Joseph die Versicherung ihres tiefsten Beileids an die Stufen des Allerhöchsten Thrones leiten zu wollen: Seine Exzelienz Graf Vaguer, aus;crordent-lichei Gesandter und bevollmächtigter Minister Seiner Majestät des Kömgs von Spanien; die Laibacher Geistlichkeit unter Führung des Herrn Generalvikars Flis; Herr Staats bahndürektor Hofvat Dr. Schmitz im eigenen Namen sowie im Namen der Beamtenschaft der Staats-bahndircktion Trieft; das Präsidium vom Nc»wr Kreuze, bestehend ans Frau Hofrat von Laschan, und den Herren Präsidenten Tel Cott, Obersten von Pelrovan und Hofrat Dr. Zupancc; die Herren Hosrat Dr. Zupanec und PrimMius Dr. Ielnko namens des Landes sanitälsrates; eine Abordnung des krainischen Kriegerkorfts unter Führung des Herrn !>lof; Herr Inspektor Eberharot, Ver-kchrsreferent txs Nctriebsinsftclltorates der Südbahn; die Herren Baurat Sbrizaj nnd Josef Kosler namens des Morastkulturhmlptausschusses; die Herren Regierungsrat Senekovic" und Notar Hudovernik namens des Cyrill- und Mcthodvcreines sowie des Vereines „Bra-nibor"; Herr Gemeindevorsteher Lovrelu"'i5 sür die Gemeinde Soderschih. — Beilcidsschroiben sind eingelangt: vom infulierten Propst Herrn Dr. Elbcrt namens des Kollegiatkapitels in Nudolfswert ,-nd der Dekanatsgeist-lichkcit sowie in seinem eigenen Namen; vom Zisterzicn-scrstift in Sittich, ferner vom Herrn Landtagsabgeord-ncten Gangl namens der Stadt Idria, seiner Wähler, aller Bewohner von Idria und in seinem eigenen Namen. Lolal- und Provinzial-Nachrichten. — (Hoho militärische Anszcichmmgen.) Seme Majestät der Kaiser hat Seine f. und k. Hoheit d"n durchlauchtigsten Herrn Erzherzog Eugen und den Gene-raloberswn Freiherrn von Eonrad zu Feldmarschällen crnannt, weiter Seiner k. und k. Hoheit dem durchlauchtigsten Herrn Erzherzog Friedrich das Grvßtrcuz des Maria Theresien-O'ldcns, den Generalobersten Grafen Asta Nielsen. I Nur heute und morgen I Asta Nielsen. Kino Central im Landestheater ÄSTÄ NIELSEN im neuesten F;lm X>Lts lÄTaisenliaiisKiiicl. ¦^T'^^TT^^^™"™! Vorstellungen ^Ur^^^IT^11^^™" Asta Nielsen. | um i yj, i und j mir abends. | Asta Nielsen. Laibachcr Zeitung Nr. 273 1966 28. November 1916 Pan,, und Frleiherrn uon Volfras das Militär-verdk'nstkrcuz erster Klasse mit der Kriegsdckoration, dcm Generalobersten Meiherrn uon Krob at in das (>!roß-krcuz dcs St. Stephan-Ordens und dein Großadmiral Hans das Großkreuz des Leopold^Ordens M,t d'er Kricgsdctoratiml verliehen, schließlich den Gcne^ilo^r-sten Freiherm von Georgi und Freiherrn von Ha-zai das Zeichen Seiner besonderen Anerkennung üben sendet. — (Unser Hnusregimcnt „Kronprinz") Seine Majestät der Kaiser hat folgenden Armee- und Flotten-befchl erlassen: Ich will, daß Mein erstgeborener, Mir durch Gottes Gnade geschenkter Sohn von nun an Meincr braven, heldenmütigen Wehrmacht angehört und ernenne ihn zum OberstinhM'r Meines Infanterieregiments Nr. 17, das von nun an den Namen „Kronprinz" zu führen hat. Wien, am 24. November 1916. K a r l.' — (Die fünfte österreichische Kricgoanlcihe) Bei der fünften österreichischen Kricgsanleihc, nnd zwar bei der 40jährigen amortisablen Staatsanleihe hat sich der Finanzminister entschlossen, im Intcrxsse der größtmög-liche.n Popularisation der Kriegsanleihc, mit der Absicht, jedermann W Teilnahme an der Subskviptioi: dieser Anleihe zu ermöglichen, auch Stücke zu 50 K Nominale zur Ausgabe zu bringen. Die bisherigen kleinsten Stücte waren zu 100 K Nominale. Erhältlich sind aber auch Stücke zu 200 K, 2000 K, 10.000'K und 20.000 K; die Zeichnung dieser Papiere wird zwäcks dauernder günstiger Anlage empfohlen. üV-Mhiigc