SchriftWtung, Verwaltung und BuclnlruCkerei Telephon 25-67, 25-68, 25-6'J Marburj« a. d. Drau, Badgasse Nr. 6 • Anaeigen und Abonnements-Annahme »n dor Verwaltung ♦ Bei Anfragen Rückpofro beilegen 'jjk, r«:j ^ Dli:D Preis DIn 2*— r->schtmt W'öcbftntlich sechsmal (mit Ausnahme der Flerlage) Bezugspreis: holen monatücli Dtn 40.—, bei Zustellung Din 42.— Einze^ommer Dhi 2.—. Unverlangte 2kischriften werden nkhl zurackgesandt üHatburger gtituna Olr. 105 OHorburg a. ö. 2>ran 0am0tag, lo. un& eon^tag, ii. !}Ttai 1941 81.3aT)rgan0 Steirischen Heimatburides Verordnung des Chefs derZivilverwaitung t Auf Grund der mir erteilten Ermächtigungen ordne ich an: 1. Die NSDAP wird vorläufig im Gebiet der Untersteiermark nicht aufgebaut. 2. Der Steirische Heimatbund, dessen Gründung ich hiemit anordne, ist die große Organisation, in der alle Untersteirer und die Volksgenossen, die im Gebiet der Untersteiermark beruflich tätig sind, zusammengefasst wrerden. Mitglied kann nur sein, wer sich rückhaltlos zu Führer und Reich bekennt, 3. Der Steirische Heimatbund besitzt eigene Rechtspersönlichkeit. 4. Mit der Führung des Steirischen Heimatbundes betraue ich Gaurat FRANZ STEINDL. Marburg a. d. Drau, am 10. Mai 1941. Ulberresther Steirer des Unterlandes! Mit 10. Mai 1941 hat der Chef der Zivilverwaltung in der Untersteiemiark, Reichsstatthalter Dr. Uiberreither, den bereits angekündigten »Steirischen Heimatbund« durch Verordnung geschaffen. Als der von ihm bestelKe Bundesführer des Steirischen Heimatbundes rufe ich Euch alle auf, das Bekennlnis zu Eurer wunderschönen Heimat und damit zu Großdeutschland und un serem Führer Adolf Hitler auch formell durch die Anmeldung zum Steirischen Heimatbund abzulegen. Der Steirische Heimatbund ist die |x>litische Organisation der sich zu Führer und Reich bekennenden untersteirisehen Bevölkerung. Der Steirische Heimatbund gibt Jedem Einwlnen, gleichgültig ob Mann oder Frau, ob Buh oder Mädel, Gelegenheit, sein Bekenntnis zum deutschen Reich durch tatkräftige Mitarbeit unter Beweis zu stellen. Der Steirische l^etmatbund ist damit durch die Arbeit seiner Mitglieder Träger des großen politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Aufbauprogrammes in der Untersteiermark. Vom 17. bis 25. Mal 1941 sind in allen Städten des Unterlandes Meldestellen des Steirisch en Heimatbundes eingerichtet, wo listen zur Einfragung be^eit-liegen. jeder liciri^ttrenc und aufbanwJlHge Steirer hat in d esc r Zeit Gelegenheit, sich zum Steirischen Hoimath-- ' zu mcldd. Auf Grund dieser Meldung wird d;e endgültige Erfass ung und Aufnahme erfolgen. Der Bundcs^üh^er: Franz Steindl 3ieimat und VaiA Durch die Heimkehr der lltTtewsteier-mark ins Deutechr Reich ist das Unrecht wieder gutgemacht worden, das im Gc-waltfrieden von St. Gcrmain an diesem Lande verübt wurde, . Zugleich aber ist die innere Ordnung wieder hergestellt, die eine Jahrtausende alte Geschichte gestaltet und geformt hatte als Grenzmark des Reiches im Südosten. Seit der Errichtung der deutschen Gren?:'- 'ien unter Karl dem Großen vor mehr als tausend Jahren ist das Land bis zum Jahre 1018 Teil des Deutschen Reiches gewesen und hnt als solcher unter der Führung der Deutschen in politischer, wirtschaftlicher und kultureller Hinsir'-"t seine Aufgaben erfüllt Die gemeinsame Abwehr der Awaren. Madjaren, Türken und Kurruxzon hat alle Bewohner des Landes in Not und Gefahr zu einer Einheit zusammengeschweißt, die sirh gegen alie inneren und äußeren Feinde bewahrt hat. An dieser Gemeinsamkeit der Bewohner des Untertandes unter der Führung der Deutschen konnte üuch die Vtrhetzung durch eine kleine natio-nalslowenischc Schichte in den letzten Jahrzehnten nichts ändern und im Weltkrieg hat der Soldat des Unterlandes Schulter an Schulter mit den übrigen A'\änncrn aus allen deutschen Gauen treu und tapfer seine Pflicht erfüllt bis zum bitteren Ende, und gerade das Unterland kann mit Recht stolz sein auf die großen Blutopfer, die es der deutschen l'reiheit gebracht hat. Selbst die Jahre unter serbischer Herrschaft konntai trotz der Verhetzung gegen das schwer kämpfende Deutschtum nichts ;ui dem Grundverhältnis des guten Einvernehmens zwischen der steirischen Bauernbevrtlkcrung und dem Deutschtum ändern. A\it der Heimkehr des Unterlandes zur früheren Steiermark hat die alte Sendung ctne neue Zielsetzung erhalten. Inzwischen ist die Steiermark der südf^stliche Grenzgau des Großdeutschen Reiches geworden und damit Wächter und Mittler zugleich an den Toren des Reiches gegen den Südosten. In diese neue Aufgabe muß nun ' Unterland hineinwachsen. Dazu ist eine geschlossene Ausrichtung des ganzen Landes unil seiner Bevölkerung die Grundvoraussetzung. Mit derselben Freude und Dankbarkeit, mit der das terland seine Befreiung durch den Führer begrüßt und gefeiert hat, müssen wir uns jetzt in Arbeit und zäher Pflichterfüllung durch unseren Einsatz zum Flammenmeer Hull # U-Boot versenkte vier Handeisschiffe mit 20.000 BRf / Zahlreiche britische Flugzeuge abgeschossen Führer und seinem Reich bekennen und die Aufgaben erfüllen, die er uns gestellt hat. So ist das rückhaltslose Bekenntnis jedes einzelnen zu Führer und Reich die Grundvoraussetzung jeder Aufbauarbeit. Um diesem Bekenntnis freien Raum zu geben und die gesamte steirische Bevölkerung in Einmütigkeit zu sammeln, wurde vom Chef der Zivilverwaltung in der Untersteiermark, Reichsstatthalter Dr. Sigfried Uiberreither, die Gründung des Steirischen Heimatbundes angeordnet und Gaurat Franz Stelndl mit dessen Führung betraut. Im Heimatbund sollen alle Un-tersteirer über sprachliche und soziale Unto' ' ■ Je hinweg zusammengefaßt werden zu gemeinsamer Ausrichtung in einer großen Organisation. Sie wird der Maßslnb sein für die Bekenntnistreue der Bevölkerung zu unserem Führer und zu seiner befreienden Tat. Sie wird zugleich die Grundlage bilden für den politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Aufbau des Landes. Die ganze Heimattreue Bevölkerung des steirischen Unterlandes ist somit aufgeni-fen, in den Steirischen Heimatbund einzutreten und dadurch ihren Zugehörigkeitswillen zur deutschen Heimat zu bekunden. Zugleich wird der Heimatbund die heimattreue Bevölkerung von der trennen, die an dem Aufbau nicht teilhaben will. Zum erstenmal in der Geschichte dieses Landes sollen somit über alle Schranken hinweg sich alle Steirer die Hand reichen zu gemeinsamer Arbeit. Die jahrhundertelange Lebensgemeinschaft der Bewohner des Unterlandes wird damit in noch schönerem und stärkeretii Maße zu einer wirklichen Schicksalsgc-meinschaft werden. Dr. habil. Manfred Strakn. Fünf Jahre impero Die zivilisatorische Mission Italiens Ganz Italien feierte gestern, am 9. Mal, den »Tag des Heeres«, der als fünfter Jahrestag der Errichtung des italienischen Imperiums begangen wurde. Die Errich. tung des Imperiums i-st vor fünf Jahren von England als eine Kampfansage des faschistischen Staates entgegengenommen und mit dem Sanktionskriege beantwortet worden, an dem sich 52 Staaten beteilig, ten. Es war die Wut Englands, die sich gegen Italien austobte, weil die Briten eigene Pläne hinsichtlich Abessiniens hegten. Abessinien hätte nach diesen Plänen gewissermaßen eine Länderbrücke zwischen Ägypten, dem Sudan, Britisch.Ost. afrika und Südafrika alDgcben sollen. Der Völkerbund bot den Engländern nur die (jelegenheit zur moralischen Tarnung ihrer afrikanischen Pläne. Es konnte kein Zweifel darüber bestehen, daß die Engländer den Versuch unternehmen würden, Abessinien dem faschistischen Italien zu entreißen. Italien hat — ganz abgesehen von der gewaltigen militärischen Leistung der Er. oberung Abessiniens — in Ostafrika ungeheure Zivilisationsarbeit geleistet. Die