Tmvamer Ienuna. ./»-« «84. Dittstag am KH. August «83» ' ^ ,, ,. ^ , , ., ^,..,.'s»m? dcr Soim- u»d Fcicrtaqc. täglich, und kossct mixmt dc» Veilmicn im Eoinjv toir qauzjährig l« fl.. halbjährig 5 ss. 3ft kr, mit Di« „Lacher Zc.tm.q er,chcmt. m. ^'^ ^., halbjähriq tt fl. N>r die Znstell.mq iu's Haus sind l.albjahrig 30 tt. >»chr z» entrichten. Mit der Post porto- .ssrenzbaud >m ^muvton ^a z a>) ^ ,^^^. ^. ,. - hall'sährig 7 fl. 30 kr. - In serationssseb» s> r snr cine Sval cn^le o^r dn, N.inm derftll'en. für em- l'7, ^"N'l^Nl^ ">>tcr Knu^ " ^,, ^ ^, ^., ^,,i,»',!i^ 5 fr.G. M. Inserate l'is «2 Zeile« f^e» , ss. fnr 3 Mal. 50 fr. fi.r 2 Mal n»d 4<> sr, ff.r < Mal emznschalte». mall^c E.n,cha!tm,^ 3 lr. N>r ^" ^^, ^.^^^ ^cstlze vom «. R.vc.nbcr l. I. für Inscrtionsstämvcl" ,^'ch i0 kr. für cine jcd.'similigc (5>„schaltn„q hi»,,, z» rcch.un. Anltlicher Theil. VFeute wird das XXXVNl. Stück, III. Jahrgang 1851, des LandesgeseN- und Regieruugsblattes für das Kronland Kram ausgegebeu und versendet. Laibach, am 12. August 1«.';i. Vom k. k. Nedactionsbnreau des Laudesgesetzblattes für Krain. ^ Am 0. Angnst Ift.'il wird in der k. k. Hof-und Etaatsdrnckerei in Wien das Xl.IX. Stück des allgeineinen Reichsgesey- nnd Regierungsblattes, nnd zwar sowohl in der deutschen Alleinausgabe als sämmtlichen nenn Doppelausgabeu ausgegeben nnd versendet werden. Dasselbe enthalt nnter Nr. 47''. Den Erlas; des Kriegsministeriums oom 21. Juli 18ii1 , betreffend die Entlassung der gegenwärtig zwölf Jahre oder darüber dienenden Landwebr - Mannschaft. Nr. 17l». Den Erlaß deZ Kriegsministeriums vom 25. Juli 1831, in Betreff der Stämpelfreiheic der Quittungen invalider Krieger über die Unterstüyun-gen ans den in Folge der leftten Kriegsereignisse gegründeten Stiftungen. Nr. 177. Die Verordnung des Handelsministeriums vom 27. Inli 18">1, wodnrch, iln Einverneblnen mit dem Finauzministerinm, das Verfahren bei ^lnhaltnng von Briefen im verbotenen Transporte geregelt wird. Nr. 178. Den Erlas? des Justizministeriums vom 28. Inli 1881, wodnrch bestimmt wird, daß in Zukunft die Landesqerichte mit den Nichtigkeitsbeschwerden gegen Todesurtheile, zugleich das, vom Schwurgerichtshofe nach Masigabe des H. A49 der Strafprozesiordnnng abzufassende. Gutachten vorzulegen haben, und das; das gesetzliche Verfahren hiemit, im Falle der Verwerfung der Nichtigkeitsbeschwerde, gleichzeitig einzuleiteu ist. Nr. 179. Den Erlast drs Finanzministeriums vom 2. August 1861, womit die Behandlung des am t. d.M. in der Serie 319 verlosten Obligationen vom Hause f^pll aufgenommenen Anlehens zu fünf und vier Percent kundgemacht wird. Mit diesem Stücke wird für die deutsche Alleinausgabe des allgemeinen Rcichögesetz- und Regierungsblattes, auch das Inhalts-Registcr der im Monate Juli !85l erschienenen Stücke dieses Gesetzblattes ausgegeben und versendet. Ebeufalls heute den !>. August 18.'; 1 wird ebenda das l.XXlX. Stück des allgemeinen Reichs-gesel,- und Negiernngsblattes vom Jahre 18^0 in der böhmisch-, italienisch-, polnische ruthcnisch-, slovenisch-, eroatisch- und serbisch-deutschen Doppelansgabe ausgegeben und versendet. Ferners wurden von folgenden im Jahre i 8^0 erschienenen Stücken des allgemeinen Neichsgeseyblattcs an den nachstehenden Tagen die nebenbezeichneten Doppelausgaben ausgegeben und versendet, und zwar -. ^ am 3tt. Juli l8«t von dem I.XI. Stück die böhmisch-, italienisch-, polnisch-, rnthenisch-, slovemsch-, croatisch-"nd serbisch-deutsche; am 2. August 18I!1 von dem Xl. Stücke die romanisch-deutsche, und von dem ^Vl. „„d l^xX. Stücke die böhmisch-, italienisch-, polnisch-, sloveuisch-, croatisch- und serbisch-deutsche, i eudlich am 6. August 18.'!! von dem <.'I.X1V. Stücke die romanisch - deutsche Doppelausgabe. Die Inhalts-Uebersicht der in diesen Stücken enthaltenen Erlasse und Verordnungen wurde bereite bei der 'Ankündigung des Erscheinens deo bezüglichen Stückes in der dentscheu Alleinausgabe bekannt gegeben. Wien, am 8. August 1851. Vom k. k. Redactionsbureau des allgemeinen Reickwgesen- und Regiernngsblattes. Nichtamtlicher Theil. Die autimouarchischen Bestrebungen in Piemont. " Die „Oesterreichisckie Korrespondenz" schreibt: Mittheilungen aus Turin lassen kaum einen Zweifel übrig, daß die Unsicherheit der Zustände und die Zerrüttung der Gemüther dort einen hohen und bedenklichen Grad erreicht habe. Alle Diejenigen, welchen die Interessen der Ordnung und der Erhaltuug einigermaßen am Herzen liegen, fühlen sich beinahe überflügelt von den , Anstrengungeu der revolutionären Partei. Der Mazzinismns hat dort dem Constitntio-ualismns Sckiack geboten. Seine Unznlanglicbkect zu dauerbafter und befriedigender Consolidation der Verbaltnisse bat sick mehr nnd mehr gezeigt. Die gewahrten Freiheiten werden von den Nadicalen alo Bollwerke bcmcht, um von ihrer gesickerteu Hohe unermüdliche Angriffe gegen das monarchische System zu