Staatsschah-schcine gelangen nur in größeren Stücken zur Ausgabe, l.nd zwar zu lU00 K. 5000 Ü, 10.000 K und 50.000 K. Nach diesen Papieren werden mit Vorliebe gewiß die kaufmännischen und industriellen Kreise greifen, welche kürzeren Kapitalsanlagen Vorzug geb'en. — Wie wir erfahren, ist das Interesse für die nMe Kriicgsanleihe sehr lebhaft. Wir machen die P. T. Interessenten auf das heutige Inserat der Laibacher Kreditbank aufmerksam, die als Mitglied des Konsortiums zur Durchführung staatlicher Krcditoperationen den Subskribenten die größten Begünstigungen bei der Zeichnung dieser Anleihe einräumt. — (Tic fünfte Kricntznnleihe., Die Krainische Land es bank in Laibach ist in das Konsortium zur Durchführung staatlicher Kreditoperationen aufgenommen worden und ist daher in der Lage, bei Zeichnungen auf dic fünfte Kr/icgsanlcihe alle gesetzlich gestatteten Erleichterungen und Begünstigungen im weitgehendsten Maße zu gewähren. — (Dic Firma Julius Meinl) hat neuerdings einen bedeutenden Natrag für die fünfte österreichische sowie ungarische KriecManIeihe gezeichnet. Die Gesmntzeict> nungen dieftir Firma aus alle österreichischen und ungarischen Kriegsanleihen erreichen hicmit den Betrag uon 6,.'500.000 K. — (Kriesssauszeichnunsscn.) Weiland Seine Majestät Kaiser Franz Joseph l. hat anbefohlen, daß dem Ober-kntnant Ludwig Skulka des IN 17 neuerlich die Allerhöchste belobende Anerkennung und dem Majo,r KM Zeller des IR 17 die Allerhöchste belobende Anerkennung bekanntgegeben werde. — (Für Vrsiher von Waffen und Munitionsgenen-ställden.) Die hiesige k. k. Polizeioirektion hcrt folgende Kundmachung erlassen: Zufolge Erlasses des k. k. Lan-despräsidiums in Laibach vom 20. November 1916, Nr. 7201/Mob. wird die im LandesgesctMatte für Krain vom Jahre 1915, Nr. 16, Verlautbarte Kundmachung des I. k. Landespräsidenten in Krcrin vom 23. Mai 1015, mit welcher die allgemeine Entwaffnung im Bereiche des Kronlandes Krain angeordnet wurde, als noch vollwirksam in Erinnerung gebracht. Sollte demnach noch jemand im Be» sitze von Waffen und Munitionsgenenständen sein. ohne hiezn eine spiezielle h. a. Bewilligung erlvirkt zu haben, so sind diese Waffen und Munitionsgegenstände, entweder binnen drei Tagen h. a. abzuführen, oder es ist, lvenn sie zum Schutze dor persönlichen Sicherheit und zur Sicherheit dcs Eigentums — sowie zur Ausübui^g der Iayo oder zur Vertilgung schädlicher Vögel benötigt worden, um die Erteilung der Bewilligung zum Besitze derselben h. a. anzusuchen. Das bezügliche Gesuch unterliegt einer Stom-pelgclmhr von 2 Kronen. Zum Tragen der Waffen ist außerdem noch der nach § 17 des Waffcnpatcmtes vom 24. Oktober 1852, N. G. Bl. Nr. 223, vorgesehene gültige Waffenpatz erforderlich. Die Waffenpässc unterliegen einer Stempelgebühr von 3 K. Die Gesuche um dieselben sind steinpelfrei und müssen mit der bereits erwirkten Bewilligung zum Besitze der Waffen belegt lverocn. Übertretungen dieser Kundmachung werden nach § 9 des Ge° setzes vom 5. M)r im Publikum herrschenden irrigen Auffassung zahllose Gesuche um Erstreckung der Ablieferungsfrist unmittelbar beun Ministerium für Landesverteidigung ein. .a ,u desspitale befindlichen Kriegsblinden gewidmete Spenden mit seinem wärmsten Danke zu veröffentlichen: Eine ungenannte Dame in Erinnejrung, an ihveu als Held vor dem Feinde gefallenen Sohn 20 K; Fräulein Ierica Accetto 10 K; statt eines Kranzes für weil. Herrn Zöhrer: Frau Iungkunz-Sagorz 20 K; Herr und Frau Maurer 20 K; Frau Gartenauer 10 K. — (Kranzablösnng.) Anstatt eines Kranzes für den verstorbenen Herrn Musikdirektor ZölMr hat Herr D«nk-kereibesitzer