Deutsche Macht Kerausgeßer: Herkard Pamberg. gielflratsche Wacht erscheint jeden ^»ntog nnd Donnerstag »orgen» »»d kostet der So»«tas»de»la«e DteSlldma?f)fEr CMi mit H»steS«nß i»> Haus m«»«tLch ß. —.stA. vien«? ^rechnet. ve» eren Vttderhslnngen entsprechender Nachlaß «Ve dedente»den «nkSndignng».«n>alten des Sn» und «>sl»nde« nedmen Anzeige» emgege». S« Ciw »«llen lslche tat» 8m»Itrr der r<>pch«n wach» Herrn W. vechd. ^ovptplah 4. I. St«t odgeq Vhr Bor»itt«g. Eprechftnnde» von ll—11 Uhr ?»r«»tt»g» «nfr Mit a—5 Uhr VinchMttrogS. .An»-! nhtftt »erden auch in der 5»chdcs6erki Ivhaun Rakusch dkrci:wtllig Uhr ?» « nUttckgB s»tt «nanohnie der Gönn- und Keintsge.) — «eckan»ttonen fi»d portofrei. -> Berichte« deren Verfasser de» Herausgeber undefannt sind» könne« nicht derääftchtiz! »erde«. Nr. 93 Cilli, Sonntag den 20. November 1892. XVII. Jahrgang Attisttwu. Den BahnbauGrobelno—Rohitfch [ betreffend bemüht sich da« dentiche Slovenen-blatt die Forderung nach jlooenischen Stationsausschriften (früher hieß es Gleichberechtigung der slovenischen Sprache im Verkehr) als eine ganz ! harmlose Angelegenheit hinzustellen. Ungarn wird ! als Beispiel angeführt, denn dort seien in einigen gemischtsprachigen Landstrichen die Aufschristen auch gemischtsprachig. Wenn die slooenisch ge-finmen Herren damit einverstanden sind, daß die deutsche Sprache in Oesterreich die Privi» legten der ungarische» Sprache in Ungarn ver-bliest erhält, dann könnte man wegen der Ausschrift an, Bahnhof in Grobelno ohne WeiterS in zufriedenstellende Unterhandlungen treten. Die Herren sind also höflichst eingeladen in dieser bagatellen Sprachenaffaire den ersten > Schritt zu unternehmen. Gin neuer Slovenenclub Die vor längerem angekündigte Bildung eine« Club« der unabhängigen slovenischen und kroatischen Ab-geordneten hat stattgefunden. Die Mitglieder machten sich als Widersacher der Slooenisch-Clericalen in jüngster Zeit mit Nachdruck be-merkbar; sie wollen als geschlossene Fraktion Schulter an Schulter mit den Iungtschechen stehen Gin Mahnruf an die VolkSge-»offen Freiherr v. D u m r e i ch e r hat seine ! Spende für die Ortsgruppe Klagensurt de« Deutschen Schulvereine« mit folgenden beherzigenswerten Worten begleiiet: Indem ich hieinit für den Deutschen Schulverein zu Handen der Ortsgruppe Klagenfurt einen außerordent- jSE« Hin Aettlkr '• Novell« von Franz W o l f f. Was vorauszusetzen war — nein. DaS besprach war etwas erregt. Ich ließ mich von der BesogrniS um das Wohl unseres Kindes hinreißen... und wurde etwa« gereizt — dies nur zu Deiner Verständigung. Und was soll geschehen ? Adrienne. sagte er herzlich und erfaßte ihre Hand, ich thue nichts ohne Dich. Jetzt aber möchte ich Dich bitten, folge mir. Abends wird der versammelten Gesellschaft die Verlobung bekanntgegeben . . . Heute schon? Heute! Und nun setzte er ihr in langer, sorgfältig durchdachter und wie es schien, vor-bereiteter Rede alle Vortheile dieser Verbindung »seinander. RichtS ließ er unerwähnt, was ihm zur Erreichung seines Zweckes nützlich schien, di» in die kleinsten Einzelnheiten ergieng er sich »nd bewies ihr, daß. wenn überhaupt die Vor« aussetznng einer glücklichen Ehe erlaubt und möglich sei. diese Behauptung in diesem Falle vollkommen erfüllt werden müsse. Er vermied es absichtlich. Fossan herabzusetzen; im Gegentheile lobte er seine Fähigkeiten, seine Aussichten; aber seine Anerkennung war in die Form be-dauernden Mitleids gekleidet. Und als er schließ» lichen Beitrag von Eintausend Gulden ö. W. widme, will ich in wenigen Wochen darlegen, um was eS sich mir dabei handelt. Ich weiß sehr wohl, welche Kleinigkeit diese meine einzelne Spende ist im Verhältnis zu dem großen, un-bedeckten Bedarf« unsere« nationalen Schutzvereines. Aber ich hoff« andere Volksgenossen in Kärnten zur Nachfolge zu veranlassen, indem ich ihnen eine Anregung gebe in dieser schweren Zeit, wo unsere deutsche Kinderwelt an gerade so viele« Stellen deS Staatsgebietes wie ehe« mal« in ihr»r nationalen Zukunft bedroht ist, wo aber der opferfreudige Eifer der Bevölkerung nicht mehr wie ehemals di« genügenden Mittel ausbringt sür deren Erziehung in der Mutter-spräche. Wie es mit den Beitragsleistungen für unseren so unentbehrlichen und doch von so vielen Seilen im Stiche gelassenen Schulverein steh», ist aus mehreren Hauptversammlungen ungeschminkt dargelegt worden und wird soeben wieder dargelegt in einer freimüthigen Kund« gebung der Vereinsleitung. Wenn ich nun be» denke, daß die wohlhabenden Kreise in Kärnten sich bisher meistens darauf beschränkt haben, nur ebenso wie die minder bemittelten, ihren jährlichen sogenannten Pflichtgulden zum Schul-verein zu steuern, und daß bedeutendere, im Verhältnisse zur Vermögenslage der Spender stehende Beiträge fast noch gar nicht geleistet wurden, so wage ich die Vermuthung auszu-sprechen, daß es unter den heutigen drängenden Verhältnissen nur eines Vorangehens bedarf, um ein Nachschreit«» zu bewirken. Gerade von den Kärntnern hoffe ich dies, bei denen sich trennende gesellschaftliche Gegensätze nicht wie in manchen anderen Ländern entwickelt haben, . und die daher in allen Ständen bis in die > obersten und am meisten begüterten hinaus I unserer Volks,ache sämmtlich gleich treu zuge-, than sind. Abgeordnetenhaus. In der Sitzung vom 16. November beant-wortete Ministerpräsident Gras Taaffe eine Reihe von Interpellationen, darunter die deS Abg. Hauck wegen verschiedener Beschwerden deutschnationaler Vereine und entschuldigt die möglicherweise dabei vor» gekommenen Verstöße der Behörden als Folge von Ueberbürdung mit Geschäften. Die Interpellation Pernerstorsers wegen incorrecten Vorgehens der Sicher-heitswache gegen Arbeiter beant» wortet Gras Taoffe dahin, daß die darin mt-haltenen Behauptungen gänzlich unrichtig sind, da die Sicherheitswache die Arbeiter weder be-schimpft, noch an dieselben Püffe und Stöße ausgetheilt ha». Wenn in der Interpellation ge» sag« werde, daß sich die Arbeiter zu keiner Gegenwehr hinreißen ließen, so sei das insofern? richtig, als keine HerauSsordening vorhergieng. Die Interpellation des Abg. Fuß. be-treffend die Neuwahl des Gemeinderathes von T r o p p a u beantwortete Ministerpräsident Graf Taaffe mit der Erklärung, daß die Be-hauptung in der Interpellation, die Landes-regierung von Schlesien habe einen Hofrath als Regierungs-Candidaten für das Bürgermeister« amt aufgestellt und eine daraus bezügliche Flug« schrist erscheinen lassen, vollständig unrichtig wäre. Auch hätte keine Beeinflussung der Be-amtenschaft stattgefunden. Der