Italiener haben in Ostafrika Straßen und Wasserleitungen gebaut, zweckmäßige Wohnbauten für die Eingeborenen geschaffen. sanitäre Einrichtungen getroffen und schließlicli die Arbeitsverhältnisse der Eingeborenen auf ein würdiges Niveau ge'hoben. Hier erst zeigte sich der gewaltige Unterschied zwischen der kolo. nialen Betätigung der Engländer und der Italiener. Kein Wundf^r, daß die Eingebe, renen die Segnungen der italienischen Zi. vilisation sofort erkannten und sich auch innerlich mit Italien verbanden. Man hat in Ostafrika die Raubpolitik der Engländer überall genügend kennengelernt. Die Befreiung von der Skaverei ist unumstritten ein Verdienst Italiens. Unter diefem Gesichtspunkte muß man das kleine, einer vielfachen englischen Uebermacht gegenüberstehende ifalienische Heer, das in Ita_ linisch Ostafrika nun schon monatelang kämpft, restlos bewundern. Die Leistungen des faschistischen Imperiums in Osi-afrika s'nd Geschichtc im wahrsten Sinne des Wortes geworden. Berlin, 10. Mai. Das Oberkommando der Wehrmacht sab gestern bekannt: Ein Unterseeboot unter Führung ri)i'i'!lung dieses geiiv'iuslen aller Verbre.'hen in lingland zu lenken. Im Irak 49 Britenflugzeuge abgeschossen Bomben auf Mossul und Bagdad Beirut, 10. Mai, Der irakische Heeresbericht vom Freitag hat folgenden Wortlaut; An der Westfront ist die Lage unverändert. In der ersten Woche bt^rägt die Zahl der abgeschossenen feindlichen Flugzeuge 40. hn Laufe des 8. Mai wurden Frkundungsflüge über dem Flugplatz von Sin el Dcban, Habbaniyah und an anderen Orten unternommen. In der Frühe um 3.30 Uhr unternahmen feindliche Flugzeuge einen Angriff auf Mossul und warfen einige Bomben ab. Die irakische Flak brachte ein feindliches Flugzeug bei Makhzum zum Absturz. Der Pilot wurde gefangen genommen. Der zweite Insasse verbrannte. An der Südfront ist die Lage ebenfalls unverändert, fiine Reihe von feindlichen Bombenflugzeugen überflog gestern Bagdad und einige Militärlager, ohne jedoch irf":.dv clchen Schaden anzurichten. Über den Vorstädten von Alrubbana wurden Bomben abgeworfen, wobei jedoch keine Opfer an Menschenleben zu verzeichnen sind. Die irakische Flak brachte zwischen Hammudife und Fairuia einen Wellington-Bomber zum Absturz, als er ein Lager bombardierte. Antfibritische Kundgebungen Im Dam skus Protest gegen cL Kairoer Sender B e ir u t, 0. Mai. Die antibritischen Kundgebungen in Damaskus nehmen ihren Fortgang. Zum Zeichen der Solidarität mit dem Irak haben die Studenten den Sc;huis4reik eingeführt und in den ärmeren Stadtvierteln werden Mittel für den irakischen Roten Halbmond gesammelt. Vor dem Krarrken-haus und der it^ilienischen Schulc fanden Sympathiekundgebungen für E>cu^tHJiland und Italien statt. Die Studenten brachten Hochrufe auf den Führer und den Duce aus. Im ägyptischen Generalkonsulat wu' von einem Studentenausschuß im Namen von Tausenden Studenten ein energisches Prostesttelegramm gegen gewisse Meldungen des Kairoer Senders abgegeben, die häufig irakfeindlich seien. In dem Protesttelegramm heißt es, daß der Irak für die Befreiung aller Araber einschließMch der Ägypter kämpfe. Alle Araber müßten sich deshalb zu einer gemeinsamen Front zusammenschließen, um das unterdrückte mohammedanische Volk von England zu befreien. Die Nachricht, wonach Em?r Abdullah von Transjordani-en beabsichtigt, ein Söldnerheer aus Juden zum Kampfe an der Seite Englands gegen den Irak aufzustellen, hat größte Entrüstung ausgelöst. Der Emir, so erklärt man, habe endgültig die Sache der Araber verraten. Hull sucht Mitläufer »Weltumfassende Eroberungspläne« als Kindersclircck. Berlin, 10. Mai Slnalssckrclär Hull cmpfinj^ am LYcilag die zur/cil auf F.inladung des USA-A('iniralslal)cs in Wasliinglon weilenden elf Flollcnchcfs der ibcro-amerikanischen Länder. In einer Ansprache bezeiclinclc er ihren Besucii als „hoclierrreulichc Symbolik für die gemeinsanjc Lereilscliafi zur Verleidi-ginig der gemeinsamen Inlcrcsbcn'". Viele Jahre lang sei der Gedanke einer Gefahr für Amerika von vielen Slaats-männern und Offizieren bagatellisiert worden, jetzt aber, so blnffle Hull, werde (hirch die „weltweiten Eroberungspläne" die tatsächliche Gefahr für einen oder alle Staaten der wesl-liehen Hemisphäre dcnUi'ch. „DieseBedrohung," versuchte er weiter seine ibero-amerikaiiischen Zuhörer aulni-hcLzen, ,,kennt keine fteograi)hischen Grenzen in ihren lüid/Jelen." So hätten die Länder der westlichen Hemisphäre ein fienieinsames Ziel, für das sie gemeinsam kämpfen müßten. Staatssekretär Hull entblödet sich dabei nur zur Tarnung seiner eigenen (hiidden fMäne. ^jndere Staaten utopischer ..well um lassender Krf)berungs-absichien" zu \erdächligen, sondern er unterninnnl mit diesem Kinder-seluTck nun auch noch den Versuch. Miiläufer in der wesilichen Henii-sphäre zu finden, die bereit sind, sich für die von ihm verlretenen Intercissen des Welt Judentums einzuspannen und zu opfern. USA-FioUenstützpunkte in Südafrika Berlin, 10. Mai. Wie der Londoner Rundfunk meldet, gab der Ministerpräsident der Südafrika, nischen Union, General Smuts, einem Vcp Ireter des »Christian Science Monitor«: Mr. tulinund Stephens ein Interview, in dem er u. a. folgendes sagK'; ;>Wir müssen uns darüber khar sein, daß Sie in .\me rika jetzt alles einsetzen müssen in einem Kampf, der so lang und so hart ist, wie die Welt ihn noch nicht erlebt hat.:st wieder aufgenonnnen werden. Die RatifiziermiK" des Vertrajjes hat innerhalb vün zwei Monaten in Tokio zu erfolRen. Falls Meinungsstreit hinsichtlich der Auslesimg des Vertrages entstehen sollte, soll von beiden iParteien erneut die Vermittlung Japans angerufen werden. In zwei Sonderprotokollen zwischen Japan einerseits und Französisch-Ind'Ochina bzw. Thailand andrerseits garantiert Japan die Fndgiltigkeit des Ver-tra.t^es, während beide Länder erklären, daLi sie nicht beabsichtijien, ii'Kendwel-ciie Abkommen politischer, militärischer i oder wirtschaftlicher Art abzn>chlie[ien. die irgendwie ^^cc:en Japan gerichtet sind. in ihren Ans!?raclieii hei der Unter-züichiiiniiE: der Verlrä«:e sprachen Prinz Varavarn und Botschafter Henry dem japanischen Außenminister Matsuoka ihren Dank für die erfolfsM-eicIie Vermittlung und Hnffnun-T auf .^miInachbarliche Bezie-hunc^en zwischen den VertraKSuindern iiacli ^V'derhersicüiuijj des Friedens aus. Matsuoka seinerseits stellte fest, dati Ja-raii nunmehr die neuen Grenzen garantiere uiul daß die Verträge die Hrund-Uige für enffc Zusanmienarbeit und Freundschaft zwischen den drei Ländern bilden \\'erdcn. 'mm (Weltbild-Wagenborg-M.) Deutsche Schutzpolizei wird in einem untersteirischen Dorf tiegrüßt. Geleitzug dezimiert Kiirt|isch(>n Zerslörcrn feiten BisNivi — Von Schnellbooten 10.000 Tonnen in einer Naelil versenkt (las sind die richtigen. Die sind für uns. Jawoll!" Ans allen Hohr^n schieiU der Tommy Wir selzeil uns etwas seillicli ab. Das geht wie immer mit eiserner Ruhe vor sich, die ausslrahll von unse- . , , rem Kommaiulanleii. Oberleiiiiiaiit e lang, in doi jede Miiuile ,|q,. ersten RlUer- l'.wijjknl wurde, zaiibcrle i u,e„,,|,.;ycr .lui- Sclincllboolc war. Je- fler seiner Männer würde sieh für ihn in Stücke hauen lassen. ,,Moment noeli! Gleich sintI wir dranT' Alles andere isl dann wieder nur das Werk von Sekunden, ein paar Augenl)licke hoehsler Spannung, dio keiner von uns missen möehle und worüber alles vergessen ist, war der Dienst auf Sehnellhoolen an reiner körperlicher Anslrengun}^ und an Ilärto verlangt. Darüber ist vergessen, daß man noch vor ganz kurzer Zeit erst gehörige Dunst bekommen hat, dal.i mit Bc-stiinmlheil derselbe Tanz gleich wic-»1er losgehen wird. Xnr ein Gedanke lial jelzl l^lalz. Die da vom, diese l)eid(>n Uohhies, die sind jelzl dran, die sind i'ür unsl Und da sind denn aneh schon Steuerbord nnd Backbord diu Aale raus nnd im Alxlre-Jien noch verfolgen wir für einen Augenblick die Hlasenbahn, die gut liegt, dann muß unsere ganze Aulnierksam-zälilen die Dampfer, die ll! ~ j schon sind sie hinler uns her, beginnl Dr. Ginelin VcrtrHer de« Re'chfstiidcn+cn-führers Berlin, 10. Mai. Ri'ii^lis^fudonfenführer Dr. Scheel hat mit Genehmigung des Stellvertreters des Füh"ers und des Rcichserziühung'^mini-sters mit sofortiger Wirkung den l.citcr des T •'■<;ciiiarek-Studiums und Amtleiter der Reichssludentenführung Dr. Ulrich O m e I i n als bevollmächtigten Vcrtreler öt* P ■ Irstudentenfl'hrers 'in Kriege oin-ge.'