Echristleitung: «ath»»«gafle fit. ft. tmitM Kt. 11, iMimtn «o«- Ta«iut >«« t*t «,n». » s«in-»jfi na 11—lt Ofet «moi. H««ch>»>dk» fafrbfTl Sicht «tUtfjcsrt ra. u«n««loff «t». cMangtu mc.1 trtSWflftttjt. • n t « ■ »11 an 11 n t.t «animi »«i? Sertnag »er billig« !(*- Kfelui »edichr«» tot«t4en (M ©ir&cT&cIuttjin Vtat-ttoSlaj. «tan M.lasch wA S»»»u, eK*b4. Verwaltung: RathauSgasse Nr. 5. Trink» ftt. »I. taimrtn ?«,uft?dkdillgmign> D»ra Mc P«» de,«»e» : Vialrlittptg . . . ( I H fiälMlänt . . . . K « M «nnildSng . . , . K lfM *iir 4 1111 »« w« Ha»« : vibnallich . . . . R II» «•rrtcitüchr^a ...*»•— fiaibiüiirij . . . . » •■— ...» ^ «•-Rtttt SalUB» n»«d»» »ch Ht fetMtactUpmi ii« NtlWn« Ar. 12 Hillt, Samstag, den 8. Aevruar IVI3. Ungarn Krieg sichren, wehrend sich die Serben gnädigst mit der Rolle des Freibeuters begnügen würden. Diese zwei in schmutzigen Kleidern auftreten, den, mit dem Gedankenkreise von Schilda geschlage-nen Serben haben hier in London dieselben Pläne vertreten und vorgetragen. Diese zwei Herren sind keine FriedenSdelegierte, sondern tollkühn, bis zur Aus fernen Wetten. Am 10. Juli 1910 lichtete im Hafen von Hain-bürg der schmucke Dampser „Eleonora Woermann", der die unter der Führung des Herzog« Adolf Friedrich von Mecklenburg stehende deutsche Zentral-afrika-Expedition an Bor) hatte, die Anker. Da« Ziel dieser Expedition war nicht so sehr die Ent-deckung absoluten geographischen Neuland«, al« viel-mehr die genaue Erforschung jener Teile Zentral-afrika«, die zwischen dem Kongo und dem Tfadsee liegen und von denen wir wohl beiläufige Nach-richten hatten, die sich vor allem auf da« Land-schaft«bild im großen und ganzen bezogen, aber weder in geographischer, noch in ethnographischer, zoologischer und botanischer Hinsicht erschöpfende Aufschlüsse gaben. Diese Ausschlüsse un« zu ermit teln, war der eigentliche Zweck der Expedition. Der ursprüngliche Plan war, von Kribi. dem Hasenort Deutsch Kamerun«, durch den Urwald zum Kongo vorzudringen. Dieser Plan mußte aber fallen gelafsen werden, al« e« sich al» eine Unmöglichkeit herausstellte, in dem menschenleeren Urwald Süd-kamerun« eine größere Zahl von Trägern mit den nötigen LebenSmitteln zu versorgen. So fuhr denn die Hanptexpedition zu Schiff nach Banana an der Kongomündung und zog von hier den Strom auf-wärt», übersetzte ihn in der Nähe de« Tnmbasec« und marschierte dann an seinem rechten Nebenfluß, dem Ubangi, nordwärt« bis zu dem französischen Fort Passel, da« etwa unter dem sünsten Grad nördlicher Breite liegt. Von hier ging der Marsch wieder nordwärt« am Tomi zum Fort Ceampbel am Gribingi, einem Nebenfluß de« Schari, und an Unvernunft tollkühne Hazardeure, die soviel als möglich zu erpressen trachlen, aus den Krieg speku-litten und ihre hohen Diäten durch nichlS als durch Tagediebereien verdienen. Außer diesen beiden Serben macht sich Herr Dr. Danew bemerkbar und wichtig. Seit Wochen erklärt dieser unüberwindliche Bulgare immer wie->er: „Wir fistieren sofort die weiteren Berhand-ungeu nnd beginnen den Krieg von neuem!" Gleich-wie in einer Operette der Chor den Refrain: „Wir 'önntn nicht«" so lange wiederholte, bis das Audi-torium in lauteS Gelächter auSbrach. Dr. Danew macht den Eindruck eines mit barichen Manieren bchasteten, gesinkelten und geriebenen Provinz-advokaten, der von diplomatischem Auftreten keine blasse Ahnung hat, desto mehr aber von der un-gehku.en Bedeutung feiner eigenen Person durch-drungen ist. In welcher Weise Dr. Danew in seiner politi-chen Kurzsichtigkeit auch mit Rußland umspringt, larüber führt der Artikelschreiber einige charak-teristische Beispiele an. So forderte er von Ruß-land kurzerhand eine Demonstration gegen den Kaukasus, um die Türkei zwischen zwei Feuer zu dringe». Dabei läßt er der bekannten südslawischen Ruhmredigkeit und Ueberhebung in folgende^ Weise die Zügel schießen: „Sämtliche slawischen Llämme weisen einen Zug inS Weibliche auf; die Russen sind in vieler Beziehung nicht nur ein unpraktisches, sondern ein geradezu unbrauchbare« Volk. Nur wir Bulgaren wissen allein, wa« wir wollen, wir allein sind Praktiker und können auch rücksichtslos und grausam sein, wenn dies unser Interesse erfordert." Der allerwunderlichste Kau; unter den Balkan-delegierten aber scheint nach den Schilderungen de« russischen Blatte« der montenegrinische Frieden«-delegierte Miuttovic zu sein, der im Konferenzfaal Manieren zur Schau trägt, als besände er sich in irgendeinem Wirt«hauS seine« Heimatlande«. Dieser Mensch spricht nicht, sondern er brüllt auS »oller Kehle. Die neben ihm sitzenden, bedauernswerten diesem abwärt« zum Tsadsee. Dann ging der Weg zurück zu einem anderen Nebenfluß deS Schari, dem Lobonge, und von diesem über die Wasserscheide zu dem linken Nebenfluß de« Niger, dem Benue, der seinem ganzen Lauf nach verfolgt wurde, und weiter auf dem Niger selbst bi« zu seiner Mündung io« Meer. Eine kleine Teilexpedition aber nahm den ur sprünglich vorgezeichneten Weg durch die Urwälder Südkamerun« nach Bonga am Kongo, und später wieder zweigte sich eine andere ab, die von Fort Paffel au« am Ubangi weiterzog, um sich dort, wo sich feine beiden Ouellflüsse. der Uelle und Mbomu, vereinigen, abermal« zu teilen. Die eine Expedition zog am Mdomu weiter zum linken Nebenfluß be« Nil, dem Bar el Ghasal, die andere südlich am Uelle zum Nil, den er bei Gondokorea erreichte. Ein Stab von wissenschastlichen Begleitern arbeitete unermüdlich an der Erforschung dieser Gegenden, und nicht vergessen darf auch der Maler Ernst M. Heim« werd«n, dem wir viele der herrlichen Bilder verdanken, die das in zwei stattlichen Bän-den erschienene Reisewerk der Expedition „Vom Kongo zum Nil" (F. A. Brockhau« in Leipzig) schmücken. Diese« Werk gehört neben den Werken Stanley«, Schweinsurt«, Nachtigall« unstreitig zu den interessantesten der Literatur über Mittelasrika und ist so spannend geschrieben, daß wir manchem Kapitel mit hochklopsendem Herzen solgen, al« hätten wir einen Roman vor un«. Noch höher aber müssen wir die großartigen wissenschaftlichen Resultate der Expedition veranschlagen, die in dem Werke nieder-gelegt sind. In geographischer Hinsicht verdanken wir ihr die Kenntni«, daß Zentralafrika nicht, wie man bi«her annahm, hohe Gebirge aufzuweisen hat, sondern eine gut bewässerte Hochebene vorstellt, die sich nur in einzelnen Kuppen über 900 Meter er-hebt. Der größte Teil ist mit Urwald bedeckt, d« riesige Hochstämme aufweist, aber an Unterholz arm ist. Gegen Norden, dem Tsadsee zu, schließen sich ungeheure Savannen an, über deren GraSmeer sich nur vereinzelte Bäume, wie Schirmakazien und der Affenbrotbaum, erheben. Reicher entwickelt al« die Pflanzenwelt, die trotz der 3708 Nummern der botanischen Sammlung der Expedition mit Rücksicht auf da« ungeheure Gebiet formenarm genannt wer-den muß, ist die Tierwelt, von der 860 Säuger, 2900 Vögel, 400 niedere Tiere und rund etwa 18.000 wirbellose Tiere gesammelt wurden. E« gelang nicht nur, eine neue Löwenart nachzuweisen, sondern auch da« merkwürdige Okapi zu erbeuten, von dem bisher nur dunkle Kunde vorhanden war. Die großen Menschenaffen, Gorilla und Schimpanse, Elesanten, Nashorn und Flußpserd wurden in ihrem ureigensten Gebiet beobachtet und unter Gefahren erbeutet. Am hervorragendsten erscheinen un« aber die geradezu einzig dastehenden Resultate der ethno-graphischen Forschung. Nicht weniger al« els große Völkergruppen wnrden in ihrem Tun und Lassen, in ihrem alltäglichen Leben und bei ihren Festlich-fetten, in Spracht und Sitte, in ihren primitiven Kunstäußerungen und in ihrer Religion genauesten« ersorscht nnd wir ersahren da Dinge, von denen wir bisher keine Ahnung hatten. So sind die von früheren Expeditionen her flüchtig bekannten Zwerg-Völker de« zentralafrikanischen Urwald?