LandesvertheidigungSminister beantwortete die Interpellation Horcher«, be-treffend die Heu- und Haserlieserung in Juden-bürg, dahin, daß die Sicherstellung der Lieferung vom ReichtkriegSministerium im Sinne der Interpellanten erfolgt sei. Die Interpellation T i l s ch e r S wegen schlechter Behandlung der Soldaten beantwortete er dahin, daß sich die i lich. nachdem er durch die Künste seiner seinen I Dialektik Adrienne vollständig überzeugt hatte, . nun das Aeußerste wagte und Alles in ihre ! Hände legte, da konnte ihm die geblendete Frau I nicht anders antworten, als: Du hast recht! Er erhob sich, sührte ihre Hand an seine | Lippen und kurz daraus stieg er in seine Equi-page. Zu Banquier Solms! rief er dem Bedienten zu. und sich leicht den Bart streichend, lächelte er wohlgefällig. — Der Sieg war sein. heute, wie immer. * * Ella stand in ihrem Zimmer, da« schön« Haupt an das Fenster gelehnt. Die Augen de« stolzen Mädchens blickten feucht, wider Willen kamen die Thränen, die ihr der Schmerz, der gedemüthigte Stolz auspreßte. Ihre Blicke folgten den Schwalben, die lustig durch die reine Luft flogen, und ein schwer-müthiger Seufzer hob ihren Busen. Alle« zog an ihrem Geiste vorüber, ihr ganzes, eigentlich noch so kurzes achljehnjähriges Leben. Sie sah sich wieder auf einem waldumsäumten Guie der Eltern als kleine« Mädchen, daS fröhlich und jubelnd durch den Park sprang, sah sich als Jungfrau in des Lebens Maienzeit den Wald durchstreifen, bis zu jenem Orte, wo die Veil-chen blühten und wo unterm wilden Rosenstrauche sie geträumt, ach so süß. so wonnig geträumt, bis sie ihn gefunden, ihn, der den schönen Traum wahr gemach». Als wäre es gestern gewesen, so stand Alles noch vor ihren Augen. Er halte sie unterm Rosenstrauch getroffen und ein Ge-spräch über die Blumen begann. Sie wußte sich damals ihre sonderbare Beklommenheit nicht zu deuten. Und als nun im Walde das unheimliche Raunen und Rauschen ansieng, das Aechzen der Zweige, der kühle Wind, der dem Sturme vor» angeht, da konnte er sie doch beim nahenden Gewitter nicht allein lassen. Er begleitete sie durch den stürmenden Wald, und als man zum Gute kam, mittlerweile durchnäßt vom strömen-den Regen, da blieb wohl nicht« übrig: er mußte eintreten und dann geschah weiter, wa« geschehen sollte und mußte. . . Und jetzt Trennung? Nein, rief sie, nein! O wäre nur meine Mutter nicht so schwach, könnte ich ihr mein Leid klagen, aber es nützt nichts. So gut sie ist, sein Wille ist der ihre und nichts bleibt mir, nichts als . . . Sie trat an den zierlichen Schreibtisch. Ihre Wange glühte und ihre Hand zitterte, als sie schrieb: Wenn Du auf mich nicht verzichten willst, so komme heute Abend — komme! ES ist Gesellschaft und .. . schütze mich! Ella. (Fortsetzung f»lgt.) 2 Mannschaft im betreffenden Fall subordinaiio»«-widrig benommen habe. Der Justizminister beantwortet die Interpellation deS Abg. P l e n e r wegen de« Fre i-fprucheS deS tschechischen Fana-t i k e r 4 Wenzel Bosak. Er sieh« sich ge-zwungen, zuzugeben, daß daS Ergebnis dieser Verhandlung geeignet sei. Aufsehen zu erregen. DaS Ereignis habe selbst die Aufmerksamkeit deS Ministers hervorgerufen, doch müsse er der Wahrheil gemäß constatieren, daß der Gerichts-Hof correct vorgegangen wäre. Die Gründe, welche die Geschworenen bewogen haben mögen, die Schuldfrage zu verneine«, entzögen sich jeder Wahrnehmung und demgemäß auch jeder Prüfung. Doch müsse berücksichtig« werden, daß das Gutachten der Sachverständigen dahin gieng, der schwachfinnige Angeklagte sei durch den Genuß von Alkohol derart verwirr« worden, daß er sich seiner Handlung »ich« bewußt ge-wesen wäre. Auch sei der Sta tSanwaltschaft kein Rechtsmittel gegen den Freispruch zu Ge-böte gestanden. WaS nun die Folgerung der Interpellation betreffe, daß der Rechtszustand in Prag gefährdet erscheine, so glaube er. daß dieser eine bedauerliche Fall noch keinen Anlaß zur Ergreifung von AuSnahmSimfügungen gäbe. Sollten sich künftighin Fälle er-eignen, die wirklich begründete Besorgnisse einer nicht leiden-schastSlosen und objectiven Recht-sprechung der Geschworenen wach--rufen, so müßte die Regierung in Erwägung ziehen, ob sie von der ihr durch daS Gesetz vorn 20. Mai 1873 (Delegierung der Geschworenengerichte) eingeräumten Be-fug niS Gebrauch zu machen hab». 9 * O Abg. Lueger beantragte, über den An-trag HohenwartS wegen des stummen Kreuz-zeichen« in der Schule die Debatte zu eröffnen. Dafür waren nur die Anlisemiien. Clericalen, Iungtschechen und einige Deulschnationale. Somit wurde der Antrag abgelehnt. Dem Ab« Treu-infels, der ebenfalls gegen den Antrag gestimmt hatte, ruft Lucger zu : ,N u n. H e r r P r ä l a t. Ihnen werden wir dasLeder an-streichen." (Präsident Smolka rügt diesen Ausdruck.) UnterrichtSminister Gautsch beantwortete die Interpellation des Abg. Eltz wegen der Fahrt- und der Frachtbegünstigungen für die Bezirksschulinspecloren dahin, daß diesen Per-sonen, insoweit dieselben nicht wirklich Staats-beamte sind, für SchulaussichtSreifen dieselbe« Begünstigungen eingeräumt werden sollen, wie den activen Staatsbeamten. Ferner beantwortet Minister Gautfch eine Interpellation des Abg. HeilSberg bezüalil, der vom fteiermärtischen LandeSfchul-rathe vorgeschriebene« Erweiterung de« AuS-maßeS der religiösen Uebungen an der Volk»-schule in Veitsch und bemerkt, daß daS Unter-richtSministerium die im Schulbezirke Kindberg, somit auch für die Volksschule in Veitsch bezüg-lich der Vermehrung der Religionsübungen ge-troffenen Maßnahmen insgesamt«» aufgehoben und den Lande«schulra»h aufgefordert habe, neuerlich Verhandlungen rücksichtlich der Rege-lung dieser Angelegenheit im genannten Bezirke im Sinne der bestehende« Bestimmungen ein-zuleiten. Endlich beantwortet Minister Gautfch die Interpellation der Abg. Hofmann v. Wellenhof und Fuß, wegen Einführung de« obligatorischen Turnunterrichtes an den unteren Classen der Gymnasien größerer Städte und bemerkt, daß er nach Maßgabe der eingelaufenen Berichte und Anträge geeignete Verfügungen zu treffen beabsichtige und er gab weiters der Hoffnung Ausdruck, daß schon im nächsten Schuljahre mit dem obligatorischen Turnunterrichte wenigsten« an einigen Gymnasien werde der Ausang ge-macht werde« können. O * • In der Generaldebatte über das Budget sprach Abg. Kaltenegger über die Schule, die nach Aussage von Lehrern mangelhafte Er- .Deutsche Wicht" können weder gut lese» noch schreiben. All« Bemühungen, auch in erziehlicher Richtung, seien fruchtlos, die jungen Leute verrohen durch und durch. Schuld daran tragen die soziale« Ver-hältnisse