Ottomar Nambery dem Deutschen Krieys-waisenschntz den Betrag von 20 K gewidmet. — (Spenden.) Für den städtischen Approvisionie-tungsfonds für unbemittelte Vcvölycrungstreise hat die Firma Peter Kozina H 5tomft., Genossenschaft m. b. H., den Betrag von 500 K gespendet. Für den gleichen Zweck hat Herr Franz Fabian jun. den Betrag von '50 5t übermittelt, den über seine Intervention seine Ge-schäftsft-eunde gestwntxei haben. Herr Josef Oluy, Kaufmann und Besitzer, hat anläßlich des Todes seines Töchtxrchcns Verick den Betrag uon 100 K für den städtischen Armenfonds gespendet. Nur Dienstag den 28. und Mittwoch den 29. d. M. XL X o Aus den letzten Lebensjahren | Sr. M. Kaiser Franz Josef I. j Die schönsten Ausnahmen des Kaisers j aus 3 bis 4 m Entfernung. ' Der Kaiser in Schwarzenau. — Der Kaiser in St. Polten. — Der Kaiser böi einer Fronleichnams-feier mit allen Erzherzogen. — Der Kaiser auf Schloß Wartholz mit dem Erzherzog Ferdinand 2—2 etc. Das Haus mit 1000 Kerzen aus der großen amerikanischen Serie. 5 Akte. Donnerstag den 30. Nov. and Freitag den 1. Dez. bleibt das Kino geschlossen x Xu Laibacher Zeitung Nr. 273 1967 28. November 1916 Der Krieg. Hetegrarn»ne des ü. k. Helegrapsie» - Aovre- Oesterreich' Ungarn. Kaiser Karls erster Hesuch in der Hofburg. Wien, 27. November. Geine Majestät Kaiser Karl ist l)Mte zum erstenmale als Monarch in d6>auplatz-. Hecresgrupp« des Kronprinzen Nuftprecht: ^m Eomme-blcbiet nur geringes Fcncr. Ohne Artillc-rieuorbereitnng versuchte» abends die Franzosen in den Tüoteil des St. Pierre Vaast-Waldes cinz«dr,ngcn. Ma-schinengewehrfcucr der Grabcnbesawmg ilnd schnell einsetzendes Sperrfeuer der Artillerie trieb sie zmmt. Heeresgruppe des Deutschen Kronprinzen: Östlich von Saint Nihicl mißglückte ein französischer Handstreich gegen einen unserer Posten. — Östliche Kriegsschauplatz: Front des Genemlfeldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern: Nichts Wesentliches. Front des Generalobersten Erzherzog Josef: In den Karpathen wurden russische Erwndungsabtcilungen im Ludowa-Grbiet, mehrere Bataillone nördlich des Negrisora-Tales abgewiesen. Die beiderseits des Alt von Norden vordringenden deutschen und österreichisch-ungarischen Truppen des Generalleutnants Krafft von Dclmcnfingen haben den Feind hinter den Topvlogn-Abschnitt geworfen. Östlich von Tigvrni durchbrach das fächfische Infanterieregiment Nr. 182, vortrefflich untcrstüOt dnrch das zn schneller Wirkung dicht vor d«Nl Feinde auffahrende nenmiirkische Fcld-nrtillcriciegimcnt Nr. 54, die feindlichen Linien und nahm dem Gegner an Gefangenen 10 Offiziere, 400 Mann, an Beute 7 Maschinengewehre ab. Der Vedea-Abschnitt ist ober- n. unterhalb Alexandria erreicht, die Stadt selbst genommen. Von Tmu-Sevcrin h« drängten unsere Trnvpen den Rest dm Mackensien: ^n der Dobrud^a scheiterten mehrere vmi russischer Ka uallerir und Infanterie ausgeführte Angriffe. Ein Vorstoß bulgarischer Bataillone warf den Feind aus dem Vorfelde unserer Stellungen östlich von Erchesec zurück. Die Donau-Armee ift — Widerstand der Rnmänen brechend - im Vorschreiten. Maz. Front: Zwischen Prespa-Sec und ^erna heftiger Artillerieknmpf. Starke Angriffe anf die Höhen östlich von Paralovo brachen an dem zähen Aushalten deutscher Iägcrbntaillonc zusammen. Ostlicl» des Vardar belegten die Engländer die dcntschc» Stellungen mit startcm Feuer. Ein dann erfolgender Vorstoß ist abgewiesen worden. An der Struma Gefechte von Anfllärungsabtcilungen. Der Erste General quartier-meistcr: von Ludendorff. Die Petroleumquellen in Rumänien. Berlin, 27. November. Von unterrichteter Seite wird