(Poitaina pla£ana t gotovini.) Ersch«i»t wöch«u»lich zweimal: TounerStag und Sonntag »ruh. und «erwaltuna- Vre»«rrrova uiica Nr. s. Te!e?bvn SI. — flnkünbigungtn werden in der «erwaltunq geqen Berechnuna billigster Sebüdren entaefltnge^ommen. «?!?gMi I.:FiTC&5rtnBS Din LS -. halbjährig Din 60-, ganzlährig Din 1QO-. Fllr daö Ausland .niimechend« «r^Shunq. - Einzelne Nummern Dm Nummer 47 Donnerstag, den 12. Jnni 1924 49. Jahrgang Die Koalitionsfreiheit in Gefahr. DaS Neufotzer „Teutsche BolkSblall" schreibt: «k waren t» ktn litzten Wochen Zeugen einer Re. gierungSmaßnahme, die hie ernsteste Beachtung aller wrblent, denen die Ordnung urd Festigung unserer öffentlichen Berhältviffe auf der Grundlage von Recht und Gesetzlichkeit Herzenssache ist. Nur der Wirwar?, in dem wir nun schon seit Monden dahinleben, kann eS einigerwaßni entschuldigen, daß unsere Olffent« lichkeit an bitfrc Erscheinung so gleichmütig vorbei-gegangen ist. Es handelt sich v« die Auflösung her kaum geborenen Magyarischen Partei durch eine ein-fache Verfügung her Regierung, ein« Maßnahme welcher, durchaus folgerichiig. hie Ankündigung der »i flösung anderer mißliebiger Parteien aus dem Fuße gefolgt ist. Man mache sich doch klar, waS die Auflösung einer politischen Partei durch einfachen Machlfpruch her Regierung bedeutet. Die Freiheit des SoalitwnS« rechtes, auch zur Verfolgung politischer Ziele, ist eine her Grundlogen aller Freiheit überhaupt. Die Gc-dankenfrerheit, die Schiller im Geiste seiner Zeit von he« Monarchen forderte, hat sich mittlerweile in den Gesetzgebungen aller gesitteten Länder zu« Rcchie der freien Meinungsäußerung verhichtet, die neue Zeit ist aber auch darüber hinausgegangen und fordert HandlungS- und Bewegungsfreiheit. Und diese Freiheit der Beiätiguvg, auch der politischen B-lätigung, dulhet keine anderen Schranken als dhjenigen, welche durch positive gesetzliche Bestimmung i« Zatereffe de« G--»einwohleS aufgerichtet sind. Das ist die Auffassung in wirklich freien Ländern, etwa in der Schweiz oder in England, wo so etwa« wie die Auflösung einer politischen Partei einfach unhenkbar ist, weil her all-geweint Unwille eine Regierung, der ein solch« Einfall kommen würd?, mit elementarer Gewalt hinwegfegen würde. Und in der Tat: wohin käme »an, wenn die Seetentragödle. Bon Hansi Rubin. Wie vor einem J^hre schritten sie den gleichen schmalen gewundenen Pfad zur f.lsizen Höhe empor, »en deren Spitz« da» kleine zweitürmige uralte «irchlein herabgrützic, anzeigend, daß auch hier einsten» der ChriflerigvU Gewalt über die armen Heidenseelen er» rungen hatte. Wie vor einem Jahre lag unten da» Heu zu Schobern ausgerichtet auf den frifchgemähten wiesen und «(füllt« die Lust mit seltsam schweren feierlichen Blum«rigcrüch«n. Und wie vor einem Jahr war «ine tiefe Stille um ste, die sie nicht »u brechen wagten. Nur der Grund ihrer Schweigsamkeit war ein anderer al» damals, denn da» «rstcmal hatte «in heiße» (Entzücken, von dem ste ganz erfüllt waren, ihre Lipp.n verschlcffen gehalten und ein frohbeglückte« Staunen darüber, daß die Welt so schön sei» konnte. Heute schwiegen ste, um nicht von der Qual reden zu müssen, die ste heimlich durchlitten und nicht von dem Zwiespalt, womit ihre Seelen währen» de» ganzen Wege» kämpften. Und doch sehnten sie stch nach einem erlifenden Wort und warteten fast gierig darauf, wer von ihnen diese» zuerst sprechen würde. Die Frau war c«, die endlich da§ lastende Schweigen brach. Ihre Stimme klang in den biütenden jeweils an her Macht befindliche Regierung die eigene Partei mit dem StaatSzanzea gleichsetzend, sich haS Recht anmaßen wollte, selbstherrlich einen Begr>ff der .Slaatsfeindlichkeit" zu konstruieren und alles zu erschlagen. waS ihr auS irgend einem Grunde wider den Strich geht? Jede Auseinandersetzung über politische, wirtschaftliche, soziale und andere öffentliche Probleme aus dcm Boden brß Gesetze? wirv dadurch einfach unmöglich gemacht und eine Gewaltherrschaft aufgenchtct, hie noch seinen GemcinWesen Ehre vnd Vorteil gebracht hat. Ja Rußland sollen ja zurzeit ähnliche Zustände herrschen, ob aber daS ruisische Vorbild, sei eS auch in anderer Richtung, so sehr zur Nachahmung reiz», möze sich unsere Regierung selbst sagen. N'cht u» da« Programm der magyrrisch-n Pmtei handelt eS sich, sondern