SchrNNeilung, Vervallunz, vuchdrurliere! Marburg a- Drau, Edmuud Sr/miedgolr --Fernsprecher Nr. L4. «- »» vezugLprrüe: Abholen monatlich K. . oirrtcl-. K.IS--tjustcllen , . «-5V, . , !S-:,u Durm Polt „ , s.bü, „ , -.s-zg Einzelnummer SO H. Sonntagginimmcr 4» H. Nnzeigenannahmer In Marburg Dr.: V--der Wcrwaltung, N. Gaisser und R. Plaxer-Zn Graz: Bei I. Kicnreich, kactgasjc. — In Klageniurt: Bei Eoba's Nathsg. Tschauer — In Wien: Bei allen Anz-igenannahni-lirllkn. V-rschIe>b!«e»en: In Graz, Klagen,urt, Lilli, Pettau, Leibniv, Nadlerrbiira, Lraaerho, Wureek, Wildon, W..F°is>rch, Nann. «ohiii:^ Lauerbrunn, Windisch-Graz, Lpiclscld, Lhren-hausen, Etratz, Untcr-DrauLurg, «lciburo. Lölkermarct, PolUchach Frieda», Lutten-berg, D-utsch-Landsberg, Sihiz, ald Stainz, Schönsten:, Ellan. Mahrenberg, Trtest, Sonoüitz. Nr. 153 Marburg, Sonntag Sen 13 IM L919 59» Jahrg. Dre NenwbMsieruW im GHG.-GSaMe. Erittassung aller älteren Jahrgänge Belgrad, 11. Juli. Der Kriegsm-uister hat allen Kommandsn telegraphisch angs-ordnet, sofort alle über 38 Jahre alten Soldaten ohne Rücksicht auf ihr Aufgebot und ihre Dieusteinteiluug nach Hanse zu entlassen. Die Kommandcn haben streng darauf zu sehen, daß keinerlei Mißbrauche Vorkommen und daß keinerlei persönliche Indispositionen bei der Entlassung zur Geltung kommeil. Die Demobilisierung von Teilen des zweiten 'Aufgebotes wird um petrovdan beginnen. Sie hätte tänast eingesetzt, mußte jedoch /mangels von Ersatz aufgehoben werden. Der Ersatz wird durch Rekruten, durch in Kriegsgefangenschaft gewesene Mannschaft, sowie durch diejenigen, die nicht nach Korfu evakuierten und sich gegenwärtig auf unbe-,stimmte Zeit daheim beurlaubt befinden, ge-leistet werden. DK Meßfreiheit. Marburg, 12. Juli. Das „Agramcr Lagblatt" veröffentlicht unter dem Titel „Presse- und verfassungsfragen" einen längeren Aufsatz des Dr. Grba, in dem wir unter ändern folgende Zeilen finden, die ganz gut auf die Marburger Verhältnisse passen und unseren gestrigen Artikel: „Das Kesseltreiben" wirksam zu unterstützen geeignet chid: Um nun eine wahre Preßfreiheit zu ermöglichen, müßten nicht nur Verleumdungen, sondern selbst ehrverletzende Andeutungen und Anspielungen in der Presse strenger Ahndung unterworfen sein und anonyme oder pseudonyme Angriffe unbedingt verboten werden. Unser Jugoslawien ist voll von bös-züugigen Thersiten, die selbst die Ehre von Mutter und Tochter ihres Opfers nicht schonen, sobald sie für ihre Parteizwecke hiebei etwas heranszuschlagen gedenken. Die FmöemeWen Numänims. .Die Erklärungen Bralianus in Arad 'd-l Wilde Gtraßenkämpfe in Fiume? B erl in» 11. Juli. Die „Deutsche Allgemeine Zeitung" mel-öek aus Lugano: In Fiume kam es zu schweren Zusammenstößen zwischen Italienern und Franzosen. Ein französisches Tor--pe-odoo! wurSe angegriffen und erwiderte das Feuer. Zn wilden Slratzenkämpfen wurden französische Koloniallruppeu niederge-machl. Auf französischer Seile werden 88 Tole gemeldel. Die Aufhebung de? deutschen Blockade. Die LLnmhen in Italien. Erklärung des Ministerpräsidenten. Paris, 11. Juli. Aus Rom wird gemeldet: Ministerpräsident Nitti hat die Herausgeber der römischen Zeitungen und die Berichterstatter der wichtigsten Blätter empfangen, um sie über die innere Lage und die parlamentarische Situation zu orientieren. Die letzten Nachrichten aus den Provinzen lauten günstiger. Die Agitationen haben fast überall aufgehört, doch sei die Lage nicht völlig geklärt, an manchen Orten, besonders in Palermo, noch schwierig. Die Lebensmittelteuerung und die durch den langen Krieg leichte Erregbarkeit der Bevölkerung seien nach Ansicht Nittis die Hauptursachen der Unruhen. Die Regierung werde alles daransctzen, damit das Privateigentum geachtet werde. Allen Ausschreitungen werde die Regierung mit Energie entgegentreten, jedoch ihr möglichstes tun, um die Preise herabzusetzen. Die Wahlreform muffe sogleich nach der Debatte über die Regierungserklärung verhandelt werden. Demonstrationen in Brescia. Lugano, 11. Juli. In Brescia erneuerten sich die Demonstrationen. Als die Ka-rabimeri ausrückten. um die Ordnung herzustellen, wurden sie von der Masse mit Stcinwürsen empfangen, worauf sie von der Waffe Gebrauch machten, 15 Demonstranten wurden schwer verwundet, zahlreiche Personen verhaftet. Krawalle in Triest. Triest, 12. Juli. In Triest kam es zu großen Demonstrationen. Die Truppen mußten von der Feuerwaffe Gebrauch machen, wobei ein 18jähriges Mädchen erschossen wurde. Ein Bersaglieriofsizier wurde von der erbitterten Menge buchstäblich geschlachtet und ein ihm zu Hilfe eilender Soldat schwer verwundet. Ein Putschversuch in Rom Lugano, 11. Juli. Nach einer offiziellen Meldung ist es der römischen Polizei gelungen, ein anarchistisches Komplott zu vereiteln. Die Stadt hätte von Anarchisten mit Handgranaten überrumpelt und revolutioniert werden sollen. „Avanti" behauptet, daß das Komplott von Nationalisten ausgegangen sei. dis dis Negierung überfallen und durch eine nationalistische Regierung ersetzen wollten. Die Militärbehörden hätten bisher 7 Offiziers und 92 Mann der Sturmtruppen unter den: verdachte eines beabsichtigten Staatsstreiches verhaftet. Paris, 11. Juli. Sobald die amtliche Verständigung von der Ratifizierung bei der Friedenskonferenz eingelangt sein wird, wird die Blockade und die Zensur über die deutsche Post und die Handelstelegramme sogleich aufgehoben werden. Französische