richten. Wir wolleu die noch bluteuden Erinnerungen jener gewaltthätigen Ereignisse, wodnrch zwei katholische Kirchenfiirsten durch Pölvlbaufeu von ihren Posten verdrängt wurden, uicht auffrischen; wir wollen nicht darauf zurückkommen, das; die sardiuische Regie-ruug sich von der Emeute iu's Schlepptau nehmen liesi uud die Beseitigung jener Prälaten sanctionirte. Wir weisen blosi auf mehrere neuerliche Ereignisse bin, welche die Verschlimmerung des öffentlichen Geistes in auffallender Wcise bekunden. Der Protest, welchen die Bevölkerung von NiW, im Namen eines angeblichen uuvcräusierlichen Rechts gegen Handels-masnegeln erhob, die von den geschgebeudcn Antori-taten drs Staates berathen, beschlossen und von der Krone santtionirt worden waren, bildet ein Zeichen, bis zu welchem Grade die Ansichten dort in Verwirrung und Zerfahrenheit gerathen sind. Kaum vergeht ein Mouat, der nicht Kuude von irgend einer ge-waltthätigeu Bewegung, sey es aus politischeu oder nichtpolitischen Ursachen, brächte, so waren l5aneo und Alessandria erst ueuestens die Schaupläl-e tumultnari-scher Scenen. Eine gewisse, ostensible Mäßigung der dortigen Häupter des Radicalisnms sollte Niemanden tauschen. Sie agiren nicht ohne Besouumheit, aber stets im unwandelbaren Hinblicke auf ihre lchten Zwecke. Zahlreiche geheime, nnterirdische (5analc durck-laufen das Land und die unitarisch-revolutionäre Partei ist dort orgauisirter, als irgeud wo anders in Italien, zngleich aber auch fest rutschlossen, im Momente der Entscheidung selbstständig aufzutreten und ihr Geschick keinem zweiten (5arlo Alberto mehr anzuvertrauen. Es liegt auf der Hand, daß die Spannung dcr Verhältnisse in Piemont, die zuversichtliche Haltung des dortigen Radicalismus und die zügellose Sprache einiger Organe der Presse, nachtheilig auf die Stim- mung und die Zustände der Vombardie zurückwirken muß. Die eigentlichen Bürgschaften für eine dauernde Pacissciruug Italiens liegen in Piemonts Hand. Es lhnt uus leid, aussprechen zu müssen, daß der Gebrauch, welchen dieses i.'and bis jem von seinem politischen Einftnsse gemalt, in sehr nachtheiliger Richtung sich entfaltet hat. Noch immer wird Piemont von den Radicalen als das Pivot der künftigen Umwälzung der Halbinsel betrachtet. Man vermutbet, die Uubaltbarkeit eines derartigen Zustaudes der Dinge sey nunmehr anch einigen einsichtigeren Mitgliedern des Cabinets klar geworden; namentlich wird der Eintritt des neuen Iustizministers Deforesta als eine güustige Chance angesehen, und es heißt, dieser Staatsmann sev entschlossen, mit der Siccardi'schen Gesetzgebuug eine Hauptquellr der dortigen Uebel und Misistände entschieden zu brechen. Wir boffeu, daß diese Erwartnng nicht unerfüllt bleiben werde. Allein wir verhehlen nicht, daß es für Piemout hoch an der Zeit sey, zur Anerkennung und Uebung der waliren aubaltenden Grnndsafte zurückzukehren. Die Weitersimrung des bisherigen Systems würde nicht bloß die Nul>e Italiens, sondern auch den Bestand des monarchischen Princips in jenem Lande selbst erustbaft gefabrden. Die salbnngsvollstcn Pbrasen des ,>lli,".f,!'<5ii>l!>,i!l!" köllurn das dnrch das bisherige System heranfbeschworene critische VerbäUWiß weder nmsckleiern noch abwenden. (Korrespondenzen. Trieft, 10. August. ..-5-.. Laut eiucm heute hier angelangten Pri-ratschreibeu aus Besca uuova, Bezirks-Hauptmann-schaft Lusslu, hat eine Räuberbande von 20—ll0 Individuen in der Nacht vom 2.—!l. d. M. die Ortschaft Besca valle überfallen und das gauze Dorf in die größte Bestürzuug gesem. Die Räuber forderten die Bevölkerung gleichsam zum Kampfe auf, schlugen einen Mann nieder, welcher sich gewagt hatte, auf der Straße zu erscheiucn, schössen über l.>0 Schüsse gegen die Hauser, beschteu die Aus-gaugswege des Dorfes, damit Niemand sich hinauswage , umzingelten das Hans des Ortscaplans, in welchem auch eine andere Familie wohnte. Sieben oder acht Räuber stiegen durch das Dach in das -Haus, erbrachen die Thüre, beraubten alle Zimmer, warfen ein achtjähriges Mädchen vom ersten Stock in den Keller, welches sich eine Hand brach und jeyt iu Lebeusgefahr ist, schlugeu den Hansbesiyer mit einem Schlag besinnungslos zu Boden, versek-ten der Hansfrau, welche ihnen als Führerin dienen mußte, mehrere Hiebe, so auch der Magd und cinem taubstummen Weibe; konnten jedoch den geistlichen Herrn nicht finden. Hierauf packten sie die geraubten Gegeustände und das Geld zusammen. im Ge-sammtwerthe von rnv« 2000 fi., und verließen dann gegeu 3 Mr Früh den Ort, indem sie den Imrol,-ncrn sagten, bald wieder kommen zu wollen, um den Caplan zu suchen. Die Rauber gingen dann nach Besca uuova, wo sie sich, wie man sagt, em-schifften. Als der Gemeindevorsteher des lel'tgenann-ten Ortes den Vorfall erfuhr, schickte er nngesaumt zwei Schisse zur Verfolgnng der Rauber m's Meer nnd begab sich persönlich auf einem dritten Sch.ffe nach St. Georg. Districts