« jetzt in« helle Licht unserer Erkenntnis gerückt. E« sind 3 m S Deutsche Wacht -/»rulZia 12 türkisch»« Delegierten pflegt er mit der größten Lehemenz anzuhusten oder anzunießen; seine An-Wesenheit wird seinen Sitznachbarn zur wahren Holle. Seine wuchtige Faust saust dröhnend aus den Tisch und seinen Lippen entströhmt ein wahrer Platzregen derber Flüche. ..Wenn ihr Hunde uns Skuiari nicht gutwillig übergebt, dann wird sich unser König persönlich an die Spitze seiner unüber-windlichen Armee stellen und euch zu Brei zer-malmen", tust er ein um» andere Mal. Schließlich begibt er sich wütend inS Vorzimmer, zieht au» seinem Ueberrock eine Branntweinflasche und tut auS dieser einen herzhaften Zug. Die livrierte., Diener lehnen jedoch sein Anerbieten, ebenfalls einen Schluck zu wagen, mit höslichem Danke ab. Schließlich zün-det er eine qualmende Stummelpseise an und ist nun bereit, sich von jedermann „interviewen" zu lassen ..." . « So sehen die Balkandiplomaten nach der Schilderung eine« panslawistifchen Zeitungsschreibers aus. Daß sonach seinsühlendere russische Kreise an ihren grobklotzige», von der modernen Snliur noch kaum beleckten südslawischen „StammerSblüdern" herzlich wenig Freude erleben, liegt auf der Hand. Und eine derartige Schildaversammlung träumt ernstlich von einer «usteilnng der Donaumonarchie?! Piilitische Rundschau. Seltsame Aeußerungen Sasanows. Einem Petersburger Börseblatt zufolge soll der russische Minister deS Aeußern Sasanow in einem Gespräche sich dahin geäußert habe», daß Lkutari und Janina. weil fast nur von Albanesen bewohnt, wohl bei Albanien verbleiben müsse. „Die Haupl-aufgäbe der russischen Regierung ist. slawische In. teressen nach Möglichkeit mit de» Interessen dcr üb rigen Großmäch,e in Einklang zu bringen und euro-päische Komplikationen zu vermeiden, die niemand wünsch!. — An Oesterreich hat man große Konzes. sionen gemacht. Man kann künftig auch auf seine Nachgiebigkeit rechnen. Die Balkanfrage ist sür Oester-reich Ungarn fchon keine internationale, sonder» direkt eine innere Frage. Mit diesem Umstände rechnet Rußland, das jede europäische Komplikation beseitigt sehen möchte." Vorausgesetzt. daß diese Aeußerungen authentisch sind, muß man den russischen Minister de« Aeußern doch fragen, welche denn die „grov-n Konzessionen" sind, die „man" an Oesterreich-Un. garn gemacht habe. Wo sind sie / .Hat ,emand l»s. her davon etwas vernommen? Eine Frvzzelei ohne» Reichen wäre auch die weitere Aeußerung Sasanows. daß man künstig auch aus die Nachgiebigkeit Oester-»eichS rechnen könne. Wahrscheinlich weil es bisher immer nachgegeben hat. ES mag sein, daß Herr ida!tsch - Komponisten ernannte Dr. Frrydeiger launig und geistreich versaßt. Dr. Egersdorfer fang als alter Pnester m t heller Stimme und klarer Boonung den Derwischen vor. Spät wurde es und spät war e«, als die letzten gingen, fo fpäl, daß manch ein Besucher — wie die Sage geht — am nächsten Tage nicht recht genau gewußt haben soll, wann und sogar wie er nach Hause gekommen ist. Und das war der beste Beweis für die srohe Güte und Laune des Abend«. Spenden für die Wärmstude. Frau Jng. Guttmann 5 K, Frau Jellenz schvarlln und Brei,,, Frau Gärtner Wüistelu, Frau Skoberne Sauerkraut. Herr Küibifch Brot, Frau Supvan Wülste.Frau Costa Kraul und Würste .Herr Dr. Bayer Würste. Herr Vollgruder Lungen. Herr Daniel Rakusch sechs Dutzend Löffel. Herr Schleimer Brot. Beschreibung der im Golf von Guinea liegenden Inseln Annobon nnd Fernando Po, die dadurch gleichfalls zum erstenmal genau bekannt werden. Außerordentliche Verdienste baben sich der fürstliche Forscher und seine mutigen Begleiter erworben nnd ihr Werk muß zu den Zierden unserer Asrikaliteratur gerechnet werden. In eine ganz andere Gegend führt »nS der berühmte Forscher Sven von Hedin in dem dritten Bande seine« großen Reisewerke« ..TranShimalaya" (ebenda). Schon die vor drei Jahren erschienenen beiden Bände führten »nS eine Fülle neuer geögra-phifcher Entdeckungen vor. Vor allem war rS das geheimnisvolle Tibet, daS Land de« Dalailama, welche« uns durch feine Schilderung bis ins Kleinste hinein bekannt wurde. Die Priesterstadt Lhasa, der Palast des Dalailama» selbst, den noch kein Euro-päcr betreten hatte, konnten sich vor der Kühnheit des Forschers nicht länger verschließen, und dann kam noch jene sür das Kartenbild JiuerastenS so außerordentlich wichtige Emdeckung de« Tran«-himalaya hinzu, jene« gewaltigen GcbirgSzuge«. der de« eigentlichen Himalaya in paralleler Kette be-gleitet und uur durch die Täler des JndnS und Brahmaputra von ihm getrennt ist. Gerade aber in der Schilderung dieses neuentdeckie» Gebirges ver-mißten wir in deu ersten beide» Bänden eine Lücke, die nnn durch den vorliegenden Band auSgesüllt wird. Das Neuland, das Hedin betreten hatte, reizte ihn außerordentlich, und obwohl sich ihm schier unüberwindliche Hindernisse entgegenstellten, so ging er doch mit der ihm eigenen Entschlossen, hei« daran, zwei Fragen zu lösen, welche die geographische Welt stark beschäftigten, nämlich die nach den Quellen deS Indus und deS Brahma pntra. An Stelle der bisherigen Annahmen u»d Vermutungen wollte er die Gewißheit setzen. Zunft brach er zur Erforschung der Jndu«quelle nur, die er denn auch zwischen 31° und 32® n. B. nnd 81* nnd 82° ö L. unzweifelhaft feststellte, «us einem direkt heldenhaften Z»ge verfolgte er den Fluß bis Ladak und kehrte dann nach dieser Riesen-leistung wieder zurück, »m nnn den westlich von Lhasa liegenden heiligen See Masanarova zu be-suchen und aus Bvvtsahrte» nach allen Richtungen zu kreuzen und zu erforschen. WaS er un« über die Geschichte und Bedeutung diese« Sees zu er-zählen weiß, gehört zu'den interessantesten Kapiteln und entrollt vor uns ein lebhaste« Bild buddhisti-scher Geschichte und Kultur. In der Nähe wurde auch die Quelle deS Brahmaputra entdeckt, und dann brach Hcdin zu einer neuen Reise aus. d,e feine JnduSreise an Kühnheit noch übertreffen sollte, nämlich zur Ersorschuug der Quelle und deS Ober-lause« de« Savlatsch, deS größ'eu Nebenflusses deS JnduS. Ein Gruseln tönst uns über den Körper, wen» wir lese» und im Bilde sehen, wie der For» scher au dünnem Drahiseil turmhoch über dem brausenden Strome schwebt, wie er mit den furchtbaren Eisstürmen der Höhen von 5000 Metern ringt und dann wieder in die giftig schwüle Luft der indischen Dschungeln niedertaucht, um neuer-dings zu den schneebedeck,en Höhen emporzusteigen. Wenn man bedenkt, daß Hedu, den TranShimalaya. also Höhen zwischen 5000 nnd 6000 Metern, nicht weniger al« achtmal überstiegen hat, so wird man einen beiläufigen Begriff gewinnen, wa« er phpMch allein schon geleistet hat. Und doch waren me Blätter zur Unterhaltung nnd Belehrung für Hans nnd Familie. *>oauta' ck? n - öiiiwln ist „Die wslbmarf iu boten« Hand ergriff und an die Lippen sührte. Das habe ich also wohl als eine Verabschie. dnng anzusehen, gnädiges Fräulein! Immerhin danke ich dem Zufall für Ihre Bekanntschaft und bitte meiner zu gedenken, wenn e« doch einmal not tut. Ich werde stets gerne zu Ihren Dienste» sein." Sie neigte dankend den Kopf nnd bestieg ihr Gefährt. Die Tiere zogen an Munter bellend umsprang der Hund den rollenden Wage», den jetzt bereits eine Staubwolke den Blicken des Zurückblei» benden entzog. __ Horst von Briukeu hieb mit seinem Stock durch die Luft. „Na, der Anfang wäre ja gemacht, allerdings noch nicht allzu vielversprechend für die Zukunft. Aber doch ein famoses Weib!" Als er unter der Tür ein grinsendes Weib er-blickte, dessen dreiste Augen ihm sagten, wie sein Rekontre hier beurteilt wurde, warf er ärgerlich feine schon erkaltete Zigarre der Frauensperson fast vor die Füße. ES war wie eine Fehdeansage. ^ Natürlich wußte cS bald der ganze Ort: der Landrat und die Ohlsen hatten miteinander ange-bandelt. Die Verdrehung wurde gern geglaubt. U-.iD sie hatte ein Gutes. Einige schwenkten ab und rieten zum Frieden mit der Fremden. Schließlich — man konnte nicht wissen, was daraus ward, und mit einem Landrat verdarb man's nicht gern. Die kleinen Geschäftsleute zogen etwas lange Gesichter. Der Effekt blieb au«. Von der schaden-froh ausgemalten Kalamität merkte man nicht«. Die alte Greta sah man einfad» überhaupt nicht mehr. Die nötigen Lebensmittel kamen direkt ans der Hauptstadt. Eine eigene Kuh lieferte überreichlich Milch. Ein paar Tage war daS Fräulein vcrrcist gewesen, und man bemerkte voll Neid, daß es dcr Auffrischung der Toilette gegolten. Die kleinen Haus jchneiderinncn zeterten und kopierten heimlich der verlästerten Kleider. Nutzen hatte niemand von den Kampfhähnen bei der Sache. Zudem kam das unsichere Gesühl, vielleicht oben doch noch anzustoßen. F'eilich, von einer Fortsetzung des Verhältnisses hatte man, was den Landrat und Margitta betraf, nichts bemerkt ; aber wer konnte wissen? Die Zeit ging hin und man fand sich allmäh« lich mit der Tatsache ab. daß Fräulein Ohlsen tat. waS sie wollte. Es war Weihnachten, zum zweiten« male, seit Margitta im Ort wohnte. Ueberall roch eS nach frischgebackenen Pfeffer« suchen; die Hausfrauen eilten ihre Einkäufe zu machen und Margitta rüstete sich zur Fahr, in die Hauptstadt. Sie hatte auch voriges Jahr dort ihre Einkäufe gemacht, und es verlangte sie, in daS Licht-meer der Weltstadt zu blicken, in der Menfchenwoze unterzutauchen. War sie dt# Landleben« satt? Nicht doch! Trotz aller Unannehmlichkeiten fühlte sie sich wohl in ihrem selbstgeschaffenen Heim; aber die verschneitt Einöde bot ihr, über die e« seit einiger Zeit wie Unruhe gekommen, keine Abwechslung und auch keine Anregung. So saß sie eines Tages in der Bahn und fuhr in die Residenz. Dort erwartete sie eine verheiratete Kusine voll Freude und Ausregung. „Denke Dir, Margitta, wir haben da» Hau« voller Gaste. Diese» Mal mußt Du zum heiligen Abend bei un» bleiben." „Und nuine alte Greta?" sragte Margitta mit leisem Vorwurs. „Ach was! Die kann Dich Neujahr, Ostern nnd Pfingsten genug genießen." „Ausgeschlossen, liebste Jutta — am Weihnacht», abend gehöre ich heim." »Pedantin! Al» ob Du Mann und Kinder hättest. E» erwartet Dich doch niemand!" „Ist Greta niemand? Sind Wols, meine Pon-ny», meine Vö^rl keine sehnenden, anhänglichen Wesen?" „Geh mir mit Deiner Tiernarrheit." „Jutta „Bst — wir wollen un« in der ersten Stunde nicht zanken. Berstehen werden wir zwei uns ja nie ganz Ich bin einmal ander», braucht M«ifch?n — Du spinnst Dich ein wie eine rechte alte