^etzt. Dr. Gmelin tritt damit an Sfe'le von Dr. Kubach, dessen wiederholten Anträgen und Bitten, zum Heer einzurücken zu dürfen, stattgegeben werdon konnte. Dr. Kubach ist bereits in den Heercsu ens eingetreten. Briefträger Rresevelt lunior Beirut, 0. Mai. James Roosevelt, der Sohn des ame-riiiantschen Staatspräsidenten, ist in Kairo eingetroffen. Er soll die Absicht haben. Winic Faruk ein persönliches Sdfrelben seines Vaters zu überffiickftÄ. too Kr^ 'CiSMrotso CYPE fjmsgosti iMrki D-ipolis ms Palasfi Siäi ßjrjw iJ' wieder ille minutenlange, vierlel-hal-bestundelanj^e wilde Jagd, scliicßt der Tommy, was aus seinen l^ihrcn raus will, verg'Cblieh, denn auch diesmal kommen wir ihm aus. .Mit MG's die Bude voll |i!|t*hagelt Zwei Aale, zwei rreffer, zwei Dampfer, .(j(KM) Tonnen, das ist unser !•>-folg. Und als wir dann na<'h Itaiise kommen, da zeigt ein h'auer Wimpel am Bortl des Leuluants z. S. .M . der damals zusanunen mil uusernm Kom-mandanlen das Billerkrenz erhielt, daß auch er Erfolg gehabt hat. Hin Dampfer von 35(K) l'onnen aus (iem-selt>cn Gelcilzug nuißte auf (irniid. Und Kameraden eines dritten Bootes, dem von Oberleulnanl z. S. 'i\, der nun auch schon seif einiger Zeit das Rillerkreuz trägt, erzählen uns von einem schncidigen Gefecht, das sie zusammen mil dem Boot einer anderen ['"lolille mit englischen Schnellbooten hallen, die sie überraschend auf dem Ifeimmarsch trafen, '»an mid mit A. I\. auf sie los, war eins und dann mit dem M. (j. die Bude voll-gebagelt, daß sie bald enn wir von Männern wie Krieck oder seinetn großen Schüler Hördt, von Schemm als dem Altmeister neudeutscher Erziehungs kunst hörten, und deren Werke sowie weitangelegte Planungen im Bereich pädagogischen Könnens der Schulung mittelbar und unmittelbar als bestimtnende Bildungsfaktoren vorangestellt sahen, so war damit die Gewähr für eine zielsi- chere Heranbildung lebenstüchtiger Jugendführer gegeben. Straffe Zucht und Ordnung im Dienst und Unterricht, gespannte Aufmerksamkeit beim Vortrag, eifriges Mitgehen in Ausdruck und Wechselrede, überquellende Lebensfreude während der Freizeit bestimmen das äußere Bild sowie die innere Haltung der jungen Männer. Den Begriff der Ganzheit tragen sie in den geistigen Bezirk der Erziehung hinein. Sie sind die Träger eines einzigen umspannenden Totalitätsgedankens und politischen Willens, Schule ujul Schüler deutsch zu gestalten. Nicht Phrase und verschwommene Reden zeichnen sich vor dem Auge des Beschauers ab. Phrase ist platt und billig. Sie langweilt. Sie verdeckt Halbbildung und Schwäche. Was hier ein junger Mensch sagt, ist wahr und echt; vielleicht geht auch ein Wort daneben. Wo Klippen sind, droht Gefahr, muß gewagt werden. Das Wort muß heraus. Gerungen muß werden mit den Problemen des Lebens. Bildung und Erziehung sind Hingabe an Idee und Gegenstand ohne Nachlaß und Kompromiß, ist Streben nach höherer Einheit und Erkenntnis. Der Anspruch ist total, bedingungslos. Und diese Jugend greift ihn auf. Sie ringt und gewinnt. Höhen- und Tiefenwirkung zeugen faustische Charaktere. Papierne Weltbilder verblassen vor den weitaufgetanenen Augen dieser erkenntnishungrigen Jugend. Nicht trockenes Wissen, mechanisches ,\ufsagcn fängt sie ein. Den sittlichen Kern des Lehrstoffes schält sie heraus. Sie wissen um den charakterlichen Erfolg, den jede ernste Übung und Wiederholung in sich birgt. Nichts sei damit gesagt gegen Fleiß und Gehorsam, gegen Vorschrift und Gebot. Das Leben allein er- fordert mehr. Lehrplan und Methude sind Mittel zum Zweck, nicht sclbstgesetzter Zweck. Es kommt auf die Fähigkeit an, erworbenes Wissen und Können richlig anzuwenden. Es kommt darauf an, daß der junge Mensch mittels Wissen und Kenntnis innerlich wächst und reich wird, den geistigen Vollzug als Bildungsgiit erlebt und weitergibt. »Erleben« sagte vorzeiten manch einsamer Rufer und wurde verständnislos abgetar. Der Schulbetrieb rollte als Automat, als durchkonstruierter Automat ab. Der Mensch aber blieb seelisch tot, mechanisiert, Maschine. Bekenntnis zum Leben, zur Tat und Wirklichkeit. Keine Arbeit und Wissenschaft ohne Bezug auf Volk und Gemeinschaft. Erziehung und Wissen dienen allein dem Leben des Volkes im Hinblick auf die Zukunft. Hier in Wii;denau spricht uns dieser Geist in seiner bedingungslosen Folgerichtigkeit an. Fest stehen die jungen Männer auf angestammten Boden. Nicht Schwärmer und Phantasten, die Wissenschaft und Leistung mit geistreichelnden Wortspielen verwechseln. Es ist ihnen bitterer Ernst um ihre verantwortungsvolle Aufgabe, die sie als Idealisten und Erzieher zu lösen haben. Wir sahen den Lehrgang nicht in s'ei-nen einzelnen Formen. Wir suchten den Geist als bestimmten Instinkt und schöpferischen Impuls und fanden eine Mannschaft, die weniger von sich spricht, als daß man sie fühlt. Wir grüßen die jungen Erzieher, die nunmehr ihre Arbeit als Laienlehrer in den Volksschulen des Unterlandes aufnehmen als Bolen jener Welt, die Volk und Erzieherstand in neue Bahnen lenken. Dr. Lindner. Oberkrain - urdeutsches Land Am 30. April übernahm in Krainbiii:;, der ältesten Stadt des besetzten (le-bietes von Oberkrain, der Stellvertretende Gauleiter von Kärnten, Kutscliera, die ZivilverwaUnng der Bezirke Krainburp, Kadniannsdorf. Stein, llisehoflak und i-ittai. Wir iiäluTH uns der ulteii Markgriileii-süult Kriniiburg. I'Vs(unfisglei{ Ii lie^t tlit* alte Stadt jenseits des l'liissrs. mit ^'rußen, alten Alühleiiliäuserii liin(,'> (i-t brikkenüberspiinnten Sa\t\ l in/ij! tirr Blick: der nunliiigi' j^otisilu* Kirdituiiii Icurlitet klar herüber, und lU-rgc, Berpi-. Weiß leudUen die S( liiieolelder tier \l-pen hernieder, i iet unten wäl/t si( h dir Sa\e. Die W irikel mul Cläßt^hen der Stadt herj^eii eine l ülli' \<)n Motiven für Pinsel unil Kamera. Kralnhur^' Mird als „Marki^ialeiistadt" im AliKelalier genannt, 14 N l;esiäti«it ihr Herzog r.rnest ilue Treilieiisbrieie, ebenso Kaiser rriedrieh 14')3 und Kai'-^er Leopold l. Der kraiiier Historiker N iil-\asor, dessen Ciidnuistag ani konvaun-den 28. Mai /um dri'ilumdertsien Ni.de wietlerkeint, beklagt si<-!i, il.ili ihm lür sein erk „Die Lhre des I ler/(>(.ulunns du Büffet Von Walter Hans BoCge Kurz heraus gesagt, es war Pedro, der vor hundert und hundert Jahren diesen Beinamen führte. Er war auch wie ein Büffel: breit, wuchtig, luit mächtigem Nacken und hartem Schä el. Er saß als Herr auf einem der kle'nen Bauernhöfe vor der kleinen Stadt Canea. Wuchtigen Schrittes ging er über die Felder, und dunkel groVte seine Stimme, wenn er abends feurigen spanischen Wein aus großen Zinnbechern trank und von allen fnögl ehen Abenteuern erzählte. Rositta. se n junges Weib, war zier'ich und fein wie ein Spie'puppe. Ihr blauschwarzes Haar war meist von einer duften 'en Blume gekrönt, und wenn s'e zu besonderen Festlichke'ten nach dem Takt der Castagnetten tanzte, dann flogen ihre bunten Röcke und klatschten die Männer wie rasend in die Hände. Pedro hütete Rositta wie das kostbarste Schmucks;ück. Ihr be'gegnete er mit unwahrscheinlicher Zartheit, mit L'ebe und Sanfmut. d'e man diesem rauhen Gesel'en kaum zugemutel hätte. Da kam es, daß e'n Söldnerheer 'urch die Lande zog und e'n Teil desselben in Canea Quartier nahm. Wüste und rauhe Gesellen waren darunter, dem WürfeL spiel ergeben und dem feurigen Wein, hinter den hübschen Mädchen her und nicht abgene gt zu manchem kleinen Bu. benstück. Taten es doch viele ihrer Hauptleute n'cht anders, wenn auch auf vornehmere .