Zenga.. nm d,e Begeben- 77« beit dem dortigen Hauptmann zu erzäblen, indenl Einige den Verdacbt babei^, die Räuber seyen aus dem Bezirke Zengg und zwar aus St. Georg; wenigstens läßt ihre Aussprache, dieß vermutbeu. Der Hauptmaun von St. Geor.7 schickte am ^. d. M. anch ein Beobachtungsschiff hinaus. Der Gemeindevorsteher von Besca uuova verdient wegen seinem für cine fremde Gemeinde an den Tag gelegten Eifer gewiß eine allgemeine Anerkennung. ! Gestern Abends langte in unserm Hafen die k. k. > Kriegsbrigg „Montecuccoli" aus Smyrna an, wel-cbe il» jenen Gewässern zur Verfolgung der "Piraten k-euzte. Heute Früh traf bier der k. k. .Kriegsdampfer „Vucia" ein, welcher die k. k. Fregatte ,No-vara", auf der sich Se. k. k. Hobelt der durchlauchtigste Herr Erzherzog Ferdinand Marinnlian befin-det, bis Messina begleitet batte, nnd legten den Weg »on Messina bis bieber in 78 Stunden zurück. Ge-g''n l Uhr ')tach>nittag laugte hier der Dampfer „Europa" mit 34 Reisenden und der orientalischen Post an. ^ ^aut Briefen aus konstant,nopel vom 2. d. M. bereiten sich einige rürkiscbe Truppen vor, den nenen Scb.riff über Alerandrien liacb Mekka zu begleiten, woben er sieb in einigen Tagen begeben wird. Zwei Dampffregatten stehen lm Hafen von Eonstan-linopel bereit, um das erste Infanterieregiment, wie mau sagt, nach Alerandrien zn führen. Der Groß-vesir ^teschid Pascka trifft die energisch'sten Maßre-geln gegen die türkischen ^»anberbanden; er schickte den General Achmet Pascba zu diesem Behnfe nach Smyrna, indem alle dortigen Consuln ibre Protestationen an die betreffeildeu Gesandtschaften nach Con-stantinopel geschickt haben, seitdem sich der bekannte Ranbanfall des bolländischen (5onsnls dort ereignete. In der Nacht vom 1.—2. August brachen wieder zwei Fenersbrünste in Constantinopel aus; eine , welcher durch sein brutales Benebinen am meisten dazn Anlast gegeben haben soll, daß sich so viele arme Familien über die Gränze flüchteten, bereits zur Untersuchung gezogen worden sey. Der Mudir von Czasin lies? die Vorsteher seiner christlichen Gemeinden, zu welcheu die Geflüchteten gehören, vor sich laden, nnd versicherte sie jenes Schunes gegen jedwede Verfolgnug oder Bedrückung von Seite der Türken, so wie daß ihre Abgaben von nun an erleichtert werden sollen. Es steht zu erwarten, das; die geftüchtelen bosnischen Familien demnächst wieder in ihre Heimat ungefährdet werden zurückkebren können. Gestern Vormittags nm balb 12 Uhr ist in Wiener Neustadt aus einer bis jchr noch nicht er-mitteltelten Ursache Heuer ausgebrocheu, welches mit größter Wuth nm sich griff, und in knrzer Zelt bei hundert Scheuern verzebrte. Das k. k. Verpftegsge-bände und die ararischen Heuschober, so wie der Babnbof selbst standen in größter Gefahr, welche jedoch durch die allseitige vilfe glücklich beseitigt wurde. Erst um :'> Ubr Nachmittags wurde man Herr des Elements. Die betreffenden Antoritaten begaben sich sogleich an den Ort, um die geeigneten Anordnungen zu treffen. - Im Kloster Heiligenkrenz kam neulich der seltene Fall vor' daß ein junger Priester bei seiner Primiz seinem ^jährigen Großvater das b. Abeud-mabl reichte. ' Der katbolische Verein in Prag macht bekannt, daß er bei den Beratbnngen der katbolischen Vereine Deutschlands, salls dieselben in Prag Statt fiuden sollten, uur als Gast befrachtet zn werden wünsche uud jeder weitereu Betbeiligung einsagen müsse, weil er, als ein bloß für Böhmen constitun'ler Verein, bei der Oiesammcheit der deutscheu Vereine nicht imniatviculirt erscheint. Er fordert daher den Ausschuß der auf, zu veranlassen, daß eine der bei der leitten General-! Versammlung iu ^inz vorgeschlagenen Städte, mit ! Alisnahme von Fulda nnd Prag, uud zwar eutweder Aacheu, Köln, Berlin, Wien oder Münster zu der uächsten fünften Generalversammlung gewäblt werden möchte. ' Aus Rrakau berichtet der ,,(5zas," daß am 1. d. die Ortschaften Neichwaldau, ^ekawice, Okrajnik, Oczkoiv, Moszc^aiüce und Kozierze, im Wadowicer Kreise, von einem furchtbaren Hagelschlage und E tnrme heimgesncht worden silld. ?n'ei Drittheile der Aecker und Gärten, mit Obst, Getreide, Kartoffeln, Klee u. s. w., sind total verwüstet. Nach amtlichen Berichten hatten die Hagelkörner die Größe eines Hühnerei's. ,Der Hagel zertrümmerte Fenster nnd Dächer, erschlug das Hausgesiügel, beschädigte Menschen uud Tbiere auf dem Felde. NZien, 9. August. In der lchten Schung der Buudesversammlung soll der Versuch gemacht worden seyn, die Vertreter ^uremburgs und Holsteins zn bewegen, der auf den englisch-französischen Protest erfolgten Erkläruug der Bundesversammlung beizutreten. Ferner hat mau sich vorläufig sür die Nichtverösseutlichnng der Verbandlungen entschieden. In Beziehung auf die Abänderungen der Einzelver-fassungen im Sinne des BundesgeseNes soll gleichfalls ein Beschluß gefaßt worden seyn. — Der Hausirhaudel, den österr. Unterthanen, namentlich