dem Wolff-Vurcau mitgeteilt: Nach dcm „Berliner Lokalanzeiger" hat die von der rumänischen Regierung berufene Konferenz zluaii nicht die vorgeschlagene Zerstörung der rumänischen Ölquellen, aber die Vernichtung der Vetriebs-anlagcn beschlossen. An rumänischen Ölquellen ist bcoeu» tendes ausländisches, besonders auch neutrales Kapital in-terefsiert. Es steht zu. befürchten, daß di,e Zerstörung der Vetriebsanlagen. die Ölquellen selbst in Mitleidenschaft ziehen,, jedenfalls aber. unabsehbaren Schaben auch für die Interessen Neutraler zur Folge haben wird, deren Vorräte und Anlagen für lange Dauer brachliegen würden. T>er Seekrieg Versen«. Kopenhagen, 26. November. Nach der „Nationajl Tidsnde" ist der dänische Dampftr „Dansted" (2090 Tonnen) im Irischen Kanal von einem U-Aoot versenkt worden. 'Die Besatzung ist gerettet. London, 26. November. Nach einlyr Meldung der Lloyds Agentur soll der englische Dampfer „Iers>.'ym.m" i.W8 Tonnen) versenkt worden ftin. Offiziersmangel in der französischen Kriegsmarine. Paris, 20. November. Nach dem „Echo de Paris" hat der Marineminister folgende Verordnung erlassen, die auf Offizicrsmangel schließen läßt: Auf den Panzerkreuzern und Linienschiffen dl>r „Patrie"-Klasse (älteren Schiffen von unter 13.000 Tonnen Wasserverdrängung) darf nur noch ein Fregattenkapitän eingeschifft werden. Die Obliegenheiten des Chefs des Sicherheitsdienstes müssen auf diesen Schiffen künftighin vom Kapitänleutnunt z. D. wahrgenommen werden. Griechenland Gegen den Vicrvcrband. London, 27. November. „Weekly Dispatch" erfährt aus Athen, daß Admiral Fournet im Notfalle Athen besetzen wcroe, wenn die Negierung nicht in die Auslieferung der Artillerie einwillige. Die Noyalisten erklärten, daß sie did Auslieferung der Waffen verweigern würden. .Am Hlnnet-tus wurde Artillerie gesehen. An der Station wurden Waffen an 10.000 Reservisten ausgeteilt. Nie Reservisten wurden im Laufe der Nacht nach verschiedenen Kasernen gebracht. Feuerlvehr fuhr die ganze Nacht durch die Stadt, angeblich um Brände zu löschen, in Wirklichkeit aber. um Waffen auszuteilen. Am 2b. November hat General Pa° ftulos, der vor einiger Ieit wegen seiner antiveniselistischen Haltung aus Iänina, abberufen worden war, einen Ab-wchrbund gebildet. Sämtliche Offiziere schlössen sich dem Bunde an. Die, Abwehrbowegung wurde durch die Naa> richt von den Niederlagen der Rumänen bestärkt. Die Reservisten wollen sich in das Innere des Landes außerhalb des Bereiches der Marinegeschütze zurückziehen und einen Guerillakrieg führen. Die Vereinigten Staaten vnn Amerika Eine Iricdcnsvereinigung. Frankfurt a. M., 27. Noveinber. Die „Frankfurter Zeitung" meldet aus Newyork vom 26. d.: Hier ist eine Konferenz hervorragender Amerikaner zur Förderung des Weltfriedens zusmn mengetreten. Staatssekretär Grey und Ministerpräsident Vriant» sandten Botschaften, worin sie »ihre Sympathien" mit der Bewegung ausdrückten. Der deutsche Botschafter Vernstorff wies in einem Schreiben, auf die uom Reichskanzler abgegebene Erklärung hin. Senator Stone sprach die Zustimmung Amerikas ans. ^ (Notes Kreuz.) An Stelle eines Kranzes für den verstorbenen Vater des Feldwebels Engelbert Leskovic haben die Herren Offiziere und Unteroffiziere des Land-sturinbezirkskomniandos Nr. 27 in Laibach dem Noten Kreuze den Vetrag von >00 K gespendet. — (Kartuffelabnabe für den dritten Vezirl.) Mor° gen wird die städtische Approvisionierung Kartoffeln für die Pa-rteien aus dem dritten Bezirke, und zwar in nachstehender, Reihenfolge abgeben,: von 8 bis 9 Uhr vormittags Nr. 1 bis 160, von 9 bis 10 Uhr vormittags von Nr. 