Jungfer, «nd bist doch — nein wirtlich — ich finde, Du wirst alle Tage hübscher! Hab' immer befürchtet. Du kämest als Landpommeranze wieder — statt dessen noch blasser, schlanker — na, Du wirst Furore machen bei unserem ©aft. DaS ist nämlich ein Ju-gendfreund von meinem Mann. Otto lacht ihn im-mer auS. Er will nicht heiraten — gerade wie Du — aber darum hat er doch Augen für weibliche Reize. Na, Du wirst ja sehen, »nd ich wette, Du wirst Eindruck auf ihn machen " „Ich bitte Dich, Jutta!" „Na. na, ich bin ja schon mauseitill! Komische Menschen Ihr, mit Eurer Ehescheu!" Margitta wäre grrn wieder umgekehrt. Sie hielt viel aus >hrc Kusine; nur war ihr Juttas Sucht, Ehen zu stifte», ein Greuel, Indessen mußte sie sich jetzt mitschleppen lassen. Jutta erzählte un-aushörlich »o» ihren Kindtrn, von ihren Schwieger eltern, die auch zum Fest eingetroffen seien. Margitta bekam sast Kopfschmerzen von all dem Ge-schwätze. Schließlich war sie froh, eine halbe Stunde sich selbst überlassen zu sein. Otto hatt« sie begrüßt. Jetzt mußte sie rasch Toilette machen. Ihr Reisekleid war zu sehr verstaub«. Sie zog also ein frisches, weißes Kleid, da« ihr sehr jugendlich stand, an und ging hinunter. Ottos Eltern wartn schlichte, liebe Menschen, mit denen sich Margitta schnell zurecht sand, — wo aber blieb der Gast. Halb war sie neugierig, halb von vornherein feindlich gestimmt. Indessen hielt sie es sür klüger, nicht nach seinem Namen zu fragen. „Ist Horst noch auf seinem Zimmer, Jutta?' .Er ist eben heimgekommen, Otto, und wird gleich herunterkommen. Ja, aber Mann, wie ist mir denn? — Vielleicht kennen sich Dein Freund und Margitta. — Er ist doch Landrat in I." Margitta horchte auf. Da» wäre . . . Da kam er schon. Weiß Golt — er war »! Sie waren beide überrascht, doch sichtlich nicht un-angenehm. Frau Jutta triumphierte. Die Scheinheiligen! Also sie kannten sich schon und hatten c« verschwiegen. — Allein ihre Hoffnung wurde doch etwas herabgestimint, als sie bemerkte, wie sremv, ja steif die beiden doch mit einander verkehrten. In den nächsten Tagen wurde es damit nicht besser. Margitta war viel anS dem Hause, Einkäufe zu machen; Horst ein paar Mal ans der Jagd, im Klub — mit der Annäherung war eS nichts. Frau Jutta war sehr bekümmert. Wa» tun? Den beide» mußte man zart und schlau beikommen, sonst verdarb man alles. Und doch war gegenseitiges Interesse da; daS spürte die kleine Frau. Also auf-passe»! Margitta hatte halsstarrig erklärt, am Morgen des heiligen Abends heimkehren zu wollen. Da half kein Bitten, kein Schellen. Frau Jutta mußte sich bescheiden und sie hatte eS sich loch so schön gedacht, die beiden miteinander unter dem Christbaum mit allerlei sinnreichen Gaben zu überraschen. Innerlich war die kleine Frau ordentlich wütend. Doch ließ sie sich nichts merken. Margitta war gar so eigen-artig in solchen Dingen. Der Widerstand reizte die Selbständige nur »och mehr. Seufzend fügte sich die Kusine ins Unwiderrnfliche. ES wäre zu schön ge-wtsen. dachte sie. Jetzt bummelte Margilta allein in den Straßen herum. Mochte Gott wissen, was sie sich alles her-ankaufte, bloß um die alte Greta z« beschenken. Sicher schleppte sie noch sür Wolf und Philax ein Dutzend Weihnachtswürste heim. Schade um das Mädchen, daS — so sand Frau Jutta — so gründlich seinen Beruf verfehlt halte. Horst von Brinken kam aus dem Klub. Es hatte ihm der Kreis der Zecher nicht behagt. Die ewigen Weiber- uvd Rlssergeschichten waren ihm über. Sich in seinen Pelz einhuschelnd, ging er planlos durch die Straßen. Er dachte an das eigen-artige Weib, das ihm offenbar — wo nur irgend möglich — ausivich Sonderbar, die gerade wich ihm au«, wo ihm doch die übrige Weiblichkeit aus Schritt und Tritt Fußangeln legte — kein Wunder — einem Junggesellen in seiner Position! Margitlas Ausweichen, ihre Gleichgiltigkeit är-gerten ihn geradezu, War sie wirklich emanzipiert? Eine von jenen Kaltherzigen, die sich selbst genüg-ten, den Mau» nur al» überflüssige Naturerschei-nung nahmen? Ja. wenn sie n»r nicht so verteufelt hübsch und apart dabei gewesen wäre! Amazone, Sphinx und Eirce zugleich? Er mußte lächeln. Wenn sie um seinen Vergleich gewußt hätte! Er meinte, ordentlich ihr hochmütig spöttisch verzogene» Gesicht vor sich zu sehen. — Aber ging sie da nicht vor ihm? Frei-i lich — sie war »! Ihr hoher schlanker Wuchs, die «opfhaltung uetrleten sie. Mit ein paar Schrillen war er neben ihr. Groß, faft erschreckt sah die Ueberraschte aus. ..Sie. Herr Landrat? Ich glaubte Sir im Klub." „Die Leutchen langweilten mich." „Begreiflich." ..Bitte „Nun ich denke: allzu viel Geist wird dort nicht verzapft werden, höchstens Alkohol. Ich kenn da« — von einem Better her. der diese Sorte Men-sehen gontierte." ES war zum erstenmal, daß sie von einem Mit-glicd Ihrer Familie sprach. „Sind Sie nicht etwas hart im Urteil, gnädiges Fräulein?" „Finden Sie? Möglich! Mir fehlt eben daS Verständnis sür diese Drohne»1* „Ihr Herr Better war auch eine Drohne?" „Ja, auch —sie sagie das trocken, spröde. Al»o doch! durchzuckte es in eiseriüchliger Auf« wallung Horst; laut meinte er beiläufig: „Ein Herr Ohlsen ist mir nicht bekannt." ..Vielleicht ein Herr von RaSnitz?" „Ah, der sesche Henenteilet?* .Ztr. daS war er." „War er?" „Er brach sich das Genick beim Sturz vom Psetd," „O — alleidings bedauerlich. Aber doch ein schöner Tod." „Gewiß. Schließlich ist'S nicht jedermanns Ehr-geiz, in seinem Bett mit 80 oder 90 Jahren zu sterben.* Sonderbares Mädchen. Er wurve nicht klug aus dem Geschöps. — DaS Gespräch drohte zu stocken. „Sie reisen morgen wirklich?" „Ja, ich reise." „Also unerbittlich?" „Was soll ich hier? Jutta meint es gut. Aber schließlich — sie hat ihre Familie. Im Ernst wird mich keiner vermissen." „Keiner? Wie positiv Sie behaupten. Sind Sie dessen so sicher. Gnädigste?" Sie wollte überlegen lächeln; aber ihre Auge» wichen den seine» ans. Es war in seinem Blick etwas, das ihr die überlegene Sicherheit nahm. .Wenigstens weiß ich, daß ich zu Hause schmerz-licher vermißt würde. Ich könnte mir einen heiligen Abend nicht denken ohne meine Getreuen." „Wer sich doch zu jenen zählen dürste." Ohne daß sie's gewahrt, hatten sie sich ihrem Quartier genähert. Margilta atmete aus. Ihr war beklommen zu Mnle. „Gewiß erwartet mich Jutta schon." „O nein — Fr.ru Jutla stickt noch immer an den Pantoffeln für ihren Otto. Glücklicher Otto! So einem armen Junggesellen stickt höchstens eine alte Tante oder ein kleines Nichtchen pflichtschuldigst ein Paar Hosenträger." Sie lachte. „Bleibt sich das nicht gleich?" „Da« sage» Sie so leicht hin — bar jeden Mitleids. Können Sie sich gar nichl in die Lage eines armen alten Junggesellen versetzen? D»S WeihnachtSsestZist'daher immer ein Fest des Katzenjammers." „O — ich denke^mir-hingegen — das Leben als .Freiherr' herrlich." »Ich finde eS scheußlich — wenigsten« seit — nur kurz beranS — seitdem ich Sie kenne, Fräulein Margit. Seien Sie mit nicht böse. Lachen Sie mich nicht au«. Aber gerade heute — na ja — so machen Sie mir eS doch nicht so schwer! Liebste Margitta, ich habe Sie ja schon so lingt lieb — seit jener Begegnung aus der staubigen Bororlsttaße " Sie standen sich in Juttas Hansflur allein ge-genüber, Auge im Auge. «Ueber Margilta Ohlsen kam eine seltsame Weichheit. Morgen war Weihnachtsabend. Ja, auch sie war einsam. Beide.warcu sie einsame Mensche»! Unwillkürlich streckte sie ihm die Hand ent-gegen. ..Denken Sie nicht, daß ich Sie nicht verstehe Aber ich darf eine flüchtige Regung, vielleicht einet Stimmung entspringend, nicht ausnütze». Auch morgen wird vorübergehen — wie alle Jahre — und wir werde» wieder vernünstige Menschen sein.' Sie sagte da» durch Tränen lächelnd. Horst aber hielt ihre Hand sest. „Und wolle» wieder einsam unserer Wege gehen? Nein, Margilta: ich sühle eS: auch Sie habe» mehr für mich übrig als flüchtiges Bedauern oder Sympathie. Sie wollen den heiligen Adend daheim ve,leben; darf ich mitkommen — ja?" Da nickte sie scheu, zögernd, mädchenhaft er-rötend. Otto war etwas gekränkt, daß fein Freund so kurz vor dcm Fest noch sein Bleiben absagte; aber Frau Jutla bcsäustigte tun Grollenden rasch. Ihr ahnte die Wahrheit. Und tiiumphicrend schwenkte sie unterm Weih nachlsbaum ein Telegramm, das eben gekommen, gegen ihren Man». „Männc, ivaS hab ich gesagt? Hier steht'S: AIs glücklich Verlobte empfehlen sich Horst von Brinken, Margitta Ohlsen! Ganz schicklich finde ich eS übrigens nicht, und das gänze Nest wird Kops-stehen, wenn es erfährt, daß die zwei ganz unler sich Verlobung feiern. Aber verdenken kann ich's ihnen nichl." Deutsche Volksgenosse»; fördert daS Deutsche Haus durch Spenden, Mitgliedschaft und regen Besuch! 