^rt. Einer war i'arunler, dessen Degen saß Ocker in der Scheide, und die hübschen Mädchen er agen nur allzu bald dem Sp'el seiner tollen Augen. Wie es der Teufel wo Ite. hatte er e nen Ritt vor die Stadt unternommen und forderte auf dem Anwesen Pe ros Wasser für sein Pferd. Pedro, der mnnerhin wußte, was Anstand sei und was sich gehörte, bat den Hauptmann unterdes in die gute Stube. Wie prächtig nahm sich das buntbestickte Wams in 'er bescheidenen Stube aus, wie zart und verführer'sch klirrten die Sporen. Ros tta reichte dem Gast einen Trunk Pedro aber stand in der dunklen Ecke und sah 'as Feuer, das plötzlich in den Augen des Hauptmanns und Rosittas aufloderte. »Sieh doch, Pedro, ob das Pfer I des Herrn Hauptmanris wohl be. sorgt wird!« nie nte Ros'tta mit dem bezauberndsten Läche'n. Und Pedro ging. Doch nur bis vor d'e Tür. Dann tat er, was er bi^; dah'n noch n e getan: er lauschte Un I was er zu hören bekam, ließ sein Herz in wildem Grimm erbeben. Er betrat die Stube, als ob nichts gewesen und er bloß nach dein Pferd gesehen hätte. »Das Pferd ist wohl versorgt, Herr und wartet auf seinen Reiter!« Der Hauptmann slü'pte aie Handschuhe über und schlug nach Pedros Schulter, daß es laut knallte. Er schien besonders freundlich anfge'egt, der fremde Haupt, mann in se nem bunt bestickten Wams. »Ich danke dir . ..« »Pedro ist mein Name, Herr, und .Büffel' werde ich beigenannt«, meinte Pedro lächelnd, wobei er auf dem Wort Büffel besonders lang auszuruhen sch'en. »So, so!x erwiderte der Hauptmann und 'ächelte ein Lächeln, das voll versteckten Spottes war. »Du bist auch mächtig stark ^wie ein Büffel, mein gitter Pedro, und hast auch das schönste Mädchen hier im 'Lande zu deiner Frau gemacht!«: j »Es freut ni'ch, wenn meine Frau Euch gefällt, Herr! Sie ist es wert, geehrt zu werden denn sie ist treu und brav!'? I »Ich hab es nicht anders gedacht, Bauer!^ Schon stand der Hauptmann an |der Tür und sah noch e nmal nach Ro_ sitta. »Ich dank dir auch, Frau, für deinen Trunk!« »Ich dank Euch Herr, für die Ehre, die Ihr unserem Haus erwiesen habt«, hauchte Rositta. Dann sah sie au< dem Fenster. I Draußen schwang sich der Hauptmann lauf sein Pferd tmd jagte das Tier atis dem ,Hof. Rositta sah noch lang die Slaub-jwoike und legte die Hand auf ihr laut pochendes Herz, PediO aber saß auf der I Holzbank und klopfte mit der Fußspitze den Boden. I »Netter Mann, dieser Hauptmann. nicht?v: j Rositta gab keine Antwort. Sie stan l jnoch immer am Fenster und grub die ! Nägel in das Fleisch ihres Handtellers. I »iWan erzählt viel im Siädchten Canea I über dies Söldnervo'k. Daf^ sie h nter den Frauen her sind, und ähnliches! — Ich glaub's nicht recht, seit ich den Hauptmann kenne'-< »Der muß gar tapfer sein und stark!s< antwortete Rositta. I Pedro schielte nach dem Fenster, Er I liebte Rositta. Wenn s'e wirklich einmal eine Dummheit im Kopfe haben sollte, dann tnußte sie ihj- rechtzeitig ausgetric. jben werden. Und was er da vor der Tür vernommen, das nahm er nur als bioße Dumntheit, die er ni Ke'nie kurieren wollte. Er, der Biuter, der Büffel von Canea, wollte mit Schlauhe t zu Werke gehen. I ^>Hör, Rositta, ich habe beut in Cti-nea zu tun und will die Naelil über im Städtchen blelien!. i Dann ging Pedro. Sein \\'eg i'i'ihrtc ein Stück gegen Canea. Bald aber bog er ,von der Straße ab und ^uch1e Sancho auf. kraiit" die Tinsiclit in clit's«» f riMbriefe iiiflit {icstatlet vurclc. In k ra i n l311 r t(, ^on wo eine L.okal-l>ahii nacii der ahoii kleinen liergstadl Meuinarkd lührl, .sich tlie IX'UtscIicn an» längsten \<)ii allen geinisclusprachi-^»en Städten imkI Märkten des Landes in der \ er>vaJtunp der Cieineinde und der Schule behaupten konnten, Hurde am Normitlnj; des 30. April durch den \oni l üiirer Adolt Mi der zum Chef der /iNil venvallung lür die l>ei»ctzten (ie-hiete, Kärnten und Oberkrain ernannlca Siclivcilretenden Gauleiter von Kärnten, I Vanz Kutscher a, die /As iherwaltung in den IV/irken Krainhurf?, Radmanns-dort, SU'in, Hisclioflak und iJttai über-nomiiHMi. In seiner Ansp^ach^ an die Volksdeutsc !ien soMie an die Vertreter d<'r Partei, des Staates und der Wchr-maciit \er>sies der C!auleitcr darauf, datJ nunmehr urdeutsches J.and, in dem sclion \or tausend luhren germanische Stämme siedelten, nieder in den Schoß «les deulschen Volkes h';imk<'hr(. Die AufpalxN die der l ührer den Männern der /ivilviMvaltung übertra^iMi haln',sei M'hwer, aber sie Mertle ebenso erfüllt Me.rden, >\ie iil)erall bisher. Alle, die sich zu Deutschland bekennen, sollen an dieser Aul^'alie mitwirken und ' gehörte die llerrschafi Radmannsilorl >erschic-denen VdeLsgeschlecliierii, zulet/t tlen Ol (cnburgeni. \a(h dem r.rlöschen ilie-ses Slammes kam Kadinannsdorf an tias „Haus Oesterreich", dessen Kaiser die I lerrschali später als l^fand ^veiter >er-.'ahen, die Stadl aber als landesfürsdi-(lies l.igi'iiUim >veiler ^er^\altcn ließen. AU nun im .lahix' 142-1 Ciral l'riedrich \on (ülli hier längere Zeil llof gehalten liiii, \volllen sich ihm die Radiiiaiinsdf)r-ler nicht ergeben, sondern blieben dem K.iiser (reu. Iis kam daher /u lang-ierigen rehden z^^is( hen dem Kaiser und dem Cillier (irafcn. Im \ erlaufe tlieser l eliden Murde Radmannsdorf von Kaiser 1 riedrich im Jahre 14üS belagert uiul erolx'rt. \On l'Jnriuß auf die ll-nt-wicklung der Stadt mag auch das (ic-s( lik'chi der N\ allenburger gewesen sein, das im 14. .laiirhunderl «»rlosch. Heute ist Uadmannsdorf ein autstrebender Som-merlrischcn- und Radeorl. Nach einem l'rteil lies l'acharztes Prof. Dr. S( hl(Mmer ^»ar di«* Radmannsdorfer l^be-n<* die gesündesU' (agend Jugoslawiens gew eseii. Stein, wo auf der „Kleinveste", mit den drei inittelalterlichen Kapellen übereinander, in ihrer Burg einst di» Kärntner Herzoge und rgleu(e beschäftigt haben. « In Littai lallen uns \<)r allein zwei alle Häuser auf, die schon in Va' ^asors „Line des llcrzogthums Krain" abgebildet s ind: das „Schloß" und das Koldersche Haus. Wir aber setzen über den Savefluß und fahren über St. .A!ar-liii zu Krains weihevollster CJeschichls- TURNEN UND Ein Muster-^iporipiatz wird angelept Für die üclrcmiiig der Liuid- und Dortbt'wohiifr wur.den schon vor ei-i)i^![er Zeil Richtlinien verschiedener Arl «fclroffen. So scjll jede Gemeinde neben ihrem flcmeinschaflshaus nach dem Kriene auch ihren Sportplatz oder nach Möf»lichkeil auch ihr Schwimmbtul haben, um auch uuf dem l.ande die l.eil>esühimgen in ontspre-ehendem t'mfange zu pflegen und damit die Arbeit fortzusetzen, die in kleinerem MatJc schon vor einigen •Tnhren von der l>Reniien. F^irdie-se,s am 18. Mai stattfindende große - ■ —. " " I J1 ■ " "1 (ier den größten und gefcihrliclisten Stier im Stalle stehen hatte. Höre, sagte Pedro zu Sancho, »du mußt mir für heute nacht deinen Stier borgen. Für eine Nacht nur!« lir ist gefährlich, Pedro!« liben deshalb, Sancho!« Bald waren sie handelseinig, und Pedro trieb den gefährlichen Stier gegen ein kleines Wäldchen, wo eine Scheune stc'ind, die sein Besitz war. Dort hinein l")rachte er den Stier, band ihn an lange Ketten, daß noch möglichst viel Bewe_ gungslreiheit blieb. F^ann legte er sich ins nahe Gebüsch, um zu schlafen. Als er aufwachte, war es Nachl. Der Mond lag über dem Land und lachte Pedro zu. Das eine Auge hatte er listig zu_ geknilfen. Die Bäume warfen lange Schatten und raunten lustig im Nachtwiiui. Nicht lange, und schon schlich ein Mädchen heran, verhüllt von einem schwarzen Schleier. Als es an Pedro vorbei wollte, faßte er zu. Das Mädchen schrak zu-samen, der Schleier fiel vom Kopf. Pedro lächelte. Outen Abend, Rositta!