161 bis 320, von 10 bis 11 Uhr vormittags Nr. 321 bis 480, von 2 bis 3 Uhr nachmittags Nr. 481 vis 560, von. 8 bis 4 Uhr nachinittugs Nr. 561 bis 640, von 4 bis b Uhr nachmittags Nr. 641 bis 720. Die Säcke und das Meingello sind mitzilbringen. Die Bevölkerung wird dar« auf aufmerksam gemacht, d Laibacher Zeitung Nr. 273_____________________________1968 _______________________________28. November 1916 Wesen zu soin, dah die Smreänik sie gelauft habe. Erwiesenermaßen aber hatte ihnen die Smreänil geradezu befohlen, sich fremdes Eigentum anzueignen. So geschah es, daß die beiden Mägde, als sie gemeinscha'ftlich mit ihrer Dienstgebcriu in Drenov grie gestohlene Schuhe verkaufton, auf Geheitz der Smreöink der Besitzerin Ker^manc eine Milchkanne entwendeten, weiters der Firnia Agnola Waren im Werte von 218 K. 18 H. und im Gasthaushofe Figawirt dem Kaufmann Nutnnr aus Oberlaibach eine Kiste Zitronen und eine Kiste Kandiszucker entlvendeten. Die Smreönil ist der Tat geständig, behauptet aber, diele der bei ihr vorgefundenen Sachen gekauft zu, haben; im übrigen versucht sie, die ganze Schuld auf die Pintar zu überloälze::. — Nach zweitägiger Verhandlung wurde, ge° ftern vormittags das Urteil verkündet. Emilie Pintar wurde zu einem Jahre schweren, mit einem harten Lager monatlich verschärften Kerkers, Angela Smreönik zu eineinhalb Jahren schweren, ebenfalls mit einem harten Lager monatlich verschärften Kerkers, Lucie Lixiö zu L Wochen und Iosefu Bregar zu zwei Monaten schweren Kerkers verurteilt. Emilie Pintar und Lucie 2i5ic traten ihre Strafe sofort Vo>n f. und k. Etappentrain-ssruftpenkominando >vc>rdcn an: Parkplätze Tivoli in Laibach Donnorstay den 30. November um 9 Uhr vormittags etwa 30 Fohlen im Lizitationswege ucräußc.rt, werden. Veinerlt wird, daß an der Lizitaion nur Landwirte iFl>hl/il^l"lchtcr), die sick mit einer von der zuständigen znständiaM politischen VcziMuehördc ausgestellten Bescheinigung legitimieren tonnen, teilnahmen dürfen Insbesondere sind Pferdehändler uolllommen ausgeschlossen. Der neueste Asta Nielsen-Film nur heute und morgen lm Kin» „Central" im Lanbestheaier. Die grotze Kinokünstlerin hat ihrem Ruhmcskranze sin neues VIatt hinzugefügt; ihre „Esther" im „Waisenhaus" ist in der Tat eine Leistung, die sich den früheren würdig anreiht und sie, wenn das möglich, noch mehr in der Gunst des Publikums befestigen wird. Es dürfte in der Tat kaum möglich sein, die Rolle mit mehr Natürlichkeit und Lebcnstreue auszustatten und mit mehr wahrhaft sonniger Anmut zu umgeben, als es Frau Nielsen tat. Die Photographien dieses SaturnfilmZ sind höchst gelungen; cruch sie sind meistens sonnig und lassen zusammen mit Nielsens Spiel einen warmen Sonnenstrahl im Herzen des Zuschauers zurück. Vorstellungen um 4, halb 6, 7 und halb 9 Uhr abends im Kino „Central" im Landestheater. „Aus den leilte,» Lebensjahren Seiner Majestät Kaiser Franz Josephs I." Dieser Film sselangt nur heute den 28. und morgen Mittwoch 29. d. M. im Kino Ideal zur Vorführnnq und enthält die schönsten Aufnahmen, die uon Kaiser Franz Joseph I. je geinacht wurden; diese Aufnahmen sind nicht nur crsttlassig, sie haben vor allem den Vorzug, daß sw durchwegs den Kaiser und die Mitglieder des hohen Kaisechculses in allernächster Nähe (3 bis 4 Meter Entfernung) zciaM. — Außer diesem hochinteressanten Film wird an diesen zwei Tagen öer amerikanische Riesenfilm „Las Haus mit 1W0 Kerzen" gezeigt. Kriminnltragödie in fünf Akten. Ein hochinteressantes Drama, das die Spannung geschickt bis zum Schlüsse ausrecht zu erhalten umsteht. Ansstatwng, Inszenierung und Darslcllnna, sind erstklassig. Donnerstag und Freitag bleibt das Kino geschlossen. — Samstag ein großer Sen sat ions film. Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtek. TQt...; 1/ 1 //]__/ 2816 6-4 Stutzflügel wird vermietet, einige Zimmermöbel sind zu verkaufen Adresse in der Administration dieser Zeitung. 3565 Eine einzimmrige Wohnung mit Küche oder nur leeres Zimmer wird gesucht. Antrüge unter „Wohnung" an die Administration dieser Zeitung. Zahvala. Za mnogobrojne dokaze iskrenega soÖutja, ki so nara došli povodom nenado-mestljive izgube naše srènoljubljene soproge, oz. matere, tete in svakinje, gospe Vekoslave Scagnetti kakor tudi za poklonjene krasne vence in cvetje ter za številno èašèeèe spremstvo na zadnji poti pokojnice izrekam v svojem, v imenu svojih otrok ter vseh ostalih sorodnikov tem potom vsem svojo najprisrènejšo zahvalo. V Ljubljani, dne 27. novembra 1916. Valentin Scagnetti. Mestna hranilnica Ijubljanska naznanja pretužno vest, da je njen marljivi asistent, gospod Ivan Zupan ein kr. nadporoènik v nekem bos.-herc. pešpolku, \ dne 16. novembra 1916 na bojišèu v Romuniji padel Èastne smrti za domovino. Casten mu spomin! V Ljubljani, dne 27. novembra 1916. Ravnateljstvo. V JjttiCjataa? Tt. nfins». 19,16. ü. it. ^. (e^etrCeufti&ni &ai%a&7 27. Žst©«. me. 3540 ^-^ K. k. Österreichischer Militär- Witwen* und Waisenfond. Abt.: Kriegsversicherung Landesstelle für Krain in Laibach, Franèevo nabrežj 1. UM i V. osterreichischG Kriegsaglei! An der Zeichnung der bevorstehenden V. österreichischen Kriegsanleihe soll sich jedermann beteiligen. Niemand darf sich ausachliessen! Jeder helfe nach Kräften mit! Die Kriegsanleihe dient dazu, unserem Vaterlande eineu raschen und endgültigen, glorreichen Sieg zu erringen, unseren tapferen Kämpfern im Felde das Los zu erleichtern. Wer beides will, der muß Kriegsanleihe zeichnen! In der Kriegsanleihe ist das Geld zumindest ebenso sicher angelegt und trägt dabei viel höhere Zinsen, alB in irgend welchen anderen Papieren, oder in einer Bank oder Sparkasse. "Wer von dieser Gelegenheit keinen Gebrauch macht und nicht nach Maßgabe seiner Mittel Kriegsanleihe zeichnet, der vernachlässigt seine Pflichten gegen das Vaterland und gegen unsere tapferen Soldaten im Felde, er schädigt aber auch sich selbst, er ist der Feind seines eigenen Geldes. Der k. k. österr. Militär- Witwen- und Waisenfond stellt sich durch die gefertigte Landesstelle, die Bezirksstellen, deren Leiter und Ortsvertreter seiner Kriegsversicherungsabteilung allen Personen, welche Kriegsanleihe zeichnen wollen, gerne zur Verfügung und besorgt kostenlos alle mit der Zeichnung zusammenhängenden Schritte. Adressen der Bezirksstellen: Laibach, Adelsberg, Gurkfeld, Gottsohee, Rudolfs-wert, Krainburg, Tschernembl, Littai, Stein, Badmannsdorf, Loitsch. 3526 4—1 Laibacher Zeitung Nr. 273 1969 28. November 1916 Amtsblatt. St. 323/16 . 3500 3-2 Poziv. Podpisana c. kr. notarska zbornica po-zivlja s tern vse one, ktcri menijo, da smojo na podlagi § 25. n. r. vsled svoje postavne zastavnc pravice plaalo svojih torjatev proti biv&emn c. kr. notarju Otonu Ploj v Èrnoinljn iz njegove kavcije zahtovati, da iste oglase tekom iestih meseoev, t. j. najdalje do 31. maja 1917 pri seji, ker l>i se po preteku toga èasa dru-gaèe izroèilu ta kavcija brez ozira na njih terjatev nje lastniku. C. kr. notarska zbornica za Kranjsko. V Ljubljani, dne 21. novombra 1916. Zboruièni predsednik: ' L. 8. Ivan Plantan s. r. 3490 E 68/16/7 Dražbeni oklic. Po zahtevanju tvrdke Leskovic & Heden v Ljubljani, zastopane po dr. Josipu Ažman, bo dne 13. decembra 1916, dopoldne ob 