slovakische Leinwandhausirer, i>n Allslande betreiben, ist sehr bedeutend und sichert den österreichischen Großhändlern einen jährlichen AbsaN von Waren im Werthe von mindestens 1 ^ Mill. Gulden.! ^- Das neue Privilegiumsgesey befindet sich in der Reihe jener Geselle, welche zur Kundmachung vorbereitet werden. Wie wir vernehmen, wnrdc das neue Gesey für das seit dem Jahre 1NA2 bestehende Privileginmspatent in semen Grundsaften nicht wesentlich abgeändert; die Reformen erstrecken sich meistens unr auf Fömlichkeiten, die dnrch die neue Ge-staltnug der Dinge bedingt wurden, lind es erhält das neue (^esey Wirksamkeit sur das ganze Reich, was frübcr der Fall nicht gewesen. ^ — In das k. k. Münzamt sind zur Umpräguug Kosslith'jche, Silberzwanziger im Werthe von nabe an 100.000 ft. eingeliefert worden. Dieselben sollen von einer aus Serbieu an Oesterreich geleisteten Zciblmig für erhaltene Salzmengen herstammen. V5ic«, 10. August. Dem Veruehmen uacb hat die k. k. Regiernng bei der rnssiscben die gänzlicbe Beseitigung aller Hindernisse beantragt, welclie der Schifffahrt in der untern Donan entgegenstehen. Auc<> soll der Abschluß von Handelsverträgen mit den Do-nanfürsteuthümern beantragt werdeii. — Der berühmte (5hemiker, Professor Justus ^iebig, soll den Rnf au die biesige Universität abqe-lebnt baben. - ^tus Ischl schreibt man, dasi Se. Majestät der Kaiser die Rückreise nach Schönbruun beute antreten, im Monat September aber wieder dabin i kommen werde. — Unter den Festlichkeiten, welche aus Anlaß der Anwesenheit des allerhöchsten Hofes in Ischl ab' gehalten wnrdeu, zeichnete sich besonders die Fahnen^ weihe der Hallstädter Salinenarbeiter ans, welche am .'j. d. M. Statt fand. I. k. Hoheit die Frau Erzherzogin Sophie widmete als Fahneumutter ein prachtvolles Fabnenbaud. Die alte Fahne war ein Geschenk der Kaiserin Maria Tberesia. Abends war ganz Hallstadt beleuchtet uud wer die Gegend geseben hat, kann sich den überraschenden Anblick vorstellen, den der See darbot, als er einem ^jchtmeere gleich glänzte. — Die Publication der neuen Finanzmaßregelil wnrde für heute oder Dinstag erwartet. An dcr Börse glaubte Män, daß der Emiisionspreis für das neue Auleheu 9.'i betragen würde. Dem in der Gränze bereits knndgemachteu Organisationsstatute der Behörden wird, wie wir glanbwürdig vernehmen, im kurzen ^wischenraume die Orgauisiruug des Eommunalwesens folgen. Anch bei Bestimmung des Wirkungskreises der Gemeinden ist d?r bisberigen militärischen Eigenthümlichkeit der Gränze thunlichst Rechnung getragen. ^ - Die Schlußberatbungen der galizischen Ge-richtsorganisirungs-Coininission, welche den 1l». Juli beginnen sollten, sind bis 1.'». August verschoben worden, weil in dem bisberigen projectirten Plane noch einige Veränderungen vorgenommen' werden sollen. — In Galizien bat ein Kreis-Rabbiner an alle dortigen O'eiM'inden ein Rundschreiben gerichtet, worin er sie auffordert, an das l5ultusministerinm Petitionen um Regelung der israelitischen Cultusverhältnisse zu richten. — Die größten Quantitäten und die besten Sorten Tabaks wnrden in diesen» Jahr anf den Fürst Schaumburg-Lippe'schen Gütern in der Bacska Ungarns gebaut. Einige von den feinern dort gepflegten Gattungen sollen an Vorzüglichkeit den amerikanischen Tabakblättern nicht mehr nachstehen. -- Wir erhalten eben die Nachricht, dasi dem früheren ungarischen Dcputirten, Herrn Engen von Böthy, von Seiten der Pariser Polizei die Weisung zukam, sich, woferne, er in Frankreich zn verbleiben gedenke, irgend eine Departemeutsstadt als Wohnort auszuwählen, da er in Paris nicht geduldet werden könne. Aehuliche Winke sollen noch einigen andern nngarischcn Flüchtlingen in Paris vorbehalten seyn. — In Verona sind in leftter Zeit mehrfache Verhaftungen vorgenommen worden. Die Mehrzahl der Arretirten sind Edelleute nud wohlhabende Grundbesitzer, die sämmtlich im Einverständnisse mit Maz-zini seyn sollen. Die Papiere der vor längerer Zeit in Livorno verhafteten Söhne des angeblichen 1!ords Aldoborongh's sollen auf diese Verbaftnngen den vorzüglichsten Einfluß gehabt haben. -^ Der Missionär I. Knoblecher ans ^aibach wird binnen Kurzem mit einer zahlreichen Gesellschaft von Missionären Rom verlassen und nach Oberägypten zurückkehren. Ee. Maj. der Kaiser von Oesterreich stellte dieser Erpedition zwei Nilboote, und die Propaganda eine orientalische Drnckerei zur Verfügung. — Rom hat bei einer Bevölkernug von 150.000 Emwcliucm 372 Primärschulen, iu welchen 14.000 Kinder beiderlei Geschlechts, theils unentgeltlich, theils 77? Men Entgelt, welches sich monatlich zwischen 1 Franc i>0 Cent. und 2 Fr. !!s> Cent. (ungefähr zwischen ltä—.'l<) kr. C.M.) belauft, Unterricht erhalten. Es kommt demnach auf 1 l Einwohner t die Schule besuchendes Kind. Das gleiche Verhältnis? besteht in England. In Frankreich ist das Verhältniß 20 zu 1- Ueber Deutschland fehlen uns verläßliche Mittheilungen. (Aus dem neuesten Hefte der in "Paris el scheinenden vVi,>il>l^ !n ^'l>lir >!