um eine grundsätzliche Frage von her höchsten Bedeutung. Die Be-rufung aus daS Gesetz zum Schutze de» Staates trifft nicht zu. denn der Sinn dieses Gesetzes kann nicht sein, daß hie wechselnhen Regierungen da« Rcht haben svll.n, Partelen, die ihnen je noch ihrer parteipolitischen Einstellung n cht zu Gesichte stehen, a!S staatsfeindlich zu e: klären und aufzulösen. Diese Unt«rbmdvvg deS öffentlichen Lebens müßte mit der Zeit versteckte Widerstände auelösen, die viel schrreier zu bekämpfen wären alS eine legale politische Betätigung. Dazu komm», d.rß eS eine GemeinschoslsveraMwortung sür eii e öffentliche Tätigkeit vor dem Gesetze nicht gibt uud nicht geben kann. DaS Gesitz zieht den einzelnen sür feine Handlungen zur Verantwortung, und der Rechts arwalt ist berufen, in diescr Hinsicht der Hüter deS Gesetzes zu sein. Wenn aber, wie in dem Falle der Magyarischen Partei, der Staalsonwalt nicht einen einzigen Parteigänger anzuklagen einen Anlaß finde», wie kommt die Regierung dazu, die politische Bewegungsfreiheit zu unterbinden? Uns dünk», daß die Sache der Magyarischen Partei nicht abgetan ist und nicht abgetan sein darf. Du- st d>r SennenmittagSstille wie von fernher der Ton einer zersprungenen Glocke: ^Da« nämliche Bild — schön und faibenfroh und doch — lo anders ist e» heute 1" „Wir sind ander» gcwoiden erwiderte der Mann schwer. „ES war ein törichte« Unteifangen gc» wesen, zu glauben, daß men heule dort fortsetzen könnte, wo wir vor einem Jahre aufhören mußten, weil da» Schicksal Trennung bestimmt hatte. SU» wir vor einem Jahre hier zufamenkamen zu einem hohen Fest der Serien, wie e» nur wenigen AuSerwähllen im Leben beschieden ist, da brachte j.der Tag neue Offen» barungen, die un» mit seligen Schauern erfüllten. Be> wußt vnd voll lieker Srkrnvtni» genossen wir, wa» un» ein Gott in seiner schönsten himmlischen Gnad« gespendet halte. ES waren Flüchte, die man im seligsten Ulberschwang pflücken und genießen darf und die — in eine bürge,liebe Borratikammer gestellt — Fa'be und Dust verlieren. Wir hätten unS nicht wieders,hen büifenl" „Oder einen anderen Ort dazu wählen, wo un« nicht aus Schritt und Tritt die Erinnerungen nachge-lausen wären und hämisch geflüstert hätten: „Weißt du noch, hier war da» so und dort so — ja damal», werbt du noch?" Äu» den Worten der Frau sprach leise Hoffnung, etwa» festhalten zu können, wa» doch langsam, unauf-haltsam entglitt. Ein fchwaeber Lichtstrahl huschte über ihr zerquätteS bleiches Gesicht, al« sie zaghaft fvitsuhr: Heute mir, morgen dir! Wer ein gesundes öffcnt. ÜchlS Leben wünscht, dir muß auch wünschen, daß die Regierung veranlaßt werde, diese höchst auf-fällige Maßnahme vor der breiteste» O fsentlichkeit zu rechtfertigen. Dorschläge ;ur Aehevung der Weinezportkrise. L Zu jenen Artikeln, die durch die neue Staaten-bildung am meisten in Mitleidenschaft gezogen wurden, gehört unbedingt auch der Wein. Durch die neue Grenzsührung wurden die Produktionsgebiete von ihren natürlichen Absatzgebiete» abgeschnitten. In dem durch Jahrhunderte gemeinsanen Wirtschaftsgebiet Oesterreich Ungarn paßte sich die Produktion dem Kvnsumbetiarf des eigenen Landes an, und die weinproduzierenden Gebiete versorgten, wcnn man von den zehn Jahren absieh», während welcher die italienische Wkinzollklausel in Kraft war, fast ausschließlich den Weinbedarf der übrigen Länder der Monarchie, die entiveder gar keinen oder doch für den Eigenbedarf zu wenig Wein produzierten. Das große Werschetz-Weißkirchner Weinbau-gebiet könne mit den qualitativ höherwertigen Weinen aus den übrigen Teilen Ungarns ganz gut konkurrieren. Die dortigen Besitzer mußten nur etwas billigere Preise ansetzen, was durch die Qualität, die Massenproduktion, die b<> diesen Käufen in Betracht kommenden höheren Frachtfpesen auch gerechtfertigt war; aber absetzen konnten sie ihre Fechsungen Jahr für Jahr. Die in mittleren und minderen Jahren säuer-lichen unlersteirikchen Weine fanden willigen Absatz in Mittel- und Obersteiermark, während der Dal-matiner Rotwein als verschnittwein in der ganzen Monarchie fast konkurrenzlos dastand. Die neugebildete» Staaten sehen sich teils aus fiskalischen Gründen, teils um d'e eigene Produktion zu schützen, naturgemäß gezwungen, ganz bedeutende Einfuhrzölle festzusetzen. Die Weine aus jenen Gebieten, die nach dem Umsturz Jugoslawien einverleibt wurden, mußte» nun, soweit sie nicht im eigenen Lande konsumiert „Wenn wir jetzt noch scrtgingeu van hier und die Kraft besäßen, alle« wieder so zu gestalten, daß e» neu und reizvoll anmuten würd«?' »Meinst du, daß e» «in zw«ile»mal möglich wäre, in den gleichen Wunsch zu versink.»