Wirtschaftskreise befürchten, daß Deutschland sogleich mit Italien und den neutralen Staaten in lebhaften Handelsverkehr treten wird. Ein englischer Moteft gegen die Fortsetzung Ser Blockade. Amsterdam, 11. Juli. Nach einem englischen Blatte vom 8. d. ist ein englisches Manifest veröffentlicht worden, in dem erklärt wird, daß die Fortsetzung der Blockade durch sieben Monate des Waffenstillstandes in der ganzen neutralen Welt Verwunderung und Entsetzen erregt habe und eine Schande für England sei. Alle mögen sich in dem Bestreben vereinigen, die Aushungerungswaffe abzuschaffen. Mysteriöse Vorgänge im Wiener Arsenal. Arad, 11. Juli. Gelegentlich seiner Rückreise nach Bukarest erklärte Minister-Präsident Bralianu, daß Rumänien den Friedensvertrag mit Oesterreich nicht unterschreiben werde. Laut eines besonderen Beschlusses des Viererrates sei Rumänien ganz Befsarabien, zugewiesen worden. Rumänien werde seine Truppen von der Teiß solange «icht zurückziehen, bis ihm nicht die völlige Garantie geboten werde, daß es nicht mehr -ceucrlich angegriffen werde. Schließlich sägte sSratianu, daß Frankreich Rumänien «ms Allen seinen Kräften unterstützt habe, daß es aber wegen der Haltung Amerikas und Eng--., ands nachgeben mußte. Besonders die Amerikaner hätten sich mit der ganzen Kraft ihres Ansehens für die serbischen Forderungen eingesetzt. Die Bundesfürften für den Exkaiser. .Berlin, 1l. Juli. Nach dem Schreiben peL'Prinzen Eitel Friedrich an Clemenceau, ^ welchem sich dieser mit seinen vier Brüdern der Entente zur Verfügung stellt, hat nun auch Prinz Friedrich Wilhelm von Lippe an den Prinzen Eitel ein.n Brief ge-richtet, in dem er mitteilt, daß er sich für seine Person der Entente gleichfalls zur Verfügung stellt. Prinz Friedrich Wilhelm bat cme Aufforderung an alle deutschen VuudcSsürstcn erlassen, sich mit ihrem Leben 'für den früheren deutsche-^ Kaiser einznsctzcn. Die Grenzen DeuLfchöfterrekchS. Gm Keitm Mel des „Temps". (Drahlbericht der «Marburger Zeitung".) St. G e r m a i n, 11. Juli. Der „Temps" ! Etädte Oedenburg und Steinamauger au beschäftigt sich im heutigen Leitartikel mit! Deutschösterreich abzutreteu sein. Der fran- Wien, 12. Juli. Seit einigen Tagen verhandelt ein tschechischer Oberleutnant namens Hübner mit mehreren anderen Offizieren mit den Arbeitern des Arsenals um. zwei Waggons Munition um 400.000 Kronen« Die Arbeiterwehr hat, wie sie angibt, die^ Verhandlungen nur zum Schein geführt, um das Geld zu beschlagnahmen. Heute sollten die Abschlußverhandlungen stattfinden, zu denen sich außer dem Oberleutnant Hübner noch ein Major und ein anderer Oberleutnant eingefunden hatten, während der Verhandlungen erkannten nun die tschechischen Offiziere, daß es sich nur um Scheinverhandlungen drehe, worauf sie ihre Revolver aus der Tasche zogen und zwei Schüsse abfeuerten, wodurch der Obmann der Arbeiterwehr und ein zweiter getötet wurden. Die beiden Oberleutnants sprangen hierauf vom j Fenster des ersten Stockwerkes auf die Straße, i Liner verletzte sich ziemlich schwer. Beide wurden festgenommsn. der Abgrenzung Deutschösterreichs. Südmähren und Böhinerwald seien für Deutschösterreich verloren; es würden wohl einzelne kleine Grenzberichtigungen zu unseren Gunsten zLsische Vorschlag sei gewesen, zwischen Deutschösterreich und Ungarn eine internationale Zone unter Aufsicht des Völkerbundes zu schaffen. Der „Temps" meint, dort eintreten, wo niederösterreichisches Ge-j wenn man sich entschließe, das deutsche Ge biet abgetreten wurde. Den Schutz der deutschen Minderheiten werde der Völkerbund übernehmen. Die Konferenz sei aber geneigt, den Deutschösterreichern einen großen Teil des von ihnen begehrten Gebietes von Westungarn zuzusprechen. Ls soll an Gester-reich ein Streifen fallen, der den Neusiedler-See einschließt und sich bis zum Dorfe St. Gotthard erstreckt; so würden also die bict an Deutschösterreich abzutreten, so müsse mau jedenfalls den Tschechoslowakei: ein Gebictsstück am rechten Ufer der Donau südlich und südöstlich von preßburg zuge-stehen, damit sie die ungarische Bahnstrecke über Naab erreichen können und nicht ge-zwungen seien, deutschöstnreichisches Gebiet zu überschreiten. Der zweite Teil der Frledensbeöingungen. (Drahtberich! der «Marburger Zeitung".) St. ie I Oesterreich in der gestrigen Note Llemen:,»«» i rickHm sei. halte.-«» Zugeständnisse ^.--undllch «nif. ! sondern auch für die Kriegsanleihe ^alle Nachfolgestaaten gemeinsam die Haftung übernehmen sollen. Alles hänge von Italien ab, das den Anspruch auf den größten Teil der Kriegsentschädigung habe, die von den neuen auf dem Boden des alten entstandenen Ländern zu ent- Dle ungarischen Umklebe in Wien. Wien, 11. Juli. Eine parlamentarische, Korrespondenz meldet, daß der Schritt gegen die Kommunisten und gegen den Gesandten Czobel unter dem Drucke der Entente er-folgte, deren Missionen dem Auswärtigen Amte vertrauliche Winke geben ließen, daß die Duldung der bolschewistischen Umtriebe der ungarischen Gesandtschaft nicht länger mehr angesehen werden könne. DK Vergrößerung des SHG.-Gtaates. Paris, 12. Juli. Durch die neuerliche Vorrückung der Nordgrenzen des SHS.» Staates auf Kosten Ungarns, werden etwa 62.000 Jugoslawen um 25.000 Magyaren unter jugoslawische Herrschaft kommen. Neuerlicher Angriff der Rumänen in Ungarn. Bud apest. 