und unsere Schulgesetze. Die Lehrer-schaft in S t e i e r m a r k sei eben daran ge« gangen, die sogenannten RegimentSgeschichten in faßlicher Form zusammenzustellen und die Heldenthaten der betreffenden Truppenkörper an-schaulich zu schildern, dadurch solle dem ab-nehmenden Patriotismus bei der Jugend ge-steuert werden. Redner behauptet ferner, daß selbst Officiere zugeben, die sozialistischen Be-strebungen im Heere hätten eine besorgniser-regende Dimension angenommen. E« gelte in vielen Kreisen nunmehr der Grundsatz: ES gibt einen Gott, wenn man glauben will und keine«, wenn man nicht glauben will. DaS religiöse G«fühl der Katholiken werde in den Schulen einfach mit Füßen getreten. Ob die Kinder religiös sind oder nicht, ist den Schulbehörden ..Wurscht". Redner bedauerte, daß die Eingab« der Bischof« an da« UnterrichtSminist«rium wegen der Schulreform bisher unbeantwortet blieb. Eine solche Behandlung der Bischöfe sei ein slaustschlag für alle Katholiken, welche doch 90 Procent der BevölkerungSziffer Oesterreichs ausmache«, und die Katholiken muffen kuschen. Im Jmensse der Armee müsse die Schule wieder consessionell werden. Es wäre wünschen-wer», daß die Polen in dieser Richtung mit-wirken. (Braro! im Centrum.) Abg. Fanderlik trat für di« Wiederbesetzung von P r a z a k S Mini st e r st u h l ein. Wenn auch «in Theil der tschechischen Abgeordneten sich in Opposition zur Regierung befinde, so dürfe man doch das tfchechische Volk nicht dafür str.'fen. Auch die Deutschen haben einen Vertrauensmann im Cabinet, während ein großer Theil der deutschen Abgeordneten sich in vollster Opposition gegen die Regierung befinde. (Wider-spruch ) Also ein großer Theil der Partei de« deutschen Volke« ! Redner sagte schließlich, di« Begeisterung, womit di« tschechischen Abgeord-neun früher für das Budget stimmten, sei längst vkrflogen und wenn sie heute dafür stimmen, so sei die» keineswegs ein Volum de« Vertrauen«. (Bravo! bei den Iungtschechen.) Abs>. Tuczek besprach die Verhältnisse in Mähre«, wo man dem »schechische« Volk« hin-sichtlich dessen Vertretung in legi«lativen Körper« nicht sein Recht gewährn« wolle. Die Ansicht, al« ob die Bevölkerung Mähren« üde>-wiegend deutsch gesinnt wäre, ist Schönfärberei. Mähren stehe vielmehr unter dem Schlagworie deS böhmischen SlaalSrechle«. (Beif >ll seilen« der Iungtschechen.) Abg. Ferjancic beklagte daS feindselige Verhalten der Regierung zu den S l o v e n e n. welche ihre bisherigen Fortschritte blos ibrer eigenen Kraft verdank»««. Den Perfon.ilivechfel in dem Präsidium der Krainer LandeSverwallung besprechend, sagte der Redner, derselbe habe di« slovenischen Angelegenheiten nicht gefördert, wie vielfach behauptet wird, fondcn« nur deren Enl-wicklung nicht gehindert. Wohl können die poli-tische« Verhältnisse in Krai« durch den neuen Landeschef nicht umgewälzt werden, da dies nicht iii seiner Macht liege, man muffe nur wünschen, daß er sein« B«amt«nschaft nicht in einer für die Slovenen nachteiligen Weife mißbrauche, sondern gleiches Recht gelten lasse wie sei« Vorgänger. Bei den Behörden beginne sich der Grundsatz der deutschen Dienstsprache geltend zu machen. Der kärntnerische Landesausschuß hab« «in« slooenisch« Zuschrift mit der Begründung abgewiesen, daß di« Dienstsprache de« Lande«-auSschusses in Kärnten die deutsche sei. (Abg. Steinwender: Natürlich! Widerspruch seilen« der Slovenen und Iungtschechen) und der Lande«-ansschuß habe in dieser Angelegenheit Recht behalten, obschon die Slovenen ein Dritttdeil der Bevölkerung ausmachen. Welches Geschrei würde man aber erheben, wenn der krainische Landesausschuß eine deutsche Zuschrift zurückweisen würde. (Abg. Steinwender: DaS würde er nicht wagen!) Redner verlangt zuletzt Respect vor der slovenischen Sprache bei den Behörden, bei den Staatsbahne« und der Postverwaltung, 1892 Gymnasium und schloß mit der Erklärung: Wenn die Regierung aus die slo-venische« Stimmen Wert lege, so müsse sie daran gehen, die An» spräche der Slooe«en zu verwirk-l i ch e «. (Beifall seiten« der Rechte» und vom Centrums * • • In der Sitzung vom 17. November unter-hielte« sich anläßlich der Budget-D e b a t t e die Abgeordneten Dr. Zucker und Dr. v. P>ener über das böhmische Staatsrecht. Die Ab-«-«ordneten Dr. G e ß m a » n und Dr. L u e g e r klagten über die parlamentarische Lage im AU-gemein««. Der Letztere meint, die Deutschen wären gern bereit, den Tschechen mit dem Grafen Kuenburg ein Geschenk zu machen. — Der Abgeordnete Hoch dielt eine tschechische Rede, während der Abg. P e r i c kroatisch begann, aber deutsch endigte. Abg. P r a d e und Genossen richten an den Ministerpräsidenten die Anfrage: Wie vermag Gras T a a s f e die Handlungen des Regierung«-commiffär« Graf.» Coudenhove in Ein-Nanq zu bringen mit der Erklärung, daß die Auflösung der Stadtvertntung von Reichen-b « r « nicht gegen die Autonomie dieser Stadt gerichtet iei? Zum Schluß beraum« d«r Präsident die nächste Sitzung sür den kommenden Vormittag an, wa« Herrn Vascha « y nicht recht ist. Bei der Abstimmung stellt sich herau«, daß da« Haus nicht beschlußfähig ist. (Ironischer Bei-sall seitens der Iungtschechen und der äußersten Linken.) E« bleibe bei der früheren Anord-nung, und an der festgesetzten Tagesordnung könne nichts geändert werde«. (Widerspruch.) Abg. L u e g e r: Wenn daS Hau« nicht beschlußfähig ist. dann können Sie auch die morgige Tagesordnung nicht verkünden! Abg. Kaizl ersucht um da« Wort zur Tagesordnung. —- Präsident Smolka bemerkt, daß er „zur Tagesordnung" das Wort nicht ertheile, da sonst Abg. Vaschaty seine Forderung morgen wiederholen könne. — Abg. Kaizl er-sucht neuerlich um« Wort. — Der Präsident erklärt, eine Debatte darüber nicht zuzulassen und schließ« die Sitzung. (Lebhafter Widerspruch seitens der Iungtschechen und der äußersten Linken. Ruf«: Da« ist e,n hübsche« Parlament! Die Abgeordnete« entferne« sich «nter großer Unruhe au« dem Saale. O » O In der Sitzung vom 13. November kam es zu einem furchtbaren Tumult. Nachdem Abg. Hauck eine Hetzrede gehalten hat, kommt der Abg. M a s a r q k auf die von der Deutschen Wach« schon gewürdig«« Schrift zu sprechen: „DaS Rech» und die Pflicht, di« Tschechen und Slovenen zu germanisieren." Der Redner be-schimpft den Fürsten B i« m a r ck nnd ver-langt daS böhmische StaalSrecht. — Der Abg. M e n g e r erklär», eS sei heute Hochverrath vom böhmischen SlaalSrecht zu sprechen. Diese Worte rufen bei den Iungtschechen ein« ungeheure Erregung hervor. Sie springen von ihren Sitzen aus und stürmen aus Menger zu. Abg. Menger versucht zu sprechen, aber die Jungtschechen dringen auf ihn mit den Rufen ein: Wir laffen Sie nicht sprechen! Wir lassen un« da« nicht gefallen. Abg. Menger schreit hierauf in die Ver« fammlung: .Heute ist «S Hochverrath, »ott einem böhmischen Staat« zu sprechen'." (Neuerlicher Lärm seiten« d«r Jungtschechen, die förmlich zu rasen und zu toden beginnen.) Abg. Ghon ruft: Recht haben Sie, Doctor Menger! Abg. Menger ruft mit Stentorstimme zu I83Z den Aeußerungen RatkowSkiS, die ich bedaure, aber ein so gefährlicher Hochverräther ist er nicht, wie Sie und Prof. Masaryk. Der Tumult beginnt von Neuem. Der Präsident schwingt die Glocke, der Lärm will sich aber lange nicht legen. Endlich vernimmt man die Worte deS Präsidenten zum Abg. Mengec: Sie baden gesagt, daß jeder, der vom böhmischen Staatsrechte spreche, ein Hochoer-räther sei. Ich rufe Sie d.iher zur Ordnung. Aus der Linken bringt dieser OrdnungS-ruf große Ausregung hervor. Abg. Mengn ruft.