'iimraur 1'2 Scite 3 Kaiser Franz Josef Iubiläumstheater in Laibach. Wie dem „Grazcr Tagblatte* mit-geleilt wird, leistet Herr Theaterdirektor Karl Richter aus die weitere Direktion des Stadttheater« in Klagen-surt und der Deutschen Bühne in Laibach Verzicht. Dieser Entschluß wird von allen Theaterfreunde», welche die ersolgreiche Tätigkeit der Direktion Richter schätzen lernten, mit lebhaftem Bedauern zur Kenntnis genommen werden. — Die Vergebung der Direktion der Deutschen Bühne wird? vom Deutschen Theaterveieine in Laibach ausgeschrieben. Bewerbungen sind bis 15. d. an denselben zu richten. Die Fälschungen des Dr. Benkooic. Nun hat auch der Landtagsabgeordnete äranz Pchlcr sich in einem Aussatze mit dcr Broschüre des Ab-geordneten Bcntovic beschäftigt, und zwar Hinsicht-lich dcr Angaben, welche Benkooic über die Leistuii-ge» und Empfänge der Stadt Gra; machte. Abge-ordneier Pichler schreibt zum Schlüsse seiner AuS-Ehrungen unter anderen: „Werden die heute auf-gezeigten Fäl chungen richtiggestellt, so ergibt sich für Graz eine Leistung von gering gerechnet 4,-00 000 K. gegen einen Genuß von 3,813.000 K Wer erhält also ein Millionengeichenk?! Meine heutige» Ans-führungen erhärte« die aus den Darlegungen Dr. NegriS hervorgehende Erkenntnis, daß die ganze statistische Arbeit des Dr. Benkooic nicht nur höchst oberflächlich, sonder» überhaupt aus Lug und Trug und Schwindel ausgebant ist. Sie hat aber das eine Gute gezeitigt, daß wir zu einer genauen Prüfung der Verhältnisse bewogen wurden und daß uns die Auge» ausgingen über ma>ichcs, was wir bisher ruhig angehen ließen.' Einigungsbestrebungen in der nationalen Angeftelltenschaft. Nach längeren Ver-Handlungen zwischen dem Reichsverbaiidc Anker der deutschen Handels-, Industrie« und Privatailgestellten Oesterreichs und dem Verbände der deutsche» Hau-deli- und JndusttieangesteUten in Böhmen, Sitz Reichenderg, ist die Schaffung eines neuen aus diesen beiden Oiganisalionen bestehenden Verbandes beschlossen worden. Dem neuen Vereine hat sich bis-her der Verein deutschet Handelsangestellter für Bielitz, Biala und Umgebung bereits angeschlossen und erfolgt die offizielle Gründung in küizestcr Zeit. Bestehende Lokalvereine, die sich dcm neue» 'litt bände anschließen wollen, belieben sich mit dem RcichSverbande Anker dcr deutschen Handels-, In-dustric- und PrivatangcstcUten Oesterreichs, Sitz Wien 8., Lerchensclderstraße 66, inS Einvernehmen setzen zu wollen. Einen Ueberblick über den Verkehr beim Post und Telegraphenamte in Eilli im vergangenen Jahre 1912 gebcn nachsol-folgende Zahlen: Zur Ausgabe gelangten 106.393 (97.663) Stück eingeschriebene Briefe, 63.704 (58.087) Fahlpostscndungen, 49.128 (47.718) Post- Schwierigkeiten, die ihm die Natur entgegentürmte, nicht die einzigen; größer waren manchmal die, die ihm die Menschen bereiteten. Das Mißtrauen der frommen Tibetaner gegen alle Europäer brachte ihn in die unangenehmsten Lagen. Aber da es ihm gelang, den allmächtige» Dalailama selbst zum Freunde zu gewinnen, so öffneten sich auch die buddhistischen Klöster vor ihm und er kann uns nun ihre Einrichtungen in Wort und Bild schildern, von dcm merkwürdigen Gottesdienst erzählen, der so sehr an den katholischen erinnert, und es gelang ihm auch, die Geschichte aufzuhellen und festzustellen, daß schon vor 600 Jahren christliche Missionäre in Tibet eindrangen und dort sogar eine Kirche grün-delen, deren Glocke heute noch im Palast de» Dalailama« ausbewahrt wird. HedinS unsterbliches Verdienst ist es, nicht nur ganz Zentralasien geo> graphisch ersorscht zu haben, sondern auch tibetant-iches Volks- und StaatSleben, tibetanische Kultur im Lichte der Wahrheit zu zeigen und jene phantastischen »nd märchenhasten Berichte zu widerlegen, die uns von anderen, wie zum Beispiel Richard Salvage Landor, aufgetischt wurde». Daß er dabei ein glänzender Schriftsteller ist, dessen Schilderun-gen von hervorragender Schönheit sind, ist sein weiteres Verdienst, »nd die Deutschen mögen aus diesen Schweden mit Recht stolz sein, ist er doch ein Schüler des großen deutsche» Geographen Richt-Hosen und gehen also die großartigen Erfolge HedinS, die ihn zu einem der größten ForschungSreisendcn aller Zeiten und Länder machen, direkt auf deutsche Anregung zurück, worin wieder einmal erwiesen ist, welch hervorragenden Anteil der Deutsche an allen Großtaten aus dem Gebiete der geistigen Entwick-lung der Menschheit hat. E. Bienenstein. anwcisungcn im Betrage von 2,672.237 (2,361.329) Kronen, 55.069 (52 815) Postspar kassaeinzahlungen im Betrage von 8,862.124 (8,579.472) Kronen und 19.850 (19.726) Telegramme. Zur Abgabe gelangten 92 493 (K2.7U6) Stück einaeschriebene Briefe, 84 643 (78.866s Fahrpostsendungen, 49.868 (47.16 t) Postanweisungen im Betrage von 2,767 595 (2,618 872) Kronen, 11.069 (9937) Postspar kassa rückzahlungen im Betrage von 5.788 57 t (5,237.339) Kronen und 22.614 (22 304) Telegramme. Ferner wurdcu umkarlicrt beziehungsweise umtelegraphiert, das heißt weitergeleitet, 38.474 (35.363) einge-schriebe»? Bliese, 121 201 (119.392) Fahrpostsendungen und 13.747 (12.337) Telegramme. Jriter-urbane Telephonverdindunge» wurden hergestellt 6927 (6851), Vkidiiidungcn im Stadtuctz 110.541 (»7.493). Postwertzeichen wurden verbraucht um 154.8*9 (148.312) Kronen. Der gesamte Geldverkchr betrug 28,545.321 (26,>51.079) »tonen. Eine altrömische Stadt in Steier-mark. Wie aus Windischgraz gemeldet wird, ist es dcm Notar Dr. Hans Winkler gelungen, die lange gefnchte Stadt Collano auszudccken Die Ausgrabungen, deren Fortsetzung im großen Stil geplant wird, sürderten ein weitläufiges Tempel gedäude mit großem Vorhofe, den daran stoßenden Markiplatz, dic daiiebc» liegenden Wohngebäude, die Richtung der Siraße und die röm sche Begräbnis-statte zutage, die prachivolle Mausoleen mit an« schließende» Einzclgräbern enthält. Das Schützenkränzchen. Wie wir schon mitteilte», sind die Einladungen zu dem am 15 d. im große:« Saale des Deutschen HauseS stattfinde» den Schützenkränzchen bereits ergangen. Da eS bei der großen Menge dcr Einladungen leicht geschehen konnte, daß jemand übersehen wurde, so crsuchcn w r dicjenige». die Einladungen wünschen, dieselbe» bei Herr» Lukas Puian zu beheben. Da? Kränzchen selbst ist die erste derartige Veranstaltung der Bür-gerliche» SchüyeiigeseUschast; da a» der Spitze des Vereines »nd des vorbereitenden Ausschusses durch-wegS bewährte Kräfte stehen, so dürste diese Veran-Haltung einen reizenden, aber auch gemütlichen Vcr-lauf nehmen. Hauptsächlich aber wird darauf geach-tet werden, daß die tanzlustigen Domen voll und ganz aul ihre Rechnung kommen. Cillier Männergesangverein. Die erste und daher wichtigste Uebung sür den „Gothenzug" findet Dienstag den 11. d. statt. Da im ganzen nur vier Proben stattfinden können, ist es Ehrenpflicht jedes eängcrS, zu allen Proben zu kommen. Sinfoniekonzert des Mustkoereines. Diese mit großer Spannung erwartete Veranstaltung findet am 2. Mäiz im großen Saale deS Deutschen HauseS statt. Die BortragSorduung umsaßt: 1. An» ton Bruckncr: IV. Sinfonie in Es-dur (Roman-tische), 2. Kamillo Horn: Soihenzug (Gedicht von Helix Dahn) sür Männerchor und großes Orchester, 3. Richard Wagner: Mtistersingervorspiel. Diests Konzert dürfte sich zu einem der erhebendsten musikalischen Eieigniffe gestalten, die Eilli je erlebt hat. Schon die Aufführung der hinreißend herrlichen „Rv-mantifchen" von Bruckner muß die hingebungsvollste Arbeit der Mitwirkenden, die wärmste Anteilnahme unseres Publikums hcrvorruscn. Der „Golhenzug" wird vom Eillicr Männergesangverein und vom Män-nergesangverein Liederkranz gesungen. Die dem Ro-mane „Ein Kampf um Rom" entnommene Dichtung (»Gebt Raum Ihr Völker unserm Schritt") und Kamillo HornS Musik verbindcn sich zu einem wahr-hast ergreifenden Kunstwerke. Ueber die strahlende Giöße deS Meistersingervorspiel braucht kein Wort verloren zu weiden. Möge diesem groß angelegten, mit unendlicher Mühe vordercitctcn Konzeile ein vollst Ersv g bcschicden fein I Iagaball. Der heurige Jagaball findet am Samstag den 8. März im Deutschen Hause statt. Das ganze teutsche Unterland ist dazu schon heule herzlichst eingeladen. Dom Deutschen Volksbund für Steier mark. Dienstag den 11. d. halb 8 Uhr abends hält der Deulsche Bolksbund sür Sleiermark in Schladming im Hotel Post eine allgemein zugäng-liche BereinSversammlung ab, in der Herr Land-tagsabgeordneter Rudols Foest über die Finanzlage deS Landes Sleiermark »nd über die slowenisch« Obstruktion und Herr Landtagsabgeordneler Dr. Negri über die südslawische Frage und dcn Tria-lismnS sprechen weiden. Keine Auflösung der Infanterie» Kadettenschule in Marburg. Mehrere Blätter brachten kürzlich die Nachricht, daß die Absicht be-stehe, die Jnsanlerie Kadettenschule in Marburg auf-zulassen und deren Zöglinge anderen Kadettenschule» zuzuweisen. Wie die „Militärische Rundschau* mit» teilt, ist diese Meldung vollkommen unzutreffcnd. Die Jnfantcrie-Kadettenschule in Marburg ist in Bezug aus Lage, Bau und Ausstattung derart be-vorzugt, daß selbst bei einer ollfälligen Verminde-rung der Kadetlcnschulcn diese Anstalt unbedingt be-stehen bleiben müßte. Auszeichnung. Das bestbekannle photogra-graphische Atelier Julie und Joses Martini wurde anläßlich ei»es internationalen Wettbewerbes i» Berlin für künstlerisch ausgeführte Bildnisse mit einer Mc» daille nebst Diplom ausgezeichnet. von unserer Schaubühne. Mittwoch den 12. d. gelangt d e ungemein beliebte Operette „Der Gras von Luxemburg" von Franz Lehtr zur