11. Juli. Volkskommissar Böhm hat dem General Pelle mitgcteilt, daß die Rumänen am 8. Juli neuerlich die ungarischen Truppen angegriffen Hütten. Bei seiner weiteren Grcnzüberschreitung werde er ssich von der ungarischen Regierung die E» -mächtigung zu energischen Maßnahmen erbitten Dse Besetzung der deutschen Gebiete. Neuerliche Bcrüandlungen über die Ottübatton deutkcher Gebiete. Berlin, 11. Juli, von amtlicher Seite wird mitgeteilt: Das Abkommen über die besetzten Gebiete, das beißt, über die Durch-führung der löjähriaen Besetzung der Nhein-lande ohne Inbegriff des Saarbeckens stellt ein dem Friedensvertrage beigegebenes Sonderabkommen dar, daß mit dem Friedens-vertrage zusammen von der Regierung bereits grundsätzlich angenommen ist und nach der Ratifikation durch die Nationalversamm-lung in Kraft treten wird- Trotz der grnnd-sätzlichen Annabme setzte sich das Auswärtige Amt wegen ungewöhnlicher Härten, die das Sonderabkommen enthielt, nochmals mit Glemeneeau in Verbindung und schlug ihm Verhandlungen vor. Die Reichsregierung läßt fick» dabei von dem Standpunkte leiten, daß dis Durchführungsbestimmungen mehr einer kriegerischen Okkupation angepaßt find, als einer lediglichen Garantie zur Einhaltung der Friedensbedingungen. Llemenceau zeigte sich zur Besprechungen bereit. Im Namen des Ministeriums des Inneren wird Unterstaatssekretär Sewald die Verhandlungen führen, der Deutschland schon wieder-holt als Kommissär für das Ausstellungs-wesen in Paris und Brüssel vertrat. Außer, dem werden wahrscheinlich der Regierungspräsidenten von Köln, von Starck, und Ne. gierung-rat Friedberg vom Innenministerium an den Verhandlungen teilnehmen, die Donnerstag in Versailles beginnen. Der neue deutsche Botschafter für Wien. Berlin, 11. Juli. Das Wolff-Rureau bezeichnet die Nachricht, daß der frühere Reichsminister Graf Brocksdorff - Rantzau zum Nachfolger in Wien in Aussicht ge-nommen sei, für unrichtig. > Eine neue Note Dr. Nenners. Gegen die Verstümmelung der Eisenbahnen. St. Germain, 11. Juli. Stants-kanzler Dr. Renner hat dem Präsidenten Clcmenceau folgende Note überreichen lassen: Nach den Friedensbedingungen sollen uns von allen unseren Bahnen nur Bruch-stücke bleiben, die schwer zu verwalten und unmöglich aktiv zu erhalten sind. Geradezu grotesk ist die Verstümmelung der östlichen und nördlichen Linien. Die bei Deutschöster-reich verbleibenden Neste der Routen über Bruck a. L., Preßburg, Lundenburg, GruS-bach weisen eine Länge von 42 bis 164 Kilometern auf. Für diese Linien bestehen in Wien große Kopfsiationen mit gewaltigen Anlagen und Betriebskosten. Diese Kosten stehen in keinem Verhältnisse mehr zu den ! Erträgnissen, die auf den kleinen Teilstrecken im deutschösterreichischen Gebiet erzielt werden können. Schon jetzt muß daher angc» kündigt werden, daß an die Nationalstaaten aus diesem Gesichtspunkte besondere Forderungen gerichtet werden müssen, die nur durch Verhandlungen in einer besonderen Kommission bereinigt werden können. Die beiliegende Skizze I zeigt aber außerdem noch, daß die vorgeschlagcne Grenze überall die Wien zunächst gelegenen Hauptstationen, obwohl sie alle in deutschen Sprachgebieten liegen, einfach zugunsten der Tschechoslowakei^ wegnimmt. Die meisten dieser Stationen sind die ersten Schnellzugsstationcn ab Wien. Ihre Wegnahme macht natürlich den Betrieb dieser Linien auch technisch schwierig und umständlich. Es ist daher die Gcbiets-abgrcnzung, die die Friedensbedingungen für den Norden und Osten DcutschösterrcichS vorsehen, auch aus Rücksichten des Bahnverkehres unhaltbar. Es bleiben uns nur mehr die Alpenbahnen, welche die Skizze ll schematisch zur Darstellung bringt. Nur zwei Routen bleiben intakt: die westliche Route Wien—Buchs in die Schweiz und die südwestliche Wien— Ende des Bemmvetterftrerks in Frankreich. Versailles, 11. Juli. Durch einen Schiedsspruch der Negierung wurde gestern der Bergarbeiterstreik beigelegt. Die Arbeit wird am Freitag vormittag wieder ausgenommen. Die Bergarbeiter haben fast in allen, Ptnikten ihrer Forderungen gesiegt. Die König Veter-Feier in Laibach. Laibach, 13. Juli. Der gestrige Fackel-zng anläßlich des Geburtsfestes König Peters verlief in feierlicher Weise. Die Militärkapelle zog, begleitet von vielen Tausend Leuten unter Rufen auf König Peter und Bleyander, durch die Straßen, vor den Ge-bänden der Draudivision und der Landesregierung wurden Ständchen gemacht. Als der Zug beim Hotel Union vorbeikam, wo die italienische Mission wohnt, steigerten sich die Rufe auf König Peter, vielfach horte man auch „Nieder mit Italien!" Das französische Budget. 40 Milliarde« Banknotenumlauf — 12 Milliarden Jahrerdefizit. Versailles, 11. Juli. Die französische Kammer hat in der gestrigen Sitzung mit 335 gegen 164 Stimmen ein Gesetz angenommen, das der Bank von Frankreich ge-stattet, den Notenumlauf um wettere 4 Milliarden auf 40 Milliarden zu erhöhen. Die Vorschüsse, die die Bank an den Staat gewähren kann, werden von 3 Milliarden auf 27 Milliarden erhöht. Der Berichterstatter der Budgetkonimission beziffert die Ausgaben für das Jahr 1919 aüf 44 bis 45 Milliarden, was einem ungedeckten Defizit vou 12 Milliarden gleichkommt. Dee Friede mit Deutschland Ueberrsichnng de» Rattsikrtiorrr-dokrrmente». Lyon, 12. Juli. (Funkspruch.) Freitag um 11 Uhr vormittags hat Baron von Lersner dem Oberst Henry die offizielle Villach—Tarvis nach Italien. Alle anderen werden verstümmelt. Die Skizze unterscheidet Längs- und Querlinicn. Die