- Ich bleibe bei meiner Ansicht, das Verlange», einen böhmischen Staat auszurichten, ist Hochverrath! Die Iungtschechen wollen aus das den Avg. Menger »ich« weitersprechen lassen. Einzelne Iungtschechen ballen sogar drohend die Fäuste gegen Menger, dem sie zurufen; Nicht ein Wort «ehr, wir dulden es nicht! Der Vorsitzende sieht sich schließlich ge-nöthigt, die Sitzung sum halb 5 Uhr) zu schließen. Drahtnachricht. Wien, 19. November. Der Abgeordnete Masaryk verlangt die Ein setzung eine« Mißbilligung«« Ausschusses gegen-Dr. Menger wegen persönlicher Beleidigung durch Ausdrücke Gewissenlosigkeit^ R o-heit, Unwissenheit und H o ch v e r r a t h. Dieser Ausschuß muß nach der Geschäftsordnung ohne Debatte sifort gewählt werden und wird am Dienstag berichten. Lohin setzt der Abgeordnete Menger bei ruhigem Hause seine Rede fort. Z)ie ßmser Pepesche. Wien, 16. November. Unter den Aeußerungen des Fürsten Bis-marck, die der Schriftsteller Maximilian Harden aus seiner Unterredung mit dem Altreichskanzler in der Zukunft neröffentlicht hat. erregte die Erklärung über die von ihm vorgenommene Redaction der E m s e r Depesche besondere« Aufsehen. Die sozialdemocratische und ultra-montane Presse fand in der Darstellung Bi«. marck« eine Bestätigung ihrer alten Beschuldi-0ung, daß Fürst BiSmarck den Krieg gegen Frankreich absichtlich provociert habe. Fürst BiSmarck sagte nämlich nach dem Berichte Har> den«, wie die Deutsche Wacht schon mitgetheilt hat: Es ist ja so leicht, ohne Fälschung, nur durch Weglassungen und Striche, den Sinn einer Rede vollkommen zu ändern. Ich habe mich einmal leibst in diesem Fache versucht, als Re-dacteur der Emser Depesche, mit der die Sozial-demokraien sei» zwanzig Iahren krebsen gehen. Der König schickte sie mir mit der Weisung, sie ganz oder nur theilweise zu veröffentlichen, und als ich sie nun durch Striche und Zusammen-ziehungen redigiert hatte, ries M o l t k e. der bei mir war. aus.- Vorhin war« eine E h a m a d e, jetzt ists eine Fanfare. DaS Telegramm auS EmS vom 14. Juli lautete in der BiSmarck'schen Fassung wie folgt: Nachdem die Nachricht von der Entsagung de« Prinzen von Hohenzollern der französischen Regierung amtlich mitgetheilt worden, stellte der fnÄzösifche Botschafter in Em« an den König Wilhelm die Forderung, ihn zu ermächtigen, daß er nach Paris telegraphiere 7 Der König verpflichte sich für alle Zukunft, niemals wieder g»stimmen, wenn die Hohenzollern auf diese ndidatur zurückkämen. Der König lehnte je» doch ab. den französischen Botschafter nochmal« j« empsangen und ließ demselben durch den Adjutanten vom Dienst sagen: Seine Majestät habe dem Botschafter nicht« weiter mitzutheilen. Dem gegenüber lautete der ursprüngliche, vom Flügeladjutanten de« König« Wilhelm „K-«tfch- Wacht" redigierte und gleichfalls bekanntgegebene Bericht dahin, der König habe, als Graf Benedetti um eine nochmalige Unterredung, betreffend die Zu-sicherung für die Zukunft, bat, sagen lassen, er habe sein letztes Wort in dieser Sache bereits gesprochen. Auf die Versicherung de« Flügel-adjutanten a» Benedetli. daß auf die Ankunft BiSmarck« auch am nächsten Tage nich» zu rech-nen sei, habe Benedetli erklärt, sich seinerseits bei dieser Erklärung des Königs beruhigen zu wollen. Zu dieser Angelegenheit nehmen nun die Hamburger Nachrichten in einem Ausfatze da« Wort, dessen Inhalt deutlich aus den Fürsten BiSmarck al« dessen Urheber hinweist Es heißt darin u. A.: Wenn Gras BiSmarck damals durch die Veröffentlichung der Depesche darauf hingewirkt ha», die Franzosen bis zur vollen Uebernahme der Initiative und der Schuld am Kriege zu reizen, so glauben wir. daß der da-malige Leiter der Politik sich damit um Deutsch-land wohl verdient gemacht hat. Wäre die französische Kriegserklärung damals nicht erfolgt, wäre der ganze Krieg unterblieben, so blieb die Thatsache bestehen, daß Deutschland in einer spanischen Angelegenheil von Frankreich gründ» los bedroht, in öffentlichen französischen Ver-Handlungen beschimpft und herausgefordert war und sich vor diesen Drohungen und Beschimpf-ungen von seiner eingenommenen Stellung zu-rückgezogen hatte. Es wäre in eine ähnliche Lage gekommen, wie sie 1850 den nationalen und liberalen Politikern als das Ergebnis von Olmütz erschien. Thatsächlich wäre die Lage 1870 aber demüthigender gewesen, als die der Olmützer Zeit, weil in Olmütz Oesterreich im Bunde mit Rußland auftrat und der österreichi-sehen Politik wirtliche österreichische Interessen zugrunde lagen, während die französischen Herausforderungen 18/0 rein muthwillig und händelsüchtig waren. Nur durch den gemein-samen Krieg war die deutsche Einheit zu voll-enden. Erfolgte der Kamps nicht, so hatte Nord« deutschland eine schwere Schävigung seiner nalio-nale« Ehre und seiner nationalen Aufgaben weg, und konnte sich au« der ehroerletzten Lage, in die es gerathen war. nur durch Neuschaffung vielleicht ungeschickter Kriegsfragen rette», die nicht blos im Auslande unverstanden geblieben oder unliebsam aufgenommen worden wären. Nicht um den Krieg noch heißer zu entflammen, wie sich ein nationalliberales Blatt ausdrückt, sondern um demüthigende Frieden«situationen und die Lahmlegung der nationalen Entwicklung zu hindern, und um diese nationale Entwicklung in den günstigen Weg gemeinsamer Kämpfe aller D'utschen gegen erneuerte französische Uebergriffe zu leiten, war der Krieg nothwendig. Wer auch der Verfasser diese* Aussatzes sei: die darin ausgedrückten Gedanken sind richtig. E« ist eben da« unsterblich« Verdienst BiSmarckS. den unvermeidlichen Krieg mit Frank« reich rechtzeitig begonnen zu haben. HiMer Hemeinderaty. Am Freitag, den 18. November hielt der Eillier Gemeinderath, unter dem Vorsitze de« Bürgermeisters und kais. Rathe» Dr. N e standen, widerräth aber den Bau einer Holzvütte wegen Feuersgesahr. Nachdem Herr GR. B o b i s u t in gleichem Sinne gesprochen, zieht der Obmann den An* trag auf Bau einer Hütte selbst zurück. em Borütze deS Herrn L.