Auf« führung. Dieses reizende musikalische Werk gelangte Heuer in Laibach wiederholt zur Darstellung »nd er-zielte ste S durchschlagendsten Erfolg; die Besetzung der Hauptparticn wurde vom Publikum und dcr Presse als mustcrgillig bezeichnet. Otli Kramer (Angele), Ada Trandosir (Juliette), Helene Falken-stein (Gräfin Kokozow), Otto Hilde (Graf von Luxemburg), Herbst (Bxissard) und Rolf Berko (Fürst vasil) sind in den wichligstcn Partien be-schattig!. Deutsche Besiedlung. Die unter vor-stehendem Titel vor einige» Woche» erschienene, vom Südmalkbeam>en W. Heinz verfaßte Flugschrift des Alldeutschen Verbandes (Mainz), die sich überall einer begeisterten Aufnahme und eines raschen Absatzes ersreul, ist nunmehr auch in Eilli, und zwar in der Buchhandlung des Herrn Rasch, erschienen und zum Preise von 30 Heller erhältlich. Möje das so zeilgemäße Schristchcn auch in unserer Stadt die verdiente Verbreitung finden! Hohe kroatische Staatsbeamte in Untersteiermark als „Spione" verhaftet. Am 2. d. wurden in St. Leonhard bei Trifail zwei als Touristen gekleidete ältere Männer ver-haftet. Obgleich sie angaben, höhere kroatische SlaatSbeamie nnd auf einem SonnlagsauSfluge be« griffen zu sein, glaubte man ihnen nicht, weil sie bei der pholographischen Ausnahme der großen Eisen-bahnbrücke der Südbah-istrecke betreten wurden und auch im Besitze andcrcr photographischer Aufnahmen von Gegenden an der stcirischkrainischcn Grenze und von Spezialkarien dieser Gebiete waren. Man erkundigle sich i» Agram, woraus die Antwort eiu« traf, daß die vermeintlichen Spione der königlich kroatische Hofrat Karl Pavlic und der Finanz« direktor Eduard Mcixner aus Agram seien. Hieraus ersolgle sofort ihre EntHaftung. Ein deutscher Arzt für Untersteier-mark dringend gesucht, und zwar sür einen Martiflccken in rein landwirtschaftlicher Umgebung. Höheres Einkommen gesichert, und zwar 2280 K. Fixum und mindestens 6000 K. sonstiger Verdienst durch Privatpraxis. Zahnärztliche Kenntnisse sind erwünscht. Kenntnis der slowenischen Sprach« nn-erläßlich. Nähere Auskunft erteilt der Verein Süd« mark in Graz, Joannenmring 11. Ein deutscher Schmied gesucht für einen deutschen Marktflecken in Untersteiermark. Völlig konkurrenzloser, sehr einträglicher Posten. Kenntnis einer südslawischen Sprache erforderlich. Anfragen sind an den Verein Südmark in Graz, Joanneum-ring 11, zu.richten. Ein unehrlicher Finder. Der Gastwirt Johann Planinsck in Lcndorf bei Eilli verlor am 5. d. gegen Adcnd eine lederne schwarze Geldtasche mit dem Inhalt von ungefähr 70 Kronen. Diese gesunden zu habe», machte sich der Knecht Franz Bevc dadurch verdächtig, daß er, als er am be« treffenden Abend mit dem Knechte Johann Zupanz bei Planinsek zechte, anfangs nur einen halben Liter trank und diesen auch bezahlte. AlS er aber einmal das Lokal verließ, kehrle er plötzlich, da er wahr» scheinlich damals dic Brieftasche gesunden haben dürste, in fröhlicher Slimmung zurück und begann zu bewirten, bis die ganze Zeche zehn Kronen be° trug. Er erzählte, er hade von feiner Erdschaft einen Teil aus der Sparkasse behoben. Von hier fuhren beide weiter nach Pletrowitfch, wo wieder Bevc im Gasthause des Zagode sür alle anwesenden Gäste Wein und Bier zahlte, so daß er hier 34 Kronen verbrauchte. Am nächsten Tage wurde er von einer Gendarmeriepatrouille angehalten und bei ihm wurde tatsächlich die abhanden gekommene Geldtasche mit einem »unmehrigen Inhalte von 4 56 Kronen ge-funden. Die Anzeige wurde erstattet. Freiwillige Feuerwehr Neuhaus. Am 1. d. land im Hole! Slyria des Herrn W. Justin in NeuhauS die Hauplverfammlung der Freiwilligen Feuerwehr Neuhaus-Dobe-na statt. Aus dem Be> richte des WchrhaupImanncS Franz Kofchuch ist zu entnehmen, daß der Verein bei drci Bränden zur ©cttc 4 Deutsche iwßwi} Hilfeleistung auSgerückl war. Stand der Mitglieder: Ehrenmitglieder 4, ausübende 30, unterstützende 4. Die Neuwahl der Chargen und «emtersührer hatte nachfolgendes Ergebnis: Franz Koschuch, Rentmeister der LandtSkuranstal, Neuhau«, Wehrhauplmann; Peter Okroschnik. Wehrhauplmann - Stellvertreter ; August Hasendichl, SteigerzugSsührer; Aloi« Gujei, Spritzcnzugsführer und Säckelwart; Franz Schumer, Schutzmannzugssührer und Zcugwart; Julius Pann. Steigerzugsführet» Stellvertreter; Valenlin Kern, Spr'tzenzugssührerstellvertreter und Schriflwarl und Martin Dobovitschnik, SchutzmannzuzSführerstellver- treter. ^ Klerikale Verblödung. Zahlreiche Per sonen, die mit Recht oder Unrecht im Gerüche von Betschwestern stehen, erhalten gegenwärtig von unbe-sannt« Seite aus einer Postkarte ein geheimnisvolles Gebet, daS sie dann in neunsache Ausfertigung weiter geben sollen. Wen» sie e« unterlassen, so triff« sie selbstverständlich ein Schicksalsschlag seitens der all.s verzeihenden Gottheit. Wie wir vernehmen, macht die Postanstall durch diese klerikale Albernheit, die aus die geistige Entwicklung unserer weiblichen Piarr-hoszöglingt ein erschreckendes Licht wirst, einen sehr namhaf en Reingewinn. Typhusepidemie unter Bergarbeitern. Wie „-lowenski nurod" berichtet, sind in Trifail an .50 Bergarbeiter an Typhus erkrankt. Es wieder-holen sich aber immer neue Falle, so daß die I'o-lierungsstätie» der Gemeinde schon überfüllt sind. Die Gemeinde soll an das Rote «reu, um Feldda-raken telegraphiert haben. Die Ursache deS Aus brucheS wird namentlich auf die Unreinlichkeit in den Bergardeiterhäufern und auf die schlechte Nahrung zurückgeführt. Wozu die Kanzel mihbraucht wird. In dem flowenifchlidernlen „Narodni li>t" wurde kürzlich dcr Piarrhof in Schleinitz bei St. Georgen a. d. Südbahn als eine .klerikale Hetzliurg" be-zeichnet und daS Treiben des dortige» Kaplan» I. Secek einer scharfen Kritik unterzogen. Als Verfasser de» Aufsatzes galt allgemein Oberlehrer Thomas Kurbus in Schleinitz. Als nun Sonntag der Kaplan die Predigt hielt und unter den Zuhörern auch den Oberlehrer bemerkte, donnerte er von der Kanzel gegen diesen los und forderte die Andächtigen aus, rhre Kinder nicht den liberalen Lehrern anzrrver-trauen, sondern diese ..wie die Katzen aus den Schnlen zu jagen". Oberlehrer Kurbus hat nun wegen diese« Mißbrauche» der Kanzel zu Hetzerei?» gegen die Lehrerschaft die Anzeige erstattet. Straßenraub. Am 3. d. überfiel der Be sitzerSfohn Leopold ripovsek au« der Umgebung von Sachfenfeld die von der Kirche in Sach'enfeld heim-kehrende BcsitzeeStochtcr Maria Jovan und schleppte sie in den Wald. Dort warf er st« zu Boden, hielt ihr mit der einen Hand den Mund zu und durch-suchte ihr mit der anderen die Taschen. Nachdem er sich des Geldtäschchen« bemächtigt hatte, ergriff er die Flucht. Der Gendarmerie ist eS bereit« gelun-gen. den Straßenränder zu verhaften. Eine teuflische Tat. Au« Oberbnrg mcl-det man: Am Abend de« 29. Jänner gingen die Besitzersföhne Joses Mencak uns Johann Port aus Rohre nach Uniermarkt, um Kaffee einzukaufen. Sie begegneten dem BesitzerSfohn Jakob Reter, begrüßten ihn erhielten aber keine Antwort. Ans dem Heim-wege trafen sie abermals den Reter. Diesmal hatte «r «ine mit Nägeln wohlbespickt« Zaunlatte. Als er an ihnen vvrüberkam, schlug er den Port mit der Latte derart über den Rücken, dann in das Gesicht, daß Port gräßliche Verletzungen erlitt. Die spitzen Nägel drangen tief ein und rissen dann ganze Fleischteile auS dem G«sicht«. Auch wurde ihm daS Nasenbein zertrümmert. Lebensgefährlich verletzt und bewußilo« stürzte Port zusammen. Der Unmensch Reter ergriff nach seiner teuflischen Tat die Flucht, wurde aber von der Gendarmerie verhaftet nnd dem Bezirksgerichte Oberburg eingeliefert. Nach der Hochzeit. Am 3. d. fand beim Besitzer Filip Mlsaric in Wildonberg. Gemeinde Kocice bei Rohitfch eine Hochzeit statt, zu welcher, wie allgemein üblich, auch mehrere andere Bauern eingeladen waren. AlS der Keuschler Anton Kodric und der B'sitzerSschu Franz E