« Pedro! : hauchte Rositta. Doch ihre Lippen bellten vor Entsetzen. »f)er Hauptmann ist noch nicht» hier, kleine Frau. Komm einstweilen hinter dieses Gebüsch !< cWas hast du v(U', Pedro?» »Ich will dir deinen Hauptmann zeigen, wie er wirklich ist. Fr dünkt sich stark genüge, einem Bauern das Weib zu verführen. Der Bauer ist ja täppisch, denkt er. Der merkt nicht, wenn einer in seinen Garten steigt. Ich will nun seine Stärke kennenlernen. Doch still, er kommt!« Pedro zog Rositta hinter das Gebüsch. Dann kam der Hauptmann. Seine Brust schien geschwellt von der Vorfreude, die er empfand, wenn er an das Weibchen dachte, das dort in der Scheune liebes, trunken auf ihn wartete. Nun hatte er das Tor erreicht, trat ein und zog es langsam hinter sich zu. Plötzlich aber gellte ein Schrei durch die Nacht, begleitet von mächtigem Kettengerassel und bösem Gebrumm. Gleich darauf flog das Tor auf und heraus stürm te in wilder Hast und mit weitaufgerisse_ nen Augen der Söldner. Er fiel über seinen Degen, wild zerrauft war sein Haar und angstvoll verzerrt seine Züge. FJn Bild zum Totlachen. Pedro konnte nicht anders. Kr lachte Tränen. Während der Söldner über Wurzeln und Steine stolperte, stand in dem geöffneten Scheunentor der Stier Sanchos und starrte verständnislos in das Mondlicht. »Lauft nur, Herr, und vergeßt den Büffel von Canea nicht, der eine liebreizende . Flau liat^ die es fertig bringt, sich über | Tag in einen wütenden Stier zu verwandeln!« Pedro lief es laut dem Flüchtendjen nach, während sich Rositta dicht an ihn schmiegte. »Er ist ein Feigling, Pedro! — Doch du bist ein Mann!« »Jetzt wollen wir dem Stier zu fressen geben, er hat seit Mittag gefastet!« Es war ein Glück, daß die Söldner am nächsten Morgen Canea verließen. Denn allzubald war die Geschichte von dein Büf. fei aus Canea und dem laufenden Söldner in aller Munde. Hut £lfi Uiäiid Erzählung von Franz Schauwecker Vor vielen Jahren kenterte ein Motorkutter fünfhundert Meter von der Küste der Halbinsel Heia in einer schrecklichen Wintersturmnacht. Die Stürme auf der Ostsee sind dort zuweilen sehr bösartig, mit kurzen, harten, heimtückisch aus dem Gleichgewicht stoßenden Wellen. Die Besatzung ertrank, nur ein Mann kam mit dem Leben davon: der Besitzer des Kutters, ein Fischer. Sein Hund, ein Bernhardiner, rettete ihn, trug den vom Sturz und Wasser halb Betäubten schwinunend .ins flache Wasser und zerrte ihn dann I durch die donnernden Sturnireihen wUten- Straßenremien haben sich bisher die bekanntesten Fahrer der Schweiz, Ungarns und der Slowakei gemeldet. Dio Teilnahme des zweimaligen Siegers Latini fTlalien' steht in .Vnssicht. : Im rorhlliniderknmpf Dänemark-Schweden in Kopenhagen siegten im l'rauenwetlbcwerb die Däninnen mit 14:2. Die Männerkämpf«' werden fort-gesi'tzt. : Deutseho FußballnieistersehafL Zur Ermittlung des Siegers der Gruppe I in der deutschen Fußballmeisterschaft treten am 18. imd 25. Mai die beiden Staffelsieger in zwei Entscheidungsspielen gegenüber. Der Dresdner SC als Sieger der Staffel Ib erwartet am 18. .Mai in Dresden Vorwärts Rasensport Gleiwitz oder Preußen Danzig, die für den ersten Platz in der Staffel 1 a in Betracht kommen. Das Rückspiel finrlet am 25. Mai entweder in Gleiwitz oder in Danzig statt, : Der Drel-Länder-Aelitcr-Kumpf der Rmlerer soll künftighin alljährlich von Deutschland, Italien und Ungarn ans^ getragen werden. : Kanu-Funfslädlekampf' In IVlemel« Am 28. und 20, Juni wird in Memel ein kanusportlieher Fünfstädtckampf veranstaltet, an dem die Mannschaften von Breslau, Stettin, Danzig, Königs-* berg inid Memel beteiligt sein werden, : Lazrfc uegeii Kölblln bereit. Der deutsche Schwergevvichtsmeißter Heins Lazek vertoidigt seinen Titel freiwillig gegen Arno Kölblin, bevor er ge-« gen den erslen Herausforderer Walter Neusei antritt. r In Hamburg treffen am 17. d, der italienische Schwergewichtsboxer Mu« sina und Heinz Sendcl aufelnajader. Der Italiener will auch gegen Kölblin und Xeusel sowie gegen Lazek kämpfen. : »7 schweiMKchc Athleten vertraten Schweden bei den ersten Olympischen Spielen 189t) zu Athen, 'die damals elf Medaillen gewonnen. (i7 von ihnen wurde dieser Tage eine besondere Ehrung zu teil. fUuitliUst Neuer StadtpluD von Marbur|c Popier'Fuhnen Kartontafeln Unser Gruß ist »Heil Hitler« »Wir danken unserem Führer« Umrechnungsformulare von Reichsmark auf Dinar erhältlicli Humßutfu Jkudtitei i ■ iM»^»^mifca5aB8aaBg.gBBagHgaBggiifc< der Sturzwellen ans Land. Ohne den Hund wäre der Fischer hilflos ertrunken. Die Sache kam in die Zeitungen und machte großes Aufsehen. Der Hund wurde photographiert, der Fischer von Zeitungsleuten besucht. Die Lebensgcschich-te Rolands — sq hieß der Hund — war gedruckt zu lesen: er stammte aus einem Schiffbruch im Kattegait, wo ihn der Fischer als Matrose an Bord genonunen hatte. Er war acht Jahre alt und hatte seinem Herrn immer treue Dienste getan. Ein Varietebesitzer las von dem Hund und setzte es sich in den Kopf, ihn zu kaufen. Er fuhr zu dem Fischer und machte sein Angebot. Der Fischer schlug es ab. Der Mann bot mehr u"nd mehr. Der Kapitän schüttelte den Kopf und strich dem Hund, der dabei war, über das weißgelt)e Löwenfell. Bis der Mann mit einem Male dreitausend'Mark bot. Nun muß man wissen, daß der Fischer durch das Unglück — er hatte auch die Netze eingebüßt — alles verloren hatte. Er saß da mit einer Frau und vier Kindern, verarmt über Nacht. Als er das hörte — dreitausend Mari< — wurde er weich. Er schluckte und druckste. »Hören Sie auf!« sagte er. Aber da fing der Mann erst an. Er ahnte die Zwangslage, und das Ende vom Lied war: bei dreitausend Mark hatte er den Hund. Und ) h \ VOLK und KULTUR iiiiit)iiiiiiiiiiiiiiiiiiiitttiiiiii:>riiiiiiiiii)iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiitiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiitiiiiiiiiiiiiiiHiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiimii (Dax Reger ZU SEINEM 25. TODESTAG AM 11. MAI »Sebastian Bach ist für mich Anfang und Ende aller Musik, auf ihm ruht und fußt jeder wahre Fortschritt. Was Sebastian Bach für unsere Zeit bedeuten sollte? Ein gar kräftigliches, nie versiegendes Heilmittel für alle jene »Zeitgenossen«, die an Rückenmarkschwindsucht jeder Art leiden, — Bachisch sein heißt urger_ manisch, unbeugsam sein. Daß Bach so den sind in Wiesbaden entstanden. Noch fruchtbarer aber wurden die drei . Jahre der Zurückgczngenlicit im Eltern, seits verdanken wir diesem unversiegiL j^^us in Weiden. Hier fnnd er sich selbst, chen Born die Riesenzahl von über tau_ ureigenen Stil, der ihn haushoch send Werken, eine geradezu Übermensch-Epigonentum erhob. Um die liehe Leistung in den drei Dezennien sei-1 jahrj^un^jertwende öffneten sich langt^am ner kurzen Schaffenszeit. In diesem Werk'auch die Konzertsäle seinen Werken. Karl stehen die Orgelschöpfungcn an erster ^ c^traube war einer der ersten, die sich mit Stelle, weil hier der Genius Reger sicfi n;e erlahmendem Eifer seines Werkes an. Was bei Augener in London aus dieser ] Zeit unter Opus I bis 16 erschien, ist bei ■ IHTrl weitem nicht alles, was er geschrieben HerZ der Kön-C^In hat Lieder, Dudto, Trio« Sttcichqunriet- (esscind l.is /»n, te, Sonaten, die ersten Orgelwerke und ncucs.e Werk die ersten Werke für Klavier zu vier HSn. I KünstU-rhnnd Profcsw)!