<>.) Glossssnitz. s>., August. Der Oberbau mit einem Geleise ist nun von Gloggnitz bis znr Wasserstation am Eichberg ganzlich vollendet, nachdem schon früher die auf dieser Strecke befindlichen fünf Viaducte und mebrere Brücken, dann zwei Tunnels practicabel hergestellt worden sind. Mit der Maschine „Save" ist die Strecke von Payerbach bis Glogguitz, dann von Panerbach bis Pöttenbach schon öfter mit verbältuißmäßiger Last obuc Anstand befahren worden. Die belgische locomotive „Eeraing" (es ist dieses der Name dee» Ortes, in welchem sich die Coque-rille'scke Fabrik befindet) und die baierische „Bavaria" fahren auch öfter, mit Bau-Materiale belastet, von Payerbach nach Gloggnitz und wieder retonr. Die Wien-Gloggnitzcr Maschine: „Vindobona" ,st directe von Wien aus bis Gloggnitz und Payer-bach gänzlich hergestellt gefahren, nnd zwar von Wien bis Wiener-Neustadt geheizt, einen Lasttrain ziehend, von Wiener-Neustadt bis Gloggnitz kalt, und von Gloggnitz nach Payerbach wieder geheizt. Sie ist eine einfache, stattliche Maschine, n'ckt gar so lang wie die anderen, aber dem Ausweine nach kräftig nnd tüchtig genug, um ibre Aufgabe zu lösen. Die Maschine ans der Fabrik des Hrn. Güu-tber zu Wiener-Nenstadt ist vor tt Tagen ebenfalls, jedoch in einzelnen Bestandtheilen angekommen, wird gegenwartig in del- ihr angewiesenen Hütte in Payer-bach zusammengesetzt, uud dürfte in einigen Tagen ganz fertig dastehen. Diese Maschine bat die Eigenthümlichkeit, das; sie keinen separaten Tender ba^ sondern zwei lange, schmale Wasserbehälter, welche auf beiden Seiten des Kessels der ganzen Lange nach angebracht sind, wodurch die Maschine das Anseben eines bepackten Lastthieres erhält. Uebrigens ist diese Maschine, so viel ich davon verstehe, ebenfalls start und solid gebant. Man ist hier schon allgemein auf die Probefahrten dieser vier Rivalinnen, und auf ihre Leistungen neugierig nnd gespannt. Diese Probefahrten sollen am 11. d. M. beginnen, und einige Wochen dauern. Wie ich höre, wird jede Locomotive 20 Probefahrten ablegen müssen. Es werden dazu ansier den Preisrichtern viele sachverständige Gäste und Fremde sich einfinden. Man spricht sogar, das; der a. H. Hof durch eine ansgezeichnete Person dabei vertreten senn wird. Auch wird jede Maschine vorher gewogen, was bisher mit den Maschinen: „Seraing", „Bavaria" und „Vindobona" geschehen ist. Leider ist bei der Maschine „Vindobmm" der Umstand eingetreten, daß an ihrem Vordergestelle, und an den Triebrädern zuviel Uebergewicht aufgefunden nnd beanstandet worden ist, daher dieselbe zur Abänderung nach Wien in die k. k. Wien-Gloggnitzer-Eisenbahn-Maschinen-Werkstatte gesendet wurde, in einigen Tagen aber wieder zurückkommen soll. Innsbruck, <;. Augnst. Ueber die Verheerungen, welche die letzte Ueberschwemmung im Oetzthale veranlaßte, wird dl'r „Iunsbrucker Ztg." Folgendes geschrieben: „In der Nacht vom Freitag auf den Samstag, wo der Regen in Strömen fiel, begannen alle Bäche anszntreten und die Berge drohten sich zn lösen. Ueber dem fnlchtbaren Orte O e tz entband sich wirklich ein Berg-Rücken und stürzte in Form einer Lawine seinen Erdschlamm und Steingerölle, in gerader Dichtung g.'gen das Dorf, umschüttete dasselbe nebst einer weiten Strecke thcuerbewertbeten Saatfeldes und rasirte ein Haus fammt seinen .'! unglücklichen Bewohnern ganz weg, von denen die lt Kinder als Leichname bereits ausgegraben, die Aeltern aber bis jetzt noch nicht gefunden werden konnten. Das Ganze bietet den traurigen Anblick einer Ruine, und was ^ ebenso schauderhaft, der früher stets als gefahrlos betrachtete Berg-Rücken klafft noch immer in gespaltenen Schichten herab und drohc beim nächsten Regenguß den noch unversehrten Feldern und Wohnungen gänzliches Verderben. Im tiefern Oetzthale schaut r5 an manchen Stellen nicht besser ans, di^ niedrigeren Lagen sind nnter Wasser, nnd die Erde großen Theil? ein Ranb der Flmhen. Anäi vom anstoßenden Pitzthale Hort man Schlimmes, es sollen auch da kleinere Ortschaften gänzlich zerstört worden seyn." Mailand, ^i. Angnst. Die „'Bilancia" erwähnt zweier anonymer Drohbriefe, in welchen die Redaction dieses Blattes aufgefordert wird, ihre politische Richtung zn ändern, oder der schlimmsten Folgen gewärtig zn seyn. D l- l, l l ch l a >l d. Stuttgart, '-l. August. Von allen Seilen lanfeu Nachrichten über die Zerstörungen und Ver-wüstnngen ein, welche das Gewitter vom >'l. Juli angerichtet hat; dieselben sind nm so trauriger, als im Neckartbal die ärmeren Classen davon betrossen wurden, insbesondere die Weingärtncr, welche ohne-dieß keinen oder emen sehr geringen Ertrag von ihren Weinbergen zn erwarten haben, und auf die klonen, mir Kartoffeln, Welschkorn, Küchengewächsen nnd Früchten bebauten, oft kaum ein Viertel oder Achtel großen Güterstücrchen ibrc ganze