letzt«. Korpar wurde in daS Krankenhaus nach Frievau gebr'chl, wo er bald darauf infolge mehrfacher Durchreißung der Gedärme starb. Qualvoller Tod eines Kindes. Man schreibt au» Windischgraz: Am 2. d. erwischte daS zwei Jahre alte Besitzerskind Franz Marse! in Podgorje in «inrm unbewachten Augenblicke eine Flasche, in der sich Essigessenz befand. Es trank davon und stürzte sofort mit einem Aufschrei zu-jammeri. Im hiesigen Krankenhaus starb das Kind noch am gleichen Tage »nier fürchterlichen Schmerzen. Gegen dre Mutter wurde die Anzeige erstattet. Eine Bluthochzeit. Am letzten Sonntag fand in einem Wirlshause zu Hundsdors bei Rann ei» Hochzeits'chmaus statt, z» dem sich auch Burschen'aus Thiergarte» cinfanden. Beim Tanze kam es dann wege» der Mädchcn zum Streite, der in «in« regelrechte Schlacht ausartete. In dieser taten sich hauptsächlich die Besitzer ssöhne Johann Novak, Karl Peian und Martin Pccnck hervor. Es flogen Gläser. Flaschen und Stühle. Die übrigen Gäste aber waren gezwungen, das Lokal zu verlassen. Die Kämpsenden 'richteten sich gedürig zu. Nach der Schlacht gab es blutende Gesichter und gänzlich z«r rissen« Kleider. Der Wir« erlitt durch das Z-rirüm mern von Gläser». Flasche». Stühlen und Fenster scheiden eine» empfindliche» Schaden. Die Hochzeit» seiet fand natürlich ein vorzeitiges Ende. Ein Adamit zu Pferde Am 29. Jänner würd« in einem Gasthaufe in Kapellen bei Rann eine HochzeitSfeier abgehalten. Als Musikant beiei ligte sich daran auch der Besitzerssohn Anioii Sepec Während des Mahle« sprang Sepec plötzlich auf, rannte ins Freie, entkleidete sich völlig, spannte ein Pferd aus, schwang sich hinauf und ritt unter dem Geheul der gerade des Weges kommenden Schul fugend völlig nackt auf und nieder. Sepec. der plötz ich irrsinnig geworden war, mußte mit Gewalt in scheren Gewahrsam gebracht werden. Ein Auswanderungsagent. Der Berg atbeiter Rudolf Kovac in Trifail betrieb schon län trete Zeit die Anwerbung von Bergarbeitern für eine deutsche Zeche im Rheinland?. Im Jänner kündigten neuerlich bei hundert Arbeiter in Trifail auf feine Veranlassung. Unter den Angeworbenen befanden sich auch mehrere Verheiratete. Am 28. Jän-tut verriet nnn eine Bergar> eitetsfran, deren Mann anch angeworben worden war, in einem Gasthaufe zu Trifail. daß Kovac die Arbeitet bewege, nach Deutschland auszuwandern. Kovac, der auch bereu« seinen Dienst gekündigt hatte und au«wandern wollte, wurde infolgedessen verhaftet. Ein Wüterich. Au« Drachenburg wird ge-schrieben: Der Besitzer Anton Gubensek in Dobje lag bereit« im Bette, als ihn ein Nachbar besuchte und mit ihm über Verschiedenes sprach. Sein Sohn Jakob Gubensek, der infolge des Gespräches nicht «infchlafen konnte, geriet darob derart in Zorn, daß er ans dcm Bette sprang, den Nachbar aus dem Hause warf, auf seinen Vater nrit einer Ösen-fchaufel loSsprang und mit ihr solange auf den Kopf. deS Vaters schlug, bis auf dessen Hilferufe die Nachbarn herbeeilten und den unnaiürlichen Sohn von seinem Opfer wegriffen. Oer Vater hatte große Beulen am Kopfe, anßerdc», klagte er über heftige Schmerzen in Brust und Bauch, die die Folge» von Fußtritten waren, die ihm der Sohn versetzt hatte. Das Eillier Krci«ge>icht wird sich mit diesem Falle zu besassen habe». Rohitsch. (Maskenball) Am 4. d. fand im Hotel Post ei» recht flotter Maskenball statt, e»> welchem sich olle Kreise de« One« zahlreich beteilig. I teil. Die Räumt waren recht hübjch ausgeschmückt Rummer 12 und der Tanzsaal selbst bot in feiner überreichen Beleuchtung einen prächtigen Eindruck. Kein Wunder, daß sich fröhliche Stimmung recht schnell entwickelt« und daS lustige Treiben der durchwegs gelungenen Masken, von welchen allen voran der Efeu, die bei-den Marqui«, da« Marienkäferlein, da» Sterrerpaar besonders angenehm auffielen, trug wesentlich dazu bei, die flotte Stimmung auch dauernd zu erhalten. Dem Tanze wurde unermüdlich gehuldigt und fast hatte e« den Anfchcin, a!« ob der angekündigte Friedens-schlnß erst nach 7 Uhr früh erfolgen sollte. Dem wackeren Komitee fei sür olle Mühen mit der Ver sicherung bestens gedankt, daß die gesamte deutsch-Bürgerschaft de« Orte« stet« mit Vergnügen bereit fei» wird, derartige Veranstaltungen jederzeit aus da« Tatkräftigste zu unterstützen. Monatsausweis des Einlagenstandes gegen Kassenscheine und SinlagSbücher der k. k. prw Böhmischen Unionbank: Stand am 31. JÄnner 1913 . K 69,306.467*®fo öch«ulmll»r. Die Zarin. E« ist ein langer Weg von den altbiederen, belieb en Zntriguenstiicken von anno dazumal bis zu Lenghels und Biros „Die Zarin". Man me, kl ordentlich, wie die Zuschauer immer mehr Aufregung und Nervenkitzel verlangen. Und wer das versteht, der hat al« Versasser und Dichter das Glück. Die Ungarn Molnar, Lengyel und Biro haben mit ihren Bühnenwerkcn das Publikum iu diesem Sinne verstanden. Die Theaterstücke dieser Ungarn beweise« da« nach der Reihe: einmal ein ganz moderner Teufel, der sich nicht mit der große» Sündenschlech t gkeil der Welt abgibt urrd große Weliprodleme de« Laster« lösen will, sondern ein Boudoirteuselchen, dcr sich über einen guten Menschen, dcr einen ganz kleine» Fehltritt begeht, mehr freu«, denn über 9v hart gesottene Sünder. Armer Teufel! Aber die schau-fpielcrin hat Gelegenheit, de» schönen Nacken zu zeigen und man lieht das dargestellt, das selber zu tun, wa« uns der gute Ton und die Moral verbietet. Das anderemal eine echar gelber Japaner, eine fremde Welt mit eigenartiger Seelenbewegung, von der wir nicht wissen können ob sie Eigenart diese« Volkes oder poetische Freiheit des Dichter« ist. Dann wieder ein Mann, dcr seine eigene Frau mit sich selbst betrügt. Und schließlich „die Zarin", dic größte Buhlerin der Weltgeschichte, die herrschende Hysterie im höchsten Grade — die Zufeher bereiten uch auf die fchäriste» Szenen vor, freuen sich, daß es pikant werden wird, sreuen sich, eine Kaiierin als Buhlerin zu sehen, hoffen, daß da« Boudoir- und Schlaszim-merieufelchen revidiu« wieder in Erscheinung tritt, und das ist der Erfolg der Zarin. Und deshalb, weil eben alleS so pikant zu werden versprach, war l'vtz des Lchauipieles das Theater ganz voll: der E,folg dcs Publikums. Man muß r« aber Lengtzel und seinen Gesellschafter mit beschränkter Haltung auch lassen, daß sie die Draht,äden ihrer Figuren zu ziehen verstehen: Witz Verstand. Aufregung. Pikan icritN find gerecht und geschickt verteilt und ein Zu-tiiguenstück allerneuester Art zunande gebracht Vielleicht war aber da« Theater auch wegen der Gastin so voll. Und sie hat e« wahrlich verdient. Denn Margarete von der Hardt hat unS in der heu.igcn Theatersaisvn zum erstenmale -ine wirklich künstlerisch vollendete Schauipielerinnenleistung ge-zeigt. Ihre Zarin war — neben einem hübschen Aussehe» — eine durchgeseille Arbeit, wahr bi« zu den UnWahrscheinlichkeiten, hylleriich und anmutig n den Gegensätzen. Und die Rolle verlangt eben gut dulchgeiuhrte Gegen'ätze. ist deshalb dankbar und undankbar zu gleicher Zcit. Margarete von der Hardt löste die Ausgabe mit feiner Kunit. Gut war es, daß die Spielleitung neben die Gastin die besten Schauipielkiäfte gestellt halte. Herb,t war ei» trotziger, jungfprühender Stüimer und Dränier mit etwa« zu Viel an ständiger Erregung: ein toller Braue« kopl und Siedek.sfel schon mehr, als ein jugendlich unbedachier heißer Schäumer. Giune ein brav dar« gestellter Diplomat, mit leisem, bescheidenem Lp>ele, wie eS einem solche» Lerseirelet vo» Schlafzimmer-iüiränken »»kommt. Wir hätten nur den feinen Höfling gerne nuhi betont gesehen Der Lprrchkünstler Jorcs halte einen der vorzüglichste» Auftiitle deS Abends und brachte ihn in echt rulsi'chcr -chwer» fäuigkeit zu wiikungsvoller Steigerung Er war üderhaupi der einzige Russe des Abend«. Ella Schosfig war anmutig und wachs« sichtlich mitRoen, die ihr passen. Die anderen Rollen waren undedcu« t/a , kg 80 h. Für erwachsene: Hensels NAhrsalz-Hafergrütze (eignet sich auch zu falschem Schnitzel), kg SO h. Hen&els Nährsal/.-Hafcr-flocken, 1. kg 80 h. Hcnael» Nährsalz - Huferuiark, kg BO h. MT Das beste rrUhstOck ist Hafer I -MM 0' dp js? Vorzüge //M? ^ & Julius Hensels Schokoladen und Kakaos sind die besten Gesund-tieits-Getränke. feinsten Flfisch-Oescfmisck, >-t frv-i vun schildlichen Fteacb- & . i/v.cfs Kisten, enthält ade Nährstoffe oes Fleisches. ist leicht ver daullch und wohlhek:>mm-lich, r>t 5 mal billiger als Fleisch, ist in wenigen Minuten genuBfertig, ermöglicht reichste Abwechslung, elg- Ä fr* sich auch zum kalten Aufschnitt, verdat sdbst grtioter Hitze nicht, kräftigt Kinoer und Rckon- Verwenden Sie im Haushalt an statt, des teueren Fleisches nur Fleisch-Ersatz Hensel-Schrot. Ausführliche Prospekt« mit Koohwor»ohrltten gratis. V, kg 1 K.Probe 100g 30 h. //., Elisabethstraße 13): AuMMe: Lostak, Johann, Drogerie zum schwarzen Hund. Brnck a. d. .Hur: Racher, J., Drogerie. Ciili: Rauscher, Max, Apotheke. Eichhof bei Fettau: Pohl, Ferdinand. Graz: In sämtlichen Apotheken. Judenbtirg: Junek, Rudolf, Drogerie. Knittelfeks! Kohl, Fritz, Drogerie, Hauptplatz 3. Leibnltz: Lautner, Q., Apotheke. Leoben: Ehrentraut, Ludwig, Drogerie. Woppel, Max, Drogerie. Marburg: König, W. A., Apotheke. Savost, V., Apotheke, I Franz Josefstraße. Wolf, Karl, Drogerie, Herrcngasse 7. Mltterndorf bei Aussee: Pichler, Franz, Müller. Murau: Gastelger, Karl, Apotheke. I Rotteuirtanu: Kirmann. Kajetan. Kaufmann. Vordernberg: Eder, Fr, Nicderwstlz: Steuber, J., Kaufmann. Pertau: Behrbalk. Ignatz, Apotheke. | Apotheke. \\ ildon: Müller, Friedrichs Apotheke. Hüten Sie »ich vor Nachahmungen» Hensels tnnlsdie Limonaden essenz „Goldtrank" schwelß\ermindernde, kräftigende Lim» nade. Echte» blutbildendes, nervenstärkendes Erfrischungsgetränk für Gesunde und Kranke. Neue Lebenskraft durchrieselt den Körper! Unerreicht wertvoll. 100 g K LX, 250 g K 2.30, 500 g K 4.50. Wissen Sie, was „Schokomaya" Istt NichtI Denn Kören Sie: Von den staunenerregeoden Wirluanen des echten bulgarischen Yoghurt haben Sie gehört. Sie wissen, wie Jeder gebildete Mensch, daß Yoghurt nicht mir die Ursache des hohen Alter» ist. das so viele Bulgaren erreichen, daß es ferner das beste Schönheitsmittel Ist,sondern auch, daß es bei Stuhlverstopfung, Darmträgheit und allen Folgeerscheinungen wie Kopfschmerz, Blutandrang. Schwindel, auch Hautausschlägen. Leberleidcn etc. das beste hygienische Nährmittel ist. Die Dartnglftc verschwinden wie mit einem ZauberschLoge und damit natürlich auch deren oben genannte Folgen. Fettleibige werden indessen von Yoghurt leicht stark fr. deshalb sollen sie Settokemaya essen. Scbokotnaya ist eine Schokolade, die alle W irkungen des Yoghurt besitzt, aber nicht fettleibig macht. Schokomaya-Sehokolad«: */» Dose K 5.50, '/, Dose K 3.