- (.url r r ö I i r Ii s dcni Bt'scluiucr rnt^fpoii. Ein draniiitisriMT StoH ist hier /u cinv'm am eigenwilligsten ausspricht und zu höchstem Flug ansetzt. Gleichzeitig er. lange verkannt sein konnte, ist die größte ^eitert er in ihnen die alten orgelmäßigen Blamage für die kritische Weisheit des genialer Weise und erfüll: sie 18. und 19. Jahrhunderts.« Das sind Wor- neuem Inhalt, dcr den schier uner-tc des zweiundzwanzigjährigen Reger vor! „leßlichen technischen Ausdrucksmitteln der Jahrhundertwende. Und 1909, als {unserer modernen Orgein voll Rechnung trägt. Reger hat nicht den sakralen Geist S» (Scherl, M.) grüßte Teil seines Riesenwerkes bereits vollendet war, schrieb der Sechsunddrei. . ß'gjährige an seinen Lehrer und Freund Adalbert Lindner: »Was ich will, ist ja doch nur eine Weiterbildung des Stiles von Bach, Beethoven und Brahms.« Heute wissen wir, daß er das nicht konnte, wohl aber, daß er ein Eigener von höchsten Graden und höchster der Bachschen Orgelkunst .aufgenommen und fortgesetzt, er hat — ^*anz ein Kind seiner Zeit — sein ureigenstes loh in seinen Orgelwerken bekannt, hat diese liohc Kunst zu persönlichstem Ausdruck gP-schaffen. Seine Kunst läßt sich nicht be. weisen, nicht an Notenbeispie'.en dartun, s'e ist Dämonie aus geir^tlg-rellgiösen Quellen. Schon in jungen Jahren war sich Reger seiner Berufung bewußt. Seme Kindheit, die er als ältester Sohn des Lehrers Josef Reger in dem fränkischen Dörfchen Brani verlebte — geboren wurde er am 10. März 1873 — verlief in rul-igcn Bahnen. S3''.'ihm> zu erziehen, Aus dem Lehrer wurde später der vertrauteste Freund und n.ich dem frühen Tod des Schülers der liebevollste Bio. niraph. Regers kompositorisches ErstHnRS werk wurde Hugo Riem«i.in und Rhein, berger vorgelegt. D-e An*v/orten fielen so ermunternd aus. daß Reger zum weiteren Studium nach Sonderhausen zu Riemann übersiedelte. KontrapanUfstudien •— an Bachs »wohltemperiertem Klavier« " ge- Schöpferkraft war, dcr sich in seinen Or. Jp^hrt — machten ihn vor allem m't der gelwerken, jenen gigantischen Phantasien, in Regionen schwang, in denen er sich wie kaum ein anderer dem Geist Dachs näherte. Reger war ein im Inner, sten barocker Mensch, der den überströmenden Quell seines Genies nie ganz mit den klassischen Formen vcrschnjelzen konnte. Mit explosiver Kraft strömten Gedanken und Klänge aus ihm, und die Ueber, fülle seiner schöpferischen' Kräfte wurde zu einer stetigen Gefahr der Übcrladen-lieit seiner Kompositionsformen. Anderer- Fugenform vertraut, die ihn ganz gefangennahm. Als Riemann nach Wiesbaden übersiedelte, folgte ihm Reger dorthin und verbrachte dort in den acht Jahren seines Studiums seine »Sturm, und Drangiahre'<. lahre. die auch £(leerführerischer Schöiilicit, .Mut und Stolz rollt hier ein einzigartiges rram'nschick.sal von he-zuingendei" Ixlitheit ab. rHedrich vSrhillor, I.<)r>o de Ve^a und andere. halx'U sich mit dieser fjesthirht-lichen IVnuengesfalf l)efaftt inid ihr tragisrhes Osrhirk dramatisch in seiner ("iröße und Nollendung gezx^irhnel. I.in anderes /io.l setzt' sich der Film, der Maria Stuart zur iilM'rrageneite eines charaktervollen jun«>n Menschen fintlet. Der Film, der mit der Schilderung einer ewig unbekümmc^rten, zu hundert Streichen auf^'leuien Atelierjjemeinschaft junger Künstler (Charlott Daudert, Walter Ladengast, Tonio Riedl) bezaubernd und ))clusfigend aufgeUn^kert wird ,hat Geist, NVitz und gesunden Hu-nior, ein s^'hr gutes Spiel der Darsieiler, eine Marke I jeJ)ensbejahung, einen tiefe-H'n Sinn und sinlichen Inhah. Als Ner-j tasseriu des (mitunter herzliche Heiterkeit erweckenden^ Drehbuches zeichnet ■luliane K a y, unsere erfolgrei( he Landsmännin aus dem südsteirisclien 1 ichlen-wald .Spielleiiunj? Josef ^on Baky, Musik Georg Haenlzschel. Das Publikum tix'uie sic:h merkbar an der sauix'reu Luft dieses l'fafilms. Die. neue NVochenschau mit ihrem iJe-richt von I'Jnsatz deutscher 1 ruppcn in Serbien und (triechenland darf nit ht unerwähnt bleilKMi. Nicht nur, weil sie mit der Kamera (^.schicJile aufschreibt und ihr das weitgeöflnete, fast bt^gehrli-clie Intercvsse der Zuschauer entgegen-konunt: sie ist auch, was tler packende Eindruck vielleicht üher.sehen läßt, dokumentarischer l ihn \on hohen Ouah-täten und dicht erfüllt von der dynamischen (H'wali, die dies*'r deutschen strate«ischen l'nternehmunff ihr l>es<>n-deres (.e]>räge gibt. Helfried Patz. Scala-Ballett gastiert in Prag Mitte Mai wird das Ballett der Mailänder Scala erstmals zu einem Gastspiel nach Deutschland starten. Am 16. und 17. Mai findet im Prager Deutschen Opernhaus das erste Gastspiel statt, wobei die Ballette "Der Znubcr!:ulen41 Nummer 105 WIRTSCHAFT Die untersteiriscbe Landwirischaft FJiMÜL ANOABtN tBER DWi LANDWIRiSCHAM LICHh tRZEüGUNG IN DER UNTFRSTEIERMARK Durch die Rüci^Klicdcrunu der Unter« steierir.ark sind fruchtbare Gebiete in das \^ irtscli.'u'tslehcn dc^ Oauc.^ Steiermark einsfcbaut worden. Um sic'i einen Bciiriff über die Ausniasse der Untersteiermark zu maclicn, müssen zunäciist die alli;cnieincn Daten hcranKCzoxcn werden. Die Untersteiermark umfaßt rund 6001) Oevicrtkiloineter. Die Bevöl-keruns v.'ird auf etwa ö7n.0(¥) Köpfe i>c-ziffert. Rumpfsteieniiark zählte (ein-«?chlic[ilich des südlichen F5ur«;ciiU des) etwa 17.4Qf) Ocvicrtkilometer mit rund 1.12 Milücnen Hrnwohncr. Die Untersteiermark miüt deipn'icii fast ein Drittel des alten Gaues und fast die Hälfte seiner Bevölkcruiis:. Von früheren Drauba-nat. das rund i ^.Sno Gevicrikilometer und 1.2 Millionen Rinvchner unnal.U.e. machte die Unterstciernuirk mehr als ein Drittel der Fläche und s'-'exMn'alls die knappe liälftj der Devölkerunc: aus. Die Untersteiermark ist mit einer V\' e i n b a u f 1 ä c h e zwischen 20 und 30.000 Hektar mumielir eines der brüllten Weiiibau.i^ehicte des Deutschen Reiches. Die Steiermark wird damit neben, wenn nicht vor Niederdouau zum bedeutendsten Weinbau' '"' im Jianzen Reich. Vergleichsweise sei darauf hinjicwiesen, daß die Rheinprovinz etwas über 15.000 Hektar und Messen rund 17.000 Hektar \^^cin^:ärte1l umfaßt. Auch der Ackcrbau der Untersteiermark ist bedeutend. Nach den Schätzun.^en der'Gcsamtackerfläche, die im Jahre 1910 auf 423.225 Hektar beziffert worden war. entfielen auf Untersteiermark etwa 200.000 Hektar und damit auch die Hälfte. Der Anteil am Wiesenland war weitaus gerinffer, da die Untersteiermark von 270.000 Hektar nur über 80.131 Hektar verfügte. Die Untersteiermark ist ein Obstbau g e b i e t ersten Rang:es. Die Wie-dervereiniffunjc mit dem Reich wird die Rolle, die aucli der Rumpfjrau mit seinen IG Millionen Obstbäumen als Exporteur voll Obst und Obsterzeuimissen spielte und im stei.erenden Ma(]e noch spielen will, wesentlich verstärken. Da Wein-bauklima auch Maisklima ist, k^Jmmt dem Mais bau in der Untersteiermairk für die landwirtschaftliche Gesamtproduktion besondere Bedeutung zu. Ein wichtiger Bestandteil der landwirtschaftlichen Produktion der Untersteiermark ist auch die n e f 1 ü ge 1 z 11 ch t, die vor dem Weltkriege etwa 900.000 Hühner und 60.000 Stück anderen Geflügels nmfaßte. Die Rinderzucht, die vor dem Weltkriege etwa 250.000 Stück zählte, ist spä- ter arg hergcnoiiimon worden. Nach dem Weltkrieg ist dieser Stand kaum erreicht worden. Vor dem jetzigen Kriege verschleppten die Serben mehrere Tausend Stück Ochsen nach dem Südosten. Die Untersteicrniark zählte vor dem Weltkriege rund 25.000 Stück Pferde, und zwar vornehmlich den Murinsulaner und Sannfalcr, Eines der wichtigsteu Erzeugnisse der untersteirischen Landwirtschaft ist zweifelsohne der Hopfen, der im Sannta! und auch in anderen Teilen des Unterlandes mit größtem Erfolg gebaut wird. So ist die Untersteiermark, die seinerzeit als »Spcisckanmier von Graz« bezeichnet wurde, mit ihrer landwirtschaftlichen Erzeugung eine harmonische wirtschaftliche Ergänzung der Steiermark. Die Landwirtschaft des Unterlandes wird wohl in vieler Hinsicht noch intensiviert werden müssen. Dies wird bei dem gro^ ßen Verständnis, welches die zuständigen Stellen des Reiches der Steigerung der landwirtschaftlichen {Produktion zukommen lassen, nicht schwer durchzuführen scm. X Friiiizösfsi'iipp Zeliiifnhrrspliin. Frankroirli will iu rinem ?