-G.-R. L u l e k begründete die Z n r ü ck w e i s u n g deS Einspruchs hauptsächlich mit dem Hinweis darauf, daß die in dem Aufsatze angesührten Gründe erfunden seien, worin eine Herabwürdigung der Maßregel liege. Die Bauthätigkeit dürfte in Cilli auch im kommenden Jahr eine sehr rege werden. Abgesehen von der Landwehrkaserne. wird in berufenen Kreisen viel vom Ausbau des Spar-caffegebäudeS gesprochen, an welches sich der Bau eines bedeutenden Gasthofs schließen dürste. Da auch Herr Baumeister D i m e tz einen zwei-stöckigen Zu- und Neubau gegenüber dem Gasthof zum Elefanten und dem Pauserhof ausführen will, wird dieser Theil der Ringstraße bald vollendet sein. Aber auch der zweite Theil dieser Straße wird. — sind erst die früher GugenmooSschen Gründe parzelliert und verkäuflich — sicherlich bald ausgebaut sein. ES giebt Nachfragen und Interesse für die künftigen Bauplätze genug. Herr König läßt daS ehemalig Lebersche HauS (neben dem Caf« HauSbaum) niderreißen und wird ein vornehmes zweistöckiges HauS aufbauen; auch au« der slavisch gesinnten Gesellschaft hört man sagen, daß baS slavische VereinShaus — an Stelle der Reitterrealität — am Kaiser Josef-Platz im kommenden Jahre aufgeführt werden soll. Leider ist bei dem so überaus not- ..Deutsche Wacht" wendigen Bau eines de» heutigen Anforderungen entsprechenden Gymnasium« betreffend, kein Fortschritt zu verzeichnen — da rührt sich nichts, und tu« gegenwärtige Gymnasialgebäude wird immer weniger brauchbar. In einer Zeit wo für jede Dorsschulc ein Palast gebaut wird, sollte man hier denn doch endlich den grra^ez» sanitätS« nnd anstandwidrigcn Zu» ständen hinsichtlich der Unterbringung des Gym-nasiuniS ein Ende machen l Etwas lebhafter interessieren sich die maßn- benden Persönlichkeiten um d>« Errichtung eines Postgebäudes. wofür das Aerar bekanntlich einen Baugrund von der Gugenmoos-Realität zu erwerben an-strebt. Vollendet w?rden im kommenden Jab>e die Bauten Strauß. Zamparutii. Kuhn-Riesbeck. Hiegersperger und Tguchmann. Vo»n Heerwesen. Der Landivehr-Brigadier, Herr Generalmajor Parma» n ist am Zreitag zur Inspizierung der Rekruten nach Ci»i gekommen. Au^ diesem Anlasse versani-Hielten sich die Offiziere der diesigen Garnison abend« zu einer geselligen Zusammenkunfl im Gastiwf zum Erzherzog Johann. Im Theater bemerkte man deshalb ausnahmsweise keine Ver-treier des Heeres. Die Tannregulirungs Commission taa« gegenwärtig in Cilli. Wie die Deutsche Wacht erfährt, sollen die Berathungen am Montag zu Ende geführt werden. Ttadttheater. Es kümmert die Kritik eigentlich gar nicht, ob der Bühnenleiter seine Miiglieder gut oder schlecht behandelt, ob er sie schont oder überanstrengt. Wenn aber die Wirkung sich so nna.igenehm südlbar macht, wie am letzten Freitag, hat sich die Kritik doch darum zu kümmern. Man geht ja nicht in« Theater, um heisere Sänger zu hören! Herr H e r n s e l d als Pappacoda rettete den Abe»d. Wn erinnern uns nicht, jemals so viel bei einer Aiisfülirnng der Nacht in Venedig gelacht zu haben, wie am Freitag. Der Wert gerade dieser Opreite liegt aber ausschließlich in der Musik. C*in Vorschlag, der Beachtung verdient, wird der Deutschen Wacht von einem hvchge-stellten Besucher des Cillier Stadttheaters ge» macht: Da sür die diesjährige Spielzeit alle städtischen Logen vergriffen sind und da auch der Bühnenleiter die ihm überlassenen cier Logen schon verpachte» hat. wäre e« angezeigt, wenn Logenbesitzer, die ausnahmsweise da« Theater nicht besuchen, dies im Lause de« betreffend?,« Vomtttng« bekannt geben wollten. Höchstwahrscheinlich würde sich inimer e>» Abn linier finden, da beim Kartenvorverkaus regelmäßig — namentlich feiten« der Fremden — Nachtrage nach Logen herrscht. Die Bestimmung des Preis«« könnte ja dem Ermcssen der einzelnen Besitzer anheimgestellt werden. Gin Ausstattungsstück wird am Montag im Cillier Stadttheaier ausgeführt werden: Die Reise u m die Erde in 80 Tagen. Spcctakelstück mit Gesang in 5, Abtheilungen und 10 Bildern nebst emem Vorspiele: Die Wette um eine Million. Da« Stück, nach einem der phantastische» Romane des Jule« Verne bearbeite», hat allnihalben großen Erfolg gehabt. Die Bühnenleiiung setz» alle Kräfte ein, um die Vorstellung trotz der beschränkten Raumverhäliniffe würdig durchzuführen. Und so glauben wir. mi» gutem Ge-wissen einen vergnügte» Abend verheißen zu dürfen. Bei der Liedertafel. oie der Männer» gesangverein Liederkranz heute, Sonntag unter Leitung des Cvormeifters Herrn Ed. L e n h a r t im großen C a s i n o s a a l e abhält, kommen durchweg« Lieder zum Vortrag. die von diesem Männer.iesangsoerein noch nicht aufgeführt worden sind. Besonders hervorzuheben ist das Walzerlied von Schenk: Wiener Walde«» lnft, da« Herr Karl H ^ rzl singen wird. Derselbe wird auch ein GirardiCouplet vortrage«: Der Wiener Schusterbub. Die Klavierbegleitung da» aus Gefälligkeit Herr P l h a k übernommen. Die Musikstücke werden von der Cillier Veteranen-Kapelle ausgeführt. Der Eintrittspreis beträgt 50 Kreuzer. Beitrittserklärungen unterstützender Mitglieder werden vom Säckelwart Herrn Johann RieaerSoeraer freundlichst entaeaen.enommen. 189? Jagdbeute. Em sür unsere Gegend selteiieS Jagder^ebni« lieferte die im Siadttvalde vom Jagdinhaber Herr» Alois Walland veranstalieie diesjährige Hauvljagd: sünf statl» liche Rehböcke, zwei schwere Geltgaisen. 