-. Schokomaya -Tabletten zum Rotwaatn, 40 Stück K 2.—, 120 Stück K 5i50, 240 Stück K 10.—. Magere, denen «oll« üppig« P«ea»«a erwünscht sind, nehmen echtes Hensekches Yoghurt-Ferment zur Selbstbereitung des Yoghurt Bereitungsweise sehr einfach. Wirkung sicher. Schokomaya-Ferment: Zu 40 Portionen K 2.—, ' zu 120 Portionen K 5.50, zu 240 Portionen K 10.—. Ein Wodw Intel tir )i I Eine Probedose, enthaltend sämtliche Schokomaya-Präparate, ausreichend für eine einwöchentliche Kur. Nummer 12 Vermischtes. Die „Wolkenkratzer" verrosten. Die berühmten amerikanischen „Wolkenkratzer", die von den Amerikanern als stolzeste Errungenschaft groß-zügigen WesenS angesehen wurden, sind, wie^ e» heißt, einem baldigen Untergange geweiht. Trotz aller Vorsichtsmaßregeln ist nämlich daS Verrosten des eisernen Gerippes nicht auszuhallen. Mehrere dieser Riesengebäude mußten bereits teils mit ungeheuren Kosten wiederhergestellt, teils abgebrochen werden. Da« schlagendste Beispiel der Minderwertig, keil dieser Riesenbauten a»S Eisen bildet in New-Dort da» „Geländer-Gebäude", daS jetzt nach kaum 13jährigen Bestehen abgetragen werde« muß. Samt-liche Deckenträger hatten nachgegeben und die Meu-schen, die sich in den Geschäftsräumen aushielten, gefährdet. Man stellte sest, daß der Rost die Träger lehr stark angefressen hatte. Daraufhin wurden weitere Nachforschungen veranlaßt, die nicht leicht waren, da das Gebäude 17 Stockwerke hoch ist. ES wurde ermittelt, daß der Rost das ganze eiserne iverüst zerfressen hatte. Besonders dort, wo das HauS sich au andere Wohnhäuser anlehnte, war ene starke Einwirkung deS Wassers und der Luft zu bemerken. Es gab Stellen, w., die großen Niet-haken, welche die eisernen Träger miteinander ver-binden und die besonder» fest an den Trägern an-gebracht waren, schon zerfrcffen waren, daß man sie mit den Fingern herausziehen konnte. Man hatte die Träger wohl mehreremale mit Schutzfarben an-gestrichen, aber dadurch fast keine Wirkung erzielt. Besonders beunruhigend wirkt der Umstand, daß dic „Wolkenkratzer" schon nach so kurzer Zeit unbrauch-bwc werden. Man rechnet aus, daß die Lebensdauer dcr anderen ..Wolkenkratzer" nicht länger als 25 bis 30 Jahre betragen dürfte. Dadurch gehen natürlich ungeheure Werte verloren, die selbst durch eine so maßlose Ausnützung des Bodens in die Höhe hinanf nicht aufgewogt» weiden. Die Her-stkllung eines mittleren „Wolkenkratzers" kostet so viel, daß selbst bei 30jähriger Lebensdauer eine Verzinsung nnd Hereinbringnng deS Kapitales durch einen 20ftöckigcn Bau nichl zu erreichen ist. Tat-sächlich werden dic neuen Geschäftshäuser in New-Hork schon jetzt gewöhnlich uicht höher als sechs diS acht Stockwerke «bont. praktische Mitteilungen. Rahm zu schlagen. Es empfiehlt sich, den Ralim vor dcm Geblauch wenigstens eine Stunde aufs Eis zu setzen, in Ermangelung davon vor« Fenster oder auf kalte Sieir.platten im Keller. Man nimmt einen runden, kreisförmigen Schneeschläger, reibt ihn vor dcm Gebrauch sauber ab und läßt ihn möglichst gleichmäßig im Rahm auf und nieder tanzen. Zn höchstens einer halben Stunde wird ein steifer, brauchbarer Schnee erhielt sei«, dcn man noch einige Minuten stehen läßt und dann vorsichlig löffelweise von dcm Bodensätze abhebt. Man kann nach Bclicbcu Zucker und Vanillin hincinmischeu und schlägt es nochmals lüchlig damit durch. Hat man im heißen Sommer Schwirr igkeitcn mit dcm Rahmschlagen, so empfiehlt e» sich, eine Messerspitze GummiarabikumPulvcr wahren» des Schlagen» zu-zufügen. Gegen das Schluck fe n. Fast ausnahms-los ist dieie belästigende Ec'cheiuung daraus zurück-zuführen, daß dcm Magen nicht oidimngsmäßig entweder zu viele oder zu geringe Mengen an Speisen oder Flüssigkeiten in einer gegebenen Z?it zugeführt wuidcn. Zn elfterem Falle genügt ein iuhig°s Verhalten und Abwarten, in letztcrem Falle die Zuführung einiger Bissen leicht ve> baulicher Nahiungsmittel, um das Ucbel sehr bald zu besci» tigen. Stcllt sich aber bei Erwachsenen, dic sich keines Diä'fehlerS bewußt sind, ein solches kramps-Haftes, unter Umständen stunden , ja tagelang an-haltcndcS Schluckscn ein, so veispricht daS Einnch-men von einem Teelöffel voll Efsig, von Viertel-stunde zu Viertelstunde wiederholt, fast »»sehldaren Er,olg. JedenfaUs ist die Anwendung diejeS un-schädlichen Mittel« in allcn Fällen zu emp ehlcn, wenn ärztliche Hilfe in kurzer Zeit nichl zu beschaffen fein sollte. Am Gegenstände a u S M i l ch g l a S zu verkitten, empfiehlt sich weißes Email, welche«, durch Zlisammenschmelzen von drei Teile Mennige, zwei Teile weißem Sand und drei Teile kristallisierter Borsäure in einem hessischen Tiegel erhalten wird. Die geschmolzene Mass« wird aus «int Metallplalle gegossen und zu seinem Pulver zerrieben, dieses mit Tragantgummi auf die zu ver» Deutsche kittenden Stellen aufgetragen uud die Stücke zufam-mengesctzt. Man erhitzt endlich da» G^nze in der Ruffel, jedoch nicht so stark, daß das Email voll-ständig geschmolzen, vielmehr nur genügend erweicht ist, um binden zu können. Vcriilgung von Mitessern. Mitesser entstehen durch Ansammlung von Fctt in dcn Talg-drüfcn der Haut, die bei manchen Menschen beson-ders dafür disponiert. Eine Behandlung, die daraus gerichtet ist, daS Fett auS der Haul fortzuschaffen, führt immer zum Ziel. Man bestreut ein Frottier-Handtuch mit Sandinandelkleie — Mandclklcie mit zehn Prozent abgesiebtem Sand —, feuchtet diese mit Seisenwafser an und frottiert damit kräftig das Gesickt. Nach dcm Abtrocknen reibt man die Stelle mit Seifenspiritus, dem ein Prozent Lysol Hinzuge-fügt ist, von neuem ad. Die Abreibungen werdcn am besten einmal am Tage vor dem Schlafengehen vorgenommen. Mitunter treten zuerst die P ckcl da-nach noch zahlreicher aus, verschwinden dann aber bald ganz. G e f. e n Keuchhusten. Man kocht zehn Gramm Garten-Thymian mit 90 Gramm heißem Wasser einmal ans und läßt es bis zum Abkühlen zugedeckt stehen. Dann wird dieser Tee durchgeseiht und mit 50 Gramm Eibischsaft — Altecsyrup ge-nannt und in jeder Apotheke käuslich zu haben — vermischt. Man gibt stündlich einen Teelöffel voll ein. Der Husten verliert dadurch die Bösartigkeit und man wird durch dieses Mittel bald Linderung erzielen. Bettsedern reinigt man, indem man einen kupfernen Waschkeffel über einem gelinden Kohleuse^er erwärmt, die Federn in kleinen Quantitäten hinein gibt und sie recht oft mit einem Stock umwendet. Sobald die Federn ihr Volume» erwei-lern, nimmt man sie zum Abkühlen aus dem Kesfcl und füllt sie in die neuen oder gereinigten Bett-inlette. Pelzwerk zu wasche u Man kvcht gute wciße HauSseise in Wasscr und gießt die Brühe durch ein Tuch. In der lauwarmen — ja nicht heißen — Brühe wäscht man weißes Pelzwerk ohne Reiben, blos durch sansteS Drücken »nd El»ta»chcu, wiederholt dies einige Male mit srischer Seifend ühe uud zuletzt mit reinem Flug- oder Regeuwafscr. ipia» trocknet eS an dcr Luft, bcstreut daS Pelz-werk mit Puder — Stärkemehl — und kämmt dasselbe so auS. Zuletzt klopft man es mit einem weichen Riemen aus. Das Mästen junger H ühuer (Kükeu). Man setze dieselbe» in einen enge« Laltenstall und gebe ihnen dreimal täglich gutes Futlcr. Es werden hierzu fettiger Spülicht genommen, namentlich das, was mittags und abends vor dcm Waschen der Töpse, Schüsseln und Tcllcr mit clwas Wasscr auS dcmselben zusammcugcstrichcn wird. Dazu mische man Schrot, grobes Mchl oder Kleie, Brotabsälle, gekochte und gestampfte Kartoffeln, wo möglich auch etwas isüße, sonst saure Milch, klein geschnittene Schwarten nnd dergleichen. Die Küken werden bei solcher Fütterung in zehu bis zwölf Tagen ganz fett und zart nnd sehr wohlschmeckend. Gegen den Pips beim Federvieh. Besonders sind dic Hühner dicscr Krankhcit unter worfen. Man erkennt sie daran, daß dieselben sonderbare Töne oder gar keine hervorbringen, den Schnabel aufsperren und, wen» ihnen seine Hilse gebracht wird, tot zu Boden sallen. Es ist dann eine Verstopfung der Nasenlöcher, der Drüsen in der Schleimhaut auf dcr Zunge und dcr Fettdrüse auf dem Steiß vorhanden. Man flößt dem kranken Tier mehrmals Rüböl ein und reibt ebenfalls mit möglichst warmem Ocl die Stcißdrüse tüchtig ein. Bis zur Genejung halte man das Tier an einem warmen, trockenen Ort. Deutsche» unterstützt eure Schutzvereine durch die Verbreitung der von ihnen hrrauS-gegebenen WirtschaftSgegenstände (Zündhölzer, Seife u. dgl) das euch nichts kostet und den Bereuten Nutzen bringt! Gebraucht fleißig dte Wchrschatzmarkeu! Gedenket bei Wetten und Spielen der deutschen Schutzvereine! Ötitt 9 Das Lokal-Museum. Zlnser an Krtnuernnge» a« dte Vömerzeit s« »»erreiche, Mlnsen« Ist au Donnerstage« «ab Sonntage« »ab 9—1 Zlhr geöffnet, an andere» K.ge» der Voche »o« IN—12 Mr. pi- Ki«. trittsgeSSSr