>elMijali-rcsplan oino licihc von größeren öf-ftMillichoii .Vrboilsvorhaben durclii'üb-rcn. Neues Land soll urbar die Obst- und rT('müsiM)rodiiktion jrc-slci^orl, die l'rodiiklion von syulheli-st'lx'M iiijd Ersalzbreiinsloffcu wciter-nitwirkell. j^rolAe ArbrilcrsuMliuimcn niiid um PÄris crriflitol, das Slrafirn-notz ausjjjrbaiit iind verbossrrl untl zahlroiehc öfl'cnllirlic (irbäude gebaut wcrdrn. Bei der Durclifülirung ilirscr Aiilf^aben will dch habe solche Angst, HAns.« Er schob sie vor sich her der Treppe zu, die zur Kinderstation führte und sprach auf sie ein. »Das müssen wir nun schon durchkämpfen, mein Mädel,« sagte er gütig. »Ich mache mir darüber eigentlich kaum grofie Sorgen. Ms ist nur um Joha-nna. Wir müssen deshalb schleunigst zu erfahren suchen, wohin sie sich gewandt hat. Je eher das der Fall ist, desto mehr können wir beruhigt sein.« »Glaubst du, daß — —« 70 »Nein,« verwies er ihre unausgesprochene Befürchtung und faßte sie unter den Ellenbogen, denn sie hatte schon zum zweitenmal eine Stufe übersehen. »An so etwas darfst du gar nicht denken. So ist Johanna nicht. Aber gefunden muß sie werden! Und darum muß deine Mutter davon wissen. Ich gehe also um zehn Uhr zu ihr.« 5f>Soll ich mitkommen?« Er aber meinte, er wolle zuerst allein mit ihr sprechen. Dann werde er zu Doktor Köster gehen, der seinerzeit auch Klothilde zur Seite gestanden habe, und Ihn fragen, was in erster Linie zu tun sei. Es würde ja hoffentlich nicht solange dauern wie bei Karl von Hölscher.« Kläre wurde schon wieder ganz verzagt. Sie hielt sich die Ohren zu, als aus einer Tür das Geschrei eines Babys drang und sah ihn flehend an. »Ich glaube, ich kann heute nicht.« »Mach wenigstens eine Stunde Dienst,'* riet er, »und melde dfch dann krank.« Das wollte sie tun; aber sie hielt es nicht einmal diese Stunde aus. Es v/ar feig, Hans vor sich hinzuschieben. Sie mußte selber gehen und bekennen: ich bin schuld, daß alles so gekommen ist! Ich habe meiner Schwester den Verlobten genommen! Meinetwegen ist sie fort! Helft mir sie suchen! Ich kann es nicht alteine! Renate kam auf das Surren der Klingel aus der Küche gelaufen und sagte erleichtert: »Ach, du bist es! Ich dachte schon, es wäre Besuch. Mutter hat sich noch einmal hingelegt. Sie ist nicht gut beisammen. Wenn du frei hast, kannst du mir gleich mal ein wenig zur Hand gehen.« »Ich habe nicht frei,« erwiderte Kläre und schUipfte an ihr vorbei in die Küche, denn die Mutter rief eben etwas aus dem Schlafzimmer, »Johanna ist fort!« »Wie denn, fort fra^fte Renate und schloß vors'chtig die Tür. Beide horchten sie, ob die Mutter etwa herüberkäme. Aber Frau Rizuis hatte schon Kläres Stimme erkannt und sich beruhigt. »Sag doch.« dränfjte Renate, »wieso denn fort? Nicht mehr bei Tante Emma?« Kläre schüttelte den Kopf und wollte den Brief aus ihrem Täschchen nehmen, erinnerte sich dann aber, daß Ihn ja Hans Elbach eingesteckt hatte, und begann die Schwester stockend aufzuklären. »Nein —« sagte Renate vor sie hintretend. »Das hast du nicht getan, Kl'<-re! So gemein kann keine von uns Schwestern handeln. Und Elbach wäre ja ein Schuft!« Wo Kläre stand, schlug sie auf die Bretter nieder. Frau Rizius hörte den dumpfen Fall und kam erschrocken aus dem Schlafzimmer heiüber. »Mein Gott, was ist denn. Renate?! — Was ist denn. Kläre —« Sic hatte sich niedergebeugt und nahm den Kopf der Tochter in den Schoß. »Gib mir bitte etwas Kognak herüber, Renate'« Mit zitternden Händen setzte sie das Glas an Kläres Mund. »Bist du denn krank, Kind?« fragte sie und hatte dasselbe weiße Gesicht wie die Tochter. »Trink doch, t)ittel — Was ist denn gewesen Renate?« »Kläre hat sich mit Doktor Elbach verleibt, Mutter —« Das Gesicht von Frau Rizius zeigte fassungslosen Unglauben. »Aber Elbach ist doch mit Johanna _« Im selben Augenblick läutete draußen die Flurglocke. Noch ehe Renate zur Tür konnte, war Kläre schon aufgeschnellt und stellte sich davor. »Ihr dürft ihm keinen Vorwurf machen!« rief sie verstört. »Ihr dürft ihn nicht beleid'gcfn! Er wollte immer schon Johanna und e4ich von unserer Liebe sprechen, aber ich habe es ihm nicht erlaubt. Ich wollte immer noch zuwarten, b's lohanna selber kam. Wenn Ihr ihn kränkt, weiß ich nicht, wa"; ich i"'r antue!« Gott,« sagte Frau Rizius ganz verzagt. Der 1. Mai in der Unterste CfsuSc'tsr und Rcichss'atthalter Dr. Uiberreither bei den Glasbläsern und Bergarbeitern In Hrastni^c u>iri Trifail 1 ßegi üßuiig durch die üi^uiüche Voiksgr. ppe Im üeupiacli mii Arbei;eni ir*er der Arbeit m Mf^rbiirr r, m m ßilUt-'i: Ulilicj; Mitten unter der Jugend D!e Maifeier 'n CMIi Mädchen mit den Symbolen der Arbeit tilUl; Pin eil II i mm j:i. l-'tr.iz i.wwAiiw>viimHute<:a< '• ;j i5j(d vcr. cie. .%v:;Ooi:tip^, am B;ick at'i d ar?:-:^'N Oer Gauleiter spricht Bilder: Perissich BlumengruiS der Jugend Der Maibaum wird aufgeiichtct Bilder; Auniv 6<&frs un& ßrnft Shaw besucht einen vornehmen Ball. Shaw war nie ein Freund von Eleganz. Als er eine Einladung zu einein vornehmen Ban erhalten hatte, erschien er im baWco. Der DIonw im Votraum bedeutete ihm höflich, daß Herren im Sakko der Zutritt nicht gestattet sei, worauf Shaw seinen Sakko auszog und ihn dem Diener reielite. »Darf ich jetzt hinein?« »Da« ist doch ffanz unmöglich«, eniseirte sich der Diener. »Na schön — was muß ich noch ausziehen?« fragte Shaw. Der verhängnisvolle Druckfehler Kill bekannter Lustspieldichter, der ?nlt einem Werk einen hübschen Erfolg crrungtJn hatte, besaß den Ehrgeiz, das Stück auch als Buch herauszubringen. Der letzte Satz des Stückes war eine Regiebemerkung und lautete: »Alles lacht«. Em Freund des Dichters, der das Mantiskript unmittelbar vor dem Druck Rclesen hatte, schrieb in übermütiger Laune dazu: »Mit Ausnahme des Publikums«. Und so Nvurde es auch gedruckt. Man konnte also am Sclrtuß des Buches die Warnung lesen: »Alles lacht mit Ausnahme des Publikums.« Abgeblitzt Ais Riid»^ph Schaper Intendant des natizLger Stadttheaters war, machte er mit seinem Opern-Ensemble Qastspiel-abstecher nach Marienburg. Alle Mitglie-dcr waren mit den bewilligten Reteesu- lagen zufrieden, nur ein jugendlicher Tenor bildete sich ein, bevorzugt behan-^ deh werden zu müssen. Er stürmte zu Schaper ins Büro und fragte aufgeregt: »Sagen Sie einmal, Herr Intendant, soll ich vielleicht die gleiche Zulage erhalten wie die übrigen Mitglieder?€ Der Intendant musterte emige Zeit den jungen Tenoristen 'A>m Kopf bis zum Fuß, dann klopfte er ihm lächelnd luf die Schulter und sagte trocken: »Aber, mehi Lieber, warum sollte ich ausgerechnet Ihnen — weniger als den anderen Mitgliedern geben!« Entgeitllch« Mitteilungen Aus dem Mfinnergesangverein. Die heutige Probe findet nicht statt. — Nächste Probe am Dienstag, den 13. Mal. 2399 ♦ Frauen-Heimabend des Ul. Bezirke«. Der für,Montag den 12. d. M. anberaumte Heimabend findet nicht statt. 2484 * Dr. Fras. KokoschinejcgstraBe 24. Spredistunden täglich von ^12 und von 14—16 Uhr. Anruf Nr. 37-74. 3445 • Facharzt für Frauenheilkunde Prim. Dr. A. Santner ordiniert ab Montag, 12. Mai 1941 in der Nagygasse 2^, Ordinationsstunden: Montag Ms Freitag von 2--3 Uhr Naclimittag. 