10. uri, pri spodaj ozna-menjeni sodniji, v izbi St. 5, dražba zemljišèa vlož. št. 15, 326, 338, 340 kat. obö. Vrhpolje, vlož. štev. 96 kat. obè. Sv. Trojica in vlož. št. 193 kat. obè. St. Valentin, obstojeèe iz 1 koèe, 2 vrtor, 3 njiv in 1 travnika. Nepreraièninam, ki jih je prodati na dražbi je doloèena vrednost, in sicer : vlož. št. 15 kat. obÈine Vrhpolje na 450 K, vlož. št. 326 kat. obèine Vrhpolje na 320 K, vlož. št. 338 kat. ob- èine Vrhpolje na 5 K, vlož. Št. 340 kat. obè. Vrhpolje na 450 K, vlož. št. 96 kat. obè. Sv. Trojica na 1500 K, vlož. št. 193 kat. obè. Sv. Valentin na 1400 K, skupaj toraj na 4125 K. Pritiklin ni. Nepreraiènine se bodo vsaka za-se posamezno na dražbi prodale, kojih najmanjši ponudek znaša, in sicer: za vlož. št. 15 kat. obè. Vrhpolje 300 K, za vlož. št. 326 kat. obÈine Vrhpolje 213 K 33 h, za vlož. St. 338 kat. obè. Vrhpolje 3 K 33 h, za vlož. št. 340 kat. obèine Vrhpolje 300 K, za vlož. št. 96 kat. obè. Sv. Trojica 1000 K, za vlož. št. 193 kat. obè. Sv. Valentin 933 K 33 h. Dražbene pogoje, ki se s tern odobre in listine, ki Be tièejo nepre-miènin sraejo tisti, ki žele kupiti, pregledati pri spodaj oznamenjeni sodniji, v izbi St. 5, med opravilnimi urami. Pravice, katere bi ne pripušèale dražbe, je oglasiti pri sodniji naj-pozneje v dražbenem obroku pred zaÈetkom dražbe, ker bi se sicer ne raogle uveljavljati glede nepremiènine same. C. kr. okrajna sodnija na Brdu, odd. II., dne 19. oktobra 1916. 3417 C 98/16/1, C 99/16/1, C 100/16/1 Oklic. Apolonija Slabajna, omož. Logar, poseatnica v Kamniku na Grabnu It. 26, toži Blaža Logarja, posest-nika od ravnotam, sedaj neznano kje v Ameriki, zastopan po skrbniku za èin Josipu Prusniku v Kamnilcu radi i 1000 K, 906 K 80 h in 699 K 43 h I s pripadki. Narok za ustno razpravo se je doloèil na 15. decembra 1916,, ob 9. uri dopoldne, pri tern sodišèu, soba št. 4. C. kr. okrajno sodiäce Kamnik, odd. II., dne 13. novembra 1916. 3430 3—1 Nc. I 138/16-6 Oklic vrednostnih. papirjev. Po predlogu gosp. Antona Müller, trgovca in posestnika v Domžalah št. 59, se oklièe nastopni vrednostni papir, ki ga je predlagatelj baje iz-gubil; imetnik se poziva, da ga tekom še8tih mesecev po prvi objavi oklica sodišèu pokaže; tudi drugi udeleženci naj napravijo svoje ugovore zoper predlog. InaÈe se bo vrednostni papir po preteku tega roka proglasil razveljavljenim. Oznaèba vrednostnega papirja: posvedoèba list 15 od zvezka 15.119 v pred8tojeÈem povraèilu zneska 494 K 91 h (c. in kr. intendanca 5. armadnega poveljstva st. 23.315/I). C. kr. okrajno sodišèe v Kamniku, odd. I., dne 14. novembra 1916. _^__________________________________ j 3537 Präs. 6371/1 e/16/1. Kundmachung. Vom k. k. Oberlandesgerichte Graz wird gemäß § 19 der Verordnung der Ministerien der Justiz, des Innern u. des Ackerbaues vom 25ten Juli 1897, R. G. BI. Nr. 175, über die Schätzung von Liegenschaften (Realschätzordnung) für die im Jahre 1917 in Krain vorzunehmenden exekutiven und Konkursschätzungen bestimmt, daß in jenen Fällen, in welchen nach dieser Verordnung die Wertermittlung durch die Kapitalisierung des Reinertrages vorzunehmen ist, dies nach nachstehendem Zinsfuße zu geschehen hat: a) bei Gebäuden ohne land- und forstwirtschaftlichem oder industriellem Betriebe 4%; b) bei größeren landwirtschaftlichen Liegenschaften 4%; c) bei größeren forstwirtschaftlichen Gütern 4%. Graz, am 22. November 1916. 