? Würde stch nicht hinter un« der Gewohnheit furchtbares Gespenst er» h:b«n und seine scheußliche AlltagSfratz« uns entgegen» reichen? Wir verspüren es h ut: schor, und e« erjüllt unsere Seelen mit Bangen und heimlichen Grauen." „Lo lieben wir un« scheu nicht mehr? fragte die Frau und der Schmerz über ihre eigenen Wort« wühlte in ihrem Herzen gleich einer Sonde. „Doch, wir lieben u?», aber eben weil wir un« noch lieben, hätten wir unS nicht wieaerfehen sollen. Sollen wir nun da» langsame Hinsterben eine« Ge-füjl« erleben, dessen große, gewaltig« Flammen eine Welt halten in Brand setzen können?" Die Frau antwortet« nicht, aber ein Frösteln krech ihr über den L«>b. Eine Weile schritten ste schweigend. Ferne Bilder tauchten vor ihnen aus: ihre ciftc Begegnung! 2U da» Neue, Unerschaut«, Berückende, da» in ihrem Blute voil himmlischer Erwartung auf» looerte l Da» Slchnäheikommen voll verzückten Staunen« und süßer Beklommenheit l DaS selige Aufjauchzen bei der Gewißheit, alle Sehnsucht restlos erfüllt zu s,h«n! Und dann die Tage voll schweier, rauschender Ernt« I Und immer da» ti.se Entzücken über neue Wunden, dir man am zweiten Ich entdeckte. €< I Her 3 tltnn q ftaamer 47 imben. in den internationalen Wettkamps mit den italienischen, griechischen, spanischen und französischen Weinen treten. Nnn ist aber zu berücksichtigen, daß die klima« stischen Verhältnisse in Italien, Spanien und (Griechenland für den Weinbau im allgemeinen wesentlich günstiger sind als hierzulande, daher liegt e« auch auf der Hand, daß der Weinbau Jugoslawiens mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen hat. Zu wiederholten Malen wurde daraus hingewiesen, daß Jugo. slawien in normalen Jahren weit mehr Wein produziert als der eigene Konsum aufnehmen kann und daß daher der Weinbau schwierigen Zeiten ent gegengehe. Im nachkolgenden soll nnn der Versuch gemacht werden, nachzuforschen, ob und wie der bevorstehenden Weink.ise abgeholfen werden könnte. Der besseren Uebersicht halber möchten wir die einzelnen größeren WeinproduklionSgebiete Jugo-flawien» getrennt behandeln und beginnen mit dem unS Nächstliegenden, demuntersteirijchen Weinbaugebiet. In qualitativ guten Jahren werden in Unier-steiermark, zumal im Lnttenberger Weingebirge und an den Abhängen des Bachergebirges, so vorzügliche Weine gesechst, daß diese den internaüonalen Wett-kämpf mit den edelsten Gewächsen ausuedmen können. Da auch im eigenen Lande großes Verständnis für einen guten Tropfen herrscht, braucht man sich wenig Sorge zu machen, diese an den Mann zu bringen. Weine mit 13 Prozent Alkohol gibt eS hierzulande allerdings wenig. Da aber für die Güte eines Weines bekanntlich nicht nur die Stärke, sondern viele andere Momente mitbestimmend sind, kann ruhig behauptet werden, daß vom fachmännischen Standpunkte ein 11-5- bis 12prozent,ger statisch« Wcin einen 13- bis 14prozentigen italienischen, spanischen oder griechischen Wein an Güte weit übertrifft. Um daher dem hiesigen Produkt zu ermöglichen, mit deu italienischen, spanischen und griechischen Weinen einen ebenbürtigen Kampf in Oesterreich aufnehmen zu können, wäre seilen» der jugoslawischen Vertreter zu trachten, eine Gleichstellung der hiesigen 11 5- bis ILprozentigen Weine «it den 13» und mehrprozentigen Weinen au» den südlichen Ländern (Italien, Spanien und Griechenland) in der Zoll' frage herbeizuführen. Sollten sich aber einem derartigen Verlangen unüberwindliche Schwierigkeiten entgegenstellen, wären die erforderlichen Schritte bei jeder sich bietenden Gelegenheit zu erneuern, damit in Hinkunft der Zollsatz wenigsten« im Verhältnis zum Alkoholgehalt abgestuft vereinbart wird. Außer Oesterreich käme als Absatzgebiet sür unsere besseren Gewächse in erster Linie die Tschecho-slowakei in Betracht. Dermalen stockt der Absatz dahin allerdings völlig. Während Italien und Frank-reich bei der Weineinsuhr in die Tschechoslowakei Ktsch. 2.10 pro Kilogramm brutto zahlt, ist auf jugoslawischen Wein Ktsch. 