ersteren führen west-östlich in der Hauptrichtung der Alpen, die anderen durchqueren sie vom Norden nach Süden. Die südliche LängSlinie von Mals über Bozen nach Franzens feste und Marburg (zum größten Teil Südbahn) wird so verstümmelt und auf drei Staaten aufgetcilt. daß sie nicht mehr einheitlich verwaltet und ausgenützt werden kann. Sie muß verkümmern. Bet den Querlinien Kuf-stein—Bozen. Linz—Klagenfurt. Wien-Marburg will man die südlichen AusgangS-stationcn Bozen, Klagenfurt und Marburg Dcutschösterreich wegnehmen. Da§ so verstümmelte Bahnnetz ist äugen-blicklich in desolatem Zustande und wir verfügen nicht über die Mittel zu seiner Re-kvnstruktion. Diesem zerrütteten Eisenbahnwesen werden nun im 12. Teile der Frie-densbedingungen sehr weitgehende, zum Teil unerfüllbare Bedingungen auferlegt. Außer-dem soll Dcutschösterreich alle Eisenbahn-Waggons aus dem ganzen früheren Gebiet Oesterreichs reparieren, während die Reparaturwerkstätten. die auf dem Gebiete Deutschösterreichs verblieben, kaum genügen, um die Waaen für Deutschösterreich bet normalem Neparaturstand auszubessern. Die Note wendet sich sodann gegen die den Donauverkehr beschränkenden, ja unmöglich machenden Bestimmungen der Friedensbedingungen und schließt: Das gegenseitige Verhältnis der Gebiete der früheren Monarchie kann nur durch eine Kommission unter Leitung der Großmächte rationell geordnet werden. Die Anträge der deukschösterreichischenDelegationzum 12.Teile der Friedensbedingungen und die Begründung der einzelnen Anträge erlaube ich mir in der Beilage zu übersenden. s Schwere Unwetter in Südmähren. ^ Brünn, 11. Juli. Südostmahren hat durch eine katastrophale Ueberschwemmung schweren Schaden erlitten. Die Eiifienbahn-verbinduna mit der Slowakei ist unterbrochen. Die Gegenden von 1!nqarisch.Hra-disch. Ungarisch-Brod und Wallachisch-Me-seritsch stehen unter Wasser. Der ganze Be-zirk wurde vom Hagelschlag heimgesucht. Die Hagelkörner liegen einen halben Meter hoch. Der Schaden beträgt viele Millionen. Verständigung von der Ratifikation des FriedenSvertroges durch Deutschland einge-händigt. Dieser hat das Dokument unver-weilt an daS Ministerium des Aeußeren weitergeleitet. Kurze Nachrichten. Der neue Chefredakteur de» .Bor Wärt»*. Z, m neuen Chefredakteur des .Vorwärts* wurde Abg. Bader, der bis jetzt Leiter der Hamburger .Volksstimme* und vorher durch 20 Jahre Leiter des Magdeburger Parteiblattes war bestimmt. Keine Begräbnisse an Sonntage« in Graz. Graz, 12. Juli. Der Verwab tungsauSschuß der städtischen BestattungS-anstalt, hat im Einvernehmen mit dem Stadtphisikat beschlossen, daß von nun an an Sonntagen keine Begräbnisse mehr statt-finden. Die am Freitag vormittag Verstorbenen werden Samstag nachmittags, die Freitag nachmittags Verstorbenen werden Montag vormittags beerdigt werden. Gesetze und Verordnungen im GHS.-Siaate. Neue Eisenbahntarifbestimmunqen Mit dem 1. August treten auf den Linien der normallpurigen Eisenbahnen im König, reiche der SHS die Bestimmungen des zwei, teu Teiles des Personen-, Gebäck, Hunde-und Expreßguttarifs in Kraft. Durch dielen Tarif werden Jahres- und Halbjahrsabo». nementfahrkarten eingeführt. Die noch be-standenen Begünstigungen für Freikarten des Finanzpersonals, sowie die halben Karten für Kranke, Geistesgestörte, durch wütende Tiere Gebissene, verhaftete, Soldaten, Deler-teure und Arbeiter werden aufgehoben. Sie werden seinerzeit einheitlich geregelt werden. Das auf eine Karte aufgegebene Gepäck kann höchstens 100 Kg. ausmachen, einzelne Stucke können 50 Kilogramm nicht überschreiten. Die Transportgebühren für Expreß-gut werden bedeutend erhöht. Auch für den Waren-, Lebend- und Totviehtransport tritt der 2. Teil der Tarifbestimmungen mit 1. August in Kraft. Damit werden die Minimalfrachtsätze um 70 Prozent, die meisten Nebengebühren um 100 Prozent erhöht. Die Tarifbrstimmungen haben nur provisorische Geltung bis zum Erscheinen eines neuen gemeinsamen Tarifes für alle Staatsbahnen. (Hoffentlich ist dieser dann nicht wieder höher. Die Schriftl.) Marburger- und Tages-Nachrlchten. Die Feier de» Geburtstage» König Peter I. wurde vorgestern abends durch einen vom Militär veranstalteten Fackelzug und Lichterumzug eingeleitet. Die öffentlichen Gebäude sind reichlich beflaggt, auch Privatgebäude weisen Fahnenschmuck auf. Gestern morgen« leiteten Kanonenschüsse den Tag ein. ' In der Domkirche fand vormittags ein feierlicher Gottesdienst statt, dem die Militär» und Zivilbehörden und sonstige Andächtige beiwohnten. Im Stadtpark wurden Militärkonzerte veranstaltet, deren Reinertrag den Invaliden zufällt. Der Aufforderung des Regierungskommissärs Dr. Pfeifer, die Ge-schäfte von 8—10 Nhr vormittags gesperrt zu halten, wurde - ' - allgemein Folge ge-leistet. Promotion. Der gewesene Artillerieoberleutnant i. d. R. Herr Hans Groß, Sohn des Stationsvorstandes i. N. und Sekretärs beim Handelsgremiums in Marburg Herrn Johann Groß, wurde am kln eäler Asiienkben. Roman von K. Deutsch. 