3381 Firm. 589, Gen. Ill 156/51 Premembe pri že vpisani zadrugi. V zadružnem registru se je vpi-sala dne 9. novembra 1916 pri za-drugi : Gospodarska zveza centrala za skupni nakup in prodajo v Ljubljani, registrovana zadruga z omejeno zavezo, naslednja prememba : Podelitev prokure Matiji Kump, c. in kr. stotniku v pokoju v Ljubljani, ki bo za zadrugo podpisoval pod zadružno firmo poleg enega èlana naÈelstva. C. kr. deželno kot trgovsko sodiŠèe v Ljubljani, odd. III., dne 8. novembra 1916. Die Krainiiche Sparkasse in Laibach, Knattigasse 9 faft-M 2l*M4t CS__«kl^%««iAai kostenlos die Vermittlung besorgt f Uf 11116 Cll1l696i der Zeichnung auf die 5- Kriegsanleihe. IV Anmeldungen nimmt das Sekretariat entgegen. "Wl 5-4 p^* Die offizielle Subskriptionsstelle: "^PQ Laibacher Kreditbank in Laibach und ihre Filialen in Spalato, Klogenfurs, Triest, Görz dzt. Laibach, Sarajevo und Cilli übepnehmen Zeichnungen avis die fiii Wk österreicliisclie Kriegsanleihe [. vierzigjährige steuerfreie 5/ ige nmortisable Staatsanleihe fl 9ZSG für K 100-— Hom. II. steuerfreie 5 //ige, am 1.3uni 19ZZ rDchzahibare Staatsschatzscheine ä 96*50% für K 1DD- Horn. und vergüten jedem Subskribenten 1/20/0 Bonifikation. — Die Subskription beginnt am 20. November und dauert bis inkl. 16. Dezember 1916. Prospekte, Anmeldungen und Auskünfte bei den Kassen der Anstalt erhältlich. Laibacher Zeitung Nr. 273_____________________________1970______________________ 28. November 1916 ^ , Soeben erschienen: == ] l Österreichisch ungarisches ! : Roibuch | , Diplomaiiftt)c leite betreffend § Beziehungen j - Österreich ¦ Ungarns zu Rumänien j In dtr Zeit wm 22. luli 1914 bis 27. flugust 1916 | PreU K no, mit Posteusendung R m. j Uorrätig in der Buch-, Kunst- und musikalicnbanaiung ! Tg. v, Hicintnayr $ Ted. Bamberg, j Eaibacb, Kongressplatz Dr. 2. 313212-10 ! NdN QRKdR Schellenburggasse Nr. 3 empfiehlt sein Lager VOn ^27 26-21 Herren- und ===== = Knabenkleiclern. m^ " Ölanlage-Vorarbeiter tüchtiger, wird gesucht für kleineres Unternehmen mit hydraulischer Presse, wo Kürbiskörner zur Verarbeitung kommen. Antritt sofort. Gehalt nach Übereinkommen. Offerte an Koprivnicaer Dampfmühle in Koprivnica (Kroatien). 3038 3-1 Die Spezial-Leinenabteilung im Wäschegeschäft Anton ŠarC Inhaberin Hedwig Šarc bietet noch reichlich Gelegenheit, vorteilhaft —r- billig — einzukaufen : Leintücher, Staubtücher, Polster-Überzüge, Handtücher, Taschentücher, Tuchent-Überzüge Tischtücher, Kappenleintücher, c*..!»«,.»* ' Servietten, Federnpolster, »xrumpte, Glasertücher, Federntuchente, Rocke, Leinenware für Bettwäsche, Leinenware für Leibwäsche, Schweizer Stickerei. 3471 3 "^^»^ '^w'^ ^1^^ '^^ü?^ '^^»^ 0ä6ld6 HU ?ki1ipi» luobs, ^ibu, XX., Noin2o1lQ2.uii^»»V 18. Kaufen Sie bei den firmen, die in unserer Zeitung inserieren! Koeben erschienen! Zoeben erschienen! HMMcke kllellteine Zand VI. Vret« pro Band « 8-, mtt V«ftZ«send«ng X 9 12. -^ Aus d aus «Auf will tanzen, Befehl der Wann die Musil spielt, 1 Kaiserin». Weinlied aus as Glücksmädel». Jung muß man sein aus der gleich- namigen Posse. Der jüngste Jahrgang, Potp. v. Morena. Vanditenstreichc, Ouuert. von Supps. Brautglocken, Intermezzo von Fessel. Sefira von Siede, Husarenritt, Salonstück von Spindler. Schneidige Trnppe von Lehnhardt. Stephanie-Gavotte von Czibulla. An der Weser von Pressel. Wien, du Stadt meiner Träume von Sieczynsli. Wenn die Liebe nicht wär v. Vromme. Horch, die alten Eichen rauschen von Gelbte. Annemarie von Kollaender. Danlgebet, Original von zfremser. Der Negersklave von Peuschel. O sole mi, von di Capua. Mein Glück wo bist du hin von Eilers. Kärntner G'müat von Koschat, u. a. m. Hervorragender Inhalt aller sechs Nände von bleibendem Wert. Dpern. und vperetteuschlaaer, Talonmnsil, Tänze, Lieder usw. 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