4.20, also daS Doppelte, zu zahlen. Unter diesen Umständen ist cm Konkurrieren unserer Weine ziemlich ausgeschlossen, und eS wäre eine Hauptaufgabe unseres Staates, dafür zu sorgen, daß der jugoslawische Wein bei der Einfuhr in die Tschechoslowakei nicht ungünstiger behandelt wird als der französische oder italienische Wein. Wie e« der Frau alle« »tut heiß zum Herzen drängte, wenn de« Geliebten weich«, volltönende Stimme erklang, während er immer wieder ihr Antlitz |u stch emporhob, um da« Lächeln >u scheu, da« ihn so sehr enljückte. Und da» alle« sollte »ur Gewohnheit werden, sollte den trägen Lauf de« Blute» nur mehr auf Luzenbltrke rascher bewegen können? „Wenn wir ein Kind hätten!" fahr e» der Frau durch den Sinn. „Damit würde etwa» Neue» in unser Leben treten, ein fremder, süßer Reiz!" Während sie sich halb einspann in den Zauber« faden de« neuen Gedankens, trat der Mann in plötzlich gefaßtem (Entschlüsse vor sie hin: „Verzeih', wenn ich dich schon hier ve,lasse — ich muß mit mir allein sein. Zuviel stürmt e« in meinem Innern. Du wirst mich verstehen, fühlst du doch nicht ander« al» ich." Die Frau nieste stumm, dann sah st« ihm nach wie er mit raschen Schritten davon strebte und al» seine hohe Gestalt hinter den dunklen Waldbäumen verschwunden war, lehnte pe sich an einen Felisteln und ihr schlanker Stücken krümmte stch vsr köip-rlich gefühltem Seelenschmerz. So nahmen ste heimlichen Abschied voneinander die »«ei Menschen, die stch liebten und dennoch trennten, weil ihre Seelen «ngst hatten vor dem grauen Ge-spenst bürgerlich alltäglicher G-wohnh.it. Wie aus vorstehendem zu ent nehmen ist. werde» sich sür die guten Jahrgänge aus dem hiesigen Wein» gebiet immer entsprechende Absatzmöglichkeiten bieten. Ander» allerding« verhält eS sich mit deu mitt> leren und leichteren Weinen UntersteiermarkS, die in erster Linie in Betracht kommen, da sie weitau» die Mehrheit ausmachen und erfahrungsgemäß auf einen Zeitraum von zehn Jahren durchschnittlich höchstens drei bis vier qualitativ hervorragende Jahrgänge entsalle». llm für diese Weine einen über den eigenen Bedarf hinausgehenden Absatz zu erzielen, wäre nach unserer Meinung die wirksamste Lösung, wenn bei den HandelSvertragSverHandlungen mit Oesterreich die jitgo^lawischen Unterhändler mit allem Nachdruck und durch Einräumung von Konzessionen auf andere» Gebieten (zum Beispiel durch E l-ichternng bei der Einfuhr von Jndustrieartikeln) da» zu er-fielen trachten, waS Oesterreich den italienischen Grenzgebieten, die früher zu Oesterreich gehörten (Südtirol und dem Küstenland) im Handelsvertrag zugestanden hat, nämlich die Einfuhr von 50.000 Hektoliter Wein nnd 50.000 Hektoliter Weinmost zu ermäßigtem Zollsatz von Ä) Goldkronen pro 100 Kilogramm ohne Beschränkung des Alkoholgehaltes, wobei nur die Aenderung anzustreben wäre, daß von einer Differenzierung zwischen Wein und Weinmost abgegangen wird und ein Gesamikontingent von 100.000 Hektoliter Wein und Weinmost zur begünstigten Einfuhr festgesetzt wird. Die Erzielung dieser Begünstigung wäre um so erstrebenswerter, weil Mittel- und Obersteiermark für diese Weine seit jeher da« natürliche nnd jast einzige Absatzgebiet waren nnd hohe Transportspesen die leichteren Weine überhanpt nicht vertragen. Der Vollständigkeit halber wollen wir nicht unterlassen, hier einzuslechien, daß man große Schwierigkeiteu haben wird, sür der hiesigen Wein aus mittleren und geringeren Jahren selbst zum ermäßigten Zollsatz von 30 Goldkronen den Markt in Mittel- und Oberstelermark wieder zn erobern, weil sich in den letzten vier bis fünf Jahren der fjst völligen Absperruni der Geschmacksrichtung der dortigen Weinkonsumenten sehr den milden Ungar» weinen zuwandte. In Kroatien nnd Slawonien ist der Weinkonsum sehr stark und daher finden besonders die leichteren Qualitäten größtenteils im eigenen Lande Absatz, allerding« zu ziemlich gedrückten Preisen, was in «einreichen Jahren stark zum Ausdruck k»mmt. Kroatien und Slawonien haben aber auch Gebiete, die recht gute und krästige Weine produzieren Diese könnten bei günstiger Gestaltung der Zollverhältniffe recht gut sür den Export nach Oesterreich und in die Tschechoslowakei herangezogen werden. Wie eingangs erwähnt, hatte Dalmatien bis zum Zusammenbruch reichlich Gelegenheit, seinen