2496 Wiedereröffnung des Metropol-Lichtspieltheaters in Cilll. Am 3, Mai erfolgte die Wiederinbetrieb-nahrae des Metfopol-LichtepfeMheflters in Kielner Anzeiger Veesäueäenes DAUERWELLEN von MARESCH! Ik'rrenpasst ITr 'JJfjU-i ...... TElLHABtR für I isclilerbctrieb ni Mar-nufi; gesucht. Notwcndi'.ies Kapilal RM 5000. Antr. unter »Betrieb mit AufträReti« an die Ver\v. 2467-1 neuheiti neuheit! Geehrte Damen! Dauerwellen aui neuesten Apparat, garantiert haltbar, im modernsten l-nsiersaloii Anton Wcsclko Marbiirj^ a. 0., Richard Wae-nerstraßc ii). \'is-.i.vis Cafe Oriente. 2405-1 beteilige mich •'<11 einem Geschäfte, am liebsten im Holzfach. Gefl. 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Nach dieser Wiedereröffnung ist für die Bevölkerung von Cllli und Umgebung eine Zeit angebrochen, die sie seft lanAutokonze6-sion« an die Verw. 2414-4 Verkaufe piawino Pfaff-Nähmascltfne, Sefdenlampenschimi und sonstiges. Wildenrainergasse 16, Parterre, von 10—12 Uhr. 2413-4 STALLMIST und Süßheu abzugeben oder für Stroh umzutauschen. — Blumengasse 8. 2412-4 Ein schöner, iunaer JAGDHUND zu verkaufen. Josefgasse 12 (Taborska ul.) 2411-4 DRESCHMASCHINE Hofherr-Schrtnz, gebraucht, Stundenleistung 5 Doppelzentner, verkauft preiswert Gutsverwaltung Hausampacher in Kötsch. 2410-4 SCHLAFZIMMER (tiche), Küche, Schreibtisch, Bilder und Verschiedenes ru verkaufen. Brunndor^ Delav-ska 3-1, heim Rapid-SpieWatr 2jto-4 G^I^HTWAREN-' HANDLUNG sofort zii verkaufen. Antrage unter >Steirer« an die Verw. 2«4-4 3 junge Bernhardiner HUNDE sind zu verkaufen. 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Ge-tällige Zukhriften erbeten unter itSelbstdn-dig« an die Verwaltung. 2483 VERNICK LUNfi VERCHHOMUNG j jeder Art Geccnstätide gut und billig bei »Ruda«, Marburg, Trstenjakova 5. 2478-1 Bekanntmachung üb'er die Aleldung von Außenständen. Alle Firmen in der Untersteiermark werden aufgefordert, bis spätestens 20. Mai 1941 dem Chef der Zivilverwaltung in der Untersti.'ier-mark, Wirtschaftsberater, Marburg, Schillerstraße 12/L, schriftlich bekannt zu geben, welche Außenstände sie im ehemaligen jugoslawischen Staatsgebiet, außerhalb der Untersteierniark, haben. Hiebe! ist bei jeder Forderung der Schuldner, sein Wohnort, sowie die Höhe der Schuld anzugeben und eine kurze Angabe über den Schuldtitel, Warcr.schuld, Wechselschuld zu machen. Gleichzeitig sind Angjaben darDbci zu machen, welche im eheinaligen jugoslawischen Staatsge-biLt außcrliail) der üntersteiermark bestellten und bezahlten Waren bisher noch nicht geliefert sind. Die Anmeldungen sind in dreifacher Aiie-lcrtigung 7U machen. 2497 IS u^es/cf radier des fiiihcren jugoslawischen Staates und anderer früherer öffentlicher jugoslawischer Stellen erh.rlten, sofern sie nicht schon ihre Bezüge bc'konimer» haben, Auskünfte über Pensionen oder Unterstützungen im Raihaus, IL Stock, Tür 5, wochentags von 8—12 Uhr. Dokumente sind mitzubringen. 2470 IfaeiäufiM BeM&iukff dee ffUei- und pMhiitiMß Die Bezahlung der Miet-; und Pachtzinse durch Mieter und Pächter, sowohl Privatpersonen, als auch Dienststellen von Partei und Staat für Mietrciume und Pachtobjckte in Häusern und Liegenschaften, die einem nicht erreichbaren oder einem nicht empfangsberechti^en Eigentümer gehören, hat bis auf weiteres für das Stadtgebiet Marburg a. d. Drau in der Kanzlei der i^Dienststelle des Heichskommissars — Marburg Stadt« _. im Haus Marburg, Gerichtshofgasse 14. l-jdge-schoß, zu erfolgen. Dienststelle des Reichskoinniissars f. d. Festigung deutschen Volksttims 2492 gez. Seftschnig, Dentscbe Firma F. LIEBISCH Erieutl Gununftf^nipd, Stanzen, Gravouren, Abzechen uad alle in das Fach einichlagtigrn 2« Atbeii™ Adolf-maer-Plah 1 fan Hof • • behuberwURFE ÜÜJe ZTlrde SPAIIKASSENBEAMTE Volksdeutscher, mit kaufmännischer ' Sriiul-vorbildimg, wird sotort aufgenommen. Aiif-nnhmsgesuche sind bis zum 20. Mai 1941 beim gefertigten beaiiftraGrten Wirtschafts-fiihrer i. V. ein/usenden. Der beauftragte Wirtschaftstulirer i. V. der Sparkasse der Stadtgemclnde Rann Löschnigg e. h. 24ü3 Ho€hbauie€hnlker und TIeibautechniker für Bauleitungen und Abrechnungen für sofort * gesucht. Angebote und Lebenslauf sowie (jC' haltsansprüohe erbeten. Für Hausbau A. G. an die Krttshandwerkeraohaft Mar1>ut|r> Vllc-tfinffvotpaase 11/1. 2391 Ihm ^rhlal- Limmers. Aus Honst-seide oder aus msderner be- druckteD Boonwolistolleii, mN leiner eile-lailHq aboesfeiipi in verschiedenen Farben. WEKA, Marburg TEGETTHOFF6TRA88E Nr. U bringt st(?ts Neuhoiten^ ACHTUNO! 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Neue deutsche Wochenschau • Ufa-Kulturfüm SONNTA6 VemMITTAfG VslO und 11 ühr Woclheitscfiau* Sondarvorstclfifng Kampfhandlungen in Ju^slawien Einkrttspreis RM 0.20 Bllans' Bu€hhalter iiiiinininiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiinniiiiiiiiiiniiii für Großbetrieb zum sofortigen Eintritt gesucht. Schriftliche Angebote mit Zeugnisabschriften, Lichtbild und Qehaltsansprüchen an die Verwaltung unter »Nr. 400.« 2310 Ihnen wird das Adressbuch von Graz Stadt der Volkserhebung 1941. 64. Mahlgang Preis t5'40 (soeben erschienen) :vertvolle Ditaistc leistefl 14)njieii. E« unterrichte Sie scjin^ und sicher Ober aüe wichtigen Anschrilten der owhaupttbfcdt. Zu bezfehen durch den Buchhandel oder dureh Verlas Wrkh Moser. Graz, Schönaugasse 64 Fernruf 60-B3. 2447 Leset and verbreiM die »Horborger Zeitana"] ESPLAWADE Fernruf 25-20. Das Herz der Königin Ein Karl Froelich-Film der Ufa mit Maria KoppenhÖfer, Lotte Kocht Axel von Ambesser, Friedrich Benfer, Will Quadflieg Walter SQßenguth, Herb. HÜbner, Erich Ponto Spielleitung: Cari Froelich Für Jugendliche nicht zugelassen I Neue Deutsche Wochanschau » Bekanntmachung BeMfft: BeHelei. Es wird beobachtet, daß die Bettelei auf den Straßen und in den Lokalen stark verbreitet ist. Besonders zahlreich sind Kiirder und Jugendliche anzutreffen, die offen oder versteckt der Bettelei nachgehen. Durch die städtische Fürsorge urtd zusätzlich durch die NSV werden wfrWich f^edUrftige ausreichend unterstützt, sodaß niemand gezwun-Pfcn Ist zu betteln. , Die Bevftlkerung wird liiermit aufgefordert, auch von sich aus durch Ablehnung jeder Gabe die Bettelei zu unterbinden. Im übTigeo sind die Polizeiorgane angewiesen, gegen das Bettlerunwescn einzu-schruiten. 2480 M. d, W. d. D. b. Dp. V^allner. An die Awlgcber von Amefgeit/ Die Verwaltung behält sich Abäjider-ungm des Anzeifenfextes, soweit sie auf Grund der bestehenden Vorschriften nöiHg sind, vor, ohne daß der Anzeigen- • Aufgeber hievon immer verständigt werden kann. DTE VEÄWALTUNG DER „MARBURGER ZEITUNG'' I84^i Die Süssenberger Pappen' und Papieriabrik stellt ein: 1 Betricbsingenleur, 2 Schichlwerktührer für die Papierfabrik, 1 Schicht Werkführer für die Pappeniabrik, 1 Leiter der Reparaturwerkstätte, 1 Buchhalter, 2 Kanzleibeanite. Angebote sind ausschließlich schrrftlich mit Lebenslauf und Zeugnisabschriften versehen einzusenden (Postamt St, Efj'di). 2A40 Dienstbefehl FÜR ÜIH »DEUTSCHE JUOEND« IM ST. H. B. Sonntag, den 11. 5. hat die K^samte Jugend zum Standortappel folgend anzutreten: Männliche Jugend, 14—18 Jahre, um 14.15 Uhr am Marathonplatit Deutsches Jungvolk um 14.15 Uhr am Volksgartenplatz Mädel und jiinßmädel um 14.15 Uhr am Domplatz 2491 a\ß def Kutturbundet In den Stelrlsthen Heimatbund Am Sonntag, den 11. d. M. um 1t Uhr Vormittag findet im Marburccr Götz-Saal in der TejjetthoffstraUe im Kähmen einer FEfERSTUNDK die Ueberftihnirtg des ^chwäbisch-deutschen Kultiirbtindea m den Stcirischc.i Heimatbund Ptatt. SHmtliche Mitglieder des Kulturbundes werden aufgefordert, an dieser Feier teilzunehmen. Eintritt wird ab '/all Uhr nur gegen V«ir-weis der Mitgliedskarte des Kulturbundes gewährt. 2:^W Hauptschriftloiter Antoo Gorsckack, StcUvertrcleiider Haiiplschriftlcilcr Udo Knsper — Druck der .»Marbiirgcr Ihuclvcrci" 1 .i