Hossnnng für Ernährung ibrer Familien setzten. Besonder? groß soll die Noth in einigen Theilen des Schwarzwaldes, in Calw nnd mebreren Ortschaften im Nek-karthale sem,, eine Notb, welche sich vielleicht nicht überall sogleich, vielmehr erst gegen den Herbst uud Wiuter hin offenbaren wird. Der von dem Gewitter angerichtete Schaden erstreckt sich von dem mittleren Schwarzwalde an über Tübingen einer- und Calw andererseits bis in das mittlere Neckarthal. Im Oberland und nnterhalb Heilbronn bat dasselbe weniger Schaden gebracht. Franffurt, ">. Angust. Nach der „Voß'schen Zeitnng" soll ein Antrag ans Unterdrückung der Spielbanken beim Bundestag nicht gestellt, sondern nur von einer Seite auf vern'aulichem Wege der Wnnsch ausgesprochen worden seyn, daß die Spielbanken in Deutschland verboten werden möchten. Es soll aber schon dieser bloße WnNsch aus die Opposition der Vertreter mehrerer Kleinstaaten gestoß.'N seyn, welche entgegenhielten, daß in den Einkünften ihrer Staaten durch ein solches Verbot ein bedeutender Ausfall eutstehen würde, den man vorlaufig auf anderm Wege noch nicht decken könnte. Man glaubt nun, daß der Antrag überhaupt unterbleiben werde. -^ Mit Einführnng der Civilehe bat nun bier von selber das kirchliche 'Aufgebot der Brautpaare aufgehört. An dessen Stelle jedoch werden nnnmebr die von den ressortireuden Pfarrgeistlichen in ihren Kirchen nachträglich vollzogenen Trauungen von der Kanzel verkündet. ^- FML. Graf v. Leinigen - We-sterburg, seitheriger Buudescommissar in Churhessen, ist vorgestern von Kassel hier eingetroffen. ^ Die preußische Regierung bat neuerdings die Behörden angewiesen, nut aller Strenge der besteben-den Gesetze gegen die freigemeiudlichen Bestrebungen zu verfahren. - - In Kassel ist am 30. Juli eine Verordnuug erschienen, welche die M 61 und 62 der Verfassungsurkunde, in soweit darin dem Militärdienste die Eigenschaft des Staatsdienstes beigelegt ist, aufhebt. Eine weitere Verordnnng von demselben Datnm betrifft das Dlenstverhälmiß der Officiere nnd Militär - Aerzte. — Die zweite Kammer des Großherzogthums Hessen vertagte sich am iw. Juli, um dem Finanz-anssckusse Zeit für seine bedentendsten Arbeiten zn gewahren; die Vertagung der ersten Kammcr erfolgte am lti. Inli. - Der Schäden, den die letzten Ueberschwem-mungen in Württemberg angerichtet, beläuft sich nach oberflächlicher Schalung anf 1 Mill. Gulden. — Die Gräfin Bocarnv' bat sich in Königs-winter am Rhein häuslich niedergelassen. S ch w e i.;. Vom Hospi, des großen Tt. Bernhard und .l>rsi^reS, 2«. Juli schreibt man der „A. A. Z." Auch der Paß über den großen St. Bernhard ist mm, ein Paar Stellen ausgenommen, ganz frei vom Schnee. Die sardinische, Regierung schickt in diesen Tagen Ingenieure hinauf, behnfs Erweiterung und Rectification der Straße; auch werden Messungen für einen Tunnel, welcher oberhalb Et. Remy, rechts vom Hospiy einmünden und bei der sogenaun-ten Cantine ausmünden soll, angestellt werden. In Aosta befindet sich das Hanptburean für alle derartigen vou England nnd (>avonr geförderten Arbeite,, in diesen Gegenden. Vroßl'ntalllln'll und Irland. London, 4. August. Am 2. d. hat das alljährlich den Schluß der Parlamentosession bezeichnende 'ministerielle Diner Statt gefunden. Das Ministerium war keineswegs vollständig vertreten. Marquis v. Landsdowne leidet noch an den Folgen eineb Sturzes vom Pferde; Sir G. Grey ist unpäßlich, der Schalckanzler nnd der erste Lord der Admiralität sind abwesend. Die neuesten Nachrichten ans New-Vork reichen bis znm 24. Juli. Ans Kalifornien ist abermals für eine Million Dollars Goldstanb daselbst angelangt. In Washington hat man Nachricht erhalten, daß eine Erpedition gegen (5uba abermals im Anschlage sey. Einstweilen sollen die zn diesem Behnfe Angeworbenen in kleinen Partien nach der Insel verschifft werden, dott als Arbeiter ein Unterkommen snchen, sich Waffen verschaffen und den Handstreich sodann unterstützen. In Port an Prince bat am 17. Juli eine Emente Statt gefunden. Einige >unge Lente hatten ein Komplott gegcn die spanische Regierung angezettelt. Es kam zn einem Kampfe, in welchem tt derselben ge-tödtet, die übrigen festgenommen wnrden. Ein brasilianisches Dampfschiff, das angeblich Sclavenhandel getrieben, ist von dem englischen Kreuzer „Cormoran" genommen und in die Luft gesprengt worden. Auf Jamaika herrscht die l5holera noch immer, so auch auf den cauarischen Inseln, auf denen sie fortwabrend die graulichsten Verheerungen anrichtet. Nach den Berichten eines Korrespondenten der „Times", . Teneriffa 1. Inli, unterscheidet sich die in Groß-Eanarien wütbende Epidemie von der gewöhnlichen asiatischen Cholera dadnrch, daß der gewöhnlich binnen drei Stunden dem Anfalle erliegende Kranke kurz vor dem Tode aufschwillt, mit purpurfarbigen Flecken bedeckt wird, und daß die Angen, anstatt einznfallen, weit alls ihren Höhlen hervorstehen. London, .'