We n in Oesterreich-Ungarn abzusetzen. In Kon. jimkturjahren wurde wohl auch nach Frankreich ex. portiert, der regelmäßige Abnehmer aber war der Weinhandel in Oesterreich-Ungarn selbst. Durch die Differenzierung des Zolles bet der Einfuhr in die Tschechoslowakei zwischen jugoslawischem Wein einerseits und französischem und italienischem Wein andererseits leidet ganz besonder» Dalmatien, da der Dalmatiner Rotwein speziell in Böhmen gut eingeführt war. Solange nicht der vorstehend angeführte Unterschied des Einfuhrzolles seitens der Tschechoslowakei aufgehoben wird, ist sür Dalmatien leine Aussicht, den Konkurrenzkamps mit dem italienischen Rotwein zu bestelln. Da die Gleichstellung deS Zolles aber nur eine Frage der Zeit sein kann, wird sich Dalmatien beizeiten rüsten müssen, um seine Produktion durch entsprechende Sortenwahl, nicht zu frühes Lesen, Verbesserung bei der Kelterung und Pflege des Weine« zu heben, daß es den internationalen Wettkamps mit den ausländischen Weinen erfolgreich aufnehmen kann. In Dalmatien fand man in der Vorkriegszeit ja herrliche Weine und sei nur aus die guten, milden, aromalischen Dunkelopollo verwiesen, die teil« aus dem Festland«, teils auf den Inseln zu finden waren. Wie wir hören, sollen viele Weingegenden Dalmatien«, die gerade qualitativ hochwertige Pro» dukte lieferten, durch die Phylloxera vernichtet worden sein. Schon in der Vorkriegszeit waren die Information»- und Einkaussreisen i« Dalmatien sehr zeitraubend und kostspielig, da schon damal» viele Orte auf den einzelnen Inseln nur ein- oder zwei-mal pro Woche eine Dampserverbinduttg halten. I Seit dem Kriege ist die Vereisung natürlich noch schwieriger und teurer. Eines steht fest, daß so schöne Qualitäten Dalmatiner Wein wie früher in I den letzten Jahren nicht mehr anzu'.reffen find. Polnische Rundschau. Inland. Aktion des deutschen AögeordnetenktnS«. Der deutsche Abgeordneteaklub hielt eine Sitzung ad, in welcher jene Abgeordneten, die da« Ueberschwem mungSgeblet besucht hatten, Dr. Kraft, Dr. Maser und Professor Täubel, über die Ergebnisse der dort ge» machten Wahrnehmungen berichteten. Im Zusammen» hange damit besuchte Abg. Dr. Kraft den Obmann de« Finanzausschusses N«s l, um sich über den Zu-sammentritt dieses Ausschusses zu erkundige«. N-ä t erklärte jedoch, daß der Finanzausschuß in absehbarer Zeit nicht zusammentreten werde, da die Kommission sür die Verordnung über die Pensionisten und die Einreihung der Geistlichen nach dem Beamtengesetze ihre Arbeit noch nicht beendet hätten. $ie Haltung der HppoKtion zu den Trifailer Aorfälken. Die Chef» der Opposition Ljaba Daoidoviö. Dr. Kor?» c und Joca Jovanooic hielten eine Sitzung ab, in der sie sich neben der Beratung der politische» Lage insbesondere mit den Boisällen in Trisail beschäftigten. ES wurde festgestellt, daß diese Vorfälle «in bezeichnendes Licht auf die inneren Verhältnisse werfen, welche durch die gew ilttätige» Methoden de« Regimes bis auf das Aeußerste gespannt sind. Die C,ef« der Opposition haben Ihre Ansichten über die Vorfälle in Trtfail, ihre Ursachen und AuS-virkangen formuliert und beschlossen, den König mit ihren An-fchauungeu bekannt zu machen. Die politische ch:ne wurde am Pfingstmontag aus dal»ufeu». d.ssen Bemühungen nun auch schon zur Entdeckung eine« großen, au« Marmor erbauten Theater« gesührt haben. Herr Dr. Sana bat un« bereit« einen genauen Bericht über feine ArdeiiS rfolge angekündigt, sobald die Aufdeckungen an dem kostbaren Fund weiter vorgeschiitten find. Tombola. Der Berein der Post- und Tele-graphenbediensteien veranstaltet (wie jide« Jahr) am 3. August l. I. eine große Tombola. Ginbruchödiebstabl. Bonge Woche wurde in die Wohnung eine« gewissen Johann Bidmar in Frauheim eingebrochen und verschiedene Gebrauch«« gegenstände gestohlen. Vom Täter fehlt jede Spur. Stempelung der Mäste vor demVer-kaufe. Da« Stadta»t C lli teilt mit, daß da« Ministerium für Handel und Industrie ein» Verfügung erlassen bat, wonach alle Maße und Messe» Vorrichtungen (Wagen, Gewichte usw ), bevor sie zum Verkaufe oder in den Verkehr gelange», amtlich überp üft und gestempelt werden »üssen. Ueber» tretunaen werben nach dem Gesetze bestraft. Blatternschutzimpfung. Da« Stadtamt Eelje verlautbart: Die diesjährige öffentliche I»psung kleiner Kinder (Erstwpfiinge) findet am Montag, de» 23 Juni, um 14 Uhr i» Magistrat«saale statt. Die Nachschau der Geimpften wird eine Wech« später, d. i. am Montag, dem 30. Juni, ebendort und zur selben Zeit abgehalten werden. Zur J»psu„g find alle Sinder, die in der Zeit von 1. April 1923 bis 31. März 1924 geboren wurden und die zur letz'en Impfung au« irgend eine« Grunde nicht erschienen waren, vnpflchtet. Eitern, deren Sinder von der Impfung und Nachschau ohne genügende Entschuldigung ferne blieben, lnfft die gesetzliche Strafe. Gesundheitswochenbericht. Da« Stadt» physilat in Eilli veröffentlicht sür die Zeit vom 2. bis 8. Zuni folgenden GesundheitSwochenbericht: Bauch iyp)u«: verblieben 1. geheilt 1 bleibt 0; Scharlach: verblieben 10, neu 1, geheilt 1, bleiben 10; Epide» «isch? Genickstarre: verblieben 1. Was Sie brauchen, das ist Elsastuidl Diese» wahre Hausmittel, welche« Zyre Schmerze» vertreibt! Probklmdunq 27 Dinar. Apotheker Eig. v. Fell», Stnbica Donja, Elsaplatz Nr. 33b, Kroatien. Waröurger Hlachrichten. Promotion. Am 6. Juni wurde an der Sari-Franzens Universität in Graz Herr canb. phil. Hau« Schrott zum Doktor der Philosophie promoviert. Amtsübernahme. Der neuernannte Ober-g sprn sür den Marburger Kreis, Dr. Oihmar P rf«oi)!r, hat bereit« die Führung der Ami«, geschiste überno»»en^ Todesfälle. Am 5. Juni abend« starb Herr Friedrich N-rath, gewesener Schuhmachermetster und Hausbesitzer, im Alter von 74 Jähren. — Am Donnerstag verschied Frau Ursula Hanmann, geb. Lamprecht. im Alter von 79 Jahren. — Am 6. Juni ist Herr Karl Cernko, Spengler«eister, nach längere« Leiden gestorben. — Am Donnerstag, dem 5. b. M., v?t schied Frau Marie Drosenik, geb. Nebel, Tischler-meisterSgaltin, im Alter von 54 Jahren. Kranzablösung. An Stelle eine« Kranze« sür den verstorbenen Herrn Raimund Lirzer spen» dete F irnilie Joses Sternad der Rettung?abteilung den Betrag von 10V Dinar. Schlllerkonzert. Herr Kapellmeister Frisch veranstaltet seine diesjährige Cchüleraufführung am 21. Juni um 20 Uhr im kleinen Gitz'aale. Festnahme eines gollamtsdieners. Im Monate April d. I. wurde der Firma Max Durjava am Zollamt« au« einem Pakete ein zirka 40 Meter langes Stück Leinwand entwendet. Erst jetzt konnte man dem Tä'er, dem Zollamtediener Michael I., auf die Spur kommen. Michael I. ließ sich nämlich auü der gestohlenen Leinwand Hemden anfertigen und hat sich auf diese Weise verraten. Der Dieb sowie ein gewisser Anton P., der einen Teil der gefiohlenen Leinwand Lüste, wurden verhaftet und dem Gerichte eingeliefert. Airchenraud. Kürzlich wurde au« der Aloisi. kirche ein etwa 6 Meter lange« und 1 5 Meter breites Altarluch entwendet. Vom Täler fehlt jede Spur. Festnahm« eine« gefährlichen Einbrechers. Im vo igen Monate wmde an der Grenze ein junger Mann festgenommen, al« er über die Grenze flüchten wollte. Lange Zeit konnte man die Identität des Verhafteten nicht feststellen, da dieser feinen richtigen Namen nicht nennen wollte. Dieser Tage aber mel»ete die Laibacher Polizei, daß sie einen gewissen Michael Lchrank, der in Laibach festgenomme-t wurde, der Beograder Militärbehörde auslieferte, von wo er aber bald entfloh. Die hiesige Polizei hat auch schon festgestellt, daß der Verhaftete >» Jahre 1920 in Völkermarkt einen großen Ein-bruchSdiebstahl verübt hat, w»«holb er auch von den österreichischen Behörden gesucht wird. Unfall. Am 6. d. M um 9 Ubr vormittag« geriet ein bei der Firma Doc or (k Comp. bedien -steter Arbeiter unvorsichtigerwetse in die Maschine und zog sich ein« Rißquetschwunde am Scheitel zu. Ec mußte in« Allgemeine Krankenhau« überführt weiden. Kellerllberschwemmung. Dieser Tage ging hier gegen 10 Uhr abend« ein furchtbare« Ungewitter nieder. ES regnete derart, daß die Kanäle «o»entan die gewaltigen Waffermaffen nicht aufnehmen konnten. In der Alexanderstraße vor vem Hause N'. 