vetrtgt 20 Keller. fHHZ RASCH, BucliiandlüiiB, CILLI. | A. Hemberger: Illustrierte Beschichte des Balkankrieges 1912. Mit viclcn Zllu-ilralionen, Porträts, zahlreiche» Karte» und Plänen In etwa 40 Heften zu 00 Heller. (A. HartlcbcnS Verlag in Wien.) Bisher ausgegeben sechs Hefte. Die Liquidation der Balkanfrag«. die in diesen Monaten die ganze Welt in giößte Sorge und Un ruhe versetzt hat. ist eines der dcdentiamften Ercig-nijfe der Weltgeschichte. Die genaue Kenntnis der Vorgänge auf dcm Balkan und in den europäischen Siaalskanzleien ist dcr Schlüssel zum Verständnis unserer Zeit uud ihrer Gcsahren sür den Welt-frieden. Die „Illustrierte Geschichte des Balkankrieges 1912" vermittelt diese Kenntnis in der fesselndsten Form. I» breitester Ausführlichkeit ist hier jede Phase des Krieges, jedes in Betracht kommende politische Moment geschildert, das vorliegende reiche Quellenmaterial ist streng gesichtet, und neben größter historischer Treue ist höchste Anschaulichkeit daS Ziel dcS VersasserS. Bestes JllustraiionSmaierial unter-stützt dieses Bestrebe» in hervorragendem Maße. Die bisher vorliegenden sechs Lieserungen enthalten die Kriegsgeschichte bis zur Schlacht bei Lüle VurgaS, Die österreichische Flagge. Während noch vor kurzem die siemdländischen Schiffe im Mittelmeer die größten waren, wurde nun durch den Bau deS Änstro Americaiia DampscrS „Kaiser Franz Josef II. allen der Rang abgelaufen. Dieses -chiff ist nicht nur daS giößlc un» schnellste aller reguläre« Schiffe im Mittelländischen Meere, eS ist auch das hervorragendste, das in dcn Wersten der Mittel» mcerländer jemals gcbattt wurde. Der Kontiere Navale Triestino in Monfalcoue, auf dessen Werfte da» Schiff erbaut wurde, hat damit ein Prachtwerk geliefcn. Die GeiellichiVtsräume erinnern an erstklassig.' Hotels, dic Bei decke sind breit und lustig, die «abinen bequem, so daß eine Reise durch das Mittelländische Meer aus diesem Schiffe oder auch auf der „Manha Washington" eine wirklich« Er holung bedeuten. Gegenüber der Scebcwcaung dieser Meere sind die Damp'er so wider staudsfähig, daß sich der Reisende sast sicher ohne jede Seekrankheit an die Fahrt gewöhnt. Auch für die lange Fahrt nach New Aor nnd nach Südamerika werden die Dampser der Austro-Americana nicht nur von allen Oesteneichern. sonder» auch von den Ausländern immer mehr bevorzugt. Stitc « Nuwwer 12 Dai Bedürfnis entscheidet und «eil sie einem Bedürfnis entsprechen, habe» Julius Hensels Nährfalzpräparate Weltruf erlangt und werden von Hunderitaufenden dauernd genossen. JuliuS HeiiselS NährsalzprSparaie enthalten in rich tiger Zusammensetzung die blut- und knochenbilden-den Mineralsalze, die dem Kulturboden und somit auch dessen Produkien vieljach sehlen. JuliuS He». felS Nährfalzpräparate werden unter ärzilicher Aus-ficht nach den Vorschriften deS physiologischen Ehe-mikerS JuliuS Hensel hergestellt und wirken bei Lindern wie bei Erwachsene» anregend nährend, kräftigend und krankhettSverhütend; besonders be» währt bei Geschwächte». Rekonvaleezenten, Blutarmen, Nervösen. AuSsührlicheS enthält der heute unserer Nummer beiliegende Prospekt. . k'ürk'rülckinäer. In der Ernährung und in dem Aufziehen vorzeitig auf dic Welt gekommener Kinder muss besonders fürsorglich vorgegangen werden. Hier rächt sich jeder Fehler und jede Versäumnis. Gerade solchen Kindern erweist sich Scott» Lebertran-Emulsion, dSemMarka — 'n den entsprechenden Mengen regel-Ki*rbcr — mässig genominen, als ein wahrer Segen, d. Kennsortipn Qje Entwicklung solcher Frühkinder wird in Scottschen YerWuen». durch .SCOTTS EMULSION oft so gefördert, dass sie nach einiger Zeit weder im blühenden Aussehen, noch im kräftigen Körper- und Knochenbau von anderen Kindern irgendwie zu unterscheiden sind. Scotts Emulsion ist vollkommen leicht verdaulich und so schmackhaft, dass selbst der Säugling sie ohne Widerstreben nimmt und gut verträgt Beim Einkauf verUntc man ausdrücklich Scotts Emulsion. E» i»t die Marke »Scott", welche, seil Ober 3S Jahren eiateifthrt für die Cnte und 'l'ifkunt hart). freit des OriAinaffluch« 2 K SO h. — In allen Apotheken käuflich Durch Schaden wird man klug, so mag mancher denken, »er eine» verdorbene» Magen, aber seine» Husten nicht wegbekam. Durch daS Ueber-mah von sogenannten Hustcnmitieln ist eS freilich nicht leicht, das beste herauszufinden, man greife daher nur zu bewährte», ärztlich prüfte» Huften-präparaten, wie eS Kaiser'S BrustEarameUen find. Gedenket£ Peilen and Legate«! eutsch österreichisch er Prebverein ^ bekämpft den Schund, fördert die Volks-/ bildung. Mitglieder erhalten jährlich einen reich illustrierten Kalender und noch vier Bücher oder aus Wunsch vorzügliche Jugendschrislen mit Bildern. — Jahiesbeitrag 2*20 K Hauptleitung! Graz, Grabenstrahe 38. ^FIDR BELMONTEi ZIGARETTENPAPIERE • ZIGARETTENHÜLSEN S 5ie ub?pfp«ffcn selbst di« höchste« Ewirtungen des Rauchen » PattstbüchelSECHSHELLER S ER HAITUCH IN JEDER K. K. TABAKTRAFIK Aeder deutsch und freiheitlich Kestnnte ist Mitglied des ZScr- rines „Areie deutsche Schute!" Liy in Wien. Obmann: Hermann Brah in Hohenstadt. — Geschäftsstelle: Wien 7. Lerchenfelderstrahe 5. Ginlrn««gebt>hr I St Mitglied^deiliaq min denen» l £. 0iünbanu«t>ettta0 50 Leben«beitrag 30 R. Die Ber ein»|ftlid)rt|t lostet sür Miigltedee 1 X. Im Buchhandel 3 ft Anschriften find im allgemeinen tut die Geschäftsstelle ,u senden. Jede Hausfrau weiss es: MAGGI Würfel Oa S h sind die besten! Achtung ! Man .prüfe beim Einkauf, ob jeder Würfel den Namen NAG6I und die Schutzmarke Kreuzstern Irätgt. ____J Kopfdüngung der Wintersaaten Die nasse Ern'cwiltcrung deS vergangenen Jahres und die damit verbundene späte ungünstige Bestellung haben iu vielen Beziehungen sehr nachteilige Ber-hältnisse zur Folge gehab». Viele Landwirte waren nicht imstande, die Arbeit des Ausstreuen» der Düngemittel zu bewältigen und viele mußten die Düngung unterlassen. Die Landwirte sind meistens nur gewohnt, de» Ehil'salpeier und Kalisalpeter oder daS schwefelsaure Ammoniak als Kopsdünger anzuwenden, weil dieselben wegen ihrer schnellen und sichere» Wirksamkeit, leichte» Löslichkeit im Boden sich als Kopfdünger am besten bewähren. Andere Düngemittel müssen die Landwirte stets de-strebt sein, vor der Saat in den Boden zu unter-bringen, damit deren Nährstoffe vollkommen auSze-nützt »erden, sobald die Wintersaaten grün sicht-bar werden, können solche im Laufe deS ganzen Winters bis Februar und Anfang März auf dcn Kopf gedüngt werden. Am besten düngt mau bei trockenem, ruhigem Tauwetter oder Frost. Man vermeide die Kopfdüngung vorzunehmen, die Kopf-dllnger ans nasse Pflanzen nach Tan oder Regen zu streuen, besonders bei Sonnenschein oder aus eine sehr dünne Schneedecke, wodurch bei Tanwetter ein teilweiseS Abschwemmen möglich ist. Unter den phosphorsäurehalugen Düngemitteln ist das Super-phoSphat wegen seiner wasserlöslichen Phosphor« säure als Kopsdünger am wirksamsten. Ein beson-derer Erfolg des SupcrphoSphalcS ist auf den besseren und schweren Ton- und Lehmböden, sür welche eS sich ohnehin an, besten eignet, zu erwarten. Sehr vorteilhaft ist die Anwendung von Ammoniak-fuperphosphat, womit zugleich ein etwaiger Stick-stoffbedarf des Acker» gedeckt wird. Je nach dem Nährstoffbedarf des Ackers oder der Stallmistdiin-gnng 3 bis 400 Kilogramm SuperphoSphal oder BOG bis 400 Kilogramm AmmoniaksuperphoSphat pro ein Hektar. Wo im Herbst mit PhoSphorsäure reichlich gedüngt wurde, kann man mit 100 bis L00 Kilogramm Chilijalpeter oder 80 bis 150 Kilogramm schwefelsaures Ammoniak pro ein Hektar sür die Kopsdüngung auslangen. Die Kopsdüngung aus Wintersaaten dars niemals in das Frühjahr bis znr Entwicklung der Vegetation hinausgeschoben werden. Nach dem Ausstreuen der Düngemittel ist es zweckmäßig, znr passendrn Zeit, wenn die Saaten abgelüstet »nd dcr Boden abgetrocknet ist. baldmög-lichst die Egge folgen zu lassen. Auf Berglehnen und abschüssigen Feldern ist während des Winters die Kopsdüngung zu vermeiden, weil sonst bei Tan-weiter eine Abwaschung deS KunstoüngerS geschehen könnte. Radium- Franzbranntwein mit Menthol, einzig bestbewährtes Hausmittel erhältlich bei der Firma Johann Fiedler, Drogerie, C.lli. 200 Huster waren sicher da, in slUit Stimmungen schallten ein paar Hustenexpla-sionen hinein, und dem aanren Hause a?urd» der Genuß verdorben. Mnn sich die Damen doch daran gewöhnen wollten, auhri Bonbon« auch ei» vaar achte Fay» öo&tnet Mineral Paitillen in die Bon-bounierc zu tun! Sie würde» sich dann selbst von dem läiiigen Hustenreiz des eien und anderen Leuten nicht den Genuß verderben ?ays ächte Soden« sollte jeder, der sich auch ein wenig erkältet fühlt. rr« Ware in allen Preislagen — Amli das kleinste wird g-schnitten. Reichballige Mu t rkollektiou post-frei mr Ansic1 l. _ HAUS mit 4 Zimmern, 2 h'flthen samt ZugeliQr .^«hwtiue- und Eirdmtall nnd kleinen (l«ai6segarten, ist tofort billig zu verkaufen. Im Haus ist auch eilt Flascher-■itrachank. Dasselbe ist »irka 25 Minuten von der Stadt tntferrt- an der Strasse, ia der Nibe des Stadtwalde?. 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