10 Hasen und I Fuchs wurden zur Sirecke gebracht. Daß der letzte Trieb im gastlichen Stadlwaldheim deS Jagdherrn dementsprech nZ äußerst frisch und lnstia war. lätzt sich wohl denken. Nur einer zielbewußten Schonuni des Wilde« kann man hier ein so schöne« Iagdergebuis, wie e« in unserer Gegend bezüglich des Rehwildes über-haupi noch nicht erreicht wurde, zuschreiben, und der JaMerr kann zu einer solchen Jagd nur beglückwünscht werden. Der Trunkene hat Glück. Ein An-streichergehilfe stürzte am Sonntag, de» 13. November abends in volltrunkenem Zustande vor der Laibachermauth unwt einen Personenwagen und blieb, nachdem der Wagen anfieinlich über seinen Körper gerollt war, auf der Stelle regungslos liegen, so daß man unwillkürlich glauben mußte, der Mann sei schwer verunglückt. Nach einer kurzen Weile jedoch e hob sich der» selbe zwar mit Mühe, was aber nicht etwa die Folge einer Verletzung uls vielmehr die Folge des reichlichen Genußes des guten Henrigen gewesen, und setzte seinen Weg fort — bald nach link«, bald nach rechts tau»:elnd. Der Trunkene hat s' Glück! tz II. ■ 2anitätS-Inspektion Der von der Staitdalierei mit der Inspektion der sanitären Zustände in Steiermark beiraute Vezi'kSarzr, Dr. S ch n e d i tz hat in> Laufe dieser Woche Cilli und seinen Bezirk inspiriert. Wie der Deutschen Wacht mitgetheilt wird, fand Herr Dr. Schneditz alles in bester Ordnung; er drückte sich insbesondere über die Einrichtungen de« Siechen haus es bei Hochenegg sehr be-friedigt aus. Ein Irrsinniger. Johann Wirth, von Pletrovitsch bei Cilli. der (laut Bericht der Grazer Tagespoi) am >3. November au« der Irrenanstalt in F e l d h o f en-wichen ist. hat sich am 16. November dem Stadtamte Cilli selbst gestellt. AuS Hochenegg schreibt m n der Deutschen Wach», daß der neue Herr Pfarrer dort von der ganze» Ptarrdevölkerung festlich und herzlich empfangen w.'rden wird. Herr Kaplan Lekse veiläßt den Markt dagegen in zwei Wochen. Wöllan. (Eigenbericht der Deutschen Wacht.) Mi« welchen gewagten Mitteln die hiesige, seit heuer an der Spitze der Gemeinde-Verwaltung stehende windische Partei arbeitet, beweist am besten die am 31. Oktober d. I. durchgeführte Wahl der BezirkSvertretungs-Mit» glieder. bei welcher der biedere Gemeindeoor» sieher da« Uunststückchen zusammenbrachte, die eingegangenen Stimmzettel bei der Protokollier» ung der -rt zu verlesen, d>iß ein seinen Wünschen entgegenstehender Kandidat nur 4 Stimmen er» hielt, während »ür denselben faktisch 8 Stimmen abgegeben wurden, was nachträglich durch die über diese» Wahlausgang frappierten Wähler selbst konstatiert wurde. ES wäre sehr interessant, wenn dies»r Fall von kompetenter Stelle näher untersucht würde. Weindiebstahl. In der Nacht vom 9. aus den 10. November wurden dem Grundbesitzer Johann Stesanciö in DeckmannSdorf (Ger.-Bez. Drachenburg) aus feinem Keller i» Bobovek nach Durchbrechung de« Plafond« ein Eimer Wein und ein vier Liter hältige« hölzerne« Gesäß, dann ein geschliffene« Trinkglas im Ge» sammtwerte von 10 Gulden durch einen un» bekannten Thäter entwendet. In Sauritsch ist am 14. November der dortige Pfarrer und Dechant Herr Ruppert Schutta gestorben. Der Verstorbene war ein edler Priester im wahren Sinne des Worte«. Sch»l«a«dkarte von Steiermar? Der von der Lehrerfchast de« Landes schon wieder-holt ausgesprochene Wunsch nach einer genauen Schnlivandkart;. welche in voller Berücksichtigung de« SchulztveckeS aus die Uebersichllichkeit der Hauptformen den größten Werth legt, ist nun-mehr durch die Herau«gabe der von Dr. Karl 1892 des Unterrichtsministeriums vom Militär-geographischen Institute in Wien ausgearbeiteten Schul-ivandkarte des Herzogthums Steierniark im Maße von l: 150.00» erfüllt worden. D r geographische Unterricht hat in diesem in seiner Art vorzüglich ausgeführt?« Lehrmiliel und ebenso in der zugehörigen Karte sür die Hand des Schülers eine namentlich in Volk«- und Bürgerschulen bisher vermißte Unterstützung ert'ahren, iusbe-sondere dort, wo für die Veranschaulichnng der nächstaelegenen concentrische» Kreise durch Her-stellung von Bezirks- und Ortskarten gesorgt worden ist. In Graz ist der Univernlätsb uchhändler Herr L u b e n s k y siestorben ; er wurde in seinem Geschäsle vom Schlage getroffen, als er einem Bekannten die Hand reichen wollte. P. K. Ros«>gger, unser heimischer Volks-dichter, der deka»»«lich von einem schweren Leiden heimgesucht wurde, schreibt über seine beaoe-stehende Genesung an den Herausgeber der Presse: Ich bin krank. Die Zeitungen schreiben über meine Krankheit so herum, treffen aber nicht das Richtige. Mancher ferne Freund hält mich für sterbend. Andere glauben, ich se> wieder xumperlgcsund. Diesen beiden Anschauungen Rechnung «ragend kommt dann ein Rezensent und sagt: Rosegger hat sich überlebt. — Besonders leidend rin ich seit Mitte Juli. Ju den schönen, warmen Sommertagen zu Krieglach schweres Asthma, da» oft an 30, mehrmals über 40 Stunden ununterbrochen dauert,. 40 Stunden an einem schwergehenden Ziehbrunnen Wasser vumven. das ist liart, aber wenn man müde ist, so kann man rasten. Beim Athmen kann «nan nicht rasten, so qualvoll schwer es auch geht. Trotzdem dichtete ich munter draus loS, denn der Mensch lebt nicht allein vom Athmen» sondern auch vom Dichta«. Endlich bin ich aber so herabgekommen, das; auch die Seele müde ward. Ich war so entkräftet, daß ich im Sanen kaum mehr zehn Minuten lang spaziere» gehen konnte, selbst in asthmalosen Stunden, ohn« mich ganz zu erschöpfen. Im herbste, als Andere erfrischt und gestärkt in die Ttadt zurück» kehrte«, verließ ich meine Sommerfrische todt-müde In Graz kam diesmal das 'Asthma, welches mich sonst in der Stadt zu verschonen pfleg«, mit neuer Gewalt. ES gesellte sich Grippe dazu, eine heftige BronchitiS mil starken« Fieber (neue Erscheinung) und endlich noch eine kleine Entzündung in« Ripensell. die zur Grunde noch nicht ganz behoben ist. Dabei aber wilder, lungenzerreißender Husten, ich hustete Tag und Nacht, ich hustete schon aus Alles. Also liege ich seit fünf Wochen im Bette, aber »ui« geht es besser, das Fieber ist sozusagen vorüber, die Kräfte sammeln sich und ich kann manch-mal sogar eine Zeile an liebe Freunde schreiben, daß ich die Absicht habe, von meinem Olympiun, auS noch ein Weile den« Welttheater zuzuschauen. Denn seitdem ich mir darüber klar geworden, daß eS keine Tragödie, sondern ein« Komödie ist, mach« mir diefeS Kasperltheaier großen Epaß. Manchmal spielt man auch selber gerne «in bische» mit. So wollte ich noch in diesen« Jahre in Wien eine Borlesung hallen; das gehl nun natürlich nicht. Also im nächsten Jahre, und Zeituiigsschreiber. die etwa schon kleine Rekrologchen für mich in Bereitschaft haben, find höflichst zu meiner nächsten Vorlesung ein-geladen. Ich bin jede Stunde bereit zum Schlafen-gehen, aber wenn eS gerade leicht sein kann jo trotte ich noch ein Weilchen mit. Und es kann leicht sein l jagt der Arzt. Wa» wird aber jenes illustrierte Wochenblatt im nordwestlichen Deutsch-land dazu sagen, welche« vor einiger Zeit LedenSskizze und Bild brachte von dem jüngst verstorbenen steirischen Dichter Rosegger?! Das gehört hall zur Komödie. groben. In verschiedenen Sense »werken find 370.000 fertige Sensen von der Behörde beschlagnahmt worden, weil dieselben keine Schutz-marke trugen. Diese Massenbeschlagnahme erregt im ganzen Oberland« größte« Aufsehen. _~ . ..Deutsche