>. August. Die, Häupter der deutschen Emigratiou, unter welchen in der leNten Zeit einige MißheUigkeiteu obwalteten, haben sich, dnrch Kinkels Vemühnngen, wieder zusammengefunden und einen abgeschlossenen Verein gebildet, welcher wöchentlich ein Mal Sitzung hält. Der ans der ungarischen Revolntion bekannte ehemalige General Meszaros, hat London verlassen, um nach Paris uud von da nach Turin zn gehen. N u si l a n d. ' In Rußland waren im Jahre 18^0 dem Ministerium des Unterrichts untergeordnet: 9 (5ivil-Lchrbezirkc (Petersburg, Moskau, Charkow, Kjlw, Kasan, Dorpat, Odessa, Wilna und Warschau), dann jene von Sibirien; das pädagogische, Oberinstitut zu Petersburg, die hebräischen Schulen, die Erziehungs-nistitute, die kaiserl. Academic der Wissenschaften, die öffentliche Leihbibliothek, dauu die Gouvernemento-bibliotheken, die literarischen und gelehrten Gesellschaften, endlich dlc (5ensnr in Rußland nnd dem Königreiche Polcn. - Zu Folge einer Korrespondenz dro „l5zao" aus Constantino pel vom 20. Juli neigt sick dcr Vortheil im Kaukasus neuerlich auf Seite der Tschcr-kessen. Schamil Bey, heißt es, habe den rnssischon General Nestoross zurückgedrängt und die Forts Woznesensf und Nowokonsk besetzt, worauf das russische Hauptquartier nach ?if!is verlegt worden sey. Vtllrgfr Ign v. Kleimnayr lmd Fedor Valnbcrg Verantworllicykl Helauögebrl: Ign, Alois v. Kleinmayv, AiHmH zur IailmHerSeitmtA Telegraphischer (kours« Vericht der Staatspapiere vom l l. August l85l. StaatsschnldvelschrMmgen zu 5 pCt. (in <5M.) i!tt < l/l« detto „ 5 l/2 . .. 8^ M dctto „4 .. « 7.', .>/s D^llehcn »«it Vcrlosllug v. I. 1839. für 2'i0 N. :^03 ?/l« Vmif-Actie,!. vr. Gti'xk 123Z in C. M. Actien der Kaiser Ferdinands-^lordb^h» zu ,000 st. C. M......,50!i :M ss. in C. M. Actien der österr. Donau lDa»,pfschifffal)rt zu 500 ft. C. M....... 570 ss. in li.M. Wechsel-(Zvurs vom 1l. August !«5l Aü^l'ürg, siir «M Guldrn «>».. GM. <1l» Uso. !fn,»s,i>rt a,M.. ( s»r !20si.s,ldd. Vcr- ein^Währ, in, H^ !/i st. s»sl. G,l!d.) l 18 2 Älmiai. Haiubing, sin l00 Thaler Vamo, Rtt,l. 175 Bf. 2 Monat, Vivorno, si,r 300 T'.'scanischt ^ir,. Guld. 1 ltt 3 Ml?»,n. Mailand, f,,r .^00 d. i:l«> 3/^ 2 Mmiat. K- K. Vtiwz - Ducatt» .... 2!t pr. (5t. «>,i^. Fremden- Hnnige der hier 'Angekummenen und Abgereisle«. Den tt. Allgu st »85«. Hr. Ludwig Baroi, r>. C^ll Nosenderg Clilmbach, k. k. Hofiath nno Polizeidiiector. — Hr. Carl Hor-nemann, Chemiker; — Hr. Peter Brelich, Post^Offi-cial; — Hr. l)r. Eduard Gandlitz, Adoocat; — Hl'. Ioh. Merbeller, Lottoamts.-Coulrollai; — Hl'- ?lm' bros Castelazzi, Kaffehsiedel: — Hr. Lubi«, Ritter v. Malinom^ti, Gutsbesitzer; — Hr, v. Roddi,,, k. oreust. Neg.-Nath; — Hr. Hermaliu Kohl», Bildhauer; — Hr. Jacob Piani, Hand!.-Agent; — Fr. Julie Kle-meur" R.'g.Arzlei^'Gattii,; - Hr. IohaiM Ci>'ja, Beamter; — Hr. Carl Dondi, Priester; — Hr. Nouff, Neqistraitt; — Hr. Duecbelnmei,, Reittier; ^ Hr. Wendelil, Sollia»: — Hr. Aurora Valesi; — Fr. Melich; — Hr. Hoi met; — Fr. Kanter; — Hr. TeZner; — Hr. Halmelscheg; — Hr. Leopold Schnab.l, —. u. Hr. Leopold Lubitsch, alle 9 Pii-nat's»^ ^. Hz-. Wel,;»,'l Hlicwkoivsty; — Hr. Ise»-del^; — Hv GennUc; — Hr. Lil^; — Hr. Mer lenz;— Hr. Lavil; — Hr. Z2chlll^el ; — Hl'Mejchto. - u. H'. Iamscheg, alle 9 Ha>,delileure, und alle 3Z roii Triest »ach Wie». — Fi. v. Voibrio^e^, k. k. Hosrathö'Wltwe; — Hr, Sariilger, — ». Hr. Mai kwoi t, beide Doccoi eo d. Med.; — Hr. W^leba, Fabrikant,- — Hr. Oichwalidner, Doctor i). Phil ; — Hl'. Se^elker, Supelittteildelit; — Fr. Naionm o Nölhli'm; ^- Hr. Kinde-man»; — Hr Barci, Oo- koletz; .....^,r. Still, — l>. Hr. Laweuie, alle 5 Privütiers; — Hr. Garella; — Hr. Cintti; — Hr. Previdc,!,; — Hr. Rupnik; — Hr. Remet, — li. Hr. Gilandi, alle 6 Handelsleute, — u»d alle I? ron Wien nach Trieft. Den 7. Hr. ^incenz Abdal», Maler; — Hr. s)!atale Fillppi, Doctor der Rechte; — ^ r. Franz Verze„>:ssi, — u. Hr. Dolneiü'cuck Glass«, beide Handl..-Agenten; — H>-. Ainou Verdier, — u. Hr. '^olachi, beide Privatiers; — Hr. Victor Girardelli; — Hr. Jacob Laincvich; — Hr. Georg Hirschler; — Hr. Carl Grotian; — Hr Afanasi Antonoff, __ l>. Hr. Iosevl) Gastoldi, alle s» Handelsleute, m>d alle l2 von Trlest »ach Wien. — Hr. Anton Willner, Ad-pocatlnS-Candid^t; — Hr. Varon linderer, k. sächs. Kammeier; — Hr. Ritter v. Cesechi, G„b,-Co„clpist; — Hr Anteil Wüdganö, Minist.