31 schwoll der Wasserstrom alibal» so stark an, daß dc« Wasser in den Keller de« Herrn Puiko zu fleßen begann. Im K ller besandea sich größere Mengen von Wem und anderen alkoholischen Getränken, die größtenteils zugrunde gingen. Der her« beigeeitten Feuerwehr gelang eS, etwa« zu retten, doch beträgt der Schaden immerhin 30.000 bi« 40.000 Dinar. Derhaftuny. Kürzlich wurde ein gewisser Anton P verhast-t, weil er einem Fleischhauer in der Flvtzergass: eine Plach; im Werte von über 1100 Dinar entwendete. Der Dieb, der seine Tat wfort eingestand, wurde d?m Gerichte eingeliefert. Einbruchsdiebstohl. Am Psinastionntag wurde zivischen 14 und 19 Uhr in die Wohnung tc« Herrn Jikob Go?jup in der GtNchtShofgafft 26 eingebrochen, verschiedene Gegenstände fielen den un» bekannten Tälern in die Hände. Staatliche Arbeitsbörfe. Zu der ver» gangenen Woche gab e« 230 freie Dienstplätze; 242 Personen suchten Arbeit. In 109 Fällen vermittelte die Arbeit«börse. Die Arbeittlosizkett hat im allge» meinen stark nachgelassm. Gewerbekonzessionen wurden im Monate Mai von der Gewervebehörde sech« erteilt und drei gelöscht. Gesundheitswochenbericht. Da« Stadt» phylikat veröffentlicht sür die Zeit vom 1. bi« 7. Juni nachstehenden Gesundheitswochen bericht: Dyvh» leriliS: verblieben 1. geheilt 1, bleibt 0; Bauch» lyvhu«: verblieben 1. geheilt 1, bleibt 0; Ruhr: veiblieben 1, geheilt 1. bleibt 0; Trachom: ver» blieben 1, geheilt 1. bleibt 0. ApotheKennachtdienft. In dieser Woche versieht die Siadlapotheke „Zu« Adler", Hauplplatz, den Nachtdienst. ^ettauer Aachrichten. Das Königspaar in Petta«. A« Psingft- sonntag zur Mittagsstunde passierte die Station Pcttau der Hoszug mit dem Königtp:are, da« stch auf der Fahrt zum Pferderennen in WaraSdin be» fand. Nach der Rückkehr war ein Besuch der vtadt ^»rch da« KönigSpiar vorgesehen. Inzwischen hatte sich Peitau zum festlichen Empfange der allerhöchsten Gäste gnüstet. Um ungefähr halb 8 Uhr abend« kam das Hosanlo angefahren und wurde von der begei» fterten Bevölkerung, die die Gaffen der Stadt biß auf« letz'e Plätzchen siillie, stürmisch begrüßt, mit Blumen beworsen und schließlich angehalten. Dte Freiwillige Feuerwehr, der Soko! un» der Sport» klub bildeten Spalier und gaben aus diese Weife de» Empfange ein überaus schöne« Bild. Da« König»paar stieg au« dem Auto»obile und begab sich vor da« Rathau«, wo die verschiedenen Korpo-rotionen sowie geistliche, militärische und zivile Würdenträger vom Obergespan Herrn Dr. Pirk» naher dem Königspaare vorgestellt wurden. Ein kl'iner Knabe begrüßte mit einem Gedichte die Königin und überreichte ihr einen Strauß roter Rosen, während ein kleine« Mädchen den König begrüßte und ihm weiße Blumen überreichte. Darms begrüßten da« hohe Paar der Reihe nach der Stadt» ko»»andant. Bürgermeister Blazck im N,me« der Stadt Peitau, Propst Jurkovtö im Namen der Geistlichkeit, BezirkSrichter Dr. Trauner als Ber> treter der GerichtSbehöed«, Herr Sleude sen i» Namen der Feuerwehr, Bürgermeister Podgors-k in Nimen der Gemeind: B?eg, Herr Damisch sür de« Sportklub «ta. I» Namen der Deutschen erschienen die Herren Pirich, Spruschina und Schwab; Herr Pirich überbrachte de» Kö ügSpaare m deutscher Sprache die Grüße der deutschen Bevölkerung »• serer Stadt. Nach diese» überaus rührenden Empfang fuhr da« König«paar im Automobile de« Herr« Fabrikanten Paul Pirich um die Stadt her»» zur Bahn, wo da« KönigSpaar neuerding« von einer «ausendköpsize« M'nge stürmisch begrüßt wurde. Die Abfahrt de« Zuge« verzögerte sich auf diese Weife fast u» eine Stunde. Erst u» zirka 9 Uhr verließ der Hofzug in langsa»em Tempo die Station. Assentierung und Vereidigung. Die Affentierung de« Jahrgange« 1904 findet in der Zeit vom 24. bi« 31. Jult l. I. statt. Zu gleich« Zeit werden alle noch nicht vereidigten Militär« Pflichtigen unter 50 Jahren vereidigt. Daher werden dieselben aufmerksam gemach«, sich bi« spätesten« de« 20 d. M. brim Stadlmagistrate zu melden. Ein furchtbares Ungewitter. In der Umgebung Pcttau« ging kürzlich ein furchtbare« Ge» mittet mit Hagelschlag nieder, da« in den Kulturen einen riesigen Schaden anrichtete. Der Schaden konnte bsher noch nicht ge'chStzt werden. Bautätigkeit. Außer den bereit« in Angriff genommenen Bauten hat auch der Kaufmann Herr Hawelka mit dem Bau eines modernen G.schästt» hause« begonnen. »«tte 4 Rillte» Äetlsny Äumain 47 Wirtschaft und Verkehr Neue Bestimmungen für die Beförderung der Transportmittel. Der Finanz »inister hat neue Bestimoiunqen für die Exp:bition der Automobile und anderer Trantponmiticl, welch-im Persooenvcrlthr die Grerze überschreiten. b -ftätigr. Zugleich wurden dem Finanzminister scitei» der Zolldireltion neue Beitimmurgru über die Be sörderunq fte«»er Fahrzeuge zur Annahme vorgelegt. Durcb