Wach»" Vermischtes. Südmark. (Kanzlei: Graz. Frauengasse 4). E« haben sich, wie die Deutsche Macht schon mitgetheilt hat, national fühlende Männer und Frauen zu de», Zwecke vereinigt, anläßlich deS beoorstehliiden Erscheinens der neuen Münze die erste Krone, die in ihre Hand komni.n wird, dem Vereine Südmark zu spenden. Es ist dies ein lobenswerier Entschluß, der allseitige Nachahmung verdient. Die Vereinsleitung kann rs nicht unterlassen, dieses gute Beispiel allen deutschen Männern und Frauen vorzuhalten und alle zu gleichem Thun -uifzufordern. Kronen» speisen werden von den Schristleitungen des Grazer Tagblattes. der Tagespost, dcS Grazer Wochenblattes und von den Herren Jamnik (Hauptplay) und Selbacher (Griesplan) in Graz eutgegengenommeti. Ein Gutsbesitzer bei Leibnitz sucht sür seinen Weingarten eine W i n z e r -oder M a i e r f <« m « l i e, die aus 4 oder tüchtigen Arbeitskräften bestehen und am I. Februar 1893 den Dienst antreten müßte. — Ein junger ausgedienter Reiterunierofficier ivünscht bei einer größeren Herrschaft als Schaffner oder Verwalter unterzukommen; er kann sich mit guten VerwendungSzeul'.nisfen ausweisen und würde den Dienst im Bedarfsfälle sogleich an-iretfn. — Der Herr Rechtsanwall Dr. Karl Engel in Berlin, der dem Vereine kürzlich als Mitglied niildem Jahresbeiträge von 50 Mark beigetreien ist, bot am 9. d. M im allgemeinen Deutschen Zchuloereine dortselbst ein n Vortrag über da« Dentfchthumin der Süd-m a r k gehalten und bei dieser Gelegenheit «ine Sammlung veranstaltet, die ein Ergebnis von 52 Mark lieferte Dem wackeren Manne wurde in der letzten Sitzung der wärmste Dank aus-gesprochen. Sei« rühmenswertes Beispiel sei hiemit jedermann zur Nachahmung vorgehalten. Mancher wäre in der Lage ein gleiches zu thun. Leider fehlt vielfach das nationale Empfinden und da» Pflichtgefühl; denn Pflicht ist es, der bedrängten Brüder zu gebenken zumal wenn man selbst i«n bedrohte» Sprachboden lebt. Möchic da« Beispiel d>« opferbereiten Berliner AnwalteS viele zur »ationalen That antreiben — In dieser Hinsicht «nnß allen Laue« auch da« Beispiel der Ortsgruppe Deutschlands» b e r g vorgehalten werden, die als Tdeiler« trägnis eiil's veranstalteten Festes den Betrag von 48 Gulden ablieferte. Auch ihr wurde der wärmste Dank der Vereinsleitung anSzesprochen. Am Sonniag den 20. d. M. findet »m :> Uhr nachmittag« im Gasthaufe des Herrn I. «neißl zn Bai«rdors die heurige Hautverfamniluug der Ortsgruppe Eggenberg statt. Die Mitglieder des Vereines werden zur Theilnahme eingeladen. Deutscher Schulverein. Wien, 18. Sioveinber. In der Ausfchustfitzung am 16. Wo-vember wurde einer Gesellschalt in A ß l i n g für eine Sammlung au« Anlaß und als Äegeukund gebung gegen ein dort stattgehabte« Sokoliftenfest, desgleichen der Ortsgruppe Königin Hof für ein Sammelergebnis beim sommers anläßlich der Eröffnung des deutschen Hauses, der Ortsgruppe B e n f e ii für da« Erträgnis einer Abendunterhaltung. der Ortsgruppe Schlucken au für daS halbe Ergebnis einer Action alter Sachen, der Sparkasse in St. Pollen, sowie der Be» zirksvertrelung in Staad für Zuwendungen und endlich dem Herrn Baron Du m reich er für die Bausondspende von 1000 Gulden, sowie dem Hofbuchhändler Herrn FTempsky in Prag für eine Spende von 1000 Gulden der Dank ausgesprochen. Der hierauf erstattete Bericht über den Anfall eines Legate« nach Joses Mi-ch! t s ch, Colonialwarenhändler in Leitmeritz, ferner der Bericht deS Pros. v. Kraus über die feierliche Eröffnung de« durch Heranziehung von auswärtigen Spenden, namentlich au« Deutsche laitd geschaffenen Kindergartens in Counowa wurde zur Kenntnis genommen, die Anstalten in Philippsberg, Braunbusch und Pra-ch a t i tz zur WeihnachtsbelHeilung in Aussicht genommen und endlich eine Reihe von Angelegen-heiten verschiedener Bereinsanstalien erledigt. Der Oberste Gerichtshof hat die NichtigkeilSbefchiverde de« gewesenen Bezirks-richters von W i n k l e r n. Dr. Starke!, 5 der wegen AmtSoeruntrenung zu zwei Monaten Kerkers vernriheilt worden war. abgewiesen. Der veruntreute Betrag belies sich nur auf fünf Gulden Eine Alpenschule. Auf der Uggowitzer Alpe (1208 Meter Seeböhe) bei Malborghet in Kärnten, wo sich während der günstigen Jahres» zeit die ganzen Bewohner des Dortes Uggowitz mit ihrem Vieh aufhalten, wurde Ende Mai das in-Oesterreich einzig dastehende Alpenfchnl-Haus eingeweiht. Während am ersten Schullage nnr 6 Kinder sich zum llnterricht« einfande«, ist für Heuer. Mitte September, die Schule mit dem erfreulichen Stande von 39 Schülern geschlossen worden. Die Schulhäuser in Vent im Oetzthale, Heiligenblui und Kals sind zwar sämmllich höher gelegen, jedoch Dorf- und nicht Alpenschulhäuser. Chicago. Die k. t. Central-Commission für die Weltausstellung in Chicago 1893 sendet der Deutschen Wachl folgende Mittheilung : Das schwierigste Problem vielleicht, das die k. k. Central-Commission sür die Weltausstellung in Chicago zu lösen hat, bildet die Virtheilung de« Oesterreich zugewiesenen Raume« ni'ter die ein-zelnen Tbeilnehmer. Da dieser Raum ein ziemlich beschränkter, und die Zahl der Theil-nehmer eine sehr große ist. so mußte eine aus» gedehnte Reduction der von einzelnen Ausstellern Sestellien Raumansprüche vorgenommen werden, öähreud nun die Coumission bei der AuS» fertigung und Zusendung der diesbezüglichen ZnulassngSscheine der Meinung war. daß eine Anzahl von Ausstellern ihre Ansprüche noch restringieren dürste und hiednrch, sowie infolge Ablehnung der sür Amerika ungeeigneten An-Meldungen einiger Raum zur Auftheilung aus daS ausstellende Contingent erübriget würde, hat sich diese Annahme im Allgemeinen nicht bestätigt. Mit — im Verhältnis zur gesammten Anmelderzahl — wenigen Ausnahmen hat daS Gro« derselben nicht nur seine Theilnahme, son-dern zumeist auch den vollen Raumanspruch ausrecht erhalten. ES liegt sonach derzeit «ine Anzahl von Reklamationen wegen des Raume« -vor. mit deren Prüfung seitens der Commission heute begonnen wurde. In diesen Reclamalionen stützer. viele Aussteller die Aufrechthaltunq ihrer Ansprüche aus den Umstand, daß sie die ersten waren, welche ihre Bethriligung anmeldeten. Diese Auffassung ist jedoch keineswegs begründe:, weil nur der Endtermin für die Anmeldung maßgebend und innerhalb diese« Endtermine« ein PrioritätS-Ansprnch nicht geltend gemacht werden kann. Nun hatte sich überdie« — und ii gilt dies vor Allem in der keramischen Branche — eine Reihe von Ausstellern mit so überaus großen Ansprüchen von 100 bi« 300 Quadratmeiern eingestellt, daß. wenn die obige Auffassung