-S.ciecar; — Hr. Anton v. Müller, Med..Docror; — I,au Eiltelcs, Vanciuiers-Gattin; — Hr. Chilaiditi, Großhändler; — Hr. Theoodiski, Advocat; — Hr. Wuischbalier, Gl,t5besißer; — Hr, Carl Koi niher; — Hr. Illicher; — Hr. Buttala; — Hr. Herle; — .Hr. Kona, ; — Hr. Knalle, — «. Hr. Jacob Frieders, alle 7 Handelsleute; — Hr. D. Kormtzer; Hr. Hilschiel; — Hr. Franz Wvber; — ^r. Sansch; — Hr. v. Bacho; — Hr. Johann Angelo; — Hr. Joseph v, Culiate; — Fr. Heneth, — u. Hr. Lebe!, alle 9 Pnvari<>rs, „>,d alle 25 von Wien nach Tn'est, 3- "»27. « <^,) Nr. 3718. Kundmachung. D,c für das nächste Iuhr erforderliche ei dem Magistrale zu erheben. Stadtmagistrat Laibach am tt. August 1851 Z. ,c»c>2. (i) Bei der k k. Brief- und Fahrpostex-peoitlon Tfchernembl wird ein Postexpe-dltor aufgenommen. Bcwerder um duse Stelle wollen sich in frankirtcn Briefen an den k. k. Posiaominisir^tor zu Mottling m Unterkraln wenden. Tschernembl am lo. August iL5i. Z. 96?. (3) Ein junger Mann, absolvirter Techniker, oder thcontisch-practisck gebildeter Forstmann, findet unter vortheilhaften Bedingungen eine dauernde Anstellung. Es werden uon ihm die Fähig-keit, einen Knadcn von ,^. (I. Ol.'erlaidach in Krain^werden frankirt erdeten. Jene, welche bi5 zum 3l.'August einlaufen, finden Berücksichtigung und werden nach Verlauf von 14 Tagen beantwortet, Z. 1W1. (l) Ein Practikant wird aufgenommen. In eine Tuch-, Schmtt- und Cur-rcntwaren-Handlung wird ein Practikant unter annehmbaren Bedingungen aufgenommen. Das Nähere :st un Zettungs-Comptolr zu erfragen.— Eni Fraulcin, welches in oen Normal. gegenstanoen oer ersten und zweiten Classe, m ocn Anfangsgrünoen ocr französische Sprache und des Pianoforte, auch in allen weiblichen Arbeiten Unterricht zu ertheilen im Stande ist, wünscht als Erzieherin zu kleinen Kindern, oder als Gesellschafterin unter sehr billigen Bedingungen unterzukommen. Das Nähere im Zeitungs - Comptoir, zu erfragen. ^. s)l)7. (2) Em dreljahrigcs fehlerfreies Pferd, llchtdraun, bei 15 Zaust hoch, ist zu verkaufen. — Zu sehen m Unter-schisckka im Haule Nr. 79. ?.^98I. (2) "" Ein Haus wird zu kaufen gesucht. Jemand wünscht in Lcnbacl) ein Haus zu kaufen, welches den Preis von 15,000 ft. im Werthe nicht übersteigt. Vcrkaufsanbote wollen lm Zel-tungs- Comptoir abgegeben werden. Z. 9«8. (3) Hopfen, Saazer sowohl als Auscder, ist in der Niederlage der Gebrüder Tanzer um herabgesetzte Preise, im Brauhause.,zum qrünen Berg", zu beziehen. Z. 99 t (I) Anzeige. Mir ist durch Decret der h. k. k, Ctatthaltcrei vom 17. Iänncr 1851, Z. 4Ilt. ausnahmsweise bewilligt worden, in Adclsberft eine Vuchdrurkerei. so wie von der löblichen k. k. Vczirkshauptmann-schaft in Adcl^bcrg unterm 22. Iänmr d. I , Z. ti17, eine Vuchvinderei. errichten zu dürfen. Da nun lxide Geschäft.' in d»r ^!age stüd, j'dcr billigen 'Anforderung z» genügcn, so cr-gcht hit'mit die geziemende Einladung an daü verchrt<> Publicum n,u gefälligr Rücksi^tnahm«', mit der Znsichelung, tiucr schlnll^n und lxlligen Bedienung überzeugt zu scyn. Joseph Blasnik, Bllchdlllckl'i. Z. 609. (2) 3m Veil^ge »'on . schieinn und dei ^z, Giontiui in ^,ud>ich, wie anch l'N Äl. ÄVepustek >!» N.ust<»dll zu heben- Das illustrirte >'^>npll.'tt und cinc Raco. Zliakcspsar e. 2t.» Alisi. li «. l.1.'> 3»!tt'ü inil l5 Bisdeli,, qch. ,„ l'th. ll,„schlag, Pleis ^ft kr. Dl»'>V5 Buch ilt Ilü'liq Iiüd ri'lli't, wie Il!.nl N'ill. es ist pikant, keck, hmnoiistisch, satyiisch ui>d -.....wähl'! Was inn- i>, diesen Be;iel)li»g^l, l>l>e, die Fraueli^!»->n>r in P,osa llnd Poefte je ges^sst ist, enchalt es in einem Gnsi! Ilnvelhciiathete Mäüner n'eiden dnich dieseü Buch belehsl. veiheirachet»,' »uiffe» sich ^wcni, auch heimlich) daiiibei' el'gl>he!!, «vie der Nage! stets a»f den Kopf geil offen; Iiin,,q^sellen können ih,«'» Tiiunn'h daim feiern, auch Tiost darin finden für lhre Ehelosigkeit. Den Damen wird das Buch aber zener Spie^ gel seyn, der ihnen klar zeigt: wie sie nicht sen» sollten. B. 814. (3; 3n bi-I.D.Klcimuayr- & Fedor ItttNlld^r»''^^" Buau)andlungin Laibach, dann b.'l 8«^lNUN«I in Klagen fürt und SollilNipt in Trieft ist zu haben: Bestimmung der Jungfrau und chr Verhältniß als Geli e b tc und Bra ut. Nebst Newell, für das ftescllschaftlicbe Leben. Herausgegeben vom i),-. Bcidler. Prels l. fl. Die dritte Auflage dieses werchvollc» Buches enthalt die Ai'mcisimg, wie die Innftfrau seyn soll in ibreinVeih^misse ^eqe>, deu Iunsslillss, -^ in ihre», Vetraqen qeq^> die Vitciuner, i„ ihrem tilnftia»'!' Staube als! Gattin, Erzieherin ui'd zur Ansbil-dunq eiuer saüftcu und guten Hausmutter. — Mo»'«" «s Acllcni nicht versiiiuuen, ihren er-warhseiieii Töchlern dicsos Huch, wovon Tiber 2500 Kxemplai'e ;>'»«e.S(;|y(t wurden, zur Uildnn^ ihr«s IXeiMifs aiiÄiisolialV«Mi. Z. 989. (1) Realität in S t e i n b r ü ck aus freier Hand zu verkaufen. Diese liegt an der von Cilli führenden Bezirks-Straße neben dem Sannflusse, nahe am Bahnhofe, besteht dermal nur in tinem hölzernen Wohngebäude mit 4 Zimmern, KeUnne-, Küche und Stallung auf lj Paar Pferde, dann eine guckte Kegelbahn mit angrä'nzenden G.nt,," anlagen. Die Localität ist nicht nur zum Gasthause, sondern auch zum Victualien . und jedem l.l»<, l>'gen Handel geeignet; auch bietet dieser Platz Gelegenheit zu allen Eisenbahn ° Geschäften bei d.m '"Kürze ,n ?lngr>ff kommenden Baue nach Agram. KaufU,stige wollen sich gefälligst,an den Eigenthümer I. M' öaßingleitner verwenden.