4s (Nachdruck verboten.) H. Es war eine beschwerliche, fast sieben-stündige Faürt in einem Koupee mit schlecht gepolsterten Sitzen, auf schlechten Fahrwegen, vom Winde umbraust, der durch alle Ritzen und Fugen drang und an der schlecht ge-Kgten Decke des Wagens rüttelte, als wollte er sie von den Köpfen der Reisenden abheben. ES wurde einigemale in Dörfern und kleinen Flecken Halt gemacht, um frische Eserde vorzuspannen, da stiegen auch die Offiziere aus und erquickten sich durch einen Schluck Warmes in der Schenke. Die junge Fremde hatte in einem Koupee ullein Platz genommen. Daß sie jemandem Dank dafür schuldete, ohne sie nicht. Graf Palsy war es. der, wohl wissend, wie peinlich für sie, überhaupt alle, ein weiteres Znsammensahrcn sein würde, ihr im Stillen diesen Dienst geleistet hatte. Es war Nacht, als man in T. anlangte. Dumh die Fenster des großen Stations-«ebäudeS fiel Helles Licht. Müde und vor «ölte halb erstarrt verließen die Reisenden hie Koupccs, auch die fremde Dame. Sie war die letzte, die ausstieg, da sie «rüde und erschöpft, kurz vor dem Halten ?>es ZugeS elnaeschlafen und von dem Kon- dukteur erst geweckt werden mußte. Der eisige, kalte Luftzug, der sie anwehte, als sie auf den Perron trat, machte sie vollständig nüchtern, und doch ging sie, da sie sremd war, durch zwei, drei Unrechte Türen, bis sie endlich den AuSgang fand, der auf die entgegengesetzte Seite des Hauses führte^ wo in langer Reihe die Wagen stänke«. Sic wollte eben heraustreten, da kam ihr in der vollen Beleuchtung Gras Gcza -'.nt-gegen. „Entschuldigen Sic, da lch Sie an-spreche, aber ich suchte Sie schon überall*, sagte er; seine kräftige, tiefe Stimme schien besangen. „Der Kutscher meiner Mutter wartet hier auf ein Fräulein Werner aus Leipzig. Er kann nicht Deutsch und sich nicht verständlich machen... und da Sie die einzige Dame sind, die mitgefahrcn... so . . .* „Ich bin Elisabeth Werner aus Leipzig*, versetzte sie nach einer Weile mit stockendem Atem und ohne aufzubllckcn. Sie war fassungslos vor Bestürzung. Er, der sic, tötlich verletzt, war Graf Csillagi, der Sohn der Dame, nach deren Schlöffe sie be-rufen war! „He, MiSko!* rief der Rittmeister. Eine elegante Equipage, mit zwei kräftigen Schimmeln bespannt, fuhr vor. „Hier ist daS Fräulein*, sagte er un-garisch. „Soll er Ihr Gepäck holen?* wandte er sich d«m- cm Elisabeth „Ich habe keins, es ist vor mir im Schlosse angelangt*, versetzte sie. Diensteifrig öffnete er den Schlag. Sie hatte sich nicht vom Platze gerührt, unbeweglich stand sie da; bleich bis auf dir Lipven, aber — einen festen Entschluß in Blick und Mienen ... nicht einzusteigen, wenn dieser Mann mitsuhr, und wenn er auch der Sohn des Hauses. Ihr Gesicht sprach zu deutlich. Ein Blitz fuhr aus seinen dunklen Augen, dann aber trat er mit einer raschen Bewegung weg, berührte leicht seinen Tschako und schwang sich zu Misko auf den Kutscherbock. Aufatmend stieg das Mädchen in den Wagen und zog den Schlag hinter sich zu, er batte sie wenigstens verstanden, der rohe, rücksichtslose Mann. Der Tag graute, als man- vor dem Schlosse hielt. In dem hohen Dämmerschein, der noch vom eisigen Frost und Schneegestöber verdichtet und verdüstert war, konnte Elisabeth nichts als eine hohe, stattliche, Mauer und eine Wüste von Eis und Schnee sehen. Der Schloßwart und eine alte Dienerin waren wach, um den Gast zu empfangen. Beide waren nicht wenig erstaunt über die gleichzeitige unerwartete Ankunft des jungen Grafen, lind während der Schloßwart dem gnädigen Herrn die Hand küßte und ihn unter lauten Ausrufungen und tausend Bücklingen nach seinem .stimmer geleitete, führte die Dienerin, aber auch erst nach dem üblichen Handkuß, Elisabeth den breiten teppichbelegten Trcppenslur hinauf, der zu den oberen Stockwerken führte, wo sich das für sie bestimmte Zimmer befand. ES war ein Heller, freundlicher Raum, sogar mit einer gewissen Eleganz ausgestattet; was aber Elisabeth tn diesem Augenblicke am wohltuendsten berührte, war die behagliche Wärme, die es durchströmte, und die ihre ha'berstarrtcn Glieder mit einer erquickenden Empfindung umfing. Mit stillem, dienstfertigem Ausdruck, aber ohne ein Wort zu sprechen, rückte die alte einen Sessel zu dem warmen Ofen, dann ein kleines Tisch-chen davor, worauf sie daS Teegeschirr setzte, und fing an mit stiller, sorgsamer Hand den Tee zu bereiten. Elisabeth setzte sich und trank alsdann mit Behagen das heiße, duftende Getränk, das sich wie warmes, frisches Leben durch ihren ganzen Körper ergoß. Und während des Trinkens blickte sic von Zeit zu Zeit auf und sah sich den fremden Raum an, der nun ihr eigener werden sollte, und da» merkwürdige Gesicht der Alten, die mir ruhiger geschäftiger Hand für ihre Bequem-lichkeit sorgte. Sie mochte siebzig Jahre zählen und war schon ganz gebeugt durch die Last der Jahre. Ihr Gesicht war runzelig, verfallen in Form und Ausdruck, nur in den klugen, dunklen Augen lag noch em 1a stjugendliches Feuer. 11. Juli cm der Grazer Universität zmn Doktor der Rechts- und Staatswissenschaften ' promoviert. 