die neuen Bestimmungen soll der Borgong bei« Ueberschreittu der Grenze v:reinfacht worden sein. Vorschriften für die Petroleumeinfuhr. Die Monopolverwaltung hat beschlossen, die bisherige Art der Einfuhr von Pclroleu« zu andern und die Soolrolle über die Einfuhr als auch über die Um-«beitung und den Verkauf des Petroleums im Lande zu übernehmen. Zu diesem Zweck- wilden neue Bm-lchriftcn herausgegeben mit wtlchen die Pflichten der Berwallung hinsichtlich der Etr.suhr, der Zahlung von Monopolisten, der Umarbeitung uid dcS Bcr-kaufeS von P-troleum geregelt werden sollen. Die Vorschriften tollen noch i« Be»lause diese» Zahr-S in Kraft trete«. Nachfrage nach getrockneten Pflaumen. Nach Konsularberichlen unserer Generalton« sulate in Holland und Schweden weiden auf den dortigen Märkten unsere getrockneten Pflaumen noch immer start gesucht. Diesen Berichten zufolge könnte auch Pflaumenmus tu Hollai.d und Schweden einen guten Absatz finden. Hanf- und Flachsproduktion in Jugoslawien. Ja Gegenden, in denen die Setlinvustrie entwickelt i!t, wurde heuer vitl Hanf und Flachs angebaut, so daß man mit ausgiebigen Rohmaterial rechnen kann. Sicherstellung der Waggons für die Ausfuhr. Wie uns au» Beograd gemeldet wird, hat sich dos HaridelSministerium auf Ersuchen der Getreideexporteure an da» BertehrSministerium mit dem E>such?» um die notwendigen Maßnahmen ge-wendet, daß sür die AuSfuhrfaiion eine genügende Waggonanzahl sichergestellt werde. Der neue Jolltarif. Die Generalzolldirek-tion bat den neuen Zolltarif endgültig redigieit. DaS Projekt wurde an alle interessierten Jnstnu tionen abgeschickt, um rveiituelle Korrekturen und Zusätze vorzunehmen. Einstellung der Schlafwagen auf der Strecke Zagreb—Ofifeh Wie in eingeweih!en Kreisen v?> lautet, wird der Schlaswagenverkchr Zagreb—Osijek über Bjelovar—Kr j-v.c wegen schwachen Unterbaues auf der Strecke etogestellt. Ermäßigung der Tarife für Bauholz. La« Handel»- und Zridustrieminifterium hat, wie ous Beograd gemeldet wird, bc m BcrtehiSmimsterium wegen «.Mäßigung der Ausfuhrtarife für Bauholz über Saloniki interveniert. Die Tarife waren biiher lo hoch, daß bie Ausfuhr unmöglich gemacht war. Da» BertehrSministerium ha» angeordnet. daß Bau-holz bet der Ausfuhr über Saloniki nach Klasse „2" und nicht wie b shcr nach Klosse „B" larifiert wird. Dadurch ergibt sich eine Ermäßigung vm 20 Prozent. Die Berfügung tritt am l. Juni in Kraft. Ermäßigung des Eifendahntarifs für Mehl. Im BeikehrSministerium werden Beratungen gepfloqm wegen einer 20 prozevtigen Ermäßigung, der Frachttarife für Mehl, welches zur Versorgung der pafsvm Gebiete bestimmt ist. Die interesiieiten Jndustrieorgane haben in dieser Angelegenheit neucr. ttch inteiveniert. Vorschriften für die Viehausfuhr. DaS Kinanzministerium erließ an die Grenzzollämter neuerlich eine Beroidnung, daß die BtehauSfuhr nur über diejenigen Grenzzollstat-onen erlaubt ist, in welchen sich ein Greozveterinäc bi findet. Krise in der giegeltndustrte Sloweniens. Infolge der großen Stagnation in der Bautätigkeit gelangten die slowenischen Ziegelfabrikesr in eine schwierige Lage, sodaß »threre Fadriken den Betrieb einzustellen gezwungen waren. Einige Fa» briken haben die Z'ezelpreise um 20 Prozent herabgesetzt. Schweizer(in) mit guten Referenzen und langjähriger Praxis, der erstklassig melken kann, in der Milchwirtschaft und Viehzucht vollkommen bewandert ist, wird auf Besitz Luisenhof bei Rogaika Slatina gesucht. An Vermittler wird eine Geldprämio von 200 Dinar nach 14tägiger Probezeit des Bewerbers, falls dieser entspricht, bezahlt. Anträge nebst Gehaltsansprüchen an R. P1 e t z, Rogaska Sl.itina. Luisenhof. ME INI; Olivenöl Inerkannt das beute für Salat a. Mayouaiscl Celje, Kovaska ulioa R[ Beamtin mit lOjähriger Praxis, selbständige Korrespondentin und Buchhalterin, slov. Muttersprache, deutsch, französisch. italienisch, sucht entsprechende Stellung. Gest. Anträge an die Verwaltung des Blattes unter .Selbständig 30015*. | ME1NL81 Kaffee - Mischungen täglich frisch gebrannt. Ceije, KovaSka ulica I MEINT/ I larmelade, Kakcs, Rum, Cognac, Liköre Celjey Kovaäka ulica I Abzugeben sind ca. 3000 Stück »tuokbure Hopfen- oder Weinstechen au« Weichholz, tob 4—XO oder 13 cm mittleres Mii*s und ron ä bi« 7 Meter Llnge, franko Station liofevje o