richtig gewesen wäre, vielleicht 20 Firmen genügt hätten, um de« aanzen der öfter» »«irischen Abtheilung in der Industriehalle der Chicagoer Ausstellung zugewiesenen Raum au«-zusiillen. Die Commission mußte ihre Ausgabe aber darin erblicken, alle exportfähigen und durch die Anmeldungen vertretenen Zweige zu einem reichhaltigen Gesammtbild« der öster» «eichischen Abtheilung zu vereinigen, abgesehen davon, daß die Commission ein große» Gewicht daraus legte, daß auch dcn kleineren Ausstellern Gelegenheit geboten werde, i« Amerika mitzu-concurrieren. Von diesem Gesichtspunkte au«-gehend, wird die Commission gewiß Alle« auf» bieten, um eine möglichst zufriedenstellend« Aufiheilung de« Raume«, namentlich waS die Reklamationen betrifft, durchzuführen. Die be» friedigende Lösung dieser Aufgabe liegt der Cen» tral-Commission nmsomehr am Herzen, al« die Bedeutung der Ausstellung von Chicago täglich mehr gewürdigt, und durch den wahrscheinlichen Ausfall der Präsidentenwahl in den Vereinigten Staaten abermal« in ganz bedeutendem Maße wachsen wird. Distaa, ritt. Eine geograph'sche Dar» stellung d«r Ergebnisse de« Distan»ritte« ,wischen Wien und Berlin ist al« «arte »um Preise »on 50 Kreuzern i» R. Lechner'«' Hofbuchhandlung (Ai«n, Graben 31) soeben erschienen. Ein Fachmann schreibt darüber: Die erzielten Record« der beiden Gruppen sind al« Graphicon in 2 Farben dargestellt und bei jedem Namen die genaue Bezeichnung der Zeit, in welcher d«r Ritt zurückgelegt wurde, sowie die entfaUenen Gewinnstprämiea angeführt. Die Kamen der S st e r r.» u n g. und die der deut» s ch e n Reiter gesondert in der Reihenfolge der Startzeit, ferner ein Hebenprofil Berlin ° Wien und eine Kartenskizze mit Bezeichnung der Hauptroute gewähren ein« genaue Ueb«rstcht. Erst diese schema^ tische Zusammenstellung bietet ein leicht übersichtliches Bild über die einzelnen, wie üb«r die Gtsammt-leistung diese« cavall^ristischen Wettkampfe«. Da» Tableau ist vom Herrn Oberlieutenant Grigar nach der officiellen Liste de« Wiener Distanzritt - Comites entworsrn und dürft« in den betheiligten «reifen gewiß eine günstige Aufnahme finden. Sarg's Kalodont, nun auch in Dentsch-land. Frankreich, Italien. Brlgitn u. s. w. mit glänzendstmi E folge einpeführt. bewälirt sich immer allgemeiner als das vorzüglichste, billigste und bequemste ZahnreinigungSmülel der Gegen-war». Dasselbe gestaltet sich demg.mäß ebenso wie die von den k. und k. Hoflieferanten F. A. Sarg'S Sohn u. Eie. 1858 erfundenen, jeyt überall bekannten Glycerinseisen zu einem Welt-artikel vornehmster Art. Hiezu trägt wesentlich bei. daß Kalodont in der Firma der Erzeuger die Garantie vollkommenster Reinheit und Un-fchädlichkeit sein.r Bestandtheile besitzt, ein Um* stand, der den vielfach versuchten wenhloien Nachahmungen dort, wo Sarg'S Kalodont seinen Platz im Palast sowohl wie im Bürgerhaus« gesunde», sicher keinen Eingang gestaltet. Es ist leider noch lauge n>cht genua bekannt, wie wichtig namentlich in Zeiten einer Epidemie die Pflege und Erhaltung der Zähne ist, da die tödllichen Bacillen sich schon in der Mundhöhle vermehren »nd bei Nichteinhaltung derselben mit dem durch Speiserest« u. s. w. dort fort-während erzeugten Giftstoff in den Magen gelangen. Eine antiseptische Behandlung des Mun. des ist demnach dringend geboten, auch da, wo die §äh«e noch gesund sind; ein« reg?!?:Sß:g« Reinigung dec Zähne Morgens oder bester Abends und Ausspülung des Mundes nach den Malzeiten mit dem so erfrischenden, bequenien und billigen Kalodont sichert somit an» verlaß-lichsten gegen jede Ansteckungsgefahr. Mama, Weihnachten bekomme ich doch wieder einen ErgänjungSkasten? So hören wir viele Kinder fragen, und die Vorsichtigen unter ihnen setzen wohl noch hinzu: Mama, aber Nummer so und so muß es sein und ei« Anker muß darauf stehen, sonst kann ich ihn nicht zu meinen zwei Anker-Cteinbaukasten gebrauchen. Ja, so ist eS in der That, wie wir auS der sehr hübschen Preisliste der Fum.i F. Ad. Richter «nd Cie. in Wien, ersehen, weshalb auch wir den Lesern eine gewisse Vorsicht beim Einkauf eines SieinbaukastenS glauben a»ra«en zu müssen. Es wäre doch zu ärgerlich, wenn man am Festtag sich zu spät davon überzeupen müßte, daß man keinen der brühmten Anker-Steinbau-kästen, sondern eine minderwärtige Nachahmung eingekauft bat; ein Teil der Festfreude wäre dahin! Unter den Weihnachtsgeschenke» nehmen die Anker-Steinbaukasten mit Recht nach wie vor die erste Stelle ein; wer sie bei einem Be-kannten gesehen ha», kauft auch sür sich einen solchen, und wer sie besitz«, vergrößert sie jedcs Jahr durch einen oder mehrere Ergänz«».,S« kästen. DaS ist bei keinem anderen Spiel möglich, diese sind im Gegentheil fast ausnahmslos ichon nach kurzer Zeit werthloS. Die Anker-Steinbau-kästen dagegen bleiben viele Jahre hindurch gut und und darum auch das auf die Dauer billigste Geschenk. 7A.00V Gulden ist der Haupttreffer der Großen 50 Kreuzer Lotterie. Wir machen unsere geehrten Leser darauf aufmerksam, daß die Ziehung unwieoerruflich am 1. December stattfindet. An alle Mitarbeiter. Wir bitten, all« Eigennamen und Fremdwörter (wenn solch« nicht vermieden werd«n können) doppelt d. h. mit deutschen und lateinischen Buchstaben zu schreiben. Di« Lieferungsfrist für Bericht« ist Dienstag und Frritag abend«. Verfälschte schwarze Seide. iovs >» Tauft* t! «ch,e. W« vntotsu n« Wifttr*. M Cffffrt. »->» brat au. ta.ft» »lU. »nd I« ernai« FnultliBii« tritt Ufert ,» *Vn ilk'ärdt« Sn&c fiiluktt fof»rt lulamnuf«. veiloichl talt un» ^ntnUfrt »-»i« °,» (tun-, tKUtrami!.»« »orbc. - «tiUlfatc rit» »«» bncht) Otnii laitflinrn >»n. n««•< 'jSSiXäXtSSäS Z. 9223. Kundmachung. Mit Rücksicht auf die herrschende Choleragefahr wird hiermit bekannt gegeben, dass das Ausführen von Föcaltnassen auf die im Stadtgebiete befindlichen Grundstücke nur dann gestattet ist, wenn dieselben derart mit Erde verschüttet werden, dass sie keinen Gestank verbreiten können. Diese Bestimmung hat auch für die Wintermonate Geltung. Stadtamt Cilli, um 16. November 1892. 10M—2 Der kaUerl. Bath und BOrgenneister : Dr. Neckermann. ei Marburg, Viktringhofgasse 10. ~ »Zur Billigkeit."! Wegen vorgerückter Saison Verkauf von ^ Parlie-Tueb -Ware zu staunend billigen Preisen. - Grosser Resten -Ausverkauf. s, Um gütigen Zuspruch bittet hochachtungsrolUt Ü Hans Tirtsch. ~ narburr, VlktriiifflioffcrtaN»«' lO, 5=3 Jacobis Toilette-Seife. ■scHurzl ^Seiaa, sparsam, mAlci- Ausgezeichnet durch ein Gutachten der k. k. Ilndw. ehem. Versuchsstation in Wien. 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