4vjä4rigrS Disnstjubiläum. Am 29. v.M. seierten Herr Karl Burger und Rudolf Florian, Sclmftenmaler der Südbahnwerkstätte, im Kreise ihrer Kollegen und Familienangehörigen daS seltene Fest ihrer 40jährigen Dienstzeit. Die Obgenannten er freuen sich in den Reihen ihrer Arbeits-genossen und Vorgesetzten allgemeiner Wertschätzung und Beliebtheit. Möge ihnen ein sorgloser Lebensabend vergönnt sein, den sie sich durch ihre langjährige Tätigkeit wohl verdient haben. Der Marüurger Schützsnverei« hielt gestern seine diesjährige Hauptversammlung ab. Dem Rechenschafts- und Tätigkeit? berichte ist zu entnehmen, daß das Vereins vermögen dadurch, daß in den letzten Jahren Wohl größere Ausgaben zu leisten waren, aber keine Mitgliedsbeiträgc eingehoben wurden, stark zusammengeschmolzen ist. Ebenso hat daS Inventar des Vereines, inSbesonders die Schicßstätte, durch Eiw brüche und noch mehr durch boshafte Beschädigungen furchtbar gelitten und müßte im Falle der Wiederaufnahme der Vereins tätigtest, die frühestens im nächsten Jahre erfolgen kann, von Grund auf erneuert werden. Schließlich wurde der abgetretene Ausschuß einstimmig wiedergewählt. Dein reisenden Publikum zur Dar-nachachtung. Die Direktion der SHS-Bahnen gibt bekannt, daß der Verkauf von Lebensmitteln und Getränken in den Waggons der Züge verboten ist, weil sich daraus in der letzten Zeit ein ganzer Handel entwickelt hat. Dawiderhandelnde werden von der Fahrt ausgeschlossen. Auch betrunkene Personen werden von der Fahrt ausgeschlossen werden. Eirre Bacher»wanderu«g veranstaltet die Touristensektion des Arbeitergesangvereins »Frohsinn* am Sonntag den 13? d. M. Abmarsch um 6 Uhr vom Vereins heim, Bergstraße 4. — Die Sänger unternehmen nachmittags einen Ausflug nach Roßwein Oktober beginnt ein neues Semester an dieser Anstalt, und zwar sür Maschinenbau, Elektrotechnik, Gcsundheltstechnik und Chemie. Aufnahme in den Abteilungen mit höherer Ausbildung finden junge Leute im Alter von 16 Jahren, welche eine Bürgerschule oder 3 bis 4 Klassen einer Mittelschule mit Erfolg absolviert haben. Auch können nach Maßgabe der vorhandenen Plätze junge Mädchen als ordentliche Studierende ausgenommen werden und ist für diese der Lehrplan sür Chemie zu empsehlen. Personen, welche 6 Klassen einer Mittelschule absolviert haben, können in den dritten Kurs Aufnahme finden. Nähere Auskünfte erteilt die Direktion der Anstalt, woselbst auch Programme gegen Voreinsendung der entsprechenden Portogebühr erhältlich sind. Markahilf-Apotheke, Tegetthoffstraße, und Stadtapothcke, Hauptplatz, versehen diese Woche bis einschließlich Samstag den Nacht-' dienst. Kino. Siadttino im Stadttbeuter. Auszugs weise, gewissermaßen im Telegrammstil sei hier der 2. Teil der großen Lebenslragödie „Reimendes Leben" wiedergegeben. Fabriks-bescher Wechmar, der eben den Senat der Stadt sein Projekt der Untertunelleitung des Flusses vorgetragen hat, erfährt vom Arzt, daß er ohne Nachkommen bleiben werde. Da erinnert ihn sein Ingenieur Beckmann, daß er doch einen Sohn habe, das Rind der kiese. Die Schauspielerin Marieita Marietto die Witwe des Börsenmaklers Fränkel tritt, nachdem sie einige Jahre von ihrer Heimatstadt entfernt war, zum ersten-mal wieder auf und ladet nach der vor-stellung ihre Freunde, u. a. auch Wechmar zu sich. Gelegentlich eines Gespräches lenkt sich Wechmars Interesse auf ihren Freund, den Ingenieur Smith. Smith erklärt wech. mar seine Pläne und Bedingungen. Wechmar erklärt sich damit einverstanden. Smith treibt nun die Leute um die Arbeit zum festgesetzten Termin fertig zu haben. Frau Wechmar betätigt sich in einem Rinderheim, wohin auch Liese ihr Rind gebracht. Sie liebkost den Rleinen ohne zu ahnen, daß es das Rind ihres Mannes ist, bis sie es eines Tages von: Beckmann erfährt. Sie wendet ihre Liebs doppelt dem Rinde zu, daß ja Schuld hat. Der Tag, an dem der Durch-stich erfolgen soll, naht Smith in großer Aufregung. Da stürzt Liese zu Wechmar, er soll den Durchstich verhindern, da es sonst ein Unglück gibt. Er gibt ihr den Auftrag Beckmann zu suchen. Liese eilt in den Tunnel. Der Senatspräsident drückt auf den am Nednertisch angebrachten Taster, Reckmann stürzt bleich herein, doch es ist zu spät, der Durchstich ist erfolgt. Die Ar-beiter verlassen eiligst den Tunnel, kiese wird von einigen Arbeitern hinausgetragen, Ihr letzte Bitte ist, daß weckmar sich des Rindes annehmen soll. Sou-ervorstMungim Stadtkino Da der Film „Reimendes Leben* für Rinder nicht geeignet ist, hat die Direktion für Sonn-tag nachmittags halb 15 (halb 3) Uhr ein großartiges Sonderprogramm für jung und alt zusammcngestellt. Ts gelangt das neue Detektivdrama „Dis Goldprinzessin" mit dein berühmten Meisterdetekti» Nie Tarier und das prächtige Lustspiel „Arthur Majer" zur einzigen Aufführung. Niemand versäume es, sich dieses einzigartige Programm, welches nur bei dieser Vorstellung, und zwar bei ge wöhnlichen Preisen gezeigt wird, anzusehen Ermäßigungen haben ohne Aufzahlung Gültigkeit. Dar Marburg Niofkop bringt ab heute den Liebling aller Rinofreunde Henny Porten „Auf Probe gestellt", Lustspiel in vier Akten, Henny Porten, der reizendste Rinostar, trug in einer Doppelrolle in diesem von Rudolf Biebrach vortrefflich inszenierten Lustspiel einen vollen Erfolg davon. Der Inhalt der Romödie erinnert an die besten (Operetten und Filmstücks dieser Art, welche aus dem Motiv aufgebaut sind, daß eine hochgestellte Frau nur in der Verkleidung eines armen Mädchens dis Treue ihres Liebsten erproben könne. Hier hat der fesche, hübsche Maler „die Probe" voll bestanden. Henny Porten gibt abwechselnd die schwarzgelockte, vornehme Gräfin und das blonde kleine Malermodell. Der Regisseur Rudolf Biebrach bekleidet auch die glänzend gezeichnete Nolle des Haushofmeisters in köstlich humorvoller weise. Die beiden Partner Henny Portens sind einerseits Reinhold Schünzel als typischer Vertreter des eleganten, aber etwas beschränkten Neichsgrafen, während andererseits Herr Thimig ein äußerst liebenswürdiger Maler ist. Letzte Nachrichten Nitti in der Kammer. Mailand, 11. Juli. (Funkspruch). In Anwesenheit von über 300 Abgeordneten, unter ihnen Sonnino, Giolitti, Salandra, Luzatti und Boselli, wurde heute die Rammer eröffnet. Die Galerien sind voll. Die Rammer hörte die Ausführungen des Ministerpräsi-deuten Nitti, worin er sein Programm dar-legte, vollkommen ruhig an. Als der Redner Fiume nannte, brach erst die Begeisterung aus. Alle Abgeordneten, ausgenommen die Sozialisten, erhoben sich und riefen mit Begeisterung : .Ls lebe Fiume!" Heftiges Rlatschen begleitete Nittis Rede. Am Ende bereitete ihm die Rammer lebhafte Vvationen, ausgenommen die offiziellen Sozialisten und einige Mitglieder der äußersten Rechten. Nach der Rede des Ministerpräsidenten wurde die Sitzung vertagt, um Nitti zu ermöglichen, im Senate noch einige Erklärungen abzu geben. t)-. Riznic und der Großindustrielle Godjevac tcilnahmen und die daraus abziclen, die Abwicklung des am 22. März abgeschlossenen Kompensationsvertrages zu beschleunigen. Die Verhandlungen sind Im besten Gange, lieber Anregung des deutschösterreichischen Waren-vcrkehrsburos wird eine wesentliche Erweiterung des Vertrages in die Wege geleitet zu welchem Zwecke eine Kommission voraussichtlich in den nächsten 14 Tagen nach Belgrad abreisen wird. Heiteres der Zeit. Darum als» ! Ein Methodist im Staate Mhio predigte von der Auferstehung des Herrn und wie er zuerst der Maria Magda-lena erschienen sei. „Ihr dürft aber, geliebte Zuhörerinnen", sagte er, „darauf nicht stolz sein, daß unser Heiland zuerst einer Frau er-schien, denn dieses tat er nur zu dem Zweck, daß die fröhliche Botschaft.... um so eher unter die Leute kommen möchte." Die städtische Badeanstalt wird ab Mittwoch den 16. d. wieder geöffnet. Volkswirtschaft. Baldiger Umtausch der Kronev-Udten. wie aus Belgrad gemeldet wird, werden die gegenwärtig in Agram und Prag hergestellten Banknoten dem Staate im August geliefert werden, worauf sofort der Umtausch den Rronen stattfinden soll. Der Handelsvertrag zwischen SHS und Deutschösterreich. Wien, 12. Juli. In den letzten Tagen haben hier im deutsch-österreichischen Warenverkehrsbüro Verhandlungen stattgefunden, an denen von jngo slawischer Seite der Srktionschef Slokar, Präsident der Belgrader Handelskammer Vernachlässigung der Zähne rächt sich bitter. Die meisten Magencrkrankunzen sind die Folgen schlechter Verdauung, die ihre Ursache meistens im Mangel eines funktionsfähigen Gebisses hat. Auch aus Gründen der Schönheit ist eine lückenlose Zahnreihe eine Notwendigkeit. Zahnarzt Dr. Leo Zamaras Nachf., Graz, Annen-straße 45 (Eingang Idlhofgaffe), hat sich für modernen, im Munde festsitzenden Zahn-ersatz sowie schmerzloses plombieren und Zahnziehen spezialisiert und sendet auf Wunsch kostenlos Prospekt. Restauration samt Gekonomie ist per sofort günstig abzu-lösen samt vielem Inventar usw. 45.000 R. Bargeld erforderlich. 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Wir bemerken aber, daß unssanteil der Arbeiter, und zwar 1. einhalb seine Vorschläge, insbesondere was seine Prozent erhalten diejenigen Erwachsenen Vorschläge über die Stellung der IN- ^>0— . ^ der Ernte dustiiellen Arbeiter betrisst, sür zu wenig - uw Blnoer oie nur wayreno oer vcrnks weitgehend erscheinen. t tätig waren, und zwar Erwachsene je , , , einen vollen und Kinder je einen halben Diese Einrichtung, welche in keinem j Gewinnanteil. 2. 2 Prozent werden der zrößeren Betriebe fehlen sollte und mit^nterskützungskassa zugewiesen. 3. Sein-»eren Einführung man sich im vorwärts- haH Prozent werden zu gleichen Teilen trebenden Deutschland schon lange vor; unter diejenigen Arbeiter verteilt, welche >em Kriege befaßte und die noch große,hgg ganze Jahr tätig waren. Außerdem Lrfolge in Aussicht stellt, mutzte jetzt nach i erhalten Frauen und Mädchen, die das »iesem Weltkriege, wo es gilt, die Pro- s ganze Jahr hindurch gemolken haben je -uklionsfähigkeit zu steigern, einer ein zehenden Erwägung unterworfen werden Man unterscheidet drei Gruppen von An dreiviertel eines Mannesanteils aus den hier besprochenen 5 einhalb Prozent. Collie jemand an mehr als 75 Arbeitstagen Keilern, und zwar: landwirtschaftliche,. Jahres durch Krankheit oder ander kaufmännische und Fabriksarbeiter. Die-MEg behindert gewesen sein zu arbeiten. Zusammenstellung der einzelnen Para- j so wird der Vorstand des Unterstützungs-Zraphen könnte nach folgenden Muslern j Vereines bestimmen, ob und welchen Teil erfolgen: s derselbe erhalten soll. Empfänger von Die Statuten des Gutsbesitzers Grafen s Alters- und Invalidenrenten erhalten Ludwig Revenllsw zu Wulfshagen bei keinen Anleil. Gotkors in Schleswig-Kolslein lauten: H5.DieseGeminnbeleilungwirdnichtals Z 1. Das Wirtschaftsjahr läuft vom.widerrufliche Vergünstigung, sondern als 1. Juni bis zum 31. Mai des folgenden s rechtliche Verpflichtung dem Vereine wie Jahres. sdem Einzelnen gegenüber eingeräumt. 8 2. In der ersten Külfte des Junis 8 6. Die Verpflichtung wird ausge-jeden Jahres wird mit Kille des Wirk-s hoben durch die Auflösung des Vereines, schaftshauplbuches unter Einsichtnahme- Z 7. Sie ist kündbar mit cinjähnaer und Mitwirkung des Vereinsleiters die, Frist am 2. Mai jeden Jahres. Köhe der Einnahmen berechnet. ; § 8. Die Kündigung erfolgt rechts- Einnahmen sür Pferde, Rindvieh,! gültig durch Anzeige an den Vereins-Kälber, Felle, Meiereiprodukte. Schweine, l Vorstand. Schafe, Weizen, Roggen, Gerste, sonstige l Zu Leipzig wurde die Gewinnbeleili-Feldsrüchke, Düngennltiel, Kolz, Verschieß gung in der Kandlung sür Buchbinder-denes und außerdem die Erzeugnisse, - bedarf, Papier- und Lederwaren von welche die Gutsherrschaft sür sich' ver- Th. Winkler eingeführl, und zwar lautet brauchte. j das Statut wie folgt: Ausgaben für Pferde, Rindvieh.: 8 1-Das Personal des kaufmännischen Schafe, Schweine, Tage» und Akkord--Betriebes der Firma Th.Winkler, Leipzig, lohn, Dienstlohn und Gehalt, Kand- i wird bis auf Widerruf, der nach Ablauf wcrkerlohn, Bauarbett, Forstarbsit, Tier-j eines jeden Geschäftsjahres den Ilntsr-arzt und Medikamente. Reisegeld, In-- zeichneten zufteht, mit einem bestimmt fest-venlar, Baumaisrial, Kohlen, Oele, Fett, f gesetzten Prozentsatz am Reingewinn be» kleinereAiischassungen.FuttermittelDünge-! leiligt. mUlel, Sämereien, Lrnlegelrünk, Fracht-,' 8 2. Die Kühe des Prozentsatzes wird und Porto, gesetzliche Versicherungslasten nur dem Vertrauensausschuß milgeleilk. Dieser hat darüber strengste Verschwiegenheit zu bewahren. 8 3. An dieser Gewinnbeteiligung hat jeder Angestellte, der in dem in Frage kommenden Geschäftsjahre mindestens elf Monate tätig war, ein Anrecht. 8 4. Das Personal wählt für das laufende Geschäftsjahr Anfang Juni einen aus drei Kerren bestehenden Vertrauensausschuß, dem der, von einem Bücherrevisor geprüfte Jahresabschluß vorgelegt wird, der alle etwaigen Streitigkeiten unter dem Personal zu schlichten und etwaige Wünsche des Personals der Ge-schäftsleilung vorzutragen hat. 8 5. Die Verteilung der auf das Personal entfallenden Summe ersolgt nach vier Klassen, und zwar erhalten: a) die Reisenden im 1. Jahre 3 Anteile. im 2. und 3. Jahre 4 Anteile, im 4. Jahre 5 Anteile usw. K) die männlichen Angestellten des Kontors und Lagers (mit Ausnahme der unter ct aufgesührien) im 1. Jahre 1 An-teil, im 2. und 3. Jahre 2 Anteile, im 4. Jahre 3 Anteile u. s. f. e) die weiblichen Angestellten des Kontors und Lagers (mit Ausnahme der unter ct ausgesührten) im 1. Jahre einen halben Anteil, im 2. und 3. Jahre 1 Anteil, im 4. Jahre und s. s. 2 Anteile; c>) die Kilfsarbeiker und Packer im 1. und 2. Jahre einen halben Anteil, im 3. Jahre und s. f. 1 Anreil. Verheiratete Angestellte erhallen einen halben Gewinn-anleil mehr als 'Unverheiralete (ein verheirateter Reisender also z. B. im 4. Jahre 5 einhalb stalt 5 Anteile). 8 6. Die Feststellung der Köhe des einzelnen Anteils geschieh! in der Weise, daß die Summe säin!!ich-.»r Anteile in den auf das Person«! entfallenden Teil des ! Reingewinnes dividiert wird. ! 8 Das bisher Lbtiche Steigern der festen Gehalte wird durch diese „Gewinnbeteiligung" nicht d«Mrk. § 3. Eine Eir.'Lirchmny in die Ge-fZMsleiw-s.g seitens der Anlcitrberechtigten ist unzulM-g. Di? ^ ^"(chLftszeit von H'l st bis 5 Ahe. - Fü» r>ie Fabrik,könnten die ! Vsi'stpi'arungen ^wj>ch§» irrn Fabrikanten und den Arbeitern nach folgender Anleitung getroffen werden. 8 1. Bei dem Fabriksbetrieb N. N. wird der Durchschnitt des in den letzten zehn Jahren erzielten Reingewinnes als Norm von dem angenommenen, was nach der Einführung der Gewinnbeteiligung die Inhaber oder Teilhaber und Aktionäre vorwegs zu erhalten haben. 8 2. Was sich über diesen durchschnittlichen Gewinn ergibt, ist zur Verteilung an die Arbeiter bestimmt. 8 3. Der Gewinnanteil der Arbeiter wird berechnet nach Maßgabe des von jedem in dem betreffenden Betriebsjahre verdienten Gesamllohnes. Akkordarbeit ist Grundprinzip und wird überall, wo es nur tunlich ist, in Anwendung gebracht. 8 4. Ein Ausschuß der Arbeiter, der sich aus Sachverständigen zusammensetzt, hat das Recht, sich so zu überzeugen, ob der Ankauf von Rohmaterialien und Maschinen in der vorteilhaftesten Weise geschieht, ob Reparaturen und etwaige Neubauten auch zweckmäßig und dauerhaft ausgeführt werden und ob Kostenpreise und Bilanz den Bestimmungen gemäß ausgestellt sind. 8 5. lieber den Gewinnanteil erhalte:, die Arbeiter nur zur Kälste Verfügung, während der andere Teil zinstragend angelegt wird. Tritt ein Arbeiter aus, so erhält er seinen Teil samt den Zinsen ausbezahlk. 8 6. Der Arbeiter ist mit seinem Gewinnanteil für den fahrlässig oder mutwillig angerichteten Schaden an Verbrauchs- und Betriebsmaterial haftbar. Die Entscheidung darüber fällt ein uns Arbeitern und Arbeitsgebern zu gleichen Teilen zusammengesetzter Ausschuß. 8 7.. Die Arbeiter sind sür Unter-bilanzen nicht verantwortlich. 8 8. Die Arbeitszeit betrügt 8 Stunden. Selbstverständlich soll die Einfühlung !der Gewinnbeteiligung kein Zwang, sondern eine freie Vereinbarung sein, r aber versucht sollte sie werden bei solch-n. .'Betrieben, wo eine Produklwnssteigerung > möglich ist. Falls sie sich bewährt hat,-:wird sie jedenfalls beibehallen werden.! Jetzt heißt es sich unabhängig zu machen vom Ausland und vielleicht ist dies ein Millelmehr. N.B. » Berantwortliärrr Sckriitlrtter t. V. AloiS Eial. — Druck und Ärrk-a s«u «ralil» Erbe«. „vrsv.vArvrrsFrkrvKfl.' Kleiner Anzeiger. Berschiedenes Mist wird ansgesührt von Jo- Absallstroh oder Heu zum vacken von Ziegel» kauft Leitersberger Ziegelwcrk. 13481 Alte Pendeluhren jeder Art kauft Johann Dreu, Uhrengeschäft, Kaserngasse 2. 12478 Znna dl, ' igzgg «°mpl. Zivilrcitzeug zu kaufen d'__________________________ > gesucht. Anträge unter »3000" an Sämtliche Strickarbeiten sowie j ^ie Verw. >3484 MSZDK! «KSLSL« Nächst. Waly Oman, Sch g —i i Kiichenkredenz zu kaufen Charakter-Deutung aus der > gesucht. 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